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Forum / Liebe & Beziehung

Freundin analysieren... Böhöse...

Letzte Nachricht: 20. Juni 2012 um 17:03
B
brack_12762909
20.06.12 um 14:28

Hallo...
Also ich bin noch nicht lange mit meiner Freundin zusammen (etwa 8 Monate), aber wir verbringen quasi unsere gesamte Freizieit miteinander... Da wir beide uns ziemlich lieben haben wir die letzte Zeit (bis auf vielleicht 3 Ausnahmen) uns nur miteinander beschäftigt...

Vor ein paar Tagen ging es ihr wirklich schlecht... (und mir dadurch auch) und ich habe mich um sie gekümmert... Als es mir dann letzte Woche extrem beschissen ging (ich bin labil und nehme dagegen auch Tabletten, was ich aber bisher nicht zugegeben habe) und habe mich von meinen Eltern abholen lassen... Als sie das dann gehört hat, hat sie erst gemeint, dass sie irgendwie enttäuscht sei, dass ich nicht ihr erster Ansprechpartner war und ich habe ihr eine andere Geschichte gezeigt in der sie sich ebenfalls so verhalten hat:

Sie hat nach ein beschissenen Tag sich -laut ihrer Aussage- zum ersten Mal alleine betrunken und mich dann -sie sagt ohne es zu wollen- mich mehrmals angerufen- ich hatte das Handy aber nicht griffparat... Als ich dann ihre Anrufe gesehen habe war ich doch sehr besorgt (sie hat noch nie 2mal oder häufiger hintereinander angerufen) und bin sofort zu ihr gerast (hat etwas länger gedauert, da ich dann vor Stress meinen Parkzettel verloren habe und total verwirrt war)... Als sie dann die Tür nicht aufgemacht hat, war ich krank vor Sorge... Irgendwie wollte ich aber nicht mehr länger an die Tür klopfen (nicht, dass die Nachbarn die Polizei rufen) und ich hab vor dem Haus gewartet und mögliche andere Orte abgesucht... Nach drei Stunden oder so hatte das Klopfen Erfolg (ich war mir ja zu 100 Prozent sicher, dass sie eigentlich da sein musste und ich hab mir auch eingebildet vor der Tür Alkohol zu riechen)... Als ich sie gesehen habe war das kein schöner Anblick für mich (sie war trotzdem wunderschön)... Aber sie war verwirrt... Alkohol auf die widerlichste Weise vermischt (Wein mit Amaretto uä)...

Naja, zurück zu meiner depressiven Woche und ihrer Reaktion darauf (auf Gründe gehe ich nicht ein, warum es mir schlecht geht)... Irgendwann sagte sie dann, ihr würden andere Kontakte fehlen und ist in Tränen ausgebrochen (ich denke eher, dass das auch was mit der Familie zu tun hat, weil ihr Vater wohl Alkoholiker ist)... Und das ist mir auch bei mir schon aufgefallen... Wir haben/hatten beide nicht viele Freunde, aber seit wir uns kennen treffen wir uns quasi nur noch miteinander... Ansonsten lernen wir für unser Studium... Irgendwie hätte ich -ich weiß es nicht wie ihr es geht- ein schlechtes Gewissen etwas ohne sie zu machen... Mir kommt es auch so vor, als wäre sie beleidigt, wenn ich erzähle, dass ich irgendwo eingeladen wurde... Ich muss aber zugeben, dass ich es auch nicht will, dass sie etwas ohne mich unternimmt... Einmal kam es deswegen zum Streit, weil sie mit ihren Studienkollegen alleine wo hin wollte... Sie hat mir versprochen, dass sie nicht soviel trinkt, aber am nächsten Morgen hat sich das anders angehört (Schnupfen, Alk, Gras, irgendein Striplokal,...) und da war ich nicht gerade erfreut... Sie hat mir dann aber vorgeworfen, dass sie mir wenigstens alles erzählt und ich nie etwas sagen über meine Vergangenheit etc... Die ist mir aber extremst unangenehm... Ihrer aber wohl nicht so unähnlich: Im "normalen" Leben extrem ehrgeizig, fleißig, zurückgezogen, wohl auch traurig und abgeschottet... Und beim Weggehen (bei mir wohl seit ich 14 bin) ständig Komasaufen und Dinge an die ich mich nicht erinnern kann (inkl. Gerichtsverhandlungen etc.) das komplette Gegenteil... Sie hat mir erzählt, dass sie in der Schule als Schlampe bezeichnet wurde und wohl schon jedes Wochenende oder zum. jedes Monat mit jemanden rumgemacht hat... Ich bin jetzt ihr erster Partner und ich war auch noch nie mit jemanden zusammen (und wir sind beide jetzt nicht so jung...)

Insgesamt habe ich mit ihr schonmal darüber geredet, ob sie nicht in Behandlung gehen will oder sich Tabletten verschreiben will... Das lehnt sie aber ab, weil sie meint, dass sie dann ihre Persönlichkeit ändert bzw. sie sagt, dass sie es kontrollieren kann und sich aus einer depressiven Phase herausdenken kann... Insgesamt mag das stimmen, weil sie auch Phasen hat in denen sie extrem gut drauf ist und dann wirklich auch alles mögliche plant (Urlaub, etc)...

Ich bin derzeit in Überlegung sie zu verlassen (es würde mir das Herz brechen), weil sie einen psychisch stabileren Menschen verdient bzw. jemanden, der sich mehr um sie kümmern kann... Ich kann ja kaum mehr schreiben, so fertig machen mich die Gedanken... Sie ist mir so ähnlich und ich weiß nicht, ob wir beide gut füreinander sind... Sie ist derzeit mein Leben...

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B
brack_12762909
20.06.12 um 14:37

Der Titel...
... ist im nachhinein etwas saublöd... Wollte eigentlich zunächst über etwas anderes schreiben... Nämlich nur über unsere beide Schüchternheit...

Zu meinem Hintergrund... Ich sehe meine Probleme vor allem in den ersten 20 Jahren meines Lebens (also im Studium wurde es besser auch wenn nicht super)... Meine Schwester sagt zwar, man solle vergessen... Ich kann es aber nicht...
- Mutter tablettenabhängig in einem Ausmaß, welches man nicht glauben kann
- Ich weiß noch genau wie ich mit einem Gürtel von ihr verprügelt wurde... Ich weiß nicht wie alt ich war... 6?! Ich glaube nicht, dass das jemand weiß... Sie auch nicht!
- Meiner Mutter ging es immer extrem schlecht, wenn sie nicht wusste wo jemand ist... Es war die Hölle, wenn meine Schwester 5 Minuten (wirklich 5 Minuten) zu spät von der Schule kam...
- Mein Vater hat damals dann auch angefangen zu trinken und ist oft geflüchtet... weil er dann auch aus Hilflosigkeit meine Mutter geschlagen hat (wenn sie ihn angriff) ist er oft geflüchtet und wir waren allein...
- Ich weiß noch eine Szene als ich mich mit einem Messer vor meine Mutter gestellt hab und gesagt habe, dass ich mich umbringe... Die Erwiderung : So kannst du dich eh nicht umbringen.... Sie verfolgt mich...

Manche Dinge will ich jetzt nicht weiter erwähnen... Ich sehe mich daher als ziemlich verkorkst an... Ich hatte nie irgendwelche Freunde und ging auch nicht/kaum aus dem Haus... Nur mit Alkohol habe ich mich besser gefühlt... Bis ich dann mit 1,6 Promille im Verkehr gestoppt wurde und dann letztendlich total abgesackt bin... Ich sage nur Cyprexa und wer sich auskennt, der weiß, was ich meine...

Naja, jetzt gehts mir wieder einigermaßen... Meiner Mutter wurde auch geholfen und das freut mich wirklich sehr für sie... Im Vergleich zu ihrem Leben war meines wohl richtig gut... (sie hat erzählt sie wollte sich ständig die Hände abschneiden, und ähnliches)...

Naja, summa summarum: Ich weiß nicht, ob ich wirklich gut bin für meine Freundin...

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ford_12830113
20.06.12 um 14:49

Aus meiner Sicht...

braucht Ihr Hilfe. Sowohl jeder für sich als auch beide gemeinsam.

Für eine Partnerschaft ist es wichtig, dass DREI Wege geklärt werden... Deiner, Ihrer und Eurer. Dabei kann man nur mit den Einzelwegen anfangen, sonst ist die Verwirrung einfach zu groß.

Eine Therapie hilft bei der Klärung von Gedanken- und Gefühlschaos und muss nicht zwangsläufig auf Tabletten basieren. Mir ist da von zu viel Depri, Alkohol, Tabletten und Missbrauch die Rede als dass hier sinnvolles geraten werden kann.

Sucht Euch beide unabhängig zuverlässige Hilfe und schaut dann wie es zusammen geht. Ihr könnt Euch in eigenen desolaten Zustand nicht retten, denn jeder kann nur das geben, was er hat... das wäre ich diesem Fall leider: Chaos. Und das wollt ihr nicht...

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ford_12830113
20.06.12 um 14:56
In Antwort auf brack_12762909

Der Titel...
... ist im nachhinein etwas saublöd... Wollte eigentlich zunächst über etwas anderes schreiben... Nämlich nur über unsere beide Schüchternheit...

Zu meinem Hintergrund... Ich sehe meine Probleme vor allem in den ersten 20 Jahren meines Lebens (also im Studium wurde es besser auch wenn nicht super)... Meine Schwester sagt zwar, man solle vergessen... Ich kann es aber nicht...
- Mutter tablettenabhängig in einem Ausmaß, welches man nicht glauben kann
- Ich weiß noch genau wie ich mit einem Gürtel von ihr verprügelt wurde... Ich weiß nicht wie alt ich war... 6?! Ich glaube nicht, dass das jemand weiß... Sie auch nicht!
- Meiner Mutter ging es immer extrem schlecht, wenn sie nicht wusste wo jemand ist... Es war die Hölle, wenn meine Schwester 5 Minuten (wirklich 5 Minuten) zu spät von der Schule kam...
- Mein Vater hat damals dann auch angefangen zu trinken und ist oft geflüchtet... weil er dann auch aus Hilflosigkeit meine Mutter geschlagen hat (wenn sie ihn angriff) ist er oft geflüchtet und wir waren allein...
- Ich weiß noch eine Szene als ich mich mit einem Messer vor meine Mutter gestellt hab und gesagt habe, dass ich mich umbringe... Die Erwiderung : So kannst du dich eh nicht umbringen.... Sie verfolgt mich...

Manche Dinge will ich jetzt nicht weiter erwähnen... Ich sehe mich daher als ziemlich verkorkst an... Ich hatte nie irgendwelche Freunde und ging auch nicht/kaum aus dem Haus... Nur mit Alkohol habe ich mich besser gefühlt... Bis ich dann mit 1,6 Promille im Verkehr gestoppt wurde und dann letztendlich total abgesackt bin... Ich sage nur Cyprexa und wer sich auskennt, der weiß, was ich meine...

Naja, jetzt gehts mir wieder einigermaßen... Meiner Mutter wurde auch geholfen und das freut mich wirklich sehr für sie... Im Vergleich zu ihrem Leben war meines wohl richtig gut... (sie hat erzählt sie wollte sich ständig die Hände abschneiden, und ähnliches)...

Naja, summa summarum: Ich weiß nicht, ob ich wirklich gut bin für meine Freundin...

Selbstwertgefühl...

... ist bei Dir tief unten. Relax erst mal damit, denn bei Deiner Geschichte dürfte das normal sein.

Es ist nicht die Frage, ob Du gut für Deine Freundin bist - Du für Sie auch nicht. Ihr habt Euch gefunden... und wer sich findet ist immer richtig. Dabei geht es nicht unbedingt um Liebe... sondern um Lernen. Im Leben lernen. Die Spiegelgesetze zeigen Dir in Ihr und Ihr in Dir welche "Lebenslektion" dran ist... Ihr habt jeweils genau den Partner, der Euch im "Spiegel" etwas zeigt.
Hingucken und lernen... das ist es wofür menschliche Partnerschaften da sind...

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B
brack_12762909
20.06.12 um 15:25
In Antwort auf ford_12830113

Selbstwertgefühl...

... ist bei Dir tief unten. Relax erst mal damit, denn bei Deiner Geschichte dürfte das normal sein.

Es ist nicht die Frage, ob Du gut für Deine Freundin bist - Du für Sie auch nicht. Ihr habt Euch gefunden... und wer sich findet ist immer richtig. Dabei geht es nicht unbedingt um Liebe... sondern um Lernen. Im Leben lernen. Die Spiegelgesetze zeigen Dir in Ihr und Ihr in Dir welche "Lebenslektion" dran ist... Ihr habt jeweils genau den Partner, der Euch im "Spiegel" etwas zeigt.
Hingucken und lernen... das ist es wofür menschliche Partnerschaften da sind...

Hm...
Ja, das mit dem Selbstwertgefühl stimmt wohl... Ich bin eigentlich immer unzufrieden mit mir... Ich bin eigentlich in allem das ich mache sehr extrem.. Das sagt auch meine Freundin... Lernen (zum Teil 16 h; über 1,0 kann man sich bei solchen Zeitopfern eigentlich auch nicht freuen), Sport (2 Jahre hab ich kaum etwas anderes gemacht)...

Nur sie schafft es zum Teil, dass ich zufrieden bin...
Sie hat mir vor kurzem erzählt, dass sie schon in der Schule (muss also mindestens 8 Jahre her sein) in mich verliebt war... Das fand ich schon irgendwie krass und da hatte ich echt ein gutes Gefühl...

Irgendwie habe ich aber auch Angst, dass wir die nächsten Monate nicht überstehen... Ich müsste eigentlich Tag und Nacht für meine Abschlussprüfung im August lernen und auch sie hat da Examen... Wir sind beide auf Anschlag... Einmal vor ein paar Monaten hatten wir schonmal das Problem, dass ich zuviel gelernt habe (also halt von morgens bis zum Schlafen) und daher keine Zeit hatte... Und wenn dann war ich im Kopf leer und zum Teil auch gefühlskalt (konnt also gar nichts fühlen) und das tat mir auch leid...

Ich bin seit 2,5 Jahren in Behandlung und bin dafür sehr dankbar... Davor wäre es meiner Meinung nach nicht möglich gewesen mich mit ihr im nüchternen Zustand nochmals zu treffen (Angsgefühle hatte ich ja selbst, wenn sich im Bus jemand neben mich gesessen hatte)...

Ich habe meinen Doc schon angerufen... Aber was soll der machen?! Im Endeffekt bin ich derzeit so glücklich wie noch nie in meinem Leben... Es geht mir aber darum sie nicht unglücklich zu machen...

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ford_12830113
20.06.12 um 16:26
In Antwort auf brack_12762909

Hm...
Ja, das mit dem Selbstwertgefühl stimmt wohl... Ich bin eigentlich immer unzufrieden mit mir... Ich bin eigentlich in allem das ich mache sehr extrem.. Das sagt auch meine Freundin... Lernen (zum Teil 16 h; über 1,0 kann man sich bei solchen Zeitopfern eigentlich auch nicht freuen), Sport (2 Jahre hab ich kaum etwas anderes gemacht)...

Nur sie schafft es zum Teil, dass ich zufrieden bin...
Sie hat mir vor kurzem erzählt, dass sie schon in der Schule (muss also mindestens 8 Jahre her sein) in mich verliebt war... Das fand ich schon irgendwie krass und da hatte ich echt ein gutes Gefühl...

Irgendwie habe ich aber auch Angst, dass wir die nächsten Monate nicht überstehen... Ich müsste eigentlich Tag und Nacht für meine Abschlussprüfung im August lernen und auch sie hat da Examen... Wir sind beide auf Anschlag... Einmal vor ein paar Monaten hatten wir schonmal das Problem, dass ich zuviel gelernt habe (also halt von morgens bis zum Schlafen) und daher keine Zeit hatte... Und wenn dann war ich im Kopf leer und zum Teil auch gefühlskalt (konnt also gar nichts fühlen) und das tat mir auch leid...

Ich bin seit 2,5 Jahren in Behandlung und bin dafür sehr dankbar... Davor wäre es meiner Meinung nach nicht möglich gewesen mich mit ihr im nüchternen Zustand nochmals zu treffen (Angsgefühle hatte ich ja selbst, wenn sich im Bus jemand neben mich gesessen hatte)...

Ich habe meinen Doc schon angerufen... Aber was soll der machen?! Im Endeffekt bin ich derzeit so glücklich wie noch nie in meinem Leben... Es geht mir aber darum sie nicht unglücklich zu machen...

Dauerhafte Zufriedenheit...
findest Du nicht im Außen, außerhalb Deines Geistes, wo immer Du glaubst wo das ist

Zufriedenheit, und das damit einher gehende das Selbstwertgefühl, findest Du im Sport oder auch in guten Schulnoten nur auf Zeit... was kümmert eine 1,irgendwas im Abi ein paar Jahre später? Null... (eigene Erfahrung)...

>>Nur sie schafft es zum Teil, dass ich zufrieden bin...<<
Nein, die Richtung Deines Blickes ist verkehrt... Du schaffst es in Dir zufrieden zu sein, wenn sie in der Nähe ist oder etwas zu Dir sagt.
Wie genau macht sie das?

Was bringt es Dir heute, dass sie DAMALS in Dich verliebt war? In Wahrheit: Nichts.
Richtig ist, dass es Dir HEUTE ein gutes Gefühl macht, dass Du geliebt wurdest. Aber die damalige "Liebe" ist nur Fantasie, die bestenfalls Dein damaliges Sein aufpeppen könnte.

Die Angst, sie wieder zu verlieren... kann Dir niemand nehmen, außer Du selbst. Denn jeder Mensch ist vergänglich oder entliebt sich, geht einen anderen Weg als man selbst. Darauf kann man sich nicht verlassen... der einzige Verlass ist auf einen Selbst oder besser auf die wahre Natur, die wir sind. Denn auch der eigene Körper kann vergehen... nur dass wir diese Angst (vor uns selbst, im eigenen Keller) ständig tief in uns verborgen halten...
Angst ist nicht Gott gegeben. Das Vertrauen in Dich, ohne einen Partner im Außen lebensfähig zu sein, ist auch überdeckt. Entdecke es neu... wenn Du aus Dir selbst in Glück und Frieden kommst, sieht die Welt ganz anders aus.

Das mit dem Doc ist das eine... und gut so. Und doch verstehe ich es nicht, denn es gibt Mittel und Wege, solche Konfusionen zu klären. Zumal Du ja dafür bereit zu sein scheinst. Schau Dir z.B, mal das Thema "Klopfen für die Seele" bzw. M.E.T. an... experimentiere...

Letztlich: es gibt nur einen einzigen Menschen, für den Du momentan Verantwortung hast - Dich selbst. Genau wie Dich niemand außer Dir selbst glücklich machen kann, kannst Du auch niemanden unglücklich machen, der dazu nicht bereit bzw. konditioniert ist... Nimm diese Sorge von Deinen Schultern, sei der der Du bist ... und lass sie ihre Verantwortung für sich selbst übernehmen... das ist IHR Job, nicht Deiner...

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brack_12762909
20.06.12 um 16:46
In Antwort auf ford_12830113

Dauerhafte Zufriedenheit...
findest Du nicht im Außen, außerhalb Deines Geistes, wo immer Du glaubst wo das ist

Zufriedenheit, und das damit einher gehende das Selbstwertgefühl, findest Du im Sport oder auch in guten Schulnoten nur auf Zeit... was kümmert eine 1,irgendwas im Abi ein paar Jahre später? Null... (eigene Erfahrung)...

>>Nur sie schafft es zum Teil, dass ich zufrieden bin...<<
Nein, die Richtung Deines Blickes ist verkehrt... Du schaffst es in Dir zufrieden zu sein, wenn sie in der Nähe ist oder etwas zu Dir sagt.
Wie genau macht sie das?

Was bringt es Dir heute, dass sie DAMALS in Dich verliebt war? In Wahrheit: Nichts.
Richtig ist, dass es Dir HEUTE ein gutes Gefühl macht, dass Du geliebt wurdest. Aber die damalige "Liebe" ist nur Fantasie, die bestenfalls Dein damaliges Sein aufpeppen könnte.

Die Angst, sie wieder zu verlieren... kann Dir niemand nehmen, außer Du selbst. Denn jeder Mensch ist vergänglich oder entliebt sich, geht einen anderen Weg als man selbst. Darauf kann man sich nicht verlassen... der einzige Verlass ist auf einen Selbst oder besser auf die wahre Natur, die wir sind. Denn auch der eigene Körper kann vergehen... nur dass wir diese Angst (vor uns selbst, im eigenen Keller) ständig tief in uns verborgen halten...
Angst ist nicht Gott gegeben. Das Vertrauen in Dich, ohne einen Partner im Außen lebensfähig zu sein, ist auch überdeckt. Entdecke es neu... wenn Du aus Dir selbst in Glück und Frieden kommst, sieht die Welt ganz anders aus.

Das mit dem Doc ist das eine... und gut so. Und doch verstehe ich es nicht, denn es gibt Mittel und Wege, solche Konfusionen zu klären. Zumal Du ja dafür bereit zu sein scheinst. Schau Dir z.B, mal das Thema "Klopfen für die Seele" bzw. M.E.T. an... experimentiere...

Letztlich: es gibt nur einen einzigen Menschen, für den Du momentan Verantwortung hast - Dich selbst. Genau wie Dich niemand außer Dir selbst glücklich machen kann, kannst Du auch niemanden unglücklich machen, der dazu nicht bereit bzw. konditioniert ist... Nimm diese Sorge von Deinen Schultern, sei der der Du bist ... und lass sie ihre Verantwortung für sich selbst übernehmen... das ist IHR Job, nicht Deiner...

...
Vielen Dank für diese Antwort...

Ich werde mir diesen Beitrag wohl noch 1-2 mal durchlesen und nachdenken...

Wie macht sie es, dass ich zufrieden bin?! Ich muss sie nur ansehen, riechen oder in den Armen halten... Es gibt mir ein Gefühl, dass jemand da ist, der die gleichen Gedanken hat wie ich... Ich finde das Wort zwar extrem kitschig, aber ich sehe in ihr wirklich so eine Art Seelenpartner, der mir gefehlt hat.. Mit dem ich mein Leben besser bestreiten kann... Für den ich da sein will... Ich bin glücklich, wenn sie lacht... Ich müsste mit ihr aber auch überhaupt nicht reden... Ich fühle mich wohl, auch wenn wir nicht reden...

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ford_12830113
20.06.12 um 17:03
In Antwort auf brack_12762909

...
Vielen Dank für diese Antwort...

Ich werde mir diesen Beitrag wohl noch 1-2 mal durchlesen und nachdenken...

Wie macht sie es, dass ich zufrieden bin?! Ich muss sie nur ansehen, riechen oder in den Armen halten... Es gibt mir ein Gefühl, dass jemand da ist, der die gleichen Gedanken hat wie ich... Ich finde das Wort zwar extrem kitschig, aber ich sehe in ihr wirklich so eine Art Seelenpartner, der mir gefehlt hat.. Mit dem ich mein Leben besser bestreiten kann... Für den ich da sein will... Ich bin glücklich, wenn sie lacht... Ich müsste mit ihr aber auch überhaupt nicht reden... Ich fühle mich wohl, auch wenn wir nicht reden...

Alles richtig...
... nur nicht die komplette Wahrheit.

Sie hilft Dir, Dein Vertrauen in die Welt, in Dich zu empfinden. Sie ist ein Mensch, dem Du vertraust. Vertrauen ist jedoch IN Dir. Ohne dieses Vertrauen IN Dir könnte sie es niemals wecken.

Jeder Mensch kann "in Verbindung" mit einem anderen Menschen nur das spüren, dass in ihm selbst vorhanden ist und zum Fühlen (von den Gedanken und dem Unbewussten) frei gegeben ist.

Die suche nach einem "Seelenpartner" ist die versteckte Suche nach der eigenen Seele. Du möchtest Dich finden. Und wenn Du einen Menschen trifft, von dem Du glaubst dass er Dir ähnlich ist... suchst Du die Dinge, die Du selbst bist.

Sei einfach bewusst, was genau passiert, wenn Du in Ihren Armen liegst. Ja, "sie" fühlt sich gut an... schon dieses "gut" ist ein Gefühl in Dir. Da ist nichts problematisches dran... es gilt nur zu erkennen, dass Du es bist, der das Gefühl erzeugt. Im nächsten Schritt könntest Du erkennen, dass Du das Glücks- oder Geborgenheitsgefühl auch ohne sie, nur für Dich erzeugen könntest... dann "gehört" es Dir,,, und Du kannst sie wieder frei (im Sinne von nicht von ihr abhängig sein oder werden) lassen... das Beste was einer Partnerschaft passieren kann...

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