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Frau will die Scheidung nach knapp 8 Jahren Ehe - Ich bin ein Wrack..

18. Februar um 0:11 Letzte Antwort: 23. Februar um 9:29

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

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18. Februar um 0:36

"Wie geht es mir jetzt, wie fühle ich mich jetzt, usw. Ein Mann denkt logisch und an die Zukunft und nicht an seine Gefühle und das jetzt."

Glaub mir ich bin kein Weichei, und eher in Richtung gut trainiert (3x-6x Sport ). Logisches Denken und Disziplin muß ich in meinem Berufsleben ständig zeigen. 

Das war heute alles zuviel...

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18. Februar um 3:13

Also irgendwas riecht da faul. Deine Frau sagt, sie will mehr verreisen, mehr unter Leite und führt das unter anderem als trennungsgrund an. Dabei habt ihr vor kurzem erst 4 (!) neue Urlaube geplant (ich bin Single ohne Kind und verreise bei Weitem nicht so viel wie ihr) - da frag ich mich ja schon, wie sie denn denkt, dass das Leben als Alleinerziehende wird. Da hat sie nämlich sicher nicht mehr, sondern eher viel weniger Geld. Das Verreisen kann sie sich dann eigentlich abschminken.

Sei mir nicht böse, aber ich beobachte an deiner Frau das, was ich schon an meiner eigenen Mutter beobachtet hab und was auch ein paar meiner Freundinnen bevorstehen wird. Man führt schon recht lange eine Beziehung, heiratet in recht jungen Jahren, baut ein Haus, bekommt Kinder - und irgendwann sitzt man mit Mitte 30 im Wohnzimmer und denkt sich: "Ok, ich hab jetzt eigentlich alles erreicht, was er im Privaten zu erreichen gibt. Ehe, Haus, Kind, Hund. Kommt da noch was?" - und dann merken sie, dass sie das Spiel des Lebens eigentlich schon durchgespielt haben und werden unzufrieden.

Meine eigene Mutter war früher auch so, ich erinner mich da an Szenen aus meiner Kindheit. Die hat auch immer mehr vom Leben erwartet und hat nach der Hochzeit und dem Hausbau dann auch festgestellt, dass das jetzt eigentlich nur immer so weitergeht mit dem Alltag, bis man irgendwann in Rente geht und stirbt. Meine Mutter bekam Depressionen und war 2x stationär in einer psychosomatischen Klinik, wollte auch oft die Scheidung. Die ist aber nicht die Lösung in dem Fall, denn sobald die Scheidung dann vollzogen wäre und sie allein dasitzen, fällt ihnen auf, dass es mit sehr und Haus doch schöner war.

Das Gras auf der anderen Straßenseite ist halt immer grüner als das eigene... Das Problem ist schon jahrzehntelang alt. Bereits in den 60er Jahren gab es in den USA die Thematik des "Problems ohne Namen". Da haben total viele Hausfrauen auf einmal ihr komplettes Leben infrage gestellt, weil sie mit Ende 20 bereits lange verheiratet waren und sich dann gefragt haben, ob es das jetzt gewesen sein kann. Bedingt durch den technischen Fortschritt gab es dann ja auch schon Waschmaschinen und Geschirrspüler, wodurch man weniger im Haushalt zu tun hatte - ergo: noch mehr freie Zeit, um über das eigene Leben nachzudenken. Wer zu viel nachdenkt, ist tendenziell unglücklicher als jemand, der kaum über sich nachdenkt. Aus diesem Grund sind Menschen mit niedrigem IQ statistisch gesehen sogar viel glücklicher als hochintelligente Menschen. Die denken einfach zu viel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin davon überzeugt, dass deine Frau ein ganz anderes Problem hat und zwar mit sich selbst, nicht mit dir.
Meine Eltern haben sich damals übrigens nicht scheiden lassen, obwohl meine Mutter dachte, das wäre die Lösung. Sie haben es durchgezogen und heute ist meine Mutter einiges entspannter, auch wenn sie nach wie vor manchmal psychische Einbrüche hat, aber das ist leider einfach ihr Wesen. 

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18. Februar um 3:23

Du sagst auch, dass deine Frau vor kurzem mit ihren Freundinnen unterwegs war. Sind die auch verheiratet oder Single? Es kann gut sein, dass deine Frau da Sehnsucht nach etwas bekommen hat, das sie nicht hat: Freiheit. Die Freiheit, zu tun, was sie will. Als Single fühlt man sich jedoch manchmal etwas einsam und wünscht sich an Sonntagen jemanden neben sich auf dem Sofa.

ich hab das selbst schon auf Klassentreffen erlebt, dass ich von alten Schulfreundinnen darum beneidet wurde, dass ich mit 28 weder verheiratet bin, noch Kinder hab. Stattdessen bin ich schon 5x umgezogen und hab schon einiges erlebt in jungen Jahren. Für meine Schulfreundinnen von damals klingt mein Leben nach Abenteuer, nach Spannung, ständig neuen Bekanntschaften.

Das ist aber ein Trugschluss. Mich nerven meine vielen Umzüge eher, weil es anstrengend ist, sich ständig neu in Städte und die dortigen "Kulturkreise" zu integrieren. Ich hätte gerne einen konstanten, festen Partner, mit dem man abends kocht und über den Tag redet. Den hab ich aber nicht, darum geh ich unter der Woche zum Sport oder in Bars. Doch will man das immer?

Wie gesagt: Man will immer das, was man nicht hat. Deine Frau hat in meinen Augen eher ne Art weibliche midlife crisis. 

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18. Februar um 3:26

Deine Frau braucht ne Therapie und professionelle Hilfe, damit mein ich aber keinen Scheidungsanwalt. 

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18. Februar um 3:54
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

Und wieder so eine Geschichte .
Der geklonte Lebens(Alp) traum aus der Hochglanzwerbung und wie ihn Eltern, Umfeld usw. vorleben.
Ob das jemals ihr eigener Wunsch war oder nur, weil es gefühlt alle so machen?
Oder war es eher deiner und sie hat mitgemacht, auch wenn es häufig eher umgekehrt ist?
Wirklichen Rat kann ich dir nicht geben, nur dass du unbedingt aufhören solltest, zu tun und zu machen und von vorne bis hinten zu bebauchpinseln und ihr alles recht zu machen. Das macht dich unattraktiv, bedürftig und unsexy.
Wenn sie dich wirklich nicht mehr liebt, lass sie gehen. Natürlich nicht einfach, da ihr ein Kind zusammen habt und ein Eigenheim an der Backe. Aber machbar.
Das mit dem oft Verreisen speziell dürfte im Fall einer Trennung eher schwierig werden, aber im Grunde ist das nur ein Synonym dafür, dass sie mehr vom Leben will als das brave bürgerliche Leben, das ihr jetzt habt. Kann ich gut verstehen im übrigen, aber das hätte sie schon viel früher sagen können, dass das eigentlich gar nicht ihr Lebenstraum ist, jedenfalls nicht ausschließlich. 
Solange kein Kind und auch kein mit hohen Schulden belastete Haus da ist, ist eine Trennung wegen zu unterschiedlicher Lebensvorstellungen ja kein großes Problem. So aber muss das alles geregelt werden. 

 

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18. Februar um 4:01
In Antwort auf ciao-bella

Also irgendwas riecht da faul. Deine Frau sagt, sie will mehr verreisen, mehr unter Leite und führt das unter anderem als trennungsgrund an. Dabei habt ihr vor kurzem erst 4 (!) neue Urlaube geplant (ich bin Single ohne Kind und verreise bei Weitem nicht so viel wie ihr) - da frag ich mich ja schon, wie sie denn denkt, dass das Leben als Alleinerziehende wird. Da hat sie nämlich sicher nicht mehr, sondern eher viel weniger Geld. Das Verreisen kann sie sich dann eigentlich abschminken.

Sei mir nicht böse, aber ich beobachte an deiner Frau das, was ich schon an meiner eigenen Mutter beobachtet hab und was auch ein paar meiner Freundinnen bevorstehen wird. Man führt schon recht lange eine Beziehung, heiratet in recht jungen Jahren, baut ein Haus, bekommt Kinder - und irgendwann sitzt man mit Mitte 30 im Wohnzimmer und denkt sich: "Ok, ich hab jetzt eigentlich alles erreicht, was er im Privaten zu erreichen gibt. Ehe, Haus, Kind, Hund. Kommt da noch was?" - und dann merken sie, dass sie das Spiel des Lebens eigentlich schon durchgespielt haben und werden unzufrieden.

Meine eigene Mutter war früher auch so, ich erinner mich da an Szenen aus meiner Kindheit. Die hat auch immer mehr vom Leben erwartet und hat nach der Hochzeit und dem Hausbau dann auch festgestellt, dass das jetzt eigentlich nur immer so weitergeht mit dem Alltag, bis man irgendwann in Rente geht und stirbt. Meine Mutter bekam Depressionen und war 2x stationär in einer psychosomatischen Klinik, wollte auch oft die Scheidung. Die ist aber nicht die Lösung in dem Fall, denn sobald die Scheidung dann vollzogen wäre und sie allein dasitzen, fällt ihnen auf, dass es mit sehr und Haus doch schöner war.

Das Gras auf der anderen Straßenseite ist halt immer grüner als das eigene... Das Problem ist schon jahrzehntelang alt. Bereits in den 60er Jahren gab es in den USA die Thematik des "Problems ohne Namen". Da haben total viele Hausfrauen auf einmal ihr komplettes Leben infrage gestellt, weil sie mit Ende 20 bereits lange verheiratet waren und sich dann gefragt haben, ob es das jetzt gewesen sein kann. Bedingt durch den technischen Fortschritt gab es dann ja auch schon Waschmaschinen und Geschirrspüler, wodurch man weniger im Haushalt zu tun hatte - ergo: noch mehr freie Zeit, um über das eigene Leben nachzudenken. Wer zu viel nachdenkt, ist tendenziell unglücklicher als jemand, der kaum über sich nachdenkt. Aus diesem Grund sind Menschen mit niedrigem IQ statistisch gesehen sogar viel glücklicher als hochintelligente Menschen. Die denken einfach zu viel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin davon überzeugt, dass deine Frau ein ganz anderes Problem hat und zwar mit sich selbst, nicht mit dir.
Meine Eltern haben sich damals übrigens nicht scheiden lassen, obwohl meine Mutter dachte, das wäre die Lösung. Sie haben es durchgezogen und heute ist meine Mutter einiges entspannter, auch wenn sie nach wie vor manchmal psychische Einbrüche hat, aber das ist leider einfach ihr Wesen. 

Naja von meiner Mutter kenne ich es recht ähnlich. Aber die wäre mit der Trennung wesentlich besser gefahren und mein Vater und ich gleich mit. 
Leider hat bei ihr dann die Bequemlichkeit gesiegt, obwohl sie beruflich qualifiziert war im Gegensatz zu den meisten anderen Frauen ihrer Generation, und was aus ihrem Leben hätte machen können.
Glücklich und zufrieden waren aber so weder sie noch mein Vater und ich auch nicht, obwohl ich ja dann bald raus war. Aber als Kind und Teenager waren für mich die ständigen Streitereien wegen ihrer Unzufriedenheit ein absoluter Horror.
Und auch, wenn all die, die solche Angst vor Trennung und Status Verlust haben, immer wieder das Gegenteil behaupten : das Gras auf der anderen Seite kann sehr wohl grüner sein und auch bleiben, wenn man es pflegt und seinen eigenen Weg geht. Das Kind darf allerdings nicht darunter leiden, deshalb respektvoll auseinander und miteinander umgehen. 

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18. Februar um 6:59
In Antwort auf ciao-bella

Also irgendwas riecht da faul. Deine Frau sagt, sie will mehr verreisen, mehr unter Leite und führt das unter anderem als trennungsgrund an. Dabei habt ihr vor kurzem erst 4 (!) neue Urlaube geplant (ich bin Single ohne Kind und verreise bei Weitem nicht so viel wie ihr) - da frag ich mich ja schon, wie sie denn denkt, dass das Leben als Alleinerziehende wird. Da hat sie nämlich sicher nicht mehr, sondern eher viel weniger Geld. Das Verreisen kann sie sich dann eigentlich abschminken.

Sei mir nicht böse, aber ich beobachte an deiner Frau das, was ich schon an meiner eigenen Mutter beobachtet hab und was auch ein paar meiner Freundinnen bevorstehen wird. Man führt schon recht lange eine Beziehung, heiratet in recht jungen Jahren, baut ein Haus, bekommt Kinder - und irgendwann sitzt man mit Mitte 30 im Wohnzimmer und denkt sich: "Ok, ich hab jetzt eigentlich alles erreicht, was er im Privaten zu erreichen gibt. Ehe, Haus, Kind, Hund. Kommt da noch was?" - und dann merken sie, dass sie das Spiel des Lebens eigentlich schon durchgespielt haben und werden unzufrieden.

Meine eigene Mutter war früher auch so, ich erinner mich da an Szenen aus meiner Kindheit. Die hat auch immer mehr vom Leben erwartet und hat nach der Hochzeit und dem Hausbau dann auch festgestellt, dass das jetzt eigentlich nur immer so weitergeht mit dem Alltag, bis man irgendwann in Rente geht und stirbt. Meine Mutter bekam Depressionen und war 2x stationär in einer psychosomatischen Klinik, wollte auch oft die Scheidung. Die ist aber nicht die Lösung in dem Fall, denn sobald die Scheidung dann vollzogen wäre und sie allein dasitzen, fällt ihnen auf, dass es mit sehr und Haus doch schöner war.

Das Gras auf der anderen Straßenseite ist halt immer grüner als das eigene... Das Problem ist schon jahrzehntelang alt. Bereits in den 60er Jahren gab es in den USA die Thematik des "Problems ohne Namen". Da haben total viele Hausfrauen auf einmal ihr komplettes Leben infrage gestellt, weil sie mit Ende 20 bereits lange verheiratet waren und sich dann gefragt haben, ob es das jetzt gewesen sein kann. Bedingt durch den technischen Fortschritt gab es dann ja auch schon Waschmaschinen und Geschirrspüler, wodurch man weniger im Haushalt zu tun hatte - ergo: noch mehr freie Zeit, um über das eigene Leben nachzudenken. Wer zu viel nachdenkt, ist tendenziell unglücklicher als jemand, der kaum über sich nachdenkt. Aus diesem Grund sind Menschen mit niedrigem IQ statistisch gesehen sogar viel glücklicher als hochintelligente Menschen. Die denken einfach zu viel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin davon überzeugt, dass deine Frau ein ganz anderes Problem hat und zwar mit sich selbst, nicht mit dir.
Meine Eltern haben sich damals übrigens nicht scheiden lassen, obwohl meine Mutter dachte, das wäre die Lösung. Sie haben es durchgezogen und heute ist meine Mutter einiges entspannter, auch wenn sie nach wie vor manchmal psychische Einbrüche hat, aber das ist leider einfach ihr Wesen. 

Mir kommt das auch komisch vor.

Zudem sie jedes auf sie zukommen total abzulehnen scheint, und nach "Sie weiss sie hat noch weniger Zeit als Alleinerziehende" kam dann "Sie will das wir zum Wohle des Kindes noch nebeneinander her leben" ... Klartext, er investiert und kümmert sich weiter weil er sie liebt und sie ist aus jeglicher Verpflichtung entbunden und dazu auch nich nicht wirklich Alleinerziehend.

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18. Februar um 8:32

Arbeite, sei lieb, investiere und alles wird OK. Diese Sachen treffen aber nicht zu​

?? Genau das predigst du doch in anderen Beiträgen!?
Dass Frau einfach einen höheren Status möchte usw.

Reis dich zusammen und sei nicht so emotional 

Ein Mann darf durchaus emotional sein, besonders in so einer Situation! Völliger Schwachsinn, was du da rauslässt.
 

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18. Februar um 8:57
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

Deine Frau ist doch nicht von jetzt auf sofort unglücklich. Das muss sich über Jahre entwickelt haben. Du schilderst uns nur deine Sicht. Interessant wäre ihre Sicht zu hören. Sie würde uns sicherlich etwas ganz anderes erzählen. 

trennt euch. Gewinnt Abstand. Danach sieht man einiges klarer. Neue Chancen 

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18. Februar um 9:30
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

Tut mir sehr leid für Dich. Da sieht man mal wieder, wie leicht es ist, eine Familie zu zerstören, ohne dass der Schädiger -in diesem Fall die Frau- irgendwelche Konsequenzen tragen muss.

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18. Februar um 9:58

und was genau stört sie?

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18. Februar um 11:24
In Antwort auf carina2019

und was genau stört sie?

Sie will raus. Leute kennenlernen.Sie meint einfach Ich könne mich zwar ändern. Aber sie kann mich nicht zwingen vollständig anders zu sein.
Ich kann mich aber ändern, was ich beruflich bedingt muß. Flexibilität ist da das A und O. 

Was in meinen Kopf nicht reinwill. Sie will auf den Unterhalt verzichten, weiß selbst das das Leben schwieriger sein wird, darüber haben wir heute nochmal gesprochen.Ich habe ihr die Technik und Verwaltung/Bürokratie immer abgenommen.  Sie meint ich solle mir eine neue Existenz aufbauen. Sie wünscht es sich für mich, dass ich glücklich werde.

Letztes Jahr hat es zwar schon ein wenig gekriselt. Ich habe dann mehr von der Hausarbeit abgenommen. Auch mich abends sehr intensiv um unser Kind gekümmert. Selbst meine Frau hörte Lob von ihren Bekannten, wie ich mich um das Kind kümmere bzw. dass ich ihr meine Liebe zeige. Wir waren auch fast jedes Wochenende irgendwie unterwegs. (Spazieren, Weihnachtsmärkte, Ausstellungen, Bekannte besuchen). 
Ich dachte es bessert sich. Sie schien auch entspannter zu sein.
Und dann diese GAU gestern.
 

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18. Februar um 11:57
In Antwort auf desparatedhusband

Sie will raus. Leute kennenlernen.Sie meint einfach Ich könne mich zwar ändern. Aber sie kann mich nicht zwingen vollständig anders zu sein.
Ich kann mich aber ändern, was ich beruflich bedingt muß. Flexibilität ist da das A und O. 

Was in meinen Kopf nicht reinwill. Sie will auf den Unterhalt verzichten, weiß selbst das das Leben schwieriger sein wird, darüber haben wir heute nochmal gesprochen.Ich habe ihr die Technik und Verwaltung/Bürokratie immer abgenommen.  Sie meint ich solle mir eine neue Existenz aufbauen. Sie wünscht es sich für mich, dass ich glücklich werde.

Letztes Jahr hat es zwar schon ein wenig gekriselt. Ich habe dann mehr von der Hausarbeit abgenommen. Auch mich abends sehr intensiv um unser Kind gekümmert. Selbst meine Frau hörte Lob von ihren Bekannten, wie ich mich um das Kind kümmere bzw. dass ich ihr meine Liebe zeige. Wir waren auch fast jedes Wochenende irgendwie unterwegs. (Spazieren, Weihnachtsmärkte, Ausstellungen, Bekannte besuchen). 
Ich dachte es bessert sich. Sie schien auch entspannter zu sein.
Und dann diese GAU gestern.
 

Habt ihr denn nicht mal ein ganz ehrliches Gespräch geführt? Diese Dinge im Haushalt scheinen ja nebensächlich gewesen zu sein und auch du als Papa warst doch anscheinend schon vorher ok.
Es hört sich eher so an als wärst du im Grunde nicht der Typ Mann, den sie sich wirklich wünscht, will dir das aber nicht direkt sagen. Deshalb das Rumgedruckse und dieses Fadenscheinige. Neue Leute kennenlernen, etwas unternehmen kann man schließlich auch in einer Beziehung, das ist kein Grund. Klingt aber nicht so verletzend wie 'ich finde dich nicht wirklich attraktiv als Mann'. Ist jedenfalls meine Vermutung. 

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18. Februar um 12:00
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

tja,

manche Dinge können auch einen gestandenen Mann echt umhauen. Tut mir leid für dich, aber irgend ein böser Verdacht will nicht von mir weichen, dass es vielleicht doch noch eine weitere beteiligte Partei geben könnte. Vielleicht geht deine Frau ja nicht mit einem Mann fremd, sondern mit einer Frau. Alles schon gesehen...

Rein nüchtern betrachtet kündigt niemand sein Dauerabonomment Ehe einfach so aus dem blauen Dunst und ohne Grund und nach zig Zahren und mit Kindern schon erst recht nciht. Das wäre der erste Punkt, wo ich Zweifel anmelde.

Dann klingt die ganze Geschichte nicht stimmig für mich. Ich habe die ernsthafte Vermutung, dass dir deine dich liebende Ehefrau einige Dinge verschweigt, mit denen sie dich und dein schwaches Herz nicht belasten will.

Also ist meine persönliche Annahme aus dem wenigen mir zugänglichen Text, dass in eurer Beziehung schon seit Jahren irgendwas schief läuft und jetzt hat deine Frau den auslösenden Anlass gefunden - das kann lebensverändernder Sex mit wem auch immer sein, das kann eine leensverändernde Einsicht in was auch immer sein (aus der Reihe "ich geh jetzt ins Kloster" oder was auch immer. Jedenfalls hat dir deine Frau nicht alles erzählt, weil aus den von dir genannten wachsweichen Gründen täuschen vielleicht einige Leute eine Trennung an, aber für eine wirkliche Trennung bedarf es schon eines echten Grundes - und den kann ich hier nicht erkennen, weshalb ich nicht glaube, dass deine Frau dir wirklich alles erzählt hat.

Freundliche Grüße,
Christoph

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18. Februar um 12:27
In Antwort auf desparatedhusband

Sie will raus. Leute kennenlernen.Sie meint einfach Ich könne mich zwar ändern. Aber sie kann mich nicht zwingen vollständig anders zu sein.
Ich kann mich aber ändern, was ich beruflich bedingt muß. Flexibilität ist da das A und O. 

Was in meinen Kopf nicht reinwill. Sie will auf den Unterhalt verzichten, weiß selbst das das Leben schwieriger sein wird, darüber haben wir heute nochmal gesprochen.Ich habe ihr die Technik und Verwaltung/Bürokratie immer abgenommen.  Sie meint ich solle mir eine neue Existenz aufbauen. Sie wünscht es sich für mich, dass ich glücklich werde.

Letztes Jahr hat es zwar schon ein wenig gekriselt. Ich habe dann mehr von der Hausarbeit abgenommen. Auch mich abends sehr intensiv um unser Kind gekümmert. Selbst meine Frau hörte Lob von ihren Bekannten, wie ich mich um das Kind kümmere bzw. dass ich ihr meine Liebe zeige. Wir waren auch fast jedes Wochenende irgendwie unterwegs. (Spazieren, Weihnachtsmärkte, Ausstellungen, Bekannte besuchen). 
Ich dachte es bessert sich. Sie schien auch entspannter zu sein.
Und dann diese GAU gestern.
 

Ich sage das jetzt nicht um gemein zu sein, ich werde dir jetzt eine bittere Medizin geben und sie wird dir nicht schmecken.
Soweit man sehen kann folgendes:
Du sagst: Frau hört Lob, ihr meine Liebe zeige. - Ou man ou man. Es soll genau umgekehrt sein, Sie soll dir die Liebe zeigen, nicht du ihr. Denk dran was du als Mann alles auf den Tisch bringst. Du sagst selber "Ich mache alles". Überleg dir was sie an den Tisch gebracht hat? Gibt es außer dieser einen Sache (ihr Blümchen) etwas anderes was sie auf den Tisch gebracht hat. Wenn sie wenig investiert hat ist es natürlich für sie leichter zu gehen. Aber du hast sehr viel hineingesteckt. Du hast alle Eier in einen Korb gelegt und hast gedacht es kommt was gutes dabei raus. Aber es gibt eine gute Nachricht. Du befindest dich im besten Alter, must halt an dir arbeiten: gehe ins Gym (ach so machst du ja), sozialisiere, lerne neue Frauen kennen, sei nicht so gefüllsbetont, habe Ziel (nicht die Frau als Lebensmittelpunkt nehmen, niemals, denk an dich selber, mach keine Disneyprinzessin aus ihr, auf keinen Fall) und dann wird alles gut.
 

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18. Februar um 13:11
In Antwort auf maximilian

Ich sage das jetzt nicht um gemein zu sein, ich werde dir jetzt eine bittere Medizin geben und sie wird dir nicht schmecken.
Soweit man sehen kann folgendes:
Du sagst: Frau hört Lob, ihr meine Liebe zeige. - Ou man ou man. Es soll genau umgekehrt sein, Sie soll dir die Liebe zeigen, nicht du ihr. Denk dran was du als Mann alles auf den Tisch bringst. Du sagst selber "Ich mache alles". Überleg dir was sie an den Tisch gebracht hat? Gibt es außer dieser einen Sache (ihr Blümchen) etwas anderes was sie auf den Tisch gebracht hat. Wenn sie wenig investiert hat ist es natürlich für sie leichter zu gehen. Aber du hast sehr viel hineingesteckt. Du hast alle Eier in einen Korb gelegt und hast gedacht es kommt was gutes dabei raus. Aber es gibt eine gute Nachricht. Du befindest dich im besten Alter, must halt an dir arbeiten: gehe ins Gym (ach so machst du ja), sozialisiere, lerne neue Frauen kennen, sei nicht so gefüllsbetont, habe Ziel (nicht die Frau als Lebensmittelpunkt nehmen, niemals, denk an dich selber, mach keine Disneyprinzessin aus ihr, auf keinen Fall) und dann wird alles gut.
 

Es soll genau umgekehrt sein, Sie soll dir die Liebe zeigen, nicht du ihr.
ähm wie wärs mit gegenseitig!?

Überleg dir was sie an den Tisch gebracht hat?
Wahrscheinlich gleich viel wie er - Haushalt (bis letztes Jahr), Kinder, Liebe...Geld auch, sie arbeitet ja auch!

Ganz schlimm wie du hier von einer Diva ausgehst, die die Füsse hochlegt und den Mann rumkommandiert. Denn so eine wäre ja total zufrieden mit der Situation und würde sich nicht scheiden lassen.

Deine Tipps sind gut, wenn die Scheidung durch ist. Aber jetzt wo noch nichts abgeschlossen ist, fehl am Platz.

 

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18. Februar um 13:12
In Antwort auf desparatedhusband

Sie will raus. Leute kennenlernen.Sie meint einfach Ich könne mich zwar ändern. Aber sie kann mich nicht zwingen vollständig anders zu sein.
Ich kann mich aber ändern, was ich beruflich bedingt muß. Flexibilität ist da das A und O. 

Was in meinen Kopf nicht reinwill. Sie will auf den Unterhalt verzichten, weiß selbst das das Leben schwieriger sein wird, darüber haben wir heute nochmal gesprochen.Ich habe ihr die Technik und Verwaltung/Bürokratie immer abgenommen.  Sie meint ich solle mir eine neue Existenz aufbauen. Sie wünscht es sich für mich, dass ich glücklich werde.

Letztes Jahr hat es zwar schon ein wenig gekriselt. Ich habe dann mehr von der Hausarbeit abgenommen. Auch mich abends sehr intensiv um unser Kind gekümmert. Selbst meine Frau hörte Lob von ihren Bekannten, wie ich mich um das Kind kümmere bzw. dass ich ihr meine Liebe zeige. Wir waren auch fast jedes Wochenende irgendwie unterwegs. (Spazieren, Weihnachtsmärkte, Ausstellungen, Bekannte besuchen). 
Ich dachte es bessert sich. Sie schien auch entspannter zu sein.
Und dann diese GAU gestern.
 

ok nochmal:

hat sie es also früher öfters kritisiert dass du zu wenig zeit hast? zu wenig unternehmen willst? ihr zu wenig hilfst?

 

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18. Februar um 14:25
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

Deine Situation tut mir sehr Leid und anhand, wie du den Text geschrieben hast merkt man, wie sehr du deine Frau und eure Familie liebst. 

Ich verstehe irgendwie ihre Aussage einfach nicht, dass sie mehr Freiheiten und Urlaub ect braucht.. Du schreibst, ihr hättet für dieses Jahr 4 Urlaube geplant.. Ich gehe niemals 4x im Jahr in den Urlaub und ich habe kein Kind und auch keinen Hund.. Das ist für mich schon ziemlich viel. Ebenfalls sagt sie, dass sie wieder mehr raus gehen will..du schreibst, dass du auf eure Kleine aufpasst, wenn sie mit ihren Freundinnen unterwegs ist. Das gehört dazu finde ich und auch eine Mama darf mal ein paar Stunden weg von zu Hause sein aber ich verstehe nicht ganz, was sie denn noch will? Du lässt ihr ja anscheinend genügend Freiheiten und in den Urlaub geht ihr auch oft.

Denkt sie denn, dass sie als alleinerziehende Mama mehr Freiheiten hat als mit Partner? Für mich geht da irgendetwas nicht ganz auf.. 

Wie auch immer.. es ist ihre Entscheidung und die musst du wohl oder übel akzeptieren. Wenn sie nicht mehr möchte, dann hat sie dafür ihre Gründe und ob du oder ich diese nun nachvollziehen können oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle mehr. Du hast getan, was du konntest. Hast ihr Lösungsvorschläge mit Paartherapie ect gemacht aber wie du selbst wahrscheinlich merkst, möchte sie einfach wirklich nicht mehr mit dir zusammen sein. 

Ich würde an deiner Stelle nochmals mit ihr in Ruhe reden wollen. Ich würde ihr auch sagen, dass ich ihr ihre Begründungen nicht wirklich abnehmen kann und die Wahrheit wissen möchte. Es wäre für mich so einfacher um abzuschliessen auch wenns vielleicht noch mehr weh tut. Das hört sich jetzt richtig doof an aber ich denke echt, dass es nicht an dir sondern wirklich an ihr liegt. Ich kenne eure Beziehung und eure Geschichte nicht aber so wie du erzählst, könnte ich mir vorstellen, dass man mit dir eine harmonische Beziehung führen kann. 

Halt die Ohren steif. Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht. 

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18. Februar um 15:05
In Antwort auf maximilian

Ich sage das jetzt nicht um gemein zu sein, ich werde dir jetzt eine bittere Medizin geben und sie wird dir nicht schmecken.
Soweit man sehen kann folgendes:
Du sagst: Frau hört Lob, ihr meine Liebe zeige. - Ou man ou man. Es soll genau umgekehrt sein, Sie soll dir die Liebe zeigen, nicht du ihr. Denk dran was du als Mann alles auf den Tisch bringst. Du sagst selber "Ich mache alles". Überleg dir was sie an den Tisch gebracht hat? Gibt es außer dieser einen Sache (ihr Blümchen) etwas anderes was sie auf den Tisch gebracht hat. Wenn sie wenig investiert hat ist es natürlich für sie leichter zu gehen. Aber du hast sehr viel hineingesteckt. Du hast alle Eier in einen Korb gelegt und hast gedacht es kommt was gutes dabei raus. Aber es gibt eine gute Nachricht. Du befindest dich im besten Alter, must halt an dir arbeiten: gehe ins Gym (ach so machst du ja), sozialisiere, lerne neue Frauen kennen, sei nicht so gefüllsbetont, habe Ziel (nicht die Frau als Lebensmittelpunkt nehmen, niemals, denk an dich selber, mach keine Disneyprinzessin aus ihr, auf keinen Fall) und dann wird alles gut.
 

Ach der Maximilian, der hat es verstanden! 
Klar, die Frau MUSS dankbar sein, dass ein Mann sie überhaupt will! Und wenn eine Frau bei den Kindern daheim ist, definiert sich nur durch ihr "Blümchen" und macht sonst nix. Gratuliere Maxl, du lässt die Frauenherzen nur so dahinschmelzen. 

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18. Februar um 15:23
In Antwort auf knabberhase

Tut mir sehr leid für Dich. Da sieht man mal wieder, wie leicht es ist, eine Familie zu zerstören, ohne dass der Schädiger -in diesem Fall die Frau- irgendwelche Konsequenzen tragen muss.

"Der Schädiger" wird sich aber nicht absolut ohne jeden Grund entliebt haben? Was für Konsequenzen sollen denn da kommen wenn sich jemand trennt der unglücklich ist, weil er den anderen nicht mehr liebt? Draußen an den Pranger und faules Obst werfen?

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18. Februar um 15:24
In Antwort auf hoppelhase_94

Ach der Maximilian, der hat es verstanden! 
Klar, die Frau MUSS dankbar sein, dass ein Mann sie überhaupt will! Und wenn eine Frau bei den Kindern daheim ist, definiert sich nur durch ihr "Blümchen" und macht sonst nix. Gratuliere Maxl, du lässt die Frauenherzen nur so dahinschmelzen. 

Wir reden hier über eine Verpflichtung gegenüber ihrem Nachwuchs. Natürlich war sie eine gute Mutter, die sich gekümmert hat. Sagt ja keiner. Wir reden aber nicht gegenüber den Verpflichtungen gegenüber des Nachwuchses, sondern über den Verpflichtungen gegenüber dem Mann. Natürlich war der Vater auch ein guter Vater aber wie war er gegenüber der Frau?

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18. Februar um 15:26
In Antwort auf hoppelhase_94

Ach der Maximilian, der hat es verstanden! 
Klar, die Frau MUSS dankbar sein, dass ein Mann sie überhaupt will! Und wenn eine Frau bei den Kindern daheim ist, definiert sich nur durch ihr "Blümchen" und macht sonst nix. Gratuliere Maxl, du lässt die Frauenherzen nur so dahinschmelzen. 

Also ich finde schon, dass der gute Maximilian die Sache komplett und total getschäkkt hat, immerhin ist der ja schon groß....

Etwas mehr Ernsthaftigkeit, wenn ich bitten darf, okay?

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18. Februar um 15:27
In Antwort auf maximilian

Ich sage das jetzt nicht um gemein zu sein, ich werde dir jetzt eine bittere Medizin geben und sie wird dir nicht schmecken.
Soweit man sehen kann folgendes:
Du sagst: Frau hört Lob, ihr meine Liebe zeige. - Ou man ou man. Es soll genau umgekehrt sein, Sie soll dir die Liebe zeigen, nicht du ihr. Denk dran was du als Mann alles auf den Tisch bringst. Du sagst selber "Ich mache alles". Überleg dir was sie an den Tisch gebracht hat? Gibt es außer dieser einen Sache (ihr Blümchen) etwas anderes was sie auf den Tisch gebracht hat. Wenn sie wenig investiert hat ist es natürlich für sie leichter zu gehen. Aber du hast sehr viel hineingesteckt. Du hast alle Eier in einen Korb gelegt und hast gedacht es kommt was gutes dabei raus. Aber es gibt eine gute Nachricht. Du befindest dich im besten Alter, must halt an dir arbeiten: gehe ins Gym (ach so machst du ja), sozialisiere, lerne neue Frauen kennen, sei nicht so gefüllsbetont, habe Ziel (nicht die Frau als Lebensmittelpunkt nehmen, niemals, denk an dich selber, mach keine Disneyprinzessin aus ihr, auf keinen Fall) und dann wird alles gut.
 

Lass mich raten - Single?

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18. Februar um 17:18
In Antwort auf hoppelhase_94

Ach der Maximilian, der hat es verstanden! 
Klar, die Frau MUSS dankbar sein, dass ein Mann sie überhaupt will! Und wenn eine Frau bei den Kindern daheim ist, definiert sich nur durch ihr "Blümchen" und macht sonst nix. Gratuliere Maxl, du lässt die Frauenherzen nur so dahinschmelzen. 

sagt niemand!  aber wieso sollte der TE alleine schuld sein?  er schreibt ja nicht wie sie sich ihm gegenüber die letzten Jahren verhalten hat

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18. Februar um 17:33
In Antwort auf carina2019

sagt niemand!  aber wieso sollte der TE alleine schuld sein?  er schreibt ja nicht wie sie sich ihm gegenüber die letzten Jahren verhalten hat

Ich denke zum Großteil sind bei solchen Sachen beide Schuld 

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18. Februar um 17:57
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

Deine Frau ist vermutlich genauso eine die nicht ehrlich sagen kann was der eigentliche Grund ist.
Diese Kategorie von Frauen meinen tatsächlich, dass sie dir nicht wehtun wollen und den wahren Grund verschleiern. 100 % ist ein anderer Mann im Spiel und sie hat sich verliebt. Thats it.
Nun meine Frage an dich : Was willst du mit dieser Frau noch, die bereits i. Gedanken schon bei ihrem Lover ist? Du glaubst alles was Sie sagt? Du Liebst sie noch immer? Aber eine Liebe die einseitig ist, ist keine Liebe. Nur selbsttäuschung.
Ich würde mal mit einem Anwalt sprechen und sehen was noch alles auf dich zu kommt. Jede Minute die du in Sie investieren willst ist verlorene Zeit. Du siehst ja, wie weit es dich mit all deinen Investitionen in der Vergangenheit gebracht hat.
Ich bin ein gebrannte Kind was das anbelangt hoffe du machst es besser. Viel Glück und Kraft wünsche ich dir. 

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18. Februar um 20:23

Auch ich glaube, dass sie Dir da einiges verschweigt. 

Und ja, auch ich glaube, es ist eine Drittperson involviert. 

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19. Februar um 1:15
In Antwort auf rabenschwarz

"Der Schädiger" wird sich aber nicht absolut ohne jeden Grund entliebt haben? Was für Konsequenzen sollen denn da kommen wenn sich jemand trennt der unglücklich ist, weil er den anderen nicht mehr liebt? Draußen an den Pranger und faules Obst werfen?

Die Konsequenzen können in unzähligen Internetforen zu Hauf nachgelesen werden. Dabei handelt es sich sowohl um finanzielle Schäden als auch um psychische Schäden. Und nicht zu vergessen, wenn Kinder im Spiel sind: Die Kinder können am allerwenigsten dafür, dass ihre Familie auseinandergerissen wird. Im Prinzip ist all dies jedoch nicht unbedingt schlecht, denn solche gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen man einfach gehen kann, wenn es einem mal nicht mehr so passt, sollten für Menschen, die einigermaßen geradeaus denken können, als Negativbeispiel dienen. Schließlich geht es so viel Kraft und Stärke von einer intakten Familie aus.

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19. Februar um 3:35
In Antwort auf knabberhase

Die Konsequenzen können in unzähligen Internetforen zu Hauf nachgelesen werden. Dabei handelt es sich sowohl um finanzielle Schäden als auch um psychische Schäden. Und nicht zu vergessen, wenn Kinder im Spiel sind: Die Kinder können am allerwenigsten dafür, dass ihre Familie auseinandergerissen wird. Im Prinzip ist all dies jedoch nicht unbedingt schlecht, denn solche gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen man einfach gehen kann, wenn es einem mal nicht mehr so passt, sollten für Menschen, die einigermaßen geradeaus denken können, als Negativbeispiel dienen. Schließlich geht es so viel Kraft und Stärke von einer intakten Familie aus.

Wenn du in einer Familie aufgewachsen wärst, in der die Eltern unglücklich miteinander waren, würdest du das vermutlich anders sehen. Ich bin in so einer groß geworden und habe mir früher inständig gewünscht, dass mein Vater oder auch meine Mutter endlich den Mut fassen würde und die Scheidung einreichen. Einer guten Freundin ging es ähnlich. Leider hat die Bequemlichkeit, finanzielle Gründe und was weiß ich gesiegt und bis heute kleben sie in ihrer unglücklichen Ehe fest. 
Ich bin sehr froh darüber, dass man heutzutage gehen kann, wenn es nicht mehr passt. Wenn man zivilisiert miteinander umgeht, kann das für ein Kind besser sein als das schlechte Vorbild einer unglücklichen Beziehung vorgelebt zu bekommen. Trotz finanzieller Einbußen und anderer Probleme bin ich selbst froh, diesen Weg gegangen zu sein und mein mittlerweile Erwachsener Sohn hatte da nicht allzu viel drunter zu leiden, da wir das alles ohne schmutzige Wäsche, Rosenkrieg etc. über die Bühne gebracht haben.
Familien bzw. Elternhäuser mit beiden Eltern sind wunderbar, solange sie von grundsätzlicher Zuneigung, Liebe, Wertschätzung usw. geprägt sind. Können aber auch das Gegenteil sein und da muss nicht einmal Gewalt, Suchtprobleme oder ähnliches im Spiel sein. Permanente Gereiztheit, Spannungen, spürbare Unzufriedenheit reichen da schon vollauf. 

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19. Februar um 6:19
In Antwort auf knabberhase

Die Konsequenzen können in unzähligen Internetforen zu Hauf nachgelesen werden. Dabei handelt es sich sowohl um finanzielle Schäden als auch um psychische Schäden. Und nicht zu vergessen, wenn Kinder im Spiel sind: Die Kinder können am allerwenigsten dafür, dass ihre Familie auseinandergerissen wird. Im Prinzip ist all dies jedoch nicht unbedingt schlecht, denn solche gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen man einfach gehen kann, wenn es einem mal nicht mehr so passt, sollten für Menschen, die einigermaßen geradeaus denken können, als Negativbeispiel dienen. Schließlich geht es so viel Kraft und Stärke von einer intakten Familie aus.

Meinst du es ist besser für Kinder, ihre Eltern unglücklich täglich streiten zu sehen und sich daran am Ende noch die Schuld zu geben?

Wir kennen nur seine Seite der Geschichte und genug Kinder unglücklicher Ehen sagen im Erwachsenenalter, sie hätten sich gewünscht ihre Eltern wären damals auseinander gegangen, da einer von ihnen todunglücklich war, es nur noch Zank gab oder sogar Handgteiflichkeiten.

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19. Februar um 7:04

Wir hatten gestern noch längere Gespräche. Ich habe einige Stunden mit nahestehenden Verwandten gesprochen und auch
mit ihren Eltern.

Ein weiterer Mann halte ich für ausgeschlossen. Mimik & Gestik sprechen nicht für das typische Verliebtsein.
Halt gibt ihr aktuell unser Kind.

Meine Verwandten äußerten ähnliche Thesen wie von euch erwähnt. Vermutlich haben ich sie zu sehr auf Händen getragen.
Meine Frau lebte bisher nie alleine. Sie ist aus ihrem Elternhaus direkt zu mir gezogen und ich übernahm
die Lebenshaltungskosten. Wir sind als junges Paar viel auf Kurztrips gewesen, waren tanzen, dann
kamen die Verpflichtungen (Beruf, Hund, Kind, Immobilie). 

Sie selbst meinte zu mir. Sie habe ein selbständiges Leben nie kennengelernt. Ich sei eben auch ein introvertierter, rationaler
und lösungorientierter Mensch. Bei Gesprächen neige ich eben Lösungen zu suchen. Das hätte sie nicht immer gewollt.
Das hat sie mir schon vor über einem Jahr gesagt, ich habe daran gearbeitet und sie meinte auch das sei besser geworden.

Ich muß beruflich bedingt Mitarbeitergespräche führen und bin Coach/Mentor, daher half mir es auch im Umgang mit meiner Frau.

Von ihr kam dann noch, dass sie sich wünscht, ich solle mehr sein wie ihre Eltern (Beide berufstätig & keine Verpflichtungen).
Sich mehr Gemeinsamkeiten wünscht. Ich bin zwar ein pflichtbewußter, sorgender Vater, aber eben nicht mehr der Partner fürs Leben.

Andere Punkte wurden auch genannt. Manchmal Desinteresse an unseren Unternehmungen, sie will erobert und überrascht werden ..

Das Gespräch mit ihren Eltern ergab auch keine Besserung. Ihre Eltern respektieren die Entscheidung ihrer Tochter, warnen sie 
auch von der kommenden harten Zeit. Sie hegen auch kein Greul gegen mich. Im Gegenteil ich war ihnen bisher ein guter Schwiegersohn.

Auch war meine Frau sehr überrascht, dass ich das Gespräch mit ihren Eltern suche bzw. mit meinen Verwandten darüber sprach.
Irgendwie hatte sie das nicht erwartet. Das ist neu und eine andere Seite von mir.

Vor unserer Beziehung hätte ich mich in Arbeit/Sport/Berufliche Weiterentwicklung gestürzt.
Es geht hier um meine/unsere Familie, deren Wert mir sehr wichtig ist. 


Jetzt will sie die Immobilie(Wohnung) behalten und irgendwie mit Unterhaltszahlungen ausgleichen. Es ist für das Kind und den Hund leichter.
Die Umgebung bleibt gleich, nur wohnt Papa woanders.  
Meine handwerkliche, technische und administrative Hilfe fällt vollständig weg (Technik, Fahrzeugpflege, Reparaturen, Bürokratie, Finanzen, Gartenarbeit..).
Ich habe sie deutlich darauf hingewiesen und ihr ist es durchaus bewußt. 
Ihr ist auch klar, dass sie bis zu Beginn ihrer Pension tilgen/zahle muß. Sie weiß das es finanziell nicht leicht werden wird.
Ihr sei sehr wichtig, dass ich einen guten Umgang mit unserem Kind pflege. Weiterhin ein guter Vater bleibe...

Ich frage mich wirklich, wie sie all das schaffen wird.
 

Ich habe ihr auch deutlich gesagt, dass ich mir nun Freiräume schaffen werde. 
Ich werde wieder tanzen gehen, unter Menschen kommen, vielleicht eine berufliche Veränderung anstreben.
Auch werden alte vernachlässigte Hobbies wiederbelebt - Rudern, Marathontraining, kochen und backen - Zeit für mich.
Vielleicht auch eine Aufbautherapie beginnen um das alles zu verarbeiten.
Ohne diese Freiräume gehe ich vermutlich kaputt.

Ich verstehe es nicht...

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19. Februar um 7:34
In Antwort auf desparatedhusband

Wir hatten gestern noch längere Gespräche. Ich habe einige Stunden mit nahestehenden Verwandten gesprochen und auch
mit ihren Eltern.

Ein weiterer Mann halte ich für ausgeschlossen. Mimik & Gestik sprechen nicht für das typische Verliebtsein.
Halt gibt ihr aktuell unser Kind.

Meine Verwandten äußerten ähnliche Thesen wie von euch erwähnt. Vermutlich haben ich sie zu sehr auf Händen getragen.
Meine Frau lebte bisher nie alleine. Sie ist aus ihrem Elternhaus direkt zu mir gezogen und ich übernahm
die Lebenshaltungskosten. Wir sind als junges Paar viel auf Kurztrips gewesen, waren tanzen, dann
kamen die Verpflichtungen (Beruf, Hund, Kind, Immobilie). 

Sie selbst meinte zu mir. Sie habe ein selbständiges Leben nie kennengelernt. Ich sei eben auch ein introvertierter, rationaler
und lösungorientierter Mensch. Bei Gesprächen neige ich eben Lösungen zu suchen. Das hätte sie nicht immer gewollt.
Das hat sie mir schon vor über einem Jahr gesagt, ich habe daran gearbeitet und sie meinte auch das sei besser geworden.

Ich muß beruflich bedingt Mitarbeitergespräche führen und bin Coach/Mentor, daher half mir es auch im Umgang mit meiner Frau.

Von ihr kam dann noch, dass sie sich wünscht, ich solle mehr sein wie ihre Eltern (Beide berufstätig & keine Verpflichtungen).
Sich mehr Gemeinsamkeiten wünscht. Ich bin zwar ein pflichtbewußter, sorgender Vater, aber eben nicht mehr der Partner fürs Leben.

Andere Punkte wurden auch genannt. Manchmal Desinteresse an unseren Unternehmungen, sie will erobert und überrascht werden ..

Das Gespräch mit ihren Eltern ergab auch keine Besserung. Ihre Eltern respektieren die Entscheidung ihrer Tochter, warnen sie 
auch von der kommenden harten Zeit. Sie hegen auch kein Greul gegen mich. Im Gegenteil ich war ihnen bisher ein guter Schwiegersohn.

Auch war meine Frau sehr überrascht, dass ich das Gespräch mit ihren Eltern suche bzw. mit meinen Verwandten darüber sprach.
Irgendwie hatte sie das nicht erwartet. Das ist neu und eine andere Seite von mir.

Vor unserer Beziehung hätte ich mich in Arbeit/Sport/Berufliche Weiterentwicklung gestürzt.
Es geht hier um meine/unsere Familie, deren Wert mir sehr wichtig ist. 


Jetzt will sie die Immobilie(Wohnung) behalten und irgendwie mit Unterhaltszahlungen ausgleichen. Es ist für das Kind und den Hund leichter.
Die Umgebung bleibt gleich, nur wohnt Papa woanders.  
Meine handwerkliche, technische und administrative Hilfe fällt vollständig weg (Technik, Fahrzeugpflege, Reparaturen, Bürokratie, Finanzen, Gartenarbeit..).
Ich habe sie deutlich darauf hingewiesen und ihr ist es durchaus bewußt. 
Ihr ist auch klar, dass sie bis zu Beginn ihrer Pension tilgen/zahle muß. Sie weiß das es finanziell nicht leicht werden wird.
Ihr sei sehr wichtig, dass ich einen guten Umgang mit unserem Kind pflege. Weiterhin ein guter Vater bleibe...

Ich frage mich wirklich, wie sie all das schaffen wird.
 

Ich habe ihr auch deutlich gesagt, dass ich mir nun Freiräume schaffen werde. 
Ich werde wieder tanzen gehen, unter Menschen kommen, vielleicht eine berufliche Veränderung anstreben.
Auch werden alte vernachlässigte Hobbies wiederbelebt - Rudern, Marathontraining, kochen und backen - Zeit für mich.
Vielleicht auch eine Aufbautherapie beginnen um das alles zu verarbeiten.
Ohne diese Freiräume gehe ich vermutlich kaputt.

Ich verstehe es nicht...

Es klingt so, als ob du dich wie ihr Vater benehmen würdest, aber nicht wie ihr Mann und Liebster. 
Verstehen kann ich sie schon, allerdings hätte sie das viel früher für sich klarkriegen und äußern sollen, vor allem bevor so weitreichende Entscheidungen wie Kind und Immobilie getroffen werden. Im Grunde seid ihr beide verantwortlich. Dein auf Händen tragen ist zum einen nicht attraktiv und ist außerdem von oben herab und bevormundend. Kommt für mich jedenfalls so rüber. Keine Beziehung auf Augenhöhe.
Auch wenn es bei euch wohl zu spät ist, jeder, ob Frau oder Mann, sollte nach dem Elternhaus erst einmal auf eigenen Füßen stehen mit eigener Wohnung und kompletter Eigenverantwortung für sich selbst. Schade, dass deine Frau das versäumt hat und noch einiges andere. Aber da ist sie selbst für verantwortlich. Jetzt könnt ihr nur das Beste draus machen, vor allem so, dass euer Kind nicht drunter leidet. 

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19. Februar um 7:39
In Antwort auf zahrakhan

Es klingt so, als ob du dich wie ihr Vater benehmen würdest, aber nicht wie ihr Mann und Liebster. 
Verstehen kann ich sie schon, allerdings hätte sie das viel früher für sich klarkriegen und äußern sollen, vor allem bevor so weitreichende Entscheidungen wie Kind und Immobilie getroffen werden. Im Grunde seid ihr beide verantwortlich. Dein auf Händen tragen ist zum einen nicht attraktiv und ist außerdem von oben herab und bevormundend. Kommt für mich jedenfalls so rüber. Keine Beziehung auf Augenhöhe.
Auch wenn es bei euch wohl zu spät ist, jeder, ob Frau oder Mann, sollte nach dem Elternhaus erst einmal auf eigenen Füßen stehen mit eigener Wohnung und kompletter Eigenverantwortung für sich selbst. Schade, dass deine Frau das versäumt hat und noch einiges andere. Aber da ist sie selbst für verantwortlich. Jetzt könnt ihr nur das Beste draus machen, vor allem so, dass euer Kind nicht drunter leidet. 

Ach ja, vergessen. Dass du ihren Eltern und Verwandten das alles brühwarm erzählt hast, finde ich total daneben. Da wäre der Ofen aber aus. Eure Beziehung geht nur euch was an. Bei einem guten Freund ausheulen ist natürlich ok, aber bei Schwiegereltern und Familie? Nein. Vielleicht später mal. Hat mein erster Freund damals auch gemacht, obwohl kein Kind, Haus etc. im Spiel war. Absolutes NoGo. 

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19. Februar um 8:55
In Antwort auf zahrakhan

Ach ja, vergessen. Dass du ihren Eltern und Verwandten das alles brühwarm erzählt hast, finde ich total daneben. Da wäre der Ofen aber aus. Eure Beziehung geht nur euch was an. Bei einem guten Freund ausheulen ist natürlich ok, aber bei Schwiegereltern und Familie? Nein. Vielleicht später mal. Hat mein erster Freund damals auch gemacht, obwohl kein Kind, Haus etc. im Spiel war. Absolutes NoGo. 

Wer hat das behauptet?
Ich habe mit ihr darüber gesprochen! Das ich mit denen spreche möchte!
Ich hintergehe sie nicht.

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19. Februar um 9:13

@desparatedhusband

Hallo Bei mir kam das auch so an, dass Du mit ihren Eltern ohne das Wissen Deiner Partnerin gesprochen hast (was sicher daran lag, dass Du schreibst, dass Deine Partnerin darüber überrascht war). Ich kann Dich da verstehen, denn wenn man verzweifelt ist, dann möchte man viel darüber reden was einen quält. Unter leichteren Umständen würde man da anders halten - daher: Ich kann Dich absolut verstehen, dass Du mit der Verwandtschaft auch gesprochen hast (unabhängig ob Deine Partnerin das vorher wußte oder nicht oder ob man das unter normalen Umständen auch getan hätte).
Hm, ich überlege gerade, was das eigentliche Problem ist. Ich denke, das sind mehrere Probleme: Das eine ist, dass es für Dich so überraschend kam und Du Dir Gedanken darüber machst, was Ihr bisher alles gemeinsam erreicht habt. Das andere ist, dass Du ihr Denken nicht nachvollziehen kannst, weil für Dich alles in Ordnung ist / war. Und das nächste ist, dass es immer schwer ist nach langer Beziehung über Trennung nachzudenken. Es wäre sicher einfacher, wenn sie Dir sagen würde "Da gibt es einen anderen Mann" oder "ich liebe dich nicht mehr". Dann wäre eine für Dich verständliche / erklärbare "Ursache" da. Aber so ist das unglaublich schwer für sich selbst zu akzeptieren / verstehen, dass die Partnerin weg will. 
Vielleicht braucht sie wirklich eine zeitlang Abstand? Was wäre, wenn Du ihr den Freiraum einräumst und sie (vielleicht) einige Monate zu ihren Eltern zieht (und / oder, sofern das finanziell, ohne dass es eurem Kind schadet, eine zeitlang eine eigene Wohnung hätte). Ich will sagen: Was wäre, wenn Du ihr einige Monate eine räumliche Trennung anbietest. Vielleicht würde sie diese Zeit nutzen, um klarer zu sehen was sie möchte und was nicht. 

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19. Februar um 9:35
In Antwort auf knabberhase

Die Konsequenzen können in unzähligen Internetforen zu Hauf nachgelesen werden. Dabei handelt es sich sowohl um finanzielle Schäden als auch um psychische Schäden. Und nicht zu vergessen, wenn Kinder im Spiel sind: Die Kinder können am allerwenigsten dafür, dass ihre Familie auseinandergerissen wird. Im Prinzip ist all dies jedoch nicht unbedingt schlecht, denn solche gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen man einfach gehen kann, wenn es einem mal nicht mehr so passt, sollten für Menschen, die einigermaßen geradeaus denken können, als Negativbeispiel dienen. Schließlich geht es so viel Kraft und Stärke von einer intakten Familie aus.

also wegen der kinder in einer unglücklichen beziehung bleiben?

da haben die kinder am allerwenigsten davon !!!

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19. Februar um 9:43
In Antwort auf desparatedhusband

Wir hatten gestern noch längere Gespräche. Ich habe einige Stunden mit nahestehenden Verwandten gesprochen und auch
mit ihren Eltern.

Ein weiterer Mann halte ich für ausgeschlossen. Mimik & Gestik sprechen nicht für das typische Verliebtsein.
Halt gibt ihr aktuell unser Kind.

Meine Verwandten äußerten ähnliche Thesen wie von euch erwähnt. Vermutlich haben ich sie zu sehr auf Händen getragen.
Meine Frau lebte bisher nie alleine. Sie ist aus ihrem Elternhaus direkt zu mir gezogen und ich übernahm
die Lebenshaltungskosten. Wir sind als junges Paar viel auf Kurztrips gewesen, waren tanzen, dann
kamen die Verpflichtungen (Beruf, Hund, Kind, Immobilie). 

Sie selbst meinte zu mir. Sie habe ein selbständiges Leben nie kennengelernt. Ich sei eben auch ein introvertierter, rationaler
und lösungorientierter Mensch. Bei Gesprächen neige ich eben Lösungen zu suchen. Das hätte sie nicht immer gewollt.
Das hat sie mir schon vor über einem Jahr gesagt, ich habe daran gearbeitet und sie meinte auch das sei besser geworden.

Ich muß beruflich bedingt Mitarbeitergespräche führen und bin Coach/Mentor, daher half mir es auch im Umgang mit meiner Frau.

Von ihr kam dann noch, dass sie sich wünscht, ich solle mehr sein wie ihre Eltern (Beide berufstätig & keine Verpflichtungen).
Sich mehr Gemeinsamkeiten wünscht. Ich bin zwar ein pflichtbewußter, sorgender Vater, aber eben nicht mehr der Partner fürs Leben.

Andere Punkte wurden auch genannt. Manchmal Desinteresse an unseren Unternehmungen, sie will erobert und überrascht werden ..

Das Gespräch mit ihren Eltern ergab auch keine Besserung. Ihre Eltern respektieren die Entscheidung ihrer Tochter, warnen sie 
auch von der kommenden harten Zeit. Sie hegen auch kein Greul gegen mich. Im Gegenteil ich war ihnen bisher ein guter Schwiegersohn.

Auch war meine Frau sehr überrascht, dass ich das Gespräch mit ihren Eltern suche bzw. mit meinen Verwandten darüber sprach.
Irgendwie hatte sie das nicht erwartet. Das ist neu und eine andere Seite von mir.

Vor unserer Beziehung hätte ich mich in Arbeit/Sport/Berufliche Weiterentwicklung gestürzt.
Es geht hier um meine/unsere Familie, deren Wert mir sehr wichtig ist. 


Jetzt will sie die Immobilie(Wohnung) behalten und irgendwie mit Unterhaltszahlungen ausgleichen. Es ist für das Kind und den Hund leichter.
Die Umgebung bleibt gleich, nur wohnt Papa woanders.  
Meine handwerkliche, technische und administrative Hilfe fällt vollständig weg (Technik, Fahrzeugpflege, Reparaturen, Bürokratie, Finanzen, Gartenarbeit..).
Ich habe sie deutlich darauf hingewiesen und ihr ist es durchaus bewußt. 
Ihr ist auch klar, dass sie bis zu Beginn ihrer Pension tilgen/zahle muß. Sie weiß das es finanziell nicht leicht werden wird.
Ihr sei sehr wichtig, dass ich einen guten Umgang mit unserem Kind pflege. Weiterhin ein guter Vater bleibe...

Ich frage mich wirklich, wie sie all das schaffen wird.
 

Ich habe ihr auch deutlich gesagt, dass ich mir nun Freiräume schaffen werde. 
Ich werde wieder tanzen gehen, unter Menschen kommen, vielleicht eine berufliche Veränderung anstreben.
Auch werden alte vernachlässigte Hobbies wiederbelebt - Rudern, Marathontraining, kochen und backen - Zeit für mich.
Vielleicht auch eine Aufbautherapie beginnen um das alles zu verarbeiten.
Ohne diese Freiräume gehe ich vermutlich kaputt.

Ich verstehe es nicht...

kurz & knapp:

die gute hat dich damals kennengelernt...  und wollte in ihrem jungen naiven alter & mit der rosaroten brille dann eben Mann, Kind Haus, Hund ....

und jetzt wo sie es hat... der alltag einkehrt ist, ist es gar nicht mehr das was sie will!


du hast nichts falsch gemacht!!!

ich glaube nur, dass sie merken wird dass sie alleine nicht zurechtkommt... und dann ins gemachte nest zurückmöchte.
ob du sie dann nochmal zurücknimmst !?

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19. Februar um 9:47
In Antwort auf carina2019

also wegen der kinder in einer unglücklichen beziehung bleiben?

da haben die kinder am allerwenigsten davon !!!

Da muss man sich eben zusammenraufen. Gerade weil man Verantwortung trägt. Aber es ist natürlich leichter, einfach zu gehen, wenn es einem nicht passt, als Verantwortung zu tragen. "Ich habe alles, aber hach, ich fühle mich ja soooo unglücklich!" Das ist symptomatisch für die heutige Konsum- und Wegwerfgesellschaft.

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19. Februar um 11:04
In Antwort auf desparatedhusband

Hallo,

ich habe heute schon mit der Telefonseelsorge telefoniert, da es mich psychisch alles mitgenommen hat. Ich bin ein Wrack.

Meine Frau (34, ich 38) hat mir heute vormittag weinend offenbart sie möchte die Scheidung. Meine Frage, ob ein anderer beteiligt wäre, verneinte sie. Irgendwie erwartet sie mehr vom Leben, möchte verreisen, mehr unter Menschen. Sie fühlt nicht mehr genug für mich.

Ich habe ihr darauf angeboten das wir eine Paarthererapie machen. Will sie wirklich unsere 10 Jahre Beziehung und 8 Jahre Ehe einfach so wegwerfen? Was ist mit Hund, Immobilie und unserem Kind (2 Jahre) und den vielen schönen und gemeinsamen Momenten? Sie lehnte den Vorschlag einer Therapie ab.

Selbst Teilzeit würde ich arbeiten um unsere Ehe zu kitten. Von ihr kam nur weinend, das würde nur das Unvermeidbare hinauszögern,

Ich liebe Sie immer noch sehr und nahm in den letzten Monaten immer wieder Rücksicht auf sie. Ich habe mich um unsere Tochter gekümmert, während Sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Wir haben dieses Jahr im Januar noch  4 Urlaube geplant. Ich habe ihr auch angeboten einen Babysitter zu suchen, dass wir abends gemeinsam ohne Kind etwas unternehmen können. Ansonsten ist immer unsere Kleine dabei, was mich nie gestört hat.

Sie weiß, dass ich sie noch liebe. Sie kommt einfach nicht mit dem Jetztzustand zu Recht. 
Niemand von uns ist fremd gegangen. Auch geht es uns finanziell gut. Sie hat eine gute qualifizierte Teilzeitstelle. Meine Anmerkung, dass die Freiheiten (verreisen) eher abnehmen, wenn wir getrennt leben, bejahte Sie. Kind und Hund? Es tut ihr auch leid, dass sie sich von mir trennen möchte. Ich sei auch ein guter Mensch und ein toller Vater. Das war der Augenblick, als ich innerlich kollabierte. 
Es ist einfach der Istzustand bei ihr. Sie will ein anderes Leben. 

Ihr Vorschlag ist es, dass wir für das Wohl unserer Tochter nur nebenher funktionieren sollen bis jeder sein Leben geordnet hat. 

Mir geht es nur noch schlecht. Ich werde morgen präventiv zum Arzt gehen.
Eine kleine glückliche Familie das war mein sehnlichster Wunsch. 

Wir wollten morgen gemeinsam mit Hund und Kleinkind in den gemeinsamen Urlaub fahren. 

 

Hey, erstmal tut mir wirklich Leid für deine Situation. Man ist emotional ertrunken, es reißt einem den Boden unter den Füßen weg wenn man diesen Menschen wirklich sehr liebt.

was ich dir raten kann: kämpfe um sie! Und damit meine ich nicht, ihr ein oder zwei sachliche Vorschläge zu machen. Sondern wirklich alles geben! 

zB drucke eure gemeinsamen Fotos aus, häng den ganzen Raum voll damit, stell alles voller Blumen und Kerzen, vielleicht noch Pralinen oder irgendwas was sie gern mag. Einfach dass sie sieht, du nimmst das nicht einfach so hin sondern dir liegt eure Beziehung am Herzen.

und wenn sie das alles sieht, Versuch dennoch ruhig zu bleiben. Sag ihr dass du sie liebst und willst, und egal was der wirklich Grund ist, warum sie das alles wegwerfen will, ist etwas, was ihr überwinden oder ändern könntet. Wenn sie an dem Ort wo ihr wohnt nicht glücklich ist, das kann man ändern, man kann an jeden Ort der Welt ziehen. Und wenn es ihr im Moment emotional einfach nicht gut geht, dann könnt ihr rausfinden was sie sich noch alles vom Leben wünscht. Es ist alles schaffbar wenn die Basis eine ehrliche Liebe ist.

Wenn sie keine Therapie will, dann sag ihr, du bist bereit dich mit ihr hinzusetzen und zu reden, stundenlang wenn es sein muss. Unzwar ganz offen und hundert prozentig ehrlich! Ihr seid erwachsen und sie soll dir wenigstens den Respekt erweisen dir die Situation deutlich zu erklären. Dass sie einfach nur reisen will, ist eine Ausrede vom Feinsten. Aber keiner will so abgespeist werden.

Nimm ihre Hand, sag ihr all das, und dann gib ihr Zeit! Bedränge sie danach erstmal nicht. Geh einfach und sage, sie kann sich auf dich verlassen, du möchtest für sie und auch für eure Familie vollkommen da sein und euch da raus helfen. Geb ihr einen Kuss auf die Stirn und lasse sie ein wenig nachdenken.

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19. Februar um 11:18
In Antwort auf desparatedhusband

Wer hat das behauptet?
Ich habe mit ihr darüber gesprochen! Das ich mit denen spreche möchte!
Ich hintergehe sie nicht.

Das kam aber anders rüber. Du schreibst doch, dass sie überrascht war, dass du mit denen sprichst. Also hast du ihr das gesagt, bevor du mit ihren Eltern gesprochen hast? 

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19. Februar um 11:42

Oh weia, das klingt echt bitter! Nach deinen Schilderungen bist du auf dem weißen Pferd dahergeritten, hast sie erobert und aus dem Elternhaus entführt. In den Jahres hast du euch ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt, gehst mit dem Hund Gassi und erarbeitest euch Wohlstand. Und jetzt ist der Prinzessin auf der Erbse langweilig und in ihrer Sinnkrise will sie alles aufgeben.

Nein, natürlich will sie nicht alles aufgeben! Du sollst gefälligst ausziehen und das Haus überlassen. Sie drückt auf die Tränendrüse damit du genug überweist jeden Monat, ist ja für das Kind! Und als treusorgender Papa nimmst du das Kind so oft das sie sich mehrfach pro Woche ausleben kann und sich die Nächte schön macht.

Wie konnte es soweit kommen? Ist sie gefangen in der Vorstadt-Spießer-Hölle? Warum weiß sie ihren Wohlstand nicht zu schätzen?

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19. Februar um 11:49
In Antwort auf zahrakhan

Das kam aber anders rüber. Du schreibst doch, dass sie überrascht war, dass du mit denen sprichst. Also hast du ihr das gesagt, bevor du mit ihren Eltern gesprochen hast? 

Mißverständlich geschrieben, Ich bat Sie darum. Sie selbst hat das Gespräch vermittelt. Das Gespräch mit meinen Verwandten wurde mit ihr auch vorher abgesprochen. 

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19. Februar um 12:11

Eines kann ich euch jedenfalls versichern: Wenn diese Frau sich wirklich trennen will, dann wird sie 1. sehr wohl allein zurecht kommen und 2. sich von ihrem "Wohlstand" wohl kaum zurück halten lassen.
Ich habe auch schonmal alles aufgegeben an Bequemlichkeit und Wohlstand um wieder frei zu sein und das war absolut die richtige Entscheidung.

Ich sehs übrigens nicht so als hättest du, lieber TE, deine Frau zu sehr auf Händen getragen.
Für mich klingst du auch nicht zu emotional, sondern im Gegenteil zu rational. Du hast dich um Sachen gekümmert wie ihr Vater, weil du ihr diese offenbar auch nicht zutraust. Und argumentierst hier jetzt, wie viel besser es ihr doch geht wenn sie bei dir bleibt. Offenbar ist das aber ja nun nicht der Fall!!

Eine Beziehung kann fast alles schaffen - da bin ich sicher. Aber die Voraussetzung dafür ist nunmal, dass BEIDE das wollen. Wenn einer aussteigt kann der andere noch so sehr wollen, es geht halt nicht.

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19. Februar um 12:12
In Antwort auf smle_18583389

Hey, erstmal tut mir wirklich Leid für deine Situation. Man ist emotional ertrunken, es reißt einem den Boden unter den Füßen weg wenn man diesen Menschen wirklich sehr liebt.

was ich dir raten kann: kämpfe um sie! Und damit meine ich nicht, ihr ein oder zwei sachliche Vorschläge zu machen. Sondern wirklich alles geben! 

zB drucke eure gemeinsamen Fotos aus, häng den ganzen Raum voll damit, stell alles voller Blumen und Kerzen, vielleicht noch Pralinen oder irgendwas was sie gern mag. Einfach dass sie sieht, du nimmst das nicht einfach so hin sondern dir liegt eure Beziehung am Herzen.

und wenn sie das alles sieht, Versuch dennoch ruhig zu bleiben. Sag ihr dass du sie liebst und willst, und egal was der wirklich Grund ist, warum sie das alles wegwerfen will, ist etwas, was ihr überwinden oder ändern könntet. Wenn sie an dem Ort wo ihr wohnt nicht glücklich ist, das kann man ändern, man kann an jeden Ort der Welt ziehen. Und wenn es ihr im Moment emotional einfach nicht gut geht, dann könnt ihr rausfinden was sie sich noch alles vom Leben wünscht. Es ist alles schaffbar wenn die Basis eine ehrliche Liebe ist.

Wenn sie keine Therapie will, dann sag ihr, du bist bereit dich mit ihr hinzusetzen und zu reden, stundenlang wenn es sein muss. Unzwar ganz offen und hundert prozentig ehrlich! Ihr seid erwachsen und sie soll dir wenigstens den Respekt erweisen dir die Situation deutlich zu erklären. Dass sie einfach nur reisen will, ist eine Ausrede vom Feinsten. Aber keiner will so abgespeist werden.

Nimm ihre Hand, sag ihr all das, und dann gib ihr Zeit! Bedränge sie danach erstmal nicht. Geh einfach und sage, sie kann sich auf dich verlassen, du möchtest für sie und auch für eure Familie vollkommen da sein und euch da raus helfen. Geb ihr einen Kuss auf die Stirn und lasse sie ein wenig nachdenken.

Ob ich derart extrem handelt kann (Bilder, Blumen), weiß ich nicht. Führt sowas wirklich zum Erfolg? Oder besteht überhaupt eine Chance?

Sie bekam jeden Monat von mir Blumen oder Sushi. Auf unseren "Feiertagen" ihre Lieblingsblumen... Wir haben uns heute Morgen unterhalten und mussten beide oft inne halten und weinen. Ich habe diese Woche Urlaub, wir wollten für einige Tage in den Urlaub fahren.

All das was von dir geschrieben wurde, hab ich in den letzten beiden Tagen auch gesagt.  

Ich habe angeboten, Teilzeit zu arbeiten an unserer Beziehung zu arbeiten. Jeden Tag Gespräche zu führen. Nein, keine Einsicht.

Ich bin nicht mehr bereit das Mädchen für alles zu spielen und  werde mich zurückziehen, wenn es um ihre Angelegenheiten geht. Meine Gassigänge und Unterstützungen werden massiv reduziert (4.30 Uhr aufstehen, 1-1/2 h Joggen mit Hund, danach Kind übernehmen zur Kita bringen, nach 11-12 h Arbeit (50-55h Arbeitswoche), Kind übernommen ins Bett bringen und das sie wieder Zeit hat) Meist gehe ich um 23 Uhr ins Bett. Ich schlafe weniger als sie.
Das weiß sie und ihr ist es bewußt. 

Auch trenne ich sehr bald die Konten und unsere Ausgaben.  

Wut, Zorn, Enttäuschung, Liebe, Sehnsucht ein Potpourri der Gefühle.

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19. Februar um 12:12

Ich erlebe diese Situation gerade ziemlich exakt so, wie du sie schilderst, im Familienumfeld. 
Und das in der selben Altersklasse. Und - wie einer meiner Vorredner auch schon berichtete - kenne ich selbige von meinen eigenen Eltern. Ist es vielleicht erblich?

Auch, wenn das fürchterlich nach Klischee klingt, klingt es für mich wie die gefürchtete Midlife Crisis. Die Dinge, die hier bereits geschrieben wurden (anderer Mann / Frau im Spiel, du trittst nicht als Partner sondern väterlich auf, auf der anderen Seite ist das Gras grüner und und und...) können möglich sein, sind aber meiner Einschätzung nach nicht wahrscheinlich. Wäre an dir etwas grundlegend falsch (weil du dich ihrer Aussage nach ja im Kern deiner Selbst verändern müsstest) hätte sie sich wohl kaum zu einem Jahrzehnt Beziehung, Familie, Wohneigentum etc. mit dir entschlossen. Und du schreibst nicht von ihr als unterwürfiger, dankbarer, hingebungsvoller Frau sondern beschreibst sie gewissermaßen emanzipiert, weshalb das ja völlig Irrsinn wäre, wenn sie sich hätte dazu "durchringen" müssen. Kann sein, dass jemand "im Spiel" ist und sie Blut geleckt hat, vielleicht auch ohne, dass etwas passiert ist. Muss aber nicht. Vielleicht will sie einfach wissen, was da noch so geht, wenn sie auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen muss. Und genau das ist es auch - rücksichtslos. Denn das hätte sie sich vor Ehe und vor allem Kind überlegen können. Passiert aber wohl den wenigsten Frauen, denn die Natur bedingt es, dass Kinderkriegen bis Mitte / Ende 30 normalerweise gefahrlos möglich ist und die Midlife Crisis bei Frauen eben ab Ende 30 eintritt, da muss man bereits eine Entscheidung getroffen haben. Beide Frauen, die ich in diesen Situationen erlebt habe, haben plötzlich von heute auf morgen den Rappel gekriegt und hatten eine gewisse "Das steht mir zu!"-Haltung, leider zum Leidwesen ihrer Kinder.

Umstimmen oder Aufhalten hätte sie nichts können daher nur mein Ratschlag - Was du liebst, lass frei. Kehrt es zu dir zurück...und so weiter. Akzeptiere die Entscheidungen deiner Frau, ändern wirst du sie vermutlich nicht. Also bleibt dir nur der Blick auf dich, dein Seelenheil und Selbstwertgefühl - und bitte, bitte auf euer Kind zu richten. Erst recht, wenn du bemerkst, dass die Mutter sich von ihren Verpflichtungen abwendet. 

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19. Februar um 12:19
In Antwort auf desparatedhusband

Mißverständlich geschrieben, Ich bat Sie darum. Sie selbst hat das Gespräch vermittelt. Das Gespräch mit meinen Verwandten wurde mit ihr auch vorher abgesprochen. 

Ach so, alles klar. Dann vergiss das, was ich dazu geschrieben habe. 
Bei dem Rest von dem, was ich geschrieben habe, bleibe ich aber. 


 

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19. Februar um 12:19
In Antwort auf melonchen1

Eines kann ich euch jedenfalls versichern: Wenn diese Frau sich wirklich trennen will, dann wird sie 1. sehr wohl allein zurecht kommen und 2. sich von ihrem "Wohlstand" wohl kaum zurück halten lassen.
Ich habe auch schonmal alles aufgegeben an Bequemlichkeit und Wohlstand um wieder frei zu sein und das war absolut die richtige Entscheidung.

Ich sehs übrigens nicht so als hättest du, lieber TE, deine Frau zu sehr auf Händen getragen.
Für mich klingst du auch nicht zu emotional, sondern im Gegenteil zu rational. Du hast dich um Sachen gekümmert wie ihr Vater, weil du ihr diese offenbar auch nicht zutraust. Und argumentierst hier jetzt, wie viel besser es ihr doch geht wenn sie bei dir bleibt. Offenbar ist das aber ja nun nicht der Fall!!

Eine Beziehung kann fast alles schaffen - da bin ich sicher. Aber die Voraussetzung dafür ist nunmal, dass BEIDE das wollen. Wenn einer aussteigt kann der andere noch so sehr wollen, es geht halt nicht.

Da bin ich ganz deiner Meinung! 

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19. Februar um 12:25
In Antwort auf kristallviolett

Ich erlebe diese Situation gerade ziemlich exakt so, wie du sie schilderst, im Familienumfeld. 
Und das in der selben Altersklasse. Und - wie einer meiner Vorredner auch schon berichtete - kenne ich selbige von meinen eigenen Eltern. Ist es vielleicht erblich?

Auch, wenn das fürchterlich nach Klischee klingt, klingt es für mich wie die gefürchtete Midlife Crisis. Die Dinge, die hier bereits geschrieben wurden (anderer Mann / Frau im Spiel, du trittst nicht als Partner sondern väterlich auf, auf der anderen Seite ist das Gras grüner und und und...) können möglich sein, sind aber meiner Einschätzung nach nicht wahrscheinlich. Wäre an dir etwas grundlegend falsch (weil du dich ihrer Aussage nach ja im Kern deiner Selbst verändern müsstest) hätte sie sich wohl kaum zu einem Jahrzehnt Beziehung, Familie, Wohneigentum etc. mit dir entschlossen. Und du schreibst nicht von ihr als unterwürfiger, dankbarer, hingebungsvoller Frau sondern beschreibst sie gewissermaßen emanzipiert, weshalb das ja völlig Irrsinn wäre, wenn sie sich hätte dazu "durchringen" müssen. Kann sein, dass jemand "im Spiel" ist und sie Blut geleckt hat, vielleicht auch ohne, dass etwas passiert ist. Muss aber nicht. Vielleicht will sie einfach wissen, was da noch so geht, wenn sie auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen muss. Und genau das ist es auch - rücksichtslos. Denn das hätte sie sich vor Ehe und vor allem Kind überlegen können. Passiert aber wohl den wenigsten Frauen, denn die Natur bedingt es, dass Kinderkriegen bis Mitte / Ende 30 normalerweise gefahrlos möglich ist und die Midlife Crisis bei Frauen eben ab Ende 30 eintritt, da muss man bereits eine Entscheidung getroffen haben. Beide Frauen, die ich in diesen Situationen erlebt habe, haben plötzlich von heute auf morgen den Rappel gekriegt und hatten eine gewisse "Das steht mir zu!"-Haltung, leider zum Leidwesen ihrer Kinder.

Umstimmen oder Aufhalten hätte sie nichts können daher nur mein Ratschlag - Was du liebst, lass frei. Kehrt es zu dir zurück...und so weiter. Akzeptiere die Entscheidungen deiner Frau, ändern wirst du sie vermutlich nicht. Also bleibt dir nur der Blick auf dich, dein Seelenheil und Selbstwertgefühl - und bitte, bitte auf euer Kind zu richten. Erst recht, wenn du bemerkst, dass die Mutter sich von ihren Verpflichtungen abwendet. 

Danke, den letzten Absatz hat auch meine Verwandte(Cousine) zu mir gesagt. Welche unsere finanzielle, gesundheitliche und sonstige Situation "beneidet" (nicht boshaft!). Sie findet die aktuelle Entwicklung ebenfalls unfassbar.  

"Denk an dein Kind! Berappel dich! Wir sind da, wenn du jemanden brauchst." 

Danke für die bisherigen Kommentare, egal ob positiv oder negativ. 
Andere Meinungen und Ansichten zu lesen, hilft.

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19. Februar um 13:16
In Antwort auf knabberhase

Da muss man sich eben zusammenraufen. Gerade weil man Verantwortung trägt. Aber es ist natürlich leichter, einfach zu gehen, wenn es einem nicht passt, als Verantwortung zu tragen. "Ich habe alles, aber hach, ich fühle mich ja soooo unglücklich!" Das ist symptomatisch für die heutige Konsum- und Wegwerfgesellschaft.

nicht sofort wegwerfen klar!
aber wenn es absolut nicht mehr geht dann besser trennen als unglücklich sein!

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