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Freund wohnt mit 28 noch im Kinderzimmer

23. November 2015 um 16:49 Letzte Antwort: 26. November 2015 um 10:39

Hallo,

wie findet ihr das, wenn euer Partner noch im Kinderzimmer wohnen würde?

Wir sind jetzt etwa ein halbes Jahr zusammen, er ist 28 und hat einen festen, gut bezahlten Job. Er wohnt seit Beendigung des Studiums wieder zu Hause (also seit ca. 3-4 Jahren) und macht nicht den Anschein ausziehen zu wollen.

Sein Zimmer ist so klein, dass ich nicht mal Platz im kleinen Kleiderschrank bekomme und bei ihm nur aus der Tasche lebe. Sein Zimmer ist auch gleich neben der Küche, in der sich fast rund um die Uhr seine Eltern aufhalten.
Möchte man ins Bad muss man durch die Küche - also ziehe ich mir am Wochenende, wenn man nochmal ins Bett will und nur mal kurz ins Bad, erst komplett etwas an, weil da schon seine Mum ist.

Wir hören alles, was in der Küche erzählt wird und sie hören natürlich auch ALLES.

Wenn wir bei ihm sind, habe ich schon gar keine Lust mehr auf Sex. Das Haus ist so klein, man kann seinen Eltern nicht ausweichen.

Seit September habe ich eine eigene Wohnung, ich bin 24 aber er will noch nicht dazu ziehen. Er meint, dass er dann seine Freunde weniger sieht (die Orte liegen keine 10km auseinander....), es ihn ja mehr kostet und er nur eine befristete Stelle bis August hat. Er weiß noch nicht, was er dann macht, wenn die Stelle nicht verlängert wird (er kümmert sich auch nicht oder hat einen Plan) aber solange das unsicher ist, will er keine Wohnung.

Nur sagt er immer, dass er nicht weit weg ziehen will - wenn er weiß, dass er eh in der Region bleibt, dann kann er sich doch auch eine Wohnung suchen. Er ist studiert, gut im Job, er würde schnell wieder einen Job finden, falls die Stelle ab August nicht verlängert wird.

Ich habe ihn erklärt, wie unglück mich das macht, da wir auch sehr oft bei ihm sind obwohl ich die Wohnung habe. Aber er hat ja seinen PC usw in seinem KINDERZIMMER.

Er bezahlt auch nichts an seine Eltern, Mama kocht, kauft ein, macht Wäsche.

Er hatte schon mal in einer WG gewohnt aber ich versteh nicht, wie man mit 28, bald 29 noch im Kinderzimmer wohnen kann?

Was würdet ihr davon halten und wie soll ich da vorgehen? Ich verzweifel und halte es nicht mehr aus ständig seine Eltern sehen zu müssen.

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23. November 2015 um 17:15

.
In meinen Augen ist das durch und durch ein Mamasöhnchen, wo die Freundin nicht an 1.Stelle steht, sondern die MAMA.

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23. November 2015 um 18:53

Lauf
Um dein Leben...)
Quatsch so schlimm ist es nicht, aber mal ehrlich du hast eine eigene Bude und er hângt noch an Muttis Rock mit 29 ??

Du bist ja jetzt schon im Leben erwachsener und weiter wie er!!
Also frag dich mal wie das wird, wenn er erst mal mit dir zusammen ziehen wûrde^^!

Und Ausreden wie PC steht im Kinderzimmer, oder kumpels zu wenig sehen^^

An deiner Stelle wûrde ich ihn mal die Pistole auf der Nase setzten, und sagen:
Hallo mein Freund was willst du eigentlich??
Du bist fast 30 und da sollte man im Leben wissen, was einem wichtig ist!
Du kommst nach seiner Aussage gleich nach Eltern, PC , Kumpels und seinem befristeten Job

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23. November 2015 um 19:21

Das kannst du vergessen...
... die Beziehung zu seiner Mutter besteht über 28 Jahre eure 6 Monate.

Wenn du versuchst den Platz seiner Mutter einzunehmen hast du verloren. Und wenn du versuchst ihr den Sohn "wegzunehmen" erst recht.

Ich spreche aus Erfahrung. Ich habe genau dieses "Modell".
Ich war 18 schon mit eigener Wohnung und er 23 bei Mutti, schwester und Oma. Inzwischen sind wir 25 und 30 und ich lebe weitgehen friedlich mit ihm und ihr unter einem Dach in seinem Kinderzimmer.
Lange war ich tatsächlich angepisst von der Situation genau wie du. Kinderzimmer mit Schreibtisch, 1m Bett und keinen Platz für meine Sachen und das Familienwohnzimmer direkt nebenan . Relativ zügig kam das größere Bett aber einen "Kleiderschrank" habe ich erst jetzt nach 7 Jahren.
Ich habe immer wieder nach Wohungen geschaut und habe ihn immer versucht zu überzeugen, aber wenn er nicht will hast du keine Chance. Durch diesen Druck treibst du ihn zurück zur Mama.

Für ihn ist es die optimale Situation. Mama und Freundin...
Welchen Grund soll es geben es zu ändern?

Du kannst ihn nicht ändern... nur lieben wie er ist.
Entweder suchst du dir einen Platzt in der Familie und baust eure Beziehung aus oder du setzt ihn unter Druck und er beendet es irgendwann.
Wenn du eure Beziehung weiter ausbauen kannst, dann steigst du automatisch auf im Beziehungsstatus und kannst dir irgendwann auch mal bestimmte Dinge "leisten" auch gegen seine Mutter.

Und wenn eure Beziehung tatsächlich nach einiger Zeit gefestigt ist, dann wirst du froh sein einen bodenständigen Freund zu haben der sein Geld immer zusammen gehalten hat und freust dichs, wenn auch du von Schwiegermutter bekocht wirst.

Und jaaaa er ist immer noch kein Hausmann, aber langsam wird es. Seine Mutter hat immer mehr "Aufgaben" abgegeben und mischt sich auch nicht ein. Wir haben inzwischen das besagte Wohnzimmer neben dem Schlafzimmer für uns alleine. Ich halte die Grundordnung, aber wenn mich Dinge stören dann sage ich ihm das und er saugt dann auch oder zieht das Bett ab.
Der leichtere Weg wäre weiterhin Mama, aber inzwischen macht er es eben um mir einen Gefallen zu tun.
Mit meiner Schwiegermutter teile ich mir den Haushalt wie es passt. Jeder kocht mal, gewaschen wird wie es gerade passt und ich putze auch mal das Bad oder die Küche, aber ich muss es nicht machen (werde nett gefragt oder übernehme es freiwillig).
Inzwischen bin ich 6 Tage die Woche bei ihm und 1 Tag in meinem "Kinderzimmer".
Wir planen seit 2 Jahren unser Haus und warten auf die Baugenehmiung und ich bin so froh, dass wir kein Geld für Miete verschwendet haben.
Seine Mutter hat gelernt gehen zu lassen und ich habe ihm gezeigt, dass er Mutti nicht mehr zwingend braucht.
Es kann aber passieren, dass du ihm ALLES im Haushalt zeigen musst. Wäsche falten, Klo putzen etc.

Und... wenn wir im Urlaub sind ist es perfekt.
Wir haben immer Ferienwohnungen/ -häuser und dort angagiert er sich deutlich mehr, weil es die Option Mama/ Schwester/ Oma niiiie gab.
Er bemüht sich dann sehr mich zu unterstützen.


Es kann tatsächlich im Kinderzimmer funktionieren.
Ich liebe ihn genau wie er ist... denn er ist die perfekte Ergänzung.

An Sex mit Zuhörern gewöhnt man sich und seine Eltern werden sich auch an den Sex gewöhnen *g*

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23. November 2015 um 20:33
In Antwort auf lischen0211

Das kannst du vergessen...
... die Beziehung zu seiner Mutter besteht über 28 Jahre eure 6 Monate.

Wenn du versuchst den Platz seiner Mutter einzunehmen hast du verloren. Und wenn du versuchst ihr den Sohn "wegzunehmen" erst recht.

Ich spreche aus Erfahrung. Ich habe genau dieses "Modell".
Ich war 18 schon mit eigener Wohnung und er 23 bei Mutti, schwester und Oma. Inzwischen sind wir 25 und 30 und ich lebe weitgehen friedlich mit ihm und ihr unter einem Dach in seinem Kinderzimmer.
Lange war ich tatsächlich angepisst von der Situation genau wie du. Kinderzimmer mit Schreibtisch, 1m Bett und keinen Platz für meine Sachen und das Familienwohnzimmer direkt nebenan . Relativ zügig kam das größere Bett aber einen "Kleiderschrank" habe ich erst jetzt nach 7 Jahren.
Ich habe immer wieder nach Wohungen geschaut und habe ihn immer versucht zu überzeugen, aber wenn er nicht will hast du keine Chance. Durch diesen Druck treibst du ihn zurück zur Mama.

Für ihn ist es die optimale Situation. Mama und Freundin...
Welchen Grund soll es geben es zu ändern?

Du kannst ihn nicht ändern... nur lieben wie er ist.
Entweder suchst du dir einen Platzt in der Familie und baust eure Beziehung aus oder du setzt ihn unter Druck und er beendet es irgendwann.
Wenn du eure Beziehung weiter ausbauen kannst, dann steigst du automatisch auf im Beziehungsstatus und kannst dir irgendwann auch mal bestimmte Dinge "leisten" auch gegen seine Mutter.

Und wenn eure Beziehung tatsächlich nach einiger Zeit gefestigt ist, dann wirst du froh sein einen bodenständigen Freund zu haben der sein Geld immer zusammen gehalten hat und freust dichs, wenn auch du von Schwiegermutter bekocht wirst.

Und jaaaa er ist immer noch kein Hausmann, aber langsam wird es. Seine Mutter hat immer mehr "Aufgaben" abgegeben und mischt sich auch nicht ein. Wir haben inzwischen das besagte Wohnzimmer neben dem Schlafzimmer für uns alleine. Ich halte die Grundordnung, aber wenn mich Dinge stören dann sage ich ihm das und er saugt dann auch oder zieht das Bett ab.
Der leichtere Weg wäre weiterhin Mama, aber inzwischen macht er es eben um mir einen Gefallen zu tun.
Mit meiner Schwiegermutter teile ich mir den Haushalt wie es passt. Jeder kocht mal, gewaschen wird wie es gerade passt und ich putze auch mal das Bad oder die Küche, aber ich muss es nicht machen (werde nett gefragt oder übernehme es freiwillig).
Inzwischen bin ich 6 Tage die Woche bei ihm und 1 Tag in meinem "Kinderzimmer".
Wir planen seit 2 Jahren unser Haus und warten auf die Baugenehmiung und ich bin so froh, dass wir kein Geld für Miete verschwendet haben.
Seine Mutter hat gelernt gehen zu lassen und ich habe ihm gezeigt, dass er Mutti nicht mehr zwingend braucht.
Es kann aber passieren, dass du ihm ALLES im Haushalt zeigen musst. Wäsche falten, Klo putzen etc.

Und... wenn wir im Urlaub sind ist es perfekt.
Wir haben immer Ferienwohnungen/ -häuser und dort angagiert er sich deutlich mehr, weil es die Option Mama/ Schwester/ Oma niiiie gab.
Er bemüht sich dann sehr mich zu unterstützen.


Es kann tatsächlich im Kinderzimmer funktionieren.
Ich liebe ihn genau wie er ist... denn er ist die perfekte Ergänzung.

An Sex mit Zuhörern gewöhnt man sich und seine Eltern werden sich auch an den Sex gewöhnen *g*

Ihr
lebt mit 25 und 30 noch bei seiner Mutter unterm Dach??? Das nenn ich mal sehr selbständig und unabhängig sowas geht gar nicht, irgendwann muss sich jeder Mann mal von seiner Mama abnabeln und selbständig werden. Was will Frau den mit so einem Muttersöhnchen??

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23. November 2015 um 22:01

Nicht zu schnell verallgemeinern...
Ich finde einige Antworten hier auch ein bisschen zu krass.

Zunächst einmal kann ich die TE super verstehen und es ist auch super, dass Du das schon angesprochen ist. Wenn Du ihm verklickert hast, dass Dich das wirklich stört und belastet, dann sollte er darauf aber irgendwie auch eingehen. Ich denke, das ist ein wesentlicher Punkt den man ihm vorwerfen muss, ganz unabhängig davon was vielleicht wirklich dahinter steckt. Denn da nur mit Dingen zu antworten, die IHM wichtig sind, ist ziemlich egoistisch.

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, den Schwerpunkt Eurer Beziehung in Deine Wohnung zu verlegen. Und zwar in dem ihr Euch eben weniger seht, wenn er nicht bereit ist dafür auch mal zu Dir kommen.

Ich muss aber ehrlicherweise dazu sagen, dass ich mit dieser Strategie auch schon mal gescheitert bin. Meine bisher große Liebe war nach langjähriger Beziehung mit meinem Vorgänger (mit gemeinsamer Wohnung) "provisorisch" wieder zu Hause eingezogen. Mit 28. Es stellte sich dann aber heraus, dass sie kaum aus dem Elternhaus zu kriegen war, unsere Beziehung viel zu viel dort statt fand und aus dem Provisorium lange ein Dauerzustand wurde. Es wurde auch deutlich, dass sie trotz der gemeinsamen Wohnung in der vormaligen Beziehung noch oft und viel nach Hause gefahren ist. Nach über 2 Jahren und kurz vor der Trennung hat sie mir dann gestanden, dass sie seit der Kindheit Verlustängste bzgl. ihrer Familie hat. Ich denke das wird bei Deinem Freund eher nicht der Fall sein. Trotzdem hat sie, 3 Monate nach unserer Trennung, nen anderen kennengelernt und ist weitere 2 Monate bei dem eingezogen. Schlag ins Gesicht für mich - aber ich will damit sagen, dass man nicht zu schnell urteilen sollte ob jemand nochmal fähig ist das Elternhaus zu verlassen, oder nicht.

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25. November 2015 um 6:53

O jeh
ein großes Muttersöhnchen bestimmt Einzelkind.
Rede vielleicht mal mit seinen Eltern zusammen was Ihre Meinung hier zu ist das er zu DIR ziehen könnte, Ihr wollt ja schließlich eine Familie gründen und Ihr wohnt in Ihrer Nähe.
Wenn die nicht bereit sind das zu unterstützen und den BuB bei sich halten wollen, Dann rede nochmals mit Ihm und sollte er auch nicht bereit sein das Risiko zu tragen, nächstes Jahr berufl erst mal nicht zu wissen wie es weiter geht, Dann hat es wenig Aussicht auf Erfolg und trenne Dich. Aus der Ferne wünsche Ich Dir alles Gute, dass dies zu deinen Gunsten sich klärt.

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25. November 2015 um 16:13

Sei froh, dass er nicht zu dir ziehen will
denn der typ ist so ein muttersöhnchen, dass du dann seine mami ersetzen müsstest.
so schwer es fällt, aber such dir einen freund, der 'fertig' ist. von einem 28jährigen kann man das nämlich erwarten (und der finanzielle aspekt ist hier auch kein argument sondern ein vorwand).
wer sich mit 28 noch nicht aus dem nest getraut hat, für den muss man auch in den kommenden jahren schwarz sehen. da liegt einfach schon zu viel im argen...

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26. November 2015 um 10:39

Mhm
Ich bin weiterhin der Meinung, dass er bodenständig ist. Er wartet ab, wie es sich beruflich und privat entwickelt. Wenn sich wegen seinem Job etwas festes ergibt und er das Gefühl hat eure Beziehung hat eine Zukunft, dann wird er auch auf deine Wünsche eingehen können. Ee möchte dir bestimmt auch erst mal etwas bieten können bevor er den nächsten Schritt geht. Ich finde es auch schwierig nach so kurzer Zeit große Zukunftspläne zu machen. Ich kann ihn verstehen. Mit einer eigenen Wohnung & den ganzen Verträgen ist er für einen neuen Job zu sehr gebunden. Daheim wäre er ruck zuck raus, wenn es drauf ankommt. Vielleicht könnt ihr die Situation für dich bei ihm angenehmer gestalten oder mehr zu dir. Liebe Grüße

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