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Freiraum mit der Frau für's Leben

27. Dezember 2017 um 9:12 Letzte Antwort: 28. Dezember 2017 um 16:50

Hallo zusammen, 

erste Thread durch mich - hoffe ohne formale Fehler

Mein Dilemma in kurzer und knackiger Form: 

Seit nun mehr fast 3 Jahren bin ich mit meiner Partnerin zusammen, ich liebe Sie und ich denke sehr sehr oft an die Klassiker "Hochzeit, Haus, Kinder, Family", wenn ich an Sie denke. Sie hat tolle Werte und einen tollen Charakter. Kategorie "Traumfrau". 

Ein Thema lässt mich jedoch fast immer "zurück zucken" und zwar das Thema Zeit und Freiraum. 

Ich bin beruflich im Außendienst sehr eingespannt, gehe um 7.30 Uhr aus dem Haus und komme nicht vor 19.00 Uhr nach Hause. Durchschnittlich bin ich aber an 3-4 von 5 Arbeitstagen abends daheim. (GEmeinsame Wohnung). Manchmal alle 5, manchmal 3. 

Auch am Wochenende arbeite ich durchschnittlich alle 2 Samstage von 10 bis 18 Uhr (abends bin ich dann wieder daheim) und durchschnittlich alle 3 Sonntage einen halben Tag daheim am Schreibtisch oder im Büro. 

Dazu kommt ein Ehrenamt (Rotes Kreuz), was durchschnittlich alle 2 Wochen einen Tag vom Wochenende nimmt. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Mir fehlt ein Abend in der Woche oder auch mal ein Tag am Wochenende, den ich für mich habe. Klingt plump, aber ist einfach so. 

Meine Freundin hat einen "9 to 5"-Job mit Gleitzeit, quasi keine Hobbys, womit sich planen lassen würde (bspw. 1 Abend in der Woche für Fitnessstudio) und auch "leider" keinen großen Freundes-/Bekanntekreis, mit dem man sich mal treffen könnte. 

Sobald ich das vorsichtig anspreche bzw. es allgemein um das Thema Zeit geht., geht meine Partnerin an die Decke und zwar so, dass ein richtiger Streit los geht. Jedes noch so kleines Stück von der gemeinsamen Zeit (bspw. am Wochenende 2 Stunden lesen) ist Boden für einen handfesten Streit. Ich fress die Gedanken deshalb mehr in mich rein. 

Was mir einfällt, die wenige Zeit zu vergeuden ...usw. Dafür habe ich NULL Verständnis, was ich auch nicht offen sagen kann; 

Gedanklich zerschießt die Situation meinen Kopf! 

Ich würde der Frau sofort einen Heiratsantrag machen vs. fehlender Freiraum für mich (und wir sprechen über einen Abend in der Woche oder wenige Stunden am Wochenende). 

Ich persönlich finde, dass ich trotz meines Jobs (den ich hatte als wir zusammen kamen) recht viel Zeit habe. Es vergeht außerdem kein gemeinsames Wochenende, an dem wir nur daheim rum liegen, sondern wir sind dann auch gemeinsam aktiv. 

Gibt es eine Lösung, die ich nicht sehe? 

Kurz war es jetzt nicht, wahrscheinlich auch nicht knackig, aber hoffe auch nicht zu lange. 

Danke.




 

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27. Dezember 2017 um 9:50

Das mit dem roten Kreuz ggf. zurückfahren? Wäre natürlich schade, aber das wäre eine Möglichkeit mehr gemeinsame Zeit zu schaffen. Die zweite Möglichkeit wäre ihr zu helfen ihren Freundeskreis auszubauen. ( Oder du baust deinen aus und nimmst sie dann mit und stellst sie dann vor )

So das es ab und zu Männer und getrennte Frauenabende geben könnte.  Du kommst ja rum, ich könnte mir vorstellen, dass du schon einige Leute kennst und auch viele aus deiner eigenen Stadt. Oder du gehst mit ihr zum Sport den sie auch alleine betreiben kann.  Oder wäre es möglich weniger zu Arbeiten und es trotzdem finanziell hinzubekommen? Sprich die WE Arbeiten zu reduzieren?

Aber ich würde mich trotzdem hier anschließen und auch deine eigenen Freiräume einfordern. Du bist ja nicht dazu da sie 24/7 zu bespaßen.

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27. Dezember 2017 um 9:52

Hi skadiru, 

ich hätte gerne einen Abend für mich (lesen, chillen, TV, Playstation, usw.) und sie reagiert allergisch bis sauer (stinkesauer) auf die bisher vorgetragenen "Wünsche". Ich würde es ja verstehen, wenn es Party-/Saufabende wären....

Grund:  Wir verbringen eh viel zu wenig Zeit. Ob es so ist (siehe oben, bin eigentlich anderer Meinung) muss jeder selbst beurteilen. 

Danke für den Tip. 

vG

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27. Dezember 2017 um 9:57
In Antwort auf suxxess99

Das mit dem roten Kreuz ggf. zurückfahren? Wäre natürlich schade, aber das wäre eine Möglichkeit mehr gemeinsame Zeit zu schaffen. Die zweite Möglichkeit wäre ihr zu helfen ihren Freundeskreis auszubauen. ( Oder du baust deinen aus und nimmst sie dann mit und stellst sie dann vor )

So das es ab und zu Männer und getrennte Frauenabende geben könnte.  Du kommst ja rum, ich könnte mir vorstellen, dass du schon einige Leute kennst und auch viele aus deiner eigenen Stadt. Oder du gehst mit ihr zum Sport den sie auch alleine betreiben kann.  Oder wäre es möglich weniger zu Arbeiten und es trotzdem finanziell hinzubekommen? Sprich die WE Arbeiten zu reduzieren?

Aber ich würde mich trotzdem hier anschließen und auch deine eigenen Freiräume einfordern. Du bist ja nicht dazu da sie 24/7 zu bespaßen.

Hi Suxxess99, 

danke für die Antwort. 

Im Roten Kreuz habe ich halt einen guten Gegenpol zum "Business Leben", schwer zu beschreiben, aber da tut man was Soziales und ist mit "normalen Menschen" (Arbeitslos bis Chef; 18 bis 88 Jahre alt) zusammen. 

Ehrlich gesagt sehe ich es auch nicht ein, dass ICH dafür zuständig bin, Sie unter Leute zu bringen. 

WE Arbeiten ist leider unabdingbar, unsere Kunden haben oft nur am Wochenende Zeit. 

Wie gesagt, nimmt man meinen Job,  so sehe ich (ich habe den Vergleich zu fast 10 Kollegen, die das gleiche machen allein bei meiner Firma) das Zeit Thema am umkritischsten. Ich habe höchstens 1x alle 2-3 Monate überhaupt eine Hotelübernachtung. 
 

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27. Dezember 2017 um 10:23

Nehme sie doch mal zum roten Kreuz mit? Win - Win? Ihr hättet einen Tag zusammen und sie kommt unter Leute?

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27. Dezember 2017 um 10:35

Du willst also einen Abend für lesen, chillen, zocken haben? Ich find das grad sehr merkwürdig - kannst du das nicht machen, wenn sie anwesend ist? Müsst ihr denn die ganze Zeit, wenn ihr zusammen seid etwas aktiv miteinander machen?

Das sollte doch normal sein, dass z. B. der eine liest und der Andere währenddessen zockt.

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27. Dezember 2017 um 10:57
In Antwort auf thedude1986

Hallo zusammen, 

erste Thread durch mich - hoffe ohne formale Fehler

Mein Dilemma in kurzer und knackiger Form: 

Seit nun mehr fast 3 Jahren bin ich mit meiner Partnerin zusammen, ich liebe Sie und ich denke sehr sehr oft an die Klassiker "Hochzeit, Haus, Kinder, Family", wenn ich an Sie denke. Sie hat tolle Werte und einen tollen Charakter. Kategorie "Traumfrau". 

Ein Thema lässt mich jedoch fast immer "zurück zucken" und zwar das Thema Zeit und Freiraum. 

Ich bin beruflich im Außendienst sehr eingespannt, gehe um 7.30 Uhr aus dem Haus und komme nicht vor 19.00 Uhr nach Hause. Durchschnittlich bin ich aber an 3-4 von 5 Arbeitstagen abends daheim. (GEmeinsame Wohnung). Manchmal alle 5, manchmal 3. 

Auch am Wochenende arbeite ich durchschnittlich alle 2 Samstage von 10 bis 18 Uhr (abends bin ich dann wieder daheim) und durchschnittlich alle 3 Sonntage einen halben Tag daheim am Schreibtisch oder im Büro. 

Dazu kommt ein Ehrenamt (Rotes Kreuz), was durchschnittlich alle 2 Wochen einen Tag vom Wochenende nimmt. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Mir fehlt ein Abend in der Woche oder auch mal ein Tag am Wochenende, den ich für mich habe. Klingt plump, aber ist einfach so. 

Meine Freundin hat einen "9 to 5"-Job mit Gleitzeit, quasi keine Hobbys, womit sich planen lassen würde (bspw. 1 Abend in der Woche für Fitnessstudio) und auch "leider" keinen großen Freundes-/Bekanntekreis, mit dem man sich mal treffen könnte. 

Sobald ich das vorsichtig anspreche bzw. es allgemein um das Thema Zeit geht., geht meine Partnerin an die Decke und zwar so, dass ein richtiger Streit los geht. Jedes noch so kleines Stück von der gemeinsamen Zeit (bspw. am Wochenende 2 Stunden lesen) ist Boden für einen handfesten Streit. Ich fress die Gedanken deshalb mehr in mich rein. 

Was mir einfällt, die wenige Zeit zu vergeuden ...usw. Dafür habe ich NULL Verständnis, was ich auch nicht offen sagen kann; 

Gedanklich zerschießt die Situation meinen Kopf! 

Ich würde der Frau sofort einen Heiratsantrag machen vs. fehlender Freiraum für mich (und wir sprechen über einen Abend in der Woche oder wenige Stunden am Wochenende). 

Ich persönlich finde, dass ich trotz meines Jobs (den ich hatte als wir zusammen kamen) recht viel Zeit habe. Es vergeht außerdem kein gemeinsames Wochenende, an dem wir nur daheim rum liegen, sondern wir sind dann auch gemeinsam aktiv. 

Gibt es eine Lösung, die ich nicht sehe? 

Kurz war es jetzt nicht, wahrscheinlich auch nicht knackig, aber hoffe auch nicht zu lange. 

Danke.




 

Hallo thedude1986, 

Also ich bin w 29, und kann deine freundin verstehen ist vielleicht nicht ganz richtig aber mir geht es ähnlich. 

Hast du sie mal gefragtgefragt warum sie da so allergisch reagiertreagiert was ihr eigentliches Problem ist? 

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27. Dezember 2017 um 13:39
In Antwort auf lumusi_12929047

Du willst also einen Abend für lesen, chillen, zocken haben? Ich find das grad sehr merkwürdig - kannst du das nicht machen, wenn sie anwesend ist? Müsst ihr denn die ganze Zeit, wenn ihr zusammen seid etwas aktiv miteinander machen?

Das sollte doch normal sein, dass z. B. der eine liest und der Andere währenddessen zockt.

Hi Dubravushka,

"nein, da die gemeinsame Zeit so knapp ist, wäre eine solche Zeit in der man zusammen ist, aber unterschiedliche Dinge tut verschwendet". 

Ich gebe mal meine Partnerin wieder  

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27. Dezember 2017 um 13:45
In Antwort auf fee2888

Hallo thedude1986, 

Also ich bin w 29, und kann deine freundin verstehen ist vielleicht nicht ganz richtig aber mir geht es ähnlich. 

Hast du sie mal gefragtgefragt warum sie da so allergisch reagiertreagiert was ihr eigentliches Problem ist? 

Inwieweit ähnlich? Gerne auch per PN. 

Grundsätzlich: WIr haben SO wenig Zeit (habe ich ja im Eingangspost geschrieben) und deshalb muss jede freie Sekunde gemeinsam verbracht werden. "Zeit für sich" ist Verschwendung. 

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27. Dezember 2017 um 13:45

Kann ich mir grundsätzlich sehr gut, aber dann eben auch wieder nicht.... das ist genau das schlimme und anstrengende Dilemma.

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27. Dezember 2017 um 13:49
In Antwort auf suxxess99

Nehme sie doch mal zum roten Kreuz mit? Win - Win? Ihr hättet einen Tag zusammen und sie kommt unter Leute?

Grundsätzlich kein schlechter Gedanke, aber teilweise "sehe ich es nicht ein", diese Aufgabe zu haben. Nicht falsch verstehen, aber ich finde, es muss auch Aktivitäten, Hobbys geben, die man getrennt haben / machen kann, ja sogar muss. 

Das wichtige ist, dass man immer wieder daheim ankommen kann und gerne ankommt. Und das ist ja der Fall. 

NACH dem roten Kreuz und NACH der Arbeit gibt es für mich nichts geileres als heim zu kommen und mit ihr den Abend zu verbringen. Ich würde sofort Schluss machen, wenn das nicht mehr wäre. Aber auch DAS drückt das Dilemma recht gut aus. 

 

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27. Dezember 2017 um 14:10
In Antwort auf thedude1986

Hallo zusammen, 

erste Thread durch mich - hoffe ohne formale Fehler

Mein Dilemma in kurzer und knackiger Form: 

Seit nun mehr fast 3 Jahren bin ich mit meiner Partnerin zusammen, ich liebe Sie und ich denke sehr sehr oft an die Klassiker "Hochzeit, Haus, Kinder, Family", wenn ich an Sie denke. Sie hat tolle Werte und einen tollen Charakter. Kategorie "Traumfrau". 

Ein Thema lässt mich jedoch fast immer "zurück zucken" und zwar das Thema Zeit und Freiraum. 

Ich bin beruflich im Außendienst sehr eingespannt, gehe um 7.30 Uhr aus dem Haus und komme nicht vor 19.00 Uhr nach Hause. Durchschnittlich bin ich aber an 3-4 von 5 Arbeitstagen abends daheim. (GEmeinsame Wohnung). Manchmal alle 5, manchmal 3. 

Auch am Wochenende arbeite ich durchschnittlich alle 2 Samstage von 10 bis 18 Uhr (abends bin ich dann wieder daheim) und durchschnittlich alle 3 Sonntage einen halben Tag daheim am Schreibtisch oder im Büro. 

Dazu kommt ein Ehrenamt (Rotes Kreuz), was durchschnittlich alle 2 Wochen einen Tag vom Wochenende nimmt. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Mir fehlt ein Abend in der Woche oder auch mal ein Tag am Wochenende, den ich für mich habe. Klingt plump, aber ist einfach so. 

Meine Freundin hat einen "9 to 5"-Job mit Gleitzeit, quasi keine Hobbys, womit sich planen lassen würde (bspw. 1 Abend in der Woche für Fitnessstudio) und auch "leider" keinen großen Freundes-/Bekanntekreis, mit dem man sich mal treffen könnte. 

Sobald ich das vorsichtig anspreche bzw. es allgemein um das Thema Zeit geht., geht meine Partnerin an die Decke und zwar so, dass ein richtiger Streit los geht. Jedes noch so kleines Stück von der gemeinsamen Zeit (bspw. am Wochenende 2 Stunden lesen) ist Boden für einen handfesten Streit. Ich fress die Gedanken deshalb mehr in mich rein. 

Was mir einfällt, die wenige Zeit zu vergeuden ...usw. Dafür habe ich NULL Verständnis, was ich auch nicht offen sagen kann; 

Gedanklich zerschießt die Situation meinen Kopf! 

Ich würde der Frau sofort einen Heiratsantrag machen vs. fehlender Freiraum für mich (und wir sprechen über einen Abend in der Woche oder wenige Stunden am Wochenende). 

Ich persönlich finde, dass ich trotz meines Jobs (den ich hatte als wir zusammen kamen) recht viel Zeit habe. Es vergeht außerdem kein gemeinsames Wochenende, an dem wir nur daheim rum liegen, sondern wir sind dann auch gemeinsam aktiv. 

Gibt es eine Lösung, die ich nicht sehe? 

Kurz war es jetzt nicht, wahrscheinlich auch nicht knackig, aber hoffe auch nicht zu lange. 

Danke.




 

tja, das Problem ist, dass auch bei Menschen, die sich lieben, die Wünsche nicht gleich sind, auch nicht in dieser Hinsicht - und zuweilen aller Liebe zum Trotz nicht kompatibel - weil jeder mögliche Kompromiss mindestens einen von beiden sehr verletzen wird. Die Konsequenz, wenn es keine sinnvollen Kompromisse gibt, ist aber eben, dass man keine dauerhafte Beziehung führen kann.

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27. Dezember 2017 um 16:28
In Antwort auf thedude1986

Hi Dubravushka,

"nein, da die gemeinsame Zeit so knapp ist, wäre eine solche Zeit in der man zusammen ist, aber unterschiedliche Dinge tut verschwendet". 

Ich gebe mal meine Partnerin wieder  

Das ist doch absurd. Wer bestimmt denn dann, was ihr gemeinsam macht? Sie? Das klingt eher so, als wärst du eher ihre Puppe als ihr Freund.

Was ist denn mit deiner Persönlichkeit und deinen Interessen? Ist ihr das egal?

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27. Dezember 2017 um 16:40
In Antwort auf thedude1986

Hi skadiru, 

ich hätte gerne einen Abend für mich (lesen, chillen, TV, Playstation, usw.) und sie reagiert allergisch bis sauer (stinkesauer) auf die bisher vorgetragenen "Wünsche". Ich würde es ja verstehen, wenn es Party-/Saufabende wären....

Grund:  Wir verbringen eh viel zu wenig Zeit. Ob es so ist (siehe oben, bin eigentlich anderer Meinung) muss jeder selbst beurteilen. 

Danke für den Tip. 

vG

Wie verbringt ihr denn die Zeit miteinander?

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27. Dezember 2017 um 17:05
In Antwort auf lumusi_12929047

Das ist doch absurd. Wer bestimmt denn dann, was ihr gemeinsam macht? Sie? Das klingt eher so, als wärst du eher ihre Puppe als ihr Freund.

Was ist denn mit deiner Persönlichkeit und deinen Interessen? Ist ihr das egal?

Nicht unbedingt WAS, sondern nur DASS man was macht. Und wenn es vor dem TV liegen ist. 

 

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27. Dezember 2017 um 17:09
In Antwort auf thedude1986

Nicht unbedingt WAS, sondern nur DASS man was macht. Und wenn es vor dem TV liegen ist. 

 

"Und wenn es vor dem TV liegen ist. "

Das würde ich jetzt aber nicht als gemeinsame Beschäftigung bezeichnen.
Wenn Du auf dem Sofa sitzt und ein Buch liest, giftet sie Dich an und wenn Du mit ihr TV schaust, ist es in Ordnung?

 

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27. Dezember 2017 um 17:11
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Wie verbringt ihr denn die Zeit miteinander?

Hi unbeleidgteleberwurst (klasse Name )

TV schauen, Essen, Essen gehen, auch mal zu zweit Playstation spielen, Joggen, usw. Es ist eigentlich immer was los. 

Aber wehe ich würde mal alleine joggen wollen obwohl sie daheim ist
Alleine Playsi spielen während sie dann alleine daheim ist
usw. 

Das ist das "Problem"

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27. Dezember 2017 um 17:15
In Antwort auf thedude1986

Hi unbeleidgteleberwurst (klasse Name )

TV schauen, Essen, Essen gehen, auch mal zu zweit Playstation spielen, Joggen, usw. Es ist eigentlich immer was los. 

Aber wehe ich würde mal alleine joggen wollen obwohl sie daheim ist
Alleine Playsi spielen während sie dann alleine daheim ist
usw. 

Das ist das "Problem"

Das ist nicht nur ein "Problem" das ist ein echtes Problem. Du kannst niemals du selbst sein und immer Wünsche unterdrücken - das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Das Einzige was du da machen kannst, ist mal ordentlich auf den Tisch zu hauen und ihr sagen, dass das so nicht weitergehen kann. Momentan bist du total unter dem Pantoffel und da musst du raus.

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27. Dezember 2017 um 17:23
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Und wenn es vor dem TV liegen ist. "

Das würde ich jetzt aber nicht als gemeinsame Beschäftigung bezeichnen.
Wenn Du auf dem Sofa sitzt und ein Buch liest, giftet sie Dich an und wenn Du mit ihr TV schaust, ist es in Ordnung?

 

Anderes Beispiel: Wenn wir TV schauen / Film und ich nebenher zeitweise Mails beantworte (privat und beruflich) dann ist das ein "Eskalationsgrund". 

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27. Dezember 2017 um 18:06
In Antwort auf thedude1986

Anderes Beispiel: Wenn wir TV schauen / Film und ich nebenher zeitweise Mails beantworte (privat und beruflich) dann ist das ein "Eskalationsgrund". 

Sorry, das Verhalten Deiner Freundin ist nicht normal.
Nur für den Fall, dass Du das noch mal bestätigt haben musst.

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28. Dezember 2017 um 9:14

Hallo zusammen, 

danke für die zahlreichen Beiträge in der Zwischenzeit. 

Will das Thema "Egoismus" nochmal kommentieren. Grundsätzlichen Egoismus in jeder Lebenslage ist definitvv nicht gegeben,

Sie schmeißt quasi den ganzen Haushalt (gut, man kann fragen "wem nützt das mehr"? Dem der eh mehr dahei ist? Aber natürlihc mir auch) und hat GRUNDSÄTZLICH kein Problem mit meinem Job und dem Zeitaufwand. Und natürlich auch mit meinen Macken, die ich natürlich auch zur Genüge habe Und Sie interessiert sich sehr für meinen JOb, will Feedback was war, welche Kollegen mich ärgern und so weiter, wie mein Chef grade drauf ist. 

Eher in den Details macht sich das bemerkbar. 

@Valiee hat es gut beschrieben mit der "Dunstglocke". Und leider muss ich da zustimmen. Wenn bei mir meine Wochenende-Termine, Rotes-Kreuz-Termine, Messetermine (oft Wochenende), Schulungstermine (2-3 im Jahr für 3-4 Tage mit Übernachtung, auch mal eine Übernachtung) kommen habe ich zuerst das Gefühl "Oh fuck, da kann ich erstmal schauen wie ich das mit Zweisamkeit ausgleiche" oder "da wird sie nicht begeistert sein". Und das sind eigentlich Sachen auf die ich richtig "Bock" habe. 

Und statt "oh cool, viel Spaß und ruf mich unbedingt an wie es war und schick Bilder vom Hotel. Werd dich vermissen" (vielleicht ist es auch naiv zu glauben, die Reaktion könnte kommen) kommt "Oh nö dann sehen wir uns wieder 2,3,4 Tage nicht" und ich darf mich rechtfertigen. Und ich sollte schon eine Idee haben, wie das wieder "ausgeglichen" wird.  

Und das sorgt für richtig "Magenweh". 



 

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28. Dezember 2017 um 9:19

Grundsätzlich richtig, die Frage ist, inwieweit es Kompromisse geben MUSS und DARF. Ich liebe Kompromisse! Im Optimalfall ist das eine "Win-Win"-Situation. Grade fühle ich es aber nicht so zugegebenermaßen.


 

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28. Dezember 2017 um 9:37
In Antwort auf thedude1986

Hallo zusammen, 

danke für die zahlreichen Beiträge in der Zwischenzeit. 

Will das Thema "Egoismus" nochmal kommentieren. Grundsätzlichen Egoismus in jeder Lebenslage ist definitvv nicht gegeben,

Sie schmeißt quasi den ganzen Haushalt (gut, man kann fragen "wem nützt das mehr"? Dem der eh mehr dahei ist? Aber natürlihc mir auch) und hat GRUNDSÄTZLICH kein Problem mit meinem Job und dem Zeitaufwand. Und natürlich auch mit meinen Macken, die ich natürlich auch zur Genüge habe Und Sie interessiert sich sehr für meinen JOb, will Feedback was war, welche Kollegen mich ärgern und so weiter, wie mein Chef grade drauf ist. 

Eher in den Details macht sich das bemerkbar. 

@Valiee hat es gut beschrieben mit der "Dunstglocke". Und leider muss ich da zustimmen. Wenn bei mir meine Wochenende-Termine, Rotes-Kreuz-Termine, Messetermine (oft Wochenende), Schulungstermine (2-3 im Jahr für 3-4 Tage mit Übernachtung, auch mal eine Übernachtung) kommen habe ich zuerst das Gefühl "Oh fuck, da kann ich erstmal schauen wie ich das mit Zweisamkeit ausgleiche" oder "da wird sie nicht begeistert sein". Und das sind eigentlich Sachen auf die ich richtig "Bock" habe. 

Und statt "oh cool, viel Spaß und ruf mich unbedingt an wie es war und schick Bilder vom Hotel. Werd dich vermissen" (vielleicht ist es auch naiv zu glauben, die Reaktion könnte kommen) kommt "Oh nö dann sehen wir uns wieder 2,3,4 Tage nicht" und ich darf mich rechtfertigen. Und ich sollte schon eine Idee haben, wie das wieder "ausgeglichen" wird.  

Und das sorgt für richtig "Magenweh". 



 

Hmhm...
ich geb zu, ich bin meinem Freund gegenüber manchmal so ähnlich...

Allerdings wohnen wir nicht zusammen, sehen uns unter der Woche max. 1x abends und am WE entweder Fr + So oder Sa + So (wenn nix anderes ist).
Das finde ich dann schon recht wenig und ich gebe zu, ich bin teilweise grantig wenn er dann mal wieder für ein Partywochenende wegfliegt. Vor allem, weil gemeinsame Wochenenden mit mir immer eine Initiative von MIR erfordern.
Somit ja: Ich wünsch mir dann auch eine Art Ausgleich von ihm...

Wäre es denn schlimm wenn du zb. sagst "Schatzi, in 3 Wochen bin ich wieder am WE auf Schulung. Ich freu mich schon total drauf, auch wenn ich dich vermissen werde. Was hältst du davon, wenn wir schick essen gehen wenn ich dann wieder da bin?"
Ich fände das total super

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28. Dezember 2017 um 9:42
In Antwort auf melonchen1

Hmhm...
ich geb zu, ich bin meinem Freund gegenüber manchmal so ähnlich...

Allerdings wohnen wir nicht zusammen, sehen uns unter der Woche max. 1x abends und am WE entweder Fr + So oder Sa + So (wenn nix anderes ist).
Das finde ich dann schon recht wenig und ich gebe zu, ich bin teilweise grantig wenn er dann mal wieder für ein Partywochenende wegfliegt. Vor allem, weil gemeinsame Wochenenden mit mir immer eine Initiative von MIR erfordern.
Somit ja: Ich wünsch mir dann auch eine Art Ausgleich von ihm...

Wäre es denn schlimm wenn du zb. sagst "Schatzi, in 3 Wochen bin ich wieder am WE auf Schulung. Ich freu mich schon total drauf, auch wenn ich dich vermissen werde. Was hältst du davon, wenn wir schick essen gehen wenn ich dann wieder da bin?"
Ich fände das total super

klingt irgendwie, als müsste man sich dafür entschuldigen und "Reparationszahlungen" leisten dafür, dass man auf eine Schulung geht?!?
"Schatz, ich will etwas lernen, wie kann ich das je wieder gut machen?" ^^
Ahm... irgendwie schmeckt das komisch.

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28. Dezember 2017 um 9:47
In Antwort auf thedude1986

Grundsätzlich richtig, die Frage ist, inwieweit es Kompromisse geben MUSS und DARF. Ich liebe Kompromisse! Im Optimalfall ist das eine "Win-Win"-Situation. Grade fühle ich es aber nicht so zugegebenermaßen.


 

Ja, nur gibt es eben auch die Situationen, wo ein Kompromiss ein "loss-loss" ist.

Ich bin auch ein Mensch, der auch Zeit für sich allein braucht, auch in einer gemeinsamen Wohnung beispielsweise ein eigenes Zimmer und auch eigene Hobbys - andere wollen am liebsten alle Zeit gemeinsam verbringen - könnte ich nicht und wollte ich nicht. Was aber auch heißt: mit so einem Menschen kann ich nicht auf Dauer eine Beziehung führen, weil zu viele "loss-loss" - Kompromisse über die Zeit einfach alles auffressen. Also achte ich bei der Partnerwahl schon lange (u.a.) auf einen annähernd gleichen "Wohlfühlbereich" im Nähe-Distanz-Verhältnis.

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28. Dezember 2017 um 9:52
In Antwort auf melonchen1

Hmhm...
ich geb zu, ich bin meinem Freund gegenüber manchmal so ähnlich...

Allerdings wohnen wir nicht zusammen, sehen uns unter der Woche max. 1x abends und am WE entweder Fr + So oder Sa + So (wenn nix anderes ist).
Das finde ich dann schon recht wenig und ich gebe zu, ich bin teilweise grantig wenn er dann mal wieder für ein Partywochenende wegfliegt. Vor allem, weil gemeinsame Wochenenden mit mir immer eine Initiative von MIR erfordern.
Somit ja: Ich wünsch mir dann auch eine Art Ausgleich von ihm...

Wäre es denn schlimm wenn du zb. sagst "Schatzi, in 3 Wochen bin ich wieder am WE auf Schulung. Ich freu mich schon total drauf, auch wenn ich dich vermissen werde. Was hältst du davon, wenn wir schick essen gehen wenn ich dann wieder da bin?"
Ich fände das total super

Hi Melonchen,

wie lange seid ihr zusammen? 

Unabhängig davon hab ich für dich absolutes Verständnis!

-  ihr Wohnt nicht zusammen vs. zusammen wohnen
- Seht euch 1x abends vs. 4x ca (Arbeitstage)

Wochenende ist vergleichbar. 

Für ein Partywochenende wegfliegen würde ich NIE im Leben (abgesehen davon dass ich das Bedürfnis nicht habe). 

Du hast auf jeden Fall "mehr" Anspruch auf einen "Ausgleich". 

Und dein Satz sag ich genau so...perlt eher ab aber. 

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28. Dezember 2017 um 9:56
In Antwort auf avarrassterne1

Ja, nur gibt es eben auch die Situationen, wo ein Kompromiss ein "loss-loss" ist.

Ich bin auch ein Mensch, der auch Zeit für sich allein braucht, auch in einer gemeinsamen Wohnung beispielsweise ein eigenes Zimmer und auch eigene Hobbys - andere wollen am liebsten alle Zeit gemeinsam verbringen - könnte ich nicht und wollte ich nicht. Was aber auch heißt: mit so einem Menschen kann ich nicht auf Dauer eine Beziehung führen, weil zu viele "loss-loss" - Kompromisse über die Zeit einfach alles auffressen. Also achte ich bei der Partnerwahl schon lange (u.a.) auf einen annähernd gleichen "Wohlfühlbereich" im Nähe-Distanz-Verhältnis.

Da hast du recht. 

Kannst du dein "Nähe-Distanz" Thema in "Tage" übersetzen? 

1 Abend in der Woche? 1 Tag am Wochenende? Halber Tag am Wochenende? 2 Tage unter der Woche? 
 

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28. Dezember 2017 um 10:01

PS: Dies ist meine erste "ernste", "lange" (> 1,5 Jahre) Beziehung, weshalb ich zugegebenermaßen manche Sachverhalte und Vehrhaltensweisen nicht einordnen kann. 

 

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28. Dezember 2017 um 10:15
In Antwort auf melonchen1

Hmhm...
ich geb zu, ich bin meinem Freund gegenüber manchmal so ähnlich...

Allerdings wohnen wir nicht zusammen, sehen uns unter der Woche max. 1x abends und am WE entweder Fr + So oder Sa + So (wenn nix anderes ist).
Das finde ich dann schon recht wenig und ich gebe zu, ich bin teilweise grantig wenn er dann mal wieder für ein Partywochenende wegfliegt. Vor allem, weil gemeinsame Wochenenden mit mir immer eine Initiative von MIR erfordern.
Somit ja: Ich wünsch mir dann auch eine Art Ausgleich von ihm...

Wäre es denn schlimm wenn du zb. sagst "Schatzi, in 3 Wochen bin ich wieder am WE auf Schulung. Ich freu mich schon total drauf, auch wenn ich dich vermissen werde. Was hältst du davon, wenn wir schick essen gehen wenn ich dann wieder da bin?"
Ich fände das total super

"Wäre es denn schlimm wenn du zb. sagst "Schatzi, in 3 Wochen bin ich wieder am WE auf Schulung. Ich freu mich schon total drauf, auch wenn ich dich vermissen werde. Was hältst du davon, wenn wir schick essen gehen wenn ich dann wieder da bin?"
Ich fände das total super "

Das Essen gehen finde ich ja in Ordnung, wenn man es macht, weil es Spass macht.
Aber als "Entschuldigung" dafür, dass man seinem Job nachgeht, finde ich es reichlich daneben.

 

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28. Dezember 2017 um 10:19
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Wäre es denn schlimm wenn du zb. sagst "Schatzi, in 3 Wochen bin ich wieder am WE auf Schulung. Ich freu mich schon total drauf, auch wenn ich dich vermissen werde. Was hältst du davon, wenn wir schick essen gehen wenn ich dann wieder da bin?"
Ich fände das total super "

Das Essen gehen finde ich ja in Ordnung, wenn man es macht, weil es Spass macht.
Aber als "Entschuldigung" dafür, dass man seinem Job nachgeht, finde ich es reichlich daneben.

 

Im Endeffekt dafür dass man "eine gemeinsame Zukunft" mitfinanziert.

In unserem Fall zum Großteil finanzieren MUSS (bedingt durch die unterschiedlichen Jobs/Ausbildungen). 



 

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28. Dezember 2017 um 10:43
In Antwort auf thedude1986

Da hast du recht. 

Kannst du dein "Nähe-Distanz" Thema in "Tage" übersetzen? 

1 Abend in der Woche? 1 Tag am Wochenende? Halber Tag am Wochenende? 2 Tage unter der Woche? 
 

wie es bei mir / uns ist, meinst Du?

Grundsätzlich: wir wohnen zusammen und ich bin beruflich max. 2 Tage im Jahr nicht zu Hause. Ich geh aber an Arbeitstagen Mo - Fr um 6 Uhr aus dem Haus und bin Mo - Do gegen 19 Uhr, Fr. "schon" ca. 16:30 zu Hause, selten (3-4x im Jahr) kommen Nachtschichten dazu, die ich aber meist von zu Hause aus machen kann (wenn nicht, übernachte ich in der Firma).

Ansonsten: wenn ich von Arbeit nach Hause komme, 1/2h allein. In meinem Zimmer, Tür zu - brauche ich zum "runter kommen".
Davon abgesehen: 2 Abende pro Woche bzw. 1 Abend in der Woche und einen Tag am WE hat eigentlich jeder von uns mindestens für sich. Sei es, um einfach nur ein Buch zu lesen / ein Spiel zu zocken, eigenen Hobbys nachzugehen oder etwas zu unternehmen - was auch immer.
Wobei wir uns dafür bemühen, die gemeinsame Zeit vor allem miteinander zu verbringen statt nur nebeneinander.
Dazu: ca. 1 -2 Wochen im Jahr "Urlaub", also freizeitmässiges Wegfahren (Freunde besuchen, Familie besuchen, aber auch verreisen) allein. Natürlich gibt es genauso auch gemeinsamem Urlaub, aber eben nicht nur.
Ist aber alles dynamisch, wie gesagt, das ist das min.

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28. Dezember 2017 um 11:40

Moooment
Vielleicht hab ich mich da blöd ausgedrückt. Ich meinte jetzt eher sowas wie eine Schulung vom RK - also was hobbymäßiges. Arbeit ist da eher außen vor.
Und nein, ich finde nicht dass man dem anderen dann was "schuldig" ist oder "Reparationszahlungen" leisten muss.
Aber: 1) Freut man sich nach 3-4 Tagen nicht sowieso auf den anderen? Hat man dann nicht sowieso Lust, einen gemeinsamen Abend zu verbringen?
Das mit dem Essen gehen war ja bloß an den Haaren herbei gezogen - kann man auch in was anderes ändern das BEIDEN Spaß macht und halt qualitätsvolle Zeit als Paar beinhaltet.
2) Ist es wirklich SO schlimm, wenn der eine es mehr schade findet, sich 3-4 Tage nicht zu sehen als der andere, dass man dem anderen zuliebe dann einfach aus dem gemeinsamen Abend ein bisschen mehr TamTam macht? Ich ging davon aus, dass die beiden ohnehin den Abend zusammen verbringen. Es geht also "nur" darum, das der Freundin besser zu verkaufen oder vielleicht einen minimalen AUfwand zu betreiben um ihr eine Freude zu machen.
Ich seh wirklich nicht, was daran negativ sein soll...
Im Gegenzug sollte es natürlich so sein, dass sie ihm nix von den alleinigen Unternehmungen madig macht. Sie tut ihm einen Gefallen - er tut ihr einen Gefallen. Win-Win oder?

@TE: Wir sind gut 1,5 Jahre zusammen und beide über 30. Aber sein Freiheitsbedürfnis übersteigt deines bei weitem Für mich oft nicht gerade einfach...

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28. Dezember 2017 um 11:42
In Antwort auf avarrassterne1

wie es bei mir / uns ist, meinst Du?

Grundsätzlich: wir wohnen zusammen und ich bin beruflich max. 2 Tage im Jahr nicht zu Hause. Ich geh aber an Arbeitstagen Mo - Fr um 6 Uhr aus dem Haus und bin Mo - Do gegen 19 Uhr, Fr. "schon" ca. 16:30 zu Hause, selten (3-4x im Jahr) kommen Nachtschichten dazu, die ich aber meist von zu Hause aus machen kann (wenn nicht, übernachte ich in der Firma).

Ansonsten: wenn ich von Arbeit nach Hause komme, 1/2h allein. In meinem Zimmer, Tür zu - brauche ich zum "runter kommen".
Davon abgesehen: 2 Abende pro Woche bzw. 1 Abend in der Woche und einen Tag am WE hat eigentlich jeder von uns mindestens für sich. Sei es, um einfach nur ein Buch zu lesen / ein Spiel zu zocken, eigenen Hobbys nachzugehen oder etwas zu unternehmen - was auch immer.
Wobei wir uns dafür bemühen, die gemeinsame Zeit vor allem miteinander zu verbringen statt nur nebeneinander.
Dazu: ca. 1 -2 Wochen im Jahr "Urlaub", also freizeitmässiges Wegfahren (Freunde besuchen, Familie besuchen, aber auch verreisen) allein. Natürlich gibt es genauso auch gemeinsamem Urlaub, aber eben nicht nur.
Ist aber alles dynamisch, wie gesagt, das ist das min.

Das find ich richtig gut. Ist etwas, mit dem ich persönlich mich total anfreunden könnte, auch wenn ich diese Zeit alleine nicht so unbedingt brauche (aber merke, dass sie mir gut tut).
Mal sehen, ob ich in meiner Beziehung mal da hin komme...

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28. Dezember 2017 um 12:25

Puh, deine Freundin ist schon sehr einengend. Du solltest dir den Freiraum nehmen dürfen, du forderst wirklich nichts utopisches.

Hier hilft nur eine klare Aussprache. Lass dich emotional nicht unter Druck setzen, es geht schließlich um euer beider Glück. Worauf verzichtet sie, wenn du auf deinen Freiraum verzichten musst? Mir gefällt nicht, dass sie nicht kompromissbereit ist. Wer fordert muss auch bieten.

Du könntest ihr auch den Link zum Forum geben, dann sieht sie andere Meinungen zu dem Thema. 
 

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28. Dezember 2017 um 12:34
In Antwort auf knuffl

Puh, deine Freundin ist schon sehr einengend. Du solltest dir den Freiraum nehmen dürfen, du forderst wirklich nichts utopisches.

Hier hilft nur eine klare Aussprache. Lass dich emotional nicht unter Druck setzen, es geht schließlich um euer beider Glück. Worauf verzichtet sie, wenn du auf deinen Freiraum verzichten musst? Mir gefällt nicht, dass sie nicht kompromissbereit ist. Wer fordert muss auch bieten.

Du könntest ihr auch den Link zum Forum geben, dann sieht sie andere Meinungen zu dem Thema. 
 

Danke für deine Einschätzung mit dem Utopischen, genau der MEinung bin ich auhc - aber man hinterfragt sich ja ständig auch.

Sie ist halt der Meinung ich habe genug Freiraum (s. Eröffnungspost); Freiraum ist in Ihrer Definition wahrscheinlich (Zeit ohne Sie, egal ob Beruf oder Ehrenamt). 

TATSÄCHLICHE Zeit für mich ist aber quasi 0. Und das ist (vor allem wenn man vorher 3 Jahre Single war UND so ist wie man ist) schon ein harter "Break".

Ihre schlimmste Vorstellung ist 3 Tage allein daheim zu sein. (Kann sich nicht selbst beschäftigen)

Meine mit schönste Vorstellung wären mal 3 Tage allein daheim.

Um es mal krass zu sagen. 

Und wie gesagt: Nach den 3 Tagen wird es mich unfassbar arg wieder nach Hause zu ihr ziehen und in Ihre arme. 

Mit dieser (MEINER meinung nach recht positiven) Attitude krieg ich sinnbildlich (! ) auf die Fresse. 

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28. Dezember 2017 um 12:39
In Antwort auf thedude1986

Danke für deine Einschätzung mit dem Utopischen, genau der MEinung bin ich auhc - aber man hinterfragt sich ja ständig auch.

Sie ist halt der Meinung ich habe genug Freiraum (s. Eröffnungspost); Freiraum ist in Ihrer Definition wahrscheinlich (Zeit ohne Sie, egal ob Beruf oder Ehrenamt). 

TATSÄCHLICHE Zeit für mich ist aber quasi 0. Und das ist (vor allem wenn man vorher 3 Jahre Single war UND so ist wie man ist) schon ein harter "Break".

Ihre schlimmste Vorstellung ist 3 Tage allein daheim zu sein. (Kann sich nicht selbst beschäftigen)

Meine mit schönste Vorstellung wären mal 3 Tage allein daheim.

Um es mal krass zu sagen. 

Und wie gesagt: Nach den 3 Tagen wird es mich unfassbar arg wieder nach Hause zu ihr ziehen und in Ihre arme. 

Mit dieser (MEINER meinung nach recht positiven) Attitude krieg ich sinnbildlich (! ) auf die Fresse. 

Sagt sie das eigentlich auch so, dass sie sich nicht allein beschäftigen kann?

Ich zb. kann das sehr wohl, mir wird auch nicht langweilig oder sonstwas. Trotzdem seh ich es viel negativer, wenn ich meinen Freund 4 Tage nicht sehe als er. Es ist aber keine Katastrophe für mich, ich mein, das gehört zum Leben halt dazu.

Mein Freund würde mir übrigens was husten wenn ich ihm seine heiligen 2-3 Abende pro Woche ganz alleine wegnehmen wollte

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28. Dezember 2017 um 12:41
In Antwort auf melonchen1

Sagt sie das eigentlich auch so, dass sie sich nicht allein beschäftigen kann?

Ich zb. kann das sehr wohl, mir wird auch nicht langweilig oder sonstwas. Trotzdem seh ich es viel negativer, wenn ich meinen Freund 4 Tage nicht sehe als er. Es ist aber keine Katastrophe für mich, ich mein, das gehört zum Leben halt dazu.

Mein Freund würde mir übrigens was husten wenn ich ihm seine heiligen 2-3 Abende pro Woche ganz alleine wegnehmen wollte

Ja, sagt Sie. 

Vielleicht ist das ja tatsächl ein "Männlein Weiblein" Unterschied

2-3 Abende pro Woche? Was für ein Luxus! Reduzier das sofort! )) 

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28. Dezember 2017 um 12:51
In Antwort auf thedude1986

Ja, sagt Sie. 

Vielleicht ist das ja tatsächl ein "Männlein Weiblein" Unterschied

2-3 Abende pro Woche? Was für ein Luxus! Reduzier das sofort! )) 

nein, ist kein Männlein - Weiblein - Unterschied
Ich bin auch Weiblein und ehrlich: ich genieße es, wenn Mann, Kind, Hund mal für eine Woche nicht zu Hause sind. Herrlich. So gern ich sie sonst um mich habe und so sehr ich sie liebe, aber MAL so ganz allein - priceless.

Aber grundsätzlich ist es meiner Meinung nach ungesund, wenn man einen anderen Menschen braucht, der einen "bespaßt" und es ist auch meiner Meinung nach ungesund, wenn man sich SO ausschließlich (!) auf einen Menschen fixiert.
Klar, der Partner sollte (ggf. neben den Kindern) der WICHTIGSTE Mensch im Leben sein - aber der EINZIGE? Nein, finde ich falsch. Aber es gibt gewiß Menschen, die diese Einstellung Deiner Partnerin teilen - im Grunde ist "falsch" da auch nicht das passende Wort - sollte jeder für sich selbst entscheiden, aber ich kann mit diesen Menschen nichts anfangen.

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28. Dezember 2017 um 12:51

Sie wird dein Ehrenamt wohl als Freizeit nehmen und sieht es nicht ein, dir noch mehr einräumen zu sollen. 

Ich habe ehrenamtlich jahrelang mit Kindern gearbeitet. Da kamen teilweise wochenlange Vorbereitungen zustande, Planungen für Spiele, Themenfindung für Lager, Organisation der Küche usw.
Wer sowas nicht selbst macht, sieht die Arbeit dahinter meist nicht. Da kann es vielleicht helfen, sie mal mitzunehmen - wenn du das möchtest. 

Ich würde versuchen, einmal in der Woche einen Tag zu definieren, an dem ihr beide getrennt voneinander machen könnt, was ihr wollt.
Sie kann ein langes Bad nehmen, einen Film anschauen, ihre Eltern besuchen, shoppen gehen, zum Friseur oder was auch immer. Versuche ihr die Idee vielleicht ein wenig schmackhaft zu machen, indem du gleich Vorschläge erbringst.

Wenn sie sich partout dagegen wehrt, wirst du gezwungen sein dich zu entscheiden. Entweder du gibst nach oder setzt dich durch. Auf Dauer würde ich nicht dazu raten, nachzugeben. 

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28. Dezember 2017 um 12:57
In Antwort auf avarrassterne1

nein, ist kein Männlein - Weiblein - Unterschied
Ich bin auch Weiblein und ehrlich: ich genieße es, wenn Mann, Kind, Hund mal für eine Woche nicht zu Hause sind. Herrlich. So gern ich sie sonst um mich habe und so sehr ich sie liebe, aber MAL so ganz allein - priceless.

Aber grundsätzlich ist es meiner Meinung nach ungesund, wenn man einen anderen Menschen braucht, der einen "bespaßt" und es ist auch meiner Meinung nach ungesund, wenn man sich SO ausschließlich (!) auf einen Menschen fixiert.
Klar, der Partner sollte (ggf. neben den Kindern) der WICHTIGSTE Mensch im Leben sein - aber der EINZIGE? Nein, finde ich falsch. Aber es gibt gewiß Menschen, die diese Einstellung Deiner Partnerin teilen - im Grunde ist "falsch" da auch nicht das passende Wort - sollte jeder für sich selbst entscheiden, aber ich kann mit diesen Menschen nichts anfangen.

Okay, wie gesagt ich fühl mich ja auch nach 3 Tagen Messe mehr als zu ihr hingezogen  

Es ist nicht falsch, ich denke auch oft "wow, wie geil ist es eine Frau zu haben, die einen so "braucht" und "Begehrt" und ja, "liebt"". Das ist ja EIGENTLICH was schönes. Aber ich bin jemand, der mal zwei Tage "wegfliegt" und dann wieder verlässlich zurück kommt. 

Ich denk oft an den Satz, wenn ich an meine Situation denke

Wenn du etwas liebst, lass es los. Wenn es zu dir zurückkommt, gehört es dir. Wenn es nicht zurückkommt, hat es dir nie gehört.

Ich komme zurück, aber Sie will mich nicht los lassen.

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28. Dezember 2017 um 12:59
In Antwort auf knuffl

Sie wird dein Ehrenamt wohl als Freizeit nehmen und sieht es nicht ein, dir noch mehr einräumen zu sollen. 

Ich habe ehrenamtlich jahrelang mit Kindern gearbeitet. Da kamen teilweise wochenlange Vorbereitungen zustande, Planungen für Spiele, Themenfindung für Lager, Organisation der Küche usw.
Wer sowas nicht selbst macht, sieht die Arbeit dahinter meist nicht. Da kann es vielleicht helfen, sie mal mitzunehmen - wenn du das möchtest. 

Ich würde versuchen, einmal in der Woche einen Tag zu definieren, an dem ihr beide getrennt voneinander machen könnt, was ihr wollt.
Sie kann ein langes Bad nehmen, einen Film anschauen, ihre Eltern besuchen, shoppen gehen, zum Friseur oder was auch immer. Versuche ihr die Idee vielleicht ein wenig schmackhaft zu machen, indem du gleich Vorschläge erbringst.

Wenn sie sich partout dagegen wehrt, wirst du gezwungen sein dich zu entscheiden. Entweder du gibst nach oder setzt dich durch. Auf Dauer würde ich nicht dazu raten, nachzugeben. 

Es ist sogar "erholsam" für mich, aber nicht, weil ich da die Füße hochlege und Bloody Mary trinke. 

Das Problem an dem einen Tag (klingt gut und SOLLTE kein Problem sein) ist, dass Sie erstmal nicht wüsste, was sie tun soll außer Wohnung aufräumen oder TV schauen und dann zu warten, bis der Abend vorbei ist. 

Es tut mir ja jetzt schon weh (mir selbst, innerlich) nachzugeben und nicht den Tag / Abend für mich zu haben. Daher teile ich die Auffassung dass nachgeben mittelfristig keine Option ist 

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28. Dezember 2017 um 13:01
In Antwort auf thedude1986

Okay, wie gesagt ich fühl mich ja auch nach 3 Tagen Messe mehr als zu ihr hingezogen  

Es ist nicht falsch, ich denke auch oft "wow, wie geil ist es eine Frau zu haben, die einen so "braucht" und "Begehrt" und ja, "liebt"". Das ist ja EIGENTLICH was schönes. Aber ich bin jemand, der mal zwei Tage "wegfliegt" und dann wieder verlässlich zurück kommt. 

Ich denk oft an den Satz, wenn ich an meine Situation denke

Wenn du etwas liebst, lass es los. Wenn es zu dir zurückkommt, gehört es dir. Wenn es nicht zurückkommt, hat es dir nie gehört.

Ich komme zurück, aber Sie will mich nicht los lassen.

der Satz braucht primär Selbstvertrauen. Man muss dazu glauben können und wollen, dass jemand auch wieder kommen möchte. Sich immer wieder für einen entscheiden möchte.
Wie sieht es damit bei ihr aus? Wenn es da hängt - DAS kann man ändern.

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28. Dezember 2017 um 13:06
In Antwort auf avarrassterne1

der Satz braucht primär Selbstvertrauen. Man muss dazu glauben können und wollen, dass jemand auch wieder kommen möchte. Sich immer wieder für einen entscheiden möchte.
Wie sieht es damit bei ihr aus? Wenn es da hängt - DAS kann man ändern.

Selbstvertrauen ist absolut nicht da (leider). 

Manchmal bin ich als Lifecoach aktiv, bspw. hatte Sie .... vor einer Woche ca. ein Bewerbungsgespräch für eine (interne) neue Stelle. Da waren eine Woche  Nerven blank. 

Wie soll man es ändern? Sie von sich aus wird es nicht tun (so gut kenne ich sie). Ich kann Ihr ja schlecht einen echten Lifecoach empfehlen, oder gar einen Psychiater. Ich rede sie ja stark...

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28. Dezember 2017 um 13:06
In Antwort auf thedude1986

Es ist sogar "erholsam" für mich, aber nicht, weil ich da die Füße hochlege und Bloody Mary trinke. 

Das Problem an dem einen Tag (klingt gut und SOLLTE kein Problem sein) ist, dass Sie erstmal nicht wüsste, was sie tun soll außer Wohnung aufräumen oder TV schauen und dann zu warten, bis der Abend vorbei ist. 

Es tut mir ja jetzt schon weh (mir selbst, innerlich) nachzugeben und nicht den Tag / Abend für mich zu haben. Daher teile ich die Auffassung dass nachgeben mittelfristig keine Option ist 

Ouch. 

Wenn sie wirklich gar nichts mit sich anzufangen weiß, ist es bitter. Dann kannst du ihr das auch nicht schmackhaft machen.
Ich gehöre auch zum Typ Frau, die einen ruhigen Abend für sich selbst total genießen kann. Und wenn ich mir nur laute Musik meiner Wahl reinziehe und meine Nägel lackiere - zu tun findet man immer etwas. 

Das Problem ist, sie kann es schlicht und ergreifend nicht nachvollziehen, weil sie dieses Bedürfnis nicht hat. 
Sie kann aber nicht von dir erwarten, dass du deswegen genauso sein musst, wie sie. Es gibt nun mal solche und solche Charaktertypen. 
 

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28. Dezember 2017 um 13:11
In Antwort auf knuffl

Ouch. 

Wenn sie wirklich gar nichts mit sich anzufangen weiß, ist es bitter. Dann kannst du ihr das auch nicht schmackhaft machen.
Ich gehöre auch zum Typ Frau, die einen ruhigen Abend für sich selbst total genießen kann. Und wenn ich mir nur laute Musik meiner Wahl reinziehe und meine Nägel lackiere - zu tun findet man immer etwas. 

Das Problem ist, sie kann es schlicht und ergreifend nicht nachvollziehen, weil sie dieses Bedürfnis nicht hat. 
Sie kann aber nicht von dir erwarten, dass du deswegen genauso sein musst, wie sie. Es gibt nun mal solche und solche Charaktertypen. 
 

Ich bin halt genau das Gegenteil, das war auch lange kein Problem, aber wie das halt so ist. 

Langfristige Beziehungen funktionieren anders als Affären oder kurze Beziehungen. 

Und Sie sagt in Diskussionen aka Streits / Eskalationen immer, dass ich es wohl einfach nicht verstehen WILL. 

Und ich muss ihr ehrlich wie ich bin sagen "Nö, ich KANN es nicht". 

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28. Dezember 2017 um 13:16

Wir haben da ja zum Beispiel wieder ein anderes Modell. Wir sind beide eigentlich die totalen Stubenhocker und verbringen alle Abende miteinander. Ich treff zwar manchmal gerne Freunde, aber das verschieb ich dann immer in seine Arbeitszeit, sodass wir abends zusammen sind. Mein Mann hat außer der Arbeit eigentlich gar keine Freizeit ohne mich (das ist seine Entscheidung). Wir haben auch kein extra Zimmer und verbringen also den absoluten Großteil unserer Abende zusammen in unserem Wohnzimmer. Soweit ist es also eigentlich wie bei euch.
.... aber
mein Mann kann tun und lassen was er will. Er schaut total gerne Fußball zum Entspannen und das macht er dann auch und ich lese währenddessen. Oder wir machen es uns total gemütlich und lesen beide gleichzeitig. Wenn einer einen Film sehen will, der den Anderen nicht interessiert, dann macht der halt was anderes. Ab und zu zocke ich auch gerne mal und dann bin ich schonmal ein paar Abende hintereinander damit verplant und mein Mann stellt sich darauf ein und beginnt ein Puzzle (ja ich weiß, superaltmodisch) am Couchtisch.

Also selbst wenn man zusammenklebt, muss das noch nicht die eigene Bewegungsfreiheit einschränken. Es ist uns auch beiden absolut wichtig, dass das von beiden Seiten aus freiwillig geschieht, ich würde das gar nicht wollen, dass er sich gefangen mit mir vorkommt.

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28. Dezember 2017 um 13:21

So wie Dubra es schildert, müsste es für euch auch sein. 

Meine Partnerschaft war diesbezüglich auch total unkompliziert. Mal war einer unterwegs, der andere daheim. Oder ich habe gelesen, er war am Rechner. Einer war oben, einer war unten. 

Das hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht mag. Aber man braucht Luft zum Atmen, auch mal getrennt voneinander in der eigenen Komfortzone. 
 

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28. Dezember 2017 um 13:23
In Antwort auf thedude1986

Selbstvertrauen ist absolut nicht da (leider). 

Manchmal bin ich als Lifecoach aktiv, bspw. hatte Sie .... vor einer Woche ca. ein Bewerbungsgespräch für eine (interne) neue Stelle. Da waren eine Woche  Nerven blank. 

Wie soll man es ändern? Sie von sich aus wird es nicht tun (so gut kenne ich sie). Ich kann Ihr ja schlecht einen echten Lifecoach empfehlen, oder gar einen Psychiater. Ich rede sie ja stark...

es gibt nur einen einzigen Menschen, der das für sie selbst ändern kann - und der ist SIE.

Das ist jetzt böse, aber vielleicht geht es ihr einfach zu gut? So lange alle nach ihrer Pfeiffe tanzen, hat sie darunter ja auch weniger zu leiden als dass sie es ändern wollte. Ok, da ist so ein Bewerbungstermin echt arg, aber das ist selten und kurz.
Damit es überhaupt funktionieren kann, muss sie es WOLLEN. Und zwar FÜR SICH wollen. Nicht "Dir zu Liebe", nicht weil Du (oder wer auch immer) sagt, sondern weil sie es ändern möchte. Andernfalls - no way (meiner Meinung nach).

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28. Dezember 2017 um 13:25
In Antwort auf lumusi_12929047

Wir haben da ja zum Beispiel wieder ein anderes Modell. Wir sind beide eigentlich die totalen Stubenhocker und verbringen alle Abende miteinander. Ich treff zwar manchmal gerne Freunde, aber das verschieb ich dann immer in seine Arbeitszeit, sodass wir abends zusammen sind. Mein Mann hat außer der Arbeit eigentlich gar keine Freizeit ohne mich (das ist seine Entscheidung). Wir haben auch kein extra Zimmer und verbringen also den absoluten Großteil unserer Abende zusammen in unserem Wohnzimmer. Soweit ist es also eigentlich wie bei euch.
.... aber
mein Mann kann tun und lassen was er will. Er schaut total gerne Fußball zum Entspannen und das macht er dann auch und ich lese währenddessen. Oder wir machen es uns total gemütlich und lesen beide gleichzeitig. Wenn einer einen Film sehen will, der den Anderen nicht interessiert, dann macht der halt was anderes. Ab und zu zocke ich auch gerne mal und dann bin ich schonmal ein paar Abende hintereinander damit verplant und mein Mann stellt sich darauf ein und beginnt ein Puzzle (ja ich weiß, superaltmodisch) am Couchtisch.

Also selbst wenn man zusammenklebt, muss das noch nicht die eigene Bewegungsfreiheit einschränken. Es ist uns auch beiden absolut wichtig, dass das von beiden Seiten aus freiwillig geschieht, ich würde das gar nicht wollen, dass er sich gefangen mit mir vorkommt.

Super Modell, ich komme zurück auf "Win Win"  

Das wäre theorethisch auch ein guter Kompromiss. Das würde mir wenn ich dran denke wahrscheinlich auch sogar reichen. 

Aber auch das ist nix für Sie. Sie war in der Küche und hat Abendessen vorbereitet während ich nach der Arbeit direkt den TV angemacht habe weil ich auf Youtube ein Video fertig schauen wollte, das ich in der Bahn angefangen habe,
JEDENFALLS : 

Das hätte ich lassen sollen, und ihr lieber in der Küche Gesellschaft leisten und/oder/ggf. mithelfen.

Jap..

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28. Dezember 2017 um 13:29
In Antwort auf thedude1986

Super Modell, ich komme zurück auf "Win Win"  

Das wäre theorethisch auch ein guter Kompromiss. Das würde mir wenn ich dran denke wahrscheinlich auch sogar reichen. 

Aber auch das ist nix für Sie. Sie war in der Küche und hat Abendessen vorbereitet während ich nach der Arbeit direkt den TV angemacht habe weil ich auf Youtube ein Video fertig schauen wollte, das ich in der Bahn angefangen habe,
JEDENFALLS : 

Das hätte ich lassen sollen, und ihr lieber in der Küche Gesellschaft leisten und/oder/ggf. mithelfen.

Jap..

Weißt du was passiert, wenn ich mal in der Küche bin und gerne Gesellschaft von meinem Mann hätte, weil ich Lust auf Quatschen hab? Ich frag ihn, ob er nicht in die Küche kommen will, ich würd gern quatschen. Und wenn er nicht will, dann sagt er "Nein, ich werd am Rechner sitzen".

Tadaaa das ist die ganze Zauberei

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Frühere Diskussionen
Hat es einen Sinn daran festzuhalten?
Von: jagada
neu
|
27. Dezember 2017 um 23:59
Wir machen deinen Tag bunter!
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