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Freund will zuhause bleiben - trotzdem feiern gehen?

24. Oktober 2008 um 20:26

Was haltet ihr so prinzipiell von alleine weggehen?

folgendes: mein freund hatte die ganze Woche bei seinem Nebenjob Nachtschicht und ist total müde, da wir auch gestern abend (da hatte er keine Nachtschicht) lange feiern waren. Nun will er heute zuhause bleiben, allerdings ist der beste Freund meines Bruders zu Besuch (mit seiner Freundin) und den hab ich ewig nich mehr gesehen und die wollen eben heute weggehen. Wir waren früher gute Kumpels und es wäre einfach total witzig. Es wären auch noch drei Freundinnen und zwei Freunde von uns (mir und meinem Freund) dabei.

Zumindest ist er etwas angepisst, weil er dachte wir machen nen gemütlichen Abend. Aber wieso muss er denn entscheiden was mir machen? Er kann doch genau so gut mitkommen. Mich würds freuen.

Würdet ihr an meiner Stelle weggehen?

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24. Oktober 2008 um 20:39


na also was die anderen sagen is mir eigentlich nich so wichtig außerdem freuen die sich sicher einfach wenn ich mitkomme.

wir finanzieren uns auch beide selbst, also nix da vonwegen er hält mich aus. ich arbeite auch neben dem Studium. er hat gerad nur zwei jobs weil er sich n Auto kaufen will und als frischer Uni abgänger noch nich sooo viel verdient.

natürlich tut er mir leid, ich versteh ja auch das er müde ist und es ist ja auch okay wenn er zuhause bleibt aber gerade heute hab ich so lust weg zu gehen! hmmm

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25. Oktober 2008 um 10:33

...
Sowas sollte man in einer Beziehung geklärt haben.
Bei uns ist das so geregelt:
Jeder kann alleine weggehen, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Aber der andere hat immer noch das Recht, ihn zu bitten, daheim zu bleiben - auch das ohne schlechtes Gewissen - und dann wird eben nicht weggegangen.
Solange man das nicht ständig in Anspruch nimmt, funktioniert es super.

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25. Oktober 2008 um 12:42

Zuhause geblieben
es endete mit einem "jetzt kann ich ja eh nicht mehr ohne schlechtes gewissen weggehen" von mir und einem "na toll, dann mach ich mir jetzt den ganzen abend nen Kopf, dass du nicht auf deine blöde Party kannst und auf ne schmollende Freundin hab ich auch kein Bock" von ihm - nicht so optimal, ich weiß...

Ich bin zuhause geblieben und er hat versprochen, dass wir heute abend weggehen. naja, der Kumpel is nich mehr da aber was solls. wer wirklich zählt ist mein freund.

Der Abend war auch ganz nett aber natürlich wurmt es schon, das diese Diskussion überhaupt aufkommt. Prinzipiell sollte es meiner Meinung nach so sein, dass jeder ohne schlechtes Gewissen feiern gehen kann und wenn einer nicht mit möchte, es trotzdem okay ist. Es ist ja nciht so, dass ich gesagt habe "ich will alleine ausgehen".

Nun muss ich dazu sagen, dass wir auch beide schon alleine weg waren und ich kanns ja auch verstehen, dass er gerne nen ruhigen abend MIT mir haben wollte. Trotzdem hinterlässt es nen faden beigeschmack, weil es sich son Bisschen anfühlt, als hätte ers mir "verboten"... auch wenn das eigentlich quatsch ist. aber nun gut.

danke für eure Meinungen hier.

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25. Oktober 2008 um 12:51

Hallo gina
ja doch ich verstehe ihn. aber es handelte sich eben um einen interessenkonflikt, in dem ich letzten endes nachgegeben habe. Ich wäre ja auch gar nicht sauer gewesen, wenn er nicht mitgekommen wäre. Das wäre schade, aber okay. ich verstehe das er müde ist.

aber meinen Kumpel zu sehen und auszugehen mit meinen Freunden stand nunmal gestern abend bei mir auch ganz hoch im Kurs und ich hätte mich einfach gefreut wenn er das akzeptiert hätte. Wäre ich gegangen, wären wir beide etwas enttäuscht gewesen. Ich, dass er nicht mitkommt und er, dass ich nicht zuhause bleibe. für mich wars okay, für ihn nicht. das ist son bisschen der springende punkt. letzten endes hab ich dann genau das gemacht, wovon du mir abgeraten hast: mir ein schlechtes gewissen einreden lassen. argh. aber naja. natürlich ist mein freund mir wichtiger als alles andere. aber deshalb kann ich ja nicht wegen jedem peanuts meine wünsche einschrenken.

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25. Oktober 2008 um 13:12

Um andere Meinungen zu hören. Natürlich muss am Ende ich entscheiden!

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25. Oktober 2008 um 23:21

...
"Die anderen", die sich in mein Leben derart einmischen würden, werden mich in 20 Jahren gar nicht mehr kennen, weil ich keinen näheren Kontakt zu solchen Leuten wünsche. Reden können sie dann gern woanders.

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26. Oktober 2008 um 2:33

...
Mit dem Vertrauen ist es bei mir so ne Sache. Ich bin eigentlich in jeder Hinsicht offen und verberge nichts, gehe sozusagen bei jedem Menschen in dieser Weise offensiv vor um eventuellen Idioten gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Wenn mir nichts peinlich ist, bin ich auch nicht angreifbar.
Was heißt dann schon Vertrauen? Ich verlasse mich genau auf eine einzige Person außer mir, und diese hätte mehr zu verlieren.
Andere Leute sind zwar ein Bonus, aber es geht ohne jeden einzelnen von ihnen auch irgendwie weiter.

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26. Oktober 2008 um 15:34

Jup
ich geb dir völlig Recht. Aber letzten Endes war es meine Entscheidung. Auf meinen Freund sauer sein bringt nur begrenzt was. Wir müssen eine bessere Regelung finden. Ich denke, sich für den Partner einschränken muss auch mal sein, aber man muss ein gesundes Maß finden. Dabei spielt er auch eine Rolle, vor allem muss ich aber für mich sicherer in meinem Standpunkt sein.

nun ja. Er hat mir ja nichts verboten. Er war nur seeehr enttäuscht. Sein Problem war halt, nicht darüber stehen zu können, meiner war, mich davon einseifen zu lassen. Aber irgendwie gehört es ja nunmal auch dazu, dass einem das Wohl des Partners wichtig ist. Wobei mein Wohl ja nun auch dazu gehört. Schwierige Sache. Rückgängig machen kann ichs nicht. Aber nunja. Auf ein Neues

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26. Oktober 2008 um 15:50


hm also die Diskussionen kommen schon öfters vor.
Schlechtes Gewissen einreden.. ist schwer zu sagen. Er schmollt dann einfach und ist in einer "was erwartest du denn. wenn ich mich den ganzen tag auf nen Abend mit dir freue und du dann nicht willst!" Stimung.

Das Ding ist, dass er schon arbeitet und ich gerade meine Diplomarbeit schreibe. Ich bin also viel zuhause, er den ganzen Tag außer Haus. Da gehen die Interessen manchmal etwas auseinander. Außerdem wohnen wir erst einige Monate zusammen. Da ist es manchmal schwer auszubalancieren zwischen Nähe und Distanz, das immer vorhandene "nebeneinenader" leben und das besondere "miteinander was machen".
Das ich tatsächlich "nachgebe" war jetzt vielleicht kein Einzelfall, aber in dem Ausmaß selten.

Es ist alles kein Drama und keine Beziehungskriese oder sonst was. Uns gehts super zusammen. Schon eher wie deine zweite Umschreibung. Ich trage sicher auch Mitschuld an der ganzen Situation, da ich so unsicher war ("hat er vielleicht recht? Ich will ihn nicht verletzten, er schaut so traurig") und deshalb nicht klar war in meinem Standpunkt. Aber das ist auch verdammt schwer! was ist nun richtig? Wie stehe ich dazu? Wie würde ich mich an seiner Stelle fühlen?

Manchmal können so kleine Alltagsproblemchen auch ganz schön zwiebeln

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26. Oktober 2008 um 15:57

Du triffst
den Nagel auf den Kopf. Aber wird es nicht kommen. das will er ja auch nich. nur manchmal manchmal ist es eben gar nich so einfach mit den unterschiedlichen interessen, vorallem wenn sie in Wechselwirkung zueinander stehen...

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