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Fernbeziehung

21. Februar 2014 um 13:38

Das eine Fernbeziehung nicht einfach ist, weiß ich.

Es ist nur der Zeitpunkt zum ewigen Zusammensein, Heiraten und Familegründen rückt näher und sie macht einen Rückzieher, aber möglicher Weise eher fremdverschuldet.

Es sind, wie es zu erwarten war, die zukünftigen Schwiegereltern, die hier Probleme verursachen.

Sie wünscht sich nichts ersähnlicheres als bei mir zu sein, und ihre zweite Ausbildung zu starten. Weil ihr derzeitiger Beruf sie eig. körperlich kaputt macht, da sie sowieso schon was im Knie hat. Diese Ausbildung ist jedoch schulisch und sie bekommt somit kein Geld mehr. Da es ihre zweite Ausbildung ist, müssen ihre Eltern sie auch nicht mehr unterstützen. (Obwohl ich davon ausgehe, dass ihr Vater sie trotzdem unterstützen würde (und sogar nicht zu knapp), aber wahrscheinlich ebend nur dann, wenn er weiß, dass ich von dem Geld, dass sie dann bekommt, nicht selber einen Vorteil ziehen kann)

Meine Schiegereltern mögen mich nicht, da ich nicht so wie sie mich in Gesellschaften einfügen kann, ich bin eig. wie meine zukünftige Frau bzw. ihre Tochter eher introvertiert, und habe Schwierigkeiten mit Menschen klar zu kommen, da ich früher schwer gemoppt wurde, von Schülern und sogar von Lehrern.

Dazu kommt das ich studiere und zu alt bin für das Studium, nach der Meinung der Eltern. Außerdem versaue ich hin und wieder einige Prüfungen, es handelt sich halt hier um ein Maschinenbaustudium. Neulich musste ich mich wegen der längst überfälligen Mathe I-Klausur abmelden, weil ich Kopfschmerzen am Tage der Prüfung hatte, aber niemand glaubt mir das, bis auf meine Freundin. "Die sie es so tun muss" sagte sie sinngemäß.
Schließlich habe ich nur 3 Versuche frei und einer ist schon vergeudet, dann muss ich ja nicht unnötig wegen starken Kopfschmerzen den 2. Versuch vergeuden. dann wird mir auch zur Last vorgeworfen, dass ich da nichts gegen meine Kopfweh machen lasse (ich habe sie sehr häufig und meist 3 Tage lang). Aber ich bin nicht so wie ihre Mutter, die sich dann mit Pillen und Nahrungsergänzungsmitteln zufuttert, weil es gesünder sein soll. Auch bin ich kein Fan von Operation in Kopfbereich. (Außerdem überschrite ich die Regelstudienzeit, jedoch nicht die Durchschnittsstudienzeit an der Uni)

Ich willl mit ihr in eine kleine billige WG in der Stadtmitte, und ein Minijob neben dem Studium haben, um die Wohung zu finanzieren. Während sie neben ihrer Ausbildung ebenfalls Geld verdient, da sie mit ihrer früheren Ausbildung schon viele Möglichkeiten hat, besser Geld zu verdienen als ich im Moment.

Zum weiteren Verständnis:
Übrigens ihr Vater verdient sehr viel Geld, und sie hat ein kleines Vermögen angespaart, was für mich sehr viel Geld ist, was ich noch nie hatte, aber andere verdienen das schon so 2 bis 3 mal im Jahr. Ich bin eig. ein armes Arbeiterkind, dass den Traum hegt aus der "öden Arbeiterklasse" auszubrechen, meine Eltern setzen all Ihre Hoffnung auf mich.

Ihr Vater meinte zu ihr, ich wäre nicht der Mann fürs Leben und ich würde hinterher der "typische Hausmann" werden, der daheim bleibt und sich um KKK kümmert. Und wenn ich halt nicht Ingenieur werden kann, dann muss es halt nicht zwangsläufig so kommen, aber ich bin auch kein Chauvenist, der unbedingt diese klassiche Geschlechterverteilung unterstützen muss.

Mein Alter 27 kommt daher, dass ich beim Bund war, einmal was studiert, wofür ich dann doch nicht geeignet war, und wegen der schwierigen Jugend und den Lehrern, die mir einen Hauptschulabschluss reingedrückt haben, womit ich dann mit unnötigen Mehraufwand das Abitur nachholte.

Sie sagte, sie kann sich nicht zwischen ihren Eltern und mir entscheiden.
Ich sagte, sei soll darüber nachdenken, mit wem sie Ihr Leben verbingen möchte.
Sie sagte, dass es aber ihre Eltern sind [und sie irgendwie von ihnen abhängig ist].

Momentan habe ich keinen Job, da ich mich entscheiden habe letztes Semester, wo ich sowieso schon alle Vorlesungen und Übungen besucht habe, zwei Monat bei ihr zu sein. Dennoch benutzte ich die Zeit bei ihr, um zu lernen, aber das sahen ihre Eltern nicht, wofür sie mich zusätzlich noch für faul halten. Außerdem sahen ihre Eltern nicht, dass ich für sie die kleinen Dinge im Haushalt für sie erledigte, um mich erkenntlich zu zeigen, dass ich bei ihnen wohnen durfte.

Dass in eckigen Klammern interpretierte ich so raus.

Was denkt ihr, wie soll es oder wird es weitergehen?

Was denkt ihr von mir, was kann ich machen, um die Situation zu verbessern?

Was denkt ihr von ihr?

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21. Februar 2014 um 16:06

Nicht verbohrt.
Sie ist nicht verbohrt, ganz und gar nicht. Sie ist eig. ganz normal. Und ich liebe sie unendlich.

Sie will ja ständig bei mir sein, und über Skype kommuniziert sie ihre Traurigkeit, dass ich nicht neben ihr liege, sehr.

Zu den Eltern habe ich ihr gesagt: Ich tue, was ich für nötig halte und mache was ich kann, aber deine Eltern müssen mich auch mögen wollen. Dann kommt auch noch erschwerend hinzu, dass mein Wort mittler Weile auf die Waage gelegt wird von ihren Eltern.

Ihre Eltern sind nicht verbohrt, sie können mich einfach nur nicht (mehr) leiden.

Mit dem Zusammensein, könntest du Recht haben, ich sollte mich so langsam drauf einstellen, dass bald Schluss ist, und das der große schöne Tag nicht kommen wird.

Sie hängt event. zu sehr an ihren Eltern. Ich bin ja selbst noch nicht selbstständig, ich wohn auch noch bei meinen Eltern, ich hab mir aber gesagt, eine eigene Wohnung ist erst dann sinnvoll, wenn ich sie mir auch mit meiner Zukünftigen teilen kann. Sonst finde ich es einfach zu teuer.

Ihre Eltern halten dauernd gegen mich, immerwieder meist in meiner Abwesenheit wird irgendetwas aufgefrischt, und so Dermaßen schlecht gemacht, dass sie mich nicht verteidigen kann, und muss es ständig anhören. Sie sagt, sie zerbricht daran, weil es immerwieder geschieht.

Ich brauche wirklich Tipps um ihr zu helfen mir zu helfen unsere Beziehung zu helfen.

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21. Februar 2014 um 16:13

Operation
Ich sage eig. nicht, dass ich Kopfschmerzen habe, nur dann wenn man mich auch dahingend auffrodert, was mit mir los sei, du siehst so müde aus. Einzig und Allein verscheibe ich dann Termine, oder melde mich von den Prüfungen mittels Attest ab. Medikamente nehme ich nur in sehr schweren Fällen ein, wenn man z.B. eine ernsthafte Entzündung hat. Nur dann, wenn man ganz ausschließen kann, dass es keine organischen Sachen sind. Ich war schon beim MRT.

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21. Februar 2014 um 16:14
In Antwort auf dana_12040552

Operation
Ich sage eig. nicht, dass ich Kopfschmerzen habe, nur dann wenn man mich auch dahingend auffrodert, was mit mir los sei, du siehst so müde aus. Einzig und Allein verscheibe ich dann Termine, oder melde mich von den Prüfungen mittels Attest ab. Medikamente nehme ich nur in sehr schweren Fällen ein, wenn man z.B. eine ernsthafte Entzündung hat. Nur dann, wenn man ganz ausschließen kann, dass es keine organischen Sachen sind. Ich war schon beim MRT.

Nur dann***
Nur dann*** lass ich mich operieren.

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21. Februar 2014 um 16:17

Chirugie
"Ich bin kein Freund von Operationen im Kopfbereich" - na denkst du, andere Leute legen sich mit Juhu unters Messer? Bestimmt nicht. Sie machen es mit, weil/wenn es nötig ist, damit es ihnen hinterher besser geht.

- Dass sehe ich ganz anders, ich glaube, dass die meisten schon irgendwie "Operations bzw. Chirugie"-geil sind.

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21. Februar 2014 um 16:26

Loyalitätskonflikt
Danke für deine Sichtweise darüber, wäre es für dich auch schwierig sich zu entscheiden, es muss eig. gar nicht mal gegen die Eltern entscheiden werden?

Sondern eig. nur für sich selbst.

Es fühlt sich nur für mich jetzt so an vllt. auch für sie, dass sie, falls sie sich für mich entscheidet, gegen ihre Eltern entscheidet.

Um es noch mal zu betonen, Kopfschmerzen sind oft da, aber ich benutz es nicht, um mich aus irgendetwas rauszuwringen zu können.

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21. Februar 2014 um 19:53

Danke
Okay, Danke, das hilft mir tatsächlich weiter, wenn auch nur ein kleines Bisschen.

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