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Freund sitzt in U-Haft und ich komme nicht klar

12. Oktober 2017 um 23:55

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

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13. Oktober 2017 um 7:51
In Antwort auf superiorfab

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

es wird dir besser gehen, wenn du erstmal das stadium des heulens überwunden hast und langsam anfängst, sauer auf ihn zu werden.
hast du denn nie mitbekommen, dass er drogen vertickt?  oder hast du nur die augen ganz fest zugemacht? 

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13. Oktober 2017 um 8:11

Anstatt wie ein Häufchen Elend vor Dich hin zu heulen, würde ich mich an Deiner Stelle fragen, ob ich wirklich jemandem nachweinen soll, der aus Geldgier für den Tod von Menschen mitverantwortlich ist.

Was für ein Mensch ist er denn hinter seiner Fassade, wenn er Süchtigen Drogen beschafft, damit diese sich damit umbringen oder zumindest ruinieren, weil sie von ihrer Sucht nicht loskommen?

Willst Du Dein Leben mit so jemand skrupellosem und geldgierigem verbringen? Jemand, der den Tod andere Menschen bewusst in Kauf nimmt? Falls ja, rat ich Dir mal zu einer Beerdigung zu gehen, bei der ein jugenlicher Drogentoter bestattet wird. Vielleicht heilt Dich das von der Liebe zu ihm.

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13. Oktober 2017 um 8:46

"Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat."

Nein.

​Ein "lieber" Mensch begeht keine Straftaten aus niederen Beweggründen. Würde er im Supermarkt klauen um obdachlosen Kindern was zu Essen zu geben würde ich dir zustimmen. Aber Drogenschmuggel aus Geldgier ?
Ja, sehr lieber Mensch.

​Und er sitzt wegen Drogenschmuggel in U-Haft - von "er hat sein Leben im Griff" kann da gar nicht die Rede sein !

​Ich würde auch heulen an deiner Stelle. Vor Wut auf den jetzt Exfreund, weil der so ein krimineller Arsch ist und ich mit kriminellen Ärschen nichts zu tun haben möchte.

​Wenn ich schon lese "(...)wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird​(...)" - wer will denn bitte SOWAS freiwillig in seinem Leben...?

​Ich kann dir leider nichts tröstliches schreiben außer vielleicht, dass das miese Gefühl vorbei geht und du glücklich werden kannst, wenn du diesen Vogel hinter dir lässt. Auf Dauer ist so einer doch eh nichts. Stell dir vor ihr habt mal ein Kind und der Papa ist nicht da, weil er mal wieder im Knast sitzt... Auch jetzt hat er dich wegen so einem Scheiß im Stich gelassen... Für sowas solltest du dir zu gut sein.

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13. Oktober 2017 um 9:16

genau das meine ich mit "die augen verschliessen".
​sie wusste, dass er mit drogen zu tun hat. aber WAS genau wollte sie offenbar nicht wissen. kam denn da nie die frage auf, woher er sein geld hat?

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13. Oktober 2017 um 9:45
In Antwort auf superiorfab

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

Tut mir leid, so hart antworten zu müssen. 

Geh weg von ihm. Er ist ein Dealer und spielt mit dem Leben anderer. 

Du studierst, hast alle Chancen. 

Solch ein Mann tut dir nicht gut. 

Und durch Mitwissen machst du dich mitschuldig. 

Natürlich wird er observiert - ich hoffe es!

Und ich hoffe, dass er einfährt, in deinem Interesse. 

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13. Oktober 2017 um 10:12

Finger weg!!!! Trennung!!!! 
Er schmuggelt Drogen über die Grenze und vertickt sie, womöglich, höchst wahrscheinlich konsumiert er selbst und es wäre eine Frage der Zeit gewesen, bis er dich auch mit Drogen in Kontakt gebracht hätte. Du bist co-abhängig und hast noch die rosarote Brille auf... Du hast gar keine Ahnung welche Kreise das ziehen würde und auch dass du in Gefahr geraten könntest!!!! Gesundheitlich, psychisch und körperlich!!! 
Was hat er geschmuggelt? Bei Chrystal ginge er bis zu fünf und mehr Jahre in den Bau!!!! 

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13. Oktober 2017 um 12:00
In Antwort auf 6rama9

Anstatt wie ein Häufchen Elend vor Dich hin zu heulen, würde ich mich an Deiner Stelle fragen, ob ich wirklich jemandem nachweinen soll, der aus Geldgier für den Tod von Menschen mitverantwortlich ist.

Was für ein Mensch ist er denn hinter seiner Fassade, wenn er Süchtigen Drogen beschafft, damit diese sich damit umbringen oder zumindest ruinieren, weil sie von ihrer Sucht nicht loskommen?

Willst Du Dein Leben mit so jemand skrupellosem und geldgierigem verbringen? Jemand, der den Tod andere Menschen bewusst in Kauf nimmt? Falls ja, rat ich Dir mal zu einer Beerdigung zu gehen, bei der ein jugenlicher Drogentoter bestattet wird. Vielleicht heilt Dich das von der Liebe zu ihm.

Also in diesem Punkt steht meine Meinung der Deinen diametral entgegen. Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich. Ich heiße Drogengeschäfte nicht gut- es handelt sich schließlich um Straftaten-aber allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten. Außer- es würde ihnen unter Zwang eingeflösst. Sonst wäre ja auch jeder Metzger für die Herzverfettung und den damit einhergehenden Herzinfarkt seiner adipösen Kunden verantwortlich. Oder nehmen wir mal einen Süßwarenkonzern- das wären ja dann wahre Massenmord-Organisationen ...Es ist ja auch nicht so, dass hier irgendein Missverständnis über die Gefahren einiger Substanzen bestehen würde. Wir alle wissen, Drogen sind schädlich. Manche mehr & manche weniger. Das ist gesellschaftlicher Konsens und es gibt hunderte Aufklärungstellen & -Initiativen. Wer also meint, er müsste konsumieren, der tut das in dem Wissen, dass es Gefahren birgt und aus freien Stücken und somit obliegt die Verantwortung für Folgeschäden/Suchtentwicklung und Allen anderen negativen Begleiterscheinungen dem Konsumenten selbst. @TE: Dir möchte ich eigentlich nur mit auf den Weg geben, dass Menschen, die mit sowas zu tun haben, auch ein entsprechendes Umfeld haben. Du studierst und hast dein Leben wohl auf der Reihe und ich sag's dir mal, wie Mama es dir sagen würde: "Kind- das ist ganz schlechter Umgang!" Du wirst ihn nicht da rausholen- er wird dich mit rein ziehen! Überleg' dir also gut, ob's das wert wäre...Diese Entscheidung hat das Potential, dein Leben auf Jahre hin zu zerstören...Also- Liebe hin oder her- lass' die Finger da weg, sonst verbrennst du sie dir...

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13. Oktober 2017 um 12:13

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

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13. Oktober 2017 um 12:26
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

Du versuchst mit legalen Dingen illegale Dinge zu verharmlosen.

​Klar kann man normale Haushaltsgegenstände zum Verletzen und Töten verwenden. Drogen und Waffen haben aber IMMER den Zweck anderen Schaden zuzufügen, während jemand mit dem Schmuggel/Handel seine Geldgier stillt.

​Wenn ich also meinem Nachbarn ein Brotmesser borge weil er keins hat, mache ich das in der Absicht, ihm das Brotschneiden zu erleichtern. Wenn er damit dann sind Frau ersticht würde mich das sehr betroffen machen, aber ich könnte nix dazu.

Kommt er und will Drogen von mir kaufen verkaufe ich sie in dem Wissen, ihm damit zu schaden, aber die Kohle ist mir wichtiger als dessen Gesundheit.
​Für mich ist da ein Unterschied.

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13. Oktober 2017 um 12:27
In Antwort auf deaetlunn

"Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat."

Nein.

​Ein "lieber" Mensch begeht keine Straftaten aus niederen Beweggründen. Würde er im Supermarkt klauen um obdachlosen Kindern was zu Essen zu geben würde ich dir zustimmen. Aber Drogenschmuggel aus Geldgier ?
Ja, sehr lieber Mensch.

​Und er sitzt wegen Drogenschmuggel in U-Haft - von "er hat sein Leben im Griff" kann da gar nicht die Rede sein !

​Ich würde auch heulen an deiner Stelle. Vor Wut auf den jetzt Exfreund, weil der so ein krimineller Arsch ist und ich mit kriminellen Ärschen nichts zu tun haben möchte.

​Wenn ich schon lese "(...)wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird​(...)" - wer will denn bitte SOWAS freiwillig in seinem Leben...?

​Ich kann dir leider nichts tröstliches schreiben außer vielleicht, dass das miese Gefühl vorbei geht und du glücklich werden kannst, wenn du diesen Vogel hinter dir lässt. Auf Dauer ist so einer doch eh nichts. Stell dir vor ihr habt mal ein Kind und der Papa ist nicht da, weil er mal wieder im Knast sitzt... Auch jetzt hat er dich wegen so einem Scheiß im Stich gelassen... Für sowas solltest du dir zu gut sein.

Nach "sein Leben im Griff haben" klingt das wirklich nicht. 

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13. Oktober 2017 um 12:42
In Antwort auf deaetlunn

Du versuchst mit legalen Dingen illegale Dinge zu verharmlosen.

​Klar kann man normale Haushaltsgegenstände zum Verletzen und Töten verwenden. Drogen und Waffen haben aber IMMER den Zweck anderen Schaden zuzufügen, während jemand mit dem Schmuggel/Handel seine Geldgier stillt.

​Wenn ich also meinem Nachbarn ein Brotmesser borge weil er keins hat, mache ich das in der Absicht, ihm das Brotschneiden zu erleichtern. Wenn er damit dann sind Frau ersticht würde mich das sehr betroffen machen, aber ich könnte nix dazu.

Kommt er und will Drogen von mir kaufen verkaufe ich sie in dem Wissen, ihm damit zu schaden, aber die Kohle ist mir wichtiger als dessen Gesundheit.
​Für mich ist da ein Unterschied.

Auch das sehe ich anders ...Drogen (Rauschmittel) begleiten die Menschen seit jeher. Sie wurden und werden in religiösen und spirituellen Zeremonien verwendet und dienten nicht immer dem Zweck, sich oder Anderen zu schaden oder gar Süchte zu entwickeln. Dasselbe gilt für Waffen.  Eine Jagdwaffe wurde zum Zweck der Nahrungsbeschaffung hergestellt- nicht um zu schaden. Entscheidend ist also einzig die negative Intention des Menschen, der die Substanz oder das Werkzeug einsetzt, um Schaden an sich oder Anderen anzurichten. Und hierfür ist dieser Mensch allein (!) verantwortlich. Seine schlechte Intention ist die eigentliche Waffe...

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13. Oktober 2017 um 13:15

Du hast Recht- Kriegswaffen müssten als gesondertes Thema behandelt werden, weil sie tatsächlich zum Töten hergestellt werden. Obwohl man auch hier argumentieren könnte, dass sie auch rein zu Selbstverteidigungszwecken benutzt werden könnten . Der Punkt ist, die Intention eines Menschen, der Schaden anrichten will (ob an sich oder Anderen, ist hier irrelevant) ist das Problem. Man muss ihm nicht mal Waffen zur Verfügung stellen- er kann & wird andere Werkzeuge zweckentfremden, um Schaden anzurichten. Allein die zur Verfügung Stellung eines Werkzeuges legitimiert nicht den Vorwurf der Verantwortlichkeit. Oder ist BMW schuld, wenn ich zu schnell fahre & gegen einen Baum rassel? Sie haben das Fahrzeug ja gebaut & verkauft, das in der Lage ist, so schnell zu fahren...Oder ist Haribo schuld, wenn ich täglich 1 Kg Gummibären fresse & mit 35 an Herzverfettung sterbe? ...Um mal zum Ursprung zurück zu kommen: Eigenverantwortung ist das Schlüsselwort. Ein Jeder ist für sich & seine Taten selbst verantwortlich. Mehr wollte ich nicht sagen. Das heißt keinesfalls, dass ich Drogen- oder Waffenhandel für gut befinde. Nur fand ich den Vorwurf unangemessen, dass Jmd für den Tod Anderer verantwortlich ist, ohne ihm entsprechende Substanz unter Zwang zugeführt zu haben...Das ist schon Alles.Ich akzeptiere hierzu auch Meinungen, die dem komplett entgegen stehen- bin ja kein Fundi ...Und ich würde mir auch nicht anmaßen, eure Meinungen als "unlogisch" zu deklarieren, nur weil sie meiner nicht entsprechen ...

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13. Oktober 2017 um 17:00

Eher scheinst Du Probleme zu haben, Texte zu verstehen & sie richtig einzuordnen...

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13. Oktober 2017 um 18:35
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Also in diesem Punkt steht meine Meinung der Deinen diametral entgegen. Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich. Ich heiße Drogengeschäfte nicht gut- es handelt sich schließlich um Straftaten-aber allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten. Außer- es würde ihnen unter Zwang eingeflösst. Sonst wäre ja auch jeder Metzger für die Herzverfettung und den damit einhergehenden Herzinfarkt seiner adipösen Kunden verantwortlich. Oder nehmen wir mal einen Süßwarenkonzern- das wären ja dann wahre Massenmord-Organisationen ...Es ist ja auch nicht so, dass hier irgendein Missverständnis über die Gefahren einiger Substanzen bestehen würde. Wir alle wissen, Drogen sind schädlich. Manche mehr & manche weniger. Das ist gesellschaftlicher Konsens und es gibt hunderte Aufklärungstellen & -Initiativen. Wer also meint, er müsste konsumieren, der tut das in dem Wissen, dass es Gefahren birgt und aus freien Stücken und somit obliegt die Verantwortung für Folgeschäden/Suchtentwicklung und Allen anderen negativen Begleiterscheinungen dem Konsumenten selbst. @TE: Dir möchte ich eigentlich nur mit auf den Weg geben, dass Menschen, die mit sowas zu tun haben, auch ein entsprechendes Umfeld haben. Du studierst und hast dein Leben wohl auf der Reihe und ich sag's dir mal, wie Mama es dir sagen würde: "Kind- das ist ganz schlechter Umgang!" Du wirst ihn nicht da rausholen- er wird dich mit rein ziehen! Überleg' dir also gut, ob's das wert wäre...Diese Entscheidung hat das Potential, dein Leben auf Jahre hin zu zerstören...Also- Liebe hin oder her- lass' die Finger da weg, sonst verbrennst du sie dir...

"Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich."

Nun, wenn er dierkt eingebucht wird, werden es wohl kaum 10g Gras gewesen sein, oder?

"allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten."

Was für eine verlogene und verquere Argumentation. Ich verkaufe Abhängigen (!), potentiell tödliche, illegale Substanzen und wasche mich mit dem Argument rein, dass ja jeder selbst entscheiden kann, ob er sich damit umbringt oder nicht. Leider falsch, Süchtige können genau diese Entscheidung nicht treffen!

Der Unterschied zwischen Meth, Kokain und Hariobären ist nämlich, dass das erstere (A) abhängig macht und (B) illegal ist. Wer damit handelt nimmt billigend Tod und Leid der süchtigen Personen in Kauf.

Sorry, wer so denkt wie Du, hat entweder einen grenzdebilen IQ, kein Gewissen oder beides.
 

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13. Oktober 2017 um 18:56
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Gegenfrage : Ist der Hersteller von Küchenmessern dafür verantwortlich, dass Jmd mit einem seiner Messer seine Frau ersticht, weil's Essen angebrannt ist?? Nein. Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

Klar Waffenhandel in Kriegsgebiete ist auch deshalb so total gerne gesehen... wegen der Selbstverantwortung.
Um was reden wir eigentlich, was hat der armselige Vogel denn überhaupt vertickt? Cannabis oder härteres Zeug? Sehe da moralisch noch eine kleine (!) Abstufung...

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13. Oktober 2017 um 19:33
In Antwort auf 6rama9

"Zum Einen wissen wir nicht, um welche Substanzen es sich handelt und zum Anderen ist Jeder für sich selbst verantwortlich."

Nun, wenn er dierkt eingebucht wird, werden es wohl kaum 10g Gras gewesen sein, oder?

"allein durch die zur Verfügung Stellung etwaiger Substanzen ergibt sich definitiv keine Verantwortung für die Folgeschäden oder gar den Tod der Konsumenten."

Was für eine verlogene und verquere Argumentation. Ich verkaufe Abhängigen (!), potentiell tödliche, illegale Substanzen und wasche mich mit dem Argument rein, dass ja jeder selbst entscheiden kann, ob er sich damit umbringt oder nicht. Leider falsch, Süchtige können genau diese Entscheidung nicht treffen!

Der Unterschied zwischen Meth, Kokain und Hariobären ist nämlich, dass das erstere (A) abhängig macht und (B) illegal ist. Wer damit handelt nimmt billigend Tod und Leid der süchtigen Personen in Kauf.

Sorry, wer so denkt wie Du, hat entweder einen grenzdebilen IQ, kein Gewissen oder beides.
 

Zu allererst kann ich nicht verstehen, warum es nötig ist, eine sachliche Diskussion auf eine persönliche Ebene zu heben. Aber offensichtlich gehst du sehr emotional an dieses Thema. Also: lange, bevor man süchtig ist, trifft man eine Entscheidung zum oder gegen Drogenkonsum- in klarem Kopf und trotz dem Wissen um die Gefahren. Dies obliegt der eigenen Verantwortung und ich sehe keinen Anlass dazu, Jemanden von dieser zu entbinden. Nehmen wir den Alkohol als Beispiel- wir Alle wissen, für wieviel Tod & Leid er sorgt (Alkoholfahrten/ Gewaltausbrüche unter Alkoholeinfluss/ Krankheiten mit Todesfolge- zurück zu führen auf Alkoholmißbrauch/etc). Sind dafür die Produzenten verantwortlich? Meiner Meinung nach nicht. Niemand Anderes ist dafür verantwortlich, als Derjenige, der z.B. unter Alkohol Einfluss Auto fährt und einen schweren Unfall verursacht. Dabei bleibe ich- ob du das jz als grenzdebil oder dumm empfindest, ändert Nichts an meiner Meinung...

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13. Oktober 2017 um 19:36
In Antwort auf herbstblume6

Klar Waffenhandel in Kriegsgebiete ist auch deshalb so total gerne gesehen... wegen der Selbstverantwortung.
Um was reden wir eigentlich, was hat der armselige Vogel denn überhaupt vertickt? Cannabis oder härteres Zeug? Sehe da moralisch noch eine kleine (!) Abstufung...

Da oben^ habe ich mich schon dahingehend geäußert, dass Kriegswaffen ein gesondertes Thema sind. Mein Eingangspost bezog sich zudem lediglich auf Drogenkonsum...Und was er verkauft hat, würd' ich auch gern wissen...vlt äußert sich die TE ja noch dazu...

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13. Oktober 2017 um 23:02
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Zu allererst kann ich nicht verstehen, warum es nötig ist, eine sachliche Diskussion auf eine persönliche Ebene zu heben. Aber offensichtlich gehst du sehr emotional an dieses Thema. Also: lange, bevor man süchtig ist, trifft man eine Entscheidung zum oder gegen Drogenkonsum- in klarem Kopf und trotz dem Wissen um die Gefahren. Dies obliegt der eigenen Verantwortung und ich sehe keinen Anlass dazu, Jemanden von dieser zu entbinden. Nehmen wir den Alkohol als Beispiel- wir Alle wissen, für wieviel Tod & Leid er sorgt (Alkoholfahrten/ Gewaltausbrüche unter Alkoholeinfluss/ Krankheiten mit Todesfolge- zurück zu führen auf Alkoholmißbrauch/etc). Sind dafür die Produzenten verantwortlich? Meiner Meinung nach nicht. Niemand Anderes ist dafür verantwortlich, als Derjenige, der z.B. unter Alkohol Einfluss Auto fährt und einen schweren Unfall verursacht. Dabei bleibe ich- ob du das jz als grenzdebil oder dumm empfindest, ändert Nichts an meiner Meinung...

Mir fällt es schwer sachlich mit jemandem zu diskutieren, der billigend den Tod von süchtigen = kranken Menschen in Kauf nimmt und damit für mich eine menschenverachtende Einstellung an den Tag legt. 

Das ist eine ähnliche Logik, wie die einer Frau Mitschuld an einer Vergewaltigung zu geben, weil sie so leichtsinnig war, ihre neue Bekanntschaft alleine in seine Wohnung zu begleiten.

Niemand bezweifelt, dass Drogenkonsum das eigentlich Problem ist. Aber aktiv dafür zu sorgen, dass Süchtige mit dem Stoff ihrer (Alp-) Träume versorgt werden, ist für mich nicht nur im kriminellen Sinn, sondern auch im ethischen Sinn ein Verbrechen. Und Deine Verharmlosung dessen ist für mich (und da schließt sich der Kreis zu meinem ersten Satz) menschenverachtend. Da hilft auch Deine klägliche Relativierung in Bezug auf Kriegswaffen nicht. Denen würde ich (im Gegensatz zu Drogen) zugute halten, dass sie wenigstens auch dafür benutzt werden, unsere Freiheit zu verteidigen. Drogen dagegen haben leider (außer in medizinischen Anwendungen) keinerlei positiven Aspekte.

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14. Oktober 2017 um 10:44
In Antwort auf 6rama9

Mir fällt es schwer sachlich mit jemandem zu diskutieren, der billigend den Tod von süchtigen = kranken Menschen in Kauf nimmt und damit für mich eine menschenverachtende Einstellung an den Tag legt. 

Das ist eine ähnliche Logik, wie die einer Frau Mitschuld an einer Vergewaltigung zu geben, weil sie so leichtsinnig war, ihre neue Bekanntschaft alleine in seine Wohnung zu begleiten.

Niemand bezweifelt, dass Drogenkonsum das eigentlich Problem ist. Aber aktiv dafür zu sorgen, dass Süchtige mit dem Stoff ihrer (Alp-) Träume versorgt werden, ist für mich nicht nur im kriminellen Sinn, sondern auch im ethischen Sinn ein Verbrechen. Und Deine Verharmlosung dessen ist für mich (und da schließt sich der Kreis zu meinem ersten Satz) menschenverachtend. Da hilft auch Deine klägliche Relativierung in Bezug auf Kriegswaffen nicht. Denen würde ich (im Gegensatz zu Drogen) zugute halten, dass sie wenigstens auch dafür benutzt werden, unsere Freiheit zu verteidigen. Drogen dagegen haben leider (außer in medizinischen Anwendungen) keinerlei positiven Aspekte.

Wenn es für dich menschenverachtend ist, dass ich Jeden für seine eigenen Taten verantwortlich mache- ok. Dein Beispiel der Vergewaltigung bestätigt meine Einstellung doch, denn sie gilt auch in diesem Fall.  Niemand (!) Anderes ist für eine Vergewaltigung verantwortlich, als der Vergewaltiger selbst. Auch nicht- wenn die Frau nackt auf der Strasse getanzt hat! Allein derjenige ist schuld/ verantwortlich, der die Tat begeht. So gilt das für Alles: für Drogenkonsum, Vergewaltigungen, Fahrten unter Alkoholeinfluss, Fress-Sucht mit Todesfolge, Raserei usw usf... So lange man nicht gezwungen wurde, bestimmte Dinge zu tun, so lange trägt man selbst die Schuld und es ist mir eben zuwider, Andere für's eigene Fehlverhalten verantwortlich zu machen. Der freie Wille des Menschen beinhaltet nämlich auch die Verantwortung für die Konsequenzen. Das Eine ist untrennbar mit dem Anderen verbunden...

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15. Oktober 2017 um 0:11
In Antwort auf superiorfab

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

In was für einer rosaroten Seifenblase bist du denn aufgewachsen, dass du wegen einem Drogendelikt in deinem Umfeld schon nicht mehr auf dein Leben klarkommst und dann nur noch rumheulst?

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15. Oktober 2017 um 14:35

Hallo? Mit Zeug für Eigenbedarf kommst du nicht in U- Haft... das muss schon ordentlich was gewesen sein.

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15. Oktober 2017 um 14:35

Hallo? Mit Zeug für Eigenbedarf kommst du nicht in U- Haft... das muss schon ordentlich was gewesen sein.

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16. Oktober 2017 um 6:41
In Antwort auf superiorfab

Hallo. Das hier ist tatsächlich mein erster Forenbeitrag, aber ich halte es ehrlich nicht mehr aus. Mein Freund wurde gestern dabei erwischt wie er Drogen über die Grenze geschmuggelt hat. Es handelt sich um eine nicht geringe Menge was bedeutet, dass es im aller besten Fall (was ich nicht glaube) 2 Jahre auf Bewährung bringt. Ich gehe eher davon aus, dass es keine Bewährung wird. Ich wusste, dass mein Freund was mit Drogen zu tun hat, aber so konkret wusste ich nichts davon. Er ist sonst ein sehr lieber und loyaler Mensch der mir nie Probleme macht und sein Leben sonst wirklich im Griff hat. Als er erwischt wurde, wurde er erstmal wieder frei gelassen und wollte eigentlich heute bei mir noch vorbei kommen, weil er nicht wusste wann wir uns das nächste mal sehen. Ich wohne ca 100km von ihm entfernt, deshalb war ich nicht vor Ort und wir könnten auch nicht viel schreiben oder telefonieren, weil er Angst hatte, dass das Handy überwacht wird. Nun ja, eigentlich wollte er heute um 18 Uhr bei mir sein, um 19:30 bekomme ich einen Anruf in dem er mir sagt, dass er festgenommen wurde und sich melden wird sobald es geht. Nach einem kurzen ich liebe dich musste er auflegen. Seit dem sitze ich hier und weine nur noch und komme ehrlich nicht mehr klar. Das Problem ist ich bin auf Grund meines Studiums hier hin gezogen, wohne alleine und kenne hier noch niemanden dem ich vertraue. Das heißt ich bin einfach ganz alleine und habe das Gefühl zu ersticken (nicht wörtlich) Ich musste das einfach hier schreiben, weil ich ehrlich nicht mehr kann. Vielleicht hat ja jemand ein paar aufmunternde Worte oder Erfahrung mit sowas... das schlimmste ist, ich weiß nicht mal wo genau er in U-Haft ist, weil er anscheinend auf dem Weg zu mir festgenommen wurde... 

schau Du bist nicht alleine.
Schenke dem Spiegel ein lächeln und es kommt zurück.
Dein Problem ist ein ganz kleines Problem, das Problem das er anderen mit seinen Drogen zu führt ist ein unverzeihliches.
Eine Ex-Freundin, geht nun egen dem Sch.. auf den Strich.
Mein bester kam wegen so einem Sch.. ums Leben.

Gebe deinem Freund einen halt damit er die nun bevorstehende schwere Zeit uebersteht, doch versuche mit Ihm gemeinsam eine Weg zu  finden damit er davon weg kommt.
Doch denke auch an dein Leben. Dein Studium, lasse Dir es trotz großer Liebe nicht zerstören, denn bald wirst Du Studien bedingt ganz anndere Kreise kenne lernen.

Alles gute Dir !  

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16. Oktober 2017 um 9:04
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Zu allererst kann ich nicht verstehen, warum es nötig ist, eine sachliche Diskussion auf eine persönliche Ebene zu heben. Aber offensichtlich gehst du sehr emotional an dieses Thema. Also: lange, bevor man süchtig ist, trifft man eine Entscheidung zum oder gegen Drogenkonsum- in klarem Kopf und trotz dem Wissen um die Gefahren. Dies obliegt der eigenen Verantwortung und ich sehe keinen Anlass dazu, Jemanden von dieser zu entbinden. Nehmen wir den Alkohol als Beispiel- wir Alle wissen, für wieviel Tod & Leid er sorgt (Alkoholfahrten/ Gewaltausbrüche unter Alkoholeinfluss/ Krankheiten mit Todesfolge- zurück zu führen auf Alkoholmißbrauch/etc). Sind dafür die Produzenten verantwortlich? Meiner Meinung nach nicht. Niemand Anderes ist dafür verantwortlich, als Derjenige, der z.B. unter Alkohol Einfluss Auto fährt und einen schweren Unfall verursacht. Dabei bleibe ich- ob du das jz als grenzdebil oder dumm empfindest, ändert Nichts an meiner Meinung...

Es gibt da einen riesigen Unterschied. Natürlich ist der Hersteller von meinen Sneakers nicht verantwortlich wenn ich stolpere, die Treppe runterfalle und sterbe. Und Hersteller von Süßigkeiten sind nicht verantwortlich dafür, dass ich zuviel davon esse und irgendwann an Herzverfettung sterbe. Mein Winzer kann auch nichts dafür, wenn ich jeden Tag drei Flaschen Wein trinke und meine Leber irgendwann kaputt geht. Dabei handelt es sich aber um legale Genussmittel oder Alltagsgegenstände, die unter Missbrauch schaden anrichten können, bei normalem Konsum aber unbedenklich sind.

Jemand der harte Drogen verkauft, was will er damit erreichen? Drogen sind keine Genussmittel, sie machen teilweise sehr schnell anhängig und schaden der Gesundheit schon bei geringfügigen Mengen. Es gibt keinen normalen Drogenkonsum, es gibt aber einen normalen Alkoholkonsum. Und einen normalen Gummibärchenverzehr. (Bestimmte) Drogen schaden dem Menschen aber immer.

Ein Händler ist immer nur für den Verkauf verantwortlich, nicht dafür was Menschen damit machen und jeder Händler nimmt in Kauf, dass seine Produkte missbraucht werden können und Schaden anrichten. Es macht aber einen Unterschied ob ich etwas verkaufe, das primär Schaden anrichtet oder etwas, das nur unter Missbrauch Schaden anrichtet. Ein Käufer von illegalen Drogen stellt sich diese nicht in die Vitrine sondern konsumiert sie primär und richtet sich selbst damit Schaden an. Etwas anderes macht man nicht mit Drogen, außer sie zu konsumieren. Das weiß ein Dealer. Man kann ihm also vielleicht keine Schuld geben, aber er nimmt es billigend in Kauf das Menschen davon in erster Linie abhängig werden und sich schaden. Wenn es nicht so wäre, wären nicht Konsum und Handel illegal. Dafür gibt es Gründe, die bei Gummibärchen und Alkohol nicht zutreffen.

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18. Oktober 2017 um 21:37

Ich frage mich gerade, ob die ganzen Leute die Drogendealer verteufeln selber bei Alkohol und Tabak auch die Finger weg lassen oder ob das dann "was ganz anderes" ist.

Die meisten werden die größten Drogendealer wohl tatkräftig unterstützen vermute ich. Ob gelegentlich oder oft ist da auch vollkommen egal. 

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18. Oktober 2017 um 21:51
In Antwort auf aaeee

Ich frage mich gerade, ob die ganzen Leute die Drogendealer verteufeln selber bei Alkohol und Tabak auch die Finger weg lassen oder ob das dann "was ganz anderes" ist.

Die meisten werden die größten Drogendealer wohl tatkräftig unterstützen vermute ich. Ob gelegentlich oder oft ist da auch vollkommen egal. 

Ich trinke weder Alkohol, noch rauche Ich.

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18. Oktober 2017 um 23:38
In Antwort auf aaeee

Ich frage mich gerade, ob die ganzen Leute die Drogendealer verteufeln selber bei Alkohol und Tabak auch die Finger weg lassen oder ob das dann "was ganz anderes" ist.

Die meisten werden die größten Drogendealer wohl tatkräftig unterstützen vermute ich. Ob gelegentlich oder oft ist da auch vollkommen egal. 

Das Dealen mit illegalen Drogen hat rein gar nichts mit dem Konsum von Alkohol und Tabak zu tun. Wo konstruierst Du da den Zusammenhang?

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19. Oktober 2017 um 6:15
In Antwort auf aaeee

Ich frage mich gerade, ob die ganzen Leute die Drogendealer verteufeln selber bei Alkohol und Tabak auch die Finger weg lassen oder ob das dann "was ganz anderes" ist.

Die meisten werden die größten Drogendealer wohl tatkräftig unterstützen vermute ich. Ob gelegentlich oder oft ist da auch vollkommen egal. 

Natürlich ist das etwas anderes. 

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19. Oktober 2017 um 10:18
In Antwort auf 6rama9

Das Dealen mit illegalen Drogen hat rein gar nichts mit dem Konsum von Alkohol und Tabak zu tun. Wo konstruierst Du da den Zusammenhang?

Vlt ging es dem User ums Schadenspotenzial... Hierzu aus dem Artikel "Drogenbericht 2015/ Die gefährlichsten Drogen sind legal" aus der "Zeit": "Durch Alkohol- und Tabakkonsum sterben in Deutschland mehr als hundertmal so viele Menschen als durch illegale Drogen. Das ist das Ergebnis des Jahrbuchs der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Etwa 74.000 Menschen sterben demnach jedes Jahr allein durch Alkohol oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Tote durch die Folgen des Rauchens gab es zuletzt zwischen 100.000 und 120.000 jährlich. Damit bleiben laut DHS Alkohol und Tabak "die Drogen mit dem größten Schadenspotenzial". An den Folgen illegaler Drogen starben im vergangenen Jahr 1.032 Menschen."

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19. Oktober 2017 um 11:12

Müssten dann folgerichtig nicht Alle, die mit dem Schadenspotenzial & den damit einhergehenden zerstörten Leben argumentieren- angesichts dieser Zahlen- ein Alkohol & Tabak-Verbot fordern?? Müssten sie nicht, sofern sie so argumentieren, dass Derjenige für Tod & Sucht verantwortlich ist, der die Substanzen zur Verfügung stellt und nicht der Konsument selbst, gegen Tabak- & Alkohol Produzenten demonstrieren? Petitionen starten und was weiß ich?! Tun sie aber nicht und dieser Umstand belegt die Doppelmoral, die bei desem Thema allgegenwärtig ist, ziemlich eindeutig.

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19. Oktober 2017 um 13:44

Also bist du für ein Alkohol Verbot? Und siehst die Verantwortung für das Schicksal der Kinder (im von dir beschriebenen Fall der alkoholabhängigen Eltern) beim Hersteller, Vermarkter & Verkäufer von alkoholischen Getränken?

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19. Oktober 2017 um 14:15

Bei uns gibt es mindestens 25 Jahre Knast. 80m² - 4m² Toiletten abziehen für 75 bis 95 Leute in einem Raum ohne Bett nur auf dem Beton schlafen und ab 200 Gramm reiner Droge(ohne Streckmittel) die Todesstrafe. Das fehlt euch in Deutschland. Der geht höchsten 3Jahre als Ersttäter(davon geh ich jetzt mal aus) in den Knast. Nach 1 Jahr Freigänger nach einem weiteren Jahr Entlassung auf Bewährung (2/3Strafe). Der deutsche Staat ist Schuld, wenn er nach 2 Jahren schlauer geworden ist und dann vorsichtiger Drogen deald und zum Massenmörder von Suchtopfern wird. So wird doch ein Schuh drauß. Und es interressiert niemanden. Keine Politiker egal in welcher Ebene. Und Tschüß

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19. Oktober 2017 um 14:48

Ach bitte...Ein Grund für die Existenz von Meth ist doch gerade, dass man legal an die benötigten Basis-Inhaltsstoffe kommt & auch Leute, die nicht über 'nen Doktor in Chemie verfügen, das kochen können. Oder in Russland: Sagt dir "Krokodil" was? Eine ekelhafte Brühe mit widerlichen Konsequenzen. Hält aber dennoch die Leute nicht davon ab, es herzustellen und zu konsumieren...Nachfrage regelt das Angebot. Ganz einfach. Und wenn sie das Eine nicht selbst herstellen können, weichen sie eben auf eine Substanz aus, die sie herstellen können. Und bisher kam da nie was weniger Schädliches bei rum ...

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19. Oktober 2017 um 15:08

Crytal Meth wird in Europazu über 90% in Tschechien gekocht oder hergestellt. Anleitung kannst du dir aus dem Internet ziehen. Die dazu benötigten Stoffe gekommst du nicht in den Mengen die du Brauchst in Deutschland unmöglich. Und die Tschechen brodeln lieber selber damit. Ich blaube bei Crytal über 2,0 kg wirst du als Massenmörder angeklagt. Aber auch Scheiß egal in Deutschland. Arbeit, Ersttäter einsichtig und reumütig lassen jeden Richter das Herz erweichen. In diesem Sinne Uan

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19. Oktober 2017 um 16:28

Ohh fresh du hast mir gerade meinen Tag versüsst!! Hab die Diskussion vorhin gerade entdeckt und siehe da, ich wurde von jemandem einfach so gelobt! Wie schön

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19. Oktober 2017 um 17:42
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Müssten dann folgerichtig nicht Alle, die mit dem Schadenspotenzial & den damit einhergehenden zerstörten Leben argumentieren- angesichts dieser Zahlen- ein Alkohol & Tabak-Verbot fordern?? Müssten sie nicht, sofern sie so argumentieren, dass Derjenige für Tod & Sucht verantwortlich ist, der die Substanzen zur Verfügung stellt und nicht der Konsument selbst, gegen Tabak- & Alkohol Produzenten demonstrieren? Petitionen starten und was weiß ich?! Tun sie aber nicht und dieser Umstand belegt die Doppelmoral, die bei desem Thema allgegenwärtig ist, ziemlich eindeutig.

Dann müssten wir auch Computerspiele und anderes in diese Richtung verbieten. Es geht um Missbrauch bestimmter Dinge, der ist bei Alkohol nicht gegeben, wenn ich mir einmal in der Woche ein Gläschen Weinschorle gönne, weil es mir schmeckt, nicht weil ich davon einen Rausch haben will. Aber Drogen schmecken ja nicht. Bei Tabak seh ich das auch so, verstehe den Sinn hinter dem rauchen nicht, schmecken kann das ja wohl niemandem.

Auf mein Glas Wein hin und wieder würde ich aber nicht verzichten wollen, nur weil andere einen gesunden Umgang mit Alkohol nicht kennen.

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19. Oktober 2017 um 18:47
In Antwort auf aaeee

Ich frage mich gerade, ob die ganzen Leute die Drogendealer verteufeln selber bei Alkohol und Tabak auch die Finger weg lassen oder ob das dann "was ganz anderes" ist.

Die meisten werden die größten Drogendealer wohl tatkräftig unterstützen vermute ich. Ob gelegentlich oder oft ist da auch vollkommen egal. 

Das eine ist illegal, die anderen Dinge sind legal.

​Ja, das ist was anderes.

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20. Oktober 2017 um 16:14

ganz bestimmt nicht.

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21. Oktober 2017 um 3:46

Zwischen Glauben und Tatsachen liegen Welten. google dir das Rezept.In diesem Sinne Uan

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21. Oktober 2017 um 21:32

Hallo an alle. Ich dachte niemand hat auf diesen Thread geantwortet und jetzt sehe ich, dass hier doch sehr stark diskutiert wurde. Auf alles kann ich nicht eingehen aber ein paar Sachen will ich ansprechen. Mein Freund hat keine harten Drogen eingeführt. Es handelt sich "nur" um 1kg Cannabis. Nach dem ich den Thread erstellt habe bin ich eingeschlafen und am nächsten morgen war mein Freund wieder frei. Er wohnt in einer Brennpunktstadt, in einem Brennpunktviertel und sie haben ihn auf der Wache festgehalten, weil die Polizei sich erhoffte, dass er Aussagen zu Mittelsmännern trifft. Er wartet jetzt auf sein Urteil, ist aber frei. Ich hoffe, da es sich um Cannabis handelt, dass ihr jetzt verstehen könnt warum ich mich nicht einfach von ihm trenne. Er wird dem ganzen den Rücken kehren und nach seinem Urteil und der dazugehörigen Strafe auch sein Studium beginnen. Ich werde das ganze natürlich beobachten.

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24. Oktober 2017 um 11:20

Ich hab neulich erst einen Artikel von einer jungen Dame gelesen, deren Ex-/ Wiederfreund wegen versuchtem Mord im Gefändnis ist. Sie will auf ihn warten, verharmlost sein Verhalten indem sie es auf die Drogen schiebt, unter deren Einfluss er da stand und auf seine Kindheit. Finde ich falsch. Für seine Kindheit kann er nichts, aber dafür dass er Drogen nimmt schon.

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