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Freund ist betrunken ein anderer Mensch

7. September um 2:36

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

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7. September um 3:51
In Antwort auf missxy

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

War er den schon immer so wenn ihr feiern gegangen seit? Oder ist das erst mit der zeit aufgetreten?

Er sollte aufhören zu trinken.
Und du vielleicht auch, damit du ihn nicht dazu verleitest
Auch wenns unfair klingt..
Er kann sich nicht kontrollieren aber du vielleicht schon. Trotzdem will er mit dir "feiern"

Viele menschen kennen ihr limit nicht.

Zeig ihm doch das es auch ohne geht.

Ihr könnt ja am wochenende einfach was anderes machen. Mal nicht feiern. Kein alkohol. Einfach irgendwas schönes machen. Spazieren, Filme/serien gucken, Kino, Schwimmen usw.
Ich finde feiern in kombi mit alkohol macht eh viel in einer beziehung kaputt.
Menschen machen unter drogen echt manchmal komische dinge. Vorallem wenn andere dabei sind. Sie müssen sich beweißen, benehmen sich komisch, sind schnell eingeschnappt weil sie sachen falsch aufnehmen und schieben dann alles auf die drogen als entschuldigung usw...

ich kann nur für mich sprechen, aber feiern unter leuten ist für mich eigendlich nur purer stress.

Ich trink gern nh glas oder zwei abends, mit meiner freundin gemütlich vorm fernseher.  Auch nur wenn wir gut gelaunt sind. Mal am wochenende, und manchmal sogar unter der woche.
Einfach wie wir gerade lustig sind.

Wir merken auch sofort wenn die stimmung irgendwann ein bisschen kippt, weil wir diese reizüberflutung von außen nichtmehr haben.
Dadurch lässt sich dann auch schlimmeres/peinliches verhindern.
Man muss nicht immer aufs wochenende fiebern, und sich dann dem totalem gruppenzwang geben und feiern..das macht doch krank.

Warscheinlich ist das auch das problem deines freundes. Er denkt sich warscheinlich: "wochenende, geil! feiern! das muss man ausnutzen."
Und dann übertreibt mans auch gerne mal.

Solltest dich nochmal mit deinem freund zusammen setzen und drüber reden.
Vielleicht ist ihm der ernst der lage auch garnicht richtig bewusst.
Klar, hast ihm gesagt das es dich stört.
Zeig ihm vielleicht nochmal diese "diskussion/thema" hier im forum.

Und wenn du feiern gehen musst am wochenende, geh feiern.
Muss dein freund eben zuhause bleiben, oder mit seinen freunden feiern gehen.
Aber da lebt man sich auch irgendwie auseinander.

Vielleicht sollte er auch einfach mal in therapie gehen.
Aber dadurch wird sich warscheinlich nicht viel an seinem trinkverhalten ändern.
Ich hatte mehrere alkoholiker im freundeskreis.
Keiner hat gelernt irgendwie weniger zu trinken.
Denen war bewusst das die nach einem bier weiter saufen müssen bis sie einschlafen.
Einfach weil sie damit begonnen haben. Es ist eigendlich nur Kopfsache gewesen.
Nur nüchtern bleiben hat etwas gebracht.. weil dadurch bei ihnen kein suchtverhalten eingeleitet wird.
Die dachten sich nach einem bier quasi:  " jezt hab ich angefangen zu saufen, jezt muss ichs auch zuende bringen"

Viel erfolg.


 

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7. September um 8:02
In Antwort auf missxy

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

Finde ich furchtbar, mein Ex war so. 
Peinlicher Typ, von zugekotzten Toiletten bis mein Oberteil vor allen runterziehen, dass der BH schön für alle sichtbar ist. 
Für mich war das ein K.o-Kriterium. 
Ich möchte mich darauf verlassen können, dass keine Eskalation stattfindet wenn wir zusammen oder getrennt ausgehen.
Ich möchte für meine Kinder auch nicht einen solchen Vater der hackedicht nach Hause kommt und erstmal auf den Flurboden kotzt oder an nächsten Tag als Schnapsleiche im Zimmer hängt. 
Gott sei Dank ist mein Mann mit Sinn und Verstand dabei, bei ihm weiß ich, er geht aus, er trinkt was und nix passiert. 
Ich würde an deiner Stelle nochmal mit ihm sprechen, was sagt er denn, warum muss er sich da immer die Kante geben? 

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7. September um 9:59

was ein peinlicher Freund.  ich würde mich schämen mit so jemanden eine Beziehung zu führen

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7. September um 10:23
In Antwort auf missxy

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

und eure "freunde" sind genauso rustikal drauf? dann wird sich vermutlich nichts ändern, bevor die alle familie haben, und nicht mehr rauskommen! 

wenn ihr beide die sauferei als problem erkannt habt, müsstet ihr als schlussfolgerung eigentlich diese saufabende meiden, und dafür mit den leuten in eurem freundeskreis, die ebenfalls vernünftig sind, andere sachen unternehmen! oder euch andere freunde suchen.

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7. September um 10:42

Du weisst aber schon, dass Dein Freund ein sehr gravierendes Alkoholproblem hat?

 

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7. September um 15:56
In Antwort auf haesli4

Du weisst aber schon, dass Dein Freund ein sehr gravierendes Alkoholproblem hat?

 

ich weiß nicht wo du herkommst aber als dorfkind ist es schon fast normal sich zweimal im Monat beim Fortgehen die Kante zu geben

haben unsere Jungs damals auch gemacht ...  sind jetzt auch keine Alkoholiker

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7. September um 16:30
In Antwort auf ai_18454549

ich weiß nicht wo du herkommst aber als dorfkind ist es schon fast normal sich zweimal im Monat beim Fortgehen die Kante zu geben

haben unsere Jungs damals auch gemacht ...  sind jetzt auch keine Alkoholiker

... sich 2x wöchentlich besinnungslos saufen bis zum Totalausfall ist eindeutig bereits ein massives Suchtverhalten! Kommt erschwerend hinzu, dass er es offenbar nicht ändern kann, obschon er es in nüchternem Zustand eigentlich möchte. Weiterer Hinweis auf Alkoholerkrankung: Er riskiert die Beziehung zugunsten des Alkohols. 

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7. September um 17:22
In Antwort auf haesli4

... sich 2x wöchentlich besinnungslos saufen bis zum Totalausfall ist eindeutig bereits ein massives Suchtverhalten! Kommt erschwerend hinzu, dass er es offenbar nicht ändern kann, obschon er es in nüchternem Zustand eigentlich möchte. Weiterer Hinweis auf Alkoholerkrankung: Er riskiert die Beziehung zugunsten des Alkohols. 

oh ich hab verstanden 2 mal im Monat  

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7. September um 17:52
In Antwort auf ai_18454549

oh ich hab verstanden 2 mal im Monat  

Joooo... klitzekleiner Unterschied... 

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7. September um 18:00
In Antwort auf haesli4

Joooo... klitzekleiner Unterschied... 

ja   (fülltext)

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8. September um 9:43
In Antwort auf haesli4

Joooo... klitzekleiner Unterschied... 

genau weiß man's nicht... denn im text der TE steht "zweimal im Moment"... was unsinn ist, aber eher auf "Monat" schließen lässt, wenn die autokorrektur zugeschlagen hat...

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8. September um 12:30
In Antwort auf batweazel

genau weiß man's nicht... denn im text der TE steht "zweimal im Moment"... was unsinn ist, aber eher auf "Monat" schließen lässt, wenn die autokorrektur zugeschlagen hat...

..... zweimal im Moment AM WOCHENENDE... 

Kann alles sein. Verstand das 2x pro Wochenende. 

TE, bitte um Erläuterung.

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8. September um 16:43
In Antwort auf haesli4

..... zweimal im Moment AM WOCHENENDE... 

Kann alles sein. Verstand das 2x pro Wochenende. 

TE, bitte um Erläuterung.

".... zweimal im Moment AM WOCHENENDE... " ist aber unsinn!

".... zweimal im Monat AM WOCHENENDE... " macht sinn!

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8. September um 17:24
In Antwort auf batweazel

".... zweimal im Moment AM WOCHENENDE... " ist aber unsinn!

".... zweimal im Monat AM WOCHENENDE... " macht sinn!

Ok wir können noch lange spekulieren. Hoffe die TE klärt es auf.

Ich kann nur für mich sprechen: Mir wäre schon ein einziges Mal pro Monat zu viel, wenn er sich dermassen besäuft und völlig daneben benimmt. 

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8. September um 20:07
In Antwort auf batweazel

genau weiß man's nicht... denn im text der TE steht "zweimal im Moment"... was unsinn ist, aber eher auf "Monat" schließen lässt, wenn die autokorrektur zugeschlagen hat...

Oh ja! Ich meinte zwei mal im MONAT! Entschuldigung! Das war tatsächlich die Autokorrektur  
Also ich würde meinen Freund nicht als Alkoholiker bezeichnet. Abends alleine trinkt er kein Bier oder so. Nur in einer Gruppe, wenn mehrere trinken. 
Ich bin total unschlüssig, wie ich mich verhalten soll. Einerseits würde es mir das Herz zerbrechen, dieses Mann, der mir nüchtern die Welt zufüßen legt und den ich liebe, zu verlassen. Und andererseits nervt es mich so massiv, dass er betrunken so anders ist. Klar, das Trinken würde sich reduzieren, wenn wir Kinder hätten etc., aber verschwinden wird es niemals. 
Danke für eure Meinungen!

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8. September um 21:25
In Antwort auf missxy

Oh ja! Ich meinte zwei mal im MONAT! Entschuldigung! Das war tatsächlich die Autokorrektur  
Also ich würde meinen Freund nicht als Alkoholiker bezeichnet. Abends alleine trinkt er kein Bier oder so. Nur in einer Gruppe, wenn mehrere trinken. 
Ich bin total unschlüssig, wie ich mich verhalten soll. Einerseits würde es mir das Herz zerbrechen, dieses Mann, der mir nüchtern die Welt zufüßen legt und den ich liebe, zu verlassen. Und andererseits nervt es mich so massiv, dass er betrunken so anders ist. Klar, das Trinken würde sich reduzieren, wenn wir Kinder hätten etc., aber verschwinden wird es niemals. 
Danke für eure Meinungen!

Ach so, ja klar, das Trinken würde sich natüüüüüürlich reduzieren, wenn ihr zusammen Kinder habt. 


Ja klar. 


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9. September um 6:30

Liebe TE: Wenn er sich mindestens 2x monatlich die Kante gibt, bedeutet das für Dich mindestens alle 2 Wochen mit unsäglichem, ekelerregendem und sozial inakzeptablem Verhalten von ihm konfrontiert zu werden - und zwar unabhängig davon, ob Du bei diesen Besäufnissen dabei bist oder nicht, denn auch wenn Du nicht dabei bist, wird es Dir zu Ohren kommen. 

Du wirst schon bald (falls es nicht schon jetzt so ist) die Wochenenden fürchten lernen, wie auch alle "geselligen Anlässe", im Wissen um die zu befürchtende Mutation zum Monster Deines Freundes. 

Zu glauben, wer "nur" alle zwei Wochen und "nur" in Gesellschaft heillos abstürzt, sei kein Alkoholiker, ist leider naiv (wenn auch weit verbreitet). Die Tatsache, dass er willenlos wird, sobald er zu trinken beginnt, aber auch das Ausmass des Zuschüttens und die Tatsache, dass er sich nüchtern der drohenden Konsequenzen seines Konsums bewusst ist und dennoch nicht dagegen angehen kann, spricht Bände. 

Lies Dich mal durch bei den verschiedenen Arten der Sucht. 

Und überlege mal, was sein Verhalten in Dir auslöst bezüglich Deiner Gefühle zu ihm. Denkst Du, Liebe sei unzerstörbar? Glaub mir: Ekel kann das. 

Vor etwas warne ich Dich ganz besonders: zu glauben, dass er sich ändern würde, wenn Kinder da sind!!!

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9. September um 9:28
In Antwort auf missxy

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

Das geht ja gar nicht,
Setz ihm ein Ultimatum: Entweder nie wieder Alkohol oder Ende der Beziehung.
Ansonsten wird es nicht lange dauern, bis er Dich schlägt im Alkoholrausch.

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9. September um 9:41
In Antwort auf missxy

Oh ja! Ich meinte zwei mal im MONAT! Entschuldigung! Das war tatsächlich die Autokorrektur  
Also ich würde meinen Freund nicht als Alkoholiker bezeichnet. Abends alleine trinkt er kein Bier oder so. Nur in einer Gruppe, wenn mehrere trinken. 
Ich bin total unschlüssig, wie ich mich verhalten soll. Einerseits würde es mir das Herz zerbrechen, dieses Mann, der mir nüchtern die Welt zufüßen legt und den ich liebe, zu verlassen. Und andererseits nervt es mich so massiv, dass er betrunken so anders ist. Klar, das Trinken würde sich reduzieren, wenn wir Kinder hätten etc., aber verschwinden wird es niemals. 
Danke für eure Meinungen!

wieso sollte sich das trinken dann reduzieren?

naja die naive hoffnung lebt am längsten!!

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9. September um 9:41
In Antwort auf haesli4

Ach so, ja klar, das Trinken würde sich natüüüüüürlich reduzieren, wenn ihr zusammen Kinder habt. 


Ja klar. 


2 Doofe 1 Gedanke

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9. September um 9:44
In Antwort auf haesli4

Liebe TE: Wenn er sich mindestens 2x monatlich die Kante gibt, bedeutet das für Dich mindestens alle 2 Wochen mit unsäglichem, ekelerregendem und sozial inakzeptablem Verhalten von ihm konfrontiert zu werden - und zwar unabhängig davon, ob Du bei diesen Besäufnissen dabei bist oder nicht, denn auch wenn Du nicht dabei bist, wird es Dir zu Ohren kommen. 

Du wirst schon bald (falls es nicht schon jetzt so ist) die Wochenenden fürchten lernen, wie auch alle "geselligen Anlässe", im Wissen um die zu befürchtende Mutation zum Monster Deines Freundes. 

Zu glauben, wer "nur" alle zwei Wochen und "nur" in Gesellschaft heillos abstürzt, sei kein Alkoholiker, ist leider naiv (wenn auch weit verbreitet). Die Tatsache, dass er willenlos wird, sobald er zu trinken beginnt, aber auch das Ausmass des Zuschüttens und die Tatsache, dass er sich nüchtern der drohenden Konsequenzen seines Konsums bewusst ist und dennoch nicht dagegen angehen kann, spricht Bände. 

Lies Dich mal durch bei den verschiedenen Arten der Sucht. 

Und überlege mal, was sein Verhalten in Dir auslöst bezüglich Deiner Gefühle zu ihm. Denkst Du, Liebe sei unzerstörbar? Glaub mir: Ekel kann das. 

Vor etwas warne ich Dich ganz besonders: zu glauben, dass er sich ändern würde, wenn Kinder da sind!!!

ich kenne sowas von seeeeehr jungen mädels  (14/15 jährige) die ihr ersten freund haben, der sich beim fortgehen vor den jungs beweisen muss....
die jungend halt...
da lassen sich die mädels oft sehr viel gefallen

aber sie ist 22 !!! 
dass man da nicht nachdenkt.... dass er kerl für eine familiengründung ungeeignet ist

zumal... bei jugendlichen burschen ändert sich das verhalten meist nach der pupertät...
aber er ist 28!!! ein erwachsener mann
da ändert sich gar nix mehr !!!   verhält sich wie ein teenie

 

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9. September um 9:45
In Antwort auf gorka_13034285

Das geht ja gar nicht,
Setz ihm ein Ultimatum: Entweder nie wieder Alkohol oder Ende der Beziehung.
Ansonsten wird es nicht lange dauern, bis er Dich schlägt im Alkoholrausch.

nie wieder alkohol

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9. September um 10:21
In Antwort auf missxy

Oh ja! Ich meinte zwei mal im MONAT! Entschuldigung! Das war tatsächlich die Autokorrektur  
Also ich würde meinen Freund nicht als Alkoholiker bezeichnet. Abends alleine trinkt er kein Bier oder so. Nur in einer Gruppe, wenn mehrere trinken. 
Ich bin total unschlüssig, wie ich mich verhalten soll. Einerseits würde es mir das Herz zerbrechen, dieses Mann, der mir nüchtern die Welt zufüßen legt und den ich liebe, zu verlassen. Und andererseits nervt es mich so massiv, dass er betrunken so anders ist. Klar, das Trinken würde sich reduzieren, wenn wir Kinder hätten etc., aber verschwinden wird es niemals. 
Danke für eure Meinungen!

"ich würde meinen Freund nicht als Alkoholiker bezeichnet"

genau genommen ist er das allerdings, wenn er seinen alkoholkonsum nicht im griff hat! wie oft das vorkommt, hat damit nichts zu tun. er muss auch nicht zwingend körperlich abhängig sein!

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9. September um 11:11
In Antwort auf missxy

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

"Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist."

Er ist auch dann derselbe Mensch, das sollte dir klar sein.
Alkohol enthemmt ihn, aber das, wer er dir da von sich zeigt, das ist auch er. Würde er sich nicht so benehmen wollen, dann könnte er ja keinen Alkohol mehr trinken, um es mal ganz einfach zu sagen. 
Dein Freund ist ein hemmungsloser Trinker.

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9. September um 11:44

Okay ich glaube ich muss hier was gerade richten. Ich habe bei meiner Formulierung „hemmungslos“ übertrieben, dass viele es falsch aufnehmen konnten. Ich versuche etwas passendere Worte zu finden, mit mehr Hintergrundwissen für euch:

Der Schwerpunkt liegt darauf, dass er betrunken so unreife Dinge macht. Ich schrieb ja, dass wir mindestens zweimal im Monat mit Freunden feiern sind. Wir treffen uns auch mal so mit Freunden (ca. 1-2x pro Woche) und sitzen einfach gemütlich zusammen ohne Alkohol zu trinken. Aber so mindestens 2 mal im
Monat haben wir dann diverse Veranstaltungen (z.B. Geburtstage, Rausgehen mit Freunden), an denen mehr Alkohol getrunken wird. Und dann trinken meist alle in der Runde. Es kommt aber auch mal vor, dass einer von uns fährt und wenn er dann dran ist, trinkt er halt kein Alkohol.
Jetzt ist natürlich „betrunken sein“ immer ein individuelles Empfinden. Der eine sagt, dass er nach einem Bier betrunken ist und der andere bezeichnet jemanden erst als betrunken, wenn er nicht mehr bei klarem Verstand ist, sich übergibt o.Ä.. So weit geht es bei meinem Partner nicht! Es ist nicht so, dass er dann nicht mehr gerade stehen kann, sich übergibt oder nur Blödsinn redet. Sondern betrunken meine ich in dem Sinne, dass er dann einfach anstrengend wird und diverse Dinge macht, die in dem Moment total fehl am Platz sind. Beispielsweise das mit den Gläsern geht gar nicht! Auch wenn es in einer großen Gruppe ist und jemand anderes es ebenfalls macht, das ist unreif. Wir haben darüber am nächsten Tag auch gesprochen und er sagte selbst, dass das total blöd bzw. unreif von ihm war. Trotzdem ist es aber passiert. Oder das mit den Gegenständen aus öffentlichen Gebäuden: In einer Runde von mehreren Jungs haben sie einen Stehtische aus einer Kneipe mitgenommen und diesen Stehtische dann 30m weiter draußen hingestellt. Wahrscheinlich fanden sie es in dem Moment in der Runde witzig, aber auch das macht man nicht.
Solche Aktionen kommen immer wieder vor und darum geht es mir. Mich nervt es
immens, dass mein Partner bei sowas mitmacht bzw. selbst  sowas macht. Wie ihr schon sagt, er ist 28 Jahre alt und keine 16 mehr. Und darum mache ich mir oft Gedanken, ob ich wirklich mit ihm meine Zukunft gestalten möchte oder lieber einen Schlussstrich ziehen sollte.

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9. September um 11:54
In Antwort auf meeresbrise21

"Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist."

Er ist auch dann derselbe Mensch, das sollte dir klar sein.
Alkohol enthemmt ihn, aber das, wer er dir da von sich zeigt, das ist auch er. Würde er sich nicht so benehmen wollen, dann könnte er ja keinen Alkohol mehr trinken, um es mal ganz einfach zu sagen. 
Dein Freund ist ein hemmungsloser Trinker.

"Alkohol enthemmt ihn, aber das, wer er dir da von sich zeigt, das ist auch er. Würde er sich nicht so benehmen wollen, dann könnte er ja keinen Alkohol mehr trinken"

... bzw. er würde sich auch besoffen nicht so daneben benehmen, wie er es tut! ich denke auch, da kommt schon ein teil seiner persönlichkeit hoch, der immer da ist. nur von ihm sonst halt besser unter kontrolle gehalten wird, weil er natürlich weiß, was die folgen von solchem verhalten sind...

ich hatte jemanden in der verwandtschaft, der besoffen so richtig fies und gemein sein konnte zu menschen, die ihm nahestehen. nüchtern war er nach außen in gesellschaft immer ein netter, höflicher alter mann. war man allerdings mit ihm alleine, und passte ihm was nicht, dann kamen genau die gleichen gemeinheiten...

also nach meinen erfahrungen wäre ich bei menschen, die sich betrunken absolut daneben benehmen, auch ansonsten eher vorsichtig!

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9. September um 11:59
In Antwort auf missxy

Okay ich glaube ich muss hier was gerade richten. Ich habe bei meiner Formulierung „hemmungslos“ übertrieben, dass viele es falsch aufnehmen konnten. Ich versuche etwas passendere Worte zu finden, mit mehr Hintergrundwissen für euch:

Der Schwerpunkt liegt darauf, dass er betrunken so unreife Dinge macht. Ich schrieb ja, dass wir mindestens zweimal im Monat mit Freunden feiern sind. Wir treffen uns auch mal so mit Freunden (ca. 1-2x pro Woche) und sitzen einfach gemütlich zusammen ohne Alkohol zu trinken. Aber so mindestens 2 mal im
Monat haben wir dann diverse Veranstaltungen (z.B. Geburtstage, Rausgehen mit Freunden), an denen mehr Alkohol getrunken wird. Und dann trinken meist alle in der Runde. Es kommt aber auch mal vor, dass einer von uns fährt und wenn er dann dran ist, trinkt er halt kein Alkohol.
Jetzt ist natürlich „betrunken sein“ immer ein individuelles Empfinden. Der eine sagt, dass er nach einem Bier betrunken ist und der andere bezeichnet jemanden erst als betrunken, wenn er nicht mehr bei klarem Verstand ist, sich übergibt o.Ä.. So weit geht es bei meinem Partner nicht! Es ist nicht so, dass er dann nicht mehr gerade stehen kann, sich übergibt oder nur Blödsinn redet. Sondern betrunken meine ich in dem Sinne, dass er dann einfach anstrengend wird und diverse Dinge macht, die in dem Moment total fehl am Platz sind. Beispielsweise das mit den Gläsern geht gar nicht! Auch wenn es in einer großen Gruppe ist und jemand anderes es ebenfalls macht, das ist unreif. Wir haben darüber am nächsten Tag auch gesprochen und er sagte selbst, dass das total blöd bzw. unreif von ihm war. Trotzdem ist es aber passiert. Oder das mit den Gegenständen aus öffentlichen Gebäuden: In einer Runde von mehreren Jungs haben sie einen Stehtische aus einer Kneipe mitgenommen und diesen Stehtische dann 30m weiter draußen hingestellt. Wahrscheinlich fanden sie es in dem Moment in der Runde witzig, aber auch das macht man nicht.
Solche Aktionen kommen immer wieder vor und darum geht es mir. Mich nervt es
immens, dass mein Partner bei sowas mitmacht bzw. selbst  sowas macht. Wie ihr schon sagt, er ist 28 Jahre alt und keine 16 mehr. Und darum mache ich mir oft Gedanken, ob ich wirklich mit ihm meine Zukunft gestalten möchte oder lieber einen Schlussstrich ziehen sollte.

Weisst Du, ich hab mir noch fast gedacht, dass Du nun, wo Dir vor Augen gehalten wird, dass solches Verhalten eindeutig Suchtcharakter hat, abwiegelst und alles als gar nicht mal so furchtbar schlimm darstellst. 

Ich kann das sogar verstehen. Man HOFFT ja schliesslich, dass alles gar nicht so schlimm ist. 

Hier nochmals, was Du vorher geschrieben hast, und ich habe ein paar Dinge FETT hervorgehoben. 

"Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.

Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte.

Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um. "

 

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9. September um 12:10
In Antwort auf batweazel

"Alkohol enthemmt ihn, aber das, wer er dir da von sich zeigt, das ist auch er. Würde er sich nicht so benehmen wollen, dann könnte er ja keinen Alkohol mehr trinken"

... bzw. er würde sich auch besoffen nicht so daneben benehmen, wie er es tut! ich denke auch, da kommt schon ein teil seiner persönlichkeit hoch, der immer da ist. nur von ihm sonst halt besser unter kontrolle gehalten wird, weil er natürlich weiß, was die folgen von solchem verhalten sind...

ich hatte jemanden in der verwandtschaft, der besoffen so richtig fies und gemein sein konnte zu menschen, die ihm nahestehen. nüchtern war er nach außen in gesellschaft immer ein netter, höflicher alter mann. war man allerdings mit ihm alleine, und passte ihm was nicht, dann kamen genau die gleichen gemeinheiten...

also nach meinen erfahrungen wäre ich bei menschen, die sich betrunken absolut daneben benehmen, auch ansonsten eher vorsichtig!

"... bzw. er würde sich auch besoffen nicht so daneben benehmen, wie er es tut! ich denke auch, da kommt schon ein teil seiner persönlichkeit hoch, der immer da ist. nur von ihm sonst halt besser unter kontrolle gehalten wird, weil er natürlich weiß, was die folgen von solchem verhalten sind..."

Genau das wollte ich u.a. aussagen.
Mir sind Leute bekannt, die auch im betrunkenen Zustand weder aggressiv noch sonst irgendwie negativ auffällig agieren, da spielt es keine Rolle, dass sie durch den Alkohol enthemmt werden, weil sie diesen Teil der Persönlichkeit anscheinend nicht in sich haben. 
Wer betrunken anders agiert, als im nüchterenen Zustand, der hält diesen Teil seiner Persönlichkeit anscheinend ansonsten unter Kontrolle. Was aber nicht bedeutet, dass dieser Teil nicht vorhanden ist. Das ist auch meine Erfahrung.

 

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9. September um 12:13
In Antwort auf haesli4

Weisst Du, ich hab mir noch fast gedacht, dass Du nun, wo Dir vor Augen gehalten wird, dass solches Verhalten eindeutig Suchtcharakter hat, abwiegelst und alles als gar nicht mal so furchtbar schlimm darstellst. 

Ich kann das sogar verstehen. Man HOFFT ja schliesslich, dass alles gar nicht so schlimm ist. 

Hier nochmals, was Du vorher geschrieben hast, und ich habe ein paar Dinge FETT hervorgehoben. 

"Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.

Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte.

Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um. "

 

"Weisst Du, ich hab mir noch fast gedacht, dass Du nun, wo Dir vor Augen gehalten wird, dass solches Verhalten eindeutig Suchtcharakter hat, abwiegelst und alles als gar nicht mal so furchtbar schlimm darstellst. "

Genau das gleiche dachte ich auch.

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9. September um 12:39

Ich  habe ähnliches mit meinem Ex durch.  er war ein herzensguter Mensch,  hatte aber wie dein Freund das gleiche Problem.  wenn er getrunken hat,  war er jetzt nicht peinlich, aber mir war es trotzdem unangenehm,  aber ich mag auch generell keine betrunkenen Menschen. Weil ich es nicht verstehen kann,  dass man sich so abschießen muss.  
Irgendwann war es soweit, dass er ins Bett genässt hat....er wollte sich ändern......Das hat 3 Monate angedauert, dann habe ich meine Konsequenz daraus gezogen.....
Es tut mir leid, dass zu sagen,  aber solche Menschen ändern sich nicht. 
 

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9. September um 13:11
In Antwort auf meeresbrise21

"Weisst Du, ich hab mir noch fast gedacht, dass Du nun, wo Dir vor Augen gehalten wird, dass solches Verhalten eindeutig Suchtcharakter hat, abwiegelst und alles als gar nicht mal so furchtbar schlimm darstellst. "

Genau das gleiche dachte ich auch.

Ich habe den Text nach einem Streit geschrieben, darum die Berichtigung. Ich habe sein Verhalten ebenfalls die letzten Tage gedanklich nochmal reflektiert und passende Beispiele für euch gesucht, um euch die Situation besser darstellen zu können.
Ich bezeichne ihn nach wie vor leider gegen eure Meinung nicht als Alkoholiker. Ein Alkoholiker ist aus meiner Sicht jemand, der regelmäßig trinkt und ein starkes Verlangen nach Alkohol. Ebenfalls jemand, der die Kontrolle in vielen Lebenssituationen und im Alltag verliert und andere Interessen außer Acht lässt. Ich finde auch nicht, dass er auf dem Weg in eine Alkoholsucht ist. Sonst würde er meines Erachtens jede Gelegenheit ausnutzen, trinken zu können und seinen Konsum steigern. Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man ihn als Alkoholiker bezeichnet kann, dann kann man auch unser ganzes Dorf und so manch ein anderes wahrscheinlich auch als Alkoholiker bezeichnen, da regelmäßig Veranstaltungen stattfinden, bei denen viel Alkohol fließt und die wenigsten ohne Alkohol getrunken zu haben nach Hause gehen. Aus persönlicher Erfahrung finde ich, dass es zwischen Stadt und Dorf nochmal große Unterschiede, was den Alkoholkonsum und deren Meinung dazu angeht. Aber dazu hat jeder sicher seine eigene Meinung. 
Trotzdem vielen Dank für all’ eure Meinungen. Es waren ein paar hilfreiche Tipps dabei, die ich annehmen werde und letztendlich werde ich mir in Ruhe Gedanken dazu machen, mein Herz mal ausschalten und darauf hören, was mein dazu Kopf sagt. 

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9. September um 13:17
In Antwort auf missxy

Hallo zusammen,

ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen (er 28 Jahre, ich 22 Jahre) und wir sind ein total harmonisches Paar. Wir sind vor einem halben Jahr zusammen gezogen und ich bin eigentlich super glücklich mit ihm und unserem „neuen gemeinsamen Leben“. Mein Problem ist, dass er betrunken ein total anderer Mensch ist. Dazu muss man wissen, dass wir vom Dorf kommen und mindestens zwei Mal im Moment am Wochenende mit unseren Freunden feiern gehen und dann oft viel Alkohol fließt. Ich trinke dann zwar auch was, aber immer nur soviel, dass ich dabei noch bei klarem Verstand bin. Und mein Freund betrinkt sich immer so hemmungslos, dass er ein ganz anderer Mensch ist.
Ich hab das Gefühl, er lässt dann all‘ seine Hemmungen fallen und macht, was er möchte. Und dann verhält er sich so „asozial“, wie er es nüchtern niemals machen würde. Beispielsweise lässt er Gläser einfach auf den Boden fallen, nachdem sie leer sind und sie zerbrechen in 1000 Teile oder er klaut Gegenstände aus öffentlichen Gebäuden, die nicht ihm gehören. Er ist mir dann so sehr unangenehm und ich hasse es, wie asozial er sich in solchen Momenten verhält. Ich habe auch schon versucht mit ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer, dass er darauf achten möchte, aber sobald er Alkohol getrunken hat, legt sich der Schalter in seinem Kopf wieder um.
Ich stehe total im Zwiespalt, weil ich einerseits total glücklich mit ihm bin und ich ihn anderseits am liebsten sofort verlassen würde, wenn er mal wieder betrunken ist, weil er sich dann so asozial verhält.

Liebe Grüße an euch.

Da hast du dir wohl den Dorfbauern angelacht...! Mit 28 sollte man in der Lage sein sich kontrollieren zu koennen, vor allem wenn er es selbst weiss und sich bessern will. Will er aber offenbar nicht. Fehlt ihm Anerkennung von Zuhause oder warum muss man sowas machen? Meistens doch nur wenn man im falschen Freundeskreis ist und seine Kumpels auf dem gleichen Niveau die ihn dann vermutlich noch anfeuern.

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9. September um 13:32
In Antwort auf missxy

Ich habe den Text nach einem Streit geschrieben, darum die Berichtigung. Ich habe sein Verhalten ebenfalls die letzten Tage gedanklich nochmal reflektiert und passende Beispiele für euch gesucht, um euch die Situation besser darstellen zu können.
Ich bezeichne ihn nach wie vor leider gegen eure Meinung nicht als Alkoholiker. Ein Alkoholiker ist aus meiner Sicht jemand, der regelmäßig trinkt und ein starkes Verlangen nach Alkohol. Ebenfalls jemand, der die Kontrolle in vielen Lebenssituationen und im Alltag verliert und andere Interessen außer Acht lässt. Ich finde auch nicht, dass er auf dem Weg in eine Alkoholsucht ist. Sonst würde er meines Erachtens jede Gelegenheit ausnutzen, trinken zu können und seinen Konsum steigern. Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man ihn als Alkoholiker bezeichnet kann, dann kann man auch unser ganzes Dorf und so manch ein anderes wahrscheinlich auch als Alkoholiker bezeichnen, da regelmäßig Veranstaltungen stattfinden, bei denen viel Alkohol fließt und die wenigsten ohne Alkohol getrunken zu haben nach Hause gehen. Aus persönlicher Erfahrung finde ich, dass es zwischen Stadt und Dorf nochmal große Unterschiede, was den Alkoholkonsum und deren Meinung dazu angeht. Aber dazu hat jeder sicher seine eigene Meinung. 
Trotzdem vielen Dank für all’ eure Meinungen. Es waren ein paar hilfreiche Tipps dabei, die ich annehmen werde und letztendlich werde ich mir in Ruhe Gedanken dazu machen, mein Herz mal ausschalten und darauf hören, was mein dazu Kopf sagt. 

Also ich finde das Verhalten deines Mannes eigentlich nicht so schlimm.
Ich kann dir sagen, dass auch in Männerrunden von 40-50 jährigen solche Sachen passieren. Das ist kindisch (und ich mag es auch nicht) aber ehrlich gesagt finde ich es eher bedenklich dass du das als Entscheidung für die Zukunft miteinbeziehst.

Die entscheidende Frage ist für mich: Macht er nur kindischen Blödsinn oder ist er auch aggressiv gegenüber anderen in dem Zustand? 
Wie verhält er sich gegenüber dir? Besoffen kindisch aber trotzdem eigentlich lieb? Oder abweisend und aggressiv dir gegenüber?

Wir steht er sonst im Leben. Nimmt er seine Verantwortung im Beruf und seinem privaten Umfeld wahr (Du+Familie).

Was ich sagen will: Sich besoffen kindisch verhalten mag ich auch nicht - aber passt sonst Alles würde ich ihm die 1-2 x im Monat zugestehen.

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9. September um 14:22
In Antwort auf himalayafan

Also ich finde das Verhalten deines Mannes eigentlich nicht so schlimm.
Ich kann dir sagen, dass auch in Männerrunden von 40-50 jährigen solche Sachen passieren. Das ist kindisch (und ich mag es auch nicht) aber ehrlich gesagt finde ich es eher bedenklich dass du das als Entscheidung für die Zukunft miteinbeziehst.

Die entscheidende Frage ist für mich: Macht er nur kindischen Blödsinn oder ist er auch aggressiv gegenüber anderen in dem Zustand? 
Wie verhält er sich gegenüber dir? Besoffen kindisch aber trotzdem eigentlich lieb? Oder abweisend und aggressiv dir gegenüber?

Wir steht er sonst im Leben. Nimmt er seine Verantwortung im Beruf und seinem privaten Umfeld wahr (Du+Familie).

Was ich sagen will: Sich besoffen kindisch verhalten mag ich auch nicht - aber passt sonst Alles würde ich ihm die 1-2 x im Monat zugestehen.

Vielen Dank für deine Antwort. Genau aus dem Grund habe ich in dieses Forum geschrieben. Ich brauche einfach mal beratende Meinungen. 

Er macht nur diesen kindischen/unreifen Blödsinn und ist mir gegenüber betrunken natürlich trotzdem super lieb. 

Beruflich nimmt er seine Verantwortung ebenfalls wahr. Er hat sich vor einigen Jahren aus eigenen Mitteln selbstständig gemacht und steckt jede Menge Arbeit und Verantwortung darein. Mittlerweile hat er einige Angestellte und die Firma läuft super Dabei vernachlässigt er unsere Beziehung keineswegs, auch wenn da ab und zu viel Organisation zugehört. Ich bin schon etwas stolz auf ihn, dass er das alles so unter einen Hut bekommt. 
Den Haushalt teilen wir uns ebenfalls, weil ich auch Vollzeit am arbeiten bin. 

Vielleicht übertreibe ich, aber ich muss schon sagen, dass mich die genannten Dinge beim Feiern sehr stören. Aber andererseits möchte ich meine Beziehung wegen ein paar Makel meines Partners nicht direkt über den Haufen werfen.

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9. September um 14:52

Hier von einer Sucht zu sprechen ist unglaublich übertrieben.

Definition "Sucht":
- krankhafte Abhängigkeit von einem bestimmten Genuss- oder Rauschmittel o. Ä.
- übersteigertes Verlangen nach etwas, einem bestimmten Tun;

Beides beim Freund der TE nicht der Fall.

Betrunkenes Verhalten zu ändern ist sehr schwierig... das einzige was hilft wäre weniger zu trinken, oder zwischendurch ein Glas Wasser damit es nicht so krass einschlägt.

 

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9. September um 15:08
In Antwort auf user5909

Hier von einer Sucht zu sprechen ist unglaublich übertrieben.

Definition "Sucht":
- krankhafte Abhängigkeit von einem bestimmten Genuss- oder Rauschmittel o. Ä.
- übersteigertes Verlangen nach etwas, einem bestimmten Tun;

Beides beim Freund der TE nicht der Fall.

Betrunkenes Verhalten zu ändern ist sehr schwierig... das einzige was hilft wäre weniger zu trinken, oder zwischendurch ein Glas Wasser damit es nicht so krass einschlägt.

 

Ja richtig, es ist sehr schwierig das zu ändern. 

Ich könnte versuchen nochmal mit ihm zu reden und ihm zeigen, wie es sich für mich in dem Moment anfühlt bzw. wie es auch für andere rüber kommt. Ich hab oft auch noch im Hinterkopf, dass sich sein Verhalten negativ auf das Image seiner Firma auswirken kann, aber das ist erstmal Nebensache. Momentan ist es nicht der Fall. Ich habe es schon einige Male versucht anzusprechen, aber vllt muss ich versuchen es ihm auf einer anderen Art und Weise zu vermitteln? Ich bin ratlos. 
 

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9. September um 15:17
In Antwort auf missxy

Ja richtig, es ist sehr schwierig das zu ändern. 

Ich könnte versuchen nochmal mit ihm zu reden und ihm zeigen, wie es sich für mich in dem Moment anfühlt bzw. wie es auch für andere rüber kommt. Ich hab oft auch noch im Hinterkopf, dass sich sein Verhalten negativ auf das Image seiner Firma auswirken kann, aber das ist erstmal Nebensache. Momentan ist es nicht der Fall. Ich habe es schon einige Male versucht anzusprechen, aber vllt muss ich versuchen es ihm auf einer anderen Art und Weise zu vermitteln? Ich bin ratlos. 
 

Das Problem ist auch, je mehr du ihn mit dem Thema "nervst", desto genervter wird er wahrscheinlich.

Wie sprichst du es denn bisher an? Sieht er das auch als Problem? Ist es der Gruppendruck, der es jedes mal so weit kommen lässt?
 

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9. September um 15:33

Auch das war klar, dass sich hier nun wieder eine Diskussion ergeben wird über Alkohol. 

Es spukt immer noch in den Köpfen, dass nur einer Alkoholiker ist, der bereits frühmorgens den ersten Schnaps hinter die Binde kippt. 

Es ist auch absolut typisch, dass jeweils ein Aufschrei der Empörung folgt, wenn jemand seine drei Wochenend-Joints geniesst, wohingegen ein allwöchentlicher Schwips oder auch mal kleiner Rausch wohlwollend gesellschaftlich toleriert ist.

Ich erachte genau dies als das ganz besonders Gefährliche am Alkohol: die gesellschaftlich sehr hohe Akzeptanz und Verniedlichung. 

Vielleicht sollte sich der eine oder andere hier drin mal schlau machen zum Thema, anstatt ins Feld zu führen, dass auf dem Land halt gang und gäbe sei, sich (mindestens) 1x wöchentlich die Kante zu geben. 

Unter anderem als Indix für Alkoholmissbrauch gilt, wenn man seinen Konsum nicht kontrollieren kann (sobald man damit angefangen hat) - selbst dann, wenn damit schädigende Folgen für einen drohen (hier konkret: das Wissen, dass die Partnerin sich am übermässigen Alkoholkonsum erheblich stört), a er auch die Tatsache, dass man dann sozial unverträgliche Verhaltensweisen aufzeigt.

Ebenso soll gemäss neuesten Erkenntnissen die simple Frage: "Genehmigen Sie sich regelmässig mehr als 6 Gläser Alkohol" bereits aufschlussreich zur Beurteilung einer (beginnenden oder fortgeschrittenen) Alkoholerkrankung sein. Und regelmässig heisst nicht "täglich", ja, das muss noch nicht mal wöchentlich sein - das kann auch regelmässig alle zwei Wochen sein. 

All das Genannte trifft bereits auf den Partner der FS zu.

Das mag sie nun glauben oder nicht - die Zeit allein wird zeigen, wie sich diese Sache weiterentwickelt. 


 

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9. September um 15:44
In Antwort auf user5909

Das Problem ist auch, je mehr du ihn mit dem Thema "nervst", desto genervter wird er wahrscheinlich.

Wie sprichst du es denn bisher an? Sieht er das auch als Problem? Ist es der Gruppendruck, der es jedes mal so weit kommen lässt?
 

Ja vermutlich ist es der Gruppenzwang, weil wenn wir zu zweit oder in einer kleiner Gruppe mit einem weiteren Pärchen sind, ist es ja nicht der Fall. 

Früher habe ich es an dem Abend noch angesprochen, aber das endete oft im Streit und darum reden wir jetzt immer erst nächsten Tag darüber. Ich versuche ihm zu erklären, dass das unreif von ihm war und wir reden darüber. Aber es ist auch nicht richtig ihm immer zu sagen „das und das war falsch“ und ihm Vorwürfe zu machen. Er muss es verstehen. Großartig streiten tun wird dabei aber nicht. Wir versuchen es sachlich zu klären. 

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9. September um 15:57
In Antwort auf missxy

Ja vermutlich ist es der Gruppenzwang, weil wenn wir zu zweit oder in einer kleiner Gruppe mit einem weiteren Pärchen sind, ist es ja nicht der Fall. 

Früher habe ich es an dem Abend noch angesprochen, aber das endete oft im Streit und darum reden wir jetzt immer erst nächsten Tag darüber. Ich versuche ihm zu erklären, dass das unreif von ihm war und wir reden darüber. Aber es ist auch nicht richtig ihm immer zu sagen „das und das war falsch“ und ihm Vorwürfe zu machen. Er muss es verstehen. Großartig streiten tun wird dabei aber nicht. Wir versuchen es sachlich zu klären. 

"...vermutlich ist es der Gruppenzwang"

und in eurem freundeskreis saufen alle regelmäßig, bis sie nicht mehr gradaus laufen können? oder ist dein freund da einer von wenigen, die sich so hemmungslos die kante geben?

im ersteren fall würde ich mal ernsthaft drüber nachdenken, ob das wirklich der richtige umgang ist auf dauer...

im zweiteren vielleicht auch mal mit seinen kumpels reden, wie die sein verhalten beurteilen...

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9. September um 15:58
In Antwort auf missxy

Ja vermutlich ist es der Gruppenzwang, weil wenn wir zu zweit oder in einer kleiner Gruppe mit einem weiteren Pärchen sind, ist es ja nicht der Fall. 

Früher habe ich es an dem Abend noch angesprochen, aber das endete oft im Streit und darum reden wir jetzt immer erst nächsten Tag darüber. Ich versuche ihm zu erklären, dass das unreif von ihm war und wir reden darüber. Aber es ist auch nicht richtig ihm immer zu sagen „das und das war falsch“ und ihm Vorwürfe zu machen. Er muss es verstehen. Großartig streiten tun wird dabei aber nicht. Wir versuchen es sachlich zu klären. 

".... ist mir gegenüber betrunken natürlich trotzdem lieb" versus "habe ich das noch an dem Abend angesprochen, aber das endete oft im Streit..."

Merkst Du was, liebe TE?

Dein 
Partner ist genau so lange lieb, bis Du ihm den begründeten Wunsch äusserst, er solle seinen Konsum einschränken. 

Ich möchte Dir die Augen öffnen. 

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9. September um 16:03

Vielleicht magst Du hier für Dich ja mal den Test bezüglich Co-Abhängigkeit machen. 


https://bzbplus.ch/test/bin-ich-co-abhaengig/

 

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9. September um 16:10
In Antwort auf batweazel

"...vermutlich ist es der Gruppenzwang"

und in eurem freundeskreis saufen alle regelmäßig, bis sie nicht mehr gradaus laufen können? oder ist dein freund da einer von wenigen, die sich so hemmungslos die kante geben?

im ersteren fall würde ich mal ernsthaft drüber nachdenken, ob das wirklich der richtige umgang ist auf dauer...

im zweiteren vielleicht auch mal mit seinen kumpels reden, wie die sein verhalten beurteilen...

Seine Freunde trinken genauso viel wie er. Aber mein Freund und keiner seiner Freunde trinken so viel, dass sie nicht mehr geradeaus laufen können. Das wollte ich mit meinem Text nicht ausdrücken. 

Das Letztere ist eine gute Möglichkeit. 

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9. September um 16:10
In Antwort auf haesli4

Vielleicht magst Du hier für Dich ja mal den Test bezüglich Co-Abhängigkeit machen. 


https://bzbplus.ch/test/bin-ich-co-abhaengig/

 

Ist kein spezifischer für Alkohol, aber solche kann man auch ergoogeln.

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9. September um 16:12
In Antwort auf missxy

Seine Freunde trinken genauso viel wie er. Aber mein Freund und keiner seiner Freunde trinken so viel, dass sie nicht mehr geradeaus laufen können. Das wollte ich mit meinem Text nicht ausdrücken. 

Das Letztere ist eine gute Möglichkeit. 

Hat er Blackouts?

Das muss er selber nicht unbedingt wissen. Frag ihn doch mal anderntags, ob er sich an xxxxxxx erinnert (egal was es nun sei). 

Du könntest überrascht sein...

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9. September um 16:14
In Antwort auf haesli4

".... ist mir gegenüber betrunken natürlich trotzdem lieb" versus "habe ich das noch an dem Abend angesprochen, aber das endete oft im Streit..."

Merkst Du was, liebe TE?

Dein 
Partner ist genau so lange lieb, bis Du ihm den begründeten Wunsch äusserst, er solle seinen Konsum einschränken. 

Ich möchte Dir die Augen öffnen. 

Ja gut jetzt ist die Frage, wie man Streit definiert 😄 wir beleidigen uns nicht oder Sonstiges. Ich bin dann halt genervt bzw. sauer und dann diskutieren wir natürlich. Das empfinde ich in dem Moment als Streit. 

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9. September um 16:16
In Antwort auf missxy

Seine Freunde trinken genauso viel wie er. Aber mein Freund und keiner seiner Freunde trinken so viel, dass sie nicht mehr geradeaus laufen können. Das wollte ich mit meinem Text nicht ausdrücken. 

Das Letztere ist eine gute Möglichkeit. 

"mein Freund und keiner seiner Freunde trinken so viel, dass sie nicht mehr geradeaus laufen können"

sicher? schon mal getestet? lass ihn mal beim heimweg auf dem randstein balancieren...

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9. September um 16:17
In Antwort auf missxy

Ja gut jetzt ist die Frage, wie man Streit definiert 😄 wir beleidigen uns nicht oder Sonstiges. Ich bin dann halt genervt bzw. sauer und dann diskutieren wir natürlich. Das empfinde ich in dem Moment als Streit. 

Ihr diskutiert darüber, ob es wohl gerechtfertigt wäre, mit dem Trinken aufzuhören, nachdem man sich betrunken daneben benommen hat?
 

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9. September um 16:17
In Antwort auf haesli4

Vielleicht magst Du hier für Dich ja mal den Test bezüglich Co-Abhängigkeit machen. 


https://bzbplus.ch/test/bin-ich-co-abhaengig/

 

Ich werde den Test später mal machen, danke. Und ja ich weiß, dass du mir eigentlich nur helfen möchtest. Es ist nicht verkehrt, verschiedene Meinungen zu haben und alle Seiten zu reflektieren. 

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