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Freund ist sehr arm (dran)

10. Oktober um 0:36

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

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Beste hilfreiche Antwort

10. Oktober um 5:20
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

*Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...*

was wäre denn bei deinem neuen freund anders, wenn er bei deinen eltern einziehen würde? du denkst doch sicherlich, weil er mit seinen 28 jahren so arm dran ist, müsste er sicher weder miete noch strom noch wassergeld an deine eltern zahlen?

wenn jemand in dem alter deines freundes nichts gebacken bekommt, nur jammert, dass sein vater ihm keinen luxus finanziert, gemütlich von hartz4 lebt und es noch nicht mal schafft, die termine, die das amt ihm vorgibt einzuhalten, dann würde ich sehr skeptisch werden, ob er denn wirklich so arm dran ist oder ob seine misere nicht durch einfache faulheit selbst verschuldet ist. sein argument, jobless zu sein, da er keinen führerschein hat, zählt ebenso nicht. ich habe auch keinen, war aber nie arbeitslos im leben.

du scheinst kein händchen bei deiner männerwahl zu haben. wie stellst du dir denn die zukunft mit so jemandem vor? willst du ihn auch noch finanzieren, wenn er 45 ist?

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10. Oktober um 1:52

Bist du sicher das die Geschichten so stimmen?

Du kannst igm ja nicht alles Finabzieren...

Warst du überhaupt mal bei ihm und hast solche Situationen mal mitbekommen?

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10. Oktober um 5:15

Ich wüsste jetzt auch nicht ,wo man sich genau beraten lassen könnte bei solchen Zuständen. Aber eine Beratung würde gut tun.
Daher vielleicht soziale Stellen, wie diese hier von Caritas?
https://www.caritas-sozialwerk.de/hilfe-und-beratung/allgemeine-sozialberatung/projekte-zur-berufshilfe
https://www.caritas-sozialwerk.de/hilfe-und-beratung/schulden/soziale-schuldnerberatung
 

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10. Oktober um 5:20
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

*Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...*

was wäre denn bei deinem neuen freund anders, wenn er bei deinen eltern einziehen würde? du denkst doch sicherlich, weil er mit seinen 28 jahren so arm dran ist, müsste er sicher weder miete noch strom noch wassergeld an deine eltern zahlen?

wenn jemand in dem alter deines freundes nichts gebacken bekommt, nur jammert, dass sein vater ihm keinen luxus finanziert, gemütlich von hartz4 lebt und es noch nicht mal schafft, die termine, die das amt ihm vorgibt einzuhalten, dann würde ich sehr skeptisch werden, ob er denn wirklich so arm dran ist oder ob seine misere nicht durch einfache faulheit selbst verschuldet ist. sein argument, jobless zu sein, da er keinen führerschein hat, zählt ebenso nicht. ich habe auch keinen, war aber nie arbeitslos im leben.

du scheinst kein händchen bei deiner männerwahl zu haben. wie stellst du dir denn die zukunft mit so jemandem vor? willst du ihn auch noch finanzieren, wenn er 45 ist?

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10. Oktober um 9:06
In Antwort auf apfelsine8

*Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...*

was wäre denn bei deinem neuen freund anders, wenn er bei deinen eltern einziehen würde? du denkst doch sicherlich, weil er mit seinen 28 jahren so arm dran ist, müsste er sicher weder miete noch strom noch wassergeld an deine eltern zahlen?

wenn jemand in dem alter deines freundes nichts gebacken bekommt, nur jammert, dass sein vater ihm keinen luxus finanziert, gemütlich von hartz4 lebt und es noch nicht mal schafft, die termine, die das amt ihm vorgibt einzuhalten, dann würde ich sehr skeptisch werden, ob er denn wirklich so arm dran ist oder ob seine misere nicht durch einfache faulheit selbst verschuldet ist. sein argument, jobless zu sein, da er keinen führerschein hat, zählt ebenso nicht. ich habe auch keinen, war aber nie arbeitslos im leben.

du scheinst kein händchen bei deiner männerwahl zu haben. wie stellst du dir denn die zukunft mit so jemandem vor? willst du ihn auch noch finanzieren, wenn er 45 ist?

Unglaublich wie einseitig man den Text lesen kann...

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10. Oktober um 9:59

wieso arm dran?
er wohnt daheim...  würde er woanders wohnen müsste er auch miete zahlen!


mal abgesehen davon...
woher weißt du dass das alles so stimmt?
kennst du seinen vater?

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10. Oktober um 10:17

Wenns stimmt, ist er arm dran. Sein VAter ist ein Tyrann - gibt das Geld in Hülle und Fülle aus , zapft aber vermutlich zu viel geld von seinem Sohn ab, er hatte Krebs (warum ist er denn nicht arbeiten gegangen, ich bin immer arbeiten gegangen *nachäff*, spielt die Ersatzmutti (Haushalt) , wurde beklaut und verletzt (schuld des arbeitgebers) bei der Jobssuche . Das er da psychisch probleme hat und deshalb mit dem arbeitsamt probleme bekommt, ist absolut nachvollziehbar.
Also Hilfe würde wohl mehr Sinn machen als draufschlagen...

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10. Oktober um 10:48
In Antwort auf jasmin7190

wieso arm dran?
er wohnt daheim...  würde er woanders wohnen müsste er auch miete zahlen!


mal abgesehen davon...
woher weißt du dass das alles so stimmt?
kennst du seinen vater?

Nein, müsste er nicht. Das Amt zahlt Miete und Nebenkosten. Wenn er bei ihrem Eltern wohnen würde, könnten die einem Untermietvertrag aufsetzen, dann würden die für ihn "Miete" bekommen. 

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10. Oktober um 10:49
In Antwort auf herzchen2912

Nein, müsste er nicht. Das Amt zahlt Miete und Nebenkosten. Wenn er bei ihrem Eltern wohnen würde, könnten die einem Untermietvertrag aufsetzen, dann würden die für ihn "Miete" bekommen. 

Ihren*

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10. Oktober um 10:57
In Antwort auf dawnclaude

Wenns stimmt, ist er arm dran. Sein VAter ist ein Tyrann - gibt das Geld in Hülle und Fülle aus , zapft aber vermutlich zu viel geld von seinem Sohn ab, er hatte Krebs (warum ist er denn nicht arbeiten gegangen, ich bin immer arbeiten gegangen *nachäff*, spielt die Ersatzmutti (Haushalt) , wurde beklaut und verletzt (schuld des arbeitgebers) bei der Jobssuche . Das er da psychisch probleme hat und deshalb mit dem arbeitsamt probleme bekommt, ist absolut nachvollziehbar.
Also Hilfe würde wohl mehr Sinn machen als draufschlagen...

wenn sein vater und sein bruder so schlimm sind, dann sollte sein erstes projekt als erwachsener mann eigentlich sein: ausziehen (aber sicher nicht ins elternhaus seiner freundin)!!!

ich glaube nicht, dass irgend ein amt ihn zwingt, mit 28 mit seinem vater und bruder zusammne zu wohnen! das tut er schon aus eigener bequemlichkeit!

und genau aus dem grund würde ich an stelle der TE den teufel tun, in der aktuellen situation über ein zusammenziehen auch nur nachzudenken!

mag ja sein, dass er ein armer kerl ist. ich bezweifle aber stark, dass ein zusammenziehen mit der freundin, die ihn dann durchfüttern darf, daran irgendwas ändern würde...

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10. Oktober um 10:58
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

und warum ist er nicht längst von zuhause ausgezogen, wenn vater und bruder so schlimm sind?

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10. Oktober um 11:37
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

hallo nanami,

der einzige Ratschlag, den ich dir geben kann, ist der, dass du dein Leben selbst führst. Wie du es machst, egal, Hauptsache, du fängst bald damit an. Wie andere Leute sich durchhartzen, sollte dir egal sein. Wichtig ist nur, dass du dein eigenes Leben organisierst und alles auf die Reihe kriegst. Momentan siehst du vielleicht zu oft Leute, die genau das nicht tun, aber sobald du dich selbst um deine eigenen Belange kümmerst, wird es besser werden.

Ach ja, und noch etwas: du kannst dir gerne Gedanken darüber machen, wer in ein Haus einzieht. Wenn bzw. sobald es DEIN Haus ist. Das hat mit Maden im Speck wenig zu tun 

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10. Oktober um 12:01
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

Der soll sich mit seinen 28 (!) endlich was eigenes suchen und wenn es erstmal ein WG Zimmer ist, weil mehr momentan nicht drin ist! 
Arbeit gfindet man auch als Ungelernter - WENN man denn WILL!!
Er muss nicht in seiner Opferrolle bleiben. 

Wenn er zu dir zieht/mit dir zusammen zieht, dürft ihr normalerweise erstmal 1 Jahr zur Probe wohnen, bevor du für ihn mit bezahlen musst!

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10. Oktober um 12:05

Hm. Wenn er mit Bruder und Vater zusammen lebt, gilt das doch auch als Bedarfsgemeinschaft, oder nicht? Dann würde es finanziell keinen Unterschied, ob er bei Daddy oder Freundin lebt.

 

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10. Oktober um 12:29
In Antwort auf farah_12372199

Hm. Wenn er mit Bruder und Vater zusammen lebt, gilt das doch auch als Bedarfsgemeinschaft, oder nicht? Dann würde es finanziell keinen Unterschied, ob er bei Daddy oder Freundin lebt.

 

tja molly,

und die Familie der TE soll dann zu einer neuen Bedarfsgemeinschaft werden, bloß weil sein Alter nicht mit Geld umgehen kann und sich der Herr Sohn durch hartzt? Ich habe ja ein gewisses Grundverständnis dafür, dass die bürgerlichen Maßstäbe sich offenbar verschoben haben, seit der Arbeitsdienst abgeschafft wurde und unsere Behörden sich in Untätigkeit ergehen, aber trotzdem fände ich es schön, wenn die Leute mal wenigstens die grundsätzlichsten Grenzen berücksichtigen könnten. Das soziale Elend einer Bedarfsgemeinschaft in eine andere Familie transferieren, bloß weil es ja ohnehin dasselbe kostet oder darüber fabulieren wer in anderer Leutes Häuser einziehen soll, gehört für mich in diese gedankliche Kategorie.

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10. Oktober um 12:32
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

"Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen."

auch bei dir wäre m.e. "ausziehen und auf eigenen beinen stehen" mal ein projekt, das du angehen solltest, findest du nicht?
(aber bitte nicht mit ihm zusammen!!!)

p.s. ich finde es absolut verständlich und auch vernünftig, dass deine eltern sich nicht nochmal einen fremden kerl ins haus holen wollen - sch...egal, wer das ist, und ob der was beiträgt oder nicht! alleine die idee, "nur" bad und küche gemeinsam zu benützen, finde ich auf dauer inakzeptabel (ich weiß, wovon ich rede; mein erwachsener sohn ist ab und zu mal in den semesterferien ein paar wochen bei uns zu besuch, für ein paar tage auch manchmal seine freundin, und ganz ehrlich: wir freuen uns, dass er kommt. wir freuen uns aber auch immer, wenn er wieder geht... )

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10. Oktober um 12:37
In Antwort auf batweazel

wenn sein vater und sein bruder so schlimm sind, dann sollte sein erstes projekt als erwachsener mann eigentlich sein: ausziehen (aber sicher nicht ins elternhaus seiner freundin)!!!

ich glaube nicht, dass irgend ein amt ihn zwingt, mit 28 mit seinem vater und bruder zusammne zu wohnen! das tut er schon aus eigener bequemlichkeit!

und genau aus dem grund würde ich an stelle der TE den teufel tun, in der aktuellen situation über ein zusammenziehen auch nur nachzudenken!

mag ja sein, dass er ein armer kerl ist. ich bezweifle aber stark, dass ein zusammenziehen mit der freundin, die ihn dann durchfüttern darf, daran irgendwas ändern würde...

Hungern am Monatsende usw etc

volle Kanne Bequemlichkeit, wa.
 

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10. Oktober um 12:40
In Antwort auf py158

tja molly,

und die Familie der TE soll dann zu einer neuen Bedarfsgemeinschaft werden, bloß weil sein Alter nicht mit Geld umgehen kann und sich der Herr Sohn durch hartzt? Ich habe ja ein gewisses Grundverständnis dafür, dass die bürgerlichen Maßstäbe sich offenbar verschoben haben, seit der Arbeitsdienst abgeschafft wurde und unsere Behörden sich in Untätigkeit ergehen, aber trotzdem fände ich es schön, wenn die Leute mal wenigstens die grundsätzlichsten Grenzen berücksichtigen könnten. Das soziale Elend einer Bedarfsgemeinschaft in eine andere Familie transferieren, bloß weil es ja ohnehin dasselbe kostet oder darüber fabulieren wer in anderer Leutes Häuser einziehen soll, gehört für mich in diese gedankliche Kategorie.

Das war auch so gar nicht gemeint. Es ging mir nur um seinen finanziellen Rahmen, der sich grundsätzlich nicht ändern würde. Nur die TE dürfte dann anstatt der Vater zum Zug kommen ihn zu finanzieren.

Wobei ich es schon merkwürdig finde, wenn alles so schlecht ist beim Vater, dass man dann da noch bleibt, Geld abgibt und dann auch noch Hausmädchen spielt. Da spielen aber wahrscheinlich psychische Probleme ne Rolle (Abhängigkeit? Unselbständigkeit?).

Interessant ist auch, wie viele Hartzer immer von Schicksalsschlägen gebeutelt werden (Krebs, Unfälle, etc.) und vielfach nur Opfer der äusseren Umstände sind und sich ihrem Schicksal einfach so fügen. Als ob man nix dagegen machen könnte.
 

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10. Oktober um 12:42
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

Die praktische und psychische Gesamtsituation würde sich für ihn ja drastisch ändern, sobald er da endlich raus ist.
So dass er auch wieder arbeiten kann.

Oben schrieb jemand was von Beratungsstellen - Caritas, Pro Familia.
Da sollte er mal gleich hingehen. - Und dann könntet ihr Euch im nächsten Schritt auch gemeinsam beraten lassen.

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10. Oktober um 12:49
In Antwort auf mandarina235

Hungern am Monatsende usw etc

volle Kanne Bequemlichkeit, wa.
 

wie würdest du es nennen, wenn man freiwillig in einer unerträglichen situation bleibt, und nichts dagegen unternimmt?
 

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10. Oktober um 12:54
In Antwort auf batweazel

wie würdest du es nennen, wenn man freiwillig in einer unerträglichen situation bleibt, und nichts dagegen unternimmt?
 

Schwäche.
Er ist psychisch und körperlich fertig und muß sich Hilfe holen. Punkt.

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10. Oktober um 12:57
In Antwort auf mandarina235

Die praktische und psychische Gesamtsituation würde sich für ihn ja drastisch ändern, sobald er da endlich raus ist.
So dass er auch wieder arbeiten kann.

Oben schrieb jemand was von Beratungsstellen - Caritas, Pro Familia.
Da sollte er mal gleich hingehen. - Und dann könntet ihr Euch im nächsten Schritt auch gemeinsam beraten lassen.

"Da sollte er mal gleich hingehen."

kann sie ihm ja gern vorschlagen...
machen muss er das dann aber schon alleine, wenn er ein großer junge sein will!

ich glaube halt einfach nicht, dass das alles so stimmt, was wir hier lesen. jedenfalls ist es nicht die aufgabe seiner freundin, ihn da rauszuholen. tips, auch konkrete hilfe gerne - aber ganz sicher in der momentanen situation kein zusammenziehen! sie muss auch an sich selber denken!

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10. Oktober um 13:04
In Antwort auf mandarina235

Schwäche.
Er ist psychisch und körperlich fertig und muß sich Hilfe holen. Punkt.

schwäche, bequemlichkeit... für die TE macht das doch keinen unterschied!

soll sie ihm halt mal das messer auf die brust setzen, ihm die adressen einschlägiger beratungsstellen in seiner nähe ausdrucken, und sagen "such dir hilfe, und schau dass du da rauskommst"!

wäre ja schön, wenns was nutzt... allein, mir fehlt der glaube.

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10. Oktober um 13:07
In Antwort auf farah_12372199

Das war auch so gar nicht gemeint. Es ging mir nur um seinen finanziellen Rahmen, der sich grundsätzlich nicht ändern würde. Nur die TE dürfte dann anstatt der Vater zum Zug kommen ihn zu finanzieren.

Wobei ich es schon merkwürdig finde, wenn alles so schlecht ist beim Vater, dass man dann da noch bleibt, Geld abgibt und dann auch noch Hausmädchen spielt. Da spielen aber wahrscheinlich psychische Probleme ne Rolle (Abhängigkeit? Unselbständigkeit?).

Interessant ist auch, wie viele Hartzer immer von Schicksalsschlägen gebeutelt werden (Krebs, Unfälle, etc.) und vielfach nur Opfer der äusseren Umstände sind und sich ihrem Schicksal einfach so fügen. Als ob man nix dagegen machen könnte.
 

liebe molly,

genau das ist das Problem. Es geht nicht um SEINEN finanziellen Rahmen, es geht um die Situation einer weiblichen TE. Diese lebt seit Jahr und Tag zu Hause, hat in der Vergangenheit offenbar bereits einmal einen Hausgast beherbergt und denkt allen Ernstes darüber nach einen weiteren Dauergast einzuquartieren. Sie denkt NICHT darüber nach ihr Bündel endlich mal zu packen und sich ein eigenes Leben einzurichten, sie denkt NICHT darüber nach, was sie ihren (hoffentlich geliebten) Eltern damit eigentlich zumutet und sie denkt NICHT darüber nach, wie die sie umgebenden Menschen in ihr schlimmes HartzIV Schicksal hinein gerutscht sind, sondern plappert einfach nur deren Geschichten nach. "Die Mutter hat die Familie verlassen" - wenn ich das schon höre... Also, wenn ich Frau wäre, hätte ich einen Kerl, der nicht mit Geld umgehen kann und sich drei Ischen hält, die alle nix voneinander wissen, definitiv auch verlassen. Und die hartzenden Endzwanziger Herren Söhne ebenfalls!

Aber, wie man in Frankfurt so schön sagt: "bevooor ich mich uffrech - isses mir lieba egaaal"

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10. Oktober um 13:42
In Antwort auf skadiru

Der soll sich mit seinen 28 (!) endlich was eigenes suchen und wenn es erstmal ein WG Zimmer ist, weil mehr momentan nicht drin ist! 
Arbeit gfindet man auch als Ungelernter - WENN man denn WILL!!
Er muss nicht in seiner Opferrolle bleiben. 

Wenn er zu dir zieht/mit dir zusammen zieht, dürft ihr normalerweise erstmal 1 Jahr zur Probe wohnen, bevor du für ihn mit bezahlen musst!

sehe ich genauso!

mir kommt das auch alles ein bisschen sehr "faul" vor

er will bei ihr einziehen -  ist doch das praktischste...  und dann braucht er sich auch nicht um einen job bemühen

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10. Oktober um 16:43

Dein Freund braucht professionelle Beratung, wenn er nicht in 20 Jahren immer noch mit Vater und Bruder in einer Wohnung sitzen möchte. Sich von der Lebensabschnittspartnerin finanzieren zu lassen, ist übrigens auch keine Alternative. 

Er muss wissen, welche Möglichkeiten er hat. Es geht nicht nur um eine eigene Wohnung oder irgendeinen Hilfsarbeiterjob, sondern ein Leben, welches selbstbestimmt geführt wird und ihn erfüllt. Hat er keine Wünsche oder Ambitionen? Träumt er nicht von einer Ausbildung? Dem Wissen, am Ende des Tages etwas geschafft zu haben? Sich auch mal was leisten zu können?

Es gibt genügend Hilfsangebote, die ihm die Orientierung und den Start erleichtern würden. Aber er muss sie auch nutzen. In dieser Hinsicht kannst du ihn ermutigen. 

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10. Oktober um 18:29
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

Meine Güte ihr seid erwachsene Menschen und keine Kinder mehr in dem Alter hatte ich mein Medizinstudium beendet und lebte seit meinem 18. alleine... kann mir sowas nicht vorstellen.... was hindert euch zu lernen, arbeiten, einen eigenen Haushalt/WG zu führen? Ihr seid für euer Leben selbst verantwortlich.

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11. Oktober um 3:26
In Antwort auf nanami

Hallo,
ich weis garnicht, wie ich am besten Anfange. Hier mal die Situation:

Mein Freund (28) und Ich (26) sind seit 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung. Wir wohnen etwas über 400km weit auseinander. Ich lebe noch bei meinen Eltern im Haus und er mit seinem Vater und seinem Bruder zusammen (zu seiner Mutter ist kein Kontakt, die hat die Familie im Stich gelassen). Er und sein Bruder beziehen seit kurzem Harz4, sein Vater verdient irgendwas zwischen 2000-3000,-€ netto. Die haben zu dritt also ca. 3000-4000,-€ netto im Monat zur Verfügung.
Leider kann sein Vater nicht mit Geld umgehen. Er hat 3 Freundinnen die nichts voneinander wissen und denen er viel Geld gibt, dubiose Bekanntschaften im Ausland denen er Geld schickt und ein teures Auto, das er abbezahlen muss. Dazu noch die Wohnung, die mit ca. 600-700,-€/Monat eigentlich nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist.
Der Bruder meines Freundes ist das Lieblingskind des Vaters und bekommt alles von ihm: neuen Computer, Spielekonsolen, was auch immer man sich wünschen kann. Mein Freund dagegen bekommt nichts von ihm. Im Gegenteil, er muss sogar fast sein ganzes Geld welches er vom Amt bekommt an seinen Vater abgeben (der Rest geht für Essen und ganz selten ein Zugticket zu mir drauf. In 95% der Fälle finanziere ich unsere Treffen.). Wenn er sein Geld nicht abgibt macht sein Vater tierischen Stress. Außerdem muss mein Freund den Haushalt schmeißen, Kochen, einkaufen gehen usw. während sein Vater (wenn der nicht auf Arbeit ist) und sein Bruder Zuhause vor dem Computer hocken und nichts tun außer fressen und die Bude vollmüllen.
Oftmals ist das Geld bei denen sogar so knapp, dass sie am Ende des Monats hungern. Oder es gibt nichts zu Essen bei Ihnen, weil niemand etwas zu essen holt, wenn es nicht mein Freund tut (wenn er z.B. krank ist).
In den 1 1/2 Jahren die mein Freund und ich nun zusammen sind hat sein Laptop (welcher schon über 10 Jahre alt war) den Geist aufgegeben. Sein Handy ist mittlerweile auch kurz davor aufzugeben. Es wird also auch bald schwer für uns Kontakt zu halten, wenn wir uns nicht sehen (die haben auch kein Haustelefon). Manchmal heißt es ja, dass sein Vater ihm Geld wiedergeben will, aber das ist noch nie passiert.
Mein Freund ist mittlerweile psychisch sehr am Ende aufgrund der Situation. Er hat da auch nie seine Ruhe und es nimmt keiner in irgendeiner Form rücksicht auf ihn. Er kann sich aber, da er ja immer kaum was hat, auch nichts für eine eigene Wohnung ansparen.
Was die Jobsuche betrifft hat er es schwierig etwas zu finden, da er lange Zeit aufgrund von Krebs nicht arbeiten konnte. Außerdem hat er auch keinen Führerschein und ist ungelernt. Viele Arbeitgeber scheinen davon stark abgeschreckt zu sein. Das Amt hat ihn zwar vor kurzem in ein Praktikum gesteckt mit Aussicht auf eine Stelle, jedoch hat man ihn dort bei seinem ersten Arbeitstag beklaut und nicht ordentlich mit Schutzkleidung ausgerüstet, so dass er sich direkt so arg verletzt hat, dass er an der Hand operiert werden musste. Da sollte er auf jeden Fall nicht nochmal hin gehen.
Mich macht es mittlerweile auch fertig wie schlecht es meinem Freund Zuhause geht. Ich würde ihm gerne helfen, weis aber nicht, wie ich das am besten anstelle.
Ich habe eine Festanstellung und verdiene 1400-1600,-€ netto im Monat (schwankt immer etwas wegen Überstunden, Schichtzuschlägen etc.). Wenn ich die fixen Kosten die ich so im Jahr habe auf Monate runter rechne bin ich bei ca. 400,-€ pro Monat. Mein Freund selbst hat glaube ich kaum nennenswerte fixe Kosten im Monat bis auf seinen Handyvertrag mit 30,-€. Ich habe mich mal umgesehen und wie es aussieht muss ich hier in der Gegend auch so mit ca. 600-700,-€ Miete rechnen. Das würde also bedeuten, dass wir vielleicht 700-900,-€ im Monat zum Leben und für sonstige Sondersachen übrig hätten. Da mein Freund aufgrund der Situation leider oft nicht zu den Maßnahmen vom Amt geht, weil er einfach nicht mehr kann, befürchte ich jedoch, dass ihm bald das Geld gekürzt wird. Ich kenn mich aber nicht damit aus um wie viel € da gekürzt wird und befürchte, dass wir dann hinten und vorne nicht klar kämen, wenn wir uns eine Wohnung zusammen nehmen würden. (Außerdem gibt es ja da noch diese Sache mit der Bedarfsgemeinschaft, wo nach einem Jahr wohl sein Harz4 drastisch gekürzt wird aufgrund meines Einkommens, wenn ich richtig recherchiert habe.)
Ich hatte ja überlegt ob er mit in das Haus meiner Eltern einziehen kann. Das wäre die einfachste Lösung. Theoretisch haben wir auch genug Platz, wir müssten uns nur Bad und Küche mit meinen Eltern teilen. Die wollen aber nicht, dass er einzieht, weil sich mein letzter Freund der hier gewohnt hat wie die Made im Speck durchbringen lassen hat...

Mir stellt sich also nun die Frage, was ich/wir sonst machen kann/können um seine Situation zu verbessern und/oder ob wir finanziell mit einer gemeinsamen Wohnung ein gescheites Leben führen können. Ich hatte noch nie eine eigene Wohnung und habe noch nie komplett auf eigene Faust gelebt, daher kann ich das alles schlecht einschätzen. Wenn wir dann nur noch Arbeiten, Essen & Schlafen würden weil wir für nichts mehr Geld übrig haben wäre das auch deprimierend.

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

@dawnclaude danke für den Tipp 

@herzchen2912 Das mit dem Untermietervertrag klingt interessant.

Finde es krass wie alle darüber abgehen dass er Harz4 bekommt und er als faul und dergleichen bezeichnet wird. Als wir uns kennengelernt haben hat er noch gearbeitet. Es ist nicht so als wenn er sich sein Leben lang durchschmarotzt hätte oder das tun will. Er hat damals finanziell auch einiges übernommen und würde es auch gerne noch. Er ist nicht happy darüber dass ich so viel zahle und möchte auch nicht dass ich noch mehr ausgeb indem ich ihm z.B. ein Handy kauf. Den Job hat er nur verloren weil sein Vertrag auslief und die Firma ihn nicht mehr brauchte. Außerdem tut er doch alles mögliche für seine Familie und sitzt da nicht nur rum. Was ihn aufhält sind eher psychische Probleme und damit verbundene Überforderung sowie nicht vorhandenes Startkapital für irgendwas. Möbel erscheinen ja auch nicht auf magische weise, wenn's nicht zufällig ne Wohnung ist die man vollausgestattet übernehmen kann.

@herbstblume und @batweazel
Mich hindert nichts. Ich hab einen Job und mein eigenes Leben im Griff. Ich habe meine Gründe warum ich bei meinen Eltern im Haus wohne. Das Haus wird in einigen Jahren zur hälfte mir gehören. Ich habe auch schon einige tausende hier ins Haus mitinvestiert (z.B. für eine neue Heizungsanlage) für die Zukunft plus ich gebe jeden Monat für Strom, Wasser etc. dazu. Glaube meine Eltern finden das nicht so schlecht, dass ich hier bin. Mein Ex ist eine andere Story. Der sollte was dazu geben, hat es nicht getan und ich hab die Reißleine gezogen. Mein Freund würde ja was dazu geben aber das hätte man dann so verhandeln können, dass z.B noch Geld für einen Führerschein auf Raten übrig bliebe o.ä. Wär schonmal eine Verbesserungen zur jetzigen Situation wo gnadenlos gefordert wird.

Aber naja ich werde ihn wohl so gut es geht erstmal unterstützen eine Wohnung für sich zu organisieren und dann schauen wir weiter. Hatte nicht vor meinen Eltern meinen Freund "aufzuwingen".

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11. Oktober um 3:29
In Antwort auf nanami

@dawnclaude danke für den Tipp 

@herzchen2912 Das mit dem Untermietervertrag klingt interessant.

Finde es krass wie alle darüber abgehen dass er Harz4 bekommt und er als faul und dergleichen bezeichnet wird. Als wir uns kennengelernt haben hat er noch gearbeitet. Es ist nicht so als wenn er sich sein Leben lang durchschmarotzt hätte oder das tun will. Er hat damals finanziell auch einiges übernommen und würde es auch gerne noch. Er ist nicht happy darüber dass ich so viel zahle und möchte auch nicht dass ich noch mehr ausgeb indem ich ihm z.B. ein Handy kauf. Den Job hat er nur verloren weil sein Vertrag auslief und die Firma ihn nicht mehr brauchte. Außerdem tut er doch alles mögliche für seine Familie und sitzt da nicht nur rum. Was ihn aufhält sind eher psychische Probleme und damit verbundene Überforderung sowie nicht vorhandenes Startkapital für irgendwas. Möbel erscheinen ja auch nicht auf magische weise, wenn's nicht zufällig ne Wohnung ist die man vollausgestattet übernehmen kann.

@herbstblume und @batweazel
Mich hindert nichts. Ich hab einen Job und mein eigenes Leben im Griff. Ich habe meine Gründe warum ich bei meinen Eltern im Haus wohne. Das Haus wird in einigen Jahren zur hälfte mir gehören. Ich habe auch schon einige tausende hier ins Haus mitinvestiert (z.B. für eine neue Heizungsanlage) für die Zukunft plus ich gebe jeden Monat für Strom, Wasser etc. dazu. Glaube meine Eltern finden das nicht so schlecht, dass ich hier bin. Mein Ex ist eine andere Story. Der sollte was dazu geben, hat es nicht getan und ich hab die Reißleine gezogen. Mein Freund würde ja was dazu geben aber das hätte man dann so verhandeln können, dass z.B noch Geld für einen Führerschein auf Raten übrig bliebe o.ä. Wär schonmal eine Verbesserungen zur jetzigen Situation wo gnadenlos gefordert wird.

Aber naja ich werde ihn wohl so gut es geht erstmal unterstützen eine Wohnung für sich zu organisieren und dann schauen wir weiter. Hatte nicht vor meinen Eltern meinen Freund "aufzuwingen".

*aufzuzwingen

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11. Oktober um 7:48
In Antwort auf nanami

*aufzuzwingen

Ja versucuh das mit der eigenen Wohnung, er muss da auf jeden Fall raus, sonst ist das ein Teufelskreis. Wenn er erst mal raus ist, werden auch seine psyschischen Probleme abnehmen. Und dann wirst du ja auch sehen, ob er das auf die Reihe bekommt. Wenn er aber den Haushalt bei seinem Vater schmeißt, dann ist er ja eh schon sehr viel selbstständiger als so manch anderer in dem Alter.

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11. Oktober um 9:04
In Antwort auf nanami

@dawnclaude danke für den Tipp 

@herzchen2912 Das mit dem Untermietervertrag klingt interessant.

Finde es krass wie alle darüber abgehen dass er Harz4 bekommt und er als faul und dergleichen bezeichnet wird. Als wir uns kennengelernt haben hat er noch gearbeitet. Es ist nicht so als wenn er sich sein Leben lang durchschmarotzt hätte oder das tun will. Er hat damals finanziell auch einiges übernommen und würde es auch gerne noch. Er ist nicht happy darüber dass ich so viel zahle und möchte auch nicht dass ich noch mehr ausgeb indem ich ihm z.B. ein Handy kauf. Den Job hat er nur verloren weil sein Vertrag auslief und die Firma ihn nicht mehr brauchte. Außerdem tut er doch alles mögliche für seine Familie und sitzt da nicht nur rum. Was ihn aufhält sind eher psychische Probleme und damit verbundene Überforderung sowie nicht vorhandenes Startkapital für irgendwas. Möbel erscheinen ja auch nicht auf magische weise, wenn's nicht zufällig ne Wohnung ist die man vollausgestattet übernehmen kann.

@herbstblume und @batweazel
Mich hindert nichts. Ich hab einen Job und mein eigenes Leben im Griff. Ich habe meine Gründe warum ich bei meinen Eltern im Haus wohne. Das Haus wird in einigen Jahren zur hälfte mir gehören. Ich habe auch schon einige tausende hier ins Haus mitinvestiert (z.B. für eine neue Heizungsanlage) für die Zukunft plus ich gebe jeden Monat für Strom, Wasser etc. dazu. Glaube meine Eltern finden das nicht so schlecht, dass ich hier bin. Mein Ex ist eine andere Story. Der sollte was dazu geben, hat es nicht getan und ich hab die Reißleine gezogen. Mein Freund würde ja was dazu geben aber das hätte man dann so verhandeln können, dass z.B noch Geld für einen Führerschein auf Raten übrig bliebe o.ä. Wär schonmal eine Verbesserungen zur jetzigen Situation wo gnadenlos gefordert wird.

Aber naja ich werde ihn wohl so gut es geht erstmal unterstützen eine Wohnung für sich zu organisieren und dann schauen wir weiter. Hatte nicht vor meinen Eltern meinen Freund "aufzuwingen".

"Das Haus wird in einigen Jahren zur hälfte mir gehören."

das ist schön, aber wie stellst du dir in zukunft ein leben mit partner oder gar familie vor, wenn es nur eine küche und ein bad gibt, die ihr mit deinen eltern teilen müsst?

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11. Oktober um 10:19
In Antwort auf nanami

@dawnclaude danke für den Tipp 

@herzchen2912 Das mit dem Untermietervertrag klingt interessant.

Finde es krass wie alle darüber abgehen dass er Harz4 bekommt und er als faul und dergleichen bezeichnet wird. Als wir uns kennengelernt haben hat er noch gearbeitet. Es ist nicht so als wenn er sich sein Leben lang durchschmarotzt hätte oder das tun will. Er hat damals finanziell auch einiges übernommen und würde es auch gerne noch. Er ist nicht happy darüber dass ich so viel zahle und möchte auch nicht dass ich noch mehr ausgeb indem ich ihm z.B. ein Handy kauf. Den Job hat er nur verloren weil sein Vertrag auslief und die Firma ihn nicht mehr brauchte. Außerdem tut er doch alles mögliche für seine Familie und sitzt da nicht nur rum. Was ihn aufhält sind eher psychische Probleme und damit verbundene Überforderung sowie nicht vorhandenes Startkapital für irgendwas. Möbel erscheinen ja auch nicht auf magische weise, wenn's nicht zufällig ne Wohnung ist die man vollausgestattet übernehmen kann.

@herbstblume und @batweazel
Mich hindert nichts. Ich hab einen Job und mein eigenes Leben im Griff. Ich habe meine Gründe warum ich bei meinen Eltern im Haus wohne. Das Haus wird in einigen Jahren zur hälfte mir gehören. Ich habe auch schon einige tausende hier ins Haus mitinvestiert (z.B. für eine neue Heizungsanlage) für die Zukunft plus ich gebe jeden Monat für Strom, Wasser etc. dazu. Glaube meine Eltern finden das nicht so schlecht, dass ich hier bin. Mein Ex ist eine andere Story. Der sollte was dazu geben, hat es nicht getan und ich hab die Reißleine gezogen. Mein Freund würde ja was dazu geben aber das hätte man dann so verhandeln können, dass z.B noch Geld für einen Führerschein auf Raten übrig bliebe o.ä. Wär schonmal eine Verbesserungen zur jetzigen Situation wo gnadenlos gefordert wird.

Aber naja ich werde ihn wohl so gut es geht erstmal unterstützen eine Wohnung für sich zu organisieren und dann schauen wir weiter. Hatte nicht vor meinen Eltern meinen Freund "aufzuwingen".

und er ist auch am arbeit suchen ??

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11. Oktober um 10:28
In Antwort auf nanami

@dawnclaude danke für den Tipp 

@herzchen2912 Das mit dem Untermietervertrag klingt interessant.

Finde es krass wie alle darüber abgehen dass er Harz4 bekommt und er als faul und dergleichen bezeichnet wird. Als wir uns kennengelernt haben hat er noch gearbeitet. Es ist nicht so als wenn er sich sein Leben lang durchschmarotzt hätte oder das tun will. Er hat damals finanziell auch einiges übernommen und würde es auch gerne noch. Er ist nicht happy darüber dass ich so viel zahle und möchte auch nicht dass ich noch mehr ausgeb indem ich ihm z.B. ein Handy kauf. Den Job hat er nur verloren weil sein Vertrag auslief und die Firma ihn nicht mehr brauchte. Außerdem tut er doch alles mögliche für seine Familie und sitzt da nicht nur rum. Was ihn aufhält sind eher psychische Probleme und damit verbundene Überforderung sowie nicht vorhandenes Startkapital für irgendwas. Möbel erscheinen ja auch nicht auf magische weise, wenn's nicht zufällig ne Wohnung ist die man vollausgestattet übernehmen kann.

@herbstblume und @batweazel
Mich hindert nichts. Ich hab einen Job und mein eigenes Leben im Griff. Ich habe meine Gründe warum ich bei meinen Eltern im Haus wohne. Das Haus wird in einigen Jahren zur hälfte mir gehören. Ich habe auch schon einige tausende hier ins Haus mitinvestiert (z.B. für eine neue Heizungsanlage) für die Zukunft plus ich gebe jeden Monat für Strom, Wasser etc. dazu. Glaube meine Eltern finden das nicht so schlecht, dass ich hier bin. Mein Ex ist eine andere Story. Der sollte was dazu geben, hat es nicht getan und ich hab die Reißleine gezogen. Mein Freund würde ja was dazu geben aber das hätte man dann so verhandeln können, dass z.B noch Geld für einen Führerschein auf Raten übrig bliebe o.ä. Wär schonmal eine Verbesserungen zur jetzigen Situation wo gnadenlos gefordert wird.

Aber naja ich werde ihn wohl so gut es geht erstmal unterstützen eine Wohnung für sich zu organisieren und dann schauen wir weiter. Hatte nicht vor meinen Eltern meinen Freund "aufzuwingen".

Hat er wenigstens psychologische Hilfe oder sucht sie zumindest? Nur mit Dir wird er es nicht schaffen... 

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