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Finanzen teilen bei nicht verheiratetem Paar mit Kind. Vorschläge

26. August um 10:25

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

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26. August um 14:09

nein, BEIDE wollten das Kind, da ist es wohl nicht die Idee des Jahres, wenn nur eine/r die Kosten dafür trägt.

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26. August um 11:38
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
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Gruß,
Dadbod

Ja, gib ihr einfach 500 Euro.
Oder mehr oder weniger, je nachdem wie du sie wertest.
Hat sie deiner Meinung nach weniger verdient, gib ihr weniger, hat sie deiner Meinung nach mehr verdient, gib ihr mehr.
Ganz einfach. Wenn man Liebe in Geld messen will .

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26. August um 12:07
In Antwort auf dadbod

Hallo,

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Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
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Gruß,
Dadbod

Eure getrennten Konten aufzulösen bzw. alles auf eine Konto fließen zu lassen und jedem dieselbe
Summe an "Taschengeld" zur Verfügung zu stellen kommt für euch nicht in Frage?

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26. August um 12:48

Wir haben Jeder unser  eigenes Konto und teilen aliquot unsere Fixkosten ....
Immer schon ...

Wenn ihr bis jetzt das Selbe Einkommen hattet , rechnet  einfach das NEUE gesamte Familieneinkommen zusammen und teilt die Kosten prozentuell....
oder..das gesamte Einkommen minus der Fixkosten : 2
 
alles Liebe als Familie
 

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26. August um 13:34
In Antwort auf dadbod

Hallo,

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Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
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Gruß,
Dadbod

nur soviel:
mit so einer berechnenden frau möchte ich im leben keine familie gründen!

sowas hab ich noch nieeeeeeeeee gehört wenn ein paar ein kind bekommen hat

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26. August um 13:34

ganz deiner meinung !!!!

da hat er sich ja auf was eingelassen...

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26. August um 13:56
In Antwort auf ai_18454549

nur soviel:
mit so einer berechnenden frau möchte ich im leben keine familie gründen!

sowas hab ich noch nieeeeeeeeee gehört wenn ein paar ein kind bekommen hat

Nun ..ich finde es besser , seine Lebensplanung miteinander auszudiskutieren
und  gemeinsame Lösungen  zu finden ..als Eine(r) ist danach frustriert .....

Es ist doch nur Geld ..darüber zu sprechen , schadet nicht , wobe jedoch auch die gemeinsame Elternzeit besprochen werden muss ...und was noch so Alles
auf die Beiden  zukommen wird

AL
 

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26. August um 14:08
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

wie wäre es mit geteilter Elternzeit (also 50:50) und geteilter Teilzeit (auch 50:50), dann könnt Ihr bei Eurer Regelung bleiben, Kindergeld geht zudem direkt auf das gemeinsame Konto, von dem wird ja auch alles für das Kind bezahlt werden.

Das ist jedenfalls die fairste Version von allen - sonst rechnet Ihr in 10 Jahren noch Wenn nur einer von beiden Elternzeit / Teilzeit nimmt, hat der ja noch mehr Nachteile. Weniger Rentenpunkte oder ist weniger im Job drin, kann weniger Karriere machen - zumindest ich mag Teilzeit-Chefs gar nicht und bin damit nicht allein - usw. usw. usw.

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26. August um 14:09

nein, BEIDE wollten das Kind, da ist es wohl nicht die Idee des Jahres, wenn nur eine/r die Kosten dafür trägt.

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26. August um 14:14

und P.S. - ja, genau das: man bekommt ZUSCHÜSSE. Zumindest für die Elternzeit - für die Teilzeit schon nicht mehr. Kita kostet auch (und nicht wenig ), Schule erst...

Damit hat aber dennoch einer weniger Geld als der andere, wenn man getrennte Konten hat und nur einer die Elternzeit nimmt und damit weniger verdient und nur einer die Teilzeit nimmt und damit weniger verdient.
Ist natürlich schön romantisch, zu sagen, dass man ein Kind nicht als Kosten ansehen soll - naiv aber auch, denn die Kosten entstehen. Der Einkommensausfall auch.

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26. August um 14:17
In Antwort auf avarrassterne1

und P.S. - ja, genau das: man bekommt ZUSCHÜSSE. Zumindest für die Elternzeit - für die Teilzeit schon nicht mehr. Kita kostet auch (und nicht wenig ), Schule erst...

Damit hat aber dennoch einer weniger Geld als der andere, wenn man getrennte Konten hat und nur einer die Elternzeit nimmt und damit weniger verdient und nur einer die Teilzeit nimmt und damit weniger verdient.
Ist natürlich schön romantisch, zu sagen, dass man ein Kind nicht als Kosten ansehen soll - naiv aber auch, denn die Kosten entstehen. Der Einkommensausfall auch.

Ich kenne das aus meinem Umfeld mit getrennten Konten als Familie überhaupt nicht und ich finde diese Regelung eher merkwürdig.

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26. August um 14:20
In Antwort auf traventure

Ich kenne das aus meinem Umfeld mit getrennten Konten als Familie überhaupt nicht und ich finde diese Regelung eher merkwürdig.

jeder wie er mag... ich mache es schon bei Beziehung nicht mehr, selbst bei Freunden in dem Maße nicht.

Aber ich weiß auch, dass es genug Paare gibt, die mit meiner "alles in einen Topf" Regelung nicht klar kommen würden. Müssen sie auch nicht, so lange eine Regel in einer Beziehung zu den beiden Beteiligten passt, ist es völlig irrelvant, ob andere das auch so machen würden.

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26. August um 14:26

Häääää??? Vielleicht wollte er das Kind ja auch?! Nur, weil Männer bisher keine Kinder austragen können, kann es doch nicht allein ihr „Schaden“ sein?!? 

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26. August um 14:31
In Antwort auf avarrassterne1

jeder wie er mag... ich mache es schon bei Beziehung nicht mehr, selbst bei Freunden in dem Maße nicht.

Aber ich weiß auch, dass es genug Paare gibt, die mit meiner "alles in einen Topf" Regelung nicht klar kommen würden. Müssen sie auch nicht, so lange eine Regel in einer Beziehung zu den beiden Beteiligten passt, ist es völlig irrelvant, ob andere das auch so machen würden.

Deshalb finde ich es trotzdem merkwürdig als Familie alles gegeneinander aufzurechnen.

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26. August um 15:07
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

Bei so ner Kleinkrämerei hätte ich schon keinen Bock mehr auf die Beziehung! Regelt es doch so, dass alles fixe geregelt ist und schaut ansonsten, dass es keinem von euch an irgendwas fehlt. Kann doch so schwer nicht sein!

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26. August um 16:53

Hallo,

ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie man diese Kostensache regeln könnte.

Mein Partner und ich (kinderlos, unverheiratet, gemeinsame Wohnung) verdienen aktuell das selbe und teilen uns alle Kosten (Miete, Haushaltskosten etc.) 50:50. Das ist fair.

Während der Elternzeit würde ich entweder
a) mich weniger an den Fixkosten beteiligen oder
b) die selbe Summe wie bisher zahlen und dafür einen Ausgleich von meinem Partner erhalten.

Wichtig wäre also für mich, dass nach Abzug aller Gemeinschafts-Kosten jeder ungefähr gleich viel auf dem Konto hat.

Den Vorschlag, ein gemeinsames Konto zu führen und beide erhalten davon ein monatliches Taschengeld, finde ich auch sehr gut. Im Endeffekt kommt es aber auch das selber hinaus.

Früher habe ich auch immer gedacht, dass es das beste sei, alles in einen Topf zu schmeißen - kenn ich von meinen Eltern schließlich auch so. Bei meinem Freund kann ich mir das allerdings absolut nicht vorstellen, da er unverhältnismäßig viel Geld für - aus meiner Sicht - total bescheuerte Dinge ausgibt. Da würde ein gemeinsamer Topf über kurz oder lang nur zu Streit führen.

Viele Grüße

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26. August um 17:34
In Antwort auf traventure

Deshalb finde ich es trotzdem merkwürdig als Familie alles gegeneinander aufzurechnen.

sehe ich auch so!  man gründet eine Familie und dann sowas? 

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26. August um 18:04

Das schlägt dem Fass den Boden aus? Wo denn?
Wenn man als Paar gemeinsam ein Kind haben möchte und gemeinsam entscheidet dass einer von beiden zu Hause bleibt, wieso ist es dann ehrenrührig den finanziellen Verlust auszugleichen? Der Frau geht ja nicht nur ihr Einkommen flöten, sondern zusätzlich auch noch Rente.

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26. August um 18:31

Ich würde die gemeinsamen Fixkosten einfach anders quoteln. Dann wird halt nicht mehr 50:50  geteilt, sondern 70:30 oder was eurer Situation halt entspricht. Dann zahlst du jeden Monat mehr auf das gemeinsame konto und gut ists. 

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26. August um 19:08
In Antwort auf kaddylac

Hallo,

ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie man diese Kostensache regeln könnte.

Mein Partner und ich (kinderlos, unverheiratet, gemeinsame Wohnung) verdienen aktuell das selbe und teilen uns alle Kosten (Miete, Haushaltskosten etc.) 50:50. Das ist fair.

Während der Elternzeit würde ich entweder
a) mich weniger an den Fixkosten beteiligen oder
b) die selbe Summe wie bisher zahlen und dafür einen Ausgleich von meinem Partner erhalten.

Wichtig wäre also für mich, dass nach Abzug aller Gemeinschafts-Kosten jeder ungefähr gleich viel auf dem Konto hat.

Den Vorschlag, ein gemeinsames Konto zu führen und beide erhalten davon ein monatliches Taschengeld, finde ich auch sehr gut. Im Endeffekt kommt es aber auch das selber hinaus.

Früher habe ich auch immer gedacht, dass es das beste sei, alles in einen Topf zu schmeißen - kenn ich von meinen Eltern schließlich auch so. Bei meinem Freund kann ich mir das allerdings absolut nicht vorstellen, da er unverhältnismäßig viel Geld für - aus meiner Sicht - total bescheuerte Dinge ausgibt. Da würde ein gemeinsamer Topf über kurz oder lang nur zu Streit führen.

Viele Grüße

dann auch mal an Dich die Frage: was ist mit der Option
c) die Elternzeit 50:50 teilen

Wäre das, was Dir wichtig ist, auch erfüllt.

Btw. kenne ich von meinen Eltern die Version getrennte Konten und in der Familie so, dass man auf Heller und Pfennig abrechnet, wenn man einem Verwandten (ersten Grades...) mal ein Stück Butter vom Einkaufen mitbringt. Jetzt bin ich bei "alles in einen Topf" für Freunde (bei gemeinsamen Unternehmungen / Urlaub o.ä.) und meine eigene Familie - und auf Heller und Pfennig abrechnen für ein Stück Butter würde ich noch nicht mal bei Kollegen oder Bekannten oder Nachbarn machen. Kann ja Zufalll sein, fällt mir aber gerade ziemlich auf

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26. August um 22:04

Wirklich merkwürdige Antworten hier ... "Sie" muss nicht so viel Geld haben, weil sie ja nicht mehr arbeiten muss? Also ehrlich, was habt ihr für Berufe? Steine schleppen? Mein Mann sieht es als Privileg, dass ich es ihm ermöglich, Karriere und Kinder zu haben (er wollte sie nämlich genauso wie ich) - und dass ich meine eigene Karriere dafür zurückgenommen habe (und bevor nun das Gegeifere losgeht: nein, ich bin nicht faul, ich arbeite mit drei Kindern unter 8 Jahren 50%, und eine andere Aufteilung der Elternzeiten war wegen Ortswechseln und beruflichen Gegebenheiten schwierig). Ich würde es wieder so machen, aber ein wenig trauere ich der Karriere schon nach.
Bei einem einzigen Kind, das möglichst früh ganztags in die Kita kommt, kann das "getrennte Konten-Verfahren" vielleicht noch funktionieren, bei allen anderen Konstellationen wird das dann doch schnell extrem unfair für einen Partner. Aus meiner Sicht am besten: alles in einen Topf tun und standesamtlich heiraten, um den Partner, der evt. länger zu Hause bleibt bzw. Teilzeit arbeitet, bzgl. Rente abzusichern. Wenn man das nicht will (und ich wundere mich etwas, dass man nach 10 Jahren und der Entscheidung für ein Kind anscheinend nicht auf eine langfristige Zukunft vertraut) - haltet euch fest, Anti-Emanzen: Kompletter Finanzausgleich inklusive Altversvorsorge.
Wir hatten überdies die Vereinbarung, dass ich nach den Elternzeiten nicht den erstbesten Job annehme, sondern Zeit/Geld für Suche und Weiterbildung einplane (qualifizierte Teilzeitjobs sind nicht so leicht zu finden). Denn auch so schon hat meine Karriere unwideruflich eine Delle, und ich wollte nicht lebenslänglich weit unter meiner Qualifikation arbeiten. Hat ganz gut geklappt. Übrigens, altes Sprichtwort: happy wife, happy life ...  

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26. August um 22:22
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

wir haben auch drei konten, handhaben diese aber ganz anders:

- alle einkünfte kommen auf das gemeinsame konto, von dem auch alle gemeinsamen ausgaben und alle ausgaben für die kinder gedeckt werden.

- außerdem bekommt jeder monatlich einen festen betrag auf sein jeweiliges privatkonto zu freien verfügung. ob man sich damit dann eine rente anspart, sein motorrad finanziert, oder es für sonst irgend einen blödsinn auf den kopf haut, kann dem anderen völlig egal sein.

wir sind zwar verheiratet, aber das hat ja m.e. nur auswirkungen, wenn man sich mal trennen sollte.

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26. August um 22:29

"hallo? sie wollte doch ein kind."

hallo? er wollte doch das kind genauso!

und die zuschüsse bekommt nicht die mutter, sondern beide eltern zu gleichen teilen (bei getrennten paaren wird die hälfte des kindergelds auf den fälligen unterhalt angerechnet)!

aber üblicherweise verwenden paare das ohnehin lächerlich geringe kindergeld weder für mama noch für papa, sondern - war für eine überraschung - fürs kind!


oder sind bei dir kinder reine frauensache?

 

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27. August um 8:48
In Antwort auf queeny57

Wirklich merkwürdige Antworten hier ... "Sie" muss nicht so viel Geld haben, weil sie ja nicht mehr arbeiten muss? Also ehrlich, was habt ihr für Berufe? Steine schleppen? Mein Mann sieht es als Privileg, dass ich es ihm ermöglich, Karriere und Kinder zu haben (er wollte sie nämlich genauso wie ich) - und dass ich meine eigene Karriere dafür zurückgenommen habe (und bevor nun das Gegeifere losgeht: nein, ich bin nicht faul, ich arbeite mit drei Kindern unter 8 Jahren 50%, und eine andere Aufteilung der Elternzeiten war wegen Ortswechseln und beruflichen Gegebenheiten schwierig). Ich würde es wieder so machen, aber ein wenig trauere ich der Karriere schon nach.
Bei einem einzigen Kind, das möglichst früh ganztags in die Kita kommt, kann das "getrennte Konten-Verfahren" vielleicht noch funktionieren, bei allen anderen Konstellationen wird das dann doch schnell extrem unfair für einen Partner. Aus meiner Sicht am besten: alles in einen Topf tun und standesamtlich heiraten, um den Partner, der evt. länger zu Hause bleibt bzw. Teilzeit arbeitet, bzgl. Rente abzusichern. Wenn man das nicht will (und ich wundere mich etwas, dass man nach 10 Jahren und der Entscheidung für ein Kind anscheinend nicht auf eine langfristige Zukunft vertraut) - haltet euch fest, Anti-Emanzen: Kompletter Finanzausgleich inklusive Altversvorsorge.
Wir hatten überdies die Vereinbarung, dass ich nach den Elternzeiten nicht den erstbesten Job annehme, sondern Zeit/Geld für Suche und Weiterbildung einplane (qualifizierte Teilzeitjobs sind nicht so leicht zu finden). Denn auch so schon hat meine Karriere unwideruflich eine Delle, und ich wollte nicht lebenslänglich weit unter meiner Qualifikation arbeiten. Hat ganz gut geklappt. Übrigens, altes Sprichtwort: happy wife, happy life ...  

ja aber so eine regelung ist auch ganz was anderes und ok

schlimm ist nur die konkrete Forderung ihr den ausfall zu erstatten
wahnsinn

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27. August um 8:52
In Antwort auf ai_18454549

ja aber so eine regelung ist auch ganz was anderes und ok

schlimm ist nur die konkrete Forderung ihr den ausfall zu erstatten
wahnsinn

soll es lieber 5 Jahre schwelen und ihr ständig ein Dorn im Fleisch sein, dass sie zurückstecken muss und er nicht, wenn er nicht allein auf die Idee kommt? Oder erst ein Thema werden, wenn sie sich mal trennen sollten und sie dann mit den Problemen da steht?
Find ich es um Welten besser, das klipp und klar anzusprechen - und zwar im Vorfeld. (womit die beiden da grad schon eher bißchen spät dran sind.

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27. August um 14:15

Erstmal danke für die zahlreichen Antworten auch wenn ich sie teilweise nicht ganz nachvollziehen kann und unser Plan anscheinend wohl relativ selten/unnormal ist.

Ich muss gestehen ich wäre nicht alleine drauf gekommen, dass Sie für unser gemeinsames Kind für welches wir uns beide entschieden haben finanziell einfach viel Verlust hat, während ich kein Verlust habe. Auch auf die Rente hingedacht.

Erst war ich auch ein wenig "geschockt" von der Forderung des Ausgleichs, aber im Nachhinein ist es ja so dass immer noch die Männer ihre Karriere weiterführen können und im Falle einer Trennung nicht fast vor dem Ruin stehen. Daher ist es wohl so ein Stück fairer.

Klar, das fairste wäre eine 50:50 Regelung der Elternzeit und danach jeweils jeder wieder 100%. Hier bin ich aber Dankbar, dass Sie die Mutterrolle akzeptiert hat und ich weiterhin meinem Job nachgehen kann in dem ich zufrieden bin aber nach einer langen Elternzeit Probleme hätte. Bei Ihr ist das ein Stück einfacher...

Ich denke zwei getrennte Konten + ein gemeinsames Konto, in dem ich prozentual mehr einzahle (Beide Einkünfte entsprechend vergleichen) könnte das einfachste bzw. möglich fairste sein.

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27. August um 14:36
In Antwort auf ai_18454549

ja aber so eine regelung ist auch ganz was anderes und ok

schlimm ist nur die konkrete Forderung ihr den ausfall zu erstatten
wahnsinn

Ich denke das ist nur unglücklich ausgedrückt.

Es soll doch für beide fair sein. Kann ja nicht sein dass einer pleite ist und die ganze Zeit um Geld betteln muss. Ist doch einfacher wenn jeder gleich viel zur Verfügung hat. Statt "erstatten" könnte sie ja auch von Anfang an weniger Miete zahlen, den Dauerauftrag um so viel senken damit beide wieder gleich viel haben.

In einen Topf werfen ist wahrscheinlich die einfachste Lösung.
Oder er zahlt mehr aufs gemeinsame Konto ein, oder sie weniger. Gäbe viele Möglichkeiten.

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27. August um 16:51
In Antwort auf ai_18454549

nur soviel:
mit so einer berechnenden frau möchte ich im leben keine familie gründen!

sowas hab ich noch nieeeeeeeeee gehört wenn ein paar ein kind bekommen hat

Nun, wieviele Eltern besprechen dieses Thema denn auch mit Dir?

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27. August um 16:54
In Antwort auf didivah2.0

Bei so ner Kleinkrämerei hätte ich schon keinen Bock mehr auf die Beziehung! Regelt es doch so, dass alles fixe geregelt ist und schaut ansonsten, dass es keinem von euch an irgendwas fehlt. Kann doch so schwer nicht sein!

Sie kleinkrämern doch beide...

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28. August um 0:47

ich finde es klasse, dass du dir da Gedanken machst. Denn es ist ja tatsächlich so, dass die person (ich sag jetzt bewusst nicht "die frau", die zuhause bleibt, tatsächlich jahrelang davon benachteiligt ist.

Erstmal der Lohnverlust(differenz Elterngeld zu Gehalt)
Danach das Karriereloch durch die Elternzeit
danach die Teilzeitfalle wegen der Betreuung.
Und meist auch danach, da Doppelbelastung Vollzeitjob/Kinder/Haushalt.
Denn weiter arbeitenden "HELFEN" nur im Haushalt oder "NEHMEN DIE KINDER MAL AB", aber leisten nicht 50% dieses, eigentlich gemeinsamen, Aufwands. Wobei das immer besser wird, muss ich sagen.

Tatsächlich egal ist all das doch nur bei einer Ehe, wo alles Geld in einen Topf darf und diese Person auch ungefragt nehmen darf wie die andere Person und die Ehe über die Rente hinaus bis zum Tode hin andauert.
Wo gibt es so Ehen/Familien noch? Leider die wenigsten.


Ich bin ein Beispiel, (Fern)Studium damals wegen Baby aufs Eis gelegt, 2 Jahre daheim geblieben, danach nur Teilzeit wegen unmöglicher Betreuung. Er hat schön weitergearbeitet und hat sich zum Bankdirektor hochgearbeitet. Ein Jahr nach der Elternzeit Trennung und mein Fernstudium fertigzumachen wurde quasi unmöglich, da ich durch Teilzeitarbeit dieses nicht mehr finanzieren kann...Schön, oder? Das ist jetzt 6 Jahre her, aber es frisst echt immernoch an mir, diese Ungerechtigkeit.

Und das ist ja quasi nichts: Jetzt stell dir mal ne Frau vor, die 4 oder 5 Kinder bekommt, garnichtmehr arbeiten geht (gehen darf weil der Mann da traditionell denkt) und dann, wenn sie 55 ist, von Ihrem Mann gegen ne nette 25j junge Russin ausgetauscht wird. Nie geheiratet, weil man liebt sich ja auch so...Beim dm Regale einräumen für 400€. Die Frau fÄllt in ein Hartz4 Leben und damit in die Depression, die Kinder halb erwachsen(also damit keinen Unterhalt), machen Ausbildung woanders, etc. Sie ist allein, weil ihr Leben nur aus Ihrer Ehe und Familie bestand. Ich kenne diese Frau, sie ist ein Häufchen Elend, das ist so traurig. Und diese Art Frauen, die sich in so einem Konstrukt befinden, die gibt es zuhauf.

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28. August um 11:30
In Antwort auf queeny57

Wirklich merkwürdige Antworten hier ... "Sie" muss nicht so viel Geld haben, weil sie ja nicht mehr arbeiten muss? Also ehrlich, was habt ihr für Berufe? Steine schleppen? Mein Mann sieht es als Privileg, dass ich es ihm ermöglich, Karriere und Kinder zu haben (er wollte sie nämlich genauso wie ich) - und dass ich meine eigene Karriere dafür zurückgenommen habe (und bevor nun das Gegeifere losgeht: nein, ich bin nicht faul, ich arbeite mit drei Kindern unter 8 Jahren 50%, und eine andere Aufteilung der Elternzeiten war wegen Ortswechseln und beruflichen Gegebenheiten schwierig). Ich würde es wieder so machen, aber ein wenig trauere ich der Karriere schon nach.
Bei einem einzigen Kind, das möglichst früh ganztags in die Kita kommt, kann das "getrennte Konten-Verfahren" vielleicht noch funktionieren, bei allen anderen Konstellationen wird das dann doch schnell extrem unfair für einen Partner. Aus meiner Sicht am besten: alles in einen Topf tun und standesamtlich heiraten, um den Partner, der evt. länger zu Hause bleibt bzw. Teilzeit arbeitet, bzgl. Rente abzusichern. Wenn man das nicht will (und ich wundere mich etwas, dass man nach 10 Jahren und der Entscheidung für ein Kind anscheinend nicht auf eine langfristige Zukunft vertraut) - haltet euch fest, Anti-Emanzen: Kompletter Finanzausgleich inklusive Altversvorsorge.
Wir hatten überdies die Vereinbarung, dass ich nach den Elternzeiten nicht den erstbesten Job annehme, sondern Zeit/Geld für Suche und Weiterbildung einplane (qualifizierte Teilzeitjobs sind nicht so leicht zu finden). Denn auch so schon hat meine Karriere unwideruflich eine Delle, und ich wollte nicht lebenslänglich weit unter meiner Qualifikation arbeiten. Hat ganz gut geklappt. Übrigens, altes Sprichtwort: happy wife, happy life ...  

Das ist hier die

absolut beste Antwort!

Ich kann der TE nur raten, es so wie queeny zu lösen!

Wir leben in 2019. 

Männer und Frauen sind absolut gleichberechtigt!

Bin übrigens ne Omi und war nie finanziell abhängig. 
Habe lange Zeit als Singlemum verbracht. 

 

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28. August um 17:06
In Antwort auf vanessaworth

ich finde es klasse, dass du dir da Gedanken machst. Denn es ist ja tatsächlich so, dass die person (ich sag jetzt bewusst nicht "die frau", die zuhause bleibt, tatsächlich jahrelang davon benachteiligt ist.

Erstmal der Lohnverlust(differenz Elterngeld zu Gehalt)
Danach das Karriereloch durch die Elternzeit
danach die Teilzeitfalle wegen der Betreuung.
Und meist auch danach, da Doppelbelastung Vollzeitjob/Kinder/Haushalt.
Denn weiter arbeitenden "HELFEN" nur im Haushalt oder "NEHMEN DIE KINDER MAL AB", aber leisten nicht 50% dieses, eigentlich gemeinsamen, Aufwands. Wobei das immer besser wird, muss ich sagen.

Tatsächlich egal ist all das doch nur bei einer Ehe, wo alles Geld in einen Topf darf und diese Person auch ungefragt nehmen darf wie die andere Person und die Ehe über die Rente hinaus bis zum Tode hin andauert.
Wo gibt es so Ehen/Familien noch? Leider die wenigsten.


Ich bin ein Beispiel, (Fern)Studium damals wegen Baby aufs Eis gelegt, 2 Jahre daheim geblieben, danach nur Teilzeit wegen unmöglicher Betreuung. Er hat schön weitergearbeitet und hat sich zum Bankdirektor hochgearbeitet. Ein Jahr nach der Elternzeit Trennung und mein Fernstudium fertigzumachen wurde quasi unmöglich, da ich durch Teilzeitarbeit dieses nicht mehr finanzieren kann...Schön, oder? Das ist jetzt 6 Jahre her, aber es frisst echt immernoch an mir, diese Ungerechtigkeit.

Und das ist ja quasi nichts: Jetzt stell dir mal ne Frau vor, die 4 oder 5 Kinder bekommt, garnichtmehr arbeiten geht (gehen darf weil der Mann da traditionell denkt) und dann, wenn sie 55 ist, von Ihrem Mann gegen ne nette 25j junge Russin ausgetauscht wird. Nie geheiratet, weil man liebt sich ja auch so...Beim dm Regale einräumen für 400€. Die Frau fÄllt in ein Hartz4 Leben und damit in die Depression, die Kinder halb erwachsen(also damit keinen Unterhalt), machen Ausbildung woanders, etc. Sie ist allein, weil ihr Leben nur aus Ihrer Ehe und Familie bestand. Ich kenne diese Frau, sie ist ein Häufchen Elend, das ist so traurig. Und diese Art Frauen, die sich in so einem Konstrukt befinden, die gibt es zuhauf.

Aber schau dich um: Fordert Frau finanziellen Ausgleich, wird sie direkt auch wieder angefeindet. Wie man's macht...

Trotzdem oder gerade deswegen: um in solche Situationen zu kommen, braucht es immer 2. Niemand muss 5 Kinder bekommen, niemand muss sein Leben seinen Kindern verschreiben.

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28. August um 17:06
In Antwort auf vanessaworth

ich finde es klasse, dass du dir da Gedanken machst. Denn es ist ja tatsächlich so, dass die person (ich sag jetzt bewusst nicht "die frau", die zuhause bleibt, tatsächlich jahrelang davon benachteiligt ist.

Erstmal der Lohnverlust(differenz Elterngeld zu Gehalt)
Danach das Karriereloch durch die Elternzeit
danach die Teilzeitfalle wegen der Betreuung.
Und meist auch danach, da Doppelbelastung Vollzeitjob/Kinder/Haushalt.
Denn weiter arbeitenden "HELFEN" nur im Haushalt oder "NEHMEN DIE KINDER MAL AB", aber leisten nicht 50% dieses, eigentlich gemeinsamen, Aufwands. Wobei das immer besser wird, muss ich sagen.

Tatsächlich egal ist all das doch nur bei einer Ehe, wo alles Geld in einen Topf darf und diese Person auch ungefragt nehmen darf wie die andere Person und die Ehe über die Rente hinaus bis zum Tode hin andauert.
Wo gibt es so Ehen/Familien noch? Leider die wenigsten.


Ich bin ein Beispiel, (Fern)Studium damals wegen Baby aufs Eis gelegt, 2 Jahre daheim geblieben, danach nur Teilzeit wegen unmöglicher Betreuung. Er hat schön weitergearbeitet und hat sich zum Bankdirektor hochgearbeitet. Ein Jahr nach der Elternzeit Trennung und mein Fernstudium fertigzumachen wurde quasi unmöglich, da ich durch Teilzeitarbeit dieses nicht mehr finanzieren kann...Schön, oder? Das ist jetzt 6 Jahre her, aber es frisst echt immernoch an mir, diese Ungerechtigkeit.

Und das ist ja quasi nichts: Jetzt stell dir mal ne Frau vor, die 4 oder 5 Kinder bekommt, garnichtmehr arbeiten geht (gehen darf weil der Mann da traditionell denkt) und dann, wenn sie 55 ist, von Ihrem Mann gegen ne nette 25j junge Russin ausgetauscht wird. Nie geheiratet, weil man liebt sich ja auch so...Beim dm Regale einräumen für 400€. Die Frau fÄllt in ein Hartz4 Leben und damit in die Depression, die Kinder halb erwachsen(also damit keinen Unterhalt), machen Ausbildung woanders, etc. Sie ist allein, weil ihr Leben nur aus Ihrer Ehe und Familie bestand. Ich kenne diese Frau, sie ist ein Häufchen Elend, das ist so traurig. Und diese Art Frauen, die sich in so einem Konstrukt befinden, die gibt es zuhauf.

Aber schau dich um: Fordert Frau finanziellen Ausgleich, wird sie direkt auch wieder angefeindet. Wie man's macht...

Trotzdem oder gerade deswegen: um in solche Situationen zu kommen, braucht es immer 2. Niemand muss 5 Kinder bekommen, niemand muss sein Leben seinen Kindern verschreiben.

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28. August um 17:17

aber ich denke, die Gesellschaft ist sich dieses Problems nicht allzu sehr bewusst, daher wird ja auch erstmal so abwehrend reagiert, sogar von den Frauen, die ja meist hinterher die gelackmeierten sind...
Aber jeder intelligente Mensch, der dann darüber nachdenkt, wird zu dem Entschluss kommen, dass ein Ausgleich stattdinden müsste, um eine momentane und auf die lange Sicht Gerechtigkeit zu schaffen.

Grade aus dem Grund(weil man es nicht forndern will, da es ungewöhnlich ist) kommen Frauen in so Situationen; und ja, sein leben MUSS niemand seinen Kindern verschreiben, aber zumindest sollte man nciht hinterher finanziell absolut geschädigt dastehen, wenn man es aus Liebe zu seinen Kindern und seinem Partner getan hat. Das ist doch das Wichtige. 
Denn wenn diese Frau für all diese Jahre "Kinderarbeit" einen finanziellen geldausgliech bekommen hätte, stände sie jetzt nach der Trennung ohne Arbeitserfahrung eindeutig besser da.

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28. August um 18:36
In Antwort auf vanessaworth

aber ich denke, die Gesellschaft ist sich dieses Problems nicht allzu sehr bewusst, daher wird ja auch erstmal so abwehrend reagiert, sogar von den Frauen, die ja meist hinterher die gelackmeierten sind...
Aber jeder intelligente Mensch, der dann darüber nachdenkt, wird zu dem Entschluss kommen, dass ein Ausgleich stattdinden müsste, um eine momentane und auf die lange Sicht Gerechtigkeit zu schaffen.

Grade aus dem Grund(weil man es nicht forndern will, da es ungewöhnlich ist) kommen Frauen in so Situationen; und ja, sein leben MUSS niemand seinen Kindern verschreiben, aber zumindest sollte man nciht hinterher finanziell absolut geschädigt dastehen, wenn man es aus Liebe zu seinen Kindern und seinem Partner getan hat. Das ist doch das Wichtige. 
Denn wenn diese Frau für all diese Jahre "Kinderarbeit" einen finanziellen geldausgliech bekommen hätte, stände sie jetzt nach der Trennung ohne Arbeitserfahrung eindeutig besser da.

Aber die Mutter bekommt karenzgeld Kindergeld Familienbeihilfe und und und

und wenn die Kinder in den Kindergarten gehen wird sie ja wieder arbeiten

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28. August um 18:51
In Antwort auf ai_18454549

Aber die Mutter bekommt karenzgeld Kindergeld Familienbeihilfe und und und

und wenn die Kinder in den Kindergarten gehen wird sie ja wieder arbeiten

Kindergeld ist ja wohl fürs kind und nicht für die mutter. Elterngeld ist nicht 100% des gehalts und meist wird wenn das kind im KiGa ist nicht  vollzeit sondern teilzeit gearbeitet.

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28. August um 19:02
In Antwort auf coquette164

Kindergeld ist ja wohl fürs kind und nicht für die mutter. Elterngeld ist nicht 100% des gehalts und meist wird wenn das kind im KiGa ist nicht  vollzeit sondern teilzeit gearbeitet.

eben, genauso ist es.

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28. August um 19:14
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

Ich kann dir nur sagen, wie mein Ex und ich das gemacht hatten. Ich bin gar nicht mehr arbeiten gegangen nach dem 2. Kind, er konnte sich nicht einbringen beim Kinderversorgen, da er ein Abendstudium neben der Arbeit und danach Karriere gemacht hat, entsprechend verdiente er, hatte aber auch viel Stress und lange Arbeitszeiten.

Wir haben alle unsere Einkünfte zusammengelegt (sein Verdienst, das Kindergeld und das, was ich in einem Kleingewerbe dazuverdiente von Zuhause), davon gingen alle gemeinsamen und familiären Ausgaben ab sowie ein Sparbetrag für gemeinsame Rücklagen für Hsus, Urlaub, neues Auto etc.,der ging auf ein gemeinsames Sparbuch! Was dann am Monatsende übrig blieb, wurde 50:50 geteilt, davon hat dann jeder sein eigenes Privatvergnügen finanziert. Er hat also seinen Verdienst komplett mit mir geteilt. So wie auch Familiengründung, mein Ausstieg aus dem Job und alles gemeinsam so geplant worden ist. Dafür habe ich ja nicht nur die Kids allein versorgt sondern auch den Großteil des Haushalts allein gemacht. Win win.

Umgekehrt  hat er vorher jahrelang auf meine Kosten mitgelebt, als er studiert hatte, auch mal arbeitslos war etc.! Finde "meins" und "deins" denken in einer langjährigen Partnerschaft, wo man zusammenlebt, irgendwann merkwürdig, vor allem / spätestens wenn Kinder da sind, dann wird aus "dir" und "mir" nämlich nicht nur ein "wir" sondern eine Familie.

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28. August um 21:31
In Antwort auf oldandugly

Ich kann dir nur sagen, wie mein Ex und ich das gemacht hatten. Ich bin gar nicht mehr arbeiten gegangen nach dem 2. Kind, er konnte sich nicht einbringen beim Kinderversorgen, da er ein Abendstudium neben der Arbeit und danach Karriere gemacht hat, entsprechend verdiente er, hatte aber auch viel Stress und lange Arbeitszeiten.

Wir haben alle unsere Einkünfte zusammengelegt (sein Verdienst, das Kindergeld und das, was ich in einem Kleingewerbe dazuverdiente von Zuhause), davon gingen alle gemeinsamen und familiären Ausgaben ab sowie ein Sparbetrag für gemeinsame Rücklagen für Hsus, Urlaub, neues Auto etc.,der ging auf ein gemeinsames Sparbuch! Was dann am Monatsende übrig blieb, wurde 50:50 geteilt, davon hat dann jeder sein eigenes Privatvergnügen finanziert. Er hat also seinen Verdienst komplett mit mir geteilt. So wie auch Familiengründung, mein Ausstieg aus dem Job und alles gemeinsam so geplant worden ist. Dafür habe ich ja nicht nur die Kids allein versorgt sondern auch den Großteil des Haushalts allein gemacht. Win win.

Umgekehrt  hat er vorher jahrelang auf meine Kosten mitgelebt, als er studiert hatte, auch mal arbeitslos war etc.! Finde "meins" und "deins" denken in einer langjährigen Partnerschaft, wo man zusammenlebt, irgendwann merkwürdig, vor allem / spätestens wenn Kinder da sind, dann wird aus "dir" und "mir" nämlich nicht nur ein "wir" sondern eine Familie.

Ja, klar, aber wenn am Ende von "wir" einer gut dasteht und einer schlecht, dann hilft halt alles "wir" nichts mehr.
Es ist immer leicht zu sagen, man müsse das als Team anpacken, nicht als Einzelkämpfer. Genauso einfach, wie hinterher zu sagen "wie kannst du nur so naiv gewesen sein".
 

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28. August um 22:03
In Antwort auf soncherie

Ja, klar, aber wenn am Ende von "wir" einer gut dasteht und einer schlecht, dann hilft halt alles "wir" nichts mehr.
Es ist immer leicht zu sagen, man müsse das als Team anpacken, nicht als Einzelkämpfer. Genauso einfach, wie hinterher zu sagen "wie kannst du nur so naiv gewesen sein".
 

Verstehe nicht, was das mit Naivität zu tun hat, Kassenteilung natürlich nur, solange das Konzept auch aufgeht. Sollte es ausgenutzt werden, wird der Geldhahn eben wieder zugedreht und es wird eine andere Lösung gesucht.

Finde nur traurig, dass manche an Familiengründung schon mit so einem Grundmisstrauen rangehen. Wenn ich meinem Partner nicht vertraue und nicht denke, dass er/sie der/die Richtige ist, würde ich gar keine Kinder in die Welt setzen. Das finde ich eine viel verantwortungsvollere Entscheidung als die übers geteilte Geld (was man jederzeit om Gegensatz zum Kind wieder rückgängig machen kann, es geht ja ums monatliche Einkommen, das geteilt wird, nicht darum, dem Anderen seine ganzen Ersparnisse auszuhändigen oder das Haus zu überschreiben).

Wenn ich Sachen lese wie "die Frau wollte das Kind, warum soll der Mann dafür zahlen", muss ich mich schwer wundern. Als ob die Frau das entschieden hat. Und warum soll er nix zahlen, wären sie getrennt, stünde ihr doch auch Unterhalt zu. Wir reden hier aber über ein Paar in einer intakten Beziehung mit gemeinsamem Kinderwunsch. Etwas, was manche hier scheinbar gar nicht kennen, so negativ, wie hier geredet wird über Kostenteilung in einer Familie.

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28. August um 22:37

Ich würden das prozentual klären...
Der ,der mehr verdient muss eben bisschen mehr zahlen!!

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29. August um 7:47
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Nun, wieviele Eltern besprechen dieses Thema denn auch mit Dir?

Aus dem Babyforum sollte sie eigentlich wissen, dass es genug Familien gibt, die es so handhaben. Hat sie ja oft genug Familien dafür gerügt, dass sie getrennte Konten haben. 

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29. August um 7:58

in dem Falle geht es doch nicht um die Zeit nach der Trennung sondern um die nächsten 3-5 Jahre.

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29. August um 8:00
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

Wir sind mittlerweile verheiratet und haben weiterhin getrennte Konten. 
Nur haben wir noch ein 3. Konto, wo eben alle Fixkosten (Miete, Strom, Hort, Essengeld Hort, Alltagskosten etc.) von abgehen. Jeder überweist eine bestimmte Summe.
Als ich vor ein paar Jahren krank war und danach erstmal nur Teilzeit arbeiten konnte, hat er mir diesen "finanziellen Verlust" auch erstattet...und das ohne Diskussion. Wir sind schliesslich eine Familie...in guten wie in schlechten Zeiten.

Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn der andere Partner dann finanziell mehr investiert. Einfach mal prozentual gegen rechnen, dass jeder dann am Ende gleich viel raus hat.

Ich finde es eher erschreckend, wenn hier "Sie wollte doch das Kind und geht dann weniger arbeiten, also hat sie auch mit weniger Geld klar zu kommen." lese. Das hat für mich nichts mit einer Partnerschaft oder eben mit einer Familie zutun. Das ist Egoismus hoch 10. 
Wenn mein Mann krank wird und deswegen weniger Geld zur Verfügung hat, dann springe ich selbstverständlich finanziell ein. Bevor ich ihm sage "Was kann ich und mein Konto dafür, dass du krank bist.", reiche ich lieber die Scheidung ein, denn diese Aussage zeugt für mich von mangelnder Liebe. 

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29. August um 9:24
In Antwort auf ai_18454549

Aber die Mutter bekommt karenzgeld Kindergeld Familienbeihilfe und und und

und wenn die Kinder in den Kindergarten gehen wird sie ja wieder arbeiten

also nochmal, für alle, die offensichtlich keine ahnung haben:

kindergeld bekommt nicht die mutter!!!

kindergeld bekommt grundsätzlich das kind, und ob es auf das konto der mutter oder des vaters überwiesen wird, mit der steuer oder dem unterhalt verrechnet wird, das hängt ganz davon ab, wie die verhältnisse sind!

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29. August um 9:50
In Antwort auf coquette164

Kindergeld ist ja wohl fürs kind und nicht für die mutter. Elterngeld ist nicht 100% des gehalts und meist wird wenn das kind im KiGa ist nicht  vollzeit sondern teilzeit gearbeitet.

hä?
klar ist es für die kinder

aber er wird genauso von SEINEM gehalt was fürs kind bezahlen...

also ??

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29. August um 9:52
In Antwort auf batweazel

also nochmal, für alle, die offensichtlich keine ahnung haben:

kindergeld bekommt nicht die mutter!!!

kindergeld bekommt grundsätzlich das kind, und ob es auf das konto der mutter oder des vaters überwiesen wird, mit der steuer oder dem unterhalt verrechnet wird, das hängt ganz davon ab, wie die verhältnisse sind!

wie oben schon geschrieben

klar, für ausgaben was das kind betrifft

trotzdem wird er von seinem Gehalt auch noch genug für das kind beisteuern

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29. August um 9:53
In Antwort auf avarrassterne1

in dem Falle geht es doch nicht um die Zeit nach der Trennung sondern um die nächsten 3-5 Jahre.

wenn es nicht um die zeit nach der trennung geht...

wovor hat die gute dann angst? dass sie verhungert solange sie zusammen sind?

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29. August um 9:59
In Antwort auf dadbod

Hallo,

sorry... nicht sicher ob richtiges Unterforum.

Situatuion: Meine Partnerin (W33) und ich (M31) sind seit ca. 10 Jahren zusammen, bekommen nun dieses Jahr ein Kind. Wir arbeiten beide Vollzeit. Hochzeit ist aktuell nicht geplant und nicht sicher ob wir das in Zukunft wollen. Jetzt haben wir uns über die Finanzplanung unterhalten und ich bin nicht sicher was für beide eine faire Lösung sein kann.

Wir haben beide eigene Konten und wir haben schon länger ein drittes "Haushaltskonto", wo jeder aktuell 400€ im Monat einzahlt. Dieses Geld wird für Einkäufe (Lebensmittel, Hygieneartikel und Möbel oder Haushaltsgegenstände) verwendet. Miete und Nebenkosten haben wir auch 50:50 geteilt. Hier bekomme ich die Hälfte von ihr auf mein Konto jeden Monat.
Wir wollen beide unsere eigene Konten bzw. selbstverwaltetes Vermögen weiterhin behalten und ein gemeinsames für eben diese Dinge und nun auch PLUS Kind.

Nun die eigentliche "Problematik"
Meine Partnerin hat den Vorschlag gemacht, dass ich Ihr den Ausfall an Lohn, den Sie durch Mutterschutz, dann Elternzeit (Elterngeld) und danach Teilzeitarbeit hat, ausgleiche. Da sie ja dadurch einen Nachteil hat (finanziell gesehen). Erst fand ich die Idee seltsam aber nun ist es ja schon fair, wenn man drüber nachdenkt. Sie wird unserem Kind wegen auf viel Geld verzichten.
Ich bzw. wir fragen uns nur wie?
Beispiel sie verdient 3000€ und ich 3000€ Netto. Nun bekommt sie dann nur noch 65% während der Elternzeit, die ca. 1.5-2Jahre geplant ist, also nur noch ca. 2000€. Wir werden ja aber auch Elterngeld und Kindergeld bekommen. Auch Muttergeld während des Mutterschutzes.
Geb ich ihr dann einfach 500€ Monatlich damit wir beide 2500€ Netto haben und teilen uns alle sonstigen Einkünfte (Elterngeld, Kindergeld etc.)? Ist die Rechnung so einfach?

Gibt es hier Paare die ähnliches machen, wenn ja, wie genau?
Ich bin leider bei Finanzen eine Niete Mein Hirn schaltet da automatisch ab...

Danke im Vorraus für jeden Tipp!

Gruß,
Dadbod

Habe mich sowas auch schon gefragt haben auch alles getrennt bzw. geteilt. Was wenn ich jetzt länger daheim bei meinem Kind bleiben will und kein Geld mehr erhalte, was ist wenn ich mir mal ein Kleid kaufen will oder ihm ein Geschenk oder so was macht man den da.  ( habe noch kein kind war nur ne Überlegung) 

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29. August um 10:21
In Antwort auf ai_18454549

wie oben schon geschrieben

klar, für ausgaben was das kind betrifft

trotzdem wird er von seinem Gehalt auch noch genug für das kind beisteuern

"trotzdem wird er von seinem Gehalt auch noch genug für das kind beisteuern"

aber es geht doch hier nicht ums "beisteuern"!

es geht darum, unter partnern eine gerechte, praktikable, und für die kommenden jahre möglicht unkomplizierte lösung für das thema "finanzen" zu finden! eine lösung, wo man im idealfall eben nicht jeden monat aufs neue verhandeln muss, wer wann wem wieviel "beisteuern" könnte...

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