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Freundeskreis des Partners

23. Oktober um 11:19

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit Mitte Juni in einer sehr erfüllenden und schönen Partnerschaft. Mein Partner hat sehr viele Freunde, darunter auch mehrere Gruppen (Stammtisch-Gruppe, Gruppe in der nächstgrößeren Stadt, usw.). Mein vorheriger Partner hat mich kaum je mitgenommen zu Aktivitäten mit seinen Freunden und lieber allein was mit denen gemacht, was mich damals sehr verletzt und gestört hat. Ich hab mir immer gewünscht, da mehr integriert zu werden.

Nun, mein jetziger Partner ist das genaue Gegenteil Er möchte mich am liebsten überall mit hin nehmen (außer bei Männerrunden natürlich), vorstellen und integrieren.
Da hab ich mir das so lang gewünscht - und nun regt sich Widerstand in mir!!! Letztes WE war ich mit den Stammtisch-Freunden und ihm auf einem Berg. Die Leute waren nett, wenn auch nicht besonders interessiert, und mit einigen hab ich mich auch echt gut verstanden. Ich fand es aber echt schwierig, weil die sich zum Großteil wirklich seit Jahrzehnten kennen, ihre festen Rituale haben und das auch eine für mich große Gruppe war. Man ist schon sehr Außenseiter - naturgemäß. Und die Gemeinsamkeiten fehlen natürlich auch.
Jetzt würd ich auf der einen Seite gern dazu gehören - ich glaub dass ich unbewusst sogar neidisch bin, weil ich nie in meinem Leben länger wirklich zu einer Gruppe gehört habe - aber auf der anderen Seite würd ich all dem am liebsten ausweichen. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich zb. auf Tantra-Seminaren bin rede ich sehr schnell mit mir unbekannten Menschen auch sehr offen. Aber jetzt und bei den Freunden meines Partners fällts mir plötzlich schwer bzw. sträubt sich was in mir...

Ich merke auch, wie ich auf der einen Seite am liebsten hätte, dass alle mich mögen und schätzen - aber auf der anderen Seite finde ich manche der Leute einfach doof und anstrengend (auch ganz klar, man kann ja nicht mit allen können). Diese Widersprüchlichkeiten finde ich ziemlich anstrengend.

Dazu kommt noch, dass ich kaum mit kann wenn sich einige wenige der Freunde mal spontan treffen, da ich derzeit noch über 1h von meinem Partner entfernt wohne. Das wäre sicher lockerer und einfacher für mich, aber organisatorisch eben schwierig. Geht also dann eher um größere Runden, wie der "offizielle Stammtisch" - und gerade diese finde ich dann wenn ich dran denk besonders "gruselig".
Kann mich hier jemand verstehen und was habt ihr für ein Verhältnis zu den Freunden eures Partners? Bin auch für Tipps offen natürlich

Alles Liebe

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23. Oktober um 11:32
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit Mitte Juni in einer sehr erfüllenden und schönen Partnerschaft. Mein Partner hat sehr viele Freunde, darunter auch mehrere Gruppen (Stammtisch-Gruppe, Gruppe in der nächstgrößeren Stadt, usw.). Mein vorheriger Partner hat mich kaum je mitgenommen zu Aktivitäten mit seinen Freunden und lieber allein was mit denen gemacht, was mich damals sehr verletzt und gestört hat. Ich hab mir immer gewünscht, da mehr integriert zu werden.

Nun, mein jetziger Partner ist das genaue Gegenteil Er möchte mich am liebsten überall mit hin nehmen (außer bei Männerrunden natürlich), vorstellen und integrieren.
Da hab ich mir das so lang gewünscht - und nun regt sich Widerstand in mir!!! Letztes WE war ich mit den Stammtisch-Freunden und ihm auf einem Berg. Die Leute waren nett, wenn auch nicht besonders interessiert, und mit einigen hab ich mich auch echt gut verstanden. Ich fand es aber echt schwierig, weil die sich zum Großteil wirklich seit Jahrzehnten kennen, ihre festen Rituale haben und das auch eine für mich große Gruppe war. Man ist schon sehr Außenseiter - naturgemäß. Und die Gemeinsamkeiten fehlen natürlich auch.
Jetzt würd ich auf der einen Seite gern dazu gehören - ich glaub dass ich unbewusst sogar neidisch bin, weil ich nie in meinem Leben länger wirklich zu einer Gruppe gehört habe - aber auf der anderen Seite würd ich all dem am liebsten ausweichen. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich zb. auf Tantra-Seminaren bin rede ich sehr schnell mit mir unbekannten Menschen auch sehr offen. Aber jetzt und bei den Freunden meines Partners fällts mir plötzlich schwer bzw. sträubt sich was in mir...

Ich merke auch, wie ich auf der einen Seite am liebsten hätte, dass alle mich mögen und schätzen - aber auf der anderen Seite finde ich manche der Leute einfach doof und anstrengend (auch ganz klar, man kann ja nicht mit allen können). Diese Widersprüchlichkeiten finde ich ziemlich anstrengend.

Dazu kommt noch, dass ich kaum mit kann wenn sich einige wenige der Freunde mal spontan treffen, da ich derzeit noch über 1h von meinem Partner entfernt wohne. Das wäre sicher lockerer und einfacher für mich, aber organisatorisch eben schwierig. Geht also dann eher um größere Runden, wie der "offizielle Stammtisch" - und gerade diese finde ich dann wenn ich dran denk besonders "gruselig".
Kann mich hier jemand verstehen und was habt ihr für ein Verhältnis zu den Freunden eures Partners? Bin auch für Tipps offen natürlich

Alles Liebe

ein eher ausgewogenes.
Mal bin ich bei seinen mit dabei, mal er bei meinen - und mal eben nicht.

Der Typ für "immer" sind wir da beide nicht - und da wir auch nicht alle Interessen und Sympathien teilen, ist das auch besser so.
Schon allein bei dem ganzen Motorrad-Krams würde ich mich z.B. einfach nur fürchterlich langweilen, das interessiert mich nun einmal überhaupt nicht. Und dabei alle anderen ausbremsen, weil es nun einmal unhöflich ist, zu fachsimpeln, wenn nicht alle Anwesenden das grundsätzlich verstehen. Also zwinge ich alle anderen quasi in "Babysprache" - und es interessiert mich trotzdem nicht. Sorry.
Wohingegen er (beispielsweise) Skat spielen kann, auch gar nicht schlecht - aber das nicht wirklich mag, also was will er bei unseren Skatrunden?

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23. Oktober um 11:37
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit Mitte Juni in einer sehr erfüllenden und schönen Partnerschaft. Mein Partner hat sehr viele Freunde, darunter auch mehrere Gruppen (Stammtisch-Gruppe, Gruppe in der nächstgrößeren Stadt, usw.). Mein vorheriger Partner hat mich kaum je mitgenommen zu Aktivitäten mit seinen Freunden und lieber allein was mit denen gemacht, was mich damals sehr verletzt und gestört hat. Ich hab mir immer gewünscht, da mehr integriert zu werden.

Nun, mein jetziger Partner ist das genaue Gegenteil Er möchte mich am liebsten überall mit hin nehmen (außer bei Männerrunden natürlich), vorstellen und integrieren.
Da hab ich mir das so lang gewünscht - und nun regt sich Widerstand in mir!!! Letztes WE war ich mit den Stammtisch-Freunden und ihm auf einem Berg. Die Leute waren nett, wenn auch nicht besonders interessiert, und mit einigen hab ich mich auch echt gut verstanden. Ich fand es aber echt schwierig, weil die sich zum Großteil wirklich seit Jahrzehnten kennen, ihre festen Rituale haben und das auch eine für mich große Gruppe war. Man ist schon sehr Außenseiter - naturgemäß. Und die Gemeinsamkeiten fehlen natürlich auch.
Jetzt würd ich auf der einen Seite gern dazu gehören - ich glaub dass ich unbewusst sogar neidisch bin, weil ich nie in meinem Leben länger wirklich zu einer Gruppe gehört habe - aber auf der anderen Seite würd ich all dem am liebsten ausweichen. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich zb. auf Tantra-Seminaren bin rede ich sehr schnell mit mir unbekannten Menschen auch sehr offen. Aber jetzt und bei den Freunden meines Partners fällts mir plötzlich schwer bzw. sträubt sich was in mir...

Ich merke auch, wie ich auf der einen Seite am liebsten hätte, dass alle mich mögen und schätzen - aber auf der anderen Seite finde ich manche der Leute einfach doof und anstrengend (auch ganz klar, man kann ja nicht mit allen können). Diese Widersprüchlichkeiten finde ich ziemlich anstrengend.

Dazu kommt noch, dass ich kaum mit kann wenn sich einige wenige der Freunde mal spontan treffen, da ich derzeit noch über 1h von meinem Partner entfernt wohne. Das wäre sicher lockerer und einfacher für mich, aber organisatorisch eben schwierig. Geht also dann eher um größere Runden, wie der "offizielle Stammtisch" - und gerade diese finde ich dann wenn ich dran denk besonders "gruselig".
Kann mich hier jemand verstehen und was habt ihr für ein Verhältnis zu den Freunden eures Partners? Bin auch für Tipps offen natürlich

Alles Liebe

tantra seminare? 

ich bin nicht überall dabei und mein mann nicht bei meinen treffen. hin und wieder. jeder hat seinen eigenen freundeskreis. das ist auch richtig so.

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23. Oktober um 11:48
In Antwort auf fresh000

tantra seminare? 

ich bin nicht überall dabei und mein mann nicht bei meinen treffen. hin und wieder. jeder hat seinen eigenen freundeskreis. das ist auch richtig so.

Wieso muss in jedem deiner Kommentare ein Seitenhieb gegen den jeweiligen Fragesteller enthalten sein?

Zur TE: Wohnst du mit deinem Partner zusammen? Wie wäre es, wenn ihr mal paar Freunde zu euch einladet und du sie so besser kennenlernen kannst? Ich verstehe, dass es dir schwer fällt, dich in eine riesengrosse Gruppe zu integrieren. Sicher möglich, wenn du dich öfters auf solche Gruppentreffen einlässt, aber halt schwieriger als wenn die Gruppe kleiner wäre... 

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23. Oktober um 11:51
In Antwort auf fresh000

tantra seminare? 

ich bin nicht überall dabei und mein mann nicht bei meinen treffen. hin und wieder. jeder hat seinen eigenen freundeskreis. das ist auch richtig so.

War ja soooo klar
Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung

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23. Oktober um 11:53
In Antwort auf verloreneseele157

Wieso muss in jedem deiner Kommentare ein Seitenhieb gegen den jeweiligen Fragesteller enthalten sein?

Zur TE: Wohnst du mit deinem Partner zusammen? Wie wäre es, wenn ihr mal paar Freunde zu euch einladet und du sie so besser kennenlernen kannst? Ich verstehe, dass es dir schwer fällt, dich in eine riesengrosse Gruppe zu integrieren. Sicher möglich, wenn du dich öfters auf solche Gruppentreffen einlässt, aber halt schwieriger als wenn die Gruppe kleiner wäre... 

Nein, wir wohnen noch nicht zusammen, das wird noch bis nächstes Jahr dauern (wir sind ja auch noch nicht so lang zusammen). Dann wird sicherlich vieles einfacher.

Ich hoffe auch auf gelegentliche Treffen in kleinerem Kreis, am Wochenende kann ich da auch dabei sein.

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23. Oktober um 12:06

Naja, vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass das "wichtige" Leute für dich sind bzw werden können. Immerhin sehr gute Freunde deines Partners. Ich kenn das aber auch. Auch wenn man die Menschen eig nicht so leiden kann, manche Angewohnheiten sogar schrecklich findet, will man doch dass man gemocht und akzeptiert wird. Das ist aber ein Grundbedürfnis vom Menschen, vor allem wenn man sowas noch nicht erfahren hat. Es kann auch sein dass im Hirn die Botschaft ankommt, dass die gruppe "cool" ist, blöd gesagt. Dann will man auch "cool" sein.

Es ist am Anfang befremdlich, vielleicht würdet ihr euch anders nie begegnet sein bzw befreundet, weil ihr aneinander nicht so sympahtsicch seid. Sei offen, versuch es. Du musst ja nicht jedes Mal mit. 

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23. Oktober um 12:11

Bei uns ist es auch so wie bei den anderen: mal gehe ich mit, mal nicht. Kommt auch drauf an, was die machen. Zur üblichen Kneipen-Tour bin ich nicht dabei, weil ich recht früh aus dem Stuhl kippe vor Müdigkeit und ich daran auch nix habe. Wenn aber jemand Geburtstag feiert, bin ich normal dabei, fahre dann irgendwann heim (entweder er kommt dann recht früh mit oder er bleibt dort und schläft dann auch dort. Das vereinbaren wir dann natürlich vorher).
Wenn wir Freunde zu uns einladen, dann sitze ich oft am Anfang mit dabei, ziehe mich aber später zurück. So macht er das auch, wenn meine Freundinnen kommen.

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23. Oktober um 13:22
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit Mitte Juni in einer sehr erfüllenden und schönen Partnerschaft. Mein Partner hat sehr viele Freunde, darunter auch mehrere Gruppen (Stammtisch-Gruppe, Gruppe in der nächstgrößeren Stadt, usw.). Mein vorheriger Partner hat mich kaum je mitgenommen zu Aktivitäten mit seinen Freunden und lieber allein was mit denen gemacht, was mich damals sehr verletzt und gestört hat. Ich hab mir immer gewünscht, da mehr integriert zu werden.

Nun, mein jetziger Partner ist das genaue Gegenteil Er möchte mich am liebsten überall mit hin nehmen (außer bei Männerrunden natürlich), vorstellen und integrieren.
Da hab ich mir das so lang gewünscht - und nun regt sich Widerstand in mir!!! Letztes WE war ich mit den Stammtisch-Freunden und ihm auf einem Berg. Die Leute waren nett, wenn auch nicht besonders interessiert, und mit einigen hab ich mich auch echt gut verstanden. Ich fand es aber echt schwierig, weil die sich zum Großteil wirklich seit Jahrzehnten kennen, ihre festen Rituale haben und das auch eine für mich große Gruppe war. Man ist schon sehr Außenseiter - naturgemäß. Und die Gemeinsamkeiten fehlen natürlich auch.
Jetzt würd ich auf der einen Seite gern dazu gehören - ich glaub dass ich unbewusst sogar neidisch bin, weil ich nie in meinem Leben länger wirklich zu einer Gruppe gehört habe - aber auf der anderen Seite würd ich all dem am liebsten ausweichen. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich zb. auf Tantra-Seminaren bin rede ich sehr schnell mit mir unbekannten Menschen auch sehr offen. Aber jetzt und bei den Freunden meines Partners fällts mir plötzlich schwer bzw. sträubt sich was in mir...

Ich merke auch, wie ich auf der einen Seite am liebsten hätte, dass alle mich mögen und schätzen - aber auf der anderen Seite finde ich manche der Leute einfach doof und anstrengend (auch ganz klar, man kann ja nicht mit allen können). Diese Widersprüchlichkeiten finde ich ziemlich anstrengend.

Dazu kommt noch, dass ich kaum mit kann wenn sich einige wenige der Freunde mal spontan treffen, da ich derzeit noch über 1h von meinem Partner entfernt wohne. Das wäre sicher lockerer und einfacher für mich, aber organisatorisch eben schwierig. Geht also dann eher um größere Runden, wie der "offizielle Stammtisch" - und gerade diese finde ich dann wenn ich dran denk besonders "gruselig".
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Alles Liebe

und wie oft warst du bis jetzt dabei?

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23. Oktober um 13:39
In Antwort auf jasmin7190

und wie oft warst du bis jetzt dabei?

Puh, drei Mal kann man so sagen.

Ist auch nicht so einfach weil ich ja auch noch eigene Hobbies habe und die nicht absage wegen sowas.

Danke auf jeden Fall für eure Antworten! Ich werds dann weiterhin so machen dass ich - wenns für mich passt - mitkommen, gerade bei kleineren Anlässen bzw. Gruppen. Dann lerne ich ja automatisch die Leute auch kennen

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23. Oktober um 14:00
In Antwort auf melonchen1

Puh, drei Mal kann man so sagen.

Ist auch nicht so einfach weil ich ja auch noch eigene Hobbies habe und die nicht absage wegen sowas.

Danke auf jeden Fall für eure Antworten! Ich werds dann weiterhin so machen dass ich - wenns für mich passt - mitkommen, gerade bei kleineren Anlässen bzw. Gruppen. Dann lerne ich ja automatisch die Leute auch kennen

wie ist das bei Euch denn umgekehrt? Kommt / Möchte er denn bei Deinen Freunden auch immer mit?

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23. Oktober um 14:12
In Antwort auf avarrassterne1

wie ist das bei Euch denn umgekehrt? Kommt / Möchte er denn bei Deinen Freunden auch immer mit?

Nein. Wobei, ich hab keine Gruppen als Freunde.
Sprich, ich treff mich üblicherweise mit einzelnen Mädels und da steht das nicht zur Debatte.
Wenn es Unternehmungen mit mehreren Leuten gibt oder Feiern, lad ich ihn auch dazu ein und er kommt dann auch so gut wie immer mit.
Aber er fordert das nicht ein

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23. Oktober um 14:25
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit Mitte Juni in einer sehr erfüllenden und schönen Partnerschaft. Mein Partner hat sehr viele Freunde, darunter auch mehrere Gruppen (Stammtisch-Gruppe, Gruppe in der nächstgrößeren Stadt, usw.). Mein vorheriger Partner hat mich kaum je mitgenommen zu Aktivitäten mit seinen Freunden und lieber allein was mit denen gemacht, was mich damals sehr verletzt und gestört hat. Ich hab mir immer gewünscht, da mehr integriert zu werden.

Nun, mein jetziger Partner ist das genaue Gegenteil Er möchte mich am liebsten überall mit hin nehmen (außer bei Männerrunden natürlich), vorstellen und integrieren.
Da hab ich mir das so lang gewünscht - und nun regt sich Widerstand in mir!!! Letztes WE war ich mit den Stammtisch-Freunden und ihm auf einem Berg. Die Leute waren nett, wenn auch nicht besonders interessiert, und mit einigen hab ich mich auch echt gut verstanden. Ich fand es aber echt schwierig, weil die sich zum Großteil wirklich seit Jahrzehnten kennen, ihre festen Rituale haben und das auch eine für mich große Gruppe war. Man ist schon sehr Außenseiter - naturgemäß. Und die Gemeinsamkeiten fehlen natürlich auch.
Jetzt würd ich auf der einen Seite gern dazu gehören - ich glaub dass ich unbewusst sogar neidisch bin, weil ich nie in meinem Leben länger wirklich zu einer Gruppe gehört habe - aber auf der anderen Seite würd ich all dem am liebsten ausweichen. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich zb. auf Tantra-Seminaren bin rede ich sehr schnell mit mir unbekannten Menschen auch sehr offen. Aber jetzt und bei den Freunden meines Partners fällts mir plötzlich schwer bzw. sträubt sich was in mir...

Ich merke auch, wie ich auf der einen Seite am liebsten hätte, dass alle mich mögen und schätzen - aber auf der anderen Seite finde ich manche der Leute einfach doof und anstrengend (auch ganz klar, man kann ja nicht mit allen können). Diese Widersprüchlichkeiten finde ich ziemlich anstrengend.

Dazu kommt noch, dass ich kaum mit kann wenn sich einige wenige der Freunde mal spontan treffen, da ich derzeit noch über 1h von meinem Partner entfernt wohne. Das wäre sicher lockerer und einfacher für mich, aber organisatorisch eben schwierig. Geht also dann eher um größere Runden, wie der "offizielle Stammtisch" - und gerade diese finde ich dann wenn ich dran denk besonders "gruselig".
Kann mich hier jemand verstehen und was habt ihr für ein Verhältnis zu den Freunden eures Partners? Bin auch für Tipps offen natürlich

Alles Liebe

Tantra Seminare haben ja nichts mit offen zu tun. Deshalb geht man ja dahin, oder gibt sie.
Seit Juni erst, u du fragst schon hier u bist auch wieder offen 

Zu offen zu anderen ?

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23. Oktober um 14:41
In Antwort auf 30gpuder

Tantra Seminare haben ja nichts mit offen zu tun. Deshalb geht man ja dahin, oder gibt sie.
Seit Juni erst, u du fragst schon hier u bist auch wieder offen 

Zu offen zu anderen ?

Hä? Ich hab leider nichts von dem was du schreibst verstanden...

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23. Oktober um 15:16
In Antwort auf melonchen1

Nein. Wobei, ich hab keine Gruppen als Freunde.
Sprich, ich treff mich üblicherweise mit einzelnen Mädels und da steht das nicht zur Debatte.
Wenn es Unternehmungen mit mehreren Leuten gibt oder Feiern, lad ich ihn auch dazu ein und er kommt dann auch so gut wie immer mit.
Aber er fordert das nicht ein

dann sollte das eigentlich passen, dass Du bei ihm auch nur ab und an mit gehst, wenn es eben passt (Deine Zeit / Planung, die Runde, der Anlass.... )

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23. Oktober um 15:41

Mein Partner hat einen großen Freundeskreis.
Ist sehr aktiv im Fussballverein und auch bei andern Aktivitäten und würde am liebesten auch noch THW etc.
Beim Einkaufen trifft man fast immer jemanden

Ich = Ich hasse Menschen
habe zb. seine Mutter + kleinen Bruder einen Tag vor der Hochzeit kennengelernt. Seinen älteren Bruder kenne ich 0. Ebenso wie Vater oder Stiefvater.

Wir unternehmen zwar viel zusammen - dennoch hat er seine Hobbies mit seinen Leuten - ich meine Hobbies mit meinen Leuten. Und wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis.

Wir kommen damit gut klar
 

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23. Oktober um 16:05
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin seit Mitte Juni in einer sehr erfüllenden und schönen Partnerschaft. Mein Partner hat sehr viele Freunde, darunter auch mehrere Gruppen (Stammtisch-Gruppe, Gruppe in der nächstgrößeren Stadt, usw.). Mein vorheriger Partner hat mich kaum je mitgenommen zu Aktivitäten mit seinen Freunden und lieber allein was mit denen gemacht, was mich damals sehr verletzt und gestört hat. Ich hab mir immer gewünscht, da mehr integriert zu werden.

Nun, mein jetziger Partner ist das genaue Gegenteil Er möchte mich am liebsten überall mit hin nehmen (außer bei Männerrunden natürlich), vorstellen und integrieren.
Da hab ich mir das so lang gewünscht - und nun regt sich Widerstand in mir!!! Letztes WE war ich mit den Stammtisch-Freunden und ihm auf einem Berg. Die Leute waren nett, wenn auch nicht besonders interessiert, und mit einigen hab ich mich auch echt gut verstanden. Ich fand es aber echt schwierig, weil die sich zum Großteil wirklich seit Jahrzehnten kennen, ihre festen Rituale haben und das auch eine für mich große Gruppe war. Man ist schon sehr Außenseiter - naturgemäß. Und die Gemeinsamkeiten fehlen natürlich auch.
Jetzt würd ich auf der einen Seite gern dazu gehören - ich glaub dass ich unbewusst sogar neidisch bin, weil ich nie in meinem Leben länger wirklich zu einer Gruppe gehört habe - aber auf der anderen Seite würd ich all dem am liebsten ausweichen. Ich bin ein offener Mensch, wenn ich zb. auf Tantra-Seminaren bin rede ich sehr schnell mit mir unbekannten Menschen auch sehr offen. Aber jetzt und bei den Freunden meines Partners fällts mir plötzlich schwer bzw. sträubt sich was in mir...

Ich merke auch, wie ich auf der einen Seite am liebsten hätte, dass alle mich mögen und schätzen - aber auf der anderen Seite finde ich manche der Leute einfach doof und anstrengend (auch ganz klar, man kann ja nicht mit allen können). Diese Widersprüchlichkeiten finde ich ziemlich anstrengend.

Dazu kommt noch, dass ich kaum mit kann wenn sich einige wenige der Freunde mal spontan treffen, da ich derzeit noch über 1h von meinem Partner entfernt wohne. Das wäre sicher lockerer und einfacher für mich, aber organisatorisch eben schwierig. Geht also dann eher um größere Runden, wie der "offizielle Stammtisch" - und gerade diese finde ich dann wenn ich dran denk besonders "gruselig".
Kann mich hier jemand verstehen und was habt ihr für ein Verhältnis zu den Freunden eures Partners? Bin auch für Tipps offen natürlich

Alles Liebe

Er hat seinen eigenen Freundeskreis (besteht lediglich aus Männer), ich hab meinen (nur Frauen) & einen gemeinsamen haben wir auch (gemischt).. Mit meinen Mädels gibt er sich nie gross ab ausser eine kommt mal bei uns zuhause vorbei, wenn er auch da ist. Ebenfalls gehe ich nie gross mit seinen Jungs mit. Wir kennen beide unsere Freunde gegenseitig und haben bestimmt auch schon das eine oder andere gemeinsam gemacht aber mehr brauchen wir da eigentlich auch nicht.
Mit unserem gemeinsamen Freundeskreis machen wir natürlich zusammen Dinge. Da die meisten aber oft ausgebucht sind, gibt es sowas wie Bergtouren oder so nicht. Da geht man mal einen Cafe trinken oder gemeinsam feiern.. Das wars dann aber auch.

Ich finde es gut, dass du dich mit den Freunden von deinem Partner abgibst.. aber das muss ja nicht jedes mal sein. Sag deinem Freund, dass du seine Freunde sehr magst aber dass du auch mal froh bist, wenn du einen Tag für dich hast. Das wird er hoffentlich schon verstehen

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23. Oktober um 16:07

Wie sind denn eure gemeinsamen Freundeskreise entstanden? Das würde mich auch noch interessieren...

Mein Partner hat übrigens volles Verständnis, also es ist nicht so dass er mich drängt

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23. Oktober um 16:09
In Antwort auf melonchen1

Wie sind denn eure gemeinsamen Freundeskreise entstanden? Das würde mich auch noch interessieren...

Mein Partner hat übrigens volles Verständnis, also es ist nicht so dass er mich drängt

bei mir bzw. uns: überwiegend durch Menschen, die wir gemeinsam kennen gelernt haben.

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23. Oktober um 17:42
In Antwort auf melonchen1

Puh, drei Mal kann man so sagen.

Ist auch nicht so einfach weil ich ja auch noch eigene Hobbies habe und die nicht absage wegen sowas.

Danke auf jeden Fall für eure Antworten! Ich werds dann weiterhin so machen dass ich - wenns für mich passt - mitkommen, gerade bei kleineren Anlässen bzw. Gruppen. Dann lerne ich ja automatisch die Leute auch kennen

gut so!  bloß nicht davon distanzieren!  wenn du sie erstmal besser kennst....

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23. Oktober um 19:02

Bei uns ist auch mein mann derjenige der mehr so gruppen also sozusagen tatsächlich Freundeskreise hat und ich eher einzelne freundinnen. Wenn ich mich dann mit einer Freundin allein treffe, ist er natürlich nicht dabei. Bin ich auf eine Geburtstagsfeier oder so eingeladen, kommt er mit wenn er zeit hat und versteht sich dann auch immer gut mit ihnen. Die Freunde von meinem mann sind sehr gemischt was die Geschlechter angeht und ja, mittlerweile sind einige davon definitiv auch für mich zu freunden geworden; die anderen sind halt eher gute bekannte für mich. Meist bin ich dabei wenn sich so eine gemischte gruppe trifft. Bei reinen männerrunden oder wenn ich etwas anderes vorhabe, komme ich nicht mit. Lern sie einfach stück für stück kennen, dann gehörst du auch immer mehr dazu und dass du in einer gruppe nicht alle gleich magst, ist ganz normal.

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