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Frage zum Trennungsunterhalt

6. September 2005 um 13:23

Hallo zusammen,
mein Mann und ich trennen uns.
Ich bin zwar mit einem Buchhaltungsservice selbständig, aber nur in ganz kleinem Rahmen (ca. 700 Euro im Monat). Mehr war auch nie nötig, da mein Mann wirklich gut verdient(ca. 12.000 Euro netto im Monat).
Kann mir jemand sagen, ob er Trennungsunterhalt und nach der Scheidung Ehegattenunterhalt zu zahlen hat. Unser Lebensstandard war natürlich auch entsprechend und bis ich neue Mandate habe, das braucht ja seine Zeit.
Wir haben keine Kinder.

Vielen Dank für Eure Antworten

Hundis

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6. September 2005 um 19:26

Hi
Bei uns ist auch so das ich wenig und mein Mann viel verdient.
Die normale Ober-Grenze bis zu der man Unterhalt bekommt liegt bei 2000,00 Euro. Bei dir wären das deine 700 plus max. 1300,00 von deinem Mann. Wenn du nachweisen kannst, das du in der Ehe für dich immer viel mehr als 2000,00 ausgegeben hast, weil du z.B. ein Luxusweibchen bist das hohe Unterhaltskosten mit sich bringt, kann die Grenze entsprechend angehoben werden. Wenn du für dich weniger ausgegeben hast, PECH! Genau kann dir das aber nur ein Anwalt sagen. Dein Mann kann aber auch erwarten das du eine Ganztagsstelle annimmst da du keine kleinen Kinder zu versorgen hast. Wie lange es Unterhalt gibt hängt davon ab wie lange ihr verheiratet wart. Angeblich soll man so viele Jahre Anspruch haben wie man verheiratet war.
Ich würde dir/euch auf alle Fälle raten einen Anwalt aufzusuchen und eine Info-Gespräch zu führen.

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7. September 2005 um 12:29

Also
da keine Kinder da sind wird er Dir ein Jahr lang eine Ausgleich zahlen müßen danach bist Du verpflichtet vollständig für deinen Lebensunterhalt aufzukommen. Was habt Ihr denn an gemeinsamen finanziellen Verpflichtungen z.B. Hypotheken etc. ???
Und ganz wichtig was habt ihr für einen Güterstand ???
Wenn Du clever bist dann schließt Du mit ihm einen außergerichtlichen Vergleich mit einer garantierten Unterhaltszahlung seinerseits über drei bis fünf Jahre.
Diesen könnt Ihr dann Beide über Euere Anwälte bei Gericht als gütliche Einigung vorlegen.
Alles Gute.

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7. September 2005 um 12:40
In Antwort auf cornel_12240864

Also
da keine Kinder da sind wird er Dir ein Jahr lang eine Ausgleich zahlen müßen danach bist Du verpflichtet vollständig für deinen Lebensunterhalt aufzukommen. Was habt Ihr denn an gemeinsamen finanziellen Verpflichtungen z.B. Hypotheken etc. ???
Und ganz wichtig was habt ihr für einen Güterstand ???
Wenn Du clever bist dann schließt Du mit ihm einen außergerichtlichen Vergleich mit einer garantierten Unterhaltszahlung seinerseits über drei bis fünf Jahre.
Diesen könnt Ihr dann Beide über Euere Anwälte bei Gericht als gütliche Einigung vorlegen.
Alles Gute.

Danke
für die Info. Wir haben erst letztes Jahr ein Haus gekauft. Im Grundbuch stehe ich nur drin, das hatte seinerzeit steuerliche Gründe. Mein Mann Ist Bürge. Wir haben uns überlegt, das er vielleicht das Haus kauft und an mich vermietet, weil wir ja auch so viel reingesteckt haben. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mir das überhaupt leisten kann auf Dauer. Wir haben halt 2 Hunde, die für uns ein Kindsersatz sind und da was zur Miete zu finden, nicht ganz leicht. Und er weiß, wenn ich die Hunde abgeben muß, gehe ich seelisch zu Grunde. Ich hoffe da sehr auf seine Gegenliebe zu den Hunden. Dadurch ist es mir auch garnicht möglich ganztags zu arbeiten. Aber die Existenzängste sind das allerschlimmste für mich momentan. Wir haben keine Gütertrennung also Zugewinngemeinschaft. Ansonsten haben wir keine Kredite abzuzahlen.
Grüße
hundis

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7. September 2005 um 15:20
In Antwort auf elsa_12702208

Danke
für die Info. Wir haben erst letztes Jahr ein Haus gekauft. Im Grundbuch stehe ich nur drin, das hatte seinerzeit steuerliche Gründe. Mein Mann Ist Bürge. Wir haben uns überlegt, das er vielleicht das Haus kauft und an mich vermietet, weil wir ja auch so viel reingesteckt haben. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mir das überhaupt leisten kann auf Dauer. Wir haben halt 2 Hunde, die für uns ein Kindsersatz sind und da was zur Miete zu finden, nicht ganz leicht. Und er weiß, wenn ich die Hunde abgeben muß, gehe ich seelisch zu Grunde. Ich hoffe da sehr auf seine Gegenliebe zu den Hunden. Dadurch ist es mir auch garnicht möglich ganztags zu arbeiten. Aber die Existenzängste sind das allerschlimmste für mich momentan. Wir haben keine Gütertrennung also Zugewinngemeinschaft. Ansonsten haben wir keine Kredite abzuzahlen.
Grüße
hundis

Nun
wenn ihr Euch gütlich einigt und er das Haus kauft dann könntest Du ein Nißbrauchsrecht mit ihm vereinbaren. Vorteil für Dich Mietfreiheit und für Ihn Steuerersparnis also im Prinzip Ehegattenunterhalt auf Staatskosten. Aber dazu bitte Steuerberater und Anwalt befragen da in diesen Gesetzen eine ziemliche Dynamik ist.
Gruß

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