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Freund schläft Wochenlang (Urlaub) bei Ex wegen gemeinsamen Kind

16. April um 8:53

Hallo ihr lieben.. ich weiß gerade nicht mehr weiter.
 
Mein Freund (wir sind 1 1/2Jahre nun zusammen) ist gerade in Amerika bei seiner Tochter und natürlich auch Ex... Sie wohnt jetzt an einem Ort wo er keine Freunde und verwandte hat. Dort hat sie einen Mitbewohner, der aber gerade nicht da ist und so schläft er bei ihr mit seiner Tochter im Bett.. Ist jeden Tag mit ihnen unterwegs und nimmt sie und die Tochter jetzt dann am Wochenende mit nach Orlando zu seinem Vater weil sie ins Disneyland gehen wollen. Die Ex will da natürlich mit.. Das schlimme ist die Ex weiß nix von mir, die ist total Besitzergreifend (sie hat Borderline) und jedes mal wo sie spitz bekommen hat das er eine Freundin hat ist die durchgedreht und hat mit Gericht usw gedroht. Er ist total unter Druck gesetzt, weil sie oft dann schon die Nummer gewechselt hat oder bei ihm nicht mehr abgehoben hat. (Und da sieht er seine Tochter dann auch nicht mehr weil wenn er zu Hause ist haben sie nur Kontakt über Facetime)
Jetzt weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll... er sagt es wird nichts laufen, weil sie ihn über 8x betrogen hat und er sich ja wieder Probleme macht wenn er mit ihr was hat und dann nach Hause fliegt. Weiß nicht was ich tun oder glauben soll.. bevor wir uns kennengelernt haben war er das letzte mal dort und da hatte sie einen Freund, den aber auch mit ihm betrogen.. Ich hör jetzt natürlich wenig von ihm, weil sie ja nix von mir weiß. Wenn er sich meldet kommt aber schon ein miss you oder wir telefonieren kurz mal.. so alle 2 Tage ca.. Wie soll ich micht verhalten??? Soll ich einfach abwarten bis er heim kommt, weil ich eh nix machen kann. Oder soll ich ihm eine Nachricht schreiben wo ich ihm sag wie sehr mich das beschäftigt? Ich will ihm wenn nix is ja auch nicht die Zeit mit dem Kind verderben...
 

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16. April um 9:06

Es ist sicher sehr schwer für dich. 
Aber glaubst wirklich, dass er bei dieser Furie jemals wieder schwach wird? 
Daran glaube ich nicht.
Er macht es für seine Tochter, sonst verliert er sie.
Ich weiß nicht, wie gut du dich mit Borderlinern auskennst.
Sie machen nicht nur sich selbst das Leben schwer, ihr Umfeld leidet noch viel mehr drunter, wir haben eine in der Familie. Das ist so schlimm. 

Ich würde versuchen ihm keinen zusätzlichen Druck zu machen!!! 
Lass ihm die Zeit mit seinem Kind, vielleicht findet er irgendwann einen Weg, nur noch zu der Tochter Kontakt zu haben.
Also unabhängig von der Mutter. 

Die Tatsache, dass er dich verleugnen muss, damit er sein Kind nicht verliert, ist so furchtbar.
Hoffentlich findet diese Frau eine grooooooße Liebe und macht deinem Freund das Leben nicht mehr schwer.

Ich würde das Ende dieser Reise abwarten, erst dann mit ihm reden. Und dann würde ich mich fragen, wie lange ich das noch aushalte, verleugnet und versteckt zu werden.
 

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16. April um 10:05
In Antwort auf user806

Hallo ihr lieben.. ich weiß gerade nicht mehr weiter.
 
Mein Freund (wir sind 1 1/2Jahre nun zusammen) ist gerade in Amerika bei seiner Tochter und natürlich auch Ex... Sie wohnt jetzt an einem Ort wo er keine Freunde und verwandte hat. Dort hat sie einen Mitbewohner, der aber gerade nicht da ist und so schläft er bei ihr mit seiner Tochter im Bett.. Ist jeden Tag mit ihnen unterwegs und nimmt sie und die Tochter jetzt dann am Wochenende mit nach Orlando zu seinem Vater weil sie ins Disneyland gehen wollen. Die Ex will da natürlich mit.. Das schlimme ist die Ex weiß nix von mir, die ist total Besitzergreifend (sie hat Borderline) und jedes mal wo sie spitz bekommen hat das er eine Freundin hat ist die durchgedreht und hat mit Gericht usw gedroht. Er ist total unter Druck gesetzt, weil sie oft dann schon die Nummer gewechselt hat oder bei ihm nicht mehr abgehoben hat. (Und da sieht er seine Tochter dann auch nicht mehr weil wenn er zu Hause ist haben sie nur Kontakt über Facetime)
Jetzt weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll... er sagt es wird nichts laufen, weil sie ihn über 8x betrogen hat und er sich ja wieder Probleme macht wenn er mit ihr was hat und dann nach Hause fliegt. Weiß nicht was ich tun oder glauben soll.. bevor wir uns kennengelernt haben war er das letzte mal dort und da hatte sie einen Freund, den aber auch mit ihm betrogen.. Ich hör jetzt natürlich wenig von ihm, weil sie ja nix von mir weiß. Wenn er sich meldet kommt aber schon ein miss you oder wir telefonieren kurz mal.. so alle 2 Tage ca.. Wie soll ich micht verhalten??? Soll ich einfach abwarten bis er heim kommt, weil ich eh nix machen kann. Oder soll ich ihm eine Nachricht schreiben wo ich ihm sag wie sehr mich das beschäftigt? Ich will ihm wenn nix is ja auch nicht die Zeit mit dem Kind verderben...
 

geld für ein hotelzimmer hat er nicht?

offenbar hat diese dame ihn mit ihrer borderline-störung gut im griff.
sie zickt und er pariert.

so jemand, der nicht den a@sch in der hose hat, der ex (?) und der mutter von seiner neuen partnerschaft zu erzählen, wäre nicht mein partner. zu weich, zu schwach.

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16. April um 10:24
In Antwort auf apfelsine8

geld für ein hotelzimmer hat er nicht?

offenbar hat diese dame ihn mit ihrer borderline-störung gut im griff.
sie zickt und er pariert.

so jemand, der nicht den a@sch in der hose hat, der ex (?) und der mutter von seiner neuen partnerschaft zu erzählen, wäre nicht mein partner. zu weich, zu schwach.

Ne nur seine Ex weiß nicht von mir. Sein Dad und seine Freunde hier und in Amerika schon. Auch seine Mutter hier bei uns kennt mich schon, die hat er mir vor einem Monat ca. vorgestellt. 

Es war halt mal so das wir letzten Sommer auf einem Festival waren und sie davon erfahren hat und ihm dann total Terror gemacht hat, sie entzieht ihm jetzt das mitsorgerecht geht auf Gericht usw weil wenn er eh eine Freundin hat dann braucht er sich nicht mehr um sein Kind kümmern.. also total arg.. und seitdem hab ich ihn verstanden und wir sind dabei geblieben. Aber jetzt die ganze Situation das er dort ist ist schon schlimm für mich.. er meinte auch zuerst er will in ein Motel, aber jetzt schläft er bei seiner kleinen im Zimmer/Bett und das freut ihn halt total, weil er sieht wie sie zu Hause ist und da hat er sie die ganze zeit um sich (also die Tochter)
Für mich is es schwer ja.. Weiß nicht ob das ein Grund sein sollte ihn in den Wind zu schießen, ihn einfach anzurufen und drauf anzureden das mir das zu viel is oder ich doch abwarten soll was is wenn er wieder daheim ist. Ich mein die sind ja tausende KM weit weg - wenn er dann heim kommt seh ich eh wie er sich verhält und ob er jetzt auf einmal doch wieder schnell zurück möchte.. Hab eben keine Ahnung ob ich ihm meine Eifersucht zeigen darf oder ob das zu übetrieben ist?

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16. April um 10:28
In Antwort auf feren

Es ist sicher sehr schwer für dich. 
Aber glaubst wirklich, dass er bei dieser Furie jemals wieder schwach wird? 
Daran glaube ich nicht.
Er macht es für seine Tochter, sonst verliert er sie.
Ich weiß nicht, wie gut du dich mit Borderlinern auskennst.
Sie machen nicht nur sich selbst das Leben schwer, ihr Umfeld leidet noch viel mehr drunter, wir haben eine in der Familie. Das ist so schlimm. 

Ich würde versuchen ihm keinen zusätzlichen Druck zu machen!!! 
Lass ihm die Zeit mit seinem Kind, vielleicht findet er irgendwann einen Weg, nur noch zu der Tochter Kontakt zu haben.
Also unabhängig von der Mutter. 

Die Tatsache, dass er dich verleugnen muss, damit er sein Kind nicht verliert, ist so furchtbar.
Hoffentlich findet diese Frau eine grooooooße Liebe und macht deinem Freund das Leben nicht mehr schwer.

Ich würde das Ende dieser Reise abwarten, erst dann mit ihm reden. Und dann würde ich mich fragen, wie lange ich das noch aushalte, verleugnet und versteckt zu werden.
 

Ja ich glaub das ist mein größtes Problem, weil ich nicht weiß wie lange man sowas aushält. Sie hat jetzt zum ersten mal in ihrem Leben eine Ausbildung fertig gemacht (sie is 32) das sagt schon alles.. die aber auch er bezahlt hat, weil sie immer wieder meinte sie hört auf weil sie sich es nicht leisten kann und er will das seine Tochter finanziell einfach versorgt ist. Deshalb hat er das gezahlt.. Jetzt hat sie das fertig gemacht und führt seid ein paar Monaten ein halbwegs normales Leben. Das kommt dann auch noch dazu das mich beschäftigt.. Er sagt zwar dass ihm das egal ist, weil sie vorher 8 Jahre lang so schlimm zu ihm war.. Aber naja wie gesagt - darf ich ihm meine Bedenken und Eifersucht zeigen? Oder sollte ich doch mal lieber den Ball flach halten? Er ist jetzt seid Freitag dort und noch mindestens 1 1/2Wochen mit ihnen unterwegs (will sie eben nach Orlando zu seinem Vater mitnehmen wegen Disneyland) ist schon noch eine lange Zeit wo ich mir den Kopf zermattern kann..Hab aber auch Angst dass ich ihn dann in ihre Arme dränge wenn ich ihm sage was ich fühle und denke..

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16. April um 10:34

Bzw. hat jemand Tipps wie man sich am besten ablenken kann, das sich nicht jeder Gedanke darum dreht? Ich neige sehr oft immer dazu zu schnell zu (über)(oder falsch) reagieren und ich weiß nicht ob das hier gerade das beste wäre..

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16. April um 10:41

Es ist eine sehr schwierige Situation für ihn, er sieht seine Tochter nicht oft und muss irgendwie die Borderline Persönlichkeit seiner Ex ertragen.
Dass die Tochter zu ihm käme wäre keine Option?
Ich würde ihm nach seiner Rückkehr schon von Deinen Nöten erzählen, aber als Ich-Botschaft ohne direkten Vorwurf an ihn. Dann fällt es ihm auch leichter sich damit auseinander zu setzen.
Wenn er dann nach einer Zeit keine konstruktive Reaktion zeigt, kannst Du immer noch nachhaken und deutlicher Deine Not vertreten 

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16. April um 10:47

Wenn er durch den Umstand, eine Freundin zu haben, sein Kind verliert, dann kann man schon mal zu solchen Maßnahmen greifen.
Sie hat es gewusst und es liegt an ihr, ob sie da mit macht oder nicht.

Wenn ein Mann ganz nah bei seinem Kind sein will, dass auf einem andere Kontinent lebt, dann beißt man in den sauren Apfel oder man geht.
 

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16. April um 11:29
In Antwort auf sophos75

Es ist eine sehr schwierige Situation für ihn, er sieht seine Tochter nicht oft und muss irgendwie die Borderline Persönlichkeit seiner Ex ertragen.
Dass die Tochter zu ihm käme wäre keine Option?
Ich würde ihm nach seiner Rückkehr schon von Deinen Nöten erzählen, aber als Ich-Botschaft ohne direkten Vorwurf an ihn. Dann fällt es ihm auch leichter sich damit auseinander zu setzen.
Wenn er dann nach einer Zeit keine konstruktive Reaktion zeigt, kannst Du immer noch nachhaken und deutlicher Deine Not vertreten 

Wollte er ja, aber da müsste er zuerst hinfliegen und sie dann rauf holen. Sie ist leider noch zu klein um alleine zu fliegen. Und ganz her holen möchte er sie nicht, denn auch wenn die Mutter psychische Probleme hat, ist sie doch eine gute Mutter und liebt die kleine, das bekomm ich ja auch mit. Jetzt hat sie halt mal seid ein paar Monate alles im Griff, aber er hat selbst gesagt wer weiß wie lange es dauert, dass sie wieder wegen irgendwas durchdreht.. er wartet halt immer drauf ob sie auch jemanden kennenlernt wo sie sich wieder richtig verliebt, dann würde er es ihr auch sagen hat er gesagt. Aber die Typen die sie bis jetzt hatte, waren alle nur Zeitvertreib oder damit sie ein Dach über den Kopf hat oder eben genügend Geld bekommt.. 

Ja ich glaube auch das es am besten ist, wenn ich damit warte bis er daheim ist. Was kann ich jetzt schon daran ändern oder ausrichten? Eh nichts.. Schlimm ist das halt wenn sich die Gedanken im Kreis drehen, aber wird schon gehen.. nichtmal 3 Wochen sind's noch..

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16. April um 11:38
In Antwort auf user806

Ne nur seine Ex weiß nicht von mir. Sein Dad und seine Freunde hier und in Amerika schon. Auch seine Mutter hier bei uns kennt mich schon, die hat er mir vor einem Monat ca. vorgestellt. 

Es war halt mal so das wir letzten Sommer auf einem Festival waren und sie davon erfahren hat und ihm dann total Terror gemacht hat, sie entzieht ihm jetzt das mitsorgerecht geht auf Gericht usw weil wenn er eh eine Freundin hat dann braucht er sich nicht mehr um sein Kind kümmern.. also total arg.. und seitdem hab ich ihn verstanden und wir sind dabei geblieben. Aber jetzt die ganze Situation das er dort ist ist schon schlimm für mich.. er meinte auch zuerst er will in ein Motel, aber jetzt schläft er bei seiner kleinen im Zimmer/Bett und das freut ihn halt total, weil er sieht wie sie zu Hause ist und da hat er sie die ganze zeit um sich (also die Tochter)
Für mich is es schwer ja.. Weiß nicht ob das ein Grund sein sollte ihn in den Wind zu schießen, ihn einfach anzurufen und drauf anzureden das mir das zu viel is oder ich doch abwarten soll was is wenn er wieder daheim ist. Ich mein die sind ja tausende KM weit weg - wenn er dann heim kommt seh ich eh wie er sich verhält und ob er jetzt auf einmal doch wieder schnell zurück möchte.. Hab eben keine Ahnung ob ich ihm meine Eifersucht zeigen darf oder ob das zu übetrieben ist?

ja und meinst Du das Gericht ist dann auch der Meinung, dass er kein Sorgerecht braucht, weil er ja eine Freundin hat?!? ^^

Und wenn Dir Motel wichtig ist, dann solltest Du ihm das sagen. Klipp und klar.

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16. April um 11:46
In Antwort auf avarrassterne1

ja und meinst Du das Gericht ist dann auch der Meinung, dass er kein Sorgerecht braucht, weil er ja eine Freundin hat?!? ^^

Und wenn Dir Motel wichtig ist, dann solltest Du ihm das sagen. Klipp und klar.

Leider hat er keine Rechte wenn er in Österreich ist und sie in Amerika.. Wenn sie ein Verfahren einleitet und er dagegen ankämpfen will muss er sofort nach Amerika und dort bleiben bis das geklärt ist und dann auch noch einen Job, Wohnung usw alles vorweisen. Leider weiß sie genau was sie damit bewirken kann!

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16. April um 11:50
In Antwort auf user806

Leider hat er keine Rechte wenn er in Österreich ist und sie in Amerika.. Wenn sie ein Verfahren einleitet und er dagegen ankämpfen will muss er sofort nach Amerika und dort bleiben bis das geklärt ist und dann auch noch einen Job, Wohnung usw alles vorweisen. Leider weiß sie genau was sie damit bewirken kann!

er muss Job und Wohnung in den USA vorweisen, um sein Sorgerecht zu behalten? Seid Ihr Euch da auch wirklich sicher?

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16. April um 11:52
In Antwort auf avarrassterne1

er muss Job und Wohnung in den USA vorweisen, um sein Sorgerecht zu behalten? Seid Ihr Euch da auch wirklich sicher?

wenn er gerade dort ist, kann er ja mal das gesparte Geld für's Motel in eine Rechtsberatung investieren - wäre sinnvoll angelegt scheint mir.

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16. April um 11:57
In Antwort auf user806

Leider hat er keine Rechte wenn er in Österreich ist und sie in Amerika.. Wenn sie ein Verfahren einleitet und er dagegen ankämpfen will muss er sofort nach Amerika und dort bleiben bis das geklärt ist und dann auch noch einen Job, Wohnung usw alles vorweisen. Leider weiß sie genau was sie damit bewirken kann!

Dein Freund und die Kleine können einem richtig Leid tun. 
Kann sie denn überhaupt für das Kind sorgen, die Krankheit ist ja nicht ohne!!! 
Ist ihr Borderliner diagnostiziert oder vermutet man das, wegen ihrem Verhalten?

Ich habe eine Verwandte, die leidet auch unter dieser Krankheit.
In ihren manisch depressiven Phasen tut sie sich immer etwas an (erfolglos bis jetzt), das ist für die Familie und Geschwister ganz furchtbar. 
Wenn Menschen unberechnbar werden, die Launen auf und ab gehen, wer das mal miterlebt halt, dass ist echt kein Spaß.




 

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16. April um 12:26
In Antwort auf feren

Dein Freund und die Kleine können einem richtig Leid tun. 
Kann sie denn überhaupt für das Kind sorgen, die Krankheit ist ja nicht ohne!!! 
Ist ihr Borderliner diagnostiziert oder vermutet man das, wegen ihrem Verhalten?

Ich habe eine Verwandte, die leidet auch unter dieser Krankheit.
In ihren manisch depressiven Phasen tut sie sich immer etwas an (erfolglos bis jetzt), das ist für die Familie und Geschwister ganz furchtbar. 
Wenn Menschen unberechnbar werden, die Launen auf und ab gehen, wer das mal miterlebt halt, dass ist echt kein Spaß.




 

nicht jeder Borderliner ist ein unausstehlicher Besen und kann nicht für ein Kind sorgen

Sorry, ich finde es jedes mal zum Schreien, wenn wir alle nach dem, wie man manche Borderliner wahrnimmt, pauschal verurteilt werden und natürlich pauschal unter Generalverdacht stehen und es natürlich völlig ok ist, mal in Frage zu stellen, ob wir als Eltern taugen.
Würdest Du sowas bei irgendeiner anderen Krankheit auch machen? Wenn Du jemanden in der Verwandschaft hast, der unter Diabetes leidet und ständig vergißt darauf zu achten, was und wann zu essen ist und wie viel Insulin wann zugeführt werden muss, mit allen Folgen von häufiger Ohnmacht, häufigen Krankenhausaufenthalten usw. - würdest Du dann auch erst mal fragen, ob jemand geeingnet ist, Kinder zu haben, wenn Du hörst, dass er Diabetes hat?

Ich bin seit 14 Jahren verheiratet und unser Sohn ist inzwischen alt genug (nicht ganz zufällig auch 14), um dazu sinnvolles Feedback geben zu können - auch wenn immer klar war und ist, dass es für mich dadurch Einschränkungen gibt und ich auch sicher nicht das bin (und werde), was man als "einfachen Menschen" bezeichnen würde, so dass ich zur Mutter nicht taugen würde, war und ist es nicht. Und ja, ich bin Borderliner. Seit gut 30 Jahren und bis heute.

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16. April um 14:27
In Antwort auf avarrassterne1

nicht jeder Borderliner ist ein unausstehlicher Besen und kann nicht für ein Kind sorgen

Sorry, ich finde es jedes mal zum Schreien, wenn wir alle nach dem, wie man manche Borderliner wahrnimmt, pauschal verurteilt werden und natürlich pauschal unter Generalverdacht stehen und es natürlich völlig ok ist, mal in Frage zu stellen, ob wir als Eltern taugen.
Würdest Du sowas bei irgendeiner anderen Krankheit auch machen? Wenn Du jemanden in der Verwandschaft hast, der unter Diabetes leidet und ständig vergißt darauf zu achten, was und wann zu essen ist und wie viel Insulin wann zugeführt werden muss, mit allen Folgen von häufiger Ohnmacht, häufigen Krankenhausaufenthalten usw. - würdest Du dann auch erst mal fragen, ob jemand geeingnet ist, Kinder zu haben, wenn Du hörst, dass er Diabetes hat?

Ich bin seit 14 Jahren verheiratet und unser Sohn ist inzwischen alt genug (nicht ganz zufällig auch 14), um dazu sinnvolles Feedback geben zu können - auch wenn immer klar war und ist, dass es für mich dadurch Einschränkungen gibt und ich auch sicher nicht das bin (und werde), was man als "einfachen Menschen" bezeichnen würde, so dass ich zur Mutter nicht taugen würde, war und ist es nicht. Und ja, ich bin Borderliner. Seit gut 30 Jahren und bis heute.

Sei mir nicht böse, aber einen Diabetiker mit einem psychisch kranken Menschen zu vergleichen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Mal abgesehen, dass es zig Arten von Persönlichkeitsstörungen gibt!
Dann hast du Glück und deine Krankheit lässt sich gut behandeln.
Außerdem bin ich der Meinung, dass viele Menschen als Eltern nichts taugen, unabhängig von ihren Krankheiten.

Ich weiß, wie es ist, wenn die Mutter monatelang in der Psychiatrie stationär behandelt wird. Mehrere Suizidversuche hinter sich hat, ihr ganzes Umfeld in Sorge und Angst verfällt, sobald ihre Art sich ändert.
Glaub mir! Wenn dein Krankheitsbild anders ist, dann sei froh!

Aber ja, wenn man mich vor meiner Geburt gefragt hätte, dann hätte ich mir eine gesunde Mutter ausgesucht. Nicht eine, die mal lacht wie eine Wahnsinnige und dann mal wieder grundlos heult und sich die Pulsadern aufritzt.
Das war keine schöne Kindheit. 

Was die TE über diese Frau schreibt, falls man dem überhaupt Glauben schenken kann, wirkt auf mich nicht gesund.
Eine Frau deren Leben ständig aus den Fugen gerät, eine, die ohne finanzielle Unterstützung von anderen nicht selbstständig für sich sorgen kann. Die wie eine Furie über das Leben ihres Expartners bestimmen will, das Kind als Köder benutzt. Das sind meiner Meinung nach keine guten Voraussetzungen um Mutter zu sein.

Meine Erfahrungen stammen auch aus dem engsten Umfeld. Enger geht kaum.

 

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16. April um 14:44
In Antwort auf feren

Sei mir nicht böse, aber einen Diabetiker mit einem psychisch kranken Menschen zu vergleichen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Mal abgesehen, dass es zig Arten von Persönlichkeitsstörungen gibt!
Dann hast du Glück und deine Krankheit lässt sich gut behandeln.
Außerdem bin ich der Meinung, dass viele Menschen als Eltern nichts taugen, unabhängig von ihren Krankheiten.

Ich weiß, wie es ist, wenn die Mutter monatelang in der Psychiatrie stationär behandelt wird. Mehrere Suizidversuche hinter sich hat, ihr ganzes Umfeld in Sorge und Angst verfällt, sobald ihre Art sich ändert.
Glaub mir! Wenn dein Krankheitsbild anders ist, dann sei froh!

Aber ja, wenn man mich vor meiner Geburt gefragt hätte, dann hätte ich mir eine gesunde Mutter ausgesucht. Nicht eine, die mal lacht wie eine Wahnsinnige und dann mal wieder grundlos heult und sich die Pulsadern aufritzt.
Das war keine schöne Kindheit. 

Was die TE über diese Frau schreibt, falls man dem überhaupt Glauben schenken kann, wirkt auf mich nicht gesund.
Eine Frau deren Leben ständig aus den Fugen gerät, eine, die ohne finanzielle Unterstützung von anderen nicht selbstständig für sich sorgen kann. Die wie eine Furie über das Leben ihres Expartners bestimmen will, das Kind als Köder benutzt. Das sind meiner Meinung nach keine guten Voraussetzungen um Mutter zu sein.

Meine Erfahrungen stammen auch aus dem engsten Umfeld. Enger geht kaum.

 

Ja da muss ich dir schon recht geben. Natürlich kenne ich einiges nur aus seinen Erzählungen - dem kann man glauben oder nicht. Ich kenne sie nicht. Aber ich hab dann auch schon viele mitbekommen. Wo sie ihm gedroht hat wenn er nicht wieder zurück kommt bringt sie sich um, oder schreibt ihm wenn er sich gerade nicht meldet dass sie morgen eh nicht mehr da sein wird. 1 Kind wurde ihr vor 10 Jahren ja schon genommen, der wächst nicht bei ihr auf. Also waren echt wilde Sachen die mit ihr passiert sind.. Nur reißt sie sich echt gerade seid einigen Monaten zusammen - erste Ausbildung, ein Job wo sie immer hin geht, eine Wohnung.. bekommt aber auch viel Unterstützung von dem Eltern vom Exfreund (die passen so gut wie die ganze Zeit auf die kleine auf und finanziell auch..) Naja.. vielleicht sehe ich sie einfach noch in einem viel zu guten Licht, weil ich sie eben nicht kenne. Ich denke die Dinge die sie ihm angetan hat (das Kind genommen und mitten in der Nacht raus aus dem Bett und zum Exfreund) die prägen einen ja schon oder? Das wird man doch nicht einfach so vergessen, nur weil gerade 2-3 Wochen heile Welt is wenn er dort is.. Naja ich hoffe es zumindest und sonst kann ich eh nichts machen. Dann soll es halt nicht sein. Scheiß Verlustängste, wenn ich die nicht so hätte wären mir viele Dinge mehr egal, wär vielleicht einfacher

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16. April um 14:46

Mal sehen ob er nur wegen dem Kind bei ihr ist.. ich glaub es ist echt besser ich beruhige mich mal und wenn er wieder da ist sehe ich es eh. Wenn er sich wieder was angefangen hat, dann geht der Terror eh wieder von vorne los..

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16. April um 14:55
In Antwort auf feren

Sei mir nicht böse, aber einen Diabetiker mit einem psychisch kranken Menschen zu vergleichen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Mal abgesehen, dass es zig Arten von Persönlichkeitsstörungen gibt!
Dann hast du Glück und deine Krankheit lässt sich gut behandeln.
Außerdem bin ich der Meinung, dass viele Menschen als Eltern nichts taugen, unabhängig von ihren Krankheiten.

Ich weiß, wie es ist, wenn die Mutter monatelang in der Psychiatrie stationär behandelt wird. Mehrere Suizidversuche hinter sich hat, ihr ganzes Umfeld in Sorge und Angst verfällt, sobald ihre Art sich ändert.
Glaub mir! Wenn dein Krankheitsbild anders ist, dann sei froh!

Aber ja, wenn man mich vor meiner Geburt gefragt hätte, dann hätte ich mir eine gesunde Mutter ausgesucht. Nicht eine, die mal lacht wie eine Wahnsinnige und dann mal wieder grundlos heult und sich die Pulsadern aufritzt.
Das war keine schöne Kindheit. 

Was die TE über diese Frau schreibt, falls man dem überhaupt Glauben schenken kann, wirkt auf mich nicht gesund.
Eine Frau deren Leben ständig aus den Fugen gerät, eine, die ohne finanzielle Unterstützung von anderen nicht selbstständig für sich sorgen kann. Die wie eine Furie über das Leben ihres Expartners bestimmen will, das Kind als Köder benutzt. Das sind meiner Meinung nach keine guten Voraussetzungen um Mutter zu sein.

Meine Erfahrungen stammen auch aus dem engsten Umfeld. Enger geht kaum.

 

wenn man mich vor der Geburt gefragt hätte, hätte ich mir auch keine Krankheit ausgesucht.

Ja, mein Leben ist über Jahre, nein Jahrzehnte, ständig aus den Fugen geraten, bis ich gelernt habe, damit umzugehen. Ohne (für andere nachvollziehbaren) Grund losheulen - oder eben loslachen - gehört dazu. Kann ich auch heute nicht immer verhindern. Was mich zu drastischen Stimmungswechseln triggert, ist für andere nicht nachvollziehbar, es sei denn, sie kennen meine Trigger. Die Todessehnsucht auch nicht immer.

Ich kann mir aber einen Partner suchen, der es nicht persönlich nimmt, dass ich mich völlig zurückziehe und isoliere und er mir da auch nicht helfen kann, wenn ich einen Schub habe - und Voila, schon geht da kein Porzellan mehr kaputt.
Menschen, die in ständiger Sorge mich mit Argusaugen beobachten, habe ich aus meinem Umfeld radikal verbannt, das hilft weder denen noch mir, schadet aber beiden.
Inzwischen habe ich auch vieles an Wissen über meine Erkrankung, das mir u.a. dabei hilft, die Probleme meist vor einer Eskalation abzufangen.
Dazu gehört aber beispielsweise auch einiges an Änderungen in meinem Leben. Ich verreise beispielsweise nahezu nie, wenn dann nur Verwandte oder Freunde besuchen, alles andere kostet zu viel Kraft und ist sinnloser Streß. Nun, damit kann unser Sohn nicht mit mir in den Urlaub fahren - er ist oft mit den Großeltern gefahren oder mit meinem Mann oder ins Ferienlager oder ... Macht mir kein schlechtes Gewissen, es gibt ganz sicher keine Eltern, die *alles* mit ihren Kindern zusammen machen, was die sich wünschen würden.
Er kommt auch damit klar, dass ich mich manchmal völlig zurückziehe und weiß, seit er ein Kleinkind ist, dass das mit ihm gar nichts zu tun hat. Funktioniert problemlos.
Ich achte wahnsinnig auf meinen Energiehaushalt und auf alle Anzeichen, wann ich auf die Bremse treten muss, damit ich mich nicht übernehme.
Ich weiß, dass ich die Grenzen anderer Menschen schlecht bis gar nicht erkennen kann und habe alle Menschen, die die nicht klipp und klar ansagen - und zwar BEVOR ich drüber getrampel bin!!! - völlig aus meinem Umfeld verbannt.
Ich weiß, dass meine Wahrnehmung teilweise sehr verzerrt ist und es - egal, wie klar und deutlich ich etwas wahrnehmen mag, noch lange nicht bedeuten muss, dass das so auch "real" ist - und habe meine Wege, damit so umzugehen, dass es meist keinen Schaden anrichtet.

Also nein, das Krankheitsbild ist bei mir keineswegs anders. Ich habe nur - Unibibliothek sei Dank - die Möglichkeit, damit umzugehen.

Ach ja, die "Behandlungen", die ich in meinem Leben hatte, waren samt und sonders für'n ***. Meint: sie haben die Situation für mich und die Menschen in meinem Umfeld nicht verändert oder verschlechtert. Also nein, "gut behandelbar" würde ich das nicht nennen. Über Monate stationär war bei mir auch dabei.

An welchem Punkt die Dame ist, auf die sich die TE bezieht, weiß niemand von uns. Ok, wir wissen, dass sie "die Neue" nicht so gut verkraftet und mit Drohungen um sich wirft. Aber wenn Du mir jetzt erzählen willst, dass solcher Mist nur bei Borderlinern vorkommt, kann ich wirklich nur herzlich lachen.

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16. April um 15:51
In Antwort auf avarrassterne1

wenn man mich vor der Geburt gefragt hätte, hätte ich mir auch keine Krankheit ausgesucht.

Ja, mein Leben ist über Jahre, nein Jahrzehnte, ständig aus den Fugen geraten, bis ich gelernt habe, damit umzugehen. Ohne (für andere nachvollziehbaren) Grund losheulen - oder eben loslachen - gehört dazu. Kann ich auch heute nicht immer verhindern. Was mich zu drastischen Stimmungswechseln triggert, ist für andere nicht nachvollziehbar, es sei denn, sie kennen meine Trigger. Die Todessehnsucht auch nicht immer.

Ich kann mir aber einen Partner suchen, der es nicht persönlich nimmt, dass ich mich völlig zurückziehe und isoliere und er mir da auch nicht helfen kann, wenn ich einen Schub habe - und Voila, schon geht da kein Porzellan mehr kaputt.
Menschen, die in ständiger Sorge mich mit Argusaugen beobachten, habe ich aus meinem Umfeld radikal verbannt, das hilft weder denen noch mir, schadet aber beiden.
Inzwischen habe ich auch vieles an Wissen über meine Erkrankung, das mir u.a. dabei hilft, die Probleme meist vor einer Eskalation abzufangen.
Dazu gehört aber beispielsweise auch einiges an Änderungen in meinem Leben. Ich verreise beispielsweise nahezu nie, wenn dann nur Verwandte oder Freunde besuchen, alles andere kostet zu viel Kraft und ist sinnloser Streß. Nun, damit kann unser Sohn nicht mit mir in den Urlaub fahren - er ist oft mit den Großeltern gefahren oder mit meinem Mann oder ins Ferienlager oder ... Macht mir kein schlechtes Gewissen, es gibt ganz sicher keine Eltern, die *alles* mit ihren Kindern zusammen machen, was die sich wünschen würden.
Er kommt auch damit klar, dass ich mich manchmal völlig zurückziehe und weiß, seit er ein Kleinkind ist, dass das mit ihm gar nichts zu tun hat. Funktioniert problemlos.
Ich achte wahnsinnig auf meinen Energiehaushalt und auf alle Anzeichen, wann ich auf die Bremse treten muss, damit ich mich nicht übernehme.
Ich weiß, dass ich die Grenzen anderer Menschen schlecht bis gar nicht erkennen kann und habe alle Menschen, die die nicht klipp und klar ansagen - und zwar BEVOR ich drüber getrampel bin!!! - völlig aus meinem Umfeld verbannt.
Ich weiß, dass meine Wahrnehmung teilweise sehr verzerrt ist und es - egal, wie klar und deutlich ich etwas wahrnehmen mag, noch lange nicht bedeuten muss, dass das so auch "real" ist - und habe meine Wege, damit so umzugehen, dass es meist keinen Schaden anrichtet.

Also nein, das Krankheitsbild ist bei mir keineswegs anders. Ich habe nur - Unibibliothek sei Dank - die Möglichkeit, damit umzugehen.

Ach ja, die "Behandlungen", die ich in meinem Leben hatte, waren samt und sonders für'n ***. Meint: sie haben die Situation für mich und die Menschen in meinem Umfeld nicht verändert oder verschlechtert. Also nein, "gut behandelbar" würde ich das nicht nennen. Über Monate stationär war bei mir auch dabei.

An welchem Punkt die Dame ist, auf die sich die TE bezieht, weiß niemand von uns. Ok, wir wissen, dass sie "die Neue" nicht so gut verkraftet und mit Drohungen um sich wirft. Aber wenn Du mir jetzt erzählen willst, dass solcher Mist nur bei Borderlinern vorkommt, kann ich wirklich nur herzlich lachen.

Danke für deine ausführliche Antwort.
Es setzt sich leider nicht jeder so gut mit seiner Krankheit auseinander wie du, leider. Nicht jeder ist so stark und intelligent. 

Meine Mutter lebt mittlerweile sehr abgeschottet, sie braucht ihre festen Tagesabläufe und ihre Arbeit.
Wenn mal was anders läuft als geplant, kann das bei ihr ganz schlimme Depressionen hervorrufen.
Wenn das passiert, dann nimmt sie ihre Pillen (ist dann wie betäubt) oder lässt sich einweisen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie nicht nur unglücklich ist, sie will es sein.
Sie sagt, dass sie das nicht steuern kann und in ein Loch fällt, nicht mal mehr etwas fühlt.
Es ist schwer.
Mein Vater nimmt sie so, wie sie ist. Ein gemeinsames soziales Umfeld haben sie nicht, er hat seine Freunde und sie will lieber alleine sein.
Trotzdem, er ist ihre größte Stütze.
Uns lässt sie nicht so an sich ran, sie ist keine herzliche Mutter. Aber damit können wir Kinder leben, so war es schon immer. Dafür ist unser Vater um so herzlicher und liebevoller.


 

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16. April um 16:52
In Antwort auf feren

Danke für deine ausführliche Antwort.
Es setzt sich leider nicht jeder so gut mit seiner Krankheit auseinander wie du, leider. Nicht jeder ist so stark und intelligent. 

Meine Mutter lebt mittlerweile sehr abgeschottet, sie braucht ihre festen Tagesabläufe und ihre Arbeit.
Wenn mal was anders läuft als geplant, kann das bei ihr ganz schlimme Depressionen hervorrufen.
Wenn das passiert, dann nimmt sie ihre Pillen (ist dann wie betäubt) oder lässt sich einweisen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie nicht nur unglücklich ist, sie will es sein.
Sie sagt, dass sie das nicht steuern kann und in ein Loch fällt, nicht mal mehr etwas fühlt.
Es ist schwer.
Mein Vater nimmt sie so, wie sie ist. Ein gemeinsames soziales Umfeld haben sie nicht, er hat seine Freunde und sie will lieber alleine sein.
Trotzdem, er ist ihre größte Stütze.
Uns lässt sie nicht so an sich ran, sie ist keine herzliche Mutter. Aber damit können wir Kinder leben, so war es schon immer. Dafür ist unser Vater um so herzlicher und liebevoller.


 

na was meinst Du, warum ich das weiß, was ich tun kann?

Ich bin nicht mit dem Wissen geboren wurden und die zig Therapien haben es mir leider auch nicht gebracht.

Es ist ganz, ganz simpel:
ICH HATTE KEINE WAHL.
Die Option, meiner Todessehnsucht nachzugeben bestand nicht mehr, weil ich verpflichtet war.
Die Option Therapie war für meinen Geschmach ausgereizt - weit darüber hinaus eigentlich.
Es ging nicht. Ich konnte nicht mehr. Ich hatte keine Kraft mehr dafür mit jedem verdammten Strohhalm, nach dem ich gegriffen habe, nur aufs Neue abzusaufen und schön war das jetzt auch nicht gerade.
Auf meiner Haut war nicht mehr so viel Platz für neue Narben.
Vieles andere, was mich irgendwie betäuben kann, damit ich das nicht auch noch alles mitbekommen muss, hatte ich im Grunde auch schon gut durch.
...

Alle Straßen, die ich gegangen war, waren eine Sackgasse, nichts schien zu helfen, die Therapien erst Recht nicht, ich war am Ar***, völlig verzweifelt. Von daher liest sich Dein Beitrag für mich ... naja.

Es war die reine, nackte, pure Verzweiflung und der Mangel an anderen Optionen, dass ich mich in die Unibibliothek gesetzt habe und angefangen habe, Fachbücher zu lesen, sonst nichts. Nix mit "stark" oder "intelligent".

Mein Glück war vermutlich nur, dass ich schon immer ein Mensch war, der sich eher zurückgezogen hat - in sich selbst (Dissoziation ist auch ein häufiges Borderline-Symptom und hängt damit auch zusammen) oder noch besser räumlich von allen.  Und dass eh nicht so das innige Verhältnis zu meiner Familie (meint Eltern, Schwester, Tanten, blabla, nicht meine selbstgewählte Familie) habe, so dass es sich quasi von selbst ergab, dass ich mich von Menschen, mit denen es nicht geht, distanziere (und uns die Geschichten, die Du erzählst, an der Stelle mal ganz einfach, aber eben auch nur deswegen, erspart blieben) - und festgestellt habe: Hoppla, DAS HILFT!
Und mein zweites Glück war, dass ich Autodidakt bin und mit Fachbüchern in der Hand ganz gut klar komme.
Ob es ein Glück war, dass ich die Option Suizid nicht hatte - kann man sich darüber streiten. Ok, ich habe einen Weg gefunden. Einen, der mir ein ganz gutes Leben ermöglicht und den Menschen in meinem Umfeld auch. Aber frag nicht, wie oft ich es sooooooooooooooooo satt habe, ständig um etwas kämpfen zu müssen, was für alle anderen einfach nur banalste Selbstverständlichkeiten ohne ansatzweise erkennbare Schwierigkeiten sind.
 

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16. April um 17:23
In Antwort auf avarrassterne1

na was meinst Du, warum ich das weiß, was ich tun kann?

Ich bin nicht mit dem Wissen geboren wurden und die zig Therapien haben es mir leider auch nicht gebracht.

Es ist ganz, ganz simpel:
ICH HATTE KEINE WAHL.
Die Option, meiner Todessehnsucht nachzugeben bestand nicht mehr, weil ich verpflichtet war.
Die Option Therapie war für meinen Geschmach ausgereizt - weit darüber hinaus eigentlich.
Es ging nicht. Ich konnte nicht mehr. Ich hatte keine Kraft mehr dafür mit jedem verdammten Strohhalm, nach dem ich gegriffen habe, nur aufs Neue abzusaufen und schön war das jetzt auch nicht gerade.
Auf meiner Haut war nicht mehr so viel Platz für neue Narben.
Vieles andere, was mich irgendwie betäuben kann, damit ich das nicht auch noch alles mitbekommen muss, hatte ich im Grunde auch schon gut durch.
...

Alle Straßen, die ich gegangen war, waren eine Sackgasse, nichts schien zu helfen, die Therapien erst Recht nicht, ich war am Ar***, völlig verzweifelt. Von daher liest sich Dein Beitrag für mich ... naja.

Es war die reine, nackte, pure Verzweiflung und der Mangel an anderen Optionen, dass ich mich in die Unibibliothek gesetzt habe und angefangen habe, Fachbücher zu lesen, sonst nichts. Nix mit "stark" oder "intelligent".

Mein Glück war vermutlich nur, dass ich schon immer ein Mensch war, der sich eher zurückgezogen hat - in sich selbst (Dissoziation ist auch ein häufiges Borderline-Symptom und hängt damit auch zusammen) oder noch besser räumlich von allen.  Und dass eh nicht so das innige Verhältnis zu meiner Familie (meint Eltern, Schwester, Tanten, blabla, nicht meine selbstgewählte Familie) habe, so dass es sich quasi von selbst ergab, dass ich mich von Menschen, mit denen es nicht geht, distanziere (und uns die Geschichten, die Du erzählst, an der Stelle mal ganz einfach, aber eben auch nur deswegen, erspart blieben) - und festgestellt habe: Hoppla, DAS HILFT!
Und mein zweites Glück war, dass ich Autodidakt bin und mit Fachbüchern in der Hand ganz gut klar komme.
Ob es ein Glück war, dass ich die Option Suizid nicht hatte - kann man sich darüber streiten. Ok, ich habe einen Weg gefunden. Einen, der mir ein ganz gutes Leben ermöglicht und den Menschen in meinem Umfeld auch. Aber frag nicht, wie oft ich es sooooooooooooooooo satt habe, ständig um etwas kämpfen zu müssen, was für alle anderen einfach nur banalste Selbstverständlichkeiten ohne ansatzweise erkennbare Schwierigkeiten sind.
 

P.S.: 
Dass die "normalen" in solchen Saetzen wie "wenn Du nicht zu mir zurück kommst, dann..." nicht den Ausdruck unerträglicher Verzweiflung und unerträglichen seelischen Schmerzes sehen sondern irgendairgendas von "nach Mitleid fischen" bis "emitionale Erpressung" habe uch in recht jungen Jahren auf die ganz unschoene Art gelernt. Habe es daraufhin nie wieder ausgesprochen. Wie ich auch generell irrsinig vorsicht geworden bin damit, was ich überhaupt von dem preisgebe, wie es in mir aussieht. Denn ja: die Emotionen, die uns da überfallen, SIND den Situationen nicht angemessen. Per Definition nicht. 

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16. April um 17:42
In Antwort auf user806

Hallo ihr lieben.. ich weiß gerade nicht mehr weiter.
 
Mein Freund (wir sind 1 1/2Jahre nun zusammen) ist gerade in Amerika bei seiner Tochter und natürlich auch Ex... Sie wohnt jetzt an einem Ort wo er keine Freunde und verwandte hat. Dort hat sie einen Mitbewohner, der aber gerade nicht da ist und so schläft er bei ihr mit seiner Tochter im Bett.. Ist jeden Tag mit ihnen unterwegs und nimmt sie und die Tochter jetzt dann am Wochenende mit nach Orlando zu seinem Vater weil sie ins Disneyland gehen wollen. Die Ex will da natürlich mit.. Das schlimme ist die Ex weiß nix von mir, die ist total Besitzergreifend (sie hat Borderline) und jedes mal wo sie spitz bekommen hat das er eine Freundin hat ist die durchgedreht und hat mit Gericht usw gedroht. Er ist total unter Druck gesetzt, weil sie oft dann schon die Nummer gewechselt hat oder bei ihm nicht mehr abgehoben hat. (Und da sieht er seine Tochter dann auch nicht mehr weil wenn er zu Hause ist haben sie nur Kontakt über Facetime)
Jetzt weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll... er sagt es wird nichts laufen, weil sie ihn über 8x betrogen hat und er sich ja wieder Probleme macht wenn er mit ihr was hat und dann nach Hause fliegt. Weiß nicht was ich tun oder glauben soll.. bevor wir uns kennengelernt haben war er das letzte mal dort und da hatte sie einen Freund, den aber auch mit ihm betrogen.. Ich hör jetzt natürlich wenig von ihm, weil sie ja nix von mir weiß. Wenn er sich meldet kommt aber schon ein miss you oder wir telefonieren kurz mal.. so alle 2 Tage ca.. Wie soll ich micht verhalten??? Soll ich einfach abwarten bis er heim kommt, weil ich eh nix machen kann. Oder soll ich ihm eine Nachricht schreiben wo ich ihm sag wie sehr mich das beschäftigt? Ich will ihm wenn nix is ja auch nicht die Zeit mit dem Kind verderben...
 

es ist glaube ich schwer, keine Frage. Reden würde ich definitiv mit ihm zu sagen das es dir schon wehtut. Ich würde mich auch immer fragen: was will ich? was will ich nicht. Denn klar er hat ein Kind. Aber in einer  Beziehung musst du nicht alles einstecken, oder ihm zur Liebe, das tun. Und auf Dauer würde es dich auch totalrunterziehen. Nehmt euch die Zeit, bespricht, was ihr beide möchtet.

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16. April um 17:59

Ich wuerde ehrlich gesagt nicht warten.

Eben weil er jetzt dort ist, hat er die besten Möglichkeiten überhaupt, sich um eine Rechtsberatung zu kuemmern, welche Optionen, ausser stillhalten, er eigentlich hat. Wenn er erst wieder da ist, wird das schwierig. Bestenfalls.

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17. April um 9:30
In Antwort auf user806

Hallo ihr lieben.. ich weiß gerade nicht mehr weiter.
 
Mein Freund (wir sind 1 1/2Jahre nun zusammen) ist gerade in Amerika bei seiner Tochter und natürlich auch Ex... Sie wohnt jetzt an einem Ort wo er keine Freunde und verwandte hat. Dort hat sie einen Mitbewohner, der aber gerade nicht da ist und so schläft er bei ihr mit seiner Tochter im Bett.. Ist jeden Tag mit ihnen unterwegs und nimmt sie und die Tochter jetzt dann am Wochenende mit nach Orlando zu seinem Vater weil sie ins Disneyland gehen wollen. Die Ex will da natürlich mit.. Das schlimme ist die Ex weiß nix von mir, die ist total Besitzergreifend (sie hat Borderline) und jedes mal wo sie spitz bekommen hat das er eine Freundin hat ist die durchgedreht und hat mit Gericht usw gedroht. Er ist total unter Druck gesetzt, weil sie oft dann schon die Nummer gewechselt hat oder bei ihm nicht mehr abgehoben hat. (Und da sieht er seine Tochter dann auch nicht mehr weil wenn er zu Hause ist haben sie nur Kontakt über Facetime)
Jetzt weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll... er sagt es wird nichts laufen, weil sie ihn über 8x betrogen hat und er sich ja wieder Probleme macht wenn er mit ihr was hat und dann nach Hause fliegt. Weiß nicht was ich tun oder glauben soll.. bevor wir uns kennengelernt haben war er das letzte mal dort und da hatte sie einen Freund, den aber auch mit ihm betrogen.. Ich hör jetzt natürlich wenig von ihm, weil sie ja nix von mir weiß. Wenn er sich meldet kommt aber schon ein miss you oder wir telefonieren kurz mal.. so alle 2 Tage ca.. Wie soll ich micht verhalten??? Soll ich einfach abwarten bis er heim kommt, weil ich eh nix machen kann. Oder soll ich ihm eine Nachricht schreiben wo ich ihm sag wie sehr mich das beschäftigt? Ich will ihm wenn nix is ja auch nicht die Zeit mit dem Kind verderben...
 

Wenn mein Mann mir sagen wuerde, dass er bei seiner Ex uebernachtet wuerde ich ihn fragen ob er jetzt komplett den Verstand verloren hat. 

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18. April um 14:44

Also,dass er dich verheimlicht,wenn sie ihm droht, kann ich echt verstehen. Da nützt ihm auch kein Sorgerecht, wenn sie es drauf anlegt, dass sie es immer so dreht,dass er die Kleine dann nicht mehr sieht. Und das Gericht....joah....die lassen sich Zeit ehe sowas dann mal behandelt wird. Nee sorry...da hab ich schon Pferde kotzen sehen....was in vorher scheinbar guten Beziehungen abgeht, wenns ums Recht der Kinder geht. Da laufen dann Sachen ab, die würde man im Leben nicht denken. Und wenn die Ex soweit weg ist, dann kann er lieber für 2 Wochen den Mund halten, aber verliert nicht sein Kind!! 

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25. April um 9:56

Danke für eure Antworten. Ich hab mir sorgen wegen der Ex gemacht  dabei hat er mich jetzt über 2 Monate lang mit unserer Nachbarin betrogen  .... Nachrichten Beweise hab ich genug bekommen.. Naja was soll's hat sich das auch erledigt 

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