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Frage zu Trennung und Sozialhilfe

28. Juli 2004 um 8:05

Hallo zusammen,
mein Mann und ich sind seit 7 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet.
Es kriselt inzwischen bei uns so heftig, das ich schon oft über eine Trennung nachgedacht habe.

Wir haben einen Sohn (2) und daher könnte ich im moment noch nicht wieder arbeiten, da er erst nächstes Jahr in den Kiga kommen wird. Nun weiß ich nicht wie ich eine Wohnung für mich und meinen Sohn bezahlen soll.
Bin am überlegen ob ich mit der Trennung bis nächstes Jahr warten soll aber das ist echt zermürbend.

Würde mich das Sozialamt unterstützen bis ich wieder arbeiten gehen kann?
Würde mich freuen wenn Ihr Eure Erfahrungen mitteilt!

Bis dann, Breaky.

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28. Juli 2004 um 10:17

Hi
In eignener Sache kann ich nicht sprechen, aber ich würde einfach mal zu einer Beratungsstelle gehen, die können dir professionellen rat geben.

Ich denke er muß auf jedenfall Unterhalt zahlen, und Wohngeld und Arbeitslosengeld dürftest du auch bekommen.


LG carvecarnem

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28. Juli 2004 um 13:51

Sag mal
...aber wissen tust du schon, daß dein mann unterhaltspflichtig ist........und wie kommt die gesellschaft dazu für dich zu zahlen, weil du vielleicht nicht dieses geld nehmen willst, daß dir und deinem sohn zusteht...?das fragt man sich.......

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28. Juli 2004 um 17:05
In Antwort auf berlin_11968400

Hi
In eignener Sache kann ich nicht sprechen, aber ich würde einfach mal zu einer Beratungsstelle gehen, die können dir professionellen rat geben.

Ich denke er muß auf jedenfall Unterhalt zahlen, und Wohngeld und Arbeitslosengeld dürftest du auch bekommen.


LG carvecarnem

@nemensisdieechte
toller Tipp-aber da mein Mann bei seinem Gehalt (Umschulung) nur ca.50-100 Euro Unterhalt zahlen könnte, wäre ich nicht in der Lage davon Miete etc. zu bezahlen. Und übrigens habe ich nicht gesagt :"Los Sozialamt, bezahl mir alles!" Ich werde nächstes Jahr wieder arbeiten und wenn ich putzten gehe, ich finde es nämlich auch nicht gerade toll vom Sozi zu leben, nur mal so nebenbei...!

Gruß, Breaky.

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29. Juli 2004 um 8:16

Ich habe....
das gerade hinter mir. hatte auch immer zweifel, ob ich überhaupt leben kann, wenn ich mich von meinem mann trenne. du kannst zu deinem hiesigen wohnungsamt gehen und dir einen wohnberechtigungsschein geben lassen. dir steht eine zweizimmerwohung zu mit einem kind. dann mach einen termin beim sozialamt, die werden dir ausrechnen, was dir unterhaltsmässig und unterstützungsmässig zusteht. allerdings weiss ich nicht, ob du die trennung schon vollzogen haben musst. auf alle fälle informier dich. drück dir die daumen, dass alles klappt.

liebe grüsse

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29. Juli 2004 um 8:36

Ja es unterstützt dich
Hi Breaky,

ja das Sozialamt unterstützt dich,in der Trennungszeit,bis du wieder auf eigenen Beinen stehen kannst.Unterhaltstechnisch würde ich das über einen Anwalt regeln lassen,da muss dein Mann dann seine Einkommensbescheinigungen bei ihm abgeben und der rechnet dann.Das Sozialamt will nähmlich auch Bescheinigungen über getrenntleben(das muß der anwalt festhalten),was du an Unterhalt bekommst und die müssen vom Anwalt sein.Wohngeld kannst du mit dem Sozialhilfeantrag zusammen machen.wenn du noch mehr Infos brauchst,kannst du mich anschreiben(PN)

LG
Sissi

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29. Juli 2004 um 13:28
In Antwort auf pallas_12948843

@nemensisdieechte
toller Tipp-aber da mein Mann bei seinem Gehalt (Umschulung) nur ca.50-100 Euro Unterhalt zahlen könnte, wäre ich nicht in der Lage davon Miete etc. zu bezahlen. Und übrigens habe ich nicht gesagt :"Los Sozialamt, bezahl mir alles!" Ich werde nächstes Jahr wieder arbeiten und wenn ich putzten gehe, ich finde es nämlich auch nicht gerade toll vom Sozi zu leben, nur mal so nebenbei...!

Gruß, Breaky.

Hast du halt
...nicht gesagt, daß er momentan nichts drauf hat........außerdem könntest du auch gleich arbeiten gehen, denn das jugendamt muß dich bei der kindsbetreuung unterstützen mit einer vom amt bezahlten tagesmutter ! also geh gleich putzen oder was anderes.es gibt keinen grund das kind als wartegrund vorzuschieben. das amt holt sich zudem das ausstehende geld, das es vorschießen mußte, später vom vater zurück.

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