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Finanzielle sogen machen alles kaputt

28. August 2007 um 14:46

ich bin am verzweifeln...
mein schatz hat im moment ein paar finanzielle sorgen.
er ist jetzt fast 30 und macht momentan eine zweit-ausbildung. er ist ausländer und hat auch im ausland studiert. nur ist dieser abschluss hier nicht anerkannt.
bislang(also die 10 jahre, die er hier ist) hat er in der gastronomie gearbeitet.
jetzt wollte er sich weiter entwickeln, nocheinmal einen neuanfang wagen und eben diese ausbildung starten.
und nun kommt das finanzielle...
jetzt "studiert" er ja quasi wieder, ist fast 100% damit beschäftigt und arbeitet halt so, wie es die meisten studenten tun...nebenbei ein bisschne, so wies halt geht, am wochenende oder so.
das problem ist folgendes: er hat aus einer früheren beziehung 1 kind. für das er nat. bezahlen muss. und anscheinend ist er mit dem geld auch ein wenig im verzug...
da er ja jetzt nicht mehr viel verdient macht es die situation nicht besser.

ihn nimmt das alle sehr mit, er versucht verzweifelt lösungen zu finden. ersparnisse hat er leider auch nicht wirklich, da er alles was übrig bleibt seiner familie im ausland schickt.
jetzt ist er total in diesem finanziellen-tuefelskreis, er sieht keinen ausweg, will schon die ausbildung schmeissen und wieder 100% arbeiten.
und das alles belastet unsere beziehung ganz stark...
ihm geht es schlecht dabei, ist gereizt, gestresst etc.
ich fühle mich hilflos, da ich einfach nichts machen kann. finanziell kann ich nicht helfen, bin selber studentin, das was meine eltern für mich angelegt haben brauch ich selber für die ausbildung...
ich würd ihm gerne helfen aus diesem problem raus zu kommen aber ich sehe einfach keine lösung...

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28. August 2007 um 16:09

Schwierig...
...ich weiß ja leider nicht, wie das bei euch in Deutschlanbd geregelt ist...ich nehme mal an, dass du aus D kommst...

Aber bei uns in Österreich gibt es an jeder vernünftigen Uni eine Beratung für ausländische Studierende, besonders was soziale Leistungen angeht...

Wenn er jetzt weniger verdient, müsste er theoretisch ja auch weniger Alimente bezahlen...dies sollte dringend geklärt werden...entweder persönlich oder durch eine kostenlose Rechtsberatung...beides zusammen ist wahrscheinlich das Beste...die Dinge, die er noch nicht bezahlt hat, wird er wohl abstottern müssen - evtl. kann er auch dafür eine Vereinbarung abschließen - kommt wohl auf die Kindsmutter an...auf jeden Fall sollte er sich schnell darum kümmern, denn das kann ziemliche Probleme bringen...

Durch den geringeren Verdienst kann er vielleicht auch Wohnbeihilfe anfordern - kommt wohl auf die gesetzliche Lage an bzw. ob ihr zusammen wohnt etc...auch hier würde ich mich schnellstens erkundigen...

In Österreich gibt es sowas wie ein Selbsterhalterstipendium, für Leute die länger als 4 jahre gearbeitet haben...evtl. gibt es ja hierzu ein Äquivalent...am besten mal bei der Studentenberatung oder sozialen hilfestellen anfragen bzw. bei ämtern etc.

Häufig kann man auch Rundfunkgebühren oder ähnliches mindern lassen bzw. komplett wegfallen lassen, wenn man sozial "bedürftig" ist...

Außerdem sollte er wohl nicht nur "so" hin und wieder arbeiten, sondern versuchen, einen fixen teilzeitjob zu finden, um zu wissen, wie hoch seine Einnahmen monatlich sind...

Dann evtl. noch auf die Wohnungskosten allgemein achten - evtl geht es irgendwo biller etc...

Mehr fällt mir auf die Schnelle gerade nicht ein...

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28. August 2007 um 19:11
In Antwort auf amanda_12058342

Schwierig...
...ich weiß ja leider nicht, wie das bei euch in Deutschlanbd geregelt ist...ich nehme mal an, dass du aus D kommst...

Aber bei uns in Österreich gibt es an jeder vernünftigen Uni eine Beratung für ausländische Studierende, besonders was soziale Leistungen angeht...

Wenn er jetzt weniger verdient, müsste er theoretisch ja auch weniger Alimente bezahlen...dies sollte dringend geklärt werden...entweder persönlich oder durch eine kostenlose Rechtsberatung...beides zusammen ist wahrscheinlich das Beste...die Dinge, die er noch nicht bezahlt hat, wird er wohl abstottern müssen - evtl. kann er auch dafür eine Vereinbarung abschließen - kommt wohl auf die Kindsmutter an...auf jeden Fall sollte er sich schnell darum kümmern, denn das kann ziemliche Probleme bringen...

Durch den geringeren Verdienst kann er vielleicht auch Wohnbeihilfe anfordern - kommt wohl auf die gesetzliche Lage an bzw. ob ihr zusammen wohnt etc...auch hier würde ich mich schnellstens erkundigen...

In Österreich gibt es sowas wie ein Selbsterhalterstipendium, für Leute die länger als 4 jahre gearbeitet haben...evtl. gibt es ja hierzu ein Äquivalent...am besten mal bei der Studentenberatung oder sozialen hilfestellen anfragen bzw. bei ämtern etc.

Häufig kann man auch Rundfunkgebühren oder ähnliches mindern lassen bzw. komplett wegfallen lassen, wenn man sozial "bedürftig" ist...

Außerdem sollte er wohl nicht nur "so" hin und wieder arbeiten, sondern versuchen, einen fixen teilzeitjob zu finden, um zu wissen, wie hoch seine Einnahmen monatlich sind...

Dann evtl. noch auf die Wohnungskosten allgemein achten - evtl geht es irgendwo biller etc...

Mehr fällt mir auf die Schnelle gerade nicht ein...

Er unterstützt
die Familie im Ausland, in welchem Umfang
und warum. Wenn er selber nicht leben kann,dann ist er mal dran. Und bevor man
Leistungen bezieht, müssen dann die anderen im Ausland auch mal "kürzer"
treten. Ich kenne viele solcher Fälle, die schaffen sich hier krumm und bucklig und ständig hat die Familie im Ausland Sonderwünsche, die erfüllt werden müssen.
Du kannst ihm auf jeden Fall nicht helfen.
Das würde ich dir aus Gründen, die ich
hier nicht aufführen möchte, nicht raten.
Gruß Melike

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28. August 2007 um 19:30

Da passt einiges nicht zusammen,
und liest sich überhaupt nicht schlüssig.

Also er studiert so vor sich hin,und bevor er damit wieder begonnen hatte,wusste er auch von seinen Unterhaltsverpflichtungen.
Keine Ahnung,aus welchem Kulturkreis Dein Freund kommt,ist auch ziemlich wurscht.
Ich weiss nicht,inwieweit seine Familie von ihm die Kohle aus dem goldenen Europa einfordert,damit sie selber besser leben können,und er kommt überhaupt nicht klar.

Sorry,aber das ist doch ein erwachsener Mann?
Wenn ich eine Zusatzausbildung anfange,dann hab ich mich vorher schlaugemacht,WIE ich weiterhin meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
Da er als Ausländer in Europa arbeitet,kennt er diese Regelungen sicherlich weit besser als Du,z.B.,oder andere,hier geborene.

Warum nimmt er es dann nicht in Anspruch?Meister-BAfög,Ausbildungskredit?
Wieso beginnt er eine Weiterbildung,wissend,dass er dann total ins Trudeln kommt finanziell?

WER ZWINGT ihn,Geld heimzuschicken?

Gelackmeiert ist allemal die Exfreundin mit dem Kind.
Die kann schauen,wie sie mit Eigenverdienst oder HartzIV über die Runden kommt,nachdem der saubere Hr.Papa sich elegant rausdrückt,mal andersrum betrachtet.

Es ist SEIN Problem,nicht Deins.
Und ER MUSS eine Lösung finden,nicht Du.

Denn er hat sich vollen Wissens in diese Situation gebracht.Entweder er macht ein begleitendes ABendstudium weiter oder hört eben auf,wenn es nicht geht.
Er ist hoffentlich Manns genug,eine vernünftige Entscheidung zu finden.
lg

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28. August 2007 um 21:10
In Antwort auf cinnamon42

Da passt einiges nicht zusammen,
und liest sich überhaupt nicht schlüssig.

Also er studiert so vor sich hin,und bevor er damit wieder begonnen hatte,wusste er auch von seinen Unterhaltsverpflichtungen.
Keine Ahnung,aus welchem Kulturkreis Dein Freund kommt,ist auch ziemlich wurscht.
Ich weiss nicht,inwieweit seine Familie von ihm die Kohle aus dem goldenen Europa einfordert,damit sie selber besser leben können,und er kommt überhaupt nicht klar.

Sorry,aber das ist doch ein erwachsener Mann?
Wenn ich eine Zusatzausbildung anfange,dann hab ich mich vorher schlaugemacht,WIE ich weiterhin meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
Da er als Ausländer in Europa arbeitet,kennt er diese Regelungen sicherlich weit besser als Du,z.B.,oder andere,hier geborene.

Warum nimmt er es dann nicht in Anspruch?Meister-BAfög,Ausbildungskredit?
Wieso beginnt er eine Weiterbildung,wissend,dass er dann total ins Trudeln kommt finanziell?

WER ZWINGT ihn,Geld heimzuschicken?

Gelackmeiert ist allemal die Exfreundin mit dem Kind.
Die kann schauen,wie sie mit Eigenverdienst oder HartzIV über die Runden kommt,nachdem der saubere Hr.Papa sich elegant rausdrückt,mal andersrum betrachtet.

Es ist SEIN Problem,nicht Deins.
Und ER MUSS eine Lösung finden,nicht Du.

Denn er hat sich vollen Wissens in diese Situation gebracht.Entweder er macht ein begleitendes ABendstudium weiter oder hört eben auf,wenn es nicht geht.
Er ist hoffentlich Manns genug,eine vernünftige Entscheidung zu finden.
lg

Ich weiss,
einiges ist nicht nachvollziehbar.

ich verstehe ehrlich gesagt auch einiges nicht...
als wir uns kennenlernten war er gerade dabei, diese ausbildung zu beginnen und ich hatte da noch keine ahnung, dass er finanziell nicht gerade gut dasteht, bzw. dass er auch mit dem unterhalt-zahlen nicht immer zeitgerecht ist.
hätte ich das gewusst und hätten wir uns schon so lange gekannt, dass man als freundin auch ein gewisses "mitsprach-recht" hat, glaubt mir, ich hätte ihm davon abgeraten.

er hat einen einen teilzeitjob in dem hotel, in welchem er vorher voll gearbeitet hatte. er arbeitet dort meist 2 tage die woche. die finanzierung des studiums ist auch nicht das problem, das ist alles geklärt. ich blicke da nicht ganz durch, aber es geht genau mit so ausländer-beiträgen/stipendien...irgendwas...ist ziemlich kompliziert da den überblick zu behalten.
seiner familie im ausland schickt er nichts mehr. ich sagte bloss,er hat praktisch keine ersparnisse, da bis jetzt alles was übrig blieb an sie ging.
aber ist ja im moment nicht möglich...

ich she das schon auch so, dass er etwas kopflos in diese ganze ausbildung gerannt ist. ohne sich genau zu überlegen, was es für konsequenzen haben kann, dass er genauso ausgaben haben wird, vorallem, dass es immer seine tochter geben wird.
aber ich war da noch zu "neu" um etwas zu sagen, hatte ja auch noch nicht den überblick über seine lage.

er bezahlt nun schon weniger alimente, wir haben das geklärt.
aber das, was er bis jetzt nicht bezahlt hat ist ja immer noch offen...
also das eig. problem sind die offenen zahlungen.
mit dem geld aus dem teilzeitjob klappts ganz gut, er kommt durch. nur bleibt halt wirklich nichts um zu sparen bzw. alles ab zu bezalhen.

klar, seine ex ist eig. die "verliererin" in der ganzen geschichte. sie hat auch nie stress gemacht wegen den nicht bezahlten alimenten. sie hatte einen neuen partner mit dem sie zusammen lebte und so war sie eig. nicht unbedingt auf die finanzielle unterstützung meines freundes angewiesen. nur jetzt wurde sie von ihrem partner verlassen und stellt halt die ansprüche (was ich auch völlig nachvollziehen kann!)

ja, das sind die sorgen

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28. August 2007 um 21:18
In Antwort auf maebelle1

Ich weiss,
einiges ist nicht nachvollziehbar.

ich verstehe ehrlich gesagt auch einiges nicht...
als wir uns kennenlernten war er gerade dabei, diese ausbildung zu beginnen und ich hatte da noch keine ahnung, dass er finanziell nicht gerade gut dasteht, bzw. dass er auch mit dem unterhalt-zahlen nicht immer zeitgerecht ist.
hätte ich das gewusst und hätten wir uns schon so lange gekannt, dass man als freundin auch ein gewisses "mitsprach-recht" hat, glaubt mir, ich hätte ihm davon abgeraten.

er hat einen einen teilzeitjob in dem hotel, in welchem er vorher voll gearbeitet hatte. er arbeitet dort meist 2 tage die woche. die finanzierung des studiums ist auch nicht das problem, das ist alles geklärt. ich blicke da nicht ganz durch, aber es geht genau mit so ausländer-beiträgen/stipendien...irgendwas...ist ziemlich kompliziert da den überblick zu behalten.
seiner familie im ausland schickt er nichts mehr. ich sagte bloss,er hat praktisch keine ersparnisse, da bis jetzt alles was übrig blieb an sie ging.
aber ist ja im moment nicht möglich...

ich she das schon auch so, dass er etwas kopflos in diese ganze ausbildung gerannt ist. ohne sich genau zu überlegen, was es für konsequenzen haben kann, dass er genauso ausgaben haben wird, vorallem, dass es immer seine tochter geben wird.
aber ich war da noch zu "neu" um etwas zu sagen, hatte ja auch noch nicht den überblick über seine lage.

er bezahlt nun schon weniger alimente, wir haben das geklärt.
aber das, was er bis jetzt nicht bezahlt hat ist ja immer noch offen...
also das eig. problem sind die offenen zahlungen.
mit dem geld aus dem teilzeitjob klappts ganz gut, er kommt durch. nur bleibt halt wirklich nichts um zu sparen bzw. alles ab zu bezalhen.

klar, seine ex ist eig. die "verliererin" in der ganzen geschichte. sie hat auch nie stress gemacht wegen den nicht bezahlten alimenten. sie hatte einen neuen partner mit dem sie zusammen lebte und so war sie eig. nicht unbedingt auf die finanzielle unterstützung meines freundes angewiesen. nur jetzt wurde sie von ihrem partner verlassen und stellt halt die ansprüche (was ich auch völlig nachvollziehen kann!)

ja, das sind die sorgen

Das sind Sorgen,
da hast du recht, aber die lassen sich über-
winden, da heißt es einfach die A....backen
zusammenkneifen und durch. Wünsche euch viel
Glück dabei.
Gruß Melike

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28. August 2007 um 23:47

Ges
das dreh ich nochmal ein wenig um,viele Deutsche wären in hundert Jahren NIEMALS dazu bereit,die Arbeit für weniger Geld zu erledigen,für die sie-nur ein Beispiel Osteuropäer tun.

Da sind sich viele Deutsche ZU GUT DAFÜR,mal richtig ranzuklotzen,da lieber Stütze kassieren.Ich sag es ganz deutlich.

Konkretes Beispiel: Erntehelfer,eine sehr anstrengende Arbeit
Das sind viele polnische Mitbürger,die für diese saisonale Arbeit nach Deutschland kommen und hier allemal noch mehr verdienen,als sie im Heimatland bei höherer Arbeitslosigkeit oder in ihrem erlernten Beruf verdienen könnten.

Auch hier in Deutschland sind wir langsam auf dem Weg "amerikanische Zustände"in Supermärkten jobben Studenten und Schüler,und Ausgebildete arbeiten für weniger Geld in Fremdberufen,weil im eigentlichen Beruf nichts mehr zu finden ist.
Auch wenn es weh tut,das hinnehmen zu müssen,man hat aber ARBEIT

ES kann noch Lichtjahre dauern,bis das im Bewusstsein der Deutschen ankommen könnte.Falls es das jemals tun sollte.

Es ist mit Einbussen und Schmerz verbunden,sich für unqualifiziertere Jobs zu verkaufen,aber "besser"als jahrelang ganz ohne Job.
Das kommt hier auch noch die Wirtschaftslage wird sich noch gravierend ändern,wenn die USA langsam bankrott geht und Asien die Wirtschaft ankurbeln wird...

lg

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