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Freund? Vater? Ex?

7. November um 18:21

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

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7. November um 20:03
In Antwort auf adeiro83

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

Wieso sind sie nicht mehr zusammen? Scheinen immer noch wie ein Paar zu sein. Tu dir das nicht an. Sie stellt Ihren Ex über dich. Wenn sie das nächste Mal nach dem Ring fragt, sag ihr sie soll doch Ihren Ex fragen.

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7. November um 19:00

kurz und knapp:  ich wäre raus

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7. November um 19:43

Ja, das hat sie mir immer klar angeboten. "Wenn du damit nicht klarkommst kannst du dich trennen". Aber über diese Entscheidung bin ich ja inzwischen hinaus. Wir leben zusammen. Die Kleine hat mich akzeptiert und daran dass sie mich liebt zweifele ich nicht. Sie fragt ständig nach dem Ring am Finger. Also wir haben schon eine gute Beziehung. Ich habe die Rolle des Vaters wie gesagt zu akzeptieren gelernt. Und auch die des Freundes. Das klappt für mich ohne Bauchschmerzen inzwischen. Nur jetzt kam die Sache mit Weihnachten und es ist in einen brutalen Streit eskaliert. Ich sagte ihr, dass ich das (gerade jetzt, da wir zusammen wohnen) gerne mit ihr gemeinsam besprechen möchte und nicht von ihr vor vollendete Tatsachen gestellt werden möchte. Ja, die Kleine hätte gerne ihren Vater dabei und ja, er ist scheinbar an Weihnachten allein zuhause, aber sie sagt zu mir, dass sie definitiv mit dem Ex Weihanchten feiern. Wenn ich das nicht will kann ich mit meinen Eltern alleine feiern oder sie fährt mit ihm und der Kleinen zu den Eltern. Aber sie wird nicht davon abrücken ihn einzuladen. Keine Frage, eine Entscheidung. Alleine. von ihr. In unserer gemeinsamen Wohnung. Und meine Eltern kennen ihn gar nicht, ich habe ihn einmal gesehen. Ich habe wütend reagiert, zum einen weil ich einfach nicht gefragt wurde, zum anderen, weil Weihnachten für mich ein intimes Fest im engsten Kreis ist. Wenn ich ihr das schreibe lacht sie mich aus. Sie sagt ich wäre ein Egoist und assozial. Ich kann Weihnachten alleine feiern. Aber habe ich wirklich so egoistisch und assozial reagiert? Ich habe gesagt vielleicht in ein oder zwei Jahren, wenn ich ihn denn mal kennengelernt habe und wir uns gut verstehen. Aber so ist er mir einfach fremd und ich finde, dass der Ex an Heiligabend nichts zu suchen hat. Am schlimmsten fand sie scheinbar, als ich sagte, dass an Weihnachten nur die engste Familie miteinander feiern sollte und ich sagte dass ihre engste Familie ich sein sollte und nicht ihr Ex. Daraufhin ist sie ausgerastet, sie lässt sich nicht sagen, wer ihre Familie ist und sie wird es nicht zulassen, dass ich sie an mich binde. 
Liege ich da falsch? Sollte ich akzeptieren, dass sie in ihm und auch seinen Eltern immer noch ihre Familie sieht? Kann ich darüber stehen, ohne mich darin als Familie und als Partner nicht respektiert zu fühlen? Sie sagt der Ex ist der Vater der Kleinen und somit noch ihre Familie und ich soll mich damit abfinden. Meine Eltern will sie übrigens nicht sehen.



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7. November um 19:43

Ehrlich gesagt halte ich nicht viel davon. Trennung ist Trennung, ich sehe das exakt so wie du. 

Der Kontakt sollte zum Kind aufrecht gehalten werden, dass man sich zur Übergabe noch sieht, oder auch mal einen Kaffee zur Besprechung von Dingen, die das Kind betreffen,  zusammen trinkt,  ist glaub ich vertretbar. 


 

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7. November um 19:48
In Antwort auf adeiro83

Ja, das hat sie mir immer klar angeboten. "Wenn du damit nicht klarkommst kannst du dich trennen". Aber über diese Entscheidung bin ich ja inzwischen hinaus. Wir leben zusammen. Die Kleine hat mich akzeptiert und daran dass sie mich liebt zweifele ich nicht. Sie fragt ständig nach dem Ring am Finger. Also wir haben schon eine gute Beziehung. Ich habe die Rolle des Vaters wie gesagt zu akzeptieren gelernt. Und auch die des Freundes. Das klappt für mich ohne Bauchschmerzen inzwischen. Nur jetzt kam die Sache mit Weihnachten und es ist in einen brutalen Streit eskaliert. Ich sagte ihr, dass ich das (gerade jetzt, da wir zusammen wohnen) gerne mit ihr gemeinsam besprechen möchte und nicht von ihr vor vollendete Tatsachen gestellt werden möchte. Ja, die Kleine hätte gerne ihren Vater dabei und ja, er ist scheinbar an Weihnachten allein zuhause, aber sie sagt zu mir, dass sie definitiv mit dem Ex Weihanchten feiern. Wenn ich das nicht will kann ich mit meinen Eltern alleine feiern oder sie fährt mit ihm und der Kleinen zu den Eltern. Aber sie wird nicht davon abrücken ihn einzuladen. Keine Frage, eine Entscheidung. Alleine. von ihr. In unserer gemeinsamen Wohnung. Und meine Eltern kennen ihn gar nicht, ich habe ihn einmal gesehen. Ich habe wütend reagiert, zum einen weil ich einfach nicht gefragt wurde, zum anderen, weil Weihnachten für mich ein intimes Fest im engsten Kreis ist. Wenn ich ihr das schreibe lacht sie mich aus. Sie sagt ich wäre ein Egoist und assozial. Ich kann Weihnachten alleine feiern. Aber habe ich wirklich so egoistisch und assozial reagiert? Ich habe gesagt vielleicht in ein oder zwei Jahren, wenn ich ihn denn mal kennengelernt habe und wir uns gut verstehen. Aber so ist er mir einfach fremd und ich finde, dass der Ex an Heiligabend nichts zu suchen hat. Am schlimmsten fand sie scheinbar, als ich sagte, dass an Weihnachten nur die engste Familie miteinander feiern sollte und ich sagte dass ihre engste Familie ich sein sollte und nicht ihr Ex. Daraufhin ist sie ausgerastet, sie lässt sich nicht sagen, wer ihre Familie ist und sie wird es nicht zulassen, dass ich sie an mich binde. 
Liege ich da falsch? Sollte ich akzeptieren, dass sie in ihm und auch seinen Eltern immer noch ihre Familie sieht? Kann ich darüber stehen, ohne mich darin als Familie und als Partner nicht respektiert zu fühlen? Sie sagt der Ex ist der Vater der Kleinen und somit noch ihre Familie und ich soll mich damit abfinden. Meine Eltern will sie übrigens nicht sehen.



Na bumm, das ist ja mal eine Ansage. Und deine Zweifel und Ängste und Bedürfnisse werden hier überhaupt nicht bedacht.  Asozial find ich deswegen ihre Ansage.

Was heißt sie lässt nicht zu,  sie an dich zu binden?! An wen denn sonst,  du bist ihr Partner,  ihr wohnt zusammen...

Höchst seltsam!!!

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7. November um 19:50

Wieso fragt das Kind nach dem Ring am Finger?

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7. November um 20:00
In Antwort auf frauevi

Wieso fragt das Kind nach dem Ring am Finger?

Okay Missverständnis - sie fragt nach dem Ring. Sie will mit mir zusammen sein, die Kleine findets gut, aber sie fragt natürlich nicht nach dem Ring. Mit dem binden meint sie, dass ich ihr nicht vorzuschreiben habe, wen ihre Familie ist und mit wem sie welche Zeit verbringen darf etc. Dabei lasse ich inzwischen alles geschehen. Ich sage gar nichts mehr. Nur bei Vorschlägen, wie dass sie mit ihm und der Kleinen in den Urlaub fliegt oder halt sowas wie Weihnachten, da gehts dann bei mir in einen Grenzbereich, wo er meiner Meinung nach nichts zu suchen hat. Joah, dann bin ich assozial, weil ich was dagegen habe, dass er an Weihnachten dabei ist und will ihr vorschreiben, was sie mit wem machen darf.

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7. November um 20:03
In Antwort auf adeiro83

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

Wieso sind sie nicht mehr zusammen? Scheinen immer noch wie ein Paar zu sein. Tu dir das nicht an. Sie stellt Ihren Ex über dich. Wenn sie das nächste Mal nach dem Ring fragt, sag ihr sie soll doch Ihren Ex fragen.

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7. November um 20:04
In Antwort auf frauevi

Na bumm, das ist ja mal eine Ansage. Und deine Zweifel und Ängste und Bedürfnisse werden hier überhaupt nicht bedacht.  Asozial find ich deswegen ihre Ansage.

Was heißt sie lässt nicht zu,  sie an dich zu binden?! An wen denn sonst,  du bist ihr Partner,  ihr wohnt zusammen...

Höchst seltsam!!!

Ich glaube, das ist ja gerade ihr Problem. Ich sollte keine Ängste und Zweifel haben. Ich brauche mir keine Gedanken machen und soll ihn nur noch as den Vater der Kleinen sehen. Aber bei den Bedürfnissen triffst du schon ins Schwarze, denn ich fühle mich als "Mann" in der Beziehung einfach nicht respektiert und für voll genommen. Welcher "Mann" in der Familie will denn einen zweiten Mann neben sich haben. Wenn auch nur immer mal wieder. Also das ist schon mein Stolz. Aber Frage ist halt, ob ich da drüber stehen sollte oder ob ich da mit was ganz natürlichem kämpfe, für das sie einfach nur kein Verständnis aufbringen will.

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7. November um 20:10
In Antwort auf weltenwanderer93

Wieso sind sie nicht mehr zusammen? Scheinen immer noch wie ein Paar zu sein. Tu dir das nicht an. Sie stellt Ihren Ex über dich. Wenn sie das nächste Mal nach dem Ring fragt, sag ihr sie soll doch Ihren Ex fragen.

Nein, da ein klares nein. Ich stehe über dem Ex. Sie tut (fast) alles für mich. ich bin mir ihrer Liebe sicher. Sie will mich als ihren Partner. Und ihr Ex kommt nicht an mich ran. Sie kann ihm nur irgendwie nicht wehtun. Sie will ihn nicht ausschließen oder verdrängen. Will ihm das Kind nicht vorenthalten und sie will sich ihm gegenüber fair verhalten. Das alles treibt sie an, nicht, dass er über mir steht. Und deshalb sollte ich mir auch keine Gedanken machen.

Es gibt nur zwei Dinge, die sie niemals tun würde. Das eine ist den Ex aus dem Leben ausschließen - verstehe ich wegen der Kleinen und ist für mich absolut okay. Bis zu einer gewissen Grenze. Sie behandelt ihn halt wie eine Freundin, wie einen Kumpel. Und so kann ich das auch akzeptieren. Aber merkwürdig ist es halt schon, wenn sie zu dritt den tag verbringen, zusammen essen oder gemeinsam auf ein Familienfest seiner Familie fahren. Die Kleine ja, aber was hat sie da zu suchen? Und da rappelts dann immer wieder bei uns.

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7. November um 21:00

Boah. 

Absolut krass, was Du Dir da bieten lässt. 

Natürlich stellt sie den Ex über Dich - schliesslich hat sie Dir eine ganz klare Ansage gemacht, nämlich "friss oder stirb". 

Gemeinsam Urlaub mit dem Ex???? Gehts noch??? 

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7. November um 21:07
In Antwort auf adeiro83

Nein, da ein klares nein. Ich stehe über dem Ex. Sie tut (fast) alles für mich. ich bin mir ihrer Liebe sicher. Sie will mich als ihren Partner. Und ihr Ex kommt nicht an mich ran. Sie kann ihm nur irgendwie nicht wehtun. Sie will ihn nicht ausschließen oder verdrängen. Will ihm das Kind nicht vorenthalten und sie will sich ihm gegenüber fair verhalten. Das alles treibt sie an, nicht, dass er über mir steht. Und deshalb sollte ich mir auch keine Gedanken machen.

Es gibt nur zwei Dinge, die sie niemals tun würde. Das eine ist den Ex aus dem Leben ausschließen - verstehe ich wegen der Kleinen und ist für mich absolut okay. Bis zu einer gewissen Grenze. Sie behandelt ihn halt wie eine Freundin, wie einen Kumpel. Und so kann ich das auch akzeptieren. Aber merkwürdig ist es halt schon, wenn sie zu dritt den tag verbringen, zusammen essen oder gemeinsam auf ein Familienfest seiner Familie fahren. Die Kleine ja, aber was hat sie da zu suchen? Und da rappelts dann immer wieder bei uns.

Ich an Deiner Stelle hätte mich von ihr getrennt.
Du musst Dich damit abfinden, dass Du Deine Freundin nur im Dreierpack bekommst - Deine Freundin, ihre Tochter und ihren Ex. Wenn sie selbst entschieden hat, dass der Ex sogar an Weihnachten bei ihr und der Tochter ist uns wenn Du willst, kannst Du ja auch gerne mitfeiern, dann wird es nicht das einzige Fest bleiben, wo Du dann auch mitfeiern darfst, wenn Du willst..... er wird bei dem Geburtstag der Tochter dabei sein, beim Geburtstag der Ex (weil er ja immer noch zu ihrer Familie gehört).... Du darfst dann sogar in Deinen eigenen 4 Wänden mitfeiern, wenn Du möchtest.....
Wenn Du damit klar kommst, das 4. Rad am Wagen zu sein, dann spiel das Spiel weiter mit.
Ich kann Dir nur den Rat geben, Dich zu trennen..... denn über kurz oder lang wird es darauf hinauslaufen. Wenn nicht jetzt, dann in ein paar Jahren.

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7. November um 21:12

Hm ja drüber stehen ist so eine Sache.  Das hab ich auch gerade in beiden Richtungen. Ich denke es ist normal, Unsicherheiten zu haben,  auch wenn man sich der Liebe des anderen sicher sein kann.  Das hat mit dem anderen weniger zu tun als mit einem selbst. Aber bei dir finde ich es krass,  was sie dir da zu knabbern gibt. Diese Ansagen sind mehr als grob. Und zwischen dem Vater das Kind nicht vorenthalten wollen und gemeinsam (zu dritt) den Tag verbringen, Urlaub fliegen oder Weihnachten zu feiern liegen Welten!!! Patchwork ist immer ein Abenteuer und schwierig,  alle Bedürfnisse zu vereinbaren,  aber ihn da so "in Schutz" zu nehmen geht auf deine Kosten. 

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7. November um 21:14

Wie Sie dir schon erklärt hat, musst du alles was die Dame beschliesst akzeptieren und runterschlucken. Auch dein Gejammer solltest du abstellen denn das könnte die Lady nerven. Auch in Zukunft bei anderen Gelegenheiten, und davon wird es zur Genüge geben, hast du es stillschweigend hinzunehmen. 
Ich als als Mann würde irgendwann mein Ding durchziehen. So mal jetzt im Ernst, ich kenne niemand der annähernd bereit wäre das mitzumachen so wie du.
Es hilft wohl nicht viel wenn ich dir erzähle was ich täte stimmts?
Frag Sie doch mal ob es für die Kleine nicht besser wäre wenn Sie beide wieder zurück zum Vater ziehen möchten. Würde alles entspannen. Noch was, habe ich richtig gelesen, dass der Ex, der Vater und Freund ein und dieselbe Person ist oder?

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7. November um 21:35

Das Sie ihn immer noch liebt aber auf eine andere Art und Weise, ha ha ha. Sorry aber irgendwie verwechselt Sie Dich mit Ihrer 6 jährigen Tochter mit diesem Märchen das Sie da auftischt. Ich glaube du bist nur eine Zwischenlösung für Sie. Vielleicht Proben die beiden ja eine offene Beziehung und du bist die Abwechslung die die Dame braucht. Wer weiss, würde mich nicht überraschen wenn du eines Tages erfährst, dass zwischen den beiden wieder was laufen würde. 

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7. November um 22:38
In Antwort auf kama_880937

Das Sie ihn immer noch liebt aber auf eine andere Art und Weise, ha ha ha. Sorry aber irgendwie verwechselt Sie Dich mit Ihrer 6 jährigen Tochter mit diesem Märchen das Sie da auftischt. Ich glaube du bist nur eine Zwischenlösung für Sie. Vielleicht Proben die beiden ja eine offene Beziehung und du bist die Abwechslung die die Dame braucht. Wer weiss, würde mich nicht überraschen wenn du eines Tages erfährst, dass zwischen den beiden wieder was laufen würde. 

Du hast sehr recht mit vielem. Eine Zwischenlösung bin ich jedoch nicht und zwischen den beiden wird auch nichts mehr gehen. Darum geht es mir tatsächlich nicht. Ich hätte nur einfach gerne meinen Platz und das würde bedeuten, dass der Ex nur noch der Vater der Kleinen ist und sie ihn nicht als ihre Familie bezeichnet und ihn liebt "wie einen Bruder". Sie sehen sich zwangsläufig bei schulischen Dingen, wenn es zum Kinderarzt geht und bei den Übergaben. Das sollte reichen in meinen Augen - Vater und "noch guter Kontakt". Alles in Butter. Aber sie hat ihn noch als besten Freund in ihrem Leben. Er repariert das Auto, bringt die Lampen an und flickt ihr das Fahrrad. Diese Dinge lasse ich doch nicht vom Exfreund machen.

Wenn ich solches auch nur ansatzweise thematisiere, sagt sie, ich würde einen Keil zwischen sie und ihn treiben und versuchen ihm die Tochter zu nehmen. Wie ich nur so sein kann.

Ich weiss inzwischen einfach nicht mehr was "normal" ist. Bin ich einfach ein sehr verständnisvoller Partner und stehe über den Dingen, um meine Familie glüklich zu machen, oder geht das alles gar nicht und was sie da treibt ist völlig daneben. Tatsache ist, dass wir über nichts sprechen können. Sie wird immer direkt laut, bietet mir an zu gehen und sagt mir wie ich so sein kann...ich weiss echt nicht, was ich tun soll. Ich habe beschlossen, dass ich das hinkriege und durchziehen will. Aber ich werde das gefühl nicht los, dass ich Dinge und unschöne Gefühle übermich ergehen lasse, die eigentlich auf keine Kuhhaut gehen.

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7. November um 22:49
In Antwort auf adeiro83

Du hast sehr recht mit vielem. Eine Zwischenlösung bin ich jedoch nicht und zwischen den beiden wird auch nichts mehr gehen. Darum geht es mir tatsächlich nicht. Ich hätte nur einfach gerne meinen Platz und das würde bedeuten, dass der Ex nur noch der Vater der Kleinen ist und sie ihn nicht als ihre Familie bezeichnet und ihn liebt "wie einen Bruder". Sie sehen sich zwangsläufig bei schulischen Dingen, wenn es zum Kinderarzt geht und bei den Übergaben. Das sollte reichen in meinen Augen - Vater und "noch guter Kontakt". Alles in Butter. Aber sie hat ihn noch als besten Freund in ihrem Leben. Er repariert das Auto, bringt die Lampen an und flickt ihr das Fahrrad. Diese Dinge lasse ich doch nicht vom Exfreund machen.

Wenn ich solches auch nur ansatzweise thematisiere, sagt sie, ich würde einen Keil zwischen sie und ihn treiben und versuchen ihm die Tochter zu nehmen. Wie ich nur so sein kann.

Ich weiss inzwischen einfach nicht mehr was "normal" ist. Bin ich einfach ein sehr verständnisvoller Partner und stehe über den Dingen, um meine Familie glüklich zu machen, oder geht das alles gar nicht und was sie da treibt ist völlig daneben. Tatsache ist, dass wir über nichts sprechen können. Sie wird immer direkt laut, bietet mir an zu gehen und sagt mir wie ich so sein kann...ich weiss echt nicht, was ich tun soll. Ich habe beschlossen, dass ich das hinkriege und durchziehen will. Aber ich werde das gefühl nicht los, dass ich Dinge und unschöne Gefühle übermich ergehen lasse, die eigentlich auf keine Kuhhaut gehen.

Hey,

zu einem "hinkriegen" gehören immer zwei. Du stehst allerdings auf verlorenem Posten, das kann so nicht funktionieren. 

Sie überschreitet da ganz klar mehrere Grenzen und du bist deutlich zu gutmütig mit ihr. 

Klar ist ein gutes Verhältnis zum Kindsvater wünschenswert. Aber irgendwann, spätestens eben, wenn ein neuer Partner da ist, werden die Rollen neu verteilt.

Sag mal,
hat deine Freundin eigentlich keine anderen Freunde/Freundinnen?

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7. November um 22:51
In Antwort auf adeiro83

Du hast sehr recht mit vielem. Eine Zwischenlösung bin ich jedoch nicht und zwischen den beiden wird auch nichts mehr gehen. Darum geht es mir tatsächlich nicht. Ich hätte nur einfach gerne meinen Platz und das würde bedeuten, dass der Ex nur noch der Vater der Kleinen ist und sie ihn nicht als ihre Familie bezeichnet und ihn liebt "wie einen Bruder". Sie sehen sich zwangsläufig bei schulischen Dingen, wenn es zum Kinderarzt geht und bei den Übergaben. Das sollte reichen in meinen Augen - Vater und "noch guter Kontakt". Alles in Butter. Aber sie hat ihn noch als besten Freund in ihrem Leben. Er repariert das Auto, bringt die Lampen an und flickt ihr das Fahrrad. Diese Dinge lasse ich doch nicht vom Exfreund machen.

Wenn ich solches auch nur ansatzweise thematisiere, sagt sie, ich würde einen Keil zwischen sie und ihn treiben und versuchen ihm die Tochter zu nehmen. Wie ich nur so sein kann.

Ich weiss inzwischen einfach nicht mehr was "normal" ist. Bin ich einfach ein sehr verständnisvoller Partner und stehe über den Dingen, um meine Familie glüklich zu machen, oder geht das alles gar nicht und was sie da treibt ist völlig daneben. Tatsache ist, dass wir über nichts sprechen können. Sie wird immer direkt laut, bietet mir an zu gehen und sagt mir wie ich so sein kann...ich weiss echt nicht, was ich tun soll. Ich habe beschlossen, dass ich das hinkriege und durchziehen will. Aber ich werde das gefühl nicht los, dass ich Dinge und unschöne Gefühle übermich ergehen lasse, die eigentlich auf keine Kuhhaut gehen.

Da kann ich dir nur noch nerven aus Stahl und viel Kraft wünschen. Sie ist definitiv nicht bereit auch nur Ansatzweise zu versuchen dich zu verstehen erwartet aber verdammt viel von dir dass du Sie verstehst. Das nennt man Egoismus in Reinkultur. 
Schau mal ich bin auch geschieden und hatte damals 3 kleine Kinder. Mir wäre es nicht in den Sinn gekommen nur annähernd dasselbe abzuziehen wie dieser Vater. Das hat mit Respekt zu tun. Aber für deine Freundin ist das bereits ein Fremdwort.
Kannst du so einen Menschen lieben? Ich meine aufrichtig? Jemand der mir meine Rolle die ich zu spielen habe vorschreibt u d bei der leisesten Kritik mich fragt wie ich so sein kann? Wie würde es denn aussehen mit umgekehrten Rollen? Angenommen du hättest ein Kind mit deiner ex und würdest bei ihrer Abwesenheit mit ihnen viel Zeit verbringen. Oder wenn dich etwas beschäftigt, statt Sie deinen Ex zu Rate ziehst. Oder Sie im Haushalt für dich näht und bügelt.
Weisst du was ich meine? Diese Frau hätte sich niemals trennen dürfen von ihrem ex. Sie trauert dem ja jetzt noch nach. Wüsste gern warum die überhaupt auseinander gegangen sind. Na ja, ist dein Leben

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7. November um 22:54

Du immer mit deinem drüber stehen  dass geht nicht in der Liebe, da muss man sich EINLASSEN. Auf Augenhöhe stehen. Bedürfnisse müssen Platz haben.  Wenn du drüber stehst,  bist du nicht drinnen. Neutral-Position. Keine Gefühle werden durchlebt. Was soll das? 

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7. November um 23:02
In Antwort auf chope

Hey,

zu einem "hinkriegen" gehören immer zwei. Du stehst allerdings auf verlorenem Posten, das kann so nicht funktionieren. 

Sie überschreitet da ganz klar mehrere Grenzen und du bist deutlich zu gutmütig mit ihr. 

Klar ist ein gutes Verhältnis zum Kindsvater wünschenswert. Aber irgendwann, spätestens eben, wenn ein neuer Partner da ist, werden die Rollen neu verteilt.

Sag mal,
hat deine Freundin eigentlich keine anderen Freunde/Freundinnen?

Doch klar,

sie sehen sich vielleicht auch deutlich weniger, als es rüberkommt. Es geht weniger um die Menge als um die Art des Sehens. Und wenn sie sich sehen, ist sie mit ihm etwa so wie mit einem ihrer Freunde oder Freindinnen.

A propos Rolle - auch das ist für mich schwer. Die Kleine ist 6 Jahre alt und nicht wenige Situationen erfordern gewisse Erziehung. Aber ich darf nichts erziehen. Ich bin nicht der Vater. Die Kleine macht mir das überdeutlich, dass ich ihr nichts zu sagen habe und meine Freundin macht mir - vor der Tochter - unmissverständlich klar, dass es ihr Kind ist und ich sie nicht erziehen soll. Es gab einen stundenlangen Streit, als ich ihr im Urlaub sagte, dass sie sich nicht nur von Nutella, Marmelade und Süßigkeitn ernähren soll, sondern auch mal ein paar Vitmine essen soll.

Gutmütig - ja, ich bin eher gutmütig. Das Problem ist nur, dass sie sofort mit der Trennungskarte kommt. Wie gesagt, wir können über nichts sprechen. Sobald ich etwas thematisiere wird sie laut und sie sagt mir wo die Türe ist. Sie verlässt das Gespräch, macht dicht, geht weg oder blockiert mich. Sie unterbindet jede Möglichkeit, etwas zu klären. Rollt nur die Augen. Sprich, wenn ich durchgreifen würde, würde sie sich ausklinken, ich kann bei Freunden schlafen und wir haben mit einem Gefühl von Trennung Funkstille. Was mir immer sehr wehtut.

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7. November um 23:05
In Antwort auf kama_880937

Da kann ich dir nur noch nerven aus Stahl und viel Kraft wünschen. Sie ist definitiv nicht bereit auch nur Ansatzweise zu versuchen dich zu verstehen erwartet aber verdammt viel von dir dass du Sie verstehst. Das nennt man Egoismus in Reinkultur. 
Schau mal ich bin auch geschieden und hatte damals 3 kleine Kinder. Mir wäre es nicht in den Sinn gekommen nur annähernd dasselbe abzuziehen wie dieser Vater. Das hat mit Respekt zu tun. Aber für deine Freundin ist das bereits ein Fremdwort.
Kannst du so einen Menschen lieben? Ich meine aufrichtig? Jemand der mir meine Rolle die ich zu spielen habe vorschreibt u d bei der leisesten Kritik mich fragt wie ich so sein kann? Wie würde es denn aussehen mit umgekehrten Rollen? Angenommen du hättest ein Kind mit deiner ex und würdest bei ihrer Abwesenheit mit ihnen viel Zeit verbringen. Oder wenn dich etwas beschäftigt, statt Sie deinen Ex zu Rate ziehst. Oder Sie im Haushalt für dich näht und bügelt.
Weisst du was ich meine? Diese Frau hätte sich niemals trennen dürfen von ihrem ex. Sie trauert dem ja jetzt noch nach. Wüsste gern warum die überhaupt auseinander gegangen sind. Na ja, ist dein Leben

Wenn es umgekehrt wäre - Sie sagt, sie könnte damit nicht ansatzweise umgehen. Und weiß auch zu schätzen, was ich da auf mich nehme. Allerdings leichter macht sie es mir nicht. Für sie sind bestimmte Dinge fix, die sind wie sie sie will und wenn mir das nicht passt, soll ich gehen. Diese Option stellt sie mir seit wir zusammen sind.

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7. November um 23:07
Beste Antwort

Ich sehe deine Situation zwiegespalten.

Auf der einen Seite finde ich sehr gut, dass deine Freundin und ihr Ex ein gutes Verhältnis haben und weiterhin versuchen, der Tochter viele gemeinsame Momente zu schenken. 
Dazu gehören auch und gerade große Feiertage. Wenn du der Meinung bist, Weihnachten sei ein Fest, welches im engen Familienkreis gefeiert werden sollte, ist es nur logisch, dass der Vater des Kindes dabei ist. Schließlich werden sogar deine Eltern kommen, die der Kleinen sicherlich nicht näher stehen als der eigene Papa. Gerade er soll aber wegbleiben? Ergibt für mich keinen Sinn.

Ich habe das Gefühl, dass du große Schwierigkeiten damit hast, dass die drei sich als Familie begreifen - was sie aber nun mal sind. Daran kann die Trennung der Eltern nichts ändern und ebenso wenig neue Partner. Deshalb bin ich auch nicht der Meinung, dass er der zweite Mann in eurer Familie ist. 
Vielmehr seid ihr eine Patchwork-Familie und die ist in der Regel sehr viel komplexer, als dass man von Mann/Frau Nr. 1/2 sprechen kann. Es gibt keine Haupt- und Nebenakteure. Ihr seid eher wie Zahnräder in einer Maschine und wenn ein Zahnrad spinnt, kommt alles aus dem Gleichgewicht. 

Und damit wären wir bei der anderen Seite und dem eigentlichen Problem. Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum du und der Ex euch nie richtig kennengelernt habt. Gab es von ihrer Seite Versuche, die von dir oder ihm abgeblockt wurden? So, wie sie es momentan handhabt, wundert es mich nicht, dass du dich ausgeschlossen fühlst bzw. wütend bist, dass sie Entscheidungen ohne dich fällt. Ihre ruppige Art, dich vor vollendete Tatsachen zu stellen, finde ich ebenso befremdlich. 
Patchwork geht anders, zumindest wenn man ein erfolgreiches Modell möchte. 

Im Grunde habe ich jedoch den Eindruck, dass eine Frau mit Kind für dich zwar okay ist, allerdings nur, wenn sich der Kontakt zum Ex auf das Nötigste beschränkt. Das ist hier nicht der Fall und wird es wahrscheinlich auch nie sein. Von daher stellt sich die Frage, ob du ihre Bedingungen überhaupt akzeptieren kannst. Falls ja, würde ich dann jedoch erwarten, als vollwertiges Mitglied der Familie angesehen zu werden - und das bedeutet auch, dass du an Entscheidungen beteiligt bist.  
 

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7. November um 23:11
In Antwort auf frauevi

Du immer mit deinem drüber stehen  dass geht nicht in der Liebe, da muss man sich EINLASSEN. Auf Augenhöhe stehen. Bedürfnisse müssen Platz haben.  Wenn du drüber stehst,  bist du nicht drinnen. Neutral-Position. Keine Gefühle werden durchlebt. Was soll das? 

Ja okay, verstehe ich. Aber mal ganz ehrlich, wie hättet ihr geschrieben, wenn dies die Ausgangsnachricht gewesen wäre:

Hi,

ich habe eine 6-jährige Tochter und einen Freund, den ich über alles liebe und wir führen eine schöne Beziehung. Leider haben wir immer wieder ein Problem wegen dem Vater meiner Tochter. Ich will, dass er ihr erhalten bleibt und ihm den Zugang zu unserer Tochter nicht verwehren. Deshalb ist er hin und wieder bei uns zu Gast. Mein Freund jedoch kommt damit sehr schlecht zurecht. Immer wieder streiten wir, weil er ein Problem damit hat, dass der Vater immer noch in unserem Leben ist. Dabei brauch er sich keine Gedanken zu machen. Er ist keine Gefahr für ihn.

Soll ich wirklich den Vater meiner Tochter aus unserem Leben verbannen, nur weil mein Freund ein Problem damit hat?


So ungefähr ist die Sicht meiner Freundin und ich glaube hier im Forum hätte ihr viele zugestimmt. Womit du recht hast, ist, dass man mit ihr einfach nicht reden kann. ich bin immer direkt gefühlsdusselig, eine Pussy oder ein Jammerlappen. Gesprochen wird über nichts. Alles muss untergeschluckt werden. Da stauen sich tatsächlich eine Menge Gefühle an.

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7. November um 23:20
In Antwort auf valieee

Ich sehe deine Situation zwiegespalten.

Auf der einen Seite finde ich sehr gut, dass deine Freundin und ihr Ex ein gutes Verhältnis haben und weiterhin versuchen, der Tochter viele gemeinsame Momente zu schenken. 
Dazu gehören auch und gerade große Feiertage. Wenn du der Meinung bist, Weihnachten sei ein Fest, welches im engen Familienkreis gefeiert werden sollte, ist es nur logisch, dass der Vater des Kindes dabei ist. Schließlich werden sogar deine Eltern kommen, die der Kleinen sicherlich nicht näher stehen als der eigene Papa. Gerade er soll aber wegbleiben? Ergibt für mich keinen Sinn.

Ich habe das Gefühl, dass du große Schwierigkeiten damit hast, dass die drei sich als Familie begreifen - was sie aber nun mal sind. Daran kann die Trennung der Eltern nichts ändern und ebenso wenig neue Partner. Deshalb bin ich auch nicht der Meinung, dass er der zweite Mann in eurer Familie ist. 
Vielmehr seid ihr eine Patchwork-Familie und die ist in der Regel sehr viel komplexer, als dass man von Mann/Frau Nr. 1/2 sprechen kann. Es gibt keine Haupt- und Nebenakteure. Ihr seid eher wie Zahnräder in einer Maschine und wenn ein Zahnrad spinnt, kommt alles aus dem Gleichgewicht. 

Und damit wären wir bei der anderen Seite und dem eigentlichen Problem. Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum du und der Ex euch nie richtig kennengelernt habt. Gab es von ihrer Seite Versuche, die von dir oder ihm abgeblockt wurden? So, wie sie es momentan handhabt, wundert es mich nicht, dass du dich ausgeschlossen fühlst bzw. wütend bist, dass sie Entscheidungen ohne dich fällt. Ihre ruppige Art, dich vor vollendete Tatsachen zu stellen, finde ich ebenso befremdlich. 
Patchwork geht anders, zumindest wenn man ein erfolgreiches Modell möchte. 

Im Grunde habe ich jedoch den Eindruck, dass eine Frau mit Kind für dich zwar okay ist, allerdings nur, wenn sich der Kontakt zum Ex auf das Nötigste beschränkt. Das ist hier nicht der Fall und wird es wahrscheinlich auch nie sein. Von daher stellt sich die Frage, ob du ihre Bedingungen überhaupt akzeptieren kannst. Falls ja, würde ich dann jedoch erwarten, als vollwertiges Mitglied der Familie angesehen zu werden - und das bedeutet auch, dass du an Entscheidungen beteiligt bist.  
 

Gemeinsame Momente finde ich nicht förderlich für das Kind,  dass somit weniger Klarheit bekommt über Trennung und die Situation,  in der sie nun mal ist. Ja es ist immer scheiße,  wenn sich Eltern trennen,  aber überlebbar. Diese heile Welt ist aus meiner Sicht ziemlich hinderlich für die Akzeptanz der Realität.


Weihnachten kann man teilen, Geburtstage auch,  gibts zwei mal Geschenke,  auch schön. Da alles auf einen Haufen zu werfen find ich persönlich nicht gut. Erst wenn das allen klar ist,  und zwar durch und durch, und alle ihre neuen Plätze gefunden haben,  dann ist etwas wie eine gemeinsame Feier (mit dem neuen Partner an der Seite der Mutter) möglich. 

Die Situation jetzt ist asymmetrisch aus der Sicht des TEs und wenn man schon Patchwork macht,  müssen alle Platz haben.  Es ist gefühlsmäßig der ganz normale Wahnsinn,  aber die müssen alle Platz haben.

Die Kindesmutter lässt dem TE 1 mm², dem Ex 1 m². Das kann nicht gut gehen. 

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7. November um 23:24
In Antwort auf valieee

Ich sehe deine Situation zwiegespalten.

Auf der einen Seite finde ich sehr gut, dass deine Freundin und ihr Ex ein gutes Verhältnis haben und weiterhin versuchen, der Tochter viele gemeinsame Momente zu schenken. 
Dazu gehören auch und gerade große Feiertage. Wenn du der Meinung bist, Weihnachten sei ein Fest, welches im engen Familienkreis gefeiert werden sollte, ist es nur logisch, dass der Vater des Kindes dabei ist. Schließlich werden sogar deine Eltern kommen, die der Kleinen sicherlich nicht näher stehen als der eigene Papa. Gerade er soll aber wegbleiben? Ergibt für mich keinen Sinn.

Ich habe das Gefühl, dass du große Schwierigkeiten damit hast, dass die drei sich als Familie begreifen - was sie aber nun mal sind. Daran kann die Trennung der Eltern nichts ändern und ebenso wenig neue Partner. Deshalb bin ich auch nicht der Meinung, dass er der zweite Mann in eurer Familie ist. 
Vielmehr seid ihr eine Patchwork-Familie und die ist in der Regel sehr viel komplexer, als dass man von Mann/Frau Nr. 1/2 sprechen kann. Es gibt keine Haupt- und Nebenakteure. Ihr seid eher wie Zahnräder in einer Maschine und wenn ein Zahnrad spinnt, kommt alles aus dem Gleichgewicht. 

Und damit wären wir bei der anderen Seite und dem eigentlichen Problem. Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum du und der Ex euch nie richtig kennengelernt habt. Gab es von ihrer Seite Versuche, die von dir oder ihm abgeblockt wurden? So, wie sie es momentan handhabt, wundert es mich nicht, dass du dich ausgeschlossen fühlst bzw. wütend bist, dass sie Entscheidungen ohne dich fällt. Ihre ruppige Art, dich vor vollendete Tatsachen zu stellen, finde ich ebenso befremdlich. 
Patchwork geht anders, zumindest wenn man ein erfolgreiches Modell möchte. 

Im Grunde habe ich jedoch den Eindruck, dass eine Frau mit Kind für dich zwar okay ist, allerdings nur, wenn sich der Kontakt zum Ex auf das Nötigste beschränkt. Das ist hier nicht der Fall und wird es wahrscheinlich auch nie sein. Von daher stellt sich die Frage, ob du ihre Bedingungen überhaupt akzeptieren kannst. Falls ja, würde ich dann jedoch erwarten, als vollwertiges Mitglied der Familie angesehen zu werden - und das bedeutet auch, dass du an Entscheidungen beteiligt bist.  
 

Hi valieee,

vielen Dank für diese Nachricht. Du hast genau das Problem erkannt und ihre Denkweise nachvollzogen. Ja, ich schätze, dass ich nicht ehrlich zu mir selbst war und mit der ganzen Situation ein deutlich größeres Problem habe als ich anfangs dachte. Ich will meine Familie für mich und sie nicht mit anderen teilen. Das Problem ist jedoch, dass ich da wohl dachte "das gibt sich schon" und jetzt stehe wir kurz vor dem Zusammenziehen. Haben alles aufgegeben und ziehen zusammen. Das krasse ist - ich habe immer ein dummes Gefühl, wenn der Vater thematisiert wird, aber die letzten Monate waren echt mega gut. Ich war zufrieden. Nur jetzt kam mit der Weihnachtssache irgendwie der Supergau hoch und wir haben heftig gestritten.

Der wichtigste aller Kommentare ist für mich der, dass der Vater nicht meine engste Familie ist, aber natürlich der der Kleinen. Und wenn ich das Fest gerne so hätte, wie ich es mir vorstelle, dann hat die Kleine nur Mama oder Papa. Soweit habe ich tatsächlich nicht gedacht und das war ein Fehler.

Sie hat den Kontakt bis letzten Sonntag, also 1,5 Jahre unterbunden. Hat vor ein paar Wochen sogar erstmals wirklich gesagt, dass sie einen Partner hat. Sie wollte damit erreichen, dass sich etwas ändert. Zwischen ihnen beiden, zwischen der kleinen und ihm, dass er sich nicht benachteiligt fühlt..was auch immer. Ich hatte von Anfang an kein Problem und ich denke er auch nicht. Das war ihre Entscheidung. Reihenweise Geburtstage und Familienfeste, bei denen ich nach Hause geschickt wurde und dir drei feiern mit "ihrer Familie". Wahnsinnig unschönes Gefühl. Aber gut - das wäre zumindest jetzt vorbei.

Darf ich dich was fragen? Denkst du, in so eine Rolle rutscht man rein, oder ist man vom Typ her so, dass man entweder seine eigene Familie will, oder dass man in der Lage ist, eine Patchworkfamilie zu leben, auch wenn man das am Anfang gar nicht für möglich gehalten hat?

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7. November um 23:26
In Antwort auf adeiro83

Ja okay, verstehe ich. Aber mal ganz ehrlich, wie hättet ihr geschrieben, wenn dies die Ausgangsnachricht gewesen wäre:

Hi,

ich habe eine 6-jährige Tochter und einen Freund, den ich über alles liebe und wir führen eine schöne Beziehung. Leider haben wir immer wieder ein Problem wegen dem Vater meiner Tochter. Ich will, dass er ihr erhalten bleibt und ihm den Zugang zu unserer Tochter nicht verwehren. Deshalb ist er hin und wieder bei uns zu Gast. Mein Freund jedoch kommt damit sehr schlecht zurecht. Immer wieder streiten wir, weil er ein Problem damit hat, dass der Vater immer noch in unserem Leben ist. Dabei brauch er sich keine Gedanken zu machen. Er ist keine Gefahr für ihn.

Soll ich wirklich den Vater meiner Tochter aus unserem Leben verbannen, nur weil mein Freund ein Problem damit hat?


So ungefähr ist die Sicht meiner Freundin und ich glaube hier im Forum hätte ihr viele zugestimmt. Womit du recht hast, ist, dass man mit ihr einfach nicht reden kann. ich bin immer direkt gefühlsdusselig, eine Pussy oder ein Jammerlappen. Gesprochen wird über nichts. Alles muss untergeschluckt werden. Da stauen sich tatsächlich eine Menge Gefühle an.

Ich glaube anhand deiner Ausführungen schreibt deine Freundin keine so reflektierten Zeilen, ansonsten würde sie dir nicht bei jeder Gelegenheit die Tür zeigen. 

Es geht nicht darum,  jemandem aus dem Leben zu verbannen. Meine Tochter weiß,  dass ich und mein ex das beste für sie wollen und trotzdem verbringen wir keinen Tag miteinander. Ein paar Stunden am Schulfest sind das höchste der Gefühle und da bin ich recht stolz darauf,  dass uns das so gut gelingt.

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7. November um 23:34
In Antwort auf frauevi

Gemeinsame Momente finde ich nicht förderlich für das Kind,  dass somit weniger Klarheit bekommt über Trennung und die Situation,  in der sie nun mal ist. Ja es ist immer scheiße,  wenn sich Eltern trennen,  aber überlebbar. Diese heile Welt ist aus meiner Sicht ziemlich hinderlich für die Akzeptanz der Realität.


Weihnachten kann man teilen, Geburtstage auch,  gibts zwei mal Geschenke,  auch schön. Da alles auf einen Haufen zu werfen find ich persönlich nicht gut. Erst wenn das allen klar ist,  und zwar durch und durch, und alle ihre neuen Plätze gefunden haben,  dann ist etwas wie eine gemeinsame Feier (mit dem neuen Partner an der Seite der Mutter) möglich. 

Die Situation jetzt ist asymmetrisch aus der Sicht des TEs und wenn man schon Patchwork macht,  müssen alle Platz haben.  Es ist gefühlsmäßig der ganz normale Wahnsinn,  aber die müssen alle Platz haben.

Die Kindesmutter lässt dem TE 1 mm², dem Ex 1 m². Das kann nicht gut gehen. 

Ich schätze mal, der TE bin ich - aber sie verbringt all ihre Zeit mit mir. Sobald sie wach ist, sehnt sie sich nach mir. Ich bekomme quasi jede Minute mit ihr, sofern ich nicht arbeite oder verhindert bin. Wir versuchen uns so oft es irgendwie geht zu sehen. Der Ex bekommt nur die Zeit, wenn er die Kleine abholt und dann noch ein paar Stunden bleibt. Oder umgekehrt. Oder beispielsweise Geburtsgtage bei den Eltern von ihm. Und so gern sie ihn hat - sie würde jede Minute mit mir bevorzugen. Und brauchen tut sie ihn nicht. Sie will ihn nur nicht ausschließen.

Ich würde schon sagen, dass ich den m2 habe und er den mm2

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7. November um 23:36
In Antwort auf frauevi

Ich glaube anhand deiner Ausführungen schreibt deine Freundin keine so reflektierten Zeilen, ansonsten würde sie dir nicht bei jeder Gelegenheit die Tür zeigen. 

Es geht nicht darum,  jemandem aus dem Leben zu verbannen. Meine Tochter weiß,  dass ich und mein ex das beste für sie wollen und trotzdem verbringen wir keinen Tag miteinander. Ein paar Stunden am Schulfest sind das höchste der Gefühle und da bin ich recht stolz darauf,  dass uns das so gut gelingt.

Nja, mir geht es eher darum, dass man ihre Sicht der Dinge anders formuliert nachvollziehen kann.

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7. November um 23:40
In Antwort auf adeiro83

Ich schätze mal, der TE bin ich - aber sie verbringt all ihre Zeit mit mir. Sobald sie wach ist, sehnt sie sich nach mir. Ich bekomme quasi jede Minute mit ihr, sofern ich nicht arbeite oder verhindert bin. Wir versuchen uns so oft es irgendwie geht zu sehen. Der Ex bekommt nur die Zeit, wenn er die Kleine abholt und dann noch ein paar Stunden bleibt. Oder umgekehrt. Oder beispielsweise Geburtsgtage bei den Eltern von ihm. Und so gern sie ihn hat - sie würde jede Minute mit mir bevorzugen. Und brauchen tut sie ihn nicht. Sie will ihn nur nicht ausschließen.

Ich würde schon sagen, dass ich den m2 habe und er den mm2

Aber wehe du hast ein Problem. Dann darfst du gehen.


Ich meinte damit eher das Verständnis für dich und das Verständnis für den ex.  In einem anderen Post schreibst du,  sie hat dich sogar verschwiegen...?

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7. November um 23:45
In Antwort auf frauevi

Aber wehe du hast ein Problem. Dann darfst du gehen.


Ich meinte damit eher das Verständnis für dich und das Verständnis für den ex.  In einem anderen Post schreibst du,  sie hat dich sogar verschwiegen...?

Ja, da hast du wohl recht. Wenn ich ein Problem habe, dann kann ich gehen. Sie hat keinen Bock auf Auseinandersetzungen. Konfliktlösung nervt sie. Sie hat ihren Kopf, ihre Vorstellung und Taktgefühl und Sensibilität sind ihr leider fremd. Allerdings - so ist sie mit jedem. Auch mit dem Ex. Besonders viel zu melden hat er von sich aus nicht.

Ja, um ihn nicht zu verletzen, und dass sich nichts etwas ändert. richtig.

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8. November um 0:00

Entschuldigung, da steig ich aus. Es ist dein Leben,  du liebst sie wohl sehr,  und hoffentlich ist dir bewusst,  was du dafür aufgibst! Alles Gute!!!

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8. November um 0:09
In Antwort auf adeiro83

Hi valieee,

vielen Dank für diese Nachricht. Du hast genau das Problem erkannt und ihre Denkweise nachvollzogen. Ja, ich schätze, dass ich nicht ehrlich zu mir selbst war und mit der ganzen Situation ein deutlich größeres Problem habe als ich anfangs dachte. Ich will meine Familie für mich und sie nicht mit anderen teilen. Das Problem ist jedoch, dass ich da wohl dachte "das gibt sich schon" und jetzt stehe wir kurz vor dem Zusammenziehen. Haben alles aufgegeben und ziehen zusammen. Das krasse ist - ich habe immer ein dummes Gefühl, wenn der Vater thematisiert wird, aber die letzten Monate waren echt mega gut. Ich war zufrieden. Nur jetzt kam mit der Weihnachtssache irgendwie der Supergau hoch und wir haben heftig gestritten.

Der wichtigste aller Kommentare ist für mich der, dass der Vater nicht meine engste Familie ist, aber natürlich der der Kleinen. Und wenn ich das Fest gerne so hätte, wie ich es mir vorstelle, dann hat die Kleine nur Mama oder Papa. Soweit habe ich tatsächlich nicht gedacht und das war ein Fehler.

Sie hat den Kontakt bis letzten Sonntag, also 1,5 Jahre unterbunden. Hat vor ein paar Wochen sogar erstmals wirklich gesagt, dass sie einen Partner hat. Sie wollte damit erreichen, dass sich etwas ändert. Zwischen ihnen beiden, zwischen der kleinen und ihm, dass er sich nicht benachteiligt fühlt..was auch immer. Ich hatte von Anfang an kein Problem und ich denke er auch nicht. Das war ihre Entscheidung. Reihenweise Geburtstage und Familienfeste, bei denen ich nach Hause geschickt wurde und dir drei feiern mit "ihrer Familie". Wahnsinnig unschönes Gefühl. Aber gut - das wäre zumindest jetzt vorbei.

Darf ich dich was fragen? Denkst du, in so eine Rolle rutscht man rein, oder ist man vom Typ her so, dass man entweder seine eigene Familie will, oder dass man in der Lage ist, eine Patchworkfamilie zu leben, auch wenn man das am Anfang gar nicht für möglich gehalten hat?

Man kann bestimmt in so eine Rolle hineinwachsen, auch wenn man es am Anfang nicht für möglich gehalten hat. ABER nur dann, wenn alle an einem Strang ziehen und offen reden können. Ich denke, Patchwork erfordert noch mal eine ganz andere Art der Kommunikation. Das muss auch deine Freundin noch lernen. 

Wenn Weihnachten 2019 in größerer Runde verbracht werden soll, wäre es wahrscheinlich auch nicht schlecht, sich vorher in entspannter Runde kennenzulernen. Dann besteht gleich weniger Gefahr, dass die Stimmung am 24. verkrampft oder angespannt ist, weil man sich völlig fremd ist. 

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8. November um 0:55
In Antwort auf adeiro83

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

Hm Lieber Te, zunächst meinen Respekt, ich finde es richtig gut, wie Du das Vater-Kind Konzept befürwortest!
Das Ehepaar / Liebespaar mag sich trennen, Eltern aber nicht, sie bleiben immer Papa und Mama für ihre Kinder!
Ich habe mich auch Mal von meinem Mann getrennt, bin mit jemanden anderen zusammen gezogen, habe gesagt mich gibt es nur im Doppelpack (mein Kind und mich) Er hatte ein Kind, dass bei ihm lebte! Wir hatten eine neue kleine Familie! Nun wohnten wir aber jeweils fast 900 km von unseren Exen entfernt! Es war dann so, dass die/der Mutter/Vater bei Besuchen bei uns übernachteten, teils mit neuen Partner, teils ohne! Es war nicht immer einfach, aber wir fanden es wichtig, für die Kinder!
Gerade in meinem Fall war das extrem wichtig, weil ich den Vater meines Kindes verlassen hatte, und extreme Schuldgefühle hatte, ihm auch noch sein Kind (so weit) weg zunehmen!
Deshalb würde es mich sehr interessieren, warum die Beiden getrennt sind, hast Du nicht geschrieben!
LG Nele

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8. November um 8:19

Ich nehme an, sie hat sich damals von ihrem Ex getrennt?
Ich habe das Gefühl, Du machst Dir auf gewisse Weise etwas vor. Es besteht das Matriachat, es läuft so wie sie es will, da gibt es weder Verhandlungen noch Kompromisse. Es geht Dir gut, so lange Du Dich richtig verhältst. Sie will ihrem Ex nicht wehtun, Dir tut sie letztlich immer wieder weh, weil sie Dir bei Konflikten zeigt, dass es jederzeit und problemlos ohne Dich ginge, Du kannst sofort gehn, wenn es Dir nicht passt.
Wie Nele2411 berichtet hat, gibt es Konstellationen wo es sehr entspannt mit den Exen laufen kann, auch zum Wohle der Kinder, aber da fehlen bei Euch (aktuell) die Rahmenbedingungen. Es ist ein Risenfehler, dass Du und der Ex Zeit hättet, Euch auch mal kennenzulernen. Es scheint für mich auch so, als ob sich der Ex noch nicht wirklich vollständig getrennt hätte und noch an ihr hängt. Da sie aber bestimmt, wie es läuft, ist es ja kein Problem für Dich da ja dann auch nix läuft.
Wenn Ihr zusammenziehen wollt finde ich es auch sehr problematisch, dass schon die sechsjährige über Dich gestellt wird und das auch selbst weiss und sich so verhält. Wie soll das aber im Alltag funktionieren, wenn Du alltägliche Dinge mit der Kleinen nicht regeln darfst und keine Autorität zugestanden bekommst.
Weihnachten ist ein Symptom, denke über das grundsätzliche System mal nach ob Du die Unterordnung auf Dauer gut aushalten kannst.

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8. November um 8:59
In Antwort auf adeiro83

Wenn es umgekehrt wäre - Sie sagt, sie könnte damit nicht ansatzweise umgehen. Und weiß auch zu schätzen, was ich da auf mich nehme. Allerdings leichter macht sie es mir nicht. Für sie sind bestimmte Dinge fix, die sind wie sie sie will und wenn mir das nicht passt, soll ich gehen. Diese Option stellt sie mir seit wir zusammen sind.

Und weisst du warum Sie sich getrennt haben? So wie Du das schilderst kann und will Sie gar nicht ohne ihn sein und du bist bloss geduldet. So wie du sagst, dass eh nichts läuft zwischen ihnen. Ich glaube es schlicht nicht. Sie lügt wenn Sie ihr Mund aufmacht. Solche Menschen kommen schon auf eine gemeinsame Linie aber es liegt an dir ob du es auch durchsetzen kannst. Sie weiss dass du eh kein Schlussstrich ziehen wirst und benützt zu oft ihre wirksame Drohung das Du ja gehen könntest. Machs mal auch nur auf Probe für 1 Monat sendepause. Wetten ab da hättet ihr entweder die gleichen Maßstäbe oder du bist diese unsäglich ungesunde Beziehung los. Win Win würde ich sagen. 

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8. November um 10:31

sie verlangt dass du es akzeptiert dass sie sich mit ihrem ex so verhält als ob sie quasi noch zusammen wären....  sagt aber, wäre es bei dir so könnte sie es unmöglich akzeptieren????

ja sorry aber du willst es nicht sehen...

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8. November um 10:38
In Antwort auf adeiro83

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

Nichts halte ich davon. Dass du das so mitmachst, Respekt! Ich könnte das nicht!

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8. November um 10:40
In Antwort auf adeiro83

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

Ach so, und dass sie das im Alleingang mit Weihnachten abgemacht hat, wäre ein absolutes no go! Unmöglich. Was manche Menschen da abziehen und andere (du) da so mitmachen! Ich würde mit meinen Eltern oder Freunden ohne sie Weihnachten feiern!!

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8. November um 10:41
In Antwort auf adeiro83

Ja, das hat sie mir immer klar angeboten. "Wenn du damit nicht klarkommst kannst du dich trennen". Aber über diese Entscheidung bin ich ja inzwischen hinaus. Wir leben zusammen. Die Kleine hat mich akzeptiert und daran dass sie mich liebt zweifele ich nicht. Sie fragt ständig nach dem Ring am Finger. Also wir haben schon eine gute Beziehung. Ich habe die Rolle des Vaters wie gesagt zu akzeptieren gelernt. Und auch die des Freundes. Das klappt für mich ohne Bauchschmerzen inzwischen. Nur jetzt kam die Sache mit Weihnachten und es ist in einen brutalen Streit eskaliert. Ich sagte ihr, dass ich das (gerade jetzt, da wir zusammen wohnen) gerne mit ihr gemeinsam besprechen möchte und nicht von ihr vor vollendete Tatsachen gestellt werden möchte. Ja, die Kleine hätte gerne ihren Vater dabei und ja, er ist scheinbar an Weihnachten allein zuhause, aber sie sagt zu mir, dass sie definitiv mit dem Ex Weihanchten feiern. Wenn ich das nicht will kann ich mit meinen Eltern alleine feiern oder sie fährt mit ihm und der Kleinen zu den Eltern. Aber sie wird nicht davon abrücken ihn einzuladen. Keine Frage, eine Entscheidung. Alleine. von ihr. In unserer gemeinsamen Wohnung. Und meine Eltern kennen ihn gar nicht, ich habe ihn einmal gesehen. Ich habe wütend reagiert, zum einen weil ich einfach nicht gefragt wurde, zum anderen, weil Weihnachten für mich ein intimes Fest im engsten Kreis ist. Wenn ich ihr das schreibe lacht sie mich aus. Sie sagt ich wäre ein Egoist und assozial. Ich kann Weihnachten alleine feiern. Aber habe ich wirklich so egoistisch und assozial reagiert? Ich habe gesagt vielleicht in ein oder zwei Jahren, wenn ich ihn denn mal kennengelernt habe und wir uns gut verstehen. Aber so ist er mir einfach fremd und ich finde, dass der Ex an Heiligabend nichts zu suchen hat. Am schlimmsten fand sie scheinbar, als ich sagte, dass an Weihnachten nur die engste Familie miteinander feiern sollte und ich sagte dass ihre engste Familie ich sein sollte und nicht ihr Ex. Daraufhin ist sie ausgerastet, sie lässt sich nicht sagen, wer ihre Familie ist und sie wird es nicht zulassen, dass ich sie an mich binde. 
Liege ich da falsch? Sollte ich akzeptieren, dass sie in ihm und auch seinen Eltern immer noch ihre Familie sieht? Kann ich darüber stehen, ohne mich darin als Familie und als Partner nicht respektiert zu fühlen? Sie sagt der Ex ist der Vater der Kleinen und somit noch ihre Familie und ich soll mich damit abfinden. Meine Eltern will sie übrigens nicht sehen.



SIE reagiert hier als einzige rücksichtslos und egoistisch!

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8. November um 10:43
In Antwort auf adeiro83

Ja, das hat sie mir immer klar angeboten. "Wenn du damit nicht klarkommst kannst du dich trennen". Aber über diese Entscheidung bin ich ja inzwischen hinaus. Wir leben zusammen. Die Kleine hat mich akzeptiert und daran dass sie mich liebt zweifele ich nicht. Sie fragt ständig nach dem Ring am Finger. Also wir haben schon eine gute Beziehung. Ich habe die Rolle des Vaters wie gesagt zu akzeptieren gelernt. Und auch die des Freundes. Das klappt für mich ohne Bauchschmerzen inzwischen. Nur jetzt kam die Sache mit Weihnachten und es ist in einen brutalen Streit eskaliert. Ich sagte ihr, dass ich das (gerade jetzt, da wir zusammen wohnen) gerne mit ihr gemeinsam besprechen möchte und nicht von ihr vor vollendete Tatsachen gestellt werden möchte. Ja, die Kleine hätte gerne ihren Vater dabei und ja, er ist scheinbar an Weihnachten allein zuhause, aber sie sagt zu mir, dass sie definitiv mit dem Ex Weihanchten feiern. Wenn ich das nicht will kann ich mit meinen Eltern alleine feiern oder sie fährt mit ihm und der Kleinen zu den Eltern. Aber sie wird nicht davon abrücken ihn einzuladen. Keine Frage, eine Entscheidung. Alleine. von ihr. In unserer gemeinsamen Wohnung. Und meine Eltern kennen ihn gar nicht, ich habe ihn einmal gesehen. Ich habe wütend reagiert, zum einen weil ich einfach nicht gefragt wurde, zum anderen, weil Weihnachten für mich ein intimes Fest im engsten Kreis ist. Wenn ich ihr das schreibe lacht sie mich aus. Sie sagt ich wäre ein Egoist und assozial. Ich kann Weihnachten alleine feiern. Aber habe ich wirklich so egoistisch und assozial reagiert? Ich habe gesagt vielleicht in ein oder zwei Jahren, wenn ich ihn denn mal kennengelernt habe und wir uns gut verstehen. Aber so ist er mir einfach fremd und ich finde, dass der Ex an Heiligabend nichts zu suchen hat. Am schlimmsten fand sie scheinbar, als ich sagte, dass an Weihnachten nur die engste Familie miteinander feiern sollte und ich sagte dass ihre engste Familie ich sein sollte und nicht ihr Ex. Daraufhin ist sie ausgerastet, sie lässt sich nicht sagen, wer ihre Familie ist und sie wird es nicht zulassen, dass ich sie an mich binde. 
Liege ich da falsch? Sollte ich akzeptieren, dass sie in ihm und auch seinen Eltern immer noch ihre Familie sieht? Kann ich darüber stehen, ohne mich darin als Familie und als Partner nicht respektiert zu fühlen? Sie sagt der Ex ist der Vater der Kleinen und somit noch ihre Familie und ich soll mich damit abfinden. Meine Eltern will sie übrigens nicht sehen.



Normal wäre, wenn die Kleine am 1. oder 2.Weihnachtstag mit ihrem Vater und dessen Eltern verbringen würde aber nicht so, wie SIE sich das vorstellt!

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8. November um 10:45
In Antwort auf adeiro83

Ja, das hat sie mir immer klar angeboten. "Wenn du damit nicht klarkommst kannst du dich trennen". Aber über diese Entscheidung bin ich ja inzwischen hinaus. Wir leben zusammen. Die Kleine hat mich akzeptiert und daran dass sie mich liebt zweifele ich nicht. Sie fragt ständig nach dem Ring am Finger. Also wir haben schon eine gute Beziehung. Ich habe die Rolle des Vaters wie gesagt zu akzeptieren gelernt. Und auch die des Freundes. Das klappt für mich ohne Bauchschmerzen inzwischen. Nur jetzt kam die Sache mit Weihnachten und es ist in einen brutalen Streit eskaliert. Ich sagte ihr, dass ich das (gerade jetzt, da wir zusammen wohnen) gerne mit ihr gemeinsam besprechen möchte und nicht von ihr vor vollendete Tatsachen gestellt werden möchte. Ja, die Kleine hätte gerne ihren Vater dabei und ja, er ist scheinbar an Weihnachten allein zuhause, aber sie sagt zu mir, dass sie definitiv mit dem Ex Weihanchten feiern. Wenn ich das nicht will kann ich mit meinen Eltern alleine feiern oder sie fährt mit ihm und der Kleinen zu den Eltern. Aber sie wird nicht davon abrücken ihn einzuladen. Keine Frage, eine Entscheidung. Alleine. von ihr. In unserer gemeinsamen Wohnung. Und meine Eltern kennen ihn gar nicht, ich habe ihn einmal gesehen. Ich habe wütend reagiert, zum einen weil ich einfach nicht gefragt wurde, zum anderen, weil Weihnachten für mich ein intimes Fest im engsten Kreis ist. Wenn ich ihr das schreibe lacht sie mich aus. Sie sagt ich wäre ein Egoist und assozial. Ich kann Weihnachten alleine feiern. Aber habe ich wirklich so egoistisch und assozial reagiert? Ich habe gesagt vielleicht in ein oder zwei Jahren, wenn ich ihn denn mal kennengelernt habe und wir uns gut verstehen. Aber so ist er mir einfach fremd und ich finde, dass der Ex an Heiligabend nichts zu suchen hat. Am schlimmsten fand sie scheinbar, als ich sagte, dass an Weihnachten nur die engste Familie miteinander feiern sollte und ich sagte dass ihre engste Familie ich sein sollte und nicht ihr Ex. Daraufhin ist sie ausgerastet, sie lässt sich nicht sagen, wer ihre Familie ist und sie wird es nicht zulassen, dass ich sie an mich binde. 
Liege ich da falsch? Sollte ich akzeptieren, dass sie in ihm und auch seinen Eltern immer noch ihre Familie sieht? Kann ich darüber stehen, ohne mich darin als Familie und als Partner nicht respektiert zu fühlen? Sie sagt der Ex ist der Vater der Kleinen und somit noch ihre Familie und ich soll mich damit abfinden. Meine Eltern will sie übrigens nicht sehen.



Ach! DEINE Eltern will sie nicht sehen?!!! Unglaublich die "Gute"! Warum machst du das mit?!!!

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8. November um 10:47
In Antwort auf adeiro83

Okay Missverständnis - sie fragt nach dem Ring. Sie will mit mir zusammen sein, die Kleine findets gut, aber sie fragt natürlich nicht nach dem Ring. Mit dem binden meint sie, dass ich ihr nicht vorzuschreiben habe, wen ihre Familie ist und mit wem sie welche Zeit verbringen darf etc. Dabei lasse ich inzwischen alles geschehen. Ich sage gar nichts mehr. Nur bei Vorschlägen, wie dass sie mit ihm und der Kleinen in den Urlaub fliegt oder halt sowas wie Weihnachten, da gehts dann bei mir in einen Grenzbereich, wo er meiner Meinung nach nichts zu suchen hat. Joah, dann bin ich assozial, weil ich was dagegen habe, dass er an Weihnachten dabei ist und will ihr vorschreiben, was sie mit wem machen darf.

Aber sie darf dir Dinge vorschreiben?!! Okeee....

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8. November um 10:54
In Antwort auf adeiro83

Doch klar,

sie sehen sich vielleicht auch deutlich weniger, als es rüberkommt. Es geht weniger um die Menge als um die Art des Sehens. Und wenn sie sich sehen, ist sie mit ihm etwa so wie mit einem ihrer Freunde oder Freindinnen.

A propos Rolle - auch das ist für mich schwer. Die Kleine ist 6 Jahre alt und nicht wenige Situationen erfordern gewisse Erziehung. Aber ich darf nichts erziehen. Ich bin nicht der Vater. Die Kleine macht mir das überdeutlich, dass ich ihr nichts zu sagen habe und meine Freundin macht mir - vor der Tochter - unmissverständlich klar, dass es ihr Kind ist und ich sie nicht erziehen soll. Es gab einen stundenlangen Streit, als ich ihr im Urlaub sagte, dass sie sich nicht nur von Nutella, Marmelade und Süßigkeitn ernähren soll, sondern auch mal ein paar Vitmine essen soll.

Gutmütig - ja, ich bin eher gutmütig. Das Problem ist nur, dass sie sofort mit der Trennungskarte kommt. Wie gesagt, wir können über nichts sprechen. Sobald ich etwas thematisiere wird sie laut und sie sagt mir wo die Türe ist. Sie verlässt das Gespräch, macht dicht, geht weg oder blockiert mich. Sie unterbindet jede Möglichkeit, etwas zu klären. Rollt nur die Augen. Sprich, wenn ich durchgreifen würde, würde sie sich ausklinken, ich kann bei Freunden schlafen und wir haben mit einem Gefühl von Trennung Funkstille. Was mir immer sehr wehtut.

Das finde ich so falsch! Wenn ihr zusammen lebt, hast du selbstverständlich auch was zu sagen! Ein Kind wurd dich nicht ausschließlich von den Eltern erzoge furchtbar so eine Einstellung!

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8. November um 10:56
In Antwort auf skadiru

Normal wäre, wenn die Kleine am 1. oder 2.Weihnachtstag mit ihrem Vater und dessen Eltern verbringen würde aber nicht so, wie SIE sich das vorstellt!

Genau, du bringst es auf den Punkt. Die Freundin unseres Gutmenschen (TE) verlangt etwas was Sie selbst auch zugibt, niemals könnte. Der Tochter zuliebe verunmöglicht Sie eine gesunde Beziehung. Also das wäre bei mir definitiv von anbeginn weg geklärt gewesen. Entweder ist Sie getrennt und man hält sich an die Abmachungen wie Kind bringen und oder abholen. Und nicht so wie Sie es abzieht. Dass adeiro83 partout nicht verstehen will ist doch so offensichtlich. Sie hat trotz Trennung was am laufen mit ihrem EX, da sind mehr als nur gute freundschaftliche Gefühle da für ihren EX. Mehr als für den aktuellen Partner. Die Fortsetzung der Geschichte? Irgendwann fliegt die Geschichte auf dass Sie auch nach wie vor intim sind, und die Krönung wäre, dass Sie ihm die Schuld gibt dass Sie wieder mit ihrem EX Sex hatte oder haben wird...
Es sind ja wirklich nicht alle Frauen so aber ausgerechnet an so eine zu geraten ist wohl Pech. Oder eine Lektion für Schlafwandelnde superoptimisten die wahrscheinlich auch annehmen dass es gelb regnet und nicht merken dass gewisse ihm auf den Kopf pinkeln.

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8. November um 11:26
In Antwort auf adeiro83

Hi,

ich bin seit etwa 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Sie hat eine 6-jährige Tochter und der Kontakt zum Vater ist gut. Naja - zu gut. Bevor wir uns kennenlernten waren sie zwar getrennt, haben aber nahezu alle Zeit miteinander verbracht. Deshalb verstehe ich, dass da eine starke Bindung ist. Und ich will der Kleinen auch nicht den Vater nehmen. Deshalb habe ich klargemacht, dass ich weder seine Rolle als Vater, noch seine Rolle als Freund antasten will. Aber meine Freundin versteht einfach nicht, dass es sich für mich komisch anfühlt, wenn er, wie soll ich sagen..mehr als das ist. Wenn ich samstags keine Zeit habe, ist das kein Problem, dann fahren sie zu dritt an den See. Wenn ich arbeiten bin, kommt er zu ihnen nach Hause, sie kocht für ihn und sie verbringen den ganzen Tag wie eine Familie. Es fühlt sich an, als wäre er der zweite Mann in unserer kleinen Familie.

Jetzt war es Monate lang gut und ich fand mich damit ab. Heute sagt sie mir so nebenher, dass er an Weihnachten mit uns feiern wird. Meine Eltern, ihre Eltern, wir drei und..der Ex. Ja, auch der Vater der Kleinen. Aber ich kenne ihn kaum und meine Eltern gar nicht.

Ich zweifele an mir, ob ich das alles mit zu viel Stolz angehe und mehr über meinen Schatten springen müsste, oder ob meine Freundin eigentlich erkennen sollte, dass sie sich damals getrennt hat und damit leben muss, dass jetzt ein neuer Mann in ihrem Leben ist. Und der Ex sollte Vater und Freund sein, aber nicht mehr ihre Familie.
Mit wem ich auch spreche - jeder sagt mir, dass er/sie das nicht mitmachen würde. Aber ich will eigentlich darüber stehen und es hinbekommen. Nur ich weiß nicht wie - momentan fühlt es sich an, als wären die drei irgendwie immernoch eine Familie und meine Freundin packt mich einfach mit drauf, anstatt mit dem einen abzuschließen und eine neue Beziehung anzufangen. Sie sagt, dass sie ihn noch immer liebt, nur auf eine andere Weise, und dass sie ihn niemals für mich aus dem Leben werfen wird. Und das will ich auch nicht, aber sollten nicht gewisse Grenzen dem Partner, und nur dem Partner, vorbehalten sein?

Was haltet ihr davon?

Ich bin in einer glücklichen Patchworkfamilie aufgewachsen, war aber nicht das von der Patchworkkonstellation betroffene Kind. Ich bin das Kind aus der zweiten Ehe meiner Mutter, mein Bruder ebenso, meine Schwester stammt aus der ersten Ehe. Auch meine Schwester lebt mit ihren Kindern nun in einer Patchworkkonstellation. Selbst bin ich mit den meisten meiner Expartner in freundschaftlichem oder zumindest freundlichem Kontakt. Neue Partner auf beiden Seiten können schon bewirken, dass sich alles ein wenig ändert, müssen aber nicht. Der Expartner deiner Freundin ist single?

Weihnachten ist für uns als Großfamilie das Fest der Liebe. Meine Eltern haben es immer so gehalten, dass Menschen in unserem Umfeld, die allein waren, frisch geschieden, getrennt oder verwitwet oder aus anderen Gründen allein feiern würden, eingeladen wurden. Wir hatten so gut wie jedes Jahr zu Weihnachten auch Menschen dabei, die manche von uns gar nicht so gut kannten. Auch heute, da wir mittlerweile bei meinem Bruder feiern, ist es so. Ich (und jeder andere) darf auch Einladungen ausssprechen, wenn die Person, um die es geht, sonst allein wäre. Da ich aber derzeit aus beruflichen Gründen in Asien bin, werde ich in diesem Jahr hier mit meinem Partner feiern.

Bei mir würdest du auch auf wenig Verständnis stoßen, wenn du verlangen würdest, dass jemand, der mir lieb und teuer ist und noch dazu der Vater meines Kindes ist, allein Weihnachten feiern soll.

Außerdem denke ich, dass es für ein Kind auch nach der Trennung schön zu sehen ist, dass die Eltern sich gut verstehen und dass sich alle weiterhin gemeinsam an einen Tisch setzen können.

Es ist aber natürlich dein gutes Recht, für dich festzustellen, dass dir all das zu viel glücklich getrennte Familie und Patchwork ist. Es muss einfach für beide Seiten passen. Du bist so nicht glücklich. Ums Rechthaben streiten hat wenig Sinn.

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8. November um 12:11
In Antwort auf bissfest

Ich bin in einer glücklichen Patchworkfamilie aufgewachsen, war aber nicht das von der Patchworkkonstellation betroffene Kind. Ich bin das Kind aus der zweiten Ehe meiner Mutter, mein Bruder ebenso, meine Schwester stammt aus der ersten Ehe. Auch meine Schwester lebt mit ihren Kindern nun in einer Patchworkkonstellation. Selbst bin ich mit den meisten meiner Expartner in freundschaftlichem oder zumindest freundlichem Kontakt. Neue Partner auf beiden Seiten können schon bewirken, dass sich alles ein wenig ändert, müssen aber nicht. Der Expartner deiner Freundin ist single?

Weihnachten ist für uns als Großfamilie das Fest der Liebe. Meine Eltern haben es immer so gehalten, dass Menschen in unserem Umfeld, die allein waren, frisch geschieden, getrennt oder verwitwet oder aus anderen Gründen allein feiern würden, eingeladen wurden. Wir hatten so gut wie jedes Jahr zu Weihnachten auch Menschen dabei, die manche von uns gar nicht so gut kannten. Auch heute, da wir mittlerweile bei meinem Bruder feiern, ist es so. Ich (und jeder andere) darf auch Einladungen ausssprechen, wenn die Person, um die es geht, sonst allein wäre. Da ich aber derzeit aus beruflichen Gründen in Asien bin, werde ich in diesem Jahr hier mit meinem Partner feiern.

Bei mir würdest du auch auf wenig Verständnis stoßen, wenn du verlangen würdest, dass jemand, der mir lieb und teuer ist und noch dazu der Vater meines Kindes ist, allein Weihnachten feiern soll.

Außerdem denke ich, dass es für ein Kind auch nach der Trennung schön zu sehen ist, dass die Eltern sich gut verstehen und dass sich alle weiterhin gemeinsam an einen Tisch setzen können.

Es ist aber natürlich dein gutes Recht, für dich festzustellen, dass dir all das zu viel glücklich getrennte Familie und Patchwork ist. Es muss einfach für beide Seiten passen. Du bist so nicht glücklich. Ums Rechthaben streiten hat wenig Sinn.

Das ist ja alles sehr löblich aber ihr Ex ist nicht allein! Seine Eltern werden herzlich eingeladen aber die Eltern ihres aktuellen Freundes, dem TE, dürfen nicht kommen! Da passt etwas ganz gewaltig nicht zusammen!

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8. November um 12:22
In Antwort auf skadiru

Das ist ja alles sehr löblich aber ihr Ex ist nicht allein! Seine Eltern werden herzlich eingeladen aber die Eltern ihres aktuellen Freundes, dem TE, dürfen nicht kommen! Da passt etwas ganz gewaltig nicht zusammen!

Hat der TE nicht irgendwo geschrieben, dass der Ex zu Weihnachten ohne diese Einladung alleine wäre?

Aber für mich ist das wie bereits erwähnt gar nicht der einzige Punkt. Ich habe nichts gegen "glücklich getrennt" und Patchwork und "weiterhin gute Freunde". Die Freundin des TEs offenbar auch nicht. Aber da muss wahrlich nicht jeder mitmachen. Ungünstig ist es nur, wenn die Beteiligten nicht einig werden können. Warum denkst du, dass hier etwas nicht stimmt? 

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8. November um 12:40

Na irgendwann darfst du auch nur bloss zu Kenntnis nehmen mit wem Sie schläft. Und ja keine Einwände dagegen, sonst kannst gleich deine Sachen packen und gehen. Wie ist der Sex zwischen euch? Lässt Sie dich wenigstens hie und da mal ran? Sorry aber dieser Dame traue ich alles zu. Sie lügt und betrügt und ist egoistisch. Such dir besser eine ohne Hirnblähungen eine normale Frau eben. Die die du da hast ist meilenweit entfernt von normal.
Und seltsamerweise habe ich zweimal gefragt warum Sie sich getrennt hat von Ihrem Ex, keine Antwort?
Du bekommst bestimmt den Oscar für dein Leiden

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8. November um 13:00

Also ich kann dich absolut verstehen.

Ich war mal in einer ähnlichen Sitaution wie du, nur ohne Kind.
Meine Ex war über 6-7 Jahre mit Ihrem damaligen Freund zusammen und er stand Ihr damals in einer äußerst schwierigen Zeit bei und das hat die beiden eben sehr zusammengeschweißt.
Die Beziehung war irgendwann nicht mehr dasselbe, dann hat sie mich kennengelernt und hat 2 Monate später mit Ihrem Freund Schluss gemacht. Nach ein paar weiteren Monaten sind wir dann zusammengekommen, jedoch sollte ich dann auch gewisse Dinge akzeptieren, welche mir zu viel waren.
Ich hatte Verständnis, dass Sie nach dieser langen Beziehung nach wie vor einen Kontakt pflegen wollte. Ich dachte da an sporadischen Whattsapp Kontakt, alle paar Wochen mal einen Kaffee trinken. Sie dachte an Tagesausflüge, täglichen und mehrfachen Whattsapp Kontakt usw.
Naja, ich habe das geschluckt in der Hoffnung, dass das ganze nachlässt sobald er mal eine neue Freundin findet.
Ich hatte Sie natürlich auch gebeten mit mir zu sprechen, bevor Sie mit Ihm irgendwelche Ausflüge oder größere Aktionen plant und zack waren Ausflüge oder sonstige Themen schon verspochen und versiegelt. Und ich war der Arsch der einen Keil zwischen die beiden bringen wollte und nicht akzeptieren konnte das die beiden einfache "beste Freunde" sind.

Der Höhepunkt hat sich dann gefunden als Sie mit Ihm ein Wochenendausflug mit Ihrer Familie gemacht und ich daheim bleiben musste. Dieser war schon ausgemacht, als die beiden noch ein Paar waren und deshalb wollte Sie Ihm nicht das Gefühl geben er wird einfach ersetzt. Ich hatte Sie damals mehrach gebeten einen anderen Weg zu finden, es aber bloß nicht so zu machen. Ich bin ständig auf taube Ohren gestoßen und Sie würde ja verstehen wo das Problem liegt. Nichts destotrotz musste ich diesen Ausflug hinnehmen. Sie hat mir zugesagt sich mindestens zu melden, wenn Sie ins Bett geht und aufsteht. Dies war mir selbst auch enorm wichtig und ich habe Sie 3 mal darauf aufmerksam gemacht wie wichtig mir das ist, denn Sie hat sich ja auch ein Zimmer mit Ihrem Ex geteilt.
Ich hörte am ersten Abend das letzte mal beim Abendessen etwas von Ihr und ich habe dermaßen schlecht geschlafen. Meine damalige Madame hat sich am nächsten Morgen, keiner Schuld bewusst, bei mir gemeldet und keinerlei Verständnis für meine schlechte Laune gezeigt. Kurzum: Rießen Streit -> kein großen Kontakt mehr das WE -> Trennung nach WE.

Das ganze hat sich danach noch etwas zur OnOff Beziehung entwickelt, jedoch konnte Sie nie genug Abstand von Ihrem Ex gewinnen um uns wirklich eine gesunde Basis zu eröffnen.

Meines Erachtens habt ihr komplett unterschiedliche Ansichten und werdet hier auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Ich konnte es damals in dieser Form nicht akzeptieren und mir scheint du wirst es auch nicht können.

Und wenn Sie schon sagt, dass Sie Ihn niemals für dich aus Ihrem leben streichen wird ist doch schon klar das du in gewisser Weise niemals die alleinige erste Wahl sein wirst. Und wie heißt es so schön: Erkläre niemanden zu deiner Priorität, sofern du für Ihn nur eine Option darstellst.

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8. November um 13:16
In Antwort auf freivogel

Also ich kann dich absolut verstehen.

Ich war mal in einer ähnlichen Sitaution wie du, nur ohne Kind.
Meine Ex war über 6-7 Jahre mit Ihrem damaligen Freund zusammen und er stand Ihr damals in einer äußerst schwierigen Zeit bei und das hat die beiden eben sehr zusammengeschweißt.
Die Beziehung war irgendwann nicht mehr dasselbe, dann hat sie mich kennengelernt und hat 2 Monate später mit Ihrem Freund Schluss gemacht. Nach ein paar weiteren Monaten sind wir dann zusammengekommen, jedoch sollte ich dann auch gewisse Dinge akzeptieren, welche mir zu viel waren.
Ich hatte Verständnis, dass Sie nach dieser langen Beziehung nach wie vor einen Kontakt pflegen wollte. Ich dachte da an sporadischen Whattsapp Kontakt, alle paar Wochen mal einen Kaffee trinken. Sie dachte an Tagesausflüge, täglichen und mehrfachen Whattsapp Kontakt usw.
Naja, ich habe das geschluckt in der Hoffnung, dass das ganze nachlässt sobald er mal eine neue Freundin findet.
Ich hatte Sie natürlich auch gebeten mit mir zu sprechen, bevor Sie mit Ihm irgendwelche Ausflüge oder größere Aktionen plant und zack waren Ausflüge oder sonstige Themen schon verspochen und versiegelt. Und ich war der Arsch der einen Keil zwischen die beiden bringen wollte und nicht akzeptieren konnte das die beiden einfache "beste Freunde" sind.

Der Höhepunkt hat sich dann gefunden als Sie mit Ihm ein Wochenendausflug mit Ihrer Familie gemacht und ich daheim bleiben musste. Dieser war schon ausgemacht, als die beiden noch ein Paar waren und deshalb wollte Sie Ihm nicht das Gefühl geben er wird einfach ersetzt. Ich hatte Sie damals mehrach gebeten einen anderen Weg zu finden, es aber bloß nicht so zu machen. Ich bin ständig auf taube Ohren gestoßen und Sie würde ja verstehen wo das Problem liegt. Nichts destotrotz musste ich diesen Ausflug hinnehmen. Sie hat mir zugesagt sich mindestens zu melden, wenn Sie ins Bett geht und aufsteht. Dies war mir selbst auch enorm wichtig und ich habe Sie 3 mal darauf aufmerksam gemacht wie wichtig mir das ist, denn Sie hat sich ja auch ein Zimmer mit Ihrem Ex geteilt.
Ich hörte am ersten Abend das letzte mal beim Abendessen etwas von Ihr und ich habe dermaßen schlecht geschlafen. Meine damalige Madame hat sich am nächsten Morgen, keiner Schuld bewusst, bei mir gemeldet und keinerlei Verständnis für meine schlechte Laune gezeigt. Kurzum: Rießen Streit -> kein großen Kontakt mehr das WE -> Trennung nach WE.

Das ganze hat sich danach noch etwas zur OnOff Beziehung entwickelt, jedoch konnte Sie nie genug Abstand von Ihrem Ex gewinnen um uns wirklich eine gesunde Basis zu eröffnen.

Meines Erachtens habt ihr komplett unterschiedliche Ansichten und werdet hier auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Ich konnte es damals in dieser Form nicht akzeptieren und mir scheint du wirst es auch nicht können.

Und wenn Sie schon sagt, dass Sie Ihn niemals für dich aus Ihrem leben streichen wird ist doch schon klar das du in gewisser Weise niemals die alleinige erste Wahl sein wirst. Und wie heißt es so schön: Erkläre niemanden zu deiner Priorität, sofern du für Ihn nur eine Option darstellst.

Hoffentlich liest unser TE deine Botschaft aufmerksam durch. Hast sowas von richtig formuliert wie sowas enden kann und wird. Und die Lady wird auch Lammfromm im gleichen Bett geschlafen haben stimmts? Hast das einzig richtige getan, solche Tussis soll man gehen lassen oder selbst gehen. Unser TE glaubt auch, dass Sie mit ihrem Ex nichts am laufen hat...wer's glaubt...

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