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Freund ist sich unsicher, ob er einmal Vater werden möchte

10. April um 10:11

Hallo,


ich (fast 30) habe einen Freund (32), der sich sehr unsicher ist, ob er einmal Kinder haben möchte.


Als wie uns vor über 1 1/2 Jahren kennenlernte, kam er gerade aus einer langjährigen Beziehung und wollte eigentlich erstmal länger Single bleiben... Auch liess sich seine Mutter zu dieser Zeit zum zweiten Mal scheiden, was seinem inneren Kind ebenfalls sehr schmerzte. Da jedes Paar in seiner Familie geschieden ist und er selbst aus eine Affäre entstand (Vater ist in seinem
Leben) und darunter litt, dass seine Mutter immer wechselnde Partner hatte, die in sein Leben kamen und dann wieder verschwanden, ist er heiraten und Kinder bekomme gegenüber sehr kritisch eingestellt. Dies liess er mich fairerweise von Beginn an wissen. Es war allerdings so, dass er meinte, dass heiraten für ihn NIE in Frage käme (ok für mich), bei Kindern würde er aber niemals nie sagen, er sei aber sehr unsicher und kritisch dem gegenüber.


Da ich sowieso keinen akkuten Kinderwunsch hatte/habe und wir im ersten Jahr eine Fernbeziehung führten, machte ich mir nicht allzu große Sorgen um das Thema.


Als ich dann aber wieder zurück nach Hause zog (eigene Wohnung), wurde es ihm wohl alles zu eng und er benahm sich immer schlimmer und abweisender. Nicht mit bösen Worten oder Taten. Aber mit nebenbei gesagten Kommentaren, die mich wohl von ihm stoßen sollten.


Häufig ging es ums Kinder bekommen - dass er sich das nicht vorstellen knn, aber nicht sicher nein sagen kann. Und als er meinte, er könne sich auch nicht vorstellen in einigen Jahren zusammenzuziehen, da er sich in der letzten Beziehung komplett selbst aufgegegebn hatte und das Zusammenwohnen (6 Jahre, wovon es die letzten 2 Jahre nicht mehr gut lief) schrecklich fand, habe ich mich schweren Herzens getrennt. Es war schwierig, weil er mich im hier und jetzt liebt und zusammen sein will (und ich mit ihm), er mir aber keine Sicherheit für die Zukunft geben konnte. Ich weiss Sicherheit gibt es natürlich so oder so nie, aber das Gefühl der Sicherheit und des gemeinsam in eine Richtung schauen ist essenziell in einer Beziehung, merkte ich dann.


Nach der Trennung haben wir uns dennoch noch öfters gesehen, aber auch mehrmals Kontaktsperren verhängt, die mal einer, mal der andere brach (höchstens 3-4 Wochen). Wir haben immer wieder geredet, ob es nicht doch noch eine Lösung für uns gibt usw Aber er blieb bei seiner Einstellung.
Nun waren wir 5 Monate getrennt, jeder beschäftigte sich sehr mit sich selbst (er studiert Psychologie und ich auch bald, sodass wir da sehr interessiert sind und uns selbst gerne analysieren und versuchen Problemthemen mit uns selbst zu besrbeiten) und genoss wenn möglich auch seine Freiheiten (aber hatten nichts mit anderen), ich war zB bereits vor ein paar Wochen ohne ihn im Urlaub usw


In den letzten 3 Wochen gab es in seinem Verhalten plötzlich eine Wendung. Während er davor immer meinte: Ich kann dir nicht gerecht werden und kann und will dir nicht das geben, was du brauchst, ist er nun doch bereit es nochmal zu versuchen. Von sich aus, nicht von mir erzwungen. Dazu sei gesagt, dass das Kinder oder zusammenzieh-Thema nicht unser ursprüngliches Problem war. Sondern dass wir beide für uns selbst nicht wissen, was wir im Leben wollen, nicht selbst lieben, kein grosses Selbstwertgefühl haben, Verlust- und Bindungsängste. Das heisst die Beziehung war sowieso schon etwas labil und das Kinder und zusammenzieh-Thema hatte dann eben damals das bekannte Fass zum Überlaufen gebracht.


Nun haben wir aber während der Trennung mehr zu uns selbst gefunden und sind mehr mit uns im Reinen; wissen, dass wir ohne einander durchaus leben können und uns nicht per se brauchen, aber dass wir uns wollen, dass wir eine tiefe Verbundenheit und Liebe füreinander haben, die wir nicht wegwerfen wollen...Und wollen es nun eben nochmal versuchen (ganz ganz langsam und vorsichtig)


Während der Trennung hatte er auch öfters mit dem Kind eines Freundes zu tun und erzählte häufig davon, zuletzt zB wie der Kleine (2) auf ihm einschlief und wie schön das Gefühl war. Mit meinem Neffdn (3) war er auch immer so toll! Gleichzeitig kommentiert er das Kinderkriegen/-haben weiterhin kritisch und ist an manchen Tagen gänzlich abgeneigt, an anderne weniger, aber er steht definitiv nie 100% dahinter. Er hat selbst kein gutes Verhältbis zu seiner Familie, keine ,,Home base‘‘, hätte große Angst vor der Verantwortung und allem voran seine Freiheit zu verlieren. Aber ich habe ihm nun noch einmal deutlich gesagt, dass ich die letzten Monate für mich beschlossen habe, dass ich auf jeden Fall mindestens ein Kind haben möchte (war mir bis dato selbst etwas unsicher und wusste nicht mehr, was ich wirklixh will und was mir von der Gesellschaft oder ihm aufgedrängt wurde). Das weiss er also, und ist dennoch (von sich aus) gewillt es mit uns noch einmal zu versuchen. Wir haben wie gesagt sehr viel analysiert und über uns selbst und gegenseitig gelernt und wollen hart an uns arbeiten... Das Kindthema löst sich allerdings nach wie vor nicht auf. Was das zusammenziehen iiirgendwann betrifft, würden wir vermutlich eine Lösung finden! Ich bin da jetzt auch nicht mega scharf drauf, geniesse auch meine Freiheit und das alleine sein. Ich arbeite zwar sehr an meiner Verlustangst und schlechten Gedanken, aber im Bezug aufs Kinderbekommen habe ich diese noch nicht unter Kontrolle.


Ich bin übrigens auch durchaus noch gar nicht so weit, könnte locker noch 3,4 Jahre warten. Einerseits beruhigt das meinen Freund manchmal, andererseits spricht er von sich aus manchmal mein Alter an und meinte, dass ich ja auch nicht jünger werde usw Ich nehme die Pille nicht (schon 3 Jahre nicht mehr) und wir verhüten manchmal auch etwas halbherzig. Aber wenn ich ihm dann erzähle: Die und die ist schwanger (passiert halt in unserem Umfeld häufiger aktuell), dann sagt er: Ah, ok, schön für sie, gott sei Dank sind wir das nicht. Er denkt immer, ich möchte ihm damit sagen, dass ich ein Kind möchte - was nicht der Fall ist.


Ich weiss gar nicht genau was ich mit dem Beitrag bezwecken möchte...Ich wollte einfach mal alles aufschreiben zu dem Thema, weil es mich seit 2 Tagen schon wieder beschäftigt und wir in der Beziehung eine Pause zu dem Thema machen. An manchen Tagen denke ich: Lass es laufen, lass es los, das kommt alles zur richtigen Zeit und das wird alles gut ausgehen. Er sagt selbst ich soll nicht immer alles was er sagt auf die Goldwaage legen (wozu ich tendiere). An anderen Tagen hab ich die Horrorvorstellungen, dass ich mit 35 ohne Kind und ohne Mann da stehen... Oder aber mit einem Kind, aber einem unglücklichen Mann und einer verfahrenen unglücklichen Beziehung.


Was ich jetzt hier erwarte, weiss ich gar nicht. Zuspruch? Positive Beispiele? Negative Erfahrungen und Meineungen wird es sicherlich auch zu genüge geben...aber ob die mir gerade helfen, weiss ich nicht 😀


Liebe Grüße
Emilyyy

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10. April um 10:13

PS Seine Ex Freundin wollte gegen Ende der Beziehung (als es schon nicht mehr gut lief seinsr Meinung nach) ebenfalls Kinder und hat ihn ein wenig gedrängt (er solle doch bitte nicht nebenher studieren beginnen jetzt, sie möchte Kinder) Und da hat er zum ersten Mal bemerkt, dass er evtl gar keine haben möchte 

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10. April um 11:23
In Antwort auf emilyyy

Hallo, 


ich (fast 30) habe einen Freund (32), der sich sehr unsicher ist, ob er einmal Kinder haben möchte.  


Als wie uns vor über 1 1/2 Jahren kennenlernte, kam er gerade aus einer langjährigen Beziehung und wollte eigentlich erstmal länger Single bleiben... Auch liess sich seine Mutter zu dieser Zeit zum zweiten Mal scheiden, was seinem inneren Kind ebenfalls sehr schmerzte. Da jedes Paar in seiner Familie geschieden ist und er selbst aus eine Affäre entstand (Vater ist in seinem
Leben) und darunter litt, dass seine Mutter immer wechselnde Partner hatte, die in sein Leben kamen und dann wieder verschwanden, ist er heiraten und Kinder bekomme gegenüber sehr kritisch eingestellt. Dies liess er mich fairerweise von Beginn an wissen. Es war allerdings so, dass er meinte, dass heiraten für ihn NIE in Frage käme (ok für mich), bei Kindern würde er aber niemals nie sagen, er sei aber sehr unsicher und kritisch dem gegenüber. 


Da ich sowieso keinen akkuten Kinderwunsch hatte/habe und wir im ersten Jahr eine Fernbeziehung führten, machte ich mir nicht allzu große Sorgen um das Thema. 


Als ich dann aber wieder zurück nach Hause zog (eigene Wohnung), wurde es ihm wohl alles zu eng und er benahm sich immer schlimmer und abweisender. Nicht mit bösen Worten oder Taten. Aber mit nebenbei gesagten Kommentaren, die mich wohl von ihm stoßen sollten. 


Häufig ging es ums Kinder bekommen - dass er sich das nicht vorstellen knn, aber nicht sicher nein sagen kann. Und als er meinte, er könne sich auch nicht vorstellen in einigen Jahren zusammenzuziehen, da er sich in der letzten Beziehung komplett selbst aufgegegebn hatte und das Zusammenwohnen (6 Jahre, wovon es die letzten 2 Jahre nicht mehr gut lief) schrecklich fand, habe ich mich schweren Herzens getrennt. Es war schwierig, weil er mich im hier und jetzt liebt und zusammen sein will (und ich mit ihm), er mir aber keine Sicherheit für die Zukunft geben konnte. Ich weiss Sicherheit gibt es natürlich so oder so nie, aber das Gefühl der Sicherheit und des gemeinsam in eine Richtung schauen ist essenziell in einer Beziehung, merkte ich dann.


Nach der Trennung haben wir uns dennoch noch öfters gesehen, aber auch mehrmals Kontaktsperren verhängt, die mal einer, mal der andere brach (höchstens 3-4 Wochen). Wir haben immer wieder geredet, ob es nicht doch noch eine Lösung für uns gibt usw Aber er blieb bei seiner Einstellung. 
Nun waren wir 5 Monate getrennt, jeder beschäftigte sich sehr mit sich selbst (er studiert Psychologie und ich auch bald, sodass wir da sehr interessiert sind und uns selbst gerne analysieren und versuchen Problemthemen mit uns selbst zu besrbeiten) und genoss wenn möglich auch seine Freiheiten (aber hatten nichts mit anderen), ich war zB bereits vor ein paar Wochen ohne ihn im Urlaub usw 


In den letzten 3 Wochen gab es in seinem Verhalten plötzlich eine Wendung. Während er davor immer meinte: Ich kann dir nicht gerecht werden und kann und will dir nicht das geben, was du brauchst, ist er nun doch bereit es nochmal zu versuchen. Von sich aus, nicht von mir erzwungen. Dazu sei gesagt, dass das Kinder oder zusammenzieh-Thema nicht unser ursprüngliches Problem war. Sondern dass wir beide für uns selbst nicht wissen, was wir im Leben wollen, nicht selbst lieben, kein grosses Selbstwertgefühl haben, Verlust- und Bindungsängste. Das heisst die Beziehung war sowieso schon etwas labil und das Kinder und zusammenzieh-Thema hatte dann eben damals das bekannte Fass zum Überlaufen gebracht. 


Nun haben wir aber während der Trennung mehr zu uns selbst gefunden und sind mehr mit uns im Reinen; wissen, dass wir ohne einander durchaus leben können und uns nicht per se brauchen, aber dass wir uns wollen, dass wir eine tiefe Verbundenheit und Liebe füreinander haben, die wir nicht wegwerfen wollen...Und wollen es nun eben nochmal versuchen (ganz ganz langsam und vorsichtig) 


Während der Trennung hatte er auch öfters mit dem Kind eines Freundes zu tun und erzählte häufig davon, zuletzt zB wie der Kleine (2) auf ihm einschlief und wie schön das Gefühl war. Mit meinem Neffdn (3) war er auch immer so toll! Gleichzeitig kommentiert er das Kinderkriegen/-haben weiterhin kritisch und ist an manchen Tagen gänzlich abgeneigt, an anderne weniger, aber er steht definitiv nie 100% dahinter. Er hat selbst kein gutes Verhältbis zu seiner Familie, keine ,,Home base‘‘, hätte große Angst vor der Verantwortung und allem voran seine Freiheit zu verlieren. Aber ich habe ihm nun noch einmal deutlich gesagt, dass ich die letzten Monate für mich beschlossen habe, dass ich auf jeden Fall mindestens ein Kind haben möchte (war mir bis dato selbst etwas unsicher und wusste nicht mehr, was ich wirklixh will und was mir von der Gesellschaft oder ihm aufgedrängt wurde). Das weiss er also, und ist dennoch (von sich aus) gewillt es mit uns noch einmal zu versuchen. Wir haben wie gesagt sehr viel analysiert und über uns selbst und gegenseitig gelernt und wollen hart an uns arbeiten... Das Kindthema löst sich allerdings nach wie vor nicht auf. Was das zusammenziehen iiirgendwann betrifft, würden wir vermutlich eine Lösung finden! Ich bin da jetzt auch nicht mega scharf drauf, geniesse auch meine Freiheit und das alleine sein. Ich arbeite zwar sehr an meiner Verlustangst und schlechten Gedanken, aber im Bezug aufs Kinderbekommen habe ich diese noch nicht unter Kontrolle. 


Ich bin übrigens auch durchaus noch gar nicht so weit, könnte locker noch 3,4 Jahre warten. Einerseits beruhigt das meinen Freund manchmal, andererseits spricht er von sich aus manchmal mein Alter an und meinte, dass ich ja auch nicht jünger werde usw Ich nehme die Pille nicht (schon 3 Jahre nicht mehr) und wir verhüten manchmal auch etwas halbherzig. Aber wenn ich ihm dann erzähle: Die und die ist schwanger (passiert halt in unserem Umfeld häufiger aktuell), dann sagt er: Ah, ok, schön für sie, gott sei Dank sind wir das nicht. Er denkt immer, ich möchte ihm damit sagen, dass ich ein Kind möchte - was nicht der Fall ist. 


Ich weiss gar nicht genau was ich mit dem Beitrag bezwecken möchte...Ich wollte einfach mal alles aufschreiben zu dem Thema, weil es mich seit 2 Tagen schon wieder beschäftigt und wir in der Beziehung eine Pause zu dem Thema machen. An manchen Tagen denke ich: Lass es laufen, lass es los, das kommt alles zur richtigen Zeit und das wird alles gut ausgehen. Er sagt selbst ich soll nicht immer alles was er sagt auf die Goldwaage legen (wozu ich tendiere). An anderen Tagen hab ich die Horrorvorstellungen, dass ich mit 35 ohne Kind und ohne Mann da stehen... Oder aber mit einem Kind, aber einem unglücklichen Mann und einer verfahrenen unglücklichen Beziehung. 


Was ich jetzt hier erwarte, weiss ich gar nicht. Zuspruch? Positive Beispiele? Negative Erfahrungen und Meineungen wird es sicherlich auch zu genüge geben...aber ob die mir gerade helfen, weiss ich nicht 😀


Liebe Grüße
Emilyyy

Tja, du setzt auf einen sehr wackligen Kandidaten- als Partner und potentiellen Vater. 
Natürlich erlaubt dein Alter Dir nicht mehr viele Experimente.
Ich weiß nicht ob ich das machen würde, mir wären das zu viele Vorbehalte.

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10. April um 12:54
In Antwort auf emilyyy

Hallo, 


ich (fast 30) habe einen Freund (32), der sich sehr unsicher ist, ob er einmal Kinder haben möchte.  


Als wie uns vor über 1 1/2 Jahren kennenlernte, kam er gerade aus einer langjährigen Beziehung und wollte eigentlich erstmal länger Single bleiben... Auch liess sich seine Mutter zu dieser Zeit zum zweiten Mal scheiden, was seinem inneren Kind ebenfalls sehr schmerzte. Da jedes Paar in seiner Familie geschieden ist und er selbst aus eine Affäre entstand (Vater ist in seinem
Leben) und darunter litt, dass seine Mutter immer wechselnde Partner hatte, die in sein Leben kamen und dann wieder verschwanden, ist er heiraten und Kinder bekomme gegenüber sehr kritisch eingestellt. Dies liess er mich fairerweise von Beginn an wissen. Es war allerdings so, dass er meinte, dass heiraten für ihn NIE in Frage käme (ok für mich), bei Kindern würde er aber niemals nie sagen, er sei aber sehr unsicher und kritisch dem gegenüber. 


Da ich sowieso keinen akkuten Kinderwunsch hatte/habe und wir im ersten Jahr eine Fernbeziehung führten, machte ich mir nicht allzu große Sorgen um das Thema. 


Als ich dann aber wieder zurück nach Hause zog (eigene Wohnung), wurde es ihm wohl alles zu eng und er benahm sich immer schlimmer und abweisender. Nicht mit bösen Worten oder Taten. Aber mit nebenbei gesagten Kommentaren, die mich wohl von ihm stoßen sollten. 


Häufig ging es ums Kinder bekommen - dass er sich das nicht vorstellen knn, aber nicht sicher nein sagen kann. Und als er meinte, er könne sich auch nicht vorstellen in einigen Jahren zusammenzuziehen, da er sich in der letzten Beziehung komplett selbst aufgegegebn hatte und das Zusammenwohnen (6 Jahre, wovon es die letzten 2 Jahre nicht mehr gut lief) schrecklich fand, habe ich mich schweren Herzens getrennt. Es war schwierig, weil er mich im hier und jetzt liebt und zusammen sein will (und ich mit ihm), er mir aber keine Sicherheit für die Zukunft geben konnte. Ich weiss Sicherheit gibt es natürlich so oder so nie, aber das Gefühl der Sicherheit und des gemeinsam in eine Richtung schauen ist essenziell in einer Beziehung, merkte ich dann.


Nach der Trennung haben wir uns dennoch noch öfters gesehen, aber auch mehrmals Kontaktsperren verhängt, die mal einer, mal der andere brach (höchstens 3-4 Wochen). Wir haben immer wieder geredet, ob es nicht doch noch eine Lösung für uns gibt usw Aber er blieb bei seiner Einstellung. 
Nun waren wir 5 Monate getrennt, jeder beschäftigte sich sehr mit sich selbst (er studiert Psychologie und ich auch bald, sodass wir da sehr interessiert sind und uns selbst gerne analysieren und versuchen Problemthemen mit uns selbst zu besrbeiten) und genoss wenn möglich auch seine Freiheiten (aber hatten nichts mit anderen), ich war zB bereits vor ein paar Wochen ohne ihn im Urlaub usw 


In den letzten 3 Wochen gab es in seinem Verhalten plötzlich eine Wendung. Während er davor immer meinte: Ich kann dir nicht gerecht werden und kann und will dir nicht das geben, was du brauchst, ist er nun doch bereit es nochmal zu versuchen. Von sich aus, nicht von mir erzwungen. Dazu sei gesagt, dass das Kinder oder zusammenzieh-Thema nicht unser ursprüngliches Problem war. Sondern dass wir beide für uns selbst nicht wissen, was wir im Leben wollen, nicht selbst lieben, kein grosses Selbstwertgefühl haben, Verlust- und Bindungsängste. Das heisst die Beziehung war sowieso schon etwas labil und das Kinder und zusammenzieh-Thema hatte dann eben damals das bekannte Fass zum Überlaufen gebracht. 


Nun haben wir aber während der Trennung mehr zu uns selbst gefunden und sind mehr mit uns im Reinen; wissen, dass wir ohne einander durchaus leben können und uns nicht per se brauchen, aber dass wir uns wollen, dass wir eine tiefe Verbundenheit und Liebe füreinander haben, die wir nicht wegwerfen wollen...Und wollen es nun eben nochmal versuchen (ganz ganz langsam und vorsichtig) 


Während der Trennung hatte er auch öfters mit dem Kind eines Freundes zu tun und erzählte häufig davon, zuletzt zB wie der Kleine (2) auf ihm einschlief und wie schön das Gefühl war. Mit meinem Neffdn (3) war er auch immer so toll! Gleichzeitig kommentiert er das Kinderkriegen/-haben weiterhin kritisch und ist an manchen Tagen gänzlich abgeneigt, an anderne weniger, aber er steht definitiv nie 100% dahinter. Er hat selbst kein gutes Verhältbis zu seiner Familie, keine ,,Home base‘‘, hätte große Angst vor der Verantwortung und allem voran seine Freiheit zu verlieren. Aber ich habe ihm nun noch einmal deutlich gesagt, dass ich die letzten Monate für mich beschlossen habe, dass ich auf jeden Fall mindestens ein Kind haben möchte (war mir bis dato selbst etwas unsicher und wusste nicht mehr, was ich wirklixh will und was mir von der Gesellschaft oder ihm aufgedrängt wurde). Das weiss er also, und ist dennoch (von sich aus) gewillt es mit uns noch einmal zu versuchen. Wir haben wie gesagt sehr viel analysiert und über uns selbst und gegenseitig gelernt und wollen hart an uns arbeiten... Das Kindthema löst sich allerdings nach wie vor nicht auf. Was das zusammenziehen iiirgendwann betrifft, würden wir vermutlich eine Lösung finden! Ich bin da jetzt auch nicht mega scharf drauf, geniesse auch meine Freiheit und das alleine sein. Ich arbeite zwar sehr an meiner Verlustangst und schlechten Gedanken, aber im Bezug aufs Kinderbekommen habe ich diese noch nicht unter Kontrolle. 


Ich bin übrigens auch durchaus noch gar nicht so weit, könnte locker noch 3,4 Jahre warten. Einerseits beruhigt das meinen Freund manchmal, andererseits spricht er von sich aus manchmal mein Alter an und meinte, dass ich ja auch nicht jünger werde usw Ich nehme die Pille nicht (schon 3 Jahre nicht mehr) und wir verhüten manchmal auch etwas halbherzig. Aber wenn ich ihm dann erzähle: Die und die ist schwanger (passiert halt in unserem Umfeld häufiger aktuell), dann sagt er: Ah, ok, schön für sie, gott sei Dank sind wir das nicht. Er denkt immer, ich möchte ihm damit sagen, dass ich ein Kind möchte - was nicht der Fall ist. 


Ich weiss gar nicht genau was ich mit dem Beitrag bezwecken möchte...Ich wollte einfach mal alles aufschreiben zu dem Thema, weil es mich seit 2 Tagen schon wieder beschäftigt und wir in der Beziehung eine Pause zu dem Thema machen. An manchen Tagen denke ich: Lass es laufen, lass es los, das kommt alles zur richtigen Zeit und das wird alles gut ausgehen. Er sagt selbst ich soll nicht immer alles was er sagt auf die Goldwaage legen (wozu ich tendiere). An anderen Tagen hab ich die Horrorvorstellungen, dass ich mit 35 ohne Kind und ohne Mann da stehen... Oder aber mit einem Kind, aber einem unglücklichen Mann und einer verfahrenen unglücklichen Beziehung. 


Was ich jetzt hier erwarte, weiss ich gar nicht. Zuspruch? Positive Beispiele? Negative Erfahrungen und Meineungen wird es sicherlich auch zu genüge geben...aber ob die mir gerade helfen, weiss ich nicht 😀


Liebe Grüße
Emilyyy

Viel zu viel Text. 

Du hast dir die Antwort selbst gegeben. Er ist nicht der richtige Mann für dich. Er will das nicht so eng und fest wie du. Lass ihn ziehen. 

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10. April um 13:38

Das könnte so sein, ja! 
p.s. Das hoffe ich natürlich nicht, dass das immer zutrifft - ich möchte in dem Bereich Psychologie nämlich langfristig auch arbeiten 😛

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10. April um 13:40
In Antwort auf herbstblume6

Tja, du setzt auf einen sehr wackligen Kandidaten- als Partner und potentiellen Vater. 
Natürlich erlaubt dein Alter Dir nicht mehr viele Experimente.
Ich weiß nicht ob ich das machen würde, mir wären das zu viele Vorbehalte.

Jaa, ich weiß, ,,wacklig‘‘ ist wohl das richtige Wort 😬 Ein bisschen Zeit hab ich ja noch um zu experimentieren - wenn die biologische Uhr mal lauter werden sollte, muss ich dann vielleicht doch anders entscheiden 

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10. April um 13:42
In Antwort auf fresh0089

Viel zu viel Text. 

Du hast dir die Antwort selbst gegeben. Er ist nicht der richtige Mann für dich. Er will das nicht so eng und fest wie du. Lass ihn ziehen. 

Der Text wurde so viel, weil ich mir alles, wirklich alles von der Seele schreiben musste 😉 Du musst es ja nicht lesen 

Ich hab ihn ziehen lassen, 2 Mal, er kam immer zurück 🤷🏽‍♀️
Aber klar, wenn sich da zukünftig nichts bessert, muss nochmal vollends Nägel mit Köpfen gemacht werden 

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10. April um 13:44

Er hat noch nie gesagt: Ich möchte kein Kind. Er sagt: Ich bin mir unsicher, aber ich sage nicht nein. 
Da liegt ja ein bisschen mein Problem

Und eins weiss ich 100%: Er würde das Kind nie im Stich lassen! Davon abgesehen: Solange er nicht möchte, wird es auch definitiv kein Kind (mit ihm) geben! 

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10. April um 22:50
In Antwort auf emilyyy

Jaa, ich weiß, ,,wacklig‘‘ ist wohl das richtige Wort 😬 Ein bisschen Zeit hab ich ja noch um zu experimentieren - wenn die biologische Uhr mal lauter werden sollte, muss ich dann vielleicht doch anders entscheiden 

Wenn dein Pferd tot ist steig ab.
🤷‍♀️

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11. April um 5:10

Er will entweder nicht, oder er kann nicht. Das Resultat ist dasselbe. Eine Partnerin ist keine Therapeutin.
 

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11. April um 7:00
In Antwort auf emilyyy

Hallo, 


ich (fast 30) habe einen Freund (32), der sich sehr unsicher ist, ob er einmal Kinder haben möchte.  


Als wie uns vor über 1 1/2 Jahren kennenlernte, kam er gerade aus einer langjährigen Beziehung und wollte eigentlich erstmal länger Single bleiben... Auch liess sich seine Mutter zu dieser Zeit zum zweiten Mal scheiden, was seinem inneren Kind ebenfalls sehr schmerzte. Da jedes Paar in seiner Familie geschieden ist und er selbst aus eine Affäre entstand (Vater ist in seinem
Leben) und darunter litt, dass seine Mutter immer wechselnde Partner hatte, die in sein Leben kamen und dann wieder verschwanden, ist er heiraten und Kinder bekomme gegenüber sehr kritisch eingestellt. Dies liess er mich fairerweise von Beginn an wissen. Es war allerdings so, dass er meinte, dass heiraten für ihn NIE in Frage käme (ok für mich), bei Kindern würde er aber niemals nie sagen, er sei aber sehr unsicher und kritisch dem gegenüber. 


Da ich sowieso keinen akkuten Kinderwunsch hatte/habe und wir im ersten Jahr eine Fernbeziehung führten, machte ich mir nicht allzu große Sorgen um das Thema. 


Als ich dann aber wieder zurück nach Hause zog (eigene Wohnung), wurde es ihm wohl alles zu eng und er benahm sich immer schlimmer und abweisender. Nicht mit bösen Worten oder Taten. Aber mit nebenbei gesagten Kommentaren, die mich wohl von ihm stoßen sollten. 


Häufig ging es ums Kinder bekommen - dass er sich das nicht vorstellen knn, aber nicht sicher nein sagen kann. Und als er meinte, er könne sich auch nicht vorstellen in einigen Jahren zusammenzuziehen, da er sich in der letzten Beziehung komplett selbst aufgegegebn hatte und das Zusammenwohnen (6 Jahre, wovon es die letzten 2 Jahre nicht mehr gut lief) schrecklich fand, habe ich mich schweren Herzens getrennt. Es war schwierig, weil er mich im hier und jetzt liebt und zusammen sein will (und ich mit ihm), er mir aber keine Sicherheit für die Zukunft geben konnte. Ich weiss Sicherheit gibt es natürlich so oder so nie, aber das Gefühl der Sicherheit und des gemeinsam in eine Richtung schauen ist essenziell in einer Beziehung, merkte ich dann.


Nach der Trennung haben wir uns dennoch noch öfters gesehen, aber auch mehrmals Kontaktsperren verhängt, die mal einer, mal der andere brach (höchstens 3-4 Wochen). Wir haben immer wieder geredet, ob es nicht doch noch eine Lösung für uns gibt usw Aber er blieb bei seiner Einstellung. 
Nun waren wir 5 Monate getrennt, jeder beschäftigte sich sehr mit sich selbst (er studiert Psychologie und ich auch bald, sodass wir da sehr interessiert sind und uns selbst gerne analysieren und versuchen Problemthemen mit uns selbst zu besrbeiten) und genoss wenn möglich auch seine Freiheiten (aber hatten nichts mit anderen), ich war zB bereits vor ein paar Wochen ohne ihn im Urlaub usw 


In den letzten 3 Wochen gab es in seinem Verhalten plötzlich eine Wendung. Während er davor immer meinte: Ich kann dir nicht gerecht werden und kann und will dir nicht das geben, was du brauchst, ist er nun doch bereit es nochmal zu versuchen. Von sich aus, nicht von mir erzwungen. Dazu sei gesagt, dass das Kinder oder zusammenzieh-Thema nicht unser ursprüngliches Problem war. Sondern dass wir beide für uns selbst nicht wissen, was wir im Leben wollen, nicht selbst lieben, kein grosses Selbstwertgefühl haben, Verlust- und Bindungsängste. Das heisst die Beziehung war sowieso schon etwas labil und das Kinder und zusammenzieh-Thema hatte dann eben damals das bekannte Fass zum Überlaufen gebracht. 


Nun haben wir aber während der Trennung mehr zu uns selbst gefunden und sind mehr mit uns im Reinen; wissen, dass wir ohne einander durchaus leben können und uns nicht per se brauchen, aber dass wir uns wollen, dass wir eine tiefe Verbundenheit und Liebe füreinander haben, die wir nicht wegwerfen wollen...Und wollen es nun eben nochmal versuchen (ganz ganz langsam und vorsichtig) 


Während der Trennung hatte er auch öfters mit dem Kind eines Freundes zu tun und erzählte häufig davon, zuletzt zB wie der Kleine (2) auf ihm einschlief und wie schön das Gefühl war. Mit meinem Neffdn (3) war er auch immer so toll! Gleichzeitig kommentiert er das Kinderkriegen/-haben weiterhin kritisch und ist an manchen Tagen gänzlich abgeneigt, an anderne weniger, aber er steht definitiv nie 100% dahinter. Er hat selbst kein gutes Verhältbis zu seiner Familie, keine ,,Home base‘‘, hätte große Angst vor der Verantwortung und allem voran seine Freiheit zu verlieren. Aber ich habe ihm nun noch einmal deutlich gesagt, dass ich die letzten Monate für mich beschlossen habe, dass ich auf jeden Fall mindestens ein Kind haben möchte (war mir bis dato selbst etwas unsicher und wusste nicht mehr, was ich wirklixh will und was mir von der Gesellschaft oder ihm aufgedrängt wurde). Das weiss er also, und ist dennoch (von sich aus) gewillt es mit uns noch einmal zu versuchen. Wir haben wie gesagt sehr viel analysiert und über uns selbst und gegenseitig gelernt und wollen hart an uns arbeiten... Das Kindthema löst sich allerdings nach wie vor nicht auf. Was das zusammenziehen iiirgendwann betrifft, würden wir vermutlich eine Lösung finden! Ich bin da jetzt auch nicht mega scharf drauf, geniesse auch meine Freiheit und das alleine sein. Ich arbeite zwar sehr an meiner Verlustangst und schlechten Gedanken, aber im Bezug aufs Kinderbekommen habe ich diese noch nicht unter Kontrolle. 


Ich bin übrigens auch durchaus noch gar nicht so weit, könnte locker noch 3,4 Jahre warten. Einerseits beruhigt das meinen Freund manchmal, andererseits spricht er von sich aus manchmal mein Alter an und meinte, dass ich ja auch nicht jünger werde usw Ich nehme die Pille nicht (schon 3 Jahre nicht mehr) und wir verhüten manchmal auch etwas halbherzig. Aber wenn ich ihm dann erzähle: Die und die ist schwanger (passiert halt in unserem Umfeld häufiger aktuell), dann sagt er: Ah, ok, schön für sie, gott sei Dank sind wir das nicht. Er denkt immer, ich möchte ihm damit sagen, dass ich ein Kind möchte - was nicht der Fall ist. 


Ich weiss gar nicht genau was ich mit dem Beitrag bezwecken möchte...Ich wollte einfach mal alles aufschreiben zu dem Thema, weil es mich seit 2 Tagen schon wieder beschäftigt und wir in der Beziehung eine Pause zu dem Thema machen. An manchen Tagen denke ich: Lass es laufen, lass es los, das kommt alles zur richtigen Zeit und das wird alles gut ausgehen. Er sagt selbst ich soll nicht immer alles was er sagt auf die Goldwaage legen (wozu ich tendiere). An anderen Tagen hab ich die Horrorvorstellungen, dass ich mit 35 ohne Kind und ohne Mann da stehen... Oder aber mit einem Kind, aber einem unglücklichen Mann und einer verfahrenen unglücklichen Beziehung. 


Was ich jetzt hier erwarte, weiss ich gar nicht. Zuspruch? Positive Beispiele? Negative Erfahrungen und Meineungen wird es sicherlich auch zu genüge geben...aber ob die mir gerade helfen, weiss ich nicht 😀


Liebe Grüße
Emilyyy

Ich bin da anderer Meinung. Es ist eher ungewöhnlich nach einer Trennung sofort den Mann der Träume kennen zu lernen und dann gemeinsam gewollt sofort  schwanger zu werden...🤷‍♀️
Meiner Erfahrung nach ist es für die meisten Männer extrem abturnend wenn die frisch angebetete mit tickender Babyuhr ankommt...🤔 eigentlich will man sich ja doch lieber erst einmal kennenlernen, vielleicht zusammen leben...
Für mich ist das Alter der TE weiß Gott diesbezüglich kein Grund zur Panik aber viel Zeit für Experimente ist nicht mehr.

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11. April um 7:02
In Antwort auf herbstblume6

Ich bin da anderer Meinung. Es ist eher ungewöhnlich nach einer Trennung sofort den Mann der Träume kennen zu lernen und dann gemeinsam gewollt sofort  schwanger zu werden...🤷‍♀️
Meiner Erfahrung nach ist es für die meisten Männer extrem abturnend wenn die frisch angebetete mit tickender Babyuhr ankommt...🤔 eigentlich will man sich ja doch lieber erst einmal kennenlernen, vielleicht zusammen leben...
Für mich ist das Alter der TE weiß Gott diesbezüglich kein Grund zur Panik aber viel Zeit für Experimente ist nicht mehr.

Zumal es mit dem schwanger werden nicht immer direkt klappt und unter Druck-der mit der Zeit steigt- schon gar nicht.
Ich habe auf Adoptionsseminaren und beruflich unendlich viele Paare gesehen wo es mit dem Babytiming nicht klappte.

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11. April um 7:41

Ich verstehe beide Seiten total. Daher werde ich mich mit einem endgültigen Urteil zurückhalten.

In der Paartherapie kommt häufig der wahre Grund dafür heraus, warum sich Männer gegen Kinder sträuben. Natürlich gibt es viele Gründe, welche haben zu wollen oder keine haben zu wollen. Aber wenn Liebe ins Spiel kommt, sind viele anfangs abgeneigte Männer irgendwann doch bereit dazu. Leider gibt es eine Ausnahme:

Wenn der Mann kein Urvertrauen in die Beziehung hat! Da kann beispielsweise auch die Rolle seiner Mutter eine Rolle spielen. Es gab und gibt Mütter, welche die Kinder gegen ihren Partner ausspielen. Das ist dann die Ausrede dafür, dass es beispielsweise keinen "Sex" mehr gibt. Der männliche Partner tritt völlig in den Hintergrund und wird zum bloßen Ernährer degradiert. 

Interessanterweise steigt der Anteil der Frauen wieder, bei denen die Kinder bis zum xten Lebensjahr im Ehebett mit schlafen. Das ist traurig, aber wahr.

Der junge Mann könnte solche Ängste haben. Die können ihm aber von Dir genommen werden. Auch Liebe muss weit über die anstrengende, aber auch schöne Phase "Kind wird groß" hinausreichen. Das Leben einer Frau endet nicht, wenn das Kind aus dem Haus ist. Wenn dann die Partnerschaft hinüber ist, orientieren sich viele Frauen sogar neu: Einige entdecken mit einem anderen Mann ihre aus Fürsorgegründen eingeschlafene Sexualität wieder. Und das ist traurig, das muss so nicht sein. Daran müssen beide früh genug arbeiten.

Aber gut, das Problem kennst Du noch nicht. Auch Dein Freund hat davon als Psychologiestudent vielleicht nur in der Theorie gehört, gelesen. Es kann aber sein, dass seine Kindheit ihm ein solches Frauenbild real vorgeführt hat! Möglich ist natürlich auch, dass sein Freiheitswille eine zusätzliche Belastung wie ein Kind nicht zulässt. Aber das glaube ich noch nicht.

Ich glaube, wenn Eure Liebe tief genug ist, dann lassen sich viele Probleme dieser Art früh genug klären. Dann wird die Liebe in der künftigen kleinen Familie niemanden ausschließen, dann wird er seine Angst verlieren. (Noch ein Hinweis: Männer schämen sich oft, solche Ängste zuzugeben. Auch Psychologiestudenten bilden da keine Ausnahme).

Ich habe irgendwo herausgelesen, dass es Liebe gibt zwischen euch beiden. Und damit Hoffnung für die Lösung dieses durchaus ernsten Interessenkonflikts. Übrigens solltest Du dem angehenden Herrn Psychologen sagen, dass "Liebe" in einem universellen Sinn genommen (nicht nur als Liebe zwischen den Geschlechtern) der Kern zur Lösung der meisten zwischenmenschlichen Probleme ist.

 

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11. April um 9:11
In Antwort auf emilyyy

Er hat noch nie gesagt: Ich möchte kein Kind. Er sagt: Ich bin mir unsicher, aber ich sage nicht nein. 
Da liegt ja ein bisschen mein Problem

Und eins weiss ich 100%: Er würde das Kind nie im Stich lassen! Davon abgesehen: Solange er nicht möchte, wird es auch definitiv kein Kind (mit ihm) geben! 

Das heißt also, dass er Kondome verwendet? Dann verhütet ihr ja nicht halbherzig, sondern voll umfänglich

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11. April um 10:21

Guten Morgen, 

vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Meinungen! 
Ich kenne natürlich all diese Gedanken, egal ob positive oder negative - denn sie befinden sich beide gleichermaßen in meinem Kopf und tragen dort Kämpfe aus. 

Ich lese auch grundsätzlich leidenschaftlich gerne in Foren mit und weiss wie brutal und wehemend einige Leute sein können. Wo ich mich dann aber tatsächlich fragen muss, ob sie selbst noch nie Liebe empfunden haben und nicht wissen, was das bedeutet. 

Ich bin ja noch 29, also noch u30 und werde erst in 3 1/2 Monaten 30. Sprich nächstes Jahr um diese Zeit bin ich noch immer 30. Wenn ich mir jetzt zB vornehme, dass ich dieses Thema einmal einfach loslasse für 1 Jahr - was für ihn auch das einzig Wahre wäre jetzt, da er aktuell seine Unsicherheit nicht ändern wird oder kann und sich dann von mir mehr und mehr unter Druck gesetzt fühlt - und ich es dann nächstes Jahr nochmal vorsichtig anspreche, wenn wir - falls wir das schaffen - mal ein entspannteres Jahr miteinander hatten als das letzte, was aus Fernbeziehung (600 km Entfernung) und viel Psychologie-Talk bestand und er frisch getrennt war zu Beginn. Dann wäre es vom Alter ja noch immer nicht alles zu spät. Dann wäre ich noch nicht mal ü30 und theoretisch blieben mir noch ca 10 Jahre. 

Allerdings werde ich es aus hormonellen/gesundheitlichen Gründen sowieso etwas schwerer haben schwanger zu werden (laut Ärztin), weshalb ich es zeitlich also nicht ausreizen sollte. 

Andererseits bin ich selbst auch einfach noch ewig weit entfernt wirklich ein Kind zu wollen. Ich lebe selbst noch ein wenig wie ein Junggeselle - koche nicht, Kphlschrank ist fast immer leer, reise sehr viel usw Und Angst und Sorge um meine Freiheit habe ich ebenfalls - weil ich Familien mit Kindern in unmittelbarer Nähe habe und weiss was das bedeutet. Aber ich weiss eben auch, dass ich es als 50 jährige bereuen würde, wenn ich kein Kind hätte. Daher eben mein Dilemma. 

Also erstmal versuchen loszulassen - was mir manchmal schwer fällt. 

Wie dem auch sei, eine richtige Lösung gibt es aktuell nicht, da ich eben während der Trennung merkte, dass ich mit IHM zusammen sein will. So der Stand gerade und daran halte ich mich mal fest 
 

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11. April um 10:23
In Antwort auf skadiru

Das heißt also, dass er Kondome verwendet? Dann verhütet ihr ja nicht halbherzig, sondern voll umfänglich

Nein, wenn ich sage, wir verhüten halbherzig, meine ich das auch so. Wir benutzen Kondome, es kommt aber auch oft vor, dass wir ohne Kondom mit dem Sex beginnen und erst nach einer Weile ein Kondom holen... Und wir wissen ja alle, dass dabei auch was passieren kann/könnte 

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11. April um 10:51
In Antwort auf emilyyy

Nein, wenn ich sage, wir verhüten halbherzig, meine ich das auch so. Wir benutzen Kondome, es kommt aber auch oft vor, dass wir ohne Kondom mit dem Sex beginnen und erst nach einer Weile ein Kondom holen... Und wir wissen ja alle, dass dabei auch was passieren kann/könnte 

Achso, es geht um meine Aussage: Solange er nicht will, wird es auch definitiv kein Kind geben... Das meine ich grundsätzlich schon so. Wir zündeln manchmal aber, da wir davon ausgehen, dass es bei mir sowiesl nicht klappt ohne Unterstützung der Frauenärztin (hormonell). Aber er meinte auch schon öfters: Falls was passiert, würde ihm wenigstens die Entscheidung abgenommen werden. Aber wir würden jetzt nicht 100% dmait starten, wenn er nicht möchte

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11. April um 11:00

Emilyyy.

Ihr solltet wirklich mehr aufpassen. 

Ich kenne einen Fall aus engstem Familienkreis, bei dem die Ärzte eine Schwangerschaft für unmöglich gehalten haben. Es kam ganz anders. Leider so, dass die junge Frau dann auch noch das Kind verloren hat.

Also verhütet!

Denn ein nicht zu diesem Zeitpunkt gewünschtes Kind könnte eure Partnerschaft schwer belasten. Denn noch seid ihr beide mental nicht bereit für ein Kind. Außerdem können Männer manchmal so furchtbar inkonsequent sein und glauben, die Partnerin habe das so gewollt und sie nicht (als ob sie nicht dran beteiligt gewesen wären). 

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11. April um 11:06
In Antwort auf entdeckerin54

Emilyyy.

Ihr solltet wirklich mehr aufpassen. 

Ich kenne einen Fall aus engstem Familienkreis, bei dem die Ärzte eine Schwangerschaft für unmöglich gehalten haben. Es kam ganz anders. Leider so, dass die junge Frau dann auch noch das Kind verloren hat.

Also verhütet!

Denn ein nicht zu diesem Zeitpunkt gewünschtes Kind könnte eure Partnerschaft schwer belasten. Denn noch seid ihr beide mental nicht bereit für ein Kind. Außerdem können Männer manchmal so furchtbar inkonsequent sein und glauben, die Partnerin habe das so gewollt und sie nicht (als ob sie nicht dran beteiligt gewesen wären). 

😳 

Ja, ich weiß, wir sagen immer, dass wir beim nächsten Mal besser aufpassen müssen und dann schaffen wir es wieder nicht. Wie dumme Teenager und verantwortungslos, ich weiß. Aber es stimmt durchaus, dass uns das belasten würde, und Komplikationen möchte ich natürlich auch nicht - das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. 

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11. April um 11:10
In Antwort auf emilyyy

Nein, wenn ich sage, wir verhüten halbherzig, meine ich das auch so. Wir benutzen Kondome, es kommt aber auch oft vor, dass wir ohne Kondom mit dem Sex beginnen und erst nach einer Weile ein Kondom holen... Und wir wissen ja alle, dass dabei auch was passieren kann/könnte 

Hm....und wie kannst du dann sicher sagen, solange er kein Kind möchte, wird dies auch nicht passieren?! Das ist widersprüchlich. 

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11. April um 11:13
In Antwort auf emilyyy

Achso, es geht um meine Aussage: Solange er nicht will, wird es auch definitiv kein Kind geben... Das meine ich grundsätzlich schon so. Wir zündeln manchmal aber, da wir davon ausgehen, dass es bei mir sowiesl nicht klappt ohne Unterstützung der Frauenärztin (hormonell). Aber er meinte auch schon öfters: Falls was passiert, würde ihm wenigstens die Entscheidung abgenommen werden. Aber wir würden jetzt nicht 100% dmait starten, wenn er nicht möchte

Ah..... ok. Jetzt gelesen. Sicher ausschließen kannst du es eben nicht, auch wenn es bei dir erschwert sei, schwanger zu werden. Aber wenn dieses Kind dann von beiden erwünscht wäre, ist es ja gut. Aber warum stellt er sich dann so an, wenn es um ein "geplantes" Kind geht?

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11. April um 11:21
In Antwort auf skadiru

Ah..... ok. Jetzt gelesen. Sicher ausschließen kannst du es eben nicht, auch wenn es bei dir erschwert sei, schwanger zu werden. Aber wenn dieses Kind dann von beiden erwünscht wäre, ist es ja gut. Aber warum stellt er sich dann so an, wenn es um ein "geplantes" Kind geht?

@skadiru.

Naja, sie wünscht sich das eben. Sie hat es jetzt aber "auf dem Schirm".

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11. April um 11:21
In Antwort auf entdeckerin54

@skadiru.

Naja, sie wünscht sich das eben. Sie hat es jetzt aber "auf dem Schirm".

Hoffentlich!

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11. April um 11:24
In Antwort auf emilyyy

😳 

Ja, ich weiß, wir sagen immer, dass wir beim nächsten Mal besser aufpassen müssen und dann schaffen wir es wieder nicht. Wie dumme Teenager und verantwortungslos, ich weiß. Aber es stimmt durchaus, dass uns das belasten würde, und Komplikationen möchte ich natürlich auch nicht - das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. 

Emilyyy.

Noch so ein kleiner Tipp. Auch mit Verhütung können sich Frau und Mann so richtig verwöhnen. Etwas Verspieltheit, Zurückhaltung, Spannung und dann mit "Verhütung" zum schönen Spiel übergehen. 

Verhütung kann also auch mit etwas erotischer Phantasie eher zur Lust als zur Unlust beitragen. Nur so eine kleine Anregung. Man muss also nicht immer gleich übereinander herfallen, um seine Lust auszuleben. 

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11. April um 14:00

Du bisr eine witzige Persönlichkeit! Ich hab gerade das Forum durchforstet nach dir und den Antworten, die du den Leuten gibst...äusserst amüsant! 

Ich möchte in 1 Jahr kein Kind von ihm, und zusammengezogen müssen wir in 1 Jahr auch nicht sein. (Bin gerade erst frisch in eine tolle Wohnung gezogen und geniesse es sehr dort.) In 1 Jahr möchte ich das Thema nochmal ansprechen, wie dann seine Einstellung ist, das ist alles. Denn dann bin ich  noch immer erst 30 und könnte es im Zweifelsfall beenden und er vertraut der Beziehung bis dahin vielleicht mehr, weil wir länger zusammen sind und hoffentlich auch ohne die bisherigen Herausforderungen. Wenn ich (bzw wir) es schaffen im hier und jetzt zu leben, sind wir sehr glücklich. Wenn ich andauernd nach einem Kind frage - wofür ich selbst ja noch lange nicht bereit bin - zerstört das alles ein wenig im hier und jetzt. 

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11. April um 14:02
In Antwort auf entdeckerin54

Emilyyy.

Noch so ein kleiner Tipp. Auch mit Verhütung können sich Frau und Mann so richtig verwöhnen. Etwas Verspieltheit, Zurückhaltung, Spannung und dann mit "Verhütung" zum schönen Spiel übergehen. 

Verhütung kann also auch mit etwas erotischer Phantasie eher zur Lust als zur Unlust beitragen. Nur so eine kleine Anregung. Man muss also nicht immer gleich übereinander herfallen, um seine Lust auszuleben. 

Vielen Dank für den Tipp! 😊
Das mit der Zurückhaltung und Spannung machen wir bereits so, aber versäumen dann manchmal danachvdie Verhütung 😛 Aber das können wir uns jetzt ja endlich mal angewöhnen! 

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11. April um 14:57

Wie ich dich verstanden habe, habt ihr beide eure Zweifel und Bindungsängste. Du selbst weißt also auch nicht ganz sicher, ob du Mutter werden willst und mit dieser Rolle glücklich werden würdest, wenn du gerne reist, deine Freiheit hast, etc.?
Warum denkst du, eure Beziehung bräuchte irgendwann doch noch ein Kind? Willst du es um des Kindes wegen oder eher, weil du Angst hast, dass du etwas vermissen/bereuen könntest, wenn du es doch nicht tust bis deine biologische Uhr abgelaufen ist? Oder gar, weil es einfach dazugehört und du es deinen Bekannten gleich tun willst? Wenn ihr beide diesbezüglich unsicher seid, ist das schon mal keine gute Voraussetzung.

Ich verstehe, dass er seine Bedenken und Ängste hat, negative Erfahrungen wie er sie in seiner Kindheit gemacht hat, sind schwer zu überwinden. Ihr studiert beide Psychologie und versucht euch gegenseitig zu therapieren, wie ich das herausgelesen habe, richtig? Hat er es jemals mit einem Fachmann ausprobiert? Sich selbst zu therapieren ist schön und gut, aber die Meinung eines praktizierenden Psychologen (der eben nicht in eure Beziehung involviert ist), könnte euch vielleicht auch weiterhelfen. Habt ihr es mal mit einer Paartherapie versucht?

Wenn da von euch beiden so viel Unsicherheit ausgeht, würde ich euch sehr davon abraten, die Entscheidung dem Zufall zu überlassen indem ihr unvorsichtig verhütet. Das wäre dem Kind gegenüber auch etwas unfair, wenn es in so eine wacklige Familie hineingeboren wird. Es wird zwar oft gesagt, man wächst mit seinen Aufgaben, und manche Väter (oder Mütter) mögen sich vielleicht an ihre neue Rolle gewöhnen, sobald das Kind einmal auf der Welt ist. Aber es muss nicht immer so sein, und das Risiko würde ich nicht eingehen.

Du musst dich selbst fragen: Was ist dir letztendlich wichtiger - die Beziehung, die ihr habt, die Liebe zwischen euch, oder der Gedanke an ein gemeinsames Kind. Was davon wills du nicht aufgeben?

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11. April um 15:13
In Antwort auf jamie

Wie ich dich verstanden habe, habt ihr beide eure Zweifel und Bindungsängste. Du selbst weißt also auch nicht ganz sicher, ob du Mutter werden willst und mit dieser Rolle glücklich werden würdest, wenn du gerne reist, deine Freiheit hast, etc.?
Warum denkst du, eure Beziehung bräuchte irgendwann doch noch ein Kind? Willst du es um des Kindes wegen oder eher, weil du Angst hast, dass du etwas vermissen/bereuen könntest, wenn du es doch nicht tust bis deine biologische Uhr abgelaufen ist? Oder gar, weil es einfach dazugehört und du es deinen Bekannten gleich tun willst? Wenn ihr beide diesbezüglich unsicher seid, ist das schon mal keine gute Voraussetzung.

Ich verstehe, dass er seine Bedenken und Ängste hat, negative Erfahrungen wie er sie in seiner Kindheit gemacht hat, sind schwer zu überwinden. Ihr studiert beide Psychologie und versucht euch gegenseitig zu therapieren, wie ich das herausgelesen habe, richtig? Hat er es jemals mit einem Fachmann ausprobiert? Sich selbst zu therapieren ist schön und gut, aber die Meinung eines praktizierenden Psychologen (der eben nicht in eure Beziehung involviert ist), könnte euch vielleicht auch weiterhelfen. Habt ihr es mal mit einer Paartherapie versucht?

Wenn da von euch beiden so viel Unsicherheit ausgeht, würde ich euch sehr davon abraten, die Entscheidung dem Zufall zu überlassen indem ihr unvorsichtig verhütet. Das wäre dem Kind gegenüber auch etwas unfair, wenn es in so eine wacklige Familie hineingeboren wird. Es wird zwar oft gesagt, man wächst mit seinen Aufgaben, und manche Väter (oder Mütter) mögen sich vielleicht an ihre neue Rolle gewöhnen, sobald das Kind einmal auf der Welt ist. Aber es muss nicht immer so sein, und das Risiko würde ich nicht eingehen.

Du musst dich selbst fragen: Was ist dir letztendlich wichtiger - die Beziehung, die ihr habt, die Liebe zwischen euch, oder der Gedanke an ein gemeinsames Kind. Was davon wills du nicht aufgeben?

Genau, wir haben allgemein Bindungs-/Verlustängste, die wir aktuell versuchen in den Griff zu bekommen. Wir arbeiten also daran und solange wir in kein sichereres Fahrwasser kommen, werden wir aktiv nicht versuchen ein Kind zu bekommen.

Ich weiss, wir sollten demnach auf alle Fälle besser aufpassen und das tun wir mittlerweile auch und werden das weiterhin verbessern. Ich weiss aber auch, dass das unterbewusst sicherlich ist, damit uns die Entscheidung abgenommen wird und wir nicht mehr diskutieren müssen. Was nicht in Ordnung ist! 

Fakt ist in seinem Fall: Er hat tiefe Narben aus seiner Kindheit, möchte aber leider partout nicht zum Psychologen und leider auch keine Paartherapie machen. Das Thema habe ich mittlerweile aufgegegeben. Er arbeitet nun gerade stark an sich selbst. Diese Bereitschaft war beim ersten Versuch der Beziehung nicht vorhanden, daher wert eich das als etwas positives...Er kam da auch ganz alleine darauf in der Zeit in der wir keinen Kontakt hatten. 

Fakt ist bei mir: Ich habe längere Zeit nicht gewusst, ob ich nur Kinder möchte, ,,weil das alle machen und es dazu gehört‘‘ oder weil ich es will. Genauso wie ich nicht wusste, ob ich meine plötzlich zögerliche Haltung von ihm übernommen habe oder ob ich das aus meinem eigenen Inneren kommt. Mittlerweile (auch während der Trennung) habe ich für micj festgestellt: Ich habe es nicht eilig, ich bräuchte auch keine zwei Kinder, aber ich würde gerne Mama werden und eine Familie gründen wenn die Zeit reif ist. Ich liebe Baboes und Kinder, vorallem meinen Neffen und meine Nichte und würde mich freuen, wenn ich so ein süßes aber anstrengendes Wesen auch mal mein eigen nennen könnte. Meine Tante und mein Onkel sind 50 und kinderlos. Das erscheint mir als tristes Leben... 
Das sind so in etwas meine Gründe.

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11. April um 15:17
In Antwort auf emilyyy

Genau, wir haben allgemein Bindungs-/Verlustängste, die wir aktuell versuchen in den Griff zu bekommen. Wir arbeiten also daran und solange wir in kein sichereres Fahrwasser kommen, werden wir aktiv nicht versuchen ein Kind zu bekommen.

Ich weiss, wir sollten demnach auf alle Fälle besser aufpassen und das tun wir mittlerweile auch und werden das weiterhin verbessern. Ich weiss aber auch, dass das unterbewusst sicherlich ist, damit uns die Entscheidung abgenommen wird und wir nicht mehr diskutieren müssen. Was nicht in Ordnung ist! 

Fakt ist in seinem Fall: Er hat tiefe Narben aus seiner Kindheit, möchte aber leider partout nicht zum Psychologen und leider auch keine Paartherapie machen. Das Thema habe ich mittlerweile aufgegegeben. Er arbeitet nun gerade stark an sich selbst. Diese Bereitschaft war beim ersten Versuch der Beziehung nicht vorhanden, daher wert eich das als etwas positives...Er kam da auch ganz alleine darauf in der Zeit in der wir keinen Kontakt hatten. 

Fakt ist bei mir: Ich habe längere Zeit nicht gewusst, ob ich nur Kinder möchte, ,,weil das alle machen und es dazu gehört‘‘ oder weil ich es will. Genauso wie ich nicht wusste, ob ich meine plötzlich zögerliche Haltung von ihm übernommen habe oder ob ich das aus meinem eigenen Inneren kommt. Mittlerweile (auch während der Trennung) habe ich für micj festgestellt: Ich habe es nicht eilig, ich bräuchte auch keine zwei Kinder, aber ich würde gerne Mama werden und eine Familie gründen wenn die Zeit reif ist. Ich liebe Baboes und Kinder, vorallem meinen Neffen und meine Nichte und würde mich freuen, wenn ich so ein süßes aber anstrengendes Wesen auch mal mein eigen nennen könnte. Meine Tante und mein Onkel sind 50 und kinderlos. Das erscheint mir als tristes Leben... 
Das sind so in etwas meine Gründe.

Achso: Und ich möchte das dann mit ihm. Aktuell möchte ich am ihn als Partner und zu zweit glücklich sein. Aber ich möchte im Hintergrund irgendwie wissen, dass wir eine Familie bekommen könnten, wenn wir soweit sind. Da er allerdings viel unsicherer als ich ist, triggert er damit quasi meine sowieso schon vorhandenen Ängste

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11. April um 15:25
In Antwort auf emilyyy

Achso: Und ich möchte das dann mit ihm. Aktuell möchte ich am ihn als Partner und zu zweit glücklich sein. Aber ich möchte im Hintergrund irgendwie wissen, dass wir eine Familie bekommen könnten, wenn wir soweit sind. Da er allerdings viel unsicherer als ich ist, triggert er damit quasi meine sowieso schon vorhandenen Ängste

Tja, diese Gewissheit wirst du wohl nicht bekommen, ehe ihr nicht euer erstes Kind habt und seht wie es läuft. Wenn dein Freund nicht bereit ist, professionelle Hilfe anzunehmen, sehe ich nicht, wie er seine Ängste überwinden kann. Wie eine Userin irgendwo oben schrieb, ist bei ihm das Urvertrauen geschädigt, so etwas geht nicht einfach von alleine weg. Ob er mit Lektüre und seinem im Studium erworbenen Wissen sein Problem auf eigene Faust beheben kann, ist halt etwas fraglich. Insofern: du wirst ihm entweder mehr Zeit geben oder dich an diese Ungewissheit gewöhnen müssen.

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11. April um 15:31
In Antwort auf jamie

Tja, diese Gewissheit wirst du wohl nicht bekommen, ehe ihr nicht euer erstes Kind habt und seht wie es läuft. Wenn dein Freund nicht bereit ist, professionelle Hilfe anzunehmen, sehe ich nicht, wie er seine Ängste überwinden kann. Wie eine Userin irgendwo oben schrieb, ist bei ihm das Urvertrauen geschädigt, so etwas geht nicht einfach von alleine weg. Ob er mit Lektüre und seinem im Studium erworbenen Wissen sein Problem auf eigene Faust beheben kann, ist halt etwas fraglich. Insofern: du wirst ihm entweder mehr Zeit geben oder dich an diese Ungewissheit gewöhnen müssen.

Ja, da hast du Recht! 
Ich werde nun im ersten Schritt einmal versuchen mit ihm im hier und jetzt zu leben, die Ungewissheit zu akzeptieren und ihm Zeit geben. Ob ich das wirklich erfolgreich praktisch umsetzen kann, wird sich zeigen. 

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11. April um 15:45
In Antwort auf emilyyy

Ja, da hast du Recht! 
Ich werde nun im ersten Schritt einmal versuchen mit ihm im hier und jetzt zu leben, die Ungewissheit zu akzeptieren und ihm Zeit geben. Ob ich das wirklich erfolgreich praktisch umsetzen kann, wird sich zeigen. 

Ich glaube auch, ihn ständig darauf anzusprechen könnte ihn unter Druck setzen. Am Ende sagt er dann nur ja, um dich zufriedenzustellen, obwohl er es nach wie vor nicht will. Solange er das Thema nicht von sich aus anspricht und ohne große Diskussion sagt: "Ich will es", geht der Wunsch nur von dir aus.

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11. April um 15:54
In Antwort auf emilyyy

Achso: Und ich möchte das dann mit ihm. Aktuell möchte ich am ihn als Partner und zu zweit glücklich sein. Aber ich möchte im Hintergrund irgendwie wissen, dass wir eine Familie bekommen könnten, wenn wir soweit sind. Da er allerdings viel unsicherer als ich ist, triggert er damit quasi meine sowieso schon vorhandenen Ängste

Du schreibst, die Frauenärztin wird helfen müssen... das unterstreicht mein Gefühl von Dringlichkeit. Ihr solltet wenn dann bald beginnen. Du glaubst gar nicht wie schnell die Jahre vergehen. Und wenn ein Mann ein Kind mit Dir will weiß er das recht schnell. 

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11. April um 15:56
In Antwort auf herbstblume6

Du schreibst, die Frauenärztin wird helfen müssen... das unterstreicht mein Gefühl von Dringlichkeit. Ihr solltet wenn dann bald beginnen. Du glaubst gar nicht wie schnell die Jahre vergehen. Und wenn ein Mann ein Kind mit Dir will weiß er das recht schnell. 

Ihr lebt nicht mal zusammen er denkt also nicht mal drüber nach sich mit Dir festzulegen. Ich kenne solche Konstellationen und da stellte sich immer heraus dass ein anderer Partner der richtige war wo alles ganz einfach und selbstverständlich war was vorher so schwierig erschien...

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11. April um 15:57
In Antwort auf jamie

Ich glaube auch, ihn ständig darauf anzusprechen könnte ihn unter Druck setzen. Am Ende sagt er dann nur ja, um dich zufriedenzustellen, obwohl er es nach wie vor nicht will. Solange er das Thema nicht von sich aus anspricht und ohne große Diskussion sagt: "Ich will es", geht der Wunsch nur von dir aus.

Ja, ich würde mich gerne dazu bewegen es wirklich für längere Zeit (ca 1 Jahr) gar nicht anzusprechen. Hoffentlich schaffe ich das, weil ich denke, dass das aktuell auch die einzige Option ist, die eventuell langfristig helfen wird. Es gab jetzt schon 1,2 Situationen in unserer Beziehung, in denen er von sich aus den Schritt ging, wenn er soweit war. Er hasst es allgemein, in allen Lebenslagen, wenn er etwas tun soll, was andere von ihm verlangen oder er denkt, dass andere es von ihm erwarten. Je mehr ich das nochmal aufscjreibe, desto mehr merke ich, dass er von ganz alleine auf die Dinge kommt, wenn er soweit ist. Ich hab dann natürlich immer die Rest-Angst und das Restrisiko, dass er in diesem Punkt eben nie von sich aus sagt: Ok, ich bin bereit. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😛 Und im Großen und Ganzen bin ich jetzt noch nicht im absolut roten Bereich, was das Alter anbetrifft und kann im Notfall (zwar schweren Herzens) doch nochmal die Notbremse ziehen. ,,Loslassen‘‘ ist wohl das Stichwort. Das Loslassen hat uns am Ende auch wieder zusammengeführt

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11. April um 15:58
In Antwort auf herbstblume6

Du schreibst, die Frauenärztin wird helfen müssen... das unterstreicht mein Gefühl von Dringlichkeit. Ihr solltet wenn dann bald beginnen. Du glaubst gar nicht wie schnell die Jahre vergehen. Und wenn ein Mann ein Kind mit Dir will weiß er das recht schnell. 

Ich weiß nicht, ob du alles gelesen hast, aber es wurde glaube ich schon recht deutlich, dass ich selbst noch nicht bereit bin. Mal ganz zu schweigen von ihm. Dann wird auch sicher nichts begonnen 

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11. April um 16:01
In Antwort auf herbstblume6

Ihr lebt nicht mal zusammen er denkt also nicht mal drüber nach sich mit Dir festzulegen. Ich kenne solche Konstellationen und da stellte sich immer heraus dass ein anderer Partner der richtige war wo alles ganz einfach und selbstverständlich war was vorher so schwierig erschien...

Das mit dem Zusammenleben hat nichts mit Festlegung zu tun. Wir hatten 1 Jahr eine Fernbeziehung, dann haben wir uns getrennt. Er fand das Zusammenwohnen mit der Ex-Freundin sehr sehr anstrengend, musste sie auch finanziell aushalten, und erholt sich davon aktuell und das lasse ich auch zu. Natürlich muss sich in den nächsten Jahren da etwas ändern. Ich weiß aber was du meinst mit dem: mit dem richtigen war alles einfach und selbstverständlich. Das ist auch eine unterschwellige Angst bei mir - dass das eben zeigt, dass es nicht der richtige ist. Aber ich weiss auch, dass wir jeweils Probleme mit uns selbst und nicht mit dm jeweils anderen haben und daher in jeder Beziehung aktuell nicht einfach wären

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11. April um 16:03

Meine Freundin hat ihrem 46 jährigen Freund, der nie Kinder wollte, gleich Drillinge gemacht!
Heimlich hat sie die Pille abgesetzt und es drauf ankommen lassen.
Der Mann fühlte sich so verraten von ihr, dass er sie 9 Monate ignoriert hat.
Heute lebt sie in einer Einliegerwohnung, er lebt mit den Kindern im Haupthaus über ihrer Wohnung.
Er ist ein toller Vater, aber er hat ihr nicht verziehen.
Sie sind kein Paar mehr, finanziell kommt er komplett für sie auf, zahlt ihr Auto, ihre Urlaube usw. 
Das ist jetzt ein Extrembeispiel und eine ganz traurige Geschichte, finde ich.

Man sollte es nie drauf ankommen lassen und meinen, dass der andere das akzeptieren wird, wenn der Braten erstmal in der Röhre ist.

Ich will keine Kinder, obwohl ich Kinder liebe und ganz weich werde, wenn in meinem Umfeld eins geboren wird.
Meinen nichtvorhandenen Kinderwunsch kommuniziere ich sofort, wenn ich eine Beziehung eingehe.
Mein Exfreund hat vergeblich jahrelang gewartet, bis ich zur Vernunft komme.
Er konnte nicht akzeptieren, dass ich eine Entscheidung getroffen habe und bei meiner Überzeugung bleibe.
 

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11. April um 16:10
In Antwort auf ethna_13675569

Meine Freundin hat ihrem 46 jährigen Freund, der nie Kinder wollte, gleich Drillinge gemacht!
Heimlich hat sie die Pille abgesetzt und es drauf ankommen lassen.
Der Mann fühlte sich so verraten von ihr, dass er sie 9 Monate ignoriert hat.
Heute lebt sie in einer Einliegerwohnung, er lebt mit den Kindern im Haupthaus über ihrer Wohnung.
Er ist ein toller Vater, aber er hat ihr nicht verziehen.
Sie sind kein Paar mehr, finanziell kommt er komplett für sie auf, zahlt ihr Auto, ihre Urlaube usw. 
Das ist jetzt ein Extrembeispiel und eine ganz traurige Geschichte, finde ich.

Man sollte es nie drauf ankommen lassen und meinen, dass der andere das akzeptieren wird, wenn der Braten erstmal in der Röhre ist.

Ich will keine Kinder, obwohl ich Kinder liebe und ganz weich werde, wenn in meinem Umfeld eins geboren wird.
Meinen nichtvorhandenen Kinderwunsch kommuniziere ich sofort, wenn ich eine Beziehung eingehe.
Mein Exfreund hat vergeblich jahrelang gewartet, bis ich zur Vernunft komme.
Er konnte nicht akzeptieren, dass ich eine Entscheidung getroffen habe und bei meiner Überzeugung bleibe.
 

Das Beispiel ist natürlich extrem. Und ich möchte es nicht verharmlosen. Aber mein Freund weiss seit Anfang, dass ich keine Pille nehme und er ist öfter derjenige, der diese Dummheit iniziiert als ich. 

Aber ich verstehe trotzdem, was du mir sagen möchtest und werde es in Zukunft definitiv unterbinden. Unterjubeln würde ich ihm jedenfalls nie ein Kind. 

Mein Freund hat eben keine Überzeugung. Wenn er am Anfang oder auch jetzt sagen würde: Ich möchte nie Kinder, ich möchte nie Vater werden. Dann wäre das ein Statement mit dem ich nicht mit ihm zusammen sein würde 

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11. April um 16:12
In Antwort auf emilyyy

Ja, ich würde mich gerne dazu bewegen es wirklich für längere Zeit (ca 1 Jahr) gar nicht anzusprechen. Hoffentlich schaffe ich das, weil ich denke, dass das aktuell auch die einzige Option ist, die eventuell langfristig helfen wird. Es gab jetzt schon 1,2 Situationen in unserer Beziehung, in denen er von sich aus den Schritt ging, wenn er soweit war. Er hasst es allgemein, in allen Lebenslagen, wenn er etwas tun soll, was andere von ihm verlangen oder er denkt, dass andere es von ihm erwarten. Je mehr ich das nochmal aufscjreibe, desto mehr merke ich, dass er von ganz alleine auf die Dinge kommt, wenn er soweit ist. Ich hab dann natürlich immer die Rest-Angst und das Restrisiko, dass er in diesem Punkt eben nie von sich aus sagt: Ok, ich bin bereit. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😛 Und im Großen und Ganzen bin ich jetzt noch nicht im absolut roten Bereich, was das Alter anbetrifft und kann im Notfall (zwar schweren Herzens) doch nochmal die Notbremse ziehen. ,,Loslassen‘‘ ist wohl das Stichwort. Das Loslassen hat uns am Ende auch wieder zusammengeführt

Von welcher "Notbremse" redest du? Du meinst, du wartest ab, ob er seine Meinung ändert und auch zu 100% dazu steht, und falls nicht, wirst du die Beziehung beenden und nach jemandem Ausschau halten, der sich wirklich auf die Vaterschaft freut?

Gibt es da eigentlich nicht auch die Möglichkeit, seine Eizellen einfrieren zu lassen und sich später künstlich befruchten zu lassen? Falls sich die Geschichte jetzt doch zu sehr in die Länge zieht...

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11. April um 16:29
In Antwort auf emilyyy

Das Beispiel ist natürlich extrem. Und ich möchte es nicht verharmlosen. Aber mein Freund weiss seit Anfang, dass ich keine Pille nehme und er ist öfter derjenige, der diese Dummheit iniziiert als ich. 

Aber ich verstehe trotzdem, was du mir sagen möchtest und werde es in Zukunft definitiv unterbinden. Unterjubeln würde ich ihm jedenfalls nie ein Kind. 

Mein Freund hat eben keine Überzeugung. Wenn er am Anfang oder auch jetzt sagen würde: Ich möchte nie Kinder, ich möchte nie Vater werden. Dann wäre das ein Statement mit dem ich nicht mit ihm zusammen sein würde 

Oje, kann es sein, dass er das weiss, dass du weg bist, wenn er klar Stellung bezieht durch ein "nein"? Ich denke nämlich er ist sich schon sicher, dass er keine will und will dich aber genauso wenig verlieren wie du ihn.

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11. April um 16:34
In Antwort auf emilyyy

Ich weiß nicht, ob du alles gelesen hast, aber es wurde glaube ich schon recht deutlich, dass ich selbst noch nicht bereit bin. Mal ganz zu schweigen von ihm. Dann wird auch sicher nichts begonnen 

Na dann ist doch alles schick🤷‍♀️Wozu brauchst du denn dann eigentlich noch unser Feedback?🤔

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11. April um 17:00
In Antwort auf jamie

Von welcher "Notbremse" redest du? Du meinst, du wartest ab, ob er seine Meinung ändert und auch zu 100% dazu steht, und falls nicht, wirst du die Beziehung beenden und nach jemandem Ausschau halten, der sich wirklich auf die Vaterschaft freut?

Gibt es da eigentlich nicht auch die Möglichkeit, seine Eizellen einfrieren zu lassen und sich später künstlich befruchten zu lassen? Falls sich die Geschichte jetzt doch zu sehr in die Länge zieht...

Ja, damit meinte ich die Beziehung beenden, wenn er 100% nicht möchte... 

Das mit den Eizellen einfrieren hat mir letztens eine Freundin, unabhängig davon, erzählt...Ich weiss nicht genau wie ich das finde. Aber im Kopf behalte ich das mal. Weil selbst, wenn es mit meinem jetzigen Freund auseinander gehen sollte, weiss ich ja nicht, ob/wann ich mich jemals wieder verliebe. Vor ihm war ich 6 Jahre single 🙈

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11. April um 17:04
In Antwort auf jara

Oje, kann es sein, dass er das weiss, dass du weg bist, wenn er klar Stellung bezieht durch ein "nein"? Ich denke nämlich er ist sich schon sicher, dass er keine will und will dich aber genauso wenig verlieren wie du ihn.

Gut möglich! Leider. Ich meine, ich hatte mich deshalb schon einmal getrennt...Aber nachdem wir uns nicht gegenseitig gehen lassen konnten und er mich sehr vermisste (und ich ihn), war nun das Wiederaufnehmen der Beziehung die Folge. Was aber nur erfolgreich weitergeführt werden kann, wenn wir in dem Bereich auf einem Nenner sind. Ich weiß nicht, ob sich viele Leute genau vorstellen können, wie es ist jemanden zu lieben und sich gegenseitig als beste Freunde zu sehen und an dieser scheiß Zukunftsfrage zu scheitern drohen. 

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11. April um 17:07
In Antwort auf herbstblume6

Na dann ist doch alles schick🤷‍♀️Wozu brauchst du denn dann eigentlich noch unser Feedback?🤔

In meinem Beitrag ging es ja nicht um die Frage, wann wir anfangen sollten schwanger zu werden und was ich tun soll, weil ich hormonelle Probleme habe, die eine SS schwieriger machen könnten...Mein Beitrag war auf etwas ganz anderes bezogen und in erster Linie um einmal alles niederzuschreiben. 

Ausserdem habe ich durch die gesundheitliche Geschichte unterbewusst schon genug Druck, den mir weder mein Freund, mit dem ich nocht lnge zusammen bin und der aktuell keine Kinder möchte, nehmen kann, noch ein alternatives Single-Dasein 

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11. April um 17:09

Ich glaube in dem Fall ging es eher darum, dass es bei mir ab ca 35 aufgrund hormoneller Probleme schwierig werden könnte, und dass man da dann eine Art Sicherheit hat. 

40 ist für mich eigentlich das persönliche Limit beim Kinderkriegen 

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11. April um 17:10
In Antwort auf emilyyy

Gut möglich! Leider. Ich meine, ich hatte mich deshalb schon einmal getrennt...Aber nachdem wir uns nicht gegenseitig gehen lassen konnten und er mich sehr vermisste (und ich ihn), war nun das Wiederaufnehmen der Beziehung die Folge. Was aber nur erfolgreich weitergeführt werden kann, wenn wir in dem Bereich auf einem Nenner sind. Ich weiß nicht, ob sich viele Leute genau vorstellen können, wie es ist jemanden zu lieben und sich gegenseitig als beste Freunde zu sehen und an dieser scheiß Zukunftsfrage zu scheitern drohen. 

Hierzu noch einmal kurz etwas. Ich hatte das schonmal gefragt, ob er nicht sicher zu nein tendiert und da meinte er immer: nein, ich knn das wirklich 100% nicht sicher ausschliessen, dass sich das ändert - aber zum momentanen Zeitpunkt möchte ich das nicht 

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11. April um 17:19

Ich danke nochmal allen für die Antworten! 
Ich habe mittlerweile mal direkt nach dem Thema gegoogelt und bin auf Foren gestoßen, wo die Männer Anfang 30 auch noch unsicher waren und es dann doch noch etwas wurde. Genauso habe ich gegenteilige Beiträge gelesen... Helfen kann mir da natürlich niemand. Mich zu trennen, habe ich bereits versucht. Vielleicht muss ich es einfach noch ein wenig weiter mitmachen, bis es ganz vorbei sein kann. Oder es entwickelt sich doch in meinem Sinne. Das wird man wohl erst mit der Zeit sehen

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11. April um 17:35
In Antwort auf emilyyy

Ich danke nochmal allen für die Antworten! 
Ich habe mittlerweile mal direkt nach dem Thema gegoogelt und bin auf Foren gestoßen, wo die Männer Anfang 30 auch noch unsicher waren und es dann doch noch etwas wurde. Genauso habe ich gegenteilige Beiträge gelesen... Helfen kann mir da natürlich niemand. Mich zu trennen, habe ich bereits versucht. Vielleicht muss ich es einfach noch ein wenig weiter mitmachen, bis es ganz vorbei sein kann. Oder es entwickelt sich doch in meinem Sinne. Das wird man wohl erst mit der Zeit sehen

@Emilyyy.

Es tut mir leid Dir sagen zu müssen, dass ich mich jetzt auch einmal in ihn reinversetzt habe. Ich kann als Frau selbst mit Kindern zwar verstehen, dass eine Frau den Kinderwunsch und den Partnerwunsch in Einklang zu bringen versucht.

Ich kann sogar verstehen, dass sich eine Frau irgendwann einmal trennen möchte, wenn die Perspektiven nicht kompatibel sind.

Aber wenn ich als Mann - noch selbst in einer bestimmten Entwicklung - so ein Junktim gestellt kriegte, dann wäre es von meiner Seite aus. Dann würde ich mich so fühlen, als ob sie nicht mich meint, sondern nur meine Fähigkeit zu zeugen.

Das schließe ich aus dem Satz: "Vielleicht muss ich es dennoch ein wenig weiter mitmachen, bis es ganz vorbei sein kann."

Schrecklich dieser Satz, denn mit Liebe hat das nichts mehr zu tun. Wenn Du diesen Mann liebst, dann wirst Du eher alles tun, um ihn zu überzeugen - statt nur "ein wenig weiter mitmachen".

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11. April um 17:53

Danke dir für deine Erfahrung!

War es nicht sehe schmerzhaft und schwierig über deinen Ex hinwegzukommen? 

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