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Fernbeziehung zerbricht an innerer Zerissenheit

12. September 2007 um 11:30

Meine Freundin hat mir nach genau 3 Monaten gesagt, dass es Aus ist. Ich weiss nicht, wie ich weitermachen soll und was der richtige Weg ist.

Wir haben uns kennen gelernt, als sie 19 war und ich 24. Hab mich verliebt, Ihr das nie gesagt und wir haben uns 6 Jahre nicht gesehen. Dann vor kurzem wieder gesehen und es lief alles wie von Geisterhand. Ich habe dann meine damalige Freundin nach über 5 Jahren verlassen - was ich nicht bereue - und wir waren schnell zusammen.

Alles war perfekt. Sie hatte nach mehreren gescheiterten Beziehungen die Schnauze voll von Männern und war seit 2 Jahren Single. Hat mir gesagt, jetzt sei genau der richtige Zeitpunkt gewesen, um wieder in ihr Leben zu treten. Sie hat Andeutungen gemacht, dass sie zum ersten Mal glaubt, dass das jetzt was "richtig festes" ist und für mich war's genauso. Hatte mir in den letzten Jahren - trotz Freundin - oft gedacht, dass es der einzige richtig große Fehler meines Lebens war, sie damals einfach so hab gehen lassen - obwohl ich sie damals eigentlich gar nicht richtig kannte. Wir waren so frisch verliebt und so glücklich und haben uns jeden Tag gesehen.

Nach 3 Wochen musste sie dann wieder zurück. 400km entfernt, weil sie mittlerweile dort lebt und arbeitet. Wir arbeiten beide in "Karrierejobs", die es nicht gerade in jeder Stadt gibt. Ein Zusammenziehen wäre realistisch betrachtet vielleicht Ende 2008 möglich. Wir haben uns seitdem 1x pro Woche gesehen. Zwischen 4 Stunden und 4 Tagen war alles dabei. Auch nach der Arbeit hin, nebeneinander einschlafen, morgens um 6 wieder zurück. Ich mach das mit, auch wenn's anstrengend und teuer ist.

Dann begannen die Probleme: Mittlerweile hab ich gemerkt, dass sie keine einfache Person ist. Hat große Schwierigkeiten mit sich selbst und stürzt sich in Arbeit und die ganze Nacht durchfeiern. In ihrem Job ist das weit verbreitet, sehr viele brechen unter dem Druck zusammen, flüchten sich in Drogen oder bekommen ernste psychische Probleme. Nach außen hin ist aber bei allen immer alles perfekt.

Dazu kommt noch, dass ihr Freundeskreis über ganz Deutschland verteilt ist und sie ihre Freunde fast gar nicht mehr sieht. Tja und dann kommt noch der 400km Kerl dazu... Sie hat immer wieder gesagt wie gut ich ihr tue und dass sie mich braucht. Dann aber auch immer mal wieder, dass ich sie einenge. Dass sie ihre Freiheit braucht, und dass ich bitte jetzt (mitten in der Nacht und todmüde) nach Hause fahren soll, weil sie die Nähe nicht mehr aushält.

Ich bin ein sehr ruhiger und kompromissbereiter Mensch, der ihr jeden Wunsch von den Lippen abliest, und bin es nicht gewohnt zu streiten. Bin sehr harmoniesüchtig und geb im Zweifelsfall immer nach. Trotzdem (oder gerade deswegen) kam es in den letzten Wochen immer wenn wir uns gesehen haben, 1x am Tag zu einem Krisengespräch: Sie könne es nicht haben, wenn ich sie so oder so anfasse, sie wie ein rohes Ei behandle, sie braucht mich, ich tu ihr gut, meine Nähe tue ihr gut, meine Nähe enge sie ein, ich soll kommen, ich soll fahren, ich soll nicht immer fragen ob es ihr recht sei zu kommen, ich soll nicht immer so verunsichert sein, ich soll emotionaler sein,... Aber auch sie liebt mich wie ich sei und sie will das alles. Und ich weiss, dass sie mit dem Wort "Liebe" sparsam umgeht.

Und immer wieder der Satz, sie habe keine Kraft für eine Beziehung. Ich sei perfekt. Sie findet das, ihre Freundinnen finden das. Aber ich würde an ihr kaputtgehen. Sie habe ein schlechtes Gewissen mir gegenüber, weil sie mir nicht das geben kann, was ich ihr gebe.

Jetzt der Anruf, sie könne endgültig nicht mehr. Es läge nicht an mir, ich sei der wunderbarste Mensch der Welt, aber sie habe keine Kraft für so eine Beziehung.

Und ich bin fertig und weiss nicht mehr weiter. Auf der einen Seite liebe ich sie und würde alles für sie stehen und liegen lassen. Auf der anderen Seite kann es so tatsächlich nicht weitergehen. Ich gehe tatsächlich kaputt an ihrer Zerissenheit. Wär so gerne für sie da und bin der festen Überzeugung, wenn wir zusammen zögen in eine große Wohnung mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für jeden, dann würde ich sie glücklich und vor allem ruhiger in Bezug auf sich selbst machen.

Ich bin ja nicht ihr Problem, sondern nur das Ventil, an dem alles hochkommt. Wäre so gerne bei ihr, um ihr Leben zu erleichtern und würd dazu auch alles aufgeben, wenn sie mir mehr Sicherheit geben würde. Stattdessen schätze ich sie so ein, dass sie sehr spontan und stimmungsgeleitet ist und von einem Tag auf den anderen alles beendet. Wie gerade geschehen.

Und jetzt weiss ich nicht, wie ich weitermachen soll. Ich liebe sie, ich will sie. Mit Haut und Haaren. Aber ich weiss, dass sie mir nicht gut tut so wie's in den letzten Wochen abgelaufen ist. Ich bin nicht der Typ, der Beziehungen beendet. Ich kämpfe, ich hab nie aufgegeben. Und ich habe große Angst vorm Alleinsein.

Aber was jetzt? Sie gehen lassen mit ihren Problemen? Oder drum kämpfen und versuchen, die nächsten 1-1.5 Jahre irgendwie durchzustehen bis man überhaupt an ein Zusammenziehen denken kann.

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12. September 2007 um 11:49

Könnte
diese innere Zerrissenheit bei ihr nicht der Ausdruck davon sein, daß sie dich eigentlich immer bei sich braucht und nicht damit klar kommt, mal wieder eine Zeit ganz auf dich verzichten zu müssen.
Das würde sicherlich eine etwas andere Interpretation ihrer Worte zulassen von wegen, ich brauch deine Nähe und jetzt nicht. Komm und geh. usw. Sie weiß, daß sie dich wieder gehen lassen muß undbereitet sich innerlich schon mal darauf vor. Und der Job ist dann eine Ablenkung davon, daß sie dich nicht ständig da hat.

Kann sie alleine sein?

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12. September 2007 um 12:38
In Antwort auf giedre_11907627

Könnte
diese innere Zerrissenheit bei ihr nicht der Ausdruck davon sein, daß sie dich eigentlich immer bei sich braucht und nicht damit klar kommt, mal wieder eine Zeit ganz auf dich verzichten zu müssen.
Das würde sicherlich eine etwas andere Interpretation ihrer Worte zulassen von wegen, ich brauch deine Nähe und jetzt nicht. Komm und geh. usw. Sie weiß, daß sie dich wieder gehen lassen muß undbereitet sich innerlich schon mal darauf vor. Und der Job ist dann eine Ablenkung davon, daß sie dich nicht ständig da hat.

Kann sie alleine sein?

Allein sein ist einfacher
Solange sie mit mir zusammen ist, will sie mich bei sich haben (allerdings ohne dass ich sie erdrücke). Ist natürlich so: Wenn ich da bin, hat sie das Gefühl, sich um mich "kümmern" zu müssen. Ich hab nun mal außer ihr dort eigentlich nichts zu tun. Ich wollte unbedingt mit ihr "Alltag" erleben und hab dann auch mal bei ihr gearbeitet oder nen Tag Urlaub genommen und ihr gesagt, sie soll ganz normal arbeiten wie immer und keine Rücksicht auf mich nehmen. Hat sie natürlich nie gemacht, sondern immer "schon" um 6 oder 7 aufgehört zu arbeiten und ihr Pensum nicht geschafft. Was den Druck auf sie wieder erhöht hat.

Unterbewusste Message: Freund = Mehr Druck, mehr Stress. Je mehr ich für sie mache, desto mehr hat sie ein schlechtes Gewissen. Alles zuviel.

Hat auch mal gesagt, ohne Freund ist vieles einfacher. Man hat keine Gefühle, die enttäuscht werden können und kann einfach stumpf durchpowern. Sie hat mich jetzt 2x am Wochenende nicht gesehen und war mit Freundinnen durchtanzen und es tat offensichtlich gut, mich nicht zu vermissen, sondern einfach Spaß zu haben. Kein Vermissen, kein Nachdenken, kein Auseinandersetzen mit sich selbst und den eigenen Gefühlen. Stumpf, gefühllos, oberflächlich. Aber alles andere führt zu Schmerzen.

Fazit: Wenn sie mit mir zusammen ist, will sie mich immer da haben. Wenn sie mich nicht immer da haben kann, hält sie es nicht aus und hat keine Kraft für diese Art Beziehung. Gibt es da keien Lösung?

Wie gesagt: Noch über ein Jahr lang können wir an der Situation nichts ändern. Und wenn ich's könnte, wüsste ich nicht, ob ich es bei ihrer Sprunghaftigkeit machen sollte. Ich brauche einfach Verlässlichkeit, Harmonie. Und ich weiss, dass sie mir die harmonie in der fernbeziehung nicht geben kann. Und ich ihr auch nicht das, was sie will.

Es ist so traurig, weil wir genau wissen, dass wir einander lieben. Es tut so weh, wenn es trotzdem aus ist. Und das ist ja jetzt offensichtlich ihr Entschluss.

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12. September 2007 um 12:53
In Antwort auf kawin_12494832

Allein sein ist einfacher
Solange sie mit mir zusammen ist, will sie mich bei sich haben (allerdings ohne dass ich sie erdrücke). Ist natürlich so: Wenn ich da bin, hat sie das Gefühl, sich um mich "kümmern" zu müssen. Ich hab nun mal außer ihr dort eigentlich nichts zu tun. Ich wollte unbedingt mit ihr "Alltag" erleben und hab dann auch mal bei ihr gearbeitet oder nen Tag Urlaub genommen und ihr gesagt, sie soll ganz normal arbeiten wie immer und keine Rücksicht auf mich nehmen. Hat sie natürlich nie gemacht, sondern immer "schon" um 6 oder 7 aufgehört zu arbeiten und ihr Pensum nicht geschafft. Was den Druck auf sie wieder erhöht hat.

Unterbewusste Message: Freund = Mehr Druck, mehr Stress. Je mehr ich für sie mache, desto mehr hat sie ein schlechtes Gewissen. Alles zuviel.

Hat auch mal gesagt, ohne Freund ist vieles einfacher. Man hat keine Gefühle, die enttäuscht werden können und kann einfach stumpf durchpowern. Sie hat mich jetzt 2x am Wochenende nicht gesehen und war mit Freundinnen durchtanzen und es tat offensichtlich gut, mich nicht zu vermissen, sondern einfach Spaß zu haben. Kein Vermissen, kein Nachdenken, kein Auseinandersetzen mit sich selbst und den eigenen Gefühlen. Stumpf, gefühllos, oberflächlich. Aber alles andere führt zu Schmerzen.

Fazit: Wenn sie mit mir zusammen ist, will sie mich immer da haben. Wenn sie mich nicht immer da haben kann, hält sie es nicht aus und hat keine Kraft für diese Art Beziehung. Gibt es da keien Lösung?

Wie gesagt: Noch über ein Jahr lang können wir an der Situation nichts ändern. Und wenn ich's könnte, wüsste ich nicht, ob ich es bei ihrer Sprunghaftigkeit machen sollte. Ich brauche einfach Verlässlichkeit, Harmonie. Und ich weiss, dass sie mir die harmonie in der fernbeziehung nicht geben kann. Und ich ihr auch nicht das, was sie will.

Es ist so traurig, weil wir genau wissen, dass wir einander lieben. Es tut so weh, wenn es trotzdem aus ist. Und das ist ja jetzt offensichtlich ihr Entschluss.

Was sie denkt, kann ich so nur zum Teil nachvollziehen
Allein sein mag vielleicht heißen, daß man sich nicht zusätzlich zu sich selbst noch um jemand anderen kümmern und sorgen muß, aber ist das wirklich einfacher?

Klar, sie kann arbeiten, so lange sie will, kann ausgehen wann sie will, mit wem sie will, kann sich hängen lassen, meinetwegen auch Spaß haben, wenn sie alleine ist.
ABER: Da ist niemand, der auf sie wartet, sie in den Arm nimmt, sie liebt und sich seinerseits Sorgen um sie macht.

Alleine hat man niemanden zu vermissen, weil da keiner ist, den man vermissen kann. Und auch hier wieder ein ABER: Wenn ihr zusammen seid, dann will sie dich auch rund um die Uhr dabei haben. Irgendwas paßt doch da bei ihr nicht zusammen.

Wahrscheinlich ist sie selbst eher unausgeglichen und mit sich selbst nicht im Gleichgewicht und das überträgt sie nach außen auf die Beziehung. Mir scheint, sie weiß nicht so recht, was sie will. Bist du da, dann will sie dich ganz haben. Bist du nicht da, dann will sie dich nicht vermissen.
black & white?

Keine Ahnung, ob sie lernen kann, sich auf beides zu konzentrieren, also sowohl Arbeit und Freund miteinander zu verbinden.
Vielleicht fühlt sie sich dir gegenübe auch einfach nur verpflichtet, weil sie denkt, dir sonst nicht das geben zu können, was du brauchst. Mag sein, daß sie sich einbildet, du braucht 24/7 Beschäftigung von ihr.

Sie kommt für sich selbst aus diesem Zwiespalt nicht raus und macht dann eben Schluß. Nicht sehr weise, aber einfach ... für sie ...

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12. September 2007 um 15:00
In Antwort auf giedre_11907627

Was sie denkt, kann ich so nur zum Teil nachvollziehen
Allein sein mag vielleicht heißen, daß man sich nicht zusätzlich zu sich selbst noch um jemand anderen kümmern und sorgen muß, aber ist das wirklich einfacher?

Klar, sie kann arbeiten, so lange sie will, kann ausgehen wann sie will, mit wem sie will, kann sich hängen lassen, meinetwegen auch Spaß haben, wenn sie alleine ist.
ABER: Da ist niemand, der auf sie wartet, sie in den Arm nimmt, sie liebt und sich seinerseits Sorgen um sie macht.

Alleine hat man niemanden zu vermissen, weil da keiner ist, den man vermissen kann. Und auch hier wieder ein ABER: Wenn ihr zusammen seid, dann will sie dich auch rund um die Uhr dabei haben. Irgendwas paßt doch da bei ihr nicht zusammen.

Wahrscheinlich ist sie selbst eher unausgeglichen und mit sich selbst nicht im Gleichgewicht und das überträgt sie nach außen auf die Beziehung. Mir scheint, sie weiß nicht so recht, was sie will. Bist du da, dann will sie dich ganz haben. Bist du nicht da, dann will sie dich nicht vermissen.
black & white?

Keine Ahnung, ob sie lernen kann, sich auf beides zu konzentrieren, also sowohl Arbeit und Freund miteinander zu verbinden.
Vielleicht fühlt sie sich dir gegenübe auch einfach nur verpflichtet, weil sie denkt, dir sonst nicht das geben zu können, was du brauchst. Mag sein, daß sie sich einbildet, du braucht 24/7 Beschäftigung von ihr.

Sie kommt für sich selbst aus diesem Zwiespalt nicht raus und macht dann eben Schluß. Nicht sehr weise, aber einfach ... für sie ...

Du hast 100% Recht
Genauso sieht's aus. Das hat sie auch wörtlich mehrmals so gesagt. Sie sei total unausgeglichen, ist unzufrieden mit sich selbst und kann dann keine Liebe annehmen oder geben. Fühl mich so hilflos.

In den ersten Wochen als sie noch bei mir in der Nähe gearbeitet hat, war alles so entspannt und sie hat dauernd gesagt wie gut ihr das alles tut und dass sie endlich Ruhe gefunden hat, "angekommen" sei und soo glücklich ist.

Aber die Distanz hat alles verändert. Auf einmal ist alles so kompliziert. Man kann nicht mal eben so vorbei kommen oder mal eben so wieder fahren.

Fakt ist, sie liebt mich, aber hält diese Art von Beziehung nicht aus. Fakt ist auch, dass ich sie liebe und alles für sie in Kauf nehmen würde. Ich weiss, dass ich im Extremfall lieber jeden Morgen und jeden Abend 400km fahren würde (was natürlich nicht geht), bevor ich die Beziehung aufgeben würde.

Ich würde es mir nie eingestehen, dass es keinen Sinn machen würde, egal wie vertrackt die Situation auch ist. Deswegen frage ich mich: Gibt es aus so einer Situation einen Ausweg, mit dem wir beide glücklich werden?

Oder sollte ich mich zwingen, sie aufzugeben, weil es unmöglich ist mit dieser nicht ganz einfachen Person unter diesen Umständen glücklich zu werden? Ich merk ja auch, wie sehr ich darunter leide, dass sie mich zwar einerseits liebt, aber andererseits immer alles in Frage stellt und ich täglich mit dem Gefühl lebe, morgen könne sie alles hinwerfen (was sie ja jetzt getan hat).

Insbesondere an die Frauen: Kann es sein, dass man sich für eine Eskalation mit einer Karte und den Worten "Ich liebe Dich. So wie Du bist. Ich will das alles" entschuldigt und zwei Wochen später die Beziehung beendet?

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12. September 2007 um 16:19
In Antwort auf kawin_12494832

Du hast 100% Recht
Genauso sieht's aus. Das hat sie auch wörtlich mehrmals so gesagt. Sie sei total unausgeglichen, ist unzufrieden mit sich selbst und kann dann keine Liebe annehmen oder geben. Fühl mich so hilflos.

In den ersten Wochen als sie noch bei mir in der Nähe gearbeitet hat, war alles so entspannt und sie hat dauernd gesagt wie gut ihr das alles tut und dass sie endlich Ruhe gefunden hat, "angekommen" sei und soo glücklich ist.

Aber die Distanz hat alles verändert. Auf einmal ist alles so kompliziert. Man kann nicht mal eben so vorbei kommen oder mal eben so wieder fahren.

Fakt ist, sie liebt mich, aber hält diese Art von Beziehung nicht aus. Fakt ist auch, dass ich sie liebe und alles für sie in Kauf nehmen würde. Ich weiss, dass ich im Extremfall lieber jeden Morgen und jeden Abend 400km fahren würde (was natürlich nicht geht), bevor ich die Beziehung aufgeben würde.

Ich würde es mir nie eingestehen, dass es keinen Sinn machen würde, egal wie vertrackt die Situation auch ist. Deswegen frage ich mich: Gibt es aus so einer Situation einen Ausweg, mit dem wir beide glücklich werden?

Oder sollte ich mich zwingen, sie aufzugeben, weil es unmöglich ist mit dieser nicht ganz einfachen Person unter diesen Umständen glücklich zu werden? Ich merk ja auch, wie sehr ich darunter leide, dass sie mich zwar einerseits liebt, aber andererseits immer alles in Frage stellt und ich täglich mit dem Gefühl lebe, morgen könne sie alles hinwerfen (was sie ja jetzt getan hat).

Insbesondere an die Frauen: Kann es sein, dass man sich für eine Eskalation mit einer Karte und den Worten "Ich liebe Dich. So wie Du bist. Ich will das alles" entschuldigt und zwei Wochen später die Beziehung beendet?

Hallo Marcel!
Das hört sich ja alles gar nicht gut an
Ich selber habe auch eine Fernbeziehung hinter mir - bei mir waren es 800km die uns trennten.
Mittlerweile hab ich die Trennung ganz gut verdaut. Und wenn ich jetzt zurückblicke dann ist mir klar, dass ich für eine Fernbeziehung nicht geschaffen bin. Es gab auch immer dieses hin und her, mal zusammen und total glücklich, dann wieder Streit usw.
Ich hab diesen Mann sehr lieb gehabt, bin aber heute froh, dass wenigsten er so klug war, das Ganze zu beenden. Ich hätte es nicht geschafft - eben wegen lieb haben und so...
Aber es hätte uns kaputt gemacht.
Vllt. solltest Du auch der vernünftigere Teil in dieser Partnerschaft sein.
Sie schafft es vllt. nicht, den Schlußstrich zu ziehen. Ich kann mir das irgendwie vorstellen.
Eine Fernbeziehung ist echt schwer, da muss man schon ein sehr ausgeglichener und stabiler Mensch sein.
Ich wünsche Dir trotz allem alles Gute und
liebe Grüße
Sandy

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12. September 2007 um 16:34

Eine kleine aber kompomislose Frage ...
... bist du Sternzeichen Waage? Das ist eine ernste Frage, das würde mihc mal interessieren ...!

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12. September 2007 um 16:40
In Antwort auf renato_12903732

Eine kleine aber kompomislose Frage ...
... bist du Sternzeichen Waage? Das ist eine ernste Frage, das würde mihc mal interessieren ...!

Fast
Vom Sternzeichen Waage trennen mich eher Stunden als Tage. Warum fragst Du?

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12. September 2007 um 16:46
In Antwort auf kawin_12494832

Fast
Vom Sternzeichen Waage trennen mich eher Stunden als Tage. Warum fragst Du?

Das ...
... kam mir gerade nur so in den Sinn. Waagen sind sehr Harmonieliebend und nachgibig, haben ein Auge für das schöne und geschmackvolle, einfach lebenswerte im Leben. Sie sehen zumeist gut auf und haben einen charmanten Charakter, vor allem sind sie aber sehr nachgibig bzw. wenn es mal drauf an kommt recht zickig. Würde an sich auf teile deines Charakterprofils passen.

Ich kann dazu leider nicht wirklich etwas beitragen und möchte sicher uach nicht hier sinnlose Kommentare abgeben die dir wirklich nicht weiterhelfen können. Aber ich kenne die Situation wirklich nur zu gut, da ich mal etwas annäherndes durchgemacht habe. Momentan habe ich ja auch tierische Probleme wie man in meinem Beitrag :" Ich watched you change" nur zu gut lesen kann ...

Ich werde mir das nochmal auf der Zunge zergehen lassen und dir dann meine Meinung einmal deutlich aufschreiben mit meinen Erfahrungen. Sorry soweit, dass ich bisher nichts konstruktives beigetragen habe.

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12. September 2007 um 16:48
In Antwort auf renato_12903732

Das ...
... kam mir gerade nur so in den Sinn. Waagen sind sehr Harmonieliebend und nachgibig, haben ein Auge für das schöne und geschmackvolle, einfach lebenswerte im Leben. Sie sehen zumeist gut auf und haben einen charmanten Charakter, vor allem sind sie aber sehr nachgibig bzw. wenn es mal drauf an kommt recht zickig. Würde an sich auf teile deines Charakterprofils passen.

Ich kann dazu leider nicht wirklich etwas beitragen und möchte sicher uach nicht hier sinnlose Kommentare abgeben die dir wirklich nicht weiterhelfen können. Aber ich kenne die Situation wirklich nur zu gut, da ich mal etwas annäherndes durchgemacht habe. Momentan habe ich ja auch tierische Probleme wie man in meinem Beitrag :" Ich watched you change" nur zu gut lesen kann ...

Ich werde mir das nochmal auf der Zunge zergehen lassen und dir dann meine Meinung einmal deutlich aufschreiben mit meinen Erfahrungen. Sorry soweit, dass ich bisher nichts konstruktives beigetragen habe.

Ach ja ...
... das hier beschreibt wirklich nur zu gut wie es gerade auch bei mir aussieht und was man in meinem Beitrag lesen kann :

"Und jetzt weiss ich nicht, wie ich weitermachen soll. Ich liebe sie, ich will sie. Mit Haut und Haaren. Aber ich weiss, dass sie mir nicht gut tut so wie's in den letzten Wochen abgelaufen ist. Ich bin nicht der Typ, der Beziehungen beendet. Ich kämpfe, ich hab nie aufgegeben. Und ich habe große Angst vorm Alleinsein."

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12. September 2007 um 16:52
In Antwort auf gratia_12737643

Hallo Marcel!
Das hört sich ja alles gar nicht gut an
Ich selber habe auch eine Fernbeziehung hinter mir - bei mir waren es 800km die uns trennten.
Mittlerweile hab ich die Trennung ganz gut verdaut. Und wenn ich jetzt zurückblicke dann ist mir klar, dass ich für eine Fernbeziehung nicht geschaffen bin. Es gab auch immer dieses hin und her, mal zusammen und total glücklich, dann wieder Streit usw.
Ich hab diesen Mann sehr lieb gehabt, bin aber heute froh, dass wenigsten er so klug war, das Ganze zu beenden. Ich hätte es nicht geschafft - eben wegen lieb haben und so...
Aber es hätte uns kaputt gemacht.
Vllt. solltest Du auch der vernünftigere Teil in dieser Partnerschaft sein.
Sie schafft es vllt. nicht, den Schlußstrich zu ziehen. Ich kann mir das irgendwie vorstellen.
Eine Fernbeziehung ist echt schwer, da muss man schon ein sehr ausgeglichener und stabiler Mensch sein.
Ich wünsche Dir trotz allem alles Gute und
liebe Grüße
Sandy

Hi marcel
ich kann deine freundin ein bisschen verstehen,ich war auch schon in einer ähnlichen situation..ich hatte bzw. habe meinen freund so lieb und wollte ihn auf der einen seite immer da haben aber dadurch dass er so weit weg wohnte ging das natürlich nicht, deshalb war es mir manchmal lieber wenn er gar nicht erst kommt damit ich mich nicht wieder verabschieden muss..klingt vielleicht komisch aber ich hab mich echt manchmal so gefühlt. manchmal hab ich auch daran gedacht einfach schluss zu machen weil ich- wie eventuell auch deine freundin- ein mensch bin der alles oder gar nichts will. also entweder einen freund den ich immer sehen kann oder eben gar keinen. oder anders gesagt dachte ich es wäre erträglicher alleine zu sein als jemanden zu lieben den ich nicht wirklich bei mir habe. es ist wirklich scheisse wenn eine beziehung an der distanz scheitert, also ich meine wenn sonst alles perfekt ist und man muss am ende sagen dass man eventuell "die liebe seines lebens" aufgeben hat müssen weil man zu weit auseinander wohnt. ich habe mich dann für die beziehung entschieden, vor allem deshalb weil es absehbar war dass wir irgendwann näher zusammen wohnen. ich denke wenn man zusammen konkrete pläne macht wie man in 1 oder 2 jahren zusammenleben kann hat man auf jeden fall mehr hoffnung weiterzumachen und kann den jetzigen zustand als eine probe sehen..ich habe damals nicht schluss gemacht weil ich finde wenn man seinen traummann gefunden hat dann sollte man nicht wegen 1 jahr entfernung alles in den sand hauen. ich hoffe deiner freundin ist klar dass sie eine entscheidung gegen die beziehung am ende ehrlich berreuen könnte, ich kenn nicht viele männer die nach der arbeit 400 km zu ihrer freundin fahren und am morgen zurück..ich würde an ihrer stelle sowas nicht aufgeben wenn sie dich ehrlich liebt..

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12. September 2007 um 17:07
In Antwort auf dieklene1

Hi marcel
ich kann deine freundin ein bisschen verstehen,ich war auch schon in einer ähnlichen situation..ich hatte bzw. habe meinen freund so lieb und wollte ihn auf der einen seite immer da haben aber dadurch dass er so weit weg wohnte ging das natürlich nicht, deshalb war es mir manchmal lieber wenn er gar nicht erst kommt damit ich mich nicht wieder verabschieden muss..klingt vielleicht komisch aber ich hab mich echt manchmal so gefühlt. manchmal hab ich auch daran gedacht einfach schluss zu machen weil ich- wie eventuell auch deine freundin- ein mensch bin der alles oder gar nichts will. also entweder einen freund den ich immer sehen kann oder eben gar keinen. oder anders gesagt dachte ich es wäre erträglicher alleine zu sein als jemanden zu lieben den ich nicht wirklich bei mir habe. es ist wirklich scheisse wenn eine beziehung an der distanz scheitert, also ich meine wenn sonst alles perfekt ist und man muss am ende sagen dass man eventuell "die liebe seines lebens" aufgeben hat müssen weil man zu weit auseinander wohnt. ich habe mich dann für die beziehung entschieden, vor allem deshalb weil es absehbar war dass wir irgendwann näher zusammen wohnen. ich denke wenn man zusammen konkrete pläne macht wie man in 1 oder 2 jahren zusammenleben kann hat man auf jeden fall mehr hoffnung weiterzumachen und kann den jetzigen zustand als eine probe sehen..ich habe damals nicht schluss gemacht weil ich finde wenn man seinen traummann gefunden hat dann sollte man nicht wegen 1 jahr entfernung alles in den sand hauen. ich hoffe deiner freundin ist klar dass sie eine entscheidung gegen die beziehung am ende ehrlich berreuen könnte, ich kenn nicht viele männer die nach der arbeit 400 km zu ihrer freundin fahren und am morgen zurück..ich würde an ihrer stelle sowas nicht aufgeben wenn sie dich ehrlich liebt..

Hi Marcel
Ich finde auch, sie sollte die Beziehung nicht aufgeben, nur weil ihr im Moment 400km auseinander wohnt. Sie findet so einen Mann wie dich bestimmt nie wieder, der sich so um sie sorgt und kümmert und dem es auch egal wäre, jeden Tag 400km zu fahren, um bei ihr zu sein.

Schluß machen war bestimmt eine Kurzschlußreaktion, weil sie nicht weiß wie sie mit der Situation umgehen soll und da ihr scheinbar alles über den Kopf wächst (sie sich selbst zuerst) wartdas der erstmal einfachste und schnellste Weg ein paar Probleme aus der Welt zu schaffen. Außerdem möchte sie dir vielleicht mit ihrem Gehampel nicht weh tun, denkt sie und zieht die für sie logische Konsequenz. Völliger Humbug, wenn du mich fragst nach allem, was ich hier lese.

Deswegen, wenn du was machen willst, dann kannst du das nur darüber, daß du sie darauf aufmerksam machst, daß sie sich vielleicht mal mit YingYang beschäftigen sollte, um zur Ruhe zu kommen. Vielleicht mal Urlaub nehmen, um abschalten zu können und zu merken, daß sie dich ehrlich vermisst. Daß sie dich nichtvermisst, kann ich mir nämlich nicht vorstellen.

Mit mehr innerer Ruhe könnt ihr auch das eine Jahr bis zur endgültigen absoluten Nähe überstehen. Vielleicht solltet ihr auch weniger über Probleme rede, sondern eher über entspannendes, was ewuch interessiert. Filme oder Bücher oder was auch immer. Oder was erotisches

Wünsche euch viel Erfolg!

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12. September 2007 um 17:15
In Antwort auf renato_12903732

Ach ja ...
... das hier beschreibt wirklich nur zu gut wie es gerade auch bei mir aussieht und was man in meinem Beitrag lesen kann :

"Und jetzt weiss ich nicht, wie ich weitermachen soll. Ich liebe sie, ich will sie. Mit Haut und Haaren. Aber ich weiss, dass sie mir nicht gut tut so wie's in den letzten Wochen abgelaufen ist. Ich bin nicht der Typ, der Beziehungen beendet. Ich kämpfe, ich hab nie aufgegeben. Und ich habe große Angst vorm Alleinsein."

Auch nicht konstruktiv
Mir fiel nur auf, daß dein Beitrag ziemlich gut hier reinpaßt. Hab ihn weiter unten gelesen.
Ihr beide steht scheinbar auf komplizierte Frauen

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12. September 2007 um 17:19
In Antwort auf cammie_12764137

Hi Marcel
Ich finde auch, sie sollte die Beziehung nicht aufgeben, nur weil ihr im Moment 400km auseinander wohnt. Sie findet so einen Mann wie dich bestimmt nie wieder, der sich so um sie sorgt und kümmert und dem es auch egal wäre, jeden Tag 400km zu fahren, um bei ihr zu sein.

Schluß machen war bestimmt eine Kurzschlußreaktion, weil sie nicht weiß wie sie mit der Situation umgehen soll und da ihr scheinbar alles über den Kopf wächst (sie sich selbst zuerst) wartdas der erstmal einfachste und schnellste Weg ein paar Probleme aus der Welt zu schaffen. Außerdem möchte sie dir vielleicht mit ihrem Gehampel nicht weh tun, denkt sie und zieht die für sie logische Konsequenz. Völliger Humbug, wenn du mich fragst nach allem, was ich hier lese.

Deswegen, wenn du was machen willst, dann kannst du das nur darüber, daß du sie darauf aufmerksam machst, daß sie sich vielleicht mal mit YingYang beschäftigen sollte, um zur Ruhe zu kommen. Vielleicht mal Urlaub nehmen, um abschalten zu können und zu merken, daß sie dich ehrlich vermisst. Daß sie dich nichtvermisst, kann ich mir nämlich nicht vorstellen.

Mit mehr innerer Ruhe könnt ihr auch das eine Jahr bis zur endgültigen absoluten Nähe überstehen. Vielleicht solltet ihr auch weniger über Probleme rede, sondern eher über entspannendes, was ewuch interessiert. Filme oder Bücher oder was auch immer. Oder was erotisches

Wünsche euch viel Erfolg!

Noch was vergessen
Ich habe den Eindruck, sie konzentriert sich nicht aufs Wesentliche und läßt sich von allem möglichen ablenken, also z.B. vom beruf, um nicht an die beziehungdenken zu müssen. Eine Art Fluchtverhalten vor der Verantwortung vielleicht. Dabei scheint es sich um erlerntes Verhalten zu handeln, daß sie sich schon viel früher angeeignet haben muß, um komplizierten Situationen zu entkommen, d.h. wenn sie sich eigentlich auf sich selbst und ihre eigene Ruhe konzentrieren sollte, dann macht sie etwas anderes, um sich abzulenken.
Ungefähr so als wenn ihr jemand etwas erzählt und sie auf Durchzug schaltet. Macht sie das öfter, daß sie unkonzentriert ist, wenn sie konzentriert sein sollte. Läuft sie weg, wenn sie dableiben sollte?

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12. September 2007 um 17:22
In Antwort auf gratia_12737643

Hallo Marcel!
Das hört sich ja alles gar nicht gut an
Ich selber habe auch eine Fernbeziehung hinter mir - bei mir waren es 800km die uns trennten.
Mittlerweile hab ich die Trennung ganz gut verdaut. Und wenn ich jetzt zurückblicke dann ist mir klar, dass ich für eine Fernbeziehung nicht geschaffen bin. Es gab auch immer dieses hin und her, mal zusammen und total glücklich, dann wieder Streit usw.
Ich hab diesen Mann sehr lieb gehabt, bin aber heute froh, dass wenigsten er so klug war, das Ganze zu beenden. Ich hätte es nicht geschafft - eben wegen lieb haben und so...
Aber es hätte uns kaputt gemacht.
Vllt. solltest Du auch der vernünftigere Teil in dieser Partnerschaft sein.
Sie schafft es vllt. nicht, den Schlußstrich zu ziehen. Ich kann mir das irgendwie vorstellen.
Eine Fernbeziehung ist echt schwer, da muss man schon ein sehr ausgeglichener und stabiler Mensch sein.
Ich wünsche Dir trotz allem alles Gute und
liebe Grüße
Sandy

Ich bin ausgeglichen und stabil
Ich bin ausgeglichen und stabil. Sie aber überhaupt nicht. Ich denke, für eine Fernbeziehung ist niemand geschaffen. Aber ich denke, dass *ich* damit ganz gut klar kommen würde, so lange wir emotional fest miteinander verbunden sind. Ich brauch einfach diese Sicherheit "Ja, wir sind zusammen. Nichts kriegt uns auseinander. Auch nicht diese weite Distanz."

Sie das genaue Gegenteil. Spontan und gefühlsgeleitet. Wenn sie in der Stimmung ist, mich zu sehen, soll ich immer bei ihr sein. Wenn nicht, soll ich sie nicht einengen. Von einem Extrem ins andere. Nebenbei 60 Stunden pro Woche arbeiten unter großem psychichn Druck und der Erwartung, dass sie 100% "funktioniert".

Sie ist innerlich so zerissen und ich würde ihr so gerne eine Hilfe sein. Aber das ist 1. aus der Distanz fast unmöglich und 2. weiss ich auch oft nicht, wie ich mit ihr umgehen soll. Hat dann auch dazu geführt, dass ich durch ihre Stimmungen total verunsichert wurde.

Dadurch wollte ich ihr dann noch mehr alles recht machen und hab ständig nachgefragt und war ganz vorsichtig zu ihr. Obwohl ich eigentlich weiss, dass sie es hasst, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Sogar die Frage "Ist das bequem so für Dich" hat schon zur Eskalation geführt.

So viele Mini-Krisen wie in dieser kurzen Zeit hatte ich in all meinen früheren Beziehungen (zusammengenommen ca. 8 Jahre) nicht. Das hat mich total umgehauen. Eigentlich bin ich ein einfacher Mensch, der schnell zufrieden zu stellen ist. Für sie kommt diese Genügsamkeit oft rüber als hätte ich keinen eigenen Willen, wäre leblos.

Ich würd sie gerne von Freitag Abend bis Montag Morgen sehen. Aber bevor ich sie einenge, halt lieber nur einen Tag. Hab dann aus Naivität oder Hilflosigkeit ihr die Entscheidung überlassen, zu sagen ob ich kommen soll oder ob sie lieber Zeit alleine für sich haben möchte. Denn Sprüche wie "Kannst Du jetzt bitte nach Hause fahren, ich ertrag diese Nähe nicht." (400km um 2 Uhr nachts) haben mich so verletzt, dass ich sie um jeden Preis vermeiden wollte.

Hat's natürlich auch nicht besser gemacht. Die ständige Fragerei hat sie noch viel mehr genervt. Sie will einen Freund, der da ist, aber nicht dauernd bei ihr rumhockt. Der *weiss* was er will und auch was *sie* will und nicht dauernd nachfragt. Schon klar und auch verständlich. Aber wenn man merkt, dass durch ihren Job und ihre Probleme mit sich selbst ständig eine Eskalation in der Luft liegt, ist es schwer, sein Ding durchzuziehen. Will sie doch nur glücklich machen. Naja, gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

Hab auch vor allen Dingen richtig Angst gehabt, diese Dinge anzusprechen, weil ich befürchtet habe, dass sie dann alles hinschmeisst. Von daher hatte ihr Entschluss für mich auch was Befreiendes. Jetzt war's endlich raus, was die ganze Zeit gedroht hat.

Aber ich war total übermüdet als sie angerufen hat, war - obwohl ich das schon befürchtet hab - wie gelähmt, hab mich nur allein, leer und gelähmt gefühlt. Keine Spur von Trauer in diesem Moment. Eher Wut. Wie konnte das passieren? Es könnte doch alles so schön sein. Wir haben es doch wochenlang erlebt. Warum macht sie das? Warum ist sie so? Ich würd doch alles für sie tun und sie liebt mich. Reicht das nicht?

Hab auch in meiner Schlaftrunkenheit und Lähmung einen Haufen Schwachsinn erzählt. Die Antwort war dann ziemlich einfach: Sie ist unglücklich mit der Situation. Bauchgefühl. Fertig.

Und das war's jetzt?

Hab ihr in der Nacht noch ne liebe SMS geschickt. Gestern Abend und heute Morgen auch. Ganz unaufdringlich. Na gut, ne Mail hab ich ihr auch noch geschrieben. Will sie nicht nerven, sie hat schon genug um die Ohren.

Aber ich kann nicht anders. Ich muss halt jede einzelne Sekunde an sie denken.

Oh Mann. Das ist so ärgerlich und überflüssig, wenn man sich eigentlich liebt, aber dann in so einen Abwärts-Sog gerät, der die Fernbeziehung nur noch schlimmer macht.

Und zwischendurch muss ich auch mal sagen: Danke, dass Ihr mir mit Euren kommentaren weiterhelft. Das tut wirklich gut. Jeder einzelne Beitrag.

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12. September 2007 um 17:29
In Antwort auf cammie_12764137

Noch was vergessen
Ich habe den Eindruck, sie konzentriert sich nicht aufs Wesentliche und läßt sich von allem möglichen ablenken, also z.B. vom beruf, um nicht an die beziehungdenken zu müssen. Eine Art Fluchtverhalten vor der Verantwortung vielleicht. Dabei scheint es sich um erlerntes Verhalten zu handeln, daß sie sich schon viel früher angeeignet haben muß, um komplizierten Situationen zu entkommen, d.h. wenn sie sich eigentlich auf sich selbst und ihre eigene Ruhe konzentrieren sollte, dann macht sie etwas anderes, um sich abzulenken.
Ungefähr so als wenn ihr jemand etwas erzählt und sie auf Durchzug schaltet. Macht sie das öfter, daß sie unkonzentriert ist, wenn sie konzentriert sein sollte. Läuft sie weg, wenn sie dableiben sollte?

Nein unkonzentriert eigentlich nicht
Sie ist eigentlich nicht unkonzentriert und läuft auch nicht weg. Übernimmt auch Verantwortung. Ist sehr professionell und hat es gelernt "zu funktionieren".

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12. September 2007 um 17:31
In Antwort auf kawin_12494832

Ich bin ausgeglichen und stabil
Ich bin ausgeglichen und stabil. Sie aber überhaupt nicht. Ich denke, für eine Fernbeziehung ist niemand geschaffen. Aber ich denke, dass *ich* damit ganz gut klar kommen würde, so lange wir emotional fest miteinander verbunden sind. Ich brauch einfach diese Sicherheit "Ja, wir sind zusammen. Nichts kriegt uns auseinander. Auch nicht diese weite Distanz."

Sie das genaue Gegenteil. Spontan und gefühlsgeleitet. Wenn sie in der Stimmung ist, mich zu sehen, soll ich immer bei ihr sein. Wenn nicht, soll ich sie nicht einengen. Von einem Extrem ins andere. Nebenbei 60 Stunden pro Woche arbeiten unter großem psychichn Druck und der Erwartung, dass sie 100% "funktioniert".

Sie ist innerlich so zerissen und ich würde ihr so gerne eine Hilfe sein. Aber das ist 1. aus der Distanz fast unmöglich und 2. weiss ich auch oft nicht, wie ich mit ihr umgehen soll. Hat dann auch dazu geführt, dass ich durch ihre Stimmungen total verunsichert wurde.

Dadurch wollte ich ihr dann noch mehr alles recht machen und hab ständig nachgefragt und war ganz vorsichtig zu ihr. Obwohl ich eigentlich weiss, dass sie es hasst, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Sogar die Frage "Ist das bequem so für Dich" hat schon zur Eskalation geführt.

So viele Mini-Krisen wie in dieser kurzen Zeit hatte ich in all meinen früheren Beziehungen (zusammengenommen ca. 8 Jahre) nicht. Das hat mich total umgehauen. Eigentlich bin ich ein einfacher Mensch, der schnell zufrieden zu stellen ist. Für sie kommt diese Genügsamkeit oft rüber als hätte ich keinen eigenen Willen, wäre leblos.

Ich würd sie gerne von Freitag Abend bis Montag Morgen sehen. Aber bevor ich sie einenge, halt lieber nur einen Tag. Hab dann aus Naivität oder Hilflosigkeit ihr die Entscheidung überlassen, zu sagen ob ich kommen soll oder ob sie lieber Zeit alleine für sich haben möchte. Denn Sprüche wie "Kannst Du jetzt bitte nach Hause fahren, ich ertrag diese Nähe nicht." (400km um 2 Uhr nachts) haben mich so verletzt, dass ich sie um jeden Preis vermeiden wollte.

Hat's natürlich auch nicht besser gemacht. Die ständige Fragerei hat sie noch viel mehr genervt. Sie will einen Freund, der da ist, aber nicht dauernd bei ihr rumhockt. Der *weiss* was er will und auch was *sie* will und nicht dauernd nachfragt. Schon klar und auch verständlich. Aber wenn man merkt, dass durch ihren Job und ihre Probleme mit sich selbst ständig eine Eskalation in der Luft liegt, ist es schwer, sein Ding durchzuziehen. Will sie doch nur glücklich machen. Naja, gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

Hab auch vor allen Dingen richtig Angst gehabt, diese Dinge anzusprechen, weil ich befürchtet habe, dass sie dann alles hinschmeisst. Von daher hatte ihr Entschluss für mich auch was Befreiendes. Jetzt war's endlich raus, was die ganze Zeit gedroht hat.

Aber ich war total übermüdet als sie angerufen hat, war - obwohl ich das schon befürchtet hab - wie gelähmt, hab mich nur allein, leer und gelähmt gefühlt. Keine Spur von Trauer in diesem Moment. Eher Wut. Wie konnte das passieren? Es könnte doch alles so schön sein. Wir haben es doch wochenlang erlebt. Warum macht sie das? Warum ist sie so? Ich würd doch alles für sie tun und sie liebt mich. Reicht das nicht?

Hab auch in meiner Schlaftrunkenheit und Lähmung einen Haufen Schwachsinn erzählt. Die Antwort war dann ziemlich einfach: Sie ist unglücklich mit der Situation. Bauchgefühl. Fertig.

Und das war's jetzt?

Hab ihr in der Nacht noch ne liebe SMS geschickt. Gestern Abend und heute Morgen auch. Ganz unaufdringlich. Na gut, ne Mail hab ich ihr auch noch geschrieben. Will sie nicht nerven, sie hat schon genug um die Ohren.

Aber ich kann nicht anders. Ich muss halt jede einzelne Sekunde an sie denken.

Oh Mann. Das ist so ärgerlich und überflüssig, wenn man sich eigentlich liebt, aber dann in so einen Abwärts-Sog gerät, der die Fernbeziehung nur noch schlimmer macht.

Und zwischendurch muss ich auch mal sagen: Danke, dass Ihr mir mit Euren kommentaren weiterhelft. Das tut wirklich gut. Jeder einzelne Beitrag.

Schick ihr mal diesen Link zum Beitrag
Sie hat dann etwas, worüber sie nachdenken kann.
Da ich davon ausgehe, daß es ihr immer noch nicht egal ist wie du dich fühlst, wird sie bestimmt darüber nachdenken WOLLEN, welch ein Chaos sie da veranstaltet.

Dann wird sie auch bestimmt etwas ändern und sie wird sich bestimmt auch entschuldigen für ihr merkwürdiges Verhalten. Mal ja, mal nein. Mal nah, mal fern. Wie hält sie das selbst überhaupt aus?

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12. September 2007 um 17:39

Gib nicht auf zu kämpfen!
Hi,

ich lebe auch in einer Fernbeziehung mit ähnlichen Problem, jedoch einem Unterschied: ich werde nicht aufgeben, egal wie schlimm es ist.

Vielleicht denkst du jetzt, eine 17jährige, was versteht die schon vom Leben und der Liebe, aber bitte hör mir trotzdem zu.

Du hast die Liebe, wegen der du eine 5jährige Beziehung aufgegeben hast, schon einmal gehen lassen und hast festgestellt, es war ein Fehler. Mach diesen Fehler nicht noch einmal!!! So wie ich das gelesen habe, ist es deine große und wahre Liebe und um diese solltest du aufjedenfall kämpfen. Gib nicht auf! Dieses Problem was deine Freundin hat, haben viele Frauen. Ich hab das und einige Bekannte haben das auch. Dieses innere hin und her und ich weiß nicht. Aber es haben viele Paare schon überstanden, weil sie gekämpft haben. Und wenn ich das so sagen darf, sie haben auch ein wenig gebraucht, einige länger als andere, aber sie haben es geschafft und sind viel glücklicher als zuvor. Diese innere Zerrissenheit kann viele Ursachen haben, aber es ist wichtiger nach Lösungen zu suchen, als nach dem "Warum" zu suchen. Ich finde es sehr schade, dass deine Freundin das Schlussmachen als Ausweg genommen hat, aber das ist nur ein Weglaufen vor den Problemen!!! Kämpf weiter um sie, erinner sie an die schönen Zeiten (ein Ausflug, kuscheln auf dem Sofa, etc.)nur gib nicht auf. Vielleicht hilft ihr auch eine Psychologin um sich alles von der Seele zu reden und dabei fachmännische Unterstützung zu bekommen.

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass ihr das wieder hinbekommt!!!

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12. September 2007 um 17:46

Zerissenheit
ich denke, wenn man sich 1x wöchentlich sehen kann, telefon usw. benutzen kann, kann man auch ein jahr aushalten. 2008 . sie braucht abstand? da hilft auch keine große wohnung.
es ist die angst vorm alleinsein, die dich hält. sind es vielleicht bindungsänste der freundin? sich für eine person entscheiden zu müssen? die nähe ist gewünscht, jedoch nicht die bindung? liebe? oder helfen wollen? stell dir mal so einige fragen, dann kannst du die antwort selber finden. du selbst weißt nicht, was du willst-alles aufgeben oder 1-1,5 jahre warten.
fühlst du dich bestätigt, wenn dufür sie da bist? was macht sie für dich?

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12. September 2007 um 18:15
In Antwort auf asma_12148688

Zerissenheit
ich denke, wenn man sich 1x wöchentlich sehen kann, telefon usw. benutzen kann, kann man auch ein jahr aushalten. 2008 . sie braucht abstand? da hilft auch keine große wohnung.
es ist die angst vorm alleinsein, die dich hält. sind es vielleicht bindungsänste der freundin? sich für eine person entscheiden zu müssen? die nähe ist gewünscht, jedoch nicht die bindung? liebe? oder helfen wollen? stell dir mal so einige fragen, dann kannst du die antwort selber finden. du selbst weißt nicht, was du willst-alles aufgeben oder 1-1,5 jahre warten.
fühlst du dich bestätigt, wenn dufür sie da bist? was macht sie für dich?

Antworten auf die Fragen
Liebe oder helfen wollen: Liebe, das kann ich sagen.

Aufgeben oder 1-1.5 Jahre warten: Ich würde alles für sie aufgeben, wenn ich von ihr ein Gefühl der Sicherheit bekomme. Dass sie es für mich auch tun würde. Das Gefühl hat sie mir nie gegeben.

Fühl ich mich bestätigt, wenn ich für sie da bin: Ja, es gibt mir Kraft und tut gut zu merken, dass sie meine Nähe möchte.

Was macht sie für mich: Kümmert sich um mich, möchte, dass es mir gut geht. Aber wenn es hart-auf-hart kommt, ist sie ein ziemlicher Ich-Mensch. Das ist es, was mich am meisten verunsichert hat. Hab nie das Gefühl gehabt, dass sie für mich etwas aufgeben würde. Hat noch vor 2 Wochen gesagt, natürlich sei ich ihr viel wichtiger als ihr Job. Nun ja, zumindest hat sie mich jetzt

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13. September 2007 um 10:57

Der nächste Tag
Sie wollte anrufen, hat sie nicht gemacht. Stattdessen spät ne SMS: Soll nicht böse auf sie sein. Muss erstmal sich selbst und ihren Weg finden. Soll mir keine Gedanken machen.

Keine Gedanken machen ist leicht gesagt... Was heisst das? Alles wird gut? Vergiss mich? Geh mir nicht auf den Keks?

Hab nur zurückgeschrieben "Liebst Du mich?". Ich brauchte die Antwort so sehr. Es kam keine. Ich weiss, dass ich der einzige Mensch bin, den sie in ihrem Leben je vermisst hat. Dass ihr immer ihre Freiheit wichtiger war und sie das Gefühl gar nicht kennt zu vermissen. Es brennt so. Hat sie mal gesagt.

Und jetzt? Hab das Gefühl, dass sie froh ist (oder froh wäre), wenn ich raus bin aus ihrem Leben. Message: Lieben ist zwar schön, aber bringt Schmerzen. Dann besser nicht lieben.

Hab ihr heute morgen geschrieben, dass ich nie böse auf sie gewesen bin und es nie sein kann. Dass ich sie mit vollem Herzen liebe. Möchte, dass sie glücklich ist. Glaube, dass ich nicht Teil des Problems bin, sondern der Lösung, wenn ich ihr doch gut tue und der einzige bin, den sie je vermisst hat.

Liebe sie so sehr und weiss, dass sie mich auch liebt. Dass sie aber riesige Probleme mit sich selbst hat. Kann sich nicht fallen lassen aus Angst vor Nähe und Enttäuschung. Niemanden an sich ran lassen, weil sie sich selbst nicht liebt.

Wie kommt man an so jemanden dran? Bedränge ich sie zu sehr?

Es tut so weh. Meldet sich nicht, will nicht, dass ich zu ihr komme. Verabredet sich mit Freundinnen für's nächste Wochenende, an dem ich immerhin 30 werde und das wir eigentlich miteinander verbringen wollten. Totale Notbremse und kickt mich raus aus ihrem Leben.

Ich verzweifel hier, aber kann sie doch nicht mit SMS bombardieren, wenn nichts zurückkommt. Brauch doch nur ein paar liebe Worte zum Durchhalten.

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13. September 2007 um 13:34
In Antwort auf kawin_12494832

Der nächste Tag
Sie wollte anrufen, hat sie nicht gemacht. Stattdessen spät ne SMS: Soll nicht böse auf sie sein. Muss erstmal sich selbst und ihren Weg finden. Soll mir keine Gedanken machen.

Keine Gedanken machen ist leicht gesagt... Was heisst das? Alles wird gut? Vergiss mich? Geh mir nicht auf den Keks?

Hab nur zurückgeschrieben "Liebst Du mich?". Ich brauchte die Antwort so sehr. Es kam keine. Ich weiss, dass ich der einzige Mensch bin, den sie in ihrem Leben je vermisst hat. Dass ihr immer ihre Freiheit wichtiger war und sie das Gefühl gar nicht kennt zu vermissen. Es brennt so. Hat sie mal gesagt.

Und jetzt? Hab das Gefühl, dass sie froh ist (oder froh wäre), wenn ich raus bin aus ihrem Leben. Message: Lieben ist zwar schön, aber bringt Schmerzen. Dann besser nicht lieben.

Hab ihr heute morgen geschrieben, dass ich nie böse auf sie gewesen bin und es nie sein kann. Dass ich sie mit vollem Herzen liebe. Möchte, dass sie glücklich ist. Glaube, dass ich nicht Teil des Problems bin, sondern der Lösung, wenn ich ihr doch gut tue und der einzige bin, den sie je vermisst hat.

Liebe sie so sehr und weiss, dass sie mich auch liebt. Dass sie aber riesige Probleme mit sich selbst hat. Kann sich nicht fallen lassen aus Angst vor Nähe und Enttäuschung. Niemanden an sich ran lassen, weil sie sich selbst nicht liebt.

Wie kommt man an so jemanden dran? Bedränge ich sie zu sehr?

Es tut so weh. Meldet sich nicht, will nicht, dass ich zu ihr komme. Verabredet sich mit Freundinnen für's nächste Wochenende, an dem ich immerhin 30 werde und das wir eigentlich miteinander verbringen wollten. Totale Notbremse und kickt mich raus aus ihrem Leben.

Ich verzweifel hier, aber kann sie doch nicht mit SMS bombardieren, wenn nichts zurückkommt. Brauch doch nur ein paar liebe Worte zum Durchhalten.

Das hört sich saumäsig kompliziert an
Aus deiner Sicht ist das ganz bestimmt völlig unverständlich, was sie macht oder sollte ich sagen nicht macht. Sie hat alles, was sie braucht und jemals brauchen wird und doch scheint sie sich weiterhin dagegen zu wehren. Ein Problem mit Nähe hat sie, das ist richtig und auch richtig ist, daß du nicht das Problem, sondern die Lösung bist.

Ich denke, wenn sie das begriffen hat, dann wird sie innerlich ruhiger sein.

Was ich nämlich vermute ist, daß sie die ganze Zeit Angst hat, dich zu verlieren und sich deshalb so merkwürdig benimmt. Zum einen möchte sie die Nähe zu dir nicht zulassen und zum anderen hat sie sehr starke Gefühle für dich. Es brennt in ihr. Das ist schon richtig. D.h. sie liebt dich.

Es könnte ihr helfen, wenn sie sich überlegt, daß sie dich erstens sowieso schon hat ud zweitens auch nicht verlieren wird. Aber so geht sie auf Abstand, der nicht sein muß. Deinen Geburtstag sollte sie auf jeden Fall mit dir feiern.

Ja, ich glaub, das ist es. Sie hat wahnsinnige Angst, dich zu verlieren und das muß nicht sein. Sollte sie verstehen.

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13. September 2007 um 14:09
In Antwort auf cammie_12764137

Auch nicht konstruktiv
Mir fiel nur auf, daß dein Beitrag ziemlich gut hier reinpaßt. Hab ihn weiter unten gelesen.
Ihr beide steht scheinbar auf komplizierte Frauen

Ja leider ...
... ist da wohl wahr. Wir haben da beide anscheinend ein gewissen Händchen für Marcel. Müssen wir mal sehen, ob man sich da gegenseitig irgendwie behilflich sein kann

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13. September 2007 um 14:24
In Antwort auf kawin_12494832

Der nächste Tag
Sie wollte anrufen, hat sie nicht gemacht. Stattdessen spät ne SMS: Soll nicht böse auf sie sein. Muss erstmal sich selbst und ihren Weg finden. Soll mir keine Gedanken machen.

Keine Gedanken machen ist leicht gesagt... Was heisst das? Alles wird gut? Vergiss mich? Geh mir nicht auf den Keks?

Hab nur zurückgeschrieben "Liebst Du mich?". Ich brauchte die Antwort so sehr. Es kam keine. Ich weiss, dass ich der einzige Mensch bin, den sie in ihrem Leben je vermisst hat. Dass ihr immer ihre Freiheit wichtiger war und sie das Gefühl gar nicht kennt zu vermissen. Es brennt so. Hat sie mal gesagt.

Und jetzt? Hab das Gefühl, dass sie froh ist (oder froh wäre), wenn ich raus bin aus ihrem Leben. Message: Lieben ist zwar schön, aber bringt Schmerzen. Dann besser nicht lieben.

Hab ihr heute morgen geschrieben, dass ich nie böse auf sie gewesen bin und es nie sein kann. Dass ich sie mit vollem Herzen liebe. Möchte, dass sie glücklich ist. Glaube, dass ich nicht Teil des Problems bin, sondern der Lösung, wenn ich ihr doch gut tue und der einzige bin, den sie je vermisst hat.

Liebe sie so sehr und weiss, dass sie mich auch liebt. Dass sie aber riesige Probleme mit sich selbst hat. Kann sich nicht fallen lassen aus Angst vor Nähe und Enttäuschung. Niemanden an sich ran lassen, weil sie sich selbst nicht liebt.

Wie kommt man an so jemanden dran? Bedränge ich sie zu sehr?

Es tut so weh. Meldet sich nicht, will nicht, dass ich zu ihr komme. Verabredet sich mit Freundinnen für's nächste Wochenende, an dem ich immerhin 30 werde und das wir eigentlich miteinander verbringen wollten. Totale Notbremse und kickt mich raus aus ihrem Leben.

Ich verzweifel hier, aber kann sie doch nicht mit SMS bombardieren, wenn nichts zurückkommt. Brauch doch nur ein paar liebe Worte zum Durchhalten.

Hey Marcel ...
... ich bin auch einfach mal so dreist und spreche dich mit deinem Vornamen an. Also ich kann immer nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen, aber wie schon erwähnt habe ich die. Meine Freundin stammt auch ursprünglich aus einer Stadt, die gut 200 KM von mir entfernt ist. Wir sind nun zusammen gezogen, weil sie hier einen Ausbildungsplatz gefunden hatte und unbedingt nun hier her ziehen musste. Seitdem entstehen stets neue Ereignisse (siehe "I watched you change") die mich immer wieder drohen aus der Bahn zu werfen. Im Grunde bin ich ebenso ein Mensch wie du und daher kann ich deine Gedankengänge auch recht gut schlussfolgern, aber nun zu deinem eigentlichen Problem.

Ich kenne ähnlich Dinge, ja ich schreibe ihr auch SMS und ich bekomme irgendwann wenn es passt eine wieder oder auch gar nicht! Ich kann leider auch nicht nachvollziehen was deine Freundin für eine Denkweise hat, aber sie ist genau so unerklärlich und auch kompliziert, wie das Handeln meiner Freundin. Stets die Worte das sie mich lieben würde, aber das Handeln ist dem in keinem Fall angemessen.

Ja diese Freiheit bestrebt meine Freundin auch ohne Ende. Ich habe imemr das Gefühl sie irgendwie zu bedrängen, denn stets muss ich ankommen zu ihr damit irgendwas zu stande kommt und sei es nur ein Kuss oder die Worte "ich liebe dich".

Die Frage wie man an so jemanden rankommt ... ist wirklich bitter. Aber ich stelle sie mir auch irgendwie schon ziemlich lange. Geduld und Nachsichtigkeit? Ich weis esn icht ...

Für dich sind wahrlich bittere Zeiten angebrochen, aber das kenne ich auch, zumindest kenne ich es wenn die Freundin ihre Interessen verschiebt. Klar jeder Mensch braucht seinen Freiraum, aber man sollte doch im Auge behalten was einem wichtig ist.

Unter der Woche sehe ich sie wenn nur abends, sie kommt ja frühstens um 19:30 Uhr von der Arbeit und wenn sie da ist, dann schläft sie meist. Keine Lust mehr etwas zu tun. Für die Wochenende verabredet sie sich zumeist mit Leuten in ihrer Heimatstadt und lässt sich freitags dann von ihrer Mutter abholen, damit sie auf Party kann dort. Gut da sind all ihre Freunde ... aber warum ich 4 Wochenenden hintereinander auch nicht mit durfte ist und bleibt mir ein Rätsel ... das nächste Wochenende sieht uach nicht besser aus ... und wenn ich ihr über das Wochenende eine SMS schreibe, dann bekomme ich entweder keine Antwort .... oder sehr versetzt und meist nicht erfreulich ....

Zähne zusammenbeißen und durch da ... so sehe ich das mittlerweile ... wobei sobald meine Schmerzgrenze übertrieben druchbrochen wurde, werde ich entsprechedne Konsequenzen ziehen ...

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13. September 2007 um 15:10
In Antwort auf cammie_12764137

Das hört sich saumäsig kompliziert an
Aus deiner Sicht ist das ganz bestimmt völlig unverständlich, was sie macht oder sollte ich sagen nicht macht. Sie hat alles, was sie braucht und jemals brauchen wird und doch scheint sie sich weiterhin dagegen zu wehren. Ein Problem mit Nähe hat sie, das ist richtig und auch richtig ist, daß du nicht das Problem, sondern die Lösung bist.

Ich denke, wenn sie das begriffen hat, dann wird sie innerlich ruhiger sein.

Was ich nämlich vermute ist, daß sie die ganze Zeit Angst hat, dich zu verlieren und sich deshalb so merkwürdig benimmt. Zum einen möchte sie die Nähe zu dir nicht zulassen und zum anderen hat sie sehr starke Gefühle für dich. Es brennt in ihr. Das ist schon richtig. D.h. sie liebt dich.

Es könnte ihr helfen, wenn sie sich überlegt, daß sie dich erstens sowieso schon hat ud zweitens auch nicht verlieren wird. Aber so geht sie auf Abstand, der nicht sein muß. Deinen Geburtstag sollte sie auf jeden Fall mit dir feiern.

Ja, ich glaub, das ist es. Sie hat wahnsinnige Angst, dich zu verlieren und das muß nicht sein. Sollte sie verstehen.

Selbstmord aus Angst vor dem Tod
Das ist alles so schwer in den Kopf zu kriegen. Wie kann man um jemanden kämpfen, der einem sagt "Du bist perfekt", aber ich kann nicht?

Ihre Worte waren immer wieder in den letzten Wochen "Ich kann das alles nicht", "Ich krieg das alles nicht unter einen Hut", "Bin überall mittendrin, aber nirgendwo richtig". Wie kann ich ihr helfen, diese Orientierungslosigkeit und innere Zerissenheit zu überwinden?

Hab das Gefühl, je mehr ich mich bemühe, ihr das Leben zu verschönern, desto schlimmer mache ich es. Weil sie dann auch noch ein schlechtes Gewissen hat. "Warum tust Du das alles für mich? Du gibst mir so viel und ich Dir so wenig", "Ich tu Dir nicht gut. Du gehst kaputt an mir.", "Wenn man sich selbst nicht liebt, kann man keine Liebe annehmen", "Vermiss Dich so sehr, aber hab keine Kraft für eine Beziehung."

Glaube sie will Abstand von mir, damit bloß keine Gefühle hochkommen. Das bringt nur Schmerzen. Wie bringe ich jemanden dazu, sich selbst zu lieben und ihr innere Ruhe und Struktur zu geben? Und das auch noch aus der Distanz?

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13. September 2007 um 17:54
In Antwort auf kawin_12494832

Selbstmord aus Angst vor dem Tod
Das ist alles so schwer in den Kopf zu kriegen. Wie kann man um jemanden kämpfen, der einem sagt "Du bist perfekt", aber ich kann nicht?

Ihre Worte waren immer wieder in den letzten Wochen "Ich kann das alles nicht", "Ich krieg das alles nicht unter einen Hut", "Bin überall mittendrin, aber nirgendwo richtig". Wie kann ich ihr helfen, diese Orientierungslosigkeit und innere Zerissenheit zu überwinden?

Hab das Gefühl, je mehr ich mich bemühe, ihr das Leben zu verschönern, desto schlimmer mache ich es. Weil sie dann auch noch ein schlechtes Gewissen hat. "Warum tust Du das alles für mich? Du gibst mir so viel und ich Dir so wenig", "Ich tu Dir nicht gut. Du gehst kaputt an mir.", "Wenn man sich selbst nicht liebt, kann man keine Liebe annehmen", "Vermiss Dich so sehr, aber hab keine Kraft für eine Beziehung."

Glaube sie will Abstand von mir, damit bloß keine Gefühle hochkommen. Das bringt nur Schmerzen. Wie bringe ich jemanden dazu, sich selbst zu lieben und ihr innere Ruhe und Struktur zu geben? Und das auch noch aus der Distanz?

Wenn man so will ist es
"Selbstmord aus Angst vor dem Tod". Allerdings nehme ich nicht an, daß sie wirklich Selbstmord begehen würde. Sooo schlimm ist sie ja dann nun auch wieder nicht dran

Es muß irgendwann einen Auslöser für ihre Angst gegeben haben. Was das genau war, ist unerheblich. Aber sie muß einen Grund finden, diese Angst zu überwinden bzw. überwinden zu wollen. Und ich denke, dieser Grund bist du als Lösung ihrer inneren Zerrissenheit.

Machen kannst du nichts. Sie muß es selbst wollen, sich dieser Angst zu stellen und sie vergessen zu können. Sie weiß genau, wie sich das für dich anfühlen muß, wenn sie so ist, deswegen glaubt sie auch, dir weh zu tun und somit sei es besser für dich, du läßt sie bleiben. Sie versucht ja auch, dich bleiben zu lassen, damit es bei ihr nicht mehr so sehr weh tut. Aber das ist Quatsch, weil der Schmerz so nicht weniger werden würde, sondern mehr.

Das einzige, was du machen kannst, ist bleiben, damit sie ein Ziel hat, weshalb es sich lohnt, mal nicht vor der Angst zu kapitulieren. Würde sie nämlich weiter so machen wie jetzt, dann würde sie dich wirklich verlieren bzw. dir noch mehr weh tun. Mit Sicherheit will sie genau das nicht.
Und bei ihr bleiben kannst du auch aus Entfernung.
Sicher, du wirst jetzt sagen, sie hat ja Schluß gemacht, aber ich denke, sie wird wiederkommen.

Du bist ihr Leuchtturm in stürmischer Nacht, auf den sie zusegelt Das ist ihre Orientierung und innere Ruhe.

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13. September 2007 um 20:00
In Antwort auf cammie_12764137

Wenn man so will ist es
"Selbstmord aus Angst vor dem Tod". Allerdings nehme ich nicht an, daß sie wirklich Selbstmord begehen würde. Sooo schlimm ist sie ja dann nun auch wieder nicht dran

Es muß irgendwann einen Auslöser für ihre Angst gegeben haben. Was das genau war, ist unerheblich. Aber sie muß einen Grund finden, diese Angst zu überwinden bzw. überwinden zu wollen. Und ich denke, dieser Grund bist du als Lösung ihrer inneren Zerrissenheit.

Machen kannst du nichts. Sie muß es selbst wollen, sich dieser Angst zu stellen und sie vergessen zu können. Sie weiß genau, wie sich das für dich anfühlen muß, wenn sie so ist, deswegen glaubt sie auch, dir weh zu tun und somit sei es besser für dich, du läßt sie bleiben. Sie versucht ja auch, dich bleiben zu lassen, damit es bei ihr nicht mehr so sehr weh tut. Aber das ist Quatsch, weil der Schmerz so nicht weniger werden würde, sondern mehr.

Das einzige, was du machen kannst, ist bleiben, damit sie ein Ziel hat, weshalb es sich lohnt, mal nicht vor der Angst zu kapitulieren. Würde sie nämlich weiter so machen wie jetzt, dann würde sie dich wirklich verlieren bzw. dir noch mehr weh tun. Mit Sicherheit will sie genau das nicht.
Und bei ihr bleiben kannst du auch aus Entfernung.
Sicher, du wirst jetzt sagen, sie hat ja Schluß gemacht, aber ich denke, sie wird wiederkommen.

Du bist ihr Leuchtturm in stürmischer Nacht, auf den sie zusegelt Das ist ihre Orientierung und innere Ruhe.

Danke für die Worte
Ich hoffe, Du behälst recht.

Es tut so weh. Sie verabredet sich mit anderen, schreibt, dass sie sie vermisst... Nur mir gegenüber kommt nichts. Null Reaktion. Geht nicht ans Telefon. Schreibt nur "Sag bitte, Du stehst jetzt nicht vor meiner Tür."

Was soll man davon halten? Ist ja schön, dass ihr mich alle die Sache so positiv seht. Aber ist das nicht ein wenig zu romantisch? Warum sagt eigentlich niemand "Schlag sie Dir aus dem Kopf. Da wird nichts draus?" Nicht, dass ich das hören möchte. Aber was macht Euch so sicher?

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13. September 2007 um 20:11
In Antwort auf kawin_12494832

Danke für die Worte
Ich hoffe, Du behälst recht.

Es tut so weh. Sie verabredet sich mit anderen, schreibt, dass sie sie vermisst... Nur mir gegenüber kommt nichts. Null Reaktion. Geht nicht ans Telefon. Schreibt nur "Sag bitte, Du stehst jetzt nicht vor meiner Tür."

Was soll man davon halten? Ist ja schön, dass ihr mich alle die Sache so positiv seht. Aber ist das nicht ein wenig zu romantisch? Warum sagt eigentlich niemand "Schlag sie Dir aus dem Kopf. Da wird nichts draus?" Nicht, dass ich das hören möchte. Aber was macht Euch so sicher?

Laß mich sagen,
was mich so sicher macht, sind Erfahrungswerte. Ich war vor Jahren auch schon mal in einer ähnlichen Situation wie du oder wie titankorn (von beidem etwas) und es hat letztendlich doch funktioniert. Wahrscheinlich hatte ich einfach nur das richtige Gefühl für ihn und das ohne richtig darüber nachdenken zu müssen wie ich ihn behandeln muß. Nicht daß ich nicht nachgedacht habe, aber es hat geholfen, mich auf mein Gefühl zu verlassen.

Natürlich kann es in deinem Fall auch schief gehen, aber da ich in deinem Fall Hoffnung sehe, habe ich sie dir gemacht anstatt sie zu zerstören.

Ich habe auch lange gewartet bis er mich sehen wollte. Hatte auch Null-REaktionsphasen und hinterher stellte sich heraus, daß er sich nach mir verzehrt hatte, es aber nicht sagte.
Tja, so kanns gehen ...

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13. September 2007 um 20:54

Melden?
Normalerweise würd ich ja sagen, ich lass sie jetzt erstmal in Ruhe zu sich selbst kommen und meld mich nicht ständig bei ihr, um sie nicht einzuengen. Sie kriegt eh schon bestimmt 2 SMS von mir pro Tag auf die sie nicht antwortet. Ist gerade für'n paar Tage bei ner Freundin in ner ganz anderen Stadt.

Aber eigentlich würd ich schon gern ihre Stimme hören. Aber was erzählen? Einfach fragen, wie's Ihr geht? Dass ich sie vermisse. Dass ich ihr ein schönes Wochenende wünsche? Dass ich ihr alle Zeit der Welt gebe? Weiss jetzt schon, dass das ein Scheiss-Gespräch werden wird. Aber ich will so gern ihre Stimme hören.

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14. September 2007 um 10:29

Freiheit
Hat gestern Abend spät angerufen. Hat zwar keine Zeit, aber wollte sich nicht "gar nicht mehr melden". War für mich ein eher deprimierendes Gespräch. Hat die meiste Zeit geschwiegen, auf Nachfrage gesagt, sie vermisst mich nicht. Ob sie mich liebe? Keine Antwort.

Sei froh, wieder frei zu sein. Es sei einfach kein Platz in ihrem Leben für uns. Hatte am Anfang mal gesagt, sie habe früher zwar geliebt, aber ihre Freiheit sei ihr immer wichtiger gewesen. Das sei jetzt anders. Sie sei froh, "angekommen" zu sein und zum ersten Mal jemanden zu vermissen. Darauf angesprochen sagte sie, das wär die Anfangs-Euphorie gewesen.

Ob ich sie einengen würde? Nein. Ob ich eine Belastung für sie wäre? Nein. Sie sei einfach nicht mehr so verliebt, dass sie es unfair fände, es weiter zu "versuchen". Wie kann das? Was ist da zwischendurch passiert? Wenn sie mir noch 10 Tage vorher sagt, sie liebe mich. Sie wolle das alles und ob ich nicht regelmäßig mal nen Tag "Home Office" bei Ihr ans Wochenende anhängen kann.

Ich weiss, dass sie mich vor lauter Arbeit und Ablenkung in der Woche oft tagelang nicht vermisst hat und dann wenn wir uns gesehen haben gemeint hat, dass sie dann erst merkt, wie gut ihr das eigentlich tut.

Oh Mann... Was mach ich da bloß? Was geht in ihr vor?

Wenn sie mich nicht liebt, soll sie das sagen. Sagt sie aber nicht. Wenn sie mich liebt, dann muss es eine Lösung geben. Hab das Gefühl, sie wünscht sich, mich nicht zu lieben, damit alles einfacher ist. Wie krieg ich wieder einen Platz in ihrem Leben?

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14. September 2007 um 10:48
In Antwort auf kawin_12494832

Freiheit
Hat gestern Abend spät angerufen. Hat zwar keine Zeit, aber wollte sich nicht "gar nicht mehr melden". War für mich ein eher deprimierendes Gespräch. Hat die meiste Zeit geschwiegen, auf Nachfrage gesagt, sie vermisst mich nicht. Ob sie mich liebe? Keine Antwort.

Sei froh, wieder frei zu sein. Es sei einfach kein Platz in ihrem Leben für uns. Hatte am Anfang mal gesagt, sie habe früher zwar geliebt, aber ihre Freiheit sei ihr immer wichtiger gewesen. Das sei jetzt anders. Sie sei froh, "angekommen" zu sein und zum ersten Mal jemanden zu vermissen. Darauf angesprochen sagte sie, das wär die Anfangs-Euphorie gewesen.

Ob ich sie einengen würde? Nein. Ob ich eine Belastung für sie wäre? Nein. Sie sei einfach nicht mehr so verliebt, dass sie es unfair fände, es weiter zu "versuchen". Wie kann das? Was ist da zwischendurch passiert? Wenn sie mir noch 10 Tage vorher sagt, sie liebe mich. Sie wolle das alles und ob ich nicht regelmäßig mal nen Tag "Home Office" bei Ihr ans Wochenende anhängen kann.

Ich weiss, dass sie mich vor lauter Arbeit und Ablenkung in der Woche oft tagelang nicht vermisst hat und dann wenn wir uns gesehen haben gemeint hat, dass sie dann erst merkt, wie gut ihr das eigentlich tut.

Oh Mann... Was mach ich da bloß? Was geht in ihr vor?

Wenn sie mich nicht liebt, soll sie das sagen. Sagt sie aber nicht. Wenn sie mich liebt, dann muss es eine Lösung geben. Hab das Gefühl, sie wünscht sich, mich nicht zu lieben, damit alles einfacher ist. Wie krieg ich wieder einen Platz in ihrem Leben?

Guten Morgen Marcel,
ich deutete es weiter unten schon mehr oder weniger deutlich an. Es gab früher einen Auslöser, der ihr diese Angst im späteren Leben beschert hatte und nun hat es diesen Auslöser wieder gegeben, so daß diese Angst wieder aktuell wird. Diesmal möchte sie sich aber nicht verletzen lassen, sondern geht bevor noch mehr schief gehen kann auf Sicherheitsabstand.

Was bei euch passiert ist, weiß ich nicht. Du bist ihr "guiding star", auf den sie zustrebt. Eine Bezugsperson. Und sollte sie früher schon mal eine Bezugsperson verloeren haben (leben die Eltern noch oder sind sie geschieden?), dann kann ich schon verstehen, daß sie erneut Angst hat, eine so wichtige person zu verlieren.

Sie bringt sich dann lieber selbst um (übertragen gesehen) als nochmal so etwas zu erleben. Deswegen wiegelt sie ab und stellt alles so hin als sei es gar nichts besonderes bei euch beiden gewesen, aber in Wahrheit war es das doch. Sie denkt dann, es tut weniger weh, wenn das eintritt, was in ihren Augen sowieso eintreten wird, nämlich, daß sie dich verliert.

Im Grunde sind ihre Aussagen allesamt gelogen, wenn sie sagt, sie liebt dich nicht. Sie liebt dich stimmt. Meine Einschätzung.

Und -ähm- es sieht für dich nur so aus als ob du nicht Teil ihres Lebens wärst, aber du bist ihr Leben ...

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14. September 2007 um 12:32
In Antwort auf cammie_12764137

Guten Morgen Marcel,
ich deutete es weiter unten schon mehr oder weniger deutlich an. Es gab früher einen Auslöser, der ihr diese Angst im späteren Leben beschert hatte und nun hat es diesen Auslöser wieder gegeben, so daß diese Angst wieder aktuell wird. Diesmal möchte sie sich aber nicht verletzen lassen, sondern geht bevor noch mehr schief gehen kann auf Sicherheitsabstand.

Was bei euch passiert ist, weiß ich nicht. Du bist ihr "guiding star", auf den sie zustrebt. Eine Bezugsperson. Und sollte sie früher schon mal eine Bezugsperson verloeren haben (leben die Eltern noch oder sind sie geschieden?), dann kann ich schon verstehen, daß sie erneut Angst hat, eine so wichtige person zu verlieren.

Sie bringt sich dann lieber selbst um (übertragen gesehen) als nochmal so etwas zu erleben. Deswegen wiegelt sie ab und stellt alles so hin als sei es gar nichts besonderes bei euch beiden gewesen, aber in Wahrheit war es das doch. Sie denkt dann, es tut weniger weh, wenn das eintritt, was in ihren Augen sowieso eintreten wird, nämlich, daß sie dich verliert.

Im Grunde sind ihre Aussagen allesamt gelogen, wenn sie sagt, sie liebt dich nicht. Sie liebt dich stimmt. Meine Einschätzung.

Und -ähm- es sieht für dich nur so aus als ob du nicht Teil ihres Lebens wärst, aber du bist ihr Leben ...

Wünschte so sehr, dass Du Recht hast
Nein, verloren hat sie niemanden. Von außen betrachtet hat sie auch alles, was man sich wünschen kann. Nur sich selbst liebt sie dabei nicht.

Sie ist mittlerweile so kalt, emotionslos, taub. Ich fürchte, es ist nicht die Angst, mich zu verlieren. Sie weiss ganz genau, dass sie mich niemals verlieren würde. Es ist die Angst vor sich selbst. Dass ich Seiten offenlege, die sie an sich ausblenden will.

Diese Orientierungslosigkeit. Überall drin, aber nirgends so richtig. Bei mir hatte sie anfangs das Gefühl, "endlich angekommen" zu sein. Oder war es vielleicht einfach nur der Wunsch endlich anzukommen? Anfangs war es meine ruhige, ausgeglichene Art, die ihr so gut tat. Nach und nach schlug es dann um in "Du bist so emotionslos, ich werd aus Dir nicht schlau". Denke schon, dass ich ein emotionaler Mensch bin. Zumindest in so fern, dass ich ehrlich Liebe oder Mitgefühl fühlen und geben kann.

Allerdings kein stimmungsgeleiteter Mensch und ganz bestimmt nicht extrovertiert. Ich würde mich von Liebe leiten lassen und bestimmte Sachen machen. Das hat was langfristiges. Aber nicht aus einer Stimmung heraus. Sie sagt, sie muss auf ihren Bauch hören und der sagt, Schluss machen ist besser.

Frage mich: Ist sie überhaupt beziehungsfähig? Hat in ihrem Leben jede Beziehung von sich aus beendet. Wollte ihre Freiheit nie aufgeben. Wenn ihr jemand was rät, macht sie aus Protest das genaue Gegenteil. Ja nicht die Kontrolle abgeben. Und wenn man sie fragt, was sie will, dann hat man keine eigene Meinung.

Eigentlich hat sie die Frage nach Beziehungsfähigkeit oft selbst beantwortet: Sie kann nicht. Eine lockere Beziehungen wäre das eine, aber so gehe das an ihre Substanz. Und immer wieder die Betonung, das geht ihr zu nah. Das kann sie nicht. Und wenn sie sich gerade drauf einlässt, bin ich wieder weg.

Mir hat sie direkt nach 2 Wochen Dinge erzählt, die niemand über sie weiss und die ihr schwer zu schaffen machen. Sie sei glücklich, mir alles sagen zu können und alles sei so vertraut.

Dann ein Schlüssel-Erlebnis nach 5 Wochen. Wir hatten einen tollen Vormittag, dann war ich auf der Hochzeit eines Freundes - ohne sie. Weil meine Ex-Freundin auch da war und ich ihr den Anblick von mir mit meiner neuen ersparen wollte. Wusste wie sie unter der Trennung litt. Wollte auch meinen Freunden ersparen, sich auf eine Seite stellen zu müssen, weil sie alle meine Ex-Freundin sehr mochten. Lieber die Einführung meiner neuen Freundin an einem weniger konfliktgeladenen Ereignis durchführen. Wir hatten doch alle Zeit der Welt.

War an diesem Abend einfach nur glücklich, dass auch meine Freunde nicht sauer waren, obwohl ich mich in den vergangenen Wochen wegen meiner neuen Freundin überhaupt nicht mehr bei ihnen gemeldet hatte. Hab dann viel zu viel getrunken und mir war es peinlich, mich in diesem Zustand bei meiner Freundin zu melden. Auch am nächsten Morgen ging es mir so schlecht, dass es mir peinlich war. Bis sie dann mittags anrief. Ihr gehe es sehr schlecht und ich sei nicht da gewesen als sie mich brauchte. Ob ich mich denn überhaupt mal gemeldet hätte. Ich hätte wissen müssen, dass es ihr nicht gut ginge.

Ich weiss, welche Probleme sie mit sich selbst hat, und über mein Verhalten vom Abend vorher hab ich mich unsagbar geärgert. Von da an war irgendwie dieses bedingungslose Vertrauen zu mir weg und es kamen immer wieder Zweifel in ihr hoch. Sagte sie vorher immer "angekommen", war es von nun an wieder "Zerissenheit". Schöne Momente, aber immer häufiger auch Kleinigkeiten, die sie vollkommen aus der Bahn warfen. Perfekter Abend, dann ein falsches Wort oder eine falsche Berührung ("zu einengend", "zu vorsichtig") und alles war vorbei. Wollte ihr alles recht machen und damit machte ich's regelmäßig noch schlimmer. Das konnte sie gar nicht haben. Sie machte innerlich zu, war wie gelähmt und sagte, das geht alles nicht. Sie kann nicht.

Häufig in schönen Momenten Aussagen, wie gut ich ihr tue und wie schön es ist, dass ich so liebevoll zu ihr sei und mich so um sie kümmern würde und wie schön es sei zu wissen, dass ich bedingungslos für sie da sei. Dann auch wieder Aussagen, das ginge alles nicht. Ich solle nicht immer fragen, was ihr recht sei. Sie brauche einen Freund, der sie "überfährt". Für alles andere müsse sie sich mit sich selbst auseinander setzen und das könne sie nicht.

Deswegen ist sie glaub ich im Moment ganz froh, dass sie von mir los ist. Dann ist alles einfacher.

Wie kommt man an so eine Person ran? Geht das überhaupt? Kann man mit so jemandem auf Dauer eine Beziehung führen? Liebe sie mit all ihren Stärken und Schwächen. Das weiss ich und sie auch. Es ist ihr unangenehm, geliebt zu werden, weil sie sich selbst nicht liebt. FIndet überall Makel an sich und kann nicht verstehen, dass ich dauernd sage, sie sei meine Traumfrau. Aber wie kann man so jemandem helfen, zu sich selbst zu finden und Liebe annehmen zu können? Und dann auch noch aus der Distanz und mit dem Bedürfnis, lieber taub zu sein und keine Nähe zuzulassen?

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14. September 2007 um 13:38
In Antwort auf kawin_12494832

Wünschte so sehr, dass Du Recht hast
Nein, verloren hat sie niemanden. Von außen betrachtet hat sie auch alles, was man sich wünschen kann. Nur sich selbst liebt sie dabei nicht.

Sie ist mittlerweile so kalt, emotionslos, taub. Ich fürchte, es ist nicht die Angst, mich zu verlieren. Sie weiss ganz genau, dass sie mich niemals verlieren würde. Es ist die Angst vor sich selbst. Dass ich Seiten offenlege, die sie an sich ausblenden will.

Diese Orientierungslosigkeit. Überall drin, aber nirgends so richtig. Bei mir hatte sie anfangs das Gefühl, "endlich angekommen" zu sein. Oder war es vielleicht einfach nur der Wunsch endlich anzukommen? Anfangs war es meine ruhige, ausgeglichene Art, die ihr so gut tat. Nach und nach schlug es dann um in "Du bist so emotionslos, ich werd aus Dir nicht schlau". Denke schon, dass ich ein emotionaler Mensch bin. Zumindest in so fern, dass ich ehrlich Liebe oder Mitgefühl fühlen und geben kann.

Allerdings kein stimmungsgeleiteter Mensch und ganz bestimmt nicht extrovertiert. Ich würde mich von Liebe leiten lassen und bestimmte Sachen machen. Das hat was langfristiges. Aber nicht aus einer Stimmung heraus. Sie sagt, sie muss auf ihren Bauch hören und der sagt, Schluss machen ist besser.

Frage mich: Ist sie überhaupt beziehungsfähig? Hat in ihrem Leben jede Beziehung von sich aus beendet. Wollte ihre Freiheit nie aufgeben. Wenn ihr jemand was rät, macht sie aus Protest das genaue Gegenteil. Ja nicht die Kontrolle abgeben. Und wenn man sie fragt, was sie will, dann hat man keine eigene Meinung.

Eigentlich hat sie die Frage nach Beziehungsfähigkeit oft selbst beantwortet: Sie kann nicht. Eine lockere Beziehungen wäre das eine, aber so gehe das an ihre Substanz. Und immer wieder die Betonung, das geht ihr zu nah. Das kann sie nicht. Und wenn sie sich gerade drauf einlässt, bin ich wieder weg.

Mir hat sie direkt nach 2 Wochen Dinge erzählt, die niemand über sie weiss und die ihr schwer zu schaffen machen. Sie sei glücklich, mir alles sagen zu können und alles sei so vertraut.

Dann ein Schlüssel-Erlebnis nach 5 Wochen. Wir hatten einen tollen Vormittag, dann war ich auf der Hochzeit eines Freundes - ohne sie. Weil meine Ex-Freundin auch da war und ich ihr den Anblick von mir mit meiner neuen ersparen wollte. Wusste wie sie unter der Trennung litt. Wollte auch meinen Freunden ersparen, sich auf eine Seite stellen zu müssen, weil sie alle meine Ex-Freundin sehr mochten. Lieber die Einführung meiner neuen Freundin an einem weniger konfliktgeladenen Ereignis durchführen. Wir hatten doch alle Zeit der Welt.

War an diesem Abend einfach nur glücklich, dass auch meine Freunde nicht sauer waren, obwohl ich mich in den vergangenen Wochen wegen meiner neuen Freundin überhaupt nicht mehr bei ihnen gemeldet hatte. Hab dann viel zu viel getrunken und mir war es peinlich, mich in diesem Zustand bei meiner Freundin zu melden. Auch am nächsten Morgen ging es mir so schlecht, dass es mir peinlich war. Bis sie dann mittags anrief. Ihr gehe es sehr schlecht und ich sei nicht da gewesen als sie mich brauchte. Ob ich mich denn überhaupt mal gemeldet hätte. Ich hätte wissen müssen, dass es ihr nicht gut ginge.

Ich weiss, welche Probleme sie mit sich selbst hat, und über mein Verhalten vom Abend vorher hab ich mich unsagbar geärgert. Von da an war irgendwie dieses bedingungslose Vertrauen zu mir weg und es kamen immer wieder Zweifel in ihr hoch. Sagte sie vorher immer "angekommen", war es von nun an wieder "Zerissenheit". Schöne Momente, aber immer häufiger auch Kleinigkeiten, die sie vollkommen aus der Bahn warfen. Perfekter Abend, dann ein falsches Wort oder eine falsche Berührung ("zu einengend", "zu vorsichtig") und alles war vorbei. Wollte ihr alles recht machen und damit machte ich's regelmäßig noch schlimmer. Das konnte sie gar nicht haben. Sie machte innerlich zu, war wie gelähmt und sagte, das geht alles nicht. Sie kann nicht.

Häufig in schönen Momenten Aussagen, wie gut ich ihr tue und wie schön es ist, dass ich so liebevoll zu ihr sei und mich so um sie kümmern würde und wie schön es sei zu wissen, dass ich bedingungslos für sie da sei. Dann auch wieder Aussagen, das ginge alles nicht. Ich solle nicht immer fragen, was ihr recht sei. Sie brauche einen Freund, der sie "überfährt". Für alles andere müsse sie sich mit sich selbst auseinander setzen und das könne sie nicht.

Deswegen ist sie glaub ich im Moment ganz froh, dass sie von mir los ist. Dann ist alles einfacher.

Wie kommt man an so eine Person ran? Geht das überhaupt? Kann man mit so jemandem auf Dauer eine Beziehung führen? Liebe sie mit all ihren Stärken und Schwächen. Das weiss ich und sie auch. Es ist ihr unangenehm, geliebt zu werden, weil sie sich selbst nicht liebt. FIndet überall Makel an sich und kann nicht verstehen, dass ich dauernd sage, sie sei meine Traumfrau. Aber wie kann man so jemandem helfen, zu sich selbst zu finden und Liebe annehmen zu können? Und dann auch noch aus der Distanz und mit dem Bedürfnis, lieber taub zu sein und keine Nähe zuzulassen?

Versprechen
kann ich dir nicht, daß ich recht habe. Das obliegt deinem eigenen Urteil, weil du sie sicherlich besser kennen wirst als ich sie. Etwas anderes wäre auch merkwürdig

Deine Art rüttelt sie vollkommen durch. Auf eine eigene bestimmte Art wird sie vorher vielleicht schon ausgeglichen gewesen sein, aber dann hat sie "plötzlich" Gefühle für jemanden, der sie diese Art nicht mehr so leben läßt wie sie dachte. Alles ist plötzlich anders und das macht sie orientierungslos. Was vorher war gilt nicht mehr. Sie muß nun umdenken bzw. umfühlen.

Sie hatte immer die Kontrolle über alle Situationen, hat also immer alles selbst bestimmt und auf einmal ist da jemand, der sie in dem Sinne zwingt ihre Kontrolle zu verlieren, weil in der Liebe sich fallen lassen können ein wesnetliches Element wenn nicht gar DER Punkt überhaupt ist. Für sie bedeutet das Kontrollverlust und das macht ihr unglaubliche Angst.

Beziehungsfähig wird sie sein, weil sie die Fähigkeit zu lieben besitzt, aber etwas steht dem in irriger Weise entgegen. Das zerreisst sie. Sie will, aber kann nicht.

Daher kommt das Gefühl des eingeengt fühlens. Ihr wird das alles zu viel. Eigentlich müßte sie sich nämlich fallen und sich völlig auf dich einlassen, aber das geht ja nicht, weil sie die Kontrolle verlieren würde.

Das hart nichts mit dir als Mensch zu tun. Dich liebt sie, aber es ist ihr unangenehm, geliebt zu werden. Wieder der Kontrollverlust. Was pasiert, wenn sie sich fallen läßt? Das fragt sie sich sicher. Fällt sie dann hin oder wird sie aufgefangen? Diese Erfahrungen hat sie noch nicht gemacht.
Mach doch mal "zum Spaß" einen Text mit ihr. Sag ihr, sie soll sich rückwärts in deine Arme fallen lassen. Dabei sieht sie dich nicht und weiß nicht, wo du stehst. Macht sie das oder macht sie das nicht?

Dann noch was: Das Problem ist, daß sie sich in dieser Orientierungslosigkeit logischerweise sehr, sehr unsicher ist. Deswegen können leichte Zweifel deinerseits sie vollkommen verängstigen und deshalb sagt sie,. sie braucht jemanden, der sagt, wo es lang geht. Ihre eigene Unsicherheit macht sie verrückt.

Und du hättest natürlich wissen müssen, daß es ihr nicht gut geht und für sie von dir aus da sein müssen. Sie fühlt sich von sich selbst verlassen und überträgt das auf dich.

Es ist wie bei einem Kind, das zum ersten Mal ohne Stützräder Fahrrad fährt. Ohne Kontrolle der Stützräder hat das Kind zunächst Angst, aber wenn es merkt, das Rad rollt auch so und es kippt nicht um, dann will es gar keine Stützräder mehr haben.
So ist das auch bei deiner Freundin.

Ich denke nicht, daß du großartige etwas falsch gemacht hast. Die Unsicherheit kommt von ihr und nur sie kann sie auch auflösen. Sie muß nur wollen.

Und die Hochzeit: Mal im Ernst. Hätte sie so eine emotionale Veranstaltung an sich überhaupt verkraftet? Unabhängig von deiner Ex oder sonstigen Freunden. Der große Tag. Ist das nicht fast Horror für sie? Heiraten aus Liebe ...

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14. September 2007 um 14:31
In Antwort auf cammie_12764137

Versprechen
kann ich dir nicht, daß ich recht habe. Das obliegt deinem eigenen Urteil, weil du sie sicherlich besser kennen wirst als ich sie. Etwas anderes wäre auch merkwürdig

Deine Art rüttelt sie vollkommen durch. Auf eine eigene bestimmte Art wird sie vorher vielleicht schon ausgeglichen gewesen sein, aber dann hat sie "plötzlich" Gefühle für jemanden, der sie diese Art nicht mehr so leben läßt wie sie dachte. Alles ist plötzlich anders und das macht sie orientierungslos. Was vorher war gilt nicht mehr. Sie muß nun umdenken bzw. umfühlen.

Sie hatte immer die Kontrolle über alle Situationen, hat also immer alles selbst bestimmt und auf einmal ist da jemand, der sie in dem Sinne zwingt ihre Kontrolle zu verlieren, weil in der Liebe sich fallen lassen können ein wesnetliches Element wenn nicht gar DER Punkt überhaupt ist. Für sie bedeutet das Kontrollverlust und das macht ihr unglaubliche Angst.

Beziehungsfähig wird sie sein, weil sie die Fähigkeit zu lieben besitzt, aber etwas steht dem in irriger Weise entgegen. Das zerreisst sie. Sie will, aber kann nicht.

Daher kommt das Gefühl des eingeengt fühlens. Ihr wird das alles zu viel. Eigentlich müßte sie sich nämlich fallen und sich völlig auf dich einlassen, aber das geht ja nicht, weil sie die Kontrolle verlieren würde.

Das hart nichts mit dir als Mensch zu tun. Dich liebt sie, aber es ist ihr unangenehm, geliebt zu werden. Wieder der Kontrollverlust. Was pasiert, wenn sie sich fallen läßt? Das fragt sie sich sicher. Fällt sie dann hin oder wird sie aufgefangen? Diese Erfahrungen hat sie noch nicht gemacht.
Mach doch mal "zum Spaß" einen Text mit ihr. Sag ihr, sie soll sich rückwärts in deine Arme fallen lassen. Dabei sieht sie dich nicht und weiß nicht, wo du stehst. Macht sie das oder macht sie das nicht?

Dann noch was: Das Problem ist, daß sie sich in dieser Orientierungslosigkeit logischerweise sehr, sehr unsicher ist. Deswegen können leichte Zweifel deinerseits sie vollkommen verängstigen und deshalb sagt sie,. sie braucht jemanden, der sagt, wo es lang geht. Ihre eigene Unsicherheit macht sie verrückt.

Und du hättest natürlich wissen müssen, daß es ihr nicht gut geht und für sie von dir aus da sein müssen. Sie fühlt sich von sich selbst verlassen und überträgt das auf dich.

Es ist wie bei einem Kind, das zum ersten Mal ohne Stützräder Fahrrad fährt. Ohne Kontrolle der Stützräder hat das Kind zunächst Angst, aber wenn es merkt, das Rad rollt auch so und es kippt nicht um, dann will es gar keine Stützräder mehr haben.
So ist das auch bei deiner Freundin.

Ich denke nicht, daß du großartige etwas falsch gemacht hast. Die Unsicherheit kommt von ihr und nur sie kann sie auch auflösen. Sie muß nur wollen.

Und die Hochzeit: Mal im Ernst. Hätte sie so eine emotionale Veranstaltung an sich überhaupt verkraftet? Unabhängig von deiner Ex oder sonstigen Freunden. Der große Tag. Ist das nicht fast Horror für sie? Heiraten aus Liebe ...

Sie muss nur wollen
Erstmal vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen Beiträge. Das hilft mir wirklich sehr, alles besser zu verstehen und mich mit allem nochmal auseinander zu setzenn.

Tja, Du hast Recht. Sie muss nur wollen. Sie will aber nicht. Was sie innerlich vielleicht denkt oder was ihr gut tun würde ist das eine. Was sie macht, das andere. Hab ihr heute vormittag geschrieben, ob sie Sonntag zuhause ist, damit ich mal vorbei kommen kann. Aber wahrscheinlich kommt sie erst Sonntag Abend nach Hause, ist hundemüde, muss Montag früh raus und dann die ganze Woche durchpowern. Am Wochenende dann direkt in die nächste City, andere Freunde besuchen. Mein 30. Geburtstag? Anrufen wird sie, da bin ich mir sicher und ich hab Angst davor, zu tun als sei alles ok, weil ich nicht rumheulen will.

Überhaupt. Ich mach hier jede einzelne Sekunde Gedanken über sie, über uns. Und wenn ich ihr schreibe, kommt nichts zurück. Wenn wir telefonieren, schweigt sie meist. Denke, es ist ihr unangenehm sich mit mir auseinander zu setzen. Hat mich länger nicht gesehen, ist wieder in ihrer "alten" Welt mit dem alten Gefüge und ist froh darüber. Ich komm einfach nicht an sie ran.

Ja, sie muss einfach nur wollen. Aber wie kann ich ihr helfen, dass sie will? Glaube, dass ich gut für sie bin. Aber wie mach ich ihr begreiflich, so dass sie sich fallen lässt und ihre Freiheit aufgibt.

Wobei sie ja eigentlich gar nichts für mich aufgeben müsste. Ich verlang ja gar nicht viel. Aber es sind/waren immer solche Situationen: Hat Freundin X lange nicht gesehen. Fährt sie am Wochenende mit mir zusammen zu ihr, kann sie nicht so sein wie früher, weil sie sich ja um mich "kümmern" muss. Fährt sie alleine hin, sehen wir uns 2 Wochen nicht. Dann braucht sie auf Dauer auch keinen Freund, wenn es immer so abläuft. Meine Freunde kennen lernen? Wann denn? Kriegt ja noch nicht mal ihre eigenen unter einen Hut. Außerdem ist bei Geburtstagen usw. in meinem Freundeskreis sowieso meine in dem Kreis ziemlich integrierte Ex-Freundin dabei, so dass immer ein Konflikt in der Luft liegt.

Hab im Zweifelsfall immer alles sausen lassen und bin mit ihr mitgefahren. Aber das ist ihr dann auch nicht recht. Ist halt wirklich so wie ich oben schon schrieb: Solange sie mich ne Weile nicht sieht und abgelenkt ist, vermisst sie mich auch nicht. Erst, wenn ich da bin, merkt sie wieder, dass ich ihr gut tue. Deswegen wollte ich auch keine so langen Pausen entstehen lassen. Und weil ich sie einfach vermisse. Hab von ihr immer nur gehört, dass sie mich vermisst und liebt, wenn ich da war oder gerade gefahren bin. Bin ich länger weg gewesen, hatte sie sich irgendwie damit arrangiert.

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14. September 2007 um 14:37
In Antwort auf kawin_12494832

Sie muss nur wollen
Erstmal vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen Beiträge. Das hilft mir wirklich sehr, alles besser zu verstehen und mich mit allem nochmal auseinander zu setzenn.

Tja, Du hast Recht. Sie muss nur wollen. Sie will aber nicht. Was sie innerlich vielleicht denkt oder was ihr gut tun würde ist das eine. Was sie macht, das andere. Hab ihr heute vormittag geschrieben, ob sie Sonntag zuhause ist, damit ich mal vorbei kommen kann. Aber wahrscheinlich kommt sie erst Sonntag Abend nach Hause, ist hundemüde, muss Montag früh raus und dann die ganze Woche durchpowern. Am Wochenende dann direkt in die nächste City, andere Freunde besuchen. Mein 30. Geburtstag? Anrufen wird sie, da bin ich mir sicher und ich hab Angst davor, zu tun als sei alles ok, weil ich nicht rumheulen will.

Überhaupt. Ich mach hier jede einzelne Sekunde Gedanken über sie, über uns. Und wenn ich ihr schreibe, kommt nichts zurück. Wenn wir telefonieren, schweigt sie meist. Denke, es ist ihr unangenehm sich mit mir auseinander zu setzen. Hat mich länger nicht gesehen, ist wieder in ihrer "alten" Welt mit dem alten Gefüge und ist froh darüber. Ich komm einfach nicht an sie ran.

Ja, sie muss einfach nur wollen. Aber wie kann ich ihr helfen, dass sie will? Glaube, dass ich gut für sie bin. Aber wie mach ich ihr begreiflich, so dass sie sich fallen lässt und ihre Freiheit aufgibt.

Wobei sie ja eigentlich gar nichts für mich aufgeben müsste. Ich verlang ja gar nicht viel. Aber es sind/waren immer solche Situationen: Hat Freundin X lange nicht gesehen. Fährt sie am Wochenende mit mir zusammen zu ihr, kann sie nicht so sein wie früher, weil sie sich ja um mich "kümmern" muss. Fährt sie alleine hin, sehen wir uns 2 Wochen nicht. Dann braucht sie auf Dauer auch keinen Freund, wenn es immer so abläuft. Meine Freunde kennen lernen? Wann denn? Kriegt ja noch nicht mal ihre eigenen unter einen Hut. Außerdem ist bei Geburtstagen usw. in meinem Freundeskreis sowieso meine in dem Kreis ziemlich integrierte Ex-Freundin dabei, so dass immer ein Konflikt in der Luft liegt.

Hab im Zweifelsfall immer alles sausen lassen und bin mit ihr mitgefahren. Aber das ist ihr dann auch nicht recht. Ist halt wirklich so wie ich oben schon schrieb: Solange sie mich ne Weile nicht sieht und abgelenkt ist, vermisst sie mich auch nicht. Erst, wenn ich da bin, merkt sie wieder, dass ich ihr gut tue. Deswegen wollte ich auch keine so langen Pausen entstehen lassen. Und weil ich sie einfach vermisse. Hab von ihr immer nur gehört, dass sie mich vermisst und liebt, wenn ich da war oder gerade gefahren bin. Bin ich länger weg gewesen, hatte sie sich irgendwie damit arrangiert.

Sehr schön ...
... das ich hier auch noch einige Erfahrungen und Werte mitnehmen kann, welche ich wirklich direkt auf meine Freundin anwenden kann. Die Frage bleibt offen, wann ist es zu spät?

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14. September 2007 um 17:53
In Antwort auf kawin_12494832

Sie muss nur wollen
Erstmal vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen Beiträge. Das hilft mir wirklich sehr, alles besser zu verstehen und mich mit allem nochmal auseinander zu setzenn.

Tja, Du hast Recht. Sie muss nur wollen. Sie will aber nicht. Was sie innerlich vielleicht denkt oder was ihr gut tun würde ist das eine. Was sie macht, das andere. Hab ihr heute vormittag geschrieben, ob sie Sonntag zuhause ist, damit ich mal vorbei kommen kann. Aber wahrscheinlich kommt sie erst Sonntag Abend nach Hause, ist hundemüde, muss Montag früh raus und dann die ganze Woche durchpowern. Am Wochenende dann direkt in die nächste City, andere Freunde besuchen. Mein 30. Geburtstag? Anrufen wird sie, da bin ich mir sicher und ich hab Angst davor, zu tun als sei alles ok, weil ich nicht rumheulen will.

Überhaupt. Ich mach hier jede einzelne Sekunde Gedanken über sie, über uns. Und wenn ich ihr schreibe, kommt nichts zurück. Wenn wir telefonieren, schweigt sie meist. Denke, es ist ihr unangenehm sich mit mir auseinander zu setzen. Hat mich länger nicht gesehen, ist wieder in ihrer "alten" Welt mit dem alten Gefüge und ist froh darüber. Ich komm einfach nicht an sie ran.

Ja, sie muss einfach nur wollen. Aber wie kann ich ihr helfen, dass sie will? Glaube, dass ich gut für sie bin. Aber wie mach ich ihr begreiflich, so dass sie sich fallen lässt und ihre Freiheit aufgibt.

Wobei sie ja eigentlich gar nichts für mich aufgeben müsste. Ich verlang ja gar nicht viel. Aber es sind/waren immer solche Situationen: Hat Freundin X lange nicht gesehen. Fährt sie am Wochenende mit mir zusammen zu ihr, kann sie nicht so sein wie früher, weil sie sich ja um mich "kümmern" muss. Fährt sie alleine hin, sehen wir uns 2 Wochen nicht. Dann braucht sie auf Dauer auch keinen Freund, wenn es immer so abläuft. Meine Freunde kennen lernen? Wann denn? Kriegt ja noch nicht mal ihre eigenen unter einen Hut. Außerdem ist bei Geburtstagen usw. in meinem Freundeskreis sowieso meine in dem Kreis ziemlich integrierte Ex-Freundin dabei, so dass immer ein Konflikt in der Luft liegt.

Hab im Zweifelsfall immer alles sausen lassen und bin mit ihr mitgefahren. Aber das ist ihr dann auch nicht recht. Ist halt wirklich so wie ich oben schon schrieb: Solange sie mich ne Weile nicht sieht und abgelenkt ist, vermisst sie mich auch nicht. Erst, wenn ich da bin, merkt sie wieder, dass ich ihr gut tue. Deswegen wollte ich auch keine so langen Pausen entstehen lassen. Und weil ich sie einfach vermisse. Hab von ihr immer nur gehört, dass sie mich vermisst und liebt, wenn ich da war oder gerade gefahren bin. Bin ich länger weg gewesen, hatte sie sich irgendwie damit arrangiert.

Ein paar Gedanken
Ich finde, sie sollte weniger arbeiten und das nicht nur, um mit dir zusammen deinen Geburtstag feiern zu können, sondern allgemein für ihr Wohlbefinden. Sie überanstrengt sich bis zum geht nicht mehr, um ja nicht über ihre Gefühle nachdenken zu müssen. So sieht es zumindest aus Entfernung aus.

Während du jede Sekunde an sie denkst, versucht sie dem zu entgehen. Eigentlich nicht fair. Dennoch denke ich, daß sie trotzdem jede Sekunde an dich denkt und dich vermisst, auch dann, wenn sie Party macht. Wie soll man denn bitte ausgelassen feiern können, wenn der Liebste nicht dabei ist? Ich könnte das nicht, aber ich bin ja auch nicht sie.

Freiheit ist es nicht wirklich, was sie hat. Im Grunde sitzt sie sogar in einem selbst gebastelten Gefängnis aus Kontrolle. Sie kommt nicht daraus und denkt, wenn sie versucht, dir zu entkommen, daß sie dann frei ist, weil sie an dieses Gefängnis erinnert wird, aber dem ist nicht so.

Und mit dem Besuch der Freundinnen macht sie es sich auch schwerer als es sein müßte. Sie könnte dich schon einfach mitnehmen. Du müßtest ja nicht die ganze Zeit dabei hocken, wenn du das nicht willst, aber ihr wärt wenigstens zusammen. Dieses Denken, daß sie sich um die "Kümmern" muß, sollte sie auch aufgeben, aber das muß sie selbst merken. Ich nehme an, daß du schon selbstständig bist und dich um dich selbst kümmern kannst

Und deine Freunde sollte sie auch mal kennenlernen. Das zeugt in gewisser Weise doch von Interesse für deine Person und dein Leben. Hm, gut, wenn die Ex dabei ist, dann fühlt man sich nicht so ganz so frei. Man möchte ja doch nicht mit "wildem Rumknutschen" auftrumpfen und ihr weh tun, aber gar nichts machen tut dann euch wieder weh. Wie ihr das Problem lösen könntest, weiß ich jetzt ad hoc auch nicht.

Wie gesagt, ich denke, sie vermisst dich nicht weniger als du sie, aber sie kann sich kopfmässig ablenken. Ist bestimmt ein Mechanismus, den sich irgendwann mal beigebracht hatte, aber Spaß wird ihr das keinen machen und zwischendurch wird sie bestimmt auch mal eine Zeit haben, wo sie bewegungslos vor Schmerz auf dem Bett liegt und gar nichts machen kann. Sie sollte sich öfter sich selbst widmen.

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14. September 2007 um 17:54

Keine Kraft
Ich kopier den Dialog auch nochmal hier rein. Hab ich gerade in titankorn's Diskussion gepostet. Hab sie vor Kurzem in nem Krisengespräch gefragt:

Ich: "Wenn ich sagen würde, ich will das alles nicht mehr..."
Sie: "Dann würde ich das verstehen."
Ich: "Das mein ich doch gar nicht. Du weiss, dass ich nicht eine Millisekunde darüber nachdenken würde. Ich meine: Würdest Du um uns kämpfen?"
Sie: "Nein. Dazu hätte ich nicht die Kraft."

Denke, dass sie von sich erwartet, im Fall der Fälle alles für ihren Freund zu tun. Wenn sie das nicht kann, weil sie keine Kraft hat, dann ist das keine Basis für eine Beziehung. Es ist ihr zu einseitig, wenn nur ich alles für sie tun würde.

Nur nehmen kann sie nicht. Und zum Geben fehlt ihr die Kraft, die Balance.

Wie kann man jemandem aus der Entfernung Kraft, Sicherheit, Balance, Ordnung geben? Kann man das überhaupt? Sollte man sie besser ihren Weg suchen lassen und hoffen, dass sie irgendwann sagt "Hey, der Typ wär's eigentlich gewesen." Kann ich nicht. Im Grunde sagt sie ja jetzt schon "Der Typ ist eigentlich perfekt."

Leider will sie nur keinen perfekten, sondern einen, der sie überfährt. Der die klare Linie vorgibt. Ihr sagt "Du machst jetzt das und das". Hab sie einfach viel zu sehr mit Samthandschuhen angefasst, fürchte ich. Aber es ist auch schwer, sein Ding durchzuziehen, wenn man 1x am Tag zu hören kriegt "Das geht so nicht, ich schaff das nicht. Ich weiss nicht, wo mein Kopf steht."

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14. September 2007 um 18:04
In Antwort auf kawin_12494832

Keine Kraft
Ich kopier den Dialog auch nochmal hier rein. Hab ich gerade in titankorn's Diskussion gepostet. Hab sie vor Kurzem in nem Krisengespräch gefragt:

Ich: "Wenn ich sagen würde, ich will das alles nicht mehr..."
Sie: "Dann würde ich das verstehen."
Ich: "Das mein ich doch gar nicht. Du weiss, dass ich nicht eine Millisekunde darüber nachdenken würde. Ich meine: Würdest Du um uns kämpfen?"
Sie: "Nein. Dazu hätte ich nicht die Kraft."

Denke, dass sie von sich erwartet, im Fall der Fälle alles für ihren Freund zu tun. Wenn sie das nicht kann, weil sie keine Kraft hat, dann ist das keine Basis für eine Beziehung. Es ist ihr zu einseitig, wenn nur ich alles für sie tun würde.

Nur nehmen kann sie nicht. Und zum Geben fehlt ihr die Kraft, die Balance.

Wie kann man jemandem aus der Entfernung Kraft, Sicherheit, Balance, Ordnung geben? Kann man das überhaupt? Sollte man sie besser ihren Weg suchen lassen und hoffen, dass sie irgendwann sagt "Hey, der Typ wär's eigentlich gewesen." Kann ich nicht. Im Grunde sagt sie ja jetzt schon "Der Typ ist eigentlich perfekt."

Leider will sie nur keinen perfekten, sondern einen, der sie überfährt. Der die klare Linie vorgibt. Ihr sagt "Du machst jetzt das und das". Hab sie einfach viel zu sehr mit Samthandschuhen angefasst, fürchte ich. Aber es ist auch schwer, sein Ding durchzuziehen, wenn man 1x am Tag zu hören kriegt "Das geht so nicht, ich schaff das nicht. Ich weiss nicht, wo mein Kopf steht."

Samthandschuhe
Vorsicht! Nicht anfangen, deine Art zu überdenken, nur weil sie einen -sorry- Dachschaden hat! Du bist schon richtig so wie du bist und wenn du sie eben mit Samthandschuhen anfaßt, dann faßt du sie eben so an.

Der Typ ist auch perfekt für sie, das ist ja das Problem
Sie will keinen Rambo, der ihr den Popo versohlt, wenn sie mal wiedr nicht lieb war. Ich denke, sie möchte wirklich einen -sorry- so lieben wie dich haben, der sie wie ein rohes Ei behandelt.
Das sagt sie zwar nicht, aber das meint sie.
Bedenke, sie lügt über ihre Gefühle!!!

Was ich jetzt dazu sagen soll, daß sie nicht um dich kämpfen würde, ist mir schleierhaft. Es überrascht mich etwas, muß ich gestehen. Ich dachte, sie kann so gut geben ohne etwas zu bekommen bzw. sich zu holen. Hm. Dann hat sie wohl im Moment wirklich zu viele Probleme mit sich gleichzeitig, um kämpfen zu können.

Wenn du aber mal böse sein willst, halte ihr doch den Mund zu, wenn sie wieder anfängt kacke zu reden und küss sie

*kopfkratz*

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14. September 2007 um 20:19
In Antwort auf cammie_12764137

Samthandschuhe
Vorsicht! Nicht anfangen, deine Art zu überdenken, nur weil sie einen -sorry- Dachschaden hat! Du bist schon richtig so wie du bist und wenn du sie eben mit Samthandschuhen anfaßt, dann faßt du sie eben so an.

Der Typ ist auch perfekt für sie, das ist ja das Problem
Sie will keinen Rambo, der ihr den Popo versohlt, wenn sie mal wiedr nicht lieb war. Ich denke, sie möchte wirklich einen -sorry- so lieben wie dich haben, der sie wie ein rohes Ei behandelt.
Das sagt sie zwar nicht, aber das meint sie.
Bedenke, sie lügt über ihre Gefühle!!!

Was ich jetzt dazu sagen soll, daß sie nicht um dich kämpfen würde, ist mir schleierhaft. Es überrascht mich etwas, muß ich gestehen. Ich dachte, sie kann so gut geben ohne etwas zu bekommen bzw. sich zu holen. Hm. Dann hat sie wohl im Moment wirklich zu viele Probleme mit sich gleichzeitig, um kämpfen zu können.

Wenn du aber mal böse sein willst, halte ihr doch den Mund zu, wenn sie wieder anfängt kacke zu reden und küss sie

*kopfkratz*

Erstmal die Gelegenheit haben
Um sie zu küssen, müsste ich sie ja erst mal sehen. Wie gesagt: Sie hat Schluss gemacht und es war vorher immer schon ein Termingeschiebe, um uns sehen zu können. Hab ihr ja gesagt, dass ich Sonntag gerne vorbei kommen würde. Aber sie plant ja fleißig ihre Wochenenden ohne mich. Antwortet nicht oder kaum auf SMS oder Mails. Schweigt am Telefon.

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15. September 2007 um 9:16

Keine Reaktion
Das entwickelt sich ja langsam zu einem Blog, in dem ich tägliche Updates gebe... Aber es hilft mir, darüber zu schreiben und ich freue mich über jeden Kommentar.

Hatte ihr ja gestern morgen viel Spaß am Wochenende mit ihrer Freundin gewünscht und ob sie Sonntag zuhause ist, so dass ich vorbei kommen kann. Den ganzen Tag keine Reaktion. Vorm schlafengehen hab ich ihr noch ne kure SMS mit "Denk an Dich." geschrieben. Eigentlich hätte ich auch texten können "Schreib bitte, dass Du an mich denkst."

Ist dann genau 2 Wochen her gewesen, dass ich zum letzten Mal ne SMS mit den Worten "Denk an Dich" bekommen habe. Hatte mir dann am nächsten Tag gesagt, dass es Spaß gemacht hat mit der Freundin (die ganze Nacht durchtanzen. Überhaupt nicht mein Ding.) und dass sie heute wieder vorbei kommt. Hab das so interpretiert, dass ich dann wohl besser nicht vorbei komme, weil sie lieber mit der Freundin weg will. Hab gesagt, ich komm dann wohl besser nicht und wenn sie das doch möchte, soll sie sich einfach melden und ich mach mich auf den Weg und bin 3 Stunden später da.

War ein Fehler. Typisch Mann. Hab gedacht, wenn sie mich sehen will, sagt sie Bescheid und dann komm ich. Wenn sie nicht Bescheid sagt, will sie mich auch nicht sehen. Ende vom Lied: Stressiges Telefonat am Sonntag Abend, ich solle nicht immer fragen, sondern einfach vorbei kommen, wenn's mir passt. Sei schließlich ihr Freund. Und wenn's dann kracht, dann kracht's halt. Aber nicht dauernd um Erlaubnis fragen und ihr die Entscheidung überlassen.

Kommt im Endeffekt wieder aufs Kernproblem zurück. In der Woche, wenn sie nen harten Tag hatte und von mir in den Arm genommen werden wollte, war ich nicht da. Am Wochenende, an dem sie sowieso schon 100 andere Sachen machen müsste oder tanzen gehen wollte oder Freundinnen treffen, bin ich jetzt noch da (gewesen).

Passt alles nicht unter einen Hut. Lösung? Ich hab keine Ahnung. Würd doch alles für sie tun. Aber wenn ich mich ganz nach ihr richte, ist ihr das auch nicht recht (Schuldgefühle?).

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15. September 2007 um 10:09
In Antwort auf kawin_12494832

Keine Reaktion
Das entwickelt sich ja langsam zu einem Blog, in dem ich tägliche Updates gebe... Aber es hilft mir, darüber zu schreiben und ich freue mich über jeden Kommentar.

Hatte ihr ja gestern morgen viel Spaß am Wochenende mit ihrer Freundin gewünscht und ob sie Sonntag zuhause ist, so dass ich vorbei kommen kann. Den ganzen Tag keine Reaktion. Vorm schlafengehen hab ich ihr noch ne kure SMS mit "Denk an Dich." geschrieben. Eigentlich hätte ich auch texten können "Schreib bitte, dass Du an mich denkst."

Ist dann genau 2 Wochen her gewesen, dass ich zum letzten Mal ne SMS mit den Worten "Denk an Dich" bekommen habe. Hatte mir dann am nächsten Tag gesagt, dass es Spaß gemacht hat mit der Freundin (die ganze Nacht durchtanzen. Überhaupt nicht mein Ding.) und dass sie heute wieder vorbei kommt. Hab das so interpretiert, dass ich dann wohl besser nicht vorbei komme, weil sie lieber mit der Freundin weg will. Hab gesagt, ich komm dann wohl besser nicht und wenn sie das doch möchte, soll sie sich einfach melden und ich mach mich auf den Weg und bin 3 Stunden später da.

War ein Fehler. Typisch Mann. Hab gedacht, wenn sie mich sehen will, sagt sie Bescheid und dann komm ich. Wenn sie nicht Bescheid sagt, will sie mich auch nicht sehen. Ende vom Lied: Stressiges Telefonat am Sonntag Abend, ich solle nicht immer fragen, sondern einfach vorbei kommen, wenn's mir passt. Sei schließlich ihr Freund. Und wenn's dann kracht, dann kracht's halt. Aber nicht dauernd um Erlaubnis fragen und ihr die Entscheidung überlassen.

Kommt im Endeffekt wieder aufs Kernproblem zurück. In der Woche, wenn sie nen harten Tag hatte und von mir in den Arm genommen werden wollte, war ich nicht da. Am Wochenende, an dem sie sowieso schon 100 andere Sachen machen müsste oder tanzen gehen wollte oder Freundinnen treffen, bin ich jetzt noch da (gewesen).

Passt alles nicht unter einen Hut. Lösung? Ich hab keine Ahnung. Würd doch alles für sie tun. Aber wenn ich mich ganz nach ihr richte, ist ihr das auch nicht recht (Schuldgefühle?).

Hallo Marcel
Habe nur den Eingangsbeitrag gelesen. Mein spontaner Gedanke war: Deine Freundin gängelt Dich, weil sie es kann. Meiner Meinung nach braucht sie mal jemanden, der ihr ordentlich die Meinung sagt, anstatt ihr das Händchen zu halten, wenn ihr was quersitzt.

Ich sage das, weil ich selber ähnlich veranlagt bin - immer zur Stelle zu sein, wenn der Partner Hilfe braucht, ist für mich im Grunde selbstverständlich. In einer normalen Beziehung kommt das Gleiche dann auch vom Partner zurück.

Wenn der andere aber "an der Welt leidet" und das an Dir auslässt und Du immer noch jedesmal zur Stelle bist, dann ist das Ganze nicht mehr im Gleichgewicht. Du schreibst ja selbst, Du bist nicht die Ursache für ihr Verhalten, aber sie behandelt Dich so.

Da hilft nur ein klares Wort von Dir und Abgrenzung. Sie muss sehen, dass sie nicht einfach mit Dir umspringen kann. Auch wenn sie erst mal empört darauf reagiert. Wenn ihr wirklich was an Dir liegt, wird sie drüber nachdenken.

Liebe Grüße

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15. September 2007 um 10:39
In Antwort auf kawin_12494832

Keine Reaktion
Das entwickelt sich ja langsam zu einem Blog, in dem ich tägliche Updates gebe... Aber es hilft mir, darüber zu schreiben und ich freue mich über jeden Kommentar.

Hatte ihr ja gestern morgen viel Spaß am Wochenende mit ihrer Freundin gewünscht und ob sie Sonntag zuhause ist, so dass ich vorbei kommen kann. Den ganzen Tag keine Reaktion. Vorm schlafengehen hab ich ihr noch ne kure SMS mit "Denk an Dich." geschrieben. Eigentlich hätte ich auch texten können "Schreib bitte, dass Du an mich denkst."

Ist dann genau 2 Wochen her gewesen, dass ich zum letzten Mal ne SMS mit den Worten "Denk an Dich" bekommen habe. Hatte mir dann am nächsten Tag gesagt, dass es Spaß gemacht hat mit der Freundin (die ganze Nacht durchtanzen. Überhaupt nicht mein Ding.) und dass sie heute wieder vorbei kommt. Hab das so interpretiert, dass ich dann wohl besser nicht vorbei komme, weil sie lieber mit der Freundin weg will. Hab gesagt, ich komm dann wohl besser nicht und wenn sie das doch möchte, soll sie sich einfach melden und ich mach mich auf den Weg und bin 3 Stunden später da.

War ein Fehler. Typisch Mann. Hab gedacht, wenn sie mich sehen will, sagt sie Bescheid und dann komm ich. Wenn sie nicht Bescheid sagt, will sie mich auch nicht sehen. Ende vom Lied: Stressiges Telefonat am Sonntag Abend, ich solle nicht immer fragen, sondern einfach vorbei kommen, wenn's mir passt. Sei schließlich ihr Freund. Und wenn's dann kracht, dann kracht's halt. Aber nicht dauernd um Erlaubnis fragen und ihr die Entscheidung überlassen.

Kommt im Endeffekt wieder aufs Kernproblem zurück. In der Woche, wenn sie nen harten Tag hatte und von mir in den Arm genommen werden wollte, war ich nicht da. Am Wochenende, an dem sie sowieso schon 100 andere Sachen machen müsste oder tanzen gehen wollte oder Freundinnen treffen, bin ich jetzt noch da (gewesen).

Passt alles nicht unter einen Hut. Lösung? Ich hab keine Ahnung. Würd doch alles für sie tun. Aber wenn ich mich ganz nach ihr richte, ist ihr das auch nicht recht (Schuldgefühle?).

Guten Morgen Marcel
So krass, daß sie dich gängelt, würde ich es nicht ausdrücken, dennoch scheint alles für sie gut zu laufen, wenn sie selbst entscheiden kann, was sie wann und mit wem macht und wann du dann doch mal vorbeischauen darfst und andere Dinge. Ich glaube eher, daß sie sich gar nicht bewußt ist, daß dir ihr Verhalten weh tun könnte, denn -wie gesagt- für sie ist das bestimmt alles im Rahmen.

Deswegen denke ich, solltest du ihr einmal "beibiegen", wie du gerne behandelt werden möchtest, so daß es dir nicht weh tut!

Wie du das schaffen kannst, weiß ich nicht, dafür kenne ich dich eigentlich gar nicht aber da du die so sehr liebst, wird dir bestimmt ein Weg einfallen, sie zur Vernunft zu bringen.

Laß sie mal spüren, daß sie dir richtig weh tut.
Letztendes wird ihr wahrscheinlich genau ihr Verhalten selbst weh tun und dein Verhalten ihr gut. Sie ist bestimmt auch eine Frau "Samthandschuh", aber dazu müßte sie sich ja fallen lassen.

Leicht gesagt, aber ihre Kontrolle muß weg.

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15. September 2007 um 11:06
In Antwort auf cammie_12764137

Guten Morgen Marcel
So krass, daß sie dich gängelt, würde ich es nicht ausdrücken, dennoch scheint alles für sie gut zu laufen, wenn sie selbst entscheiden kann, was sie wann und mit wem macht und wann du dann doch mal vorbeischauen darfst und andere Dinge. Ich glaube eher, daß sie sich gar nicht bewußt ist, daß dir ihr Verhalten weh tun könnte, denn -wie gesagt- für sie ist das bestimmt alles im Rahmen.

Deswegen denke ich, solltest du ihr einmal "beibiegen", wie du gerne behandelt werden möchtest, so daß es dir nicht weh tut!

Wie du das schaffen kannst, weiß ich nicht, dafür kenne ich dich eigentlich gar nicht aber da du die so sehr liebst, wird dir bestimmt ein Weg einfallen, sie zur Vernunft zu bringen.

Laß sie mal spüren, daß sie dir richtig weh tut.
Letztendes wird ihr wahrscheinlich genau ihr Verhalten selbst weh tun und dein Verhalten ihr gut. Sie ist bestimmt auch eine Frau "Samthandschuh", aber dazu müßte sie sich ja fallen lassen.

Leicht gesagt, aber ihre Kontrolle muß weg.

Spüren lassen
Tja, es ist jetzt mittlerweile fast 3 Wochen her, dass sie das letzte Mal bei mir war. Standen montags früh morgens im Stau und sie hat ihren Zug verpasst, was für sie arbeitsmäßig ein Riesenproblem war. Ab sofort kann sie Montags nicht mehr den Zug nehmen, sondern muss immer schon Sonntags fahren, was für uns beide noch weniger gemeinsame Zeit bedeutet.

Sie war unglaublich sauer, ich auch. "Blöd geplant", "ich wusste es", "das geht so alles nicht". Hat am Bahnhof morgens um 7 eine Riesen-Eskalation gegeben. Hat dann ne Stunde später aus dem Zug nochmal angerufen. Sie war halbwegs gefasst, ich total fertig, weil ich mir ihre Worte sehr zu Herzen genommen habe und befürchtet habe, dass sie alles hinwirft, wenn die Zeit mit mir immer mit solchen Problemen behaftet ist.

Hab dann 2 Tage später von ihr eine Karte gekriegt, in der sie schrieb, ich solle mir nicht immer alles zu Herzen nehmen und sie sei einfach total fertig mit der Welt und wüsste nicht, wo ihr Kopf steht. Ich tue ihr so wahnsinnig gut, sie liebt mich und sie will das alles. Ich soll mich durch sie nicht immer so verrückt machen lassen.

Auch in der SMS vom Mittwoch (2 Tage nachdem sie Schluss gemacht hatte): Muss erst mal mich selbst und meinen Weg finden. Mach Dir keine Gedanken.

Keine Gedanken? Nicht verrückt machen lassen? Mein Gott, ich liebe diese Frau. Über was soll ich mir sonst Gedanken machen, wenn nicht darüber?

Und meine Gedanken im Moment sind: Wird sie sich überhaupt von sich aus melden? Soll ich ihr weiter texten oder mal anrufen, obwohl sie keine Reaktion zeigt? Wenn ich sie anrufe, weiss ich überhaupt nicht, was ich ihr sagen soll? Ist ja bei ner Freundin am anderen Ende Deutschlands. Was machst Du so? Wie geht's Dir? Mir geht's scheisse. Sie schweigt doch eh. Ich komm nicht an sie ran.

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15. September 2007 um 11:44
In Antwort auf kawin_12494832

Spüren lassen
Tja, es ist jetzt mittlerweile fast 3 Wochen her, dass sie das letzte Mal bei mir war. Standen montags früh morgens im Stau und sie hat ihren Zug verpasst, was für sie arbeitsmäßig ein Riesenproblem war. Ab sofort kann sie Montags nicht mehr den Zug nehmen, sondern muss immer schon Sonntags fahren, was für uns beide noch weniger gemeinsame Zeit bedeutet.

Sie war unglaublich sauer, ich auch. "Blöd geplant", "ich wusste es", "das geht so alles nicht". Hat am Bahnhof morgens um 7 eine Riesen-Eskalation gegeben. Hat dann ne Stunde später aus dem Zug nochmal angerufen. Sie war halbwegs gefasst, ich total fertig, weil ich mir ihre Worte sehr zu Herzen genommen habe und befürchtet habe, dass sie alles hinwirft, wenn die Zeit mit mir immer mit solchen Problemen behaftet ist.

Hab dann 2 Tage später von ihr eine Karte gekriegt, in der sie schrieb, ich solle mir nicht immer alles zu Herzen nehmen und sie sei einfach total fertig mit der Welt und wüsste nicht, wo ihr Kopf steht. Ich tue ihr so wahnsinnig gut, sie liebt mich und sie will das alles. Ich soll mich durch sie nicht immer so verrückt machen lassen.

Auch in der SMS vom Mittwoch (2 Tage nachdem sie Schluss gemacht hatte): Muss erst mal mich selbst und meinen Weg finden. Mach Dir keine Gedanken.

Keine Gedanken? Nicht verrückt machen lassen? Mein Gott, ich liebe diese Frau. Über was soll ich mir sonst Gedanken machen, wenn nicht darüber?

Und meine Gedanken im Moment sind: Wird sie sich überhaupt von sich aus melden? Soll ich ihr weiter texten oder mal anrufen, obwohl sie keine Reaktion zeigt? Wenn ich sie anrufe, weiss ich überhaupt nicht, was ich ihr sagen soll? Ist ja bei ner Freundin am anderen Ende Deutschlands. Was machst Du so? Wie geht's Dir? Mir geht's scheisse. Sie schweigt doch eh. Ich komm nicht an sie ran.

Was hast du denn?
Für sie ist doch alles in Ordnung. Sagte ich ja eben schon.
Sie denkt, wenn sie es jetzt beendet, dann sind deine Sorgen ein für allemal vorbei. Was sie sagt, das meint sie auch. Kümmere dich nicht mehr um sie. Mach dir keine Gedanken. Sie schafft das schon. Alleine versteht sich. Schließlich möchte sie dich nicht aufregen.

Ich vermute, sie kennt es nicht anders bis jetzt in ihrem Leben. Statt über Gefühle zu reden (kann sie das überhaupt?) wird sich zurückgezogen und das alles mit sich selbst ausgemacht und wenn sie fertig damit ist, dann meldet sie sich ja vielleicht wieder bei dir. Schwierigkeiten damit, das zu verstehen wirst du nicht haben, weil du das ja auch so machst, denkt sie.

D.h. sie möchte sich für dich so "aufbereiten", daß da am Ende eine perfekte Frau rauskommt, die du auch wirklich verdient hast und die mit einem Mann zusammen ist, den sie selbst auch endlich verdient hat. Ohne Probleme ihrerseits ist dann doch alles in Butter. Du sollst dir das alles bloß nicht so zu Herzen nehmen, weil du ja später eine perfekte Frau kriegst. Dauert nur etwas, aber es wird funktionieren. Da ist sie ganz zuversichtlich. Oh, wie gut ich das kenne ok, anderes Thema.

Die Verspätung am Montag paßt dann erst recht ins Bild. Das war eine äußere und nicht geplante Einwirkung. Kommt sie mit so etwas zurecht? Auf jeden Fall konnte sie es nicht beeinflussen, aber sich selbst kann sie beeinflussen und das wird sie versuchen bis sie halt perfekt für dich ist. Jetzt ist sie schließlich noch nicht so toll, daß du sie überhaupt lieben kannst, denkt sie. Deswegen bittet sie dich, diese ganzen Gefühle auf später zu verschieben. Jetzt sag nicht, du kannst das nicht

Doch, sie wird sich melden und zwar dann, wenn sie denkt, sie macht dir nicht mehr so viel Ärger wie bis jetzt. Mag sein, daß sie sich nicht für perfekt hält, auch dann nicht, aber für besser als jetzt auf jeden Fall. Und das hat sie dann ganz alleine geschafft, also ohne deine Hilfe. Ist das nicht toll?

Eigentlich sollte sie selbst einen Blog eröffnen und mal schreiben, was sie da so tut

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15. September 2007 um 12:41
In Antwort auf cammie_12764137

Was hast du denn?
Für sie ist doch alles in Ordnung. Sagte ich ja eben schon.
Sie denkt, wenn sie es jetzt beendet, dann sind deine Sorgen ein für allemal vorbei. Was sie sagt, das meint sie auch. Kümmere dich nicht mehr um sie. Mach dir keine Gedanken. Sie schafft das schon. Alleine versteht sich. Schließlich möchte sie dich nicht aufregen.

Ich vermute, sie kennt es nicht anders bis jetzt in ihrem Leben. Statt über Gefühle zu reden (kann sie das überhaupt?) wird sich zurückgezogen und das alles mit sich selbst ausgemacht und wenn sie fertig damit ist, dann meldet sie sich ja vielleicht wieder bei dir. Schwierigkeiten damit, das zu verstehen wirst du nicht haben, weil du das ja auch so machst, denkt sie.

D.h. sie möchte sich für dich so "aufbereiten", daß da am Ende eine perfekte Frau rauskommt, die du auch wirklich verdient hast und die mit einem Mann zusammen ist, den sie selbst auch endlich verdient hat. Ohne Probleme ihrerseits ist dann doch alles in Butter. Du sollst dir das alles bloß nicht so zu Herzen nehmen, weil du ja später eine perfekte Frau kriegst. Dauert nur etwas, aber es wird funktionieren. Da ist sie ganz zuversichtlich. Oh, wie gut ich das kenne ok, anderes Thema.

Die Verspätung am Montag paßt dann erst recht ins Bild. Das war eine äußere und nicht geplante Einwirkung. Kommt sie mit so etwas zurecht? Auf jeden Fall konnte sie es nicht beeinflussen, aber sich selbst kann sie beeinflussen und das wird sie versuchen bis sie halt perfekt für dich ist. Jetzt ist sie schließlich noch nicht so toll, daß du sie überhaupt lieben kannst, denkt sie. Deswegen bittet sie dich, diese ganzen Gefühle auf später zu verschieben. Jetzt sag nicht, du kannst das nicht

Doch, sie wird sich melden und zwar dann, wenn sie denkt, sie macht dir nicht mehr so viel Ärger wie bis jetzt. Mag sein, daß sie sich nicht für perfekt hält, auch dann nicht, aber für besser als jetzt auf jeden Fall. Und das hat sie dann ganz alleine geschafft, also ohne deine Hilfe. Ist das nicht toll?

Eigentlich sollte sie selbst einen Blog eröffnen und mal schreiben, was sie da so tut

Über Gefühle reden
Ja, sie kann über Gefühle reden. Wirft im Gegenteil eher mir vor, ich sei zu wenig emotional. Mein Verhalten, meine Blicke passten nicht zu meinen Worten. Ich habe Gefühle, kann darüber schreiben und reden. Nur sieht man es mir meist nicht an, das stimmt. So bin ich halt, und damit kommt sie nicht klar. Das weiss ich.

Meint dann, alles was ich für sie tue, mache ich, weil ich "sehr gut lernen könne". Wäre dann nicht authentisch, sondern gelerntes Verhalten. Meine Güte, natürlich möchte ich aus Fehlern lernen und mich so anpassen, dass es ihr gefällt. Nun ja, gut gemeint ungleich gut gemacht. Komm dann für sie nicht authentisch rüber. Habe keine Ecken und Kanten. Versteh schon, dass sie keinen auf Knopfdruck funktionierenden Haushalts-Roboter haben möchte, sondern einen Menschen. Aber was erwartet sie, wenn dauernd eine Eskalation droht, weil sie Kleinigkeiten sofort aus der Bahn werfen?

Vielleicht hab ich mir auch wirklich vieles zu sehr zu Herzen genommen. Wenn sie traurig war, fertig, wütend, hätte ich nicht immer nach einer Lösung suchen sollen und mir vorwerfen müssen, ich wär schuld, weil ich ihr nicht helfen kann. Frauen Venus, Männer Mars... Sie wollte keine Lösung, sondern jemanden, der sie in den Arm nimmt. Blöd, wenn der 400km weit weg ist.

Wie soll ich denn meine Gefühle auf später verschieben? Woran soll ich mich festhalten? Ich würd doch ewig warten, wenn sie mir was zu Festhalten geben würde. Was ist, wenn sie sich aus ner Stimmung heraus in irgendwas anderes stürzen würde? Selbst, wenn ihr das emotional nicht so viel bedeuten würde: Wie sollte ich das aushalten?

Und das schlimmste ich, dass sie sagt, sie vermisst mich nicht. Sie sei nicht so verliebt, wie sie sein müsste, um es weiter zu "versuchen". Was macht Dich so sicher, dass sie das nicht vielleicht wirklich genauso meint wie sie sagt?

Bin ja schon froh, dass sie auf die Frage "Liebst Du mich" am Telefon und per SMS gar nichts gesagt hat statt "nein" oder "zu wenig" zu sagen. Aber vielleicht ist das ja auch nur, um mir nicht weh zu tun und sie hat innerlich wirklich mit mir abgeschlossen.

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15. September 2007 um 13:05
In Antwort auf kawin_12494832

Über Gefühle reden
Ja, sie kann über Gefühle reden. Wirft im Gegenteil eher mir vor, ich sei zu wenig emotional. Mein Verhalten, meine Blicke passten nicht zu meinen Worten. Ich habe Gefühle, kann darüber schreiben und reden. Nur sieht man es mir meist nicht an, das stimmt. So bin ich halt, und damit kommt sie nicht klar. Das weiss ich.

Meint dann, alles was ich für sie tue, mache ich, weil ich "sehr gut lernen könne". Wäre dann nicht authentisch, sondern gelerntes Verhalten. Meine Güte, natürlich möchte ich aus Fehlern lernen und mich so anpassen, dass es ihr gefällt. Nun ja, gut gemeint ungleich gut gemacht. Komm dann für sie nicht authentisch rüber. Habe keine Ecken und Kanten. Versteh schon, dass sie keinen auf Knopfdruck funktionierenden Haushalts-Roboter haben möchte, sondern einen Menschen. Aber was erwartet sie, wenn dauernd eine Eskalation droht, weil sie Kleinigkeiten sofort aus der Bahn werfen?

Vielleicht hab ich mir auch wirklich vieles zu sehr zu Herzen genommen. Wenn sie traurig war, fertig, wütend, hätte ich nicht immer nach einer Lösung suchen sollen und mir vorwerfen müssen, ich wär schuld, weil ich ihr nicht helfen kann. Frauen Venus, Männer Mars... Sie wollte keine Lösung, sondern jemanden, der sie in den Arm nimmt. Blöd, wenn der 400km weit weg ist.

Wie soll ich denn meine Gefühle auf später verschieben? Woran soll ich mich festhalten? Ich würd doch ewig warten, wenn sie mir was zu Festhalten geben würde. Was ist, wenn sie sich aus ner Stimmung heraus in irgendwas anderes stürzen würde? Selbst, wenn ihr das emotional nicht so viel bedeuten würde: Wie sollte ich das aushalten?

Und das schlimmste ich, dass sie sagt, sie vermisst mich nicht. Sie sei nicht so verliebt, wie sie sein müsste, um es weiter zu "versuchen". Was macht Dich so sicher, dass sie das nicht vielleicht wirklich genauso meint wie sie sagt?

Bin ja schon froh, dass sie auf die Frage "Liebst Du mich" am Telefon und per SMS gar nichts gesagt hat statt "nein" oder "zu wenig" zu sagen. Aber vielleicht ist das ja auch nur, um mir nicht weh zu tun und sie hat innerlich wirklich mit mir abgeschlossen.

Ich würde fast sagen
frag mich was einfacheres, aber damit ist dir auch nicht geholfen
Was mich so sicher macht, daß sie es nicht meint, wie sie es sagt und damit wirklich Schluß war, weiß ich nicht. Nenn es Intution oder Naivität. Egal.

Wenn sie dir auf die Frage "Liebst du mich" antworten würde, dann müßte sie sich ja wieder fallen lassen, weil ihr dann wieder zusammen wärt. Aber das geht ja im Moment nicht, weil sie sich noch perfektionieren muß, damit sie dich auch wirklich verdient hat.
"Nein" wäre gelogen wie auch "nicht genug".

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Sie möchte nicht, daß du dich für sie an sie anpaßt, aber du machst es, weil es dazu gehört. Aus deiner Sicht. Sie kennt das nicht, daß man nach und nach in einer Beziehung näher zusammenwächst und entsprechend sich auch an den anderen anpaßt. Für sie bleibt jeder so wie er ist und der andere muß das dann eben so akzeptieren.

Vielleicht versucht sie das ja im Moment, sich doch anzupassen, aber alleine. Wie man das zusammen macht, weiß sie nicht. Teamwork im Job ist einfacher für sie als das gleiche Prinzip in einer Beziehung anzuwenden.

Ja, sie will nicht, daß du eine Lösung suchst, weil das ja Teamwork wäre. Du denkst für sie mit. Oh weh. Oh wei. Hilfe. Das darfst du aber nicht machen. So viel Fürsorge hat sie doch gar nicht verdient.

Ich denke, sie möchte schon, daß du an ihr festhälst und sie denkt, sie gibt dir etwas zum festhalten, damit, daß sie sich mehr oder weniger aufAbstand richtig für dich perfekt zurecht machen will. Damit sagt sie dir, sie kommt wieder. Für dich. Hätte sie mit dir abgeschlossen, dann könnte sie dich doch sehen, weil sie dann keine Angst haben müßte, sich fallen lassen zu müssen.

Stimmt. In den Arm nehmen wünscht sie sich, aber das geht ja nicht. Woran soll sie sich festhalten können?

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15. September 2007 um 13:08
In Antwort auf kawin_12494832

Über Gefühle reden
Ja, sie kann über Gefühle reden. Wirft im Gegenteil eher mir vor, ich sei zu wenig emotional. Mein Verhalten, meine Blicke passten nicht zu meinen Worten. Ich habe Gefühle, kann darüber schreiben und reden. Nur sieht man es mir meist nicht an, das stimmt. So bin ich halt, und damit kommt sie nicht klar. Das weiss ich.

Meint dann, alles was ich für sie tue, mache ich, weil ich "sehr gut lernen könne". Wäre dann nicht authentisch, sondern gelerntes Verhalten. Meine Güte, natürlich möchte ich aus Fehlern lernen und mich so anpassen, dass es ihr gefällt. Nun ja, gut gemeint ungleich gut gemacht. Komm dann für sie nicht authentisch rüber. Habe keine Ecken und Kanten. Versteh schon, dass sie keinen auf Knopfdruck funktionierenden Haushalts-Roboter haben möchte, sondern einen Menschen. Aber was erwartet sie, wenn dauernd eine Eskalation droht, weil sie Kleinigkeiten sofort aus der Bahn werfen?

Vielleicht hab ich mir auch wirklich vieles zu sehr zu Herzen genommen. Wenn sie traurig war, fertig, wütend, hätte ich nicht immer nach einer Lösung suchen sollen und mir vorwerfen müssen, ich wär schuld, weil ich ihr nicht helfen kann. Frauen Venus, Männer Mars... Sie wollte keine Lösung, sondern jemanden, der sie in den Arm nimmt. Blöd, wenn der 400km weit weg ist.

Wie soll ich denn meine Gefühle auf später verschieben? Woran soll ich mich festhalten? Ich würd doch ewig warten, wenn sie mir was zu Festhalten geben würde. Was ist, wenn sie sich aus ner Stimmung heraus in irgendwas anderes stürzen würde? Selbst, wenn ihr das emotional nicht so viel bedeuten würde: Wie sollte ich das aushalten?

Und das schlimmste ich, dass sie sagt, sie vermisst mich nicht. Sie sei nicht so verliebt, wie sie sein müsste, um es weiter zu "versuchen". Was macht Dich so sicher, dass sie das nicht vielleicht wirklich genauso meint wie sie sagt?

Bin ja schon froh, dass sie auf die Frage "Liebst Du mich" am Telefon und per SMS gar nichts gesagt hat statt "nein" oder "zu wenig" zu sagen. Aber vielleicht ist das ja auch nur, um mir nicht weh zu tun und sie hat innerlich wirklich mit mir abgeschlossen.

Und...
Es ist immer noch eine fernbeziehung und damit eine Art Beziehung mit der sie nicht zurecht zu kommen scheint, weil sie nicht in den Arm genommen werden kann.

Eine Fernbeziehung ist Abstand und wenn sie das nicht so mag, dann wird sie sich den Abstand eben so nehmen wie sie ihn selbst haben kann, so daß sie ihn verträgt. Wenn man es so will, dann paßt sie sich schon an und zwar daran, daß es eine Fernbeziehung ist, die "in den Arm nehmen" völlig ausschließt.

Versuch mal das zu verstehen, daß sie dies nicht bekommen kann, obwohl sie es braucht. Dann steckt ihr sogesehen im gleichen Jammertal.

Du kriegst kein "Ich liebe dich" und sie keine Umarmung.

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15. September 2007 um 13:40
In Antwort auf cammie_12764137

Und...
Es ist immer noch eine fernbeziehung und damit eine Art Beziehung mit der sie nicht zurecht zu kommen scheint, weil sie nicht in den Arm genommen werden kann.

Eine Fernbeziehung ist Abstand und wenn sie das nicht so mag, dann wird sie sich den Abstand eben so nehmen wie sie ihn selbst haben kann, so daß sie ihn verträgt. Wenn man es so will, dann paßt sie sich schon an und zwar daran, daß es eine Fernbeziehung ist, die "in den Arm nehmen" völlig ausschließt.

Versuch mal das zu verstehen, daß sie dies nicht bekommen kann, obwohl sie es braucht. Dann steckt ihr sogesehen im gleichen Jammertal.

Du kriegst kein "Ich liebe dich" und sie keine Umarmung.

Nerven SMS?
Was meinst Du fühlt man als Frau in so einer Situation? Ich möchte ihr nicht auf den Keks gehen, aber hab halt dauernd das Bedürfnis, ihr zu sagen, dass sie mir fehlt. Dass ich an sie denke usw. Wie schon gesagt ist es natürlich auch der Wunsch, dass sie mir das gleiche sagt. Aber das wird sie nicht tun.

Möchte ihr aber nicht das Gefühl geben, sie zu bedrängen. Sie hat ja offensichtlich Spaß bei ihrer Freundin und will sie nicht dauernd zwingen, an mich zu denken, wenn sie's von alleine nicht tut. - "Hast Du in letzter Zeit an mich gedacht?" - "Nein, nicht so oft." Das saß.

Fühlt man sich dann bedrängt und möchte in Ruhe gelassen werden, um seine Freiheit auszuleben? Oder freut man sich und denkt "Hey, schön, dass er an mich denkt."

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15. September 2007 um 13:55
In Antwort auf kawin_12494832

Nerven SMS?
Was meinst Du fühlt man als Frau in so einer Situation? Ich möchte ihr nicht auf den Keks gehen, aber hab halt dauernd das Bedürfnis, ihr zu sagen, dass sie mir fehlt. Dass ich an sie denke usw. Wie schon gesagt ist es natürlich auch der Wunsch, dass sie mir das gleiche sagt. Aber das wird sie nicht tun.

Möchte ihr aber nicht das Gefühl geben, sie zu bedrängen. Sie hat ja offensichtlich Spaß bei ihrer Freundin und will sie nicht dauernd zwingen, an mich zu denken, wenn sie's von alleine nicht tut. - "Hast Du in letzter Zeit an mich gedacht?" - "Nein, nicht so oft." Das saß.

Fühlt man sich dann bedrängt und möchte in Ruhe gelassen werden, um seine Freiheit auszuleben? Oder freut man sich und denkt "Hey, schön, dass er an mich denkt."

Nochmal zur Einnerung nur für dich
Sie lügt über ihre Gefühle. Wieso weshalb weiß ich nicht und das ist mir auch egal, aber was meinst du, was so jemand antwortet, wenn du fragst, ob sie dich liebt oder ob sie dich vermisst etc.?

Bestimmt nicht laut "JAAAAA!", sondern eher "Weiß nicht" oder "Nein, nicht so oft". Das sagt sie, aber das meint sie nicht so! Mag sein, daß du in Gefühlsdingen sehr ehrlich und direkt bist, aber sie ist das nicht.

Darauf aufbauend würde ich halt sagen, daß sie sich freut, daß du ihr schreibst und daß sie dich in Wahrehit saumässig vermißt.
Sag ihr, daß du sie vermißt, wenn das dein Bedürfnis ist, aber rechne nicht damit, daß das auch ihr Bedürfnis ist!
Nichts sagen ist bei ihr bestimmt ein besseres Zeichen als ständiges "I love you".

Wirst du wohl mit lebenmüssen. Erstmal. Aber du weißt ja nicht, ob sie sich dahingehend noch ändert und doch mal rausschreit, daß sie dich liebt und das dann auch so meint wie sie es sagt.

Ich lese immer wieder "Freiheit ausleben"?
Was verstehst du darunter und was meint sie damit? Ähm, ne, was denkst du, was sie damit meint?

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15. September 2007 um 14:02
In Antwort auf kawin_12494832

Nerven SMS?
Was meinst Du fühlt man als Frau in so einer Situation? Ich möchte ihr nicht auf den Keks gehen, aber hab halt dauernd das Bedürfnis, ihr zu sagen, dass sie mir fehlt. Dass ich an sie denke usw. Wie schon gesagt ist es natürlich auch der Wunsch, dass sie mir das gleiche sagt. Aber das wird sie nicht tun.

Möchte ihr aber nicht das Gefühl geben, sie zu bedrängen. Sie hat ja offensichtlich Spaß bei ihrer Freundin und will sie nicht dauernd zwingen, an mich zu denken, wenn sie's von alleine nicht tut. - "Hast Du in letzter Zeit an mich gedacht?" - "Nein, nicht so oft." Das saß.

Fühlt man sich dann bedrängt und möchte in Ruhe gelassen werden, um seine Freiheit auszuleben? Oder freut man sich und denkt "Hey, schön, dass er an mich denkt."

Sag mir jetzt aber nicht,
daß die FERNbeziehung die Lüge ist, die du brauchst, damit du dich wohl fühlst. Davon, daß du dich nach ihrer körperlichen Nähe sehnst, lese ich nämlich nur sehr wenig bis nichts.

Sie soll dir sagen, daß sie dich liebt und vermißt und immer dabei haben wollen würde, aber weil das nicht so zurückkommt bist du enttäuscht und deswegen steht der Beitrag hier überhaupt erst nur drin!

Brauchst nicht drauf antworten, wenn du nicht willst.

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