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Freund braucht ständig Aufmerksamkeit

4. Juli 2017 um 20:28

Hallo an alle !

ich(27) bin mit meinem Freund (28) seit fast 2 Jahren zusammen. Wir wohnen getrennt, er noch Zuhause und ich seit einigen Jahren alleine.
Das Problem ist, dass wenn er bei mir ist, ständig an mir klebt und meine Aufmerksamkeit braucht.
Früher haben wir uns nur am Wochenende gesehen und da war es auch klar, dass man ab und zu gerne das ganze Wochenende nur im Bett verbracht hat mit kuscheln, streicheln und Sex. Seit einigen Monaten läuft es bei uns aber nicht mehr so gut wie am Anfang und ich habe auch immer weniger Lust auf ihn.
Jetzt ist es ein Problem, wenn ich mal nicht kuscheln oder Sex will sondern vielleicht nur nebeneinander liegen und Filme schauen will oder auch was draußen gemeinsam unternehmen. Oder wenn ich mal 10 min am Handy bin und ein Spiel spielen will. Jedes Mal zieht er dann ne Fresse oder mault mich an. Manchmal hat er auch "angedroht" heim zu fahren, wenn wir nur TV schauen und das, was er tun will (kuscheln, Sex) nicht tun.
Zum Reden finden wir in letzter Zeit auch nie was, obwohl ich mich immer drum bemüh, doch irgendwie gibt er nur kurze Antworten und stellt keine Fragen, kommt mit so vor, als ob ich ihn gar nicht interessieren würde, außer es gibt Zärtlichkeiten.
Was meint ihr dazu ?

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4. Juli 2017 um 23:14

Ich meine, dass Menschen durchaus ein verschieden ausgeprägtes Bedürfnis nach Nähe haben. Da gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur ganz eigene Persönlichkeiten.
Entweder man findet einen Kompromiss mit dem beide leben können, ansonsten wird die Beziehung irgendwann scheitern, weil die eigenen Bedürfnisse nach Nähe/Unabhängigkeit nicht berücksichtigt werden. Oder du bist bereit, deine eigenen Bedürfnisse wegzustecken deinem Freund zuliebe, ohne ihm das jemals vorhalten zu wollen.

Mein Tipp ist, wenn ihr das nicht schon getan habt, euch mal zusammen zu setzen und beide ganz klar auszusprechen, was ihr euch erwartet und wie ihr euch diese Beziehung vorstellt. Dann könnt ihr euch hoffentlich beide besser verstehen und einen Kompromiss finden.

Ich hab das auch durch mit meinem Mann, er war so ähnlich wie dein Freund (gut, vielleicht nicht ganz so extrem). Wir haben so oft Gespräche führen müssen, um unsere Wünsche und Grenzen wieder neu zu kalibrieren!
Ich kann mich zum Beispiel an eine Situation erinnern, wo wir abgesprochen hatten, dass wir beide mal einen Tag und eine Nacht in den eigenen Wohnungen verbringen, weil ich unbedingt mal wieder Zeit für mich brauchte. Er hat an dem Abend etwas getrunken, wie sich herausstellte etwas zu viel, jedenfalls bin ich mitten in der Nacht davon aufgewacht, dass die Tür auf ging und plötzlich kroch er zu mir ins Bett. In dem Moment bin ich so ärgerlich geworden, dass ich ihn am liebsten gleich wieder rausgeschmissen hätte, nur leider schlief er sofort ein und war dann doch zu schwer für mich. Aber ich habe dann ein paar Tage lang kaum noch mit ihm gesprochen... Naja, mittlerweile lachen wir drüber, und er tut mir auch etwas leid, denn eigentlich wollte er mich ja nur überraschen und mir eine Freude machen. Aber er hat davon gelernt 

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4. Juli 2017 um 20:13
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