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Freund zahlt Unterhalt, den er nicht zahlen muß

15. Januar um 13:56 Letzte Antwort: 20. Januar um 8:14

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

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15. Januar um 15:19
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

Das nennt sich Anstand und Respekt. Toller Typ. Wertschätzung gegenüber seiner ehemaligen Partnerin. Sind Fremdbegriffe für Dich.  

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15. Januar um 14:01

Ein sehr anständiger Mann, der trotz Trennung und Scheidung zu schätzen weiß, was die Ex-Partnerin für ihn getan hat oder ihm ermöglicht hat. Es scheint ihm auch finanziell nicht weh zu tun, dass er diesen Unterhalt zahlt. Ich nehme an, dass sie auch so noch gut miteinander auskommen, wenn sie mit einander zu tun haben, oder?
Dann kannst du dir bei diesem Mann gewiss sein, dass er nach einer möglichen Scheidung von dir nicht eine Trennungsschlacht anzettelt oder dich einfach nur hasst. Das liest man hier ja wirklich häufig und ist eigentlich sehr traurig, zumal man einander mal geliebt hat.
Ungewöhnlich ist das sicher, aber nicht wirklich im negativen Sinne. Hast du denn durch seine Zahlungen den Eindruck, dass es euch an etwas fehlt?
 

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15. Januar um 14:11
In Antwort auf orchideenblatt

Ein sehr anständiger Mann, der trotz Trennung und Scheidung zu schätzen weiß, was die Ex-Partnerin für ihn getan hat oder ihm ermöglicht hat. Es scheint ihm auch finanziell nicht weh zu tun, dass er diesen Unterhalt zahlt. Ich nehme an, dass sie auch so noch gut miteinander auskommen, wenn sie mit einander zu tun haben, oder?
Dann kannst du dir bei diesem Mann gewiss sein, dass er nach einer möglichen Scheidung von dir nicht eine Trennungsschlacht anzettelt oder dich einfach nur hasst. Das liest man hier ja wirklich häufig und ist eigentlich sehr traurig, zumal man einander mal geliebt hat.
Ungewöhnlich ist das sicher, aber nicht wirklich im negativen Sinne. Hast du denn durch seine Zahlungen den Eindruck, dass es euch an etwas fehlt?
 

Finanziell tut ihm/uns das nicht weh (klar, wie immer, es kann immer mehr sein ). In dem Punkt, das die beiden sich immer noch recht gut verstehen, da irrst Du dich, die können wirklich nicht mehr miteinander. Selbst wenn man sich mal trifft, geht es maximal sachlich zu, hauptsächlich ist das Thema dann der Sohn.
Und nein, uns fehlt es an nichts. Aber trotzdem, und auch bei allem Verständnis, die Frau verdient selber ihr Geld, und auch nicht wenig, warum sollte er es tun? Nur aus dem sozialen Empfinden heraus? Und endet das irgendwann? Ich kenne wirklich niemanden sonst der sowas in dieser Art macht. Aber klr, ich verstehe was Du meinst.

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15. Januar um 14:19

Finde ich auch sehr eigenartig und könnte ich dann verstehen, wenn es ihm finanziell überhaupt kein bisschen weh tut und sie wiederum ohne dies finanziell in Not wäre. Wäre dies jedoch der Fall, dann hätte ein Gericht dies aber ja angeordnet. 

Hast Du denn daa Gefühl, sie stünden sich näher als es sich "gebührt"?

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15. Januar um 14:28

würde ich auch so machen, wobei mein Mann und ich das deswegen auch explizit so im Ehevertrag festgehalten haben.

Warum? Aus dem gleichen Grund: ohne ihn wäre ich nie da, wo ich jetzt bin. Ich verdanke ihm wahnsinnig viel und all das hätte auch noch Bestand, wenn wir uns trennen würden.
Auch wenn er dann einen Job hat und eigenes Geld verdient - hätte er sich auf seine Karriere konzentriert, statt die Familie zu unterstützen, hätte er das zigfache davon! Hat er aber nicht, er hat für mich verzichtet, also soll ich es ihm danken, indem ich sage: Du hast ja mehr als nichts, das muss Dir reichen? Nein, so ein *** bin ich nicht.

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15. Januar um 14:43
In Antwort auf jetzterstrecht

Finde ich auch sehr eigenartig und könnte ich dann verstehen, wenn es ihm finanziell überhaupt kein bisschen weh tut und sie wiederum ohne dies finanziell in Not wäre. Wäre dies jedoch der Fall, dann hätte ein Gericht dies aber ja angeordnet. 

Hast Du denn daa Gefühl, sie stünden sich näher als es sich "gebührt"?

Wie oben schonmal erwähnt, die stehen sich wirklich nicht mehr nahe. Das bekomme ich immer dann mit wenn seine Ex einmal bei uns ist und die beiden über ihren Sohn reden. Meist endet das in, ich will nicht sagen Streit, aber in völligem gegenseitigem Unverständnis. Er hat sie mal nach einem Gespräch wirklich hinauskomplementiert. Aslo was das betrifft bin ich mir schon sehr sicher.

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15. Januar um 14:48
In Antwort auf avarrassterne1

würde ich auch so machen, wobei mein Mann und ich das deswegen auch explizit so im Ehevertrag festgehalten haben.

Warum? Aus dem gleichen Grund: ohne ihn wäre ich nie da, wo ich jetzt bin. Ich verdanke ihm wahnsinnig viel und all das hätte auch noch Bestand, wenn wir uns trennen würden.
Auch wenn er dann einen Job hat und eigenes Geld verdient - hätte er sich auf seine Karriere konzentriert, statt die Familie zu unterstützen, hätte er das zigfache davon! Hat er aber nicht, er hat für mich verzichtet, also soll ich es ihm danken, indem ich sage: Du hast ja mehr als nichts, das muss Dir reichen? Nein, so ein *** bin ich nicht.

Das trifft so ungefähr das was mein Freund immer sagt. Nicht das man mich falsch versteht, mir geht es nicht um das Geld, sondern um die Sache an sich. Aber vielleicht sind ja manche Menschen so, und vielleicht liebe ich ihn auch genau weil er so ist. 
Trotzalledem, wir reden bei beiden nicht von armen Menschen. Vielleicht hat es auch damit zu tun das ich nicht einmal das verdiene was er ihr im Monat zahlt. So richtig verstehe ich es nicht .

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15. Januar um 14:55
In Antwort auf gaby-gaby

Das trifft so ungefähr das was mein Freund immer sagt. Nicht das man mich falsch versteht, mir geht es nicht um das Geld, sondern um die Sache an sich. Aber vielleicht sind ja manche Menschen so, und vielleicht liebe ich ihn auch genau weil er so ist. 
Trotzalledem, wir reden bei beiden nicht von armen Menschen. Vielleicht hat es auch damit zu tun das ich nicht einmal das verdiene was er ihr im Monat zahlt. So richtig verstehe ich es nicht .

nun dann erkläre ich es so: wäre mein Mann nicht gewesen, würde ich jetzt im besten Falle so viel verdienen wie Du.
Dank ihm ist es deutlich mehr. Nur DANK IHM. Und auch in 15 Jahren wird es nur DANK IHM noch mehr sein.
Wenn ich jetzt also gut 3500 Geld statt 1200 Geld im Monat DANK IHM habe, ist es nicht fair, von den 2300 etwas abzugeben, die ich ohne ihn gar nicht hätte?

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15. Januar um 15:19
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

Das nennt sich Anstand und Respekt. Toller Typ. Wertschätzung gegenüber seiner ehemaligen Partnerin. Sind Fremdbegriffe für Dich.  

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15. Januar um 15:22

Auch wenn sie genügend verdient, um eigenständig ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, ändert das nichts daran, dass sie damals zurückgesteckt hat. Für deinen Freund. Sie hat verzichtet, damit er Karriere machen kann. 
Dass er sich dessen bewusst ist und seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringt, indem er ihr Unterhalt zahlt, zeugt für mich von Charakter.
Ich bin auch der Meinung, dass man nicht jeden Gedanken und jede Handlung des Partners nachvollziehen muss. Vor allem dann nicht, wenn es mich nicht betrifft bzw. mir nicht schadet. 

Hängt dein Unverständnis vielleicht doch damit zusammen, dass sie es finanziell weitaus besser hat als du? Du hast ja irgendwo geschrieben, dass allein die Summe, die er ihr jeden Monat gibt, dein monatliches Gehalt überschreitet.

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15. Januar um 15:47
In Antwort auf gaby-gaby

Finanziell tut ihm/uns das nicht weh (klar, wie immer, es kann immer mehr sein ). In dem Punkt, das die beiden sich immer noch recht gut verstehen, da irrst Du dich, die können wirklich nicht mehr miteinander. Selbst wenn man sich mal trifft, geht es maximal sachlich zu, hauptsächlich ist das Thema dann der Sohn.
Und nein, uns fehlt es an nichts. Aber trotzdem, und auch bei allem Verständnis, die Frau verdient selber ihr Geld, und auch nicht wenig, warum sollte er es tun? Nur aus dem sozialen Empfinden heraus? Und endet das irgendwann? Ich kenne wirklich niemanden sonst der sowas in dieser Art macht. Aber klr, ich verstehe was Du meinst.

zur Frage ob das irgendwann endet:

davon, dass ich jetzt einen hochqualifizierten, guten Job habe, den ich liebe statt irgend einen Hilfsjob zu machen oder zwangsweise als 1-Euro-Jobber zum Unkraut jäten verdammt zu werden, werde ich mein Leben lang profitieren.
Deswegen hoffe ich doch sehr, dass es bei mir auch nicht "endet", alles andere würde bedeuten, dass meine eigene moralische Integrität gerade abgedankt hat.

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15. Januar um 15:57
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

Verstehe sowohl Dich, als auch Deinen Mann...Seine Ex hat vermutlich für den Sohn auf eigene Karriere verzichtet und viel mehr an Arbeit in die Familie gesteckt. Das zahlt er ihr nun zurück. Wenn ich in der Düsseldorfer Tabelle die mickrigen Sätze sehe, die gut verdienende Männer für ihre Kinder abgeben müssen, kann ich nur den Kopf schütteln und jeder Alleinerziehenden einen gutbezahlten „Männer- Job“ wünschen!
Ansonsten muss diese Vollzeit arbeiten und sich nebenher noch um alles rund um Kinder und Haushalt kümmern. Und ist evtl trotzdem arm... Während der Papa im Luxus verweilt und alle 2 Wochen sein Kind ohne Pflichten am Wochenende verwöhnen kann. Da bleibt viel dann auf Kosten der Kinder auf der Strecke.

Vielleicht ist es auch einfach seine Liebe zum Sohn. Er wollte vielleicht einfach, dass sie bei ihren 50% bleiben kann, sich gut um ihn kümmern kann und nicht jeden Cent umdrehen muss.... Sieh‘s einfach so...

Ich verstehe das schon, dass man da in gewisser Hinsicht eifersüchtig ist, weil da Ressourcen weggehen. Würde es jetzt, bis der Sohn selbständig ist, versuchen zu akzeptieren, gerade, wenn Du merkst es liegt nicht daran, dass er sie noch liebt...!

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15. Januar um 16:16
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

Objektiv betrachtet ist es sein Geld und er kann mit seinem Geld tun was er will.
Vielleicht ist auch der Sohn ein Grund? Quasi eine Art Dankeschön, weil sie ihm diesen geschenkt hat? Den Gedanken die Mutter des Kindes, die ja auch mehr Arbeit mit diesem hat wenn er bei ihr lebt, ein schöneres Leben zu ermöglichen, finde ich nicht ganz abwegig, wenn das Geld ja da ist.

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15. Januar um 16:49
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

ist das nicht seine sache?

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15. Januar um 17:00
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

hallo Gaby-Gaby,

ich glaube ihr solltet eure Finanzen besser intern besprechen. Uns gehen die nämlich nichts an und über ausreichend Informationen für einen qualifizierten Kommentar verfügt auch niemand hier in der Runde.

Also sprich mit deinem Partner und lasse es dir von ihm erklären.

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15. Januar um 17:25

also um ehrlich zu sein wäre es mir auch nicht recht!  vor allem in so einer Höhe! 

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15. Januar um 17:41
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

Ein Freund von mir zahlt seiner Ex auch großzügigen Unterhalt. Obwohl zum Zeitpunkt der Trennung beide Kinder volljährig waren und obwohl er es, glaube ich, nicht müsste. Er hat ihr auch das Haus gelassen. Er wollte es so. Die Ex verdient auch gut. Sie ist die Mutter seiner Söhne, die haben auch, bis beide wieder neue Partner hatten, Weihnachten als Familie zusammen gefeiert. Er wollte ihr das Haus lassen. Er wollte, dass es der Ex an nichts fehlt. Mein Freund (Freund, nicht Partner) hatte sich vor seiner Frau entliebt, hatte die Trennung schon eine Weile gewollt, als es endlich dazu kam, weil auch die Frau diese dann wollte. Ein bisschen schlechtes Gewissen ist wohl auch dabei. Heute sind beide in neuen Beziehungen und obwohl mein Freund seine Ex auch nicht ganz unkritisch sieht, verstehen sich die beiden ehemaligen Eheleute gut.

Ich weiß, dass mein Freund sich auch immer wieder anhören muss, warum er das alles macht. Er will es einfach so.

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15. Januar um 19:51
In Antwort auf carina2019

also um ehrlich zu sein wäre es mir auch nicht recht!  vor allem in so einer Höhe! 

warum nicht?

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15. Januar um 20:40
In Antwort auf gaby-gaby

Hallo an alle. Mein Anliegen ist vielleicht etwas seltsam, aber so richtig weiß ich nicht was ich davon halten soll. Es geht darum das mein Lebensgefährte (wir sind beide 48 Jahre alt und seit ca. 3 Jahren zusammen), weiterhin seiner Ex-Frau Unterhalt zahlt, ohne das er dies müßte. Die beiden waren 15 Jahre verheiratet (seit 5 Jahren geschieden), haben zusammen ein Kind (ebenfalls 15 Jahre), und beide waren arbeiten, verdienten also ihr eigenes Geld. Mein Freund war übrigens derjenige der die Scheidung wollte und diese auch eingereicht hatte. Laut den Scheidungspapieren steht und stand der Ex Frau nie Unterhalt zu, da diese selbst genug Geld verdient. Nur für den Sohn muß Unterhalt bezahlt werden. Mein Freund hat aber trotzdem freiwillig Unterhalt bezahlt um einen, wie er sagt, finanziellen Ausgleich zu ihren damaligen Lebensverhältnissen zu leisten. Somit bezahlt er seit 5 Jahren jeden Monat 2.300€ an seine Ex Frau. Das ist doch nicht normal. Wenn ich ihn darauf anspreche sagt er immer: Egal was war, aber sie hat sich jeden Cent davon verdient. Dies kommt daher das er meint, ohne sie wäre er eben nicht da wo er heute ist. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll. Ich glaube auch nicht das er noch irgendwas für sie empfindet, aber verstehen kann ich das ehrlich gesagt nicht. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch sowas? Für mich ist das ein seltsames Verhalten, zumindest nach so langer Zeit der Scheidung.

 

kann verstehen dass es Dich irritiert,aber es spricht für einen Charakter,der Frau verbunden zu bleiben,mit der er ein Kind hat,auch wenn er schon länger nicht mehr mit ihr zusammen ist und nie mehr zusammen kommen wird.

ES hat was mit Respekt,Loyalität und Zusammengehörigkeit zu tun,..selbst Jahre nach der SCheidung.

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15. Januar um 22:47

Ich finde das sehr anständig und respektvoll, wenn er anerkennt, dass er ohne sie nicht da wäre, wo er heute ist und dies honoriert. Das machen nicht viele!

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16. Januar um 1:44

Mich würde es persönlich wohl nur belasten wenn er oder ich dadurch finanzielle Nachteile hätten oder die Ex gegen ihn oder mich Wettern würde/Sich darauf ausruht.

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16. Januar um 8:46
In Antwort auf avarrassterne1

warum nicht?

weil ich es einfach nicht einsehe seiner ex unterhalt zu zahlen wenn sie selbst genug verdient

lächerlich!

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16. Januar um 10:37
In Antwort auf carina2019

weil ich es einfach nicht einsehe seiner ex unterhalt zu zahlen wenn sie selbst genug verdient

lächerlich!

hm, mal abgesehen davon, dass es seine Entscheidung ist, was er mit seinem Geld macht kann ich nichts lächerliches daran finden, wenn man nicht mit Beziehungsende vergißt, wem man den aktuellen Lebensstandard zu verdanken hat.

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16. Januar um 11:01
In Antwort auf gaby-gaby

Das trifft so ungefähr das was mein Freund immer sagt. Nicht das man mich falsch versteht, mir geht es nicht um das Geld, sondern um die Sache an sich. Aber vielleicht sind ja manche Menschen so, und vielleicht liebe ich ihn auch genau weil er so ist. 
Trotzalledem, wir reden bei beiden nicht von armen Menschen. Vielleicht hat es auch damit zu tun das ich nicht einmal das verdiene was er ihr im Monat zahlt. So richtig verstehe ich es nicht .

..hm.. auch wenn das böse klingen sollte - aber ich denke, dieser mann weiß schon ganz genau, warum er so freizügig sein Geld verteilt - aber er will es lieber für sich behalten (den Grund) es geht ja auch nur ihn was an und sicher ist das auch besser so, wenn er es für sich behält (den Grund) - es gäbe nur Unruhe in der Beziehung. Das war seine Vergangenheit und immerhin war ja ER es, der die Scheidung gewollt hat - nicht die Frau - das macht schon einen Unterschied!

Aber frage ihn nicht weiter aus - erspare ihm und Dir das - glaub mir, das ist besser für Euch beide. Er hat was ''gutzumachen'' sei's drum  - solange keiner von Euch dafür Schulden machen muss oder gar Verzicht üben

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16. Januar um 11:04

Erst einmal vielen Dank an euch für die Antworten. Ich kann jetzt nicht auf jede einzelne Antwort eingehen, sorry. Aber so wie ich das derzeit sehe gibt es sehr unterschiedliche Meinungen hier drüber. Und genauso geht es mir auch, eben. Ich finde das an sich gut, und ja, es ist sein Geld und er kann damit machen was er möchte. Und als wir vor einem Jahr zusammenzogen, war es von Anfang an so, das wir eine gemeinsame Kasse hatten (die ich übrigens verwalte, weil er sich darum nicht kümmern möchte). Da ist mir die Sache natürlich direkt aufgefallen und ich habe das auch so akzeptiert, das tue ich heute auch noch. Trotzdem muss ich mich doch fragen, wie lange das so gehen soll? Was wenn wir mal heiraten sollten (Kinder ist übrigens, bei uns beiden kein Thema)? 
Jedenfalls danke ich euch für eure Meinungen, denn diese haben mir gezeigt das das ganze nicht so einfach ist, und eben irgendwie kontrovers diskutiert werden kann. Ich werde jedenfalls mit ihm nochmal darüber reden, und falls sich neue Erkenntnisse aus dem Gespräch ergeben, das hier einmal reinschreiben.

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16. Januar um 11:09
In Antwort auf gabriela1440

..hm.. auch wenn das böse klingen sollte - aber ich denke, dieser mann weiß schon ganz genau, warum er so freizügig sein Geld verteilt - aber er will es lieber für sich behalten (den Grund) es geht ja auch nur ihn was an und sicher ist das auch besser so, wenn er es für sich behält (den Grund) - es gäbe nur Unruhe in der Beziehung. Das war seine Vergangenheit und immerhin war ja ER es, der die Scheidung gewollt hat - nicht die Frau - das macht schon einen Unterschied!

Aber frage ihn nicht weiter aus - erspare ihm und Dir das - glaub mir, das ist besser für Euch beide. Er hat was ''gutzumachen'' sei's drum  - solange keiner von Euch dafür Schulden machen muss oder gar Verzicht üben

Mmmh, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Scheint mir zumindest nicht abwägig zu sein.

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16. Januar um 11:44
In Antwort auf gaby-gaby

Erst einmal vielen Dank an euch für die Antworten. Ich kann jetzt nicht auf jede einzelne Antwort eingehen, sorry. Aber so wie ich das derzeit sehe gibt es sehr unterschiedliche Meinungen hier drüber. Und genauso geht es mir auch, eben. Ich finde das an sich gut, und ja, es ist sein Geld und er kann damit machen was er möchte. Und als wir vor einem Jahr zusammenzogen, war es von Anfang an so, das wir eine gemeinsame Kasse hatten (die ich übrigens verwalte, weil er sich darum nicht kümmern möchte). Da ist mir die Sache natürlich direkt aufgefallen und ich habe das auch so akzeptiert, das tue ich heute auch noch. Trotzdem muss ich mich doch fragen, wie lange das so gehen soll? Was wenn wir mal heiraten sollten (Kinder ist übrigens, bei uns beiden kein Thema)? 
Jedenfalls danke ich euch für eure Meinungen, denn diese haben mir gezeigt das das ganze nicht so einfach ist, und eben irgendwie kontrovers diskutiert werden kann. Ich werde jedenfalls mit ihm nochmal darüber reden, und falls sich neue Erkenntnisse aus dem Gespräch ergeben, das hier einmal reinschreiben.

es gibt tatsächlich nur abzählbar wenige zwischenmenschliche Themen, die nicht kontrovers diskutiert werden (können)
Menschen sind verschieden, ihre Ansichten und Erfahrungen sind verschieden - und so sind es auch ihre Entscheidungen (und ihre Reaktionen auf die Entscheidungen von anderen).

Mit Deinem Partner noch einmal gezielt über das Thema zu sprechen, ist sicher die sinnvollste Option für Dich.

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16. Januar um 11:46
In Antwort auf gaby-gaby

Mmmh, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Scheint mir zumindest nicht abwägig zu sein.

>Was wenn wir mal heiraten sollten (Kinder ist übrigens, bei uns beiden kein Thema)?

Ja, also, wenn Ihr mal heiraten wollt, wird sicher eh das Thema ''Ehevertrag'' zur Sprache kommen - da führt kein Weg dran vorbei. Bei aller Liebe - aber das finde ich sogar als Frau wichtig, dass die Geldangelegenheiten schriftlich festgesetzt und geregelt werden. Und nicht erst, wenn es Streitigkeiten gibt.

Beziehungen und Ehen, wenn die auseinandergehen, kann man davon ausgehen, dass einige Erfahrungen gemacht wurden, die man nicht zu wiederholen wünscht und von daher möchte man möglichst nicht unnötig daran erinnert werden.
Einer neuen Beziehung sollte man auch nicht die alten Geschichten zumuten. Das hat noch nie einer Beziehung gut getan, selbst wenn man einander noch so sehr liebt - oder gerade, WEIL man so sehr liebt ?
Mag ich jedenfalls nicht empfehlen und ich weiß, warum.

Du wirst das schon richtig machen. Dein Partner vertraut Dir sein Geld an - das ist schon ein sehr gutes Zeichen, dass er Dir vertraut. Und sicher will er auch, dass sich keiner benachteiligt fühlt und sei es nur, dass er beruhigt schlafen kann.... von wegen Gewissen !

 

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16. Januar um 17:32
In Antwort auf gabriela1440

..hm.. auch wenn das böse klingen sollte - aber ich denke, dieser mann weiß schon ganz genau, warum er so freizügig sein Geld verteilt - aber er will es lieber für sich behalten (den Grund) es geht ja auch nur ihn was an und sicher ist das auch besser so, wenn er es für sich behält (den Grund) - es gäbe nur Unruhe in der Beziehung. Das war seine Vergangenheit und immerhin war ja ER es, der die Scheidung gewollt hat - nicht die Frau - das macht schon einen Unterschied!

Aber frage ihn nicht weiter aus - erspare ihm und Dir das - glaub mir, das ist besser für Euch beide. Er hat was ''gutzumachen'' sei's drum  - solange keiner von Euch dafür Schulden machen muss oder gar Verzicht üben

ich glaube auch dass da was dahintersteckt

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16. Januar um 17:32
In Antwort auf avarrassterne1

hm, mal abgesehen davon, dass es seine Entscheidung ist, was er mit seinem Geld macht kann ich nichts lächerliches daran finden, wenn man nicht mit Beziehungsende vergißt, wem man den aktuellen Lebensstandard zu verdanken hat.

dass das Haus ihr gehört reicht wohl nicht 

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16. Januar um 17:34
In Antwort auf gaby-gaby

Erst einmal vielen Dank an euch für die Antworten. Ich kann jetzt nicht auf jede einzelne Antwort eingehen, sorry. Aber so wie ich das derzeit sehe gibt es sehr unterschiedliche Meinungen hier drüber. Und genauso geht es mir auch, eben. Ich finde das an sich gut, und ja, es ist sein Geld und er kann damit machen was er möchte. Und als wir vor einem Jahr zusammenzogen, war es von Anfang an so, das wir eine gemeinsame Kasse hatten (die ich übrigens verwalte, weil er sich darum nicht kümmern möchte). Da ist mir die Sache natürlich direkt aufgefallen und ich habe das auch so akzeptiert, das tue ich heute auch noch. Trotzdem muss ich mich doch fragen, wie lange das so gehen soll? Was wenn wir mal heiraten sollten (Kinder ist übrigens, bei uns beiden kein Thema)? 
Jedenfalls danke ich euch für eure Meinungen, denn diese haben mir gezeigt das das ganze nicht so einfach ist, und eben irgendwie kontrovers diskutiert werden kann. Ich werde jedenfalls mit ihm nochmal darüber reden, und falls sich neue Erkenntnisse aus dem Gespräch ergeben, das hier einmal reinschreiben.

auf jeden Fall Ehevertrag wenn ihr heiratet! 
oder willst du ihr dann DEIN Geld auch noch geben?   

schade dass er das Geld nicht für "euch" investiert

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18. Januar um 12:37

So, mein Freund und ich hatten gestern Abend ein sehr langes und Aufschlussreiches, aber auch trauriges Gespräch über das Thema. Ich kann das jetzt hier natürlich nicht alles wiedergeben, aber es hat mir die Erklärungen zu seinem Verhalten geliefert. Ich versuche es hier einmal zusammen zufassen.
Mein Freund und seine Ex haben sich kennengelernt als er 25 Jahre alt war (sie ist 1 Jahr jünger), ein Jahr später wurde sie schwanger und sie beide bekamen ein Mädchen. Als das zweite Kind, der jetzige Sohn, auf die Welt kam heirateten die beiden. Die erste Zeit war die Ex zuhause und hat sich um die Kinder gekümmert und auf diese Weise ermöglicht das er Karriere machen konnte. Als seine Tochter 5 Jahre alt war und er mit ihr alleine zuhause, spielte diese im Vorgarten des Hauses. In einem Moment der Unachtsamkeit lief seine Tochter auf die Strasse und wurde überfahren. Daran hat er sich die Schuld gegeben (und tut es heute noch). Seine Frau hat das nicht verkraftet und begann irgendwann zu trinken. Heute, bzw. schon seit einigen Jahren, ist sie trocken. Aber die Ehe scheiterte an beidem, die Vorwürfe die er sich selbst machte und die Vorwürfe seiner damaligen Frau, und dazu noch die Alkoholprobleme von ihr. 
Aus seiner Sicht gibt es nichts was er ihr zum Vorwurf machen könnte für die gescheiterte Ehe, und warum seine Ex es nicht gut haben sollte und sich all das auch verdient hat. Deshalb seine Handlungsweise mit dem Unterhalt, er sagt er kann all das nicht rückgängig machen und kann nur auf diese Weise versuchen, das Leben für sie erträglicher zu machen.
Und nach dem Gespräch denke ich, das er recht hat und dies auch braucht.
Gut das ich das ganze einmal in das Forum hier gestellt habe, gut das mich eure Kommentare dazu angeregt haben, die Sache nochmal mit meinem Freund zu besprechen, denn jetzt sehe ich die ganze Sache anders und denke man hier nichts als Argumentation dagegen sagen.
Also, danke an alle!
 

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18. Januar um 16:42
In Antwort auf gaby-gaby

So, mein Freund und ich hatten gestern Abend ein sehr langes und Aufschlussreiches, aber auch trauriges Gespräch über das Thema. Ich kann das jetzt hier natürlich nicht alles wiedergeben, aber es hat mir die Erklärungen zu seinem Verhalten geliefert. Ich versuche es hier einmal zusammen zufassen.
Mein Freund und seine Ex haben sich kennengelernt als er 25 Jahre alt war (sie ist 1 Jahr jünger), ein Jahr später wurde sie schwanger und sie beide bekamen ein Mädchen. Als das zweite Kind, der jetzige Sohn, auf die Welt kam heirateten die beiden. Die erste Zeit war die Ex zuhause und hat sich um die Kinder gekümmert und auf diese Weise ermöglicht das er Karriere machen konnte. Als seine Tochter 5 Jahre alt war und er mit ihr alleine zuhause, spielte diese im Vorgarten des Hauses. In einem Moment der Unachtsamkeit lief seine Tochter auf die Strasse und wurde überfahren. Daran hat er sich die Schuld gegeben (und tut es heute noch). Seine Frau hat das nicht verkraftet und begann irgendwann zu trinken. Heute, bzw. schon seit einigen Jahren, ist sie trocken. Aber die Ehe scheiterte an beidem, die Vorwürfe die er sich selbst machte und die Vorwürfe seiner damaligen Frau, und dazu noch die Alkoholprobleme von ihr. 
Aus seiner Sicht gibt es nichts was er ihr zum Vorwurf machen könnte für die gescheiterte Ehe, und warum seine Ex es nicht gut haben sollte und sich all das auch verdient hat. Deshalb seine Handlungsweise mit dem Unterhalt, er sagt er kann all das nicht rückgängig machen und kann nur auf diese Weise versuchen, das Leben für sie erträglicher zu machen.
Und nach dem Gespräch denke ich, das er recht hat und dies auch braucht.
Gut das ich das ganze einmal in das Forum hier gestellt habe, gut das mich eure Kommentare dazu angeregt haben, die Sache nochmal mit meinem Freund zu besprechen, denn jetzt sehe ich die ganze Sache anders und denke man hier nichts als Argumentation dagegen sagen.
Also, danke an alle!
 

Traurige Geschichte 

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20. Januar um 8:14
In Antwort auf gaby-gaby

So, mein Freund und ich hatten gestern Abend ein sehr langes und Aufschlussreiches, aber auch trauriges Gespräch über das Thema. Ich kann das jetzt hier natürlich nicht alles wiedergeben, aber es hat mir die Erklärungen zu seinem Verhalten geliefert. Ich versuche es hier einmal zusammen zufassen.
Mein Freund und seine Ex haben sich kennengelernt als er 25 Jahre alt war (sie ist 1 Jahr jünger), ein Jahr später wurde sie schwanger und sie beide bekamen ein Mädchen. Als das zweite Kind, der jetzige Sohn, auf die Welt kam heirateten die beiden. Die erste Zeit war die Ex zuhause und hat sich um die Kinder gekümmert und auf diese Weise ermöglicht das er Karriere machen konnte. Als seine Tochter 5 Jahre alt war und er mit ihr alleine zuhause, spielte diese im Vorgarten des Hauses. In einem Moment der Unachtsamkeit lief seine Tochter auf die Strasse und wurde überfahren. Daran hat er sich die Schuld gegeben (und tut es heute noch). Seine Frau hat das nicht verkraftet und begann irgendwann zu trinken. Heute, bzw. schon seit einigen Jahren, ist sie trocken. Aber die Ehe scheiterte an beidem, die Vorwürfe die er sich selbst machte und die Vorwürfe seiner damaligen Frau, und dazu noch die Alkoholprobleme von ihr. 
Aus seiner Sicht gibt es nichts was er ihr zum Vorwurf machen könnte für die gescheiterte Ehe, und warum seine Ex es nicht gut haben sollte und sich all das auch verdient hat. Deshalb seine Handlungsweise mit dem Unterhalt, er sagt er kann all das nicht rückgängig machen und kann nur auf diese Weise versuchen, das Leben für sie erträglicher zu machen.
Und nach dem Gespräch denke ich, das er recht hat und dies auch braucht.
Gut das ich das ganze einmal in das Forum hier gestellt habe, gut das mich eure Kommentare dazu angeregt haben, die Sache nochmal mit meinem Freund zu besprechen, denn jetzt sehe ich die ganze Sache anders und denke man hier nichts als Argumentation dagegen sagen.
Also, danke an alle!
 

traurige Geschichte, aber ich finde es gut, dass Du das für Dich klären konntest.

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