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Frage zu Männern, die auf "dominanten Sex" stehen ...

24. März 2017 um 18:53

Ich geb`s zu: ich hab festgestellt, dass ich besser entspannen kann, wenn mein Partner im Bett den Ton angibt. Bin selbst im echten Leben manchmal mit der Vielzahl an Angeboten im Supermarkt überfordert ... ((

Jedenfalls hatte ich inzwischen Kontakt zu zwei Männern, die auf dominanten Sex standen und mir sind ein paar Details bzw. Gemeinsamkeiten aufgefallen:- beide haben so ziemlich die gleichen Redewendungen benutzt: entweder so oder garnicht, ich brauche das so oder sei meine h....re ... .Und wollten partout ihr Programm bei mir durchziehen, (fast immer nur o....al und selbst die Kleiderordnung war genau vorgeschrieben).

Hm, nun ist es so, dass ich aber nicht devot bin - sondern vom Sex auch gerne etwas hätte. Außerdem möchte ich mich vor dem Sex nicht extra verkleiden müssen und keine Listen abarbeiten. Kurz gesagt, die "Kontakte" kamen mir vor wie eine Einbahnstr. daher kam es schnell zum Ende.

Und nun meine Frage: Ist das immer so, dass dominante Männer Arsch....cher sind und sich nur das Geld fürs Bordell sparen wollen??? Kam mir bei beiden so vor. Die haben auch behauptet, dass es genug Frauen gäbe, die genau darauf stehen es dem Mann recht zu machen, ohne eigene Wünsche. Ist das so???

Danke für Eure Statements, bin verwirrt.
KPsy

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Top 3 Antworten

31. März 2017 um 19:47
In Antwort auf keinepsychologin

6rama9, ja - genau SO könnte ich mir mein Liebesleben vorstellen. 

Aber Du sagst selber so richtig dominant bist Du nicht. Tja, genau diese Mischung ist es, die ich gerne hätte.

Könnte meinen Partner im Supermarkt nicht mit "Herr" anreden. Käme mir doof dabei vor.

Ich glaube viele verwechseln Dominanz mit Rücksichtslosigkeit und/oder sexuellem Egoismus und/oder physischer Gewalt und/oder psychischer Erniedrigung. Mit keinem dieser Aspekte kann ich etwas anfangen. Ich kann als einziges noch nachvollziehen, dass das Emfpangen oder Zufügen von Schmerzen jemandem Lust bereiten kann, aber mein Ding ist es nicht. Ich will als dominanter Part meiner Partnerin Lust bereiten, aber alleine darüber entscheiden, wie und wie lange ich das tue (aber nicht wann. Da bestimmt sie glecihwertig mit bzw ich merke ihr an, wann es gewünscht ist). Das kann eine lange Massage mit mehreren Höhepunkten, das kann ein Quickie im Stehen vor der Waschmaschine oder das kann ihre befohlene Selbstbefriedigung auf dem Küchentisch sein.

Überhaup kein Verständnis habe ich (als Mensch und Mediziner), wenn Dominanz und Unterwerfung aus dem sexuellen Umfeld in das wirkliche Leben herüberschwappt, wie zB Dein Beispiel der Anrede mit Herr im Supermarkt. Das hat für mich nichts mehr mit sexueller Lust zu tun, sondern mit einer gestörten persönlichen Entwicklung. Ich weiß, dass ketzt viele praktizierende BDSMler aufschreien werden, aber zu einer gesunden Persönlichkeit gehört für mich eine ausgewogene Verhaltens-, Charakter- und Persönlichkeitsstruktur. Und die ist in diesen Fällen nicht mehr gegeben. Hier wird nämlich ein Bedürfnis nach Demütigung (egal ob aktiver oder passiver Teil) befriedigt, das weder in räumlichen, zeitlichen, noch kausalem Zusammenhang zur Sexualität steht. Und daher sind solche Entwicklungen für mich psychische Störungen, die u.U. behandlungsbedürftig sind.

 

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24. März 2017 um 20:37

Im Grunde ist es so das dominanz nicht gleich dominanz ist genauso devot nicht gleich devot. Ich zähle mich selbst eher zu der dominanteren Sorte, das heist aber nicht das ich nicht auf die Wünsche meiner Partnerin eingehe, ich bin seit über 16 Jahren in der BDSM Szene unterwegs und habe ziemlich viele Menschen kennengelernt und jeder ist anders. Hab mich auch hier im Forum schon Frauen unterhalten die im Grunde einen Mann haben wie du ihn dir wünscht sich aber genau das wünschen im sexuellen Sinne was dir zuviel ist.

In deinem Fall kann man einfach sagen das sie zwar dominant waren die beiden aber das es zumindest sexuell nicht passte. Das ist wie bei der Partnerwahl im allgemeinen, wenn die Wertevorstellungen zu weit auseinander gehen passt es einfach nicht. Genauso geht es bei dominanz nicht automatisch um Egoismus. Anmerken möchte ich noch das devote Frauen üblicherweise was vom Sex haben weil eben ihre Vorlieben bedient werden ein guter Top/Dom geht auf den Partner ein. Ebenfalls gehen durchaus Grenzen und Tabus einzelner mal nicht mit einander Hand in Hand, da sollte man dann dringend die Reißleine ziehen. Man erkennt ein schlechten Top/Dom daran das er die Tabus und Grenzen seines Partners nicht respektiert. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, wenn du fragen hast nur zu.
Gruß Pav

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5. April 2017 um 17:08
In Antwort auf 6rama9

Dann gib uns doch mal eine Quellenangabe zum Einfluss der Pharma-Industrie. Und vor allem dazu, dass die ICD 10 der WHO übertrieben oder unsinnig sei. Das ist lächerlich. Die ICD 10 ist die Grundlage des medizinischen State of the Art und die Grundlage meiner täglichen Arbeit.

Also verbreite bitte keinen solchen Unsinn! 

Ich habe nicht gesgat, dass ICD10 oder DSM V absolut unsinnig sei. Aber es faellt schon auf, dass immer mehr psychische Stoerungen auftauchen - einige davon wie Trotzreaktionen bei Kindern - finde ich tatsaechlich unsinnig. Uebrigens auch andere Krankheiten, die jetzt "klassifiziert" sind - aber denen einen Namen zu geben, absolut nichts klaert (Bsp: Fibromyalgie) und die genauso diffus bleiben wie vorher.

Beide Manuale sind auch die Grundlage meiner Arbeit, aber das haelt mich nicht davon ab, sie zu hinterfragen. Ganz besonders im Licht der Praxis. Warum sollte es krankhaft sein, auf negative psychosoziale Determinanten der Gesundheit, mit Trauer oder Verzweiflung zu reagieren?
Eher wuerde ich es als unnormal empfinden, wenn Menschen, die unter jeglichem Existenzminimum leben, dauernd froehlich sind.

Genauso koennte ich diese Reaktionen einfach als Anpassungsstoerungen diagnostizieren - denn wenn sich die Bedingungen (Belastungen) nicht aendern, muss laut Definition auch die Stoerung nicht verschwinden (6 monate nach verschwinden der Belastungen).

Du als Arzt solltes eigentlich wissen, wie mittlerweile mit Psychofarmaka um sich geschmissen wird. In den USA gab es vor einiger Zeit sogar den Vorschlag, Fluoxetin ins Trinkwasser zu geben, um Depressionen vorzubeugen. Da fragt man sich als normaler Mensch schon, wer dahintersteckt.

Ich geb dir mal einen link zu einer studie. Es gibt noch mehr, sogar im Netz.
Als Mensch, der im Gesundheitsystem arbeitet, muss ich mich fragen, was fuer den Patienten wirklich sinnvoll ist. Stigmatisierung und Diagnose auf Teufel komm raus von psychischen Stoerungen, bestimmt nicht.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3181625/
 

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24. März 2017 um 20:37

Im Grunde ist es so das dominanz nicht gleich dominanz ist genauso devot nicht gleich devot. Ich zähle mich selbst eher zu der dominanteren Sorte, das heist aber nicht das ich nicht auf die Wünsche meiner Partnerin eingehe, ich bin seit über 16 Jahren in der BDSM Szene unterwegs und habe ziemlich viele Menschen kennengelernt und jeder ist anders. Hab mich auch hier im Forum schon Frauen unterhalten die im Grunde einen Mann haben wie du ihn dir wünscht sich aber genau das wünschen im sexuellen Sinne was dir zuviel ist.

In deinem Fall kann man einfach sagen das sie zwar dominant waren die beiden aber das es zumindest sexuell nicht passte. Das ist wie bei der Partnerwahl im allgemeinen, wenn die Wertevorstellungen zu weit auseinander gehen passt es einfach nicht. Genauso geht es bei dominanz nicht automatisch um Egoismus. Anmerken möchte ich noch das devote Frauen üblicherweise was vom Sex haben weil eben ihre Vorlieben bedient werden ein guter Top/Dom geht auf den Partner ein. Ebenfalls gehen durchaus Grenzen und Tabus einzelner mal nicht mit einander Hand in Hand, da sollte man dann dringend die Reißleine ziehen. Man erkennt ein schlechten Top/Dom daran das er die Tabus und Grenzen seines Partners nicht respektiert. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, wenn du fragen hast nur zu.
Gruß Pav

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24. März 2017 um 20:46

Ich selbst bin ein dominanter Mann und ich kann lordpav in jedem Punkt nur bestätigen.
Klasse beschrieben

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24. März 2017 um 22:27

Gut, bedeutet Dominanz, dass der Mann sein Programm durchzieht. D. h., dass die Klamotten, Date-Termine etc. genau vorgeschrieben werden??? Was mich total gestört hat, weil ich eben auch mit dem Mann spielen möchte, ihn reizen/verführen ... . So was tut angeblich eine devote Frau nicht

Was mir auch noch an den Beiden auffiel: Sie waren sehr sensibel. Ich hatte das Gefühl, die trauen es sich nicht zu, eine Frau zufrieden stellen zu können. Haben das Thema abgehakt und ziehen ihre "Veranstaltung" durch: schön einfach wenn die Frau devot ist und ihr die Befriedigung des Mannes reicht.

Bin halt unsicher, ob ein dominanter Mann etwas für mich ist, obwohl mir die Durchsetzungskraft eines Mannes durchaus gefällt.

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24. März 2017 um 22:56
In Antwort auf keinepsychologin

Gut, bedeutet Dominanz, dass der Mann sein Programm durchzieht. D. h., dass die Klamotten, Date-Termine etc. genau vorgeschrieben werden??? Was mich total gestört hat, weil ich eben auch mit dem Mann spielen möchte, ihn reizen/verführen ... . So was tut angeblich eine devote Frau nicht

Was mir auch noch an den Beiden auffiel: Sie waren sehr sensibel. Ich hatte das Gefühl, die trauen es sich nicht zu, eine Frau zufrieden stellen zu können. Haben das Thema abgehakt und ziehen ihre "Veranstaltung" durch: schön einfach wenn die Frau devot ist und ihr die Befriedigung des Mannes reicht.

Bin halt unsicher, ob ein dominanter Mann etwas für mich ist, obwohl mir die Durchsetzungskraft eines Mannes durchaus gefällt.

Diese Art das die Kleidung und Umstände bestimmt werden ist durchaus eine Spielart die einigen gefällt mir auch, sag ich ganz offen, wenn ich 2-3 Wochen eine Session für meine Liebste vorbereite möchte ich das es perfekt ist. Shibari ist mein Steckenpferd, kannst dich ja mal darüber informieren, das ist für mich Kunst hat viel mit Ästhetik zu tun in meinen Augen. Und da spielen Farben die Umgebung alles durchaus eine Rolle, ja das schließt das Outfitt mit ein. Das heist aber nicht das ich ihr nicht die möglichkeit gebe nicht selbst mal zu Gestalten, sie schafft mit in Eigeninitiative Gelegenheiten, spontan einfach so. An mir und das ist meine Pflicht als Top ist es diese Gelegenheit die sie mir schafft wahrzunehmen ansonsten ist sie gekränkt.

Im Grunde ist es ein Kreislauf, sie will mir gefallen, und läst mir die Zügel, ich will ihr gefallen und nehme die Zügel die sie mir gibt in die Hand. Ich führe anschließend, habe die Regie, es gefällt ihr was ich tue, und das was sie tut sich mir hinzugeben gefällt mir. Und so motiviert man sich gegenseitig.

Es folgt keinen festen Regeln wie das bei jedem zu sein und das must du dir merken jeder ist anders jeder hat seine Knöpfe die er gerne gedrückt haben mag und die Knöpfe die er gerne drückt. Nicht jeder Top/Dom oder Bottom/Sub ist gleich. Mit anderen Worten du hast Wünsche dein Wunsch ist es mitgestalten zu dürfen nicht nur gestalten zu lassen, du möchtest Initiative übernehmen dürfen die dein Partner dann anschließend übernimmt. Komunikation mit dem Partner ist wichtig bei der Sache, offen und Wertefrei darüber zu sprechen ist etwas woran man nur gewinnen kann, das muß keine Doktorarbeit sein aber man sollte sich nicht dafür schämen. Und wenn jemand sagt "So macht eine devote Frau das aber nicht" dann antworte einfach: "Du hast keine Ahnung von devoten Frauen" Es gibt devote Frauen die wollen auf Händen getragen werden wollen belohnt werden wenn sie etwas tolles machen, sie mühe geben, andere wiederum wollen erniedrigt werden, auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Die Aufgabe des Tops ist es das was der Bottom sich wünscht zu bedienen. Denn der Bottom bedient ja ebenfalls was der Top sich wünscht.

Ja die ganze Grütze mit 50 Shades of Blödsinn hat unter anderem dafür gesorgt meine Dame und ich nicht mehr wirklich in der Szene unterwegs sind nur noch am Rande weils einfach nervt und anstrengend ist, fremdschämen ist das beste Wort was mir dazu einfällt. Wir haben 3 befreundete Pärchen mit denen wir uns aber austauschen können oder auch mal gemeinsame Abendende verbringen. (und nein das heist nicht das es gleich eine Orgie wird) Meine Frau darf keinem anderen Herrn dienlich sein.

Gruß Pav

 

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25. März 2017 um 2:09
In Antwort auf keinepsychologin

Ich geb`s zu: ich hab festgestellt, dass ich besser entspannen kann, wenn mein Partner im Bett den Ton angibt. Bin selbst im echten Leben manchmal mit der Vielzahl an Angeboten im Supermarkt überfordert ... ((

Jedenfalls hatte ich inzwischen Kontakt zu zwei Männern, die auf dominanten Sex standen und mir sind ein paar Details bzw. Gemeinsamkeiten aufgefallen:- beide haben so ziemlich die gleichen Redewendungen benutzt: entweder so oder garnicht, ich brauche das so oder sei meine h....re ... .Und wollten partout ihr Programm bei mir durchziehen, (fast immer nur o....al und selbst die Kleiderordnung war genau vorgeschrieben).

Hm, nun ist es so, dass ich aber nicht devot bin - sondern vom Sex auch gerne etwas hätte. Außerdem möchte ich mich vor dem Sex nicht extra verkleiden müssen und keine Listen abarbeiten. Kurz gesagt, die "Kontakte" kamen mir vor wie eine Einbahnstr. daher kam es schnell zum Ende.

Und nun meine Frage: Ist das immer so, dass dominante Männer Arsch....cher sind und sich nur das Geld fürs Bordell sparen wollen??? Kam mir bei beiden so vor. Die haben auch behauptet, dass es genug Frauen gäbe, die genau darauf stehen es dem Mann recht zu machen, ohne eigene Wünsche. Ist das so???

Danke für Eure Statements, bin verwirrt.
KPsy

was bitte haben Rollenspiele mit Dominanz zu tun?
Das sind persönliche Vorlieben und sonst nix! Außerdem ist ein dominanter Mann noch lange kein Sadist und wenn er mehr als die 'übliche Bandbreite' beherrscht, muß die Partnerin noch lange keine Masochistin sein.

Wenn man -ohne wirklich Ahnung zu haben- bei solchen Spielchen trotz ablehnender Grundhaltung auch noch mitmacht und sich danach beschwert, was soll man dazu noch sagen?

Irgendwie regt sich in mir der Verdacht, daß die TE eigentlich ein ER ist, der von nix ne Ahnung hat und zudem keinen Plan hat wie er seine Phantasiefilmchen umsetzen könnte.

>> ich hab festgestellt, dass ich besser entspannen kann, wenn mein Partner im Bett den Ton angibt << und >> nun ist es so, dass ich aber nicht devot bin << klingt für mich ambivalent und ebenso wenig nachvollziehbar wie
>> Außerdem möchte ich mich vor dem Sex nicht extra verkleiden müssen und keine Listen abarbeiten.<< - warum machst Du es dann?

 

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25. März 2017 um 6:22
In Antwort auf lordpav

Diese Art das die Kleidung und Umstände bestimmt werden ist durchaus eine Spielart die einigen gefällt mir auch, sag ich ganz offen, wenn ich 2-3 Wochen eine Session für meine Liebste vorbereite möchte ich das es perfekt ist. Shibari ist mein Steckenpferd, kannst dich ja mal darüber informieren, das ist für mich Kunst hat viel mit Ästhetik zu tun in meinen Augen. Und da spielen Farben die Umgebung alles durchaus eine Rolle, ja das schließt das Outfitt mit ein. Das heist aber nicht das ich ihr nicht die möglichkeit gebe nicht selbst mal zu Gestalten, sie schafft mit in Eigeninitiative Gelegenheiten, spontan einfach so. An mir und das ist meine Pflicht als Top ist es diese Gelegenheit die sie mir schafft wahrzunehmen ansonsten ist sie gekränkt.

Im Grunde ist es ein Kreislauf, sie will mir gefallen, und läst mir die Zügel, ich will ihr gefallen und nehme die Zügel die sie mir gibt in die Hand. Ich führe anschließend, habe die Regie, es gefällt ihr was ich tue, und das was sie tut sich mir hinzugeben gefällt mir. Und so motiviert man sich gegenseitig.

Es folgt keinen festen Regeln wie das bei jedem zu sein und das must du dir merken jeder ist anders jeder hat seine Knöpfe die er gerne gedrückt haben mag und die Knöpfe die er gerne drückt. Nicht jeder Top/Dom oder Bottom/Sub ist gleich. Mit anderen Worten du hast Wünsche dein Wunsch ist es mitgestalten zu dürfen nicht nur gestalten zu lassen, du möchtest Initiative übernehmen dürfen die dein Partner dann anschließend übernimmt. Komunikation mit dem Partner ist wichtig bei der Sache, offen und Wertefrei darüber zu sprechen ist etwas woran man nur gewinnen kann, das muß keine Doktorarbeit sein aber man sollte sich nicht dafür schämen. Und wenn jemand sagt "So macht eine devote Frau das aber nicht" dann antworte einfach: "Du hast keine Ahnung von devoten Frauen" Es gibt devote Frauen die wollen auf Händen getragen werden wollen belohnt werden wenn sie etwas tolles machen, sie mühe geben, andere wiederum wollen erniedrigt werden, auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Die Aufgabe des Tops ist es das was der Bottom sich wünscht zu bedienen. Denn der Bottom bedient ja ebenfalls was der Top sich wünscht.

Ja die ganze Grütze mit 50 Shades of Blödsinn hat unter anderem dafür gesorgt meine Dame und ich nicht mehr wirklich in der Szene unterwegs sind nur noch am Rande weils einfach nervt und anstrengend ist, fremdschämen ist das beste Wort was mir dazu einfällt. Wir haben 3 befreundete Pärchen mit denen wir uns aber austauschen können oder auch mal gemeinsame Abendende verbringen. (und nein das heist nicht das es gleich eine Orgie wird) Meine Frau darf keinem anderen Herrn dienlich sein.

Gruß Pav

 


gut beschrieben, wie auch Dein anderer Beitrag hier.

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25. März 2017 um 7:12

Es gibt halt einen Graubereich zwischen wildem Sex, bei dem der Mann den Ton angibt und echten SM-Sessions. Da ist es manchmal schwer, den richtigen Partner dazu zu finden, weil das nicht von vornherein in eine Schublade gesteckt wird.
Wir machen zum Beispiel auch Sachen, die schon in der härteren SM-Ecke angesiedelt sind - trotzdem haben wir keine Sessions, niemand zieht etwas Besonderes an und es gibt kein Sklavinnen-Herr-Gerede.
Ich bin bei der letzten Partnersuche dazu übergegangen, einfach zu sagen, dass ich auf kein SM, aber auf wirklich harten Sex stehe. Das hat ganz gut geklappt. Vielleicht würd das deine Vorlieben auch besser beschreiben?
 

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25. März 2017 um 7:23

Ehrlich gesagt brauche ich einfach ein wenig mehr Tempo. Fangen spielen oder so ... und das der Mann dann entscheidet oder einfach tut (was ich will) ... . Das ist scheinbar das Problem.

Komme mir doof vor, den Typen mit Herr anzureden oder mich DAFÜR anzuputzen wie ein Pfingstochse. Gibt genug sexy Wäsche ... da törnen mich irgendwelche Vorschriften ab. Bin eben nicht devot.

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25. März 2017 um 17:08
In Antwort auf michaelmoore2

was bitte haben Rollenspiele mit Dominanz zu tun?
Das sind persönliche Vorlieben und sonst nix! Außerdem ist ein dominanter Mann noch lange kein Sadist und wenn er mehr als die 'übliche Bandbreite' beherrscht, muß die Partnerin noch lange keine Masochistin sein.

Wenn man -ohne wirklich Ahnung zu haben- bei solchen Spielchen trotz ablehnender Grundhaltung auch noch mitmacht und sich danach beschwert, was soll man dazu noch sagen?

Irgendwie regt sich in mir der Verdacht, daß die TE eigentlich ein ER ist, der von nix ne Ahnung hat und zudem keinen Plan hat wie er seine Phantasiefilmchen umsetzen könnte.

>> ich hab festgestellt, dass ich besser entspannen kann, wenn mein Partner im Bett den Ton angibt << und >> nun ist es so, dass ich aber nicht devot bin << klingt für mich ambivalent und ebenso wenig nachvollziehbar wie
>> Außerdem möchte ich mich vor dem Sex nicht extra verkleiden müssen und keine Listen abarbeiten.<< - warum machst Du es dann?

 

Hui Hui, hier ist ja was los, zum einen nur weil jemand möchte das der Mann ETWAS dominanter ist heist es nicht das sofort eine SM Session draus werden soll. Ebenfalls gibts dominante Frauen die auch dominante Männer anziehend finden und umgekehrt, das ist nicht so einfach das es heist eine Frau ist devot und will deswegen eine alles bestimmenden Peitsche schwingenden Affen der sich um sie einen feuchten Dreck scherrt, das ist kein BDSM so nebenbei gesagt. Ton angeben heist nicht, als einziger aktiv sein... Harter Sex ist nicht sofort eine BDSM Session.

Also jemand ist ein Fake wenn er unsicher und eben fragen stellt? Weil er/sie etwas nicht versteht? Ähm Gaga? Nun vieleicht hätten ihre dominanten Pseudo Greys mal darüber nachdenken sollen das sie bei sowas wirklich auch aufklären sollten, ach stimmt ja wenn man einfach nur nach einer Filmvorlage geht ist man schon der Megadom der jede Frau bekommt, da muß nichts mit Hintergründen und so sein. Wieso verstehen wenn man einfach das machen kann was man will ohne Rücksicht auf den Partner... Das ist auch kein BDSM...

Ich wurde schon 6 mal von einer Therapeutin als Berater bei BDSM Opfern wo das ganze überhand nahm eingeschaltet, davon waren 5 traumatisierte Frauen, 3 davon wusten nichtmal was ein Safeword ist weils keins gab. Triebgestörte die den Deckmantel des BDSM missbrauchen. Hurra... wegen solcher Leute wurde ich schon unzählige male Monster genannt...

Ablehnende Grundhaltung? Hallo? Sie hat sich auf die Wünsche des Partners eingelassen bevor sie urteilte, sprich sie hats ausprobiert BEVOR sie urteilte... deswegen hat sies getan und was hat sie dafür bekommen? Nichts. Im gegenteil sie wurde noch geschollten... In meinen Augen verdient sowas aber Respekt. Erst ausprobieren dann urteilen, alles andere sind eben Vorurteile.
Denn das tut nicht jeder. Eher die wenigsten. Sie war neugierig mit Sicherheit, vieleicht ist es ihr zuviel aber ein guter Dom ein guter Top also weiß wenn es zu viel wird und schreitet ein.

Gruß Pav

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25. März 2017 um 21:20

Genau so sehe ich das auch!!!

Wichtig ist das Bild, dass ich dabei von MIR im Kopf habe. Bin in die Stadt gefahren, um mit ein Teil zu kaufen, dass der Herr sich gewünscht hatte. Als ich mich damit im Spiegel sah, wusste ich, dass ich DAS nicht kann. Damit fing der Streit an und ich hab es eskalieren lassen bis er es beendet hat. Egal, wie mir Dominanz gefällt, es gibt Sachen, die kann ich nicht.

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25. März 2017 um 21:56

Also bist Du schon sein Besitz??? Mit Halsband und so??? Das wäre mir schon zuviel ... . Mir geht es nur um die körperliche Dominanz, nicht die psychische.

Lieben Gruß an Dich.

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28. März 2017 um 18:11
In Antwort auf keinepsychologin

Also bist Du schon sein Besitz??? Mit Halsband und so??? Das wäre mir schon zuviel ... . Mir geht es nur um die körperliche Dominanz, nicht die psychische.

Lieben Gruß an Dich.

Es muß auch nichts für dich sein, aber bedenke einfach das hab ich auch versucht zu erklären das da mehr hintersteckt als einfach nur Besitz und einseitige Besitzansprüche.
@cydonion ist genauso Frei wie du oder ich oder Tante Emma nebenan. Sie konnte auch nein sagen, es gibt grade im Internet genug Vollidioten die im Grunde kein Plan haben und das ganze auf eine Art und Weise leben wollen wie es nicht Gesund ist. Aber das heist nicht das jeder so ist.

Jedes Paar hat andere regeln, egal ob nun das ganze eine Dom/Sub Beziehung ist oder eine Vanilla Beziehung. Du kannst davon ausgehen das @cydonion nicht unglücklich ist. Ebenfalls kannst du davon ausgehen das in deinem bekanntenkreis durchaus Menschen sind die das ausleben ohne das du das weist oder merkst. Das ist üblicherweise auch eher das Sexleben als das alltägliche Leben.

Wenn du sagst das es nichts für dich ist, dann ist das voll in Ordnung, aber ich kann dir versichern das so wie du das von deinen vergangenen Liebschaften erlebt hast ist nicht das wie es nach meinem Verständnis nach laufen sollte. Was dir vieleicht zuviel ist reicht jemand anderem vieleicht schon nicht mehr. Jeder ist anders.

Gruß Pav

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28. März 2017 um 22:47

Was ist denn eine "Vanilla Beziehung" ???

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29. März 2017 um 0:00

Du bist keine die auf Dominanz steht sorry! Wenn du das magst, machst du bitte exakt das, was er sagt und stellst das auch nicht in Frage. Du kannst da natürlich Fragen stellen und dich gern zieren, hörst aber dann klar auf seine Ansagen bitte und hälst diese ein um Ihn nicht zu beleidigen. Außerdem nennst du Ihn bitte auch exakt so, wie er sich das wünscht das gehört sich schon so irgendwo.

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29. März 2017 um 0:49
In Antwort auf keinepsychologin

Ich geb`s zu: ich hab festgestellt, dass ich besser entspannen kann, wenn mein Partner im Bett den Ton angibt. Bin selbst im echten Leben manchmal mit der Vielzahl an Angeboten im Supermarkt überfordert ... ((

Jedenfalls hatte ich inzwischen Kontakt zu zwei Männern, die auf dominanten Sex standen und mir sind ein paar Details bzw. Gemeinsamkeiten aufgefallen:- beide haben so ziemlich die gleichen Redewendungen benutzt: entweder so oder garnicht, ich brauche das so oder sei meine h....re ... .Und wollten partout ihr Programm bei mir durchziehen, (fast immer nur o....al und selbst die Kleiderordnung war genau vorgeschrieben).

Hm, nun ist es so, dass ich aber nicht devot bin - sondern vom Sex auch gerne etwas hätte. Außerdem möchte ich mich vor dem Sex nicht extra verkleiden müssen und keine Listen abarbeiten. Kurz gesagt, die "Kontakte" kamen mir vor wie eine Einbahnstr. daher kam es schnell zum Ende.

Und nun meine Frage: Ist das immer so, dass dominante Männer Arsch....cher sind und sich nur das Geld fürs Bordell sparen wollen??? Kam mir bei beiden so vor. Die haben auch behauptet, dass es genug Frauen gäbe, die genau darauf stehen es dem Mann recht zu machen, ohne eigene Wünsche. Ist das so???

Danke für Eure Statements, bin verwirrt.
KPsy

Wenn Du einen im Bett dominant auftretenden Mann suchst und was vom Sex haben willst, dann bist Du selbstverständlich devot veranlagt. Dein einziges Problem ist, dass Deine bisherigen Bettgespielen keine "dominanten" Männer waren, sondern rücksichtslose Egoisten, wie Du schon treffend erkennen konntest.
Ein dominantanter Mann erfüllt im Grunde genommen die Wünsche seiner Partnerin. Das ist schon alles und nicht viel anders als beim "normalen" Sex.


 

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29. März 2017 um 7:53
In Antwort auf keinepsychologin

Ich geb`s zu: ich hab festgestellt, dass ich besser entspannen kann, wenn mein Partner im Bett den Ton angibt. Bin selbst im echten Leben manchmal mit der Vielzahl an Angeboten im Supermarkt überfordert ... ((

Jedenfalls hatte ich inzwischen Kontakt zu zwei Männern, die auf dominanten Sex standen und mir sind ein paar Details bzw. Gemeinsamkeiten aufgefallen:- beide haben so ziemlich die gleichen Redewendungen benutzt: entweder so oder garnicht, ich brauche das so oder sei meine h....re ... .Und wollten partout ihr Programm bei mir durchziehen, (fast immer nur o....al und selbst die Kleiderordnung war genau vorgeschrieben).

Hm, nun ist es so, dass ich aber nicht devot bin - sondern vom Sex auch gerne etwas hätte. Außerdem möchte ich mich vor dem Sex nicht extra verkleiden müssen und keine Listen abarbeiten. Kurz gesagt, die "Kontakte" kamen mir vor wie eine Einbahnstr. daher kam es schnell zum Ende.

Und nun meine Frage: Ist das immer so, dass dominante Männer Arsch....cher sind und sich nur das Geld fürs Bordell sparen wollen??? Kam mir bei beiden so vor. Die haben auch behauptet, dass es genug Frauen gäbe, die genau darauf stehen es dem Mann recht zu machen, ohne eigene Wünsche. Ist das so???

Danke für Eure Statements, bin verwirrt.
KPsy

hallo Nichtpsychologin,

​man könnte auch sagen ALLE Männer sind Arschlöchers, die sich nur das Geld fürs Bordell sparen wollen, aber das wäre eine genauso unzulässige Verallgemeinerung wie dein Statement. Ich sag ja auch nicht "alle Frauen sind bloß geldgeile Hu..., die nichts anderes wollen, als das Geld ihrer Männer". Sowas mag gut klingen und man kann dabei etwas Dampf ablassen, aber weiter kommt man mit solchen Verallgemeinerungen eben nicht.

​Wenn du im Bett gerne passiv sein möchtest, wirst du eine Vielzahl von Männern finden, die sich genau dafür interessieren. Sei halt bitte so nett und lasse sie ehrlicherweise gleich wissen, dass du nicht devot bist, dann gibt es weniger Missverständnisse. Und was sie dann sagen und ob das dieselbe Schallplatte sein wird, die schon die Vorgänger aufgelegt haben, das kann ich dir leider nicht sagen.

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29. März 2017 um 8:19

Also ich bin auch (leicht) dominant veranlagt und meine Frau (leicht) devot. Im Bett gebe ich den Ton an, aber nur innerhalb der Grenzen, die meine Frau gezogen hat. Und die hat eindeutig sie gezogen.

Wie gesagt, ich bin wahrlich kein SM-Insider, aber trotz (oder gerade wegen?) meiner eher dominanten Veranlagung steht bei mir die Befriedigung meiner Frau an erster Stelle. Kommt sie einmal nicht oder habe ich das Gefühl, es macht ihr nicht genausoviel Spaß wie mir, empfinde ich den Sex lang nicht so befriedigend oder gut, wie wenn sie unter meinen Händen abgeht.

Das ist sicherlich keine Dominanz im eigentlichen Sinne, es ist eher Befriedigung darin, dass ich mit ihr machen kann, was ich will (in Grenzen) und sie genau das genießt. Im Endeffekt hat sie eigentlich mehr daovn, wenn ich es mir genau überlege. Verkleidungen, SM-Gerede, etc würden mir den Spaß eher verderben. Und so platte Ansichten, wie die von bastus123 auch.

Außerhalb des Schlafzimmers sind wir natürlich absolut gleichberechtigt. Ein Machtgefälle im wirklichen Leben hält eine Beziehung meiner Meinung nach eh nicht lange aus.

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29. März 2017 um 8:50
In Antwort auf 6rama9

Also ich bin auch (leicht) dominant veranlagt und meine Frau (leicht) devot. Im Bett gebe ich den Ton an, aber nur innerhalb der Grenzen, die meine Frau gezogen hat. Und die hat eindeutig sie gezogen.

Wie gesagt, ich bin wahrlich kein SM-Insider, aber trotz (oder gerade wegen?) meiner eher dominanten Veranlagung steht bei mir die Befriedigung meiner Frau an erster Stelle. Kommt sie einmal nicht oder habe ich das Gefühl, es macht ihr nicht genausoviel Spaß wie mir, empfinde ich den Sex lang nicht so befriedigend oder gut, wie wenn sie unter meinen Händen abgeht.

Das ist sicherlich keine Dominanz im eigentlichen Sinne, es ist eher Befriedigung darin, dass ich mit ihr machen kann, was ich will (in Grenzen) und sie genau das genießt. Im Endeffekt hat sie eigentlich mehr daovn, wenn ich es mir genau überlege. Verkleidungen, SM-Gerede, etc würden mir den Spaß eher verderben. Und so platte Ansichten, wie die von bastus123 auch.

Außerhalb des Schlafzimmers sind wir natürlich absolut gleichberechtigt. Ein Machtgefälle im wirklichen Leben hält eine Beziehung meiner Meinung nach eh nicht lange aus.

6rama9, ja - genau SO könnte ich mir mein Liebesleben vorstellen. 

Aber Du sagst selber so richtig dominant bist Du nicht. Tja, genau diese Mischung ist es, die ich gerne hätte.

Könnte meinen Partner im Supermarkt nicht mit "Herr" anreden. Käme mir doof dabei vor.

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29. März 2017 um 9:16

Es gibt so viele Möchtegern Doms auf dieser Welt...

Eine Beziehung Sub/Dom kann nur funktionieren wenn es klare Absprachen gibt. Es ist auch ein gewaltiger Unterschied im Bett "hart rangenommen zu werden" vom Mann beim Sex dominiert zu werden oder als Sub zu leben

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