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Fernbeziehung

12. Mai 2004 um 22:15

Hallo,
vielleicht kann mir jemand einen Rat geben oder ist in einer ähnlichen Situation...
Ich stehe derzeit vor der schweren Frage, ob ich meine an sich schöne Beziehung beenden soll.
Mein Freund ist im Prinzip der liebste Mann auf Erden, das Problem dabei ist nur, dass er nicht nur 2 Stunden Fahrt von mir entfernt wohnt, sondern auch noch wochenlange Sprachkurse im Ausland besucht. Jetzt ist er gerade für 6 Wochen in Frankreich und im Juni möchte er auch noch 8 Wochen nach Russland auf Sprachreise gehen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich das noch aushalten soll. Ich habe wirklich tiefe Gefühle für ihn (und er eigentlich auch für mich), aber wie soll man denn eine Beziehung pflegen, wenn man sich nie sehen kann???! Im Prinzip bin ich die meiste Zeit über Single, wenn man es genau nimmt. Andererseits kann ich mich auch nicht mit anderen Männern treffen, weil ich mich natürlich trotzdem an ihn gebunden fühle und ihm nicht wehtun möchte.
Nur - wie soll das noch weitergehen? Wie soll ich das lange Alleinsein durchstehen? Hat das alles überhaupt eine Zukunft oder verschwende ich schlichtweg meine Zeit mit warten?

Es wäre schön, dazu auch Meinungen von anderen zu hören.

Sonnenblume

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12. Mai 2004 um 22:25

kannst du ihn besuchen?
... für mich würde es gefühlsmäßig auch eine rolle spielen, ob er sein ding durchzieht, oder ob gemeinsame absprachen getroffen werden.

... wieso "warten"?

... ist ein ende oder eine reduzierung denn in sicht?

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12. Mai 2004 um 22:37
In Antwort auf winnie_12164884

kannst du ihn besuchen?
... für mich würde es gefühlsmäßig auch eine rolle spielen, ob er sein ding durchzieht, oder ob gemeinsame absprachen getroffen werden.

... wieso "warten"?

... ist ein ende oder eine reduzierung denn in sicht?

Besucht...
...habe ich ihn bereits , aber das ist ja irgendwie nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich möchte meinen Freund gerne öfters sehen und drücken können und nicht nur von Mails und Telefonaten leben.

Eine Absprache hat er nicht wirklich mit mir getroffen. Ursprünglich wollte er zwar 1 Jahr fortgehen, aber das mit den 3 1/2 Monaten hat er von sich aus entschieden und ich hätte ihn da auch sicher nicht mehr umstimmen können.

Ach, es ist halt ein wenig traurig, wenn man jeden Abend alleine oder mit anderen Freunden verbringen muss, obwohl man ja eigentlich auch einen Freund hat...

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12. Mai 2004 um 22:54

Sonnenblume
ich kann Dich schon verstehen, man möchte ja mit dem Menschen, den man liebt zusammen sein und nicht ständig getrennt...vielleicht solltest Du ihm ein Ultimatum stellen, bis wie lange Du gewillt bist, so lange auf ihn zu verzichten....ihm scheint es nicht soviel auszumachen...bist Du Dir sicher, dass er treu ist?
Verbau Dir auch nicht die Chance, eventuell jemand anderen kennen zu lernen, der vielleicht ernsthafter daran interessiert ist, mit Dir zusammen zu sein...

viel Glück

Leonie

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13. Mai 2004 um 8:12

Leider
sehe ich zwischen Euch keine Zukunft. Du kannst keinen Menschen dazu zwingen, mehr zeit in eine Beziehung zu investieren als er selbst bereit ist. Würde er wirklich den tiefen Wunsch verspüren, mit Dir zusammen zu sein, gemeinsam etwas zu unternehmen, gemeinsam zu kuscheln, einzuschlafen, dann würde er keine egoistischen Entscheidungen treffen, die Eure Beziehung (ist es überhaupt eine?) so stark beeinflussen. Wenn ich jemanden liebe, will ich soviel als möglich mit dieser Person zusammen sein, alles andere ist nicht normal und vollkommen unnatürlich. Dieser Mensch liebt Dich vielleicht auf seine Art, nur ist das eine andere Art, als Du Dir eine Beziehung vorstellst. Ich denke auch nciht, dass ein großes Gespräch, verbunden etwa mit einem Ultimatum o.Ä. dabei noch sehr viel ändern würde, wenn er nicht selbst Wert auf das Ausleben einer intensiven Beziehung legt. Jemanden ultimativ zu einer Beziehug zwingen wird auf Dauer von keinem Erfolg begleitet sein. Überlege Dir lieber, wie Du Dich entfalten kannst, um jene Person kennenzulernen, die Deinen Vorstellungen einer Beziehung entspricht.

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13. Mai 2004 um 9:45

Frage
Ist es absehbar, dass seine Reisezeit noch ueber Jahre andauert? So wie es klingt, bildet er sich mit diesen Reisen fort, hat also ein bestimmtes berufliches Ziel vor Augen. Wird er da auch immer weg sein?
Was empfindest Du am Alleinsein so schlimm?


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13. Mai 2004 um 10:18
In Antwort auf mayra_11907825

Leider
sehe ich zwischen Euch keine Zukunft. Du kannst keinen Menschen dazu zwingen, mehr zeit in eine Beziehung zu investieren als er selbst bereit ist. Würde er wirklich den tiefen Wunsch verspüren, mit Dir zusammen zu sein, gemeinsam etwas zu unternehmen, gemeinsam zu kuscheln, einzuschlafen, dann würde er keine egoistischen Entscheidungen treffen, die Eure Beziehung (ist es überhaupt eine?) so stark beeinflussen. Wenn ich jemanden liebe, will ich soviel als möglich mit dieser Person zusammen sein, alles andere ist nicht normal und vollkommen unnatürlich. Dieser Mensch liebt Dich vielleicht auf seine Art, nur ist das eine andere Art, als Du Dir eine Beziehung vorstellst. Ich denke auch nciht, dass ein großes Gespräch, verbunden etwa mit einem Ultimatum o.Ä. dabei noch sehr viel ändern würde, wenn er nicht selbst Wert auf das Ausleben einer intensiven Beziehung legt. Jemanden ultimativ zu einer Beziehug zwingen wird auf Dauer von keinem Erfolg begleitet sein. Überlege Dir lieber, wie Du Dich entfalten kannst, um jene Person kennenzulernen, die Deinen Vorstellungen einer Beziehung entspricht.

manchmal
kann liebe auch beflügeln - man fühlt sich sicher und geborgen in der beziehung, dass man durch sie die kraft bekommt, die liebe im herzen zu tragen und nicht trotz, sondern gerade wegen der liebe sein ding machen kann. es gibt doch kein allgemeingültiges "normal- unnormal" und kein "natürlich-unnatürlich" in liebesdingen. ich finde das nicht egoistisch, wenn man seine wünsche verwirklichen möchte.

für mich ist das der kernsatz: "Dieser Mensch liebt Dich vielleicht auf seine Art, nur ist das eine andere Art, als Du Dir eine Beziehung vorstellst."

ich würde den versuch wagen, "mitzuwachsen" (mich "mitreißen" zu lassen) und zu schauen, welche vorteile oder ganz neue perspektiven sich daraus auch für mich ergeben könnten.

peas

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13. Mai 2004 um 10:27

Toller Satz!
Find ich richtig gut!

kl
kratzamkopp

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13. Mai 2004 um 10:38

Genau
find ich auch

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13. Mai 2004 um 11:08

Fernbeziehung ja oder nein?
Hallo Sonnenblume,
ich war vor einiger Zeit in der gleichen Situation und kam nicht damit zurecht.
Es war die reinste Qual für mich!
Ich habe mich dann entschieden mich von dieser Qual zu befreien, da ja nicht Qual sondern Glück das Ziel oder der Grund für eine Beziehung ist!
Nachdem ich Schluss gemacht habe hatte ich ein befreiendes Gefühl verspürt.
Kurz darauf habe ich einen neuen Mann kennengelernt der mich liebt und mich mindestens jeden 2. Tag sehen möchte.
Ich lebe jetzt diese beziehung und bin Glücklich damit!
Jetzt weiß ich das eine Fernbeziehung für mich niemals mehr in Frage kommt und es gar nicht gutgehen kann, da man keine Nähe aufbauen kann!
Eine Beziehung lebt aber erst durch Nähe!
Alles andere ist ein in Aussicht stellen auf Beziehung!
Liebe Grüße von Isisss

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13. Mai 2004 um 11:22
In Antwort auf winnie_12164884

manchmal
kann liebe auch beflügeln - man fühlt sich sicher und geborgen in der beziehung, dass man durch sie die kraft bekommt, die liebe im herzen zu tragen und nicht trotz, sondern gerade wegen der liebe sein ding machen kann. es gibt doch kein allgemeingültiges "normal- unnormal" und kein "natürlich-unnatürlich" in liebesdingen. ich finde das nicht egoistisch, wenn man seine wünsche verwirklichen möchte.

für mich ist das der kernsatz: "Dieser Mensch liebt Dich vielleicht auf seine Art, nur ist das eine andere Art, als Du Dir eine Beziehung vorstellst."

ich würde den versuch wagen, "mitzuwachsen" (mich "mitreißen" zu lassen) und zu schauen, welche vorteile oder ganz neue perspektiven sich daraus auch für mich ergeben könnten.

peas

Sicherlich
mag der Ausdruck von Liebe von Person zu Person verschieden sein, nur ist im gegenwärtigen Fall die Diskrepanz aus meiner Sicht ZU unterschiedlich, als dass hier ein kleinster gemeinsamer Nenner entstehen könnte. Wer zuviel nachgibt, ist bzw. wird auch nicht glücklich dabei.

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13. Mai 2004 um 11:37
In Antwort auf mayra_11907825

Leider
sehe ich zwischen Euch keine Zukunft. Du kannst keinen Menschen dazu zwingen, mehr zeit in eine Beziehung zu investieren als er selbst bereit ist. Würde er wirklich den tiefen Wunsch verspüren, mit Dir zusammen zu sein, gemeinsam etwas zu unternehmen, gemeinsam zu kuscheln, einzuschlafen, dann würde er keine egoistischen Entscheidungen treffen, die Eure Beziehung (ist es überhaupt eine?) so stark beeinflussen. Wenn ich jemanden liebe, will ich soviel als möglich mit dieser Person zusammen sein, alles andere ist nicht normal und vollkommen unnatürlich. Dieser Mensch liebt Dich vielleicht auf seine Art, nur ist das eine andere Art, als Du Dir eine Beziehung vorstellst. Ich denke auch nciht, dass ein großes Gespräch, verbunden etwa mit einem Ultimatum o.Ä. dabei noch sehr viel ändern würde, wenn er nicht selbst Wert auf das Ausleben einer intensiven Beziehung legt. Jemanden ultimativ zu einer Beziehug zwingen wird auf Dauer von keinem Erfolg begleitet sein. Überlege Dir lieber, wie Du Dich entfalten kannst, um jene Person kennenzulernen, die Deinen Vorstellungen einer Beziehung entspricht.

Das ist ganz schön hart...
,was du sagst, aber ein wenig hast du sicherlich recht!
Ich finde schon, dass es eine Beziehung ist (war?)! Ich kenne seine gesamte Familie, seine Freunde und umgekehrt auch. Bisher war es auch eine recht harmonische Beziehung, wir haben uns über alles ausgetauscht und viel unternommen, nur mit seinen jetzigen vielen Reisen komme ich einfach nicht zurecht. So stelle ich mir wirklich keine Beziehung vor. Nur ist es leichter zu sagen, dass man Schluss machen soll, als es dann auch zu tun! Das ist mein Riesenproblem, denn ich liebe ihn ja irgendwie schon noch.

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13. Mai 2004 um 11:42
In Antwort auf abdul_12261227

Frage
Ist es absehbar, dass seine Reisezeit noch ueber Jahre andauert? So wie es klingt, bildet er sich mit diesen Reisen fort, hat also ein bestimmtes berufliches Ziel vor Augen. Wird er da auch immer weg sein?
Was empfindest Du am Alleinsein so schlimm?


Zum Glück...
will er nur noch 8 Wochen verreisen und dann wird er wieder hier wohnen.
Er ist Informatiker und ich glaube nicht, dass er später auch so wahnsinnig viel in der Welt herumreisen wird. Er meinte erst vor kurzem, dass er sich das Reisen jetzt noch leisten kann...später dann nicht mehr. Aber es ist trotzdem schwer, so lange zu warten und schlaflose Nächte zu verbringen .

Oh, ich finde das Alleinsein deshalb so schlimm, weil ich im Grunde eine Beziehung habe und trotzdem die meiste Zeit alleine (ohne meinen Freund) bin.

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13. Mai 2004 um 12:36
In Antwort auf xsonnenblumex

Zum Glück...
will er nur noch 8 Wochen verreisen und dann wird er wieder hier wohnen.
Er ist Informatiker und ich glaube nicht, dass er später auch so wahnsinnig viel in der Welt herumreisen wird. Er meinte erst vor kurzem, dass er sich das Reisen jetzt noch leisten kann...später dann nicht mehr. Aber es ist trotzdem schwer, so lange zu warten und schlaflose Nächte zu verbringen .

Oh, ich finde das Alleinsein deshalb so schlimm, weil ich im Grunde eine Beziehung habe und trotzdem die meiste Zeit alleine (ohne meinen Freund) bin.

Halb so schlimm
Am Anfang meiner heutigen Partnerschaft haben wir ein Jahr ca 550km voneinander enfernt gewohnt. Heute leben wir zusammen und ab un zu mal muss ich mal kuerzer oder laenger weg, wenn ich einen Job zu machen habe.

Es geht. Mit Liebe. Und es tut nicht weh, weil wir wissen, dass wir fuereinander da sind, egal wo wir uns gerade aufhalten, den Liebe kennt keine Entfernung. Sicher, auc fuer mich gibt es in Faellen, wo ich laenger weg bin, melancholische Momente, aber sie tun nicht weh, denn ich bin gluecklich.

Was ich damit sagen will: wenn wahre Liebe da ist, ihr euch miteinander besprecht, eine gemeinsame Perspektive habt, dann geh Frohgemutes dieses Abenteuer ein. Hab keine Angst. Du kannst nichts verlieren, weil Du nichts hast.

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14. Mai 2004 um 9:15

gerne sogar

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23. Juni 2004 um 1:05

Fernbeziehung ...
hallo sonnenblume,

ich habe/hatte auch eine fernbeziehung über 1 1/2 jahre mit 350 km entfernung und seinem wochenendjob als dj ... am anfang konnte ich das noch alles gut wegstecken, aber inzwischen fällt es mir sehr schwer ... wir haben uns nun schon seit 4 wochen nicht gesehen, aber für "alles andere" hatte er zeit - nur eben nicht für mich ... ich war so wütend und enttäuscht dass ich mich gestern von ihm getrennt habe ... ich bin untröstlich und fühle mich so leer ... weiß auch gar nicht ob das so richtig war ... ich liebe ihn, aber ich kann nicht allein für diese beziehung kämpfen ...

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24. Juni 2004 um 6:22

Fernbeziehung
Liebe Sonnenblume,

es gibt Menschen, die liegen Nacht für Nacht neben einander und sind dennoch Meilen von einander entfernt.
Mein Partner und ich leben 700 km von einander entfernt und es geht schon seit drei Jahren gut. Wunderbar sogar.
Zugegebenermaßen kommt irgend wann die Zeit, in der man nicht mehr reisen und alles ändern möchte. An diesem Zeitpunkt sind wir angelangt und wir werden Ende des Jahres zusammen ziehen.
Wichtig ist, dass man weiß, was man will, dass man das Gefühl hat, zu einander zu gehören und dass beide die gleichen Ziele haben. Das gilt es abzuklären. Ihr müsst beide wissen, wie Ihr zu einander steht. Redet Klartext. Das ist die einzige Möglichkeit, es heraus zu finden.
Viel Glück dabei. Bei mir hat es sich gelohnt.

Liebe Grüße,

Dalì

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24. Juni 2004 um 10:21

Fernbeziehung

ich hab meinen liebsten in einem (polit.) chat kennengelernt, und er ist (meist) auch ca. 1000km weit weg (ruhrpott), aber wir telefonieren jeden tag und sind abends über yahoo + webcam verbunden, sozusagen. es ist bei uns auch schwierig, weil ich kinder habe und aus wien nicht wegkann, noch dazu hab ich einen job und endlich meine traumwohnung. das einzige problem ist für ihn, hier einen job zu finden (im it-bereich), in unserem alter ist das halt schon sehr schwer...
dennoch sind wir nun schon über 2 1/2 jahre "zusammen" und es ist halt die große liebe. man muss einfach warten....

wenn es die große liebe ist, dann lohnt es sich auch zu warten...

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24. Juni 2004 um 11:34
In Antwort auf mert_12254713

Fernbeziehung ...
hallo sonnenblume,

ich habe/hatte auch eine fernbeziehung über 1 1/2 jahre mit 350 km entfernung und seinem wochenendjob als dj ... am anfang konnte ich das noch alles gut wegstecken, aber inzwischen fällt es mir sehr schwer ... wir haben uns nun schon seit 4 wochen nicht gesehen, aber für "alles andere" hatte er zeit - nur eben nicht für mich ... ich war so wütend und enttäuscht dass ich mich gestern von ihm getrennt habe ... ich bin untröstlich und fühle mich so leer ... weiß auch gar nicht ob das so richtig war ... ich liebe ihn, aber ich kann nicht allein für diese beziehung kämpfen ...

Liebe Ildiko,
ich kenne das Problem. Ich führe seit 4 Jahren eine Fernbeziehung. Mein Ex(?)-Freund ist auch seit mehr als einem Jahr wieder als DJ an drei Tagen pro Wo in seiner Heimatstadt unterwegs. Wenn überhaupt, dann kommt er Sonntag früh direkt nach der Disko heim, schläft bis 15.00 Uhr und fährt dann Montag früh um acht wieder los. Für mich ist das auch nicht mehr zu ertragen. Zumal ich auch eine kleine Tochter habe, die zwar nicht von ihm ist, aber für die ich auch gern endlich mal sowas wie ein "richtiges Familienleben" hätte. Ich kann sagen, mir hat diese Fernbeziehung nichts gebracht.Außer dass ich ímmer unzufriedener geworden bin. Außerdem denke ich, wenn es ihm reicht, uns nur ein paar Std pro Wo zu sehen und mir aber nicht reicht, dann ist er wohl einfach nicht der Richtige.

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24. Juni 2004 um 12:11

Liebe kennt keine Distanz!
Hallo, ich habe Deinen Beitrag gelesen über Fernbeziehung und mußte doch lachen.Ich führe seit drei Jahren eine Fernbeziehung unter sehr schwierigen Umständen.Tja, ich habe meinen- inzwischen Ehemann- in Deutschland kennengelernt, als er hier zu Besuch war.Ich wußte nicht, dass er nur kurzfristig im Land sein würde.Wir waren verliebt,das Traumpaar,einfach herrlich..bis er mir sagte, dass er nach Hause muss, sein Visum läuft ab.Ich war geschockt.Wie sollte es da weitergehen mit uns?Aber wir entschlossen uns zusammen zu bleiben und eine Fernbeziehung zu führen.Alles weitere würde sich ergeben mit der Zeit, wenn die Liebe stark genug ist.Also, das zu Hause von meinem Mann ist 2000 km entfernt von mir.Zwei Jahre besuchte ich ihn regelmäßig dort.Wunderschöne Wochen und Monate.Manchmal sah ich ihn monatelang nicht.Es war eine Qual.Aber ich zweifelte nie daran dass er der richtige ist.Bloß die Qual wurde so groß, dass wir entschlossen (eher ich) dass wir in Deutschland einen gemeinsamen Wohnsitz aufbauen.Vor einem Jahr heirateten wir.Aber da wir beide arbeiten läuft unsere Fernbeziehung weiter.Mal gibt es einen spontanen Urlaub zusammen, mal intensive Telefonate.Und ich weiß mit etwas Geduld werden wir ein gemeinsames Leben führen irgendwann.Mann braucht bloß viel Vertrauen in seinen Partner und echte Liebe.Mann muß auch alleine sein können und seine eigenen Ziele verfolgen können.Sich selber beschäftigen können.Süße, 8 Wochen sind nichts.Ich habe meinen Mann einmal 7 Monate nicht gesehen!Und trotzdem war er jeden Tag in meiner Nähe, nämlich in meinem Herz!Glaub mir, Fernbeziehung ist hat auch seine Vorteile.Da man sich nicht oft sieht, läuft vieles verbal ab.Dadurch konnten wir viele Sachen klären.Folge Deinem Herz!Viel Glück!

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24. Juni 2004 um 12:22

"wertigkeiten"
ich denke, daß du dir im klaren sein mußt, was dir die beziehung bedeutet: wenn du ernste zweifel hast, ob sie es wert ist, zu warten, ist sie vielleicht sowieso nicht das, was du möchtest (oder du verwechselt zweifel an der beziehung mit angst vor dem vermissen). es ist außerdem um vieles einfacher, wenn ein ende der getrenntheit in sicht ist, und man nicht "auf unbestimmt" von seinem partner getrennt ist. und ja, vermissen ist schlimm, oft sehr schlimm, geographische getrenntheit hat aber nichts mit emotionaler verbundenheit zu tun.

und das ganze hat noch dazu vorteile 1) du besuchst sofort - falls nur irgendwie möglich - deinen schatz in frankreich (ouh là, quelle bonne idée) und 2)kannst seine rückkehr mit original-russischem vodka feiern, wenn's für eine zweite fernreise nicht mehr reicht

p.s.: reisen tut den menschen gut

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