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Freund ist Alkoholiker

7. Dezember um 8:53

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

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7. Dezember um 10:47
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

Ein Alkoholiker kann sich natürlich ändern. 
Jedoch nur wenn er es selbst möchte. 

Ich bin damals wegen meiner nicht immer schönen Lebensumstände dem Alkohol verfallen. 
Und doch kam der Tag an dem ich aufhören wollte. 

Ich habe mir selbst eine Frist gesetzt. Wenn ich es in der Zeit nicht von selbst schaffe mit dem Alkohol aufzuhören werde ich mich freiwillig in eine Entzugsklinik begeben. 
Mit eisener Willensstärke habe ich es dann doch geschafft vom Alkohol weg zu kommen. 
Eine gute Bekannte hat eine ähnliche Geschichte wie ich. 
Bei ihr ist es allerdings so das sie nicht wirklich den Willen hat sich zu ändern. 

Um einen neuen Weg einzuschlagen muss der Betroffene bei sich selbst anfangen. 

Alles Gute. 

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14. Dezember um 9:57

Ich schleiche schon die ganze Zeit um diesem Thread herum und hatte eigentlich vor, nichts zu schreiben; ich mach’s jetzt doch, weil du dich liest wie „Thilda“ vor vielen Jahren...  

Ich verstehe jede Hoffnung von dir, jede Argumentation, um eine Beziehung zu kämpfen, jede unbewusste Relativierung und den Drang, einen geliebten Menschen zu unterstützen. Vermutlich musst du, genau wie ich, deine eigenen Erfahrungen machen, aber ich kann wenigstens versuchen, einer jungen Frau diese Erfahrung zu ersparen. 


Eine Beziehung mit einem Alkoholiker ist die Hölle auf Erden. In nassen Phasen aus offensichtlichen Gründen, denn er säuft ja. Egal wie wenig oder viel, was oder wie oft und mit welchen Konsequenzen. Er trinkt und trainiert sein Suchtgedächtnis, vergiftet seinen Körper und seinen Geist, braucht den Stoff, um runterzukommen/zu entspannen/normal zu sein/gesellig zu sein/ setze hier einfach alles ein, was so auf deinen Freund zutrifft. Aus gelegentlichen Suffs werden immer längere Phasen, weil diese Krankheit eben so funktioniert. Ein Alkoholiker kann sich nicht von seinem Konsum „runtertrinken“; er braucht mehr, härteres Zeug, trinkt häufiger mit allen Konsequenzen. 
Auch in den trockenen Phasen ist es  die Hölle, denn du witterst bei jeder Gefühlsregung von ihm, einen Anlass zur nächsten Sauferei. Du wirst misstrauisch und hörst auf, dem Mann, den du liebst, zu vertrauen. Du hinterfragst ALLES. Und du hinterfragst dich selbst. „Warum musste ich jetzt so reagieren? Ich weiß doch, dass ihn das nervt. Was ist, wenn er jetzt deinetwegen wieder zum Bier greift?“ Eine gesunde Beziehung ist so nun wirklich nicht mehr möglich... 


Natürlich gibt es Alkoholiker, die konsequent die Notbremse ziehen, nach ausgiebiger Selbstreflektion einsehen, dass sie ein Problem haben und sich selbst Hilfe holen, diese annehmen, sich therapieren lassen, ihr Umfeld und ihr Leben ändern und nie wieder einen Tropfen anrühren. Die trockenen (lange lange Zeit trockenen) Alkoholiker, die ich kenne und die das geschafft haben, haben das aber allein geschafft. Ohne das weiche Netz eines Liebenden Partners, der nur zu gern bereit ist, zu helfen und wieder und wieder und wieder Rückfälle zu verzeihen. SO funktioniert diese Krankheit nun mal...


Ich kann das jetzt so sehen und versuche, dir mit meinen Worten viel viel Leid zu ersparen. Vielleicht kannst du es annehmen? Mein Rat ist: Geh! Geh und lass deinem Freund die Chance, gesund zu werden. Das aber kann er ausschließlich aus sich heraus und allein. Ich wünsche dir Kraft und Glück! Das wünsche ich deinem Freund auch!
 

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7. Dezember um 10:29
In Antwort auf weltenwanderer93

Ich möchte ihn nicht verlassen, wenn er nüchtern ist ist er der den ich liebe..es kann doch nicht sein das der einzige weg ist zu gehen...immer glich aufgeben halte ich nicht für richtig...

du vergisst, dass das nicht deine entscheidung ist. es ist ganz allein seine, aber es wird euer leben bestimmen, so lang du mit ihm zusammen bist! du hast da nichts zu melden, und im endeffekt auch nichts zu helfen - du kannst das nur ertragen - oder halt nicht!

 

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7. Dezember um 9:18
In Antwort auf weltenwanderer93

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

Nach zwei (2!!!!) nicht nur, aber sicher auch wegen dem Alkohol gescheiterten Ehen kann ich Dir nur zur Flucht raten. Es ist eindeutig einfacher für Dich.

Die Alternative wäre ein Ultimatum zu stellen, dass er einen therapeutisch begleiteten Entzug macht. Bedenke dabei zwei Dinge:

Erstens wird Dich die Angst vor einem Rückfall ein Leben lang begleiten. 

Zweitens wird jede noch so harmlose Party zu einem regelrechten Spiessrutenlauf. 

Und drittens wird es auch auf Dein eigenes "gesundes" Konsumverhalten nachhaltig Einfluss haben, Stichwort Kochen oder auch nur, wenn es darum geht, zu einem leckeren Abendessen ein Glas Wein geniessen zu wollen. 

Es ist an Dir... Ich denke, Du wirst es vermutlich erst mal mit einem Ultimatum versuchen in der Euphorie der ersten Verliebtheit. Und er sich vielleicht tatsächlich zu einer Therapie bewegen lassen. Wies danach weitergeht, wissen die Götter. Ich kann wie schon zuoberst erwähnt Dir nur sagen, wie es bei mir zweimal ausging und wer in aller Regel den Kampf "Alkohol oder Liebe" gewinnt... 

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7. Dezember um 9:42
In Antwort auf haesli4

Nach zwei (2!!!!) nicht nur, aber sicher auch wegen dem Alkohol gescheiterten Ehen kann ich Dir nur zur Flucht raten. Es ist eindeutig einfacher für Dich.

Die Alternative wäre ein Ultimatum zu stellen, dass er einen therapeutisch begleiteten Entzug macht. Bedenke dabei zwei Dinge:

Erstens wird Dich die Angst vor einem Rückfall ein Leben lang begleiten. 

Zweitens wird jede noch so harmlose Party zu einem regelrechten Spiessrutenlauf. 

Und drittens wird es auch auf Dein eigenes "gesundes" Konsumverhalten nachhaltig Einfluss haben, Stichwort Kochen oder auch nur, wenn es darum geht, zu einem leckeren Abendessen ein Glas Wein geniessen zu wollen. 

Es ist an Dir... Ich denke, Du wirst es vermutlich erst mal mit einem Ultimatum versuchen in der Euphorie der ersten Verliebtheit. Und er sich vielleicht tatsächlich zu einer Therapie bewegen lassen. Wies danach weitergeht, wissen die Götter. Ich kann wie schon zuoberst erwähnt Dir nur sagen, wie es bei mir zweimal ausging und wer in aller Regel den Kampf "Alkohol oder Liebe" gewinnt... 

ich stimme dir in allem zu... und möchte noch ergänzen, dass auch erfolgreich therapierte "trockene" alkoholiker danach nicht mehr unbedingt "die selben menschen" sind wie vorher (nur, weil die TE gemeint hat, sie hätte gern den menschen wieder, in den sie sich verliebt hat...). er wird sich z.b. dann neue freunde und auch neue hobbys suchen müssen!

schwierig. da wäre, wenn noch keine gemeinsamen verpflichtungen wie kinder da sind, auch mein erster tip: nix wie weg!

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7. Dezember um 9:57
In Antwort auf haesli4

Nach zwei (2!!!!) nicht nur, aber sicher auch wegen dem Alkohol gescheiterten Ehen kann ich Dir nur zur Flucht raten. Es ist eindeutig einfacher für Dich.

Die Alternative wäre ein Ultimatum zu stellen, dass er einen therapeutisch begleiteten Entzug macht. Bedenke dabei zwei Dinge:

Erstens wird Dich die Angst vor einem Rückfall ein Leben lang begleiten. 

Zweitens wird jede noch so harmlose Party zu einem regelrechten Spiessrutenlauf. 

Und drittens wird es auch auf Dein eigenes "gesundes" Konsumverhalten nachhaltig Einfluss haben, Stichwort Kochen oder auch nur, wenn es darum geht, zu einem leckeren Abendessen ein Glas Wein geniessen zu wollen. 

Es ist an Dir... Ich denke, Du wirst es vermutlich erst mal mit einem Ultimatum versuchen in der Euphorie der ersten Verliebtheit. Und er sich vielleicht tatsächlich zu einer Therapie bewegen lassen. Wies danach weitergeht, wissen die Götter. Ich kann wie schon zuoberst erwähnt Dir nur sagen, wie es bei mir zweimal ausging und wer in aller Regel den Kampf "Alkohol oder Liebe" gewinnt... 

Vieln Dank für deine Antwort...ich finde es traurig das die Tips immer gleich verlassen sind..ich liebe ihn..ich möchte helfen und wenn es bedeutet immer auf Alkohol verzichten zu müssen dan tu ich das eben..ist ein kleines Opfer..

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7. Dezember um 9:58
In Antwort auf derspieltdochblos

ich stimme dir in allem zu... und möchte noch ergänzen, dass auch erfolgreich therapierte "trockene" alkoholiker danach nicht mehr unbedingt "die selben menschen" sind wie vorher (nur, weil die TE gemeint hat, sie hätte gern den menschen wieder, in den sie sich verliebt hat...). er wird sich z.b. dann neue freunde und auch neue hobbys suchen müssen!

schwierig. da wäre, wenn noch keine gemeinsamen verpflichtungen wie kinder da sind, auch mein erster tip: nix wie weg!

Ich möchte ihn nicht verlassen, wenn er nüchtern ist ist er der den ich liebe..es kann doch nicht sein das der einzige weg ist zu gehen...immer glich aufgeben halte ich nicht für richtig...

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7. Dezember um 10:28
In Antwort auf weltenwanderer93

Ich möchte ihn nicht verlassen, wenn er nüchtern ist ist er der den ich liebe..es kann doch nicht sein das der einzige weg ist zu gehen...immer glich aufgeben halte ich nicht für richtig...

du wirst aber mituntergehen!!!
 

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7. Dezember um 10:29
In Antwort auf weltenwanderer93

Ich möchte ihn nicht verlassen, wenn er nüchtern ist ist er der den ich liebe..es kann doch nicht sein das der einzige weg ist zu gehen...immer glich aufgeben halte ich nicht für richtig...

du vergisst, dass das nicht deine entscheidung ist. es ist ganz allein seine, aber es wird euer leben bestimmen, so lang du mit ihm zusammen bist! du hast da nichts zu melden, und im endeffekt auch nichts zu helfen - du kannst das nur ertragen - oder halt nicht!

 

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7. Dezember um 10:31
In Antwort auf theola

du wirst aber mituntergehen!!!
 

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

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7. Dezember um 10:44
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

wenn er sich nur EVENTUELL helfen lassen will dann hats sowieso keinen sinn

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7. Dezember um 10:45
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

es geht aber nicht um andere... für dich geht es um deinen freund, und um sonst niemand!

daher gegenfrage:  sieht er es als problem? will er es ändern? und was tut er, um es zu ändern?

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7. Dezember um 10:47
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

Ein Alkoholiker kann sich natürlich ändern. 
Jedoch nur wenn er es selbst möchte. 

Ich bin damals wegen meiner nicht immer schönen Lebensumstände dem Alkohol verfallen. 
Und doch kam der Tag an dem ich aufhören wollte. 

Ich habe mir selbst eine Frist gesetzt. Wenn ich es in der Zeit nicht von selbst schaffe mit dem Alkohol aufzuhören werde ich mich freiwillig in eine Entzugsklinik begeben. 
Mit eisener Willensstärke habe ich es dann doch geschafft vom Alkohol weg zu kommen. 
Eine gute Bekannte hat eine ähnliche Geschichte wie ich. 
Bei ihr ist es allerdings so das sie nicht wirklich den Willen hat sich zu ändern. 

Um einen neuen Weg einzuschlagen muss der Betroffene bei sich selbst anfangen. 

Alles Gute. 

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7. Dezember um 11:50
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

... Du batest um Erfahrungen, ich hab Dir meine erzählt!

Gleichzeitig habe ich Dir die Alternative genannt. 

Ich könnte Dir sogar Eure Fortsetzungsgeschichte erzählen - die zu 99% zutreffen wird (Ausnahmen bestätigen die traurige Regel). Und zwar wirst Du mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit zum selben Schluss kommen wie ich.

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7. Dezember um 12:10

Nimm doch mal deinen Freund bei der Hand und geht zusammen zu den anonymen Alkoholikern, damit er überhaupt sieht, dass es echte Hilfe gibt.

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7. Dezember um 12:12

Ich hatte auch mal einen Partner der dem Alkohol verfallen war....und auch bei mir ist es auf eine Trennung hinaus gelaufen.

Ich habe insg. über vier Jahre versucht "zu helfen" aber einem Alki, der selber nichts ernsthaft ändern will, ist nicht zu helfen...

Es tut mir leid aber auch ich kann kein Happy End berichten....

Vielleicht kommst du mit einer Drohung ala´ "wenn du weiter trinkst, gehe ich"...aber vermutlich wird das funktionieren...

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7. Dezember um 15:02
In Antwort auf weltenwanderer93

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

"er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich ">verliebt habe.."

Das ist ein und derselbe Mensch in den du dich verliebt hast, auch der Alkoholiker gehört dazu. Der ist und wird immer da sein, egal ob du dir den weg wünscht oder nicht. Das ist ein Teil von ihm, den du auf jeden Fall (auch wenn er trocken werden sollte) mit dazu bekommst, der gehört zum Gesamtpaket deine Freundes dazu. Das sollte dir bewusst sein. Der Alkohol wird immer eine Rolle in seinem Leben spielen und sei es die, dass er ihn meidet.

Wenn dein Freund von sich aus wirklich etwas gegen die Sucht unternehmen will, dann gibt es durchaus die Chance, dass er vom Alk weg kommt. Aber, das muss sein eigener Wille sein und nicht der Wunsch eines anderen. Er muss es für sich selbst wollen, ermuss die Einsicht und den Willen haben trocken zu werden und er muss von sich aus Hilfe suchen. So lange das nicht der Fall ist, wird er die Sucht nicht wirklich und vor allem auch dauerhaft bekämpfen.

Pass du auf dich selbst auf, Angehörige von Süchtigen sind schnell selbst in der Co-Abhängigkeit gefangen.

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7. Dezember um 15:06
In Antwort auf luiza2710

Ich hatte auch mal einen Partner der dem Alkohol verfallen war....und auch bei mir ist es auf eine Trennung hinaus gelaufen.

Ich habe insg. über vier Jahre versucht "zu helfen" aber einem Alki, der selber nichts ernsthaft ändern will, ist nicht zu helfen...

Es tut mir leid aber auch ich kann kein Happy End berichten....

Vielleicht kommst du mit einer Drohung ala´ "wenn du weiter trinkst, gehe ich"...aber vermutlich wird das funktionieren...

*nicht

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7. Dezember um 15:23

Bei meinem Onkel hat damals nur ein Ultimatum geholfen. Nicht nur von seiner Arbeitsstelle, auch von seiner Frau. Er hat es erst kapiert, als keiner ihm mehr helfen wollte, als alle nur noch gesagt haben sie werden gehen, wenn die Situation so bleibt. Er war dann bei den AA und ist innerhalb kürzester Zeit von der Flasche weggekommen. Alkohol ist für ihn kein Thema mehr und er hat kein Problem damit , wenn in seiner Gegenwart getrunken wird. Seine Frau trinkt sehr gerne Sekt mit ihren Freundinnen zuhause, ihm ist das alles egal. Bei ihm hat es einen Schalter umgelegt.

Ja, ein Alkoholiker kann sich ändern, aber nur mit starker Willenskraft. Du denkst er ist bereit sich helfen zu lassen, aber wäre er das, dann hätte er schon längst nach einem Weg gesucht oder sich zumindest mal von den Freunden ferngehalten. Ich glaube nicht, dass er wirklich bereit ist etwas zu ändern. Eine so frische Beziehung sollte so ein Problem nicht belasten. Du wirst leiden. Du kannst ihm nicht helfen.

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7. Dezember um 15:57
In Antwort auf kariertekatze

"er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich ">verliebt habe.."

Das ist ein und derselbe Mensch in den du dich verliebt hast, auch der Alkoholiker gehört dazu. Der ist und wird immer da sein, egal ob du dir den weg wünscht oder nicht. Das ist ein Teil von ihm, den du auf jeden Fall (auch wenn er trocken werden sollte) mit dazu bekommst, der gehört zum Gesamtpaket deine Freundes dazu. Das sollte dir bewusst sein. Der Alkohol wird immer eine Rolle in seinem Leben spielen und sei es die, dass er ihn meidet.

Wenn dein Freund von sich aus wirklich etwas gegen die Sucht unternehmen will, dann gibt es durchaus die Chance, dass er vom Alk weg kommt. Aber, das muss sein eigener Wille sein und nicht der Wunsch eines anderen. Er muss es für sich selbst wollen, ermuss die Einsicht und den Willen haben trocken zu werden und er muss von sich aus Hilfe suchen. So lange das nicht der Fall ist, wird er die Sucht nicht wirklich und vor allem auch dauerhaft bekämpfen.

Pass du auf dich selbst auf, Angehörige von Süchtigen sind schnell selbst in der Co-Abhängigkeit gefangen.

interessant wäre zu wissen wie er sich ihr gegenüber verhält wenn er getrunken hat...

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7. Dezember um 16:09
In Antwort auf theola

interessant wäre zu wissen wie er sich ihr gegenüber verhält wenn er getrunken hat...

kommt drauf an..in der ersten Phase wie ein anhängliches Kleinkind...wenn dann mehr dazu kommt auch ein bisschen trotzig und man kann natürlich absolut nicht mit ihm reden...schläft dann gleich bald mal darauf ein...und am nächsten Tag weiss er nix mehr...

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7. Dezember um 22:42
In Antwort auf weltenwanderer93

kommt drauf an..in der ersten Phase wie ein anhängliches Kleinkind...wenn dann mehr dazu kommt auch ein bisschen trotzig und man kann natürlich absolut nicht mit ihm reden...schläft dann gleich bald mal darauf ein...und am nächsten Tag weiss er nix mehr...

Hast du im nüchternen Zustand schon mal mit ihm geredet? Habe ich nirgends herausgelesen..

Falls nicht, dann tu das.. und erkläre ihm, dass du nicht mit einem Alkoholiker eine Zukunft aufbauen möchtest.. es muss ihm erst mal bewusst werden, dass er wirklich ein Alkoholproblem hat! 
Kannst ihm ja allenfalls eine Therapie vorschlagen und ihm sagen, dass du hinter ihm stehst.. 

..ansonsten kannst du nur zusehen.. 

Wenn ich du wäre, würde ich mir ein Ultimatum setzten, dass wenn z.B. nach 6 Monaten noch keine Besserung in Sicht ist, dass du deine Sachen packst und gehst.. vielleicht rüttelt ihn das dann wach, falls nicht, wärst du in der Beziehung auf Dauer eh nicht glücklich geworden.. 

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