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Freund ist und bleibt total arm

2. August 2012 um 17:35

Habe ein Riesen Problem:

Mein Freund mit dem ich zusammenlebe hat ewig Zahlungen zu tragen. Er muss Unterhalt zahlen und das für 2 Kinder.

Haltet mich nicht für total naiv. Aber ich wusste das mit dem Unterhalt nicht. Habe mich damit noch nie beschäftigt. Da die Kinder noch ziemlich klein sind, wird er noch weiss ich nicht wieviel Jahre zahlen.

Nun habe ich rausgefunden, dass er nur in Zukunft knapp über 900 EURO von seinem Gehalt behalten darf.

Oh man, davon sollen wir immer leben?

Ich finde das echt super schlimm, bin wie vor den Kopf geschlagen. Ich selbst arbeite zwar aber ich habe eigentlich immer ziemlich gut gelebt. Wie sollen wir Urlaub machen? Was ist bitte wenn ich selber mal ein Kind möchte? Eigentlich müsste ich ja alles zahlen, wenn wir mal was schönes haben wollen. Er arbeitet in Vollzeit und das in Schichten. Verdient auch sowieso schon nicht viel.

Oh man ist das frustrierend. Und bitte haltet keine Moralpredigten. Er kümmert sich in seinen Möglichkeiten super um seine Kinder. Diese wohnen aber 400 km weit weg, da die Frau einfach verzogen ist wegen nem Job.

Ich liebe ihn über alles, aber die Aussicht, dass wir für immer so gut wie kein Geld haben werden finde ich ist ein Schlag ins Gesicht. Ich selbst verdiene auch nicht sooo viel. Für mich allein fand ich es ok.

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2. August 2012 um 20:32


Naja, 900 sind in der Tat nicht viel, aber immer noch mehr, als das andere haben. Urlaube müssen nicht teuer sein, außerdem kann man darauf auch sparen und wenns ein bissel länger dauert, dann wird der Urlaub um so schöner.

Deine Bedenken wegen eigener Kinder kann ich nicht nachvollziehen. Für die erste Zeit gibts Elterngeld und nach einem Jahr kannst du doch arbeiten gehen und er bleibt beim Kind?!

Wobei ich mich schon frag, was so los wäre, wenn ein Mann sich darüber beklagen würde, dass seine Frau "nur" Frisörin oder Arzthelferin ist (die verdienen ja mal echt wenig...)... dann wär die Hölle aber offen

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2. August 2012 um 21:21

Bin in ähnlicher situation
hi, ich kann dich verstehen und es geht vielen frauen da draußen so. patchwork - das wird mehr und mehr zur realität. mein mann hat auch zwei kinder aus einer früheren beziehung. allerdings wusste ich davon von anfang an.

trotzdem mache ich mir auch manchmal gedanken, wie wir das in zukunft machen wollen. denn ich möchte auf jedenfall auch kinder. da helfen nur neue konzepte. und ja, das kann bedeutet, dass du für den großteil des lebensunterhaltes aufkommen wirst. ich finde, dass das geld noch die kleinste herausforderung ist an der situation.
wenn du ihn wirklich gern hast und die beziehung sonst super läuft, dann werdet ihr euren weg auch finden.

alles gute für euch!

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2. August 2012 um 22:52

Hey
Ich denke du bist dabei dich zu entscheiden. Aber du hörst dicjh schon so an als wärst du nie abhängig von einem Mann gewesen. Ihr könnt auch einfach ganz optimistisch sein und nebenbei was verdienen. E-bay oder schlüpfrige Schlüpfer verhökern. Geld sollte kein Trennungsgrund sein. Ich habe unter Millionären gearbeitet. Die Frauen waren manchmal Alkoholikerinen oder reine Hausfrauen für ihre nochso tollen Staranwälte, Promis, die in der Welt rumjetteten. Ihr schafft das!

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3. August 2012 um 7:00

Auch wenn ich die...
... Moral meiner Vorposter bewundere, würd ich mir das an deiner Stelle sehr genau überlegen.
Ich find nicht ok das er es dir nicht von anfang an erzählt hat. Auf gar keinen Fall würd ich ihn an deiner Stelle mitfinanzieren. Lass ihn die Hälfte von allem zahlen (Miete, Lebensunterhalt,...) und leg dann dir, falls dir dann Geld übrig bleibt, was auf die Seite.
Dann hast du auch ne Reserve wenn ihr mal ein Kind bekommt.

Wenn er nicht bereit ist mitzuzahlen würd ich ihn an deiner Stelle rausschmeißen.

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3. August 2012 um 10:43

Liebe und Geld
sollten eigentlich nichts miteinander zu tun haben, tun es bisweilen aber doch, geradezu hartnäckig...

Wenn er dir zu arm ist, tausch ihn doch aus gegen einen wohlhabenderen Mann und alles ist okay.

Ich persönlich finde es schwer in Ordnung, dass er seinen Alimentationsverpflichtungen auch ganz offiziell nachkommt, selbst auf die Gefahr hin, dass für ihn und sein neues Leben, seine neue Liebe dann weniger Geld übrig bleibt. Die andere Variante ist leider auch und zu einem erschreckend hohen Prozentsatz üblich: wir verdienen offiziell ein klitzekleines Gehalt und heben beim Thema Alimente einfach die Finger, weil jegliche Pfändungsgrenzen unterschritten sind. Und den großen Rest, den man so zum Auskommen und für die Vergnügungen des Lebens braucht, lässt man sich einfach schwarz auf die Hand auszahlen... Schon mal drüber nachgedacht?

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3. August 2012 um 13:20

Beachte die andwere Seite
Ja, ich verstehe dich und deine Sorgen, keine Frage.
Doch wie würdest du im umgekehrten Fall reagieren? Der Mann macht sich ein schönes Leben mit einer neuen Frau, aber als Mutter bleibt man auf allen Kosten sitzen? Würdest du sicher auch nicht wollen.

Der Punkt ist: wer sich mit einem Mann einlässt, der Kinder hat und für diese auch Unterhalt zahlt (was ich sehr lobenswert finde, da viele Männer sich drücken), sollte sich darüber im Klaren sein, dass am Ende des Monats nicht viel übrig bleibt. Klingt hart, ist aber so.

Nun liegt es an euch, eine gemeinsame Lösung zu finden. Oder euch zu trennen.

Er hat sich diesen Zustand sicher auch nicht gewünscht, aber so sind die Dinge nun mal und wärst du alleinerziehend, würdest du froh sein, wenn der Kindesvater seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt.

Es gibt keinen Rat, den ma dir geben kann, außer, es zu ertragen.
Natürlich bist du enttäuscht und wütend, aber wie gesagt: das weiß man, wenn man sich mit geschiedenen Vätern einlässt. Wundert mich, dass das bisher an dir vorbeigegangen ist.

Was ihr machen könnt: heiraten. Dann wird der Unterhalt neu berechnet, kann sein, dass der Unterhalt dann geringer ausfällt, weil du nicht viel verdienst. Kann aber ebenso ins Auge gehen, da "ich verdiene nicht sooooo viel" weit auslegbar ist und ebsnso das Gegenteil bedeutetn kann.

Lasst euch doch beraten. Macht jeder Lohnsteuerhilfeverein für kleines Geld. Wenn es von Nutzen ist, heiratet, wenn nicht, ist das Thema eh vom Tisch.

Auch ein Kind zu bekommen ist (leider) zahlungsmindernd "Leider", weil ich sicher nicht aus steuertechnischen Gründen zu Kindern raten möchte!

Der Punkt ist, dass du akzeptieren musst, was dir gegeben wurde. Männer mit guter Zahlungsmoral werden zwar hoch gehandelt aber leider nicht gekauft. (Zitat eines Freundes mit Kindern)
Es liegt also an dir.

Gruß, Rullgardina

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3. August 2012 um 18:28

Oberflächlichkeit
Ich finde es zu krass wie geldgeil die Menschen doch sind ! Mal im ernst was würdest du von einen Mann haben der viel Geld hat ,aber ein. scheiss Charakter ,dann sucht euch doch direkt nen reichen alten schnösel,dann muss dein Freund halt unterhalt zahlen ,ja und immerhin weisst du ja nicht seit gerade das er kinder hat und sehr naiv von dir zu denken das er wohl nicht viel zahlen muss,immerhin muss seine ex ja auch mit den Kindern leben und sich über wasser halten ,scheinst dein freund ja echt zu lieben wenn das ein Trennungsgrund ist ,na dann hast du ihn nicht verdient

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3. August 2012 um 18:56

Naiv
jo, stimmt. ich halte dich für naiv.
wenn ich einen mann kennen lerne der mir erzählt das er getrennt ist und zwei kleine kinder hat dann ist mir klar das er unterhalt zahlen muss. ich gehe dann nicht davon aus das die mutter der kinder vollzeit arbeiten geht und alles selbst finanzieren kann.
geh mal davon aus das er mindestens bis zur volljährigkeit der kinder bzw bis sie ihre ausbildung abgeschlossen haben zahlen muss.

"Ohh man, davon sollen wir immer leben?

Ich finde das echt super schlimm, bin wie vor den Kopf geschlagen. Ich selbst arbeite zwar aber ich habe eigentlich immer ziemlich gut gelebt."
wie jetzt ihr ? er hat 900,- und du hast X,- ergibt zusammen x,-
lebt ihr denn schon zusammen ? dann fällt schonmal eine miete weg

keine moralpredigt ? was willst du denn hören ?
er wär schlimm, oder seine ex ?
mädel, so spielt das leben nunmal !

"Ich liebe ihn über alles, aber die Aussicht, dass wir für immer so gut wie kein Geld haben werden finde ich ist ein Schlag ins Gesicht."
soso, du liebst ihn über alles ? wenn man jemanden über alles liebt dann sieht man zu -gemeinsame- ziele auch zu erreichen.

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4. August 2012 um 4:41

Zunächst ....
Top das er den Unterhalt bezahlt.

Nun zu dir. Du hast selbst genug in der Tasche um dir dein eigenes Leben zu bezahlen. Top. Du liebst ihn und du weißt das finanzielle eingebunden ist. Also unterstütze ihn. Eigentlich sollte du in diesem Falle nunmal der finanziell stärker Part sein und an dein Karriere arbeiten.

Bei mir ist es so Menne rund 1,3 ich >1,8 (sehr variabel). Er hat gelernt damit umzugehen. Ich habe fleißig gespart und wenn es an teuere Dinge geht bin ich bereit auch mal ein bisschen mehr zu zahlen. Und wir leben getrennt von Arbeitswegen her, jeder von uns hat sein Auto etc. Bin dann halt der spendablere Teil. Aber hey ich liebe diesen Mann.
Natürlich musste ich dafür arbeiten das Geld fällt einem nicht in den Schoss. Mir graut es schon davor, wenn diese Zeit endet. Aber deshalb bilde ich mich auch fort um meinen Lebensstandard zu erhalten. Habe auch schon ein Studium oder meinen Meister in Erwägung gezogen.
Die Rollen sind nicht mehr so verhärtet das der Mann der mit dem "Main" Einkommen ist. Die Frauen können das genauso gut. Sie muss nur wollen.

Grüße Ira

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4. August 2012 um 8:37

Erstmal
ganz ganz herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten!

Sollte der Eindruck entstanden sein ich wolle mich ins fertige Nest setzen so ist dem nicht. Ich arbeite seit Ewigkeiten, verdiene aber wenig. Selbst wenn es abes so wäre, das bleibt doch jedem selbst überlassen.

Für mich hat es etwas total runterziehendes, wenn man am We des Partners aus Rücksicht seinen Lebensstandart total aufgeben muss. Sagen wir mal ich könnte mir von meinem wenigen Restgeld leisten könne
n einmal im Monat sowieso schon eher schlecht Essen zu gehen. Ich kaufe mir einen billigen Pulli und könnte vielleicht 1 Mal ins Kino gehen. Ergebnis: Freund schmollt, auch wenn er mir eingesteht die Abende geniessen zu können, fühlt man sich nicht wirklich frei. Der Freund hockt ja zu Hause, kann nicht mal n Bier trinken gehen. Möglichkeiten: Ich verzichte aufs Essen, ich zahle das Kino, wir verbringen unsere meiste Lebenszeit gemeinsam. Für mich eine undenkbare Variante. Ich möchte ein ganz klein wenig auch für mich leben.

Die Einschränkungen sind meiner Meinung eben zu langfristig. Soll ich wirklich auf ein Kind für ihn verzichte
n? Meiner Meinung nach stehen seine Kinder oben. Statt ein neues Kind in die Welt zu setzen, will das Geld doch in seine Kinder gesteckt werden. Die Besuche... Oder: Sagen wir mal ich würde es mit Hängen und Würgen 30 Euro im Monat zu Sparen. Er verliert in 10 Jahren n Zahn. Klar, aus Liebe zahle ich. Jetzt verliere ich dann n Jahr später n Zahn. Wo bleibe ich dann?

Das sollen nun einfach anschauliche Beispiele sein. Was ich sagen will~ Es geht um nackte existentielle Aspekte. Dinge über die ich mir tagtäglich den Kopf zeqbrebhen müsste. Man muss scho
n verdammt kämpferisch sein. Die Möglichkeit die ich nun habe ist es ja nun zu gehen und da möchte ich mal auf den banalen Werbespruch_: ,weil ich es mir wert bin~ zurückgreifen.

Wir streben doch nun mal wirklich naturgegeben nach etwas höherem. Wenn schon nicht höheren, dann aber doch zumindest nicht nach etwas, was uns langfristig einschränkt, sozial nach unten kurbelt.
Ich muss auch Omas Enkel Recht geben. Nicht jeder Wohlhabende Mensch ist mit einen A., gleich zu setzen. Es muss ja auch nicht der Porschefahrer sein. Dann hätten wir ja wieder ein ähnliches Verhältniss nur umgekehrt. Da könnte und wollte ich ja auch gar nicht mithalten. Aber es muss eben einigermaßen auf Augenhöhe sein. Ihr seht meine Entscheidung geht in Richtung Trennung. Mein Herz sagt was anderes, aber ich denke ich kann nicht anders. Er ist nämlich zudem, und das finde ich auch nochmal sehr ausschlaggebend, nicht der Mensch, der mir das wenige was ich habe wirklich gönnt. Er geht von bedinungslosen Teilen einfach per se aus. Diesen Punkt finde ich auch nochmal sehr entscheidend.

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4. August 2012 um 9:15
In Antwort auf takeiteasy15

Erstmal
ganz ganz herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten!

Sollte der Eindruck entstanden sein ich wolle mich ins fertige Nest setzen so ist dem nicht. Ich arbeite seit Ewigkeiten, verdiene aber wenig. Selbst wenn es abes so wäre, das bleibt doch jedem selbst überlassen.

Für mich hat es etwas total runterziehendes, wenn man am We des Partners aus Rücksicht seinen Lebensstandart total aufgeben muss. Sagen wir mal ich könnte mir von meinem wenigen Restgeld leisten könne
n einmal im Monat sowieso schon eher schlecht Essen zu gehen. Ich kaufe mir einen billigen Pulli und könnte vielleicht 1 Mal ins Kino gehen. Ergebnis: Freund schmollt, auch wenn er mir eingesteht die Abende geniessen zu können, fühlt man sich nicht wirklich frei. Der Freund hockt ja zu Hause, kann nicht mal n Bier trinken gehen. Möglichkeiten: Ich verzichte aufs Essen, ich zahle das Kino, wir verbringen unsere meiste Lebenszeit gemeinsam. Für mich eine undenkbare Variante. Ich möchte ein ganz klein wenig auch für mich leben.

Die Einschränkungen sind meiner Meinung eben zu langfristig. Soll ich wirklich auf ein Kind für ihn verzichte
n? Meiner Meinung nach stehen seine Kinder oben. Statt ein neues Kind in die Welt zu setzen, will das Geld doch in seine Kinder gesteckt werden. Die Besuche... Oder: Sagen wir mal ich würde es mit Hängen und Würgen 30 Euro im Monat zu Sparen. Er verliert in 10 Jahren n Zahn. Klar, aus Liebe zahle ich. Jetzt verliere ich dann n Jahr später n Zahn. Wo bleibe ich dann?

Das sollen nun einfach anschauliche Beispiele sein. Was ich sagen will~ Es geht um nackte existentielle Aspekte. Dinge über die ich mir tagtäglich den Kopf zeqbrebhen müsste. Man muss scho
n verdammt kämpferisch sein. Die Möglichkeit die ich nun habe ist es ja nun zu gehen und da möchte ich mal auf den banalen Werbespruch_: ,weil ich es mir wert bin~ zurückgreifen.

Wir streben doch nun mal wirklich naturgegeben nach etwas höherem. Wenn schon nicht höheren, dann aber doch zumindest nicht nach etwas, was uns langfristig einschränkt, sozial nach unten kurbelt.
Ich muss auch Omas Enkel Recht geben. Nicht jeder Wohlhabende Mensch ist mit einen A., gleich zu setzen. Es muss ja auch nicht der Porschefahrer sein. Dann hätten wir ja wieder ein ähnliches Verhältniss nur umgekehrt. Da könnte und wollte ich ja auch gar nicht mithalten. Aber es muss eben einigermaßen auf Augenhöhe sein. Ihr seht meine Entscheidung geht in Richtung Trennung. Mein Herz sagt was anderes, aber ich denke ich kann nicht anders. Er ist nämlich zudem, und das finde ich auch nochmal sehr ausschlaggebend, nicht der Mensch, der mir das wenige was ich habe wirklich gönnt. Er geht von bedinungslosen Teilen einfach per se aus. Diesen Punkt finde ich auch nochmal sehr entscheidend.

Erst mal...
... soweit ich informiert bin, spielt es bei Unterhaltszahlungen für Kinder aus einer vergangenen Rolle auch eine Rolle, ob es in der neuen Beziehung auch Kinder gibt. Sicherlich lässt sich dazu einiges im Internet finden.

Davon abgesehen: Für mich klingt in Deinen Beiträgen an, dass Du gern einen finanzkräftigen Partner hättest, der auch Defizite in Deinen Finanzen ausgleichen/ abdecken kann. Du schreibst es nicht explizit, aber zwischen den Zeilen lese ich, dass Du das Bild von einem "starken" Partner hast, dessen Stärke sich auch durch entsprechenden finanziellen Hintergrund ausdrückt. Der Verantwortung übernehmen kann, weil er mehr verdient als Du.

Im Augenblick und in der Beziehung, die Du führst, bist Du die "Starke". Du verdienst mehr als Dein Freund, Du kannst sozusagen "mehr" bestimmen. Und offenbar kannst Du nicht damit umgehen - weil Du scheinbar noch das alte Rollenbild im Kopf hast: Frau verdient weniger als Mann, Frau kümmert sich irgendwann um die Kinder, Mann schafft das Geld herbei und ist für die Existenzgrundlage zuständig. Da dies in eurer Beziehung nicht funktioniert - wegen der horrenden Unterhaltszahlungen - siehst Du Dich nun bemüßigt, diese Beziehung aufzugeben, um irgendwann jemanden zu finden, mit dem diese Vorstellungen zu realisieren sind.

Es wurde unten schon angesprochen. Aber ich greife es nochmal auf: Hast Du noch nie daran gedacht, selbst etwas mehr aus Deinem beruflichen Möglichkeiten zu machen? Dich weiterzubilden, um in anspruchsvolleren Positionen arbeiten zu können und damit auch mehr Geld zu verdienen? Und letztendlich in Deiner Beziehung auch mehr Verantwortung übernehmen zu können? Ja, es ist in der Tat ein Schritt - von der Erwartung, die man an andere hat, abzulassen und diese Erwartung einfach an sich selbst zu stellen! Von der Frau, die versorgt werden will, zu einer Frau zu werden, die selbst jemanden (mit) versorgt. So wie es umgekehrt immer von den Männern erwartet wird. Ich meine, solltet ihr zusammenbleiben, solltest Du tatsächlich den Schritt schaffen und beruflich mehr aus Dir zu machen und mehr Geld zu verdienen - dann würde es irgendwann vermutlich so aussehen, dass Dein Freund eben - im Falle eines gemeinsamen Kindes - zu Hause bleibt und das Kind versorgt, den Haushalt schmeißt etc. - während Du eben dafür verantwortlich wärst, die Kohle ranzuschaffen.

Mit so einer Vorstellung kommt auch nicht jede Frau klar. Viele finden das "unzumutbar" und nehmen ihren Partner als "schwach" war, obwohl sie von den Männern im umgekehrten Fall dasselbe erwarten und sich umgekehrt auch in eine "schwache" Position begeben. In dem Fall ist es dann aber "okay", denn man hat das ja noch so gelernt, diese alte Rollenverteilung.

Davon abgesehen: Dein Freund würde meiner Meinung damit viel besser klar kommen - denn er teilt bereitwillig. Während Du noch darauf herumhackst, dass Du gern "Deins" hättest und es doof von ihm findest, dass er es Dir nicht "gönnt", wenn Du allein ins Kino gehst, Dir allein was Schönes gönnst, allein dies machst, allein das machst, weil Du das wenige Geld, das Du hast, nicht für ihn mit ausgeben willst. Schlimm!

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4. August 2012 um 9:26

@Jolie
Na, dann kannst Du ja von Glück sagen, wenn Dein Freund nicht so ein Ausschlusskriterium hat: "Ich kann nur mit einer Frau zusammensein, die mindestens genauso viel verdient wie ich!"

Oh Mann, ich kann echt nur den Kopf schütteln über solche altmodischen, überkommenen Vorstellungen, die viele Frauen noch im Kopf haben! Ich meine, wenn Dein Freund tatsächlich eine Stelle hat, bei der klar ist, dass er eben doch weniger hat am Monatsende als Du - wie händelst Du das dann konkret? In einem Moment versteht ihr euch noch super, seht eine gemeinsame Zukunft, dann legt er Dir seinen Gehaltszettel vor und nachdem Du einen Blick drauf geworfen und festgestellt hast, dass er weniger hat als Du, heißt es von Deiner Seite plötzlich: "Oh sorry, Schatz, jetzt muss ich leider Schluss machen, denn Du bist nicht (mehr) in der Lage, meine Vorstellungen vom starken Partner mit finanzkräfigem Hintergrund zu erfüllen!"

Das sollten mal die Männer tun, die mehr verdienen als die Frauen - da wäre dann das Geschrei auf Seiten der Frauen groß! Aber so ist es ja in Ordnung - Frauchen verdient weniger, Männe hat das dicke Portemonnaie, Frauchen fühlt sich "beschützt" und "klein" und kann ans Händchen genommen werden vom "starken Macher" an ihrer Seite...

Hilfe!

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4. August 2012 um 9:33

@pacjam
Ausnahmsweise muss ich Dir hier wirklich mal Recht geben. Sehe ich genauso.

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4. August 2012 um 10:02
In Antwort auf takeiteasy15

Erstmal
ganz ganz herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten!

Sollte der Eindruck entstanden sein ich wolle mich ins fertige Nest setzen so ist dem nicht. Ich arbeite seit Ewigkeiten, verdiene aber wenig. Selbst wenn es abes so wäre, das bleibt doch jedem selbst überlassen.

Für mich hat es etwas total runterziehendes, wenn man am We des Partners aus Rücksicht seinen Lebensstandart total aufgeben muss. Sagen wir mal ich könnte mir von meinem wenigen Restgeld leisten könne
n einmal im Monat sowieso schon eher schlecht Essen zu gehen. Ich kaufe mir einen billigen Pulli und könnte vielleicht 1 Mal ins Kino gehen. Ergebnis: Freund schmollt, auch wenn er mir eingesteht die Abende geniessen zu können, fühlt man sich nicht wirklich frei. Der Freund hockt ja zu Hause, kann nicht mal n Bier trinken gehen. Möglichkeiten: Ich verzichte aufs Essen, ich zahle das Kino, wir verbringen unsere meiste Lebenszeit gemeinsam. Für mich eine undenkbare Variante. Ich möchte ein ganz klein wenig auch für mich leben.

Die Einschränkungen sind meiner Meinung eben zu langfristig. Soll ich wirklich auf ein Kind für ihn verzichte
n? Meiner Meinung nach stehen seine Kinder oben. Statt ein neues Kind in die Welt zu setzen, will das Geld doch in seine Kinder gesteckt werden. Die Besuche... Oder: Sagen wir mal ich würde es mit Hängen und Würgen 30 Euro im Monat zu Sparen. Er verliert in 10 Jahren n Zahn. Klar, aus Liebe zahle ich. Jetzt verliere ich dann n Jahr später n Zahn. Wo bleibe ich dann?

Das sollen nun einfach anschauliche Beispiele sein. Was ich sagen will~ Es geht um nackte existentielle Aspekte. Dinge über die ich mir tagtäglich den Kopf zeqbrebhen müsste. Man muss scho
n verdammt kämpferisch sein. Die Möglichkeit die ich nun habe ist es ja nun zu gehen und da möchte ich mal auf den banalen Werbespruch_: ,weil ich es mir wert bin~ zurückgreifen.

Wir streben doch nun mal wirklich naturgegeben nach etwas höherem. Wenn schon nicht höheren, dann aber doch zumindest nicht nach etwas, was uns langfristig einschränkt, sozial nach unten kurbelt.
Ich muss auch Omas Enkel Recht geben. Nicht jeder Wohlhabende Mensch ist mit einen A., gleich zu setzen. Es muss ja auch nicht der Porschefahrer sein. Dann hätten wir ja wieder ein ähnliches Verhältniss nur umgekehrt. Da könnte und wollte ich ja auch gar nicht mithalten. Aber es muss eben einigermaßen auf Augenhöhe sein. Ihr seht meine Entscheidung geht in Richtung Trennung. Mein Herz sagt was anderes, aber ich denke ich kann nicht anders. Er ist nämlich zudem, und das finde ich auch nochmal sehr ausschlaggebend, nicht der Mensch, der mir das wenige was ich habe wirklich gönnt. Er geht von bedinungslosen Teilen einfach per se aus. Diesen Punkt finde ich auch nochmal sehr entscheidend.

@tyche26
Ich finde deine Antwort sehr reflektiert und ich danke dir sehr für deine wirklich durchdachte Antwort. Ich fühle mich gerade so, als hätte jemand ganz genau mein Ich in diesem Besagten Problem genauestens aufgegriffen, erkannt. Danke. Fühle mich auch nicht angegriffen, denn ich bin eben tief im Inneren in den Punkten so wie du es beschreibst. Nur der eine Punkt stimmt nicht/ Ich habe vorher schon 7 Jahre in einer anderen Beziehung gelebt. Habe damals studiert und mein Freund damals hatte mehq Geld. Er war sogar großzügig, aber ich habe mir seltenst etwas bezahlen lassen. Wir haben alle Rechnungen geteilt. Er hatte ein Auto, ich nicht. Ich habe mir meine Autos bei Carsharing geliehen, weil ich sein Auto nicht nutzen wollte, habe damals 3Jahre für seinen runden Geburtstag gespart und ihn auf eine tolle Reise eingeladen. SO ist es für mich ok, dass JEDER in etwa im gleichen Maß zur Lebensgemeinschaft beiträgt. Und ja! Ich möchte nicht für einen Mann arbeiten gehen. Ich glaube auch, dass ich mich in dieser Beziehung als eher nicht großzügig erweise, weil hier immer so subtil von seiner Seite aus rüber kommt, was für ein armes S..er doch sei und mir würde es doch ach so gut gehen, was einfach nicht so ist. Ich werde von meinem Bekanntenkreis nicht als knausrig oder schon gar nicht geizig wahrgenommen. Im Gegenteil. Ich bin eher locker im Vergleich, wenn es z.B in der Vergangenheit um Leihgaben o.ä. ging. Gräbt aber jemand subtil, und das finde ich noch viel schlimmer als wenn jemand direkt nach 20 euro fragt, zieht sich bei mir alles auf Nadelorgröße zusammen, sprich, es löst in mir aus, dass ich ungerne gebe.

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4. August 2012 um 11:37
In Antwort auf takeiteasy15

@tyche26
Ich finde deine Antwort sehr reflektiert und ich danke dir sehr für deine wirklich durchdachte Antwort. Ich fühle mich gerade so, als hätte jemand ganz genau mein Ich in diesem Besagten Problem genauestens aufgegriffen, erkannt. Danke. Fühle mich auch nicht angegriffen, denn ich bin eben tief im Inneren in den Punkten so wie du es beschreibst. Nur der eine Punkt stimmt nicht/ Ich habe vorher schon 7 Jahre in einer anderen Beziehung gelebt. Habe damals studiert und mein Freund damals hatte mehq Geld. Er war sogar großzügig, aber ich habe mir seltenst etwas bezahlen lassen. Wir haben alle Rechnungen geteilt. Er hatte ein Auto, ich nicht. Ich habe mir meine Autos bei Carsharing geliehen, weil ich sein Auto nicht nutzen wollte, habe damals 3Jahre für seinen runden Geburtstag gespart und ihn auf eine tolle Reise eingeladen. SO ist es für mich ok, dass JEDER in etwa im gleichen Maß zur Lebensgemeinschaft beiträgt. Und ja! Ich möchte nicht für einen Mann arbeiten gehen. Ich glaube auch, dass ich mich in dieser Beziehung als eher nicht großzügig erweise, weil hier immer so subtil von seiner Seite aus rüber kommt, was für ein armes S..er doch sei und mir würde es doch ach so gut gehen, was einfach nicht so ist. Ich werde von meinem Bekanntenkreis nicht als knausrig oder schon gar nicht geizig wahrgenommen. Im Gegenteil. Ich bin eher locker im Vergleich, wenn es z.B in der Vergangenheit um Leihgaben o.ä. ging. Gräbt aber jemand subtil, und das finde ich noch viel schlimmer als wenn jemand direkt nach 20 euro fragt, zieht sich bei mir alles auf Nadelorgröße zusammen, sprich, es löst in mir aus, dass ich ungerne gebe.

@takeiteasy
Es ist oft so, dass man sich mit seinen eigenen Vorannahmen - was der andere denken, wollen, meinen KÖNNTE - das Leben schwer macht und dass einen das dazu bringt, Urteile abzugeben, die aber eigentlich nicht zu rechtfertigen sind.

Konkret bringt mich der Satz zum Stutzen: Dein Freund brächte auf "subtile" Weise rüber, dass er ein armes Schwein sei. Ich würde einfach mal überprüfen, ob das eine Vorannahme Deinerseits ist, weil Du annimmst (aufgrund seiner finanziellen Umstände), dass er sich gar nicht anders fühlen und vorkommen muss wie ein "armes Schwein" - und dass Du Dich von dieser Annahme selbst unter Druck setzen lässt. Nach dem Motto: Er ist arm und ich muss irgendwie drauf reagieren. Ich würde ihn einfach mal konkret fragen, wie er sich tatsächlich fühlt, was in ihm vorgeht etc. Einfach mal die Karten auf den Tisch legen. Ernsthaft, respektvoll, aber nicht vorwurfsvoll.

Probiere doch einfach mal alternatives Verhalten aus. Handle so, als würde sich Dein Freund NICHT wie ein armes Schwein vorkommen. Lass diese "Last" einfach los. Und vielleicht - falls ihm tatsächlich auch solche Gedanken durch den Kopf gehen - kann er dann auch loslassen.

Und last but not least: Es ist auch okay, einfach mal eine Zeitlang über solche Umstände, wie er sie hat, zu jammern, darüber zu grollen, seiner Unzufriedenheit in angemessenem Umfang Luft zu machen. Erst dann ist es auch möglich, Platz zu schaffen für andere Gedanken und aktiv was an der Situation zu ändern, kleine Verbesserungen zu schaffen etc.

Mit unterdrückter Wut und Groll funktioniert das nicht.

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4. August 2012 um 14:31
In Antwort auf tyche26

Erst mal...
... soweit ich informiert bin, spielt es bei Unterhaltszahlungen für Kinder aus einer vergangenen Rolle auch eine Rolle, ob es in der neuen Beziehung auch Kinder gibt. Sicherlich lässt sich dazu einiges im Internet finden.

Davon abgesehen: Für mich klingt in Deinen Beiträgen an, dass Du gern einen finanzkräftigen Partner hättest, der auch Defizite in Deinen Finanzen ausgleichen/ abdecken kann. Du schreibst es nicht explizit, aber zwischen den Zeilen lese ich, dass Du das Bild von einem "starken" Partner hast, dessen Stärke sich auch durch entsprechenden finanziellen Hintergrund ausdrückt. Der Verantwortung übernehmen kann, weil er mehr verdient als Du.

Im Augenblick und in der Beziehung, die Du führst, bist Du die "Starke". Du verdienst mehr als Dein Freund, Du kannst sozusagen "mehr" bestimmen. Und offenbar kannst Du nicht damit umgehen - weil Du scheinbar noch das alte Rollenbild im Kopf hast: Frau verdient weniger als Mann, Frau kümmert sich irgendwann um die Kinder, Mann schafft das Geld herbei und ist für die Existenzgrundlage zuständig. Da dies in eurer Beziehung nicht funktioniert - wegen der horrenden Unterhaltszahlungen - siehst Du Dich nun bemüßigt, diese Beziehung aufzugeben, um irgendwann jemanden zu finden, mit dem diese Vorstellungen zu realisieren sind.

Es wurde unten schon angesprochen. Aber ich greife es nochmal auf: Hast Du noch nie daran gedacht, selbst etwas mehr aus Deinem beruflichen Möglichkeiten zu machen? Dich weiterzubilden, um in anspruchsvolleren Positionen arbeiten zu können und damit auch mehr Geld zu verdienen? Und letztendlich in Deiner Beziehung auch mehr Verantwortung übernehmen zu können? Ja, es ist in der Tat ein Schritt - von der Erwartung, die man an andere hat, abzulassen und diese Erwartung einfach an sich selbst zu stellen! Von der Frau, die versorgt werden will, zu einer Frau zu werden, die selbst jemanden (mit) versorgt. So wie es umgekehrt immer von den Männern erwartet wird. Ich meine, solltet ihr zusammenbleiben, solltest Du tatsächlich den Schritt schaffen und beruflich mehr aus Dir zu machen und mehr Geld zu verdienen - dann würde es irgendwann vermutlich so aussehen, dass Dein Freund eben - im Falle eines gemeinsamen Kindes - zu Hause bleibt und das Kind versorgt, den Haushalt schmeißt etc. - während Du eben dafür verantwortlich wärst, die Kohle ranzuschaffen.

Mit so einer Vorstellung kommt auch nicht jede Frau klar. Viele finden das "unzumutbar" und nehmen ihren Partner als "schwach" war, obwohl sie von den Männern im umgekehrten Fall dasselbe erwarten und sich umgekehrt auch in eine "schwache" Position begeben. In dem Fall ist es dann aber "okay", denn man hat das ja noch so gelernt, diese alte Rollenverteilung.

Davon abgesehen: Dein Freund würde meiner Meinung damit viel besser klar kommen - denn er teilt bereitwillig. Während Du noch darauf herumhackst, dass Du gern "Deins" hättest und es doof von ihm findest, dass er es Dir nicht "gönnt", wenn Du allein ins Kino gehst, Dir allein was Schönes gönnst, allein dies machst, allein das machst, weil Du das wenige Geld, das Du hast, nicht für ihn mit ausgeben willst. Schlimm!

Ich raff es net....
du hast studiert. Also dumm kannst du nicht sein. Hätte ich auch gern. Stattdessen habe ich einen Nebengewerbe im Kreativbereich, das ich auch gerne ausführe. Ist auch sehr aufwendig und zeit intensiv,der aber das Konto nochmal um die 500 + aufbessert.
Warum suchst du dir kein Job der deinem Gehaltslevel entspricht. -.-

Ich weiß nicht in was für Verhältnissen du aufgewachsen bist, meine Familie ist a) ein nicht arm und b) Matriarchat . Und trotzdem habe ich gelernt zu Arbeiten wenn ich was möchte. Trotzdem viele Geld, habe ich kein Taschengeld gesehen, ich musste entweder Rasen mähnen oder in ein Druckerrei im Familienbesitz mithelfen (konnte mit 14 schon Drucken wie die großen ). Desweiteren habe ich gerlernt, das auch Frau das Geld nach Hause bringen können. Bei uns sind nämlich die Frauen die Topverdiener. Ich komme mir im Vergleich zu denen sehr mickrig vor.
Für mich ist das kein Thema meinem Freund was zu gönnen. Er ist momentan auf Wacken, die Karte hat er sich selbst bezahlt. Das drumherum ich. Und ich sitze daheim weil ich noch arbeiten muss. Für mich ist das kein Problem.

Ich weiß echt nicht was du hast.Aus deinem Beitrag ließ sich heraus das du einfach nur verdammt verwöhnt bist. Und das du falsche Prioritäten setzt. Dann trenn dich halt von ihm wenn dir das Geld nicht passt. Geh dir ein gemachtes Nest suchen. Und lass die arme Sau allein. Hauptsache dir gehts gut. -.-

Sowas blödes eh -.-

Grüße Ira

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4. August 2012 um 17:52

Lass dich hier nicht anfeinden
es sagt sich so leicht, wie klar doch alles ist, bei einem mann mit kindern. man müsse das doch alles vorher wissen. mit übervollem magen spricht es sich immer sehr leicht über eine diät...doch was wissen die meisten schon davon? schau dich mal um im patchwork forum. man setzt sich doch zumeist dann erst mit einer situation auseinander, wenn man in dieser auch wirklich ist.

ich kann gut verstehen, wenn du dir die "altlasten" deines freundes nicht ans bein binden möchtest. denn zu allererst bist du dir doch dem schutz und der liebe dir selbst gegenüber verpflichtet!

aber ich möchte dir auch kurz von der anderen seite berichten. die kinder deines partners können eine bereicherung sein, auch für dein leben! und in puncto geld könnt ihr euch doch was einfallen lassen. neue wege gehen. dann verdienst du eben das große geld, was spricht dagegen?

was ich allerdings bedenklich finde, ist die von dir beschriebene einstellung deines partners. das habe ich ehrlich gesagt so noch nicht erlebt und ich finde so eine offenkundige jammerhaltung auch nicht sehr ansprechend.

im gegensatz zu manch anderem hier halte ich dich keineswegs für naiv. im gegenteil: es gehört einiges dazu über solche dinge rechtezeitig nachzudenken und seine konsequenzen zu ziehen und nicht immer nur im namen der heiligen liebe zu sprechen, als redeten wir hier von einem märchen und nicht vom richtigen leben.

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Von: ifan_12040156
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4. August 2012 um 13:55
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