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Frage zu einer beginnenden Beziehung (lang)...

13. Januar 2003 um 3:41

Liebe Newsgroupler- und Newsgrouplerinnen,

Nun musste ich 26 werden, bis die Frauennachfrage mal endlich einen zufrieden stellenden Wert annimmt, und dann bekomme ich natürlich genau die eine, die ich liebe, nicht.

Besser gesagt, man(n) soll die Hoffnung nie aufgeben und mit gutem Willen, Optimismus und Liebe lässt sich doch eine ganze Menge erreichen. Nur wie ich dies in die Tat umsetzen soll, und ob, dass weiß ich noch nicht und ich möchte nun mal Euch entscheiden lassen.

Über die junge Dame habe ich bereits im August gepostet. Den Beitrag kopiere ich als „Beweisstück 1“ und als Antwort unten hin (vielleicht dieses zuerst lesen?).

Der Beitrag wird jetzt sicherlich etwas länger *Engelsblick* Ich möchte kein wunderbares Detail auslassen, und ich denke, es gibt dann auch genauere und hilfreichere Antworten. Ich freue mich auf jede Antwort ehr und bedanke mich schon herzlich voraus!

Die Protagonistin ist 22 Jahre, lange blonde Haare, intelligent, humorvoll, ausgeflippt, herzensgut, die nächste Stufe wäre sicherlich schon „Engel“ Eine Traumfrau zum Verlieben. Leider sehe nicht nur ich das so, denn sie ist auch noch verdammt hübsch, so dass ihr sicherlich die halbe Männerwelt zu Füßen liegt.

Wenn ich mit ihr rede, bin ich noch tagelang inspiriert… einige ihrer Seiten gefallen mir so gut, dass ich sie schon in mein Verhalten (Empathie, Geduld, Höflichkeit, Herzlichkeit und Freundlichkeit) gegenüber anderen Menschen eingebaut habe (warum war ich vorher so oberflächlich und hart? ). Das arbeiten mit meinen Mitarbeitern macht mir wieder Spaß, ich spiele wieder wie verrückt Gitarre und komponiere und jogge wieder stundenlang durch die Gegend… sie ist eine Muße sozusagen…

Aber nun zu den Problemen: Sie steckte vorher in einer Beziehung, in der sie betrogen wurde (ein Zweitligafußballer). Seit sie diese Beziehung beenden konnte, und zu ihren Eltern zurückkehrte, leidet sie unter Bulimie. Das ist nicht die bekannte Essstörung, sondern es steckt eine psychologische Erkrankung dahinter, die durch Mutter-Tochter-Beziehung oder eben durch Betrug erzeugt werden kann. Sie sorgt dafür, dass die Betroffenen fast ihr komplettes Selbstbewusstsein verlieren, sich hässlich und dumm finden – und sie neigen dazu alle Schuld der Welt auf sich zu laden. (man könnte ihr auch den Friedensnobelpreis überreichen, sie Krönen, oder ein Dankschreiben von 6 Mrd. Menschen schicken und sie könnte es nicht annehmen). Sehr stark zeigt sich das auch bei Ihrem Verhalten gegenüber ihren Eltern.

Das wusste ich jedoch zuerst nicht, sondern erst später wurde mir selbst klar, was es damit auf sich hatte – Mann ist ja nicht doof und informiert sich. Sie kam ins Krankenhaus (führte übrigens noch seit August eine dreiwöchige Beziehung), wurde zumindest mal von der Essstörung befreit und hat jetzt einmal die Woche Therapie. Nach diesem August-Erlebnis hatte ich erst wieder im November richtig Kontakt mit ihr und besuchte sie wöchentlich im Krankenhaus. Es war alles wie am ersten Tag und wenn wir sprachen lag der gleiche Zauber in der Luft.

Dieses unendlich herzliche Gefühl, zwei Seelen, die sich streicheln und sich berühren. Harmonie, wie es noch keine Hollywood-Film zeigen konnten, und die die tiefsten Themen der Menschheit anpacken und die Welt und alle auf ihr enthaltenen Tiere und Menschen am liebsten in ihr Herz schließen möchten.

Wir sahen uns ca. ein mal die Woche, küssten uns auf die Wange, mal nahmen wir uns an den Händen.

Ich schenkte ihr eine CD mit 8 Liedern Ihres Vornamens. An Weihnachten ein Plakat „Du bist gut, weil“ mit 100 Gründen, die ihre Freunde und Eltern lieferten (weil Du mir als ich 13 war, in der und der Situation geholfen habe (Freundin), weil ich Dich für intelligent halte, und es Dir noch nie gesagt habe (Vater)), welches sie an Sylvester (welchen wir zu zweit feierten) unter einer halben Stunde Tränen vor Glück und Rührung entgegen nahm – hey, sogar mir als Mann sind kurz die Tränen gekommen – so ein Moment war das Wir schliefen dann auch umschlungen im gleichen Bett, streichelten uns über den Kopf und die Hände.

Was ich damit sagen will, ich versuche sie selbst zu stärken und ihre Individualität zu unterstützten – wo ich kann. Ich bin nicht der Psychologe, möchte ich auch gar nicht sein, aber irgendwer muss ihr ja zeigen, welch besonderer wertvoller Mensch sie ist. Ich möchte ja später mit ihr die Erde unsicher machen.

Einen Kuss gab es nicht, was auch mit ihrer Krankheit und ihrem Verhältnis zu ihrem Körper zu tun haben könnte, denn es knisterte bereits öfters ziemlich, mit sich in die Augen sehen, aber gerade bei ihr fiel mir das schwer.

Sie wollte meine Eltern kennen lernen und sagte mir, ich sei die einzigste Person, die sie mit komplett versteht und auch das, was sie fühlt. Sie sagte dass sie meist vor allen Menschen Angst hat, vor mir nur selten, sie hat mir ein paar Dinge anvertraut, die sie noch niemandem gesagt hat, sie mal mir hier und da mal ein Herzchen – also ich habe schon den Eindruck, dass da auch Interesse sein könnte, welches auch mal größere Ausmaße annehmen könnte (und nach dem Beitrag auch irgendwann sollte ).

Wäre alles kein Problem, und ich hätte Zeit, aber nun hat sich zu allem Überfluss seit zwei Wochen Liebeskummer eingestellt, das heißt ich habe Bauchweh, wenn ich an sie denke und sie sich nicht meldet (was bei ihren „Auf- und Ab“-Phasen mal ein paar Tage so sein kann). Und natürlich würde sie keinen anderen Mann haben, wo sie doch vor vielen Angst hat… aber dass muss man dann erst mal durch seine rosarote Brille erkennen.

Nun, ich stehe vor dem Dilemma, ich möchte nun ihr Herz gewinnen, weil sich nun auch meines richtig bemerkbar macht! Und ich brauche auch dieses Zeichen der Sicherheit, weil ich daraus Kraft schöpfe, und zwar nicht nur für mich, sondern auch um für sie da zu sein.

Da sie z.B. sehr oft sexuell belästigt wird, weil sie so hübsch ist (in dieser Richtung hat sich aber noch nichts „wirklich Schlimmes“ ergeben), sich dass auch gerade in der letzten Woche wieder ereignete, und sie mir davon erzählt, bin ich etwas gehemmt, sie nun etwas in Richtung Beziehung zu manipulieren, weil sie auch sehr unsicher ist. (Ich finde sie natürlich auch hübsch und anziehend)…

Tipps, dass sie noch nicht so weit wäre, dass sie eine Beziehung führen könnte, wären schlecht, denn dann würde ich wohl meine Zuversicht verlieren, und es sein lassen. Denn als Freundin möchte ich sie nicht (wenn ich Gefühle habe). Das würde bei ihr vermutlich auch dafür sorgen, dass wieder ihre Bulimie stärker werden würde. Also wenn sie mir da vertrauen würde, denke ich schon, dass wir das alles in den Griff bekommen würden, natürlich mit viel Zeit und natürlich vor allem „ihrer“ Arbeit.

Ihr direkt zu sagen, „Hey Mädel, ich liebe Dich“, möchte ich auch nicht (das ist wohl, dass Gebiet in dem ich noch Angst habe ) – und es könnte ein „Nein“ beinhalten, was zu obigen Konsequenzen führt, aber auch ein „Ja“. Aber jemandem zu sagen, der selbst grade lernt sich zu lieben zu sagen, dass man ihn liebt, hat glaube ich nicht soviel Sinn… wohl aber ihm seine Anerkennung zeigen, seine Seele und Körper zu streicheln.

Metaphern wie Herze usw. versteht sie, aber die dauern mir jetzt zu lange… ich habe Bauchweh.

Das ist mehr oder weniger die Geschichte… und nun würde ich mich über Tipps freuen, wie unsere beiden Wege nun noch näher zusammenfinden, und zu einer einzigartigen Zukunft eines Traumpaares führen, und ob dies denn möglich ist, allgemeine Tipps, wie ich mit der Situation umgehen soll – oder ob die Trennung nun doch besser sein sollte (dann muss ich ja ein Mädel nehmen, welches ich gar nicht liebe… )

Ich freue mich sehr über die Antworten und bedanke mich für das Lesen meiner sehr vielen Worten…! Danke

- Ratsuchender -

Mehr lesen

13. Januar 2003 um 3:43

Beweisstück 1 (vom August 2002)
Beweisstück 1 (vom August 2002)
-------------------------------

Liebe Newsgroupler/innen,

ich muß meinem Namen Ehre machen und Rat suchen. Ich werde aus dem Verhalten einer Frau nicht schlau und unter Euch sind ja lauter Frauen-Expertinnen. )

Das Lesen des Beitrages und ein passender Tipp kann zur POSITIVEN ZUKUNFT zweier Menschen beitragen... Ich werde ewig dankbar sein, Rasenmähen, Computerprobleme lösen, Briefmarken-Sammlungen anschauen usw...

Die junge Dame wird im September 21 Jahre. Sie war drei Jahre lang mit einem Zweitliga-Spieler zusammen, der sie betrogen hat. Mit ihm wechselte sie auch den Ort und kam wegen diesem Ereignis zurück. Seit über einem Jahr ist sie mit kleiner Unterbrechung Single.

Ich lernte sie im Januar über eine Freundin kennen und mich traf der Schlag. Diese Ausstrahlung, dieser Humor, diese Gefühlswärme und Persönlichkeit. Ich sah sie dann flüchtig alle paar Wochen.

Bis ich sie Anfang Juni mal anrief, weil ich hörte, dass sie psychische Probleme hat. Und ihr anbot, Ihr beim Schreiben ihrer Bewerbung zu helfen, weil sie, seit sie den Ort wechselte noch eine Stelle sucht, und ich mich in dem Metier sehr gut auskenne.

Sie sagte mir, dass sie Männer nicht leiden kann (wahrscheinlich noch wegen dem Betrogenwerden), niemals mehr jemandem Vertrauen kann. Dass sie Depressionen hat, zeitweise unter Bulemie leidet und sich hässlich findet (auch wenn sie wie die Waldfee persönlich aussieht.. zu gut eigentlich (oh Gott... Konkurrenz)) Ich hörte ihr zu, gab ihr viele Tipps, soweit meine Erfahrung und mein Einfühlungsvermögen reicht. Das ist auch der Grund warum sie sich manchmal tagelang nicht meldet.

Dann trafen wir uns dreimal bei mir, wegen den Bewerbungen (die ist übrigens genial geworden). Sie brachte mir einmal Videos mit, als ich einen Bänderriß hatte und bis auf einen abschließenden Kuß auf die Wange gab es nichts zu berichten. Außer, dass sie mal sagte, dass sie mir vertraut.

Sie lud mich dann aus Dank zum Essen ein. Ihre Mutter wollte mich auch mal kennenlernen (sie spielt eine größere Rolle - siehe unten). Danach sagte sie, ihre Mutter sei total begeistert von mir. (dabei wollte ich doch gar nicht die Mutter ) Ich schickte ihr noch ein Überraschungspäckchen per Post mit ein paar Insider-Süßigkeiten.. Wegen einer verlorenen Wette putze sie mein Auto. Auch da haben wir uns super verstanden, ein sehr schöner Tag.

Als ich fragte, ob sie mich am Wochenende nach Köln (300 km) begleitet auf eine

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13. Januar 2003 um 3:45
In Antwort auf Ratsuchender

Beweisstück 1 (vom August 2002)
Beweisstück 1 (vom August 2002)
-------------------------------

Liebe Newsgroupler/innen,

ich muß meinem Namen Ehre machen und Rat suchen. Ich werde aus dem Verhalten einer Frau nicht schlau und unter Euch sind ja lauter Frauen-Expertinnen. )

Das Lesen des Beitrages und ein passender Tipp kann zur POSITIVEN ZUKUNFT zweier Menschen beitragen... Ich werde ewig dankbar sein, Rasenmähen, Computerprobleme lösen, Briefmarken-Sammlungen anschauen usw...

Die junge Dame wird im September 21 Jahre. Sie war drei Jahre lang mit einem Zweitliga-Spieler zusammen, der sie betrogen hat. Mit ihm wechselte sie auch den Ort und kam wegen diesem Ereignis zurück. Seit über einem Jahr ist sie mit kleiner Unterbrechung Single.

Ich lernte sie im Januar über eine Freundin kennen und mich traf der Schlag. Diese Ausstrahlung, dieser Humor, diese Gefühlswärme und Persönlichkeit. Ich sah sie dann flüchtig alle paar Wochen.

Bis ich sie Anfang Juni mal anrief, weil ich hörte, dass sie psychische Probleme hat. Und ihr anbot, Ihr beim Schreiben ihrer Bewerbung zu helfen, weil sie, seit sie den Ort wechselte noch eine Stelle sucht, und ich mich in dem Metier sehr gut auskenne.

Sie sagte mir, dass sie Männer nicht leiden kann (wahrscheinlich noch wegen dem Betrogenwerden), niemals mehr jemandem Vertrauen kann. Dass sie Depressionen hat, zeitweise unter Bulemie leidet und sich hässlich findet (auch wenn sie wie die Waldfee persönlich aussieht.. zu gut eigentlich (oh Gott... Konkurrenz)) Ich hörte ihr zu, gab ihr viele Tipps, soweit meine Erfahrung und mein Einfühlungsvermögen reicht. Das ist auch der Grund warum sie sich manchmal tagelang nicht meldet.

Dann trafen wir uns dreimal bei mir, wegen den Bewerbungen (die ist übrigens genial geworden). Sie brachte mir einmal Videos mit, als ich einen Bänderriß hatte und bis auf einen abschließenden Kuß auf die Wange gab es nichts zu berichten. Außer, dass sie mal sagte, dass sie mir vertraut.

Sie lud mich dann aus Dank zum Essen ein. Ihre Mutter wollte mich auch mal kennenlernen (sie spielt eine größere Rolle - siehe unten). Danach sagte sie, ihre Mutter sei total begeistert von mir. (dabei wollte ich doch gar nicht die Mutter ) Ich schickte ihr noch ein Überraschungspäckchen per Post mit ein paar Insider-Süßigkeiten.. Wegen einer verlorenen Wette putze sie mein Auto. Auch da haben wir uns super verstanden, ein sehr schöner Tag.

Als ich fragte, ob sie mich am Wochenende nach Köln (300 km) begleitet auf eine

...
"geschäftliche" Verlobungsfeier, sagte sie ja. Dort frühstückten wir im Brunnen auf einem Stein Brötchen mit Nutella+Erdnussbutter. Gingen dann auf die Feier. Dort sagte sie irgendwann "Ich sage denen die ganze Zeit dass ich Deine Freundin bin, ist das ok?". Ich sagte klar... wir gaben uns ein paar mal die Hand, streichelten uns über die Arme und Lenden und gaben uns ein paar Küsse auf die Wange. Sie sagte noch, leicht angetrunken (wie übrigens alle - ein Glück war ihre Mutter nicht mit )

Im Hotel sagte ich, ich komme noch ein bisschen kuscheln. Sie sagte "Ich will kein Sex und keine Beziehung" (nana... so leicht bin ich ja auch nicht zu haben). Dann kuschelten wir etwas. Und hatten am nächsten Tag 12:00 Frühstück auf's Zimmer. In Köln platzierte sie mit Ihrem Mund ein komplettes Bällchen auf mein Eis und anders rum - so was habe ich auch noch nicht gesehen... dieser Tag war super.. wir haben uns total gut verstanden. Nur seit dem meldet sie sich nicht mehr... es ist zwei Wochen her.

Ich rief einmal an, als sie nicht da war... und ihre Mutter sagte sie richtet es aus (und dass sie mal wieder sauer auf die Mutter wäre, weil ihr die Tochter "angeblich" zu egal sei, das sagte mir die Dame auch schon öfters, auch unter Tränenausbruch) und einmal schreibe ich eine SMS. Mehr nicht, ich will sie ja auch nicht nerven... aber es kam nichts.

Nun meine Frage...

Will sie mich nicht? Das wäre ok - das akzeptiere ich.
Will sie mich und kann nicht, wegen ihrer Angst (zu schlecht zu sein, kein Vertrauen)?
Und wie gehe ich nun vor?

Eigentlich komponiere ich grade ein Lied für sie, und lenke mich so ein bisschen ab, bzw. stecke meine positiven Gedanken da rein. Aber ich brauche doch Klarheit *seufz*

Also liebe Frauen, vielleicht kennt jemand von Euch so eine Situation oder hat einen super Tipp parat oder hilft mir zur Einsicht? Für Nachfragen stehe ich gerne bereit.

Liebe Grüße

Der "in der Luft hängende"
- Ratsuchende. -

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13. Januar 2003 um 9:44

Hallo ratsuchender...
...puh das ist ja alles ganz schön kompliziert.
du schreibst wunderschön und ich glaube dir,
dass du eine sehr tiefe liebe für diese frau
empfindest, ja du stellst sie sogar auf ein podest. du tust alles was in deinen kräften steht, du opferst dich auf, du nimmst dich zurück, du leidest für sie, du entschuldigst 1000mal ihr verhalten.
versteh mich nicht falsch, ich finde es wirklich
toll, dass du ihr so hilfst. sicherlich braucht sie
deinen beistand. aber wer kümmert sich um
dich?? und wer hilft DIR bei deinem liebeskummer? wer nimmt rücksicht auf dich?

wenn du jetzt merkst, dass es dir schlecht geht, weil du immer nur gibst, aber nur sehr
wenig bekommst, dann mach weiter aber nur
so lange du es kannst ohne dir selbst unend-
lich weh zu tun. ich glaube, sie ist froh und dankbar, daß du da bist, aber was gibt sie dir? außer dass du sie anhimmeln darfst?
es gibt einen song von macy gray da kommen folgende worte vor "and your crumbs of loving no longer get me by". wenn sie nicht erkennt,
was du alles für sie tust, wenn sie immer noch nicht gemerkt hat, dass du das alles aus
liebe tust - ich an deiner stelle würde mich zurückziehen. du kannst es ihr ja erklären, wenn du den mut dafür aufbringst. sag ihr
dass du dich ein bißchen um dich selbst kümmern mußt und diesen zustand so nicht
länger ertragen kannst. es kann ja sein, dass
sie begreift, was sie an dir hat, wenn du ein
bißchen abstand nimmst. wahrscheinlich sieht sie das alles viel zu selbstverständlich.
vielleicht kannst du ja auch mal mit ihrer mutter reden? sie wird ja nicht nur von dir alleine unterstützt.

wünsch dir alles gute
solveig

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13. Januar 2003 um 11:36
In Antwort auf eimhir_11975174

Hallo ratsuchender...
...puh das ist ja alles ganz schön kompliziert.
du schreibst wunderschön und ich glaube dir,
dass du eine sehr tiefe liebe für diese frau
empfindest, ja du stellst sie sogar auf ein podest. du tust alles was in deinen kräften steht, du opferst dich auf, du nimmst dich zurück, du leidest für sie, du entschuldigst 1000mal ihr verhalten.
versteh mich nicht falsch, ich finde es wirklich
toll, dass du ihr so hilfst. sicherlich braucht sie
deinen beistand. aber wer kümmert sich um
dich?? und wer hilft DIR bei deinem liebeskummer? wer nimmt rücksicht auf dich?

wenn du jetzt merkst, dass es dir schlecht geht, weil du immer nur gibst, aber nur sehr
wenig bekommst, dann mach weiter aber nur
so lange du es kannst ohne dir selbst unend-
lich weh zu tun. ich glaube, sie ist froh und dankbar, daß du da bist, aber was gibt sie dir? außer dass du sie anhimmeln darfst?
es gibt einen song von macy gray da kommen folgende worte vor "and your crumbs of loving no longer get me by". wenn sie nicht erkennt,
was du alles für sie tust, wenn sie immer noch nicht gemerkt hat, dass du das alles aus
liebe tust - ich an deiner stelle würde mich zurückziehen. du kannst es ihr ja erklären, wenn du den mut dafür aufbringst. sag ihr
dass du dich ein bißchen um dich selbst kümmern mußt und diesen zustand so nicht
länger ertragen kannst. es kann ja sein, dass
sie begreift, was sie an dir hat, wenn du ein
bißchen abstand nimmst. wahrscheinlich sieht sie das alles viel zu selbstverständlich.
vielleicht kannst du ja auch mal mit ihrer mutter reden? sie wird ja nicht nur von dir alleine unterstützt.

wünsch dir alles gute
solveig

Danke für Deine Antwort
Liebe solveig,

Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Sorry für's kompliziert schreiben... es sind sehr viele Dinge zu berücksichtigen (sonst hätte ich's ja vielleicht auch so geschafft )

Mit ihren Eltern habe ich geredet. Sie sind dankbar, weil ich sie versteh, und haben selbst sehr starke Probleme, sich an die "neue Situation" (ihre Krankheit, die inzwischen ein Jahr andauert) zu gewöhnen und wissen nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen.

Für mich ist diese ganze Sache kein so großes Problem, wie es zunächst scheint. Nur jetzt beim Liebeskummer, was eigentlich was schönes ist (wenn man für eine Frau was fühlt und es auch spürt). Ich habe wesentlich mehr Verantwortung in allen Bereichen. Seit ich sie kenne geht es dort rasant aufwärts... also ging es mir bis vor zwei Wochen wegen ihr auf jeden Fall besser

Sie hat sicherlich Fehler, wobei wirklich die meisten krankheitsbedingt sind, weshalb ich sie da in Schutz nehme (ich meine so geht es ja mit den Bulimie-Patienten, man muß sie stärken, nicht kritisieren). Sie gibt mir Freundschaft, Herzlichkeit, Dankbarkeit - aber ich bin da auch ein wesentlich größeres Tempo gewohnt. Und habe auch nicht wirklich Erfahrung und habe sehr wenig Einfluß auf den Prozeß (was vielleicht auch ok ist - wie gesagt, ich habe keine Erfahrung).

Dieses "Willst Du gelten, mach Dich selten" wird hier so nicht funktionieren... (weil sie das ab und zu schon krankheitsbedingt macht) und ich möchte es nicht machen. Abstand nehmen hingegen schon. Hälst Du das für den richtigen Weg?

Mein Liebeskummer immerhin sollte dann nach ein paar Tagen weg sein (auch wenn ich ihn, wie schon gesagt, ein bißchen gerne spüre)

- Ratsuchender -

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13. Januar 2003 um 12:38
In Antwort auf Ratsuchender

Danke für Deine Antwort
Liebe solveig,

Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Sorry für's kompliziert schreiben... es sind sehr viele Dinge zu berücksichtigen (sonst hätte ich's ja vielleicht auch so geschafft )

Mit ihren Eltern habe ich geredet. Sie sind dankbar, weil ich sie versteh, und haben selbst sehr starke Probleme, sich an die "neue Situation" (ihre Krankheit, die inzwischen ein Jahr andauert) zu gewöhnen und wissen nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen.

Für mich ist diese ganze Sache kein so großes Problem, wie es zunächst scheint. Nur jetzt beim Liebeskummer, was eigentlich was schönes ist (wenn man für eine Frau was fühlt und es auch spürt). Ich habe wesentlich mehr Verantwortung in allen Bereichen. Seit ich sie kenne geht es dort rasant aufwärts... also ging es mir bis vor zwei Wochen wegen ihr auf jeden Fall besser

Sie hat sicherlich Fehler, wobei wirklich die meisten krankheitsbedingt sind, weshalb ich sie da in Schutz nehme (ich meine so geht es ja mit den Bulimie-Patienten, man muß sie stärken, nicht kritisieren). Sie gibt mir Freundschaft, Herzlichkeit, Dankbarkeit - aber ich bin da auch ein wesentlich größeres Tempo gewohnt. Und habe auch nicht wirklich Erfahrung und habe sehr wenig Einfluß auf den Prozeß (was vielleicht auch ok ist - wie gesagt, ich habe keine Erfahrung).

Dieses "Willst Du gelten, mach Dich selten" wird hier so nicht funktionieren... (weil sie das ab und zu schon krankheitsbedingt macht) und ich möchte es nicht machen. Abstand nehmen hingegen schon. Hälst Du das für den richtigen Weg?

Mein Liebeskummer immerhin sollte dann nach ein paar Tagen weg sein (auch wenn ich ihn, wie schon gesagt, ein bißchen gerne spüre)

- Ratsuchender -

Wenn es dir...
...relativ gut geht und dir der liebeskummer nichts ausmacht, wenn du damit zurecht kommst, dann ist ja alles in ordnung. hörte sich für mich nur so an, als ob du leiden würdest...
paß nur auf dich auf, gib dich nicht selber auf
und das mit dem abstand würde ich schon
durchziehen. du mußt ja nicht gleich den kontakt abbrechen, aber vielleicht nicht wegen
jeder kleinigkeit alles stehen und liegen lassen sondern auch mal an dich denken. ein
gesundes maß halten einfach. denn wenn du
nur noch für sie lebst, wirst du irgendwann doch ein problem haben, und dann macht auch der liebeskummer keinen spaß mehr
und sie wird vielleicht eine neue seite an dir
kennenlernen, der mann, der alles im griff hat,
der sein eigenes leben lebt, aber trotzdem kraft hat einem anderen zu helfen. sag vielleicht einfach mal nein oder sag dass du
auch gerade streß, ein problem oder sonstwas hast, dann bemerkt sie vielleicht, d
dass nicht nur sie probleme hat. vielleicht kann sie dir dann mal was von deiner hilfe zurückgeben?

alles liebe
solveig

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13. Januar 2003 um 12:53
In Antwort auf eimhir_11975174

Wenn es dir...
...relativ gut geht und dir der liebeskummer nichts ausmacht, wenn du damit zurecht kommst, dann ist ja alles in ordnung. hörte sich für mich nur so an, als ob du leiden würdest...
paß nur auf dich auf, gib dich nicht selber auf
und das mit dem abstand würde ich schon
durchziehen. du mußt ja nicht gleich den kontakt abbrechen, aber vielleicht nicht wegen
jeder kleinigkeit alles stehen und liegen lassen sondern auch mal an dich denken. ein
gesundes maß halten einfach. denn wenn du
nur noch für sie lebst, wirst du irgendwann doch ein problem haben, und dann macht auch der liebeskummer keinen spaß mehr
und sie wird vielleicht eine neue seite an dir
kennenlernen, der mann, der alles im griff hat,
der sein eigenes leben lebt, aber trotzdem kraft hat einem anderen zu helfen. sag vielleicht einfach mal nein oder sag dass du
auch gerade streß, ein problem oder sonstwas hast, dann bemerkt sie vielleicht, d
dass nicht nur sie probleme hat. vielleicht kann sie dir dann mal was von deiner hilfe zurückgeben?

alles liebe
solveig

Die perfekte Beziehungshaltung
Liebe Solveig,

Danke. Nun hast Du mir schon wieder geschrieben Wie kann ich das wieder gut machen?

Es stimmt alles was Du sagst. Die perfekte Beziehungshaltung, die Du beschreibst.

Das mit dem "mich-Aufgeben" ist zum Glück nicht passiert. Dafür habe ich zuviel Verantwortung (38 Angestellte, uvm.) und zuviel eigenes (Freundeskreis, Band, Verein, Sport...) - ich bin froh, dass die "Egozentrik" etwas leidet.

Aber sowas kann natürlich passieren... deshalb passe ich jetzt extra darauf auf.

Wieso kannst Du Dich so dahineinversetzen? Schon mal sowas erlebt?

Danke
- Ratsuchender -
*autark, aber mit etwas Bauchweh*

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13. Januar 2003 um 13:42
In Antwort auf Ratsuchender

Die perfekte Beziehungshaltung
Liebe Solveig,

Danke. Nun hast Du mir schon wieder geschrieben Wie kann ich das wieder gut machen?

Es stimmt alles was Du sagst. Die perfekte Beziehungshaltung, die Du beschreibst.

Das mit dem "mich-Aufgeben" ist zum Glück nicht passiert. Dafür habe ich zuviel Verantwortung (38 Angestellte, uvm.) und zuviel eigenes (Freundeskreis, Band, Verein, Sport...) - ich bin froh, dass die "Egozentrik" etwas leidet.

Aber sowas kann natürlich passieren... deshalb passe ich jetzt extra darauf auf.

Wieso kannst Du Dich so dahineinversetzen? Schon mal sowas erlebt?

Danke
- Ratsuchender -
*autark, aber mit etwas Bauchweh*

Es leben die Autarken
hallo ratsuchender,

ist doch gern geschehen...fand dein posting sehr schön geschrieben und ich finde, wenn
jemand so lieben kann, dann hat er sehr viel
kraft und mut.
und ich kenne ein paar menschen, die so
waren (also so fähig zu lieben) und denen dann das herz gebrochen wurde und die es
jetzt nicht mehr können. aus angst, aus resignation, aus welchem grund auch immer.

vielleicht kann ich mich da gut reinversetzen,
weil ich mich gerade innerlich von meiner
großen liebe zu verabschieden versuche...weil
ich nicht will, dass noch mehr in mir kaputt
geht, weil ich nach mir selber schauen will und angst habe, dass ich "verkorkst" werde.

so wie es sich für mich anhört, bist du aber in
einem gesunden rahmen...du kriegst das schon hin

gibt einen song von tracy chapman "be careful
of your heart". sagt ziemlich viel.

alles liebe
solveig

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