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Freund verlässt mich, als ich Therapie anfange

5. Februar 2006 um 10:31 Letzte Antwort: 8. Februar 2006 um 0:19

Hallo zusammen,

ich habe ein großes Problem, ich bin vor 7 Jahren missbraucht worden. Das habe ich vor 4 Jahren meinem Freund erzählt, eigentlich schon ein halbes JAhr, nachdem ich ihn kennengelernt habe. Er hat es auch ganz toll aufgenommen, war immer für mich da, hat mir Zeit gelassen und Vertrauen geschenkt. Er hat immer mit mir gesprochen, wenn ich es wollte und mich in Ruhe gelassen, wenn ich nicht wollte. Trotzdem kam es immer mal wieder zu Streits, weil ich oft sehr launisch und depressiv war und ihn vereinnahmen wollte - aus Angst, ihn an eine andere, "normale" zu verlieren. Er stand aber weiterhin zu mir, 4 Jahre lang, sagte aber immer, Du mußt Dir professionelle Hilfe holen. VOr ca. 2 Monaten bin ich dann auch den Schritt zu einer Beratung gegangen und habe nun auch einen Termin beim Psychologen. Jetzt hat er mich verlassen, er habe keine Kraft mehr, das alles hätte die Liebe erstickt, ich müssen den Weg alleine gehen, er könne nicht mehr, seine Nerven lägen blank...Dabei hat er mir noch vor einer Woche gesagt, er ginge den Weg mit mir, vielleicht momentan nicht als fester Partner, damit wir beide ersteinmal lernen damit umzugehen, aber als Freund. Am Wochenende hatte er dann etwas mit einer anderen und möchte keinen Kontakt mehr, weil es ihn zu sehr fertig macht, meine Probleme....Jetzt steh ich ganz alleine da und verstehe die Welt nicht mehr....
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5. Februar 2006 um 10:44

Das schaffst du auch allein!!!!
Es ist wirklich das schlimmste was dir passieren konnte-so ein Mißbrauch. Dein Freund (Ex??) hat vielleicht wirklich die Nerven nicht mehr dich da zu verstehen und zu unterstützen. Außerdem hat er ja ne neue Flamme. Das ist ein schlechtes Zeichen. Vielleicht solltest du die Therapie allein durchziehen!? Auch Launen und Depressionen sind für andere schwer zu verstehen. Versuch sie unter Kontrolle zu bekommen. Sei einfach stark!! Das Leben ist schöne und geht weiter !!!!!!!!!!

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5. Februar 2006 um 10:51
In Antwort auf abbie_11907895

Das schaffst du auch allein!!!!
Es ist wirklich das schlimmste was dir passieren konnte-so ein Mißbrauch. Dein Freund (Ex??) hat vielleicht wirklich die Nerven nicht mehr dich da zu verstehen und zu unterstützen. Außerdem hat er ja ne neue Flamme. Das ist ein schlechtes Zeichen. Vielleicht solltest du die Therapie allein durchziehen!? Auch Launen und Depressionen sind für andere schwer zu verstehen. Versuch sie unter Kontrolle zu bekommen. Sei einfach stark!! Das Leben ist schöne und geht weiter !!!!!!!!!!

Warum jetzt?
Er meinte, sie wäre nicht zusammen (eine beziehung könne er wohl erst in jahren wieder führen...), aber ich sollte ihn in ruhe lassen. er könnte nicht mehr. dabei würde die therapie endlich ruhe und einen weg in die richtige richtung bedeuten! warum gibt er mich dann grade jetzt auf? jetzt, wo es endlich aufwärts geht???

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5. Februar 2006 um 12:21

Hallo Katze811


Es ist bloss eine Vermutung: Jetzt, weil dir jetzt jemand anderes hilft und er damit die Möglichkeit hat, diese Verantwortung gewissermassen abzugeben. Vorher konnte er nicht, wahrscheinlich war es auch gar keine Option.

Wenn seine Nerven blank liegen, dann bedeutet das wohl auch, dass ihn das alles sehr stark belastet hat. Er hat diese Belastung so hingenommen, es gab wohl keine Alternative. Jetzt gibt es eine Alternative, da du dir Hilfe holst.

Vielleicht war eure Partnerschaft nicht sehr im Gleichgewicht, vielleicht warst du stets die Bedürftige und er war für dich da? Vielleicht war er so was ähnliches wie ein Therapeut, dein Fels in der Brandung? Wenn es so war, dann ist das verständlich. Doch zum einen ist eine solche *unausgewogene* Partnerschaft schwierig. Und zum anderen würde dieses Gefüge (oder wie man das nennen will) in den nächsten Monaten so oder so ausgehebelt werden. Wenn du eine Therapie machst, dann ginge diese Beziehung eh nicht mehr so weiter, wie sie bislang war. Die *Rollen*, die ihr evt. seit langer Zeit lebt, würden durcheinandergewirbelt. Nicht sofort, aber in ein paar Wochen/Monaten. Ich weiss nicht, ob du verstehst, was ich meine...

Es tut mir sehr leid, dass die Situation im Moment so ist. Lass ihm einfach mal ein wenig Zeit. Und führe dir vor Augen, dass du ihn in der Rolle, in der er bislang war (und die er wahrscheinlich nicht mehr ausfüllen kann), in absehbarer Zeit nicht mehr *brauchst*. Vielleicht ist dann eine neue Begegnung möglich?

Alles Gute, Wassertropfen

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5. Februar 2006 um 12:24

Dieser Mensch
ist schwach. Kann man nciht anders sagen. Nur kann man ihm nicht sao einfach alle Schuld zuschieben. Es gibt Menschen, die mit sowas nciht gut klar kommen, das musst du immer im Hinterkopf behalten.
Vielleicht hat in seine Augen etwas nicht mehr gestimmt in der Beziehung, was in erster Linie nichts mit deinem Problem zu tun hatte. Und dann hat ihm das auch nur den rest gegeben. Das kann ja auch sein.
Was seltsam ist, ist die Sache mit dem neuen Mädchen. Vielleicht brauchte er Trost? Oder einfach das Geüfhl der Freiheit? Nach einer so langen Bzeihung? Er hat was mit der Frau gemacht, weil er mit der gesamten Situation noch nciht klar kommt nach so einer langen Beziehung zu dir?
Für ihn ist das auch nicht leicht, er will vielleicht einfach keinen Kontakt, um das alles zu überstehen. Das Mädchen ist ein Tuch was er sich über die Agen bindet, damit er dich nciht mehr sieht.
Er ist in auf der einen Seite ein riesiger Idiot, sry für den Ausdruck, und auf der anderen Seite bemitleidenswert.

DU allein schaffst das auch. Du brauchst diesen Menschen nicht, der nicht schafft dir beizustehen bei etwas, was du brauchst. Aber du alleine kannst das schaffen. Und wenn du das hinter dir hast, hast du Nerven aus Blei. Dann siehst du alles wieder frei, und atmest wieder firsche Luft.
Was du machen musst, wenn du dich einsam fühlst: Weine, weine weine. Weinen ist ein natürlicher Prozess, udn wenn du ihn unterdrückst, schadest du dir nur.
Weine so viel udn so oft du kannst. Das hilft dir.
Aber niemals darfst du dich aufgeben, denn du bist nicht anders als alle anderen, jeden kann ein solches Schicksal treffen. Sage nicht er würde sich "normale" Frauen holen, denn du bist normal. DU bist eine normale Frau, eine strake noch dazu. Du schaffst das alleine, und mti allen Leuten die zu dir stehen.
Gib dich nciht auf, denn dazu hast du keinen einzigen Grund.
Viel Glück undn alles Liebe.
Catastrophy

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5. Februar 2006 um 12:42
In Antwort auf rahat_12382376

Hallo Katze811


Es ist bloss eine Vermutung: Jetzt, weil dir jetzt jemand anderes hilft und er damit die Möglichkeit hat, diese Verantwortung gewissermassen abzugeben. Vorher konnte er nicht, wahrscheinlich war es auch gar keine Option.

Wenn seine Nerven blank liegen, dann bedeutet das wohl auch, dass ihn das alles sehr stark belastet hat. Er hat diese Belastung so hingenommen, es gab wohl keine Alternative. Jetzt gibt es eine Alternative, da du dir Hilfe holst.

Vielleicht war eure Partnerschaft nicht sehr im Gleichgewicht, vielleicht warst du stets die Bedürftige und er war für dich da? Vielleicht war er so was ähnliches wie ein Therapeut, dein Fels in der Brandung? Wenn es so war, dann ist das verständlich. Doch zum einen ist eine solche *unausgewogene* Partnerschaft schwierig. Und zum anderen würde dieses Gefüge (oder wie man das nennen will) in den nächsten Monaten so oder so ausgehebelt werden. Wenn du eine Therapie machst, dann ginge diese Beziehung eh nicht mehr so weiter, wie sie bislang war. Die *Rollen*, die ihr evt. seit langer Zeit lebt, würden durcheinandergewirbelt. Nicht sofort, aber in ein paar Wochen/Monaten. Ich weiss nicht, ob du verstehst, was ich meine...

Es tut mir sehr leid, dass die Situation im Moment so ist. Lass ihm einfach mal ein wenig Zeit. Und führe dir vor Augen, dass du ihn in der Rolle, in der er bislang war (und die er wahrscheinlich nicht mehr ausfüllen kann), in absehbarer Zeit nicht mehr *brauchst*. Vielleicht ist dann eine neue Begegnung möglich?

Alles Gute, Wassertropfen

Tja
ich will ihn ja auch garnicht (mehr) in der Rolle als Therapeuten oder als einzigen Fels in der Brandung. Ich möchte einfach eine gleichwertige Partnerin sein. Wäre er krank, würde ich ihn doch auch nicht allein lassen im Krankenhaus oder so. Vier Jahre beistehen und dann wenn Ärzte da sind, gehen? Nein, dann würde ich denken, endlich wird ihm geholfen, danach kann es nur besser werden. Er kann mich doch nicht einfach an die Therapeuten abgeben und mich aus seinem Leben streichen! Ich kann wohl nur abwarten, ob er sich noch einmal bei mir meldet, ich glaube nur, dass es darauf hinauslaufen wird: aus den augen, aus dem sinn. Wenn ihn nicht mal meine Fortschritte interessieren, kann das wohl auch keine Liebe gewesen sein...

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5. Februar 2006 um 13:16
In Antwort auf an0N_1195124699z

Tja
ich will ihn ja auch garnicht (mehr) in der Rolle als Therapeuten oder als einzigen Fels in der Brandung. Ich möchte einfach eine gleichwertige Partnerin sein. Wäre er krank, würde ich ihn doch auch nicht allein lassen im Krankenhaus oder so. Vier Jahre beistehen und dann wenn Ärzte da sind, gehen? Nein, dann würde ich denken, endlich wird ihm geholfen, danach kann es nur besser werden. Er kann mich doch nicht einfach an die Therapeuten abgeben und mich aus seinem Leben streichen! Ich kann wohl nur abwarten, ob er sich noch einmal bei mir meldet, ich glaube nur, dass es darauf hinauslaufen wird: aus den augen, aus dem sinn. Wenn ihn nicht mal meine Fortschritte interessieren, kann das wohl auch keine Liebe gewesen sein...

Hi Katze

Du solltest das nicht verglichen mit der Situation, in der jemand krank im Krankenhaus liegt. Wenn jemand im Krankenhaus liegt, wird er gesund und alles ist (hoffentlich) mehr oder weniger wie zuvor. Aber wenn du eine Therapie machst, dann ist nachher nichts wie zuvor. Da wächst kein Beinbruch zusammen, da geht es nicht um äusserer Verletzungen, die mehr oder weniger heilen. Es geht um dein Innerstes. Du wirst dich wahrscheinlich sehr verändern.

Deine Enttäuschung ist verständlich. Trotzdem fallen mir ein paar Sachen auf:

*Wenn ihn nicht mal meine Fortschritte interessieren...* schreibst du. In so einem Satz sehe ich nichts von einer gleichwertigen Partnerschaft, darin sehe ich: er muss sich für mich interessiere und mir helfen, und wenn er es nicht tut war es keine Liebe; wie es ihm dabei geht, ist nicht wichtig, denn ich bin die Bedürftige/Schwache und er der Starke/Helfende.

Du schreibst weiter: *Er kann mich doch nicht einfach an einen Therapeuten abgeben und aus meinem Leben streichen*. Doch, Katze, das kann er beziehungsweise: Das muss er, wenn er die Kraft nicht mehr hat. Er hat dich sehr lange unterstützt und braucht nun wohl einfach eine Pause. Er sagt, er kann nicht mehr. So schwierig das ist, du musst das akzeptieren. Ein Arzt oder Therapeut kann das nicht sagen: ich kann nicht mehr. Ein Partner kann es sagen und dein Freund muss es vielleicht sagen. Er hat wohl sehr viel Kraft gebraucht und hat jetzt einfach keine mehr. Weil er eben auch nur ein Mensch ist und derzeit vielleicht selber bedürftig und schwach. Wahrscheinlich braucht er jetzt selber mal einen Fels in der Brandung.

Eine solche Therapie wird nicht innerhalb von zwei Monaten zu Ende sein, das wird dauern. Versuch es doch als Chance zu sehen! Zunächst einmal natürlich für dich, denn du kannst diese Therapie ja letztlich nur für dich machen und nicht für eure Beziehung. Dann vielleicht auch für euch. Die Beziehung, die ihr bisher hattet, würde in der bisherigen Form eh nicht mehr weiterexistieren, das wirst du in ein paar Wochen begreifen.

Dann muss ich auch folgendes sagen: Ich kenne einige Leute, die irgendwann eine Therapie gemacht haben (gehöre auch dazu, ist aber 15 Jahre her). Und bei kaum jemandem hat die Beziehung das *überlebt*. Genau aus dem Grund, den ich weiter oben beschrieben habe: Die bisherigen Rollen gerieten total durcheinander und es war nicht möglich, aus einer bislang nicht gleichwertigen/ausgewogenen Partnerschaft eine gleichwertige/ausgewogene entstehen zu lassen. Darum meine ich, du solltest bei allem Schmerz über diese Trennung nicht vergessen, dass diese Trennung vielleicht wirklich eine Chance sein kann für euch zwei. Dass ihr euch vielleicht neu begegnen könnt, und dass ihr dann beide mal den Fels in der Brandung sein könnt füreinander.

Grüsse, Wassertropfen

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5. Februar 2006 um 13:19

...
Du Arme!Das tut mir wirklich leid...
Aber ich bin auch der Meinung: zieh es alleine durch, du tust es doch für dich!!!

Drücke dir ganz fest die Daumen!

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6. Februar 2006 um 13:21
In Antwort auf rahat_12382376

Hi Katze

Du solltest das nicht verglichen mit der Situation, in der jemand krank im Krankenhaus liegt. Wenn jemand im Krankenhaus liegt, wird er gesund und alles ist (hoffentlich) mehr oder weniger wie zuvor. Aber wenn du eine Therapie machst, dann ist nachher nichts wie zuvor. Da wächst kein Beinbruch zusammen, da geht es nicht um äusserer Verletzungen, die mehr oder weniger heilen. Es geht um dein Innerstes. Du wirst dich wahrscheinlich sehr verändern.

Deine Enttäuschung ist verständlich. Trotzdem fallen mir ein paar Sachen auf:

*Wenn ihn nicht mal meine Fortschritte interessieren...* schreibst du. In so einem Satz sehe ich nichts von einer gleichwertigen Partnerschaft, darin sehe ich: er muss sich für mich interessiere und mir helfen, und wenn er es nicht tut war es keine Liebe; wie es ihm dabei geht, ist nicht wichtig, denn ich bin die Bedürftige/Schwache und er der Starke/Helfende.

Du schreibst weiter: *Er kann mich doch nicht einfach an einen Therapeuten abgeben und aus meinem Leben streichen*. Doch, Katze, das kann er beziehungsweise: Das muss er, wenn er die Kraft nicht mehr hat. Er hat dich sehr lange unterstützt und braucht nun wohl einfach eine Pause. Er sagt, er kann nicht mehr. So schwierig das ist, du musst das akzeptieren. Ein Arzt oder Therapeut kann das nicht sagen: ich kann nicht mehr. Ein Partner kann es sagen und dein Freund muss es vielleicht sagen. Er hat wohl sehr viel Kraft gebraucht und hat jetzt einfach keine mehr. Weil er eben auch nur ein Mensch ist und derzeit vielleicht selber bedürftig und schwach. Wahrscheinlich braucht er jetzt selber mal einen Fels in der Brandung.

Eine solche Therapie wird nicht innerhalb von zwei Monaten zu Ende sein, das wird dauern. Versuch es doch als Chance zu sehen! Zunächst einmal natürlich für dich, denn du kannst diese Therapie ja letztlich nur für dich machen und nicht für eure Beziehung. Dann vielleicht auch für euch. Die Beziehung, die ihr bisher hattet, würde in der bisherigen Form eh nicht mehr weiterexistieren, das wirst du in ein paar Wochen begreifen.

Dann muss ich auch folgendes sagen: Ich kenne einige Leute, die irgendwann eine Therapie gemacht haben (gehöre auch dazu, ist aber 15 Jahre her). Und bei kaum jemandem hat die Beziehung das *überlebt*. Genau aus dem Grund, den ich weiter oben beschrieben habe: Die bisherigen Rollen gerieten total durcheinander und es war nicht möglich, aus einer bislang nicht gleichwertigen/ausgewogenen Partnerschaft eine gleichwertige/ausgewogene entstehen zu lassen. Darum meine ich, du solltest bei allem Schmerz über diese Trennung nicht vergessen, dass diese Trennung vielleicht wirklich eine Chance sein kann für euch zwei. Dass ihr euch vielleicht neu begegnen könnt, und dass ihr dann beide mal den Fels in der Brandung sein könnt füreinander.

Grüsse, Wassertropfen

Komisch
jetzt sagt er, er will einmal mit meinen Eltern reden. Aber was sollen die ihm denn sagen? dass es mir so schlecht geht, dass ich ihn so vermisse und ich sauer bin, dass er direkt was mit einer anderen hatte?! dann würde er doch auch nur aus mitleid zu mir stehen (

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6. Februar 2006 um 13:28

Ich dumme
ich habe mich gestern gemeldet, völlig bescheuert! weil ich gestern dieklinik angeguckt habe, wo ich morgen meine thera anfange und es mir so schlecht ging mußte einfach seine stimme hören. so blöd das auch ist, ich weiß! er meinte sonst nur das übliche: was soll ich nur machen? kann dir eh nicht helfen etc. dann meinte er, er wolle mal mit meiner mutter über die ganze situation reden und sich dann wieder bei mir melden?!die verstanden sich immer gut und er weiß auch, dass ich mit denen über die ganze geschichte geredet habe, aber was sollen die dem sagen, was ich nicht sagen kann?!

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6. Februar 2006 um 13:51
In Antwort auf edana_12709090

...
Du Arme!Das tut mir wirklich leid...
Aber ich bin auch der Meinung: zieh es alleine durch, du tust es doch für dich!!!

Drücke dir ganz fest die Daumen!

Hallo

Ich habe leider keine aufmunternden Worte für dich, außer dass ich es wirklich schwach finde, dass er dir bei diesem Schritt nicht zur Seite stehen kann.

Ich selbst leide seit meiner Kindheit an einer Angststörung (musste schon als Baby viel durchmachen, viele Operationen, Krankenhausaufenthalte...)die sich leider in den letzten Jahren immer mehr verschlechtert hat (im Moment geht es mir aber sehr gut). Ich habe dann auch den Weg zu einer Psychologin gesucht und es hat mir wirklich gut getan und mir auch sehr geholfen. Meind Freund stand immer hinter mir und hat mich sogar immer zu meiner Therapie gefahren und abgeholt (ich war danach manchmal sooo aufgewühlt, dass ich mich nicht mehr hinters Steuer setzen wollte).

Ich verstehe auch, dass es nicht immer leicht für den Partner ist, wenn man ihn immer (ob bewusst oder unbewusst) mit seinen Problemen, Ängsten und Leiden konfrontiert, aber ihr habt es doch sooo lange geschafft! Warum verlässt er dich dann, wenn du wirklich den entscheidenden Schritt gehst, nachdem sich alles ändern kann (bei mir war es zum Glück so).

Ich wünsche dir viel Glück für die Therapie und dass ein andere Mann mehr Verständnis für dich aufbringen wird!

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6. Februar 2006 um 14:06
In Antwort auf an0N_1195124699z

Ich dumme
ich habe mich gestern gemeldet, völlig bescheuert! weil ich gestern dieklinik angeguckt habe, wo ich morgen meine thera anfange und es mir so schlecht ging mußte einfach seine stimme hören. so blöd das auch ist, ich weiß! er meinte sonst nur das übliche: was soll ich nur machen? kann dir eh nicht helfen etc. dann meinte er, er wolle mal mit meiner mutter über die ganze situation reden und sich dann wieder bei mir melden?!die verstanden sich immer gut und er weiß auch, dass ich mit denen über die ganze geschichte geredet habe, aber was sollen die dem sagen, was ich nicht sagen kann?!

THERAPIE
Hallo,
ich würde das Thema mit Deinem Ex auch ruhig bei Deinem Therapeuten ansprechen. Das ist ja momentan auch das, was Dir auf der Seele brennt. Vielleicht kann er Dir Tipps geben, wie Du damit umgehen kannst?!? Vielleicht kann er Dir Ideen geben, was in Deinem Freund vorging?!? Vielleicht hilft es Dir aber auch, einfach alles mal bei einer neutralen Person abladen zu können.

Ich wünsche Dir viel Kraft
Kurbedarf

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6. Februar 2006 um 14:08

Hast ja recht
ich denke auch, dass ich das tun müßte! aber es fällt mir so schwer! aber morgen habe ich ja meinen ersten termin und vielleicht seh ich dann alles etwas anders. meine mutter wird wohl heut mit ihm reden, was auch immer das bringen wird...

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6. Februar 2006 um 14:56

Mach ich
ich werde das auf jeden fall bei der thera ansprechen, denn das hängt für mich alles zusammen. die vergangenheit und dass jetzt meine beziehung kaputt geht. vielleicht bin ich dann ja auch nicht mehr so sehr auf ihn als stütze angewiesen...
ist eine trauma-klinik, ich hoffe, es wird ambulant sein

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7. Februar 2006 um 11:50
In Antwort auf an0N_1195124699z

Mach ich
ich werde das auf jeden fall bei der thera ansprechen, denn das hängt für mich alles zusammen. die vergangenheit und dass jetzt meine beziehung kaputt geht. vielleicht bin ich dann ja auch nicht mehr so sehr auf ihn als stütze angewiesen...
ist eine trauma-klinik, ich hoffe, es wird ambulant sein

Eltern
jetzt hat er wohl gestern mit meiner mutter telefoniert und meine eltern treffen sich nächsten dienstag mit dem. am valentinstag aber gemeldet, weil ich heut meinen termin habe, hat er sich leider nicht. meine mutter hat aber wohl zu ihm gesagt, ab und zu telen wär nicht gut, dann würd ich mir wieder hoffnung machen. jetzt hör ich wahrscheinlich garnix mehr von ihm *wein*

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8. Februar 2006 um 0:19

Liebe Katze811..
...ich will Dir mal etwas von mir erzählen. Das wird Dir zwar keine Hilfe sein, aber vielleicht wirst Du verstehen.

Ich bin 56 Jahre alt. Nach dreimonatiger stationärer Therapie mit Traumabehandlung und nun dreijähriger ambulanter Therapie im wöchentlichen Rhythmus bin ich immer noch nicht geheilt. Immer noch verfolgen mich die Bilder, sehe ich meinen "Vater" vor mir, der mich ca. acht Jahre lang mißbraucht hat. Mein Vater ist tot, mein Schmerz bleibt. Aber das ist nicht das Problem.

Jahrelang litt ich unter Migräne, mehr als 25 Jahre. Nachdem mein Vater starb, schickte mich meine Hausärztin in Therapie. Ich habe meine Frau verlassen, obwohl sie immer für mich da war. Ich hatte andere Frauen, wurde aber nicht glücklich. Irgendwann erkannte ich, daß ich ständig Sex mit Liebe verwechselte. Da muß ich heute noch höllisch aufpassen, daß ich das auseinander halten kann. Ich weiß, daß das von meinem Mißbrauch herrührt, immer wenn ich meinem Vater zu Willen war, hatt er mich lieb. Heute glaube ich, wenn eine Frau mit mir schläft/schlafen möchte, dann hat sie mich lieb. Viel lieber als meine eigene Frau, die ja natürlich manchmal nicht mit mir schlafen möchte. Also wende ich, der kleine Junge, der nie erwachsen wird, wende ich mich also den Frauen zu, die mit mir schlafen, mich lieb haben.

Trotzdem zog es mich immer wieder zu meiner Frau zurück, ständig habe ich sie besucht, wir wohnten nicht weit auseinander. Ich nahm sie mit in Urlaub, fuhr nicht mit anderen Frauen.
Aber die Trennung tat uns gut. Heute sind wir wieder zusammen, wir haben jetzt seit einem Jahr wieder eine gemeinsame Wohnung, feiern dieses Jahr unser dreißigjähriges Zusammensein. Wir haben getrennte Zimmer, damit jeder seine Traurigkeit auch mal ausleben kann. Damit ich meine Depressionen ertragen kann.

Warum schreibe ich Dir dieses alles? Nun, ich habe gelesen, wie viele Leser Deinen Freund für schwach halten, da er Dich jetzt verlassen hat. Ich bin da ganz gegensätzlicher Meinung. Ich halte ihn für sehr stark und zuverlässig. All die Jahre, in denen Du keine Hilfe hattest, hat er Dich gestützt und getragen. Hat Dir Mut gemacht und wahrscheinlich oftmals seine eigenen Wünsche, Nöte, Ängste usw. hinten an gestellt. Nun sieht er, daß Du Hilfe
bekommst, ihn nicht mehr unbedingt als Stütze brauchst. Vielleicht erkennt er auch, daß er Dir jetzt nicht helfen kann. So tritt er ohne zu klagen beiseite. Damit Du kein schlechtes Gewissen bekommst, damit Du Dich ganz auf Deine Heilung konzentrieren kannst, sagt er, er habe eine neue Freundin. Aber vielleicht hat er die gar nicht!

Es ist einfach so, daß Du jetzt bei Dir bleiben mußt, zu Dir schauen mußt, auf Dich achten und für Dich sorgen mußt. Dein Freund kann Dir jetzt nicht helfen. Betrachte es mal als Fürsorge, daß er Dich jetzt alleine läßt.

M;ach Deine Therapie und ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe Du lernst, mit Deiner Verletzung zu leben. Deine Seele wird nichts vergessen, aber vielleicht kannst Du weiterleben.

Wenn Du "reden" möchtest, schreib mir an

freundindora@arcor.de

Freundin Dora daher, weil ich lieber eine Frau wäre, weil ich mir einbilde, dann hätte mein "Vater" mich nicht berührt. So möchte ich gerne Brüste haben und Damenwäsche tragen. Dann fühle ich mich wohl und sicher. Ich tue das aber nicht aus Respekt vor meiner Frau und weil ich froh bin, daß sie wieder bei mir ist.

Alles Gute
schwaebli

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