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Freund hat mich vergewaltigt!

6. August 2010 um 13:33

Hallo!

Ich bin mit meinem Freund nun 1 Monat zusammen.Er ist 41 und hat sehr viel gekifft.Er hat nur das Problem das der Sex auf normale weise wenn ich wollte nicht immer funktioniert hat.Er hat halt keinen steifen bekommen egal was ich probiert habe.Es hat halt nicht funktioniert.
Dann waren wir bei ihm zuhause.Mir ging es schon nicht sehr gut und deshalb hatte ich mich schlafen gelegt.Schlafe dann fester.Ich lag auf dem bauch.Plötzlich legt der sich auf mich zieht mir die Hose runter und macht es einfach.Ich hab versucht ihn wegzuschieben aber er war einfach zu schwer.Habe die ganze Zeit Nein gesagt und auch geweint.Als er fertig war hat er sich die Hose hochgezogen und nur gesagt "Das mußte ich jetzt einfach tun".Und dann hat er nichts mehr gesagt.Danach hab ich gesehn das er 4 Joints vorher geraucht hatte.Danach hat er es noch ein weiteres mal gemacht.Bei seinem 3ten Versuch es in meiner Wohnung zu tun.Konnte ich mich befreien und hab ihn rausgeworfen.

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll!
Hab eh schon lange Depressionen und noch einiges aus der Vergangenheit aufzuarbeiten.
Denn schon als Kind hatte ich Angst vor Männern und hab gezittert als mein Stiefvater mich angefasst hat.Was da passiert ist weiß ich nicht.

Hoffe jemand hat einen Rat für mich

Danke schonmal

Lg

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10. August 2010 um 20:44

!!
Eine Anzeige hat sehr wohl auch dann noch Aussicht auf Erfolg, wenn man den Täter noch einmal in die Wohnung lässt. Es deshalb darauf beruhen zu lassen und das einfach "abzuhaken" ist der falsche Ansatz!
Die Gerichte sind Gott sei Dank sehr erfahren in solchen Dingen und wissen, dass es leider normal, dass in der Beziehung vergewaltigte Frauen emotional noch so verbunden sein können, dass sie es nciht gleich schaffen, den nötigen Abstand zu wahren. Viele suchen die Schuld auch eher bei sich als bei dem Täter oder können nciht glauben, dass der Geliebte zu etwas tatsächlich fähig war/ist. Selbstverständlich liegt die Schuld aber allein beim Täter.
Am Kiffen liegt es übrigens wohl eher nicht, das törnt ja eher ab als an. Möglicherweise hat dein "Freund" eine sadistische Neigung und "kann" nur mit Gewalt. Wie auch immer.
Meiner Meinung nach solltest du ihn anzeigen. Darauf stehen mehrere Jahre Gefängnis. Und auch hier sind die Gerichte erfahren genug das Prinzip "Aussage gegen Aussage" auszuhebeln - wenn auch nciht immer. Ich kenne viele Fälle, in denen Aussage gegen Aussage gestanden hat und es Gott sei Dank zu einer Verurteilung gekommen ist.
Das einzige, was man natürlich bedenken muss, ist, dass man etwas sehr intimes (denn das ist eine Vergewaltigung ja letztlich, auch wenn man nichts dafür kann) vor vielen fremden Menschen wird erzählen müssen. Wenn man sich das zutraut, dann sollte man - schon allein um potentielle neue Partnerinnen zu schützen - den Mann anzeigen. Das ist ein Sexualverbrecher, so muss man das sehen. Und ein Sexualverbrechen gehört bestraft! Und der Mann gehört behandelt!

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10. August 2010 um 20:46
In Antwort auf maya_12501377

!!
Eine Anzeige hat sehr wohl auch dann noch Aussicht auf Erfolg, wenn man den Täter noch einmal in die Wohnung lässt. Es deshalb darauf beruhen zu lassen und das einfach "abzuhaken" ist der falsche Ansatz!
Die Gerichte sind Gott sei Dank sehr erfahren in solchen Dingen und wissen, dass es leider normal, dass in der Beziehung vergewaltigte Frauen emotional noch so verbunden sein können, dass sie es nciht gleich schaffen, den nötigen Abstand zu wahren. Viele suchen die Schuld auch eher bei sich als bei dem Täter oder können nciht glauben, dass der Geliebte zu etwas tatsächlich fähig war/ist. Selbstverständlich liegt die Schuld aber allein beim Täter.
Am Kiffen liegt es übrigens wohl eher nicht, das törnt ja eher ab als an. Möglicherweise hat dein "Freund" eine sadistische Neigung und "kann" nur mit Gewalt. Wie auch immer.
Meiner Meinung nach solltest du ihn anzeigen. Darauf stehen mehrere Jahre Gefängnis. Und auch hier sind die Gerichte erfahren genug das Prinzip "Aussage gegen Aussage" auszuhebeln - wenn auch nciht immer. Ich kenne viele Fälle, in denen Aussage gegen Aussage gestanden hat und es Gott sei Dank zu einer Verurteilung gekommen ist.
Das einzige, was man natürlich bedenken muss, ist, dass man etwas sehr intimes (denn das ist eine Vergewaltigung ja letztlich, auch wenn man nichts dafür kann) vor vielen fremden Menschen wird erzählen müssen. Wenn man sich das zutraut, dann sollte man - schon allein um potentielle neue Partnerinnen zu schützen - den Mann anzeigen. Das ist ein Sexualverbrecher, so muss man das sehen. Und ein Sexualverbrechen gehört bestraft! Und der Mann gehört behandelt!

Achja...
...und: such dir bitte auch therapeutische Hilfe, auch wenn es nur prophylakisch ist. Eine solche Erfahrung kann erst viel später zu Einschränkungen und Ängsten führen, auch wenn du jetzt noch meinst, das händeln zu können.
Aber auch, wenn du den Verdacht (oder die Gewissheit?) hast, dass du bereits als Kind missbraucht worden bist, dann such dir therapeutische Hilfe, bevor dich das dein ganzes Leben lang verfolgt!

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17. August 2010 um 14:38


Das ist der reine Hardcore.
Und zum Verständins: du nimmst einen kiffenden 41 jährigen Mann mit dem du einen Monat zusammen bist nach Hause (obwohl du Angst vor Männern hast) - was läuft denn da alles falsch Gut, du musst nach vorn schauen.

Ich hoffe doch du hast ihn inzwischen verlassen und angezeigt?

Einen Rat und du brauchts ein bißchen mehr.
Also:
- Freund verlassen
- ihn anzeigen
- ab zum Arzt
- Therapie anfangen

und wenn du alles aufgearbeitet hast, gibts erst wieder einen neuen Freund für Dich. Sonst geräts du immer wieder an solche Schweine.

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