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Fremdbeziehung: wie geht ihr damit um?

9. August 2013 um 9:25

Hallo ihr Lieben,

diese Zeilen richten sich an alle, die eine Fernbeziehung führen. Mich würde es interessieren, wie ihr damit umgeht und wie es bei euch so läuft. Wie oft sieht ihr euch, welche Art von Rituale habt ihr entwickelt? Gibt es gute Tipps?

Ich bin seit Juni mit meinem Partner in einer Fernbeziehung, wir sind seit knappen 2 Jahren zusammen. Es war keine leichte Zeit für die Beziehung, da sie immer wieder durch private oder berufliche Angelegenheiten betrübt wurde. Trotzdem lieben wir uns sehr und haben es bisher mit viel Optimismus geschafft. Deswegen bin ich auch zuversichtlich, dass wir eine Fernbeziehung meistern können.

Uns trennen 400km und wir versuchen momentan uns alle 2 Wochen zu treffen. Im ersten Monat haben wir uns allerdings gar nicht gesehen. Jetzt ist es so, dass wir öfter am Telefon gestritten haben, weil ich seit einiger Zeit das Gefühl habe, dass er sich zurückzieht oder ich ihm nicht mehr so wichtig bin, obwohl es ihn immer verletzt, wenn ich sowas sage, weil er meint, dass er mich doch so lieben würde und gerade nur versucht, seinen Alltag gut zu meistern. Ich bekomme dann aber oft Angst, und reagiere voll krass auf scheinbar harmlose Dinge. Dann streiten wir viel und werfen uns Dinge vor, die eigentlich total sinnlos sind. Ist euch so ein Muster bekannt?

Ich freue mich auf eure Antworten!

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9. August 2013 um 9:40

Ich habe
geschrieben, dass wir seit Anfang Juni in einer Fernbeziehung sind, und seit 2 Jahren ein Paar.

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9. August 2013 um 10:15

Die Fernbeziehung
führen wir, weil ich aus beruflichen Gründen von unserer Stadt weggezogen bin. Wir haben davor nicht zusammen gewohnt, haben uns aber sehr oft gesehen. Ich hatte ihm vorgeschlagen, mitzukommen, aber er wollte seinen Job nicht aufgeben und hat übrigens eine zusätzliche Ausbildung im Sinn, die er unbedingt dort und jetzt machen will.
Am Anfang konnte er mir keinen Zeitpunkt nennen, wie lange die Fernbeziehung dauern soll - ich war in meiner neuen Umwelt unglücklich und er hat's nicht verstanden, er ist halt in einer ganz anderen Phase als ich. Ich brauchte Sicherheit und die konnte er mir nicht geben. Mittlerweile meinte er, nach seiner einjährigen Ausbildung würde er sich ein gemeinsames Nest gut vorstellen. Leider hatte er sich davor aus verschiedenen Gründen eingeengt gefühlt (obwohl ich keinen Druck gemacht habe), was dazu geführt hat, dass er meinte, er fände es gut, dass ich für eine Zeit gegangen wäre. Jetzt sieht es zumindest besser aus und er lässt seine Gefühle mehr zu, aber leicht ist es nicht.
Ich tendiere auch dazu, für Kleinigkeiten auszurasten, aber nur, wenn sie damit verbunden sind, dass ich das Gefühl bekomme unwichtig zu sein oder so...

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