Home / Forum / Liebe & Beziehung / Frau, der sexuell aggressivere Part?

Frau, der sexuell aggressivere Part?

15. Juli 2008 um 11:42

Hallo,
Ich wollte hier mal einen kleinen Erfahrungsbericht zum Besten geben und wenn ein paar Kommentare dabei herumkommen, reicht mir das schon...

Ich bin 26 Jahre alt und damit habe somit seit einiger Zeit mit Frauen zu tun, lässt sich ja manchmal nicht vermeiden.
Bisher 3 feste Beziehungen gehabt und von wenigen Ausnahmen abgesehen auch nicht viel mehr sexuelle Kontakte.

Was mich ein wenig verbittern lässt, ist die leidige Tatsache, dass mir alle Partnerinnen untreu waren. Die Diskussionen, die damit einhergingen, dreheten sich meistens um das Verlagen meiner Partnerinnen, 'was anderes/was neues' auprobieren zu müsssen, die Beziehung mit mir wollte damit keine aufs Spiel setzen.
Nun, die Beziehungen scheiterten aus unterschiedlichen Gründen, oben genanntes spielte sicherlich auch eine Rolle, war aber nicht ausschlaggebend (denke ich ^^).

In meinen Freundeskreis ergeht es uns Männern nicht anders (ein bisschen Opferolle soll hier suggeriert werden -.- ). Viele wurden betrogen, obwohl selber treu. Das erstaunliche jedoch...keiner dieser Männer hat deswegen die Beziehung beendet.
Zwei Beispiele machen mir echte Sorgen. Ein guter Freund, den ich seit Studienzeiten kenne ist in einer Beziehung, die einseitig 'offen' ist, bedeutet, sie geht fremd er nicht.
Die schockierendste Nachricht erreichte mich vor einem Jahr, mit der Hochzeit eines alten Schulfreundes, den ich lange Zeit aus den Augen verloren habe. Er lebt eine sog. cuckold-beziehung, ein Begriff, den ich bis dahin nicht kannte und als ich mich damit beschäftigte eher als Rollenspiel bezeichnen wollte, als eine Lebenseinstellung.
Meine Ex hat sich damals mit seiner Frau unterhalten, die ganz unverblümt die Überlegenheit der Frau über den Mann und sexuelle Freiheit der Frau und Keuschheit des Mannes proklamierte....das meine Ex für diese Ideen dermaßen empfänglich war, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Die meisten Frauen, die ich kenne, sind gebildet, haben eine gute Ausbildung sehr viele, wie ich auch, einen Hochschulabschluss und stehen voll im Leben.
Mir macht die Entwicklung, die ich selber erlebe und beobachte zunehmend Sorgen, da ich mich manchmal frage, wie ich mich als Mann in der heutigen Zeit verhalten soll, denn mein Gesellschaftsbild scheint überholt, veraltet...

Mehr lesen

15. Juli 2008 um 15:05

Ja bin völlig deiner Meinung
Frauen von heute wollen einen Deppen zuhause, der das Geld besorgt für ihre Wünsche Träume und Kosmetik, Frisör und dem ganzen Scheiß und dann poppen mit wem sie will, dann heulen und wir sollen verzeihen.
Ich glaube es ist ein Problem der Geburtenpyramyde. Es werden im Schnitt 5% mehr Männer wie Frauen geboren und das schon seit 30 ig jahren. Die Frauen denken mit uns können sie es ja machen, finden ja immer wieder einen Deppen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Juli 2008 um 17:58

Sorry...aber
so etwas habe ich noch nie gehört. Aber sehr interessant, ansonsten liest man hier ja eher nur in erster Linie, was Männer doch für A... sind und fremdgehen. Aber der Mann in der Opferrollen, mal was Neues!

Ich denke, da tut sich für mich eine völlig neue Generation auf?! Bin zwar "erst" 39, aber in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben wir dann eher dein Gesellschaftsbild, veraltet eben.
Du kannst mir aber auch nicht erzählen, daß es keine Frauen in deinem Alter gibt, die eher so denken wie du, oder??
Und mit den anderen Frauen muß du dich doch nicht abgeben, oder? Wie ihre Einstellung zu Beziehungen und Liebe sind, daß kann man doch auch vorher abchecken. Wenn deine aufgezählten Beispiele mit ihrem "Liebesleben" so klar kommen, ist das doch deren Sache.

Ich halte lieber an meinem veralteten Bild fest !

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Juli 2008 um 17:02

-
Da stellt sich doch die Frage:
Gibt es eine empirisch nachweisbare Veränderung des Anteils der Frauen, die sich promiskuitiv verhalten/leben.
Muss man diese Veränderung zwangsweise als Mann adaptieren, und fallen traditionelle Lebensweisen der modernen Emanzipation zum Opfer?
Inwieweit entspricht das dem Frauenbild, das heute existiert?

Ich sehe die Männer keineswegs in der Opferrolle, sondern die Rolle des Mannes im Wandel, was ja nicht schlecht sein muss...
Jedoch verstehe ich den Trend nicht wirklich.
Was soll der Begriff der 'erweckten Frau' und Akzeptanz der weiblichen Sexualität, wenn man ihn so auffassen kann, dass man ihn vor 20 Jahren mit dem Begriff 'Schlampe/Flittchen' (siehe ursprüngliche Bedeutung des Wortes)gleichsetzen konnte?

Ich denke, mein Frauenbild ist liberal, aber es scheint, als ob mein Umfeld sich noch weiter davon wegbewegt...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Juli 2008 um 22:02

Es geht
weniger darum, dominiert zu werden, womöglich noch aus der "Erkenntnis" heraus, dass Frauen doch das schwächere Geschlecht sind und ein "natürliches" Verlangen nach männlicher Führung haben. Es gab in unserer Kulturgeschichte lange Phasen des Matriarchats, in denen die Gesellschaft gut mit weiblicher Führung gelebt hat und sogar eine größere Harmonie zwischen Mann und Frau geherrscht hat als heute. Trotzdem muss ich dir insofern recht geben, dass ich die Sehnsucht kenne, die Verantwortung abzugeben, die Kontrolle jemand anderem zu überlassen. Das liegt aber daran, dass ich den ganzen Tag in der Verantwortung stehe, ständig alles (Job, Familie, Haushalt) organisieren muss. Ich denke, organisiere, plane, deligiere, trage viel Verantwortung - das ist das eigentlich anstrengende an meinem Alltag. Dann möchte ich mich wenigstens beim Sex entspannen, hingeben können, mal nicht alles (am Besten gar nichts mehr) im Griff haben oder kontrollieren müssen. Ich denke, dass es vielen Frauen so geht und , klar, vor allem den gebildeteren Frauen, da die meist trotz Kinder berufstätig bleiben und die 3-fach Belastung schultern müssen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Juli 2008 um 16:07

Die Geschlechterdiskussion ist doch letztlich Unsinn
Ob Männer oder Frauen als promiskuitiv gelten ist keine Frage der Biologie sondern eine Frage der Kultur und der Zeit. Historisch gesehen ist diese Zuordnung mehr oder weniger willkürlich, auch wenn durch die dominanz des Christen die letzten 1000 Jahre eine klare Richtung hatten.

Treue oder Untreue ist schlicht eine Frage der Entscheidung (von ONS mal abgesehen).

Ds Männer öfter als "untreue A..." gesehen werden ist mehr eine Folge der Mischung von Vorurteil und selektiver Wahrnehmung. Männer und Frauen unterscheiden sich hier kaum.

Was ich viel interessanter an Deinem Posting finde ist die Frage wieso Du das drei Beziehungen lang so mitgemacht hast? Wieso läst Du das zu wenn es Dich verbittert? Wieso hast Du ab der zweiten oder dritten nicht radikal die Konsequenzen gezogen?


Viele Grüße
Torrin

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Juli 2008 um 16:14
In Antwort auf coldhot

Sorry...aber
so etwas habe ich noch nie gehört. Aber sehr interessant, ansonsten liest man hier ja eher nur in erster Linie, was Männer doch für A... sind und fremdgehen. Aber der Mann in der Opferrollen, mal was Neues!

Ich denke, da tut sich für mich eine völlig neue Generation auf?! Bin zwar "erst" 39, aber in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben wir dann eher dein Gesellschaftsbild, veraltet eben.
Du kannst mir aber auch nicht erzählen, daß es keine Frauen in deinem Alter gibt, die eher so denken wie du, oder??
Und mit den anderen Frauen muß du dich doch nicht abgeben, oder? Wie ihre Einstellung zu Beziehungen und Liebe sind, daß kann man doch auch vorher abchecken. Wenn deine aufgezählten Beispiele mit ihrem "Liebesleben" so klar kommen, ist das doch deren Sache.

Ich halte lieber an meinem veralteten Bild fest !

LG

Sorry..aber
"so etwas habe ich noch nie gehört. Aber sehr interessant, ansonsten liest man hier ja eher nur in erster Linie, was Männer doch für A... sind und fremdgehen. Aber der Mann in der Opferrollen, mal was Neues!"

Eigentlich hört man das Thema doch dauernd macht seit einiger Zeit sogar alle paar Monate Schlagzeilen (Wenn mal wieder die Ergebnisse einer großen Studie veröffentlicht wird).

Das Man hier ein einseitiges Bild hat, nun könnte daran liegen das das Forum gofeminin heißt, rosa Layout hat und damit einen nicht represantativen Frauenanteil?

"Ich halte lieber an meinem veralteten Bild fest ! "
Inklusive starker Mann und schwaches Weibchen?

Viele Grüße
Torrin

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Juli 2008 um 21:22

Der Witz ist gut!
An wen denn verteilen???? Klar, meine 4 Monate alte Tochter könnte in Zukunft ja das Einkaufen übernehmen und mein 4Jähriger das Fenster putzen. Spaß beiseite: du siehst, meine Kinder sind noch zu klein, um zu helfen und mein Mann ist zwar ein Traumpapa, aber für den Haushalt nicht wirklich zu gebrauchen. Wobei er sonst viel macht: mit dem Hund geht, die Gartenarbeit übernimmt,sich ums Auto kümmert usw. Tja, und im Lotto haben wir bislang auch nicht gewonnen, also mit Haushälterin oder Putzhilfe is da nicht viel drin! Zumindest die nächsten Jahre wird sich da nichts ändern und obwohl ich zu 75% arbeite, werde ich auch weiterhin die Hausarbeit und den Löwenanteil der Kinderbetreuung tragen. Ich sag ja auch nicht, dass ich es nicht hinbekomme, aber es ist halt anstrengend.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Juli 2008 um 23:02

Glaube nicht daran
dass Frau und Mann grundsätzlich die gleichen Fähigkeiten und Talente haben. Ich habe handwerklich 2 linke Hände, kann nicht einparken und habe auch sonst keine Ahnung von Technik. Das kann dafür mein Mann hervorragend. Dafür sieht er nicht einmal, wo mal wieder geputzt werden sollte oder wann es Zeit fürs Aufräumen ist. Außerdem arbeitet er viel, teilweise auch nachts, muss am nächsten Mittag wieder antreten, usw. Mal ne Frage: hast du schon Familie und selbst versucht Job, Haushalt und Kinder unter einen Hut zu bekommen? Du klingst wie ein Single-Mann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Juli 2008 um 10:00
In Antwort auf brooks_12887605

Sorry..aber
"so etwas habe ich noch nie gehört. Aber sehr interessant, ansonsten liest man hier ja eher nur in erster Linie, was Männer doch für A... sind und fremdgehen. Aber der Mann in der Opferrollen, mal was Neues!"

Eigentlich hört man das Thema doch dauernd macht seit einiger Zeit sogar alle paar Monate Schlagzeilen (Wenn mal wieder die Ergebnisse einer großen Studie veröffentlicht wird).

Das Man hier ein einseitiges Bild hat, nun könnte daran liegen das das Forum gofeminin heißt, rosa Layout hat und damit einen nicht represantativen Frauenanteil?

"Ich halte lieber an meinem veralteten Bild fest ! "
Inklusive starker Mann und schwaches Weibchen?

Viele Grüße
Torrin

@Torrin
Hallo,
mit veralteten Rollenbild meinte ich die Werte in einer Beziehung. Treue, Ehrlichkeit...nicht starker Mann und schwache Frau. Das ist sowieso Blödsinn, denn es gibt weder ein starkes noch ein schwaches Geschlecht.

Aber es gibt diese Ehen/Beziehungen, in denen alles läuft und durchaus auch über Jahre, wenn auch mit Höhen und Tiefen. Ich meinte, das eigentlich viel zu oft eine Beziehung "weggeworfen" wird, anstatt an ihr zu arbeiten. Von Ehen, die eigentlich daran kranken, das zu wenig miteinander geredet wird.

Angeblich geht jeder zweite Mann mittlerweile fremd, also gibt es auch entsprechend viele Frauen ( können ja nicht alle Single sein ). Warum? Wohl aus unterschiedlichen Gründen....

Es gibt eine Art Filmzitat aus meinem Lieblingsfilm: Warum gehen Männer fremd? Aus Langeweile. Eine Frau richtet dann ihr Haus neu ein, oder kauft ein neues Kleid. Ich nehme an ein Mann könnte sein Büro neu einrichten, aber auf so etwas Einfaches kommt er nicht. Er will ein neues Selbst sehen und zwar in den Augen einer anderen Frau.

Grüße
A.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook