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Finanzielle Beteiligung, wenn Freund zeitweise bei mir lebt

2. Januar 2008 um 13:10

Hallo, nun bräuchte ich auch mal Eure Meinung und evtl. Ratschläge und Tipps.

Ich (43) sehe meinen Freund ca. drei Tage pro Woche, dann lebt er bei mir und meinen Kindern. Er isst dann logischerweise bei mir, duscht jeden Tag (im Sommer auch mehrmals), hat den ganzen Tag seinen PC laufen etc. Bisher habe ich von ihm für Lebensmittel (Wasser, Strom etc.) nichts verlangt, weil er sein Benzin zu zahlen hat (ca. 50 km Entfernung) und mir auch immer hilft, wenn es nötig ist. Aber mir graut es immer schon, wenn er mal wegen Urlaub länger bleiben will, denn dann summieren sich die Lebenshaltungskosten schon ein wenig.

Ich selbst bekomme Hartz 4 und seit kurzem bin ich arbeitslos. Insofern bedrückt mich diese Situation schon etwas , denn es ist mir finanziell nicht möglich, ihn auch noch zu unterstützen. Leider bringe ich es nicht fertig, mit ihm darüber zu reden, lieber sage ich ihm, dass wir uns nicht solange sehen können. Ich weiß, dass dies blöd ist, aber mir ist es unangenehm, von ihm Geld zu verlangen.

Wie seht Ihr das? Würdet Ihr das nicht so eng sehen und das Geld außen vor lassen? Oder ist es normal, dass er seinen Anteil dazu gibt? Aber wie viel soll ich denn von ihm verlangen? Ich habe keinen blassen Dunst, wie man das regeln könnte hoffentlich könnt Ihr mir helfen. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, wie habt Ihr das geregelt? Besonders würde mich hierzu auch mal die Meinung von Männern interessieren.

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2. Januar 2008 um 13:45

Lebt er bei dir...
oder ist er Gast in deinem Hause??

das sind zweierlei Dinge....

Wenn er mit dir zusammen lebt, dann sollte er sich schon beteiligen....du sagt dann einfach zu ihm, kannst du mal heute einkaufen gehen, ich habe kein Geld mehr....

Wenn er nur Gast ist, weil du ihn eingeladen hast, dann verbietet es schon der Anstand...allerdings läd der Gast den Gastgeber zum Essen ein...

oder...du schiebst ihn darauf...

..... sag mal zu ihm nach dem Einkaufen.... "Mensch ist das alles teuer geworden, der Monat wird wieder ganz schön knapp... oder seit ich arbeitslos bin, merke ich erst wie teuer alles ist" oder so ähnlich....


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2. Januar 2008 um 13:50

...
Natürlich ist es unangenehm wenn man Geld vom Partner verlangen muss, aber in diesem Fall wird dir dein Partner dies kaum vorwerfen können (und wenn doch, dann solltest du an der Ernshaftigkeit seiner Gefühle zu dir zweifeln).

Vielleicht wäre es schon einmal ein Anfang, wenn du ihn bittest die Kosten für die Lebensmittel/Getränke usw. für die Zeit zu übernehmen, in der er bei dir ist. Das sollte doch kein Problem sein, oder? Wenn du einen verständnisvollen Partner hat wird er sicher darauf eingehen und nicht wollen, das du dir finanzielle Sorgen auflastest nur damit er bei dir seinen PC laufen lässt....

LG

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2. Januar 2008 um 13:54
In Antwort auf saraa33

Lebt er bei dir...
oder ist er Gast in deinem Hause??

das sind zweierlei Dinge....

Wenn er mit dir zusammen lebt, dann sollte er sich schon beteiligen....du sagt dann einfach zu ihm, kannst du mal heute einkaufen gehen, ich habe kein Geld mehr....

Wenn er nur Gast ist, weil du ihn eingeladen hast, dann verbietet es schon der Anstand...allerdings läd der Gast den Gastgeber zum Essen ein...

oder...du schiebst ihn darauf...

..... sag mal zu ihm nach dem Einkaufen.... "Mensch ist das alles teuer geworden, der Monat wird wieder ganz schön knapp... oder seit ich arbeitslos bin, merke ich erst wie teuer alles ist" oder so ähnlich....


Dauergast
Also wenn er seinen PC mitnimmt und an 3 von 7 Tagen in der Woche regelmäßig sich in der Wohnung aufhält würde ich mal sagen, dass dies über den normalen Gast-Staus schon sehr weit hinaus geht....

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2. Januar 2008 um 14:13

Auf...
..der einen Seite finde ich es schon fast ein wenig unverschämt von deinem Freund, denn ich denke, er weiß um deine Lebensumstände, dass er sich nicht unaufgefordert an gewissen Kosten beteiligt bzw. auch mal einkauft, evtl. die Flat (ist heutzutage auch nicht mehr so teuer) für den PC-Anschluß übernimmt. Soviel Aufmerksamkeit eines Mannes gegenüber der Frau, mit der er so oft zusammen ist, sollte meiner Meinung nach schon sein.

Nun mag es Gedankenlosigkeit sein aber ich denke du solltest dich ruhig trauen, das zu erwähnen, denn eine erwachsene Person im Haushalt für so viele Tage mehr verursacht doch höhere Kosten und wenn du von Hartz IV lebst, werden diese Extrakosten zu Lasten deiner Kinder gehen und ich denke bei Hartz IV ist es schon schwer genug, den Kindern finanziell gerecht zu werden. Also solltest du ihn schon allein wg. deiner Kinder darauf aufmerksam machen.

Wenn man Vertrauen und ein gutes Verhältnis zu seinem Partner hat sollte man über alles reden können und dein Partner sollte dafür auch Verständndis aufbringen.

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2. Januar 2008 um 15:48

Geht...
doch einfach zusammen einkaufen und lass ihn bezahlen.
Zumindest an den Lebensmitteln könnte er sich ja beteiligen.

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2. Januar 2008 um 15:53

Geld zu verlangen ist kleinlich
Das würde ich nicht tun. Es zerstört eine Beziehung. ABER ,er soll die Einkäufe bezahlen ,zumind.die hälfte. Das wäre schon einmal etwas. Männer ,davon gibt es leider immer mehr die sich von Frauen aushalten lassen. Wenn du das Gefühl hast,ausgenutzt zu werden,weil dieser Mann in deiner Beziehung nur seine vorteile sieht, muß du das Thema offen ansprechen. Es zerstört nämlich auch die schönste Liebe.Es gibt da leider einen Spruch:Liebe ist gleich"Wie provitiere ich von dem anderen".Ob in finanzieller,sexueller oder sozialer Hinsicht. Als mir das klar geworden ist, ist mir die rosarote Brille abgefallen.

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2. Januar 2008 um 19:45

Für cefeu
Ja,der letzte Teil deines Schreibens stimmt absolut,denn nicht umsonst kriegen die Männer um 50plus, die hübschen 20 jährigen Mädels.

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2. Januar 2008 um 20:05

Danke für Eure ehrlichen Meinungen
ich sehe es eigentlich genauso wie die meisten von Euch.

Um ehrlich zu sein, hatten wir in unserer nun fast 4jährigen Beziehung schon oft Diskussionen ums Geld. Er war anfangs ziemlich geizig, brachte seltenst etwas mit, dies lag aber daran, dass er schlichtweg nichts hatte. Durch seine Unterhaltszahlungen an seine Ex war sein Kreditrahmen ausgeschöpft und es ging bei ihm gar nix mehr. Ich hab mich irgendwann nach dem ersten halben Jahr mal bei ihm beschwert, weil ich mir mittlerweile schon total ausgenutzt vorkam. Er dagegen warf mir vor, dass ich nur auf Geld aus wäre, was nun überhaupt nicht stimmte.

Na gut, wir haben jetzt schon so viele Dinge geklärt und ich frage mich manchmal selbst, wieso ich so eine Geduld in diese Beziehung investiere. Denn ich muss gestehen, dass ich noch nie so einen komplizierten Mann hatte. Wir waren schon mehrmals getrennt in dieser Zeit, denn er hat einige Dinge definitiv nicht gelernt in seinem Leben. Aber gut, das ist wieder was anderes. Ansonsten ist er absolut lieb und hilft mir immer, wenn ich seine Hilfe brauche. Er will keine andere Frau mehr, sagt er immer, und hat mir schon mehrmals bewiesen, wie wichtig ich ihm bin.

Den Vorschlag die Lebensmittelkosten zu teilen, finde ich eigentlich nicht so gerecht. Denn ich versorge ja auch meine Kinder und kann nicht von ihm erwarten, dass er für meine Kinder bezahlt. Vielleicht wäre eine 2/3-Lösung fairer. Ich bezahle 2/3, er den Rest. Aber ihr habt Recht: sollte sich an seinem Verhalten nichts ändern und er von selbst mal auf die Idee kommen, regelmäßig etwas beizusteuern, muss ich ihn darauf ansprechen..

Ich habe nur große Angst, so kleinlich zu wirken, oder wie eine Frau, die ihm das Geld aus der Tasche zieht. Denn so bin ich nicht. Aber er sieht mich so, wenn ich von Geld anfange zu reden.

Aber ich bin für Gerechtigkeit. Und wenn ich die halbe Woche bei ihm verbrächte, würde ich auch immer etwas dazu beisteuern. Aber er kommt nur selten mal auf die Idee.

Gruß Sonja

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2. Januar 2008 um 20:46

Liebe PCMaus ...
ich finde auch, er sollte sich beteiligen ... darauf kommt man doch von selber!?
Bevor mein Freund zu mir zog, hatten wir jeden Monat 50 ausgemacht die er mir gibt ( er war da unregelmäßig bei mir, meist das ganze WE und manchmal auch in der Woche ). Gemeinsame Unternehmungen wie Kino z.B. haben wir geteilt, Essen hatte ich damals aber noch bezahlt.
Jetzt wo er bei mir fest wohnt, zahle ich die KM von 280 Euro, er die NK von 150. Dafür besitzt er den Wagen und die Kosten wie Reparaturen, zahlt meistens Sprit ( ich nutze den Wagen dann quasi auch umsonst ) und ich nun meistens die Einkäufe, wenn was im Haushalt kaputtgeht wie Kühlschrank, zahle ich den, Rest teilen wir nach wie vor. Hat sich bis jetzt immer ausgeglichen. Nur als Beispiel

Dein Freund sollte sich mehr beteiligen, zumal er deine Situation ja kennt!?? Ich finde schon, dass er die wöchentlichen Einkäufe bezahlen könnte ... klar hast du mehr an Lebensmittelnausgaben wegen der Kids, aber ich meine jetzt auch keine Einkäufe von 150 Euro ... ODER er übernimmt die kompletten NK ( weiß jetzt nicht wieviel das ist bei euch ), wäre für dich auf jeden Fall eine Entlastung ... Ansprechen würde ich es schon. Lass dich nicht ausnutzen
Wenn er gar kein Entgegenkommen zeigt, solltest du ernsthaft drüber nachdenken, ihn nicht abzuschießen ... denn das ist kein Freund, sondern ein Schnorrer in dem Fall, der dich ganz schön über den Tisch zieht ... alles Gute

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3. Januar 2008 um 16:10

Nein, alleine ist er da so gut wie noch nie drauf gekommen
leider nicht. Immer erst, wenn ich unzufrieden wurde und mich ausgenutzt fühlte.

Er hat mir auch früher so gut wie nie mal was mitgebracht. Und wenn es Liebesbeweise gab, dann immer etwas, was nichts kostete. Irgendwann kam ich mir vor, als wenn ich ihm keine müde Mark wert bin. Ich wurde immer unzufriedener, fühlte mich ausgenutzt und wollte die Beziehung aufgeben. Erst dann gab es Blumen oder was Süßes. Aber er hat mir immer vorgeworfen, dass bei mir Liebesbeweise IMMER was kosten müssen. Dabei hatte er bis dato noch keinen Cent in mich investiert.

Ach, wie ich das Thema hasse. Er gibt mir ständig das Gefühl, dass es mir nur ums Geld geht. Deswegen wage ich auch nicht, das Thema anzusprechen. Es ist auch das einzige Thema, weswegen ich mir nicht vorstellen kann, mit ihm zusammen zu ziehen. Es dauert immer ein paar Monate, bis es deswegen bei uns kracht, und dann tut er plötzlich so, als wäre es doch das Normalste von der Welt, dass er etwas dazu geben muss. Dann bezahlt er mal 10 Euro und die müssen dann für ein Viertaljahr reichen. Von selbst kommmt er leider nie auf die Idee. Vielleicht kannst du dir jetzt vorstellen, warum ich nicht immer der Buhmann sein will, der von Geld anfängt.

Gruß Sonja

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3. Januar 2008 um 16:23

Also
ich versteh den mann nicht, er weiß, das du hartz4 kriegst, und man hört, dass das nur ein appel und ein knopp ist und hast kinder und er kommt nicht von alleine drauf, dir was zuzusteuern?
also an deiner stelle hätte ich schon längst gefragt.
wenn ihr offiziell zusammen wohnen würdet, dann müsste er ja auch die hälfte aller kosten tragen.
ich finde es nicht mehr wie richtig, mit ihm darüber zu reden und ihn um einen anteil zu bitten.
und wenn er darauf komisch reagiert solltest du dir gedanken machen, ob er sich nicht ein leichtes leben macht bei dir.
und es ist auch egal ob mann oder frau, jedes geschlecht sollte in so einem falle geld dazugeben.

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3. Januar 2008 um 21:12

Ja das sehe ich genauso sternchen007007
und ich frage mich auch schon seit Jahren, ob ich mir diese Beziehung finanziell leisten kann.

Vielen Dank für dein Statement zu meinem "Fall".

Gruß Sonja

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3. Januar 2008 um 21:18
In Antwort auf saraa33

Lebt er bei dir...
oder ist er Gast in deinem Hause??

das sind zweierlei Dinge....

Wenn er mit dir zusammen lebt, dann sollte er sich schon beteiligen....du sagt dann einfach zu ihm, kannst du mal heute einkaufen gehen, ich habe kein Geld mehr....

Wenn er nur Gast ist, weil du ihn eingeladen hast, dann verbietet es schon der Anstand...allerdings läd der Gast den Gastgeber zum Essen ein...

oder...du schiebst ihn darauf...

..... sag mal zu ihm nach dem Einkaufen.... "Mensch ist das alles teuer geworden, der Monat wird wieder ganz schön knapp... oder seit ich arbeitslos bin, merke ich erst wie teuer alles ist" oder so ähnlich....


Ja, das ist vielleicht der Haken an der Sache
ich betrachte ihn immer noch als GAST in meinem Haus und da ich ein sehr gastfreundlicher Mensch bin, fällt es mir absolut schwer, ihn um Unterstützung zu bitten.

Danke für deine Tipps, aber die würde er nur als allgemeine Information verstehen; er braucht klare Ansagen... und genau die bringe ich nicht über die Lippen.

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3. Januar 2008 um 21:24
In Antwort auf pcmaus12

Danke für Eure ehrlichen Meinungen
ich sehe es eigentlich genauso wie die meisten von Euch.

Um ehrlich zu sein, hatten wir in unserer nun fast 4jährigen Beziehung schon oft Diskussionen ums Geld. Er war anfangs ziemlich geizig, brachte seltenst etwas mit, dies lag aber daran, dass er schlichtweg nichts hatte. Durch seine Unterhaltszahlungen an seine Ex war sein Kreditrahmen ausgeschöpft und es ging bei ihm gar nix mehr. Ich hab mich irgendwann nach dem ersten halben Jahr mal bei ihm beschwert, weil ich mir mittlerweile schon total ausgenutzt vorkam. Er dagegen warf mir vor, dass ich nur auf Geld aus wäre, was nun überhaupt nicht stimmte.

Na gut, wir haben jetzt schon so viele Dinge geklärt und ich frage mich manchmal selbst, wieso ich so eine Geduld in diese Beziehung investiere. Denn ich muss gestehen, dass ich noch nie so einen komplizierten Mann hatte. Wir waren schon mehrmals getrennt in dieser Zeit, denn er hat einige Dinge definitiv nicht gelernt in seinem Leben. Aber gut, das ist wieder was anderes. Ansonsten ist er absolut lieb und hilft mir immer, wenn ich seine Hilfe brauche. Er will keine andere Frau mehr, sagt er immer, und hat mir schon mehrmals bewiesen, wie wichtig ich ihm bin.

Den Vorschlag die Lebensmittelkosten zu teilen, finde ich eigentlich nicht so gerecht. Denn ich versorge ja auch meine Kinder und kann nicht von ihm erwarten, dass er für meine Kinder bezahlt. Vielleicht wäre eine 2/3-Lösung fairer. Ich bezahle 2/3, er den Rest. Aber ihr habt Recht: sollte sich an seinem Verhalten nichts ändern und er von selbst mal auf die Idee kommen, regelmäßig etwas beizusteuern, muss ich ihn darauf ansprechen..

Ich habe nur große Angst, so kleinlich zu wirken, oder wie eine Frau, die ihm das Geld aus der Tasche zieht. Denn so bin ich nicht. Aber er sieht mich so, wenn ich von Geld anfange zu reden.

Aber ich bin für Gerechtigkeit. Und wenn ich die halbe Woche bei ihm verbrächte, würde ich auch immer etwas dazu beisteuern. Aber er kommt nur selten mal auf die Idee.

Gruß Sonja

Wo ist das Problem ?
wenn er Kosten verursacht, die Du als Alg II Empfänger nicht stemmen kannst, dann bitte ihn um einen Anteil, der Dir angemessen scheint, den kannst Du am besten festlegen.

Ich finde, dafür spielt es keine Rolle, ob das nun Dein Partner oder sonstwie anders zu Dir stehend ist. Jedenfalls sollte es keine spielen. Geld und Beziehung werden einfach zu oft miteinander in denselben Topf geschmissen.

Du selbst weisst am besten, wieviel Geld das genau ist. Eine Diskussion kann ja immer noch aufkommen, und muss nicht peinlich oder entwürdigend sein. Es geht hier immerhin um die Existenz ( und zwar Deine ), wenn Du Alg II hast und Kinder. Da kann man sich doch nicht hinstellen und behaupten, es ginge Dir nur ums Geld. Und ausserdem, wieso "nur" ?

Viele Grüße,

M.

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4. Januar 2008 um 0:20
In Antwort auf pcmaus12

Danke für Eure ehrlichen Meinungen
ich sehe es eigentlich genauso wie die meisten von Euch.

Um ehrlich zu sein, hatten wir in unserer nun fast 4jährigen Beziehung schon oft Diskussionen ums Geld. Er war anfangs ziemlich geizig, brachte seltenst etwas mit, dies lag aber daran, dass er schlichtweg nichts hatte. Durch seine Unterhaltszahlungen an seine Ex war sein Kreditrahmen ausgeschöpft und es ging bei ihm gar nix mehr. Ich hab mich irgendwann nach dem ersten halben Jahr mal bei ihm beschwert, weil ich mir mittlerweile schon total ausgenutzt vorkam. Er dagegen warf mir vor, dass ich nur auf Geld aus wäre, was nun überhaupt nicht stimmte.

Na gut, wir haben jetzt schon so viele Dinge geklärt und ich frage mich manchmal selbst, wieso ich so eine Geduld in diese Beziehung investiere. Denn ich muss gestehen, dass ich noch nie so einen komplizierten Mann hatte. Wir waren schon mehrmals getrennt in dieser Zeit, denn er hat einige Dinge definitiv nicht gelernt in seinem Leben. Aber gut, das ist wieder was anderes. Ansonsten ist er absolut lieb und hilft mir immer, wenn ich seine Hilfe brauche. Er will keine andere Frau mehr, sagt er immer, und hat mir schon mehrmals bewiesen, wie wichtig ich ihm bin.

Den Vorschlag die Lebensmittelkosten zu teilen, finde ich eigentlich nicht so gerecht. Denn ich versorge ja auch meine Kinder und kann nicht von ihm erwarten, dass er für meine Kinder bezahlt. Vielleicht wäre eine 2/3-Lösung fairer. Ich bezahle 2/3, er den Rest. Aber ihr habt Recht: sollte sich an seinem Verhalten nichts ändern und er von selbst mal auf die Idee kommen, regelmäßig etwas beizusteuern, muss ich ihn darauf ansprechen..

Ich habe nur große Angst, so kleinlich zu wirken, oder wie eine Frau, die ihm das Geld aus der Tasche zieht. Denn so bin ich nicht. Aber er sieht mich so, wenn ich von Geld anfange zu reden.

Aber ich bin für Gerechtigkeit. Und wenn ich die halbe Woche bei ihm verbrächte, würde ich auch immer etwas dazu beisteuern. Aber er kommt nur selten mal auf die Idee.

Gruß Sonja

Meine
letzte Partnerschaft hat daran geendet. Am selben Problem.

Irgendwann hab ichs aufgegeben, vor allem nachdem er zu mir ziehen wollte und gemeint hat, er bräuchte nichts zur Miete dazuzahlen, weil das Haus wäre ja vorher auch dagewesen.
Und er isst höchstens um 25 im Monat.

Tja ... alles Gute.

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4. Januar 2008 um 8:57

Hi!
Also ich finde es normal, dass du eine Beteiligung verlangst...ich und mein Ex haben das auch so gemacht, da er teilweise sehr viel bei mir war und einfach viel mehr gebraucht hat als ich. Wir haben es dann so gemacht, dass er einen teil der Einkäufe übernimmt. Ich musste es ihm zwar immer wieder sagen, aber es hat trotzdem ganz gut funktioniert.

Beim Freund davor war ich sehr viel bei ihm und habe auch einen Teil der Einkäufe etc. bezahlt.

Hier geht es einfach um eine gerechte Aufteilung. Und da du anscheinend weit weniger Geld zur Verfügung hast als er und auch noch Kinder versorgen musst, sollte dies nicht so tragisch sein.

Mir war es auch unangenehm, dies anzusprechen - aber es muss nunmal sein. Ihr seid beide erwachsen.

Weiter unten habe ich gelesen, dass er meint, es würde dir imer nur ums Geld gehen. Ih sag Dir eines, in Deinem Fall ist das aber überlebenswichtig, da Du nicht sonderlich viel davon hast! Du verlangst ja nur eine Beteiligung - nicht das er euch alle komplett finanziert.

Fass dir ein Herz und rede mit ihm!!!

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4. Januar 2008 um 21:50
In Antwort auf spellbound2

Wo ist das Problem ?
wenn er Kosten verursacht, die Du als Alg II Empfänger nicht stemmen kannst, dann bitte ihn um einen Anteil, der Dir angemessen scheint, den kannst Du am besten festlegen.

Ich finde, dafür spielt es keine Rolle, ob das nun Dein Partner oder sonstwie anders zu Dir stehend ist. Jedenfalls sollte es keine spielen. Geld und Beziehung werden einfach zu oft miteinander in denselben Topf geschmissen.

Du selbst weisst am besten, wieviel Geld das genau ist. Eine Diskussion kann ja immer noch aufkommen, und muss nicht peinlich oder entwürdigend sein. Es geht hier immerhin um die Existenz ( und zwar Deine ), wenn Du Alg II hast und Kinder. Da kann man sich doch nicht hinstellen und behaupten, es ginge Dir nur ums Geld. Und ausserdem, wieso "nur" ?

Viele Grüße,

M.

Ich habs geschafft ...
nach viel Bauchweh, aber vor allem durch Eure Ermutigungen habe ich meinen Freund heute auf meinen finanziellen Engpass angesprochen und ihm erklärt, dass ich diese zusätzlichen Kosten, die durch seine Besuche entstehen, nicht mehr übernehmen kann.

Er hat mir sofort angeboten, sich zu beteiligen, was mich sehr erleichtert hat. Da er seit Januar durch seine Schichtarbeit mehr Geld bekommt und nun auch seine Unterhaltszahlungen beendet sind, wäre es ihm jetzt besser möglich, etwas beizusteuern. Wir wollen uns demnächst zusammen setzen und besprechen, wie wir das regeln könnten.

Jetzt fällt mir ein Stein vom Herzen ...
Wir hatten allerdings anschließend noch `ne kleine Diskussion deswegen, weil ich nicht verstehen kann, dass er mir in den ganzen Jahren nicht mal von sich aus Unterstützung angeboten hat. Er hätte ja deutlich sagen können, dass er wegen seiner eigenen finanz. Probleme nur einen winzig kleinen Teil dazu beitragen könne, das hätte mir gezeigt, dass ich und unsere Beziehung ihm wichtig sind. Aber stattdessen schwieg er das ganze Thema lieber tot, wie Cefeu richtig festgestellt hat, und lag mir weiter auf der Tasche. Aber gut, ich hoffe sehr, dass er das nächste Mal anders mit so einer Situation umgehen würde.

Euch allen möchte ich vielmals danken für Eure Ehrlichkeit und unverblümte Meinung. Ihr habt mir sehr geholfen, meine Scheu zu überwinden. Ich hoffe mal, dass dieses Thema so schnell nicht wieder ein "Thema" zwischen meinem Freund und mir wird.

Eure Sonja

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5. Januar 2008 um 10:04

Steh für dich ein!
Finde ich von ihm unter aller Sau! Du bekommst Hartz 4 und er läßt den ganzen Tag den Rechner laufen? Nö, thematisier das Thema!
Abgesehen davon hätte er da schon längst selbst drauf kommen müssen - selbst, wenn er Benzin zu zahlen hat! Selbst dann!!!
Find ich ne absolute Frechheit! Dir braucht das nicht unangenehm sein, vielmehr sollte er sich schämen auf deine Kosten bei dir zu wohnen. Is einfach so. Ich meine, anders wäre es VIELLEICHT (aber selbst dann fände ich es unverschämt!!), wenn du finanziell keine Sorgen hättest.
Keine falsche Scham.
Es ist so, dass eine zusätzlich Person die Kosten schonmal in die Höhe weitertreibt - weiß ich selbst hatte mich da mal bei den Stadtwerrken erkundigt und mein damaliger Freund hat sich auch mit der Hälfte der Kosten beteiligt.
Abgesehen davon, wer kommt für das Essen auf?
Ich würde das ein deiner Stelle nicht dulden.
Sprich es einfach so an, dass du sagst, dass das Geld sehr knapp ist und du ihn fragen wolltest - obwohl es dir natürlich seeeehr unangenehm ist - dass du aber auf seine Beteiligung für seinen Anteil angewiesen bist. Du erkundigst dich einfach mal bei den Stadtwerken, was da an Mehrkosten anfallen und das sagst du ihm. Und an einer evt. Nachzahlung sollte (das musst du ja jetzt noch nicht sagen, das hat er dann ja hoffentlich geblickt) er sich auch beteiligen.

Nur Mut! Steh für dich selbst ein! Was er bringt ist unverschämt, keine Frage!!!

LG
Traubenkern

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6. Januar 2008 um 16:31
In Antwort auf pcmaus12

Ich habs geschafft ...
nach viel Bauchweh, aber vor allem durch Eure Ermutigungen habe ich meinen Freund heute auf meinen finanziellen Engpass angesprochen und ihm erklärt, dass ich diese zusätzlichen Kosten, die durch seine Besuche entstehen, nicht mehr übernehmen kann.

Er hat mir sofort angeboten, sich zu beteiligen, was mich sehr erleichtert hat. Da er seit Januar durch seine Schichtarbeit mehr Geld bekommt und nun auch seine Unterhaltszahlungen beendet sind, wäre es ihm jetzt besser möglich, etwas beizusteuern. Wir wollen uns demnächst zusammen setzen und besprechen, wie wir das regeln könnten.

Jetzt fällt mir ein Stein vom Herzen ...
Wir hatten allerdings anschließend noch `ne kleine Diskussion deswegen, weil ich nicht verstehen kann, dass er mir in den ganzen Jahren nicht mal von sich aus Unterstützung angeboten hat. Er hätte ja deutlich sagen können, dass er wegen seiner eigenen finanz. Probleme nur einen winzig kleinen Teil dazu beitragen könne, das hätte mir gezeigt, dass ich und unsere Beziehung ihm wichtig sind. Aber stattdessen schwieg er das ganze Thema lieber tot, wie Cefeu richtig festgestellt hat, und lag mir weiter auf der Tasche. Aber gut, ich hoffe sehr, dass er das nächste Mal anders mit so einer Situation umgehen würde.

Euch allen möchte ich vielmals danken für Eure Ehrlichkeit und unverblümte Meinung. Ihr habt mir sehr geholfen, meine Scheu zu überwinden. Ich hoffe mal, dass dieses Thema so schnell nicht wieder ein "Thema" zwischen meinem Freund und mir wird.

Eure Sonja

Ich habe mich zu früh gefreut ...
das Thema wird wohl immer ein Thema zwischen uns bleiben, solange wir zusammen sind.

Gestern erhielt ich eine Stromnachzahlung von über 300,00 . Jetzt ärgere ich mich natürlich schon irgendwie, dass er mich in den letzten Jahren so wenig unterstützt hat. Er hatte ja schließlich auch monatelang seinen PC bei mir laufen, manchmal auch nachts. Wir hatten deswegen heute ein Streitgespräch. Aber er sieht in diesem Punkt keinen Anteil bei sich, das läge alles an den PCs von mir und meinen Kindern. Außerdem wäre ja bei mir IMMER Licht an, das keiner ausmacht. Das Problem, dass die Kinder vergessen das Licht auszumachen, gab es aber auch schon in 2006 und 2005 und damals müsste es noch viel extremer gewesen sein, da sie da noch kleiner waren dennoch hatte ich in 2006 nur 40,00 bzw. in 2005 nur 88,00 nachzuzahlen. Selbst die Strompreiserhöhung kann nicht der einzige Grund sein, dass ich das 8fache vom Vorjahr nachbezahlen muss. Ich versteh das nicht.

Eben hat er mir eröffnet, dass er seinen PC wieder mit heim nehmen wird. Ich habe mir gleich gedacht, dass dies seine einzige Lösung sein wird. Jeder andere würde in so einem Fall anbieten, künftig seinen Anteil zu übernehmen er aber nicht! Sei's drum.

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7. Januar 2008 um 17:50

Das ist ja wirklich lächerlich ...
wenn du auch noch die Kosten für Versicherung und Verschleiß deines Autos einrechnest. Ich habe meinem Freund auch nicht meine Arbeitskraft berechnet, die ihm seinen Dreck wegräumt, spült, kocht etc. etc. So was pingeliges, du scheinst zur gleichen Kategorie zu gehören ...

Warum deine Freundin einen Mietanteil wollte, kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß, wie oft du bei ihr warst.

Im übrigen, ich hätte liebend gerne auch mal öfters die Gastfreundschaft meines Freundes in Anspruch genommen, auch damit er mal sieht, wie teuer das Leben ist, aber ich habe drei Kinder (und Haustiere), wie du vielleicht gelesen hast. Da ist das nicht so einfach zu realisieren. Aber selbst dann muss man die Tatsache berücksichtigen, dass mein Freund x Mal soviel verdient wie ich, denn ich bin zur Zeit arbeitslos und habe KEINERLEI Einkommen.

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7. Januar 2008 um 18:41

Ich habe ganz bewusst meine Daten verändert ...
die Gründe hierfür muss ich dir aber nicht auf die Nase binden.

Nur soviel zu deinem frechen Kommentar: mein Jüngster ist erst 11 Jahre alt und bestimmt noch nicht soweit, dass ich ihn das ganze WE alleine zuhause sich selbst überlasse.

Und wenn du meinst, dass ich so geldgeil bin, dann werde glücklich mit deiner Meinung. Ich weiß, dass diese Beschreibung nicht auf mich zutrifft, denn sonst hätte ich dieses Spielchen nicht schon drei Jahre lang mitgemacht. Wenn du nicht verstanden hast, um was es mir geht, tut es mir leid. Aber verschone mich bitte mit weiteren unsachlichen Beiträgen wie deihnem letzten, sie helfen mir auch nicht weiter.

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7. Januar 2008 um 19:13

...
er sieht es vielleicht als selbstverständlich an, weil er die Probleme von sich selber nicht kennt. Aber du musst deine Family auch ernähren. Macht es doch einfach so, das wenn er länger bei dir ist, das du fragst, ob ihr euch den Einkauf teilen könnt....

Finde ich nicht schlimm

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7. Januar 2008 um 21:13

...
Arbeitslos und geldgeil?
Wie bist denn du drauf? Ich verdiene x-mal soviel wie man bei Hartz-IV bekommt. Ich könnte mit diesem Geld nicht auskommen, geschweige denn einen Dauergast mit durchfüttern.

Beziehungen sind keine Bilanz, mein Lieber. "In guten wie in schlechten Zeiten" verspricht man sich zwar erst bei der Hochzeit, wie wichtig einem der andere ist, kann man aber hier schon vorher erkennen. Sie hat drei Jahre lang ncihts gesagt, jetzt wird's einmal richtig eng, sie sagt ihm das, Hilfe gleich null.
Wenn du in dieser Situation deiner Freundin nicht helfen würdest, bist du ebenfalls ein Eisklotz.

Jede Frau, die es nur auf Geld abgesehen hat, kann sich übrigens einen entsprechenden Mann suchen, der sie sofort heiratet und sie dann rundum sponsert.

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8. Januar 2008 um 13:06

Ich weiss, wie schwierig das ist.
Mein Freund (seit 2000) war schon nach 3 Wochen täglich bei uns (ich, 2 Kinder). Am Anfang legte er ab und an mal etwas Geld unterm Nutellaglas. Ich fühlte mich so, als wenn er mich bezahlt. Er hatte zwar eine eigene Wohnung, die benutze er aber nur zum Kleiderwechsel. Als ich ihn nach Monaten darauf ansprach, dass wir doch mal über die Kosten reden müssen, sagte er zu mir: Kein Problem, aber bedenke, ihr seid zu dritt,
ich alleine....

2004 zogen wir zusammen und teilten die Kosten. Soweit so gut. 2006 erzählte ich ihm von meinen finanziellen Problemen. Ich brauchte 5000 Euro für mein Geschäft. Die Bank hatte damit kein Problem. Habe es auch bekommen. Natürlich habe ich ihn zuerst davon erzählt. Er meinte nur: Dafür wird es schon eine Lösung geben. Klar gab es die, meine Mutter bürgte, anstatt er.

2008: Er belügt mich wissentlich. Sagt er hätte kein Weihnachtsgeld und auch keine Provision bekommen.
Ich weiss aber mit Sicherheit, dass er schlappe 10.000 Euro bekommen hat. Warum lügt er mich an? Ich will doch sein scheiss Geld nicht....

Momentan geht es mir deshalb ziemlich schlecht. Ich muss mich aber beherrschen, der Kinder willen.....

Also, liebe PC-Maus, spreche ihn so schnell wie möglich darauf an, alles andere ergibt sich oder auch nicht....so wie bei mir nach all den Jahren.

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8. Januar 2008 um 13:09

@ gingryu (dein Statement vom 08.01.07)
stimmt, meine Antwort auf deinen Kommentar vom 07.01. war sehr emotionsgeladen, weil ich zuerst glaubte, dass sich da mein Partner unter irgendeinem Namen eingeloggt hatte, denn deine Gedankengänge und deine Rechnung hätten auch von ihm sein können. Insofern wundert es mich nicht, dass du so provokant zurück geschossen hast. Tut mir also leid, wenn ich dich angegriffen haben sollte, das war nicht meine Absicht. Dennoch kann ich deine Ansicht der Dinge nicht teilen.

Ich habe kein schlechtes Gewissen, dass meine Forderung, die MEHRkosten von meinem Freund zu verlangen, ungerecht sein könnte. Mir ist einfach unwohl dabei, denn ich gehöre zu den Menschen, die nicht gleich die Hand aufhalten, wenn es etwas zu holen gibt, sondern sehr unsicher sind, eigene Ansprüche durchzusetzen. Mir fiel es z. B. auch schwer, mein monatliches Gehalt von ca. 350,00 das ich bar auf die Hand bekam, regelmäßig einzufordern, da mir mein Chef immer wieder leid tat. Er hatte finanzielle Schwierigkeiten (und steht nun leider kurz vor dem Konkurs). Hier hat mich sogar mein Freund immer beschimpft, dass ich mich nicht immer so hinhalten und ausnutzen lassen soll. Aber auch hier hatte das nicht zu bedeuten, dass meine Gehaltsforderung ungerecht war, denn ich war für diesen Job, den ich drei Jahre lang gemacht habe, überqualifiziert. So viel zu einem möglichen schlechten Gewissen meiner Ansprüche gegenüber. Ich finde, du urteilst ein wenig vorschnell über Menschen, deren Hintergründe du nicht kennst.

Dieser Thread hat mir geholfen, meine Sache anzusprechen, denn ja, ich empfinde es tatsächlich unfair, dass die finanziellen MEHRkosten an mir hängen blieben. Und wenn nicht einmal in all den Jahren ein Angebot von der Gegenseite kommt, finde ich das mehr als merkwürdig.

Solange ich verdient habe, habe ich diese Kosten übernommen, WEIL er ja auch Spritkosten hatte. Aber seit vier Wochen bin ich nun arbeitslos und mein Konto seit zwei Tagen im SOLL. Dass es mir da nicht mehr möglich ist, noch eine fünfte Person durchzufüttern, sollte sogar für dich, der du dich scheinbar mit HARTZ4 nicht auskennst, zu verstehen sein.

Gruß Sonja

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8. Januar 2008 um 14:15
In Antwort auf majalein

Ich weiss, wie schwierig das ist.
Mein Freund (seit 2000) war schon nach 3 Wochen täglich bei uns (ich, 2 Kinder). Am Anfang legte er ab und an mal etwas Geld unterm Nutellaglas. Ich fühlte mich so, als wenn er mich bezahlt. Er hatte zwar eine eigene Wohnung, die benutze er aber nur zum Kleiderwechsel. Als ich ihn nach Monaten darauf ansprach, dass wir doch mal über die Kosten reden müssen, sagte er zu mir: Kein Problem, aber bedenke, ihr seid zu dritt,
ich alleine....

2004 zogen wir zusammen und teilten die Kosten. Soweit so gut. 2006 erzählte ich ihm von meinen finanziellen Problemen. Ich brauchte 5000 Euro für mein Geschäft. Die Bank hatte damit kein Problem. Habe es auch bekommen. Natürlich habe ich ihn zuerst davon erzählt. Er meinte nur: Dafür wird es schon eine Lösung geben. Klar gab es die, meine Mutter bürgte, anstatt er.

2008: Er belügt mich wissentlich. Sagt er hätte kein Weihnachtsgeld und auch keine Provision bekommen.
Ich weiss aber mit Sicherheit, dass er schlappe 10.000 Euro bekommen hat. Warum lügt er mich an? Ich will doch sein scheiss Geld nicht....

Momentan geht es mir deshalb ziemlich schlecht. Ich muss mich aber beherrschen, der Kinder willen.....

Also, liebe PC-Maus, spreche ihn so schnell wie möglich darauf an, alles andere ergibt sich oder auch nicht....so wie bei mir nach all den Jahren.

Ich habe ihn schon darauf angesprochen ...
siehe meine Kommentare vom 04. und 06.01.08 am Ende des Threads.

Vielen Dank für deine Antwort. Ich kann gut verstehen, dass dich sein Verhalten enttäuscht hat, ich würde genauso empfinden.

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8. Januar 2008 um 15:31

Ganz aktuell
ein Kollege von mir, hat mir heute in der Mittagspause erzählt, dass seine Freundin auch eine Beteiligung von ihm möchte, weil er so oft da ist..sie könnte ja wegen Ihren Kindern nicht zu ihm kommen....

Sie hat auch zwei Kinder und will halbe-halbe machen...

Reaktion von den mehreren Kollegen..

Warum sollte er ihre Kinder mitfinanzieren...

Gerecht wäre: Gesamte Kosten geteilt durch vier und dann Betrag geteilt durch dreissig Tage mal die Tage, die er dort ist. Das wäre gerecht....

Das war die Meinung meiner männlichen Kollegen...

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8. Januar 2008 um 15:37
In Antwort auf saraa33

Ganz aktuell
ein Kollege von mir, hat mir heute in der Mittagspause erzählt, dass seine Freundin auch eine Beteiligung von ihm möchte, weil er so oft da ist..sie könnte ja wegen Ihren Kindern nicht zu ihm kommen....

Sie hat auch zwei Kinder und will halbe-halbe machen...

Reaktion von den mehreren Kollegen..

Warum sollte er ihre Kinder mitfinanzieren...

Gerecht wäre: Gesamte Kosten geteilt durch vier und dann Betrag geteilt durch dreissig Tage mal die Tage, die er dort ist. Das wäre gerecht....

Das war die Meinung meiner männlichen Kollegen...

...
da fehlen mir die worte

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8. Januar 2008 um 15:43
In Antwort auf saraa33

Ganz aktuell
ein Kollege von mir, hat mir heute in der Mittagspause erzählt, dass seine Freundin auch eine Beteiligung von ihm möchte, weil er so oft da ist..sie könnte ja wegen Ihren Kindern nicht zu ihm kommen....

Sie hat auch zwei Kinder und will halbe-halbe machen...

Reaktion von den mehreren Kollegen..

Warum sollte er ihre Kinder mitfinanzieren...

Gerecht wäre: Gesamte Kosten geteilt durch vier und dann Betrag geteilt durch dreissig Tage mal die Tage, die er dort ist. Das wäre gerecht....

Das war die Meinung meiner männlichen Kollegen...

Ging es hier nur um Lebensmittel? ...
denn dann sollte man gerechterweise auch berücksichtigen, ob es sich um kleine Kinder handelt, die kaum etwas essen, während ein erwachsener Mann ja oft sogar mehr verdrückt als die Frau. Auch wenn jetzt wieder einer sagt, ach wie kleinlich ... aber die Frau muss mit Sicherheit mehr mit ihrem Geld jonglieren, als Ihr Freund.

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8. Januar 2008 um 16:41

@ cp
danke für dein Verständnis. Nur zur Info: als Hartz4-Empfänger bekomme ich 499,00 für den Lebensunterhalt von vier Personen. Die Miete allein kostet schon 700,00 . Ich bestreite alle übrigen Kosten vom Kindergeld und dem Unterhalt meines Ex-Mannes für die Kinder. Wie es jetzt ohne meinen Verdienst aus der geringf. Beschäftigung weiter gehen wird, muss ich sehen.

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8. Januar 2008 um 18:03
In Antwort auf pcmaus12

Ging es hier nur um Lebensmittel? ...
denn dann sollte man gerechterweise auch berücksichtigen, ob es sich um kleine Kinder handelt, die kaum etwas essen, während ein erwachsener Mann ja oft sogar mehr verdrückt als die Frau. Auch wenn jetzt wieder einer sagt, ach wie kleinlich ... aber die Frau muss mit Sicherheit mehr mit ihrem Geld jonglieren, als Ihr Freund.

Nein
soviel ich weiss geht es um

die Nebenkosten (Strom, Wasser etc..) und um das Essen..

Kalt-Miete muss sie ja sowieso bezahlen, hat er gesagt.
______________________________

Irgendwo gebe ich ihm recht.... sie sind nicht verheiratet (bin da ja altmodisch, stehe auch dazu) .... er ist nicht für ihre Kinder oder für sie finanziell verantwortlich, wenn er seinen Anteil bezahlt, finde ich es ok.... zuzüglich hoffe ich doch (habe ihn noch nicht gefragt) seinen mechanischen Anteil am Hausputz und Essen kochen. Werde ich ihn morgen fragen, weil das gehört, wenn man alles trennen will, eben mit der Begründung, man ist nicht verheiratet, dazu dann muss man auch Anteilig seinen Dreck weg machen.

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8. Januar 2008 um 20:40

Gin, meinst du das ernst?
Beziehst du Geld vom Staat? Nein? Dann sei froh! Denn sonst würde es sicher mit deinem Auto - sofern du es noch hast -, auch schwierig werden!!! Die gute Frau hat sich das nicht ausgesucht, kaum einer tut das ( außer Deppen, die ins Blaue hinaus kündigen, gibt's auch ), es ist NORMAL, dass man sich an den Kosten beteiligt - wohl auch Erziehungssache. Mein Freund hat sich anfangs als er tageweise bei mir war auch beteiligt, da ich nicht eingesehen habe, die Wurst die ich extra für ihn gekauft hab
( esse kaum Fleisch zu zahlen, nur als Beispiel. Und es war ok.
Heute teilen wir die Kosten.

Vor allem, weil PCMaus arbeitslos ist, kann ich sie verstehen. PCMaus, lass dich davon nicht verunsichern, hatte dir ja schonmal gemailt ... sag es ihm einfach, dann hast du's hinter dir *drück*

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8. Januar 2008 um 21:00

Das siehst das bissl zu eng.
Ich würde mich von iner geizigen Frau sofort trennen.

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8. Januar 2008 um 22:34

Männer sind egoistisch genug...
Warum möchtest du von Männern einen Rat. Da fragst aber die Falschen. Die sind es gewohnt, Frauen zu benutzen. Männer haben kein Problem damit egoistisch zu sein.

Natürlich solltest du Geld verlangen, weil du es dir nun einmal nicht leisten kannst, großzügig zu sein. Vielleicht so um die 100,00 Euro. Die wird er sicherlich innerhalb von 2 Wochen bei dir wegessen. Immerhin fehlt dir das Geld für deine Kinder. Er sollte es eigentlich schon lange einmal von selbst angeboten haben.

Männer haben großzügig zu sein - nicht die Frauen.

Und erstaunt bin ich über einige Beiträge weiter unten. Na das sind vielleicht Kavaliere!

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8. Januar 2008 um 22:36
In Antwort auf usedom31

Das siehst das bissl zu eng.
Ich würde mich von iner geizigen Frau sofort trennen.

@usedom
So einen wie dich würde ich gar nicht erst nehmen.

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8. Januar 2008 um 23:25
In Antwort auf sonneja

Männer sind egoistisch genug...
Warum möchtest du von Männern einen Rat. Da fragst aber die Falschen. Die sind es gewohnt, Frauen zu benutzen. Männer haben kein Problem damit egoistisch zu sein.

Natürlich solltest du Geld verlangen, weil du es dir nun einmal nicht leisten kannst, großzügig zu sein. Vielleicht so um die 100,00 Euro. Die wird er sicherlich innerhalb von 2 Wochen bei dir wegessen. Immerhin fehlt dir das Geld für deine Kinder. Er sollte es eigentlich schon lange einmal von selbst angeboten haben.

Männer haben großzügig zu sein - nicht die Frauen.

Und erstaunt bin ich über einige Beiträge weiter unten. Na das sind vielleicht Kavaliere!

Egoistische Männer
Ja, das ist genauso, wie du es beschreibst.
Männer können den Frauen bei der (Haus)arbeit zusehen!
Männer können mit zum Einkaufen gehen und auswählen und lassen später die Frauen bezahlen!!
Männer lassen die Frau dann noch die schweren Einkaufstaschen tragen!!
Männer lassen die Frauen das Essen kochen und legen sich dann auf die Couch!!
Männer lassen sich zum Flughafen kilometerweit durch die Stadt hin und zurück fahen ohne einen Cent an Spritkosten zu entrichen! (Der ist ja im Moment soooo Preiswert.)
Männer schenken einem zum Geburtstag/Weihnachten einen Kochtopf,damit man ihnen ihren Braten brutzelt.
Männer feiern mit Freunden und Eltern ihren Geburtstag und holen bei dir lediglich Geschenke ab und anschließend wird gefragt, ob man ihnen beim Putzen hilft.
Ich spreche aus Erfahrung!!!
Wo kommt das her!!

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8. Januar 2008 um 23:26
In Antwort auf sonneja

@usedom
So einen wie dich würde ich gar nicht erst nehmen.

Dann sind wir schon zwei, Sonneja
denn wenn ich lese, was Usedom schon auf eine andere Anfrage einer Frau ("Ich werde beklaut ...) geantwortet hat, wird mir alles klar ... sein Kommentar dazu: "Aber er hat sich sehr anfängerhaft angestellt beim Abstauben. Er könnte von mir noch sehr viel lernen. Frauen sind so gutgläubig"

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8. Januar 2008 um 23:50
In Antwort auf sonneja

@usedom
So einen wie dich würde ich gar nicht erst nehmen.

Es steht nicht unbedingt auf meiner Stirn geschrieben, dass
ich nur das GELD der Frauen will.
Das Licht würde dir erst viel später aufgehen.
Und dann hab ich meist eh schon wieder eine neue Weide.
Denke aber nicht, dass ich nicht auch diverse naturelle Leistungen erbringe. Die Frau verlangt meist viel für ihr Geld.

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8. Januar 2008 um 23:54
In Antwort auf pcmaus12

Dann sind wir schon zwei, Sonneja
denn wenn ich lese, was Usedom schon auf eine andere Anfrage einer Frau ("Ich werde beklaut ...) geantwortet hat, wird mir alles klar ... sein Kommentar dazu: "Aber er hat sich sehr anfängerhaft angestellt beim Abstauben. Er könnte von mir noch sehr viel lernen. Frauen sind so gutgläubig"

Du bist ohnehin vergeben
Ich mag zwar geldgierig sein, dennoch nicht so moralisch verkommen, um meinen Partner emotional und sexuell zu betrügen.

Interessant, dass dies bei dir anders zu sein scheint.

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8. Januar 2008 um 23:57
In Antwort auf sonneja

Männer sind egoistisch genug...
Warum möchtest du von Männern einen Rat. Da fragst aber die Falschen. Die sind es gewohnt, Frauen zu benutzen. Männer haben kein Problem damit egoistisch zu sein.

Natürlich solltest du Geld verlangen, weil du es dir nun einmal nicht leisten kannst, großzügig zu sein. Vielleicht so um die 100,00 Euro. Die wird er sicherlich innerhalb von 2 Wochen bei dir wegessen. Immerhin fehlt dir das Geld für deine Kinder. Er sollte es eigentlich schon lange einmal von selbst angeboten haben.

Männer haben großzügig zu sein - nicht die Frauen.

Und erstaunt bin ich über einige Beiträge weiter unten. Na das sind vielleicht Kavaliere!

Wir leben im 21 Jahrhundert
Da erwarte ich, dass Frauen großzügig sind und noch viel mehr!

Ich biete ja auch genug Immaterielles.

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8. Januar 2008 um 23:58
In Antwort auf granin

Egoistische Männer
Ja, das ist genauso, wie du es beschreibst.
Männer können den Frauen bei der (Haus)arbeit zusehen!
Männer können mit zum Einkaufen gehen und auswählen und lassen später die Frauen bezahlen!!
Männer lassen die Frau dann noch die schweren Einkaufstaschen tragen!!
Männer lassen die Frauen das Essen kochen und legen sich dann auf die Couch!!
Männer lassen sich zum Flughafen kilometerweit durch die Stadt hin und zurück fahen ohne einen Cent an Spritkosten zu entrichen! (Der ist ja im Moment soooo Preiswert.)
Männer schenken einem zum Geburtstag/Weihnachten einen Kochtopf,damit man ihnen ihren Braten brutzelt.
Männer feiern mit Freunden und Eltern ihren Geburtstag und holen bei dir lediglich Geschenke ab und anschließend wird gefragt, ob man ihnen beim Putzen hilft.
Ich spreche aus Erfahrung!!!
Wo kommt das her!!

Vllt kommt es daher, dass in deinem Alter
der Marktwert sinkt.
Die Realität ist manchmal wirklich sehr hart.

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9. Januar 2008 um 0:03
In Antwort auf usedom31

Wir leben im 21 Jahrhundert
Da erwarte ich, dass Frauen großzügig sind und noch viel mehr!

Ich biete ja auch genug Immaterielles.

Ausser
Dumme Sprüche,hast du!nix zu bieten

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9. Januar 2008 um 0:07
In Antwort auf granin

Ausser
Dumme Sprüche,hast du!nix zu bieten

Die Wahrheit scheinst du ja mal gar nicht zu vertragen.
Dann lebe weiter in deiner Scheinwelt und frage dich WARUM NUR, WARUM IST DAS SO???????!!!! ...... LOL

Naivchen gibts.....

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9. Januar 2008 um 0:38
In Antwort auf usedom31

Die Wahrheit scheinst du ja mal gar nicht zu vertragen.
Dann lebe weiter in deiner Scheinwelt und frage dich WARUM NUR, WARUM IST DAS SO???????!!!! ...... LOL

Naivchen gibts.....

Ich??Usedom!
lebe leider nicht in einer Scheinwelt sondern in.... einer Schweinewelt!

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