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Freund rastet immer aus und macht dann Schluss

23. April 2013 um 11:11

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und schreibe das erste Mal in einem Forum, deshalb habt bitte Nachsicht mit mir

Ich (30) bin seit 4 Jahren in einer Beziehung zu meinem Freund (28). Wir haben in den 4 Jahren mehrmals schon Schluss gehabt, allerdings immer nur für ein paar Tage. Immer war er derjenige, der von jetzt auf gleich ausgeflippt ist und Schluss gemacht hat, seine Sachen gepackt und zu seinen Eltern geflüchtet ist (dort hat er sein altes Kinderzimmer). Die Wohnung war ursprünglich meine, da ich schon dort wohnte bevor wir uns kannten. Er ist dann relativ schnell mehr oder weniger zu mir gezogen, hatte sämtliche Klamotten hier und hat hier quasi gelebt.

In den 4 Jahren Beziehung haben wir schon einige kleine Krisen hinter uns gebracht, u.a. eine Abtreibung aus medizinischen Gründen, bei der er mich aber alleine gelassen hat, weil ich ihn einen tag vorher "rausgeschmissen" habe, nachdem wir uns wieder über irgendwas gestritten hatten und er mich zur Weißglut gebracht hat, was angesichts meines Zustands damals und der bevorstehenden Abtreibung, vielleicht noch verständlich ist. Damals ist er nicht beim Arzt erschienen und ist auch nicht gekommen, nachdem ich ihn unter Schmerzen angerufen hatte und um sein Kommen gebeten hatte. Später hat er eingesehen, dass sein Verhalten völlig falsch war, er war damals "erst" 24 und schob es selber auf seine Unreife, mit der Situation umzugehen, noch dazu da ich ihn abends zuvor rausgeschmissen hatte. Jedenfalls konnte ich ihm das damals verzeihen und auch meine Eltern haben geschafft, mit ihm wieder normal umzugehen. Seine Eltern wissen bis heute nichts davon.

Mein freund ist sehr eifersüchtig und hat große Probleme damit, wenn ich beruflich selbstständig bin, d. h. zum Beispiel auf Geschäftsreisen fahre. Das war auch ein Grund für eine weitere Trennung seinerseits, weil er nicht akzeptieren konnte, dass ich für einige Tage ins Ausland auf eine Geschäftsreise fahre, obwohl da meiner Meinung nach nichts dabei ist. Ich habe die Reise gemacht, ihm aber versprochen, in Zukunft auf diesen Aufgabenbereich in meinem Job zu verzichten, da er immer mit vielen Reisen verbunden ist und ich ursprünglich auch für eine andere Tätigkeit eingestellt wurde und diesen Bereich nicht zwingend machen musste.
Ich habe das damals ihm zu liebe getan, um auf seine Gefühle Rücksicht zu nehmen. Ich hätte diese Geschäftsreisen gerne gemacht, weil der Job Spaß gemacht hat und mich sehr gefordert hat.

Jedenfalls hatten wir in der Zwischenzeit wieder etliche Situationen, in denen er wegen ähnlicher Dinge (Überstunden Job, Rausgehen mit einer Freundin, etc.) ausgerastet ist und sich von jetzt auf gleich getrennt hat. Ich habe ihm immer "verziehen" bzw. ihm Zugeständnisse gemacht, dass wir gemeinsam an diesen Problemen arbeiten, dass ich versuche auf ihn mehr Rücksicht zu nehmen, aber auch erwarte, dass er an seinem Vertrauen und er Eifersucht arbeitet. Irgendwann konnte ich meinen Eltern nicht mehr sagen, dass wir wieder zusammen waren, weil meine Eltern so sauer und enttäuscht von ihm waren, dass vor allem meine Mutter damit nicht umgehen konnte. Beim letzten Mal war es schon eine unglaublich schlimme und schwierige Situation ihr zu sagen, dass wir wieder zusammen sind. Deshalb und weil wir wieder getrennt waren, bat ich ihm mir zeit zu geben, bis unsere Beziehung sich etwas stabilisiert hat, um dann meinen Eltern von uns zu erzählen. Ich wollte einfach nicht wieder beschwören, dass ich meinen Eltern sage wir seien wieder zusammen und zwei Wochen später macht er wieder Schluss. Das ist zwar nicht ehrlich und ich habe mich dabei auch nicht gut gefühlt, aber ich musste für mich erstmal an der Beziehung arbeiten und genießen, dass es wieder gut läuft (denn das tat es, wir waren wieder mal wie frisch verliebt und haben Pläne geschmiedet), dass ich das nicht durch Zoff mit meinen Eltern kaputt machen (lassen) wollte.

Mein freund hatte, bevor er das letzte Mal Schluss gemacht hat, eine Wohnung gekauft, die wir zusammen renovieren und in die wir dieses Jahr einziehen wollten. Nachdem wir über den Jahreswechsel, im Urlaub waren (wieder vereint, aber eben ohne Wissen meiner Eltern), haben wir angefangen die Wohnung zu renovieren. Ich sagte ihm, ich würde Mitte des Jahres einziehen, um vorher in Ruhe mit meinen Eltern reden zu können und, weil dann meine berufliche Situation geklärt sei (mein derzeitiger Vertrag läuft nur bis Juni). Dem entsprechend war meine Vorfreude auf die neue Wohnung auch noch gebremst, denn die Problematik mit meinen Eltern und gleichzeitig die Belastung durch die bevorstehende Arbeitslosigkeit bzw. das Risiko arbeitslos zu werden, haben mich mehr beschäftigt als der Gedanke an die schöne neue Wohnung und das Zusammenleben.

Jedenfalls um nun endlich auf den Punkt zu kommen (jetzt kennt ihr viele Details der Vorgeschichte):
Am Freitag habe ich meinem freund von einer Geschäftsreise erzählt, die ich freiwillig geplant habe (ein Messebesuch in Deutschland) und das ich dort auch eine Geschäftspartnerin treffen würde, mit der ich viel telefonisch Kontakt hatte und die mir interessante Leute vorstellen wollte (weil ich derzeit die Aufgabe habe, für meine Firma neue Kunden an land zu ziehen - davon hängt auch mein Job etwas ab). Diese Gelegenheit wollte ich natürlich gerne nutzen und auch die Möglichkeit auf Firmenkosten auf Geschäftsreise zu fahren, um Kontakte zu knüpfen, etwas selbstsicherer zu werden und Erfahrung im Punkto Aqkuise und Kundenansprache etc. zu sammeln. Mein Freund weiß wie unsicher ich bin, ich leide seit Jahren an einer sozialen Phobie, die nach einer kurzzeitigen Behandlung etwas besser geworden ist, ich aber nach wie vor oftmals hemmt. Diese Reise sollte auch eine Herausforderung für mich werden, damit ich Selbstbewusstsein und Mut tanke mich in solchen Situationen zu beweisen, auch für einen neuen Job. Als ich ihm das am Freitag erztähltz habe, hat er sich nicht oder zumindest nicht negativ dazu geäussert. Das letzte mal als ich auf einer Messe war, hatte ich ihn extra mitgenommen, weil es auch wieder mega theater deswegen gab (wegen einem Wochenende). Ich muss dazu sagen, dass diese Messebesuche (mit der anstehenden sind es zwei) freiwillig waren, also nicht auf Anweisung vom Chef, und nichts mit der Tätigkeit zu tun haben, für die ich zuvor hätte häufiger weg fahren müssen - es ist also etwas ganz anderes.

Gestern habe ich ihm dann erzählt, dass ich den Flug und hotel etc. gebucht habe und das meine Geschäftspartnerin mit mir Essen gehen möchte und mir Bekannte vorstellen möchte, die für mich als potentielle Neukunden interessant sein könnten - ganz ungezwungen natürlich.
Mein Freund hat mich daraufhin ganz aufgeracht gefragt, ob ich das wirklich machen würde, mir fremden Männern Essen gehen und als ich seine Frage mit ja beantwortete und ihm entgegnete, dass ja nichts dabei wäre an einem geschäftsessen, ist er total ausgerastet, hat mich als ... und Schlampe bezeichnet und gemeint, ich würde mich verhuren und sei eine Vertriebsschlampe etc.... Er hat seine Sachen gepackt und gesagt ich solle zum Teufel gehen und ihn in Ruhe lassen und und und. Die Beschimpfungen dauerten bis er alles gepackt und unsere (noch alte) Wohnung verlassen hatte. Er hat mir nicht zugehört und mich nur beschimpft und ist der Meinung ich sei schon immer eine Schlampe gewesen, er hat ein Bild von uns im Bilderrahmen erst mit voller Wucht auf den Boden geschmissen und dann das Bild darin zerrissen. Er ist so ausgerastet, wie ich ihn noch nie erlebt habe.

Ich habe dann die Nacht darüber geschafen und ihm heute morgen eine Email geschrieben, dass ich weiß wie er ist und immer damit gelebt habe und deshalb auch versuche das jetzt zu ignorieren, weil ich wüsste er meine das nicht ernst und es sei nur seinem krankhaften verhalten geschuldet, das wöre nicht er. Deshalb würde ich auf ihn zugehen und ihn darum bitten, mit mir ihn ruhe darüber zu reden. ausserdem hätte ich darüber nachgedacht (schon vorher) dass er mich wieder begleiten könnte, damit wir die zeit in München nutzen könnten und er auch für sein Business wichtige Geschäftspartner kennelernen könnte. Ich habe ihn daran erinnert, das wir zueinander halten wollten und auch in Krisenzeiten nicht wegrennen und das ich deshalb auch nicht akzeptiere, dass er so reagiert und das ich bereit bin zu reden und Kompromisse zu finden und wenn ihn Geschöftsessen mit Männern so verletzen, dann würde ich das nicht machen.

Danach habe ich mit ihm telefoniert und er sagte mir, ich sei für ihn gestorben und er wollte das nicht mehr, ich sei eine Schlampe und solle mir einen neuen Mann suchen und und und....

Mein Problem ist jetzt, dass ich ihm das nicht recht glauben kann, das er das ernst meint. Er hat mir am Wochenende noch im Schlaf gesagt, das er mich liebt. Wir wollten irgendwann heiraten, haben über all das immer wieder geredet. Natürlich war er ab und zu auch gefrustet, weil wir dann mal zwischendurch weniger Sex hatten oder er sauer war, dass ich mich nicht genau so wie er auf die Wohnung freue, aber ich habe immer mit ihm darüber geredet und ihm erklärt wieso manche dinge so sind oder ich mich so verhalte und erst gestern habe ich meiner Mutter gesagt, ich würde diese Woche gerne mit ihr über meinen (Ex-) Freund sprechen wollen, weil ich ihr dazu etwas ernstes sagen müsse. Ich habe mich dazu durchgerungen meinen Eltern entgegenzu treten und ihnen zu sagen, dass wir wieder zusammen sind und auch zusammen ziehen wollen.
Ich bin 30 Jahre alt und wirke jetzt vielleicht wie ein Kind, weil vielleicht viele von euch meinen, ich sei bescheuert, es überhaupt so oft mit ihm versucht zu haben. Meine freunde und Familie sieht es ja auch so. Aber es gab wirklich immer sehr sehr viel schönes zwischen uns, die gemeinsamen Interessen, gemeinsame Zukunftspläne, gemeinsame Ansichten und er hat mich immer in allem unterstützt, wenn mir jemand etwas böses wollte, hat er mich beschützt und mir geholfen, er hat mich bei meinen Bewerbungen für eine neue Stelle unterstützt und und und. Er war immer für mich da und unser einziges Problem war wirklich immer nur, dass er bei Dingen die ihm nicht gefallen oder mit denen er wirklich ein Problem hat, ausgerastet ist und geflohen ist. Da er aber immer wieder zurück kam, wusste ich immer, dass er eigentlich nicht gehen wollte, sondern ein emotionales Problem hat und deshalb immer austickt und flieht. Ich habe ihm meine Liebe nicht zuletzt dadurch bewiesen, dass ich trotzdem zu ihm gehalten habe und uns immer eine Chance gegeben habe, weil ich denke, dass das in einer Beziehung dazugehört, zu kämpfen, wenn einer ein emotionales oder gar psychischen problem hat und auch eigene Verletzungen in Kauf zu nehmen, wenn man die schönen Dinge hat und Hoffnung, dass es irgendwann besser wird.

Ich weiß einfach nicht mehr wie ich damit umgehen soll.
Ich möchte nicht, dass wir uns trennen, weil ich ihn wirklich liebe und er immer der Mann war, mit dem ich mein Leben verbringen wollte, trotz dieser Probleme. Ich sehe auch ein, dass ich mich manchmal nicht richtig verhalte und unüberlegt handle und dadurch vielleicht seine Gefühle verletze. Kann auch sein, dass ich meinen Job zu ernst nehme und vor ihn stelle, aber sind Geschäftsreisen in dem minimalen Umfang wirklich egoistisch? Bin ich eine Schlampe, wenn ich mich mit potentiellen Kunden zum Essen verabrede, um in lockerer Atmosphäre über geschäftliche Interessen zu sprechen?

Und wie soll ich das einschätzen, dass er dieses Mal scheinbar so resolut reagiert? Mein ihr er meint es wirklich ernst? das macht doch keinen Sinn, gestern ist noch alles in Ordnung und heute bin ich eine Schlampe und schon immer eine Schlampe gewesen, mit der er nicht zusammen sein will?

Ich habe am Sonntag sogar noch zugestimmt, wieder (zum4.Mal) mit ihn in einen sehr kostspieligen Urlaub zu fahren, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich dieses Jahr nicht fahren und das Geld zur Seite legen möchte. Ich habe mich aber wieder überreden lassen, weil er traurig war und eil ich diesen Urlaub natürlich auch sehr liebe und habe zugesagte. Er war darüber so glücklich und heute ist aufeinmal alles vorbei? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das ernst meint und ich weiß auch nicht wie ich das alles einschätzen und damit umgehen soll. Sehe ich das alles falsch? Hat mein Freund recht? Was meint ihr was kann ich noch tun oder sagen, damit er zur Vernunft kommt?

Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!

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23. April 2013 um 12:59

NACHTRAG
Habe vorhin mit seiner Mutter telefoniert, da wir ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben und sie mich wie eine Tochter sieht. Auch wenn jetzt wahrscheinlich jeder aufschreit und meint es wäre ein No Go bei so einer Sache die Mutter des Ex anzurufen, war mir das wichtig auch Antworten zu erhalten bzw. seiner Mutter die Situation zu erklären.

Also seine Mutter sagte mir, dass mein Freund oder Ex-Freund das Gefühl habe ich würde ihn nicht oder nicht genug lieben und ich sei eher eine Frau, die auf Abenteuer aus sei als auf eine richtige Lovestory. Er vergleicht unsere Beziehung dann auch immer mit ihm anderen bekannten Beziehungen im Freundeskreis, die nach aussen hin natürlich immer sehr harmonisch laufen und sagt dann, ich sei so anders als die Frauen in diesen Beziehungen, die ihre Partner richtig lieben würden.
Er glaubt nicht, dass ich wirklich langfristig mit ihm zusammen sein will und meint, ich sei an einem Punkt, an dem ich merke er sei nicht der richtige und würde deshalb selber flüchten oder mich nicht ganz einlassen wollen auf die Beziehung (deshalb auch das herauszögen des Gesprächs mit meinen Eltern).
Er sagte seiner Mutter, dass er glaubt ich wolle nur so lange bei ihm bleiben, bis ich jemand anderen kennengelernt habe.
Ich kann natürlich ganz klar sagen, dass nichts an all dem dran ist. Mein Ex hat nie so ehrlich mit mir über diese Gefühle gesprochen, sodass ich ihm darauf ggfs. hätte antworten und mich erklären oder gar einschätzen können, was in ihm vorgeht.
Seine Mutter sagte mir, er würde mich lieben, aber sehe das Ganze nun so und sehe deshalb auch keine Chance mehr für uns. Er wolle mir immer den Himmel auf Erden schenken, hätte die Wohnung für mich gekauft und wollte die Wohnung mit seinem Geld ganz toll für mich machen und würde alles für mich tun, weil er der schützende und beschützende Partner ist, der sich um Frau und Familie kümmert.
Ich finde das sehr schön und romantisch, gleichzeitig sehe ich auch, dass die Rolle der Frau dabei sehr eingeschränkt ist. Trotzdem liebe ich ihn und jetzt frage ich mich, wie ich ihn überzeugen und zurück gewinnen kann.

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23. April 2013 um 13:47

Danke
Danke für eure ehrlichen ANtowrten. Insgeheim kenne ich das Problem, aber es war mir wichtig, von "fremden" Personen ein Statement zu bekommen, die anders auf alles blicken, denn manchmal frag ich mich tatsächlich, ob es an mir liegt, auch wenn ich eigentlich innerlich weiß, dass er ein problem hat.
Ich versuche die Ratschläge zu beherzigen und ohne ihn weiter zu machen. Vorher konnte ich das auch und auch wenn er mir schwer fällt, habt ihr Recht!
Vielen lieben Dank für die ehrliche Meinung!

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23. April 2013 um 15:05

Meint er es dieses Mal ernst?
Was mich noch etwas beschäftigt ist die Frage, ob mein Ex es dieses Mal wirklich ernst meint. Gestern noch sprechen wir davon, dass wir uns wünschen irgendwann zu heiraten und eine Familie zu gründen und dann macht er Schluss und flippt aus und sagt er wolle nicht mit so einer Schlampe zusammen sein. Sorry die Wortwahl aber das ist sein O-Ton.

Er hat seiner Mutter gesagt, dass er dieses Mal auch seinen Fernseher und alle anderen Sachen restlos mit genommen hat, weil er es dieses Mal ernst meint und mir sagte er, ich solle ihn in Ruhe lassen, wobei er das jedes Mal gesagt hat und im Endeffekt nie wirklich gehen wollte.
Ich frage mich, ob es überhaupt noch eine Chance gibt, ihn zurück zu gewinnen oder unsere Beziehung neu zu beginnen, wenn er so redet und auf mich reagiert. Zumal ja nichts vorgefallen ist, das so eine harte und resolute Reaktion erklären klnnte. Dinge, die ihn an mir stören, hat er in der Regel auch kommuniziert, wir haben uns dann gestritten oder Wortgefechte geliefert oder diskutiert und dann auch versucht daran zu arbeiten. Es kann also eigentlich ja nicht sein, dass er schon die ganze Zeit nicht mehr wollte, gleichzeitig aber Geld für die neue Wohnung investiert, die er angeblich FÜR MICH so schön machen mchte, mir sogar im schlafenden Zustand sagt er würde mich lieben, über heiraten und Kinder spricht und dann einen tag später so reagiert, Schluss macht und von mir nichts mehr wissen will.

Was meint ihr dazu? Wie ist dieses Verhalten zu erklären???? Und wenn es eine Chance gibt, was soll ich tun?

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23. April 2013 um 15:55

Ich verstehe das ja aber
Ich gebe zu, die letzten Male war es meist so, dass ich ihm dann 1 oder 2 Tage später eine Email geschrieben habe, in der ich den Streit aufgegriffen und zu klären versucht habe. Ich bin also auf ihn zugegangen. Es kam dann immer zu einem regen Emailverkehr - also einer Diskussion per Email - bis wir uns getroffen und Face to Face noch mal über alles gesprochen haben. Am Ende habe ich Zugeständnisse gemacht, ein bisschen auf Er und wir haben es noch mal versucht. Danach war immer schnell wieder Harmonie und das selbe Gefühl wie davor - Verliebtheit, Nähe etc.
Bei unserem letzten Streit, als er gegangen isdt, habe ich erst gejammert und dann plötzlich Akzeptanz gezeigt und mich nicht gemeldet. Das war alles im Zeitraum von ca. 1 Woche.
Daraufhin hatte er sich dann gemeldet und mir gesagt, er vermisse mich. So kam es dann zu einem erneuten Gespräch, wobei ich dieses mal klar in der stärkeren Position war, da ich ihm deutlich gesagt habe, was ich von seinem Verhalten hate und was ich erwarte. Ich muss sagen, er hat sich dieses Mal wirklich bemüht und mehr oder weniger gekämpft würde ich sagen. Das hat mich beeindruckt und mir die Hoffnung gegeben, dass es was werden kann - langfristig.

Jetzt sieht es aber nicht so aus. Ich verstehe eure Einwände ja auch, gar keine Frage. Trotzdem fällt es natürlich alles leichter, wenn man weiß, dass der andere gar nicht so überzeugt von der Trennung ist und das wirklich nur tut, weil er verletzt ist, auch wenn es dafür keinen Grund gibt.
Ich weiß, dass ich dazu neige (zumindest in dieser Beziehung, sonst eigentlich nie) mich unterzuordnen und mich mehr selbst zu kritisieren als ihn. Ich bin aber generell eine sehr selbstkritische Person, nicht umsonst leide ich auch etwas an einer sozialen Phobie und an mangelndem Selbstwertgefühl (das aber durch viele Ereignisse in meinem Leben auch irgendwie nachvollziehbar ist). Aber dennoch habe ich in all der Zeit daran geglaubt, das wir es hinbekommen und immer mal wieder bemerkt, wie auch er, wenn auch in kleinen Schritten, sich ändert oder anders verhält, toleranter wird.

Deshalb verstehe ich diese Reaktion nicht, schon gar nicht nach dem letzten "Comeback" unserer Beziehung, das wirklich gut war, sodass ich wirklich das Gefühl hatte dieses Mal sind wir viel verbundener, auch weil wir uns schon 4 Jahre kennen und so extreme Situationen durchlebt haben, das wir letztendlich beide sagen, wir kennen die Leichen im Keller des Anderen (das ist wirklich so - ich weiß so viel schlimmes) und gerade deshalb sind wir ein Team.

Dieser plötzliche Wandel macht mir einfach zu schaffen und deshalb kann ich nicht einschätzen, wie ernst ihm das ist und ob es wirklich Vorbei ist. Wäre es das tatsächlich, könnte ich wahrscheinlich auch abschließen, aber so hat man halt Hoffnung, auch wenn man weiß, dass man selber vielleicht mehr "im Recht" ist als der andere. Ich weiß, das klingt alles doof und keiner versteht das, aber es sit schwer mit diesen Gefühlen sich zu lösen. Und nicht zuletzt bin ich sogar bereit dazu, bestimmte Dinge zu ändern, die ihm wichtig sind, nur muss man dann von Anfang an auch offen damit umgehen und kann nicht einfach ausrasten und gehen, BEVOR man mal was gesagt hat......

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