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Freund kann nicht schwimmen

16. Oktober 2009 um 23:52

Einen schönen guten Abend erstmal

Wie der Titel schon sagt: Mein Freund ist 20 Jahre alt und kann nicht schwimmen.
Er ist ein sportlicher Typ, aber er hat es als Kind wohl nie gelernt und zudem auch große Angst vor dem Wasser: Seine Mutter habe erzählt, er sei mit 10 Monaten irgendwo ins Wasser gefallen, wobei ich die Außmaße dessen nicht kenne; zudem hat er das Gefühl, er bekomme keine Luft mehr, wenn er in kaltem Wasser stehe...das Gefühl, dass man kurz nach Luft schnappt, wenn man etwa in einen kühlen See springt, kennt vermutlich jeder, aber ihm macht das Angst.
Es gab wohl auch schon Versuche, ihm Schwimmen beizubringen, die letztendlich damit endeten, dass er es in seine Neujahrsvorsätze aufgenommen hat, NICHT schwimmen zu lernen; ich weiß aber nicht, wie diese Versuche vonstatten gingen...
Das größte Problem liegt also darin, dass er Angst vor dem Wasser hat und inneren Widerstand dagegen hegt.
Habt ihr eine Idee, wie man ihn erstmal irgendwie sanft ans Wasser gewöhnen kann, ihm die Angst ein bisschen nehmen kann? Ich dachte daran, vielleicht mal mit ihm in ein recht kleines Hallenbad in der Nähe zu fahren, das nicht so voll ist und wo man somit auch nicht besonders auffallen würde, und mit ihm ein bisschen im Nichtschwimmerbecken rumzuplantschen...das Problem ist, dass ich bezweifel, dass er sich überhaupt darauf einlassen würde, weiß echt nicht, wie ich das angehen soll...
Möchte ihm da so gerne weiterhelfen, wobei ich ihn ja erstmal dazu bringen muss, sich helfen lassen zu wollen... Es ist einfach eine enorme Einschränkung, niemals baden gehen zu können und ist dem Selbstwertgefühl in manchen Situationen natürlich auch nicht gerade zuträglich...

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16. Oktober 2009 um 23:57

Also
es gibt nun wirklich wichtigere dinge, als schwimmen zu können. z.b. lieben zu können

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17. Oktober 2009 um 8:48

Wo
ist das Problem?? Als wenn es was schlimmes ist, wenn jemand nicht schwimmen kann. Ich habe es zwar mal gelernt aber habe es nie gern gemacht undlebe noch, obwohl ich nicht an den See oder ins Schwimmbad geh Kenn dieses Gefühl, daß einem die Luft wegbleibt, wie bei Deinem Freund. Warum akzeptierst DU ihn nicht so, wie er ist???Liebst Du ihn denn weniger, wenn er nicht schwimmen lernen will??Also Dein Anliegen versteh ich echt nicht...wie die anderen auch.Un das Schwimmen nun zur Steigerung des Selbstwertgefühls beiträgt, wäre mir auch neu. Es gibt doch unzählige wichtigere Dinge im Leben, als Schwimmen. Denk mal drüber nach, was Dein Freund alles kann und Du nicht...will er deshalb, daß DU es lernst???
Aus Deinem Schreiben geht irgendwie hervor, daß Leute, die nicht schwimmen können, minderwertiger sind, denn wie sonst kommst DU auf die Idee, daß das was mit dem Slebstwertgefühl zu tun hätte?

LG

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17. Oktober 2009 um 10:24

Lass es lieber...
Hallo erstmal,

mein Mann (38) kann auch nicht schwimmen. Er hats durch seine Kindheit nie gelernt. Ich würde im Traum nicht daran denken, ihn dazu zu überreden und einen Schwimmkurs zu belegen.
Für einen Mann und natürlich auch für deinen Freund ist das wohl sicherlich auch sehr unangenehm, wenn du ihn an die Hand nimmst und im Schwimmbad ins Kinderbecken steckst... (Selbstwertgefühl im Keller...)

Wie alle anderen schon vor mir sagten: das ist unwichtig. Er will es nicht lernen und basta.
Ausserdem: Druck erzeugt Gegendruck. Wenn er es will, kommt er schon damit an. Ich denke aber eher, er würde es heimlich lernen.

Meine Eltern können übrigens auch nicht schwimmen. Und die haben es als Kinder gelernt.

Wenn du ihn im Sommer zum Baden unbedingt mitnehmen willst, frag ihn lieber, ob er sich mit dir zum Sonnen hinlegt.

VG
cranberrylady

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17. Oktober 2009 um 14:09

Okay,
erstmal vielen Dank für eure Meinungen.

Es tut mir leid, dass vielleicht einiges ein bisschen missverständlich rübergekommen ist, und zwar liebe ich meinen Freund, so wie er ist, ob er nun schwimmen kann oder nicht. Ich "schmiere" ihm das Thema "nicht aufs Brot", ganz im Gegenteil, wir haben bisher nur selten darüber gesprochen. Es geht mir sicher nicht darum, ihn zu irgendwas zu überreden oder ihn mir "zurecht zu biegen".
@granit333: Ich bin keineswegs der Ansicht, dass Nichtschwimmer in irgendeiner Form minderwertig sind. Vielleicht war Selbstwertgefühl das falsche Wort, aber ich habe es auf bestimmte Situationen bezogen, in denen von irgendjemandem ein mehr als bescheuerter Kommentar kam, der ihn dann natürlich schon merkbar getroffen hat.
Natürlich ist es seine Sache, wie er mit sowas umgeht; aber ich habe das Gefühl, dass ihm seine Angst im Weg steht und ihn blockiert und er, wenn diese Angst nicht wäre, vielleicht von sich aus den Wunsch hätte, es zu lernen.
Ich weiß, dass es unmöglich ist, jemandem zu helfen, wenn derjenige es nicht auch selber will; ich würde ihm gerne helfen, diese Angst zu überwinden, weiß aber nicht, was ich da machen könnte; außerdem ist mir ist leider schon klar, dass mir das kaum möglich sein wird, wie slusia schon sagt.
Ich bin im Moment einfach unsicher, ob ich ihm vielleicht irgendwie helfen könnte und wenn ja, wie, oder ob ich, wie cranberrylady sagt, einfach weiterhin abwarten sollte, ob er vielleicht irgendwann selber den Entschluss fasst...oder eben auch nicht....

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17. Oktober 2009 um 15:13
In Antwort auf mateja_12547480

Okay,
erstmal vielen Dank für eure Meinungen.

Es tut mir leid, dass vielleicht einiges ein bisschen missverständlich rübergekommen ist, und zwar liebe ich meinen Freund, so wie er ist, ob er nun schwimmen kann oder nicht. Ich "schmiere" ihm das Thema "nicht aufs Brot", ganz im Gegenteil, wir haben bisher nur selten darüber gesprochen. Es geht mir sicher nicht darum, ihn zu irgendwas zu überreden oder ihn mir "zurecht zu biegen".
@granit333: Ich bin keineswegs der Ansicht, dass Nichtschwimmer in irgendeiner Form minderwertig sind. Vielleicht war Selbstwertgefühl das falsche Wort, aber ich habe es auf bestimmte Situationen bezogen, in denen von irgendjemandem ein mehr als bescheuerter Kommentar kam, der ihn dann natürlich schon merkbar getroffen hat.
Natürlich ist es seine Sache, wie er mit sowas umgeht; aber ich habe das Gefühl, dass ihm seine Angst im Weg steht und ihn blockiert und er, wenn diese Angst nicht wäre, vielleicht von sich aus den Wunsch hätte, es zu lernen.
Ich weiß, dass es unmöglich ist, jemandem zu helfen, wenn derjenige es nicht auch selber will; ich würde ihm gerne helfen, diese Angst zu überwinden, weiß aber nicht, was ich da machen könnte; außerdem ist mir ist leider schon klar, dass mir das kaum möglich sein wird, wie slusia schon sagt.
Ich bin im Moment einfach unsicher, ob ich ihm vielleicht irgendwie helfen könnte und wenn ja, wie, oder ob ich, wie cranberrylady sagt, einfach weiterhin abwarten sollte, ob er vielleicht irgendwann selber den Entschluss fasst...oder eben auch nicht....

Viele
Menschen haben Ängste wegen Dinge und die sie dann nicht tun, sie aber in ihrer gesamten Lebensqualität nicht einschränken.
Nicht schwimmen zu können gehört mit Sicherheit dazu.

Durch deine Absicht, ihn in ein Kinderbecken zu begleiten, machst du die Sache mit Sicherheit nicht besser, sondern ihn eher lächerlich.

Nimm es als gegeben hin und vieleicht wird er es eines Tages selber in Angriff nehmen wollen. Dann ist das auch ok.

Wenn du im Sommer Strandvergnügen haben möchtest und er dich begleitet ohne ins Wasser zu gehen ist das doch in Ordnung so.

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17. Oktober 2009 um 16:39
In Antwort auf ofi21

Viele
Menschen haben Ängste wegen Dinge und die sie dann nicht tun, sie aber in ihrer gesamten Lebensqualität nicht einschränken.
Nicht schwimmen zu können gehört mit Sicherheit dazu.

Durch deine Absicht, ihn in ein Kinderbecken zu begleiten, machst du die Sache mit Sicherheit nicht besser, sondern ihn eher lächerlich.

Nimm es als gegeben hin und vieleicht wird er es eines Tages selber in Angriff nehmen wollen. Dann ist das auch ok.

Wenn du im Sommer Strandvergnügen haben möchtest und er dich begleitet ohne ins Wasser zu gehen ist das doch in Ordnung so.

Mhm,
da hast du wohl recht.

Es handelt sich da allerdings nicht um ein Schwimmbad, wo das Becken von schreienden kleinen Kindern wimmelt, sondern ist wirklich ein sehr kleines "Provinzbad". Es gibt einfach nur zwei Becken, in denen ein paar Leute ihre Bahnen ziehen oder sich eben im "kleineren Becken der beiden", um es mal so auszudrücken, den Rücken von der Brause massieren lassen es ist also sehr ruhig, deswegen hatte ich das in Erwägung gezogen, man würde da nicht unangenehm auffallen. Ein Bekannter von mir, der auch Nichtschwimmer ist, war mit seinem Vater auch oft da, das Schwimmenlernen ist wohl allerdings daran gescheitert, dass er irgendwie das Chlor nicht abkonnte.
Mag sein, dass es trotzdem nicht die beste Idee ist, vor allem auch, weil diese Angst wahrscheinlich zu tief sitzt, um sie so einfach zu überwinden...

Hm, vielleicht versuche ich noch mal vorsichtig mit ihm zu reden, wenn er das nicht möchte, nehme ich es halt, wie du schon sagst, als gegeben hin.

Auf jeden Fall danke für deine Antwort

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17. Oktober 2009 um 20:56

Naja....
wie die andern hier schon sagen:

es gibt doch wirklich schlimmeres als nicht schwimmen zu können!
ich bin auch keine weltklasseschwimmerin. ich machs zwar gerne, aber aus irgendeinem grund kann ichs einfach nicht so gut.
und ich leide darunter gar nicht.

wieso muss er das denn unbedingt können?
er kann doch auch mit dir ins freibad gehen und du schwimmst während er was liest und sich sonnt - nein?
nur mal als beispiel!

solange ER diese angst gar nicht überwinden will, werden deine bemühungen auch zu nix führen

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17. Oktober 2009 um 21:15

Hi,
Also ich war lange Jahre als Schwimmtrainerin beim DLRG tätig. Bei uns gab es die Möglichkeit, spezielles Einzeltraining für Erwachsene zu buchen. Das wurde dann spät abends unterrichtet, wenn nur noch die Trainer selbst trainiert haben - also komplett ohne Alltagpublikum. Und es hat dabei wirklich jeder schwimmen gelernt. Guck doch einfach mal, ob es bei dir in der Nähe einen DLRG-Verein gibt und frag, ob es dort Erwachsenenanfängerschwimmen gibt. Das ist (zumindest bei uns) nicht mal teuer, man tritt einfach in den Verein ein (Jahresgebühr bei uns etwa 50,00).

LG

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17. Oktober 2009 um 21:51

...
Ich stimme euch in fast allem zu, aber trotzdem fände ich es ehrlich gesagt beängstigend, zu wissen, dass ich untergehen würde, wenn mich mal jemand ins Wasser schubst.
Man kann ja nie wissen, in was für Situationen man im Leben gerät, und dann eventuell draufzugehen, nur weil man nicht schwimmen kann... das wäre doch irgendwie vermeidbar, oder?

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17. Oktober 2009 um 22:29
In Antwort auf esterya1

...
Ich stimme euch in fast allem zu, aber trotzdem fände ich es ehrlich gesagt beängstigend, zu wissen, dass ich untergehen würde, wenn mich mal jemand ins Wasser schubst.
Man kann ja nie wissen, in was für Situationen man im Leben gerät, und dann eventuell draufzugehen, nur weil man nicht schwimmen kann... das wäre doch irgendwie vermeidbar, oder?

Habe ich auch schon drüber nachgedacht
Mhm, der Gedanke ist mir auch schon manchmal gekommen. Zwar ist der Fall natürlich recht unwahrscheinlich, aber darüber nachgedacht habe ich z.B., als wir zusammen auf der Kieler Woche waren. Da sind die Buden quasi knapp vor der Kaimauer, hinter der nur noch das Wasser ist; dazwischen ist die nicht gerade breite Promenade, auf der sich die größtenteils betrunkenen Leute drängen. Da ist mir auch der Gedanke gekommen: Wenn da mal einer auf blöde Ideen kommt oder auch einfach nur ihn hinein stolpert...
Hatte auch letztens einen etwas seltsamen Traum, der in die Richtung ging, und mich daraufhin wieder mehr mit dem Thema auseinandergesetzt...lacht mich deswegen bitte nicht aus, ich empfinde meine Träume manchmal als durchaus aufschlussreich

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17. Oktober 2009 um 22:48
In Antwort auf zofia_12459529

Hi,
Also ich war lange Jahre als Schwimmtrainerin beim DLRG tätig. Bei uns gab es die Möglichkeit, spezielles Einzeltraining für Erwachsene zu buchen. Das wurde dann spät abends unterrichtet, wenn nur noch die Trainer selbst trainiert haben - also komplett ohne Alltagpublikum. Und es hat dabei wirklich jeder schwimmen gelernt. Guck doch einfach mal, ob es bei dir in der Nähe einen DLRG-Verein gibt und frag, ob es dort Erwachsenenanfängerschwimmen gibt. Das ist (zumindest bei uns) nicht mal teuer, man tritt einfach in den Verein ein (Jahresgebühr bei uns etwa 50,00).

LG

Die Möglichkeit
habe ich auch schon in Betracht gezogen. Vorteil ist da ja denke ich, dass das wirklich professionell gemacht wird und die Trainer wissen, was sie tun und wie sie damit am besten umgehen.
Wenn ich das alleine irgendwie versuchen würde, hätte ich schon Angst, etwas falsch zu machen und ihn damit dann irgendwie endgültig vom Schwimmen abzubringen. Ich weiß, dass seine Ex versucht hat, es ihm beizubringen und es da schief ging, weiß nicht, wie sie das genau angestellt hat, aber ich möchte auf keinen Fall die gleichen Fehler noch mal machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser gescheiterte Versuch ihn ziemlich frustriert hat und ihm den Mut genommen hat.
Das Problem dabei ist, dass ich nicht weiß, wie ich ihn motivieren könnte, so einen Schwimmkurs auszuprobieren; der erste Schritt ist ja bekanntlich der schwerste.

Vielleicht sollte ich auch einfach abwarten und darauf hoffen, dass die Entwicklung das Ihrige tut; es ist zum Beispiel so gewesen, dass er im Sommer mit mir und Freunden auf eine Kanutour mitgekommen ist, im vollen Bewusstsein, dass das Kanu in einem unglücklichen Fall kentern könnte (natürlich mit Schwimmweste ) Den Mut rechne ich ihm schon ziemlich hoch an.
Es ist bei ihm so, dass er einige für viele selbstverständliche Erfahrungen erst sehr spät oder noch gar nicht gemacht hat, vielleicht sollte man ihm da einfach Zeit geben...
Nun ja, wie gesagt, ich werde das Thema bei Zeiten mal vorsichtig ansprechen und hoffen, dass er nicht gleich blockiert...

LG

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17. Oktober 2009 um 22:58
In Antwort auf mateja_12547480

Die Möglichkeit
habe ich auch schon in Betracht gezogen. Vorteil ist da ja denke ich, dass das wirklich professionell gemacht wird und die Trainer wissen, was sie tun und wie sie damit am besten umgehen.
Wenn ich das alleine irgendwie versuchen würde, hätte ich schon Angst, etwas falsch zu machen und ihn damit dann irgendwie endgültig vom Schwimmen abzubringen. Ich weiß, dass seine Ex versucht hat, es ihm beizubringen und es da schief ging, weiß nicht, wie sie das genau angestellt hat, aber ich möchte auf keinen Fall die gleichen Fehler noch mal machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser gescheiterte Versuch ihn ziemlich frustriert hat und ihm den Mut genommen hat.
Das Problem dabei ist, dass ich nicht weiß, wie ich ihn motivieren könnte, so einen Schwimmkurs auszuprobieren; der erste Schritt ist ja bekanntlich der schwerste.

Vielleicht sollte ich auch einfach abwarten und darauf hoffen, dass die Entwicklung das Ihrige tut; es ist zum Beispiel so gewesen, dass er im Sommer mit mir und Freunden auf eine Kanutour mitgekommen ist, im vollen Bewusstsein, dass das Kanu in einem unglücklichen Fall kentern könnte (natürlich mit Schwimmweste ) Den Mut rechne ich ihm schon ziemlich hoch an.
Es ist bei ihm so, dass er einige für viele selbstverständliche Erfahrungen erst sehr spät oder noch gar nicht gemacht hat, vielleicht sollte man ihm da einfach Zeit geben...
Nun ja, wie gesagt, ich werde das Thema bei Zeiten mal vorsichtig ansprechen und hoffen, dass er nicht gleich blockiert...

LG

Nun
ansich mag ein Schwimmkurs für erwachsene Nichtschwimmer sicher sinnvoll sein aber du übersiehst da eine ganz bestimmte und ausschlaggebende Sache.

So wie du es beschrieben hast, hat dein Freund keine Probleme damit, dass er nicht schwimmen kann, sondern Angst davor.
Und das ist der Punkt. Die Angst, ausgelöst durch bestimmte Situationen in der Kindheit.

Nun nützen alle Schwimmkurse der Welt und wenn sie noch so gut sind ihm gar nichts, denn er muß nicht bzw. zuerstmal nicht schwimmen lernen, sondern lernen seine Angst bekämpfen und das kann er nicht in einem Schwimmkurs, sondern nur in einer speziell darauf ausgerichteten Therapie.

Ob er allerdings eine Therapie in Kauf nehmen will, um danach, wenn es ihm gelingt seine Ängste zu überwinden,schwimmen zu lernen ist eine ganz andere Sache.

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18. Oktober 2009 um 2:19

Bin 23 Jahre alt
und kann ebenfalls nicht schwimmen...

... und nur um es aus der Perspektive deines Freundes mal zu sagen<<< wer nicht schwimmen kann (wegen traumatischen Erlebnissen oder weil er oder sie eine Wasserphobie hat)

wird das schwimmen nicht lernen< solange er/sie es nicht selber will.

Versuchs erst garnicht... finde dich damit ab..

..du kannst ihn gerne versuchen zu überreden..
ach.. meine Freundinnen von früher haben das eines Tages gemacht... nahmen mich mit in ein hallenbad und sagten sie würden mir sanft das schwimmen lehren!

Resultat: Ich wurde ins Wasser geschupst, bin unglücklich dabei mit dem Kopf am Beckenrad aufgeklatscht und musste 4 Wochen im Krankenhaus verweilen und habe seither... nichts mehr mit diesen Menschen ab Hut gehabt.

Grund: Sobald ich diese Menschen sah, wurde mir ganz anders.. ich musste sofort an das Schwimmbad und an die Verletzungen und die Schmerzen denken und an die große Lühe "Sanft" das Schwimmen beigebracht zu bekommen.


Aber ein guter Tipp um ihn ans Wasser zu gewöhnen (was bis dahin fast geklappt hatte, nachdem mich mein Schwimmlehrer jahrelang vorm Schwimmunterricht geschlagen hat und ich deshalb nichtmal das Wort Schimmbad aussprechen konnte)

Nimm eine Taucherbrille und einen Schnorchel (diese Dinger die man in den Mund steckt und unter Wasser atmen kann wenn das Rohr oben rausschaut)

und lass deinen Freund mal das Wasser von innen betrachten<<< ich habs tatsächlich gemacht und es hat mir wirklich gefallen.

Aber die Tatsache das ich mich verseltzte und leblos im Wasser trieb lassen mich einfach nicht mehr los... deswegen hat sich mein süßer Freund schon damit abgefunden das ich nicht mit ihm im Wasser "plantschen" werde ^^

lg

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18. Oktober 2009 um 20:00

Hi
ich bin seit 4 jahren mit meinem freund zusammen und kann auch nicht schwimmen, habe wahrnsinnige angst.das weiß er auch. der hat von anfang an vorgeschlagen mir die angst zunehmen. erst habe ich es abgelehnt. dann waren wir in urlaub und nach und nach bin ich ins wasser rein, hatte zwar angst, habe mich ganz doll an ihm festgehalten dass fand er süss wir haben die ganze zeit gelacht und ich habe mich gelockert.
ich kann zwar immer noch nicht schwimmen aber habe nicht mehr so viel angst vor wasser.
mach das deinem freund schmackhaft, sag ihm das du die ganze zeit bei ihm bleibst, vielleicht klappt es

lg lenusik

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