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"Freiheit" in der Beziehung

22. August 2011 um 17:07

Frage steht ja schon oben.
In der Beziehung lief nicht alles gut. Es gab eine schwierige zeit, wo ein Partner betrogen hat. Misstrauen ist ab und an noch da, ansonsten lief alles wieder gut.

Wieviel Freiheit würdet ihr in so einer Beziehung akzeptieren?

Alleine weggehen ohne zu sagen mit wem, wohin..?
Telefon immer bei sich haben und wenn nicht ist es aus? (Privatsache)
PC gesperrt? (privatsache)
Tägliche Aktivitäten in verschiedenen Internetforen und auf Freundeseiten ohne was zu erzählen oder auf nachfragen zu zeigen?
(begründung das wäre privatsache und gehe den Partner nix an)
Erotischer Emailkontakt und verschicken von Fotos?
Wunsch auf ausleben der eigenen Sexualität?
Telefonate und tägliche smsen mit dem anderen Geschlecht...?
Wochenendtouren ohne sich zu melden?

Das Paar ist über 12 jahre zusammen, Liebe ist auf jeden Fall auf beiden seiten da, das mekt und sieht man, Kinder vorhanden. Es wurde über alles gesprochen, die Ansichten gehen sehr auseinander. Ehrlichkeit wurde als Bedingung gestellt... wobei ich nicht glaube das der Partnerteil der fordert es wirklich ist.

Was meint ihr? Ich weiß nix mehr zu raten.

lg

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22. August 2011 um 17:24

Uiuiui
Ich kann da nicht mitfühlen, da ich noch nie in so einer langen Partnerschaft war. Aber für mich ist Ehrlichkeit eine der obersten Prioritäten für eine Beziehung die funktionieren soll. Aufgrund der "schwierigen Zeit" in der betrogen wurde, ist es natürlich schwierig, all diese Sachen zu akzeptieren und zu vertrauen. Und wie kann man bitte schön Vertrauen aufbauen, wenn man nicht informiert wird? All diese Sachen deuten darauf hin, dass etwas verheimlicht wird, oder? Was würde denn er oder die eine sagen, die all diese Sachen tut, (die du erwähnt hast) wenn das der Partner machen würde? Du schreibst ja "Ehrlichkeit wurde als Bedingung gestellt... wobei ich nicht glaube das der Partnerteil der fordert es wirklich ist." Das kann ja schon mal nicht gut gehen. Würde es denn der, der diese Anforderung stellt toll finden, wenn der andere Fotos verschickt, Wochenendtouren usw. unternimmt? Meiner Meinung nach, geht es hierbei um Eifersucht, kein Selbstvertrauen, Bestätigung holen und Respektosigkeit. Man kann doch nicht etwas von jemandem erwarten, wenn man sich selbst auch nicht daran halten kann, oder?

Freiheiten braucht jeder. Der eine mehr, der andere weniger. Es sollte aber genau darüber gesprochen werden, was ok ist und was nicht. Beide Parteien sollen damit einverstanden sein und damit umgehen können und dann diese Freiheit auch geben. Wenn sich jemand durch das Benehmen des anderen verletzt fühlt, muss sich etwas ändern.

Mein Rat, ehrlich sein, respektieren, und leben lassen. Ich hoffe, dieses Paar kriegt es ohne Scheidung auf die Reihe. Wer zuletzt leidet, sind nämlich die Kinder.

Keine Ahnung, ob dieser Beitrag hilft, hatte aber gerade Zeit, meinen Senf dazu zu geben

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22. August 2011 um 17:39
In Antwort auf brande_12468950

Uiuiui
Ich kann da nicht mitfühlen, da ich noch nie in so einer langen Partnerschaft war. Aber für mich ist Ehrlichkeit eine der obersten Prioritäten für eine Beziehung die funktionieren soll. Aufgrund der "schwierigen Zeit" in der betrogen wurde, ist es natürlich schwierig, all diese Sachen zu akzeptieren und zu vertrauen. Und wie kann man bitte schön Vertrauen aufbauen, wenn man nicht informiert wird? All diese Sachen deuten darauf hin, dass etwas verheimlicht wird, oder? Was würde denn er oder die eine sagen, die all diese Sachen tut, (die du erwähnt hast) wenn das der Partner machen würde? Du schreibst ja "Ehrlichkeit wurde als Bedingung gestellt... wobei ich nicht glaube das der Partnerteil der fordert es wirklich ist." Das kann ja schon mal nicht gut gehen. Würde es denn der, der diese Anforderung stellt toll finden, wenn der andere Fotos verschickt, Wochenendtouren usw. unternimmt? Meiner Meinung nach, geht es hierbei um Eifersucht, kein Selbstvertrauen, Bestätigung holen und Respektosigkeit. Man kann doch nicht etwas von jemandem erwarten, wenn man sich selbst auch nicht daran halten kann, oder?

Freiheiten braucht jeder. Der eine mehr, der andere weniger. Es sollte aber genau darüber gesprochen werden, was ok ist und was nicht. Beide Parteien sollen damit einverstanden sein und damit umgehen können und dann diese Freiheit auch geben. Wenn sich jemand durch das Benehmen des anderen verletzt fühlt, muss sich etwas ändern.

Mein Rat, ehrlich sein, respektieren, und leben lassen. Ich hoffe, dieses Paar kriegt es ohne Scheidung auf die Reihe. Wer zuletzt leidet, sind nämlich die Kinder.

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Vielen Dank..
...für deine Antwort. Es ist auf alle Fälle eine schwierige Situation. Wenig selbstvertrauen, Eifersucht und vorallem Angst ist ein großes Thema. Auf der anderen Seite das "Bestätigung" holen ebenfalls.
Beide reden offen über das was sie stört was sie sich wünschen usw, nur kommen sie eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Einige Punkte wurden eingesehen und daran wird gearbeitet. Aber bei anderen Punkten gehen eben die Ansichten zu weit auseinander ohne eine Lösung.

Ehrlichkeit ist ein Grundpfeihler, das ist auch meine Meinung. Es wird auch von der einen Seite thematisiert, wobei die andere Seite dann die Augen verdreht eben weil es wieder auf den Tisch kommt.

Ich persönlich empfinde dieses "aussen vor halten des Partners" wie zb bei handy, emails, Internetaktivität komisch...wenn man doch ehrlich ist. Dabei meine ich nicht das man einfach ran geht oder generell Zugang hat... Aber wenn gefragt wird und als Antwort dann "Privatsache" kommt ist das komisch.
Nur wie sagt man sowas dem betroffenen...ich möchte da schließlich zwischen den beiden nicht in eine "falsche" Richtung lenken.

Wären in einer "normalen unbelasteten beziehung" für dich die Freiheiten ok?

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