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Freund ist Alkoholiker

7. Dezember 2018 um 8:53

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

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7. Dezember 2018 um 10:47
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

Ein Alkoholiker kann sich natürlich ändern. 
Jedoch nur wenn er es selbst möchte. 

Ich bin damals wegen meiner nicht immer schönen Lebensumstände dem Alkohol verfallen. 
Und doch kam der Tag an dem ich aufhören wollte. 

Ich habe mir selbst eine Frist gesetzt. Wenn ich es in der Zeit nicht von selbst schaffe mit dem Alkohol aufzuhören werde ich mich freiwillig in eine Entzugsklinik begeben. 
Mit eisener Willensstärke habe ich es dann doch geschafft vom Alkohol weg zu kommen. 
Eine gute Bekannte hat eine ähnliche Geschichte wie ich. 
Bei ihr ist es allerdings so das sie nicht wirklich den Willen hat sich zu ändern. 

Um einen neuen Weg einzuschlagen muss der Betroffene bei sich selbst anfangen. 

Alles Gute. 

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14. Dezember 2018 um 9:57

Ich schleiche schon die ganze Zeit um diesem Thread herum und hatte eigentlich vor, nichts zu schreiben; ich mach’s jetzt doch, weil du dich liest wie „Thilda“ vor vielen Jahren...  

Ich verstehe jede Hoffnung von dir, jede Argumentation, um eine Beziehung zu kämpfen, jede unbewusste Relativierung und den Drang, einen geliebten Menschen zu unterstützen. Vermutlich musst du, genau wie ich, deine eigenen Erfahrungen machen, aber ich kann wenigstens versuchen, einer jungen Frau diese Erfahrung zu ersparen. 


Eine Beziehung mit einem Alkoholiker ist die Hölle auf Erden. In nassen Phasen aus offensichtlichen Gründen, denn er säuft ja. Egal wie wenig oder viel, was oder wie oft und mit welchen Konsequenzen. Er trinkt und trainiert sein Suchtgedächtnis, vergiftet seinen Körper und seinen Geist, braucht den Stoff, um runterzukommen/zu entspannen/normal zu sein/gesellig zu sein/ setze hier einfach alles ein, was so auf deinen Freund zutrifft. Aus gelegentlichen Suffs werden immer längere Phasen, weil diese Krankheit eben so funktioniert. Ein Alkoholiker kann sich nicht von seinem Konsum „runtertrinken“; er braucht mehr, härteres Zeug, trinkt häufiger mit allen Konsequenzen. 
Auch in den trockenen Phasen ist es  die Hölle, denn du witterst bei jeder Gefühlsregung von ihm, einen Anlass zur nächsten Sauferei. Du wirst misstrauisch und hörst auf, dem Mann, den du liebst, zu vertrauen. Du hinterfragst ALLES. Und du hinterfragst dich selbst. „Warum musste ich jetzt so reagieren? Ich weiß doch, dass ihn das nervt. Was ist, wenn er jetzt deinetwegen wieder zum Bier greift?“ Eine gesunde Beziehung ist so nun wirklich nicht mehr möglich... 


Natürlich gibt es Alkoholiker, die konsequent die Notbremse ziehen, nach ausgiebiger Selbstreflektion einsehen, dass sie ein Problem haben und sich selbst Hilfe holen, diese annehmen, sich therapieren lassen, ihr Umfeld und ihr Leben ändern und nie wieder einen Tropfen anrühren. Die trockenen (lange lange Zeit trockenen) Alkoholiker, die ich kenne und die das geschafft haben, haben das aber allein geschafft. Ohne das weiche Netz eines Liebenden Partners, der nur zu gern bereit ist, zu helfen und wieder und wieder und wieder Rückfälle zu verzeihen. SO funktioniert diese Krankheit nun mal...


Ich kann das jetzt so sehen und versuche, dir mit meinen Worten viel viel Leid zu ersparen. Vielleicht kannst du es annehmen? Mein Rat ist: Geh! Geh und lass deinem Freund die Chance, gesund zu werden. Das aber kann er ausschließlich aus sich heraus und allein. Ich wünsche dir Kraft und Glück! Das wünsche ich deinem Freund auch!
 

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17. Dezember 2018 um 18:30
In Antwort auf traventure

Viele Experten, die kontrolliertes Trinken empfehlen sehen völlige Abstinenz übrigens auch als das Ziel an und das kontrollierte Trinken nur als eine erste Stufe auf dem Weg dorthin. Sucht bleibt Sucht. 

Genau so sieht es aus... Aber davor verschließen einige Menschen gern ihre Augen. 

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7. Dezember 2018 um 9:18
In Antwort auf weltenwanderer93

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

Nach zwei (2!!!!) nicht nur, aber sicher auch wegen dem Alkohol gescheiterten Ehen kann ich Dir nur zur Flucht raten. Es ist eindeutig einfacher für Dich.

Die Alternative wäre ein Ultimatum zu stellen, dass er einen therapeutisch begleiteten Entzug macht. Bedenke dabei zwei Dinge:

Erstens wird Dich die Angst vor einem Rückfall ein Leben lang begleiten. 

Zweitens wird jede noch so harmlose Party zu einem regelrechten Spiessrutenlauf. 

Und drittens wird es auch auf Dein eigenes "gesundes" Konsumverhalten nachhaltig Einfluss haben, Stichwort Kochen oder auch nur, wenn es darum geht, zu einem leckeren Abendessen ein Glas Wein geniessen zu wollen. 

Es ist an Dir... Ich denke, Du wirst es vermutlich erst mal mit einem Ultimatum versuchen in der Euphorie der ersten Verliebtheit. Und er sich vielleicht tatsächlich zu einer Therapie bewegen lassen. Wies danach weitergeht, wissen die Götter. Ich kann wie schon zuoberst erwähnt Dir nur sagen, wie es bei mir zweimal ausging und wer in aller Regel den Kampf "Alkohol oder Liebe" gewinnt... 

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7. Dezember 2018 um 9:57
In Antwort auf haesli4

Nach zwei (2!!!!) nicht nur, aber sicher auch wegen dem Alkohol gescheiterten Ehen kann ich Dir nur zur Flucht raten. Es ist eindeutig einfacher für Dich.

Die Alternative wäre ein Ultimatum zu stellen, dass er einen therapeutisch begleiteten Entzug macht. Bedenke dabei zwei Dinge:

Erstens wird Dich die Angst vor einem Rückfall ein Leben lang begleiten. 

Zweitens wird jede noch so harmlose Party zu einem regelrechten Spiessrutenlauf. 

Und drittens wird es auch auf Dein eigenes "gesundes" Konsumverhalten nachhaltig Einfluss haben, Stichwort Kochen oder auch nur, wenn es darum geht, zu einem leckeren Abendessen ein Glas Wein geniessen zu wollen. 

Es ist an Dir... Ich denke, Du wirst es vermutlich erst mal mit einem Ultimatum versuchen in der Euphorie der ersten Verliebtheit. Und er sich vielleicht tatsächlich zu einer Therapie bewegen lassen. Wies danach weitergeht, wissen die Götter. Ich kann wie schon zuoberst erwähnt Dir nur sagen, wie es bei mir zweimal ausging und wer in aller Regel den Kampf "Alkohol oder Liebe" gewinnt... 

Vieln Dank für deine Antwort...ich finde es traurig das die Tips immer gleich verlassen sind..ich liebe ihn..ich möchte helfen und wenn es bedeutet immer auf Alkohol verzichten zu müssen dan tu ich das eben..ist ein kleines Opfer..

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7. Dezember 2018 um 9:58

Ich möchte ihn nicht verlassen, wenn er nüchtern ist ist er der den ich liebe..es kann doch nicht sein das der einzige weg ist zu gehen...immer glich aufgeben halte ich nicht für richtig...

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7. Dezember 2018 um 10:31

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

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7. Dezember 2018 um 10:47
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

Ein Alkoholiker kann sich natürlich ändern. 
Jedoch nur wenn er es selbst möchte. 

Ich bin damals wegen meiner nicht immer schönen Lebensumstände dem Alkohol verfallen. 
Und doch kam der Tag an dem ich aufhören wollte. 

Ich habe mir selbst eine Frist gesetzt. Wenn ich es in der Zeit nicht von selbst schaffe mit dem Alkohol aufzuhören werde ich mich freiwillig in eine Entzugsklinik begeben. 
Mit eisener Willensstärke habe ich es dann doch geschafft vom Alkohol weg zu kommen. 
Eine gute Bekannte hat eine ähnliche Geschichte wie ich. 
Bei ihr ist es allerdings so das sie nicht wirklich den Willen hat sich zu ändern. 

Um einen neuen Weg einzuschlagen muss der Betroffene bei sich selbst anfangen. 

Alles Gute. 

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7. Dezember 2018 um 11:50
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

... Du batest um Erfahrungen, ich hab Dir meine erzählt!

Gleichzeitig habe ich Dir die Alternative genannt. 

Ich könnte Dir sogar Eure Fortsetzungsgeschichte erzählen - die zu 99% zutreffen wird (Ausnahmen bestätigen die traurige Regel). Und zwar wirst Du mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit zum selben Schluss kommen wie ich.

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7. Dezember 2018 um 12:10

Nimm doch mal deinen Freund bei der Hand und geht zusammen zu den anonymen Alkoholikern, damit er überhaupt sieht, dass es echte Hilfe gibt.

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7. Dezember 2018 um 12:12

Ich hatte auch mal einen Partner der dem Alkohol verfallen war....und auch bei mir ist es auf eine Trennung hinaus gelaufen.

Ich habe insg. über vier Jahre versucht "zu helfen" aber einem Alki, der selber nichts ernsthaft ändern will, ist nicht zu helfen...

Es tut mir leid aber auch ich kann kein Happy End berichten....

Vielleicht kommst du mit einer Drohung ala´ "wenn du weiter trinkst, gehe ich"...aber vermutlich wird das funktionieren...

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7. Dezember 2018 um 15:02
In Antwort auf weltenwanderer93

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

"er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich ">verliebt habe.."

Das ist ein und derselbe Mensch in den du dich verliebt hast, auch der Alkoholiker gehört dazu. Der ist und wird immer da sein, egal ob du dir den weg wünscht oder nicht. Das ist ein Teil von ihm, den du auf jeden Fall (auch wenn er trocken werden sollte) mit dazu bekommst, der gehört zum Gesamtpaket deine Freundes dazu. Das sollte dir bewusst sein. Der Alkohol wird immer eine Rolle in seinem Leben spielen und sei es die, dass er ihn meidet.

Wenn dein Freund von sich aus wirklich etwas gegen die Sucht unternehmen will, dann gibt es durchaus die Chance, dass er vom Alk weg kommt. Aber, das muss sein eigener Wille sein und nicht der Wunsch eines anderen. Er muss es für sich selbst wollen, ermuss die Einsicht und den Willen haben trocken zu werden und er muss von sich aus Hilfe suchen. So lange das nicht der Fall ist, wird er die Sucht nicht wirklich und vor allem auch dauerhaft bekämpfen.

Pass du auf dich selbst auf, Angehörige von Süchtigen sind schnell selbst in der Co-Abhängigkeit gefangen.

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7. Dezember 2018 um 15:06
In Antwort auf luiza2710

Ich hatte auch mal einen Partner der dem Alkohol verfallen war....und auch bei mir ist es auf eine Trennung hinaus gelaufen.

Ich habe insg. über vier Jahre versucht "zu helfen" aber einem Alki, der selber nichts ernsthaft ändern will, ist nicht zu helfen...

Es tut mir leid aber auch ich kann kein Happy End berichten....

Vielleicht kommst du mit einer Drohung ala´ "wenn du weiter trinkst, gehe ich"...aber vermutlich wird das funktionieren...

*nicht

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7. Dezember 2018 um 15:23

Bei meinem Onkel hat damals nur ein Ultimatum geholfen. Nicht nur von seiner Arbeitsstelle, auch von seiner Frau. Er hat es erst kapiert, als keiner ihm mehr helfen wollte, als alle nur noch gesagt haben sie werden gehen, wenn die Situation so bleibt. Er war dann bei den AA und ist innerhalb kürzester Zeit von der Flasche weggekommen. Alkohol ist für ihn kein Thema mehr und er hat kein Problem damit , wenn in seiner Gegenwart getrunken wird. Seine Frau trinkt sehr gerne Sekt mit ihren Freundinnen zuhause, ihm ist das alles egal. Bei ihm hat es einen Schalter umgelegt.

Ja, ein Alkoholiker kann sich ändern, aber nur mit starker Willenskraft. Du denkst er ist bereit sich helfen zu lassen, aber wäre er das, dann hätte er schon längst nach einem Weg gesucht oder sich zumindest mal von den Freunden ferngehalten. Ich glaube nicht, dass er wirklich bereit ist etwas zu ändern. Eine so frische Beziehung sollte so ein Problem nicht belasten. Du wirst leiden. Du kannst ihm nicht helfen.

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7. Dezember 2018 um 16:09

kommt drauf an..in der ersten Phase wie ein anhängliches Kleinkind...wenn dann mehr dazu kommt auch ein bisschen trotzig und man kann natürlich absolut nicht mit ihm reden...schläft dann gleich bald mal darauf ein...und am nächsten Tag weiss er nix mehr...

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7. Dezember 2018 um 22:42
In Antwort auf weltenwanderer93

kommt drauf an..in der ersten Phase wie ein anhängliches Kleinkind...wenn dann mehr dazu kommt auch ein bisschen trotzig und man kann natürlich absolut nicht mit ihm reden...schläft dann gleich bald mal darauf ein...und am nächsten Tag weiss er nix mehr...

Hast du im nüchternen Zustand schon mal mit ihm geredet? Habe ich nirgends herausgelesen..

Falls nicht, dann tu das.. und erkläre ihm, dass du nicht mit einem Alkoholiker eine Zukunft aufbauen möchtest.. es muss ihm erst mal bewusst werden, dass er wirklich ein Alkoholproblem hat! 
Kannst ihm ja allenfalls eine Therapie vorschlagen und ihm sagen, dass du hinter ihm stehst.. 

..ansonsten kannst du nur zusehen.. 

Wenn ich du wäre, würde ich mir ein Ultimatum setzten, dass wenn z.B. nach 6 Monaten noch keine Besserung in Sicht ist, dass du deine Sachen packst und gehst.. vielleicht rüttelt ihn das dann wach, falls nicht, wärst du in der Beziehung auf Dauer eh nicht glücklich geworden.. 

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9. Dezember 2018 um 13:45
In Antwort auf weltenwanderer93

liebes Forum, auch ich bin eine stille Mitleserin gewesen..aber ich komm nicht mehr weiter..mein Freund ist Alkoholkrank. Er hat es im Suff zugegeben, aber hatte schon lange die Ahnung weil er schon früher Probleme hatte..da sschlimme seine Freund wissen davon..aber saufen frisch fröhlisch weiter mit ihm
er hat oft Filmrisse und erinnert sich an nichts....wie kann ich ihn darauf ansprechen (wenn er nüchtern ist!!!)
Er hat auch alles typischen anzeichen...ich möchte helfen..und ich denke er wäre evtl. bereit sich helfen zu lassen..er ist eine anderer Mensch wenn er betrunken ist..nicht den in den ich mich verliebt habe..
Wie kann ich das vorsichtig anfangen?
Hat jemand Erfahrungen damit? Auch eine alkoholkranken Partner..? Habt ihr Schluss gemacht? Oder liess er sich helfen?
Falls wichtig, er ist 24 ich 25 seit 6 Monaten zusammen.
Vielen lieben Dank..

Ihr seid seit 1/2 Jahr zusammen, das ist nicht viel und es ist definitiv noch keine tiefgehende Lebensbeziehung sondern erst der Anfang. Ihr lernt euch noch kennen.

Was ich zu Suchtkranken spontan denke, ist, dass die, die garantiert nicht helfen können, die Beziehung und Familie sind. Die geraten irgendwann in diese Co-Abhängigkeit, und es ist nicht gut, was das bedeutet.

Bei dir sehe ich, dass du noch nciht verstehst, was Alkoholkrankheit bedeutet. Du hast den lieben Menschen vor Augen, der er ist, wenn er nüchtern ist. wenn du weiterhin mit ihm zusammen sein möchtest, dann beschäftige dich ausführllich mit dem Thema Alkoholkrankheit. Es gibt Beratungsstellen für Angehörige. Das zeigt, dass es ein schwieriges Thema ist und alle im Umfeld des Alkoholkranken betroffen sind.

Also bitte sei nicht leichtgläubig und vergleiche es mit der Sucht nach Süssigkeiten. Diese Sucht ist Persönlichkeitsverändernd und hinterlässt selten was gutes. Die Alkoholiker, die ich kenne, waren alle super nett, wenn nüchtern. Aber das Familienleben und die Beziehungen sind alle durch ihre Krankheit kaputt gegangen. Einer hat mal sein Kind aus dem zweiten  Stock fallen lassen (das Kind ist daran gestorben), weil er es nicht gepeilt hat, es festzuhalten oder gar nicht erst auf die Fensterbank zu setzen.... Und ja, diese Leute sind alle keine Assis. Sie haben Ausbildung oder Studium hinter sich. Und das weitere Umfeld hat oft gar nichts von der Sucht mitbekommen ....

Also denk daran, es kann dich extrem belasten und einnehmen, wenn du mit einem Suchtkranken zusammen bist. Und du bist garantiert, so sehr du es auch möchtest, nicht die Person, die diesen Menschen retten kann.

Also geh bitte zu einer Beratungsstelle und suche dir dort fachlich soliden Rat. Du musst verstehen, worum es geht und dass es keineswegs eine romantische Liebesherausvorderung ist, einen Alkoholiger zu retten.

Und nein, du lässt ihn nicht im Stich, wenn du dich für ein Leben ohne Alkoholismus entscheidest. Du bist nur eine erwachsene  Frau, die sich nicht ausnutzen lässt oder die Hilfsromantikerin ist. Du triffst eine  Etnscheidung auch für dein Leben. Und oft hilft es Suchtkranken, sich selber aus dem Schlamassel zu ziehen, wenn nahestehende Menschen sich abwenden. Oft gibt das den richtigen Anstoss. Aber immer ist es in jedem Fall der Suchtkranke selber, der sich heilen kann. Er selber muss es wollen, das kann nicht von aussen kommen.

 

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9. Dezember 2018 um 13:52
In Antwort auf weltenwanderer93

Vieln Dank für deine Antwort...ich finde es traurig das die Tips immer gleich verlassen sind..ich liebe ihn..ich möchte helfen und wenn es bedeutet immer auf Alkohol verzichten zu müssen dan tu ich das eben..ist ein kleines Opfer..

für dich ist das nicht schwierig, auf Alkohol und Alkoholaromen in deinem Leben zu verzichten. Alkoholismus ist persönlichkeitsverändernd. Auch langfristig. Bedenke das. Sei nicht naiv sondern informiert. Geh bitte zu einer Beratungsstelle, die sich mit allen Aspekten dieser Krankheit auskennen.

https://www.beratung.help/a/hilfe-fuer-angehoerige-von-alkoholikern

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9. Dezember 2018 um 14:45
In Antwort auf weltenwanderer93

Klar geht es mir beschissen dabei, aber ist es so ausichtslos, kann sich KEIN Alkoholiker auf dieser Erde den ändern? Ist immer JEDE Beziehung zum scheitern verurteilt...?

das Problem dabei ist nur. dass ER den ''ersten Schritt'' tun muss und sich dann am besten direkt eine für sich geeignete SHG suchen. Für die Partner und Angehörigen gibt es die Al-Anon-Familiengruppe - alles im Internet zu finden.

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9. Dezember 2018 um 16:12

Eine mir bekannte Alkoholikerin sagte mal, sie würde nur noch Weinschorle oder Sekt vertragen. Bei Kaffee bekäme sie Magenschmerzen.
Als ich ihr vorschlug, es doch mal mit Tee zu versuchen, lachte sie und erzählte, das sei nur was für Kranke.
Dem hatte ich nichts mehr hinzuzufügen!

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10. Dezember 2018 um 7:37

Hallo ihr lieben und danke für alle Antoworten und Tips. Ich habe am Wochenende mit ihm geredet..er sagt er muss mal bisschen Zeit für sich haben um drüber nach zu denken. Er hat gestern nichts getrunken...wir waren den ganzen Tag zusammen..ob das was heisst weiss ich leider nicht.

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10. Dezember 2018 um 7:55
In Antwort auf weltenwanderer93

Hallo ihr lieben und danke für alle Antoworten und Tips. Ich habe am Wochenende mit ihm geredet..er sagt er muss mal bisschen Zeit für sich haben um drüber nach zu denken. Er hat gestern nichts getrunken...wir waren den ganzen Tag zusammen..ob das was heisst weiss ich leider nicht.

Nein, das heißt nichts . 

Wie ich aus Beispielen in mir bekannten Familien erkennen kann oder im Freundeskreis .

Ein guter Bekannter von mir ist alkoholkrank . Er besäuft sich jeden Abend . Seine letzte Beziehung lief auch so ab . Anhänglich wenn er besoffen ist und dann noch das zweite Gesicht - wenn er anfing zu toben und die Sachen seiner Freundin aus einem Anfall heraus zerstört hat . Sie hat ihm mehrfach ein Ultimatum gestellt - er hat es nie eingehalten .

Seine ganze Familie weiß von der Misere . Seine Frau ist ihm nach über 25ig Jahren davon gelaufen und hat um des Friedens Willen auf alles verzichtet - nur damit sie weg kommt . Sie hat gewartet bis die Kinder groß genug sind . Die hat sicherlich alles gemacht - damit er selbst einsieht, dass er krank ist .

Er hat keine Hobbies, er sitzt nach der Arbeit zu Hause und trinkt . Da ihm eine Firma gehört, sind die Angestellten dazu verdonnert - den Mund zu halten - obwohl sie es mitbekommen . Würde er ein normaler Angestellter sein, wäre er schon längst rausgeflogen. Er fällt immer wieder Wochen und einzelne Tage aus - weil er in schwerste Depressionen verfällt und nicht mehr reden kann vor lauter betrunken . Der braucht seinen Pegel täglich . Dann läuft die gesamte Familie zusammen und macht Schadensbegrenzung .

Was total interessant ist - er suggeriert den Leuten er ist am liebsten zu Hause - natürlich, damit keiner merkt, wenn er ein Bier nach dem anderen leert .

Seinem Sohn hat man nach dem letzten Zusammenbruch erklärt, dass sein Vater bereits Schädigungen aufweist von der Alkoholsucht u.a. im Gehirn . Jegliche Anspielungen und auch Gespräche - er möge einen Entzug inklusive Therapie machen - negiert er .

ER wird nachdenken und zu dem Enschluss kommen, er hat kein Problem - da gehe ich eine Wette ein . 

Ich mache übrigens um solche Menschen einen Bogen, weil sie dich aussaugen und benutzen und niemand ist für das Glück des anderen zuständig .

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10. Dezember 2018 um 8:52
In Antwort auf geistundsinn1

Nein, das heißt nichts . 

Wie ich aus Beispielen in mir bekannten Familien erkennen kann oder im Freundeskreis .

Ein guter Bekannter von mir ist alkoholkrank . Er besäuft sich jeden Abend . Seine letzte Beziehung lief auch so ab . Anhänglich wenn er besoffen ist und dann noch das zweite Gesicht - wenn er anfing zu toben und die Sachen seiner Freundin aus einem Anfall heraus zerstört hat . Sie hat ihm mehrfach ein Ultimatum gestellt - er hat es nie eingehalten .

Seine ganze Familie weiß von der Misere . Seine Frau ist ihm nach über 25ig Jahren davon gelaufen und hat um des Friedens Willen auf alles verzichtet - nur damit sie weg kommt . Sie hat gewartet bis die Kinder groß genug sind . Die hat sicherlich alles gemacht - damit er selbst einsieht, dass er krank ist .

Er hat keine Hobbies, er sitzt nach der Arbeit zu Hause und trinkt . Da ihm eine Firma gehört, sind die Angestellten dazu verdonnert - den Mund zu halten - obwohl sie es mitbekommen . Würde er ein normaler Angestellter sein, wäre er schon längst rausgeflogen. Er fällt immer wieder Wochen und einzelne Tage aus - weil er in schwerste Depressionen verfällt und nicht mehr reden kann vor lauter betrunken . Der braucht seinen Pegel täglich . Dann läuft die gesamte Familie zusammen und macht Schadensbegrenzung .

Was total interessant ist - er suggeriert den Leuten er ist am liebsten zu Hause - natürlich, damit keiner merkt, wenn er ein Bier nach dem anderen leert .

Seinem Sohn hat man nach dem letzten Zusammenbruch erklärt, dass sein Vater bereits Schädigungen aufweist von der Alkoholsucht u.a. im Gehirn . Jegliche Anspielungen und auch Gespräche - er möge einen Entzug inklusive Therapie machen - negiert er .

ER wird nachdenken und zu dem Enschluss kommen, er hat kein Problem - da gehe ich eine Wette ein . 

Ich mache übrigens um solche Menschen einen Bogen, weil sie dich aussaugen und benutzen und niemand ist für das Glück des anderen zuständig .

Solche Fälle kannte ich leider auch einige, wie z.B. die Eltern meiner Freundin, denen noch nicht mal die eigenen Kinder es wert waren, vom Alkohol loskommen zu wollen. Davon ist niemand alt geworden, die sind alle im Laufe der Zeit an den Folgen der Alkoholsucht gestorben. Das war im Grunde Selbstmord auf Raten.
Ich kenne erwachsene Kinder von Alkoholikern, die den Kontakt zu ihren Eltern deswegen abgebrochen haben und dazu hofften, dass ihr Eltern (oder der betroffende Elternteil) nicht irgendwann deshalb eine Pflegefall werden und sie dann auch noch für sie aufkommen müssten. Da war der relativ schnelle Tod des Alkoholikers mehr oder weniger eine Erleichterung für die Kinder. Traurig, solche Lebenserfahrungen, dazu noch mit den eigenen Eltern(teilen).
 

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10. Dezember 2018 um 9:09

Sagt wer bitte?? Wo sage ich bitte das alles wieder gut ist? Ich kenne keine anderen Alkoholiker...die Aussage war lediglich so zu verstehen das ich nicht weiss wie ich das verstehen soll. Du bist einfach eine die gerne auf anderen rumhackt, hab dich schon in ziemlich jedem Post gesehen. Wenn du nichts schlaues oder hilfreiches zu sagen hast dann lass es bleiben. Ich kam hierher um Tips und Erfahrungen auszutauschen. Nicht mehr nicht weniger. Ich weiss das es kein Ponyhof Aufenthalt ist mit meinem Freund. Ich weiss das es keine Phase ist. Ich will aber auch nicht einfach wegrennen wenn es Hoffnung gibt. Aber bei dir ist es immer dasselbe, egal welches Problem; verlassen. Kümmer dich vlt mal um dein eigenes Leben. Wenn du noch eins hast. 

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10. Dezember 2018 um 9:18
In Antwort auf geistundsinn1

Nein, das heißt nichts . 

Wie ich aus Beispielen in mir bekannten Familien erkennen kann oder im Freundeskreis .

Ein guter Bekannter von mir ist alkoholkrank . Er besäuft sich jeden Abend . Seine letzte Beziehung lief auch so ab . Anhänglich wenn er besoffen ist und dann noch das zweite Gesicht - wenn er anfing zu toben und die Sachen seiner Freundin aus einem Anfall heraus zerstört hat . Sie hat ihm mehrfach ein Ultimatum gestellt - er hat es nie eingehalten .

Seine ganze Familie weiß von der Misere . Seine Frau ist ihm nach über 25ig Jahren davon gelaufen und hat um des Friedens Willen auf alles verzichtet - nur damit sie weg kommt . Sie hat gewartet bis die Kinder groß genug sind . Die hat sicherlich alles gemacht - damit er selbst einsieht, dass er krank ist .

Er hat keine Hobbies, er sitzt nach der Arbeit zu Hause und trinkt . Da ihm eine Firma gehört, sind die Angestellten dazu verdonnert - den Mund zu halten - obwohl sie es mitbekommen . Würde er ein normaler Angestellter sein, wäre er schon längst rausgeflogen. Er fällt immer wieder Wochen und einzelne Tage aus - weil er in schwerste Depressionen verfällt und nicht mehr reden kann vor lauter betrunken . Der braucht seinen Pegel täglich . Dann läuft die gesamte Familie zusammen und macht Schadensbegrenzung .

Was total interessant ist - er suggeriert den Leuten er ist am liebsten zu Hause - natürlich, damit keiner merkt, wenn er ein Bier nach dem anderen leert .

Seinem Sohn hat man nach dem letzten Zusammenbruch erklärt, dass sein Vater bereits Schädigungen aufweist von der Alkoholsucht u.a. im Gehirn . Jegliche Anspielungen und auch Gespräche - er möge einen Entzug inklusive Therapie machen - negiert er .

ER wird nachdenken und zu dem Enschluss kommen, er hat kein Problem - da gehe ich eine Wette ein . 

Ich mache übrigens um solche Menschen einen Bogen, weil sie dich aussaugen und benutzen und niemand ist für das Glück des anderen zuständig .

Das tut er manchmal, also er trifft sich viel mit Freunden, hauptsächlich unternehmen wir was gemeinsam...er war paar Wochen auf Diät und hat unter der Woche auf Alkohol verzichtet (klar Kontrollieren geht ja nicht), er arbeitet als Elektriker...er trinkt nicht jeden Abend wenn er bei mir ist...aber ich kann auch nicht einschätzen wie viel normal ist wenn er Abends seine Bierchen trinkt..er ist sehr aktiv, er hasst es zu Hause rum zusitzen, er spielt Fussball...Betrunken ist er nur am Wochenende..weil er weiss dann muss er nicht fahren etc..und auch nur wenn wir bei Freunden sind und sonst unterwegs..

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10. Dezember 2018 um 9:22

Doch er weiss es...er hat es mir ja agesagt als ich ihn gefragt habe...eben und er war betrunken...aber eben, das ist das eine..er hat viel Stress auf der Arbeit und ich möchte ihn nicht noch Abends unter Druck setzen damit...ich habe am Sonntag das Thema bisschen angeschnitten und eben er denkt darüber nach...bis zum nächsten ausführlichen Gespräch..habe ihm gesagt ich mach mir Sorgen..auch wegen seiner Gesundheit..

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10. Dezember 2018 um 13:07

Zu blöd theola hab dich blockiert, geh woanders rumstänkern. Das habe ich nicht nötig. Ich habe um Tips und Erfahrungen gebeten. Und Rat. Du kennst meine Schilderung. Alles andere nicht. Also für wen bitte hälst du dich hier zu verurteilen? Eben.  gibt leider kein Mittelfinger hier. 

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10. Dezember 2018 um 14:41

Theola hat nur zynisch ausgesprochen, was wohl eintreffen wird:

Du wirst es immer und immer wieder aufs Neue "ein bisschen" ansprechen, und er ab und zu mal einen alkoholfreien Tag einschalten, woraufhin Du bis auf weiteres etwas besänftigt bist. Dann geht alles so weiter wie zuvor. 

Ist menschlich, aber leider nicht zielführend. 

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10. Dezember 2018 um 14:44
In Antwort auf weltenwanderer93

Zu blöd theola hab dich blockiert, geh woanders rumstänkern. Das habe ich nicht nötig. Ich habe um Tips und Erfahrungen gebeten. Und Rat. Du kennst meine Schilderung. Alles andere nicht. Also für wen bitte hälst du dich hier zu verurteilen? Eben.  gibt leider kein Mittelfinger hier. 

Nicht nur dir geht diese Person gewaltig auf die Nerven mit ihren Provokationen und der Stänkerei.
Ich möchte nicht im Leben weder sie selber, noch ihre Lebensumstände sehen, in denen sie sich befindet!!

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10. Dezember 2018 um 14:54
In Antwort auf haesli4

Theola hat nur zynisch ausgesprochen, was wohl eintreffen wird:

Du wirst es immer und immer wieder aufs Neue "ein bisschen" ansprechen, und er ab und zu mal einen alkoholfreien Tag einschalten, woraufhin Du bis auf weiteres etwas besänftigt bist. Dann geht alles so weiter wie zuvor. 

Ist menschlich, aber leider nicht zielführend. 

ehm darf ich mal fragen woher du das wissen willst? Wer sagt den das ich das immer und immer ansprechen werde und vor allem mich besänftigen lasse? Ich werde das einmal richtig ausdiskutieren und wenn er nicht bereit ist etwas zu ändern oder daran zu arbeiten ist bei mir Ende Gelände. Ich bin seine Partnerin und soweit ich weiss hilft man in einer Beziehung einander, geht durch dick und dünn, aber da hier 90%  immer gerade von Trennung reden erwarte ich auch nichts anderes. Ist schon traurig das niemand mehr gewillt ist an und in der Beziehung zu arbeiten. Sich gegenseitig zu unterstützen. 
Und theola kann sich ihre zynische Art sonst wohin stecken. 

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10. Dezember 2018 um 14:55
In Antwort auf silke-von-braun.

Nicht nur dir geht diese Person gewaltig auf die Nerven mit ihren Provokationen und der Stänkerei.
Ich möchte nicht im Leben weder sie selber, noch ihre Lebensumstände sehen, in denen sie sich befindet!!

Danke dir. Die geht mir schon seit langem aufn Sack. Besserwisserisch, bemutternd, frech, herablassend...gibt noch 1000 Wörter die diese Person beschreiben aber was nettes fällt mir nicht ein. Aber wenn sie sonst nichts zu tun hat..tja.

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10. Dezember 2018 um 15:33

..umm Himmelswillen!! 

Nicht, dass hier gleich auch noch die ''Heilsarmee'' angerückt kommt !

Nein - das Ding bei Alkoholismus (Krankheit) ist , dass allein der Trinker sich helfen lassen kann - wenn er das will. Und Partner können nie die ''Hilfe'' sein, die der Kranke benötigt, wenn er dem Alkohol abschwören möchte.
Er braucht tatsächlich diese Treffen (Meetings) mit anderen Alkoholikern der Selbsthilfegruppen.
Ich meine - jeder, der in Partnerschaft lebt, kennt doch die ewigen Streitereien, wenn einer versucht, dem anderen was ''beizubringen''.

Ww, Dein Freund versucht gerade, sich zu ''beherrschen''. Das kann eine Zeit gut gehen - aber dann stellst sich wieder der Suchtdruck ein und der wird mächtiger, bis er wieder nachgibt und trinkt. Er will Dir zuliebe nüchtern sein - aber wenn er tatsächlich ein Alkoholiker ist, kann er es nicht schaffen, ohne die Unterstützung, die er benötigt, um trocken bleiben zu können.

Schlage ihm doch mal vor, dass er sich im Internet nach einem AA-Online-Meeting umsehen kann. Das wäre für den Anfang schon sicher eine große Hilfe.

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10. Dezember 2018 um 15:39
In Antwort auf gabriela1440

..umm Himmelswillen!! 

Nicht, dass hier gleich auch noch die ''Heilsarmee'' angerückt kommt !

Nein - das Ding bei Alkoholismus (Krankheit) ist , dass allein der Trinker sich helfen lassen kann - wenn er das will. Und Partner können nie die ''Hilfe'' sein, die der Kranke benötigt, wenn er dem Alkohol abschwören möchte.
Er braucht tatsächlich diese Treffen (Meetings) mit anderen Alkoholikern der Selbsthilfegruppen.
Ich meine - jeder, der in Partnerschaft lebt, kennt doch die ewigen Streitereien, wenn einer versucht, dem anderen was ''beizubringen''.

Ww, Dein Freund versucht gerade, sich zu ''beherrschen''. Das kann eine Zeit gut gehen - aber dann stellst sich wieder der Suchtdruck ein und der wird mächtiger, bis er wieder nachgibt und trinkt. Er will Dir zuliebe nüchtern sein - aber wenn er tatsächlich ein Alkoholiker ist, kann er es nicht schaffen, ohne die Unterstützung, die er benötigt, um trocken bleiben zu können.

Schlage ihm doch mal vor, dass er sich im Internet nach einem AA-Online-Meeting umsehen kann. Das wäre für den Anfang schon sicher eine große Hilfe.

Ich danke dir vielmal für die hilfreiche Antwort. Ich werde das im Gespräch auch mit einbeziehen..falls er nicht bereit ist das alles genauer mit mir zu bereden...sprich das es eben tief drin sitzt...da verstehen sich Gleichgesinnte besser.

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10. Dezember 2018 um 18:39

es gibt nichts Schlimmeres für Alkoholkranke, als Angehörige, die ihre ''Hilfe'' anbieten.

Die sähe dann in etwa so aus: ''bist du sicher, dass du ein Alkoholiker bist?''

''so viel trinkst du doch gar nicht''
''ach.. das ist doch gar nicht so schlimm, lass dir man nichts einreden - du gehst doch noch arbeiten und auch sonst läuft doch alles bei dir?  Na siehste!''

''du musst nur weniger trinken'' ''reine Willenssache, sich zu kontrollieren''

Und was die Partnerin sagt ist eh nicht relevant.

Das sind jene Hilfen, die leider alles nur verschlimmbessern und keinem Trinker je geholfen hat.

Mindestens ebenso schlimm ist, wenn der Trinker plötzlich heimlich trinkt, weil die Sucht nunmal nach Alkohol ''verlangt''. Von da an hat er auch noch Erklärungsnot. Das Desaster kommt... nicht nur für den Partner !

dsdb, keine Sorge, MEIN Problem ist das zum Glück schon lange nicht mehr

kannst locker bleiben

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10. Dezember 2018 um 20:03

..umm Himmelswillen!! "

was haben wir denn jetzt schon wieder für ein problemchen, gabriela? 



Könntest Du einfach mal meine Sätze so stehen lassen wie sie stehen, gäbe es gar keine Problemchen - ok. ?  ~ ~
 

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10. Dezember 2018 um 20:09

vielleicht nimmst Du Dich einfach nur zu wichtig ?

Im Gegensatz zu Dir mit mir, habe ICH mit DIR gar kein Problem - auch kein ganz kleines  -/-

ich...du

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14. Dezember 2018 um 6:39

Nichts von all dem, er war die letzten Tage mit ner Grippe zu Hause, hatte weder Bier noch sonst was. Also nichts getrunken. Unter der Woche ist es fast täglich 3-4 Dosen Bier..mehr nicht. 

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14. Dezember 2018 um 6:56
In Antwort auf weltenwanderer93

Nichts von all dem, er war die letzten Tage mit ner Grippe zu Hause, hatte weder Bier noch sonst was. Also nichts getrunken. Unter der Woche ist es fast täglich 3-4 Dosen Bier..mehr nicht. 

Es gibt sogar Alkoholiker, die nie anderes als "nur" Bier trinken. 

Es gibt auch solche, die wochenlang gar nichts und dann wochenlang literweise saufen. 

Glaub nur ja nicht, Bier mache es weniger schlimm. 

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14. Dezember 2018 um 7:01

Nur als update für die, die es interessiert. Wie bereits erwähnt waren wir ja bei einem von seinen besten Freunden eingeladen um das  ganze Thema zu besprechen. Er war nüchtern, hat sich alles angehört, auch bisschen erzählt und ist einsichtig. Er weiss selber dass er ein Problem hat. So..nun haben wir uns darauf „geeinigt“, dass er seinen Konsum erstmal reduziert; sprich nur am Wochenende und das er auch darauf achtet, es nicht zu übertreiben dann. Dazu kommt noch hinzu dass er sich professionelle Hilfe holt um alles aufzuarbeiten, worüber er nicht mit mir oder Freunden reden mag. Das wars. Danke an alle für die Ratschläge und Tips. 

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14. Dezember 2018 um 7:03
In Antwort auf haesli4

Es gibt sogar Alkoholiker, die nie anderes als "nur" Bier trinken. 

Es gibt auch solche, die wochenlang gar nichts und dann wochenlang literweise saufen. 

Glaub nur ja nicht, Bier mache es weniger schlimm. 

Wo hab ich das gesagt? Ihr seit immer wieder lustig und tut so als würde ich es verharmlosen oder als Phase abstempeln. Ich bin mir sehr wohl bewusst das es nicht nur auf eine Art abläuft. 

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14. Dezember 2018 um 7:05
In Antwort auf weltenwanderer93

Nichts von all dem, er war die letzten Tage mit ner Grippe zu Hause, hatte weder Bier noch sonst was. Also nichts getrunken. Unter der Woche ist es fast täglich 3-4 Dosen Bier..mehr nicht. 

Hast du dich selbst mal mit Alkoholismus auseinander gesetzt und dich schlau gemacht? Das würde ich dir jedenfalls empfehlen. Ich hab den Eindruck, dass du selbst dazu neigst, sein Trinkverhalten zu verharmlosen, eben auch, weil du ahnungslos bist, was Alkoholismus überhaupt ausmacht.

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14. Dezember 2018 um 7:08
In Antwort auf weltenwanderer93

Nur als update für die, die es interessiert. Wie bereits erwähnt waren wir ja bei einem von seinen besten Freunden eingeladen um das  ganze Thema zu besprechen. Er war nüchtern, hat sich alles angehört, auch bisschen erzählt und ist einsichtig. Er weiss selber dass er ein Problem hat. So..nun haben wir uns darauf „geeinigt“, dass er seinen Konsum erstmal reduziert; sprich nur am Wochenende und das er auch darauf achtet, es nicht zu übertreiben dann. Dazu kommt noch hinzu dass er sich professionelle Hilfe holt um alles aufzuarbeiten, worüber er nicht mit mir oder Freunden reden mag. Das wars. Danke an alle für die Ratschläge und Tips. 

Ich kann dir nur wirklich nochmals den Rat geben, auf dich selbst zu achten und dich selbst zu informieren. Bisher liest sich alles wie eine von vielen typischen Alkoholikerstorys. 

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14. Dezember 2018 um 7:10
In Antwort auf kariertekatze

Ich kann dir nur wirklich nochmals den Rat geben, auf dich selbst zu achten und dich selbst zu informieren. Bisher liest sich alles wie eine von vielen typischen Alkoholikerstorys. 

Zu früh abgeschickt, dass dein Freund sich professionelle Hilfe holen will, ist aber sehr gut und lässt hoffen!!

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14. Dezember 2018 um 7:11
In Antwort auf kariertekatze

Ich kann dir nur wirklich nochmals den Rat geben, auf dich selbst zu achten und dich selbst zu informieren. Bisher liest sich alles wie eine von vielen typischen Alkoholikerstorys. 

Ich bin hierhergekommen um Ratschläge zu bekommen, verharmlosen tu ich gar nix, aber hier wird ja sowieso von bestimmten Usern die Aussagen so gedreht wie sies gern hätten. Ich mache seit Wochen nichts anderes als darüber zu lesen und mich zu informieren. So viel dazu. Bin auch in einem anderen Forum für Co Abhängige. Aber da ihr ja sowieso alles besser wisst lass ichs sein und lese die Beiträge die auch HELFEN statt nur belehren weil sie ja alles so viel besser wissen. 

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14. Dezember 2018 um 7:14
In Antwort auf kariertekatze

Zu früh abgeschickt, dass dein Freund sich professionelle Hilfe holen will, ist aber sehr gut und lässt hoffen!!

Ich hoffe es hilft.

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14. Dezember 2018 um 7:17
In Antwort auf weltenwanderer93

Nur als update für die, die es interessiert. Wie bereits erwähnt waren wir ja bei einem von seinen besten Freunden eingeladen um das  ganze Thema zu besprechen. Er war nüchtern, hat sich alles angehört, auch bisschen erzählt und ist einsichtig. Er weiss selber dass er ein Problem hat. So..nun haben wir uns darauf „geeinigt“, dass er seinen Konsum erstmal reduziert; sprich nur am Wochenende und das er auch darauf achtet, es nicht zu übertreiben dann. Dazu kommt noch hinzu dass er sich professionelle Hilfe holt um alles aufzuarbeiten, worüber er nicht mit mir oder Freunden reden mag. Das wars. Danke an alle für die Ratschläge und Tips. 

Das freut mich - dass das Gespräch so gut gelaufen ist .

Immer am Ball bleiben und alles Gute

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14. Dezember 2018 um 7:21
In Antwort auf weltenwanderer93

Ich bin hierhergekommen um Ratschläge zu bekommen, verharmlosen tu ich gar nix, aber hier wird ja sowieso von bestimmten Usern die Aussagen so gedreht wie sies gern hätten. Ich mache seit Wochen nichts anderes als darüber zu lesen und mich zu informieren. So viel dazu. Bin auch in einem anderen Forum für Co Abhängige. Aber da ihr ja sowieso alles besser wisst lass ichs sein und lese die Beiträge die auch HELFEN statt nur belehren weil sie ja alles so viel besser wissen. 

Ich kann dich verstehen, ohne meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema und Alkohilikern würde ich vielleicht auch so denken.
Ich glaube aber nicht, dass dir hier jemand etwas Böses wollte, im Gegenteil, aus den eigenen Erfahrungen  und dem wWssen heraus, wie es ist mit einem Alkoholiker eine Beziehung zu führen oder ihn in seiner Familie zu haben, wurden viele Beiträge geschrieben.
Im Grunde sorgen sich alle vor allem um dich. Das wirst du vielleicht irgendwann verstehen und nachvollziehen können. Ich wünsche dir alles Gute.

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14. Dezember 2018 um 7:29

Er ist unter der Woche bei mir und am Wochenende gehen wir zu ihm. Leben zusammen, aber nicht zusammen angemeldet.

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14. Dezember 2018 um 7:36

Mein Tante ist Alkoholikerin...

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14. Dezember 2018 um 7:38
In Antwort auf weltenwanderer93

Mein Tante ist Alkoholikerin...

*Meine..und das seit sicher schon 20 Jahren, also seit ich klein bin. Sie ist ganz anders drauf als mein Freund. Eben auch im Trinkverhalten. Mit uns trinkt sie Prosecco etc, alles in Massen, aber zu Hause stapeln sich die Weinflaschen.

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14. Dezember 2018 um 7:43

Na ja, ihre Tochter; also meine Cousine lebte lange noch bei ihr, konnte uns also alles mitteilen. Und sie hat sehr gelitten. Ich denke auch nicht das sie uns angelogen hat. 

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14. Dezember 2018 um 8:09
In Antwort auf weltenwanderer93

Wo hab ich das gesagt? Ihr seit immer wieder lustig und tut so als würde ich es verharmlosen oder als Phase abstempeln. Ich bin mir sehr wohl bewusst das es nicht nur auf eine Art abläuft. 

Meine Antwort beruhte auf Deinem Zusatz ".... mehr nicht", den Du über seinen Bierkonsum geschrieben hast!

Hör auf, uns alle hier anzuzicken. Nicht WIR sind das Problem. 

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