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Finanzen in der Beziehung

10. Oktober um 14:40

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

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Beste hilfreiche Antwort

10. Oktober um 15:04
In Antwort auf anonym1010

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

Jemand der dich liebt blamiert dich nicht vor anderen Leuten.

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10. Oktober um 14:51

Unter diesen Voraussetzungen würde ich gar Nicht heiraten!
Klärt das erstmal alles. Du scheinst überhaupt nicht glücklich zu sein damit.

Zu deiner Frage : Wenn er alles ganz genau aufteilen will und du damit einverstanden bist (für mich wäre das überhaupt nichts) dann müsst ihr das so machen. Und ja klar ist es dann nur gerecht wenn du nur 1/5 der wohnkosten zahlst, je nach dem wie viel die Kinder da sind. Und halt deinen Anteil beim Einkauf usw. 

Hört sich aber eher so an als ob der Mann eine Putzfrau möchte die für ihre Arbeit noch zahlt 

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10. Oktober um 14:53

Ehrlich gesagt halte ich von deiner Lösung gar nichts.

Oder anders formuliert: Warum lässt du dich so verarschen?

So jemanden willst du heiraten?

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10. Oktober um 14:55

Warum wollt ihr den heiraten? Wollt ihr denn noch Kinder? Ich sehe denn Sinn einer Hochzeit nur darin, den Partner und gemeinsame Kinder ab zu sichern.

So  wie es aussieht, heiratet ihr ja nicht aus Liebe, ansonsten würden solche Diskussionen gar nicht aufkommen. 

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10. Oktober um 15:01
In Antwort auf molly714

Warum wollt ihr den heiraten? Wollt ihr denn noch Kinder? Ich sehe denn Sinn einer Hochzeit nur darin, den Partner und gemeinsame Kinder ab zu sichern.

So  wie es aussieht, heiratet ihr ja nicht aus Liebe, ansonsten würden solche Diskussionen gar nicht aufkommen. 

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

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10. Oktober um 15:04
In Antwort auf anonym1010

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

Jemand der dich liebt blamiert dich nicht vor anderen Leuten.

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10. Oktober um 15:08
In Antwort auf anonym1010

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

Vielleicht solltest du dir mal Gedanken machen was du möchtest. Und dann mit ihm reden. 

In welchen Bereichen macht er dich denn glücklich? 
Von Liebe lese ich gar nichts. Und nein dafür ist das für dich viel zu wenig romantisch. 
 

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10. Oktober um 15:14
In Antwort auf mein.leben

Vielleicht solltest du dir mal Gedanken machen was du möchtest. Und dann mit ihm reden. 

In welchen Bereichen macht er dich denn glücklich? 
Von Liebe lese ich gar nichts. Und nein dafür ist das für dich viel zu wenig romantisch. 
 

Wir unternehmen schöne Dinge gemeinsam, haben einen ähnlichen Lebensstil, lachen und kuscheln viel. Das ist schön. Der 6 ist auch gut. Ich liebe ihn eigentlich so wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Ich wollte vorher noch nie jemanden wirklich heiraten. Habe immer gewartet. Aber ich habe inzwischen Zweifel, dass er dasselbe fühlt. Ich fühle mich als wäre ich für ihn und seine private sowie berufliche Gesamtsituation die beste oder praktischste Lösung. Ich habe Angst, dass es gar nicht ich bin, die er wirklich liebt. Im ersten halben Jahr unserer Beziehung war er sich nämlich immer unsicher und hat gezweifelt ob er nicht lieber wieder zu seiner Ex will. Das hat er mich auch spüren lassen. Erst als sich bei uns alles eingespielt hatte mit den Kindern und der gemeinsamen Wohnsituation sowie der Aufgabe meines Jobs hat er mir das Gefühl gegeben, dass er sich nun für mich entschieden hat.

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10. Oktober um 15:27
In Antwort auf anonym1010

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

Es macht wirklich keinen romantischen Eindruck. Eher, als ob er eine Liste abarbeitet.

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10. Oktober um 15:31
In Antwort auf anonym1010

Wir unternehmen schöne Dinge gemeinsam, haben einen ähnlichen Lebensstil, lachen und kuscheln viel. Das ist schön. Der 6 ist auch gut. Ich liebe ihn eigentlich so wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Ich wollte vorher noch nie jemanden wirklich heiraten. Habe immer gewartet. Aber ich habe inzwischen Zweifel, dass er dasselbe fühlt. Ich fühle mich als wäre ich für ihn und seine private sowie berufliche Gesamtsituation die beste oder praktischste Lösung. Ich habe Angst, dass es gar nicht ich bin, die er wirklich liebt. Im ersten halben Jahr unserer Beziehung war er sich nämlich immer unsicher und hat gezweifelt ob er nicht lieber wieder zu seiner Ex will. Das hat er mich auch spüren lassen. Erst als sich bei uns alles eingespielt hatte mit den Kindern und der gemeinsamen Wohnsituation sowie der Aufgabe meines Jobs hat er mir das Gefühl gegeben, dass er sich nun für mich entschieden hat.

Wie seid ihr denn zu dem Schluss gekommen zu heiraten?
Wie lange seid ihr schon zusammen? 

Für mich wirkt es hier leider auch so.
Das mit der ex macht es alles noch schlimmer. Es wirkt so als ob du sehr doll verliebt bist und ihm zu liebe so lebst wie er das mag. Als ob du zu viele Kompromisse eingehst um teil seines Lebens zu sein. Du kommst dabei einfach zu kurz. 
Dir passt das mit den Finanzen nicht, das Haus gehört irgendwann der ex, er stellt dich vor anderen bloß, der Haushalt gehört dir allein.... Wo bist du? Und jetzt noch die Geschichte mit den ringen. Ich glaube nicht, dass sich etwas ändern wird wenn ihr heiratet. 
Möchtest du denn eigene Kinder? 

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10. Oktober um 15:33
In Antwort auf anonym1010

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

"denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern."

und die dabei entstehenden, immensen kosten der hochzeit möchte er mit dir teilen, der arme, gebeutelte mann?

bitte entschuldige, dass ich gerade mal kurz die fassung verliere, weil ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, um dein traumschloss einzureißen. wobei ich mich frage, worauf das überhaupt steht...

ich dachte immer, das zumindest die leute, die "ausschließlich aus liebe" heiraten, dann zumindest ein riesen fest veranstalten, damit alle verwandten, freunde und bekannten an dieser liebe teilhaben und sie spüren können?

und ich dachte immer, dass man trotz aller liebe nochmal in sich geht, und prüft, ob man sich wirklich vorstellen kann, mit diesem menschen jetzt und in zukunft ein glückliches leben zu führen, bevor man sich zu hochzeit entscheidet?

mein eindruck ist leider, dass du alles mit dir machen lässt, was ihm so einfällt. keine gute grundlage für eine glückliche beziehung. zumindest für dich.

ich schlag dir jetzt mal eine vernünftige lösung vor, kannst ja mal drüber nachdenken:
1. sagst du die hochzeit ab, weil das alles nicht so läuft, wie du dir das vorgestellt hast, du unglücklich bist, und somit keinen sinn darin siehst, zum jetzigen zeitpunkt zu heiraten.
2. beginnst du, mit ihm zu reden, und zu versuchen, eurer zusammenleben in allen bereichen so zu gestalten, wie dir das richtig und gerecht erscheint. du kannst ja durchaus sagen, dass du es jetzt eine weile so versucht hast, wie ihr es anfangs besprochen habt, aber es so für dich nicht funktioniert. nach nicht mal einem jahr kann man das durchaus noch sagen.
3. wenn ihr euch geeinigt habt, probiert ihr die neuen vereinbarungen eine weile lang aus.
4. wartest du auf seinen antrag.

wenn er dich liebt, wird er dich verstehen, und auf dich eingehen, weil es ja sicher nicht will, dass du unglücklich bist. wenn nicht... nun, dann weißt du auch bescheid.

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10. Oktober um 15:38
In Antwort auf anonym1010

Wir unternehmen schöne Dinge gemeinsam, haben einen ähnlichen Lebensstil, lachen und kuscheln viel. Das ist schön. Der 6 ist auch gut. Ich liebe ihn eigentlich so wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Ich wollte vorher noch nie jemanden wirklich heiraten. Habe immer gewartet. Aber ich habe inzwischen Zweifel, dass er dasselbe fühlt. Ich fühle mich als wäre ich für ihn und seine private sowie berufliche Gesamtsituation die beste oder praktischste Lösung. Ich habe Angst, dass es gar nicht ich bin, die er wirklich liebt. Im ersten halben Jahr unserer Beziehung war er sich nämlich immer unsicher und hat gezweifelt ob er nicht lieber wieder zu seiner Ex will. Das hat er mich auch spüren lassen. Erst als sich bei uns alles eingespielt hatte mit den Kindern und der gemeinsamen Wohnsituation sowie der Aufgabe meines Jobs hat er mir das Gefühl gegeben, dass er sich nun für mich entschieden hat.

"... sowie der Aufgabe meines Jobs"

du hast für ihn deinen job aufgegeben? um ihm den haushalt zu führen? und zahlst dafür noch?? und willst dich auf gütertrennung einlassen??? 

ich fass es nicht... wo findet man frauen wie dich, ich will auch so eine!!! 

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10. Oktober um 15:42
In Antwort auf batweazel

"... sowie der Aufgabe meines Jobs"

du hast für ihn deinen job aufgegeben? um ihm den haushalt zu führen? und zahlst dafür noch?? und willst dich auf gütertrennung einlassen??? 

ich fass es nicht... wo findet man frauen wie dich, ich will auch so eine!!! 

Die Aufgabe meines Jobs war eine gute Entscheidung, da ich dort sehr unglücklich war. Ich bin dankbar, dass er mir den Anstoß dazu gegeben hat. Ich war vorher schon nebenberuflich selbstständig und bin dabei das nun weiter auszubauen.

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10. Oktober um 16:10
In Antwort auf anonym1010

Die Aufgabe meines Jobs war eine gute Entscheidung, da ich dort sehr unglücklich war. Ich bin dankbar, dass er mir den Anstoß dazu gegeben hat. Ich war vorher schon nebenberuflich selbstständig und bin dabei das nun weiter auszubauen.

ok. trotzdem hab ich ein komisches gefühl bei der sache, und frag mich, ob du dich da nicht ausnutzen lässt...

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10. Oktober um 16:40

Die anderen Teilnehmer haben ja schon gesagt, was sie empfinden und denken.

Ich schließe mich ihnen an, aber füge noch hinzu:

Da Du ihn wirklich liebst, versuche die Probleme auf einer kommunikativen Ebene zu einer Lösung zu bringen. So sachlich wie möglich ansprechen und die Beziehungsebene rauslassen, also keine persönliche Kritik. Das Gerechtigkeitsproblem objektivieren, soweit es geht. Aber ein Ausweichen seinerseits unter keinen Umständen tolerieren, dann eher die Heirat in Frage stellen.

 

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10. Oktober um 17:32
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

sorry aber wenn du da noch an heiraten denkst dann kann man dir nicht helfen!! Einen Mann (eine Familie) zu heiraten der einen so respektlos behandelt...

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10. Oktober um 17:33
In Antwort auf anonym1010

Das ist für mich das Problem.
wir heiraten eigentlich ausschließlich aus Liebe. Da er bereits drei Kinder hat steht in den Sternen, ob wir noch eines bekommen werden. Finanziell... da wir beide selbstständig sind vereinbaren wir Gütertrennung. Bei dieser Hochzeit geht’s eigentlich nur um Liebe. Und dafür ist alles sehr unromantisch oder?
denn wir haben auch geplant nur zu viert mit unseren Trauzeugen ins Standesamt zu gehen und danach zu viert zu essen/ feiern.

und du bist dir sicher dass er dich liebt und nicht nur eine putze für sich und seine Kinder sucht.... bei seinem verhalten....  ??

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10. Oktober um 17:34
In Antwort auf himalayafan

Jemand der dich liebt blamiert dich nicht vor anderen Leuten.

auf den Punkt gebracht

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10. Oktober um 17:35

kennst du die Gründe für die Trennung von den beiden exFrauen?

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10. Oktober um 17:36
In Antwort auf batweazel

"... sowie der Aufgabe meines Jobs"

du hast für ihn deinen job aufgegeben? um ihm den haushalt zu führen? und zahlst dafür noch?? und willst dich auf gütertrennung einlassen??? 

ich fass es nicht... wo findet man frauen wie dich, ich will auch so eine!!! 

sieht sehr danach aus dass er nur ein Haus & KinderMädchen braucht 

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10. Oktober um 17:46
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

Liebe anonyme TE,

keine Ahnung, wie deine Lösung aussehen mag, aber ich habe eine ganz andere für dich: zieh aus und heirate einen anderen. Leute mit den Manieren von deinem aktuellen Macker findest du an jeder Ecke, mit etwas mehr Suche wirst du noch deutlich bessere Exemplare finden. In deinem Beitrag sind verschiedene Stellen, wo ich deinem Alten sofort eine aufs Maul gehauen hätte. Nicht, weil er das verdient hätte, sondern weil es mir danach deutlich besser gegangen wäre.

Es tut mir furchtbar leid, aber du solltest definitiv jemand anderen heiraten! So etwas habe ich noch nie gesagt, aber dein Beitrag hier veranlasst mich das nach über zehn Jahren in diesem Forum zum ersten Mal das so deutlich auszusprechen.

Tut mir echt leid, dass ich keine bessere Nachricht für dich habe. Auf eine argumentative Zerpflückung von Halbe Halbe, Lebensmittel statt Miete, Kannse nicht putzen gehen, wenn du schon keine Miete zahlst usw. verzichte ich hier, da es einfach keinen Sinn hat. Weg mit dem Typ! Und zwar schnellstens! Und sag mir nicht, dass du ihn ja soooo liep hast. Leute, die dich als Fussabtreter benutzen, findest du wie gesagt an jeder Ecke.

Freundliche Grüße und viel Glück!
Christoph

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10. Oktober um 18:07
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

Ich bin wirklich schockiert was Du da schreibst. Und ich rate Dir, diese Hochzeit erst mal nicht durchzuziehen. Erst, wenn alles so geregelt ist, dass es Deinen Vorstellungen entspricht.
Ich finde auch, dass es gerechter ist, wenn Du einen Mietanteil zahlst und ihr die übrigen Kosten von einem gemeinsamen Konto bestreitet. Und für SEINE Kinder soll er gefälligst selbst aufkommen. Scheinbar kann er das ja auch.
Dass er Geld nimmt für einen Ring für Dich finde ich schofelig.
Und "Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte."

das geht gar nicht. Erstens gehören so private Dinge nicht in der Öffentlichkeit diskutiert. Zweitens ist es unverschämt von einer 13jährigen, so etwas zu FORDERN und DANEBEN vom Vater, dass er das unterstützt. 
Ich würde an Deiner Stelle da keinen Finger rühren und das Kinderzimmer nicht mehr betreten !

Ehrlich, überlege es Dir mit diesem Mann ! Ich glaube, er nutzt Dich aus. Und dass er vorher schon so viele Beziehungen hatte und Kinder gezeugt hat lässt ihn auch nicht in einem guten Licht erscheinen. Ich glaube, ich wäre kurz vorm Sprung, da raus und weg.

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10. Oktober um 20:14

Ich wäre spätestens an dem Punkt ausgerastet, als seine Göre dir sagte, du könntest mal wieder ihr Zimmer sauber machen - und er dir dann noch in den Rücken fällt! Was fällt den Beiden ein???

Dein größtes Problem scheint mir, dass du deinen Freund mehr liebst als dich selbst - und das ist eine ganz üble Sache.

Du weinst, du bist enttäuscht, du zahlst drauf, du putzt, er stellt dich öffentlich bloß, seine Tochter macht dich zum Horst und deine Hochzeit wird auch eine einzige Enttäuschung für dich. 

Was brauchst du noch um zu merken, dass du dem Mann aus der Hand frisst, nur, damit das mit euch irgendwie funktioniert? Und offensichtlich frisst du auch alles, was er dir hinhält, egal wie bitter es schmeckt. Warum fährst du das nicht runter und tust dir selbst mal was gutes, indem du an deinem Selbstwertgefühl arbeitest? 

Deine Vorstellung, wie das Finanzielle künftig laufen soll, hast du ja geschildert. Das ist schon mal ein winziger Anfang. Wobei du da auch völlig Recht hast.
Fraglich ist allerdings, ob du dich wirklich traust, ihm das so zu sagen? Und was tust du, wenn er deine Idee ablehnt? Hast du dann auch einen Plan b? Oder beugst du dich wieder, damit er so gnädig ist, dich wirklich zu heiraten? 

Bedenke, je öfter du die Faust in der Tasche machst, desto geringer wird er dich wertschätzen. Und umso unglücklicher wird dein Leben verlaufen. 

Im übrigen würde ich den 'geistigen' Zustand eins Vaters, der es ein Unding findet, dass seine Kinder ihre Zimmer selbst aufräumen sollen, doch sehr in Zweifel ziehen...

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10. Oktober um 20:37

Achje, die User/-innen haben leider so recht.

Ich bin so veranlagt, dass ich ohne einen letzten Versuch nie einen Menschen aufgeben würde. So recht sie hier auch alle haben!

Der Versuch muss dann aber auch die definitive Konsequenz aufzeigen!

Mehr als alles andere hat mich die RLV für die Ex gestört!

Die sollte nämlich Dir gehören.

Gütertrennung kann zwar für euch beide sinnvoll sein, aber doch nur wenn eine gewisse Parität herrscht. Davon konnte ich nichts feststellen.

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10. Oktober um 20:54
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

wenn du dir dein Leben versauen willst, dann heirate ihn


wenn du glücklich werden willst im Leben, dann trenne dich von ihm.


sorry, aber mehr gibt es da nicht zu sagen. du bist anscheinend blind vor Liebe und benötigst mal jemanden der dir die unschöne Wahrheit auf den Tisch knallt.

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10. Oktober um 21:02
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

Zahl einen anteiligen Festpreis an Miete und teilt euch die Einkäufe und die Hausarbeit, Ende der Diskussion! Da würde ich njcht mit mir reden lassen, der hat sie doch nicht mehr alle, was er sich dir ggü rausnimmt
Oder auch dir wieder eine eigene Wohnung, dann muss er auch wieder seinen Haushalt und Lebensmittel selbst wuppen. Was manche sich nur einbilden will  je nicht in den Kopf!

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10. Oktober um 21:32

Selbst wenn es Liebe ist für mich klingt es bei euch definitv nach einem Kommunikationsproblem! Du schreibst hier viele Dinge die du dich anscheinend nicht ganz traust in der Beziehung anzusprechen. Du machst also auf Schönwetter. Liebe ist aber wenn man wirklich alles ansprechen kann und eben nicht fürchten muss die Beziehung würde leiden wenn man über bestimmte Dinge redet. Du solltest also unbedingt vor der Heirat dies alles klären. Außerdem für eine Liebeshochzeit klingt euer Hochzeitstag etwas fade....

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10. Oktober um 21:41
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

Ganz ehrlich...ich würde mir sofort eine eigene Wohnung suchen und die Beziehung beenden. 

So behandelt man keinen Menschen den man liebt. Niemand muss sich so erniedrigen lassen. 

Im Biergarten haette ich ihm eine Szene gemacht, dass er mitsamt seinem verwoehnten Balg die Flucht ergriffen hätte. 

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10. Oktober um 22:35
In Antwort auf himalayafan

Jemand der dich liebt blamiert dich nicht vor anderen Leuten.

Ich kann mir vorstellen, dass es für ihn ein blamieren der Partnerin war, sondern wollte er wohl eher seine (verwähnten) Kinder in Schutz nehmen..

@TE
kann es sein, dass dein Partner eher in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist und da deshalb so empfindlich reagierte?

So oder so, stehen die Kinder an erster Stelle und wer sie "angreift" wird reflexartig kritisiert.

Hast du schon mal drüber nachgedacht?


Wie kommts denn zur Hochzeit, wenn es keinen Antrag gab? 

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10. Oktober um 22:42
In Antwort auf lacaracol

Ich kann mir vorstellen, dass es für ihn ein blamieren der Partnerin war, sondern wollte er wohl eher seine (verwähnten) Kinder in Schutz nehmen..

@TE
kann es sein, dass dein Partner eher in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist und da deshalb so empfindlich reagierte?

So oder so, stehen die Kinder an erster Stelle und wer sie "angreift" wird reflexartig kritisiert.

Hast du schon mal drüber nachgedacht?


Wie kommts denn zur Hochzeit, wenn es keinen Antrag gab? 

Es gab schon einen Antrag. Er hat mich halt einfach gefragt. Wir lagen auf der Couch und er hat gefragt. Hatte er schon öfter und danach immer gemeint, dass es Spaß war. Daher wusste ich in dem Moment gar nicht, dass es ernst gemeint war Erst später meinte er, dass das jetzt der „richtige“ Antrag war.

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10. Oktober um 22:43
In Antwort auf anonym1010

Die Aufgabe meines Jobs war eine gute Entscheidung, da ich dort sehr unglücklich war. Ich bin dankbar, dass er mir den Anstoß dazu gegeben hat. Ich war vorher schon nebenberuflich selbstständig und bin dabei das nun weiter auszubauen.

Wie lange seid ihr überhaupt zusammen? Bzw. wie lange bist du schon dabei was aufzubauen?

Und ja, es kiest sich nicht so, dass er dasselbe für dich empfindet, wenn ers nicht mal schafft das Haus umzuschreiben.. 

Hängt er ganz bestimmt nicht mehr an ihr? ..da er ja schon alles hat, versucht er vielleicht die Ex mit eurer Heirat aus der Reserve zu kitzeln?

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10. Oktober um 22:52
In Antwort auf lacaracol

Wie lange seid ihr überhaupt zusammen? Bzw. wie lange bist du schon dabei was aufzubauen?

Und ja, es kiest sich nicht so, dass er dasselbe für dich empfindet, wenn ers nicht mal schafft das Haus umzuschreiben.. 

Hängt er ganz bestimmt nicht mehr an ihr? ..da er ja schon alles hat, versucht er vielleicht die Ex mit eurer Heirat aus der Reserve zu kitzeln?

"... versucht er vielleicht die Ex mit eurer Heirat aus der Reserve zu kitzeln?"

na, das wäre aber ein gewagter (und m.e. recht dummer) plan!

ich glaub einfach, die TE ist zu brav und zurückhaltend, und daher denkt er, er kann alles so machen, wie es ihm passt, und fühlt sich bestens dabei!

daher ja auch mein rat, die hochzeit erst mal bleiben zu lassen, und vorher all die offenen baustellen anzugehen. denn es ist durchaus nicht sicher, ob er immer noch ein liebenswerter mann ist, wenn er erst mal hier und da gegenwind von ihr erfährt...

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10. Oktober um 23:01
In Antwort auf batweazel

"... versucht er vielleicht die Ex mit eurer Heirat aus der Reserve zu kitzeln?"

na, das wäre aber ein gewagter (und m.e. recht dummer) plan!

ich glaub einfach, die TE ist zu brav und zurückhaltend, und daher denkt er, er kann alles so machen, wie es ihm passt, und fühlt sich bestens dabei!

daher ja auch mein rat, die hochzeit erst mal bleiben zu lassen, und vorher all die offenen baustellen anzugehen. denn es ist durchaus nicht sicher, ob er immer noch ein liebenswerter mann ist, wenn er erst mal hier und da gegenwind von ihr erfährt...

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.. er kommt ja günstig davon.. deshalb, wenns in seinen Augen die wahre, grosse Liebe ist... das bewegte schon so Manchen dazu, Berge zu versetzten.. oder ähnliches.. 

Nach und nach glaub ich, dass er bloss ein "Spiel" spielt mit der TE. 

Klar passt alles ganz schön, aber das wars dann auch schon.. 

bin gespannt wie er reagiert, wenn sie sich quer stellt und wie sehr er bereit sein wird auf iauf diese Bedingungen einzugehen.. 
 

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11. Oktober um 7:17
In Antwort auf anonym1010

Es gab schon einen Antrag. Er hat mich halt einfach gefragt. Wir lagen auf der Couch und er hat gefragt. Hatte er schon öfter und danach immer gemeint, dass es Spaß war. Daher wusste ich in dem Moment gar nicht, dass es ernst gemeint war Erst später meinte er, dass das jetzt der „richtige“ Antrag war.

Sehr romantisch 

Worin siehst Du denn den Sinn bei einer Heirat dieses Mannes ?
Wie lange bist Du mit ihm zusammen ?

Was meinen denn Deine Freunde und Verwandten im RL zu Eurer Beziehung ? Hast Du denen diese Dinge auch mal erzählt ?

Ich denke nach wie vor, dass er Dich vorwiegend als Putze und Versorgerin ansieht.
 

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11. Oktober um 10:13
In Antwort auf anonym1010

Es gab schon einen Antrag. Er hat mich halt einfach gefragt. Wir lagen auf der Couch und er hat gefragt. Hatte er schon öfter und danach immer gemeint, dass es Spaß war. Daher wusste ich in dem Moment gar nicht, dass es ernst gemeint war Erst später meinte er, dass das jetzt der „richtige“ Antrag war.

na dann...

du weißt zumindest worauf du dich einlässt!

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12. Oktober um 16:03
In Antwort auf anonym1010

Es gab schon einen Antrag. Er hat mich halt einfach gefragt. Wir lagen auf der Couch und er hat gefragt. Hatte er schon öfter und danach immer gemeint, dass es Spaß war. Daher wusste ich in dem Moment gar nicht, dass es ernst gemeint war Erst später meinte er, dass das jetzt der „richtige“ Antrag war.

Er hat dich öfters gefragt und dann gemeint, dass das 'nur Spaß' war????

Was für ein ekelhafter Kotzbrocken!

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12. Oktober um 16:26

Hallo Anonym1010

Hat sich bei etwas getan? 
Hadt du mit ihm gesprochen? Wie hat er reagiert?

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12. Oktober um 18:10

Interessiert dich eigentlich, was dir hier geschrieben wird? Oder nicht, soweit dir geraten wird, diese Heirat nochmal zu überdenken?

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12. Oktober um 19:36
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

Den findest du begehrenswert? Einen Geizkragen der dich vor anderen Leuten blamiert und doof anmacht? Der es zulässt, dass sein Kind dich wie eine Putzfrau behandelt? Den willst du heiraten? Na Mahlzeit, da sind Troubles ja schon vorprogrammiert, würde ich sicher nicht machen aber ich hätte ihm auch den Arsch aufgerissen wäre das mein Mann und würdemich so beschissen behandeln.

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12. Oktober um 23:39

der mann sollte bezahlen. wenn nicht würd er für mich nciht infrage kommen weil er entweder zu arm ist oder geizig

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13. Oktober um 7:27
In Antwort auf anonym1010

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich einfach mal objektive Meinungen zur Findung eines Lösungsansatzes, mit dem ich mich wohlfühlen kann, benötige.

Ich bin Anfang des Jahres zu meinem Partner ins Haus gezogen. Als ich meine Wohnung kündigte verständigten wir uns natürlich auch bezüglich der Finanzen. Ich bot an eine Miete zu zahlen, doch er meinte, dass ich stattdessen auch die Einkäufe übernehmen könne. So läuft es seither. Ich wohne mietfrei, aber zahle dafür alles für den Haushalt. Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. Ich selbst bin kinderlos. Er hatte das Haus während seiner Exbeziehung gekauft, weil seine Exfreundin ebenfalls neben einem gemeinsamen Kind noch zwei weitere Kinder mit einem anderen Mann hat. Da das Haus sehr groß ist bot es genügend Lebensraum für ihn, sie, die 5 Kinder und seine Geschäftsräume. Das bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten, die ich übernehme, einen "normalen" 2 Personenhaushalt übersteigen. Ich gebe hier monatlich nahezu so viel aus, wie ich zuvor für meine eigene Wohnung bezahlte. Wenn wir verreisen oder essen gehen teilen wir uns die Kosten; bzw. beim Essen zahlen wir abwechselnd. Noch dazu übernehme ich den gesamten Haushalt (3 Bäder, 5 Schlafzimmer, usw.), Wäsche waschen usw. Wenn ich Zeit habe und mein Partner Hilfe bei seiner Arbeit benötigt, dann helfe ich auch da mit. Wenn seine Kids hier sind kümmere ich mich auch (Essen, Pausenbrote, Hausaufgaben, Spielen, etc.)

Grundsätzlich hatte ich damit kein Problem. Aber, was mich stört ist, dass ich hin und wieder unangenehme Kommentare von meinem Partner ernte. Z.B. soll ich putzen gehen, wenn ich schon keine Miete zahle. Oder: Wir waren mit den Kids und der Kommuniongruppe (mit Eltern und Co.) bei einem Ausflug. Als wir im Biergarten am Tisch saßen meinte seine älteste Tochter (damals 13 Jahre alt) zu mir ich solle mal wieder ihr Zimmer staubwischen (bei uns hat jedes seiner Kinder ein eigenes Zimmer). Da entgegnete ich ihr, dass sie, wenn sie wieder bei uns ist, das ja mal selbst machen könnte. Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. Ich war leicht entsetzt. Zum einen, da ich es nicht für selbstverständlich halte, dass ich die Zimmer seiner Kinder putze und zum anderen, dass er mich in der Öffentlichkeit so bloßstellte.

Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung. Ich möchte gerne einen festen Mietanteil zahlen und mich an den Lebenshaltungskosten nur noch zu 1-2 Fünftel (er, 3 Kinder, ich = 5) beteiligen. Zudem möchte ich, dass er im Haushalt das Saugen und Wischen übernimmt, da ich gerade meine Selbstständigkeit aufbaue/ ordne und damit eigentlich auch gut ausgelastet bin.

Was haltet ihr davon? Ist das zu krass? Ich will ihn ja auch nicht verlieren, aber manchmal komme ich mir einfach blöd vor.

Was mir ebenfalls sauer aufstößt, ist, dass er eine Lebensversicherung auf seine Ex abgeschlossen hat. D.h. wenn ihm etwas zustößt, dann ist sie Bezugsberechtigte und ich muss aus dem Haus raus. Ich habe ihn darauf angesprochen und sagte er soll das doch bitte auf seine Eltern ändern lassen, da ich mich komisch fühle, wenn das über seine Exfreundin läuft - zumal wir auch heiraten wollen. Er meinte monatelang, dass er es ändern lässt. Dann meinte er er hätte noch keine Gelegenheit gehabt zur Bank zu gehen (gestern war er dort und hat trotzdem nichts ändern lassen). Und dann meinte er irgendwann, dass er damals eine Vereinbarung mit seiner Exfreundin getroffen hätte und er davon ausgeht, dass sie sich daran hält. Aber ich bin da bei ihm irgendwie gar nicht auf der Bildfläche...

Als sie damals zusammen waren hat er extra das Haus gekauft, damit alle Kinder genügend Platz haben. Sie hat angeblich 300 Euro Miete bezahlt für sich und ihre drei Kinder und die Einkäufe übernommen. Aber da ist das Verhältnis ja ganz anders, da ich alleine bin. Dafür hat er Urlaube etc bezahlt (auch für ihre Kinder). Hat mal einen Cluburlaub gebucht für sie, ihre Kinder, ihre Mutter und für sich für 6000 Euro, obwohl die beiden da noch nicht zusammen waren und sie noch nicht unverhofft schwanger von ihm war.

Einen romantischen Antrag gab es bei uns übrigens nicht. Ich habe auch keinen Verlobungsring bekommen oder so. Kürzlich waren wir Ringe kaufen. Gestern gab ich ihm das Geld für meinen Ring. Er hat es genommen und sich bedankt und sofort hinzugefügt, ob wir es mit den Kosten für die Hochzeit auch so machen - Halbe, halbe. Grundsätzlich kein Problem, aber das fehlende Feingefühl und die fehlende Romantik hatten zur Folge, dass ich weinen musste, als er den Raum verließ und ich wieder alleine war. Ich hatte insgeheim wohl gehofft, dass er mir den Ring schenkt, wenn es schon keine richtige Verlobung gab. Nicht des Geldes wegen, sondern zum Zeichen seiner Wertschätzung.

Wenn man das liest muss man wissen, dass es uns beiden, vor allem ihm, trotz der Kinder und des Hauses finanziell sehr gut geht. Er ist eigentlich auch sehr spendabel. Lädt oft Leute irgendwo ein und die Kids kriegen eigentlich alles.

Was haltet ihr von meiner Lösung?

Liebe Grüße

"Nun muss ich hinzufügen, dass mein Partner 3 Kinder mit zwei anderen Frauen hat. "

"Mein Partner meinte dann vor den anderen Leuten, ob ich geistige Probleme hätte die Kinder aufzufordern selbst ihr Zimmer sauber zu machen. "

"Da wir demnächst heiraten wollten mache ich mir Gedanken über eine Lösung."

Loesung: Sofort die Beine in die Hand und abhauen!

 

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13. Oktober um 9:38
In Antwort auf heartattack

Interessiert dich eigentlich, was dir hier geschrieben wird? Oder nicht, soweit dir geraten wird, diese Heirat nochmal zu überdenken?

nicht die gewünschten antworten

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