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Freund behandelt seinen Hund besser als mich

28. Dezember 2016 um 15:13

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte euren Rat.
Ich bin rund 1 Jahr mit meinem Freund zusammen. Als wir uns kennengelernt hatten, wusste ich, dass er einen Hund (weiblich, klein) hat und habe mich darüber gefreut, da ich schon als kleines Kind immer einen Hund haben wollte.
Bei unseren ersten Treffen war der Hund nicht dabei. Auch bei der ersten Übernachtung nicht. Bei den nächsten Übernachtungen war der Hund dabei und da fing eigentlich alles an: Der Hund darf im Bett schlafen (was für mich ein No Go ist, vor allem aus hygienischen Gründen), der Hund kriegt Leckerlies ohne Ende, auch im Bett. Ich weiß noch, als ich eines Morgens aufwachte und ein Leckerlie an meinem Rücken klebte - da war für mich Schluss.
Dazu kommt, dass der Hund super unerzogen ist. Wenn man mit ihr raus geht, bellt sie alle Menschen an. Mein Freund trägt sie deshalb eigentlich immer in seinem Pullover. Irgendwie wird der Hund total vermenschlicht. Ich weiß, dass der Hund dafür nichts kann, dass er so erzogen wurde.
Als ich dann die Nase voll hatte, habe ich ein klärendes Gespräch gesucht. Er sagte, dass er das mit dem Bett verstehen kann und wollte es unterlassen. Trotzdem holt er sie immer heimlich ins Bett und wenn ich von der Arbeit nach Hause komme (ich wohne schon bei ihm), finde ich den Hund schlafend mit ihm im Bett vor. Ich fühle mich richtig verarscht und habe ihn dann natürlich vor die Wahl gestellt - entweder ich oder der Hund. Ich weiß, dass es falsch ist. Er sagt dann nein, der Hund war vorher da usw. Ich bekomme auch immer Ärger wenn ich den Hund nicht mit voller Empathie begrüße. Außerdem sagte mein Freund, wenn ich scheiße zu seinem Hund bin (was ich nicht bin) dann können wir uns auch gleich trennen.

Ich hoffe, dass jemand von euch weiterhelfen kann. 

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28. Dezember 2016 um 16:16

Also für mich wäre auch Schluss, wenn eine Frau scheiße zu meinem Hund wäre!

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28. Dezember 2016 um 15:39

Vielleicht könntet ihr gemeinsam mit dem Hund in eine Hundeschule gehen um einen gemeinsamen sinnvollen Umgang mit dem Hündchen zu lernen? Dann habt ihr auch direkt eine gemeinsame Beschäftigung und lernt als Team zu arbeiten.

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28. Dezember 2016 um 16:16

Also für mich wäre auch Schluss, wenn eine Frau scheiße zu meinem Hund wäre!

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28. Dezember 2016 um 16:43

Sowas lese ich immer öfters das das passiert und komischerweise entscheiden sich die meisten Männer für den Hund.

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28. Dezember 2016 um 17:00

wenn du es schaffst, dem Mann dazu zubringen, dass er seinen kleinen süssen Schatz wie einen Hund behandelt, dann hast du fast unmögliches vollbracht. Der will keinen Hund, weil er ein Tier haben möchte, sondern der Hund ist sein emotionales Ventil. Er hat keinerlei Interesse an einer artgerechten Haltung. Pass auf, dass wenn du den Hund richtig erziehen möchtest, er dir immer in den Rücken fällt.

Darum - schlage vor, eine gute Hundeschule zu zwei zu besuchen. Er muss sich mit Hundeverhalten und Ernährung auseinandersetzen. Er muss sehen, dass wenn er den Hund so eng an sich bindet, er dem Hund schadet (die Trennungsängste, die das Tier durchlebt, kann er sich nicht vorstellen, bestimmt findet er die Begrüssungen so schön....).
Er muss sehen, dass es nicht um dich geht sondern einzig und allein um das Tier. Dass dir das Tierwohl über alles geht.

Ich habe es geschafft - bei uns gab es drei Hunde (2x Englischer Setter 1x Terriermischling) und alle durften im Bett mitschlafen und haben immer und überall etwas zu fressen bekommen. Bis ich einzog. Am Anfang war ich die böse, doch als er festgestellt hat, dass die Tiere plötzlich ruhig neben dem Esstisch sassen und nicht mehr gesabbert haben und auch nciht geguckt oder gefiept haben, als sie plötzlich nicht mehr im Blumenbeet ihre Notdurft verrichtet hatten sondern ausserhalb des Hauses/Gartens ..... als sie plötzlich auf ihren Bettchen liegen blieben und nicht mehr versucht haben ins Bett zu kommen oder unten drunter zu kriechen, da hat ER gesehen, dass ich keine strenge untolerante Hundehasserin bin, sondern dass ich mich mit den Tieren gerne beschäftige und ihnen Stress nehme. Streit gab es aber bis in alle Ewigkeit beim Sofa - ich mochte den Hundegeruch auf dem Sofa nicht und er wollte dort immer mit seinem Lieblingshund kuscheln. Leider war der Hund hochallergisch, was einen ganz penetrant-beissenden Körpergeruch mit sich bringt.... Wie oft habe ich diesen Sofabezug gewaschen.....

Also - stell dich nicht gegen den Hund u nd sag nicht entweder Hund oder ich. Kein Mensch sollte seinen Hund im Stich lassen, weil ein andere Mensch das verlangt. Es wäre ein äusserst dubioser Hundebesitzer, der einfach so seinen Hund weggibt. Das ist nämlich für das Tier sehr schlimm.  Also - versuche ihn dazu zubringen, dass er den Hund als Tier respektiert, ein Tier das seine Bedürfnisse hat und das relativ leicht umzuerziehen ist. Vielleicht kaufst du einfach erstmal ein wunderschönweicheskuscheliges Hundebettchen. Denn der Hund wird das Bettchen annehmen, wenn es eine akzeptable Alternative zum Menschenbett mit  Herrchen ist. Sag deinem Freund, dass du aus hygiensichen Gründen çnciht mit dem Hund in einem Bett liegen kannst. Das MUSS dein Freund verstehen. Und verweise den Hund immer sehr konsequent auf diesen Platz ohne das dein Freund sich "getreten" fühlt. Dann versuche das mit dem Spazierengehen in den Griff zu bekommen, dass der Hund nicht bellt. Darum geh du alleine mit dem Tier los. Da sieht dann dein Freund, dass du dich engagierst (es sei denn, dass du darauf keinen Bock hast ....). Undsoweiter undsofort.

Also bring dich ein und mach kein Entwederoder. Oder trenn dich, wenn dir das zuviel ist. Ich msus nämlich gestehen, dass seit dieser Erfahrung mit meinem nun mitlerweile Exmann, ich nie wieder einen Hund im Haushalt akzeptieren könnte. Mir war das zu anstrengend. Alles. Darum, für mich kommt ein Mann mit Hund mitlerweile ebensowenig in Frage wie ein rauchender Mann.... tja.
 

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28. Dezember 2016 um 17:20

Ja ein Leben mit Hund ist theoretisch schön praktisch auch aber alles andere als romantisch. Und klar- Hundehaare überall. Ein wirklich guter Staubsauger hilft gut aber trotzdem ist ein Hund im Haus nicht mit einem Vorzeigehaushalt vereinbar.
Ich bin froh, dass mein Mann so gut mit unseren zurecht kommt das sehe ich nicht als selbstverständlich. Anders wäre es aber mit uns nicht gegangen.

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28. Dezember 2016 um 17:20

Solche Entweder-Oder Spielchen sind immer dann dumm, wenn man die angedrohte Konsequenz nicht umsetzt.

Jetzt bist Du der zahnlose Tiger oder musst eine Konsequenz tragen, die Du gar nicht willst...

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28. Dezember 2016 um 17:51

Musste halt mit Deinem Schwanz wedeln! (der muste jetzt sein)

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28. Dezember 2016 um 20:04
In Antwort auf xxyy5

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte euren Rat.
Ich bin rund 1 Jahr mit meinem Freund zusammen. Als wir uns kennengelernt hatten, wusste ich, dass er einen Hund (weiblich, klein) hat und habe mich darüber gefreut, da ich schon als kleines Kind immer einen Hund haben wollte.
Bei unseren ersten Treffen war der Hund nicht dabei. Auch bei der ersten Übernachtung nicht. Bei den nächsten Übernachtungen war der Hund dabei und da fing eigentlich alles an: Der Hund darf im Bett schlafen (was für mich ein No Go ist, vor allem aus hygienischen Gründen), der Hund kriegt Leckerlies ohne Ende, auch im Bett. Ich weiß noch, als ich eines Morgens aufwachte und ein Leckerlie an meinem Rücken klebte - da war für mich Schluss.
Dazu kommt, dass der Hund super unerzogen ist. Wenn man mit ihr raus geht, bellt sie alle Menschen an. Mein Freund trägt sie deshalb eigentlich immer in seinem Pullover. Irgendwie wird der Hund total vermenschlicht. Ich weiß, dass der Hund dafür nichts kann, dass er so erzogen wurde.
Als ich dann die Nase voll hatte, habe ich ein klärendes Gespräch gesucht. Er sagte, dass er das mit dem Bett verstehen kann und wollte es unterlassen. Trotzdem holt er sie immer heimlich ins Bett und wenn ich von der Arbeit nach Hause komme (ich wohne schon bei ihm), finde ich den Hund schlafend mit ihm im Bett vor. Ich fühle mich richtig verarscht und habe ihn dann natürlich vor die Wahl gestellt - entweder ich oder der Hund. Ich weiß, dass es falsch ist. Er sagt dann nein, der Hund war vorher da usw. Ich bekomme auch immer Ärger wenn ich den Hund nicht mit voller Empathie begrüße. Außerdem sagte mein Freund, wenn ich scheiße zu seinem Hund bin (was ich nicht bin) dann können wir uns auch gleich trennen.

Ich hoffe, dass jemand von euch weiterhelfen kann. 

OMG !!!
So ein Verhalten verstehe ich wirklich nicht! Mich persönlich würde sowas echt auf die Palme bringen, deshalb Respekt meiner Seits, dass du das so lange mitmachst!
Sowas geht echt nicht, ich verstehe dass, Tiere auch Achtung verdient haben, aber nicht in so einem Ausmaß, dass du als seine Beziehung vernachlässigt wirst. Nimm einfach für die nächste Zeit Abstand von ihm, das soll ihm ein Denkzettel sein und wenn er dich anruft, nimm einfach nicht ab, er wird drauf kommen was nicht stimmt .

Auf jeden Fall viel Erfolg, liebe Grüße Maria

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28. Dezember 2016 um 20:29

Das ist meine Meinung ...

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28. Dezember 2016 um 21:40
In Antwort auf xxyy5

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte euren Rat.
Ich bin rund 1 Jahr mit meinem Freund zusammen. Als wir uns kennengelernt hatten, wusste ich, dass er einen Hund (weiblich, klein) hat und habe mich darüber gefreut, da ich schon als kleines Kind immer einen Hund haben wollte.
Bei unseren ersten Treffen war der Hund nicht dabei. Auch bei der ersten Übernachtung nicht. Bei den nächsten Übernachtungen war der Hund dabei und da fing eigentlich alles an: Der Hund darf im Bett schlafen (was für mich ein No Go ist, vor allem aus hygienischen Gründen), der Hund kriegt Leckerlies ohne Ende, auch im Bett. Ich weiß noch, als ich eines Morgens aufwachte und ein Leckerlie an meinem Rücken klebte - da war für mich Schluss.
Dazu kommt, dass der Hund super unerzogen ist. Wenn man mit ihr raus geht, bellt sie alle Menschen an. Mein Freund trägt sie deshalb eigentlich immer in seinem Pullover. Irgendwie wird der Hund total vermenschlicht. Ich weiß, dass der Hund dafür nichts kann, dass er so erzogen wurde.
Als ich dann die Nase voll hatte, habe ich ein klärendes Gespräch gesucht. Er sagte, dass er das mit dem Bett verstehen kann und wollte es unterlassen. Trotzdem holt er sie immer heimlich ins Bett und wenn ich von der Arbeit nach Hause komme (ich wohne schon bei ihm), finde ich den Hund schlafend mit ihm im Bett vor. Ich fühle mich richtig verarscht und habe ihn dann natürlich vor die Wahl gestellt - entweder ich oder der Hund. Ich weiß, dass es falsch ist. Er sagt dann nein, der Hund war vorher da usw. Ich bekomme auch immer Ärger wenn ich den Hund nicht mit voller Empathie begrüße. Außerdem sagte mein Freund, wenn ich scheiße zu seinem Hund bin (was ich nicht bin) dann können wir uns auch gleich trennen.

Ich hoffe, dass jemand von euch weiterhelfen kann. 

Ich habe auch einen Hund und sie darf bei uns im Bett nicht schlafen, geschweige denn rauf aufs Bett oder aufs Sofa. Ist für mich auch ein No Go.... Bei der Erziehung müsst ihr beide halt am selben Strang ziehen, ansonsten bringt es nix. Dein Freund möchte wohl so einen unerzogenen Hund... Ich wäre weg, denn ich finde es eklig wenn der Hund auch noch im Bett Leckerlies bekommt und meinem Schlafplatz vollkrümmelt   du kannst nur ein klärendes Gespräch suchen und ihm den Ernst der Lage klar machen. Wenn er dann wieder nicht mitzieht dann geh. Es gibt auch Männer die haben gut erzogene Hunde oder gar keine, dass ist immer noch besser als so ein Ferkel als Freund zu haben. Egal wie du dich entscheidest, er sollte dringend eine Hundeschule besuchen. Viel Glück 

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28. Dezember 2016 um 22:47
In Antwort auf dignitatem

Also für mich wäre auch Schluss, wenn eine Frau scheiße zu meinem Hund wäre!

Darf ich dich fragen warum?

Denn das liegt so gut wie nie am Hund, das hat ganz andere Gründe.

Leider ist der Hund oft der Leidtragende.

 

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28. Dezember 2016 um 22:48
In Antwort auf herbstblume6

Ja ein Leben mit Hund ist theoretisch schön praktisch auch aber alles andere als romantisch. Und klar- Hundehaare überall. Ein wirklich guter Staubsauger hilft gut aber trotzdem ist ein Hund im Haus nicht mit einem Vorzeigehaushalt vereinbar.
Ich bin froh, dass mein Mann so gut mit unseren zurecht kommt das sehe ich nicht als selbstverständlich. Anders wäre es aber mit uns nicht gegangen.

Wer will denn in einem Vorzeigehaushalt leben?

Da geht es dann doch erst richtig hintenrum ab.


 

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29. Dezember 2016 um 15:44

"Meine Katzen schlafen zwar nicht bei mir im Bett, aber auf der Couch liegen sie schon gerne neben oder auch auf mir."

Katzen lassen sich aber auch mit Abstand nicht so gut erziehen wie Hunde.

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29. Dezember 2016 um 17:23
In Antwort auf xxyy5

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte euren Rat.
Ich bin rund 1 Jahr mit meinem Freund zusammen. Als wir uns kennengelernt hatten, wusste ich, dass er einen Hund (weiblich, klein) hat und habe mich darüber gefreut, da ich schon als kleines Kind immer einen Hund haben wollte.
Bei unseren ersten Treffen war der Hund nicht dabei. Auch bei der ersten Übernachtung nicht. Bei den nächsten Übernachtungen war der Hund dabei und da fing eigentlich alles an: Der Hund darf im Bett schlafen (was für mich ein No Go ist, vor allem aus hygienischen Gründen), der Hund kriegt Leckerlies ohne Ende, auch im Bett. Ich weiß noch, als ich eines Morgens aufwachte und ein Leckerlie an meinem Rücken klebte - da war für mich Schluss.
Dazu kommt, dass der Hund super unerzogen ist. Wenn man mit ihr raus geht, bellt sie alle Menschen an. Mein Freund trägt sie deshalb eigentlich immer in seinem Pullover. Irgendwie wird der Hund total vermenschlicht. Ich weiß, dass der Hund dafür nichts kann, dass er so erzogen wurde.
Als ich dann die Nase voll hatte, habe ich ein klärendes Gespräch gesucht. Er sagte, dass er das mit dem Bett verstehen kann und wollte es unterlassen. Trotzdem holt er sie immer heimlich ins Bett und wenn ich von der Arbeit nach Hause komme (ich wohne schon bei ihm), finde ich den Hund schlafend mit ihm im Bett vor. Ich fühle mich richtig verarscht und habe ihn dann natürlich vor die Wahl gestellt - entweder ich oder der Hund. Ich weiß, dass es falsch ist. Er sagt dann nein, der Hund war vorher da usw. Ich bekomme auch immer Ärger wenn ich den Hund nicht mit voller Empathie begrüße. Außerdem sagte mein Freund, wenn ich scheiße zu seinem Hund bin (was ich nicht bin) dann können wir uns auch gleich trennen.

Ich hoffe, dass jemand von euch weiterhelfen kann. 

Also, wenn ein Haustier schon dazu führt, dass ihr über Trennung nachdenkt, dann sollltet ihr euch lieber trennen. So wie du das beschreibst kann ich mir gut vorstellen, dass Dich dieser Hund Nerven kostet. Wenn dieser wie eine Prinzessin und nicht wie ein Hund behandelt wird.
Wenn jemand so tierverrückt ist, wäre es besser seine Partnerin wär das auch. Für mich wär dies auch ein absoluter Liebestöter.

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