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Freund sitzt in U-Haft und ich komme nicht klar

12. Oktober 2017 um 23:55

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

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Top 3 Antworten

13. Oktober 2017 um 8:46

"Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat."

Nein.

​Ein "lieber" Mensch begeht keine Straftaten aus niederen Beweggründen. Würde er im Supermarkt klauen um obdachlosen Kindern was zu Essen zu geben würde ich dir zustimmen. Aber Drogenschmuggel aus Geldgier ?
Ja, sehr lieber Mensch.

​Und er sitzt wegen Drogenschmuggel in U-Haft - von "er hat sein Leben im Griff" kann da gar nicht die Rede sein !

​Ich würde auch heulen an deiner Stelle. Vor Wut auf den jetzt Exfreund, weil der so ein krimineller Arsch ist und ich mit kriminellen Ärschen nichts zu tun haben möchte.

​Wenn ich schon lese "(...)wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird​(...)" - wer will denn bitte SOWAS freiwillig in seinem Leben...?

​Ich kann dir leider nichts tröstliches schreiben außer vielleicht, dass das miese Gefühl vorbei geht und du glücklich werden kannst, wenn du diesen Vogel hinter dir lässt. Auf Dauer ist so einer doch eh nichts. Stell dir vor ihr habt mal ein Kind und der Papa ist nicht da, weil er mal wieder im Knast sitzt... Auch jetzt hat er dich wegen so einem Scheiß im Stich gelassen... Für sowas solltest du dir zu gut sein.

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13. Oktober 2017 um 12:26
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

Du versuchst mit legalen Dingen illegale Dinge zu verharmlosen.

​Klar kann man normale Haushaltsgegenstände zum Verletzen und Töten verwenden. Drogen und Waffen haben aber IMMER den Zweck anderen Schaden zuzufügen, während jemand mit dem Schmuggel/Handel seine Geldgier stillt.

​Wenn ich also meinem Nachbarn ein Brotmesser borge weil er keins hat, mache ich das in der Absicht, ihm das Brotschneiden zu erleichtern. Wenn er damit dann sind Frau ersticht würde mich das sehr betroffen machen, aber ich könnte nix dazu.

Kommt er und will Drogen von mir kaufen verkaufe ich sie in dem Wissen, ihm damit zu schaden, aber die Kohle ist mir wichtiger als dessen Gesundheit.
​Für mich ist da ein Unterschied.

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13. Oktober 2017 um 23:02
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Zu allererst kann ich nicht verstehen, warum es nötig ist, eine sachliche Diskussion auf eine persönliche Ebene zu heben. Aber offensichtlich gehst du sehr emotional an dieses Thema. Also: lange, bevor man süchtig ist, trifft man eine Entscheidung zum oder gegen Drogenkonsum- in klarem Kopf und trotz dem Wissen um die Gefahren. Dies obliegt der eigenen Verantwortung und ich sehe keinen Anlass dazu, Jemanden von dieser zu entbinden. Nehmen wir den Alkohol als Beispiel- wir Alle wissen, für wieviel Tod & Leid er sorgt (Alkoholfahrten/ Gewaltausbrüche unter Alkoholeinfluss/ Krankheiten mit Todesfolge- zurück zu führen auf Alkoholmißbrauch/etc). Sind dafür die Produzenten verantwortlich? Meiner Meinung nach nicht. Niemand Anderes ist dafür verantwortlich, als Derjenige, der z.B. unter Alkohol Einfluss Auto fährt und einen schweren Unfall verursacht. Dabei bleibe ich- ob du das jz als grenzdebil oder dumm empfindest, ändert Nichts an meiner Meinung...

Mir fällt es schwer sachlich mit jemandem zu diskutieren, der billigend den Tod von süchtigen = kranken Menschen in Kauf nimmt und damit für mich eine menschenverachtende Einstellung an den Tag legt. 

Das ist eine ähnliche Logik, wie die einer Frau Mitschuld an einer Vergewaltigung zu geben, weil sie so leichtsinnig war, ihre neue Bekanntschaft alleine in seine Wohnung zu begleiten.

Niemand bezweifelt, dass Drogenkonsum das eigentlich Problem ist. Aber aktiv dafür zu sorgen, dass Süchtige mit dem Stoff ihrer (Alp-) Träume versorgt werden, ist für mich nicht nur im kriminellen Sinn, sondern auch im ethischen Sinn ein Verbrechen. Und Deine Verharmlosung dessen ist für mich (und da schließt sich der Kreis zu meinem ersten Satz) menschenverachtend. Da hilft auch Deine klägliche Relativierung in Bezug auf Kriegswaffen nicht. Denen würde ich (im Gegensatz zu Drogen) zugute halten, dass sie wenigstens auch dafür benutzt werden, unsere Freiheit zu verteidigen. Drogen dagegen haben leider (außer in medizinischen Anwendungen) keinerlei positiven Aspekte.

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13. Oktober 2017 um 7:51
In Antwort auf superiorfab

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

es wird dir besser gehen, wenn du erstmal das stadium des heulens überwunden hast und langsam anfängst, sauer auf ihn zu werden.
hast du denn nie mitbekommen, dass er drogen vertickt?  oder hast du nur die augen ganz fest zugemacht? 

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13. Oktober 2017 um 8:11

Anstatt wie ein Häufchen Elend vor Dich hin zu heulen, würde ich mich an Deiner Stelle fragen, ob ich wirklich jemandem nachweinen soll, der aus Geldgier für den Tod von Menschen mitverantwortlich ist.

Was für ein Mensch ist er denn hinter seiner Fassade, wenn er Süchtigen Drogen beschafft, damit diese sich damit umbringen oder zumindest ruinieren, weil sie von ihrer Sucht nicht loskommen?

Willst Du Dein Leben mit so jemand skrupellosem und geldgierigem verbringen? Jemand, der den Tod andere Menschen bewusst in Kauf nimmt? Falls ja, rat ich Dir mal zu einer Beerdigung zu gehen, bei der ein jugenlicher Drogentoter bestattet wird. Vielleicht heilt Dich das von der Liebe zu ihm.

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13. Oktober 2017 um 8:46

"Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat."

Nein.

​Ein "lieber" Mensch begeht keine Straftaten aus niederen Beweggründen. Würde er im Supermarkt klauen um obdachlosen Kindern was zu Essen zu geben würde ich dir zustimmen. Aber Drogenschmuggel aus Geldgier ?
Ja, sehr lieber Mensch.

​Und er sitzt wegen Drogenschmuggel in U-Haft - von "er hat sein Leben im Griff" kann da gar nicht die Rede sein !

​Ich würde auch heulen an deiner Stelle. Vor Wut auf den jetzt Exfreund, weil der so ein krimineller Arsch ist und ich mit kriminellen Ärschen nichts zu tun haben möchte.

​Wenn ich schon lese "(...)wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird​(...)" - wer will denn bitte SOWAS freiwillig in seinem Leben...?

​Ich kann dir leider nichts tröstliches schreiben außer vielleicht, dass das miese Gefühl vorbei geht und du glücklich werden kannst, wenn du diesen Vogel hinter dir lässt. Auf Dauer ist so einer doch eh nichts. Stell dir vor ihr habt mal ein Kind und der Papa ist nicht da, weil er mal wieder im Knast sitzt... Auch jetzt hat er dich wegen so einem Scheiß im Stich gelassen... Für sowas solltest du dir zu gut sein.

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13. Oktober 2017 um 9:16

genau das meine ich mit "die augen verschliessen".
​sie wusste, dass er mit drogen zu tun hat. aber WAS genau wollte sie offenbar nicht wissen. kam denn da nie die frage auf, woher er sein geld hat?

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13. Oktober 2017 um 9:45
In Antwort auf superiorfab

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

Tut mir leid, so hart antworten zu müssen. 

Geh weg von ihm. Er ist ein Dealer und spielt mit dem Leben anderer. 

Du studierst, hast alle Chancen. 

Solch ein Mann tut dir nicht gut. 

Und durch Mitwissen machst du dich mitschuldig. 

Natürlich wird er observiert - ich hoffe es!

Und ich hoffe, dass er einfährt, in deinem Interesse. 

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13. Oktober 2017 um 10:12

Finger weg!!!! Trennung!!!! 
Er schmuggelt Drogen über die Grenze und vertickt sie, womöglich, höchst wahrscheinlich konsumiert er selbst und es wäre eine Frage der Zeit gewesen, bis er dich auch mit Drogen in Kontakt gebracht hätte. Du bist co-abhängig und hast noch die rosarote Brille auf... Du hast gar keine Ahnung welche Kreise das ziehen würde und auch dass du in Gefahr geraten könntest!!!! Gesundheitlich, psychisch und körperlich!!! 
Was hat er geschmuggelt? Bei Chrystal ginge er bis zu fünf und mehr Jahre in den Bau!!!! 

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13. Oktober 2017 um 12:00
In Antwort auf 6rama9

Anstatt wie ein Häufchen Elend vor Dich hin zu heulen, würde ich mich an Deiner Stelle fragen, ob ich wirklich jemandem nachweinen soll, der aus Geldgier für den Tod von Menschen mitverantwortlich ist.

Was für ein Mensch ist er denn hinter seiner Fassade, wenn er Süchtigen Drogen beschafft, damit diese sich damit umbringen oder zumindest ruinieren, weil sie von ihrer Sucht nicht loskommen?

Willst Du Dein Leben mit so jemand skrupellosem und geldgierigem verbringen? Jemand, der den Tod andere Menschen bewusst in Kauf nimmt? Falls ja, rat ich Dir mal zu einer Beerdigung zu gehen, bei der ein jugenlicher Drogentoter bestattet wird. Vielleicht heilt Dich das von der Liebe zu ihm.

Also in diesem Punkt steht meine Meinung der Deinen diametral entgegen. Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich. Ich heiße Drogengeschäfte nicht gut- es handelt sich schließlich um Straftaten-aber allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten. Außer- es würde ihnen unter Zwang eingeflösst. Sonst wäre ja auch jeder Metzger für die Herzverfettung und den damit einhergehenden Herzinfarkt seiner adipösen Kunden verantwortlich. Oder nehmen wir mal einen Süßwarenkonzern- das wären ja dann wahre Massenmord-Organisationen ...Es ist ja auch nicht so, dass hier irgendein Missverständnis über die Gefahren einiger Substanzen bestehen würde. Wir alle wissen, Drogen sind schädlich. Manche mehr & manche weniger. Das ist gesellschaftlicher Konsens und es gibt hunderte Aufklärungstellen & -Initiativen. Wer also meint, er müsste konsumieren, der tut das in dem Wissen, dass es Gefahren birgt und aus freien Stücken und somit obliegt die Verantwortung für Folgeschäden/Suchtentwicklung und Allen anderen negativen Begleiterscheinungen dem Konsumenten selbst. @TE: Dir möchte ich eigentlich nur mit auf den Weg geben, dass Menschen, die mit sowas zu tun haben, auch ein entsprechendes Umfeld haben. Du studierst und hast dein Leben wohl auf der Reihe und ich sag's dir mal, wie Mama es dir sagen würde: "Kind- das ist ganz schlechter Umgang!" Du wirst ihn nicht da rausholen- er wird dich mit rein ziehen! Überleg' dir also gut, ob's das wert wäre...Diese Entscheidung hat das Potential, dein Leben auf Jahre hin zu zerstören...Also- Liebe hin oder her- lass' die Finger da weg, sonst verbrennst du sie dir...

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13. Oktober 2017 um 12:13

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

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13. Oktober 2017 um 12:26
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

Du versuchst mit legalen Dingen illegale Dinge zu verharmlosen.

​Klar kann man normale Haushaltsgegenstände zum Verletzen und Töten verwenden. Drogen und Waffen haben aber IMMER den Zweck anderen Schaden zuzufügen, während jemand mit dem Schmuggel/Handel seine Geldgier stillt.

​Wenn ich also meinem Nachbarn ein Brotmesser borge weil er keins hat, mache ich das in der Absicht, ihm das Brotschneiden zu erleichtern. Wenn er damit dann sind Frau ersticht würde mich das sehr betroffen machen, aber ich könnte nix dazu.

Kommt er und will Drogen von mir kaufen verkaufe ich sie in dem Wissen, ihm damit zu schaden, aber die Kohle ist mir wichtiger als dessen Gesundheit.
​Für mich ist da ein Unterschied.

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13. Oktober 2017 um 12:27
In Antwort auf deaetlunn

"Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat."

Nein.

​Ein "lieber" Mensch begeht keine Straftaten aus niederen Beweggründen. Würde er im Supermarkt klauen um obdachlosen Kindern was zu Essen zu geben würde ich dir zustimmen. Aber Drogenschmuggel aus Geldgier ?
Ja, sehr lieber Mensch.

​Und er sitzt wegen Drogenschmuggel in U-Haft - von "er hat sein Leben im Griff" kann da gar nicht die Rede sein !

​Ich würde auch heulen an deiner Stelle. Vor Wut auf den jetzt Exfreund, weil der so ein krimineller Arsch ist und ich mit kriminellen Ärschen nichts zu tun haben möchte.

​Wenn ich schon lese "(...)wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird​(...)" - wer will denn bitte SOWAS freiwillig in seinem Leben...?

​Ich kann dir leider nichts tröstliches schreiben außer vielleicht, dass das miese Gefühl vorbei geht und du glücklich werden kannst, wenn du diesen Vogel hinter dir lässt. Auf Dauer ist so einer doch eh nichts. Stell dir vor ihr habt mal ein Kind und der Papa ist nicht da, weil er mal wieder im Knast sitzt... Auch jetzt hat er dich wegen so einem Scheiß im Stich gelassen... Für sowas solltest du dir zu gut sein.

Nach "sein Leben im Griff haben" klingt das wirklich nicht. 

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13. Oktober 2017 um 12:42
In Antwort auf deaetlunn

Du versuchst mit legalen Dingen illegale Dinge zu verharmlosen.

​Klar kann man normale Haushaltsgegenstände zum Verletzen und Töten verwenden. Drogen und Waffen haben aber IMMER den Zweck anderen Schaden zuzufügen, während jemand mit dem Schmuggel/Handel seine Geldgier stillt.

​Wenn ich also meinem Nachbarn ein Brotmesser borge weil er keins hat, mache ich das in der Absicht, ihm das Brotschneiden zu erleichtern. Wenn er damit dann sind Frau ersticht würde mich das sehr betroffen machen, aber ich könnte nix dazu.

Kommt er und will Drogen von mir kaufen verkaufe ich sie in dem Wissen, ihm damit zu schaden, aber die Kohle ist mir wichtiger als dessen Gesundheit.
​Für mich ist da ein Unterschied.

Auch das sehe ich anders ...Drogen (Rauschmittel) begleiten die Menschen seit jeher. Sie wurden und werden in religiösen und spirituellen Zeremonien verwendet und dienten nicht immer dem Zweck, sich oder Anderen zu schaden oder gar Süchte zu entwickeln. Dasselbe gilt für Waffen.  Eine Jagdwaffe wurde zum Zweck der Nahrungsbeschaffung hergestellt- nicht um zu schaden. Entscheidend ist also einzig die negative Intention des Menschen, der die Substanz oder das Werkzeug einsetzt, um Schaden an sich oder Anderen anzurichten. Und hierfür ist dieser Mensch allein (!) verantwortlich. Seine schlechte Intention ist die eigentliche Waffe...

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13. Oktober 2017 um 13:15

Du hast Recht- Kriegswaffen müssten als gesondertes Thema behandelt werden, weil sie tatsächlich zum Töten hergestellt werden. Obwohl man auch hier argumentieren könnte, dass sie auch rein zu Selbstverteidigungszwecken benutzt werden könnten . Der Punkt ist, die Intention eines Menschen, der Schaden anrichten will (ob an sich oder Anderen, ist hier irrelevant) ist das Problem. Man muss ihm nicht mal Waffen zur Verfügung stellen- er kann & wird andere Werkzeuge zweckentfremden, um Schaden anzurichten. Allein die zur Verfügung Stellung eines Werkzeuges legitimiert nicht den Vorwurf der Verantwortlichkeit. Oder ist BMW schuld, wenn ich zu schnell fahre & gegen einen Baum rassel? Sie haben das Fahrzeug ja gebaut & verkauft, das in der Lage ist, so schnell zu fahren...Oder ist Haribo schuld, wenn ich täglich 1 Kg Gummibären fresse & mit 35 an Herzverfettung sterbe? ...Um mal zum Ursprung zurück zu kommen: Eigenverantwortung ist das Schlüsselwort. Ein Jeder ist für sich & seine Taten selbst verantwortlich. Mehr wollte ich nicht sagen. Das heißt keinesfalls, dass ich Drogen- oder Waffenhandel für gut befinde. Nur fand ich den Vorwurf unangemessen, dass Jmd für den Tod Anderer verantwortlich ist, ohne ihm entsprechende Substanz unter Zwang zugeführt zu haben...Das ist schon Alles.Ich akzeptiere hierzu auch Meinungen, die dem komplett entgegen stehen- bin ja kein Fundi ...Und ich würde mir auch nicht anmaßen, eure Meinungen als "unlogisch" zu deklarieren, nur weil sie meiner nicht entsprechen ...

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13. Oktober 2017 um 13:26

ja und?
hey, die kleine ist ne echte gangsterbraut!
ist das nicht cool?
 

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13. Oktober 2017 um 17:00

Eher scheinst Du Probleme zu haben, Texte zu verstehen & sie richtig einzuordnen...

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13. Oktober 2017 um 18:35
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Also in diesem Punkt steht meine Meinung der Deinen diametral entgegen. Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich. Ich heiße Drogengeschäfte nicht gut- es handelt sich schließlich um Straftaten-aber allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten. Außer- es würde ihnen unter Zwang eingeflösst. Sonst wäre ja auch jeder Metzger für die Herzverfettung und den damit einhergehenden Herzinfarkt seiner adipösen Kunden verantwortlich. Oder nehmen wir mal einen Süßwarenkonzern- das wären ja dann wahre Massenmord-Organisationen ...Es ist ja auch nicht so, dass hier irgendein Missverständnis über die Gefahren einiger Substanzen bestehen würde. Wir alle wissen, Drogen sind schädlich. Manche mehr & manche weniger. Das ist gesellschaftlicher Konsens und es gibt hunderte Aufklärungstellen & -Initiativen. Wer also meint, er müsste konsumieren, der tut das in dem Wissen, dass es Gefahren birgt und aus freien Stücken und somit obliegt die Verantwortung für Folgeschäden/Suchtentwicklung und Allen anderen negativen Begleiterscheinungen dem Konsumenten selbst. @TE: Dir möchte ich eigentlich nur mit auf den Weg geben, dass Menschen, die mit sowas zu tun haben, auch ein entsprechendes Umfeld haben. Du studierst und hast dein Leben wohl auf der Reihe und ich sag's dir mal, wie Mama es dir sagen würde: "Kind- das ist ganz schlechter Umgang!" Du wirst ihn nicht da rausholen- er wird dich mit rein ziehen! Überleg' dir also gut, ob's das wert wäre...Diese Entscheidung hat das Potential, dein Leben auf Jahre hin zu zerstören...Also- Liebe hin oder her- lass' die Finger da weg, sonst verbrennst du sie dir...

"Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich."

Nun, wenn er dierkt eingebucht wird, werden es wohl kaum 10g Gras gewesen sein, oder?

"allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten."

Was für eine verlogene und verquere Argumentation. Ich verkaufe Abhängigen (!), potentiell tödliche, illegale Substanzen und wasche mich mit dem Argument rein, dass ja jeder selbst entscheiden kann, ob er sich damit umbringt oder nicht. Leider falsch, Süchtige können genau diese Entscheidung nicht treffen!

Der Unterschied zwischen Meth, Kokain und Hariobären ist nämlich, dass das erstere (A) abhängig macht und (B) illegal ist. Wer damit handelt nimmt billigend Tod und Leid der süchtigen Personen in Kauf.

Sorry, wer so denkt wie Du, hat entweder einen grenzdebilen IQ, kein Gewissen oder beides.
 

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13. Oktober 2017 um 18:56
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

Klar Waffenhandel in Kriegsgebiete ist auch deshalb so total gerne gesehen... wegen der Selbstverantwortung.
Um was reden wir eigentlich, was hat der armselige Vogel denn überhaupt vertickt? Cannabis oder härteres Zeug? Sehe da moralisch noch eine kleine (!) Abstufung...

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13. Oktober 2017 um 19:33
In Antwort auf 6rama9

"Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich."

Nun, wenn er dierkt eingebucht wird, werden es wohl kaum 10g Gras gewesen sein, oder?

"allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten."

Was für eine verlogene und verquere Argumentation. Ich verkaufe Abhängigen (!), potentiell tödliche, illegale Substanzen und wasche mich mit dem Argument rein, dass ja jeder selbst entscheiden kann, ob er sich damit umbringt oder nicht. Leider falsch, Süchtige können genau diese Entscheidung nicht treffen!

Der Unterschied zwischen Meth, Kokain und Hariobären ist nämlich, dass das erstere (A) abhängig macht und (B) illegal ist. Wer damit handelt nimmt billigend Tod und Leid der süchtigen Personen in Kauf.

Sorry, wer so denkt wie Du, hat entweder einen grenzdebilen IQ, kein Gewissen oder beides.
 

Zu allererst kann ich nicht verstehen, warum es nötig ist, eine sachliche Diskussion auf eine persönliche Ebene zu heben. Aber offensichtlich gehst du sehr emotional an dieses Thema. Also: lange, bevor man süchtig ist, trifft man eine Entscheidung zum oder gegen Drogenkonsum- in klarem Kopf und trotz dem Wissen um die Gefahren. Dies obliegt der eigenen Verantwortung und ich sehe keinen Anlass dazu, Jemanden von dieser zu entbinden. Nehmen wir den Alkohol als Beispiel- wir Alle wissen, für wieviel Tod & Leid er sorgt (Alkoholfahrten/ Gewaltausbrüche unter Alkoholeinfluss/ Krankheiten mit Todesfolge- zurück zu führen auf Alkoholmißbrauch/etc). Sind dafür die Produzenten verantwortlich? Meiner Meinung nach nicht. Niemand Anderes ist dafür verantwortlich, als Derjenige, der z.B. unter Alkohol Einfluss Auto fährt und einen schweren Unfall verursacht. Dabei bleibe ich- ob du das jz als grenzdebil oder dumm empfindest, ändert Nichts an meiner Meinung...

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13. Oktober 2017 um 19:36
In Antwort auf herbstblume6

Klar Waffenhandel in Kriegsgebiete ist auch deshalb so total gerne gesehen... wegen der Selbstverantwortung.
Um was reden wir eigentlich, was hat der armselige Vogel denn überhaupt vertickt? Cannabis oder härteres Zeug? Sehe da moralisch noch eine kleine (!) Abstufung...

Da oben^ habe ich mich schon dahingehend geäußert, dass Kriegswaffen ein gesondertes Thema sind. Mein Eingangspost bezog sich zudem lediglich auf Drogenkonsum...Und was er verkauft hat, würd' ich auch gern wissen...vlt äußert sich die TE ja noch dazu...

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13. Oktober 2017 um 23:02
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Zu allererst kann ich nicht verstehen, warum es nötig ist, eine sachliche Diskussion auf eine persönliche Ebene zu heben. Aber offensichtlich gehst du sehr emotional an dieses Thema. Also: lange, bevor man süchtig ist, trifft man eine Entscheidung zum oder gegen Drogenkonsum- in klarem Kopf und trotz dem Wissen um die Gefahren. Dies obliegt der eigenen Verantwortung und ich sehe keinen Anlass dazu, Jemanden von dieser zu entbinden. Nehmen wir den Alkohol als Beispiel- wir Alle wissen, für wieviel Tod & Leid er sorgt (Alkoholfahrten/ Gewaltausbrüche unter Alkoholeinfluss/ Krankheiten mit Todesfolge- zurück zu führen auf Alkoholmißbrauch/etc). Sind dafür die Produzenten verantwortlich? Meiner Meinung nach nicht. Niemand Anderes ist dafür verantwortlich, als Derjenige, der z.B. unter Alkohol Einfluss Auto fährt und einen schweren Unfall verursacht. Dabei bleibe ich- ob du das jz als grenzdebil oder dumm empfindest, ändert Nichts an meiner Meinung...

Mir fällt es schwer sachlich mit jemandem zu diskutieren, der billigend den Tod von süchtigen = kranken Menschen in Kauf nimmt und damit für mich eine menschenverachtende Einstellung an den Tag legt. 

Das ist eine ähnliche Logik, wie die einer Frau Mitschuld an einer Vergewaltigung zu geben, weil sie so leichtsinnig war, ihre neue Bekanntschaft alleine in seine Wohnung zu begleiten.

Niemand bezweifelt, dass Drogenkonsum das eigentlich Problem ist. Aber aktiv dafür zu sorgen, dass Süchtige mit dem Stoff ihrer (Alp-) Träume versorgt werden, ist für mich nicht nur im kriminellen Sinn, sondern auch im ethischen Sinn ein Verbrechen. Und Deine Verharmlosung dessen ist für mich (und da schließt sich der Kreis zu meinem ersten Satz) menschenverachtend. Da hilft auch Deine klägliche Relativierung in Bezug auf Kriegswaffen nicht. Denen würde ich (im Gegensatz zu Drogen) zugute halten, dass sie wenigstens auch dafür benutzt werden, unsere Freiheit zu verteidigen. Drogen dagegen haben leider (außer in medizinischen Anwendungen) keinerlei positiven Aspekte.

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