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Freund entwickelt sich zurück..

23. Juni 2015 um 3:59 Letzte Antwort: 23. Juni 2015 um 20:27

Kurz zur Situation:

Er und ich leben seid einem Jahr zusammen. Er war circa anderthalb Jahre in Verhaltenstherapie wegen narzisstischer Tendenzen. Erstaunlicherweise hielt die "rosarote-Phase" bei uns immerhin fast 18 Monate. Danach fing ich an mich behutsam abzunabeln und wieder eigenen Hobbys und Interessen nachzugehen. FATALER FEHLER!

In keiner meiner bisherigen Beziehungen habe ich mir irgendetwas verbieten lassen. Ich war immer eine treue, ehrliche und zuvorkommende Partnerin. Als er verbot, dass ich um 20 Uhr an einem Samstagabend meine zwei besten Freundinnen besuchte rief ich, beim durch die Tür flitzen. "Liebe dich!"Das gab einen rießen Krach und ich hätte mein Vertauen bei ihm verspielt und das würde dauern.

In den Wochen darauf wurde es noch schlimmer. Jedes mal wenn ich das Haus verließ, hielt mich vorher eine 20-minütige Diskussion zum Thema "Er will mich beschützen, ich sei dreißt." auf.

Resultat: Kaum soziale Kontakte.

Dann verlor ich noch meinen Job und der spielte darauf hin die "Finanzkarte" (Ich Chef, du nix) aus und spielte sich als Gönner auf.

Das hat mich damals sehr verletzt, aber er hat absolut kein Gefühl dafür wie es mir geht. Ich habe keinen Job, einen Freund der abdreht, Pickel und Übergewicht. Er schob mir die Täterrolle zu und sagte beinahe unter Tränen er könnte wenn ich abends weg bin nie einschlafen, weil ich ihm fehle. (Von wegen)


Nur einige der Vorfälle. Ich schreibe es extra hier, denn mit meinen Freundinnen oder meiner Mum soll ich nicht darüber sprechen.

Warum tut er das? Kann er sich ändern? Was kann ich tun?


Liebe Grüße

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23. Juni 2015 um 4:05

Zum besseren Verständnis
Ich bin 21, er 20. Im Haushalt macht er herzlich wenig. Hin und wieder legt er Tshirts falsch zusammen oder hilft dem Geschirr schneller zu trocknen. Müll bring er hin und wieder runter aber das wars. Er produziert unendlich viel Wäsche und verteilt sie überall.

In seinem Elternhaus hatte er seine Mum (Hausfrau) und noch eine weitere Reinigungskraft. Vermutlich war mein Freund das Vorbild zum "König Ödipus". Sei Bruder hat die gleiche Veranlagung.

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23. Juni 2015 um 8:23

Liebe melissa!
Hat Dir Dein Freund verboten, mit Deinen Freundinnen und Deiner Mum zu sprechen? Aha. Und Du bist auch noch frech zu ihm? Warum? Du weißt doch, dass ER der CHEF ist! Und Du bist NICHTS! Du weißt ja, dass man einem Chef nicht widersprechen darf, oder?

Nein, nein, der wird sich nicht ändern! Der macht mit Dir, was er will. Natürlich kann er wieder einen Therapeuten aufsuchen, nur glaube ich halt, dass es keinen Sinn macht, weil es halt viele Therapeuten gibt, die grottenschlecht sind! Sie meinen eben, dass sie "über den Dingen" stehen. Also: Was tun? Sag ihm halt, dass Du nicht mehr willst, dass ER der Chef ist! Ich würde ihm das sehr deutlich sagen, so dass er es auch gut versteht und auch kapiert. Traust Du Dich das, ihm zu widersprechen? Falls Du sagst: "Nein, dazu fehlt mir der Mut", wirst Du, seine "Befehle", über Dich ergehen lassen müssen und das kann Jahre dauern! Du musst Dich entscheiden!

Viel Glück!

lib

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23. Juni 2015 um 10:48

Ihr wohnt
offenbar zusammen. Ist es die gemeinsame Wohnung?
Was ist aus Deinem Stolz, Deinem Selbstwert geworden? Einfach weg?
Ohne psychologische Hilfe (die er aber einsehen muss) wird sich für ihn nichts zum Besseren verändern. Nur Du kannst beschließen in diesem Spiel nicht mehr mitzuspielen. Sag ihm das ist ein Sch.Spiel und Du hast keine Lust mehr darauf. Entweder ihr spielt : es gibt keinen Chef, oder er kann alleine spielen. Klare Ansage, keine Diskussion, umdrehen , ihn stehenlassen. Die gemeinsame Wohnsituation solltest Du schnellstens aufkündigen. Begibt Dich außerhalb seines Dunstkreises. Lass Dir kein schlechtes Gewissen machen von wegen er kann nicht schlafen etc. Dann wird er wohl wach bleiben müssen. Du brauchst ihn nicht sofort zu verlassen, aber Du bist weder seine Therapeutin, noch sein Fußabtreter. Was soll passieren, wenn Du nicht mehr in Deiner Rolle bleibst? Schau es Dir an. Dann wird er sich nämlich überlegen müssen, ob Du ihm Wert bist, seine Erkrankung konstruktiv anzugehen, oder eben nicht. Viel Glück!

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23. Juni 2015 um 12:17

Er
wird sich ganz sicher nicht ändern! Warum lässt du dir IRGENDETWAS verbieten? du bist doch eine eigenständige denkende Person. Im schlimmsten Fall gehst du eben wieder zu deiner Mutter (wegen dem finanziellen). Aber das du deine Freunde und deine Mutter nicht besuchen darfst oder gar mit Ihnen über deine Probleme reden darfst, das geht erst einmal gar nicht! Das du das auch noch mit machst... unglaublich naiv!!
Das einzige was du tun kannst ist dir eben nicht alles verbieten zu lassen, du bist doch keine 5 Jahre alt

Viel Glück

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23. Juni 2015 um 20:27

@melissa
Wichtig ist, dass ER sich wohlfühlt!

lib

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