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Freund zwei mal betrunken betrogen - ich bereue es so sehr

29. August 2018 um 12:28

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

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Top 3 Antworten

31. August 2018 um 2:43
In Antwort auf fresh0089

nein. ich würde dir gar keine chance mehr geben, du schluckspecht.

Hier ist eine Frau, die zum wiederholten Male Mist gebaut hat unter Alkoholeinfluss und sich öffentlich eingesteht, ein Problem zu haben und abstinent leben zu wollen. Und Du emphatieloses Etwas hast nichts besseres zu tun, als sie „Schluckspecht“ zu nennen... 

Gleiches gilt für Maria. Wie immer auch NICHTS verstanden. Beitrag wieder mal nicht richtig gelesen (von wegen, er hat es rausgefunden, Bla Bla) und noch schlau in den Raum werfen, dass Alkohol keine Ausrede ist. Ach was?!?! Die TE hat doch gar nicht versucht, sich rauszureden!

Selten dämliche Beiträge von Euch Beiden, sorry... 

Liebe TE, 

ob Du noch eine Chance bekommst bei Deinem Ex, das weiß ich nicht. Aber Du kannst in jedem Fall gewinnen, denn durch diese Sache hast Du die Einsicht gewonnen, dass Du ein Problem bezüglich des Alkohols hast. Und DAS ist die viel wichtigere Chance in Deinem Leben. 

Ich finde es toll, dass Du abstinent leben willst, da Du die Kontrolle beim Trinken verlierst, ist das vollkommen richtig, glaub mir. Du würdest sonst auch die nächsten Beziehungen in Deinem Leben zerstören. Mach es also nicht für Deinen Ex, sondern für DICH!!! Alles Gute dafür!!

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29. August 2018 um 20:45
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

nein. ich würde dir gar keine chance mehr geben, du schluckspecht.

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29. August 2018 um 13:21
In Antwort auf sini

Ich hätte dabei erwähnen sollen, dass es sich nicht um S.x gehandelt hat. Beide male nicht. 

Wenn Du einen Blackout hattest, woher weißt Du dann, dass es nicht zum Sex bzw. zu intimen Handlungen kam?

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29. August 2018 um 12:48

Lass ihn erst mal in Ruhe, dass du dich änderst geht ja nicht von heute auf morgen.. das braucht seine Zeit.. und genau diese Zeit wird ihm zeigen, ob er dir wieder vertrauen wird oder dir zumindest noch ne Chance gibt..

Denn deinen Worten allein würde ich auch nicht mehr glauben.. das hast du leider verspielt. 

Das ist die Lehre des Lebens, es beim nächsten mal besser zu machen.. 
 

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29. August 2018 um 12:59

Ich würde dir für eine Beziehung ehrlich gesagt keine Chance mehr geben, aber als Ex den guten Rat, eine Therapiezu beginnen. Wer nucht aufhören kann und permanent Limits überschreitet, der braucht mehr als nur gute Vorsätze!

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29. August 2018 um 13:03

"Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? "

Nein. Du hattest deine Chance und hast sie nicht genutzt. Du hast sie ja noch nicht mal wirklich ernst genommen und damit auch deinen Partner und deine Beziehung nicht.

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29. August 2018 um 13:03
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

Falsch, "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert nur ja mein Gewissen"

Es ist richtig Verantwortung zu übernehmen. Aber du hast bisher nur dein Gewissen erleichtert. Wurdest du jemals betrogen? Falls nein, hast du keine Vorstellung was es mit einem macht.

Bei dir ist es jetzt die Verlustangst worauf du nicht klar kommst.

Wenn du wirklich Verantwortung übernehmen willst, dann lässt du ihn in Ruhe und akzeptierst die Trennung seinerseits.

Ist schwer aber was du ihm angetan hast ist mehr als schwer.

Im Leben bekommt man das was man getan hat zurück. Vielleicht weißt du dann welchen seelischen Schmerz du ihm angetan hast. 

Ps. glaub mir er hat dir nie wirklich verziehen und das du ihn mit der gleichen Person betrogen hast, ist unendlich widerlich für ihn... sein Ego und seine Würde hast du komplett zerstört.

 

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29. August 2018 um 13:04
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

Nein!

Unter diesen Begleitumständen würde ich Dir keine weitere Chance geben, weil Du aus dem ersten Fehler nicht gelernt und auch den Ernst der Lage nicht erkannt hast.

Deine Beteuerungen sind Worthülsen und wenn man davon ausgeht, dass Du jedes mal einen kompletten Filmriss hattest, wirst Du ja sicherlich in dem Augenblick nicht an Verhütung und den Schutz vor Geschlechtskrankheiten gedacht haben.

Ich könnte einen Menschen, der sowas mit mir abzieht nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen.

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29. August 2018 um 13:06
In Antwort auf sophiapetrillo

Nein!

Unter diesen Begleitumständen würde ich Dir keine weitere Chance geben, weil Du aus dem ersten Fehler nicht gelernt und auch den Ernst der Lage nicht erkannt hast.

Deine Beteuerungen sind Worthülsen und wenn man davon ausgeht, dass Du jedes mal einen kompletten Filmriss hattest, wirst Du ja sicherlich in dem Augenblick nicht an Verhütung und den Schutz vor Geschlechtskrankheiten gedacht haben.

Ich könnte einen Menschen, der sowas mit mir abzieht nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen.

Ich hätte dabei erwähnen sollen, dass es sich nicht um S.x gehandelt hat. Beide male nicht. 

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29. August 2018 um 13:10
In Antwort auf sini

Ich hätte dabei erwähnen sollen, dass es sich nicht um S.x gehandelt hat. Beide male nicht. 

betrug ist betrug aber du kannst uns gerne detailreich aufklären 

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29. August 2018 um 13:12
In Antwort auf pressplayokay

betrug ist betrug aber du kannst uns gerne detailreich aufklären 

Wir sind nicht zusammen im Bett gelandet, falls das jetzt so rüber kam im Text. Es blieb beim küssen. Und ich weiß sehr wohl dass betrug betrug ist, sonst hätt ich ja nicht so bezeichnet. 

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29. August 2018 um 13:13
In Antwort auf sini

Wir sind nicht zusammen im Bett gelandet, falls das jetzt so rüber kam im Text. Es blieb beim küssen. Und ich weiß sehr wohl dass betrug betrug ist, sonst hätt ich ja nicht so bezeichnet. 

Diese Antwort vorhin war auf die Aussage mti den Geschlechtskrankheiten und der Verhütung bezogen. 

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29. August 2018 um 13:21
In Antwort auf sini

Ich hätte dabei erwähnen sollen, dass es sich nicht um S.x gehandelt hat. Beide male nicht. 

Wenn Du einen Blackout hattest, woher weißt Du dann, dass es nicht zum Sex bzw. zu intimen Handlungen kam?

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29. August 2018 um 13:22

Ok jetzt nochmal. Ich hatte keinen Geschlechtsverkehr mit dem Typen. Also was willst du mir mit deinen Aussagen mitteilen? 

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29. August 2018 um 13:22
In Antwort auf sophiapetrillo

Wenn Du einen Blackout hattest, woher weißt Du dann, dass es nicht zum Sex bzw. zu intimen Handlungen kam?

Weil wir AUF einer Party rumgeknutscht haben.

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29. August 2018 um 13:22
In Antwort auf sophiapetrillo

Wenn Du einen Blackout hattest, woher weißt Du dann, dass es nicht zum Sex bzw. zu intimen Handlungen kam?

Hach, das wollte ich auch gerade fragen, also schließe ich mich an.

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29. August 2018 um 13:26
In Antwort auf sini

Weil wir AUF einer Party rumgeknutscht haben.

Ja und? Auch eine Party kann man zwischendurch verlassen.

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29. August 2018 um 13:27
In Antwort auf kariertekatze

Hach, das wollte ich auch gerade fragen, also schließe ich mich an.

Ok. Zum Verständnis: 
Die beiden Fehltritte passierten auf zwei Partys. Dort haben wir uns zur späteren Stunde geküsst. Beide Male waren dort auch andere Menschen, die das gesehen haben, die mir das am nächsten Morgen mitgeteilt haben, als ich gesagt hab dass ich von den letzten Stunden schon ncihts mehr weiß. 

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29. August 2018 um 13:31

Ich denke auch, dass du es versaut hast. Guten Gewissens könnte man unter den genannten Umständen niemandem empfehlen, es nochmals mit dir zu probieren. 
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es dann zu sowas kommt wie "Ach, 2 Mal ging es ja eh gut. Er kam ja wieder". In diese Situation sollte sich niemand bringen. Wie sollte er dir wieder vertrauen können? 

Und du solltest dringend deinen Lebensstil überdenken. Sich jedes Mal, wenn du was trinkst, so dermaßen die Hucke vollzusaufen, ist auch nicht gesund. Allein das wäre für mich schon ein k.o.-Kriterium für eine Beziehung mit dir. 
Andere haben es auch schon geschrieben: Hände weg vom Alkohol. Auch nicht nur eins, auch kein Gläschen, nicht nippen. Nichts. Für deine Gesundheit und deine kommende Beziehung. Falls du das alleine nicht schaffst, dann hol dir Hilfe. 

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29. August 2018 um 13:39
In Antwort auf sini

Ok. Zum Verständnis: 
Die beiden Fehltritte passierten auf zwei Partys. Dort haben wir uns zur späteren Stunde geküsst. Beide Male waren dort auch andere Menschen, die das gesehen haben, die mir das am nächsten Morgen mitgeteilt haben, als ich gesagt hab dass ich von den letzten Stunden schon ncihts mehr weiß. 

Warum gingst Du überhaupt, ohne Deinen Freund auf eine Party, bei der eine gewisse Zügellosigkeit scheinbar auf der Tagesordnung steht?

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29. August 2018 um 13:44
In Antwort auf sophiapetrillo

Warum gingst Du überhaupt, ohne Deinen Freund auf eine Party, bei der eine gewisse Zügellosigkeit scheinbar auf der Tagesordnung steht?

Glaub mir, ich dachte ich hab mich nach dem einen Fehltritt unter Kontrolle was den Alkohol betrifft. Hab wie gesagt einfach weiter getrunken über die Monate hinweg, da war dann auch nie was. Aber jetzt ist es wieder eskaliert. Und wie ich im Text schon beschrieben hab.. Ich weiß es jetzt. Ich weiß jetzt dass ich den Alkohol komplett meiden muss ich und ich will einfach nur mit meinem Freund zusammen sein ich brauch nichts anderes.. Und dass es jetzt aber zu spät ist, das weiß ich leider auch. Ich versuche nur mich noch an einen noch so kleinen Funken Hoffnung zu klammern

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29. August 2018 um 13:52

Tja, der Sachverhalt ist schon wichtig. Ob Du geküsst hast und nicht mehr, oder eben Sex, das ist ein Unterschied, finde ich.

Dein Verhalten ist nicht tolerierbar und verletztend. Daher finde ich, solltest Du Dein Verhalten überdenken, was Du machst, und Konsequenzen ziehen, insbesondere halt auch die Beziehung beenden. Diesem Partner gegenüber hast Du Dich doppelt fehlverhalten und sein Vertrauen verspielt.

Ob das jemand verzeihen kann, ist eine persönliche Frage, die jeder für sich klären muss. So viel ist nicht passiert - eben küssen. Wenn Dein Partner das nicht kann, ist das zu respektieren. Ich denke auch, wie laracol, das ist die Lehre Deines Lebens. Alkohol macht sowieso extrem viel kaputt in unserer Gesellschaft. Aber eben.

Ich bin kein Treuefanatiker, aber das ist nicht das Thema.

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29. August 2018 um 13:56

In allererster Linie würde ich mich in fachkundige Beratung geben, was Deinen Alkoholkonsum (oder vielmehr -missbrauch) betrifft. Das ist sehr gravierend, wenn man sich selber dermassen nicht mehr unter Kontrolle hat, dass man sich bis zum Erbrechen oder ins Blackout trinkt. 

Ich sehe die einzigste Chance, dass Dein Freund vielleicht zu Dir zurückkommen wird, darin, ihm zu zeigen, dass es Dir todernst ist, den Alkohol vollständig wegzulassen. Denn so wie es tönt, ist ein massvoller Umgang damit für Dich nicht möglich.  

 

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29. August 2018 um 13:56
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

hör das Trinken auf - Du hast doch ganz offensichtlich schon ein Alkohol-Problem.

Was denn für eine ''Liebe'' ?

Du liebst den Alkohol doch viel mehr, sonst bräuchtest Du ihn doch gar nicht, um auch so eine Feier zu genießen oder einfach nur fröhlich zu tanzen ?

Erkundige Dich mal über Dein Suchtpotenzial und ob es in Deiner Familie schon was Ähnliches gibt oder gegeben hat ... und dann unternimm etwas, damit Du für DICH was tun kannst.

Denn selbst wenn sich Dein Liebster noch einmal erweichen ließe - das Misstrauen bleibt und Dein Verhalten würde sich auch nicht automatisch ändern, wenn Du an Deinem Trinkverhalten nichts änderst oder am besten sogar das Trinken ganz lässt!

Dein Geheule kann da auch nichts wieder gutmachen.

Wenn Du denkst, der Alkohol ist schuld - dann frag Dich mal - am besten laut! - wieso Du den dann trinkst - ob wohl er Dir schadet?

Ach ne .. nicht Dir, aber Deinem Freund schadet er - denn der muss ja die Konsequenzen ausbaden, die durch DEIN TRINKEN entstanden sind!
Übrigens ... der Alkohol hat nicht gesprochen: ''komm trink mich'' - sondern DU hast ihn einfach getrunken! Das wollen wir mal besser nicht vergessen.

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29. August 2018 um 14:04

Nein er hat gar nichts rausgefunden. Falsch geraten.. Ich habs ihm beide male am Tag darauf gebeichtet. 

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29. August 2018 um 14:10

Ums klarzustellen: Ich mache mir aufgrund deiner Aussage keine Hoffnungen. 

 

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29. August 2018 um 14:27

was soll denn eine Paartherapie helfen, wenn es schlicht und einfach darum geht, keinen Alkohol als Verursacher mehr einzusetzen ?

Vorausgesetzt, dass sini nicht schon abhängig trinken muss!

Dann braucht sie Hilfe .. wenn sie die wünscht und will.

Sini nirgends mehr mit Alkohol in Versuchung zu bringen, würde auch nichts nutzen - das weiß jeder, der die Abhängigkeit schon erlebt hat. Der Trinker findet immer eine Möglichkeit und seine Ausrede.

Aber beobachtet ruhig mal alle Eure Verwandten und Bekannten, wie die sich unter Alkoholeinfluss bewegen und benehmen ...

nicht jede/r muss deswegen gleich ein ''Alkoholiker'' sein - ob wohl sich bei nahezu jedem, der zuviel trinkt deutliche Abweichungen vom normalen Verhalten zeigen - eben wie hier ... liebebedürftig sich einem an den Hals schmeißen - es könnten sogar gleich mehrere sein - Alkohol macht übermütig und zu viel davon macht nur noch groggi und irgendwann plemplem  - ja, das sollte mal zwischendurch DIREKT und hart ausgesprochen werden. Wer diese Auswirkungen kennt, wird mir recht geben.

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29. August 2018 um 15:17
In Antwort auf gabriela1440

was soll denn eine Paartherapie helfen, wenn es schlicht und einfach darum geht, keinen Alkohol als Verursacher mehr einzusetzen ?

Vorausgesetzt, dass sini nicht schon abhängig trinken muss!

Dann braucht sie Hilfe .. wenn sie die wünscht und will.

Sini nirgends mehr mit Alkohol in Versuchung zu bringen, würde auch nichts nutzen - das weiß jeder, der die Abhängigkeit schon erlebt hat. Der Trinker findet immer eine Möglichkeit und seine Ausrede.

Aber beobachtet ruhig mal alle Eure Verwandten und Bekannten, wie die sich unter Alkoholeinfluss bewegen und benehmen ...

nicht jede/r muss deswegen gleich ein ''Alkoholiker'' sein - ob wohl sich bei nahezu jedem, der zuviel trinkt deutliche Abweichungen vom normalen Verhalten zeigen - eben wie hier ... liebebedürftig sich einem an den Hals schmeißen - es könnten sogar gleich mehrere sein - Alkohol macht übermütig und zu viel davon macht nur noch groggi und irgendwann plemplem  - ja, das sollte mal zwischendurch DIREKT und hart ausgesprochen werden. Wer diese Auswirkungen kennt, wird mir recht geben.

Ich selbst kann dir da ja nur recht geben.  Ich sag ja selber - ich hab leider! viel zu lange gebraucht um zu erkennen dass ich mit Alkohol wirklich nicht umgehen kann. Das ist schwer, grade in meinem Alter, wo doch jeder hin und wieder trinkt und manchmal auch mehr als sonst. Nur ist es leider so, dass ich persönlich nicht einfach mal bisschen was trinken kann, oder bisschen mehr, ohne dass es nicht völlig eskaliert. 
Das hab ich jetzt erkannt. Und Gott sei Dank muss ich mich nun auch nicht zwingen, dem Alkohol Adios zu sagen. Er hat so viel zerstört in meinem jungen Leben, dass ich diesen Zustand schon gar nicht mehr anstrebe. Ich glaube, wenn ich es nicht jetzt in den Griff bekomm, dann gar nicht mehr. 

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29. August 2018 um 15:59
In Antwort auf sini

Ich selbst kann dir da ja nur recht geben.  Ich sag ja selber - ich hab leider! viel zu lange gebraucht um zu erkennen dass ich mit Alkohol wirklich nicht umgehen kann. Das ist schwer, grade in meinem Alter, wo doch jeder hin und wieder trinkt und manchmal auch mehr als sonst. Nur ist es leider so, dass ich persönlich nicht einfach mal bisschen was trinken kann, oder bisschen mehr, ohne dass es nicht völlig eskaliert. 
Das hab ich jetzt erkannt. Und Gott sei Dank muss ich mich nun auch nicht zwingen, dem Alkohol Adios zu sagen. Er hat so viel zerstört in meinem jungen Leben, dass ich diesen Zustand schon gar nicht mehr anstrebe. Ich glaube, wenn ich es nicht jetzt in den Griff bekomm, dann gar nicht mehr. 

und heißt das nun, dass Du künftig abstinent leben willst?

Denn es wird nur so funktionieren.

Dazu gehört natürlich auch, dass Du Dein bisheriges Leben überdenken und wahrscheinlich sogar völlig neu strukturieren müsstest.

Oft bedeutet es sogar, den Freundeskreis komplett auswechseln zu müssen, da die Gefahr der Rückfälligkeit sehr groß ist.

''Du schaffst es nur allein - doch allein schaffst Du es nicht'' - darum gibt es die Selbsthilfegruppen (SHG). Für den Anfang könntest Du es auch mit Online-Meetings versuchen. Damit bekommst Du die Informationen, die Du brauchst und die Dich darin bestärken, Deinen Weg zu finden. Niemand wird Dich zu etwas zwingen - das ist freiwillig und sogar kostenlos bei den AA.
Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, dann schreibe mich per PN an - ich gebe Dir gerne Auskunft

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29. August 2018 um 16:11
In Antwort auf gabriela1440

und heißt das nun, dass Du künftig abstinent leben willst?

Denn es wird nur so funktionieren.

Dazu gehört natürlich auch, dass Du Dein bisheriges Leben überdenken und wahrscheinlich sogar völlig neu strukturieren müsstest.

Oft bedeutet es sogar, den Freundeskreis komplett auswechseln zu müssen, da die Gefahr der Rückfälligkeit sehr groß ist.

''Du schaffst es nur allein - doch allein schaffst Du es nicht'' - darum gibt es die Selbsthilfegruppen (SHG). Für den Anfang könntest Du es auch mit Online-Meetings versuchen. Damit bekommst Du die Informationen, die Du brauchst und die Dich darin bestärken, Deinen Weg zu finden. Niemand wird Dich zu etwas zwingen - das ist freiwillig und sogar kostenlos bei den AA.
Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, dann schreibe mich per PN an - ich gebe Dir gerne Auskunft

Vielen lieben Dank für die ganzen Tipps! 
Ja, es heißt dass ich von nun an abstinent leben möchte. 

Aber Ich schätze bis jetzt meine eigenen Fähigkeiten noch stark genug ein, um das alleine hin zu kriegen. Meine Freunde wissen bescheid, denen hab ich schon allen davon erzählt. Und es gibt niemanden der sich da dagegen stellt. Es ist nicht so, dass ich den Alkohol BRAUCHE beim weg gehen usw. Ich gehe durchaus sogar auch mal nüchtern mit weg. Das Problem liegt darin, dass ich ab einer bestimmten Menge nicht mehr aufhören kann. 
Das heißt, ich muss mich jetzt zum Glück nicht groß bemühen, den Alkohol komplett zu meiden. Schwerer wäre es für mich, wenn mein Ziel ein kontrollierter Konsum wäre. Aber da ich es gleich ganz sein lassen will, weiß ich dass ich das schaffen kann - mit der Hilfe von Freunden und nicht zwingend mit professioneller Hilfe  

Aber wie gesagt, ich bedanke mich trotzdem für die Hilfe, man weiß ja nie, wann man es vielleicht doch braucht. 

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29. August 2018 um 16:26


kluge Frau

Und wenn es LIEBE ist, dann kann noch Alles gut werden - viel Glück !

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29. August 2018 um 17:36

so schlau sind wir inzwischen auch schon, liebe Maria

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29. August 2018 um 20:00
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini


"Betrüge mich einmal, Schande über Dich - betrüge mich zweimal Schande über mich"


Nimm es als Lektion für das Leben.
Bezüglich 3. Chance mag das jeder für sich entscheiden. Ich hätte allerdings jegliche Achtung und Respekt vor Dir verloren.
Und zwar nicht wegen dem Geknutsche , sondern wegen deiner hemmungslosen Sauferei.

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29. August 2018 um 20:45
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

nein. ich würde dir gar keine chance mehr geben, du schluckspecht.

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30. August 2018 um 8:21
In Antwort auf sini

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und sitze gerade vor einem großen Scherbenhaufen. 

Mein Freund hat sich von mir getrennt. In 1.5 Jahren Beziehung habe ich es geschafft, ihm zwei mal fremd zu gehen.. Beide male mit dem selben Typen und beide Male unter extremen Alkoholeinfluss. (Extrem bedeutet beide Male Filmriss) Er hat mir das erste mal verziehen, und jetzt ca. ein Jahr später natürlich nicht mehr.. Ich kann es nachvollziehen. Sein Vertrauen muss jetzt voll und ganz verschwunden sein. 

Ich weiß dass Alkohol keine Ausrede oder Entschuldigung ist. Aber dennoch hätte ich meinen Freund im Leben nicht nüchtern oder auch nur angetrunken betrogen. 
Der Alkohol ist bei mir so eine Sache - wenn ich trinke, dann überschreite ich oft ein Limit und wenn das überschritten ist dann ist es zu spät. Dann trink ich weiter und weiter bis zum Erbrechen bzw. auch bis zum kompletten Black Out. Das war sowohl beim ersten mal der Fall als auch jetzt beim zweiten Mal. Hinzu kommt, dass dieser Typ bekannt dafür ist, dass er es bei stark betrunkenen Mädels nahezu darauf anlegt. (Damit will ich mich nciht aus der Verantwortung ziehen, natürlich gehören immer zwei dazu) 
Als mir mein Freund das erste Mal verziehen hat, habe ich viele Fehler gemacht. Schnell war das was geschehen ist unter den Teppich gekehrt und wir lebten weiter als wär nie etwas passiert. Das heißt, ich habe auch keine großen Veränderungen an mir selbst angestrebt. Habe auf Partys weiterhin getrunken, hab den Kontakt zu dem Typen nicht komplett abgebrochen usw. 

Dann ist es schließlich noch einmal passiert.. Wieder war ich auf einer Party auf der derjenige auch war. Und wieder habe ich einen kompletten Filmriss. Und wieder ist da was gelaufen. 
Ich hab es meinem Freund wieder gebeichtet. Ich bin kein Fan von "Nichts sagen, das tut ihm nur weh und erleichtert ja nur mein Gewissen". Wir haben uns damals geschworen - wir sind ehrlich zu einander. Ich habs ihm gesagt, er hat es auch fast geahnt.. Und nun ist natürlich Schluss. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich fühl mich schrecklich und das habe ich auch verdient.
Aber es macht mich so unendlich traurig und wütend auf mich selbst dass ich erst JETZT verstehe, was ich radikal ändern muss - und letztendendes auch ändern will! Punkt 1 ist ganz klar der Alkohol: mich widert der Gedanke daran nur so an, weil er mir so unendlich viel zerstört hat. Ich weiß was er bei mir anrichtet, ich weiß dass ich damit nicht umgehen kann. Der Alkohol wird absofort keine Rolle mehr in meinem Leben spielen.                                Hinzu kommt natürlich der komplette Kontaktabbruch zu diesem Typen. Dazu war ich damals nicht bereit. Ich habe mir immer vorgemacht dass wir ja Freunde sind und da ist das nicht so leicht. Das war Quatsch. Wir sehen uns wenn überhaupt ca. 6 mal im Jahr und auch nur in Verbindung mit einem Verein. Nun bin ich soweit, viel zu spät, aber ich werde auch diesem Verein und damit dieser Person den Rücken kehren. Auch das hat mir nun zu viel zerstört. Ich weiß was viele denken und was leider mit Sicherheit mein Freund denkt: Wenn es jetzt schon 2 mal passiert ist, dann wird es auch ein drittes mal passieren. Doch dem ist nicht so. Schon allein weil ich nicht mehr unter Alkoholeinfluss stehen werde weil ich das schlicht und einfach nicht mehr WILL. Aber er ist nahezu durch mit mir. Ich kriege bis jetzt keine Chance mehr von ihm das alles zu beweisen und das macht mich unendlich traurig. Ich bin mir sicher, er wäre der Eine gewesen.                                                                                                   
Lange Geschichte. Aber was sagt ihr dazu.. Würdet ihr unter diesen Umständen der Liebe noch eine Chance geben? Dass die Liebe beiderseits noch vorhanden ist, da bin ich mir sicher, da wir beide richtig stark leiden..

Ich würde es ihm so gerne beweisen und zeigen, was er mir bedeutet, was ich für ihn tun werde und dass ich es jetzt - im Gegensatz zum ersten mal - richtig in die Hand nehmen werde.                                                                                                                                            
LG, Sini

Woher weisst Du überhaupt, dass Du ihn betrogen hast, wenn Du einen Filmriss hattest?

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30. August 2018 um 16:40
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Woher weisst Du überhaupt, dass Du ihn betrogen hast, wenn Du einen Filmriss hattest?

Es waren auch andere Menschen anwesend. Zwar zu dieser Zeit nicht mehr viele aber es hat gereicht. 

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31. August 2018 um 2:43
In Antwort auf fresh0089

nein. ich würde dir gar keine chance mehr geben, du schluckspecht.

Hier ist eine Frau, die zum wiederholten Male Mist gebaut hat unter Alkoholeinfluss und sich öffentlich eingesteht, ein Problem zu haben und abstinent leben zu wollen. Und Du emphatieloses Etwas hast nichts besseres zu tun, als sie „Schluckspecht“ zu nennen... 

Gleiches gilt für Maria. Wie immer auch NICHTS verstanden. Beitrag wieder mal nicht richtig gelesen (von wegen, er hat es rausgefunden, Bla Bla) und noch schlau in den Raum werfen, dass Alkohol keine Ausrede ist. Ach was?!?! Die TE hat doch gar nicht versucht, sich rauszureden!

Selten dämliche Beiträge von Euch Beiden, sorry... 

Liebe TE, 

ob Du noch eine Chance bekommst bei Deinem Ex, das weiß ich nicht. Aber Du kannst in jedem Fall gewinnen, denn durch diese Sache hast Du die Einsicht gewonnen, dass Du ein Problem bezüglich des Alkohols hast. Und DAS ist die viel wichtigere Chance in Deinem Leben. 

Ich finde es toll, dass Du abstinent leben willst, da Du die Kontrolle beim Trinken verlierst, ist das vollkommen richtig, glaub mir. Du würdest sonst auch die nächsten Beziehungen in Deinem Leben zerstören. Mach es also nicht für Deinen Ex, sondern für DICH!!! Alles Gute dafür!!

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31. August 2018 um 2:47

Dieser Beitrag hat nicht nur mit „Empathielosigkeit“ (diesmal Empathie richtig geschrieben    zu tun, sondern ist einfach nur beleidigend, daher gemeldet......

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31. August 2018 um 4:40

Liest du eigentlich die Beiträge? Das wäre das mindeste, was man erwarten dürfte, von jemandem, der so empathielos seine Meinung "abfeuert"

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31. August 2018 um 6:57

Ich weiß nicht, was hier dieser moralische Shitstorm ist, der über Sini hereinbricht. Sie hat mit dem Typen rumgeknutscht... mein Gott. Wirklich nicht schön, aber ich weiß auch nicht, ob das ein Grund ist, Schluß zu machen.

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31. August 2018 um 7:55
In Antwort auf sini

Ich hätte dabei erwähnen sollen, dass es sich nicht um S.x gehandelt hat. Beide male nicht. 

.....ja das hättest du tun sollen, ist nur die Frage, ob er es dir abnimmt. Ansich sind die Vorfälle relativ harmlos, die Frage ist eher ob du mit der Beziehung wirklich zufrieden bist... wäre das so, würde man dann sowas machen? 

Das mit dem Kontrollverlust bei Alkohol, kenne ich bei mir übrigens auch, irgendwann kommt ein Punkt, der einen immer weiter trinken lässt. Ich glaube das ist Veranlagung und gefährlich. Ich trinke deshalb nur noch sehr selten und wenig. Das Rumknutschen hat wenig mit dem anderen Typen zu tun, finde es aber wie gesagt schon bedenklich, weil man auch im betrunkenen Zustand weiß was man macht.... als Ausrede würde mir das nicht reichen, irgendwas stimmt nicht in der Beziehung.

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31. August 2018 um 14:38

Darum ging es mir in keinster Weise. Ich habe auch NULL behauptet, dass ich das verzeihen würde. Aber Du liest ja eh nie richtig, von daher wundert es mich nicht, dass Du nicht verstanden hast, worum es mir ging. 

Ich hab auch keine Lust, mich zu wiederholen. In meinem Beitrag steht, was ich meine. 

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