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Frau kann doch einen Mann durch Kind binden!?

23. Oktober 2012 um 9:23

In allen möglichen Threads und überall lautet ja die Antwort auf die Frage, ob eine Frau einen Mann durch ein Kind an sich binden könnte eindeutig nein.

Aber, ich nenn mal ein Beispiel:

Eine Freundin von mir war 7 Jahre mit einem Mann zusammen. 3 Jahre versuchten die beiden ein Kind zu bekommen. Es klappte nicht. Freundin sehnte sich sehr nach Kind.

Dann lernte sie kurz nach der Beziehung IHN kennen. Ein toller Typ. Ihr Selbstbewusstsein machte das kaum mit. Ein attraktiver, weit gekommener Mann hatte sich ausgerechnet in SIE verliebt. Entgegen all ihrer Prinzipien schlief sie mit dem Mann, diesmal auch ohne auf Verhütung zu achten. Also eigentlich hat sie ihn nicht wirklich so mit in die Planung einbezogen.
Sie sagte immer vor dem Kind mit ihm, so einen Mann könne man nicht halten, voller Charisma, immer auf der Bühne, umringt von Frauen. Angst er würde gehen... er machte auch selbst oft solche Bemerkungen.

Er, erfolgreich, aber innerhalb einer Beziehung alles andere als das. Ziemlich unbeständig, verletzend, er spielte sogar mit ihren Ängsten, war auch immer gemein, wenn sie ihren Kinderwunsch äußerte. Wollte sich nicht festlegen, sagte immer er glaube nicht an eine lange Beziehung...

Das Kind ist heute schon 9. Seit es da ist hat meine Bekannte gar keine Ängste mehr. Sie nahm dann alles ganz locker, sagte: Wenn er geht, hab ich noch sein Kind, damit wird er immer einen Teil in meinem Leben bleiben müssen, von mir abhängig sein müssen.

Ist es nicht so? Überlegt sich ein Mann nicht lieber hundert Mal, ob er seine Frau verlässt, betrügt, wenn da ein Kind ist, das er, wenn es zur Trennung kommt ein Stück weg aufgeben muss? Dann verliert er ja seine Machtstellung, gerade bei den Besuchsrechten hier in Deutschland.

Also, versucht nicht der Mann dann eben das Gute in der Beziehung zu sehen, eher daran zu arbeiten, der Familie wegen?

Der Mann meiner Freundin hat sich nämlich sehr gewandelt seit das Kind da ist und lässt seitdem alle Gemeinheiten bei Seite, sie fühlt sich durch das Kind irgendwie sicherer.

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23. Oktober 2012 um 9:55

Das Kind als Unterpfand für den gefügigen Mann -
mir wird schlecht, wenn ich deine Zeilen lese. Mit welcher Selbstverständlichkeit da immer noch alte Schemata bedient werden, der fürsorgenden Frau obliegt selbstverständlich das Kindswohl, buah, der Mann verliert seine Machtstellung und morgen ist Weihnachten, ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich grad kotzen müsste. Frauen, die nach den von dir beschriebenen Maximen leben, stellen aus meiner Sicht einen wesentlichen Grund für den rasenden Frauenhass bei vielen meiner Geschlechtsgenossen dar. Schade um die Menschheit.

Freundliche Grüße,
Christoph

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23. Oktober 2012 um 10:10

Hallo py
Ich symphatisiere genauso mit deiner Gefühlswelt.
Für mich hat sich diese Frage lediglich gestellt und Absicht war es, einfach mal ein Gedankenbrainstorming hierüber zu erhalten.

Ich weiss aber nicht, ob du selber Vater bist und vielleicht nachvollziehen kannst, dass die Frau nun mal leider doch, wenn es zu einer Trennung kommt, viele Vorzüge genießt. ja auch sicher Macht ausüben kann und nach langem Lesen... komme ich zur Überzeugung, dass dies auch viele Frauen tun und keinen Deut Mühe in eine stabile Vater Kind Beziehung stecken, wenn es zur Trennung kam.

Vater darf nun mal Kind nur alle 14 Tage sehen.
Mutter kann, wenn sie böse Absichten hat, das Kind sehr subtil gegen Vater aufhetzen.

Sie kann eine Beziehung zerstören zum Vater. Da ist das Kind dann angeblich mal wieder krank...

Ich habe tausende solcher Geschichten gehört.

Nicht umsonst wird doch auch jetzt gerade ein neues Gesetz erlassen, welches dem Vater ermöglicht auch außerhalb der Umgangszeiten einen Besuchstermin mit Kind auch gegen den Willen der Mutter vereinbaren zu dürfen.

Überleg dir das mal, das war bis heute also gar nicht möglich. Wenn die Mutter nein sagte, dann sah der Vater das Kind eben nicht.

Sorry, aber die Frau hat schon eine Art Machtstellung, wenn es zur Trennung kommt, verstehen kann das denke ich auch nur ein Vater, der das durchmacht.

Die Frau dürfte ja sogar mit Kind, wenn sie einen Job in Honolulu nachweisen könnte mit Kind dort hin. Und dann?

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23. Oktober 2012 um 10:23
In Antwort auf puravida007

Hallo py
Ich symphatisiere genauso mit deiner Gefühlswelt.
Für mich hat sich diese Frage lediglich gestellt und Absicht war es, einfach mal ein Gedankenbrainstorming hierüber zu erhalten.

Ich weiss aber nicht, ob du selber Vater bist und vielleicht nachvollziehen kannst, dass die Frau nun mal leider doch, wenn es zu einer Trennung kommt, viele Vorzüge genießt. ja auch sicher Macht ausüben kann und nach langem Lesen... komme ich zur Überzeugung, dass dies auch viele Frauen tun und keinen Deut Mühe in eine stabile Vater Kind Beziehung stecken, wenn es zur Trennung kam.

Vater darf nun mal Kind nur alle 14 Tage sehen.
Mutter kann, wenn sie böse Absichten hat, das Kind sehr subtil gegen Vater aufhetzen.

Sie kann eine Beziehung zerstören zum Vater. Da ist das Kind dann angeblich mal wieder krank...

Ich habe tausende solcher Geschichten gehört.

Nicht umsonst wird doch auch jetzt gerade ein neues Gesetz erlassen, welches dem Vater ermöglicht auch außerhalb der Umgangszeiten einen Besuchstermin mit Kind auch gegen den Willen der Mutter vereinbaren zu dürfen.

Überleg dir das mal, das war bis heute also gar nicht möglich. Wenn die Mutter nein sagte, dann sah der Vater das Kind eben nicht.

Sorry, aber die Frau hat schon eine Art Machtstellung, wenn es zur Trennung kommt, verstehen kann das denke ich auch nur ein Vater, der das durchmacht.

Die Frau dürfte ja sogar mit Kind, wenn sie einen Job in Honolulu nachweisen könnte mit Kind dort hin. Und dann?

Für alle diese
1000e Geschichten, die du da kennst, fällt mir nur immer dieselbe Antwort ein: Smith&Wesson, Kaliber 44.

Wenn sich Papi und Mami nicht mehr lieb haben und getrennte Wege gehen, sollten sie soweit Mensch bleiben, dass sie beide für ihre Kinder als Elternteile erhalten bleiben, für alles andere habe ich keinerlei Verständnis. Die Kriege, die mithilfe von unschuldigen Kindern geführt werden, erregen meine tiefste Abscheu.

Ich finde es bedauerlich, dass du offenbar so viele Frauen kennengelernt hast, die mit der Macht über die Kinder über die eigentliche Dauer der Beziehung hinaus ihren Männern das Leben zur Hölle gemacht haben und dies weiterhin tun.

Ich kenne es nur anders: Kinder können jeden ihrer Elternteile praktisch jederzeit sehen, die 14 Tage Besuchsrechtregelung halte ich schon für institutionalisierten Waffenstillstand und keinen Friedensplan. Ich bin selbst Scheidungskind, habe das so erfahren dürfen und kenne auch nur Scheidungskinder, denen es ähnlich erging.

Die anderen tun mir einfach nur leid.

Freundliche Grüße,
Christoph

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