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Frauen ohne Kinderwunsch - warum immer diese elenden Rechtfertigungen?

11. August 2005 um 16:45 Letzte Antwort: 24. August 2005 um 11:30

Es heisst doch immer so schön *Lebe dein Leben - du hast nur eins!* oder *Keiner hat mich gefragt, ob ich leben will, also hat mir auch keiner zu sagen, wie ich leben soll!*. Warum werden Frauen, die an Familie nicht das geringste Interesse haben, immer wieder mit der gleichen Frage gequält: "WARUM?" Ich habe es so satt! Ich schreibe doch auch niemandem vor, wie er sein Leben gestalten soll. Haben die Leute denn kein anderes Thema als Partnerschaft & Kinder? Hallo?! Wir leben im 21. Jahrhundert und viele Leute sind immer noch so engstirnig und verbohrt. Ich habe einen schönen Beruf, ein paar liebe Freundinnen und einen supersüßen Hund, den ich über alles liebe. Ein Kerl hat in meinem Leben noch nie eine Rolle gespielt und daran wird sich auch in Zukunft nix ändern und Babys bzw. Kinder mochte ich noch nie. Bin übrigens fast 30 Jahre alt. Dass sich an meiner Lebensplanung nichts mehr verändert, darauf würde ich mein Leben verwetten, denn ich habe alles erreicht, was ich mir gewünscht habe. Sind die anderen vllt. alle neidisch oder was? Mir kommt es bald so vor. Nicht einmal für 2 Millionen Euro würde ich mein Leben gegen irgendein anderes eintauschen wollen. Gibt es hier noch mehr Frauen, denen es so ergeht? Wenn jemand ein Kind will, frage ich doch auch nicht "Warum?"! Und ich sage auch nicht: "Wieso hast du jetzt einen Partner?". Ich bin sehr glücklich so Auch Affären und One-Night-Stands sind absolut kein Thema, so was brauche ich nicht. Weshalb versucht diese Gesellschaft immer, alle, die nicht in ein bestimmtes Schema passen, wieder ins gesellschaftliche Muster reinzuquetschen? Das ist doch krank!

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11. August 2005 um 16:57

Bitte was is'n mit dir los ???
Hallo ? Also, mich interessiert dein kinderloses Leben, indem du "alles" erreicht hast (allerdings scheint davon nur dein überdimensionales Mitteilungsbedürfnis betroffen zu sein) überhaupt nicht.


Die Frage ist ? Warum rechtfertigst du dich freiwillig hier und beschwerst dich auch noch darüber ???

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11. August 2005 um 16:58

Du glückliche
es ist schön für Dich wenn Du dir selber genug bist.
Weiterhin alles Gute. Harti

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11. August 2005 um 17:03

Ist ja in Ordnung
wenn du keine Kinder willst...ich kann dich auch gut verstehen...
Auch wenn ich dir sagen muss das alles seine Vor und Nachteile hat...
Wollte auch nie Kinder, wurde aber schwanger, bekam es auch und bin überglücklich mit meiner kleinen Tochter..
aber das Leben ohne Kind vermisse ich schon manchmal...das muss ich ehrlich zugeben..

pass aber auf, dass du nicht schwanger wirst...

lg

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11. August 2005 um 17:51

Kann Dich gut verstehen.
Ach so, bitte nicht verwechseln mit ElbEngel1 unten...

Nein, ich verstehe sehr gut was Du meinst, ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich Kinder möchte, werde aber auch immer wieder damit konfrontiert ...

Aber warum regst Du Dich so auf, wer fährt Dich deswegen an? Meine Freunde respktieren meine Meinung! Und wen meinst Du mit die Gesellschaft? Kann sie Dir nicht egal sein, wenn Du soviel Weitblick hast, warum fühlst Du Dich unter Druck gesetzt ?

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11. August 2005 um 18:17

Hallo Sternchen,
kann Dich gut verstehen - mir geht es ähnlich wie Dir!

Ich musste mir auch schon anhören, dass ich "egoistisch" und "hedonistisch" veranlagt sei, weil ich keine Kinder haben möchte. Ich kann da auch nur sagen, "leben und leben lassen". Ich schreibe anderen auch nicht vor, wie sie ihr Leben zu leben haben.

Ausserdem ist es sehr einfach, jemandem vorzuwerfen, egoistisch zu sein nur weil derjenige keine Kinder haben möchte. Ich arbeite z.B. im humanitären Bereich, helfe meinen Freunden, wo ich kann und engagiere mich auch in karikativen Vereinen. Deswegen fand ich diesen Vorwurf ziemlich daneben (der kam übrigens von meinem Vater, der selber nie Zeit für seine eigene Familie hatte, da bei ihm der Beruf immer Vorrang hatte).

Manchmal habe ich ausserdem den Eindruck, dass mich diverse Freundinnen, die verheiratet sind, nur zu gerne verkuppeln würden. Haben sie vielleicht Angst um ihre Männer? Und seit ich mich nicht mit den für mich vollkommen unpassenden Männern verkuppeln habe lassen, habe ich den Eindruck, dass sie mich als "beziehungsunfähig" einstufen. Dabei weiss ich überhaupt nicht, ob ich überhaupt eine Beziehung möchte, nicht weil ich mich für beziehungsunfähig halte, sondern weil ich um mich herum eigentlich nur streitende Paare sehe... bevor ich mir diesen nervlichen Stress antue, bleibe ich lieber alleine. Und ich bin dabei echt glücklich!

Und ich möchte auch nicht in dieses Schema gepresst werden. Leider gibt es dieses Schubladendenken aber bei vielen,

LG, xeres

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11. August 2005 um 18:47

Kinderlos
Hi,

ich bin inzwischen 39 und hab keine Kinder, aber zwei Geschwister. Meine Schwester hat ein Kind, mein Bruder zwei und immer wieder höre ich "Na, wir hätten eigentlich gedacht, dass du als erste verheiratet bist und Kinder hast." Ich kanns nicht mehr hören!
Ich hatte zwei lange Beziehungen, hätte mir bei der 2. ein Kind vorstellen können, war aber nie Thema, die Umstände waren auch nie perfekt.
Ich hab sogar die Gyn gewechselt, weil die ständig an meine tickende Uhr erinnerte. Halloooo?
Ich habe mich niemals zur Mutter berufen gefühlt, wollte nie unbedingt Kinder, fand nie, dass Kinder zum erfüllten Leben gehören. Und warum über etwas nachdenken, nur weil man ne Frau ist? Nur weil es so üblich ist? So ein Quatsch!

Und wie oft höre ich von Single-Frauen "Was machst du nur den ganzen Tag ohne Kind oder Mann, ich werd noch irre!" Ich arbeite ca. 50 Std/Wo, hab tgl. 60 Min Weg, geh zum Sport, habe Hobbies und der Tag hat nur 24 Std. und es geht mir gut (wenn ich nicht gerade unglücklich verliebt bin...).

Laut Pendel und Handlesen bekomme ich noch ne Tochter. Ich glaub eigentlich an Esotherikkram, aber in meinem Alter und woher nehmen und warum?

Bin aber froh, dass es noch mehr Frauen gibt, die so denken.

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11. August 2005 um 21:14

Hi,
wir sind auch kinderlos aus Überzeugung, zusammen, meine Frau und ich. Leute, die glauben, wir müßten uns rechtfertigen, haben wir auch reichlich getroffen im Lauf der inzwischen sehr vielen Jahre. Aber zu unseren Freunden gehören die eben und gerade deswegen nicht.

Wir führen ein freies, unabhängiges Leben, um das man uns beneiden kann. Wer aber in seiner Elternrolle aufgeht und darin die Erfüllung seines Lebens findet, sieht das vielleicht anders.

Die ganze Lebenseinstellung dieser Leute ist so verschieden zu dem, was wir unter Leben verstehen, daß ich Freundschaften mit ihnen weder suche noch finde.

Einfach selbstbewußt sein und Leute, die es nicht lassen können, Dich zum Kinderkriegen zu animieren aus dem Wege gehen...

CF

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11. August 2005 um 21:37

...auch ich bin deiner Meinung!
Weißt du, du hast so recht. Ich finde du es ist erfrischend auch mal so eine Meinung zu hören. Mir geht es genauso wie dir. Ich habe ein Jahr im Ausland gelebt und davor dachte ich auch, bald kommt das Familie gründen und etc. Aber jetzt weiß ich erst wie spannend das Leben sein kann. Ich habe Menschen aus aller Welt und kennengelernt. Es war die schönste Erfahrung in meinem Leben und ich weiß, dass ich jetzt noch lange keine Familie gründen will (wenn überhaupt einmal), sondern wieder wo anders hingehen möchte. Wenn ich mir vorstelle in was für einer eigenen klitzekleinen Welt ich zuvor gelebt habe und wie groß und interessant die Welt da draußen ist.... Ich will erst MEIN Leben bereichern und vielleicht später einem Menschen dies auch ermöglichen und nicht nur dafür da sein, ein Kind auf die Welt zu bringen und es großzuziehen. Das kann doch nicht der Sinn sein!

Für deine Meinung darf dich niemand angreifen und wer es doch tut, der will sich selbst doch nur beruhigen!

Gruß



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11. August 2005 um 22:16

Niemand........
sollte gezwungen sein in die Fussstapfen seiner Eltern zu treten, das heißt auch man ist nicht verpflichtet selbst Kinder zu bekommen, nur weil man selbst geboren wurde.

Du behauptest, der Kinderwunsch sei etwas sehr "Elementares" und "Kraftvolles", dass mag für dich so sein und sicher auch für viele Frauen, jedoch ist jeder Mensch individuell hat konkret unterschiedliche Einstellung, ein eigenes physisches als auch psychisches Empfinden und das lässt sich eben nicht vorschreiben was " Elementar " oder "Kraftvoll" ist.

So far

joulissis

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11. August 2005 um 22:21

Leutz...
jeder kann doch nach seinen eigenen vorstellungen leben...

"warum immer diese elenden rechtfertigungen" - recht hat sie und sollte sich auch selbst daran halten...

lg die sefi

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11. August 2005 um 22:24

Ich versteh dich total.
auch wenn ich Mutter bin, und das war gewünscht.
Es ist dein Leben und hier im Forum haben schon Leute aus viel banaleren Gründen gepostet.
Lass dir dein Leben nicht mies machen.
Ich persönlich lieb es Mutter zu sein, aber jeder hat seine Art das Leben zu sehen.
Und diese Art sollte jeder repektieren.
Ich antworte eigentlich nur deswegen, weil ich einen Sohn habe und die komplette Sippe hat mir ständig nahe gelegt, doch weiteren Nachwuchs in die Welt zu setzen.
Und ich bin eben eine Ein-Kind-Mutter und mir ging das Ganze auch tierisch auf den Geist..
Also, du siehtst, ich pass so irgendwie **grins** ins Weltbild von einigen, aber *leider *nicht ganz..
Deswegen.. halt dich tapfer und mach dein Ding!
Liebste Grüße

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11. August 2005 um 22:28

Was für den Einen
elementar ist, sind für den Anderen Peanuts..
Auch wenn sie auf der Welt ist, muss sie sich nicht vermehren. Was soll denn deine Gegenfrage?

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11. August 2005 um 22:32
In Antwort auf dixie_12329643

Bitte was is'n mit dir los ???
Hallo ? Also, mich interessiert dein kinderloses Leben, indem du "alles" erreicht hast (allerdings scheint davon nur dein überdimensionales Mitteilungsbedürfnis betroffen zu sein) überhaupt nicht.


Die Frage ist ? Warum rechtfertigst du dich freiwillig hier und beschwerst dich auch noch darüber ???

Goldstück
Weil das hier ein Forum ist, wo jeder seine Gedanken ablädt..
Und wenn sie gewusst hätte, dass es gerade dich nicht interessiert, hätte sie sicher wo anders gepostet..

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12. August 2005 um 6:46

Ich glaube,
da liegt ein Missverständnis vor.
Niemand regt sich auf, wenn jemand keine Kinder hat.
Häufig, aber natürlich nicht immer, reden aber Menschen, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, in einer Art und Weise über Kinder (Bälger, gottverdammte Babies,...), die manche einfach aufregt und die auch einfach unverständlich ist- jeder war mal so ein gottverdammtes Baby oder Balg.

Ansonsten ist die Entscheidung, ob man Kinder bekommt oder nicht genau wie beispielsweise die Entscheidung, ob man studiert oder nicht: Einige finden das normal, andere fragen ständig, warum man nicht schon Geld verdient und auf der faulen Haut liegt... Da muss man einfach so viel Selbstbewusstsein haben und drüber stehen!

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12. August 2005 um 7:48

Was regst du dich so auf?!?
... anstatt so reagieren kannst du doch einfach deine meinung sagen wenn du wiedermal gefragt wirst.
oder hat sich jemand schonmal so anfgeregt wenn er/ sie das gefragt wurde und sagte: Ja ich will einen partner und ja ich will kinder! ....
Krank bist doch du wenn du denkst du musst dich rechtfertigen. vielleicht interessiert es die leute einfach weil sie anderst denken und dich VERSTEHEN möchten.

du bist doch diejenige die da alles so negativ sieht.

Lin

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12. August 2005 um 8:58
In Antwort auf nhung_12915895

Goldstück
Weil das hier ein Forum ist, wo jeder seine Gedanken ablädt..
Und wenn sie gewusst hätte, dass es gerade dich nicht interessiert, hätte sie sicher wo anders gepostet..

Schätzchen
... ihre Gedanken soll sie hier abladen, das steht ihr auch zu, allerdings verstehe ich die Motivation ihrer Rechtfertigung nicht mit der darauffolgenden Verurteilung dieser... oder hab ich da was falsch verstanden ?

... und das will ich doch hoffen ... hast du nicht gewusst, dass alle Postings von mir genehmigt werden müssen

Übrigens war es MEINE Meinung, dass es mich nicht interessiert, was sie bzw. du davon hältst...

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12. August 2005 um 10:53

..und was kommt dann?
nach dem ausgefüllten arbeitsleben? (das dir hier sicher niemand misgönnt)
die grosse gähnende leere nach 60-65??
zwar materiell gesichert, jedoch seelisch verarmt und allein?!

der mensch bleibt leider nicht immer jung (& aktiv) und nicht alle erfahrungswerte der älteren generation sind falsch und müssen angekämpft werden..

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12. August 2005 um 11:04
In Antwort auf detta_12238014

..und was kommt dann?
nach dem ausgefüllten arbeitsleben? (das dir hier sicher niemand misgönnt)
die grosse gähnende leere nach 60-65??
zwar materiell gesichert, jedoch seelisch verarmt und allein?!

der mensch bleibt leider nicht immer jung (& aktiv) und nicht alle erfahrungswerte der älteren generation sind falsch und müssen angekämpft werden..

Schön geschrieben herbert
... wirklich gut.

Lin

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12. August 2005 um 11:14
In Antwort auf detta_12238014

..und was kommt dann?
nach dem ausgefüllten arbeitsleben? (das dir hier sicher niemand misgönnt)
die grosse gähnende leere nach 60-65??
zwar materiell gesichert, jedoch seelisch verarmt und allein?!

der mensch bleibt leider nicht immer jung (& aktiv) und nicht alle erfahrungswerte der älteren generation sind falsch und müssen angekämpft werden..

Nö...
.. Kinder bekommen, um die Leere zu füllen??

a) welche Leere, wenn Du Dich leer fühlst, machst Du was falsch
b) der Zweck heiligt eben nicht immer die Mittel

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12. August 2005 um 11:25
In Antwort auf biddy_12156480

Nö...
.. Kinder bekommen, um die Leere zu füllen??

a) welche Leere, wenn Du Dich leer fühlst, machst Du was falsch
b) der Zweck heiligt eben nicht immer die Mittel

Hallo elbengel
weisst du: freunde kommen und gehen, eine familie bleibt und ist sich treu meist egal was vorgefallen ist. man hilft sich und ist füreinander da.das ist der unterschied.

ich denke es ist schön menschen die man liebt heranwachsen zu sehen und ich denke auch wer nicht selbst kinder hat kann nicht beurteilen wie es ist wenn man welche hat. ganz einfach weil diesen leuten die erfahrung fehlt.

aber wer keinen partner will und auch keine kinder, was will er/ sie den? geld und einen guten beruf macht einem nicht glücklich!

geteiltes glück ist doppeltes glück.

Gruss lin

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12. August 2005 um 11:29

Hallo
auch ersteinmal,



Hier wird ja sehr vehement abgestritten, dass man kinderlosen "Karrierefrauen" (im weitesten Sinne) Vorwürfe macht, dennoch muss ich zugeben, dass mich allein das Lesen mancher Antworten seitens Eltern sehr aufgewühlt hat. Irgendwie ist doch der Wurm drin, oder?
Natürlich darf sich Sternchen beschweren! Auch wenn sie sich entschieden hat, kinderlos zu bleiben und damit glücklich ist, kann doch das ewige Lied vom klassischen "Glück" auf Dauer sehr lästig sein, oder nicht?

Oh... und Herbert: Bezüglich des "und dann?":
Hast du dir mal überlegt, wovon eine Frau mehr hat? Wenn sie den größten Teil ihres Lebens nur Mutter war und plötzlich sind die Kinder ausgezogen.... ihre Identität hing doch vom Behüten und Umsorgen ab. Und was nun? Der Ehemann kann sich zum Großteil doch um sich selbst kümmern und an eigene Hobbies und Interessen hat man evtl. auch schon lange nicht mehr gedacht...
Eine kinderlose, selbstständige Frau schöpft Kraft aus sich selbst und das kann sie bis zum Lebensende durchziehen.
Ich bestreite aber nicht, dass es einen Kompromiss gibt.
Alleine wird Sternchen später sicher nicht sein. Ich denke, Freunde können ebenfalls sehr ausfüllen, Haustiere im übrigen auch (oder Sternchen?).

Und ja: Fortpflanzung ist elementar, denn schließlich ist es Grundkern des Lebens. Dennoch gibt es keinen Regel, dass sich jedes Individuum fortpflanzen muss. Man denke an soziale Insekten (Bienen, Termiten, Ameisen...): Hier sind nur wenige Individuen dazu bestimmt, sich fortzupflanzen.

Im übrigen finde ich es tragisch, dass die Frau biologisch schon so sehr in eine Rolle gedrängt wird: Die Eizelle bringt wahnsinnig viel Material mit, damit der Embryo gedeihen kann, das Spermium aber reist mit leichtem Gepäck, bringt nur die fehlende Hälfte des Genoms mit und hat sonst keine Bedeutung. Und genauso geht es weiter: Der Embryo verweilt nun ne ganze Weile im weiblichen Organismus, wird von ihm ernährt etc.... Da ist es doch sehr naheliegend, dass die Mama für den Nachwuchs verantwortlich ist, oder...?

Ich bin nicht gänzlich gegen Kinder. Ich bin erst 21 und studiere. Wer weiß, was dann noch kommen mag...? Aber ich will zuerst beruflich weiter kommen (habe keine Lust ohne Berufserfahrung an Kindern zu kleben, während sich der Mann vom Acker macht... (irgendwie sind auch da meistens die Frauen die Benachteiligten). Und sollte es der Job ermöglichen und sollte ich einen Partner finden, der sich nicht unwesentlich an der Aufzucht der Jungen beteiligt (und so wie ich das jetzt sehe, stehen da meine Chancen schon ganz schlecht), dann würde ein Kind vielleicht auch nicht stören und sogar bereichern.
Da ich ein großes psychologisches Interesse habe und die Entwicklung einer Persönlichkeit sehr spannend finde, ist ein Kind nicht gerade ein Alptraum.
Aber genausogut kann ich mich verwirklichen, indem ich im Job vieles erreiche, meine Interessen auslebe und einfach "ich selbst" sein kann, ohne direkt eine weitere strenge Rolle tragen zu müssen.

Und was das Vorrausschauende Denken anbelangt: Warum sichere ich das Fortkommen nicht lieber durch Forschen, dem Veröffentlichen von Büchern, mach schlichtweg das Leben einfacher (etwas überzogen ausgedrückt *g*)?
Meine Gene allein werden die Welt nicht retten, nicht verbessern und auch nichts ändern. Wir müssen als Personen auf den Lauf der Zeit einwirken und wenn sich darauf einige Menschen konzentrieren, dann st das gar nicht mal aos übel.
Klar... Einstein hatte auch Kinder. Er war aber auch ein Mann, hat sich nicht gerade gut um seinen Nachwuchs gekümmert. Und niemand macht ihm deswegen einen Vorwurf. Die Mutterrolle war eines der Gründe, warum Frauen nicht forschen konnten. (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier). Darum sind die meisten "großen" Persönlichkeiten Männer.

Wenn sich eine Frau also gegen Kinder entscheidet, dann lasst ihr doch den Willen. Oder sind hier etwas alle Kerle damit einverstanden Vollzeit-Papi zu sein?

Und an die Mamas: Euch sei euer Glück selbstverständlich gewehrt. Ich hoffe nur aus tiefstem Herzen, dass ihr euch eure persönlichen Inseln schafft, auf denen ihr nur das tut, was euch als Individuum interessiert.


Bye

Ele

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12. August 2005 um 11:42
In Antwort auf liva_11977900

Hallo
auch ersteinmal,



Hier wird ja sehr vehement abgestritten, dass man kinderlosen "Karrierefrauen" (im weitesten Sinne) Vorwürfe macht, dennoch muss ich zugeben, dass mich allein das Lesen mancher Antworten seitens Eltern sehr aufgewühlt hat. Irgendwie ist doch der Wurm drin, oder?
Natürlich darf sich Sternchen beschweren! Auch wenn sie sich entschieden hat, kinderlos zu bleiben und damit glücklich ist, kann doch das ewige Lied vom klassischen "Glück" auf Dauer sehr lästig sein, oder nicht?

Oh... und Herbert: Bezüglich des "und dann?":
Hast du dir mal überlegt, wovon eine Frau mehr hat? Wenn sie den größten Teil ihres Lebens nur Mutter war und plötzlich sind die Kinder ausgezogen.... ihre Identität hing doch vom Behüten und Umsorgen ab. Und was nun? Der Ehemann kann sich zum Großteil doch um sich selbst kümmern und an eigene Hobbies und Interessen hat man evtl. auch schon lange nicht mehr gedacht...
Eine kinderlose, selbstständige Frau schöpft Kraft aus sich selbst und das kann sie bis zum Lebensende durchziehen.
Ich bestreite aber nicht, dass es einen Kompromiss gibt.
Alleine wird Sternchen später sicher nicht sein. Ich denke, Freunde können ebenfalls sehr ausfüllen, Haustiere im übrigen auch (oder Sternchen?).

Und ja: Fortpflanzung ist elementar, denn schließlich ist es Grundkern des Lebens. Dennoch gibt es keinen Regel, dass sich jedes Individuum fortpflanzen muss. Man denke an soziale Insekten (Bienen, Termiten, Ameisen...): Hier sind nur wenige Individuen dazu bestimmt, sich fortzupflanzen.

Im übrigen finde ich es tragisch, dass die Frau biologisch schon so sehr in eine Rolle gedrängt wird: Die Eizelle bringt wahnsinnig viel Material mit, damit der Embryo gedeihen kann, das Spermium aber reist mit leichtem Gepäck, bringt nur die fehlende Hälfte des Genoms mit und hat sonst keine Bedeutung. Und genauso geht es weiter: Der Embryo verweilt nun ne ganze Weile im weiblichen Organismus, wird von ihm ernährt etc.... Da ist es doch sehr naheliegend, dass die Mama für den Nachwuchs verantwortlich ist, oder...?

Ich bin nicht gänzlich gegen Kinder. Ich bin erst 21 und studiere. Wer weiß, was dann noch kommen mag...? Aber ich will zuerst beruflich weiter kommen (habe keine Lust ohne Berufserfahrung an Kindern zu kleben, während sich der Mann vom Acker macht... (irgendwie sind auch da meistens die Frauen die Benachteiligten). Und sollte es der Job ermöglichen und sollte ich einen Partner finden, der sich nicht unwesentlich an der Aufzucht der Jungen beteiligt (und so wie ich das jetzt sehe, stehen da meine Chancen schon ganz schlecht), dann würde ein Kind vielleicht auch nicht stören und sogar bereichern.
Da ich ein großes psychologisches Interesse habe und die Entwicklung einer Persönlichkeit sehr spannend finde, ist ein Kind nicht gerade ein Alptraum.
Aber genausogut kann ich mich verwirklichen, indem ich im Job vieles erreiche, meine Interessen auslebe und einfach "ich selbst" sein kann, ohne direkt eine weitere strenge Rolle tragen zu müssen.

Und was das Vorrausschauende Denken anbelangt: Warum sichere ich das Fortkommen nicht lieber durch Forschen, dem Veröffentlichen von Büchern, mach schlichtweg das Leben einfacher (etwas überzogen ausgedrückt *g*)?
Meine Gene allein werden die Welt nicht retten, nicht verbessern und auch nichts ändern. Wir müssen als Personen auf den Lauf der Zeit einwirken und wenn sich darauf einige Menschen konzentrieren, dann st das gar nicht mal aos übel.
Klar... Einstein hatte auch Kinder. Er war aber auch ein Mann, hat sich nicht gerade gut um seinen Nachwuchs gekümmert. Und niemand macht ihm deswegen einen Vorwurf. Die Mutterrolle war eines der Gründe, warum Frauen nicht forschen konnten. (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier). Darum sind die meisten "großen" Persönlichkeiten Männer.

Wenn sich eine Frau also gegen Kinder entscheidet, dann lasst ihr doch den Willen. Oder sind hier etwas alle Kerle damit einverstanden Vollzeit-Papi zu sein?

Und an die Mamas: Euch sei euer Glück selbstverständlich gewehrt. Ich hoffe nur aus tiefstem Herzen, dass ihr euch eure persönlichen Inseln schafft, auf denen ihr nur das tut, was euch als Individuum interessiert.


Bye

Ele

Gewehrt?
Ich hoffe mal, es ist ihnen gewährt
Mal so ne Bemerkung am Rande:
Mütter können auch arbeiten, und zwar nicht nur ungelernt in Aushilfsjobs,sondern auch als gut ausgebildete Arbeitskräfte in Banken, Schule, Hochschule,... Warum ist die berufliche Erfüllung ein Argument für Kinderlose?
Warum entlasst ihr die Väter immer sofort aus ihrer Verantwortung und denkt, ihr müsstest euch sowieso alleine um die Kinder kümmern? Habt ihr so schlechte Erfahrungen mit Männern oder Vätern gemacht?
Manchmal kommt es mir so vor, als würdet ihr noch an alten Geschlechterstereotypen hängen!

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12. August 2005 um 12:12
In Antwort auf biddy_12156480

Nö...
.. Kinder bekommen, um die Leere zu füllen??

a) welche Leere, wenn Du Dich leer fühlst, machst Du was falsch
b) der Zweck heiligt eben nicht immer die Mittel

Hallo Elbengel,
das Entscheidende an der Situation ist, dass Kinderlose nicht wissen, wie es mit Kindern ist und Mütter nicht wie es ohne ist.

Du weißt nicht, ob du in 30 Jahren deinen Entschluss - keine Kinder zu haben, bereust. So wie ich als Mutter nicht weiß, wie mein Leben ohne meine Kinder verlaufen wäre.

Ob wir im Leben irgendwo und irgendwie etwas wirklich falsch machen, werden wir an unserem Lebensende feststellen können - vorher nicht.

Ich persönlich liebe meine Kinder sehr - ohne dass ich mich in meinen Kindern verliere. Ich habe meine eigenen Interessen und gewähre somit meinen Kindern auch ihr eigenes Umfeld, eigene Interessen, eigene Entwicklung. Gerade jetzt in ihrer Pubertät, stelle ich fest, dass sich das eine oder andere wiederholt. Oft muss ich schmunzeln mit welchen Problemen meine Kinder konfrontiert werden.

Damals habe ich mich bewusst FÜR Kinder entschlossen, weil ich Kinder sehr gerne habe und es sich auch so entwickelt hat.

Wenn man Kinder als Zweck ansieht, liegt man schon von vorneherein falsch. Kinder sind ein Geschenk und kein Zweck. Denn wenn man sich fragt, welchen Zweck Kinder zu erfüllen haben, wird man damit scheitern. Kinder kosten sehr viel Zeit und noch mehr Geld. Sie sind laut, undankbar und eben oft auch lästig. Aber für mich sind Kinder eine Herausforderung die mir das Leben stellt.

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel Mist gemacht, aber wenn ich meine Kinder betrachte, erkenne ich, wieviel ich in meinem Leben nun doch geleistet habe. Alles Geld nützt in dem Moment nichts und jeder berufliche Ruhm verblast, wenn man von seinen Kindern gesagt bekommt, wie sehr sie einen Lieben.

Mein Fazit lautet daher - Kinder sind das was man hat, wenn man nichts mehr hat. In Kindern lebt man weiter, wenn man mal nicht mehr auf dieser Welt ist. Ich habe sehr viel an meine Kinder weitergegeben, aber auch sehr viel von ihnen gelernt und ich freue mich, dass das in andere Generationen weitergetragen wird - auch wenn sie ihren eigenen Weg gehen. Es ist als wär man eine Blume deren Samen vom Winde verweht wird. Man hat einfach die Gewissheit, dass es auch in Zukunft viele, viele Blumen geben wird und das Leben sich auch weiterhin bunt gestalten wird.

Erdbeermarmelade

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12. August 2005 um 12:30
In Antwort auf an0N_1250561999z

Hallo elbengel
weisst du: freunde kommen und gehen, eine familie bleibt und ist sich treu meist egal was vorgefallen ist. man hilft sich und ist füreinander da.das ist der unterschied.

ich denke es ist schön menschen die man liebt heranwachsen zu sehen und ich denke auch wer nicht selbst kinder hat kann nicht beurteilen wie es ist wenn man welche hat. ganz einfach weil diesen leuten die erfahrung fehlt.

aber wer keinen partner will und auch keine kinder, was will er/ sie den? geld und einen guten beruf macht einem nicht glücklich!

geteiltes glück ist doppeltes glück.

Gruss lin

Naja
jeder hat da andere Erfahrungen gemacht. Das mit der Familie muß ich leider heftig dementieren. Nicht in allen Familien ist Friede-Freude-Eierkuchen. Ich möchte jedem sein Glück zugestehen, ob mit oder ohne Kinder. Ich habe mit gegen Kinder entschieden, aber nicht aus Karrieregründen sondern aus ganz egoistischen. Ja und ich steh dazu und meine Umwelt hat es akzeptiert, so daß ich mich nicht mehr rechtfertigen muß. Es stimmt schon, man wird blöd angeschaut, wenn man sagt man will keine Kinder, aber wen juckt das? Mich nicht.

Und wer will schon beurteilen, was Glück ist?`Für den einen ist es Haus, Kinder, Partner und für den anderen ne Mietwohnung mit Hund als Single. Wer schreibt einem das vor? Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.

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12. August 2005 um 13:59
In Antwort auf an0N_1207955799z

Hallo Elbengel,
das Entscheidende an der Situation ist, dass Kinderlose nicht wissen, wie es mit Kindern ist und Mütter nicht wie es ohne ist.

Du weißt nicht, ob du in 30 Jahren deinen Entschluss - keine Kinder zu haben, bereust. So wie ich als Mutter nicht weiß, wie mein Leben ohne meine Kinder verlaufen wäre.

Ob wir im Leben irgendwo und irgendwie etwas wirklich falsch machen, werden wir an unserem Lebensende feststellen können - vorher nicht.

Ich persönlich liebe meine Kinder sehr - ohne dass ich mich in meinen Kindern verliere. Ich habe meine eigenen Interessen und gewähre somit meinen Kindern auch ihr eigenes Umfeld, eigene Interessen, eigene Entwicklung. Gerade jetzt in ihrer Pubertät, stelle ich fest, dass sich das eine oder andere wiederholt. Oft muss ich schmunzeln mit welchen Problemen meine Kinder konfrontiert werden.

Damals habe ich mich bewusst FÜR Kinder entschlossen, weil ich Kinder sehr gerne habe und es sich auch so entwickelt hat.

Wenn man Kinder als Zweck ansieht, liegt man schon von vorneherein falsch. Kinder sind ein Geschenk und kein Zweck. Denn wenn man sich fragt, welchen Zweck Kinder zu erfüllen haben, wird man damit scheitern. Kinder kosten sehr viel Zeit und noch mehr Geld. Sie sind laut, undankbar und eben oft auch lästig. Aber für mich sind Kinder eine Herausforderung die mir das Leben stellt.

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel Mist gemacht, aber wenn ich meine Kinder betrachte, erkenne ich, wieviel ich in meinem Leben nun doch geleistet habe. Alles Geld nützt in dem Moment nichts und jeder berufliche Ruhm verblast, wenn man von seinen Kindern gesagt bekommt, wie sehr sie einen Lieben.

Mein Fazit lautet daher - Kinder sind das was man hat, wenn man nichts mehr hat. In Kindern lebt man weiter, wenn man mal nicht mehr auf dieser Welt ist. Ich habe sehr viel an meine Kinder weitergegeben, aber auch sehr viel von ihnen gelernt und ich freue mich, dass das in andere Generationen weitergetragen wird - auch wenn sie ihren eigenen Weg gehen. Es ist als wär man eine Blume deren Samen vom Winde verweht wird. Man hat einfach die Gewissheit, dass es auch in Zukunft viele, viele Blumen geben wird und das Leben sich auch weiterhin bunt gestalten wird.

Erdbeermarmelade

Aber genau deshalb ...
.. treffe ich die Entscheidung im JETZT und male mir nicht aus, wie es in 30 Jahren aussehen kann!

Ich habe nie gesagt, dass ich keine Kinder haben möchte!

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12. August 2005 um 14:01
In Antwort auf lally_11969332

Naja
jeder hat da andere Erfahrungen gemacht. Das mit der Familie muß ich leider heftig dementieren. Nicht in allen Familien ist Friede-Freude-Eierkuchen. Ich möchte jedem sein Glück zugestehen, ob mit oder ohne Kinder. Ich habe mit gegen Kinder entschieden, aber nicht aus Karrieregründen sondern aus ganz egoistischen. Ja und ich steh dazu und meine Umwelt hat es akzeptiert, so daß ich mich nicht mehr rechtfertigen muß. Es stimmt schon, man wird blöd angeschaut, wenn man sagt man will keine Kinder, aber wen juckt das? Mich nicht.

Und wer will schon beurteilen, was Glück ist?`Für den einen ist es Haus, Kinder, Partner und für den anderen ne Mietwohnung mit Hund als Single. Wer schreibt einem das vor? Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.

Also das mit der Familie -
- sehe ich auch anders.

Sage immer, meine Freunde kann ich mir aussuchen, meine Familie nicht ...

Und eben, manche füllt eben vielleicht auch der Job, der Partner, die Hobbies und der Freundeskreis aus, warum denn nicht?!

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12. August 2005 um 18:13
In Antwort auf biddy_12156480

Also das mit der Familie -
- sehe ich auch anders.

Sage immer, meine Freunde kann ich mir aussuchen, meine Familie nicht ...

Und eben, manche füllt eben vielleicht auch der Job, der Partner, die Hobbies und der Freundeskreis aus, warum denn nicht?!

Genau,
man, was war ich froh, als ich endlich von zu Hause weg war und da zieht es mich auch nur noch alle halbe Jahre (mehr oder weniger) gezwungenermassen hin!

@ Herbert: Ich finde es ausserdem schlimm, seine innere "Leere" mit Kindern füllen zu müssen. Da tun mir echt die Kinder leid, bei der Erwartungshaltung. Es ist doch völlig normal, dass Kinder irgendwann mal eigene Wege gehen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, da kann ich doch nicht die armen Kinder zu meinem einzigen Sinn und Daseinszweck machen.

LG, xeres

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12. August 2005 um 20:01
In Antwort auf rosy_12119877

Gewehrt?
Ich hoffe mal, es ist ihnen gewährt
Mal so ne Bemerkung am Rande:
Mütter können auch arbeiten, und zwar nicht nur ungelernt in Aushilfsjobs,sondern auch als gut ausgebildete Arbeitskräfte in Banken, Schule, Hochschule,... Warum ist die berufliche Erfüllung ein Argument für Kinderlose?
Warum entlasst ihr die Väter immer sofort aus ihrer Verantwortung und denkt, ihr müsstest euch sowieso alleine um die Kinder kümmern? Habt ihr so schlechte Erfahrungen mit Männern oder Vätern gemacht?
Manchmal kommt es mir so vor, als würdet ihr noch an alten Geschlechterstereotypen hängen!

Sicherlich!
Cherie, das meinte u.a. mit dem Kompromiss.
Aber wie viele Männer sind dazu bereit, dass sie ebensoviel zurückstecken?
Ich persönlich möchte schlichtweg nicht darauf bauen, dass ich meinen Traummann finde, der zudem noch die Hälfte der Kindeserziehung übernimmt.
Wenn ich darauf bauen würde, dann würde ich vielleicht (oder sogar wahrscheinlich?) enttäuscht werden.

Ich möchte meine Zukunft schlichtweg nicht auf zu viele Eventualitäten aufbauen. Und wie ich schon schrieb: Gibt es weder im Beruf noch mit dem Partner keine Probleme, dann sind Kinder vielleicht auch drin.

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12. August 2005 um 20:11
In Antwort auf liva_11977900

Sicherlich!
Cherie, das meinte u.a. mit dem Kompromiss.
Aber wie viele Männer sind dazu bereit, dass sie ebensoviel zurückstecken?
Ich persönlich möchte schlichtweg nicht darauf bauen, dass ich meinen Traummann finde, der zudem noch die Hälfte der Kindeserziehung übernimmt.
Wenn ich darauf bauen würde, dann würde ich vielleicht (oder sogar wahrscheinlich?) enttäuscht werden.

Ich möchte meine Zukunft schlichtweg nicht auf zu viele Eventualitäten aufbauen. Und wie ich schon schrieb: Gibt es weder im Beruf noch mit dem Partner keine Probleme, dann sind Kinder vielleicht auch drin.

Ach ja...
Ich habe übrigens auch kein allzu schlechtes Bild von den Männern.

Nur...selbst bei jungen Paaren scheint es allzu häufig noch ganz normal zu sein, dass das Mädel sich um das Kind kümmert und der Kerl um die Einkünfte. Das steckt einfach noch in den Menschen drin.

Wir alle prägen zwar die Gesellschaft, aber in erster Linie stellt sie die Möglichkeiten. Und wenn arbeitstätige Mütter noch immer nicht die Regel sind, dann kann ich mir in etwa ausrechnen, wie viel ich mir erhoffen darf...

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12. August 2005 um 20:51
In Antwort auf an0N_1207955799z

Hallo Elbengel,
das Entscheidende an der Situation ist, dass Kinderlose nicht wissen, wie es mit Kindern ist und Mütter nicht wie es ohne ist.

Du weißt nicht, ob du in 30 Jahren deinen Entschluss - keine Kinder zu haben, bereust. So wie ich als Mutter nicht weiß, wie mein Leben ohne meine Kinder verlaufen wäre.

Ob wir im Leben irgendwo und irgendwie etwas wirklich falsch machen, werden wir an unserem Lebensende feststellen können - vorher nicht.

Ich persönlich liebe meine Kinder sehr - ohne dass ich mich in meinen Kindern verliere. Ich habe meine eigenen Interessen und gewähre somit meinen Kindern auch ihr eigenes Umfeld, eigene Interessen, eigene Entwicklung. Gerade jetzt in ihrer Pubertät, stelle ich fest, dass sich das eine oder andere wiederholt. Oft muss ich schmunzeln mit welchen Problemen meine Kinder konfrontiert werden.

Damals habe ich mich bewusst FÜR Kinder entschlossen, weil ich Kinder sehr gerne habe und es sich auch so entwickelt hat.

Wenn man Kinder als Zweck ansieht, liegt man schon von vorneherein falsch. Kinder sind ein Geschenk und kein Zweck. Denn wenn man sich fragt, welchen Zweck Kinder zu erfüllen haben, wird man damit scheitern. Kinder kosten sehr viel Zeit und noch mehr Geld. Sie sind laut, undankbar und eben oft auch lästig. Aber für mich sind Kinder eine Herausforderung die mir das Leben stellt.

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel Mist gemacht, aber wenn ich meine Kinder betrachte, erkenne ich, wieviel ich in meinem Leben nun doch geleistet habe. Alles Geld nützt in dem Moment nichts und jeder berufliche Ruhm verblast, wenn man von seinen Kindern gesagt bekommt, wie sehr sie einen Lieben.

Mein Fazit lautet daher - Kinder sind das was man hat, wenn man nichts mehr hat. In Kindern lebt man weiter, wenn man mal nicht mehr auf dieser Welt ist. Ich habe sehr viel an meine Kinder weitergegeben, aber auch sehr viel von ihnen gelernt und ich freue mich, dass das in andere Generationen weitergetragen wird - auch wenn sie ihren eigenen Weg gehen. Es ist als wär man eine Blume deren Samen vom Winde verweht wird. Man hat einfach die Gewissheit, dass es auch in Zukunft viele, viele Blumen geben wird und das Leben sich auch weiterhin bunt gestalten wird.

Erdbeermarmelade

Einfach schön beschrieben.
compliments!

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12. August 2005 um 20:54

Ein weiser Beitrag..
und wahrscheinlich eine eher jugendliche Begleiterscheinung, dass einem *gutmeiner* und *besserwisser* beeinflussen. Gibt sich ja himmelseidank mit den Jahren.
LG
Titanic.

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12. August 2005 um 21:10
In Antwort auf rosy_12119877

Gewehrt?
Ich hoffe mal, es ist ihnen gewährt
Mal so ne Bemerkung am Rande:
Mütter können auch arbeiten, und zwar nicht nur ungelernt in Aushilfsjobs,sondern auch als gut ausgebildete Arbeitskräfte in Banken, Schule, Hochschule,... Warum ist die berufliche Erfüllung ein Argument für Kinderlose?
Warum entlasst ihr die Väter immer sofort aus ihrer Verantwortung und denkt, ihr müsstest euch sowieso alleine um die Kinder kümmern? Habt ihr so schlechte Erfahrungen mit Männern oder Vätern gemacht?
Manchmal kommt es mir so vor, als würdet ihr noch an alten Geschlechterstereotypen hängen!

Bin Mutter.
hab 7 Jahre für *Zwerg* ausgesetzt, weil mein Mann einfach der Mehrverdiener war, trotzdem ich ein Studium absolviert hab.
Arbeite auch jetzt in einem tollen Job.
Ich kenn echt beide Seiten. Ein Job kann toll sein, ist es, ohne Frage.
Ein Kind ist es sicher noch mehr, und es gibt auch Zeiten, wo frau tollen , kreativen, anspruchsvollen Job mit Familie vereinbaren kann.
Aber jeder will nicht alles.
Nicht jeder kann sich alles vorstellen.
Nu und.. dann lassen wir halt jeden nach seiner Facon glücklich werden.
Liebe Grüße
Titanic

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12. August 2005 um 21:34

Was ich oft lese
"in Kindern lebt man weiter".
ich würde niemals aus dem Grund Kinder bekommen, weil ich "in ihnen weiterlebe", denn SO wichtig nehm ich mich dann auch wieder nicht, dass ich unbedingt wollen würde in einem anderen Menschen weiterzuleben.

Wenn ich ein Kind bekomme, dann weil ich es schön finde eins zu haben, und weil ich es schön finde jemanden aufwachsen zu sehen und ihm/ihr meine Welt zu zeigen, und eine Familie zu haben, aber doch niemals, weil ich "in ihnen weiterleben" will. Ein Argument somit, dass ich noch nie nachvollziehen konnte.

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12. August 2005 um 21:45
In Antwort auf ahri_12843573

Was ich oft lese
"in Kindern lebt man weiter".
ich würde niemals aus dem Grund Kinder bekommen, weil ich "in ihnen weiterlebe", denn SO wichtig nehm ich mich dann auch wieder nicht, dass ich unbedingt wollen würde in einem anderen Menschen weiterzuleben.

Wenn ich ein Kind bekomme, dann weil ich es schön finde eins zu haben, und weil ich es schön finde jemanden aufwachsen zu sehen und ihm/ihr meine Welt zu zeigen, und eine Familie zu haben, aber doch niemals, weil ich "in ihnen weiterleben" will. Ein Argument somit, dass ich noch nie nachvollziehen konnte.

Aus diesem Grund bekommt frau auch kein Kind.
ich zumindest nicht.. aber es ist schon erstaunlich, was Kinder im Aussehen, in der Sprache , in so vielen Dingen übernehmen, und da frau sie halt sowieso liebt, kommt einem manchmal der Gedanke, dass ein Stück von einem bleibt. Und der ist schon schön, der Gedanke. Grad wenn der pubertierende Jüngling mal wieder verbal grad alles niedermacht.
Ein Zuckerle braucht auch die Mutter..

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12. August 2005 um 21:49
In Antwort auf dixie_12329643

Schätzchen
... ihre Gedanken soll sie hier abladen, das steht ihr auch zu, allerdings verstehe ich die Motivation ihrer Rechtfertigung nicht mit der darauffolgenden Verurteilung dieser... oder hab ich da was falsch verstanden ?

... und das will ich doch hoffen ... hast du nicht gewusst, dass alle Postings von mir genehmigt werden müssen

Übrigens war es MEINE Meinung, dass es mich nicht interessiert, was sie bzw. du davon hältst...

Mea Culpa..
hab verdammich schon wieder nich meine Postings von dir genehmigen lassen, aber wünsch dir trotzdem in diesem Gänsehaut-Sommer ein tolles Wochenende mit mal mehr als 15 Grad!

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13. August 2005 um 1:04

Hm....
und wie viele Männer mögen Kinder ( auch ihre eigenen ) eigentlich nicht, und flüchten sich daher ganz aus der Familie in Hobby und Beruf ?
Alle weiteren Fragen die sich daruas ergeben, stelle ich gar nicht erst.
Mann und Geld ist ja schon wieder ein Thema für sich

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13. August 2005 um 15:40

Wieso regst du dich so auf
...wenn du keine Kinder willst dann ist doch das deine Sache und damit basta!!! Ich versteh nicht warum du so ein grosses Hallo um die Sache machst! Du setzt dich da selber unter Druck wenn du meinst du "musst" Dich rechtfertigen!

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13. August 2005 um 17:06

Man selbst sein...
...bedeutet für mich, als reifes Individuum auf andere Individuen treffen können.
Vielleicht ist man ne Spur egoistischer, aber einsam... Ich zumindest fühle mich keineswegs einsam.
Selbst-Verwirklichung bedeutet, sich immer wieder neu zu finden und zu erkennen. Dadurch verstehen wir vielleicht auch andere besser.


Schön, dass du jemand bist, der auch Vollzeitpapi sein würde und ich habe ja auch nie abgestritten, dass es solche Männer gibt. Nur bei den ganzen Ansprüchen, die ich an nen Partner stelle... wenn da dann noch die "Bedingung" hinzu kommen müsste "muss über Kinder so denken wie ich"....*g*

Aber pessimistisch sehe ich meine Zukunft nicht. Ich weiß, wo meine Prioritäten liegen und wie ich mir mein Glück errichten kann. Und das ist ein wichtiger Aspekt.

Mach dir also mal keine Sorgen um mich

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13. August 2005 um 22:24

Hm ?
keine kinder, keine kerle, keine one-nigths-stands, keine affären ??? heisst das: NULL sex ?
sorry...aber irgendwas stimmt da nicht...das hat nix mit kinder kriegen zu tun, da gibts sicher viele frauen, die so denken...aber der rest ??

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14. August 2005 um 21:42
In Antwort auf detta_12238014

..und was kommt dann?
nach dem ausgefüllten arbeitsleben? (das dir hier sicher niemand misgönnt)
die grosse gähnende leere nach 60-65??
zwar materiell gesichert, jedoch seelisch verarmt und allein?!

der mensch bleibt leider nicht immer jung (& aktiv) und nicht alle erfahrungswerte der älteren generation sind falsch und müssen angekämpft werden..

Bitte?
Kinder auf die Welt setzen, damit sie das Rentnerdasein versüßen?? Nöh, oder, war ein Gag??
Wenn de nich deinen eigen Kreis bis denne hast,haste ein Problem. Was is wenn die lieben Kleinen ihr Leben in Indien, Amerika oder Australien leben.. war dann das Kinder-kriegen für dich umsonst??
Khalil Gibran: Kinder sind nur geliehen... Uralte Weisheit,
mein Guter!!

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14. August 2005 um 21:44
In Antwort auf nana_11859514

Hm ?
keine kinder, keine kerle, keine one-nigths-stands, keine affären ??? heisst das: NULL sex ?
sorry...aber irgendwas stimmt da nicht...das hat nix mit kinder kriegen zu tun, da gibts sicher viele frauen, die so denken...aber der rest ??

Wie nett..
Keine Kinder = kein Sex.. ??
nur zur Erinnerung, wir leben in 2005.. Da sollte das Eine von dem Anderen trennbar sein. Und glaub mir, es geht!!

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14. August 2005 um 21:58
In Antwort auf liva_11977900

Hallo
auch ersteinmal,



Hier wird ja sehr vehement abgestritten, dass man kinderlosen "Karrierefrauen" (im weitesten Sinne) Vorwürfe macht, dennoch muss ich zugeben, dass mich allein das Lesen mancher Antworten seitens Eltern sehr aufgewühlt hat. Irgendwie ist doch der Wurm drin, oder?
Natürlich darf sich Sternchen beschweren! Auch wenn sie sich entschieden hat, kinderlos zu bleiben und damit glücklich ist, kann doch das ewige Lied vom klassischen "Glück" auf Dauer sehr lästig sein, oder nicht?

Oh... und Herbert: Bezüglich des "und dann?":
Hast du dir mal überlegt, wovon eine Frau mehr hat? Wenn sie den größten Teil ihres Lebens nur Mutter war und plötzlich sind die Kinder ausgezogen.... ihre Identität hing doch vom Behüten und Umsorgen ab. Und was nun? Der Ehemann kann sich zum Großteil doch um sich selbst kümmern und an eigene Hobbies und Interessen hat man evtl. auch schon lange nicht mehr gedacht...
Eine kinderlose, selbstständige Frau schöpft Kraft aus sich selbst und das kann sie bis zum Lebensende durchziehen.
Ich bestreite aber nicht, dass es einen Kompromiss gibt.
Alleine wird Sternchen später sicher nicht sein. Ich denke, Freunde können ebenfalls sehr ausfüllen, Haustiere im übrigen auch (oder Sternchen?).

Und ja: Fortpflanzung ist elementar, denn schließlich ist es Grundkern des Lebens. Dennoch gibt es keinen Regel, dass sich jedes Individuum fortpflanzen muss. Man denke an soziale Insekten (Bienen, Termiten, Ameisen...): Hier sind nur wenige Individuen dazu bestimmt, sich fortzupflanzen.

Im übrigen finde ich es tragisch, dass die Frau biologisch schon so sehr in eine Rolle gedrängt wird: Die Eizelle bringt wahnsinnig viel Material mit, damit der Embryo gedeihen kann, das Spermium aber reist mit leichtem Gepäck, bringt nur die fehlende Hälfte des Genoms mit und hat sonst keine Bedeutung. Und genauso geht es weiter: Der Embryo verweilt nun ne ganze Weile im weiblichen Organismus, wird von ihm ernährt etc.... Da ist es doch sehr naheliegend, dass die Mama für den Nachwuchs verantwortlich ist, oder...?

Ich bin nicht gänzlich gegen Kinder. Ich bin erst 21 und studiere. Wer weiß, was dann noch kommen mag...? Aber ich will zuerst beruflich weiter kommen (habe keine Lust ohne Berufserfahrung an Kindern zu kleben, während sich der Mann vom Acker macht... (irgendwie sind auch da meistens die Frauen die Benachteiligten). Und sollte es der Job ermöglichen und sollte ich einen Partner finden, der sich nicht unwesentlich an der Aufzucht der Jungen beteiligt (und so wie ich das jetzt sehe, stehen da meine Chancen schon ganz schlecht), dann würde ein Kind vielleicht auch nicht stören und sogar bereichern.
Da ich ein großes psychologisches Interesse habe und die Entwicklung einer Persönlichkeit sehr spannend finde, ist ein Kind nicht gerade ein Alptraum.
Aber genausogut kann ich mich verwirklichen, indem ich im Job vieles erreiche, meine Interessen auslebe und einfach "ich selbst" sein kann, ohne direkt eine weitere strenge Rolle tragen zu müssen.

Und was das Vorrausschauende Denken anbelangt: Warum sichere ich das Fortkommen nicht lieber durch Forschen, dem Veröffentlichen von Büchern, mach schlichtweg das Leben einfacher (etwas überzogen ausgedrückt *g*)?
Meine Gene allein werden die Welt nicht retten, nicht verbessern und auch nichts ändern. Wir müssen als Personen auf den Lauf der Zeit einwirken und wenn sich darauf einige Menschen konzentrieren, dann st das gar nicht mal aos übel.
Klar... Einstein hatte auch Kinder. Er war aber auch ein Mann, hat sich nicht gerade gut um seinen Nachwuchs gekümmert. Und niemand macht ihm deswegen einen Vorwurf. Die Mutterrolle war eines der Gründe, warum Frauen nicht forschen konnten. (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier). Darum sind die meisten "großen" Persönlichkeiten Männer.

Wenn sich eine Frau also gegen Kinder entscheidet, dann lasst ihr doch den Willen. Oder sind hier etwas alle Kerle damit einverstanden Vollzeit-Papi zu sein?

Und an die Mamas: Euch sei euer Glück selbstverständlich gewehrt. Ich hoffe nur aus tiefstem Herzen, dass ihr euch eure persönlichen Inseln schafft, auf denen ihr nur das tut, was euch als Individuum interessiert.


Bye

Ele

Danke für deine guten Wünsche.
ich hab auch mal mehr auf Karriere gesetzt.
Kinder bereichern sehr wohl und stellen dich z. T. mehr in Frage als jeder Job. Und mein Job war nicht*easy-going* Ich hab auch studiert und wollte davon erst mal die Frücht ernten. Aber Mutter zu sein ist was sehr Aufregendes, was sehr Schönes, was sehr Anstrengendes. Ich bedauer nichts.
Das Fortkommen durch Forschen zu bewirken ist eine Sache, nicht die schlechteste, aber nur die Theorie ist für das Leben nicht immer genug. Wer keine Mutter sein will. auch gut. Besser als eine Mutter, die ihr Kind ablehnt.
Vielleicht wollen Mütter auch gar nicht als große Persönlichkeiten mit viel IQ in die Geschichte eingehen, sondern haben andere Ziele. Nur so by the way, der von dir zitierte Einstein scheint menschlich der absolute Kotzbrocken gewesen zu sein..
Und Mütter können auch nen tollen Job haben, selbstbewusst und eigenständig sein, eigenes Geld haben und sogar eigene Freunde.
Und vor allem.. sie werden mit viel mehr konfrontiert und sich selbst sehr oft hinterfragen müssen, was manche Kinderlose mühelos verdrängen mag.
Außerdem gibt es eine Menge große Persönlichkeiten unter den Frauen.. DER IQ allein isses nicht!
Auch dir für deinen Weg, viel Glück!

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14. August 2005 um 22:06
In Antwort auf an0N_1250561999z

Hallo elbengel
weisst du: freunde kommen und gehen, eine familie bleibt und ist sich treu meist egal was vorgefallen ist. man hilft sich und ist füreinander da.das ist der unterschied.

ich denke es ist schön menschen die man liebt heranwachsen zu sehen und ich denke auch wer nicht selbst kinder hat kann nicht beurteilen wie es ist wenn man welche hat. ganz einfach weil diesen leuten die erfahrung fehlt.

aber wer keinen partner will und auch keine kinder, was will er/ sie den? geld und einen guten beruf macht einem nicht glücklich!

geteiltes glück ist doppeltes glück.

Gruss lin

Ja. so lesen wir es immer
in der *yellow press*.. Aber auch Familien lösen sich auf, Eltern lassen sich scheiden, Kinder können nicht mehr mit Papi und Mami und umgekehrt, und wenn sie doch können, leben sie Kontinente entfernt..Das ist jetzt für mich grad gar kein Argument.
Und erzähl mir jetzt nich, dass eine Familie der Garant für Glück ist.
Kinder sollte frau außerdem- meiner bescheidenen Meinung nach --nicht in die Welt setzen, damit frau selbst den Anspruch auf Glück erwirbt..

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14. August 2005 um 22:44

Is nich alles.
aber ich hab nach 7 Jahren Auszeit -und das war die PC -Blühauf- zeit,die völlig an mir vorbei ging, einen wahnsinns-tollen Job ergattert. Sag niemals nie!

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14. August 2005 um 23:24

Das Leben einer Mutter IST so bunt und so facettenreich,
dass du dir überhaupt nicht vorstellen kannst.

Aber wenn es für dich ein Lebens-Opfer ist, Kindern das Leben zu schenken, dann lass es lieber.

Erdbeermarmelade

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14. August 2005 um 23:41
In Antwort auf ahri_12843573

Was ich oft lese
"in Kindern lebt man weiter".
ich würde niemals aus dem Grund Kinder bekommen, weil ich "in ihnen weiterlebe", denn SO wichtig nehm ich mich dann auch wieder nicht, dass ich unbedingt wollen würde in einem anderen Menschen weiterzuleben.

Wenn ich ein Kind bekomme, dann weil ich es schön finde eins zu haben, und weil ich es schön finde jemanden aufwachsen zu sehen und ihm/ihr meine Welt zu zeigen, und eine Familie zu haben, aber doch niemals, weil ich "in ihnen weiterleben" will. Ein Argument somit, dass ich noch nie nachvollziehen konnte.

Wenn du dich nicht SO wichtig nimmst,
in deinem Kindern weiter zu leben, warum suchst du dann die SELBSTverwirklichung in einem Beruf ?

Was kannst du was andere nicht können und wird man in 5 / 10 oder 20 Jahren noch von DIR und DEINER beruflichen Leistung überhaupt noch Kenntnis nehmen oder sie wohlwollend in Erinnerung haben ?

Meine Motivation vor 16 Jahren war, Kinder auf die Welt zu setzen, um für sie da zu sein und zu sorgen, weil ich Kinder mag - nicht mehr und nicht weniger ! Erst jetzt erkenne ich, in welchem Ausmaß ich in meinen Kindern weiterlebe, weil erst jetzt ihre ganze *Pracht* zu Tage tritt.

Wenn du mal eigene Kinder hast, kannst du so ein Argument vielleicht nicht nur *nachvollziehen*, sondern es auch bejahen !

Erdbeermarmelade

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15. August 2005 um 11:25

Wieviele Mitarbeiter steigen frühzeitig aus dem Beruf,
weil sie nervlich am Ende sind ? Wieviele Menschen werden täglich am Arbeitsplatz gemobbbt ? Wieviele Menschen werden aufgrund ihrer Arbeitssituation krank ?

Wieviele Menschen können sich beruflich WIRKLICH verwirklichen ?

Es ist keine Frage der Organisation, sondern eine Frage der inneren Einstellung. Stimmt diese nicht, so wirst du es auch nicht organisieren können. Wirst dann auch keinen Mann finden, der dir die *HÄLFTE* abnimmt. Und immer nach der Politik zu rufen ist auch nicht richtig. Denn würde die Politik wirklich etwas ändern, würde man die Kinder dennoch nicht bekommen, weil Kinder für viele schlicht und ergreifend UNERWÜNSCHT sind.

Stimmt ! Kindererziehung ist nicht nur Frauensache. Aber mit dem passenden Partner klappt auch das. Vielleicht sollte Frau hier auch einfach andere Maßstäbe setzen.

Erdbeermarmelade

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15. August 2005 um 12:18

Worauf denn neidisch?
Dass du im Alter Weihnachten usw. alleine unter deinem Tannenbaum sitzt oder womöglich alleine im Altenheim, während andere mit ihren Enkeln feiern? Weisst du wieviele gar keine Kinder kriegen können, weil sie unfruchtbar sind? Der Spruch! Ich mag keine Kinder! Musst ja eine schöne Kindheit hegabt haben, dass du so arm eingestellt bist. Deutschland ist sowieso schon ganz unten, in Europa die wenigsten Geburtenraten!Hier zählt ein Tier mehr als ein Mensch. Es werden mehr Tiernahrungsprodukte verkauft als Babynahrung. Hier liegt an jeder Ecke Hundescheisse rum und keiner kümmert sich. Ich habe eher Mitleid mit Leuten, die keine Kinder mögen. Wenn du lesbisch bist, ist doch völlig ok.Aber darum musst du ja keine Kinder verfluchen. Habe einige lesbische Freundinnen,die mein Kind sehr mögen und auch schon über Adoption usw.nachgedacht haben, um auch ein Kind zu haben. Keiner will dich in ein Muster reinquetschen. Nur für mich ist es immer sehr schwierig zu verstehen, dass ein Tier bei einigen Deutschen einen höheren Stellenwert einnimmt als ein Kind/Mensch.


Zauberperle

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23. August 2005 um 20:52
In Antwort auf haylie_12673227

Worauf denn neidisch?
Dass du im Alter Weihnachten usw. alleine unter deinem Tannenbaum sitzt oder womöglich alleine im Altenheim, während andere mit ihren Enkeln feiern? Weisst du wieviele gar keine Kinder kriegen können, weil sie unfruchtbar sind? Der Spruch! Ich mag keine Kinder! Musst ja eine schöne Kindheit hegabt haben, dass du so arm eingestellt bist. Deutschland ist sowieso schon ganz unten, in Europa die wenigsten Geburtenraten!Hier zählt ein Tier mehr als ein Mensch. Es werden mehr Tiernahrungsprodukte verkauft als Babynahrung. Hier liegt an jeder Ecke Hundescheisse rum und keiner kümmert sich. Ich habe eher Mitleid mit Leuten, die keine Kinder mögen. Wenn du lesbisch bist, ist doch völlig ok.Aber darum musst du ja keine Kinder verfluchen. Habe einige lesbische Freundinnen,die mein Kind sehr mögen und auch schon über Adoption usw.nachgedacht haben, um auch ein Kind zu haben. Keiner will dich in ein Muster reinquetschen. Nur für mich ist es immer sehr schwierig zu verstehen, dass ein Tier bei einigen Deutschen einen höheren Stellenwert einnimmt als ein Kind/Mensch.


Zauberperle

Wieso alleine....
Worauf soll man neidisch sein wenn man keine Kinder hat/mag? Das man dann später sieht das die die Kinder haben auch alleine zu Hause oder im Heim sitzen und traurig sind das die Kinder nicht kommen? Wieso überhaupt alleine? Meistens treffen sich doch kinderlose denn die anderen haben ja gar nicht mehr so spontan Zeit also hat man mit denen auch irgendwann nix mehr zu tun, was nicht unbedingt traurig ist denn ich brauche fast immer Tabletten für meine Nerven wenn Kinder in meiner Nähe sind und schreien! Ich kann es nun einmal nicht ertragen, dass ist und war schon immer so! Es ist halt nicht allen Frauen dieses Mutter-Gen gegeben worden, von wegen ab 30 will man Mutter werden!!! Ich kann Sternchen1110 seeeehr gut verstehen! Ich habe aber eine Hetero Beziehung und der Mann will auch keine Kinder (sonst wären wir auch nicht zusammen!)! Ich habe mich z.B. mit 30 sterilisieren lassen damit es gar nicht erst zu Nachwuchs kommt (bereue es nicht und wollte es schon mit 21J. machen lassen!Habe aber keinen Arzt gefunden) ansonsten hätte ich abgetrieben!!! Nicht nur in Deutschland sinkt die Kinderquote auch in Spanien! Zu den Haustieren:Wieso sollte ich mein Haustier nicht mehr lieben als ein Kind??? Andere lieben ihr Kind mehr als ein Haustier! Wo ist da der Unterschied? Tiere werden ja auch mißhandelt und gequält aber da wird oft nicht so`n tamtam gemacht obwohl ein Tier auch Schmerz usw. empfindet!Ich liebe meine Katze abgöttisch und sie steht an erster Stelle in meinem Leben!Soll doch jeder seine Meinung vertreten! Ich stehe dazu das ich Kinder absolut nicht mag....
Neid: Kinderlose haben meistens mehr Geld; da ist der Neid doch vorprogramiert!

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