Home / Forum / Liebe & Beziehung / Freund trenn sich plötzlich wegen Umbruch / Lebenskrise?! Brauche eure Einschätzung!

Freund trenn sich plötzlich wegen Umbruch / Lebenskrise?! Brauche eure Einschätzung!

26. März 2017 um 23:39 Letzte Antwort: 3. April 2017 um 8:09

Hallo ihr Lieben


Mein Freund mit dem ich ca 14 Monate zusammen war, hat sich vor 6 Wochen "so halb" getrennt. Habe ihm die Worte quasi in den Mund gelegt, weil ich während seiner Abwesenheit gespürt haabe, dass da was in der Luft liegt und er distanziert war. Wir waren im Winter mehrere Wochen gemeinsam im Ausland und ich hatte gehoffft, dass uns dies nach der anstrengenden Examenszeit zusammenschweißen würde. Hatten eine Wochenendbeziehung geführt, und uns in den Endzügen unseres Studiums kennen gelernt.

Wir hatten seit jeher das Problem, dass es körperlich, aso beim Sex nicht besonders gut lief - er hatte durch seine vorherige (1.) Freundin eine besimmte Vorstellung, wie dies klappen müsse, und dem war bei mir nicht so. Generell war es für uns beide sehr belastend und hat auch echt an unserem Selbstwertgefühl gezehrt, dass es nicht klappen wollte und immer belastender wurde. Sind da beide nicht die proaktivsten. Dann platze jedoch der Knoten und es ging wochenlang auf einmal sehr gut. Ich war unheimlich erleichtert und glücklich und er auch.

Dann nach der Rückkehr aus dem Ausland passierte familiär etwas sehr trauriges bei mir und er war da auch für mich da und hat mir so gut er es ohne Worte (Kommunikation mit ihm ist ein zweites Problem) zur Seite gestanden, obwohl das echt eine überforderne Phase auch für ihn gewesen sein muss...

Dann folgte wieder ein Tag, wo das Körperliche wieder nicht funktionierte, da in meinem Körper noch so viel Trauer steckte (ich hätte es gar nicht erst versuchen sollen, aber ich wollte unbedingt, dass es klappte. Wie dumm) , und er bezog es dann komplett auf sich und war der Meinung, dass wir wohl biologisch/genetisch nicht passen würden.
Ich versuchte ihm zu erklären, warum es nicht gehen konnte von mir aus...
Dazu herrschte an diesem Wochenende ein etwas genervterer Ton. Für ihn war das im Nachhinein ein Grund zu sagen, dass ihm die Wertschätzung fehle, obwohl das nur ein Wochenende war, und ich vorher Kritik immer so bedacht geäußert habe, dass es bei ihm wohl nicht ankam. Er sagt selber, er kennt nur Samthandschuhe und will nur dieselben. Er kennt keine Konflikte udn seine Ex hat ihn auch nie kritisiert.
Für mich sind Konflikte normal, und sie bringen einen ja auch voran, wenn man redet, transparent ist und sie gemeinsam löst. Für ihn ist das das schlimmste überhaupt.

Naja, zu seiner großen Sensibilität kommt der Umstand, dass er auf Arbeitssuche ist, udn sich das anscheinend zu einfach vorgestellt hat; an seinem Ego nagt es empfindlich. Ich habe momentan das gefühl, dass sein mennliches Selbstbewusstsein durch das Körperliche zwischen uns , der Arbeitslosigkeit und einem angespannten Mietverhältnis so ramponiert, dass er total die Bestätigung von außen gesucht hat. ER hat sich dann getrennt: er wolle nicht, aber vielleicht sei es für uuns beide das beste. Er abe auch das gefühl mir nicht zu genügen, habe zweifel an uns. Er hat sich dann in x Singelebörsen agemeldet und nach flirts gesucht, aber eigentlich ist er absolut nicht der Typ für das unverbindliche. Das wissen wir beide. Er hatte ein Date, aber es langweilte ihn. Aber er will wohl testen, wie er bei den Frauen ankmmt. Egopush. Er weiinte, als er mir das zeigt, als ich zu ihm kam, um um ihn zu kämpfen. Er verstehe sich selbst nicht, und ich müsse ihn so hassen. Es schwankte zwischen "Ich lieb dich" und "So nah war ich noch keinem Menschen" (as wir über unsere Probleme redeten und vollkommen offen zueinender waren udn jede Kritik des anderen auch jeweils als berechtig annahmen). Dann habe er wieder zweifel an uns , und glaube nicht, dass ich die Frau für seine zukunft bin. Wenn ich da war, war er anhänglich und glücklich, und wenn ich weg war, kamen die nagenden Zweifel und regelrechte Panikattacken. (Aber auch ein Mal als ich da war).

Ich habe leider in meinem Verhalten von "es ist gut, dass es vorbei ist" bis kämpfen wie eine Löwin sehr geschwankt. Aber den Hauptteil der Zeit liebevoll, verständlich udn an ihn apellierend. Vor 2 wochen, nachdem wir wieder ein Wochenende verbracht hatten, und er selbst sagte, dass er er wolle mit uns, sage er einem gemeinsamen Freund, dass wir wieder zusammen seien. Dann sahen wir uns 1 Woche wieder nicht und er wurde wieder distanziert und es ag ihm nichts daran, ein Treffen auszumachen. Er wirkte müde und so unerhielten wir uns nur über Platitüden und Alltag. Ich konnte nicht mehr, denn ich hatte alles gegeben und wenn er nun wieder so wurde, wusste ich nciht mehr, was ich tun sollte. Also meldete ich mich von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Und er auch nicht.Mittlerweile 11 Tage...
Ich glaube, er ist froh, Ruhe vor mir zu haben, denn obwohl ich ihn gerne unterstützt hätte in seiner Sinn- ud Lebenskrise, hat es nichts genützt und sein Schwanken mich emotional ganz krank gemacht. V
ermisst hat er mich auch nich mehr, wie er sagte. Außerdem kann ich in ihn hinein sehen und erkenne seine Schwächen - das ist wohl zu unbequem. Vor allem in seiner Lage. Aber Oberflächlichkeit ist eben nicht mein Ding.

Seither geht es mir etwas besser, aber jetzt nach dieser Zäsur der ersten Woche, kommen ein paar schöne Erinnerungen hoch, die mich schwächen.
Ich weiß auch gerade gar nicht, was ich selbst will. ich weiß nur, dass ich froh bin, dass ich nichts von ihm höre. Obwohl ich Ungewissheit hasse wie die Pest.
Ein Teil wünscht, dass wir wieder zusammen finden, ein Teil denkt, wie sollte das je wieder gut werden, so wie es mir geschadet hat.
Ich weiß nur, dass ich ihn unbedingt in Ruhe lassen muss! Er hatte am Anfang darum gebeten und ich habe das leider nicht zugelassen. Er wolle ursprünglich midn 4 Wochen seine Ruhe um "klarzukommen".

Danke für euer Feedback zu diesem Roman schon mal! ♥
Verzeiht das Geschreibsel, aber meine Finger verstehen sich nicht mit Tastaturen

Mehr lesen

2. April 2017 um 22:30

Ich habe viel reflekiert und merke jetzt, dass er in einer durch die arbeitslosigkeit hervorgerufenen depressiven Verstimmung steckt. Daher seine schwarze Brille. Und vor allem seine krassen und unerträglichen Stimmungsschwankeungen, obwohl er doch für uns Zukunftspläne geschmiedet hatte...
Er hat jetzt in einem 4-minütigen Telefongespräch nach 12 Tagen Funkstille völlig kalt schluss gemacht und sagte, ich solle nicht kämpfen. Ich habe da wenigstens noch die Würde bewahrt, aber jetzt bin ich von der Trauer und der Sinnlosigkeit dieser Trennung total kraftlos und gelähmt

Er wird erst wieder klar sehen, wenn er finazielle Sicherheit hat
Aber selbst dann wird es nichts ändern, weil er sich bei mir nicht mehr als Mann gefühlt hat. Ich habe zu viel versucht zu helfen, dadaurch hat er sich nur noch schwächer gefühlt. Er sagte einmal: Ihc fühle mich wie dein Patient.
Dabei wollte ich nur unser Bestes.
Habe aber verkannt, dass ales in seinen Gedanken nur um die Arbeit dreht, und dann kam die finale Absage der Stelle, an die er all seine Hoffnunge geklammert hatte.
Und seither war er völlig zurückgezogen und desinteressiert

Vielleicht hat jemand ja etwas ähnliches erlebt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. April 2017 um 22:30

Danke euch allen für eure Antworten - ich weiß ja, dass er ein eher schwachr, ungefestigter Charakter ist....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. April 2017 um 8:09

Ja, ich lebe jetzt mein Leben, macht euch keine Sorgen : )
Mich würde so ein Text von einer anderen Person geschrieben wahrscheinlich auch wahnsinnig machen. ...
Aber er war vor seiner Verwandlung ja anders
Und für mich ist es extrem wichtig, auch wenn es nichts ändert, zu verstehen warum


Und ja,  wir haben auch keinen Kontakt.  Einvernehmlich 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Frühere Diskussionen
noch nie habe ich so etwas empfunden... es tut echt weh
Von: sglorelai
neu
|
3. April 2017 um 2:25
Noch mehr Inspiration?
pinterest