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Freund hat Krebs.. Hilfe!

26. Februar um 22:51

Hallo ihr Lieben da draußen!
Ich weiß, es ist vielleicht nicht der richtige Weg das ganze hier zu schildern, aber ich brauche mal euren Rat..
.. Wir sind mitte 30. Ich kenne ihn seit 13 Jahren. Er war jahrelang mein bester Freund. Dann heiratete er und durch sie verloren wir uns leider aus den Augen. Bis ich mitbekam, dass er eine Krebsdiagnose erhielt. Seitdem haben wir den Kontakt wieder aufgebaut. Er von sich alleine aus wohlbemerkt. Wir haben täglich kommuniziert, über Monate. Ich habe viel über seine Ehe erfahren, über die Krankheit. Wir haben uns wieder gesehen, schöne Zeiten verbracht.
Und uns letzendlich ineinander verliebt. Seine Ehe ist ein Chaos, mittendrin ein kleines Kind. Zu seiner Frau hat er keinerlei romantische Beziehung mehr, da ist nur noch das Kind was die beiden verbindet.
Er wohnt quasi bei mir - was sie natürlich nicht weiß. Ja das ganze verkompliziert die Sache - und ja, ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin, weil ich es mitmache. Darum geht es hier aber nicht. Die Trennung steht dann noch bevor.
Es geht ihm endlich wieder gut, dank mir. So seine Aussage. Ichbin auch glücklich, wäre da nicht diese Diagnose. Keiner der Ärzte weiß, ob der Krebs weg ist. Es ist so eine Ungewissheit. Ich habe mich sehr darüber informiert, es ist leider ein sehr schnell wachsender Tumor, der sehr sehr aggressiv ist. Chemotherapie und Bestrahlung hat er schon hinter sich, alles allein durchgestanden leider. Er schiebt alles von sich weg und sagt er wäre gesund - aber das stimmt so nicht. Wie würdet ihr mit umgehen? Ihn noch mal in Spezialkliniken schleppen? Mit ihm kämpfen? Er ist mein bester Freund, mein Gegenstück, wie das passende Puzzleteil in meinem Leben.
Ich weiß, dass ich ihn nicht alleine lassen werde und kann, ich liebe diesen Mann und bin froh nach so langer Zeit in meinem Leben ihn an meiner Seite zu haben. Allerdings habe ich unfassbare Angst davor ihn zu verlieren, es ist wie ein Damoklesschwert das immer über mir schwebt. Ich musste leider schon viele Menschen an diese Krankheit verlieren, man sollte also meinen ich wüsste damit umzugehen. Leider ist es das ganze Gegenteil..

Vielleicht merkt ihr wie ratlos ich bin. Es tut einfach furchtbar weh und auch jetzt rollt da ein kleines Tränchen die Wange hinunter..

Liebste Grüße und danke fürs Lesen, wer es bis hier hin geschafft hat!

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26. Februar um 23:39

Ohne böse klingen zu wollen, aber eine Krebstherapie steht man nicht so einfach "alleine" durch. Die Nebenwirkungen sind nicht so wie in US-Serien, dass es mit ein bisschen Haarausfall, bisschen kotzen und müde auf der Couch liegen abgetan ist. Es gibt Tage, da ist man auf jede Hilfe angewiesen, weil absolut gar nichts mehr geht und dass kann kein Mensch verheimlichen oder allein bewältigen. 

Er wird schon die Unterstützung seiner Frau mitgenommen haben und auch deine. Sollte er die Wahrheit sprechen!!!

Warum weiß seine Frau nichts von euch, wenn die Ehe nicht mehr funktioniert? Wenn die beiden ein Kind haben, müssten sie sich für den worst case abgesprochen haben.



 

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27. Februar um 9:35

Hallo Träumerin,

also das klingt alles ein bisschen... erträumt, vielleicht hast du dir ja deswegen diesen Nicknamen ausgesucht.

Wie wohnt er bei dir, ohne dass die Frau das weiß?

Wann hat er seine Therapien alleine durchgestanden? Hast du ihn IN der Krankheit erlebt? Habt ihr euch gesehen?

Wie alt ist das Kind?

Wie lauten eure Zukunftspläne?

Es gibt ja bestimmt eine engmaschige Kontrolle nach einer Krebsbehandlung, um schnell festzustellen, falls der Krebs wiederkommt.

Ich komm nicht umhin, diese Geschichte etwas komisch zu finden. Das Chaos der Ehe richtet ja auch er an, indem er sich anderweitig orientiert. Das würde auch eine eventuellen Erkrankung nicht positiv beeinflussen.

Vielleicht magst ja auf die Fragen eingehen, um hier etwas Licht ins große Dunkel zu bringen.

Liebe Grüße

Frau Evi

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5. März um 23:37
In Antwort auf alexus_12892878

Ohne böse klingen zu wollen, aber eine Krebstherapie steht man nicht so einfach "alleine" durch. Die Nebenwirkungen sind nicht so wie in US-Serien, dass es mit ein bisschen Haarausfall, bisschen kotzen und müde auf der Couch liegen abgetan ist. Es gibt Tage, da ist man auf jede Hilfe angewiesen, weil absolut gar nichts mehr geht und dass kann kein Mensch verheimlichen oder allein bewältigen. 

Er wird schon die Unterstützung seiner Frau mitgenommen haben und auch deine. Sollte er die Wahrheit sprechen!!!

Warum weiß seine Frau nichts von euch, wenn die Ehe nicht mehr funktioniert? Wenn die beiden ein Kind haben, müssten sie sich für den worst case abgesprochen haben.



 

Ich weiß sehr wohl, was Chemotherapien und Krebs für Auswirkungen aben. Ein großer Teil meiner eigenen Familie ist leider daran gestorben und ich habe sie auf diesem Wege begleitet.

Ja sie kümmerte sich um das Kind, ihm ging es während der Chemotherapie soweit es geht aber gut. Den Haushalt hat er auch mit erledigt und ja ich habe es mitbekommen.

Weil sie ihm das Kind komplett entziehen wollen würde, auch wenn er ein Recht auf das 14-tägige Umgangsrecht hat.

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5. März um 23:41
In Antwort auf frauevi

Hallo Träumerin,

also das klingt alles ein bisschen... erträumt, vielleicht hast du dir ja deswegen diesen Nicknamen ausgesucht.

Wie wohnt er bei dir, ohne dass die Frau das weiß?

Wann hat er seine Therapien alleine durchgestanden? Hast du ihn IN der Krankheit erlebt? Habt ihr euch gesehen?

Wie alt ist das Kind?

Wie lauten eure Zukunftspläne?

Es gibt ja bestimmt eine engmaschige Kontrolle nach einer Krebsbehandlung, um schnell festzustellen, falls der Krebs wiederkommt.

Ich komm nicht umhin, diese Geschichte etwas komisch zu finden. Das Chaos der Ehe richtet ja auch er an, indem er sich anderweitig orientiert. Das würde auch eine eventuellen Erkrankung nicht positiv beeinflussen.

Vielleicht magst ja auf die Fragen eingehen, um hier etwas Licht ins große Dunkel zu bringen.

Liebe Grüße

Frau Evi

Hallo Frau Evi,

es ist aber tatsächlich die Realität. Wie oben geschrieben kenne ich ihn sehr gut, er ist mein bester Freund. Ich habe ihn in jeder Lebenslage gesehen und unterstüzt. Man muss dazu sagen, dass dieses "aus den Augen verloren" kein kompletter Abbruch war zwischen uns.

Er ist von ihr weggefahren, weil er Zeit für sich brauchte. Sie akzeptiert ohnehin alles, weil es ihr wohl ziemlich egal ist.
Ja, ich kenne alle Berichte, war bei Arztgesprächen auch mit dabei und seine Erkankung ist mittlerweile 1 Jahr her.

Das Kind ist 1,5 Jahre alt.

Und unsere Pläne lauten eigentlich, dass wir irgendwie einen Weg finden wollen zusammen. Was sich aber als nicht so leicht gestaltet leider.. eben weil sie ihm das Kind entziehen will, sobald er nicht nach ihrer Pfeife tanzt, wird das Kind als Druckmittel verwendet. Und sein Kind bedeutet ihm alles (zum Glück, so soll es sein!)

Ich hoffe das hat etwas Licht ins Dunkle gebracht.

Liebe Grüße zurück

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5. März um 23:45

Wie schon erwähnt bei den anderen Antworten:
Ich bin mir sicher, dass er die Diagnose hat, weil ich bei den Gesprächen dabei war, ihn während der Chem gesehen habe, seine Berichte kenne und auch ihn.
Man sieht es ihm an, zumal natürlich auch seine Haare nicht mehr dieselben sind. Nach einer Chemo verändert sich oft die Haarstruktur bei Betroffenen und die Haare wachsen ganz anders nach als vorher.
Witziges Phänomen.

Seine Frau weiß es nicht, weil wir für uns einen Weg finden wollen, wie die beiden guten Gewissens auseinandergehen können. Allerdings benutzt sie seinen Sohn ja als Druckmittel.

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6. März um 0:00
In Antwort auf xtraeumerin123

Hallo ihr Lieben da draußen!
Ich weiß, es ist vielleicht nicht der richtige Weg das ganze hier zu schildern, aber ich brauche mal euren Rat..
.. Wir sind mitte 30. Ich kenne ihn seit 13 Jahren. Er war jahrelang mein bester Freund. Dann heiratete er und durch sie verloren wir uns leider aus den Augen. Bis ich mitbekam, dass er eine Krebsdiagnose erhielt. Seitdem haben wir den Kontakt wieder aufgebaut. Er von sich alleine aus wohlbemerkt. Wir haben täglich kommuniziert, über Monate. Ich habe viel über seine Ehe erfahren, über die Krankheit. Wir haben uns wieder gesehen, schöne Zeiten verbracht.
Und uns letzendlich ineinander verliebt. Seine Ehe ist ein Chaos, mittendrin ein kleines Kind. Zu seiner Frau hat er keinerlei romantische Beziehung mehr, da ist nur noch das Kind was die beiden verbindet.
Er wohnt quasi bei mir - was sie natürlich nicht weiß. Ja das ganze verkompliziert die Sache - und ja, ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin, weil ich es mitmache. Darum geht es hier aber nicht. Die Trennung steht dann noch bevor.
Es geht ihm endlich wieder gut, dank mir. So seine Aussage. Ichbin auch glücklich, wäre da nicht diese Diagnose. Keiner der Ärzte weiß, ob der Krebs weg ist. Es ist so eine Ungewissheit. Ich habe mich sehr darüber informiert, es ist leider ein sehr schnell wachsender Tumor, der sehr sehr aggressiv ist. Chemotherapie und Bestrahlung hat er schon hinter sich, alles allein durchgestanden leider. Er schiebt alles von sich weg und sagt er wäre gesund - aber das stimmt so nicht. Wie würdet ihr mit umgehen? Ihn noch mal in Spezialkliniken schleppen? Mit ihm kämpfen? Er ist mein bester Freund, mein Gegenstück, wie das passende Puzzleteil in meinem Leben.
Ich weiß, dass ich ihn nicht alleine lassen werde und kann, ich liebe diesen Mann und bin froh nach so langer Zeit in meinem Leben ihn an meiner Seite zu haben. Allerdings habe ich unfassbare Angst davor ihn zu verlieren, es ist wie ein Damoklesschwert das immer über mir schwebt. Ich musste leider schon viele Menschen an diese Krankheit verlieren, man sollte also meinen ich wüsste damit umzugehen. Leider ist es das ganze Gegenteil..

Vielleicht merkt ihr wie ratlos ich bin. Es tut einfach furchtbar weh und auch jetzt rollt da ein kleines Tränchen die Wange hinunter.. 

Liebste Grüße und danke fürs Lesen, wer es bis hier hin geschafft hat! 

<<Die Trennung steht dann noch bevor.

Wann denn? Wenn das Kind 18 ist?

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6. März um 0:03
In Antwort auf alyson_11905641

<<Die Trennung steht dann noch bevor.

Wann denn? Wenn das Kind 18 ist?

Na wenn ich das wüsste 

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6. März um 0:06
In Antwort auf xtraeumerin123

Hallo Frau Evi,

es ist aber tatsächlich die Realität. Wie oben geschrieben kenne ich ihn sehr gut, er ist mein bester Freund. Ich habe ihn in jeder Lebenslage gesehen und unterstüzt. Man muss dazu sagen, dass dieses "aus den Augen verloren" kein kompletter Abbruch war zwischen uns.

Er ist von ihr weggefahren, weil er Zeit für sich brauchte. Sie akzeptiert ohnehin alles, weil es ihr wohl ziemlich egal ist.
Ja, ich kenne alle Berichte, war bei Arztgesprächen auch mit dabei und seine Erkankung ist mittlerweile 1 Jahr her.

Das Kind ist 1,5 Jahre alt.

Und unsere Pläne lauten eigentlich, dass wir irgendwie einen Weg finden wollen zusammen. Was sich aber als nicht so leicht gestaltet leider.. eben weil sie ihm das Kind entziehen will, sobald er nicht nach ihrer Pfeife tanzt, wird das Kind als Druckmittel verwendet. Und sein Kind bedeutet ihm alles (zum Glück, so soll es sein!)

Ich hoffe das hat etwas Licht ins Dunkle gebracht.

Liebe Grüße zurück

Bei mir ist es immer noch stockdüster. Tut mir leid...liegt möglicherweise an der späten Stunde. Kannst Du mir dann nochmal erklären, wie die gute Frau das Kind als Druckmittel verwenden kann, wenn sie doch nichts von den Trennungsabsichten ihres Göttergatten, geschweige denn von deiner Existenz weiß?


 

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6. März um 0:09

Um dir genaueres sagen zu können bräuchte man eine detaillierte Diagnose, Tumorstaging und Prognose das würde aber den Sinn des Forums sprengen.
Wenn man aber dem Tod ins Angesicht schaut erkennt man oft was einem wichtig ist und was nicht.

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6. März um 0:11
In Antwort auf xtraeumerin123

Na wenn ich das wüsste 

Hm...kannst Du mir dann auch noch erklären, warum seine Ehefrau an einer kaputten Ehe mit einem krebskranken Mann festhalten will?

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6. März um 0:12
In Antwort auf xtraeumerin123

Na wenn ich das wüsste 

Wenn ihr doch alles egal ist, wie Du sagst, warum sucht sie angesichts seiner Erkrankung nicht das Weite?

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6. März um 0:42
In Antwort auf alyson_11905641

Wenn ihr doch alles egal ist, wie Du sagst, warum sucht sie angesichts seiner Erkrankung nicht das Weite?

Weil sie alleine ziemlich überfordert ist. Und nicht nur das dranhängt, sondern auch finanzielles. Viel davon sogar. Das muss man ja auch bedenken. Nunja wie sie das Druckmittel einsetzt ist eigentlich ganz logisch..
"Kommst du nicht sofort hierhin und machst ..... dann brauchst du nie wieder kommen, deinen Sohn siehst du dann auch nicht mehr!" - zum Beispiel.

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6. März um 0:46
In Antwort auf herbstblume6

Um dir genaueres sagen zu können bräuchte man eine detaillierte Diagnose, Tumorstaging und Prognose das würde aber den Sinn des Forums sprengen.
Wenn man aber dem Tod ins Angesicht schaut erkennt man oft was einem wichtig ist und was nicht.

Ich kenn die Diagnose, das Staging und die Prognose. Ich kenne den IPI Score, ich weiß so ziemlich alles.
Ja, ich weiß auch das es eine sehr seltene Art ist mit einer Proliferationsrate von knapp über 90%.
Das sind alles Dinge die weiß ich, alles Dinge die sage ich täglich selbst. Ich weiß was das alles bedeutet eigentlich..
Aber trotzdem möchte man sie nicht wahr haben, weisst du was ich meine?

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6. März um 1:10
In Antwort auf xtraeumerin123

Weil sie alleine ziemlich überfordert ist. Und nicht nur das dranhängt, sondern auch finanzielles. Viel davon sogar. Das muss man ja auch bedenken. Nunja wie sie das Druckmittel einsetzt ist eigentlich ganz logisch..
"Kommst du nicht sofort hierhin und machst ..... dann brauchst du nie wieder kommen, deinen Sohn siehst du dann auch nicht mehr!" - zum Beispiel.

Hm...wenn sie alleine überfodert ist...wer kümmert sich dann um das Kind und den Haushalt, während Dein bester Freund bei Dir wohnt? Er wohnt doch quasi bei Dir?
Warum hängt Finanzielles mit dran? Arbeitet sie nicht? Hat sie keine Ausbildung?
Er ist im Trennungsfall dem Kind und noch ihr gegenüber unterhaltspflichtig.

<<"Kommst du nicht sofort hierhin und machst ..... dann brauchst du nie wieder kommen, deinen Sohn siehst du dann auch nicht mehr!" 

Hm....also ein Beispiel aus dem Alltag der Beiden? Putzt Du nicht auf der Stelle das Bad, dann brauchst Du nie wieder zu putzen und Deinen Sohn siehst Du auch nicht mehr? Sorry, mir fehlt irgendwie die Fantasie. In welchen Situationen werden diese Druckmittel verwendet?

Wie kann sie ihm das Kind entziehen, wenn sie prinzipiell mit allem überfordert ist. Dann wird sie doch nach der Trennung froh sein, wenn er sich um den Kleinen auch kümmert? Abgesehen davon leben wir in einem Rechtstaat. Sie kann ihm das Sorgerecht nicht einfach so entziehen.
Meinst Du, dass sie sich ins Ausland absetzen will? Mit dem Jungen? Aber wenn sie doch so überfordert ist, kriegt sie das eh nicht hin.




 

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6. März um 1:11
In Antwort auf xtraeumerin123

Weil sie alleine ziemlich überfordert ist. Und nicht nur das dranhängt, sondern auch finanzielles. Viel davon sogar. Das muss man ja auch bedenken. Nunja wie sie das Druckmittel einsetzt ist eigentlich ganz logisch..
"Kommst du nicht sofort hierhin und machst ..... dann brauchst du nie wieder kommen, deinen Sohn siehst du dann auch nicht mehr!" - zum Beispiel.

Was macht er denn beruflich? Während seiner Erkrankung hat er sicherlich lange nicht arbeiten können? 

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6. März um 1:13
In Antwort auf alyson_11905641

Was macht er denn beruflich? Während seiner Erkrankung hat er sicherlich lange nicht arbeiten können? 

Und während er bei Dir quasi wohnt, was sagt er dann seiner Frau? Vermisst er sein Kind nicht, das er über alles liebt?

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6. März um 1:30
In Antwort auf xtraeumerin123

Ich kenn die Diagnose, das Staging und die Prognose. Ich kenne den IPI Score, ich weiß so ziemlich alles.
Ja, ich weiß auch das es eine sehr seltene Art ist mit einer Proliferationsrate von knapp über 90%.
Das sind alles Dinge die weiß ich, alles Dinge die sage ich täglich selbst. Ich weiß was das alles bedeutet eigentlich..
Aber trotzdem möchte man sie nicht wahr haben, weisst du was ich meine?

Versteh einer die Frauen...da bleibt eine mit allem völlig überforderte Frau mit einem sterbenskranken Mann zusammen, obwohl sie einfach so gehen könnte und sich einen Anderen suchen könnte, der sie angemessen unterstützen kann. Wenn man überfordert ist, braucht man doch jemanden, der Einem unter die Arme greift oder nicht? Und der kranke Mann ist ihr auch noch vollkommen egal.Kennt sie nicht die Proliferationsrate? Ist die denn wahnsinnig?

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6. März um 1:33
In Antwort auf frauevi

Hallo Träumerin,

also das klingt alles ein bisschen... erträumt, vielleicht hast du dir ja deswegen diesen Nicknamen ausgesucht.

Wie wohnt er bei dir, ohne dass die Frau das weiß?

Wann hat er seine Therapien alleine durchgestanden? Hast du ihn IN der Krankheit erlebt? Habt ihr euch gesehen?

Wie alt ist das Kind?

Wie lauten eure Zukunftspläne?

Es gibt ja bestimmt eine engmaschige Kontrolle nach einer Krebsbehandlung, um schnell festzustellen, falls der Krebs wiederkommt.

Ich komm nicht umhin, diese Geschichte etwas komisch zu finden. Das Chaos der Ehe richtet ja auch er an, indem er sich anderweitig orientiert. Das würde auch eine eventuellen Erkrankung nicht positiv beeinflussen.

Vielleicht magst ja auf die Fragen eingehen, um hier etwas Licht ins große Dunkel zu bringen.

Liebe Grüße

Frau Evi

<<Es gibt ja bestimmt eine engmaschige Kontrolle nach einer Krebsbehandlung, um schnell festzustellen, falls der Krebs wiederkommt.

Nach einer erfolgreichen Krebstherapie gilt man erst nach 5 Jahren als geheilt. Darum gibt es selbstverständlich engmaschige Kontrollen, Kuren, etc. 

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6. März um 3:39

Das ist doch alles ein riesen Mist!!!

1.5 Jahre altes Kind, angeblich zerrüttete Ehe, er wohnt bei dir... Ich seh noch immer nur Nebel.

Wenn ihm das Kind soviel bedeutet, dann müsste er schnell erwachsen werden und klar Schiff machen.  Notfalls mit eheberatung bzw Scheidungsberatung.

du lässt seine Frau hier in sehr schlechtem Licht erscheinen... Aber sie ist mit ihm verheiratet und er hat ein Kind mit ihr. Also sollte es auch in deinem Interesse sein, dass es ihr gut geht und sie die Unterstützung bekommt die sie braucht. Sie wird über das Kind immer präsent sein. 

wie lange geht denn das mit euch schon?

Ich finde du rennst hier wo rein, mimst die starke Helferin... verursachst das Ehechaos schön mit... Und jetzt bist auch noch die leidende und hackst auf seiner Frau rum.

für euch alle am besten wäre, du lässt die Finger von dem. Er muss das lösen, und du solltest inzwischen die Freundin werden die du mal warst, auch wenn das einen Rückzug bedeutet. 
 

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6. März um 8:32
In Antwort auf xtraeumerin123

Ich kenn die Diagnose, das Staging und die Prognose. Ich kenne den IPI Score, ich weiß so ziemlich alles.
Ja, ich weiß auch das es eine sehr seltene Art ist mit einer Proliferationsrate von knapp über 90%.
Das sind alles Dinge die weiß ich, alles Dinge die sage ich täglich selbst. Ich weiß was das alles bedeutet eigentlich..
Aber trotzdem möchte man sie nicht wahr haben, weisst du was ich meine?

Ok also schließe ich daraus, es ist nicht heilbar und seine Zeit läuft ab. 
Er scheint vor ziemlichen Scherbenhaufen zu stehen und nahezu alles was ihm lieb und wichtig ist droht ihm zu entgleiten.
Es sind seine, ganz persönlichen Entscheidungen die er jetzt treffen muss.
Meiner Erfahrung nach fährt man mit gnadenloser aber respektvoller  Ehrlichkeit und Offenheit am besten. 
Er soll seine Sachen so sortieren, dass er sich und anderen ins Gesicht schauen kann.

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6. März um 8:58
In Antwort auf herbstblume6

Um dir genaueres sagen zu können bräuchte man eine detaillierte Diagnose, Tumorstaging und Prognose das würde aber den Sinn des Forums sprengen.
Wenn man aber dem Tod ins Angesicht schaut erkennt man oft was einem wichtig ist und was nicht.

Man könnte auch dann nicht viel sagen.
Selbst bei gleicher Diagnose, Staging etc. schaffen es manche die Krankheit in eine chronische Umzuwandeln und leben viele Jahre weiter und andere haben dieses Glück nicht und sind im schlimmsten Fall nach Monaten tot.

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6. März um 9:02
In Antwort auf himalayafan

Man könnte auch dann nicht viel sagen.
Selbst bei gleicher Diagnose, Staging etc. schaffen es manche die Krankheit in eine chronische Umzuwandeln und leben viele Jahre weiter und andere haben dieses Glück nicht und sind im schlimmsten Fall nach Monaten tot.

Es gibt individuelle Unterschiede, ja. Im allgemeinen kommen die Prognosen aber schon hin. Zumindest die grobe Einteilung in „heilbar“ und „nicht heilbar“. Bei den genauen Verläufen kann man natürlich Glück oder Pech haben.
Ein geordnetes Leben mit stabilem, liebevollem sozialen Umfeld und wenig Stress wirkt natürlich positiv auf den Verlauf.

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6. März um 19:42

Wie oft wir uns sehen? Er verbringt jede freie Minute die er hat bei mir, meistens Tage am Stück. Dann ist er mal 2 Tage zu Hause und dann wieder bei mir. 
Nunja, ich weiß schon das es so ist. Ich kenne auch ihre Seite der Medaille kenne ihre Familie etc..

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6. März um 19:44
In Antwort auf herbstblume6

Ok also schließe ich daraus, es ist nicht heilbar und seine Zeit läuft ab. 
Er scheint vor ziemlichen Scherbenhaufen zu stehen und nahezu alles was ihm lieb und wichtig ist droht ihm zu entgleiten.
Es sind seine, ganz persönlichen Entscheidungen die er jetzt treffen muss.
Meiner Erfahrung nach fährt man mit gnadenloser aber respektvoller  Ehrlichkeit und Offenheit am besten. 
Er soll seine Sachen so sortieren, dass er sich und anderen ins Gesicht schauen kann.

So könnte ich es dir sagen, ja. Seine Zeit läuft in irgendeiner Weise ab. Wie lang, wann, etc ist nicht "zählbar".
Ich wollte ihm entgleiten, ich wollte es beenden.. Aber er hat so an mir festgehalten, dass ich nicht gehen konnte komplett. Noch dazu hat es mir selbst unfassbar wehgetan.
Danke für deine nette Antwort! 

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6. März um 19:50
In Antwort auf xtraeumerin123

Hallo ihr Lieben da draußen!
Ich weiß, es ist vielleicht nicht der richtige Weg das ganze hier zu schildern, aber ich brauche mal euren Rat..
.. Wir sind mitte 30. Ich kenne ihn seit 13 Jahren. Er war jahrelang mein bester Freund. Dann heiratete er und durch sie verloren wir uns leider aus den Augen. Bis ich mitbekam, dass er eine Krebsdiagnose erhielt. Seitdem haben wir den Kontakt wieder aufgebaut. Er von sich alleine aus wohlbemerkt. Wir haben täglich kommuniziert, über Monate. Ich habe viel über seine Ehe erfahren, über die Krankheit. Wir haben uns wieder gesehen, schöne Zeiten verbracht.
Und uns letzendlich ineinander verliebt. Seine Ehe ist ein Chaos, mittendrin ein kleines Kind. Zu seiner Frau hat er keinerlei romantische Beziehung mehr, da ist nur noch das Kind was die beiden verbindet.
Er wohnt quasi bei mir - was sie natürlich nicht weiß. Ja das ganze verkompliziert die Sache - und ja, ich weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin, weil ich es mitmache. Darum geht es hier aber nicht. Die Trennung steht dann noch bevor.
Es geht ihm endlich wieder gut, dank mir. So seine Aussage. Ichbin auch glücklich, wäre da nicht diese Diagnose. Keiner der Ärzte weiß, ob der Krebs weg ist. Es ist so eine Ungewissheit. Ich habe mich sehr darüber informiert, es ist leider ein sehr schnell wachsender Tumor, der sehr sehr aggressiv ist. Chemotherapie und Bestrahlung hat er schon hinter sich, alles allein durchgestanden leider. Er schiebt alles von sich weg und sagt er wäre gesund - aber das stimmt so nicht. Wie würdet ihr mit umgehen? Ihn noch mal in Spezialkliniken schleppen? Mit ihm kämpfen? Er ist mein bester Freund, mein Gegenstück, wie das passende Puzzleteil in meinem Leben.
Ich weiß, dass ich ihn nicht alleine lassen werde und kann, ich liebe diesen Mann und bin froh nach so langer Zeit in meinem Leben ihn an meiner Seite zu haben. Allerdings habe ich unfassbare Angst davor ihn zu verlieren, es ist wie ein Damoklesschwert das immer über mir schwebt. Ich musste leider schon viele Menschen an diese Krankheit verlieren, man sollte also meinen ich wüsste damit umzugehen. Leider ist es das ganze Gegenteil..

Vielleicht merkt ihr wie ratlos ich bin. Es tut einfach furchtbar weh und auch jetzt rollt da ein kleines Tränchen die Wange hinunter.. 

Liebste Grüße und danke fürs Lesen, wer es bis hier hin geschafft hat! 

Er soll lieber bei seiner Familie sterben, und bevor er sterbt, muss er mindestens schöne Erinnerungen an seinem Kind und Ehefrau lassen

Das wird er tun, wenn die metastasen sich überall vorbreiten , und die Affäre mit dir bereuen

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6. März um 19:51
In Antwort auf frauevi

Das ist doch alles ein riesen Mist!!!

1.5 Jahre altes Kind, angeblich zerrüttete Ehe, er wohnt bei dir... Ich seh noch immer nur Nebel.

Wenn ihm das Kind soviel bedeutet, dann müsste er schnell erwachsen werden und klar Schiff machen.  Notfalls mit eheberatung bzw Scheidungsberatung.

du lässt seine Frau hier in sehr schlechtem Licht erscheinen... Aber sie ist mit ihm verheiratet und er hat ein Kind mit ihr. Also sollte es auch in deinem Interesse sein, dass es ihr gut geht und sie die Unterstützung bekommt die sie braucht. Sie wird über das Kind immer präsent sein. 

wie lange geht denn das mit euch schon?

Ich finde du rennst hier wo rein, mimst die starke Helferin... verursachst das Ehechaos schön mit... Und jetzt bist auch noch die leidende und hackst auf seiner Frau rum.

für euch alle am besten wäre, du lässt die Finger von dem. Er muss das lösen, und du solltest inzwischen die Freundin werden die du mal warst, auch wenn das einen Rückzug bedeutet. 
 

Ich wollte gehen! Aber er hat unfassbar an mir festgehalten.
Ich hacke auf niemandem rum, ich erzähle lediglich wie die Tatsache nun mal ist, das erzählt nicht nur er mir. Ich kenne sie ja auch, ich kenne ihre Familie, etc.. 
Noch dazu: Wieso mime ich die starke Helferin? Ja ich bin für ihn da, weil ich mich damit besser auskenne als er, was seine Krankheit betrifft undd as ganze Drumherum. 

Wie lange? Ich weiß es nicht genau. Am Anfang war es ja eben auch nur die Treffen wo ich dann bei den Gesprächen etc dabei war. Das was jetzt wirklic zwischen uns ist, egth vielleicht gut und gerne 3 Monate? Ich weiß es wirklich nicht genau.

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6. März um 19:53
In Antwort auf xtraeumerin123

So könnte ich es dir sagen, ja. Seine Zeit läuft in irgendeiner Weise ab. Wie lang, wann, etc ist nicht "zählbar".
Ich wollte ihm entgleiten, ich wollte es beenden.. Aber er hat so an mir festgehalten, dass ich nicht gehen konnte komplett. Noch dazu hat es mir selbst unfassbar wehgetan.
Danke für deine nette Antwort! 

Also was dich betrifft meine ich viel Liebe und Gebundenheit zu ihm zu hören. Ich denke nicht, dass du dich von ihm trennen wirst.
Er hat nicht die Kraft selbst zu entscheiden und hat große Verlustängste in einer verletzlichen Lebensphase.
Also schaut zum, dass er eine faire Lösung was Frau und Kind betrifft findet. Das muss aber er machen, da würde ich mich an deiner Stelle zurück halten und einfach da sein und abwarten.
Das wird er nicht mal eben hinbekommen, das wird hin- und hergehen. Wahrscheinlich wird seine Frau letztendlich entscheiden.
Nimm es dann wie es kommt.

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7. März um 14:55
In Antwort auf herbstblume6

Also was dich betrifft meine ich viel Liebe und Gebundenheit zu ihm zu hören. Ich denke nicht, dass du dich von ihm trennen wirst.
Er hat nicht die Kraft selbst zu entscheiden und hat große Verlustängste in einer verletzlichen Lebensphase.
Also schaut zum, dass er eine faire Lösung was Frau und Kind betrifft findet. Das muss aber er machen, da würde ich mich an deiner Stelle zurück halten und einfach da sein und abwarten.
Das wird er nicht mal eben hinbekommen, das wird hin- und hergehen. Wahrscheinlich wird seine Frau letztendlich entscheiden.
Nimm es dann wie es kommt.

Ja, es ist richtig, dass ich ihn liebe. Er hat unfassbare Angst mich zu verlieren, er saß schon das ein oder andere mal weinend vor mir als wir darüber sprachen. Natürlcih hat er auch Angst sein Kind zu verlieren.
Wir suchen ja nach einer fairen Lösung, so schnell wie möglich, grade auch damit seine Frau nicht so leidet. Ich meine, mal ehrlich.. Ist es gut ein Kind in einer zerrütteten Ehe aufwachsen zu lassen? Wo die Eltern nur streiten, sonst nicht mehr miteinander reden, getrentne Leben leben quasi? Ich fand das als Kind schrecklich, denn genau so bin ich aufgewachsen zum Teil.

Ich versuche da zu sein, wenn etwas ist und mich sonst rauszuhalten.. Was soll ich auch sonst tun. Nun ja, klar wollte ich ihm die Entscheidung abnehmen als ich gehen wollte, aber ich habe einfach gemerkt, dass es ihm damit noch schlechter ging.

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7. März um 15:52
In Antwort auf alyson_11905641

Was macht er denn beruflich? Während seiner Erkrankung hat er sicherlich lange nicht arbeiten können? 

Das muss nicht sein. Ich habe auch eine Kollegin, die immer wieder regelmäßig Chemotherapie bekommt aber trotzdem arbeitet. Allerdings nur etwas mehr als halbe Kraft, also 20 Std/Woche. 

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7. März um 16:12
In Antwort auf skadiru

Das muss nicht sein. Ich habe auch eine Kollegin, die immer wieder regelmäßig Chemotherapie bekommt aber trotzdem arbeitet. Allerdings nur etwas mehr als halbe Kraft, also 20 Std/Woche. 

Er konnte nicht arbeiten während der Chemotherapie. Aber jetzt wieder, ja.

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7. März um 16:20
In Antwort auf xtraeumerin123

Er konnte nicht arbeiten während der Chemotherapie. Aber jetzt wieder, ja.

Ja, ist natürlich unterschiedlich von Mensch zu Mensch und kommt sicher auch auf die Arbeit an.

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8. März um 15:04

Hat er vor seiner Frau das Thema Trennung denn überhaupt schon mal angesprochen? Ohne offenes Gespräch wird es leider nicht gehen. 

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