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Fernbeziehung zerbricht an innerer Zerissenheit

15. September 2007 um 14:13
In Antwort auf cammie_12764137

Nochmal zur Einnerung nur für dich
Sie lügt über ihre Gefühle. Wieso weshalb weiß ich nicht und das ist mir auch egal, aber was meinst du, was so jemand antwortet, wenn du fragst, ob sie dich liebt oder ob sie dich vermisst etc.?

Bestimmt nicht laut "JAAAAA!", sondern eher "Weiß nicht" oder "Nein, nicht so oft". Das sagt sie, aber das meint sie nicht so! Mag sein, daß du in Gefühlsdingen sehr ehrlich und direkt bist, aber sie ist das nicht.

Darauf aufbauend würde ich halt sagen, daß sie sich freut, daß du ihr schreibst und daß sie dich in Wahrehit saumässig vermißt.
Sag ihr, daß du sie vermißt, wenn das dein Bedürfnis ist, aber rechne nicht damit, daß das auch ihr Bedürfnis ist!
Nichts sagen ist bei ihr bestimmt ein besseres Zeichen als ständiges "I love you".

Wirst du wohl mit lebenmüssen. Erstmal. Aber du weißt ja nicht, ob sie sich dahingehend noch ändert und doch mal rausschreit, daß sie dich liebt und das dann auch so meint wie sie es sagt.

Ich lese immer wieder "Freiheit ausleben"?
Was verstehst du darunter und was meint sie damit? Ähm, ne, was denkst du, was sie damit meint?

Freiheit
Sie hat oft Freiheit gesagt, aber nie was sie darunter versteht. Hab das immer aufgefasst als: Spontan sein können, keine Pläne machen müssen, nicht dienstags schon planen, wie man sich denn am nächsten Wochenende sehen kann, machen zu können, was man will.

Wenn man ein Gefühl des Vermissens aufkommen lässt, schränkt das in den Möglichkeiten ein. Weil man ja dann seine Freiheit aufgeben muss, um dem Verlangen zu folgen, den "Vermissten" sehen zu wollen. Anfangs sagte sie, dass sie nie vermisst hat, obwohl sie geliebt hat. Aber ihre Freiheit war ihr immer wichtiger. Als Beispiel, dass sie auch mal wochenlang ins Ausland wollte, und gar nicht wollte, dass ihr damaliger Freund sie besucht, weil sie auch mal alleine die Stadt kennen lernen wollte.

Mir hat sie sehr oft gesagt, dass sie mich vermisst. Auch in Sätzen wie "Ich vermiss Dich so, aber ich schaff das alles nicht. Ich krieg's nicht unter einen Hut."

Jetzt auch wieder: Sie hat sich die Freiheit genommen, alleine zur Freundin zu fahren und will am nächsten Wochenende einen alten Freund in ner anderen Stadt besuchen - oder vielleicht auch nicht, wenn sie spontan was anderes plant, so schätze ich sie ein. Mit mir ist sowas alles dann spontan schon ein bisschen schwieriger. Sie kann nicht mal eben spontan die Nacht durchtanzen und den ganzen Samstag durchpennen, wenn ich da bin.

Ich würd für sie mitkommen und alles. Aber sie weiss, dass ich eigentlich mein Wochenende ganz anders verbringen würde (was ihr keinen Spaß machen würde). Und wenn man nur das Wochenende hat, muss man sich ja irgendwie arrangieren. Aber sowohl selbst einschränken als auch zusehen, wie ich einseitig ihr zu Liebe Dinge tue (=schlechtes Gewissen) führt zur Einschränkung der persönlichen Freiheit. Man kann eben nicht mehr spontan einfach das tun und lassen, was man will, weil alle Entscheidungen dann irgendwie auch noch jemand anderen betreffen. Dass so eine Fernbeziehung eine gewisse Vorausplanung benötigt trägt sein übriges dazu bei.

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15. September 2007 um 14:32
In Antwort auf cammie_12764137

Sag mir jetzt aber nicht,
daß die FERNbeziehung die Lüge ist, die du brauchst, damit du dich wohl fühlst. Davon, daß du dich nach ihrer körperlichen Nähe sehnst, lese ich nämlich nur sehr wenig bis nichts.

Sie soll dir sagen, daß sie dich liebt und vermißt und immer dabei haben wollen würde, aber weil das nicht so zurückkommt bist du enttäuscht und deswegen steht der Beitrag hier überhaupt erst nur drin!

Brauchst nicht drauf antworten, wenn du nicht willst.

Versteh das leider nicht
Möchte wirklich gerne darauf antworten. Vielleicht lerne ich so auch noch eine Menge über mich. Also ruhig schonungslos und offen sein. Aber ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Natürlich sehne ich mich nach ihrer körperlichen Nähe. Warum sollte die Distanz eine Lüge sein, die ich brauche? Wofür? Meinst Du damit, ich sei nur an Sicherheit interessiert, bräuchte sie aber körperlich gar nicht?

Wenn ich darüber nachdenke fällt mir schon auf, dass ich nach und nach immer mehr Schwierigkeiten in ihrer Gegenwart hatte. Durch die ganzen Eskalationen bei kleinsten Kleinigkeiten oder Fehlern meinerseits war es schon so, dass ich nachher gar nicht mehr wusste, wie ich sie anfassen sollte. Jede falsche Berührung konnte zur Krise werden ("Hier musst Du drücken. Spürst Du meine Kopfschmerzen nicht? Wie kann man die denn nicht spüren?").

Ohne die innere Sicherheit, geliebt zu werden, Vertrauen zu spüren, sich Fehler leisten zu können, ist es schwer, körperlich auf jemanden zu gehen zu können. Ich vermisse ihren Körper, ich fasse sie so gerne an und liebe es, von ihr berührt zu werden. Aber ich muss zugeben, dass dann immer die Angst mitschwingt, ich könnte etwas falsch machen.

Wenn ich so drüber nachdenke, deckst Du da richtige Abgründe in meiner Seele auf Hab mich einfach viel zu sehr verunsichern lassen aus Angst vor einer Eskalation. Beginn der Abwärtsspirale: Angst -> Unsicherheit -> Verstärkung ihrer Unsicherheit -> Eskalation -> Angst -> usw.

Ja, ich sehne mich nach ihrem Körper. Aber ohne ihr Herz bringt er mir gar nichts.

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15. September 2007 um 14:35
In Antwort auf kawin_12494832

Freiheit
Sie hat oft Freiheit gesagt, aber nie was sie darunter versteht. Hab das immer aufgefasst als: Spontan sein können, keine Pläne machen müssen, nicht dienstags schon planen, wie man sich denn am nächsten Wochenende sehen kann, machen zu können, was man will.

Wenn man ein Gefühl des Vermissens aufkommen lässt, schränkt das in den Möglichkeiten ein. Weil man ja dann seine Freiheit aufgeben muss, um dem Verlangen zu folgen, den "Vermissten" sehen zu wollen. Anfangs sagte sie, dass sie nie vermisst hat, obwohl sie geliebt hat. Aber ihre Freiheit war ihr immer wichtiger. Als Beispiel, dass sie auch mal wochenlang ins Ausland wollte, und gar nicht wollte, dass ihr damaliger Freund sie besucht, weil sie auch mal alleine die Stadt kennen lernen wollte.

Mir hat sie sehr oft gesagt, dass sie mich vermisst. Auch in Sätzen wie "Ich vermiss Dich so, aber ich schaff das alles nicht. Ich krieg's nicht unter einen Hut."

Jetzt auch wieder: Sie hat sich die Freiheit genommen, alleine zur Freundin zu fahren und will am nächsten Wochenende einen alten Freund in ner anderen Stadt besuchen - oder vielleicht auch nicht, wenn sie spontan was anderes plant, so schätze ich sie ein. Mit mir ist sowas alles dann spontan schon ein bisschen schwieriger. Sie kann nicht mal eben spontan die Nacht durchtanzen und den ganzen Samstag durchpennen, wenn ich da bin.

Ich würd für sie mitkommen und alles. Aber sie weiss, dass ich eigentlich mein Wochenende ganz anders verbringen würde (was ihr keinen Spaß machen würde). Und wenn man nur das Wochenende hat, muss man sich ja irgendwie arrangieren. Aber sowohl selbst einschränken als auch zusehen, wie ich einseitig ihr zu Liebe Dinge tue (=schlechtes Gewissen) führt zur Einschränkung der persönlichen Freiheit. Man kann eben nicht mehr spontan einfach das tun und lassen, was man will, weil alle Entscheidungen dann irgendwie auch noch jemand anderen betreffen. Dass so eine Fernbeziehung eine gewisse Vorausplanung benötigt trägt sein übriges dazu bei.

Freiheit
Diese Sicht der Freiheit schließt aber wirklich keine Beziehung an sich mit ein, wo auch mal etwas Planung für die nächsten Tage oder Wochen nötig wäre. Mir scheint, sie ist noch nicht bereit, diese Kompromisse einzugehen, möchte also keine Bindung in dem Sinne, daß sie immer an dich mitdenken muß, wenn es um die Organisation ihres realen Lebens geht.

Oder nein, die DENKT, sie könnte dann nicht spontan entscheiden, etwas länger zu bleiben oder machen, was sie möchte. Aber ist das wirklich so, daß sie eingeschränkt wäre?

Mal so pauschal gesagt, wenn man doch jemanden liebt, dann macht man das doch mal gerne alles mit und da braucht sie auch kein schlechtes Gewissen dir gegenüber zu haben. Ständig geht das natürlich auch nicht, weil du dann auch leiden würdest, wenn es nur nach ihr ginge, aber ab und zu.

Mir scheint, sie kriegt ihr reales Leben noch nicht so geregelt, daß da ein Partner mit hinein paßt. Kommt Zeit, kommt auch das. Dennoch muß sie ihre Spontanität ja gar nicht aufgeben. Ich glaube, da hat sie Schuldgefühjle, die nicht sein müßten.
Eine Beziehung ist doch KEIN Verpflichtung.

Wenn das Verlangen Freiheitsberaubung ist, dann hätte sie sich niemals in dr Öffentlichkeit blicken lassen dürfen, um dich zu treffen und sich zu verlieben. Selbst schuld

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15. September 2007 um 14:39
In Antwort auf cammie_12764137

Freiheit
Diese Sicht der Freiheit schließt aber wirklich keine Beziehung an sich mit ein, wo auch mal etwas Planung für die nächsten Tage oder Wochen nötig wäre. Mir scheint, sie ist noch nicht bereit, diese Kompromisse einzugehen, möchte also keine Bindung in dem Sinne, daß sie immer an dich mitdenken muß, wenn es um die Organisation ihres realen Lebens geht.

Oder nein, die DENKT, sie könnte dann nicht spontan entscheiden, etwas länger zu bleiben oder machen, was sie möchte. Aber ist das wirklich so, daß sie eingeschränkt wäre?

Mal so pauschal gesagt, wenn man doch jemanden liebt, dann macht man das doch mal gerne alles mit und da braucht sie auch kein schlechtes Gewissen dir gegenüber zu haben. Ständig geht das natürlich auch nicht, weil du dann auch leiden würdest, wenn es nur nach ihr ginge, aber ab und zu.

Mir scheint, sie kriegt ihr reales Leben noch nicht so geregelt, daß da ein Partner mit hinein paßt. Kommt Zeit, kommt auch das. Dennoch muß sie ihre Spontanität ja gar nicht aufgeben. Ich glaube, da hat sie Schuldgefühjle, die nicht sein müßten.
Eine Beziehung ist doch KEIN Verpflichtung.

Wenn das Verlangen Freiheitsberaubung ist, dann hätte sie sich niemals in dr Öffentlichkeit blicken lassen dürfen, um dich zu treffen und sich zu verlieben. Selbst schuld

Mal angenommen
ihr würdet in eurer Fernbeziehung sehr viel telefonieren, abends z.B., dann macht sie das doch auch freiwillig und nicht aus Verpflichtung dir gegenüber. Oder etwa nicht?

Spontan mal was anderes machen, geht dann doch auch nicht so einfach oder kann sie sich mglw. nicht nur auf eine Sache gleichzeitig konzentrieren und macht 2 oder 3 Dinge gleichzeitig, also z.B. Fernsehen und noch Briefe schreiben oder was auch immer?

Kann doch so bleiben

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15. September 2007 um 14:43
In Antwort auf cammie_12764137

Freiheit
Diese Sicht der Freiheit schließt aber wirklich keine Beziehung an sich mit ein, wo auch mal etwas Planung für die nächsten Tage oder Wochen nötig wäre. Mir scheint, sie ist noch nicht bereit, diese Kompromisse einzugehen, möchte also keine Bindung in dem Sinne, daß sie immer an dich mitdenken muß, wenn es um die Organisation ihres realen Lebens geht.

Oder nein, die DENKT, sie könnte dann nicht spontan entscheiden, etwas länger zu bleiben oder machen, was sie möchte. Aber ist das wirklich so, daß sie eingeschränkt wäre?

Mal so pauschal gesagt, wenn man doch jemanden liebt, dann macht man das doch mal gerne alles mit und da braucht sie auch kein schlechtes Gewissen dir gegenüber zu haben. Ständig geht das natürlich auch nicht, weil du dann auch leiden würdest, wenn es nur nach ihr ginge, aber ab und zu.

Mir scheint, sie kriegt ihr reales Leben noch nicht so geregelt, daß da ein Partner mit hinein paßt. Kommt Zeit, kommt auch das. Dennoch muß sie ihre Spontanität ja gar nicht aufgeben. Ich glaube, da hat sie Schuldgefühjle, die nicht sein müßten.
Eine Beziehung ist doch KEIN Verpflichtung.

Wenn das Verlangen Freiheitsberaubung ist, dann hätte sie sich niemals in dr Öffentlichkeit blicken lassen dürfen, um dich zu treffen und sich zu verlieben. Selbst schuld

Wörtlich so gesagt
Den Satz "Ich krieg mein reales Leben noch nicht so geregelt, dass da ein Partner mit hinein passt." hat sich ja fast wörtlich gesagt. Das weiss ich ja, die Frage ist nur: Wie änder ich's? Wie kann ich dazu beitragen, dass ein Partner reinpasst? Dass ich reinpasse?

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15. September 2007 um 14:57
In Antwort auf kawin_12494832

Versteh das leider nicht
Möchte wirklich gerne darauf antworten. Vielleicht lerne ich so auch noch eine Menge über mich. Also ruhig schonungslos und offen sein. Aber ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Natürlich sehne ich mich nach ihrer körperlichen Nähe. Warum sollte die Distanz eine Lüge sein, die ich brauche? Wofür? Meinst Du damit, ich sei nur an Sicherheit interessiert, bräuchte sie aber körperlich gar nicht?

Wenn ich darüber nachdenke fällt mir schon auf, dass ich nach und nach immer mehr Schwierigkeiten in ihrer Gegenwart hatte. Durch die ganzen Eskalationen bei kleinsten Kleinigkeiten oder Fehlern meinerseits war es schon so, dass ich nachher gar nicht mehr wusste, wie ich sie anfassen sollte. Jede falsche Berührung konnte zur Krise werden ("Hier musst Du drücken. Spürst Du meine Kopfschmerzen nicht? Wie kann man die denn nicht spüren?").

Ohne die innere Sicherheit, geliebt zu werden, Vertrauen zu spüren, sich Fehler leisten zu können, ist es schwer, körperlich auf jemanden zu gehen zu können. Ich vermisse ihren Körper, ich fasse sie so gerne an und liebe es, von ihr berührt zu werden. Aber ich muss zugeben, dass dann immer die Angst mitschwingt, ich könnte etwas falsch machen.

Wenn ich so drüber nachdenke, deckst Du da richtige Abgründe in meiner Seele auf Hab mich einfach viel zu sehr verunsichern lassen aus Angst vor einer Eskalation. Beginn der Abwärtsspirale: Angst -> Unsicherheit -> Verstärkung ihrer Unsicherheit -> Eskalation -> Angst -> usw.

Ja, ich sehne mich nach ihrem Körper. Aber ohne ihr Herz bringt er mir gar nichts.

*g*
Nur um das mal klarzustellen, ich bin keine Psychologin oder so Für den Job bin ich bestimmt völlig ungeeignet, also war es Zufall, daß ich dich hier an der richtigen Stelle gepiekst habe

Was ich mit der Fernbeziehung und daß du das so brauchen könntest meine, ist in etwa das, was du verstanden hattest. Ich gehe schon davon aus, daß Verliebtheit heißt, daß man den Körper des anderen spüren und berühren möchte, aber wenn der sich eben wehrt, dann wird man vorsichtig und von daher dachte ich mir halt, daß es für dich nicht so ganz unangenehm ist, daß es eine Fernbeziehung ist. Andererseits "beschwertest" du dich dann auch wieder darüber, daß du ihr sozusagen aus der Ferne näher kommen mußt, um bei ihr etwas zu erreichen.

Dir geht es wirklich darum, diese Frau ganz für dich zu haben und nicht nur ihren Körper ODER ihr Herz. Eins von beiden reicht nicht und das eine ohne das andere auch nicht.

Einen Teufelskreis hast du da jetzt. Unschön.
Hm. Dafür, daß du ihr Leben bist, weiß sie wohl nicht so ganz wie sie das in die Tat umsetzen kann.

Sie muß halt einfach (*haha*) aufhören, sich über ihre Gefühle selbst zu belügen.

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16. September 2007 um 10:23

Lernen, sich selbst zu lieben
Kleiner Nachtrag während ich mich das alles nochmal durchlese. Weiter unten hat Anja das Wort Dachschaden benutzt. Ich weiss, dass Du's nicht böse gemeint hast, aber sie hat keinen "Dachschaden". Auch nicht in Anführungszeichen.

Sie ist so wie sie ist. Sie ist ein Mensch und hat positive und negative Eigenschaften, Stärken und Schwächen. Ich liebe sie so wie sie ist. Ich will sie nicht ändern, weil ich das auch gar nicht kann. Sie ist eine Frau und selbst für eine Frau sehr stimmungsabhängig.

Hab gehofft, ich kann sie durch bedingungslose Liebe, dadurch dass ich sie nicht verurteile (und das auch ehrlich so meine) dazu bringen, sich selbst mehr zu akzeptieren.

Stattdessen hab ich sie wohl noch mehr verwirrt: Wie kann der Kerl mich nur lieben? Ich kann ihm doch gar nichts bieten. ("Das ist wunderschön, aber ich weiss gar nicht wofür.", "Ich tu Dir nicht gut", "Du bist so wunderbar und ich ein kleines Scheusal", "Es ist alles so vertrackt, ich mach es jede Woche schlimmer").

Wollte sie doch nicht mit meiner Liebe unter Druck setzen. Hab ich das getan? Fühlt sie sich dann unter Druck, das auch rechtfertigen zu müssen?

Sie ist wunderschön. Wenn sie mich ansieht und lächelt zittern meine Knie, mein Bauch explodiert und ich sterbe fast vor Glück. Ihre Augen, ihr Blick, ihre Haare. Jede schöne Stelle, jeder "Makel" (die ich gar nicht als solche wahrnehme), es gehört zu ihr und es gehört genau dahin. Wie sie riecht, die Art wie sie atmet, sich bewegt, tanzt, schläft, sich anzieht. Ihr Stil, ihre Art mich zu berühren.

Und was fällt ihr zu sich selbst ein? - "Hab zugenommen, fühl mich schrecklich." Frauen. Ist das alles, was Euch einfällt? Nur weil man Lächeln nicht messen kann?

Wie kriegt man Euch beigebracht, dass ihr wunderschön seid und es verdient, geliebt zu werden. Und Euch auch selbst lieben solltet?

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16. September 2007 um 11:20
In Antwort auf kawin_12494832

Lernen, sich selbst zu lieben
Kleiner Nachtrag während ich mich das alles nochmal durchlese. Weiter unten hat Anja das Wort Dachschaden benutzt. Ich weiss, dass Du's nicht böse gemeint hast, aber sie hat keinen "Dachschaden". Auch nicht in Anführungszeichen.

Sie ist so wie sie ist. Sie ist ein Mensch und hat positive und negative Eigenschaften, Stärken und Schwächen. Ich liebe sie so wie sie ist. Ich will sie nicht ändern, weil ich das auch gar nicht kann. Sie ist eine Frau und selbst für eine Frau sehr stimmungsabhängig.

Hab gehofft, ich kann sie durch bedingungslose Liebe, dadurch dass ich sie nicht verurteile (und das auch ehrlich so meine) dazu bringen, sich selbst mehr zu akzeptieren.

Stattdessen hab ich sie wohl noch mehr verwirrt: Wie kann der Kerl mich nur lieben? Ich kann ihm doch gar nichts bieten. ("Das ist wunderschön, aber ich weiss gar nicht wofür.", "Ich tu Dir nicht gut", "Du bist so wunderbar und ich ein kleines Scheusal", "Es ist alles so vertrackt, ich mach es jede Woche schlimmer").

Wollte sie doch nicht mit meiner Liebe unter Druck setzen. Hab ich das getan? Fühlt sie sich dann unter Druck, das auch rechtfertigen zu müssen?

Sie ist wunderschön. Wenn sie mich ansieht und lächelt zittern meine Knie, mein Bauch explodiert und ich sterbe fast vor Glück. Ihre Augen, ihr Blick, ihre Haare. Jede schöne Stelle, jeder "Makel" (die ich gar nicht als solche wahrnehme), es gehört zu ihr und es gehört genau dahin. Wie sie riecht, die Art wie sie atmet, sich bewegt, tanzt, schläft, sich anzieht. Ihr Stil, ihre Art mich zu berühren.

Und was fällt ihr zu sich selbst ein? - "Hab zugenommen, fühl mich schrecklich." Frauen. Ist das alles, was Euch einfällt? Nur weil man Lächeln nicht messen kann?

Wie kriegt man Euch beigebracht, dass ihr wunderschön seid und es verdient, geliebt zu werden. Und Euch auch selbst lieben solltet?

Eigentlich dürfte ich ja gar nicht darauf antworten
Tut mir leid für den "Dachschaden". Ich wollte sie nicht beleidigen, aber so ganz normal klingt das doch nicht

Nein, im Ernst jetzt mal.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich ihre Unzufriedenheit auch auf ihr Äußeres bezieht oder nur auf ihr Inneres, also daß sie sich emotional irgendwie nicht so sicher ist. Aber wenn sie das sagt, wird das wohl so sein.

Frauen kann man aber -pauschal gesagt- nicht einfach dazu bringen, daß sie sich selbst lieben. Das kommt mit der Zeit quasi von selbst. Sie hat schon ihren eigenen Stil und ihre eigene Art. Ich nehme mal an, daß sie niemanden kopiert und so wird sie auch mit der Zeit immer mehr erfahren, daß es sich lohnt, den eigenen Körper zu lieben, auch wenn man nicht klapperdürr ist. Ab einem gewissen Alter und einem gewissen Maß an Selbstzufriedenheit kommt das automatisch und bis dahin sind Frauen eben ziemlich kritisch mit sich selbst. Ist so.

Aber manchmal sagen das Frauen auch bloß so. Fishing for compliments, you know?

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16. September 2007 um 16:19

Immer noch keine Reaktion
Mein Blog geht weiter... Seit sie Donnerstag Abend angerufen hat, keine Reaktion. Hab Freitag getextet, dass ich ihr ein schönes Wochenende wünsche und ob sie Sonntag wieder zurück wäre, würd gern vorbeikommen (spontan geht das ja bei 3-4 Stunden Fahrt schlecht). Will sie auch nicht mit nem Besuch überfallen.

Abends ein "Denk an Dich" und gestern noch eine Nachricht, dass ich sie vermisse, sie so gern ohne zu reden in den Arm nehmen würde. Auf alles: Keine Reaktion. Hab gerade zum 2. Mal im Laufe des Tages versucht anzurufen. Geht nicht dran. Warum macht sie das?

Und vor allem: Wie geht's weiter? Ich kann ihr doch nicht einseitig jeden Tag Nachrichten schicken und versuchen anzurufen. Will sie doch nicht bedrängen.

Möchte ihr so viel sagen. Aber eigentlich gar nicht sofort. Erstmal würd ich sie gern einfach nur im Arm halten, sie drücken und so gern von ihr zurück gedrückt werden. Ohne Worte, nur irgendwie spüren: Es wird schon wieder. Es braucht einfach nur ein bisschen Zeit.

Aber aus der Entfernung fühl ich mich so hilflos. Kann gar nichts machen, weiss noch nicht mal, in welcher Stadt sie gerade ist. Aber weiter kann ich's einseitig doch nicht mehr versuchen ohne wie ein Stalker zu wirken.

Wüsste doch einfach nur gerne wie's ihr geht, was sie denkt. Ein "Hey, gib mir bitte ein paar Tage Zeit. Muss mich erst sammeln." wär doch besser als dieses Ignorieren. Und ich finde ein ganz klein bisschen, dass ich diese Ignoranz eigentlich nicht verdient habe. So geht man doch nicht mit jemanden um, den man zumindest vor 2 Wochen noch "geliebt" und "so vermisst" hat. Wovor hat sie Angst? Dass sie mich sieht und mir persönlich weh tun muss? Dass sie mich doch nicht aus ihrem Leben rauskriegt, wenn sie mich sieht und das Spielchen wieder von vorne losgeht mit dem Lieben, Vermissen, des Terminchaos und der eingeschränkten Freiheit?

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18. September 2007 um 16:03

Beziehung um jeden Preis?
Das hört sich echt hart an,kommt mir aber im weitesten Sinne bekannt vor...
Ich hatte auch eine große Liebe die mit mir umgegangen ist,wie es ihm gerad gepasst hat. Mal war ihm meine Nähe zu viel,dann hab ich mich wieder zu sehr zurück gezogen. Und ich hab grundsätzlich nie mein Maul aufgemacht,weil ich keinen Streit wollte. Ich hasse es zu streiten!Ich hab mir gedacht: lieber kommst du mit deinen Problemen alleine klar,machst es mit Dir selber aus. Und das ich Schluss mache,kam sowieso überhaupt nicht in die Tüte!
Aus heutiger Sicht (und ich muss sagen ich habe extrem lange an der Trennung gelitten) muss ich sagen: Was war ich bitte für ein Vollidiot????
Man kann es einem leider nicht immer recht machen. Egal wie man es macht,manchmal macht man es immer falsch!
Ich an deiner Stelle würd einfach die Zeit für mich arbeiten lassen. Ich weiss wie unglaublich schwer das ist und das gerad diese manchmal nicht umzugehen scheint. Aber wenn sie dich wirklich liebt, wird sie sich nochmal Gedanken machen, sich vielleicht ändern wollen und kompromisbereiter sein. Denn eins ist sicher: Würde es so weiter gehen,wirst Du komplett dran kaputt gehen. Und es kann sich nicht immer nur ein PArtner ändern seine Persönlichkeit zu recht biegen,damit es in der Beziehung klappt. Es muss immer ein Geben und Nehmen da sein.
Warte ab, ihr habt schon einmal nach langer Zeit zueinander gefunden. Wenns so sein soll,passiert es vielleicht wieder. Aber nicht um jeden Preis! Denn sie muss erstmal mit sich klar kommen,manchmal schafft man es einfach nur alleine...
Ich wünsch Dir viel Kraft und Glück!

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25. September 2007 um 16:55
In Antwort auf kawin_12494832

Nein unkonzentriert eigentlich nicht
Sie ist eigentlich nicht unkonzentriert und läuft auch nicht weg. Übernimmt auch Verantwortung. Ist sehr professionell und hat es gelernt "zu funktionieren".

Ah...
marcel,
ich lese deine worte und denke, dass genau DAS das spiegelbild meiner letzten beziehung ist. mit umgekehrten rollen...ich bin dir scheinbar so ähnlich und sie scheint so zu ticken wie "er"...

du schreibst:
"ich würde es mir nie eingestehen, dass es keinen Sinn machen würde, egal wie vertrackt die Situation auch ist. Deswegen frage ich mich: Gibt es aus so einer Situation einen Ausweg, mit dem wir beide glücklich werden?"
=> genauso denke und frage ich auch.
aber es ist aus und ich habe keine kraft zu kämpfen.

ich hoffe, du findest deinen weg- mit oder ohne sie...

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26. September 2007 um 19:54

Fernbeziehung - Nähe und Distanz
Hallo Marcel,

ich kann dir wohl keinen Rat geben, aber ich will versuchen, dir etwas von mir zu erzählen, was dich vielleicht etwas mehr verstehen lässt.

Ich lebe seit einigen Monaten in einer Fernbeziehung und kann absolut nachvollziehen, wie deine Freundin sich fühlt, bzw. wie sie vielleicht tickt.

Wir arbeiten beide sehr viel, wobei er deutlich mehr Stunden (auch am Wochenende) macht. In der ersten Zeit haben wir uns jedes Wochenende gesehen, auch wenn das manchmal hiess, dass ich ihm beim Schlafen zugesehen habe. Das alles habe ich akzeptiert, nicht nur das, ich bin bewusst mit dem Gedanken dorthin gefahren, weil ihm beim Schlafen zugucken besser ist als nicht sehen. Dann hat sich seine Stundenanzahl noch mehr erhöht, vieles, was er vorher noch in der Woche geschafft hat, blieb nun auf der Strecke. Es folgte das erste Wochenende ohne sehen, dann das zweite und so weiter. Mit jedem Tag wuchs meine Sehnsucht, mit jedem Tag wurde ich ungeduldiger, weil ich angenommen habe, ihm muss es doch wichtig sein, mich zu sehen, also bekommen wir das irgendwie zeitlich hin. Das er neben seinen anderen "Sozialkontakten" auch seine anderen Verpflichtungen vernachlässigt hat, habe ich zunächst nicht gesehen. Dann kam der Supergau,wir haben uns bewusst nicht für das Wochenende verabredet, weil er wichtige Dinge zu erledigen hatte und ich ihm in dieser Zeit nicht zur Last fallen wollte. Abends beim Telefonieren erzählt er mir dann, dass er eben diese Sachen nicht gemacht hat, sondern den ganzen Nachmittag auf einer Einweihungsparty eines Freundes verbracht hat, bei der er zig Leute getroffen hat, die er schon ewig nicht mehr gesehen hat. Ich war verletzt, enttäuscht von seinem Verhalten und habe das so interpretiert, dass es ihm nicht wichtig war, mich zu sehen, den Nachmittag mit seinen Freunden hätte er auch mit mir haben können. Es folgten eisige SMS, ignorieren usw.
Kommt dir das bekannt vor ? Findest du dich wieder ?

Was ich eigentlich damit sagen will:
Eine Fernbeziehung verlangt von allen Beteiligten Opfer. Man kann sich nicht mal eben spontan sehen, wenn man abends nach Hause kommt und das Bedürfnis nach Nähe hat, fehlt etwas. Die Wochenenden gehören dem anderen, man fühlt sich verpflichtet, für ihn da zu sein und lässt andere Dinge bewusst liegen. Vor allem fehlt - trotz SMS und Telefonat - die wirklich Nähe. Vieles bleibt ungesagt, weil es nicht falsch interpretiert werden soll bzw. weil man die wenige Zeit nicht auch noch mit Diskussionen verkürzen will.

Du hast geschrieben, dass sie 60 Stunden in der Woche arbeitet. Das ist verdammt viel, wenn du nun noch das Feiern und ihre anderen Verpflichtungen nimmst, bleibt kaum Zeit und Raum für Gedanken an dich. Erst wenn du da bist, spürt sie deine Nähe und das Verlangen danach, weil das im Moment passiert.

Ich würde dir raten, dich einmal in der Woche rar zu machen, nicht dauernd SMS zu schicken, auch wenn du das Bedürfnis hast.
Sprich mit einer ihrer Freundinnen und finde raus, ob sie Sonntags daheim ist. Dann sei spontan und fahr hin. Du hast nichts zu verlieren. Rede mit ihr und mach ihr klar, dass du für sie da bist, auch in der Woche. Versucht es vielleicht erstmal mit abgesprochenen Zeiten, nicht jedes Wochenende, so dass sie das Gefühl bekommt, sie sei am Wochenende nicht nur für die Fernbeziehung da, sondern hat auch Raum für sich. Denn der wird ihr bei der Arbeitsleistung innerhalb der Woche fehlen. Aus ihrer Erschöpfung heraus reagiert sie emotional und reagiert wie du beschrieben hast.
Nimm den Druck von ihr, für dich am Wochenende dazu sein. Auch wenn es schwer fällt, ich weiss wovon ich spreche. Wenn sie spürt, dass du nicht drängst und sie trotzdem noch einen Teil ihres Lebens neben der Arbeit leben kann, wird sie ruhiger werden, ganz sicher.

Ich weiss nicht, ob dir das nun wirklich geholfen hat, hab versucht zu erklären, wie ich als Frau in einer Fernbeziehung "ticke", vielleicht kannst du ja einen Teil davon auf sie projezieren.
Ich wünsch dir viel Glück und denk dran, manchmal ist Distanz die richtige Mischung zu echter Nähe.

Viel Glück,

Zuckerschnecke

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