Home / Forum / Liebe & Beziehung / Frau Mutter Expartnerin Partnerin Stiefmutter

Frau Mutter Expartnerin Partnerin Stiefmutter

13. Juni um 11:18

Liebe Frauen in diesem Forum,

ich bin eine Frau, eine Mutter (meine Tochter ist 8 Jahre), eine Expartnerin und eine Partnerin.
Mein Partner lebt 600km entfernt von mir, hat 3 Söhne (10,12 und 14 Jahre alt), er lebt 1km von seiner Exfrau entfernt und sie teilen sich die Kinder im Wechselmodell, so dass die Kinder jeder zweite Woche und Wochenende ganz mit ihm leben.

Ich selbst lebe zusammen mit meiner Tochter seit 8 Jahren ohne Partner und bin allein für sie verantwortlich.
Alkoholprobleme und Agressionen seinerseits, die auch durch sein Leben als Soldat bedingt waren forderten damals eine Trennung und ein Umzug aus Kroatien zurück nach Deutschland. Die Treffen mit ihm blieben angespannt und mit Vorsicht zu geniessen, aber dadurch dass er ja Umgangsrecht hat verwehrte ich sie ihm nicht, blieb aber dabei und brachte meist noch jemand weiteren mit. Diese Treffen fanden 1-2 mal im Jahr statt.
Inzwischen lebt ihr Vater neu verheiratet in Amerika und fragt nun auch nicht mehr nach seiner Tochter.
Meine Tochter hat verstanden, als sie einen Wutanfall von ihm miterleben musste, dass ihr Vater ihr kein "Papa" sein kann, auch nicht wenn er mit uns wohnen würde, aber er immer ihr Vater sein wird. Sie fragt kaum mehr nach ihm.

Ich lebe im Nebenhaus meiner eignen Eltern. Ich war die ersten 3 Jahre lang ganz alleinerziehend und als meine Tochter eine schwere Krankheit bekam, entschloss ich mich zu meinen Eltern zu ziehen. Sie ist jetzt wieder ganz gesund und meine Tochter geniesst es sehr die sie liebenden Großeltern viel sehen zu können. Wir sind hier eingebettet in Freundschaften, Vertrautem und wir haben viel Unterstützung und anregenden Austausch. Auch das gegenseitige Privatleben wird respektiert. Ich kann in dieser Konstellation auch arbeiten, ohne meine Tochter "weg" organisieren zu müssen.
Das ersetzt meiner Tochter zwar keinen Vater, aber es ist ein Familienleben, in dem sich alle beteiligten wohl fühlen und sich unterstützen.
Meine Tochter. meine Eltern und meine Freunde haben meinen Freund gut aufgenommen und auch er fühlt sich in dieser Atmosphäre sehr wohl und gesehen.

Die Jahre davor waren harte Jahre, in denen es nicht wirklich Platz für eine neue Partnerschaft gab.
Jetzt wo seit ca 2 Jahren Ruhe eingekehrt ist und unser Leben nicht nur okay, sondern wirklich gut geworden ist und Dinge ihren Platz gefunden haben, habe ich mich einer neuen Partnerschaft geöffnet und mich auch endlich wieder verliebt und liebe meinen Partner.

Er und seine Exfrau und deren Kinder kommen aus einer ganz anderen Welt. Ich könnte das "Luxusprobleme" nennen. Aus meiner Sicht ist nichts vorgefallen, was man einem Partner nicht auch verzeihen könnte. Sie waren 14 Jahre gerne und gut verheiratet, doch haben sich auseinander gelebt, so dass die Liebe verloren ging. Sie vertragen sich noch heute gut, lassen sich im Einverständnis scheiden und übernehmen im Wechselmodel gleich viel Verantwortung für die Kinder. Die Kinder sagen, dass sie sich jetzt mehr vom Vater und von der Mutter gesehen fühlen.

Das klingt jetzt alles gut, aber seine Kinder lehnen meine Tochter und mich ab und mobben gemeinsam zu dritt meine Tochter, wenn wir meinen Partner besuchen. Ich bin nur dadurch verletzbar, dass sie meine Tochter verletzten und eine gewisse Zeit, um partnerschaft zu leben brauche. Sie möchten nicht gemeinsam mit uns in die Ferien fahren, aber mein partner kann sich auch nicht immer doppelt Ferien nehmen. Durch dieses Wechselmodell bleibt für unsere Partnerschaft nur jedes zweite Wochenende übrig uns zu besuchen und manchmal ein paar Tage mehr. Zu wenig, um Partnerschaft zu leben und ein Leben gemeinsam zu gestalten. Mein Partner liebt mich und ich liebe ihn, aber er ist nicht frei.

Dadurch, dass ich eine sehr ernsthafte und anstrengende Zeit hinter mir habe, habe ich keine Energie und auch wenig Verständnis diesbezüglich gegenüber meinem Freund und den Kindern und auch gegemüber seiner Ex-Frau. Deren Leid steht so in gar keinem Verhältnis zu dem, was wir erlebt haben und dennoch ist es bestimmt auch eine große Umstellung für sie.

Mir kommt es vor, als müsste unsere Partnerschaft jetzt den Preis für etwas zahlen, was nichts mit meiner Tochter und mir zu tun hat. Einer Projektionsfläche und einen Raum um Machtkämpfe oder ähnliches auszutragen, mit dem wir nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen und auch keine Kraft dafür haben.

Ich bin kurz davor das Handtuch zu werfen. Das traurige ist, dass wenn ich mich da zurück ziehe ist ja deren Familie dennoch kaputt und dann ist einfach noch eine weitere Familie kaputt.

Was meint ihr?

Herzlich,

Kumjana










Mehr lesen

13. Juni um 11:38

Ja wenn man nicht willkommen ist sollte man überlegen zu gehen. Es ist aber auch Sache deines Mannes da klärend einzuwirken. Dein Kind geht aber auf jeden Fall vor.

1 LikesGefällt mir

13. Juni um 11:53

Ich lebe in einer Patchwork Familie, meine Partner brachte Kinder mit in die Beziehung... ich selbst habe keine eigenen Kinder, wir sind Glücklich wie es ist... und ja auch bei uns der Vater der beiden eher ein abschreckendes Beispiel ich werd hier nicht näher drauf eingehen... für mich sind diese beiden Kinder... es sind die besten... sie sind unschlagbar und ich bin wahnsinnig Stolz auf sie jeden Tag... Jedoch wenn ich eigene Kinder hätte und die würden die Kinder meiner Partnerin mobben... also alles was über geschwisterliebe hinaus geht... weil ein bisel kabbeln gehört dazu... Kinder sollen sich ruhig in Konflikten erproben solange das alles in maßen bleibt... und nicht übertrieben wird... dann würd ich meinen in dem von dir geschilderten Jungs mal ganz dringend manieren beibringen... weil das hätte ich dann irgendwann versäumt... und müsste unverzüglich nachgeholt werden...

Versteh mich nicht falsch, jedoch würde ich einfach den Urlaub gemeim veranstalten und dann darauf achten das sich benommen wird... ja das gibt dann hin und wieder vielleicht etwas Reibung... aber wenn ich eine feste Partnerschaft anstrebe dann ohne dieses ganze in Grenzen zu setzen... dann ist eine Zusammenführung irgendwann eh nötig ansonsten ist das nichts nachhaltiges, oder anders gesagt nichts ernstes...

Wenn jetzt Stimmen aufkommen das ich das ja nicht wissen könnte wie ich reagiere... da ich keine leiblichen Kinder habe, nun das mag sein, aber ich habe einen funktionsfähigen gesunden Menschenverstand... und auch Mütter und Väter haben das Recht auf Glück in ihrem Leben... ob nun als Frau oder als Mann...

Abgesehen davon, sehe ich diese beiden Mädchen als meine Kinder... demnächst auch ganz Offiziell... 

Rede mit deinem Partner, er sollte eine Lösung geben die eine Zusammenführung möglich macht und keine weitere Entzweiung... wenn es ihm ernst ist...

Gruß
Pav

2 LikesGefällt mir

13. Juni um 12:01
In Antwort auf lordpav

Ich lebe in einer Patchwork Familie, meine Partner brachte Kinder mit in die Beziehung... ich selbst habe keine eigenen Kinder, wir sind Glücklich wie es ist... und ja auch bei uns der Vater der beiden eher ein abschreckendes Beispiel ich werd hier nicht näher drauf eingehen... für mich sind diese beiden Kinder... es sind die besten... sie sind unschlagbar und ich bin wahnsinnig Stolz auf sie jeden Tag... Jedoch wenn ich eigene Kinder hätte und die würden die Kinder meiner Partnerin mobben... also alles was über geschwisterliebe hinaus geht... weil ein bisel kabbeln gehört dazu... Kinder sollen sich ruhig in Konflikten erproben solange das alles in maßen bleibt... und nicht übertrieben wird... dann würd ich meinen in dem von dir geschilderten Jungs mal ganz dringend manieren beibringen... weil das hätte ich dann irgendwann versäumt... und müsste unverzüglich nachgeholt werden...

Versteh mich nicht falsch, jedoch würde ich einfach den Urlaub gemeim veranstalten und dann darauf achten das sich benommen wird... ja das gibt dann hin und wieder vielleicht etwas Reibung... aber wenn ich eine feste Partnerschaft anstrebe dann ohne dieses ganze in Grenzen zu setzen... dann ist eine Zusammenführung irgendwann eh nötig ansonsten ist das nichts nachhaltiges, oder anders gesagt nichts ernstes...

Wenn jetzt Stimmen aufkommen das ich das ja nicht wissen könnte wie ich reagiere... da ich keine leiblichen Kinder habe, nun das mag sein, aber ich habe einen funktionsfähigen gesunden Menschenverstand... und auch Mütter und Väter haben das Recht auf Glück in ihrem Leben... ob nun als Frau oder als Mann...

Abgesehen davon, sehe ich diese beiden Mädchen als meine Kinder... demnächst auch ganz Offiziell... 

Rede mit deinem Partner, er sollte eine Lösung geben die eine Zusammenführung möglich macht und keine weitere Entzweiung... wenn es ihm ernst ist...

Gruß
Pav

Danke für eure Antworten

Mein Partner ist nicht ganz passiv.
Meistens kriegt er es nicht wirklich mit, dann kriegt er es mit und schreit seine Jungs an, dann tut es ihm leid und dann kauft er ihnen Geschenke, weil er Angst hat dass sie ihn nicht mehr lieben.

3 ältere Jungs gegen ein Mädchen ist nicht ganz ohne!
Meiner Tochter könnte einen starken Vater im Rücken gebrauchen, so wie du einer bist, Pav. Unabhängig davon ob nun leiblich oder nicht

Mein Partner geht leider nicht in die Rolle ihres Vaters oder Beschützers. Er ist freundlich zu ihr, fühlt sich aber nicht für sie verantwortlich.


 

Gefällt mir

13. Juni um 12:30
In Antwort auf kumjana

Danke für eure Antworten

Mein Partner ist nicht ganz passiv.
Meistens kriegt er es nicht wirklich mit, dann kriegt er es mit und schreit seine Jungs an, dann tut es ihm leid und dann kauft er ihnen Geschenke, weil er Angst hat dass sie ihn nicht mehr lieben.

3 ältere Jungs gegen ein Mädchen ist nicht ganz ohne!
Meiner Tochter könnte einen starken Vater im Rücken gebrauchen, so wie du einer bist, Pav. Unabhängig davon ob nun leiblich oder nicht

Mein Partner geht leider nicht in die Rolle ihres Vaters oder Beschützers. Er ist freundlich zu ihr, fühlt sich aber nicht für sie verantwortlich.


 

ich freue mich natürlich genauso, wenn Männer antworten.

Gefällt mir

13. Juni um 12:33
In Antwort auf kumjana

Danke für eure Antworten

Mein Partner ist nicht ganz passiv.
Meistens kriegt er es nicht wirklich mit, dann kriegt er es mit und schreit seine Jungs an, dann tut es ihm leid und dann kauft er ihnen Geschenke, weil er Angst hat dass sie ihn nicht mehr lieben.

3 ältere Jungs gegen ein Mädchen ist nicht ganz ohne!
Meiner Tochter könnte einen starken Vater im Rücken gebrauchen, so wie du einer bist, Pav. Unabhängig davon ob nun leiblich oder nicht

Mein Partner geht leider nicht in die Rolle ihres Vaters oder Beschützers. Er ist freundlich zu ihr, fühlt sich aber nicht für sie verantwortlich.


 

Kannst du ein paar Beispiele nennen, was denn deiner Tochter gegenüber vorgefallen ist? Mich würde interessieren, wie gravierend die Vorfälle waren.

Für die Söhne ist deine Tochter nun plötzliche Konkurrenz. Einige Kinder kommen gut damit zurecht, andere eher nicht. 

Das muss dein Partner aber mit ihnen und mit dir klären. Sie anzuschreien hilft da wenig. Setzt euch an einen Tisch und redet darüber. Seine Kinder sind alt genug, um das verstehen zu können und ihre Probleme an der Situation zu äußern. 

1 LikesGefällt mir

13. Juni um 12:36
In Antwort auf kumjana

Danke für eure Antworten

Mein Partner ist nicht ganz passiv.
Meistens kriegt er es nicht wirklich mit, dann kriegt er es mit und schreit seine Jungs an, dann tut es ihm leid und dann kauft er ihnen Geschenke, weil er Angst hat dass sie ihn nicht mehr lieben.

3 ältere Jungs gegen ein Mädchen ist nicht ganz ohne!
Meiner Tochter könnte einen starken Vater im Rücken gebrauchen, so wie du einer bist, Pav. Unabhängig davon ob nun leiblich oder nicht

Mein Partner geht leider nicht in die Rolle ihres Vaters oder Beschützers. Er ist freundlich zu ihr, fühlt sich aber nicht für sie verantwortlich.


 

Ganz ehrlich, dein neuer Partner ist auch nicht für deine Tochter verantwortlich.
Er ist, wenn höchstens dafür verantwortlich, mit seinen Jungs zu reden, dass sie ebenfalls freundlich mit deiner Tochter umgehen sollen.

Aber, er hat aufgrund des Alters der Jungs auch nur begrenzt Einfluß auf sie.
Hast du dir schon mql überlegt, dass die Jungs aus Angst so handeln?
Sie denken, jemand könnte ihnen den Vater wegnehmen?

Diese Kinder haben, trotz das es jetzt bei ihnen recht gut läuft, auch eine Trennung der Eltern zu verkraften.

Ich halte es auch für falsch zu betonen, wieviel schwerer du es hattest als die Familie deines Partners. Du hattest es schwer ja, aber das ist trotzdem kein Grund, anderen eine friedliche Trennung und einen guten Umgang mit den Kindern zu neiden.

Man kann in niemanden hineinsehen und erkennen, welche Wirkung eine Trennung auf Kinder hat.

Zudem, dein neuer Partner wird auf Jahre an seinen Wohnort wegen dem Umgangsmodel mit seiner Ex, gebunden sein. Du, wegen der günstigen Bedingungen, an deinem Wohnort.
Eine Fernbeziehung auf Dauer hat meiner Meinung nach unter diesen Voraussetzungen wenig Chancen.

Deinen letzten Absatz, wenn du dich zurück ziehst, dass die andere Familie daran kaputt geht verstehe ich nicht. Die Familie ist doch getrennt bzw. die Eltern. Was soll denn da, wenn du nicht mehr die Freundin deines Partners bist, kaputt gehen?

Ihr werdet beide sicherlich Liebeskummer haben aber das wird sich sicherlich mit der Zeit legen und ihr habt beide die Chance vielleicht neue Partner zu finden, bei denen die Voraussetzungen besser sind als bei euch jetzt.

5 LikesGefällt mir

13. Juni um 12:41
In Antwort auf kumjana

Liebe Frauen in diesem Forum,

ich bin eine Frau, eine Mutter (meine Tochter ist 8 Jahre), eine Expartnerin und eine Partnerin.
Mein Partner lebt 600km entfernt von mir, hat 3 Söhne (10,12 und 14 Jahre alt), er lebt 1km von seiner Exfrau entfernt und sie teilen sich die Kinder im Wechselmodell, so dass die Kinder jeder zweite Woche und Wochenende ganz mit ihm leben.

Ich selbst lebe zusammen mit meiner Tochter seit 8 Jahren ohne Partner und bin allein für sie verantwortlich.
Alkoholprobleme und Agressionen seinerseits, die auch durch sein Leben als Soldat bedingt waren forderten damals eine Trennung und ein Umzug aus Kroatien zurück nach Deutschland. Die Treffen mit ihm blieben angespannt und mit Vorsicht zu geniessen, aber dadurch dass er ja Umgangsrecht hat verwehrte ich sie ihm nicht, blieb aber dabei und brachte meist noch jemand weiteren mit. Diese Treffen fanden 1-2 mal im Jahr statt.
Inzwischen lebt ihr Vater neu verheiratet in Amerika und fragt nun auch nicht mehr nach seiner Tochter.
Meine Tochter hat verstanden, als sie einen Wutanfall von ihm miterleben musste, dass ihr Vater ihr kein "Papa" sein kann, auch nicht wenn er mit uns wohnen würde, aber er immer ihr Vater sein wird. Sie fragt kaum mehr nach ihm.

Ich lebe im Nebenhaus meiner eignen Eltern. Ich war die ersten 3 Jahre lang ganz alleinerziehend und als meine Tochter eine schwere Krankheit bekam, entschloss ich mich zu meinen Eltern zu ziehen. Sie ist jetzt wieder ganz gesund und meine Tochter geniesst es sehr die sie liebenden Großeltern viel sehen zu können. Wir sind hier eingebettet in Freundschaften, Vertrautem und wir haben viel Unterstützung und anregenden Austausch. Auch das gegenseitige Privatleben wird respektiert. Ich kann in dieser Konstellation auch arbeiten, ohne meine Tochter "weg" organisieren zu müssen.
Das ersetzt meiner Tochter zwar keinen Vater, aber es ist ein Familienleben, in dem sich alle beteiligten wohl fühlen und sich unterstützen.
Meine Tochter. meine Eltern und meine Freunde haben meinen Freund gut aufgenommen und auch er fühlt sich in dieser Atmosphäre sehr wohl und gesehen.

Die Jahre davor waren harte Jahre, in denen es nicht wirklich Platz für eine neue Partnerschaft gab.
Jetzt wo seit ca 2 Jahren Ruhe eingekehrt ist und unser Leben nicht nur okay, sondern wirklich gut geworden ist und Dinge ihren Platz gefunden haben, habe ich mich einer neuen Partnerschaft geöffnet und mich auch endlich wieder verliebt und liebe meinen Partner.

Er und seine Exfrau und deren Kinder kommen aus einer ganz anderen Welt. Ich könnte das "Luxusprobleme" nennen. Aus meiner Sicht ist nichts vorgefallen, was man einem Partner nicht auch verzeihen könnte. Sie waren 14 Jahre gerne und gut verheiratet, doch haben sich auseinander gelebt, so dass die Liebe verloren ging. Sie vertragen sich noch heute gut, lassen sich im Einverständnis scheiden und übernehmen im Wechselmodel gleich viel Verantwortung für die Kinder. Die Kinder sagen, dass sie sich jetzt mehr vom Vater und von der Mutter gesehen fühlen.

Das klingt jetzt alles gut, aber seine Kinder lehnen meine Tochter und mich ab und mobben gemeinsam zu dritt meine Tochter, wenn wir meinen Partner besuchen. Ich bin nur dadurch verletzbar, dass sie meine Tochter verletzten und eine gewisse Zeit, um partnerschaft zu leben brauche. Sie möchten nicht gemeinsam mit uns in die Ferien fahren, aber mein partner kann sich auch nicht immer doppelt Ferien nehmen. Durch dieses Wechselmodell bleibt für unsere Partnerschaft nur jedes zweite Wochenende übrig uns zu besuchen und manchmal ein paar Tage mehr. Zu wenig, um Partnerschaft zu leben und ein Leben gemeinsam zu gestalten. Mein Partner liebt mich und ich liebe ihn, aber er ist nicht frei.

Dadurch, dass ich eine sehr ernsthafte und anstrengende Zeit hinter mir habe, habe ich keine Energie und auch wenig Verständnis diesbezüglich gegenüber meinem Freund und den Kindern und auch gegemüber seiner Ex-Frau. Deren Leid steht so in gar keinem Verhältnis zu dem, was wir erlebt haben und dennoch ist es bestimmt auch eine große Umstellung für sie.

Mir kommt es vor, als müsste unsere Partnerschaft jetzt den Preis für etwas zahlen, was nichts mit meiner Tochter und mir zu tun hat. Einer Projektionsfläche und einen Raum um Machtkämpfe oder ähnliches auszutragen, mit dem wir nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen und auch keine Kraft dafür haben.

Ich bin kurz davor das Handtuch zu werfen. Das traurige ist, dass wenn ich mich da zurück ziehe ist ja deren Familie dennoch kaputt und dann ist einfach noch eine weitere Familie kaputt.

Was meint ihr?

Herzlich,

Kumjana










 

Vielleicht habe ich es ja überlesen....

.... wie lange seid ihr jetzt ein Paar?

Gefällt mir

13. Juni um 12:50
In Antwort auf kumjana

Danke für eure Antworten

Mein Partner ist nicht ganz passiv.
Meistens kriegt er es nicht wirklich mit, dann kriegt er es mit und schreit seine Jungs an, dann tut es ihm leid und dann kauft er ihnen Geschenke, weil er Angst hat dass sie ihn nicht mehr lieben.

3 ältere Jungs gegen ein Mädchen ist nicht ganz ohne!
Meiner Tochter könnte einen starken Vater im Rücken gebrauchen, so wie du einer bist, Pav. Unabhängig davon ob nun leiblich oder nicht

Mein Partner geht leider nicht in die Rolle ihres Vaters oder Beschützers. Er ist freundlich zu ihr, fühlt sich aber nicht für sie verantwortlich.


 

Dein Partner muss hier dringend eingreifen. Nicht mal dir, sondern in erster Linie seinen Jungs zuliebe! Er muss ihnen erklären, dass Mobbing nicht akzetabel ist. Und er muss herausfinden, warum sie überhaupt mobben. Erst anschreien, um dann hinterher mit Geschenken sein schlechtes Gewissen zu besänftigen, ist keine Erziehungsmethode. Damit tut er seinen Kindern keinen Gefallen. 

Er muss sich nicht für deine Tochter verantwortlich fühlen. Er sollte sich aber sehr wohl für seine eigenen Söhne verantwortlich fühlen. Oder möchte er ihnen vermitteln, dass Mobbing in Ordnung ist? 

Wenn irgendein Kind aus der Schule die Zielscheibe wäre und die Schulleitung bei deinem Partner auf der Matte stünde, könnte er das Problem auch nicht ignorieren. 

Hast du schon mal ernsthaft mit ihm darüber gesprochen oder erwähnst du es nur ab und zu?

Gefällt mir

13. Juni um 12:57
In Antwort auf valieee

Dein Partner muss hier dringend eingreifen. Nicht mal dir, sondern in erster Linie seinen Jungs zuliebe! Er muss ihnen erklären, dass Mobbing nicht akzetabel ist. Und er muss herausfinden, warum sie überhaupt mobben. Erst anschreien, um dann hinterher mit Geschenken sein schlechtes Gewissen zu besänftigen, ist keine Erziehungsmethode. Damit tut er seinen Kindern keinen Gefallen. 

Er muss sich nicht für deine Tochter verantwortlich fühlen. Er sollte sich aber sehr wohl für seine eigenen Söhne verantwortlich fühlen. Oder möchte er ihnen vermitteln, dass Mobbing in Ordnung ist? 

Wenn irgendein Kind aus der Schule die Zielscheibe wäre und die Schulleitung bei deinem Partner auf der Matte stünde, könnte er das Problem auch nicht ignorieren. 

Hast du schon mal ernsthaft mit ihm darüber gesprochen oder erwähnst du es nur ab und zu?

Dazu müßte man zuerst einmal wissen, was die TE mit Mobbing meint. Sie hat dahingehend keine Beispiele genannt.
Von daher kann man die Jungs gar nicht vorab verurteilen, wenn man gar nicht weiß,was sie eigentlich machen.

Gefällt mir

13. Juni um 13:18

Da gebe ich Dir recht, dass es immer doof ist zu vergleichen.
Aber manchmal platzt mir der Kragen und dann sehe ich die anderen als verwöhnt an und nehme sie bestimmt zu wenig ernst in ihrem Leid.

Wir sind jetzt über ein Jahr zusammen und meistens (jedes zweite Wochenende) kommt ja mein Partner zu uns.
Wenn er hier ist, klappt es sehr sehr gut und deswegen liebe ich ihn ja und bin sehr glücklich.
Das sind jedoch von 14 Tagen nur 3 Tagen und die anderen 9 Tage leben wir meistens getrennt. Da leiden wir beide drunter und so würden wir gerne auch dort mehr Zeit verbringen.

Dort ist es ein bißchen wie bei Aschenbrödel mit den 3 Stiefschwestern, nur das diese Schwestern Jungs sind.

Die Jungs einzeln klappt besser, aber das geht ja durch das Wechselmodell nicht oder kaum, da es ja im Interesse des anderen Elternteils ist in dieser Zeit keine Kinder zu haben.
Also sind sie immer zu dritt, was eine Begegnung schwieriger macht.

Zum Beispiel ist es schlecht gelaufen, dass es bis vor kurzem keinen Platz für meine Tochter in dem Haus meines Partners gab, wenn wir kamen. Alle 3 Kinder haben ein Einzelzimmer und dann gibt es noch unser gemeinsames Schlafzimmer.
Die Kinder sind nicht bereit für Wochenenden ihr Zimmer zu teilen und haben diesen Streit vor uns ausgetragen, was nicht sehr Willkommensheissens war.
Meine Tochter hat dann angeboten in dem Kofferspeicher doch mit einer Matratze zu schlafen, weil ihr das zu schwierig wurde.
Ich hab sie dann zu mir genommen, aber das ist auch nicht gerade förderlich für unsere Partnerschaft. Am Abend willigte dann einer der Jungs mürrisch ein, zu seinem Bruder für eine Nacht zu ziehen.
Mittlerweile hat meine Tochter eine feste Ecke, doch wir waren seit dem nicht mehr da und müssen noch ausprobieren, ob es so geht.

Meine Tochter darf bei deren Spielen nicht mitspielen und auch nicht in ihre Zimmer.
Die Jungs dagegen springen auf ihrem Bett herum, da ihr Vater das vierte Bett als Fernsehecke erklärt hat.
Wenn sie dann im Wohnzimmer Klavier spielt, soll sie das bitte auch nicht tun, weil dann die Kinder dort Fernsehen wollen. So dass ich ihr wieder in unserem gemeinsamen Schlafzimmer eine Spielecke eingerichtet habe, wo sie wenigstens in Ruhe gelassen wird.

Dann waren wir gemeinsam im Zoo und jedes mal wenn sich meine Tochter auch ein Tier ansah, sagten sie zu ihr, dass sie nervt und sie weg gehen soll. Sie wollte gar nicht bei den Jungs sein oder sie stören, sie hat sich nur die Tiere angesehen.

Dann passen wir zu sechst nicht in ein Auto und das Auto ist sozusagen auch deren erweitertes Familienhaus, das auch nicht mit uns geteilt werden soll.
Jedes Mal ist ein Theater, wenn wir zusammen im Auto sind.

Dann werden Schneemänner meiner Tochter mit Absicht zertreten und es wird herum geschwindelt.

Tja
 

Gefällt mir

13. Juni um 13:20

Ich denke bestimmt, dass es nicht leicht ist, wenn sich die Eltern trennen und der vater oder die Mutter eine neue Partnerin haben. Ich empfinde den Frust der Kinder jedoch an uns falsch adressiert.

Gefällt mir

13. Juni um 13:46
In Antwort auf kumjana

Liebe Frauen in diesem Forum,

ich bin eine Frau, eine Mutter (meine Tochter ist 8 Jahre), eine Expartnerin und eine Partnerin.
Mein Partner lebt 600km entfernt von mir, hat 3 Söhne (10,12 und 14 Jahre alt), er lebt 1km von seiner Exfrau entfernt und sie teilen sich die Kinder im Wechselmodell, so dass die Kinder jeder zweite Woche und Wochenende ganz mit ihm leben.

Ich selbst lebe zusammen mit meiner Tochter seit 8 Jahren ohne Partner und bin allein für sie verantwortlich.
Alkoholprobleme und Agressionen seinerseits, die auch durch sein Leben als Soldat bedingt waren forderten damals eine Trennung und ein Umzug aus Kroatien zurück nach Deutschland. Die Treffen mit ihm blieben angespannt und mit Vorsicht zu geniessen, aber dadurch dass er ja Umgangsrecht hat verwehrte ich sie ihm nicht, blieb aber dabei und brachte meist noch jemand weiteren mit. Diese Treffen fanden 1-2 mal im Jahr statt.
Inzwischen lebt ihr Vater neu verheiratet in Amerika und fragt nun auch nicht mehr nach seiner Tochter.
Meine Tochter hat verstanden, als sie einen Wutanfall von ihm miterleben musste, dass ihr Vater ihr kein "Papa" sein kann, auch nicht wenn er mit uns wohnen würde, aber er immer ihr Vater sein wird. Sie fragt kaum mehr nach ihm.

Ich lebe im Nebenhaus meiner eignen Eltern. Ich war die ersten 3 Jahre lang ganz alleinerziehend und als meine Tochter eine schwere Krankheit bekam, entschloss ich mich zu meinen Eltern zu ziehen. Sie ist jetzt wieder ganz gesund und meine Tochter geniesst es sehr die sie liebenden Großeltern viel sehen zu können. Wir sind hier eingebettet in Freundschaften, Vertrautem und wir haben viel Unterstützung und anregenden Austausch. Auch das gegenseitige Privatleben wird respektiert. Ich kann in dieser Konstellation auch arbeiten, ohne meine Tochter "weg" organisieren zu müssen.
Das ersetzt meiner Tochter zwar keinen Vater, aber es ist ein Familienleben, in dem sich alle beteiligten wohl fühlen und sich unterstützen.
Meine Tochter. meine Eltern und meine Freunde haben meinen Freund gut aufgenommen und auch er fühlt sich in dieser Atmosphäre sehr wohl und gesehen.

Die Jahre davor waren harte Jahre, in denen es nicht wirklich Platz für eine neue Partnerschaft gab.
Jetzt wo seit ca 2 Jahren Ruhe eingekehrt ist und unser Leben nicht nur okay, sondern wirklich gut geworden ist und Dinge ihren Platz gefunden haben, habe ich mich einer neuen Partnerschaft geöffnet und mich auch endlich wieder verliebt und liebe meinen Partner.

Er und seine Exfrau und deren Kinder kommen aus einer ganz anderen Welt. Ich könnte das "Luxusprobleme" nennen. Aus meiner Sicht ist nichts vorgefallen, was man einem Partner nicht auch verzeihen könnte. Sie waren 14 Jahre gerne und gut verheiratet, doch haben sich auseinander gelebt, so dass die Liebe verloren ging. Sie vertragen sich noch heute gut, lassen sich im Einverständnis scheiden und übernehmen im Wechselmodel gleich viel Verantwortung für die Kinder. Die Kinder sagen, dass sie sich jetzt mehr vom Vater und von der Mutter gesehen fühlen.

Das klingt jetzt alles gut, aber seine Kinder lehnen meine Tochter und mich ab und mobben gemeinsam zu dritt meine Tochter, wenn wir meinen Partner besuchen. Ich bin nur dadurch verletzbar, dass sie meine Tochter verletzten und eine gewisse Zeit, um partnerschaft zu leben brauche. Sie möchten nicht gemeinsam mit uns in die Ferien fahren, aber mein partner kann sich auch nicht immer doppelt Ferien nehmen. Durch dieses Wechselmodell bleibt für unsere Partnerschaft nur jedes zweite Wochenende übrig uns zu besuchen und manchmal ein paar Tage mehr. Zu wenig, um Partnerschaft zu leben und ein Leben gemeinsam zu gestalten. Mein Partner liebt mich und ich liebe ihn, aber er ist nicht frei.

Dadurch, dass ich eine sehr ernsthafte und anstrengende Zeit hinter mir habe, habe ich keine Energie und auch wenig Verständnis diesbezüglich gegenüber meinem Freund und den Kindern und auch gegemüber seiner Ex-Frau. Deren Leid steht so in gar keinem Verhältnis zu dem, was wir erlebt haben und dennoch ist es bestimmt auch eine große Umstellung für sie.

Mir kommt es vor, als müsste unsere Partnerschaft jetzt den Preis für etwas zahlen, was nichts mit meiner Tochter und mir zu tun hat. Einer Projektionsfläche und einen Raum um Machtkämpfe oder ähnliches auszutragen, mit dem wir nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen und auch keine Kraft dafür haben.

Ich bin kurz davor das Handtuch zu werfen. Das traurige ist, dass wenn ich mich da zurück ziehe ist ja deren Familie dennoch kaputt und dann ist einfach noch eine weitere Familie kaputt.

Was meint ihr?

Herzlich,

Kumjana










 

Ich bin der Meinung , dass der Vater mal ein machtwort ggü seinen Kindern sprechen sollte. Die vergraulen jetzt alle Partnerinnen, Aber irgendwann sind die Kinder so alt, wo sie nicht mehr zum Vater wollen oder weniger und ihre eigenen Wege gehen und der Vater steht dann einsam und alleine da. Würde mir das nicht gefallen lassen. Du bist nicht der trennungsgrund, sondern die Eltern haben sich vor deiner Zeit einvernehmlich getrennt... was ihr da führt , ist in meinen Augen keine Beziehung. Ihr könnt ja nur Partner sein , wenn die Kinder nicht da sind . Das sind also 4 Tage im Monat. Wie sieht es aus mit irgendwann zusammen ziehen ? Er wird nicht weg ziehen wegen seiner Kinder und du nicht wegen dem Zusammenhalt deiner Familie und Freunde . Also wozu das ganze denn weiter führen ?

Gefällt mir

13. Juni um 13:52
In Antwort auf kumjana

Ich denke bestimmt, dass es nicht leicht ist, wenn sich die Eltern trennen und der vater oder die Mutter eine neue Partnerin haben. Ich empfinde den Frust der Kinder jedoch an uns falsch adressiert.

Hmmmm also direkt als Mobbing sehe ich das Verhalten der Jungs jetzt nicht. Ok ihr Verhalten ist in einigen Punkten, Schneemann, Zoobesuch, echt daneben aber als Mobbing empfinde ich das jetzt noch nicht.

In dem Punkt der Zimmer, sorry aber ich verstehe die Jungs. Eigene Zimmer sind Privatsphäre und da möchte niemand gerne jemand Fremden den Zugang geben.

Das drei Jungs in dem Alter nicht mit einem kleinen Mädchen von 8 spielen möchten, halte ich ebenfalls für ein ganz normales Verhalten. Wären die drei Jungs Nachbarskinder von dir würden sie sich auch eher nicht mit einer 8 jährigen abgeben.

Klavierspielen üben kann deine Tochter zuhause. Das muß ja auch nicht unbedingt in der kurzen Zeit da sein.

Und,in ein normales Auto passen nunmal keine 6 Personen. Das ist nicht Schuld der Jungs. Da habt ihr beide als Eltern der Kinder die Verantwortung eine Lösung zu finden.

Ich bin selber Mutter von 2 Mädchen und einem Jungen, ok mittlerweile alle erwachsen aber ich kann in dem Verhalten der Jungs, teils im pubertierenden Alter jetzt nicht die absolut großen Verfehlungen sehen, sondern halte deren Verhalten größtenteils für völlig normal.
Man sollte sich alle zusammen an einen Tisch setzen und darüber reden und jeder der Kinder, sowohl deine Tochter, als auch die Jungs sollten ihre Wünsche und Erwartungen ohne Vorwurf äußern können.

Ich habe drei Kinder mit in meine jetzige Ehe gebracht, mein Mann zwei. Unsere Kinder haben sich zusammen auch nie wirklich gut verstanden und wenn es um deren Zimmer ging und sie teilen oder mal Platz machen sollten, das ging gar nicht. Keine Chance. Die Kinder haben sich zwar geduldet aber ein wirkliches Verhältnis zueinander haben sie bis heute (nach 12 Jahren) nicht bekommen. Sie sind allerdings jetzt alle erwachsen, arbeiten, wohnen alleine und werden aufgrund weit auseinander liegende Wohnorte so gut wie gar nicht mehr miteinander konfrontiert und darüber ist keiner traurig.

1 LikesGefällt mir

13. Juni um 13:57
In Antwort auf valieee

Dein Partner muss hier dringend eingreifen. Nicht mal dir, sondern in erster Linie seinen Jungs zuliebe! Er muss ihnen erklären, dass Mobbing nicht akzetabel ist. Und er muss herausfinden, warum sie überhaupt mobben. Erst anschreien, um dann hinterher mit Geschenken sein schlechtes Gewissen zu besänftigen, ist keine Erziehungsmethode. Damit tut er seinen Kindern keinen Gefallen. 

Er muss sich nicht für deine Tochter verantwortlich fühlen. Er sollte sich aber sehr wohl für seine eigenen Söhne verantwortlich fühlen. Oder möchte er ihnen vermitteln, dass Mobbing in Ordnung ist? 

Wenn irgendein Kind aus der Schule die Zielscheibe wäre und die Schulleitung bei deinem Partner auf der Matte stünde, könnte er das Problem auch nicht ignorieren. 

Hast du schon mal ernsthaft mit ihm darüber gesprochen oder erwähnst du es nur ab und zu?

Da stimme ich auch vollkommen zu... und das ist auch der Grund warum ich meine das der Vater da eingreifen muß... und ich der Meinung bin das meine "Jungs" wenn sie sowas täten mein Versagen darstellen würden... Anschreien und dann Geschenke kaufen um diese zu besänftigen? No Go...

Es ist kein Verlust für die Jungs wenn ihnen da mal manieren beigebracht wird, aber ein Verlust für die Kids wenn ihnen alles durchgehen gelassen wird... sicher die Kids werden das mit Sicherheit anders sehen, jedoch geht es eben um Erziehung... und das Mobbing nicht in Ordnung ist...

Wichtig ist jedoch zu erwähnen, wer schreit hat unrecht... er sollte mit ihnen sprechen ganz normal... nichts desto trotz sollte man Kindern/Jugendlichen Grenzen aufzeigen... die Bedeutung von Konsequenuen verdeutlichen... und zur Hölle Mobbing ist nicht in Ordnung ich würde mich für meine Kinder schämen... und das hat nichts damit zu tun das er es für die Tochter der TE hier tun soll, sondern für seine eigenen Kindern ehe sie zu vollkommen verzogen Gören herwanwachsen... das die Tochter daran gewinnen kann, ja das stimmt... aber nicht nur sie, sondern auch er selbst wenn ihm diese Beziehung ernst ist... im Grunde alle beteiligten...

Alleine schon 3 gegen 1 also mal ehrlich, das alleine ist schon fraglich... hinzu kommt der Altersunterschied...

 

Gefällt mir

13. Juni um 14:10

Der Grund weshalb ich mit ihm noch zusammen bin ist, dass wir so wahnsinnig glücklich sind, wenn wir zusammen sind ohne seine Kinder.
Mit meiner Tochter, meiner Familie und meinem Freundeskreis klappt es gut. Wir passen wunderbar zusammen in unseren Unternehmungen, Interessen, Gesprächen, Projekten, Humor, Liebesleben. So glücklich haben wir beide Beziehung noch nie empfunden.

Dann geht er wieder zurück in die andere Welt und seinen Alltag, den wir nicht mit ihm teilen können und der Frust sich nicht öfters sehen zu können und das sich vermissen nimmt zu.

Vielleicht hat er deswegen ein schlechtes Gewissen gegenüber seinen Kindern und lässt ihnen vieles durchgehen. 

Gefällt mir

13. Juni um 14:33
In Antwort auf ofi21

Hmmmm also direkt als Mobbing sehe ich das Verhalten der Jungs jetzt nicht. Ok ihr Verhalten ist in einigen Punkten, Schneemann, Zoobesuch, echt daneben aber als Mobbing empfinde ich das jetzt noch nicht.

In dem Punkt der Zimmer, sorry aber ich verstehe die Jungs. Eigene Zimmer sind Privatsphäre und da möchte niemand gerne jemand Fremden den Zugang geben.

Das drei Jungs in dem Alter nicht mit einem kleinen Mädchen von 8 spielen möchten, halte ich ebenfalls für ein ganz normales Verhalten. Wären die drei Jungs Nachbarskinder von dir würden sie sich auch eher nicht mit einer 8 jährigen abgeben.

Klavierspielen üben kann deine Tochter zuhause. Das muß ja auch nicht unbedingt in der kurzen Zeit da sein.

Und,in ein normales Auto passen nunmal keine 6 Personen. Das ist nicht Schuld der Jungs. Da habt ihr beide als Eltern der Kinder die Verantwortung eine Lösung zu finden.

Ich bin selber Mutter von 2 Mädchen und einem Jungen, ok mittlerweile alle erwachsen aber ich kann in dem Verhalten der Jungs, teils im pubertierenden Alter jetzt nicht die absolut großen Verfehlungen sehen, sondern halte deren Verhalten größtenteils für völlig normal.
Man sollte sich alle zusammen an einen Tisch setzen und darüber reden und jeder der Kinder, sowohl deine Tochter, als auch die Jungs sollten ihre Wünsche und Erwartungen ohne Vorwurf äußern können.

Ich habe drei Kinder mit in meine jetzige Ehe gebracht, mein Mann zwei. Unsere Kinder haben sich zusammen auch nie wirklich gut verstanden und wenn es um deren Zimmer ging und sie teilen oder mal Platz machen sollten, das ging gar nicht. Keine Chance. Die Kinder haben sich zwar geduldet aber ein wirkliches Verhältnis zueinander haben sie bis heute (nach 12 Jahren) nicht bekommen. Sie sind allerdings jetzt alle erwachsen, arbeiten, wohnen alleine und werden aufgrund weit auseinander liegende Wohnorte so gut wie gar nicht mehr miteinander konfrontiert und darüber ist keiner traurig.

Mobbing ist ein heikles Wort, ja. 
Vielleicht war es zu schnell gewählt, aber schön fühlt sich das wirklich nicht für meine Tochter und somit auch für mich nicht an.
Leider gibt es nicht mehr Zimmer in diesem Haus. Wir haben schon uns beim Vermieter erkundigt, ob man den Balkon als Zimmer umbauen könnte....

Meine Tochter beschäftigt sich gut und gerne alleine, da sie ja auch Einzelkind ist. Das Problem ist, dass nicht nur niemand mit ihr spielen möchte, sondern es keinen Platz für sie zum Spielen gibt, wo sie niemanden "stört". Ausser den kleinen Platz in unserem Schlafzimmer, den ich ihr dann improvisiere.

Ich denke wir nehmen viel Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder, aber wir können uns nicht unsichtbar machen und das wäre ja auch nicht richtig.
Wenn wir kommen, fliegen wir, so dass wir dann vor Ort kein eigenes Auto haben.

​Das klingt nach einem Lebenswerk 5 Kinder unter ein Dach mit neuen Partnern zu bekommen! Puh!
 

Gefällt mir

13. Juni um 14:41
In Antwort auf kumjana

Mobbing ist ein heikles Wort, ja. 
Vielleicht war es zu schnell gewählt, aber schön fühlt sich das wirklich nicht für meine Tochter und somit auch für mich nicht an.
Leider gibt es nicht mehr Zimmer in diesem Haus. Wir haben schon uns beim Vermieter erkundigt, ob man den Balkon als Zimmer umbauen könnte....

Meine Tochter beschäftigt sich gut und gerne alleine, da sie ja auch Einzelkind ist. Das Problem ist, dass nicht nur niemand mit ihr spielen möchte, sondern es keinen Platz für sie zum Spielen gibt, wo sie niemanden "stört". Ausser den kleinen Platz in unserem Schlafzimmer, den ich ihr dann improvisiere.

Ich denke wir nehmen viel Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder, aber wir können uns nicht unsichtbar machen und das wäre ja auch nicht richtig.
Wenn wir kommen, fliegen wir, so dass wir dann vor Ort kein eigenes Auto haben.

​Das klingt nach einem Lebenswerk 5 Kinder unter ein Dach mit neuen Partnern zu bekommen! Puh!
 

Nein wir haben die 5 Kinder nicht unter einem Dach gehabt jedenfalls nicht dauerhaft, sondern wie bei euch nur am Wochenende und im Urlaub. Es hat und hätte auch nicht, weder räumlich noch charakterlich der Kinder,gepasst.
Zusammengezogen sind mein Mann und ich erst,als nur noch mein Sohn zuhause wohnte und sein Sohn in den Ferien hierher kam und dann ein eigenes Zimmer hatte.

Mit allen 5 zusammen wohnen hätte auch jetzt im Rückblick nicht geklappt.

Von daher kann ich schon gut nachvollziehen wie es dir mit der Situation geht.

1 LikesGefällt mir

13. Juni um 19:14

Mein Empfinden beim lesen deines Texte ist, dass du einen Vater für dein Kind suchst.
Auch finde ich den Umstand schwierig, dass du eure Lebensverhältnisse bzw. die gescheiterten Ehen gegeneinander aufwiegst und euch als die 'größeren Opfer' hinstellst.
Warum machst du das?
Worauf möchtes du mit dieser Wertung hinaus?

Dein Freund trägt die Angst in sich, seine Kinder zu verlieren, wenn er sich ihnen gegenüber nicht in ihrem Sinne verhält und erkauft sich ihr Wohlwollen mit Geschenken.

Ich nehme euch Beide aufgrund deiner Schilderung nicht als frei und bereit für eine Beziehung ( inkl. eurer Kinder ) auf Augenhöhe wahr.
Hinzu kommt noch die Entfernung und die eingeschränkte Möglichkeit sich zu besuchen, die nicht zwangsläufig ein Problem darstellen muss, für euch aber unüberwindbar scheint.

Seine Kinder gehören zu ihm, wie deine Tochter zu dir. Es macht also keinen Sinn zu sagen, ohne seine Kinder sei alles gut. Ohne Kinder gibt es diesen Mann nicht. Punkt.

Die Kinder brauchen weit mehr Zeit sich aneinander zu gewöhnen, als ihr ihnen momentan gebt.

Ich in deinem Fall würde es vorziehen, dass ihr euch besucht, der 'Besuch' mitsamt Kind(ern) aber nicht in der eigenen Wohnung unterkommt, sondern in einer Ferienwohnung oder ähnlichem. Treffen finden dann an neutralen Orten statt, z.B. im Freizeitpark, beim schwimmen ect. 

just my 2 cents
 

1 LikesGefällt mir

13. Juni um 19:38

Nein, ich suche nicht nach einem Vater für meine Tochter. Ich erwarte auch nicht dass mein Partner Verantwortung für meine Tochter übernimmt. Sie ist in unserem Umfeld mit den Großeltern und Verwandtschaft und Freundschaften gut emotional aufgestellt und finanziell versorgt. Ich lebe ja seit 8 Jahren alleine mit ihr.
Das ersetzt keinen Vater, aber ich würde es niemals fosieren einen vater zu finden. So etwas muss sich ergeben.
Mein Partner ist meiner Tochter gegenüber freundlich und sie ist ihm gegenüber freundlich. Sie sieht ihn auch nicht als Vater. Sie findet ihn aber nett.
Wenn sich daraus eine tiefere Freundschaft entwickelt, würde mich das freuen. Erwarten tu ich jedoch nur eine Grund Höflichkeit und Respekt gegenüber dem anderen.
Bei uns ist es mehr, als würde jemand dazu kommen, für den es einen Platz gibt und niemand muss dafür weichen oder zurück stecken.

Seinen Kindern gegenüber bin ich offen, aber auch hier würde eine Grund Höflichkeit und Respekt ein Miteinander möglicher machen.

Meinen Partner gibt es nur mit seinen Kindern, da gebe ich Dir recht. Aber es ist eben momentan ein Teil von ihm, der uns ablehnt und versucht los zu werden. Da wäre es fatal, diesen Teil so zu wollen.

 

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Teste die neusten Trends!
experts-club

Hydro Boost

Teilen

Das könnte dir auch gefallen