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Freund raucht und mich stört es

29. November 2016 um 13:47

Hallo Leute

Ich bin seit mehr als einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin auch sehr glücklich.
Ich habe ihn als Raucher kennengelernt, zu der Zeit habe ich auch regelmäßig geraucht und sein Konsum hat mich nicht gestört.

Vor einiger Zeit entfassten wir aber beide den Entschluss, aufzuhören.
Mir fiel das nicht schwer, da ich nicht so lange und auch nicht stark geraucht habe. Er hat aber nach einer Weile aufgrund von Stress wieder angefangen, da er vorher lange Zeit viel geraucht hat.
Seitdem stört mich das total, ich habe ihm gut zu geredet, versucht, ihn zu motivieren und ihm zu helfen, aber das brachte keine langfristigen Veränderungen.
Jetzt sage ich öfters mal dass ich es total eklig finde, dass ich ihn mit dem Zigarettengeschmack im Mund nicht so gerne küsse und dass ich es schön fände, wenn er aufhören würde.
Er fühlt sich dann direkt angegriffen und reagiert trotzig, was öfters einen Streit verursacht.

Ich weiß ja, dass es nichts bringt, wenn ich auf ihn einrede, aber ich weiß nicht wie ich noch helfen kann. Ihn stört das Rauchen ja selber, anscheinend aber noch nicht genug, um endgültig aufzuhören.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, wie man damit umgehen kann? Ich sorge mich ja nur um seine Gesundheit und möchte dass es ihm gutgeht, bloß verzweifle ich langsam, wenn mein gut gemeinter Rat immer in Streit endet

Liebe Grüße

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29. November 2016 um 14:04

Nein das steht für mich außer Frage, schließlich läuft ja sonst alles gut
Lieber würde ich ihm helfen..

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29. November 2016 um 15:06

Ich habe ihm extra eine pfeife gekauft, weil er meinte, damit würde er weniger rauchen.
Das hat funktioniert, aber nur kurzfristig.
Außerdem habe ich selbst mit dem Rauchen aufgehört, weil er meinte, das würde ihn motivieren.
Seitdem habe ich für ihn keine Zigarette mehr angefasst, um zu zeigen, dass es mir auch wirklich wichtig ist.
Indem ich ihm die Vorteile des Nichtrauchens aufzähle, möchte ich ihn auch noch motivieren. Das hat er alles sehr geschätzt, wirklich gebracht haben meine Mühen aber nichts.
Da ich inzwischen aus lauter Verzweiflung auch etwas "gemeinere" Sachen sage, wie z.B., dass ich den Rauchgeruch an ihm eklig finde usw. , fühlt er sich angegriffen.
 

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29. November 2016 um 15:12

Ich rauche 4 Zigaretten am Tag. Und wem das nicht passt, der soll sich verziehen. lib

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29. November 2016 um 15:15

Er hat aber zugegeben, dass er seinen Konsum problematisch findet und deshalb wollte er ja von mir, dass ich ihm helfe. Das war auch der Grund, wieso wir zusammen aufgehört haben..
Einige Ruckfälle habe ich zwar hingenommen, da die Sucht ja nicht vom einen auf den anderen Tag weggeht, allerdings war ich trotzdem etwas enttäuscht, als er dann wieder regelmäßig geraucht hat.
Ich weiß bloß nicht, inwiefern man da jeden Rückfall auf die Sucht schieben kann und wie viel Toleranz ich da zeigen sollte, schließlich hat er ja mal für eine kurz Zeit aufgehört und es schien ihm auch nicht schwer zu fallen.

Als ich selber geraucht habe, habe ich die Problematik mit der Sucht noch nicht so ganz verstanden. Ich habe es selbst aus Neugierde ausprobiert und das auch eine Zeit lang gemacht, da hab ich das auf die leichte Schulter genommen, da ich es verharmlost habe. Erst als ich gemerkt habe, dass ich langsam abhängig werde, hat das mir die Augen geöffnet und seitdem mache ich mir Sorgen um meinen Freund.
 

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29. November 2016 um 15:20

Ok und wieso?

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29. November 2016 um 16:07

Dass ich ihn nicht mehr so gerne küsse wegen dem Geschmack sage ich ihm ehrlichgesagt nur, weil ich hoffe, dass das vielleicht etwas bringt. Ich weiß, dass es erpresserisch klingt und eventuell auch nicht viel ändern wird, inzwischen versuche ich auch, sowas nicht mehr zu sagen.

Vielleicht sollte ich auch einfach locker lassen, aber das fällt mir schwer und das dauert ja auch eine Weile bis man sich damit abfindet.

Danke für deine Antwort

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29. November 2016 um 16:12

Wir sind aber noch gar nicht erwachsen
Und ja du hast recht, allerdings fällt es mir schwer, mich damit abzufinden..

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29. November 2016 um 17:57
In Antwort auf svenja286

Hallo Leute

Ich bin seit mehr als einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin auch sehr glücklich.
Ich habe ihn als Raucher kennengelernt, zu der Zeit habe ich auch regelmäßig geraucht und sein Konsum hat mich nicht gestört.

Vor einiger Zeit entfassten wir aber beide den Entschluss, aufzuhören.
Mir fiel das nicht schwer, da ich nicht so lange und auch nicht stark geraucht habe. Er hat aber nach einer Weile aufgrund von Stress wieder angefangen, da er vorher lange Zeit viel geraucht hat.
Seitdem stört mich das total, ich habe ihm gut zu geredet, versucht, ihn zu motivieren und ihm zu helfen, aber das brachte keine langfristigen Veränderungen.
Jetzt sage ich öfters mal dass ich es total eklig finde, dass ich ihn mit dem Zigarettengeschmack im Mund nicht so gerne küsse und dass ich es schön fände, wenn er aufhören würde.
Er fühlt sich dann direkt angegriffen und reagiert trotzig, was öfters einen Streit verursacht.

Ich weiß ja, dass es nichts bringt, wenn ich auf ihn einrede, aber ich weiß nicht wie ich noch helfen kann. Ihn stört das Rauchen ja selber, anscheinend aber noch nicht genug, um endgültig aufzuhören.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, wie man damit umgehen kann? Ich sorge mich ja nur um seine Gesundheit und möchte dass es ihm gutgeht, bloß verzweifle ich langsam, wenn mein gut gemeinter Rat immer in Streit endet

Liebe Grüße
 
 

Liebe svenja286,

​wenn dich die Qualmerei von deinem Freund stört, kannst du es ihm sagen. Sollte er keine Rücksicht darauf nehmen, kannst du die Beziehung beenden. Da du das nicht möchtest, willst du ihm lieber helfen. Dazu kann ich dir nur sagen, dass jeder Mensch selber mit dem Rauchen aufhören muss. Das gehört wie Essen und Atmen zu den Dingen, die man selber erledigen muss. ABER: wenn er rauchen WILL, dann wird er es tun und wenn er es NICHT WILL, dann wird er es lassen. Alles andere ist Augenauswischerei. Es gibt auch kein Suchtproblem, das reden wir uns nur ein. Jeder Raucher hört jeden Tag 10 bis x Mal auf zu rauchen. Und jeder Raucher überlebt jeden Tag eine 6-10 stündige Rauchpause, das nennt sich dann Schlaf. Entscheidend ist es, den Glimmstängel nicht anzuzünden, erst dann ist man Nichtraucher. Und solange dein Freund jeden Tag erneut die Entscheidung für diese tolle Packung und das Abbrennen dieser tollen Kippen trifft (und sich damit einräuchert, sodass du ihn abends entsetzt von dir stößt), solange werden alle deine Sorgen und Ratschläge immer wieder im Streit münden.

​Es gibt eine einzige Form von Hilfestellung, die ich begrüßen würde und die VIELLEICHT ein ganz kleines bisschen dazu beitragen könnte, dass er die Qualmerei sein lässt und die hast du nicht erwähnt. Weshalb ihr vermutlich auch immer wieder zum Streiten kommt. Versuch es doch mal mit LOB anstatt KRITIK. LOBE ihn, wenn er dir berichtet, dass er heute nur halb so viel geraucht hat wie sonst üblich. Sage ihm, dass sein Schweiß besser riecht, sein Sperma besser schmeckt, seine Haut reiner ist, wenn er weniger oder gar nichts mehr raucht. Oder was auch immer. Sprich ihm Mut und Zuversicht zu und sage ihm, dass sich die Welt weiterdrehen wird, obwohl er aufgehört hat zu quartzen. Zeige ihm, dass es ein fröhliches Leben ohne knietief hängende Dunstwolken und ohne Gestank gibt.

​Und vor allem: nimm bitte die Quartzerei nicht so wichtig. Sollte sie nämlich tatsächlich so wichtig sein, wie du behauptest, müsstest du die notwendigen Konsequenzen ziehen und dich trennen. Und nachdem du das nicht tun möchtest, kann es so wichtig dann wohl auch wieder nicht sein, oder?

​Freundliche Grüße von einem nichtrauchenden Raucher mit jahrzehntelanger Toleranz-Erfahrung, der am eigenen Leib erfahren musste, dass Beziehungen zwischen Rauchern und Nichtrauchern über viele, viele Jahre funktionieren können. Es winkt freundlich: PY158

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29. November 2016 um 19:00
In Antwort auf py158

Liebe svenja286,

​wenn dich die Qualmerei von deinem Freund stört, kannst du es ihm sagen. Sollte er keine Rücksicht darauf nehmen, kannst du die Beziehung beenden. Da du das nicht möchtest, willst du ihm lieber helfen. Dazu kann ich dir nur sagen, dass jeder Mensch selber mit dem Rauchen aufhören muss. Das gehört wie Essen und Atmen zu den Dingen, die man selber erledigen muss. ABER: wenn er rauchen WILL, dann wird er es tun und wenn er es NICHT WILL, dann wird er es lassen. Alles andere ist Augenauswischerei. Es gibt auch kein Suchtproblem, das reden wir uns nur ein. Jeder Raucher hört jeden Tag 10 bis x Mal auf zu rauchen. Und jeder Raucher überlebt jeden Tag eine 6-10 stündige Rauchpause, das nennt sich dann Schlaf. Entscheidend ist es, den Glimmstängel nicht anzuzünden, erst dann ist man Nichtraucher. Und solange dein Freund jeden Tag erneut die Entscheidung für diese tolle Packung und das Abbrennen dieser tollen Kippen trifft (und sich damit einräuchert, sodass du ihn abends entsetzt von dir stößt), solange werden alle deine Sorgen und Ratschläge immer wieder im Streit münden.

​Es gibt eine einzige Form von Hilfestellung, die ich begrüßen würde und die VIELLEICHT ein ganz kleines bisschen dazu beitragen könnte, dass er die Qualmerei sein lässt und die hast du nicht erwähnt. Weshalb ihr vermutlich auch immer wieder zum Streiten kommt. Versuch es doch mal mit LOB anstatt KRITIK. LOBE ihn, wenn er dir berichtet, dass er heute nur halb so viel geraucht hat wie sonst üblich. Sage ihm, dass sein Schweiß besser riecht, sein Sperma besser schmeckt, seine Haut reiner ist, wenn er weniger oder gar nichts mehr raucht. Oder was auch immer. Sprich ihm Mut und Zuversicht zu und sage ihm, dass sich die Welt weiterdrehen wird, obwohl er aufgehört hat zu quartzen. Zeige ihm, dass es ein fröhliches Leben ohne knietief hängende Dunstwolken und ohne Gestank gibt.

​Und vor allem: nimm bitte die Quartzerei nicht so wichtig. Sollte sie nämlich tatsächlich so wichtig sein, wie du behauptest, müsstest du die notwendigen Konsequenzen ziehen und dich trennen. Und nachdem du das nicht tun möchtest, kann es so wichtig dann wohl auch wieder nicht sein, oder?

​Freundliche Grüße von einem nichtrauchenden Raucher mit jahrzehntelanger Toleranz-Erfahrung, der am eigenen Leib erfahren musste, dass Beziehungen zwischen Rauchern und Nichtrauchern über viele, viele Jahre funktionieren können. Es winkt freundlich: PY158

vielen vielen dank, endlich mal konstruktive kritik!
das mit dem lob werde ich auf jeden fall ausproberen
liebe grüße

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25. Mai 2017 um 11:46
In Antwort auf svenja286

Hallo Leute

Ich bin seit mehr als einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin auch sehr glücklich.
Ich habe ihn als Raucher kennengelernt, zu der Zeit habe ich auch regelmäßig geraucht und sein Konsum hat mich nicht gestört.

Vor einiger Zeit entfassten wir aber beide den Entschluss, aufzuhören.
Mir fiel das nicht schwer, da ich nicht so lange und auch nicht stark geraucht habe. Er hat aber nach einer Weile aufgrund von Stress wieder angefangen, da er vorher lange Zeit viel geraucht hat.
Seitdem stört mich das total, ich habe ihm gut zu geredet, versucht, ihn zu motivieren und ihm zu helfen, aber das brachte keine langfristigen Veränderungen.
Jetzt sage ich öfters mal dass ich es total eklig finde, dass ich ihn mit dem Zigarettengeschmack im Mund nicht so gerne küsse und dass ich es schön fände, wenn er aufhören würde.
Er fühlt sich dann direkt angegriffen und reagiert trotzig, was öfters einen Streit verursacht.

Ich weiß ja, dass es nichts bringt, wenn ich auf ihn einrede, aber ich weiß nicht wie ich noch helfen kann. Ihn stört das Rauchen ja selber, anscheinend aber noch nicht genug, um endgültig aufzuhören.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, wie man damit umgehen kann? Ich sorge mich ja nur um seine Gesundheit und möchte dass es ihm gutgeht, bloß verzweifle ich langsam, wenn mein gut gemeinter Rat immer in Streit endet

Liebe Grüße
 
 

Schonmal überlegt, ihn aufs Vapen umzustimmen? Da kann man den Nikotingehalt komplett selbst bestimmen und sich langsam abgewöhnen. Außerdem riecht und schmeckt es auch deutlich besser.

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25. Mai 2017 um 11:46
In Antwort auf svenja286

Hallo Leute

Ich bin seit mehr als einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin auch sehr glücklich.
Ich habe ihn als Raucher kennengelernt, zu der Zeit habe ich auch regelmäßig geraucht und sein Konsum hat mich nicht gestört.

Vor einiger Zeit entfassten wir aber beide den Entschluss, aufzuhören.
Mir fiel das nicht schwer, da ich nicht so lange und auch nicht stark geraucht habe. Er hat aber nach einer Weile aufgrund von Stress wieder angefangen, da er vorher lange Zeit viel geraucht hat.
Seitdem stört mich das total, ich habe ihm gut zu geredet, versucht, ihn zu motivieren und ihm zu helfen, aber das brachte keine langfristigen Veränderungen.
Jetzt sage ich öfters mal dass ich es total eklig finde, dass ich ihn mit dem Zigarettengeschmack im Mund nicht so gerne küsse und dass ich es schön fände, wenn er aufhören würde.
Er fühlt sich dann direkt angegriffen und reagiert trotzig, was öfters einen Streit verursacht.

Ich weiß ja, dass es nichts bringt, wenn ich auf ihn einrede, aber ich weiß nicht wie ich noch helfen kann. Ihn stört das Rauchen ja selber, anscheinend aber noch nicht genug, um endgültig aufzuhören.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungen, wie man damit umgehen kann? Ich sorge mich ja nur um seine Gesundheit und möchte dass es ihm gutgeht, bloß verzweifle ich langsam, wenn mein gut gemeinter Rat immer in Streit endet

Liebe Grüße
 
 

Schonmal überlegt, ihn aufs Vapen umzustimmen? Da kann man den Nikotingehalt komplett selbst bestimmen und sich langsam abgewöhnen. Außerdem riecht und schmeckt es auch deutlich besser.

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26. Mai 2017 um 13:54

Das sehe ich auch so.
Ich würde mir von meinem Partner nichts verbieten lassen, was ich VOR der Beziehung auch schon gemacht habe.

Ich selbst bin Nichtraucher, mein Mann auch, und ich habe auch schon Raucher geküsst.

Ich kenne Beziehungen, wo nur einer raucht.
Das muss kein Problem sein/werden.

Für mich wäre ein Raucher nichts mehr, aber die TE wusste ja, wen sie sich da anlacht.

Auf mich wirkt sie sehr nörgelig und sowas geht mir (als Frau) tierisch auf den Keks!

Entweder sie trennt sich oder sie lässt ihn in Ruhe rauchen.

 

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