Forum / Liebe & Beziehung

Freundin empfindet keine Lust, was soll ich tun?

28. Januar um 13:08 Letzte Antwort: 1. Februar um 1:38

Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

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28. Januar um 13:25

Zwingen kannst du sie nicht.

Für sie besteht kein Problem, weil sie einfach keine Lust auf Sex hat.

Das ganze klingt fast nach asexualität und das ist weder falsch, noch "heilbar". Es gibt einfach Menschen, die keine Lust empfinden  (können) und deine Freundin gehört zu diesen Menschen.

Ihr könntet eure Beziehung sexuell öffnen, dass du Sex mit anderen haben darfst, du lebst einfach damit, dass du keinen Sex bekommst oder du trennst dich.

Andere Lösungen gibt es leider nicht. Verändern wird deine Freundin sich nicht mehr und es liegt auch nicht an dir.

Ihr müsst euch zusammensetzen und gemeinsam eine Lösung finden, egal wie sie aussieht. Dass einer unglücklich in der Beziehung ist, geht nicht.

Sie darf sich nicht zum Sex überreden lassen und du musst nicht keusch leben.

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28. Januar um 18:02
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Zwingen kannst du sie nicht.

Für sie besteht kein Problem, weil sie einfach keine Lust auf Sex hat.

Das ganze klingt fast nach asexualität und das ist weder falsch, noch "heilbar". Es gibt einfach Menschen, die keine Lust empfinden  (können) und deine Freundin gehört zu diesen Menschen.

Ihr könntet eure Beziehung sexuell öffnen, dass du Sex mit anderen haben darfst, du lebst einfach damit, dass du keinen Sex bekommst oder du trennst dich.

Andere Lösungen gibt es leider nicht. Verändern wird deine Freundin sich nicht mehr und es liegt auch nicht an dir.

Ihr müsst euch zusammensetzen und gemeinsam eine Lösung finden, egal wie sie aussieht. Dass einer unglücklich in der Beziehung ist, geht nicht.

Sie darf sich nicht zum Sex überreden lassen und du musst nicht keusch leben.

Ich dachte, dass ich es schaffen würde einfach damit zu leben, aber je mehr zeit vergeht, desto weniger verkrafte ich das  ... wird mir wohl leider nichts anderes übrig bleiben, als ein Gespräch zu suchen und es zu beenden. 

Danke für deine Antwort 👍

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28. Januar um 18:26

Hallo alx.alx,

ich kann mich beautifulmind nur anschließen.

Auch wenn man Spekulationen für die Ursache der Lustlosigkeit oder Asexualität deiner Freundin anstellen kann, den Willen bei ihr, das zu ändern sehe ich nicht. Sie hat für sich keinen Leidensdruck. Ich lese auch nicht heraus, dass sie aus empathischen Gründen (weil es dir damit schlecht geht) leidet. Muss ja auch nicht sein, aber ich wills nur erwähnt haben.

Es sollte nie die Maxime einer Beziehung sein, dafür etwas schaffen zu müssen. Wenn es dir wichtig ist und ihr nicht, seid ihr in dem Punkt so grundverschieden und meiner Meinung nach ist das ein Trennungsgrund.
 

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28. Januar um 19:07
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Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Hallo Alex,

das tut mir für euch beide wirklich leid. Eine Partnerschaft ohne Sex kann ich mir gar nicht vorstellen. Für euch beide ist es sehr schwer. Ich will hier aber anmerken, dass ich das klasse von Dir finde, wie Du auf sie eingehst! Toll...sei immer so.......
Hm, ich denke, dass es so nicht weitergehen kann. Hat sie vielleicht in ihrer Kindheit oder Jugend negative Erfahungen diesbezüglich gemacht? Vergewaltigung oder Missbrauch? Es ist ein heikles Thema, aber wenn jemand so abgeneigt ist, könnte das ein Grund sein...

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29. Januar um 17:46
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Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Was ich mich beim Lesen deines Threads sofort fragte ist, wie seid ihr überhaupt zusammen gekommen? Und was war ihre Motivation, mit dir eine Beziehung einzugehen, wie denkst du, hat sie sich diese Beziehung vorgestellt? Es mag ein bisschen seltsam klingen, aber diese hier im Forum oft geäusserte Meinung, dass es nun mal asexuelle Menschen gebe und man diese zu nichts zwingen oder therapieren könne, stimmt natürlich. Genau so wenig können aber asexuelle Menschen in Beziehungen von ihren vermeintlichen Sexualpartnern erwarten, dass diese verzichten bzw für ein absolut natürliches und menschliches Bedürfnis weiter hingehalten werden. Im Klartext: Wieso wird so etwas nicht im Moment angesprochen, wo eine Beziehung, eine Liebe entsteht? 
Offenbar reagiert deine Partnerin auch auf ander Formen körperlicher Nähe eher distanziert bis ablehnend. Ich vermute stark, dass es da tiefere Gründe  gibt, die in ihrer Jugend oder Kindheit zu suchen sind. Es muss dabei nicht zwingend um körperlichen Missbrauch gehen. Falsche oder keine erwachsene Vorbilder und Orientierungspunkte, emotionale Verwarlosung, eine krude Sexual- oder Moralvorstellung, ein erzkonservatives, kaltes Elternhaus...
An deiner Stelle würde ich das Thema relativ schonungslos auf den Tisch bringen. Auch in ihrem Interessen. Und für sie gegebenenfalls exteren Hilfe und Unterstützung in Betracht ziehen. Bei aller Liebe, so gehts nicht weiter, für euch beide nicht.
 

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29. Januar um 17:46
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Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Was ich mich beim Lesen deines Threads sofort fragte ist, wie seid ihr überhaupt zusammen gekommen? Und was war ihre Motivation, mit dir eine Beziehung einzugehen, wie denkst du, hat sie sich diese Beziehung vorgestellt? Es mag ein bisschen seltsam klingen, aber diese hier im Forum oft geäusserte Meinung, dass es nun mal asexuelle Menschen gebe und man diese zu nichts zwingen oder therapieren könne, stimmt natürlich. Genau so wenig können aber asexuelle Menschen in Beziehungen von ihren vermeintlichen Sexualpartnern erwarten, dass diese verzichten bzw für ein absolut natürliches und menschliches Bedürfnis weiter hingehalten werden. Im Klartext: Wieso wird so etwas nicht im Moment angesprochen, wo eine Beziehung, eine Liebe entsteht? 
Offenbar reagiert deine Partnerin auch auf ander Formen körperlicher Nähe eher distanziert bis ablehnend. Ich vermute stark, dass es da tiefere Gründe  gibt, die in ihrer Jugend oder Kindheit zu suchen sind. Es muss dabei nicht zwingend um körperlichen Missbrauch gehen. Falsche oder keine erwachsene Vorbilder und Orientierungspunkte, emotionale Verwarlosung, eine krude Sexual- oder Moralvorstellung, ein erzkonservatives, kaltes Elternhaus...
An deiner Stelle würde ich das Thema relativ schonungslos auf den Tisch bringen. Auch in ihrem Interessen. Und für sie gegebenenfalls exteren Hilfe und Unterstützung in Betracht ziehen. Bei aller Liebe, so gehts nicht weiter, für euch beide nicht.
 

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29. Januar um 18:00
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Zwingen kannst du sie nicht.

Für sie besteht kein Problem, weil sie einfach keine Lust auf Sex hat.

Das ganze klingt fast nach asexualität und das ist weder falsch, noch "heilbar". Es gibt einfach Menschen, die keine Lust empfinden  (können) und deine Freundin gehört zu diesen Menschen.

Ihr könntet eure Beziehung sexuell öffnen, dass du Sex mit anderen haben darfst, du lebst einfach damit, dass du keinen Sex bekommst oder du trennst dich.

Andere Lösungen gibt es leider nicht. Verändern wird deine Freundin sich nicht mehr und es liegt auch nicht an dir.

Ihr müsst euch zusammensetzen und gemeinsam eine Lösung finden, egal wie sie aussieht. Dass einer unglücklich in der Beziehung ist, geht nicht.

Sie darf sich nicht zum Sex überreden lassen und du musst nicht keusch leben.

Stopp mal! Sobald man eine Beziehung mit einem Menschen eingeht, kann sich keiner aus der Verantwortung stehlen. Das Mindeste ist Empathie für sein Gegenüber, seine Bedürfnisse und sein Leben. Und wenn man auch nicht alles zu teilen und zu akzeptieren hat, sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sein Gegenüber zu unterstützen, zu fördern. Wie soll man sich sonst in die Augen schauen?
Für sie besteht sehr wohl ein Problem. Sie hat einen Freund und kann ihm in einem wesentlichen Punkt einer Liebes- und Sexualbeziehung nicht halbwegs entgegenkommen und die Hand reichen.
Auch kann es nicht darum gehen, eine Lösung zu finden, egal wie sie aussieht. Die Lösung ist in jedem Falle, dass beide ihr Leben und ihre Sexualität so leben können wie sie es für richtig und wichtig halten. Da ist also kein verbales Kuscheln angesagt, kein Blabla um den heissen Brei rum. Die Fakten und nur die Fakten, so weh es tun wird!  

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29. Januar um 18:55
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Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Ist das dein Ernst, kein Fake?

Ein ziemlich unfaires "Spiel" das sie da "spielt", ob begründet oder unbegründet, das ist nicht in Ordnung.Dir gegenüber unfair und rücksichtslos. 

Meine Güte, warum machst du das so lange mit?! 

Bitte aufwachen. 
 

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29. Januar um 20:53

Habt ihr denn überhaupt eine Vertrauensbasis???

Weil, das Thema beschäftigt dich und belastet dich und dann solltet ihr darüber auch reden können.
Wenigstens soweit, dass du nach 4Jahren den Grund für ihre Zurückweisung kennst.

Nach so langer Zeit ist daraus ja schon totale Gewohnheit geworden, das macht es schwerer den Knoten zu lösen.

Sei halt offen zu ihr, dass du es nicht mehr lange aushälst, weil du es auch nicht verstehst.
Wenn du den wahren Grund erfährst kannst du schauen, wie es weiter geht.

Wenn ihr nicht darüber reden könnt, würde icj mich mehr darüber wundern als darüber, dass ihr so selten sex habt🤔

 

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29. Januar um 21:50
In Antwort auf

Stopp mal! Sobald man eine Beziehung mit einem Menschen eingeht, kann sich keiner aus der Verantwortung stehlen. Das Mindeste ist Empathie für sein Gegenüber, seine Bedürfnisse und sein Leben. Und wenn man auch nicht alles zu teilen und zu akzeptieren hat, sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sein Gegenüber zu unterstützen, zu fördern. Wie soll man sich sonst in die Augen schauen?
Für sie besteht sehr wohl ein Problem. Sie hat einen Freund und kann ihm in einem wesentlichen Punkt einer Liebes- und Sexualbeziehung nicht halbwegs entgegenkommen und die Hand reichen.
Auch kann es nicht darum gehen, eine Lösung zu finden, egal wie sie aussieht. Die Lösung ist in jedem Falle, dass beide ihr Leben und ihre Sexualität so leben können wie sie es für richtig und wichtig halten. Da ist also kein verbales Kuscheln angesagt, kein Blabla um den heissen Brei rum. Die Fakten und nur die Fakten, so weh es tun wird!  

Empathsich kann man nur sein, wenn es dafür eine Basis gibt.

Um sich in jemanden hineinzuversetzen, muss man eine Ahnung haben, wie es dem anderen geht und wie er sich fühlt.

Wir sind empathsich gegenüber Blinden, da wir wissen, wie es im dunklen ist.

Wir können Empathie für jemanden empfinden, der dich das Bein gebrochen hat, da wir das Gefühl von Schmerz kennen.

Wir können uns in jemanden hineinzuversetzen, der Liebeskummer hat, weil wir auch mal welchen hatten.

Wenn jemand aber ein Gefühl und ein Empfinden niemals gespürt hat, dieses Gefühl nicht kennt, dann ist es wesentlich schwieriger, den Leidensdruck des anderen zu erkennen. Zu fühlen wie sehr man darunter leidet 

Er spricht davon, dass sie sich davor ekelt. 

Das zeigt doch, dass sie emotional nicht in der Lage ist, die Problematik in ihrer schweren zu erkennen und nachzuempfinden.

Gerade wenn er bisher nie richtig deutlich auf den Tisch gehauen hat und auch gesagt hat, dass er so keine Beziehung führen kann, ist es für sie um so schwerer.

Ihr zu unterstellen, sie sei nicht empathsich, finde ich in diesem Falle fehlt am Platz, weil die Grundlage für Empathie bei ihr gar nicht gegeben ist.

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29. Januar um 23:19

Ich war auch mit so einer Frau zusammen. Verklemmt und unterkühlt, keine Leidenschaft, keine Erotik. Sie hat sich noch nicht einmal bemüht. Ich hab viel für sie getan und Verständnis gezeigt. Aber sie hat immer nur an sich selbst gedacht. Sie war nicht nur frigid und asexuell, sie war zudem auch eine Narzisstin. Was ich aber erst viele Jahre später herausbekommen habe.

Deine Freundin hat sich wenigstens bemüht. Und ihr versteht euch auch sonst ganz gut.

Ich denke, dass asexuell ein Sammelbegriff ist. Dahinter können sich m.E. viele mögliche Störungen verbergen.

Es gibt zur Asexualität auch spezielle Foren. Vielleicht kann dir dort besser geholfen werden.

Du schreibst von Ekel, sogar beim Küssen. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen mit einer niedrigen Ekelschwelle auch Probleme mit Intimität haben.

Ich kann mir auch vorstellen, dass Menschen keine Libido haben.

Was mich aber wundert ist, dass sie sich gar nicht damit beschäftigen wollen. Das tut man doch auch aus einer gewissen Neugier heraus. Den eigenen Körper entdecken, etwas ausprobieren, Streicheln, Massieren, Masturbieren. Die sinnliche Spannung, die Neugier auf fremde Körper ... Oder Fantasien, die sich bei Märchen, Geschichten, Filmen entwickeln ...

Irgendwie scheinen mir diese Menschen merkwürdig nüchtern und langweilig.

Deshalb verstehe ich nicht, wenn jemand sich gar nicht ändern und weiterentwickeln will.

Dann kommt natürlich hinzu, dass der Partner leidet und am Ende die gesamte Beziehung daran kaputt geht.

 

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29. Januar um 23:39
In Antwort auf

Empathsich kann man nur sein, wenn es dafür eine Basis gibt.

Um sich in jemanden hineinzuversetzen, muss man eine Ahnung haben, wie es dem anderen geht und wie er sich fühlt.

Wir sind empathsich gegenüber Blinden, da wir wissen, wie es im dunklen ist.

Wir können Empathie für jemanden empfinden, der dich das Bein gebrochen hat, da wir das Gefühl von Schmerz kennen.

Wir können uns in jemanden hineinzuversetzen, der Liebeskummer hat, weil wir auch mal welchen hatten.

Wenn jemand aber ein Gefühl und ein Empfinden niemals gespürt hat, dieses Gefühl nicht kennt, dann ist es wesentlich schwieriger, den Leidensdruck des anderen zu erkennen. Zu fühlen wie sehr man darunter leidet 

Er spricht davon, dass sie sich davor ekelt. 

Das zeigt doch, dass sie emotional nicht in der Lage ist, die Problematik in ihrer schweren zu erkennen und nachzuempfinden.

Gerade wenn er bisher nie richtig deutlich auf den Tisch gehauen hat und auch gesagt hat, dass er so keine Beziehung führen kann, ist es für sie um so schwerer.

Ihr zu unterstellen, sie sei nicht empathsich, finde ich in diesem Falle fehlt am Platz, weil die Grundlage für Empathie bei ihr gar nicht gegeben ist.

Das sind interessante Gedankengänge. Unsere eigene Erfahrung spielt natürlich eine wichtige Rolle. Aber wir können auch emotionale Erfahrungen, wie z.b. Angst oder Panik, auf andere Situationen übertragen. Zudem können wir an den Reaktionen eines Menschen oder Tieres seinen Gemütszustand ablesen. Zum Beispiel verrät die Stimme eines Menschen sehr viel über seine Befindlichkeit.

Dann gibt auch Menschen, die können nur für sich selbst Empathie empfinden. Meine Freundin war eine Mimose, wenn es um sie selbst ging. Erwischte es mich, - der gleiche Sachverhalt -, dann machte sie mir sogar noch Vorwürfe.
Allein die Erfahrung reicht nicht aus, um empathiefähig zu sein.

 

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30. Januar um 0:30

Bin entsetzt wie viele hier der Freundin Vorwürfe machen. Die Absolute Voraussetzung für würdevollen Sex ist die Einvernehmlichkeit und beidseitige Lust! Der Horror das Gefühl benutzt zu werden. Jede Form eines "Entgegenkommens" von ihr würde aber genau das bedeuten!
Nein, man kann ihr keine Vorwürfe machen. Eher frage ich mich warum der Fragesteller über eine sehr lange Zeit immer wieder mit ihr geschlafen hat, obwohl sie ihm unmissverständlich deutlich gemacht hat dass sie keinen Sex will! Das ist schon sehr grenzwertig (in Dänemark wäre es sogar mehr als das).
Wenn der Trieb stärker ist als seine Liebe zu ihr muss er die Konsequenzen ziehen und sie verlassen. Dass sie ihm Lust vorspielt und sich benutzen lässt kann ja wohl auf keinen Fall die Lösung sein.

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30. Januar um 6:25
In Antwort auf

Bin entsetzt wie viele hier der Freundin Vorwürfe machen. Die Absolute Voraussetzung für würdevollen Sex ist die Einvernehmlichkeit und beidseitige Lust! Der Horror das Gefühl benutzt zu werden. Jede Form eines "Entgegenkommens" von ihr würde aber genau das bedeuten!
Nein, man kann ihr keine Vorwürfe machen. Eher frage ich mich warum der Fragesteller über eine sehr lange Zeit immer wieder mit ihr geschlafen hat, obwohl sie ihm unmissverständlich deutlich gemacht hat dass sie keinen Sex will! Das ist schon sehr grenzwertig (in Dänemark wäre es sogar mehr als das).
Wenn der Trieb stärker ist als seine Liebe zu ihr muss er die Konsequenzen ziehen und sie verlassen. Dass sie ihm Lust vorspielt und sich benutzen lässt kann ja wohl auf keinen Fall die Lösung sein.

Ich stimme dir soweit zu als dass sie die Beziehung mit ihm nicht eingehen dürfte oder von Anbeginn offen damit umgehen, dass sie körperliche Nähe ablehnt.

Ich habe mich auch schon beim Kuss geekelt, dann habe ich eine Zeitlamg eine Beziehung für mich ausgeschlossen. Zum einen um mich nicht zu qualen und um mein Gegenüber nicht zu täuschen und verletzen... 

Ihr Verhalten ist für mein Verständnis falsch, sie hält ihn hin mit der Aufrechterhaltung der Beziehung und er macht sich dadurch Hoffnungen. Sie braucht eher professionelle Unterstützung als einen Freund, sie scheint massive Kommunikationsprobleme zu haben.

 

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30. Januar um 11:21
In Antwort auf

Ich stimme dir soweit zu als dass sie die Beziehung mit ihm nicht eingehen dürfte oder von Anbeginn offen damit umgehen, dass sie körperliche Nähe ablehnt.

Ich habe mich auch schon beim Kuss geekelt, dann habe ich eine Zeitlamg eine Beziehung für mich ausgeschlossen. Zum einen um mich nicht zu qualen und um mein Gegenüber nicht zu täuschen und verletzen... 

Ihr Verhalten ist für mein Verständnis falsch, sie hält ihn hin mit der Aufrechterhaltung der Beziehung und er macht sich dadurch Hoffnungen. Sie braucht eher professionelle Unterstützung als einen Freund, sie scheint massive Kommunikationsprobleme zu haben.

 

Ja, das vergessen viele, dass es auch für das Gegenüber eine Verletzung und Demüting ist, wenn sich die Partnerin vor seinem Körper ekelt.

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30. Januar um 22:45
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Empathsich kann man nur sein, wenn es dafür eine Basis gibt.

Um sich in jemanden hineinzuversetzen, muss man eine Ahnung haben, wie es dem anderen geht und wie er sich fühlt.

Wir sind empathsich gegenüber Blinden, da wir wissen, wie es im dunklen ist.

Wir können Empathie für jemanden empfinden, der dich das Bein gebrochen hat, da wir das Gefühl von Schmerz kennen.

Wir können uns in jemanden hineinzuversetzen, der Liebeskummer hat, weil wir auch mal welchen hatten.

Wenn jemand aber ein Gefühl und ein Empfinden niemals gespürt hat, dieses Gefühl nicht kennt, dann ist es wesentlich schwieriger, den Leidensdruck des anderen zu erkennen. Zu fühlen wie sehr man darunter leidet 

Er spricht davon, dass sie sich davor ekelt. 

Das zeigt doch, dass sie emotional nicht in der Lage ist, die Problematik in ihrer schweren zu erkennen und nachzuempfinden.

Gerade wenn er bisher nie richtig deutlich auf den Tisch gehauen hat und auch gesagt hat, dass er so keine Beziehung führen kann, ist es für sie um so schwerer.

Ihr zu unterstellen, sie sei nicht empathsich, finde ich in diesem Falle fehlt am Platz, weil die Grundlage für Empathie bei ihr gar nicht gegeben ist.

Naja, wenn man es glaubt dass sie beim Akt Schmerzen hat,
es für
sie die Hölle ist, sie sich ekelt, dann frag ich mich was die Motivation war sich selbst anzubieten, sich quasi freiwillig vergewaltigen zu lassen um es überspitzt zu sagen. Wenn da keine Einsicht auf seine Bedürfnisse ist, was dann? Angst?
 

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30. Januar um 23:44
In Antwort auf

Naja, wenn man es glaubt dass sie beim Akt Schmerzen hat,
es für
sie die Hölle ist, sie sich ekelt, dann frag ich mich was die Motivation war sich selbst anzubieten, sich quasi freiwillig vergewaltigen zu lassen um es überspitzt zu sagen. Wenn da keine Einsicht auf seine Bedürfnisse ist, was dann? Angst?
 

Es sieht so aus, als hätte sich die Abneigung bei ihr weiter zugespitzt.


Oft ist es eine Kopfsache. Schon die Angst vor Schwangerschaft kann zu einer totalen Verkrampfung führen.

 

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31. Januar um 1:43
In Antwort auf

Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Wenn sie Sex einfach nicht mag oder braucht und kein Vergnügen dabei empfindet kannst du leider gar nichts machen. Du kannst dich nur entscheiden, ob du damit leben kannst und eben auf Sex verzichtest oder ob du dich trennst. 

Stört es deine Freundin selbst, dass sie Sex nicht mag? Wenn es sie nämlich stört, dann könnte sie alles mögliche versuchen, angefangen einmal mit einem gründlichen Gesundheitscheck. Stört es sie jedoch selbst nicht und ist sie glücklich ohne Sex, wird sie keine Notwendigkeit sehen, etwas zu unternehmen.  Dann bleibt eben nur wie schon oben gesagt: damit leben oder trennen.

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31. Januar um 1:47
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Was ich mich beim Lesen deines Threads sofort fragte ist, wie seid ihr überhaupt zusammen gekommen? Und was war ihre Motivation, mit dir eine Beziehung einzugehen, wie denkst du, hat sie sich diese Beziehung vorgestellt? Es mag ein bisschen seltsam klingen, aber diese hier im Forum oft geäusserte Meinung, dass es nun mal asexuelle Menschen gebe und man diese zu nichts zwingen oder therapieren könne, stimmt natürlich. Genau so wenig können aber asexuelle Menschen in Beziehungen von ihren vermeintlichen Sexualpartnern erwarten, dass diese verzichten bzw für ein absolut natürliches und menschliches Bedürfnis weiter hingehalten werden. Im Klartext: Wieso wird so etwas nicht im Moment angesprochen, wo eine Beziehung, eine Liebe entsteht? 
Offenbar reagiert deine Partnerin auch auf ander Formen körperlicher Nähe eher distanziert bis ablehnend. Ich vermute stark, dass es da tiefere Gründe  gibt, die in ihrer Jugend oder Kindheit zu suchen sind. Es muss dabei nicht zwingend um körperlichen Missbrauch gehen. Falsche oder keine erwachsene Vorbilder und Orientierungspunkte, emotionale Verwarlosung, eine krude Sexual- oder Moralvorstellung, ein erzkonservatives, kaltes Elternhaus...
An deiner Stelle würde ich das Thema relativ schonungslos auf den Tisch bringen. Auch in ihrem Interessen. Und für sie gegebenenfalls exteren Hilfe und Unterstützung in Betracht ziehen. Bei aller Liebe, so gehts nicht weiter, für euch beide nicht.
 

Der User schreibt ja, es wäre ihr erster Sex mit ihm gewesen (zumindest habe ich das so verstanden). Wenn sie noch Jungfrau war, konnte sie ja noch nicht wissen, ob ihr Sex gefällt oder nicht, als sie die Beziehung eingegangen ist. 

Ich denke, dass Menschen, die wissen, dass sie asexuell sind, sich auch nur unter anderen asexuellen Menschen um einen Partner umsehen. 

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31. Januar um 4:46
In Antwort auf

Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Lieber Alex, warum denkst Du, dass wir eine andere Lösung haben, als die, welche Dir schon seit beinahe 4 Jahren Dein Bauchgefühl zu verklickern versucht?

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31. Januar um 8:47
In Antwort auf

Bin entsetzt wie viele hier der Freundin Vorwürfe machen. Die Absolute Voraussetzung für würdevollen Sex ist die Einvernehmlichkeit und beidseitige Lust! Der Horror das Gefühl benutzt zu werden. Jede Form eines "Entgegenkommens" von ihr würde aber genau das bedeuten!
Nein, man kann ihr keine Vorwürfe machen. Eher frage ich mich warum der Fragesteller über eine sehr lange Zeit immer wieder mit ihr geschlafen hat, obwohl sie ihm unmissverständlich deutlich gemacht hat dass sie keinen Sex will! Das ist schon sehr grenzwertig (in Dänemark wäre es sogar mehr als das).
Wenn der Trieb stärker ist als seine Liebe zu ihr muss er die Konsequenzen ziehen und sie verlassen. Dass sie ihm Lust vorspielt und sich benutzen lässt kann ja wohl auf keinen Fall die Lösung sein.

Lieber Onkelfritz, mit der Einvernehmlichkeit und der beidseitigen Lust als Grundvoraussetzung bin ich absolut einverstanden, ebenfalls mit dem Gefühl des Horrors, wenn hier jemand einfach benutz würde. Die Geschichte von Alex scheint mir aber eine andere zu sein. Und um es gleich vom Anfang an klarzustellen, es geht mir auch nicht um eine Rollenverteilung in Opfer oder Täter. Das greift immer zu kurz, und wenn überhaupt, dürfte es hier um zwei Opfer gehen.
Der Entscheidende Punkt ist aber, dass wenn zwei beschliessen, gemeinsam ans Meer zu fahren, die Vermutung auch schwimmen zu gehen, naheliegend ist. Stehen dann die beiden am Strand und der eine findet das Wasser und den Sand so gar nicht toll, ja fürchtet sich richtiggehend vor diesen Elementen und hätte da nie hin wollen, wird es natürlich schwierig.
Gibt die Person, die das Meer eigentlich gar nicht mag, dem anderen dann auch noch zu verstehen, dass sie eigentlich gar nie an die Küste hätte fahren wollen, und sie es wo möglich nur ihm zu Liebe getan habe, oder sich von ihm gedrängt fühlte, wird es verdammt schwierig. Und man setzt sich dem Vorwurf aus, den Mund nicht aufgemacht zu haben.
Wie es andere hier schon angesprochen haben, Kommunikation zur richtigen Zeit und das klären von Einvernehmlichkeiten zu Beginn dieser Beziehung wären der richtige Weg gewesen. Was es jetzt zu klären gilt wäre, was die beiden verbindet und wie beide für sich zu einer befriedigenden Sexualität finden.   

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31. Januar um 8:59
In Antwort auf

Der User schreibt ja, es wäre ihr erster Sex mit ihm gewesen (zumindest habe ich das so verstanden). Wenn sie noch Jungfrau war, konnte sie ja noch nicht wissen, ob ihr Sex gefällt oder nicht, als sie die Beziehung eingegangen ist. 

Ich denke, dass Menschen, die wissen, dass sie asexuell sind, sich auch nur unter anderen asexuellen Menschen um einen Partner umsehen. 

Das ist richtig und tatsächlich ein Problem. Wenn ich etwas nicht kenne, kann ich unmöglich wissen, ob ich das auch mag. Interessant ist hier aber ein Blick auf ein anderes, menschliches Grundbedürfnis. Die Ernährung. Auch hier werden wir herangeführt. Nicht alles was essbar ist schmeckt uns, aber unser Geschmack verändert sich und was früher mal an den Tellerrand geschoben wurde ist inzwischen heiss begehrt.
Deshalb ist Asexualität hier in diesem Thread als Ursache auch nur eine Vermutung. Naheliegend sind auch andere Probleme, die durchaus auch im Verhalten des Users liegen können, mit Sicherheit aber vorallem damit zu tun haben, dass die beiden einfach nicht miteinander gesprochen haben, nicht miteinander sprechen können. 

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31. Januar um 9:10
In Antwort auf

Empathsich kann man nur sein, wenn es dafür eine Basis gibt.

Um sich in jemanden hineinzuversetzen, muss man eine Ahnung haben, wie es dem anderen geht und wie er sich fühlt.

Wir sind empathsich gegenüber Blinden, da wir wissen, wie es im dunklen ist.

Wir können Empathie für jemanden empfinden, der dich das Bein gebrochen hat, da wir das Gefühl von Schmerz kennen.

Wir können uns in jemanden hineinzuversetzen, der Liebeskummer hat, weil wir auch mal welchen hatten.

Wenn jemand aber ein Gefühl und ein Empfinden niemals gespürt hat, dieses Gefühl nicht kennt, dann ist es wesentlich schwieriger, den Leidensdruck des anderen zu erkennen. Zu fühlen wie sehr man darunter leidet 

Er spricht davon, dass sie sich davor ekelt. 

Das zeigt doch, dass sie emotional nicht in der Lage ist, die Problematik in ihrer schweren zu erkennen und nachzuempfinden.

Gerade wenn er bisher nie richtig deutlich auf den Tisch gehauen hat und auch gesagt hat, dass er so keine Beziehung führen kann, ist es für sie um so schwerer.

Ihr zu unterstellen, sie sei nicht empathsich, finde ich in diesem Falle fehlt am Platz, weil die Grundlage für Empathie bei ihr gar nicht gegeben ist.

"Ihr zu unterstellen, sie sei nicht empathsich, finde ich in diesem Falle fehlt am Platz, weil die Grundlage für Empathie bei ihr gar nicht gegeben ist."

Genau das ist es, du sagst es ja selber! Und somit handelt es sich auch nicht um eine Unterstellung, sondern um ein hohes Mass an Gewissheit. Und so nähern wir uns ganz allgemein einem Kern in fast allen Beziehungsfragen. Mangelnde oder fehlende Empathie führt immer zu grundlegenden Problemen. Und wenn es tatsächlich Menschen gibt, die von sich behaupten Beziehungsunfähig zu sein, so sind es genau die. Das dumme nur, sie merken es nicht, und noch dümmer, wir versuchen es zu entschuldigen. Das hilft niemandem, am wenigsten den Betroffenen. 
 

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31. Januar um 11:16
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Lieber Onkelfritz, mit der Einvernehmlichkeit und der beidseitigen Lust als Grundvoraussetzung bin ich absolut einverstanden, ebenfalls mit dem Gefühl des Horrors, wenn hier jemand einfach benutz würde. Die Geschichte von Alex scheint mir aber eine andere zu sein. Und um es gleich vom Anfang an klarzustellen, es geht mir auch nicht um eine Rollenverteilung in Opfer oder Täter. Das greift immer zu kurz, und wenn überhaupt, dürfte es hier um zwei Opfer gehen.
Der Entscheidende Punkt ist aber, dass wenn zwei beschliessen, gemeinsam ans Meer zu fahren, die Vermutung auch schwimmen zu gehen, naheliegend ist. Stehen dann die beiden am Strand und der eine findet das Wasser und den Sand so gar nicht toll, ja fürchtet sich richtiggehend vor diesen Elementen und hätte da nie hin wollen, wird es natürlich schwierig.
Gibt die Person, die das Meer eigentlich gar nicht mag, dem anderen dann auch noch zu verstehen, dass sie eigentlich gar nie an die Küste hätte fahren wollen, und sie es wo möglich nur ihm zu Liebe getan habe, oder sich von ihm gedrängt fühlte, wird es verdammt schwierig. Und man setzt sich dem Vorwurf aus, den Mund nicht aufgemacht zu haben.
Wie es andere hier schon angesprochen haben, Kommunikation zur richtigen Zeit und das klären von Einvernehmlichkeiten zu Beginn dieser Beziehung wären der richtige Weg gewesen. Was es jetzt zu klären gilt wäre, was die beiden verbindet und wie beide für sich zu einer befriedigenden Sexualität finden.   

Liebe(r) steinundwasser,
wenn du das Bild vom Meer bemühen willst: Ja, ich wäre enttäuscht wenn meine Partnerin mit mir ans Meer fahren würde um mir dort zu eröffnen dass sie nicht gerne schwimmt. Und ich würde ihr zurecht die Frage stellen, warum sie mir das nicht früher gesagt hat. Ich könnte davon aber keinerlei Recht ableiten dass sie trotzdem mit mir ins Wasser geht. Wobei Sex der einem widersteht über sich ergehen lassen eine andere Nummer ist als schwimmen wenn man keine Wasserratte ist. Von daher hinkt dein Vergleich dann doch gewaltig.

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31. Januar um 14:19

Wieso so kompliziert? Wenn der eine in der Beziehung Sex liebt und braucht für sein seelisches Glück, der andere - aus welchen Gründen auch immer - in dieser gleichen Beziehung (kann in einer anderen ganz anders sein) nicht, dann herrscht ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht gibt niemanden das Recht irgendwas einzufordern. Regelmässiger toller Sex ist kein Anspruch, den der andere zu erfüllen hat. Man kann höchstens darüber reden und versuchen die Gründe zu beheben. Geht das nicht, muss derjenige, der unter der Situation leidet, gehen.

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31. Januar um 17:38

Hallo erst mal machen antworten fand ich echt einfach nur unnötig. Meine Frage an dich ist: du schreibst das sie schmerzen hat ? War sie mal beim Frauenarzt vlt passt etwas bei ihr nicht und deswegen verkrampft sie sich und hat dann auch keine lust auf sex. Du musst einfach entscheiden ob du damit zurecht kommst ohne sex oder ob sie damit zu recht kommt dir dass nicht geben zu können. Ich hoffe ihr entscheidet zusammen für euch richtig.

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31. Januar um 17:52
In Antwort auf

Hey, 
ich versuche mein Glück mal hier, weil ich wirklich nicht mehr weiter weis & niemand aus meinem Umfeld mir so richtig helfen kann.

Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon seit 4 Jahren zusammen. (Sie ist mittlerweile 24 und ich 26)
Am anfang der Beziehung habe ich ihr alle Zeit der Welt gelassen, sodass es erst nach 4 Monaten ca. zum ersten Geschlechtsverkehr kam. 
Nachdem wir nun miteinander geschlafen hatten und der Bann eigentlich gebrochen sein sollte, ging ich davon aus, dass ab diesem Zeitpunkt öfter passieren würde.
Alle annäherungsversuche von meiner Seite aus wurden jedoch immer abgeblockt, sodass es angefangen hat meinem Selbstbewusstsein zu schaden  und so kam es sehr schnell zu streitigkeiten, eben weil sie keinen Sex wollte.
Sie sagte immer "Ich brauche Sex nicht unbedingt, ich verspüre einfach keine Lust, es taugt mir nicht usw."
Dann habe ich versucht ihr einfühlsam mitzuteilen, dass es für mich aber in einer Beziehung dazugehört und sie doch einfach mal verschiedene Dinge im Bett mit mir ausprobieren soll evtl. ändert sich ja ihre meinung dann dazu.
Soweit so gut... ich war wirklich sehr einfühlsam und habe im Bett alles im Zärtlichen bereich mit ihr ausprobiert, aber immer in Ihrem Gesicht so einen gequälten Blick gesehen, selbst wenn Sie gekommen ist, sah das bei Ihr alles andere als nach Spaß aus. 
Zu dieser Zeit kam es ca. einmal im Monat zum Geschlechtsverkehr. 
Irgendwann meinte Sie, dass sie es nur mir zur liebe tut und nun nichts mehr neues ausprobieren möchte, weil es sie langweilt.... dann wurde die Spanne zwischen jedem mal Sex ca. 2-3 Monate und bei jedem mal lag sie nur da wie ein Brett + es kam hinzu, dass sie sich wirklich verkrümmt hat vor schmerzen beim Akt. 

Für mich war dann irgendwann der Punkt erreicht wo ich mir vorkam als würde ich sie vergewaltigen, weil sie da so gequält immer nur da lag... was überhaupt nicht schön für mich war. 
Durch meine unzufriedenheit kam es dann halt auch oft zum Streit, wo sie dann auch immer wieder betonte, dass Sex die hölle für Sie sei und einfach nur wehtut und unnötig ist.

Naja trotz dieses Problems, was mich sehr bedrückt hat, sind wir dann vor 2 jahren zusammengezogen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass sich das Problem irgendwie lösen wird... aber falsch Gedacht.

Wir funktionieren im Alltag sehr gut, haben Spaß mit einander und es gibt kaum Gründe zu streiten.... ausser eben, dass ich Sie in diesen 2 Jahren zusammen Wohnen nur ungefähr 5 mal zum Sex überreden konnte.

Ich habe ihr angeboten professionelle hilfe zu holen und rauszufinden woran das bei ihr liegt um unsere Beziehung zu retten, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr kann... habe in diesen 4 jahren immer die gleichen kopfschmerzen. Aber für sie gibt es keinen Grund sich helfen zu lassen... sie rastet immer komplett aus wenn ich versuche das Thema anzusprechen.

Ausser Kuscheln und Händchen halten gibt es auch keine Körperliche nähe zwischen uns... wir knutschen nichtmal, weil sie auf Knutschen den gleichen eckel hat wie auf Geschlechtsvekehr. 


Kennt jemand so ein Problem? Alle meine Vertrauenspersonen können sich das nichtmal vorstellen was ich da erzähle und können mir auch somit keinen Rat geben.

Ich bin einfach nurnoch unglücklich und habe keine Kraft mehr mir den Kopf um immer wieder das gleiche Thema zu zerbrechen... mit ihr kann ich ja auch nicht darüber reden, weil es immer im Streit endet...


Was bleibt mir übrig?? Beziehung beenden und nach vorne schauen? 
Für jeden nützlichen Rat wäre ich sehr dankbar... bin verzweifelt 😞


Lg Alex

Warum soll sie sich professionelle Hilfe nehmen, um herauszufinden, woran es bei ihr liegt, dass sie keine Lust auf Sex mit Dir hat?

Sie hat keine Lust auf Sex mit Dir und für sie ist es ok!
Würde sie darunter leiden, dass sie keine Lust auf Sex mit Dir hat, dann wäre professionelle Hilfe vielleicht eine Möglichkeit!

Warum holst Du Dir keine professionelle Hilfe, um herauszufinden, warum Du so oft Sex von ihr willst, obwohl sie keine Lust auf Dich hat???
Dann wäre Dein Problem jedenfalls gelöst!

Entweder Du akzeptierst es, dass sie keine Lust auf Sex mit Dir hat!
Oder Du musst Dich trennen!

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31. Januar um 19:52

Die Einstellung, ich mache in einer Beziehung grundsätzlich nur das, was ich will und worauf ich Lust habe, finde ich merkwürdig.


Wenn beide nach der Devise handeln, dann muss man sich nicht wundern, warum Beziehungen nicht lange halten.
 

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31. Januar um 20:33
In Antwort auf

Die Einstellung, ich mache in einer Beziehung grundsätzlich nur das, was ich will und worauf ich Lust habe, finde ich merkwürdig.


Wenn beide nach der Devise handeln, dann muss man sich nicht wundern, warum Beziehungen nicht lange halten.
 

Von grundsätzlich ist hier ja nirgendwo die Rede, der User schreibt sogar, dass die Beziehung abgesehen vom Sex sehr gut ist. 

Man kann und darf aber umgekehrt auch nicht erwarten, dass der Partner alles macht, was man möchte und worauf man selbst Lust hat. Hier scheint es so zu sein, dass der User automatisch erwartet, dass seine Freundin mit ihm Sex haben sollte, weil er eben der Meinung ist, Sex gehöre zu einer Beziehung dazu.

So denken wohl die meisten Menschen, aber das bedeutet nicht, dass sie alle recht haben. In dieser Frage gibt es nämlich kein recht oder unrecht haben, sondern jeder Mensch entscheidet selbst, was er mit seinem Körper macht. Und wenn ein Mensch nunmal keinen Sex haben möchte, dann ist das eben eine Entscheidung, die zu akzeptieren ist. Sie hat es versucht, es hat ihr nicht gefallen, sie will keinen Sex mehr. Zumindest will sie jetzt und mit ihm keinen, was in zehn Jahren und vielleicht mal mit einem anderen Partner sein wird, kann ja noch niemand wissen.

Er muss das nicht mögen oder verstehen, er muss es nur akzeptieren und sie einfach in Zukunft in Ruhe lassen und sie nicht mehr bedrängen. Wenn er ohne Sex nicht leben kann, ist das auch in Ordnung, aber dann ist seine Freundin einfach die falsche Partnerin für ihn. 

Alles was den eigenen Körper und die eigene Seele betrifft, sollte man bei Kompromissen tunlichst ausklammern. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich mir mit meinem Partner einen Actionfilm ansehe, ihm zuliebe, obwohl ich Actionfilme nicht mag oder ob der Partner etwas mit meinem Körper anstellt, das ich nicht mag und ich es über mich ergehen lassen muss. Stell es dir mal so vor: angenommen, du lehnst Tätowierungen noch Piercings kategorisch ab und dein Partner verlangt von dir, dass du dir solche auf den Körper machen lässt. Würdest du das ihm zuliebe tun?

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31. Januar um 20:40
In Antwort auf

Die Einstellung, ich mache in einer Beziehung grundsätzlich nur das, was ich will und worauf ich Lust habe, finde ich merkwürdig.


Wenn beide nach der Devise handeln, dann muss man sich nicht wundern, warum Beziehungen nicht lange halten.
 

Deine Einschätzung trifft zu, wenn es um Aufgaben im Haushalt geht, oder um anderweitiges Teilen der gemeinsamen (Alltags-)Pflichten.

Hier aber geht es um den Körper eines Menschen und um seine Intimsphäre, die grundsätzlich immer (ob in einer Beziehung oder in keiner lebend) nur diesem Menschen alleine gehören. Nur er/sie alleine entscheidet, ob und wann und wie oft er auf die Toilette geht, isst/trinkt, Sex hat, schläft, Kinder bekommt, Sport treibt, etc.. 
Ob das dem Partner gefällt oder nicht.
Solltest Du das anders sehen, dann wirds schwierig für Dich, denn Sklavenhaltung ist in den meisten Ländern der Erde verboten.
 

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1. Februar um 1:38
In Antwort auf

Liebe(r) steinundwasser,
wenn du das Bild vom Meer bemühen willst: Ja, ich wäre enttäuscht wenn meine Partnerin mit mir ans Meer fahren würde um mir dort zu eröffnen dass sie nicht gerne schwimmt. Und ich würde ihr zurecht die Frage stellen, warum sie mir das nicht früher gesagt hat. Ich könnte davon aber keinerlei Recht ableiten dass sie trotzdem mit mir ins Wasser geht. Wobei Sex der einem widersteht über sich ergehen lassen eine andere Nummer ist als schwimmen wenn man keine Wasserratte ist. Von daher hinkt dein Vergleich dann doch gewaltig.

Es gibt keinerlei Anzeichen im Thread von Alex, dass er auf irgend eine Art und Weise seine Freundin zum Sex nötigt oder aus der Beziehung heraus ein Recht darauf ableitet. Es gibt aber auch keinen legitimen Grund, wieso er in einer Liebesbeziehung nicht davon hätte ausgehen können, dass man einvernehmlichen Sex miteinander haben wird.
Wenn jemand nicht einfach nur wenig Sex braucht sondern ganz allgemein offenbar grosse Probleme mit Berührung und Nähe hat, sich vor Sex ekelt oder gar ängstigt, kann man das unmöglich vor einem Partner verschweigen, kleinreden oder als unbedeutend ignorieren. 
Es mag zutreffen, dass die gute Frau es tatsächlich zu Beginn nicht besser wusste, als sie mit Alex zusammenkam. Und zum Glück geht es in einer Beziehung um sehr viel mehr als um Sex. Aber gerade deshalb ist es doch erstaunlich, dass da nicht zwei ernsthaft und gemeinsamen einen Weg suchen, mit dem beide gut leben können.   
  

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