Home / Forum / Liebe & Beziehung / Freund will, dass ich ihm 6000 Euro leihe

Freund will, dass ich ihm 6000 Euro leihe

24. April 2017 um 13:34 Letzte Antwort: 26. April 2017 um 10:26

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Mehr lesen

24. April 2017 um 14:06
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Also, wenn jemand in 6 Monaten Beziehung schon mehrfach davor war die Beziehung zu beenden und dann auch noch damit droht dies zu tun, wenn man eine bestimmte Sache nicht tut (in deinem Fall ihm Geld leihen), dann sollte man die Beine in die Hand nehmen und ganz schnell das Weite suchen!

Ihr beide solltet erst mal getrennt voneinander, eure Alkoholproblme in den Griff kriegen und dann vielleicht daran denken jemand anderes in euer jeweiliges Leben zu lassen.

7 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 14:34

Nein, ich meine das ernst.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 14:42
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Es sind SEINE Schulden?!? Was ist denn da los mit Euch beiden?

Meine ehrliche Meinung dazu ist, kümmere Dich erst einmal um Dein Leben - weg vom Alkohol - und ab zurück nach Hause.
Was Du da mit Dir treibst, bringt Dich von einer Abhängigkeit in die nächste.
Deinem Freund kannst Du nicht helfen, denn auch seine Lage kann nicht dazu dienen, dass zwischen Euch eine gute Beziehung entsteht. Er ist genauso abhängig wie Du, auch wenn er das nicht so sieht, vielleicht.

''Gegenleistung'' ... was ist das denn für ein Unsinn ??

Allein daran kann ich schon erkennen, dass Ihr beide dringend Hilfe beanspruchen solltet, um es nicht nosch schlimmer zu machen.
Am besten, Ihr sucht - jeder für sich - Selbsthilfegruppen. Da erfahrt Ihr, wie es andere geschafft haben, sich aus dem Sumpf zu befreien und wie gut es tut zu wissen, man ist damit nicht allein.

Viel Glück

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 15:00
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Auch wenn ihr einen Vertrag macht (was ich übrigens als zwingend notwendig empfinde) bist du im Falle des Nichtzahlen von ihm aufgeschmissen und musst zuerst mal die Kosten des Verfahrens auf dich nehmen, falls es dazu kommt. Das du das Geld, bei richtig aufgesetzten Vertrag, wiedersiehst ist nicht garantiert. Hat er noch weitere Schulden? In diesem Fall werden diese nacheinander bezahlt. Eventuell musst du Jahre auf dein Geld warten, wenn überhaupt was kommt. Ich rate dir davon ab! Vorallem erpresst er dich und dies ist keine gute Grundlage für eine funktionierende Beziehung.

Auch ich habe meinem Freund damals Geld ausgeliehen aber er hat mich einfach darum gebeten ob ich es im Leihen könne und nicht mit Schluss gedroht. Ich habe damals aus freien Stücken das Geld ausgeliehen und auch einen Vertrag aufgesetzt. Wir sind immer noch zusammen und er zahlt es monatlich ab. Ich wusste jedoch voraus, dass er keine Schulden mehr hat und dies auch ohne Probleme zurück zahlen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 16:00

Ich bin mir dessen ja auch bewusst, dass es durchaus sein kann, dass ich das Geld nicht mehr sehe, obwohl er das natürlich vehement abstreitet und sagt, was ich von ihm denken würde, ob ich denken würde, er wolle mich ausnutzen. Aber ich weiß auch nicht, wo er überall noch Schulden hat und er möchte auch nicht wirklich darüber sprechen. Er lässt sich gerade scheiden und sagt, dass der Großteil der Schulden durch die Scheidung und den zu zahlenden Unterhalt entstanden seien. Vor kurzem ist noch etwas geschehen, was alles schlimmer gemacht hat, auch daran gibt er mir unterschwellig die Schuld. Wir wollten gemeinsam zum essen gehen und auf dem Weg dorthin kam es im Auto zum Streit. Er wollte dann aussteigen und hat sich von einem Freund mit dem Auto abholen lassen. Dabei fuhr er mit dem Auto des Freundes ein Reh an, woraufhin das Auto ein Totalschaden war. Er wollte mir zunächst die Schuld daran geben, obwohl er wohl irgendwie eingesehen hat, dass ich nicht Schuld war. Naja, jedenfalls kam er danach mit dieser "Bitte" auf mich zu, er müsse jetzt den Schaden bezahlen und ohne den Streit hätte er ja keinen Unfall gebaut. 

Ich sehe auch, dass er deutlich über seine Verhältnisse lebt, gibt sehr viel Geld am Wochenende aus, für Alkohol und auch andere Dinge, da ist es ihm dann plötzlich egal, dass er Schulden hat. Dann kauft er oft neue Klamotten und bezahlt die Rechnungen ewig lang nicht, das bekomme ich nur am Rande mit, ich habe keinen wirklichen Überblick darüber. Er möchte sich aber auch nicht mit mir zusammensetzen und darüber reden, ich bin eigentlich ziemlich im Unwissen über alles. 

Er sieht wie gesagt nicht, dass er eventuell auch Hilfe bräuchte, nur bei mir sieht er ganz klar das Problem und das ist ja auch der Grund, weshalb er denkt, ich schulde ihm etwas. Ich gebe mir wirklich sehr große Mühe, es ihm mit dem Haushalt und dem Geld recht zu machen, aber es ist im Endeffekt auch nie gut genug und wenn er wütend auf mich ist, dann wirft er mir vor, ich sei einfach nur faul und würde nichts richtig machen. Es kommt selten mal ein nettes Wort, auf meinen Fehlern wird dagegen schon oft rumgeritten. Ich im Gegenzug habe seiner Meinung nach kein Recht, seine Fehler und vor allem sein Suchtproblem anzusprechen, weil ich ja selber ein Problem habe. Dass ich das habe, weiß ich und ich versuche wirklich etwas dagegen zu machen. Ich schiebe dieses Problem auch nicht auf ihn, nur kann er mich dabei auch nicht unterstützen, wenn die Wochenenden oft bei ihm daraus bestehen, zu trinken oder Drogen mit Freunden zu konsumieren, das ist eben nicht die Umgebung, in der ich mir vorstellen kann, dieses Problem endgültig in den Griff zu bekommen..

Danke für eure Antworten jedenfalls. Ich sehe es auch so, grundsätzlich kann man seinem Partner Geld leihen, aber man sollte niemanden dazu zwingen und mit dem Beziehungsende drohen, das sehe ich eigentlich auch so...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 16:03
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Gib ihm bloß kein Geld!! Und bitte: Trenn dich!
Die ganze Sache stinkt zum Himmel, allein schon die formulierung "Helf mal, oder es ist aus" - da schrillen bei mir 10.000 Alarmglocken. Wenn es um ein 1000er gehen würde könnte man ja noch drüber nachdenken aber, 6000 ist eine immens hohe Summe. Jemand mit dem du nur streitest und erst seit 6 Monaten zusammen bist hat so etwas nicht verdient. 

Die Ausrede das ihr es ja schritlich festlegen könnt hat auch keinen Wert, wenn er das Geld verprasst und es dir danach nicht zurück zahlen kannst stehst du dumm da, dann kann dir keiner helfen, wer nichts zahlen kann dem darf man auch nichts pfänden. 

Trenn dich, so einen Menschen brauchst du nicht in deinem Leben. 

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 16:05
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Wenn er Geld braucht gibt es dafür Banken. Wenn die ihm nichts leihen werden die einen guten Grund haben und du solltest nicht versuchen schlauer zu sein.
Ende vom Lied wird sein das Geld ist weg und der Typ bleibt trotzdem nicht. Bildest du dir ernsthaft ein du könntest Liebe bzw eine gute Beziehung kaufen?

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 16:10
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

ganz grundsätzlich:

1) ich leihe niemandem Geld, was ich demjenigen nicht grundsätzlich auch schenken würde - egal, ob es um 5 oder 5000 Euro geht, egal um wen es sich handelt.

2) "Mach das oder es ist vorbei" - darauf kenne ich grundsätzlich nur eine einzige Antwort: "Tschüß!" - egal was es ist. Ich stehe nicht auf Erpressungen.

3) "um jemanden nicht zu verlieren" finde ich keinen schlauen und auch keinen guten Grund zum Geld verleihen.

 

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 16:10
In Antwort auf neutrogena89

Ich bin mir dessen ja auch bewusst, dass es durchaus sein kann, dass ich das Geld nicht mehr sehe, obwohl er das natürlich vehement abstreitet und sagt, was ich von ihm denken würde, ob ich denken würde, er wolle mich ausnutzen. Aber ich weiß auch nicht, wo er überall noch Schulden hat und er möchte auch nicht wirklich darüber sprechen. Er lässt sich gerade scheiden und sagt, dass der Großteil der Schulden durch die Scheidung und den zu zahlenden Unterhalt entstanden seien. Vor kurzem ist noch etwas geschehen, was alles schlimmer gemacht hat, auch daran gibt er mir unterschwellig die Schuld. Wir wollten gemeinsam zum essen gehen und auf dem Weg dorthin kam es im Auto zum Streit. Er wollte dann aussteigen und hat sich von einem Freund mit dem Auto abholen lassen. Dabei fuhr er mit dem Auto des Freundes ein Reh an, woraufhin das Auto ein Totalschaden war. Er wollte mir zunächst die Schuld daran geben, obwohl er wohl irgendwie eingesehen hat, dass ich nicht Schuld war. Naja, jedenfalls kam er danach mit dieser "Bitte" auf mich zu, er müsse jetzt den Schaden bezahlen und ohne den Streit hätte er ja keinen Unfall gebaut. 

Ich sehe auch, dass er deutlich über seine Verhältnisse lebt, gibt sehr viel Geld am Wochenende aus, für Alkohol und auch andere Dinge, da ist es ihm dann plötzlich egal, dass er Schulden hat. Dann kauft er oft neue Klamotten und bezahlt die Rechnungen ewig lang nicht, das bekomme ich nur am Rande mit, ich habe keinen wirklichen Überblick darüber. Er möchte sich aber auch nicht mit mir zusammensetzen und darüber reden, ich bin eigentlich ziemlich im Unwissen über alles. 

Er sieht wie gesagt nicht, dass er eventuell auch Hilfe bräuchte, nur bei mir sieht er ganz klar das Problem und das ist ja auch der Grund, weshalb er denkt, ich schulde ihm etwas. Ich gebe mir wirklich sehr große Mühe, es ihm mit dem Haushalt und dem Geld recht zu machen, aber es ist im Endeffekt auch nie gut genug und wenn er wütend auf mich ist, dann wirft er mir vor, ich sei einfach nur faul und würde nichts richtig machen. Es kommt selten mal ein nettes Wort, auf meinen Fehlern wird dagegen schon oft rumgeritten. Ich im Gegenzug habe seiner Meinung nach kein Recht, seine Fehler und vor allem sein Suchtproblem anzusprechen, weil ich ja selber ein Problem habe. Dass ich das habe, weiß ich und ich versuche wirklich etwas dagegen zu machen. Ich schiebe dieses Problem auch nicht auf ihn, nur kann er mich dabei auch nicht unterstützen, wenn die Wochenenden oft bei ihm daraus bestehen, zu trinken oder Drogen mit Freunden zu konsumieren, das ist eben nicht die Umgebung, in der ich mir vorstellen kann, dieses Problem endgültig in den Griff zu bekommen..

Danke für eure Antworten jedenfalls. Ich sehe es auch so, grundsätzlich kann man seinem Partner Geld leihen, aber man sollte niemanden dazu zwingen und mit dem Beziehungsende drohen, das sehe ich eigentlich auch so...

Dann kleb dir meinetwegen ein schild Schuldig auf die Stirn aber mit Geld fühlst du dich auch nicht weniger schuldig.
Wenn er übrigens Insolvenz anmeldet und du ihm was geliehen hast ist das Geld auch weg wenn er was unterschrieben hat.
Wenn du willst und kannst schenke es ihm(erwarte nicht dass du es jemals zurück bekommst!!!) aber es wird nicht helfen er wird es verprassen und eure Probleme sind trotzdem noch da.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 16:20
In Antwort auf neutrogena89

Ich bin mir dessen ja auch bewusst, dass es durchaus sein kann, dass ich das Geld nicht mehr sehe, obwohl er das natürlich vehement abstreitet und sagt, was ich von ihm denken würde, ob ich denken würde, er wolle mich ausnutzen. Aber ich weiß auch nicht, wo er überall noch Schulden hat und er möchte auch nicht wirklich darüber sprechen. Er lässt sich gerade scheiden und sagt, dass der Großteil der Schulden durch die Scheidung und den zu zahlenden Unterhalt entstanden seien. Vor kurzem ist noch etwas geschehen, was alles schlimmer gemacht hat, auch daran gibt er mir unterschwellig die Schuld. Wir wollten gemeinsam zum essen gehen und auf dem Weg dorthin kam es im Auto zum Streit. Er wollte dann aussteigen und hat sich von einem Freund mit dem Auto abholen lassen. Dabei fuhr er mit dem Auto des Freundes ein Reh an, woraufhin das Auto ein Totalschaden war. Er wollte mir zunächst die Schuld daran geben, obwohl er wohl irgendwie eingesehen hat, dass ich nicht Schuld war. Naja, jedenfalls kam er danach mit dieser "Bitte" auf mich zu, er müsse jetzt den Schaden bezahlen und ohne den Streit hätte er ja keinen Unfall gebaut. 

Ich sehe auch, dass er deutlich über seine Verhältnisse lebt, gibt sehr viel Geld am Wochenende aus, für Alkohol und auch andere Dinge, da ist es ihm dann plötzlich egal, dass er Schulden hat. Dann kauft er oft neue Klamotten und bezahlt die Rechnungen ewig lang nicht, das bekomme ich nur am Rande mit, ich habe keinen wirklichen Überblick darüber. Er möchte sich aber auch nicht mit mir zusammensetzen und darüber reden, ich bin eigentlich ziemlich im Unwissen über alles. 

Er sieht wie gesagt nicht, dass er eventuell auch Hilfe bräuchte, nur bei mir sieht er ganz klar das Problem und das ist ja auch der Grund, weshalb er denkt, ich schulde ihm etwas. Ich gebe mir wirklich sehr große Mühe, es ihm mit dem Haushalt und dem Geld recht zu machen, aber es ist im Endeffekt auch nie gut genug und wenn er wütend auf mich ist, dann wirft er mir vor, ich sei einfach nur faul und würde nichts richtig machen. Es kommt selten mal ein nettes Wort, auf meinen Fehlern wird dagegen schon oft rumgeritten. Ich im Gegenzug habe seiner Meinung nach kein Recht, seine Fehler und vor allem sein Suchtproblem anzusprechen, weil ich ja selber ein Problem habe. Dass ich das habe, weiß ich und ich versuche wirklich etwas dagegen zu machen. Ich schiebe dieses Problem auch nicht auf ihn, nur kann er mich dabei auch nicht unterstützen, wenn die Wochenenden oft bei ihm daraus bestehen, zu trinken oder Drogen mit Freunden zu konsumieren, das ist eben nicht die Umgebung, in der ich mir vorstellen kann, dieses Problem endgültig in den Griff zu bekommen..

Danke für eure Antworten jedenfalls. Ich sehe es auch so, grundsätzlich kann man seinem Partner Geld leihen, aber man sollte niemanden dazu zwingen und mit dem Beziehungsende drohen, das sehe ich eigentlich auch so...

"und ohne den Streit hätte er ja keinen Unfall gebaut. "

in dem Moment, wo man sich ans Steuer eines Autos setzt, übernimmt man die Verantwortung. Man selbst.
Wenn man besoffen ist - war es nicht derjenige, der einem den Alkohol ins Glas gekippt hat, man ist selbst verantwortlich. Ohne Abzüge.
Wenn es regnet oder schneit oder stürmt, kann man weder Petrus noch Thor noch wetter.com die Schuld geben, man selbst ist verantwortlich. Ohne Abzüge.
Wenn man sich mit irgend wem gestritten hat ... nun? ... und daraufhin die Entscheidung getroffen hat, das Auto eines Freundes zu nehmen... nun...?
So lange Du ihn nicht mit vorgehaltener Waffe hinters Steuer gezwungen hast, ist er für die Konsequenzen seiner Entscheidungen verantwortlich, nicht Du. Und der Freund auch, denn wenn ich einen Freund mein Auto fahren lasse, muss ich auch damit rechnen, dass etwas passieren kann. Denn das kann einfach niemand ausschließen.

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 18:28
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Bitte was? Wenn du mit den 6.000€ deine "Schuld" begleichen sollst, dann ist das ein bisschen sowas wie Ablasshandel. Man bekommt aber von der Kirche sein Geld nicht zurück und auch du wirst von diesem Geld nicht auch nur einen Cent je wiedersehen.

Wofür braucht er denn das Geld?

Ganz generell leiht man Leuten die ihren Suchtmittelkonsum (seien es nun legale oder illegale Suchtmittel - spielt keine Rolle) nicht im Griff haben keine vierstelligen Beträge. Leute die einem an den Kopf werfen sie wollen einen nie wieder sehen sowieso nicht und Leute die sich emotionale Schuld mit Geld bezahlen lassen wollen schon dreimal nicht. Mehr Stoppschilder gehen einfach nicht.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 20:59

Das Geld wirst du nicht wieder sehen weil dann sätze kommen werden wie:

- du bist ja nicht unschuldig 
- du wohnst hier ohne Miete zu zahlen 
- ok dann verlasse ich dich 

Usw

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 21:48

Du schadest ihm außerdem wenn du seinen Suchtmittelkonsum oder welche Machenschaften auch immer mit Geld förderst 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 22:57

Er braucht das Geld um sein Konto auszugleichen, weil das überzogen ist, angeblich wegen der Scheidung. Allerdings sehe ich nicht, dass er irgendwo spart, er verballert die Kohle andauernd und gibt beim Weggehen allen möglichen Leuten was aus, wenn er mich mal zum Essen eingeladen hat, dann wurde mir das ewig vorgehalten. Eigentlich ist es so, dass er jede noch so kleine Sache aufwiegen muss. Er sagt ständig, er täte so viel für mich,  im Endeffekt ist es nichts, außer dass ich bei ihm in der Wohnung sein darf, das wars. Ich denke auch schon sehr lange, dass er mich wahrscheinlich nicht liebt. Ich glaube, er will einfach schauen, wie weit er bei mir gehen kann und wenn diese Grenze erreicht ist, dann wird er mich fallen lassen, wie er es schon so oft gemacht hat. 

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2017 um 23:20

Benutz seine Denke gegen ihn: Egal was er sagt, ER ist Schuld, denn er gibt sich mit dir ab. Issa doch selbst dran Schuld. ^^

So simpel und passt zu seiner Argumentationsmethode.
Wird ihm aber nicht gefallen, aber ihr streitet euch ja eh ständig.

Zieh aus wenn du kannst. Verlass du ihn. Warte nicht bis er wieder damit anfängt. Mach deine Therapie weiter. Find ich toll dass du das so von dir aus weiter verfolgst. Viel Erfolg und nur Mut.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 1:44
In Antwort auf adele123456789

Benutz seine Denke gegen ihn: Egal was er sagt, ER ist Schuld, denn er gibt sich mit dir ab. Issa doch selbst dran Schuld. ^^

So simpel und passt zu seiner Argumentationsmethode.
Wird ihm aber nicht gefallen, aber ihr streitet euch ja eh ständig.

Zieh aus wenn du kannst. Verlass du ihn. Warte nicht bis er wieder damit anfängt. Mach deine Therapie weiter. Find ich toll dass du das so von dir aus weiter verfolgst. Viel Erfolg und nur Mut.

Hast du Recht, auf sowas Dummes kann man nur was Dummes erwidern 
Und ja, da mach ich auf jeden Fall weiter, das ist mir schon sehr wichtig, vor allem weil mich Trinken immer wieder verletzbar gemacht hat vor ihm, weil ich dadurch emotional instabil wurde und immer wieder zu ihm ging.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 5:43
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Wenn du ihm das Geld leihst siehst du Kerl und Kohle nie wieder. Sei nicht so naiv.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 6:20
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Trenn dich von ihm. Mehr gibt's hier eigentlich nicht zu sagen. Was hat den Geld mit einem Verrauensbeweis zu tun? 

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 8:44

Ja es stimmt, ich bin auch wirklich total enttäuscht von alledem. Ich habe ihm gestern gesagt, dass ich ihm das Geld nicht geben werde. Daraufhin sagte er dann, dass ich eine Lügnerin sei und nichts könne, außer leere Versprechen geben, zudem auch dass er mich hasse und mich nie wieder sehen will. Man muss wohl nicht mehr dazu sagen, als dass er für mich überhaupt nichts empfindet und mich sofort abschießt, sobald es nicht mehr nach seinem Kopf läuft. Ich bin sowas von enttäuscht, dass ich nicht weiß, wohin mit meiner Enttäuschung. Dazu kommt noch, dass er die letzte Zeit mehrmals mit seiner Exfrau beim Feiern am Wochenende war und sie am Samstag dann noch bei sich in der Wohnung anschleppte, weil ein Freund von ihm mit ihr anbandelt, das heißt, ich sollte jetzt auch noch damit zurecht kommen, dass er seine Wochenenden lieber mit seinem Freund und seiner Exfrau verbringt, als mit mir. Das hat für mich jetzt auch endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht, weil er mir ständig zu allen möglichen Menschen den Kontakt verbieten wollte, aber er nimmt es sich raus, ohne mich Sachen mit der Exfrau zu unternehmen, ich bin wirklich so enttäuscht von diesem Menschen, mir fehlen echt die Worte.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 9:12

Bleib stark und tu etwas für dich 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 9:48

Nein bin ich nicht mehr, ich habs heute beendet, weil ich einfach nicht mehr kann und der Meinung bin, dass ich meine Probleme so niemals lösen werde und dass ich ein psychisches Defizit habe, weil ich mich auf eine solche Beziehung überhaupt so lange eingelassen habe. Wenn ich so weiter mache, dann ist mein Leben irgendwann ruiniert und ich hab nichts gewonnen.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 9:58

Er sagte, wenn ich ihm das Geld nicht gebe, dann sei ich eine Lügnerin weil ich es ihm ja versprochen hätte, er hat dann auch selbst Schluss gemacht also, weil er das niemals auf sich sitzen lassen würde von einer Frau verlassen zu werden. Er sagte, er hasse mich, nur dass ich es weiß und hat mich auf allen Kanälen blockiert. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 9:59

Nein, diesen Fehler werde ich sicherlich auch nie wieder machen, da auch nur ein Wort darüber zu verlieren, das habe ich mir auch fest vorgenommen. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 11:51
In Antwort auf neutrogena89

Liebe Forumsgemeinde,

es geht bei mir im Moment um ein großes Problem und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Freund und ich sind seit 6 Monaten zusammen, es gab aber schon sehr oft Streit, bei dem mein Freund Schluss machen wollte und mir auch sagte, er wolle mich nie wieder sehen. Ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern, bin aber im Herbst mit meinem Studium fertig und hätte mir dann eine eigene Wohnung gesucht. Die letzten Monate bin ich aber sozusagen bei ihm eingezogen, d.h. ich war meistens da und habe keine Miete gezahlt, habe mich dafür aber um den Haushalt gekümmert und den Großteil der Lebensmittel bezahlt. Man muss aber dazu sagen, dass mein Freund auch selbst für die Wohnung nichts zahlt, da das Haus, in dem er lebt, seinen Eltern gehört, er zahlt also nur seine Nebenkosten. 

Es ist so, dass der Großteil der Streitereien deshalb entstanden ist, weil ich mich beim Alkohol das ein oder andere Mal nicht zusammen gerissen habe, d.h. ich habe schon mehrmals zu viel getrunken, weil ich nicht mehr aufhören konnte, wenn ich an einem Abend  anfing, Alkohol zu trinken. Mein Freund hat mich dafür sehr kritisiert und ich habe letztlich auch eingesehen, dass ich damit ein Problem habe. Ich gehe mittlerweile zu einer Hilfegruppe und zu Beratungsstunden, um das in den Griff zu bekommen und es ist aus meiner Sicht auch schon bessert geworden. Ich schaffe es zwar noch nicht, gar keinen Alkohol mehr zu trinken, doch das ist das Zile, an das ich hinkommen möchte. Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich eventuell eine Therapie in einer Einrichtung mache, um komplett mit dem Trinken aufzuhören, weil das für mich selbst auch nicht gut ist, ich merke das körperlich und vor allem psychisch und habe gemerkt, dass sich dieses Problem im Laufe der Zeit immer mehr hochgesteigert hat. Allerdings muss ich sagen, dass mein Freund dem Alkohol auch nicht gerade abgewandt ist, wenn er weg geht, trinkt er auch sehr viel und findet selbst kein Ende, auch zu anderen Substanzen greift er gerne... Bei sich allerdings möchte er nicht einsehen, dass er ein Problem hat, was mich einerseits wütend macht und es mir andererseits natürlich auch sehr schwer macht, mein eigenes Problem endgültig in den Griff zu bekommen. Er hat mir mehrmals angedroht, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich nochmals Alkohol trinke, ich habe es bis jetzt nicht geschafft. Die letzten Male habe ich fast ausschließlich dann getrunken, wenn er wieder Schluss gemacht hatte und mir dabei auch teilweise sehr schlimme Dinge an den Kopf warf. Ein Beispiel war, dass er sagte, ich solle mich doch von anderen besoffen f*cken lassen und weitersaufen und ihn in Ruhe lassen.
Jedes Mal, wenn ich wieder etwas getrunken habe (das war immer einmal in der Woche, wenn es zwischen uns wieder total eskaliert ist) hat sich aus seiner Sicht meine Schuld aufsummiert und er meinte, wenn er mir nochmal eine Chance geben soll, dann erwartet er jetzt eine Gegenleistung. Es war nämlich so, dass immer ich diejenige war, die wieder auf ihn zuging und sich wieder vertragen wollte, deshalb bin ich auch aus seiner Sicht immer die "Schuldige" gewesen. Naja, nun zum eigentlichen Problem: Er weiß, dass ich etwas Erspartes habe und sagt jetzt, ich soll ihm 6000 Euro leihen (die er mir dann monatlich zurück zahlt), weil ich immer nur mein Maul aufreißen würde, aber nie etwas dahinter sei. Entweder es müsse jetzt mal eine Gegenleistung (in Form von dem Geld kommen) oder er würde sich von mir trennen. Ich habe natürlich mit Abneigung reagiert, aber mein Herz sagt mir, dass ich es ihm geben soll, damit die Beziehung nicht beendet ist. Natürlich habe ich kein gutes Bauchgefühl dabei, weil er sich schon so oft von mir trennen wollte und was passiert dann mit dem Geld? Zwar hat er gesagt, wir können einen Vertrag aufsetzen, aber ich möchte niemandem Geld leihen, mit dem ich dann nicht mal mehr zusammen bin. Ich finde außerdem, dass das Verleihen von so viel Geld nach nur 6 Monaten Beziehung alles kaputt machen könnte, da das großes Vertrauen erfordert, was zwischen uns offensichtlich nicht besteht. Ich möchte auch nicht geizig sein, ich weiß, dass ich ihm mit dem Geld sehr helfen würde und ich brauche es im Moment nicht, darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir um die Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Beziehung und auch darum, dass ich weiß, wie leichtfertig er Schluss macht. Was soll ich nur tun? Bin ich ein "schlechter" Mensch, wenn ich meinem Freund das Geld nicht gebe, damit wahrscheinlich das Beziehungsaus herbei führe und ihn auf seinen Schulden sitzen lasse? Oder kann man das nicht von mir erwarten? Bitte helft mir....

Es wird sich nichts für dich verbessern, wenn du ihm das Geld gibst. 
Im Gegenteil, er verachtet dich bereits jetzt ohne Ende. Jeden Tag länger zieht dich nur runter. 
Das ist keine Liebe! Vielleicht sagt er das, aber es ist Schwachsinn. 

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 12:17
In Antwort auf derletztezahlt

Es wird sich nichts für dich verbessern, wenn du ihm das Geld gibst. 
Im Gegenteil, er verachtet dich bereits jetzt ohne Ende. Jeden Tag länger zieht dich nur runter. 
Das ist keine Liebe! Vielleicht sagt er das, aber es ist Schwachsinn. 

Ich denke auch nicht, dass es Liebe ist, was ich da erfahren habe, denn wenn man liebt, dann erwartet man für nette Dinge keine Gegenleistung und sucht nach den Fehlern eines anderen, um dann von ihm Dinge verlangen zu können. Mag sein, dass er das nicht mit Absicht macht und wirklich der Meinung ist, die ganze Welt müsse sich nur um ihn drehen und sobald ihm jemand einen Wunsch ausschlägt, hat er das Recht eine Beziehung zu beenden. Ich befürchte, dass sein ständiger Drogenkonsum da auch sien übriges dazu beigetragen hat, dass er ständig ausgeflippt ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 12:23
In Antwort auf neutrogena89

Ich denke auch nicht, dass es Liebe ist, was ich da erfahren habe, denn wenn man liebt, dann erwartet man für nette Dinge keine Gegenleistung und sucht nach den Fehlern eines anderen, um dann von ihm Dinge verlangen zu können. Mag sein, dass er das nicht mit Absicht macht und wirklich der Meinung ist, die ganze Welt müsse sich nur um ihn drehen und sobald ihm jemand einen Wunsch ausschlägt, hat er das Recht eine Beziehung zu beenden. Ich befürchte, dass sein ständiger Drogenkonsum da auch sien übriges dazu beigetragen hat, dass er ständig ausgeflippt ist.

Zu den genannten Gründen kommt hinzu, dass das Geld vermutlich für Drogen wäre. Das solltest du nicht unterstützen.
Warte nicht bis zur Katastrophe. Du weißt schon, dass das passieren wird. Suche dir jetzt Unterstützung und versuche, dein Leben in den Griff zu bekommen. 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 12:29

Danke euch für eure Antworten, ich denke auch, dass das niemals gut ausgegangen wäre, da ich glaube, dass er selber noch viel größere Probleme als ich hat, aber sie leider nicht einmal einsieht. Denn in mir hat er ja den Sündenbock für alles gefunden, was in seinem Leben schon davor schief gelaufen ist und ich möchte nicht mehr weiter dafür büßen. Generell sollte man wohl die Finger von Menschen lassen, die ein Drogenproblem haben und ich sollte auch keine Beziehung mehr eingehen, solange es mir nicht besser geht. Trotzdem plagt mich einfach ein große Wut, weil ich mir so vieles gefallen lassen musste, Beleidigungen und Handgreiflichkeiten waren ja auch an der Tagesordnung, aber daran war ich auch selbst Schuld laut ihm, weil ich einfach so eine schlimme Alkoholikerin sei. Das weiß ich zwar, ich hingegen habe ihm seine Problemw aber nie auf diese Weise angekreidet. Naja, ich glaube, dass es nichts bringt, wenn ich meine Wut noch versuche an ihm auszulassen, das führt eh zu nichts mehr...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 12:39
In Antwort auf neutrogena89

Danke euch für eure Antworten, ich denke auch, dass das niemals gut ausgegangen wäre, da ich glaube, dass er selber noch viel größere Probleme als ich hat, aber sie leider nicht einmal einsieht. Denn in mir hat er ja den Sündenbock für alles gefunden, was in seinem Leben schon davor schief gelaufen ist und ich möchte nicht mehr weiter dafür büßen. Generell sollte man wohl die Finger von Menschen lassen, die ein Drogenproblem haben und ich sollte auch keine Beziehung mehr eingehen, solange es mir nicht besser geht. Trotzdem plagt mich einfach ein große Wut, weil ich mir so vieles gefallen lassen musste, Beleidigungen und Handgreiflichkeiten waren ja auch an der Tagesordnung, aber daran war ich auch selbst Schuld laut ihm, weil ich einfach so eine schlimme Alkoholikerin sei. Das weiß ich zwar, ich hingegen habe ihm seine Problemw aber nie auf diese Weise angekreidet. Naja, ich glaube, dass es nichts bringt, wenn ich meine Wut noch versuche an ihm auszulassen, das führt eh zu nichts mehr...

Hake das alles als Erfahrung ab und leb dein Leben weiter. Ich glaube du bist auf einem sehr guten Weg dafür!
Alles Gute für dich und sehr viel Kraft damit du dein Alkoholproblem endgültig in den Griff bekommst!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 12:58
In Antwort auf sphinxkitten1

Hake das alles als Erfahrung ab und leb dein Leben weiter. Ich glaube du bist auf einem sehr guten Weg dafür!
Alles Gute für dich und sehr viel Kraft damit du dein Alkoholproblem endgültig in den Griff bekommst!

Ja und ich hoffe dann auch mal, dass ICH selber in Zukunft mal wieder Ansprüche an eine Beziehung stellen kann und nicht nur diejenige bin, die gibt und gibt und sich selbst erniedrigt, sondern eine Beziehung auf Augenhöhe führen kann. Ich glaube wirklich, dass dieser Mensch gestört ist und eigentlich habe ich dafür auch genug Anhaltspunkte, mit 34 bereits das zweite Mal geschieden, zwie Kinder von zwei Frauen, für die er meiner Meinung nach null Verantwortung übernimmt, es war in seinen Augen meine Aufgabe, seine Tochter am Wochenende zu betreuen. Wer so wenig Einsicht zeigt, der wird sie wahrscheinlich nie finden. Ich bin wie gesagt auch kein Mensch, der keine Fehler hat und das Getrinke ist dabei das schlimmste Problem, aber ich würde niemals einen Menschen derart erniedrigen und für seine Probleme so bloßstellen. Ich hoffe, dass in Zukunft alles besser wird.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 17:52

Ja, ich bin gegangen..

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. April 2017 um 20:17

Nach dem was du so geschrieben hast würde ich an deiner Stelle auch überlegen eine stationäre Therapie zu machen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. April 2017 um 10:26
In Antwort auf neutrogena89

Ja und ich hoffe dann auch mal, dass ICH selber in Zukunft mal wieder Ansprüche an eine Beziehung stellen kann und nicht nur diejenige bin, die gibt und gibt und sich selbst erniedrigt, sondern eine Beziehung auf Augenhöhe führen kann. Ich glaube wirklich, dass dieser Mensch gestört ist und eigentlich habe ich dafür auch genug Anhaltspunkte, mit 34 bereits das zweite Mal geschieden, zwie Kinder von zwei Frauen, für die er meiner Meinung nach null Verantwortung übernimmt, es war in seinen Augen meine Aufgabe, seine Tochter am Wochenende zu betreuen. Wer so wenig Einsicht zeigt, der wird sie wahrscheinlich nie finden. Ich bin wie gesagt auch kein Mensch, der keine Fehler hat und das Getrinke ist dabei das schlimmste Problem, aber ich würde niemals einen Menschen derart erniedrigen und für seine Probleme so bloßstellen. Ich hoffe, dass in Zukunft alles besser wird.

"Ich hoffe, dass in Zukunft alles besser wird."  Jetzt kommt wahrscheinlich eine schwierige Zeit. Nimm es als "Erstverschlimmerung". Alles Gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Noch mehr Inspiration?
pinterest