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Frau hat ihren Mann spontan verlassen und ihre 3 kleinen Kindern bei ihm gelassen

20. April um 13:37

Sie verlangt jetzt 1000 € Unterhalt ist das rechtens?

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20. April um 13:47

Ob das rechtens ist, kann ich leider nicht sagen.

Nicht alles, was Gesetz ist, ist gerecht. Leider.

Mein Entsetzen ist jedoch ehrlich.

Viele Frauen wollen so etwas nicht glauben. Ich glaube es aber, weil ich einen ähnlichen Fall persönlich kenne. Da lebt der Mann mit den Kindern im Haus der Schwiegereltern, und die Schwiegereltern können den Besuch ihrer eigenen Tochter kaum ertragen (auf Mutterschaftskur hat diese Frau ihren Traummann kennengelernt).

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20. April um 14:30
In Antwort auf user282292

Sie verlangt jetzt 1000 € Unterhalt ist das rechtens?

also als erstes ist der unterhalt der Kinder zu beruecksichtigen .

Dann erst ihr eigener.

von daher kann er recht entspannt sein

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20. April um 14:34
In Antwort auf user282292

Sie verlangt jetzt 1000 € Unterhalt ist das rechtens?

Rechtens ist da allenfalls, dass sie wollen kann was sie will. Kriegen wird sie wohl nix, da sie, im Gegenteil, unterhaltspflichtig ist. Für die Kinder sowieso und für den Vater, der sich um die Kinder kümmert, sehr wahrscheinlich auch noch, wenn er nicht mehr genug Zeit zum arbeiten hat. 

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20. April um 15:35
In Antwort auf didivah

Rechtens ist da allenfalls, dass sie wollen kann was sie will. Kriegen wird sie wohl nix, da sie, im Gegenteil, unterhaltspflichtig ist. Für die Kinder sowieso und für den Vater, der sich um die Kinder kümmert, sehr wahrscheinlich auch noch, wenn er nicht mehr genug Zeit zum arbeiten hat. 

Ich bin zwar keine Juristin.
Aber mal angenommen, sie hat kein eigenes Einkommen. Also kann sie sich auch am Unterhalt nicht beteiligen.
Und er hat ein sehr hohes Einkommen. Das ermöglicht ihm den Unterhalt für die Kinder, und es bliebe auch noch genug für seine Ex-Frau, für die der Staat ja vorerst noch nicht zahlen will. Für ihn würde dann wohl das Existenzminimum reichen.

Ich glaube zwar, dass eine Frau auch in einer solchen Situation heutzutage nicht auf Dauer Unterhalt bekommen würde. Aber vielleicht doch wenigstens temporär? Oder könnte die Frau nur dann Unterhalt bekommen, wenn sie auch die Kinder hätte und deshalb nicht arbeiten könnte?

Wie ist da die Rechtslage?

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20. April um 16:25
In Antwort auf user282292

Sie verlangt jetzt 1000 € Unterhalt ist das rechtens?

nein, meines wissenns nach ist das nicht so.

jeder ehepartner muss nach der scheidung für den eigenen unterhalt sorgen. und da die frau nicht durch 3 kleine kinder gehandicapt ist, wird das gericht verlangen, dass sie sofort arbeiten  geht.
aber sie ist unterhaltspflichtig den kindern gegenüber.

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20. April um 17:40
In Antwort auf apfelsine8

nein, meines wissenns nach ist das nicht so.

jeder ehepartner muss nach der scheidung für den eigenen unterhalt sorgen. und da die frau nicht durch 3 kleine kinder gehandicapt ist, wird das gericht verlangen, dass sie sofort arbeiten  geht.
aber sie ist unterhaltspflichtig den kindern gegenüber.

Entschuldige, dass ich so begriffsstutzig bin. Natürlich wird das Gericht verlangen, dass sie arbeiten geht.

Aber da wird sie sich eben zum Sozialfall stilisieren: Ich habe nichts gelernt, ich kann nichts, niemand will mir Arbeit geben. Selbst zum Putzen bin ich zu blöde. Außerdem ist die oder jene Arbeit voll unzumutbar. Und je nach Region sind die Behörden ja so schrecklich tolerant (wurde ja schon gefordert, dass sich niemand für sein Nichtstun rechtfertigen muss).

Und das Sozialamt wird versuchen, sich irgendwo das Geld zu holen und auf den §1574 BGB für vorübergehenden Unterhalt verweisen.

Wie läuft das denn dann in Anbetracht von §1574 BGB praktisch? 

Zwar gilt, dass der potentiell Unterhaltsberechtigte die volle Beweislast für seine Unfähigkeit zur Arbeitsaufnahme hat. Aber das lässt sich mit einiger Schauspielkunst und Geschicklichkeit schon durchsetzen. Das ist jedenfalls meine Befürchtung.

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20. April um 18:22

Sie iwll 1000Eur Unterhalt für sich selbst? Mit welcher Begründung?
Also ich kann auch nur ins blaue raten, aber für die Kinder braucht sie ja keinen. Und wieso für sich? Normal bekommen Ehegatten nur dann Unterhalt, wenn einer wegen der Betruung kleienr Kinder Zuhause geblieben ist. Und dann auch nur, wenn der weiter die Kinder hat.
Jetzt sie sie frei und ungebunden. Da kann sie arbeiten gehen. Ansonsten bleiben ALG1 und ALG2. Und dann darf sie Unterhalt an ihren Partner zahlen. Für die Kinder. Und ggf glaube ich auch für ihn, wenn er wegen der Betreuung nun nicht mehr Vollzeit arbeiten kann. Und dann gilt das glaub nur für 1 Jahr. Also der Ehegattenunterhalt. An den, der die Kidner hütet.

Ich würde zum Jugendamt und mich beraten lassen.

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20. April um 19:34

Hier ist wohl der Trennungsunterhalt gemeint. Dieser ist im Trennungsjahr zu zahlen für den Ehepartner, der durch die Trennung anders seinen bisherigen Lebensstandard nicht mehr halten könnte. Das wird hier die Ehefrau sein, die wohl bisher mit drei kleinen Kindern nicht berufstätig war und somit finanziell erheblich schlechter gestellt wäre. Unter erschwerenden Umständen kann der Trennungsunterhalt auch verlängert werden, bei Krankheit der Frau zB. Im Trennungsjahr soll auch alles für die Versöhnung getan werden und damit das ganze nicht durch Geldsorgen gefährdet wird, gibt es diesen Ausgleich.

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20. April um 19:42
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Sie iwll 1000Eur Unterhalt für sich selbst? Mit welcher Begründung?
Also ich kann auch nur ins blaue raten, aber für die Kinder braucht sie ja keinen. Und wieso für sich? Normal bekommen Ehegatten nur dann Unterhalt, wenn einer wegen der Betruung kleienr Kinder Zuhause geblieben ist. Und dann auch nur, wenn der weiter die Kinder hat.
Jetzt sie sie frei und ungebunden. Da kann sie arbeiten gehen. Ansonsten bleiben ALG1 und ALG2. Und dann darf sie Unterhalt an ihren Partner zahlen. Für die Kinder. Und ggf glaube ich auch für ihn, wenn er wegen der Betreuung nun nicht mehr Vollzeit arbeiten kann. Und dann gilt das glaub nur für 1 Jahr. Also der Ehegattenunterhalt. An den, der die Kidner hütet.

Ich würde zum Jugendamt und mich beraten lassen.

Das ist Theorie, aber wohl nur bedingt Praxis.Zur Höhe des Unterhalts können wir nichts sagen. Ob ihr überhaupt ALG1 zusteht, wissen wir nicht. ALG2 hingegen greift ja nur, wenn es keinen anderen Zahlungspflichtigen geben würde.
Aber nach §1574 BGB hat diese Frau das Recht auf vorübergehenden Unterhalt, wenn sie die Unmöglichkeit nachweist, Arbeit aufnehmen und sich damit selbst versorgen zu können. Ihre eigene Kindesunterhaltsverpflichtung bliebe dann reine Theorie. Richtig ist nur, dass der Nachweis dieser Unmöglichkeit einer Arbeitsaufnahme erheblich leichter wäre, wenn die Kinder bei ihr leben würden und sie deshalb vorübergehend an einer Arbeitsaufnahme gehindert wäre.
Ich kann mir allerdings durchaus soviel Perfidie vorstellen, dass diese Frau mit einigen Tricks und Kniffen genau die Arbeitsunfähigkeit dokumentiert oder herbeiführt, die den EX-Ehemann zur Zahlung verpflichten würden. 
Der Zwang käme ja ironischerweise schon von den Sozialämtern, die zunächst einmal jedwede andere Möglichkeiten prüfen möchten. - Ob und in welchem Unfang die Rechtspraxis so etwas mitmacht, entzieht sich meiner Kenntnis. Für möglich hielte ich alles.
 

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20. April um 19:50

Soweit ich weiss, gibt es den Trennungsunterhalt auch unabhängig von einer evtl. Berufstätigkeit. Etwas weniger vielleicht, aber die Frau wird nicht genug verdienen können, wenn der Lebensstandard vorher sehr hoch war. Das MUSS man sich von einem Anwalt berechnen lassen, evtl. war diese Frau bereits bei einem, denn wo hat sie sonst diese Zahl her?

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20. April um 19:53

Alg 1 steht ihr definitiv nicht zu, wenn sie seit den drei Kids zuhause ist, das ist zu lange. Und Alg 2 sicher auch nicht, wenn gemeinsames Ehevermögen da ist. Das müsste zuerst aufgebraucht werden. Das wird alles sehr teuer werden fürchte ich.

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20. April um 20:45
In Antwort auf jara

Alg 1 steht ihr definitiv nicht zu, wenn sie seit den drei Kids zuhause ist, das ist zu lange. Und Alg 2 sicher auch nicht, wenn gemeinsames Ehevermögen da ist. Das müsste zuerst aufgebraucht werden. Das wird alles sehr teuer werden fürchte ich.

Das zeigt nun wieder einmal, dass Recht und Gerechtigkeit zwei getrennte Dinge sein können - obwohl wir natürlich die konkreten Beweggründe des Falles nicht kennen und nicht auf das Augenscheinliche hereinfallen dürfen. 

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21. April um 9:34

Naja, wieso denn? Es hat schon seinen Grund warum die Gesetze so sind. Immerhin hat die Frau vorher dann jahrelang der Kinder wegen zurück gesteckt, in wohl so ziemlich allen Bereichen. Jetzt ist eben mal er dran. Sind ja immerhin die Kinder von BEIDEN, warum sollten immer nur der Frau alle Nachteile aufgebürdet werden? So ist es doch viel gleichberechtigter.

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21. April um 9:57
In Antwort auf jara

Naja, wieso denn? Es hat schon seinen Grund warum die Gesetze so sind. Immerhin hat die Frau vorher dann jahrelang der Kinder wegen zurück gesteckt, in wohl so ziemlich allen Bereichen. Jetzt ist eben mal er dran. Sind ja immerhin die Kinder von BEIDEN, warum sollten immer nur der Frau alle Nachteile aufgebürdet werden? So ist es doch viel gleichberechtigter.

@jara. Das ist auch ein Gesichtspunkt, und wir kennen den Einzelfall nicht.

Es gibt Männer, da muss die Frau ohne ihre Kinder aus dem Haus fliehen, nur um am Leben zu bleiben. Sie hofft dann, später ihre Kinder wiederzubekommen. Eine tote Mutter nutzt den Kindern auch nichts.

Die andere Story kann ich selbst bezeugen: Frau lernt in Mutterkur einen neuen Lover kennen. Mann lebt heute mit den Kindern im Haus der Schwiegereltern. Die Tochter darf da nur ab und an mal auftauchen wegen der gemeinsamen Kinder. Die Schwiegereltern halten aus gutem Grund zu ihrem Schwiegersohn.

Das sind 2 völlig unterschiedliche Geschichten, und es gibt noch unzählige andere mit vielen Zwischentönen.

Es ist doch auch klar, dass das Gesetz nicht jedwede Situation von vornherein regeln kann.

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21. April um 10:09

Weil sie die letzten Jahre die Kinder betreut hat und dadurch jetzt erhebliche Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt hat? Er hatte diesen Bruch ja nicht in seiner Biografie und muss dies jetzt finanziell ausgleichen. Das ist nur gerecht mMn.

Die Schuldfrage, warum die Beziehung zerbrach, spielt gottlob ja keine Rolle mehr bei Gesetzen, sollte sie auch nicht, das ist ganz klar zu trennen.

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21. April um 11:23
In Antwort auf user282292

Sie verlangt jetzt 1000 € Unterhalt ist das rechtens?

Mann verlässt Frau und lässt die Kinder bei ihr. Er hat ihr bzw den Kindern Unterhalt zu zahlen.

Sie zieht aus, lässt die Kinder bei ihm. Warum soll er IHR irgendetwas zahlen?!!! Dann ist eher sie dafür zuständig ihren Kindern Unterhalt zu zahlen!
Ich hoffe doch inständig, dass es rechtlich auch wirklich so ist! Was ich schon annehme. Am besten einen Anwalt für Familienrecht fragen. Kostet zwar aber wäre immer noch billiger als ihr widerrechtlich monatlich 1000 Euro zu zahlen. Irgendwie lächerlich ihre Forderung! 

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21. April um 11:29
In Antwort auf jara

Naja, wieso denn? Es hat schon seinen Grund warum die Gesetze so sind. Immerhin hat die Frau vorher dann jahrelang der Kinder wegen zurück gesteckt, in wohl so ziemlich allen Bereichen. Jetzt ist eben mal er dran. Sind ja immerhin die Kinder von BEIDEN, warum sollten immer nur der Frau alle Nachteile aufgebürdet werden? So ist es doch viel gleichberechtigter.

Wissen wir denn, ob sie die ganze Zeit nicht arbeiten war? Vom TS kamen nur dürftige Inputs..

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21. April um 11:30
In Antwort auf jara

Weil sie die letzten Jahre die Kinder betreut hat und dadurch jetzt erhebliche Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt hat? Er hatte diesen Bruch ja nicht in seiner Biografie und muss dies jetzt finanziell ausgleichen. Das ist nur gerecht mMn.

Die Schuldfrage, warum die Beziehung zerbrach, spielt gottlob ja keine Rolle mehr bei Gesetzen, sollte sie auch nicht, das ist ganz klar zu trennen.

Das wissen wir doch gar nicht!

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21. April um 11:32
In Antwort auf jara

Weil sie die letzten Jahre die Kinder betreut hat und dadurch jetzt erhebliche Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt hat? Er hatte diesen Bruch ja nicht in seiner Biografie und muss dies jetzt finanziell ausgleichen. Das ist nur gerecht mMn.

Die Schuldfrage, warum die Beziehung zerbrach, spielt gottlob ja keine Rolle mehr bei Gesetzen, sollte sie auch nicht, das ist ganz klar zu trennen.

@Jara. Da hast Du im doppelten Sinne Recht.

So wird es auch aus juristischer Sicht sein. Recht und "gerecht" sind auf der prinzipiellen Ebene in diesem Fall das Gleiche.

Dennoch kann es legitim sein, danach zu fragen, ob bei "moralischer" Einzelfallbetrachtung (was das Recht entgegen der allgemeinen Erwartung gar nicht leisten kann und soll!) etwas anderes herauskommen würde. Es ist aber völlig in Ordnung, dass der Gesetzgeber sich auf diese Einzelfallgerechtigkeit incl. Schuldprinzip nicht mehr einlässt. Wir sollten von mündigen Menschen erwarten, dass sich prüft, wer sich ewig bindet, und dann auch die Folgen zu tragen bereit ist.
 

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21. April um 12:02
In Antwort auf entdeckerin54

@Jara. Da hast Du im doppelten Sinne Recht.

So wird es auch aus juristischer Sicht sein. Recht und "gerecht" sind auf der prinzipiellen Ebene in diesem Fall das Gleiche.

Dennoch kann es legitim sein, danach zu fragen, ob bei "moralischer" Einzelfallbetrachtung (was das Recht entgegen der allgemeinen Erwartung gar nicht leisten kann und soll!) etwas anderes herauskommen würde. Es ist aber völlig in Ordnung, dass der Gesetzgeber sich auf diese Einzelfallgerechtigkeit incl. Schuldprinzip nicht mehr einlässt. Wir sollten von mündigen Menschen erwarten, dass sich prüft, wer sich ewig bindet, und dann auch die Folgen zu tragen bereit ist.
 

Also ich kenne das auch nur so, dass er zahlen muss, wenn er auszieht, die Kinder bei ihr lässt und sie nur geringfügig oder gar nicht aufgrund der Kinder oder warum auch immer gearbeitet hat. Dann aber auch nur 1 Jahr lang. In diesem Jahr hat sie Zeit alles zu Regeln, denn, wenn sie nur Betreuungsplätze für 25 Std hat oder noch keinen Kitaplatz etc, kann sie ja nicht sofort arbeiten gehen um sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.  Wie das im Fall oben ist, hm keine Ahnung....schließlich sind die Kinder bei ihm und angenommen er kann deswegen nur noch weniger arbeiten und weniger verdienen....wird da für sie wohl nichts überbleiben.Zudem kann sie sich nun Arbeit suchen, Kinder sind ja bei ihm. Da muss ja echt einiges arg sein, dass man seine Kinder verlässt.... 

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21. April um 12:20
In Antwort auf skadiru

Mann verlässt Frau und lässt die Kinder bei ihr. Er hat ihr bzw den Kindern Unterhalt zu zahlen.

Sie zieht aus, lässt die Kinder bei ihm. Warum soll er IHR irgendetwas zahlen?!!! Dann ist eher sie dafür zuständig ihren Kindern Unterhalt zu zahlen!
Ich hoffe doch inständig, dass es rechtlich auch wirklich so ist! Was ich schon annehme. Am besten einen Anwalt für Familienrecht fragen. Kostet zwar aber wäre immer noch billiger als ihr widerrechtlich monatlich 1000 Euro zu zahlen. Irgendwie lächerlich ihre Forderung! 

Ist nicht lächerlich, es geht einzig und allein darum, wie die Situation in der Ehe davor war. Sollte sie nicht berufstätig sein bzw. gewesen sein, kann sie weder den Kindesunterhalt jetzt bestreiten UND hat gleichzeitig Anspruch auf selber welchen. Aber wir müssten natürlich jetzt vom TE wissen, ob es so ist, dass sie nicht berufstätig war. Ich nehme es aber stark an wegen der kleinen Kinder und ihrer Forderung. Ich denke, sie weiss schon, dass es ihr zusteht, war evtl bereits bei einem Anwalt. Es ist durchaus sehr wahrscheinlich, dass ihre Forderung absolut berechtigt ist.

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21. April um 12:25
In Antwort auf pustew

Also ich kenne das auch nur so, dass er zahlen muss, wenn er auszieht, die Kinder bei ihr lässt und sie nur geringfügig oder gar nicht aufgrund der Kinder oder warum auch immer gearbeitet hat. Dann aber auch nur 1 Jahr lang. In diesem Jahr hat sie Zeit alles zu Regeln, denn, wenn sie nur Betreuungsplätze für 25 Std hat oder noch keinen Kitaplatz etc, kann sie ja nicht sofort arbeiten gehen um sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.  Wie das im Fall oben ist, hm keine Ahnung....schließlich sind die Kinder bei ihm und angenommen er kann deswegen nur noch weniger arbeiten und weniger verdienen....wird da für sie wohl nichts überbleiben.Zudem kann sie sich nun Arbeit suchen, Kinder sind ja bei ihm. Da muss ja echt einiges arg sein, dass man seine Kinder verlässt.... 

Warum? Männer verlassen ständig ihre Familien mit gravierenden Auswirkungen für die Frauen, und Frauen sind genauso dazu im Stande, das selbe zu tun. Es sind die Kinder von BEIDEN und man muss immer schauen, was das beste für die Kinder ist. Finanziell müsste man das von einem Anwalt natürlich ganz genau berechnen lassen, also auch das gesamte Vermögen der Eheleute, aber der Frau wird ihr berechtigter Anteil zustehen, warum auch nicht. Männer würden darauf auch nicht verzichten, oder?

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21. April um 12:45

Dann warten wir mal ab, ob der TS uns mal ein paar sinnvolle Eckdaten liefert, alles andere ist reine Spekulation von uns.

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21. April um 12:55

Natürlich. Mir ging es nur darum, dass es durchaus Konstellationen gibt, wo der Frau das Geld zusteht, das ist nicht so abwegig. Und dass auch der Vergleich mit Männern hinkt, denn die haben in den seltensten Fällen vorher beruflich pausiert und somit dadurch keinen Nachteil erlitten. Dies muss schon ausgeglichen werden.

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21. April um 13:37
In Antwort auf jara

Natürlich. Mir ging es nur darum, dass es durchaus Konstellationen gibt, wo der Frau das Geld zusteht, das ist nicht so abwegig. Und dass auch der Vergleich mit Männern hinkt, denn die haben in den seltensten Fällen vorher beruflich pausiert und somit dadurch keinen Nachteil erlitten. Dies muss schon ausgeglichen werden.

jara.

Davon kann ich persönlich ein Lied singen, möchte aber lieber über Persönliches und längst Vergangenes schweigen!

Viele Männer wissen nicht, wie Recht Du hast. Aber ich kenne auch die Fälle, wo Frauen ihren Männern nach der Scheidung das Leben zur Hölle gemacht haben.

Es gibt beides. Ich verfüge über keine Statistik und möchte nicht daran mitwirken, dass Klischées aufgebaut werden. Scheidungen sind fast immer eine unschöne, eine schmutzige Sache.

Natürlich gibt es Männer, die so gar nicht einsehen, dass sie etwas abgeben müssen: Meist ist das so, wenn die Frau nur im Haushalt tätig war und dem Mann die Kinder groß gezogen hat. Da herrscht dann am Ende bei manchen Männern schreckliches Unverständnis und eine totale Verkennung der Rechtslage.

Daher bin ich auch der Meinung, dass aus einer bestimmten männlichen Sicht eine klassische Ehe mit Kindern und ohne eigene Erwerbstätigkeit der Frau ein maximales Risiko darstellen muss. Das Verschrobene an dieser Sicht ist allerdings, dass solche Männer die von der Frau eingebrachte Leistung vergessen - weil sie eben nicht pekuniär ist.

Eine ganz neue, möglicherweise heute noch utopische Lösung für solche Fälle würde sein, dass anstelle eines individuellen Gehalts ein Familiengehalt gezahlt wird, immer gezahlt an beide Ehepartner (und unabhängig davon, wer von beiden oder ob beide arbeiten). Die sozialen Komponenten wie Altersvorsorge wären ebenfalls gleich aufzuteilen.

Dann gäbe es auch keinen Zugewinnausgleich mehr. 

Die Unterhaltsverpflichtung würde bei einem Familiengehalt dann auch teilweise durch ALG1 kompensiert werden. Denn das Arbeitsverhältnis endet automatisch mit dem Tag der Trennung. Für diesen Sonderfall darf natürlich nicht so argumentiert werden können, die Frau habe die Beendigung des Arbeitsverhältnisses selbst herbeigeführt. 

Zugegeben, ich kann mir eine solche Lösung auch noch nicht vorstellen, da hier 2 Sphären miteinander vermengt werden, die von der modernen romantischen Liebe gestiftete Ehe mit der Rechtssphäre von Arbeitsverhältnissen. Aber im Prinzip müsste es beinahe so laufen ...

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21. April um 13:45
In Antwort auf entdeckerin54

jara.

Davon kann ich persönlich ein Lied singen, möchte aber lieber über Persönliches und längst Vergangenes schweigen!

Viele Männer wissen nicht, wie Recht Du hast. Aber ich kenne auch die Fälle, wo Frauen ihren Männern nach der Scheidung das Leben zur Hölle gemacht haben.

Es gibt beides. Ich verfüge über keine Statistik und möchte nicht daran mitwirken, dass Klischées aufgebaut werden. Scheidungen sind fast immer eine unschöne, eine schmutzige Sache.

Natürlich gibt es Männer, die so gar nicht einsehen, dass sie etwas abgeben müssen: Meist ist das so, wenn die Frau nur im Haushalt tätig war und dem Mann die Kinder groß gezogen hat. Da herrscht dann am Ende bei manchen Männern schreckliches Unverständnis und eine totale Verkennung der Rechtslage.

Daher bin ich auch der Meinung, dass aus einer bestimmten männlichen Sicht eine klassische Ehe mit Kindern und ohne eigene Erwerbstätigkeit der Frau ein maximales Risiko darstellen muss. Das Verschrobene an dieser Sicht ist allerdings, dass solche Männer die von der Frau eingebrachte Leistung vergessen - weil sie eben nicht pekuniär ist.

Eine ganz neue, möglicherweise heute noch utopische Lösung für solche Fälle würde sein, dass anstelle eines individuellen Gehalts ein Familiengehalt gezahlt wird, immer gezahlt an beide Ehepartner (und unabhängig davon, wer von beiden oder ob beide arbeiten). Die sozialen Komponenten wie Altersvorsorge wären ebenfalls gleich aufzuteilen.

Dann gäbe es auch keinen Zugewinnausgleich mehr. 

Die Unterhaltsverpflichtung würde bei einem Familiengehalt dann auch teilweise durch ALG1 kompensiert werden. Denn das Arbeitsverhältnis endet automatisch mit dem Tag der Trennung. Für diesen Sonderfall darf natürlich nicht so argumentiert werden können, die Frau habe die Beendigung des Arbeitsverhältnisses selbst herbeigeführt. 

Zugegeben, ich kann mir eine solche Lösung auch noch nicht vorstellen, da hier 2 Sphären miteinander vermengt werden, die von der modernen romantischen Liebe gestiftete Ehe mit der Rechtssphäre von Arbeitsverhältnissen. Aber im Prinzip müsste es beinahe so laufen ...

Ich finde die derzeitige Rechtslage eigentlich fair und ausreichend. Scheidungen sind nunmal unschön und teuer, so oder so.

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21. April um 14:18


Drum prüfe sich, wer sich ewig bindet? Habe ich selbst spaßeshalber geschrieben, aber nicht wirklich Ernst gemeint.
Der Spruch ist nämlich etwas abgedroschen.
Soviel prüfen geht nicht ... Das könnte ewig dauern, wenn absolute Sicherheit gewünscht ist.

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21. April um 14:25
In Antwort auf entdeckerin54


Drum prüfe sich, wer sich ewig bindet? Habe ich selbst spaßeshalber geschrieben, aber nicht wirklich Ernst gemeint.
Der Spruch ist nämlich etwas abgedroschen.
Soviel prüfen geht nicht ... Das könnte ewig dauern, wenn absolute Sicherheit gewünscht ist.

Absolute Sicherheit geht im Leben halt nicht. Muss auch nicht sein, es wird für alle bestimmt ausreichend gesorgt. Das ist sicher genug würde ich meinen. Auch den Frauen kann man nicht raten, sich weniger abhängig zu machen, denn wenn Kinder gewünscht sind, muss sich halt irgendwer kümmern. Und irgendwer muss dafür aufkommen.

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21. April um 14:53

So gesehen habt ihr natürlich recht - WENN sie all die Jahre nur zu Hause war. Denn NUR DESHALB KONNTE ER ja weiterhin VOLL arbeiten. DANN sähe ich es ein, dass er ihr was zahlt! So eine Art Abfindung... oder ne Zeitlang monatlich Summe X. Dennoch sollte sie sich nicht drauf ausruhen und spätestens JETZT ihren Hintern hoch kriegen und (wieder) arbeiten gehen!

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21. April um 14:55
In Antwort auf jara

Absolute Sicherheit geht im Leben halt nicht. Muss auch nicht sein, es wird für alle bestimmt ausreichend gesorgt. Das ist sicher genug würde ich meinen. Auch den Frauen kann man nicht raten, sich weniger abhängig zu machen, denn wenn Kinder gewünscht sind, muss sich halt irgendwer kümmern. Und irgendwer muss dafür aufkommen.

@jara. Das ist eben so.

Eigentlich sind wir jetzt vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen, was einen Thread immerhin interessanter macht.

Der TN hat eine einfache Frage gestellt. Die Antwort lautet:
Dies kann rechtens sein.

Mehr wollte der User oder Userin wohl auch gar nichts wissen. 

Dass die Details natürlich anwaltlicher Prüfung bedürfen und Sache des Gerichts sind, ist ohnehin klar.

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21. April um 14:58
In Antwort auf skadiru

So gesehen habt ihr natürlich recht - WENN sie all die Jahre nur zu Hause war. Denn NUR DESHALB KONNTE ER ja weiterhin VOLL arbeiten. DANN sähe ich es ein, dass er ihr was zahlt! So eine Art Abfindung... oder ne Zeitlang monatlich Summe X. Dennoch sollte sie sich nicht drauf ausruhen und spätestens JETZT ihren Hintern hoch kriegen und (wieder) arbeiten gehen!

Ganz genauso ist es ja gedacht. Daher ist der Trennungsunterhalt ja im Normalfall auch auf ein Jahr begrenzt, so als Übergang (ausser es liegen schwerwiegende Gründe vor). Wenn sie lange zuhause war, wird es u.U. für sie nämlich nicht einfach, wieder nen guten Job zu finden, von dem sie auch leben kann. Leider. Naja, das Leben ist hart.

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21. April um 15:04
In Antwort auf entdeckerin54

Ich bin zwar keine Juristin.
Aber mal angenommen, sie hat kein eigenes Einkommen. Also kann sie sich auch am Unterhalt nicht beteiligen.
Und er hat ein sehr hohes Einkommen. Das ermöglicht ihm den Unterhalt für die Kinder, und es bliebe auch noch genug für seine Ex-Frau, für die der Staat ja vorerst noch nicht zahlen will. Für ihn würde dann wohl das Existenzminimum reichen.

Ich glaube zwar, dass eine Frau auch in einer solchen Situation heutzutage nicht auf Dauer Unterhalt bekommen würde. Aber vielleicht doch wenigstens temporär? Oder könnte die Frau nur dann Unterhalt bekommen, wenn sie auch die Kinder hätte und deshalb nicht arbeiten könnte?

Wie ist da die Rechtslage?

gesetzt den Fall, dann müsste sie erst einmal einen Anwalt nehmen, der ihre Ansprüche geltend macht. Sie von sich aus, kann da gar nichts beanspruchen.

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21. April um 15:18
In Antwort auf gabriela1440

gesetzt den Fall, dann müsste sie erst einmal einen Anwalt nehmen, der ihre Ansprüche geltend macht. Sie von sich aus, kann da gar nichts beanspruchen.

Nunja, ohne Anwalt oder Anwältin wird dies nur schlecht gehen.
Eine Scheidung ist ohnehin recht teuer. Selbst eine einvernehmliche Scheidung ohne inhaltliche Streitpunkte kostete vor 15 Jahren bereits einige tausend Euro, allerdings abhängig von der Einkommenshöhe und dem Vermögen der Eheleute.
Die heutigen Preise kenne ich nicht, ich kann sie mir aber denken.

Ich erinnere mich an eine völlig blödsinnige Nebenstreitsache, die den zu Unrecht Klagenden 4 - 5.000 Euro gekostet hat. Normalerweise werden die Kosten bei einem Scheidungsverfahren 50:50 geteilt. In dem Fall, den ich leider nur zu gut kenne, hat erfreulicherweise das Oberlandesgericht entschieden, dass der Kläger 100 Prozent der Kosten zu tragen habe. Dem Kläger wurde vom Oberlandesgericht vorprozessual dringend angeraten, das Anliegen nicht weiter vorzubringen, da nicht die geringste Aussicht auf Erfolg bestehe.  Diese Aussichtslosigkeit und die Hartnäckigkeit des Klägers ein aussichtsloses Verfahren zu führen (ich drücke das hier mal laienhaft aus), könne man materiell nicht der Beklagten anlasten, und daher habe das Oberlandesgericht nach einem bestimmten § das Recht, die Kosten entgegen der üblichen familienrechtlichen Regelung ausschließlich dem Kläger aufzubürden.

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21. April um 16:08

Du scheinst nicht zu begreifen, dass es hier um die Situation IN der Ehe ging, für die er Ausgleich zahlen müsste. Das hat mit ihrem zukünftigen Job null zu tun, es geht darum was früher war. Ich denke, auch mit Eheverträgen kann man geltendes Recht nicht umgehen.

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21. April um 16:11
In Antwort auf entdeckerin54

Nunja, ohne Anwalt oder Anwältin wird dies nur schlecht gehen.
Eine Scheidung ist ohnehin recht teuer. Selbst eine einvernehmliche Scheidung ohne inhaltliche Streitpunkte kostete vor 15 Jahren bereits einige tausend Euro, allerdings abhängig von der Einkommenshöhe und dem Vermögen der Eheleute.
Die heutigen Preise kenne ich nicht, ich kann sie mir aber denken.

Ich erinnere mich an eine völlig blödsinnige Nebenstreitsache, die den zu Unrecht Klagenden 4 - 5.000 Euro gekostet hat. Normalerweise werden die Kosten bei einem Scheidungsverfahren 50:50 geteilt. In dem Fall, den ich leider nur zu gut kenne, hat erfreulicherweise das Oberlandesgericht entschieden, dass der Kläger 100 Prozent der Kosten zu tragen habe. Dem Kläger wurde vom Oberlandesgericht vorprozessual dringend angeraten, das Anliegen nicht weiter vorzubringen, da nicht die geringste Aussicht auf Erfolg bestehe.  Diese Aussichtslosigkeit und die Hartnäckigkeit des Klägers ein aussichtsloses Verfahren zu führen (ich drücke das hier mal laienhaft aus), könne man materiell nicht der Beklagten anlasten, und daher habe das Oberlandesgericht nach einem bestimmten § das Recht, die Kosten entgegen der üblichen familienrechtlichen Regelung ausschließlich dem Kläger aufzubürden.

nun  ja,

hier schreibt der TE aber erst nur dass, die Frau ''verlangt'', dass er IHR 1000 € UNTERHALT zahlt -

und darauf bezieht sich meine obige Antwort, dass sie ohne Anwalt ''verlangen'' kann was sie will, das muss ihr Mann nicht bezahlen.

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21. April um 16:11

..und jede Frau auch.

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21. April um 16:15
In Antwort auf jara

Du scheinst nicht zu begreifen, dass es hier um die Situation IN der Ehe ging, für die er Ausgleich zahlen müsste. Das hat mit ihrem zukünftigen Job null zu tun, es geht darum was früher war. Ich denke, auch mit Eheverträgen kann man geltendes Recht nicht umgehen.

mag ja alles sein - nur, dafür müsste die Frau, da sie gegangen ist, sich zunächst mal an einen Rechtsbeistand wenden, der dann für ihr Recht tätig wird.  Der wird ihr dann schon was erzählen, was ihre Rechte sind - aber eben auch, was ihre PFLICHTEN sind - so herum wird ein Schuh draus.

Da kann ja jeder kommen und was verlangen ... ja, wo leeeben wir denn?

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21. April um 16:30
In Antwort auf gabriela1440

mag ja alles sein - nur, dafür müsste die Frau, da sie gegangen ist, sich zunächst mal an einen Rechtsbeistand wenden, der dann für ihr Recht tätig wird.  Der wird ihr dann schon was erzählen, was ihre Rechte sind - aber eben auch, was ihre PFLICHTEN sind - so herum wird ein Schuh draus.

Da kann ja jeder kommen und was verlangen ... ja, wo leeeben wir denn?

@gabriela1440.

Ich halte es eher für wahrscheinlich, sie hat sich an einen Rechtsbeistand gewendet und über dessen Beistand 1000€ gefordert. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sie ihren Ex einfach mal so angerufen und gesagt hat: Ich will 1000€.

Was aber wirklich dahintersteckt, wissen wir natürlich alle nicht. Interessant ist, dass sich solche User daran erfreuen, wie wir hier solche banalen und selbstverständlichen Themen zeitraubend behandeln.

Ich bin auch so verdammt blöd, dass ich diesen schönen Osternachmittag nicht für was anderes nutze. Sitze zwar meist auf der Terrasse und bereite den Grillabend vor, aber renne immer wieder hier rein, um ein paar Sätze zu posten.

Was für eine Sinnlosigkeit.

Meine Theorie: Irgendjemand, der sich selbst jetzt ins Fäustchen lacht und nichts mehr zum Besten gibt, wirft ein Steinchen in dieses Wespennest. Und wir diskutieren ganz aufgeschreckt rum. Was für ein Spaß für diesen Deppen, der nicht mal etwas Genaueres sagt.

Dabei ist das Thema längst ausgelutscht. Mea Culpa, dass ich so blöd bin, selbst hier noch was dazu zu schreiben.

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21. April um 16:32
In Antwort auf jara

Weil sie die letzten Jahre die Kinder betreut hat und dadurch jetzt erhebliche Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt hat? Er hatte diesen Bruch ja nicht in seiner Biografie und muss dies jetzt finanziell ausgleichen. Das ist nur gerecht mMn.

Die Schuldfrage, warum die Beziehung zerbrach, spielt gottlob ja keine Rolle mehr bei Gesetzen, sollte sie auch nicht, das ist ganz klar zu trennen.

Für die Scheidung spielt das keine Rolle, beim Unterhalt eventuell schon.

Fremdgängerinnen wird der Unterhalt gekürzt oder gestrichen. Es sei denn, sie macht glaubhaft, dass der Ex sie sexuell nicht mehr befriedigen konnte.

https://www.familienrecht-heute.de/news/unterhalt-ehegatte/schuldprinzip-laesst-anspruch-auf-unterhalt-entfallen.html

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21. April um 16:37

Na für ihren Job, den sie während der Kinder evtl aufgab. Dadurch hat sie Einbüssen. Sie durchzufüttern gleicht dies nicht aus. Auch wissen wir nicht, ob sie fremdging.

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21. April um 17:15

Naja, wir können schon sagen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass ihr Unterhalt zusteht. Wieviel und wie lange muss ein Anwalt berechnen. Das kostet jetzt nicht so viel und wenn beide Parteien einverstanden sind, braucht man dafür auch nicht vor Gericht.

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21. April um 17:26

So ein Quatsch, wie immer von dir! SIE machte es ihm doch erst MÖGLICH weiter Geld im vollen Umfang zu verdienen, WENN sie komplett zu Hause blieb! NATÜRLICH hat er sie derzeit zu ernähren! (bei diesem Lebebsmodell). Sie kocht, wäscht, putzt, erzieht etc. KOSTENLOS zu größeren Teilen!
Ansonsten hätten sie sich den Job, die Kinderbetreuung, Haushalt etc halt TEILEN müssen! Das wollen aber die wenigsten Männer oder Partnerschaften mit Kindern können es einfach finanziell nicht, weil oft der Mann immer noch mehr verdient. 

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22. April um 11:25
In Antwort auf jara

Ist nicht lächerlich, es geht einzig und allein darum, wie die Situation in der Ehe davor war. Sollte sie nicht berufstätig sein bzw. gewesen sein, kann sie weder den Kindesunterhalt jetzt bestreiten UND hat gleichzeitig Anspruch auf selber welchen. Aber wir müssten natürlich jetzt vom TE wissen, ob es so ist, dass sie nicht berufstätig war. Ich nehme es aber stark an wegen der kleinen Kinder und ihrer Forderung. Ich denke, sie weiss schon, dass es ihr zusteht, war evtl bereits bei einem Anwalt. Es ist durchaus sehr wahrscheinlich, dass ihre Forderung absolut berechtigt ist.

Ganz einfach - die Frau hat die Familie verlassen. Sie hat aber noch Pflichten! Sie ist unterhaltspflicht wenn sie die Kinder nicht betreut! Sie hat somit alles zu unternehmen um ihre Pflicht nachzukommen. Callcenter, Putzen, bei Aldi an die Kasse. Man findet was wenn man will!

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22. April um 11:30
In Antwort auf fragendermann1

Ganz einfach - die Frau hat die Familie verlassen. Sie hat aber noch Pflichten! Sie ist unterhaltspflicht wenn sie die Kinder nicht betreut! Sie hat somit alles zu unternehmen um ihre Pflicht nachzukommen. Callcenter, Putzen, bei Aldi an die Kasse. Man findet was wenn man will!

Frage ist halt, verdient sie durch solche Jobs genug, um noch Unterhaltspflichtig zu sein? Das bezweifle ich. Und auch der Mann hat natürlich weiterhin Pflichten an seine noch Frau. Oberste Pflicht lt Staat ist die mögliche Versöhnung anzubahnen und dazu ist es von Vorteil wenn seine Frau nicht in der Gosse landet.

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22. April um 11:35
In Antwort auf jara

Frage ist halt, verdient sie durch solche Jobs genug, um noch Unterhaltspflichtig zu sein? Das bezweifle ich. Und auch der Mann hat natürlich weiterhin Pflichten an seine noch Frau. Oberste Pflicht lt Staat ist die mögliche Versöhnung anzubahnen und dazu ist es von Vorteil wenn seine Frau nicht in der Gosse landet.

Dann soll sie zumindest ihren Mindestsatz verdienen, damit der Vater entlastet ist, sie zu finazieren!

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22. April um 11:37
In Antwort auf fragendermann1

Dann soll sie zumindest ihren Mindestsatz verdienen, damit der Vater entlastet ist, sie zu finazieren!

Wie gesagt, darauf kommt es nicht an. Sollte er zB sehr gut verdienen, steht ihr ein grosses Stück davon zu.

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22. April um 11:40
In Antwort auf jara

Wie gesagt, darauf kommt es nicht an. Sollte er zB sehr gut verdienen, steht ihr ein grosses Stück davon zu.

Wenn er jetzt 3 Kinder betreuen soll, wird er wohl nicht mehr viel verdienen. Frauen wird es ja mit 3 Kindern auch nicht zugemutet zu arbeiten. 

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22. April um 11:42
In Antwort auf jara

Wie gesagt, darauf kommt es nicht an. Sollte er zB sehr gut verdienen, steht ihr ein grosses Stück davon zu.

Übrigens; diesen Richter möchte ich sehen, wo dem Mann, der seine 3 Kinder inkl. Frau verlässt noch Unterhalt zugesteht.

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22. April um 11:45
In Antwort auf fragendermann1

Wenn er jetzt 3 Kinder betreuen soll, wird er wohl nicht mehr viel verdienen. Frauen wird es ja mit 3 Kindern auch nicht zugemutet zu arbeiten. 

Es kommt tatsächlich nur aufs blanke Geld an, daraus wird das berechnet, wer wie viel hat, wer zuvor der Ernährer war und wem daher wie viel zusteht. Ob der Mann oder die Frau gegangen ist, spielt keine Rolle.

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