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Freund muß sich Mühe geben, nicht fremdzugehen - lang

6. Oktober 2007 um 12:55

Ich bin 36 und habe 2 Kinder (14,16). Seit 6 Jahren bin ich mit einem mittlerweile 40-jährigen zusammen, mit mehreren Unterbrechungen über Monate meinerseits. Als ich wir uns kennen lernten, war ich schon fast 3 Jahre von meinem Mann getrennt (Trennungsgrund war seine, völlig unbegründete Eifersucht über Jahre hinweg) und wollte eigentlich erst mal keine Beziehung mehr. Er war sehr schnell verliebt in mich, magerte vor Liebeskummer ab (habe ich alles erst später erfahren), aber ich merkte es nicht. Bis er es mir irgendwann sagte, ich wollte aber nicht. Er blieb auf angenehme Weise hartnäckig, schaffte es zu einer Verabredung bei mir zu Hause - auf einmal knallte es wohl auch bei mir, ab da waren wir zusammen. Nach einigen wunderschönen Monaten (er kann sehr romantisch sein, alle Frauen in meiner Umgebung beneideten mich darum) merkte ich langsam, daß er nicht ganz so war, wie er sich am Anfang gegeben hatte. Z. B. hatte er mir (starke Raucherin) gesagt, rauchen störe ihn nicht - wie sich später herausstellte, hatte er schon mit früheren Freundinnen Probleme damit. Um ihm einen Gefallen zu tun, hörte ich damit auf, was mir sehr schwer fiel - und fing 1,5 Jahr und 20 kg später wieder damit an. Er hat mir nie das Gefühl gegeben, daß ihn das Gewicht stören würde (guckt allerdings immer sehr intensiv nach schönen, schlanken Frauen), aber als ich wieder anfing, gab es nur noch Streit wegen dem rauchen. Er tat am Anfang auch so, als würde er nur gemäßigt Alkohol trinken, was mittlerweile längst anders ist, und auch vor meiner Zeit schon so war, was ich heute weiß. Auch hat er leider andere Erziehungsansichten und viele "Prinzipien", was das Leben schon sehr anstrengend macht mit ihm, und einiges mehr.

Nachdem er mich nach 2 Jahren auf der Weihnachtsfeier seines Vereines wegen, dem rauchen sauer, den ganzen Abend allein ließ und am Ende sturzbetrunken auch noch mit (bzw. auf) einer anderen auf dem Tisch lag, meine Anwesenheit völlig vergessend, ging die Beziehung zwar noch 1 Jahr weiter, aber nur noch mit viel Streit, da er auch wenig Interesse an meinen Dingen hatte und zum Teil auch vieles runtermachte usw. Außerdem wurde ich mehr und mehr eifersüchtig danach (die 1. beiden Jahre hatte ich irgendwie noch ein ziemliches Urvertrauen, obwohl ich bei ihm schon auch von Anfang an ein komisches Gefühl hatte. Aber gemeinsame Freunde hatten mir, bevor wir zusammenkamen, gesagt, daß er gut zu mir passen würde, immer längere Beziehungen hatte usw.).

Wir waren dann 2,5 Monate getrennt, teils gings uns gut damit, teils schlecht, er hat sich oft gemeldet und ist vorbeigekommen, auch wegen den Kindern - dann kamen wir an seinem Geburtstag wieder für ein wunderschönes WE zusammen, ohne aber über weiteres zu sprechen, außer, daß er sich das so sehr gewünscht und erhofft hatte, und daß er sich sehr freute, daß ich in der Zeit mit niemandem zusammen gewesen war (ich traute mich nicht, ihn dasselbe zu fragen). Danach war 2 Wochen Ruhe, wir sahen uns zwar wegen Wohnungsrenovierung (ich zog gerade um), aber nie allein. Nach 1 Woche war mein Umzug, als wir einen kurzen Moment allein waren wollte ich ihn vorsichtig auf uns ansprechen, er war irgendwie abwesend und hats gar nicht registriert, da dachte ich okay, dann war das wohl das Abschieds-WE gewesen. Wieder 1 Woche später rief er mich an (betrunken), wollte so gern zu mir kommen - ich ließ ihn und wir hatten wieder ein schönes WE. Dann fragte ich ihn, ob er denn nun andere Frauen gehabt hätte - er grinste und meinte ja. Damit hatte ich ja gerechnet, er war ja frei gewesen es zu tun, auch wenns mir natürlich einen Stich gab. Dann sagte er aber, daß es 1 Woche vorher war - die Nacht vor meinem Umzug. Das hat mir dann doch den Boden weggezogen, nach alldem, was er mir nur ein paar Tage davor erzählt hatte. Er meinte, das wäre nur gewesen wegen mir, um sich abzugrenzen, weil er nicht wusste, was los ist. Als sich auch noch herausstellte, ohne Kondom - habe ich das Ganze wieder beendet, weil ich mich immer darauf verlassen hatte, daß er in so einem Fall nicht meine Kinder und mich gefährden würde (war auch so abgesprochen von Anfang an), indem er auch mit mir hinterher ohne Kondom schläft. Außerdem hätte ich einfach erwartet, dass er sich erst einmal um uns ein paar Gedanken macht, statt gleich die nächste anzumachen (es war auch keine Fremde, sondern die Ex-Freundin eines Bekannten, die ihm sicher auch schon vorher gefallen hat, und jetzt war auf einmal die Gelegenheit da und wurde genutzt.)

Naja, ein paar Wochen später kamen wir dann doch wieder zusammen. Und in der nächsten Zeit stellte sich heraus (teils durch andere Leute), dass es auch noch eine andere Frau gegeben hatte (aber wirklich in der Trennungszeit), daß er mit der o. g. Bekannten gar keinen Sex gehabt hatte (er dachte es nur, weil er es natürlich wollte, betrunken war und bei ihr im Bett wach geworden ist, aber sie erzählte seiner besten Freundin, daß gar nichts war), daß er sie (auch immer, wenn er sich genug Mut angetrunken hatte) angerufen hat, mit Rosen vor ihrerer Tür stand usw., aber sie wollte nichts von ihm. Und danach kam er wieder bei mir an - so daß ich mich bis heute so fühle, als wenn ICH der Lückenbüsser bin, auch wenn er es immer wieder abstreitet, er wäre nicht verliebt gewesen, nur interessiert. Aber in der nächsten Zeit kam er zwar ständig zu mir, war aber unsicher, ob Beziehung oder nicht, konnte es aber auch nicht lassen, wenn ich ihm sagte, dann sol er mich einfach in Ruhe lassen. Als es wieder besser wurde und ich ihm sagte, daß ich mich wieder in ihn verliebt hätte, sagte er, daß er sich nie wieder verlieben würde - daß klingt doch schon nach enttäuschter Verliebtheit zu der anderen. Nachdem ich dann Abstand genommen hatte, wurde es wieder besser, wir waren irgendwann auch wieder fest zusammen, er sagte mir, er liebt mich mehr als früher. Er hat auch einiges geändert, es gab z. B. keinen Streß mehr wegen der Raucherei. Aber er trank mehr, guckte noch mehr nach anderen Frauen, hatte auch schon mal vor mir sog. "Augensex" (um mir danach den AB vollzuquatschen, ich wüsste doch, wie sehr er mich liebt), verletzte mich durch Bemerkungen über all die schönen, erotischen Frauen (wobei er mir bis heute noch Komplimente macht) und war erstaunt, als ich mal sagte, ich bin doch kein Kumpel, dem man so etwas alles erzählt - er meinte, ich bin doch seine Vertraute, wem denn sonst. Und gab andererseits mir die Schuld, weil ich früher zu tolerant war - daß war ich aber auch bei meinem Mann, und der hat es nie ausgenutzt.

Irgendwie zermürbte mich das alles schon wieder, obwohl ja auch manches andere besser geworden war, ich gab ihm eine Menge Chancen, mit mir ehrlich zu reden, wir lasen sogar Beziehungsbücher, aber das nervte ihn (und mich auch) alles ziemlich. Er wollte trotzdem nie gehen, sagte immer, daß er nur mich liebt, er könne aber nicht über alles mit mir reden, er könne es einfach nicht. Ich trennte ich mich letzten Sommer dann wieder. Diesmal dann aber mit Kontaktabbruch, weil es mir wehtat, wenn er vorbeikam und traurig war, aber ich hatte Angst, daß wir uns sonst nie richtig trennen könnten, die gegenseitige Anziehung blieb einfach immer zu stark, und ich wollte auch nichts von anderen Frauen mitkriegen. Er hat es versucht, zu respektieren, aber trotzdem ab und zu, wenn er getrunken hatte, angerufen, es tat immer weh, ich schaffte es aber auch nie, einfach aufzulegen, nur Treffen ließ ich nicht zu. Einmal sagte er dabei, er würde eben alles wollen, mich und seine Freiheit (angeblich meinte er natürlich keine Frauen damit, vor ein paar Tagen meinte er, er hätte mir damit immer etwas sagen wollen, ich hätte es nur nicht verstanden dabei habe ich es schon verstanden, er hat es auf Nachfrage aber abgestritten).

Nachdem er im letzten Oktober 3 Wochen im Urlaub war mit seiner besten Freundin, diesen Urlaub aber nach der Hälfte abbrach und mich kurz danach nachts anrief, ließ ich mich doch wieder auf ein Treffen ein. Er hatte Tränen in den Augen und wollte mich zurück. Am nächsten Tag kam er zu mir, weinte und sagte dasselbe - ich habs nicht ausgehalten und wir waren wieder zusammen. Und wieder kamen nach und nach die Dinge der Zwischenzeit raus, zu denen er ja das Recht hatte, aber am Anfang war er wieder nicht ehrlich. Und wieder hatte ich trotz neuer, netter Kontakte wegen ihm nicht gekonnt - er aber schon. Was okay ist an sich, nur immer diese Lügerei. (Er hat z. B. mal versucht, übers Internet seine frühere große Liebe, die ihn verlassen hat zu finden, das hat er mir zwar von selbst erzählt, aber angeblich vor meiner Zeit - natürlich wars dann doch , nachdem wir schon 1 1/2 Jahre zusammen waren, angeblich um ihr zum 40. Geburtstag zu gratulieren, aber beim 1. Mal hatte er mir erzählt, er hätte gern noch ein paar Fragen beantwortet, heutzutage interessiert es ihn angeblich nicht mehr.). Und es gab da während der Trennung eine verheiratete, schwarze Frau (er findet dunkelhäutige Frauen sehr erotisch, nur bin ich ja keine), die sich mehrmals mit ihm verabredet hat und dann aber nicht gekommen ist, dadurch ist zwar nichts gelaufen, aber er meinte, die schwarze Haut hätte ihn schon irre gemacht. Er hatte mir erzählt, sie sei ihm nachgelaufen, später hörte ich von seiner besten Freundin, dass es wohl doch eher anders herum war. Seitdem guckte er fast nur noch nach schwarzen Frauen, wenn er sich mal Filmchen ansah(womit ich ansonsten überhaupt keine Probleme habe). Inzwischen macht er das nicht mehr, (zumindestens nicht bei mir, aber da ist er ja meistens), weil ich ihm gesagt hatte, daß mir das Angst macht, denn das kann ich ihm ja nun nie bieten. Allerdings hat er sich betrunken dann mal irgendwann auf einer Seitensprungseite angemeldet, mit eindeutig ausgefülltem Profil und Suche nach schwarzen Frauen - hat dort dann aber nichts weiter gemacht und mir immer wieder gesagt, es wäre nur aus Langeweile und Neugier gewesen. Dann war ich eine Woche im Urlaub, in der Zeit hat er, wieder betrunken, sich versucht neu anzumelden und eine bestimmte schwarze Frau zu finden, die ihn dort beim ersten Mal angeschrieben hatte - angeblich nur, weil er rauskriegen wollte, ob sie ein Fake ist. Das war nur ein betrunkener Abend gewesen, er hat es dann nicht nochmal versucht - aber was weiß ich, was das nun auslöst, und was er noch so in der Zeit gemacht hat. Ich habe ihm dann ein Ultimatum wegen der Trinkerei gestellt, er wollte nicht aufhören, also wieder Trennung, genau 1 Woche lang - ich weiß, daß ich schon völlig blöd bin, habe mich dann doch auf seine Versprechen eingelassen, daß er drastisch reduziert - was genau wieder 1 Woche angehalten hat. Später sagte er mir, er wollte mich eben nicht verlieren.

Diese ganzen Dinge und noch ein paar mehr sind nun in einem langen Zeitraum passiert, nicht kurz hintereinander, es gibt und gab in dieser Beziehung natürlich auch Schönes und Gutes. Er hat mir nie bewusst wehgetan, daß weiß ich schon, aber er tut auch nichts dagegen (wegen dem Trinken), und er lügt lieber feige, als mir wehzutun (er sagte schon mehrmals, er will mich nicht enttäuschen, aber ich bin doch nicht seine Mutter, lieber Ehrlichkeit die wehtut, und die Möglichkeit mitzuentscheiden, als immer alles später hintenrum rauszukriegen und sich verarscht zu fühlen).

Seit wir letztes Jahr wieder zusammengekommen sind, hat sich wirklich vieles dauerhaft verbessert, auch Dinge die jetzt hier nicht beschrieben sind. Er ist ansonsten eigentlich ein toller Typ, zuverlässig, liebevoll, liebt meine Kinder, gibt sich immer mehr Mühe in allem, ist immer da, im Gegensatz zu früher unternehmen wir viel zusammen und streiten viel weniger, auf einmal gehen auch Dinge, die früher gar nicht möglich gewesen wären, nächste Woche fahren wir in Urlaub, 1 Woche mit den Kindern, 1 Woche allein, es könnte alles schön sein, mit unseren sonstigen Macken haben wir uns ziemlich abgefunden und kommen klar. Gerade im letzten Jahr ist es immer wie frisch verliebt, v. a. von ihm aus.

Aber wegen den ganzen Dingen habe ich kein Vertrauen mehr in seine Treue und werde immer misstrauischer. Und als wir letztens auf einer großen Party/Konzert waren, war er den ganzen Abend super drauf und hat allen gezeigt, wie sehr er mich liebt. Dann hat er sich noch liebevoll von mir verabschiedet, weil er die letzte Band nicht mehr sehen wollte. Und als ich eine halbe Stunde später so rumlaufe, steht er neben einer jungen, hübschen Frau und redet die ganze Zeit auf sie ein und tut so, als wenn er der Band zuhören will (die er ja Scheiße fand). Ich habe ihn erst mal gelassen, ist ja nicht verboten - aber ich habe irgendwann sein Gesicht gesehen, er hat eindeutig gebaggert. Bin dann hin, wollte ihn wegholen (bin sonst cooler bei sowas, aber mir hats einfach gereicht), erst wollte er nicht, dann ist er kurz mit und dann sauer abgehauen. Am nächsten Tag wusste er natürlich wieder nichts davon, hatte ein schlechtes Gewissen und ihm tat es leid - aber ich kann einfach nicht mehr. Wenn er mich schon vergisst, obwohl ich im Raum bin (und ja nicht zum ersten Mal) - was ist dann, wenn ich nicht dabei bin? Alkohol ist auch keine Entschuldigung, er trinkt ja immer - und auch wenn er allein selten weggeht, meistens angeln oder so - jedes Mal diese Angst, es ist wieder was. Jetzt hatten wir deswegen einige Gespräche und er hat mir gestanden, daß er bei schönen Frauen an Sex denkt (womit ich noch leben könnte, wenns nur ein Reflex ist, das haben ja viele) und daß es auch schon Gedanken gab, was wäre wenn (angeblich war aber noch nie was). Er sagt, er will es ja nicht, er sagt mir immer wieder, daß er nur mich liebt und mit mir zusammen sein will und ihm nichts fehlt mit mir (auch der Sex ist nach wie vor toll und oft, natürlich kürzer und nicht mehr so neu nach 6 Jahren), aber daß Männer nun mal Sex und Liebe trennen können, und daß er mir deswegen treu ist, weil ich es so will und sich sozusagen dazu zwingt. Und daß es von Anfang an so war (und auch bei seinen vorherigen Freundinnen). Und daß er an uns glaubt (denn ich tue es nicht mehr wirklich) und sich doch für mich entschieden hätte. Er redet auch immer von Zukunft und so, hat schon mehrmals von heiraten usw. geredet und zusammenziehen oder Haus irgendwo. Und daß sich doch schon einiges geändert hätte (wegen Frauen) - was ich ja nicht so sehe, siehe oben. Ich habe ihn gefragt, ob er denn jetzt auf einmal nicht mehr an Sex denkt, wenn er schöne Frauen sieht - er sagt, wohl eher doch. Dann habe ich gefragt, was sich denn dann geändert hätte? Die Versuchung bleibt doch offensichtlich gleich groß, und spätestens wenn er zuviel getrunken hat, kann er ja offensichtlich nicht mehr widerstehen. Er hat gesagt, er wird sich Mühe geben - aber was heißt das schon? Und wenn doch was ist, hats eben nicht geklappt mit dem Mühe geben?

Andererseits könnte er keine offene Beziehung haben (war mal 'ne Überlegung von mir nach dem letzten Zusammenkommen, weil ich doch immer gespürt habe, daß er gern Sex mit anderen hätte und ich überlegt hatte, was wir tun könnten um trotzdem zusammenzubleiben, könnte es aber doch nicht), es würde ihm körperlich wehtun, sich sowas nur vorzustellen. Mir auch, aber ich will ja auch keine anderen Männer, aber wenn Mann das für sich trennen kann mit Sex und Liebe, müsste er das dann bei mir nicht auch so sehen?

Ich weiß, daß er alles so meint, wie er es sagt, daß er mich liebt. Selbst mein Ex-Mann, der mich nach fast 9 Jahren Trennung immer noch liebt, sagt zu allen Leuten trotz seiner eigenen Eifersucht, daß mein Freund mich wirklich liebt und der Beste für die Kinder ist (obwohl er natürlich vieles mitbekommt). Aber ich glaube einfach im Moment an gar nichts mehr, was hat denn das alles für einen Sinn? Schlimm genug, wenn in einer vertrauensvollen Beziehung irgendwann etwas passiert - aber ich rechne ja nur noch damit, das kann er doch irgendwann auch nicht mehr aushalten, selbst wenns an ihm liegt. Ich glaube, er will jetzt auch wirklich mit dem trinken aufhören, aber selbst wenn er das schafft - die Bedürfnisse, der Trieb, was auch immer, gehen doch davon nicht weg, nur die Hemmschwelle ist vielleicht wieder höher. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß ein 40-jähriger Mann sich noch so ändert, ausgetobt haben müsste er sich ja schon lange, hat er auch zur Genüge, wie ich von ihm selbst weiß. Und er hatte ja auch in den 6 Jahren durch die Trennungen seine Abwechslung, im Gegensatz zu mir, und trotzdem reicht es nicht?!

Am liebsten würde ich den Urlaub absagen, mir geht es nur noch schlecht. Ich will das den Kindern aber nicht antun, letztes Jahr ist wegen unserer Trennung schon ein geplanter Urlaub ausgefallen.

Außerdem will ich ihn eigentlich auch nicht verlieren, auch wenn es vielleicht besser für mich wäre - aber ich bin mir da nicht so sicher, habs sonst ja auch nicht ausgehalten, und die anderen Dinge wurden ja immer besser. Und außerdem - jetzt wo er endlich mal aus sich rauskommt und ehrlich mit mir redet, will ich ihn ja auch nicht dafür bestrafen - nur ist es einfach zuviel für mich, ich kann damit nicht umgehen. Ich hätte schon länger gern eine Beratung für uns beide gehabt - nur, das kann er gar nicht. Jetzt überlege ich schon länger, allein irgendwo hinzugehen, ursprünglich um meine Eifersucht in den Griff zu bekommen, aber die ist ja wohl mehr als berechtigt, oder? Ich wüsste einfach gern, ob es Männer gibt, die das hinbekommen haben für die Frau die sie lieben, oder ob ich irgendwann damit umgehen könnte (mit seinen Gedanken, nicht mit fremd gehen) oder ob das Ganze überhaupt einen Sinn macht - ich drehe mich wirklich im Kreis. Ich denke, wir sind eben trotz Liebe nicht die richtigen füreinander er sieht das aber anders, nur vielleicht gibt es ja irgendwo die Frau, bei der er kein Bedürfnis mehr nach Sex mit anderen hätte, und für mich den Mann, der wirklich alles nur mit mir will (so wie mein Ex-Mann, es gibt ja auch solche Männer). Kurioserweise sagte mein Freund mir gestern, er will auch der Einzige für mich sein wie ungerecht ist das denn.

Im Übrigen - ich bin weder finanziell oder in irgendeiner Art abhängig von ihm, es gäbe nichts auseinander zu rechnen, die Kinder, die Wohnung sind eh meine (er hat seine eigene Wohnung behalten, ist aber so gut wie immer bei mir), wir haben gemeinsame aber auch eigene Freunde und Interessen, ich bin auch ohne ihn gut unterwegs und bin auch gern mal allein. Ich fühle mich auch nicht sexuell hörig oder irgend so etwas, fliege auch nicht auf immer denselben Typ Mann (meine Exmann war überaus treu, auch die Freunde voher waren nicht so), ich kann mir also selbst nicht erklären, warum ich an ihm (oder wir aneinander) so hängen. Ich habe auch keine Torschlusspanik, es gibt immer wieder interessante Männer, die Interesse an mir zeigen, ich sehe ganz gut aus und auch jünger - was ist dann bloß los mit mir. Ich wollte auch nie jemanden umerziehen - so wie er am Anfang war, gefiel er mir, nur andersrum hat er es irgendwann versucht. Komischerweise hat er sich mehr geändert mir zuliebe, aber das war nicht meine Absicht, ich wollte ja immer gehen, weil es nicht ging, ich weiß, daß man nicht alles ändern kann (und sollte), auch sich selbst nicht verbiegen, und ich möchte auch niemenad anderen verbiegen. Nur wissen, woran ich wirklich bin, damit ich die entsprechenden Konsequenzen ziehen kann. In letzter Zeit wünsche ich mir eigentlich immer mehr, auch einafch nur Bock auf andere Männer zu haben geht aber irgendwie nicht oder mich neu zu verlieben, um da raus zu kommen, aber ich bin noch nie von einer in die nächste Beziehung gehüpft und will es auch nicht, wäre auch ungerecht gegen den nächsten Mann, der dann mehr Mittel zum Zweck wäre.

O Gott, ich habe dermaßen viel geschrieben, und dabei ist das die Kurzfassung - aber falls jemand bis hierher gelesen hat, würde ich mich freuen, wenn mal objektiv jemand was dazu sagen könnte. Obwohl ich mir kaum vorstellen kann, dass jemand der Sache eine Chance gibt außer mein Freund natürlich.

Danke schön, Juditha71

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6. Oktober 2007 um 13:52

Hm
wa echt ganz schön lang
ich finde dein mann gaaaaaaaaanz schlau der kommt ja irgendwie mit allem durch. du liebst ihn stimmts?
euch verbindet auch etwas tolles. eure kinder..ich denke die habt ihr nicht einfach so bekomm sondern weil ihr euch liebt. aber er verletzt dich so... he das macht er auch. du erzählst er lügt um dir nicht weh zutun ... warum erzählt er es überhaupt? er wa betrunken
-hey der lügt damit es nicht zu streitsituation kommt. so sind männer nunmal. der dachte da in dich?nönö er dachte an sein eignes wohl befinden. euren urlaub macht bitte geniesst ihn gerade mit fam. guck was du dort mit ihm empfindest .. der alltag is auch nicht immer schön,sprech aus erfahrrung. vieleicht kannst du nach dem urlaub<weg von zu hause,ein bisschen klarer gucken.
das mit den anderen männern neu verlieben kribbeln etc kenne ich zu gut... das is aber irgendwie ein problem was jeder kennt der mit sein partner schon lange zusammen war und wo probleme sind . irgendwo hab ich hier mal ein thema gesehn "wieder schwung in der beziehung forum" ..und du solltest nicht vergessen dich mit ihm mal hinzusetzen und eure bzw dein problem mit ihm zu besprechen. wenn du es nicht machst wird es noch schlimmer werden, vieleicht hat er auch angst ... ihr solltet ein plan von euren leben machen was ihr euch vorstellt und wie es weiter geht und was ihr für einander empfindet ... und das wegen den bez. büchern ich glaube das ist das schlimmste was du mit ein mann machen kannst ... du stellst ihn vor vollendete tatsachen das ihr ein problem habt und suchst die antwort in ein buch < ein mann verbindet sein leben ganz sicher nicht mit ein buch gg ihr müsst reden reden reden und euch zeigen was ihr voneinander habt vieleicht siehste auch mal wieder seine qualitäten und er vieleicht auch mal deine das du eine tolle frau bist alles gut managest und das du egal was ist bei ihm bleibst
viel glück dabei ...

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6. Oktober 2007 um 17:08

Hey,
lass dich hier nicht fertig machen! es gibt millionen frauen, denen es so geht wie dir! sie erleben immer wieder enttäuschungen, aber hoffen, dass alles besser wird, und können "ihn" nicht einfach fort schicken.
geht mir auch gerade so.

ich weiß nicht sicher, woran es liegt, aber meiner meinung nach sind das einfach die tief verankerten patriarchalischen rollenmuster.
du bist zwar nicht finanziell von ihm abhängig, verhältst dich aber so, und bleibst bei ihm, egal, was er macht.

vielleicht fühlen wir uns zu wohl in dieser bemitleidenswerten rolle?

ich weiß zur zeit auch keinen anderen ausweg, als das so lange mitzumachen, bis frau endlich klar durchblickt und sich sicher ist, dass jetzt schluss ist.
mit dem trinken ist es natürlich ein besonderes problem. ich finde nicht, dass das trinken ihn von der verantwortung befreit! wenn er dann unzurechnungsfähig wird, soll er halt so viel nicht trinken! ist ja kein teenager mehr!

ich kann sonst auch nur sagen: reden, reden, reden!
ich schätze - ist aber nur eine vermutung (frag ihn!) -, er fühlt sich wohl in seiner pascha-rolle und es macht ihm spaß, dich zu verletzen, weil er dadurch macht über dich und deine gefühle hat. wenn dem so ist, muss er das erkennen und daran arbeiten!

kann auch sein, dass er dich wirklich vergisst in solchen momenten. das ist meiner meinung nach noch bedeutender. ich denke, dann ist ihm die beziehung nichts wert.

du musst umgekehrt versuchen, aus deiner opferrolle herauszukommen; ich denke, (auch) euer verhalten bedingt sich wechselseitig!


in der praxis ist das alles nicht so einfach, ich weiß...
viel glück!

tionie

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6. Oktober 2007 um 17:56

An colleen41
Du hast etwas falsch gelesen: Ich hatte geschrieben, daß er sich NICHT an meinem Gewicht gestört hat (ist inzwischen auch größtenteils wieder runter), er hat mir die ganzen Jahre unverändert gezeigt, daß er mich schön findet, wie ich bin. Das mit dem Rauchen war vor der ersten Trennung, seitdem akzeptiert er es, wir haben deshalb keine Probleme mehr.

Über die Kinder habe ich deshalb nichts weiter geschrieben, weil es da eigentlich keine Probleme gibt. Streits werden nicht vor ihnen ausgetragen, die Trennungen haben sie natürlich regestriert, aber da er mit ihnen Kontakt gehalten hat und außerdem zwischen ihrem Vater und uns allen ein gutes Verhältnis herrscht, er ist auch mehrmals die Woche hier und meldet sich telefonisch fast täglich, ist es für sie, glaube ich, auch nicht so wichtig. Wie du schon schreibst, sie sind Teenager, haben andere Dinge im Kopf.Und ich glaube, meine Familie ist eher ein gutes Vorbild, bei uns gibt es keine Rosenkriege, auch die Trennungen von meinem Freund verliefen immer friedlich.

Und für mich kommen die Kinder auch an erster Stelle, das weiß auch mein Freund und findet es richtig, naja, manchmal ist er vielleicht etwas gekränkt, aber da muß er durch. Bei uns geht es ziemlich harmonisch und liebevoll ab, das Thema ist ja nicht jeden Tag hier auf dem Tisch. Ich laufe auch nicht tief unglücklich herum, habe auch noch anderes zu tun, mache das mit mir selbst ab, wenn ich alleine bin. Und ich bin auch immer für die Kinder da. Wie ich auch schrieb, gab es nur ihren Vater und jetzt diesen Freund, nicht viele oder mehrere Männer, und an die Beziehung zu ihrem Vater können sie sich gar nicht mehr erinnern. Sie sind anständig, ziemlich glücklich würde ich sagen, haben Freunde und Hobbys und Sportvereine, sind beide auf dem Gymnasium und gut in der Schule. Das dazu.

Warum ich nicht die anderen Männer nehme (bzw. einen) - weil ich eben immer noch diesen liebe, und erst mal eigentlich alles versucht haben will.

Er könnte jederzeit gehen, und ich bin es ja auch schon zwei mal, und alles poppen - nur er will es ja nicht, er sagt, er sucht doch auch keine Gelegenheiten dazu (was stimmt, er geht nicht ohne mich weg außer angeln, er geht generell nicht viel weg, er ist jeden Tag nach der Arbeit bei mir, wenn mal nicht gleich, weiß ich, wo er ist und wann er kommt, dabei will ich ihn gar nicht kontrollieren)und kann doch nichts für seine Gedanken. Er ruft mich fast jeden Tag auch zwischendurch von Arbeit an, nur um meine Stimme zu hören, drückt, küsst und streichelt mich oft einfach so zwischendurch, sagt mir, wie sehr er mich liebt, bringt mir Blumen oder kleine Geschenke mit, ist super aufmerksam und hat sich in vielem positiv verändert, würde fast alles für mich machen - ich fühle mich eigentlich sehr geliebt von ihm, deswegen verstehe ich es eben nicht und ist es so schwer loszulassen. Ich habe keine Angst vorm Alleinsein, mein Leben ist wirklich ausgefüllt - ich liebe ihn einfach nur.

LG

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6. Oktober 2007 um 18:19
In Antwort auf nita_12534519

Hm
wa echt ganz schön lang
ich finde dein mann gaaaaaaaaanz schlau der kommt ja irgendwie mit allem durch. du liebst ihn stimmts?
euch verbindet auch etwas tolles. eure kinder..ich denke die habt ihr nicht einfach so bekomm sondern weil ihr euch liebt. aber er verletzt dich so... he das macht er auch. du erzählst er lügt um dir nicht weh zutun ... warum erzählt er es überhaupt? er wa betrunken
-hey der lügt damit es nicht zu streitsituation kommt. so sind männer nunmal. der dachte da in dich?nönö er dachte an sein eignes wohl befinden. euren urlaub macht bitte geniesst ihn gerade mit fam. guck was du dort mit ihm empfindest .. der alltag is auch nicht immer schön,sprech aus erfahrrung. vieleicht kannst du nach dem urlaub<weg von zu hause,ein bisschen klarer gucken.
das mit den anderen männern neu verlieben kribbeln etc kenne ich zu gut... das is aber irgendwie ein problem was jeder kennt der mit sein partner schon lange zusammen war und wo probleme sind . irgendwo hab ich hier mal ein thema gesehn "wieder schwung in der beziehung forum" ..und du solltest nicht vergessen dich mit ihm mal hinzusetzen und eure bzw dein problem mit ihm zu besprechen. wenn du es nicht machst wird es noch schlimmer werden, vieleicht hat er auch angst ... ihr solltet ein plan von euren leben machen was ihr euch vorstellt und wie es weiter geht und was ihr für einander empfindet ... und das wegen den bez. büchern ich glaube das ist das schlimmste was du mit ein mann machen kannst ... du stellst ihn vor vollendete tatsachen das ihr ein problem habt und suchst die antwort in ein buch < ein mann verbindet sein leben ganz sicher nicht mit ein buch gg ihr müsst reden reden reden und euch zeigen was ihr voneinander habt vieleicht siehste auch mal wieder seine qualitäten und er vieleicht auch mal deine das du eine tolle frau bist alles gut managest und das du egal was ist bei ihm bleibst
viel glück dabei ...

An missmiamee
Ich weiß, der Text war tierisch lang - aber er ist nicht mein Mann und die Kinder sind auch nicht unsere gemeinsamen.

Er erzählt mir von selbst immer nur was, wenn ich frage, und dann eben nicht immer alles. Höre ich dann von anderen mehr dazu oder denke mir selbst meinen Teil, dann redet er auch mit mir darüber, weil er weiß, daß ich es sonst nicht aushalte, ich will einfach immer die Wahrheit, bin selbst sehr ehrlich, daß weiß er auch. Und klar, wenn er gerunken hat, fällt es ihm leichter, ob es die guten oder die schlechten Gefühle oder Dinge sind.

Von daher - wir sprechen inzwischen viel mehr über alles als früher, mehr geht eigentlich gar nicht mehr. Nicht nur über solche Sachen, auch im normalen Alltag unterhalten wir uns über alles. Das war nicht immer so, aber er hat gelernt, zuzuhören und mit mir mehr zu reden, und ich, ihn auch mal in Ruhe zu lassen, wenn zuviel reden gerade nicht passt (und andersrum, denn ich brauche ab und zu ja auch Zeit für mich).

Ja, das mit den Büchern - das ging damals eigentlich um andere Dinge in der Beziehung, ich habe ihm auch nichts aufgedrängt, 2 hat er freiwillig gelesen, den Rest ich alleine, habe ihn nicht dazu gezwungen. Und an manchen Stellen hat es auch geholfen, daß wir es gemacht haben (z. B. das mit dem reden).

Wir reden ja auch über Zukunft, Vorstellungen usw. - alle seine Pläne haben mit mir zu tun, nur ich kann es im Moment nicht mehr. Was wir füreinander empfinden, das sagen wir uns oft, ich habe dazu auch gerade an Coleen41 was geschrieben, wie er im Alltag mit mir umgeht, vielleicht willst du das ja lesen. Und ich sehe seine Qualitäten - wenn da keine wären, hätte ich ja kein Problem, warum sollte ich dann bleiben. Aber es ist immer schöner mit uns geworden, er zeigt mir ständig, wie sehr er mich liebt und sagt auch, daß ich die tollste Frau für ihn bin(wenn eben ab und zu diese anderen Sachen nicht wären), er ist außerdem belesen wie ich, hat ein großes Allgemeinwissen, ist gerecht, kann vieles, ich habe Respekt vor vielem, was er sagt, tut und wofür er sich interessiert, er hat enge, gute Freunde und pflegt diese Freundschaften sehr usw. usf., da fällt mir schon einiges ein. Er liebt meine Kinder und kümmert sich auch um sie, ob es Unternehmungen sind oder ihre Hausaufgaben oder Problemchen. Und er hat mir ja in anderen Dingen gezeigt, daß er sich ändern kann und noch lernfähig ist - nur bei diesem Problem weiß ich eben nicht, ob das mit Mühe geben ausreicht. Bin echt ratlos.

LG

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6. Oktober 2007 um 18:40

An tambosi
Nein, ich glaube nicht, daß ich ihm hörig bin, jedenfalls nicht bewusst...wie ich schon in anderen Antworten geschrieben habe, ist er ansonsten in vielem (heutzutage, aber nun schon längere Zeit)eigentlich der richtige Mann für mich - nur an diesem Punkt sind die Unterschiede offensichtlich gewaltig.

Ich habe vor kuzem übrigens das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben" gelesen, habe es durch Zufall in die Hand bekommen und dachte, na, das wird wohl sein - aber es traf wirklich irgendwie nichts auf mich zu. Um so weniger verstehe ich das Ganze.

Und ich will natürlich nicht weiter leiden, u. a. deswegen schreibe ich ja hier. Ich wüsste auch nicht, warum es mir recht geschieht, finde das ziemlich anmaßend von dir. Ich konnte das nicht von Anfang an wissen, sonst wäre ich vielleicht selber schuld, wenn ich michdarauf einlasse. Aber es geht hier um eine gewachsene Beziehung,die immer besser wurde bis heute. Nur an diesem Punkt hapert es eben, doch bis vor kurzem kannte ich nicht seine Gedanken dazu, dann denkt man manchmal, man bildest sich was ein, ist zu eifersüchtig. Bis auf die Sache bei der Vereinsfeier sind alle tatsächlcihen Kontakte ja in unseren Trennungszeiten gewesen, alles andere würde für viele Leute noch unter Flirten oder Appetit holen fallen, ich finde nur, wenn man sich außerhalb Appetit holen muß, schmeckts wohl zu Hause nicht mehr so richtig. Aber diese Gefühl hat er mir ja nie gegeben, daß ihm etwas fehlt.

Und, ja, ich weiß, daß er mich nicht absichtlich verletzen will - denn er ist einfach nicht so, ihr könnt das nicht wissen, aber ich kenne ihn. Es ändert nur nichts daran, daß er es trotzdem tut, aber er versucht immer mehr, mir und aller Welt zu zeigen und zu beweisen, wie sehr er mich liebt. Deswegen ist es schwer, das alles noch auseinanderzuhalten, wenn man mittendrin steckt. Und ich bin eben so, renne nicht gleich weg oder zum nächsten, wenn es nicht anders geht, werde ich schon konsequent sein.

Falls da was pathologisches dran sein sollte, würde mich das wundern, aber wer weiß - er fühlt sich ja schizophren deswegen, und ich - ja, keine Ahnung.

Aber danke für deine "tollen" Ratschläge, die echt weiterhelfen.

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6. Oktober 2007 um 18:49

An sternchen007007
War noch nicht dazu gekommen, auf deinen anderen Beitrag zu antworten, mache ich dann jetzt hier für beide.

Ich verteidige nicht ihn, sondern eher mich. Es ist ja alles wahr, es ist schön mit ihm, und ich bin trotzdem nicht glücklich. Hätte ich sonst ein Problem?

Ich galube auch nicht, daß er glücklich darüber ist. Er will mit mir zusammen sein und will das andere ja nicht - er weiß doch selbst, daß das eine Liebe und das andere Trieb ist, aber das kann man ja nun nicht wegtherapieren.

Und ich bin auch nicht sein Therapeut, kann ihm da auch nicht helfen und nur bei ihm bleiben, damit er glücklich ist, und hoffen, daß er sich beherrschen kann. Das ist mir auch zuwenig. Ich will es aber verstehen, vielleicht gibt es hier ja auch Männer, denen es ähnlich ging oder geht, ich wüsste gern, was bei denen vorgegangen ist und was daraus geworden ist.

LG

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7. Oktober 2007 um 21:05

An tambosi
Zuerst mal: ich will überhaupt niemanden runtermachen, nur eben auch selbst nicht runter gemacht werden, weil ich ein Problem habe. Falls du noch nie solche oder ähnliche Probleme hattest, oder sie bereits gelöst hast für dich, dann herzlichen Glückwunsch, mir geht es momentan eben anders. Hätte ich früher auch nie gedacht, daß es mir mal so gehen könnte, sicher hätte ich dann auch weniger Verständnis für andere gehabt in solchen Situationen - aber du reagierst wie jemand, der sich immer und immer wieder dieselbe Leier anhören muss und genug davon hat. Aber was machst du dann hier? Ich suche zum ersten mal auf diesem Weg Hilfe, kann bzw. will über solche Dinge nicht mit Freunden reden, gerade weil ich niemanden volljammern will. Da ist es äußerst hilfreich, sofort niedergemacht zu werden, auch wenn ich in deinen Augen 'ne Vollmeise habe.

Ich habe in meinem Thread nicht geschrieben, was er mir alles "angetan" hat, sondern was er getan hat, und daß es mich verletzt hat. Antun tue ich mir vielleicht selbst etwas, weil ich in dieser Beziehung geblieben bin bzw. ihn zum 2. Mal zurückgenommen habe - aber weil ich etwas ändern möchte oder mir klarwerden will über einiges, bin ich hier.

Ich habe natürlich über die Probleme geschrieben, deswegen bin ich ja hier. Aber die anderen, schönen Sachen sind nun mal auch da, daß ist keine Verteidigung, sondern es ist eben so. Im Gegensatz zu vielen, die hier schreiben, ist er interssiert an mir, redet inzwischen viel mit mir, auch eben über solche Dinge (und ich weiß, wie schwer ihm das fällt, das konnte er früher gar nicht, begehrt mich nach wie vor, ist absolut zuverlässig, pünktlich, immer für mich da, hat sich in vielem positiv verändert, sagt mir oft, wie sehr er mich liebt (nicht auf nachfragen sondern von sich aus), wie schön er mich findet, daß er nie eine bessere finden würde, ist ständig liebevoll zu mir mit vielen kleinen und großen Gesten u. v. m. - Dinge, die sich viele hier von ihren Partnern wünschen würden. DESWEGEN verstehe ich es eben nicht, und DESWEGEN bin ich noch bei ihm und DESWEGEN renne ich noch nicht gleich weg, weil er selbst auch nicht glücklich damit ist und es nicht will und weil ich gern wüsste, ob es trotzdem Chancen für uns gibt, oder eben nicht. Ob du es glaubst oder eben nicht, er würde mir nie absichtlich wehtun, deswegen bemüht er sich ja und redet mit mir darüber und will mit mir eine Lösung finden und glaubt an uns, weil er an sich glaubt, daß er die Gedanken nicht in Taten umsetzen wird.

Wie ich schon schrieb, überlege ich auch, mir fachliche Hilfe zu holen - bin mir jetzt auch sicherer deswegen, auch wegen eurer rigorosen Antworten hier. Ich bin eben "betriebsblind" im Moment, deswegen bin ich aber noch lange kein Idiot, nur weil ich eine Liebe nicht gleich aufgeben will.

Ich habe vorhin eine Antwort auf den Thread "Erlaubnis zum fremdgehen" von 3hep06 gelesen - so in etwa scheint es auch meinem Freund zu gehen (nur daß er während unserer beziehung nicht tatsächlich mit einer anderen geschlafen hat). Dort schreibt eine Frau, daß sie ihren Mann liebt und trotzdem ab und zu gern mit jemand anderem Sex hätte, und es nicht (mehr) tut, weil sie ihm nicht wehtun möchte. Es ist also offensichtlich nicht nur ein männliches Phänomen, sondern typbedingt. Da ich nicht so bin, würde ich einfach nur gern wissen, ob man(n) das dann auch durchhalten kann, oder ob es nicht sinnlos ist (meine Meinung), seine Bedürfnisse, wenn sie nun mal vorhanden sind, so zu unterdrücken, weil sie sich sowieso doch irgendwann durchsetzen?! Zumal wenn Alkohol im Spiel ist.

Da es ja eigentlich 2 Probleme sind - das mit dem Alkohol muß sowieso erst in Angriff genommen werden, nicht nur deshalb. Er weiß es, aber es muß von ihm kommen, ich kann ihn nicht zwingen. Soviel ich weiß, hat er es in nächster Zeit vor anzugehen. Mir geht es ja v. a. darum, was danach ist, ob es sich dann normalisiert oder ob es für mich nicht eigentlich egal ist, weil sich dadurch nichts ändern wird.

Wie auch immer, ich brauche eben noch ein bisschen zeit und Durchblick, ganz einfach (oder eben so schwierig).

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7. Oktober 2007 um 21:23

An aurihexle
Ja, er hat meine Gefühle verletzt, aber warum denkt jeder, daß er es gern gemacht hat? Wenn sich jemand z. B. anderweitig verliebt und damit dem Partner wehtut, macht er es deswegen gern? Neien, er oder sie hat Probleme damit. Mein Freund genauso. Er ist ja bisher nicht tatsächlich fremdgegangen, er hat mir nur gesagt, daß er manchmal daran gedacht hat, was wäre wenn...und daß er es nicht tun will, weil er mich liebt.

Es kann ja sein, daß es irgendeine gegenseitige Abhängigkeit bei uns gibt, nur bin ich kein Psychologe und kann es nicht ergründen. Aber ich werde mich wohl tatsächlich in beratung begeben müssen. Erst einmal wollte ich hier aber vielleicht Erfahrungsberichte o. ä., ich bin ja auch an objektiven Meinungen nicht uninteressiert, nur muß ich mich doch nicht angreifen lassen (meine nicht dich), weil ich zum ersten Mal in meinem Leben ein derartiges Problem habe und nicht gleich wegrenne, aber eben auch nicht damit klarkomme. Habe hier weitaus schlimmere Sachen gelesen, wo nicht so angegriffen wurde.

Ich habe ihm übrigens schon 2 x gezeigt, daß ich nicht mehr will,und mir war es ernst.Ja, er hat auch versucht sich zu trösten (ich auch, ich konnte aber so schnell eben nicht), aber geklappt hat es bei ihm ja auch nicht wirklich.

Ich denke ja darüber nach, ob es das noch wert ist, sonst wäre ich nicht hier.

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7. Oktober 2007 um 21:39
In Antwort auf adele_12642259

Hey,
lass dich hier nicht fertig machen! es gibt millionen frauen, denen es so geht wie dir! sie erleben immer wieder enttäuschungen, aber hoffen, dass alles besser wird, und können "ihn" nicht einfach fort schicken.
geht mir auch gerade so.

ich weiß nicht sicher, woran es liegt, aber meiner meinung nach sind das einfach die tief verankerten patriarchalischen rollenmuster.
du bist zwar nicht finanziell von ihm abhängig, verhältst dich aber so, und bleibst bei ihm, egal, was er macht.

vielleicht fühlen wir uns zu wohl in dieser bemitleidenswerten rolle?

ich weiß zur zeit auch keinen anderen ausweg, als das so lange mitzumachen, bis frau endlich klar durchblickt und sich sicher ist, dass jetzt schluss ist.
mit dem trinken ist es natürlich ein besonderes problem. ich finde nicht, dass das trinken ihn von der verantwortung befreit! wenn er dann unzurechnungsfähig wird, soll er halt so viel nicht trinken! ist ja kein teenager mehr!

ich kann sonst auch nur sagen: reden, reden, reden!
ich schätze - ist aber nur eine vermutung (frag ihn!) -, er fühlt sich wohl in seiner pascha-rolle und es macht ihm spaß, dich zu verletzen, weil er dadurch macht über dich und deine gefühle hat. wenn dem so ist, muss er das erkennen und daran arbeiten!

kann auch sein, dass er dich wirklich vergisst in solchen momenten. das ist meiner meinung nach noch bedeutender. ich denke, dann ist ihm die beziehung nichts wert.

du musst umgekehrt versuchen, aus deiner opferrolle herauszukommen; ich denke, (auch) euer verhalten bedingt sich wechselseitig!


in der praxis ist das alles nicht so einfach, ich weiß...
viel glück!

tionie

An tionie
Sorry, irgendwie hatte ich deine Antwort gestern übersehen, blicke hier noch nicht so ganz durch.

Tut mir leid, daß du in einer ähnlichen Situation bist. Um was geht es denn bei euch?

Er führt sich ja (nicht) mehr auf wie ein Pascha, er hat in vielem seine Meinung geändert bzw. sich selbst, natürlich nicht in allem, aber damit kommen wir meistens klar. Ein paar Reibungspunkte darf es ja geben, der totale Gleichklang wäre auch langweilig.

Nur dieser eine Punkt eben, das geht für mich irgendwie gar nicht, ich verstehe es eben nicht. Vielleicht kann man das ja auch nicht (er selbst ja auch nicht) und es hilft wirklich nur, zu gehen - aber wie du schon schreibst, man will ganz sicher sein. Zumal es schon 2 Trennungen gab (er kann also nicht machen, was er will - nur das er es geschafft hat, mich zurück zu erobern), und diesmal sollte es dann auch definitiv sein.

Ich fühle mich ganz bestimmt nicht wohl in der bemitleidensvollen Rolle - hatte bisher nur schöne, vertrauensvolle Beziehungen. War mit meinem Ex-Mann 9 Jahre zusammen, er hat mich auf Händen getragen und es war eine wunderschöne, harmonische Zeit - nur am Ende hat er es mit (wirklich absolut unbegründeter ) Eifersucht kaputt gemacht. Ich habe auch damals ziemlich lange gekämpft und gehofft, man schmeißt eine schöne Liebe doch nicht einfach so weg. Aber auch eine Eheberatung nach der Trennung hat nichts mehr gebracht, da meine Liebe da schon kaputt war.

Nun habe ich wieder eine eigentlich schöne Liebe (auch wenn das hier keiner so sieht) - nur diesmal das gegenteilige Problem. Und wenn es nicht lösbar ist (anzunehmen) werde ich auch diesmal den endgültigen Schlußstrich ziehen - aber eben erst, wenn ich sicher bin, daß es wirklich keien Hoffnung für uns gibt. Da er an uns glaubt, gebe ich uns noch diese Chance, es zumindest herauszufinden.

Ach so, ich habe es zwar schon an anderer Stelle geschrieben - aber es macht ihm KEINEN Spaß, mich zu verletzen, ich weiß nicht, ob ich mich so falsch ausgedrückt habe oder warum es jeder annimmt, jedenfalls stimmt das definitiv nicht. Sonst hätte er schon längst einen Tritt zur Tür hinaus bekommen...

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7. Oktober 2007 um 23:46

An tambosi
Warum ich hier bin, habe ich doch schon geschrieben, und ich sage doch gar nicht, daß ich alles in Kauf nehmen will, bin doch kein Masochist, auch wenn du mich offensichtlich so siehst.

Gegen klare Worte und Tatsachen habe ich nichts - aber in deiner ersten Antwort hast du geschrieben "geschieht dir recht..." - das empfinde ich als runtermachen, ist absolut keine Hilfe und auch ungerecht, denn ich habe niemandem etwas getan, schon gar nicht dir. Ich suche wie alle hier einfach Antworten und Austausch. Geschieht es deiner Meinung nach einer Frau, die von ihrem Mann geschlagen wird und es nicht sofort schafft, aus welchen Gründen auch immer, aus der Beziehung rauszukommen, und deshalb z. B. eine entsprechende Frauenberatungsstelle aufsucht, etwa auch recht? Ich arbeite übrigens in einer solchen, und NIEMALS würde man dort mit einer verzweifelten Frau so reden.

Im übrigen bin ich gerade dabei, mich mit mir auseinanderzusetzen, und da ich dabei nicht mehr alleine weiterkomme, habe ich es eben erst mal auf diesem Weg versucht.

Und daß professionelle Hilfe an die Substanz geht und ich auch bereit sein muß, Dinge zu hören, die ich nicht hören mag, das weiß ich, hatte mit meinem Ex-Mann schon Eheberatung. Aber auch dort würde niemals jemand, schon gar nicht beim ersten Gespräch zum Patienten sagen, daß es ihm recht geschieht.

Es würde mich tatsächlich mal interessieren, wegen welcher Probleme du eigentlich hier bist.

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8. Oktober 2007 um 0:13
In Antwort auf elin_12313947

An aurihexle
Ja, er hat meine Gefühle verletzt, aber warum denkt jeder, daß er es gern gemacht hat? Wenn sich jemand z. B. anderweitig verliebt und damit dem Partner wehtut, macht er es deswegen gern? Neien, er oder sie hat Probleme damit. Mein Freund genauso. Er ist ja bisher nicht tatsächlich fremdgegangen, er hat mir nur gesagt, daß er manchmal daran gedacht hat, was wäre wenn...und daß er es nicht tun will, weil er mich liebt.

Es kann ja sein, daß es irgendeine gegenseitige Abhängigkeit bei uns gibt, nur bin ich kein Psychologe und kann es nicht ergründen. Aber ich werde mich wohl tatsächlich in beratung begeben müssen. Erst einmal wollte ich hier aber vielleicht Erfahrungsberichte o. ä., ich bin ja auch an objektiven Meinungen nicht uninteressiert, nur muß ich mich doch nicht angreifen lassen (meine nicht dich), weil ich zum ersten Mal in meinem Leben ein derartiges Problem habe und nicht gleich wegrenne, aber eben auch nicht damit klarkomme. Habe hier weitaus schlimmere Sachen gelesen, wo nicht so angegriffen wurde.

Ich habe ihm übrigens schon 2 x gezeigt, daß ich nicht mehr will,und mir war es ernst.Ja, er hat auch versucht sich zu trösten (ich auch, ich konnte aber so schnell eben nicht), aber geklappt hat es bei ihm ja auch nicht wirklich.

Ich denke ja darüber nach, ob es das noch wert ist, sonst wäre ich nicht hier.

Warum...
hat der Wolf das Zicklein gefressen? Weil es sich hat fressen lassen!

Es ist egal, ob er deine Gefühle mit Absicht oder ohne Absicht verletzt hat. Tatsache ist, er tut es immer wieder, obwohl er weiß, dass er dich verletzt. Tatsache ist auch, dass du nur reagierst.

Selbst wenn du ihn jetzt ernsthaft vor die Alternative "Ich oder die" stellen würdest, wäre das nach sechs Jahren nicht mehr wirklich glaubwürdig.

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8. Oktober 2007 um 0:56
In Antwort auf alte_12534643

Warum...
hat der Wolf das Zicklein gefressen? Weil es sich hat fressen lassen!

Es ist egal, ob er deine Gefühle mit Absicht oder ohne Absicht verletzt hat. Tatsache ist, er tut es immer wieder, obwohl er weiß, dass er dich verletzt. Tatsache ist auch, dass du nur reagierst.

Selbst wenn du ihn jetzt ernsthaft vor die Alternative "Ich oder die" stellen würdest, wäre das nach sechs Jahren nicht mehr wirklich glaubwürdig.

An walden6
Ganz egal ist es mir nicht, ob er es mit Absicht tut oder nicht - bei Absicht hätte ich kein Problem zu gehen, für das andere versuche ich (noch) eine Lösung zu finden.

Ich stelle ihn nicht vor die Alternative "ich oder die", weil es keine andere konkrete "die" gibt. Dann würde ich auch nicht kämpfen wollen. Oder meinst du "die" im Plural? Da tue ich es sicher schon - aber wenn er da zerissen bleiben sollte, bleibt mir auch keine Wahl.

Da wir erst jetzt so offen darüber geredet haben, will ich ihm zumindest noch die Möglichkeit lassen, sich über einiges klar zu werden - und mir auch. Wahrscheinlich werde ich mit den Gegebenheiten nicht leben können, aber ich versuche zumindest nicht sofort das handtuch zu werfen. Er hat sich schon in vielem positiv verändert - vielleicht wird man mit 40 ja doch noch langsam reif? Naja, ich weiß, die Chance ist gering. Aber er versucht mit mir ehrlich zu reden und Lösungen zu finden - da erkenne ich nun mal an.

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8. Oktober 2007 um 1:13
In Antwort auf elin_12313947

An walden6
Ganz egal ist es mir nicht, ob er es mit Absicht tut oder nicht - bei Absicht hätte ich kein Problem zu gehen, für das andere versuche ich (noch) eine Lösung zu finden.

Ich stelle ihn nicht vor die Alternative "ich oder die", weil es keine andere konkrete "die" gibt. Dann würde ich auch nicht kämpfen wollen. Oder meinst du "die" im Plural? Da tue ich es sicher schon - aber wenn er da zerissen bleiben sollte, bleibt mir auch keine Wahl.

Da wir erst jetzt so offen darüber geredet haben, will ich ihm zumindest noch die Möglichkeit lassen, sich über einiges klar zu werden - und mir auch. Wahrscheinlich werde ich mit den Gegebenheiten nicht leben können, aber ich versuche zumindest nicht sofort das handtuch zu werfen. Er hat sich schon in vielem positiv verändert - vielleicht wird man mit 40 ja doch noch langsam reif? Naja, ich weiß, die Chance ist gering. Aber er versucht mit mir ehrlich zu reden und Lösungen zu finden - da erkenne ich nun mal an.

Kann...
es sein, dass du mit dieser On/Off-Beziehung einen Traum von dir lebst?
Naja, ob man mit 40 langsam reif wird, keine Ahnung. Mir stellt sich da eher die Frage "wie will ich mein Leben gestalten und leben". Nach Möglichkeit mit Freude.
"Die" im Plural stelle ich mit eher so wie Schattenboxen vor, es ist ja kein direkter "Gegner" vorhanden. Da musst du acht geben, das du nicht wie Don Quichote gegen Windmühlenflügel kämpfst.

Stell dir doch dein Leben 20 Jahre später vor. 1. wenn es so weiter geht wie jetzt, 2. wie es deiner Idealvorstellung entsprechen würde.
LG

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8. Oktober 2007 um 7:19
In Antwort auf alte_12534643

Kann...
es sein, dass du mit dieser On/Off-Beziehung einen Traum von dir lebst?
Naja, ob man mit 40 langsam reif wird, keine Ahnung. Mir stellt sich da eher die Frage "wie will ich mein Leben gestalten und leben". Nach Möglichkeit mit Freude.
"Die" im Plural stelle ich mit eher so wie Schattenboxen vor, es ist ja kein direkter "Gegner" vorhanden. Da musst du acht geben, das du nicht wie Don Quichote gegen Windmühlenflügel kämpfst.

Stell dir doch dein Leben 20 Jahre später vor. 1. wenn es so weiter geht wie jetzt, 2. wie es deiner Idealvorstellung entsprechen würde.
LG

An walden6
Sorry, musste gestern doch langsam in's Bett.

Nee, ist/war sicherlich nicht mein Traum.Ich hab's mir auch nicht so ausgesucht, finde aber, daß man an Beziehungen sowieso arbeiten muß, welche ist schon immer ein Traum...

Im Gegensatz zu ihm kann ich mir im Moment ja keine Zukunft vorstellen, nicht so, wie es gerade ist. Ansonsten, in allem anderen, könnte ich es sehr gut, wir haben/hatten eigentlich schöne Dinge vor, baer es dreht sich für mich normalerweise auch nicht alles nur um ihn, ich kann mir die Zukunft auch ohne ihn vortstellen. Ich will auch keiner imanigären Idealvorstellung nachjagen, deswegen will ich ja jetzt und bald wissen, woran ich bin. Ich habe auch nicht vor, ewig hier vorm PC rumzusitzen und zu grübeln. Im Moment ist er bei einem Freund außerhalb Berlins zum angeln, weil sein Urlaub schon angefangen hat, meiner tut es erst Donnerstag. Deswegen habe ich ein bisschen Zeit, mich hier mal umzusehen und selbst Austausch zu suchen.

Das ich des weiteren nach unserem Urlaub wahrscheinlich zur psychologischen Beratung möchte, weiß er. Nicht nur wegen uns, ich habe auch 2 Job's, 2 Kinder, muß wegen früherem Bandscheibenvorfall regelmäßig in's Fitnessstudio, habe auch noch Hobbys, Freundschaften u. a. - im Moment ist es alles ein bissschen viel für mich, er hilft er mir zwar auch viel, nur machen unsere Probleme es ja erst recht nicht leichter.

Wenn es wirklich Windmühlenflügel sind, gegen die ich kämpfen müsste - dann werde ich mir die Kraft zukünftig sparen. Wenigstens weiß ich jetzt, worum es eigentlich geht - vorher hatte ich manchmal das Gefühl, es liegt an mir, das zieht noch mehr runter.

LG

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