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Frauen sind durchsichtig, oder ?!

27. Januar 2005 um 1:59 Letzte Antwort: 27. Januar 2005 um 12:29

Nun habe ich vor knapp sieben Jahren meine Traumfrau gefunden - kein Spruch, sondern ein tiefes Gefühl nach zwei gescheiterten Ehen. Hoffnungsloser Idealist, der ich bin, habe ich meine Traumfrau geheiratet. Aus meiner Sicht die erste richtige Entscheidung, die Ehe betreffend. Ich wusste nicht, dass sich mein Sohn - jetzt knapp 15 Jahre - aus meiner zweiten Ehe eines Tages entscheiden wird, bei uns leben zu wollen. Ich wusste nicht, dass meine Traumfrau eines Tages ein Problem damit haben könnte, obwohl wir häufig und einvernehmlich über diese Thema philosophiert haben. Das Problem besteht wohl darin, dass ihre beiden Kinder - natürlich nicht von mir und deswegen besser geraten -, weniger Probleme bereiten, als mein Sohn. Ich versuche, einen Weg für eine gemeinsame Zukunft zu finden, aber da ist offenbar eine Spirale zwischen "Stiefmutter" und "Stiefkind" in Gang gekommen, die letztlich für mich auf eine Entscheidung zwischen Kind und Frau hinausläuft. Nun liebe ich beide - habe aber eigentlich keine Handlungsalternative. Jede mögliche Entscheidung ist für einen der beiden - und für mich ja ohnehin - falsch. Wenn aber die soziale Kompetenz der Frau der des Mannes voraus ist, geht es im Endeffekt darum, die "eigenen Pfründe" gegen den "Eindringling" zu behaupten und zu sichern. Und, - wenn man die Situation zu Ende denkt,- auch ein in Kauf genommener Trennungsfall diente diesem Bedürfnis.
Ich habe immer daran geglaubt, es genüge, wenn man jemanden über alles liebt - es genügt nicht. Und die pubertären Machtspielchen eines 15-jährigen sind durchaus in der Lage, "Frau" an ihre Grenzen zu bringen,
Und nun also die Frage an die Frauen: Kämpfen oder Kapitulieren ?!

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27. Januar 2005 um 7:54


ich verstehs nich! er hat sich doch entschieden bei EUCH leben zu wollen?
dann werdet ihr es doch wohl schaffen ein halbwegs vernünftiges zusammenleben mit einem 15jährigen(!) zu arrangieren?

*kopfschüttelnd*
sparkling

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27. Januar 2005 um 12:29

Die Frage ist doch
warum haben die beiden einen Problem miteinander? Hinter allem steckt immer ein Motiv.

Die Grundbedürfnisse eines Menschen sind Anerkennung, Liebe, Akzeptanz, Freude, angenommen sein. Da scheint es eine Störung zu geben.

Dein Sohn ist fünfzehn, für viele mag das schon groß sein, für mich ist er ein Mensch zwischen den Welten, manchmal Junge, manchmal Mann. Auf Jedenfall, so denke ich, ist er unsicher, denn wo ist seine Stellung in dieser Familie? Diese Aufgabe ihm die Sicherheit zu geben ist die der Erwachsenen, also deine Frau und du.

Deine Frau sollte über den Dingen stehen und deinen Sohn nicht als gleichwertig ansehen, er ist in der schwächeren Position.

Vielleicht ist es auch mal ganz gut sich zu fragen, welche Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden und warum nicht. Was fühlt der eine dem anderen gegenüber und was wünscht er sich von dem anderen.

Die Pubertät mag sicher eine Rolle spielen, doch ich denke, je mehr ich die Bedürfnisse, des anderen anerkenne, desto einfacher ist der Umgang. Ich kenne es von meinem Sohn, der im gleichen Alter ist, dass er es so mit dreizehn toll fand, einfach ein Thema hervorzuholen und mich anzupiksen, ich hab schnell gemerkt, dass es ihm gar nicht ums Thema ging, sondern einfach um mich zu provozieren, das hat ihm einfach spaß gemacht.

Nur denke ich, dass dies ihm diesen Fall nicht darum geht. Sondern einfach nur um das bedürfnis nach Zuwendung und Anerkennung.

Liebe Grüße Pandorra

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