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Fernbeziehung - Wer sollte umziehen?

30. März 2015 um 11:25 Letzte Antwort: 13. April 2015 um 8:29

Guten Morgen liebe Community!

Ich habe mich hier nach langem stillen Mitlesen angemeldet, da ich selbst einen Rat benötige - und die Beiträge zu dem Thema aus der Vergangenheit immer ein Vielfältiges Spektrum an Antworten hervorbrachten!

Die Frage steht ja bereits im Titel, komme ich zur Situation:


Vor drei Jahren habe ich über das Internet und ein gemeinsames Hobby eine Frau kennen gelernt. Zu dem Zeitpunkt hatte sie bereits eine dreijährige Tochter, mit der ich sehr gut zurecht komme. Mittlerweile bin ich für sie "Papa 2" vor Freunden und Verwandten und es läuft auch in der Beziehung so gut, dass man über Hochzeit und Kind nachdenkt - allerdings nur nachdenkt, weil wir nicht zusammen wohnen.


Sie wohnt im Süden Deutschlands und ich im Norden. Und trennen etwa 700 Kilometer, die ich gerne jedes zweite Wochenende auf mich nehme und im Urlaub!

Sie ist 34 und ich bin 26, also ist ein kleiner Altersunterschied da. Aktuell lebt sie im Haus ihrer Eltern, hat dort eine eigene Haushälfte. Allerdings kommen ihr Vater und ich nicht wirklich gut miteinander aus - ich bin ihm zu jung.


Aktuell gestaltet es sich so, dass sie nicht umziehen will und sich weigert, nur im geringsten darüber nachzudenken. Da ich sie nicht verlieren will und keine Diskussion führen wollte, habe ich mich bereit erklärt, umzuziehen, und meinen doch sicheren Job in einer Verwaltung aufzugeben. Das war vor einem Jahr.
180 Bewerbungen und aktuell 140 Absagen später keimt in mir langsam der Gedanke, dass sie vielleicht doch hierher ziehen sollte. Sie war bereits mehrfach mit ihrer Tochter hier und diese hat - wie Kinder irgendwie nunmal sind - hier oben bei mir bereits Freunde gefunden.


Bin ich blöd in meinem Denken, wenn ich jetzt von ihr vordere, dass wir das Umzugsthema nochmal diskutieren, da ich ja trotz ernsthafter Bemühungen nichts finde?


Kurz zu meinem Jobhintergrund:

Ich habe in der Computerbranche gelernt, bin dort aber vor 6 Jahren nach der Ausbildung raus um in der Verwaltung als Quereinsteiger zu arbeiten. Da die Computerbranche sehr schnelllebig ist, sind mir aktuelle Standards etc. nicht bekannt - was eine Jobsuche in dem Bereich schwierig macht. Im Bereich Büro und Verwaltung habe ich die Schwierigkeit, dass ich dort nicht gelernt habe.

Anmerken sollte ich zu der Jobsuche auch: Ich habe immer ein gewisses Gehalt von 2000 Euro brutto vorrausgesetzt, da meine Freundin nach einem Zusammenziehen gerne ein Kind möchte - und dann nicht mehr arbeiten. Sicherlich gibt es Elterngeld und Lohnfortzahlung bis zu einem gewissen Grad, aber ohne finanzielle Absicherung mag ich nicht leben!



Ich hoffe, mein Kauderwelsch ist Verständlich und ihr habt einen Rat für mich!

Vielen lieben Dank

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30. März 2015 um 11:57

Danke für die Antwort.

Dennoch hätte ich gerne mehr "Background" zu deiner Aussage. Inwiefern kann ich die Tragweite nicht einschätzen? Woran machst du das fest?

Wenn ich deiner Meinung nach zu jung bin, hilf mir doch, zu lernen! Ich sage nicht, dass ich wirklich überblicke, was die Situation voll und ganz mitbringt, aber das ist auch der Grund, warum ich mir hier einen Rat erhoffe

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30. März 2015 um 12:02

Danke für die Antwort.
Auch dir danke ich!

Ja, ich suche selbstverständlich weiter! In meinem / unseren Fall ist es eher so, dass meine Freundin fordert, ich sollte doch erstmal über eine Zeitarbeitsfirma einen Aushilfsjob suchen - was ich allerdings ablehne.

Was die Großeltern angeht - meine Freundin und ich sind uns in dem Punkt einig, dass ihre Großeltern der Tochter leider nicht gut tun, was mit deren eigenen Umständen zu tun hat (Scheidung, Hausverkauf Ja / Nein?) und jetzt um die Gunst ihrer Enkelin buhlen. Aber das ist, wie ich finde, nichts, was in die Beziehung meiner Freundin oder mir reinspielen sollte.

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30. März 2015 um 12:06

Also wenn die Planung so aus sieht,
daß sie noch ein weiteres Kind mit dir haben möchte, und dann mit dem Arbeiten auf hören will währe es mit sicherheit das vernünftigste wenn sie zu dir rauf zieht.
Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind wirklich nicht sehr günstig (also so wie du es geschildert hast). Vermutlich hätte sie es oben leichter einen Job zu finden als du unten. Klar ist das für die Kleine ein Umzug, aber das gehört einfach zum Leben, wir ohnen halt in einer Globalisierten welt (fast) ohne Grenzen. Es gibt sehr viele Menschen die sich entscheiden müssen entweder weg zu ziehen um einen Job zu bekommen, von dem sie leben können oder dort zu bleiben wo sie sind (vielleicht weit unterbezahlt und als Quereinsteiger)
Natürlich mag der Vater deiner Freundin dich nicht immerhin besteht durch dich die Gefahr, daß er einen teil seiner Familie verliert (700 km ist für Ältere Menschen oft schon eine Weltreise)

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30. März 2015 um 12:25

Und das...
... ist eben mein aktuelles Problem.

Ich sehe nicht, was sie aufgeben muss. Stattdessen begebe ich mich in das Risiko. Selbst wenn ich jetzt etwas über die Zeitarbeitsfirma finde, ist das auch kein Garant, dass ich in 6 Monaten nicht arbeitslos bin - davor fürchte ich mich am allermeisten! Finanzielle Probleme sind in meinem Bekanntenkreis öfters der Grund für Trennungen gewesen, was mich da besonders ängstlich macht.

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30. März 2015 um 12:28

Kurze Anmerkung
Es geht niemals darum wer umziehen SOLL oder MUSS, es geht darum Kompromisse zu finden, die beide glücklich machen. Aber beide sollten definitiv kompromissbereit sein. Vor allem wenn einer der beiden eh aufhören will zu arbeiten, weswegen verweigert sie denn einen Umzug, wenn es sie arbeitstechnisch nicht dort hält und wenn Kinder ehrlich gesagt überall Freunde finden können. Ihr solltet es definitiv nochmal intensiv durchsprechen. Und sie sollte da auch ein wenig Kompromissfähigkeit zeigen, denn ansonsten hat das doch keine Zukunft, schliesslich will sie mit dir die Ehe eingehen und es ist absolut unmöglich immer einer Meinung zu sein und auch sie wird einstecken müssen.

Ich habe das Gefühl, dass du bisher zu sehr auf sie eingegangen bist und sie deswegen so verwöhnt ist, dass sie denkt, dass du das schon wuppen wirst und sie es sich gemütlich machen kann. Dass das in Zukunft nicht so weitergehen kann und wird wirst du ihr klar machen müssen. Und auch, dass in einer Beziehung jeder hin und wieder Opfer bringen muss.

Also wie gesagt ich würde da ein ruhiges Gespräch suchen in der du ihr auch klarmachst, dass du aufgrund deiner beruflichen Situation ziemlich örtlich gebunden bist durch die Laufbahn und nenne ihr ruhig auch die Zahlen, damit ihr klar ist wie schwer das für dich ist was zu finden.

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30. März 2015 um 12:29

Um nicht ganz unfair zu sein....
..... um ihren Haushalt kümmert sie sich alleine. Und in der Nähe ihrer Eltern wohnt sie auch nur, weil die das Haus gebaut haben und gesagt haben: So jetzt kommst du hierher.

Das Kind nimmt ihr dort keiner ab. In den Jahren der Beziehung war das Kind öfters bei meiner Mutter, als bei ihrer, was ich bezeichnend finde.

Ich fürchte, du hast Recht und da kommt nicht viel. Allerdings widerstrebt es mir, diese Beziehung einfach so aufzugeben. Stattdessen keimt in mir die Überlegung, einfach nicht ihrem Druck nachzugeben, zu bleiben wo ich bin, mich weiter in aller Ruhe nach einem Job umzusehen und ihr die Wahl zu lassen, damit zurecht zu kommen, umzuziehen oder es zu beenden.


Danke dir auf jeden Fall für deinen Beitrag!

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30. März 2015 um 12:32
In Antwort auf clyde_12561285

Also wenn die Planung so aus sieht,
daß sie noch ein weiteres Kind mit dir haben möchte, und dann mit dem Arbeiten auf hören will währe es mit sicherheit das vernünftigste wenn sie zu dir rauf zieht.
Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind wirklich nicht sehr günstig (also so wie du es geschildert hast). Vermutlich hätte sie es oben leichter einen Job zu finden als du unten. Klar ist das für die Kleine ein Umzug, aber das gehört einfach zum Leben, wir ohnen halt in einer Globalisierten welt (fast) ohne Grenzen. Es gibt sehr viele Menschen die sich entscheiden müssen entweder weg zu ziehen um einen Job zu bekommen, von dem sie leben können oder dort zu bleiben wo sie sind (vielleicht weit unterbezahlt und als Quereinsteiger)
Natürlich mag der Vater deiner Freundin dich nicht immerhin besteht durch dich die Gefahr, daß er einen teil seiner Familie verliert (700 km ist für Ältere Menschen oft schon eine Weltreise)

Danke...
.... für deine Antwort.

Sie als Erzieherin hätte es definitiv leichter, so wie die aktuell gesucht werden.
Und meine "geringen Arbeitschancen" will ich ja gar nicht vorschieben. Es ist halt irgendwie Tatsache, dass ich bisher nur Absagen hatte. Und die Jobs haben wir teils gemeinsam rausgesucht und ich habe sie eingebunden - nicht das es heißt ich würde mich nicht bemühen (hat sie nie gesagt oder gedacht, aber ich fand es schöner, gemeinsam "Zukunft zu planen").

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30. März 2015 um 12:36
In Antwort auf rundp

Kurze Anmerkung
Es geht niemals darum wer umziehen SOLL oder MUSS, es geht darum Kompromisse zu finden, die beide glücklich machen. Aber beide sollten definitiv kompromissbereit sein. Vor allem wenn einer der beiden eh aufhören will zu arbeiten, weswegen verweigert sie denn einen Umzug, wenn es sie arbeitstechnisch nicht dort hält und wenn Kinder ehrlich gesagt überall Freunde finden können. Ihr solltet es definitiv nochmal intensiv durchsprechen. Und sie sollte da auch ein wenig Kompromissfähigkeit zeigen, denn ansonsten hat das doch keine Zukunft, schliesslich will sie mit dir die Ehe eingehen und es ist absolut unmöglich immer einer Meinung zu sein und auch sie wird einstecken müssen.

Ich habe das Gefühl, dass du bisher zu sehr auf sie eingegangen bist und sie deswegen so verwöhnt ist, dass sie denkt, dass du das schon wuppen wirst und sie es sich gemütlich machen kann. Dass das in Zukunft nicht so weitergehen kann und wird wirst du ihr klar machen müssen. Und auch, dass in einer Beziehung jeder hin und wieder Opfer bringen muss.

Also wie gesagt ich würde da ein ruhiges Gespräch suchen in der du ihr auch klarmachst, dass du aufgrund deiner beruflichen Situation ziemlich örtlich gebunden bist durch die Laufbahn und nenne ihr ruhig auch die Zahlen, damit ihr klar ist wie schwer das für dich ist was zu finden.

Danke...
.... für die anregenden Worte!
Selbstverständlich geht es um einen Kompromiss, den ich auch bereit bin, einzugehen.

Das Gespräch habe ich mehrfach zu Beginn der Diskussion vor einem Jahr gesucht, aber sie hat es immer geblockt. Dann habe ich von mir aus beschlossen, mich zu bewerben.

Ich denke, dein Hinweis mit den Zahlen ist ein Guter. Zu Hause werde ich diese auflisten und in einem ruhigen Moment - von Angesicht zu Angesicht - das Gespräch nochmal suchen.

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30. März 2015 um 12:40

Das....
... war auch zeitweise mein Gedanke, aber schnell frage ich mich dann, ob ich nicht der unfaire Part bin, weil mich ihr Verhalten sauer macht.

Sicherlich, ihre Eltern haben das Haus und ihre Tochter und sie leben dort. Und ich wäre ja bereit, alles zu versuchen und bin schon bei einem Gehalt von 2000 brutto / Montag fast 9.000 Euro brutto / Jahr weniger. Das ist vielleicht nicht soo viel, aber es ist eben etwas, dass ich mir erarbeitet habe und so schnell nicht wieder bekomme.

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30. März 2015 um 12:42

Das mit dem Haushalt...
... bezog sich auf den vorherigen Beitrag.

Ja, das Ding mit den Schuldgefühlen kann sie gut. Habe einige Zeit gebraucht, bis mich das nur noch geringfügig getroffen hat, aber sie schafft es von Zeit zu Zeit trotzdem.

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30. März 2015 um 12:44

Auf diese Frage....
..... bekomme ich nur zu hören, dass sie es nie vorhatte und wollte.Und ansonsten nichts. Nur das sie es nicht will und nicht macht.


Ich weiß, dass sie ein Mensch ist, der extreme Probleme mit Veränderungen hat und vermute, dass das auch stark hineinspielt... aber das sollte ja kein Grund sein, nichtmal den Dialog zu suchen.

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30. März 2015 um 12:47

Wenn sie zu mir zieht....
...... würden wir zur Miete in dem Haus wohnen, in dem ich jetzt wohne.
Noch gibt der Job her, dass ich mir sowas leisten kann. Soziale Kontakte für beide wären in der direkten Nachbarschaft.

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30. März 2015 um 12:47

Wenn sie zu mir zieht....
...... würden wir zur Miete in dem Haus wohnen, in dem ich jetzt wohne.
Noch gibt der Job her, dass ich mir sowas leisten kann. Soziale Kontakte für beide (Nachbarskind das immer wieder nach der Tochter fragt und meine Nachbarin, die sich sehr gut mit meiner Freundin versteht) wären in der direkten Nachbarschaft.

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30. März 2015 um 12:48

Meistens....
..... fliege ich am Freitagmittag und Sonntagsnachts zurück. Somit bin ich Freitags gegen 15 Uhr da und Sonntags um 21 Uhr wieder weg.

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30. März 2015 um 12:53

Da ist mein Problem....
... das sie bei einem eigenen Kind mit mir, die Elternzeit voll ausschöpfen will. Danach dann langsam wieder arbeiten. Aber selbst dann bezweifel ich, dass es ausreicht.

Ich werde mit ihr gemeinsam mal ausrechnen, was wir im Montag so ausgeben und daraus dann einen Kompromiss versuchen auszuhandeln.

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30. März 2015 um 12:55

Danke...
..... für die deutlichen Worte!

So falsch kann ich mit meinen Gedanken, dass ich nicht mehr geben kann, ja nicht liegen. Das macht mir etwas Mut, dass ich weiter auf meinen Standpunkt "kein mieser Job!" stehen bleibe.

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30. März 2015 um 13:26
In Antwort auf dag_12166495

Danke...
..... für die deutlichen Worte!

So falsch kann ich mit meinen Gedanken, dass ich nicht mehr geben kann, ja nicht liegen. Das macht mir etwas Mut, dass ich weiter auf meinen Standpunkt "kein mieser Job!" stehen bleibe.

Oder schlag ihr folgendes vor:
Wenn sie definitiv nicht umziehen will und du definitiv keine guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, dann gehst du beim nächsten Kind einfach in Elternzeit und sie schafft voll. Sie ist ja auch vehement dagegen, dass sie umzieht, also muss sie dann in diese Richtung Kompromisse eingehen. Mach ihr einfach klar, dass es nicht ohne Kompromisse funktioniert.

Und frag sie warum DU umziehen sollst, obwohl gute Gründe dagegen sprechen, wenn sie sich so dagegen sträubt, ohne dir Gründe nennen zu können...

Und sag ihr auch, dass du deine Kompromissbereitschaft wohl sehr deutlich gezeigt hast, es so aber einfach sehr viel schwerer wird, sie kann dir nun ihre zeigen, indem sie sich zumindest bemüht.

Und dieses "Sie verlangt..." hat mich weiter unten auch aufgeregt. Wenn sie verlangt, dann sollte sie ja auch geben können, oder nicht? Was bekommst du dafür, wenn du tatsächlich einen Job in einer Zeitarbeitsfirma annimmst?
Ich meine, ich verlange auch Dinge von meinem Freund aber, 1. ist das nichts was er nicht bereit ist zu geben oder nicht geben kann (ich will zu Plan A-C auch noch den letzten, totsicheren Plan D haben für den Notfall) und 2. gebe ich auch dafür (je nachdem werde ich in Zukunft voll schaffen, während er nur Teilzeit arbeitet und sich um die Kinder kümmert). Und da liegt der Hund begraben, meiner Meinung nach. Sie will, will, will, aber was stellt sie dir dafür in Aussicht?

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30. März 2015 um 14:20

Danke euch für....
.... die ganzen Antworten!

Ja so ähnlich seh ich das auch, habe mir aber dann immer wieder schnell gesagt "Ach du übertreibst - andere sind da bestimmt ähnlich."

Andererseits sehe ich, was ich aktuell verdiene und sehe, das ich woanders wesentlich weniger verdienen würde - einfach weil ich nicht erwarten kann, nur weil ich jetzt eine Führungsposition habe, dass ich sie woanders auch bekäme. Ich hatte mit dem aktuellen Job einfach nur Glück!

Ich werde es wohl tatsächlich so halten, dass ich den Job behalte, mich weiter bewerbe und sie letztendlich entscheiden lasse. Meinen Standpunkt beibehalten und deutlich machen, dass ich nicht bereit bin alles zu geben, aber nichts in der Beziehung zu erhalten.

Danke euch!

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30. März 2015 um 14:29

Welches Argument?
Sorry, aber ich glaube ich stehe auf dem Schlauch

Ich meine das so, dass wenn sie zwingend will, dass er runter zieht und im Prinzip seine Karriere für sie aufgeben soll, sie dafür die Karriere macht und er zu ihr zieht und sich dann um die Kinder kümmert. Also dass sie sich entscheidet zwischen Hausfrau und Arbeit entscheidet, da er nicht umziehen und einen guten Job finden kann...

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30. März 2015 um 14:40

Und wiedermal...
... gerettet. Danke.

Ja ich werde das feiner ausdrücken.
Vielleicht, wenn ich ihr sage, dass ich nicht bereit bin, unser beiden finanziellen Ruin zu riskieren... hm. Ja auf jeden Fall feiner, als das was hier steht. *lacht*

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30. März 2015 um 14:45

Aber so meine ich das gar nicht
Ich meine das eher in die Richtung, dass ihr klar sein muss, dass er ihr nicht beides (Umzug und finanzielle Sicherheit) bieten kann, sondern immer nur eines von beidem. Ich denke nämlich, dass sie da noch nicht so drüber nachgedacht hat.

Und deswegen würde ich sagen, dass sie das als Alternative haben kann, aber man eben nicht immer alles haben kann, ohne gewisse Dinge zu opfern.

Also es ist mehr für sie so als "Weckruf", dass ihr klar wird, dass es eben nicht viele Alternativen gibt...
Nämlich
Trennung
Sie zieht um und kann das mit dem Kinderkriegen so machen
Er zieht um und sie muss dafür voll schaffen, womit sie dann beide unglücklich wären.

Verstehst du wie ich das meine?

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30. März 2015 um 14:46

Den Vorschlag....
... habe ich schonmal gemacht. Wäre für mich auch okay gewesen, solange wir finanziell abgesichert sind (was wir dann aber auch nicht wirklich wären).

Ich kann auch sehr gerne zu Hause bleiben mich um ihre Tochter und dann ein eigenes Kind kümmern, schmeiße auch gerne den Haushalt, wenn ich eh zu Hause bin... alles kein Problem. Nur was mir Bauchschmerzen bereitet ist die Tatsache, dass ich umziehen soll und dafür einen "Aushilfsjob" annehmen soll....

Ich komme aus einer Familie, in der wir jeden Cent mehrfach umdrehen mussten und weigere mich etwas, meinen hart erarbeiteten Abteilungsleiterposten aufzugeben um danach in finanzielle Unsicherheit zu geraten. Ich brauche keine "Karriere machen" oder dergleichen. Was ich will ist finanzielle Sicherheit - nicht Kopfüber in tosendes Meer springen.

Ist das zuviel verlangt?

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30. März 2015 um 14:48
In Antwort auf rundp

Aber so meine ich das gar nicht
Ich meine das eher in die Richtung, dass ihr klar sein muss, dass er ihr nicht beides (Umzug und finanzielle Sicherheit) bieten kann, sondern immer nur eines von beidem. Ich denke nämlich, dass sie da noch nicht so drüber nachgedacht hat.

Und deswegen würde ich sagen, dass sie das als Alternative haben kann, aber man eben nicht immer alles haben kann, ohne gewisse Dinge zu opfern.

Also es ist mehr für sie so als "Weckruf", dass ihr klar wird, dass es eben nicht viele Alternativen gibt...
Nämlich
Trennung
Sie zieht um und kann das mit dem Kinderkriegen so machen
Er zieht um und sie muss dafür voll schaffen, womit sie dann beide unglücklich wären.

Verstehst du wie ich das meine?

Genau das....
..... meine ich.

Danke für die schöne Auflistung.

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30. März 2015 um 17:12


sie macht es sich aber auch ganz schön "bequem"

Wärend du dir Gedanken über "wie kriege ich meine Familie finanziert" lese ich hier kein Argument warum sie nicht umziehen "kann"

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31. März 2015 um 9:57

Ich denke...
.... du hast da gar nicht Unrecht. Und selbst wenn sie dann wieder Arbeiten geht, irgendwann, findet sie als Erzieherin hier leichter einen Job, als ich bei ihr.

Gestern Abend habe ich den Dialog gesucht, aber irgendwie ist es gescheitert. Woran, weiß ich leider nicht zu greifen.

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31. März 2015 um 9:59

Ich bin....
deinem Rat gefolgt. Dabei herum gekommen ist tatsächlich dann aber: Nix.

Sie blockte diese offenen Fragen ab, indem sie es als Quatsch abtat und aufgelegt hat. Vielleicht hätte ich den Dialog nicht am Telefon führen sollen, aber sie will nicht darüber reden, und wurde agressiv. Merkt sie vielleicht selbst, dass etwas schief läuft?

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31. März 2015 um 10:01

Möglicherweise...
..... hast du Recht.
Wobei ich glaube, dass man niemals das richtige Alter hat um unbekannte Situationen wie diese zu stemmen. Da muss man reinwachsen.

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31. März 2015 um 20:30

So ganz spontan hätte ich gesagt:
"Ihr zieht beide zusammen in der Mitte von euren jetzigen Wohnorten.
Aber dieser Kompromiss ist ja nicht möglich,da du dadurch finanzielle Schwierigkeiten bekommen könntest.
Vielleicht solltet ihr gemeinsam reflektieren,was für Vorteile und Nachteile ergeben würde,wenn du zu ihr ziehst oder auch sie zu dir.

Sie müsste plötzlich in eine Mietwohnung ziehen,jetzt hat sie keinerlei Wohnkosten wegen Eigenheim.
Sie wäre demnach auf dein Gehalt angewiesen und verliert ihre Selbstständigkeit.
Du würdest einen gut bezahlten Job verlieren und hättest evtl.eine ungewisse Zukunft als Angestellter in einer Zeitfirma,hättest demnach große finanzielle Einschränkungen und wärst darauf angewiesen,daß sie auch arbeiten geht,damit ihr halbwegs über die Runden kommen werdet.

Demnach würde ich sagen,besser wäre es,sie zieht zu dir (für sie ist es einfacher eine Arbeit zu finden,als für dich) und ihr baut euch dort euer Nest auf.
Ihre Eigentumswohnhälfte könnte sie evtl.vermieteten,so kommt auch noch etwas Geld rein,welches ihr später (weiteres Kind) gut gebrauchen könnt.
Kinder schließen schnell neue Freundschaften und sehen einen Umzug nicht als einen Weltuntergang an (Ausnahme Pubertät,aber soweit ist es ja noch nicht) .
Diesbezüglich sollte es keine Probleme geben,da ja schon bei Besuchen bei dir,neue Freundschaften geschlossen wurden.

Für keinen Partner sollte man einen guten Job aufgeben und da sollte sie einsichtig sein.

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1. April 2015 um 8:34

Gestern....
..... hat es dann doch geknallt.
Jetzt heißt es, ich würde den Umzug ja gar nicht wollen und die Bewerbungen - die wir teils gemeinsam geschrieben / rausgesucht haben - hätte ich ja nur erlogen um sie zu beruhigen.

Ich war kurz davor, mich zu trennen, habe es dann aber nicht getan, weil sie mir ja doch etwas bedeutet. Und ich möchte mich nicht im Streit / Affekt trennen, sondern in Ruhe über das Thema reden... bis jetzt habe ich mich nicht bei ihr gemeldet, weiß auch nicht, ob ich das so wirklich möchte.

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1. April 2015 um 13:59
In Antwort auf dag_12166495

Gestern....
..... hat es dann doch geknallt.
Jetzt heißt es, ich würde den Umzug ja gar nicht wollen und die Bewerbungen - die wir teils gemeinsam geschrieben / rausgesucht haben - hätte ich ja nur erlogen um sie zu beruhigen.

Ich war kurz davor, mich zu trennen, habe es dann aber nicht getan, weil sie mir ja doch etwas bedeutet. Und ich möchte mich nicht im Streit / Affekt trennen, sondern in Ruhe über das Thema reden... bis jetzt habe ich mich nicht bei ihr gemeldet, weiß auch nicht, ob ich das so wirklich möchte.

Na das war wohl falsch.
du hättest ihr schon sagen können, daß du nicht um ziehen möchtest und es aus Beruflichen Gründen auch nicht kannst.
Du hättest ihr sagen können, daß du sie Liebst, aber ihr nicht auf der Tasche sitzen möchtest (wozu es dadurch sehr warscheinlich kommen würde).
und bei 180 Bewerbungen hast du schon mehr gemacht als ich tun würde.

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1. April 2015 um 14:04
In Antwort auf clyde_12561285

Na das war wohl falsch.
du hättest ihr schon sagen können, daß du nicht um ziehen möchtest und es aus Beruflichen Gründen auch nicht kannst.
Du hättest ihr sagen können, daß du sie Liebst, aber ihr nicht auf der Tasche sitzen möchtest (wozu es dadurch sehr warscheinlich kommen würde).
und bei 180 Bewerbungen hast du schon mehr gemacht als ich tun würde.

Ich habe....
..... ihr das bereits gesagt. Was wäre das auch für ein Leben, wenn ich abhängig von ihr wäre? Und im Grunde will ich ja umziehen, für sie, für uns. Aber nicht auf "Teufel komm raus" und koste es was es wolle.

Ich habe für mich beschlossen, mich weiter zu bewerben und ihr die Entscheidung letztendlich zu überlassen. Mit der aktuellen Situation kommt sie weitaus weniger zuercht als ich. Nicht fair, aber was anderes lässt man mir nicht.

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13. April 2015 um 8:29

Sie meinte....
.... dass sie einfach nicht will. Sie weicht meinen Fragen aus und selbst wenn ich Verständnisvoll bin, bricht sie ab.


Allerdings....
... war sie jetzt eine Woche über Ostern mit ihrer Tochter bei mir und hat wiedermal festgestellt, wie gut es ihr bei mir gefällt und wie reibungslos alles funktioniert hat, auch mit den Hunden und wie toll sich die Kinder verstanden haben, obwohl sie sich ein Jahr nicht gesehen haben.

Ich glaube einfach, sie ist ein Mensch, der Angst vor Veränderung hat... und das hemmt sie selbst.

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Frühere Diskussionen
Gehen oder noch eine letzte Chance geben?
Von: erez_12241671
neu
|
12. April 2015 um 23:57
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